07.06.2019

Grün grün grün....

Ich bin eine Grüne, aber ich habe keinen Grünen Daumen. Ein kurzer Blick auf unseren Balkon offenbart es eindeutig. Jedes Jahr versuche ich es mit der Bepflanzung erneut und scheitere wieder. Das war eigentlich schon immer so und trotzdem habe ich 2013, zusammen mit ein paar wenigen tollen Freundinnen und Freunden und vielen Bürger*innen den Parkplatz am Danziger Platz in einen großen urbanen Garten verwandelt, zum Frankfurter Garten. Der lag dann irgendwann brach und - was für ein Glück - hat der Verein Bienen-Baum-Gut den Garten 2017 übernommen und daraus wieder eine Oase und vor allem einen (Überlebens-) Raum für Bienen geschaffen. Heute bekommen sie dafür zurecht den UN Preis für biologische Vielfalt überreicht. Ich freue mich sehr für Cher, Corinna, Sylvia und Bernd und alle anderen Aktiven vor Ort. Da ich selbst weiß, wie schwer es ist so ein Projekt zu stemmen, hier nochmal ein Appell: MACHT MIT. Sie suchen noch weitere Mitgärtner*innen. (Artikel aus der FR)

Als wir damals am 1. Mai den Garten eröffneten war auch mein 9 jähriger Sohn Ruben dabei. Ihm hat es vor allem Spaß gemacht die Bäume vom Asphalt befreien zu können. Ein Thema, was ja Angesichts der vielen Schottergärten wieder top aktuell ist.

Ruben hat aber danach leider keine Leidenschaft für Flora & Fauna entwickelt, trotzdem geht er morgen auf das Rosen- und Lichterfest in den Palmengarten. Ich gebe zu: ich war da noch nie. Als ich mit 19 nach Frankfurt zog, lernte ich niemanden kennen, der/die dieses Fest, das es ja schon seit 1931 gibt, erwähnte. Das lag vielleicht auch daran, dass wir uns eigentlich nur zwischen Elfer, Batschkapp, Negativ und Maxims bewegten und das einzig Grüne in unserem Leben der Aufenthalt im Grüneburgpark oder Brentanobad war und einige lieber „grün“ rauchten.
Seitdem ich auf Facebook bin, ich glaube das sind jetzt 10 Jahre, tauchten im Juni immer Fotos von Freunden auf, die hunderte, tausende brennende Teelichter vor traumhafter Palmengartenkulisse, in tollen Formen/Bildern zeigten. Ich sah die Fotos und dachte: “Ok, das ist ja nett“, aber ich dachte auch immer, dass das der Sinn und Zweck dieses Events sei und bin davon ausgegangen, dass es sich im ein Familienevent oder eine Ü40 Feier handelt. Stutzig wurde ich erst im letzten Jahr, als Ruben sagte: Mama, heute wird es spät, wir gehen ALLE zum Rosen- und Lichterfest. Ich erzählte das Freunden, die in Frankfurt aufgewachsen sind und alle schauten mich entsetzt an und sagten: „Ja natürlich, was glaubst denn Du? Das ist der PLACE TO BE – vor allem für die Jugend!

Ich habe mir dann das Programm angeschaut und wäre da eigentlich jetzt auch gerne mal hin, aber natürlich funke ich meinem Sohn da nicht dazwischen, sondern folge Petras Tipp und gehe zu "36 Jahre AU!"

Was auch immer ihr macht, ob im Grünen oder nicht... lebt wild!

Schöne Woche!

Daniela

Vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten für die folgenden Tickets bitte an: schwoebke@aol.com (Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt)

2 x 2 Karten für die Literaturgeburtstagssause vom Verlag der Autoren am 14.6. im Schauspiel Frankfurt. Gewinnfrage. Wieviele Gesellschafter*innen hat der Verlag aktuell?

2 x 2 Gästelistenplätze für GUTS
am 11.06 im Zoom. Frage: Wer steckt hinter dem Pseudonym GUTS? (Einsendeschluss: 09.06, 15 Uhr)

1 x 2 Gästelistenplätze für CULK am 14.06 im Cave. Frage: Aus welchem Land stammt die Band? (Einsendeschluss: 11.06, 12 Uhr)

1 x 2 Gästelistenplätze für Fahnenflucht am 15.06 im Cave. Frage: Wie heißt das fünfte Studioalbum von Fahnenflucht? (Einsendeschluss: 11.06, 12 Uhr)

2 x 2 Gästelistenplätze für Meat Puppets am 18.06 im Zoom. Frage: Bei welchem bekannten Indielabel veröffentlichen die Meat Puppets einige Alben? (Einsendeschluss: 11.06, 12 Uhr)

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Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com (Die Gewinner*innen werden von Martin benachrichtigt)

1 x 2 Karten für Reinecke Fuchs am Samstag 8.6. im Theater Willy Praml. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für den 14.06.?

1 x 2 Karten für Reinecke Fuchs am Sonntag 9.6. im Theater Willy Praml. Gewinnfrage: Wann wurde der Frankfurter Garten eröffnet?

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Antworten bitte bis Pfingstmontag an: ausgehen-in-offenbach@web.de (Die Gewinner*innen werden von Andrea benachrichtigt)

3 x 2 Tagestickets für einen Tag nach Wunsch beim Steinbruchfestival am 14., 15. und 16. Juni im Frankfurter Osten. Die Gewinnfrage lautet: Seit wann gibt es das Steinbruchfestival in den Mühlheimer Steinbrüchen?

2 x 2 Gästelistenplätze für das MainWeltMusikfestival am 14.Juni im Innenhof des Büsingpalais. Die Gewinnfrage lautet: Woher kommt die Band Yakuzi, die am 7.juni im Hafen 2 spielt?

SUCHE / BIETE

(Wer über Danielas Ausgehtipps eine Wohnung, neue Arbeitnehmer*innen oder sonst was tolles findet, den bitte ich um eine Spende an die Hilfsorganisation meiner Freundin, Anna Demisch, zu entrichten: people4people.social Richtwert sind 10% der Nettomiete, oder Vergleichbares)

Wohnung zu vermieten:
Gay Community: Biete 3 ZWKBB, 70 qm, mit neuer EBK in Seckbach ab 1.7., grün, ruhig und idyllisch, am Rand des Seckbacher Rieds und trotzdem nur 15 Min. bis zur Konsti mit Rad oder ÖPNV. 850 € Miete + 150 € NK. Die Hausgemeinschaft besteht aus insges. 3 Parteien inkl. freundlichem Labrador und wünscht sich ein ruhiges Paar, Einzelperson oder auch Vater/Kind "to live together apart". Gerne schwul oder anders bunt. Bitte um kurze Mail mit Tel. an: hibbe-un-dribbe(at)gmx.de

Freitag 7. Juni: UN Preis Bienenbaum-Wipfelpfad

(Daniela)

Cher und Corina vom Verein Bienen-Baum-Gut haben Gott sei Dank 2017 den Frankfurter Garten am Danziger Platz übernommen. Der Garten heißt seitdem NEUER FRANKFURTER GARTEN. Selbstverständlich wird im Garten angepflanzrt und geerntet, aber sie haben noch etwas ganz Besonderes im Garten aufgebaut: Deutschlands ersten Bienenbaum-Wipfelpfad und für dieses Projekt bekommen sie heute den UN-Preis für biologische Vielfalt überreicht.

Heute um 15:00 Uhr wird der Preis überreicht und weil es im Neuen Frankfurter Garten auch Tradition ist, dass es Freitags immer Live Musik gibt, gibt es auch heute Musik, leckeren Kaffee und selbstgebackenen Kuchen.

Letztes Jahr war Robert Habeck auf dem Wipfelpfad, heute könnt ihr den Pfad besteigen.

2017 wurde Deutschlands erster Bienenbaum-Wipfelpfad von Bienen-Baum-Gut auf dem Danziger Platz im Frankfurter Ostend errichtet. Interessierte können der Honigbiene hier in ihrem natürlichen Lebensraum näherkommen. Sowohl in luftiger Höhe als auch am Boden werden alternative, vielen Menschen nicht mehr bekannte Bienenhaltungsformen vorgestellt. Für die Ernennung zum UN-Dekaden-Projekt erfüllt das Projekt laut Jury einen umfangreichen Kriterienkatalog. So leistet es einen bedeutenden Beitrag für die Erhaltung und Erforschung der biologischen Vielfalt, wirkt als Multiplikator, hat einen kooperativen Ansatz, ist innovativ so- wie langfristig angelegt. Die Vereinten Nationen haben die Jahre 2011 bis 2020 zur UN-Dekade für die biologische Vielfalt erklärt. Damit will die Staatengemeinschaft ein Zeichen für die Bedeutung der Biodiver- sität weltweit setzen und zum Handeln anstoßen. Mit der Auszeichnung darf Bienen-Baum- Gut zwei Jahre lang den Titel ‚UN-Dekade Biologische Vielfalt‘ für den Bienenbaum-Wipfel- pfad nutzen. Im Rahmen der Verleihung erhält der Verein den „Vielfalts-Baum“ als Trophäe, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht.

15:00, Neuer Frankfurter Garten, Danziger Platz, vorm Ostbahnhof (barrierefreier Zugang)

Freitag 7. Juni: Jouis

(Uwe)

Die Brightoner Konstellation Jouis steht für frischen psychedelischen Indie-Rock und klingt dabei wie eine Mischung aus KIKAGAKU MOYO (siehe 28.05 im Zoom), LOVE und BADBADNOTGOOD. Zwar hat sich die Band für die neue Platte auf drei Musiker reduziert, jedoch ist der Sound auf „Mind Bahn“ genauso vielfältig und einnehmend wie schon auf seinem Vorgänger „Dojo“. Hinzu kommt der starke Einsatz von wabernden Synthesizern und flächigen Orgeln, die durch Mark und Bein gehen und den Songs eine unglaubliche Spannung und Tiefe verleihen. Um die musikalisch anspruchsvollen Stücke live umzusetzen, setzt das Trio auf Multitasking und seine langjährige Live-Erfahrung. Jouis lassen in ihrer Musik die späten 60er auferstehen, ruhen sich aber nie auf dem Sound ihrer Vorbilder aus, sondern schaffen durch die Verbindung von sphärischen Gesangsharmonien und einer gnadenlos „on-point“ spielenden Rhythmusgruppe einen einzigartigen Entwurf progressiver Popmusik. LOTTE LINDENBERG ist begeistert von dem mitreißenden Groove des Trios und freut sich, Jouis in ihrem Studio als Gast zu haben.
 
Lotte Lindenberg
Frankfurt, Frankensteiner Straße 20
Beginn: 21:30
VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Facebookseite der Band

Freitag, 7.Juni: Of/ Hannelore Elsner Special

(Andrea)

Mit Hannerlore Elsner hat sich vor kurzem unsere Frankfurter Grande Dame der Schauspielkunst in die Ewigkeit verabschiedet. Zumindest mir fallen wenig vergleichbare Charaktere und tolle Frauen ein. So oder so, würde ich nicht dem Ruf der Hauptstadt folgen - ich würde in den Filmklubb gehen. Der heutige Abend ist Hannelore Elsner gewidmet und mit Urs Spörri ist ein echter Kenner zugegen. Weil der Filmklubb Offenbach immer gerne mal ausverkauft ist, empfiehlt sich ein Anruf im Vorfeld - oder checkt die Homepage:
www.filmklubb.de
Ansonsten auf in den Isenburgring36
63069 Offenbach am Main!
Leider nicht barrierefrei. Ach, ja, los geht´s um 19 Uhr. 

Freitag, 7. Juni: OF/ Yakuzi aus Istanbul

(Andrea)

Eine Band aus Istanbul! Im Hafen 2! Beinah egal, was sie spielen, geht hin! Nein, natürlich nicht egal, aber der lowe Synthiepop ist wirklich schön, hörbar, ungewohnt vertraut. Was aber eher mit den New Wave Anleihen zu tun hat und genau genommen war an den 80ern ja auch nicht wirklich alles schlecht. Hört mal rein: https://www.youtube.com/watch?v=FHNiLW-hoik&feature=youtu.be&fbclid=IwAR0P_t02eHiDp6SqiWaBFzZzHHcnI6i3bfvhcwPqLmiORlFyCQglM3nDMNk. Fern ab dessen ist es wichtiger denn je, die junge Türkei, die Istanbuler zu stärken. Ob ich das auch nach dem 23. Juni noch sage, wird sich weisen. derzeit gibt sich Erdogan wohl ungewohnt konziliant... Außerdem: Yakuzi spielen auf Spendenbasis, da gibt es eigentlich wirklich keinen Grund mehr nicht hinzugehen.

HAFEN 2
Nordring 129
63067 Offenbach
www.hafen2.net
Barrierefrei: Ja

G E R O L L T E S - von „Kloppo“ und „Zweiten Siegern“

(Uwe)

In den Endspielen der beiden Europapokal-Wettbewerbe spielten in diesem Jahr jeweils zwei englische Teams gegeneinander. Das sollte eigentlich für eine unglaubliche Dominanz der englischen Liga sprechen, wer sich aber an die Halbfinals erinnert, weiß, dass statt Liverpool, Tottenham und Chelsea auch Ajax, Barcelona oder die Eintracht in Madrid beziehungsweise Baku auf dem Rasen hätten stehen können. Ein sehr, sehr spätes Tor von Tottenhams Lucas Moura, ein sensationeller Eckball von Liverpools Trent Alexander-Arnold und die Frankfurter Elfmeter 4 & 5 bei Chelsea waren das jeweilige Zünglein an der Waage. Die englischen Vereine mögen hinsichtlich ihrer finanziellen Möglichkeiten der Konkurrenz enteilt sein, die Halbfinals zeigten aber, dass man mit Esprit, gutem Management, willigen Spielern, einem sensationellen Trainer und tollen Fans im K.O. Wettbewerb immer eine Chance hat. Ich persönlich hätte Ajax Amsterdam und Eintracht Frankfurt gerne in den Finals erlebt. Es kam anders und die Finals waren recht müde Nummern.
 
Alle verfügbaren (Internet-)Wörterbücher übersetzen das englische Wort „Champion“ mit „Meister“. Meister wird man in der Regel, wenn man am Saisonende Erster der Abschlusstabelle ist. Weil es die UEFA damit nicht so genau nimmt, spielten am vergangenen Samstag der Dritte (Tottenham) und der Vierte (Liverpool) der Premier League-Saison 2017 / 2018 in Madrid den Cup aus, der früher Europapokal der Landesmeister hieß. Jürgen Klopp und seine Liverpooler siegten und quasi jeder freute sich für „Kloppo“. Auch deshalb, weil er in diesem Jahr knapp die englische Meisterschaft verpasste und vor diesem Finale sechs Endspiele in Serie verlor. Dem beliebten Trainer drohte im Falle einer neuerlichen Niederlage das Image des „Ewig-knapp-Gescheiterten“. Hans Rosenthal oder Frank Elstner streichelten früher Kandidaten, die in ihren wunderbaren Spielshows mehr oder weniger knapp am vorbei schrammten mit der liebevollen Betitelung „Zweiter Sieger“ hinter die Kulissen und Schalke war 2001 „Meister der Herzen“. „Mitleid mag kurzzeitig tröstlich sein, wenn man aber ständig getröstet wird, hängt einem irgendwann der Makel des Unvollendeten an. Michael Ballack beispielsweise scheiterte, wie Klopp, einige Male auf sehr Großer Bühne knapp. Er war der wesentlich bessere Fußballer als Bastian Schweinsteiger, „Schweini“ wurde aber Weltmeister und Champions League Sieger, Michael Ballack nicht. Einige Gründe in Kurzfassung: Schlechter Elfmeter von John Terry (2008), Klasse von Zidane (2002), Fehler von Kahn (2002) oder Spaniens Jahrhundertmannschaft (2008). Auch bei Klopp gab es verschiedene Gründe für den jeweiligen zweiten Platz. Erinnern wir uns unter anderem an den Patzer des Liverpooler Torwarts Loris Karius gegen Real Madrid im letzten CL Finale und das frühe Ausscheiden von Liverpools Offensivgenie Mo Salah nach Foul von Madrids Sergio Ramos. Alles vergessen, nun ist er der Champion der Champions, der Capo dei Capi und so weiter und so weiter. Was mich zur abschließenden Frage bringt: Wer hat eigentlich ein Herz für die, die noch nicht einmal „Meister der Herzen“ wurden. Die, die es nicht in die Nähe eines tragischen öffentlichen Scheiterns gebracht haben. Zum Beispiel so jemand wie ich. Ich habe in meinem Leben kein einziges Finale gespielt und wurde nie „Zweiter Sieger“. Noch nicht einmal bei der Ortsmeisterschaft der Goddelauer Freizeitfußballer.
 
Zum Abschluss noch etwas zur Frauen WM
Selbstverständlich vergessen wir die WM der Frauen in Frankreich nicht. Die deutschen Frauen holten 2007 letztmalig den WM Titel. In den beiden Finals danach, trafen jeweils Japan und die USA aufeinander. 2011 in Deutschland siegten die Japanerinnen und 2015 in Kanada die USA. Gastgeber Frankreich eröffnet am 07.06 den Wettbewerb gegen Südkorea, Deutschland spielt unter der neuen Trainerin Martina Voss-Tecklenburg erstmals am 08.06 um 15 Uhr gegen China. Weitere Gegnerinnen kommen aus Spanien und Südafrika. Die Gruppe sollte zu schaffen sein (das dachte man im Sommer 2018 aber auch bei den Männern) und danach darf man auf mehr hoffen. Grund für den Optimus ist, dass die Fußballfrauen in den letzten 25 Jahren deutlich mehr gerissen als die Jungs von Berti, Erich & Ulli Rudi, Klinsi und Jogi (und die Trainerinnen hatten keine Kosenamen von Kindergartenkindern wie ihre männlichen Gegenstücke, sieht man mal von Frankfurterin „Steffi“ Jones ab).

Samstag 8. Juni: Rugby Finale beim SC1880

(Daniela)

Also das mit dem Rugby hat mir letzte Woche schon ganz gut gefallen und die haben sogar Pyro und da regt sich keiner drüber auf.

Das Spiel war toll und SC1880 hat haushoch gewonnen. Heute ist also Finale in der Deutschen Meisterschaft der Herren und wir gehen wieder hin.

SC1880
Feldgerichtstraße 29, 60320 Frankfurt am Main
Das Spiel beginnt um 15:00 Uhr, Einlass bereits ab 14:00 Uhr
Eintritt 10,- €

Foto: Markus Lehmann

Samstag 8. Juni: Rosen- und Lichterfest

(Daniela)

Wie im Intro schon geschrieben.. ich darf nicht beim Rosen- und Lichterfest auftauchen..

Wenn ihr hingehen wollt empfehle ich Euch noch heute Karten im Vorverkauf zu kaufen, dann müsst ihr morgen nicht lange anstehen.

Das Rosen- und Lichterfest im wunderschönen Palmengarten ist so vielseitig wie die Pflanzenwelt vor Ort. Es ist für jeden etwas dabei. Es gibt Führungen, Workshops, Kinder- und Musikprogramm Hier findet ihr das geamte Programmheft.

Und vergesst Eure Teelichter nicht!

Rausgepickt habe ich für Euch einen Teil des Musikprogramms.
Die Bands spielen auf der  Liegewiese:
Swing Giants 15 – 17.30 Uhr, Das Swing-Oktett begeistert durch Spielfreude, die abwechslungsreichen Arrangements und die Interpretationen zeitgenössischer Rock-Klassiker im humorigen BigBand-Sound.
Vibe Versa 18 – 20 Uhr Vibe Versa, bedeutet vor allem Good Vibes. Der ganz eigene Stil setzt sich vor allem durch die interessante Kombination aus Funk, Jazz, Neo soul, Hip-Hop und House zusammen.
Leyla Trebbien 20.30 – 22.45 Uhr, Ob soulig verspielt oder bluesig treibend führt ihre Stimme unverkennbar durch eigene Songs und Klassiker, die nicht ungecovert bleiben sollten.
Und Fayette von 19.00 – 24 Uhr auf der Spielwiese. Die siebenköpfige Formation interpretiert Hits aus den Charts, Rock, Soul und Reggae. Urbaner Sound mit pulsierender Leidenschaft.

Rosen- und Lichterfest
Eintritt 15 Euro, Ermässigt 10 Euro, Familienticket 30 Euro
Weitere Infos findet Ihr auf: http://www.palmengarten.de

Samstag 8. Juni: AU-Fest – 36 Jahre AU besetzt!

(Petra)

Aus Solidarität angesichts der fortwährenden politischen Diskussion um die Daseinsberechtigung beziehungsweise Unterstützung: Open-Air-Festival zum 36. Geburtstag der AU als kulturelles Zentrum und Wohnprojekt. Mit viel Musik und dem Wiedersehen vieler bekannter Gesichter bei schönstem Sommerwetter, Essens- und Infoständen. Außerdem ist es als Soli-Konzert organisiert: Wie jedes Jahr kommen die Gewinne des Festivals Menschenrechtsorganisationen, antifaschistischer Arbeit und/oder selbstverwalteten Zentren zugute.



AU-Fest – 36 Jahre AU besetzt!, mit:
GBH (HC-Punk/England), 100 BLUMEN (Elektro-Punk/Düsseldorf), WAVING THE GUNS (Hip-Hop/Rostock), DECIBELLES (Indie-Pop-Noise/Frankreich), STATUES ON FIRE (Melodic-Punk/Brasilien), DISASTER JACKS (Punk/Katalonien)

AU
In der AU 14-16
Einlass: 15:00 Uhr, Konzertbeginn: 17:00 Uhr
Eintritt: frei, barrierefrei: ja

Samstag, 8. + Sonntag, 9. Juni: Reineke Fuchs

(Martin)

Pfingsten, „das liebliche Fest“, steht vor der Tür und ich freuen mich schon auf „Reineke Fuchs“ im Theater Willy Praml. Die szenische Umsetzung von Goethes Versepos (das an Pfingsten spielt) mit vier Schauspielern und einer Pianistin ist mittlerweile zum Klassiker avanciert und begeistert ‚alle Jahre wieder’.
Michael Weber als Reineke Fuchs – skrupellos und raffiniert – zieht immer wieder den Kopf aus der Schlinge und nutzt virtuos die Schwächen der anderen zu seinem Vorteil. (Fress- und Habgier stehen da bei allen ganz oben, aber auch Eitelkeit, Machthunger und Bigotterie.)

Ein echter Sympathieträger begegnet einem nicht in dieser Tierfabel, deren mittelalterliche Wurzeln an der Deftigkeit der Handlung deutlich erkennbar bleiben.
Dafür aber ganz wunderbar zugespitzte Charaktere – Kater, Bär, Wolf, Dachs und viele andere – verkörpert von Birgit Heuser, Reinhold Behling und Tim Stegemann.
Erzählt wird von denen, die fressen und von denen, die gefressen werden, brutal die einen, wehleidig die anderen und alle miteinander nicht die hellsten.
Großartig, wie mit einfachen Mitteln und sprachlicher Präzision Goethes Hexameter lebendig werden und man nicht umhinkann, sich dauernd an die Gegenwart erinnert zu fühlen – „Kleine Diebe hängt man“, klagt Reineke seinem Oheim, dem Dachs, „die großen mögen das Land und die Schlösser verwalten“.
Sona Talian am Flügel gibt das Ihre dazu, zu einem großartigen, kurzweiligen, hintergründigen Abend in der Naxoshalle.
Nicht verpassen! http://theaterwillypraml.de/goethe-reineke-fuchs/

Samstag, 08.06. und Sonntag, 09.06. um jeweils 20.30h in der Naxoshalle.
Das Theater Willy-Praml ist behindertenfreundlich ausgestattet.

Samstag, 8.Juni: OF/ Mathildenplatzfest

(Andrea)

Das Mathildenviertel hat ein neues Quartiersmanagement. Aus Frankfurt!!! Aber Julia und Jens sind echt nett und deshalb glaube ich auch, dass das ein sehr schönes Fest wird. Zumal ich die Idee eines Platzes als Wohnzimmer auch sehr schön und charmant finde. Ab 14 Uhr soll der Mathildenplatz zu einer gemütlichen und zugleich überaus lebendigen, multifunktionalen „Einraumwohnung“ umfunktioniert werden, in der Platz für Spaß, Sport und Spiel ist, kommuniziert, musiziert, gegessen, getrunken und auch entspannt rumgehangen, neudeutsch gechillt, werden kann. Außerdem, und das ist auch toll, gibt es einen Käsekuchenwettbewerb!! So schade, dass ich nicht da bin! Sonst hätte ich glatt mitgemacht. Ab 14 Uhr Mathildenplatz in Offenbach 

Sonntag, 9. Juni: Ffm/ Reel Big Fish

(Andrea)

Zeit zu Tanzen! Jaa, unbedingt & gerne mal wieder. Die sechs-köpfige Ska-Punk-Band aus Kalifornien Reel Big Fish verspricht Shows voller Energie und Humor sowie unglaublich intensiv und unterhaltsam sind. Jetzt sind sie im Nachtleben und ich hätte nicht übel Lust hinzugehen. Aber wir sind tatsächlich in Berlin, worauf ich mich schon sehr freue und deshalb heute kein Ska-Konzert im Lieblingsclub an der Zeil. (Aufmerksamen Leserinnen und Lesern wird die Verlegung nicht entgangen sein. Ja ursprünglich sollte die Kombo in der Gwinnerstraße spielen, aber Nachtleben ist toller :-) So oder so: Ihr kramt schon mal die Tanzschuhe aus und freut Euch auf einen stimmungsgeladenen Abend!https://batschkapp.tickets.de/de/tour/1001550-reel_big_fish

*Achtung* Das Konzert wurde ins Nachtleben verlegt:

nachtleben Kurt-Schumacher-Straße 45, 60313 Frankfurt am Main

Dienstag 11. Juni: Guts - Konzert

(Uwe)

Im Netz ist nicht viel Information über Guts zu finden, der laut laut.de „25 Jahre unter der Aufmerksamkeitsschwelle taucht und einiges für seine Anonymität tut.“ Den Platz auf Pressefotos des französischen Hip Hop Produzenten nimmt beispielweise eine Comicfigur ein (siehe Bild) und Interviews mit dem geschätzten Musiker gibt es eher selten. Wir behelfen uns daher mit dem Text der französischen Wikipediaseite: „Guts, pseudonyme de Fabrice Henri, né en 14 avril 1971 à Boulogne-Billancourt, dans les Hauts-de-Seine, est un beatmaker et producteur de hip-hop et de funk français. Sous le nom de Gutsy, il fait partie des membres fondateurs d'Alliance Ethnik dont il assure la production pendant une décennie. Il travaille également avec Big Red de Raggasonic, les Svinkels, les Sages Poètes de la Rue, Common, De La Soul, ou encore Rahzel des Roots. En 2016, il compte un total de cinq albums solo.“ Alles verstanden? Nein, ist auch nicht wirklich wichtig. Einfach am 11.06 ins Zoom kommen. Support ist DJ Weller, kürzlich Gast in Gregor Pramls Lokal Listener.
 
Zoom
Frankfurt, Brönnerstr. 5-9
Beginn: 21 Uhr
Tickets: VVK 22 EUR zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Presseinfo

Dienstag 11. + Mitwoch 12. Juni: Poetry Slam & Stadtführung zum Anne Frank Tag

(Daniela)

In Frankfurt gibt es wieder zahlreiche Veranstaltungen zum Anne Frank Tag. Das ganze Programm könnt ihr hier einsehen.
Ich habe Euch zwei Veranstaltungen rausgepickt:

Am Montag findet ein Poetry Slam im Kunstverein Familie Montez statt.

Der Poetry Slam ist ein offenes Bühnenprogramm, bei dem verschiedene Künstler*innen ihre selbstverfassten Texte mit allen Methoden der Bühnenliteratur präsentieren.Ob humoristische Darstellung, gesangliche Inszenierung, ob lyrisch oder prosaisch: regional und überregional bekannte Künstler*innen dichten unter dem Motto „Lasst mich ich selbst sein“ zu Anne Frank, ihrem Leben und ihrem Tagebuch, aber auch zu aktuellen Formen von Antisemitismus, Rassismus und weiteren Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und lassen eigene (Diskriminierungs-)Erfahrungen miteinfließen. Der Abend wird musikalisch begleitet und im Anschluss besteht die Möglichkeit eines lockeren Get-togethers.
Premiere: 11. Juni, 20 Uhr
Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, 60314 Frankfurt
Eintritt frei

Und am Dienstag, den 12. Juni organisiert die wunderbare Adriane Dolce wieder eine Stadtführung rund um Anne Frank und ihr Leben in Frankfurt.

"Das Motto des diesjährigen Anne Frank-Tages „Lasst mich ich selbst sein!“ ist Anlass für die Führung und Spurensuche nach Orten und prägenden Episoden aus Anne Franks früher Kindheit in Frankfurt. Persönliche Zitate, Briefe und Fotos ermöglichen einen Blick auf die lange Geschichte und die Verwurzelung der Familie in Frankfurt und somit Einblicke in Anne Franks frühe Lebensjahre im Kreis ihrer Familie und deren Lebenswelt in Frankfurt, bis hin zum nationalsozialistischen Terror, vor dem die Franks emigrieren mussten."

14 Uhr, Treffpunkt Marbachweg 307 (Dornbusch), 60320 Frankfurt
Kosten 9 € (ein U-Bahnticket muss erworben werden),
16 Uhr Ende Battonstrasse /Jüdischer Friedhof
Anmeldung unter: adriane.dolce@viatour.de Tel. 069 – 97 78 17 85, Mobil 0177 – 59 65 181

Mittwoch, 12. - Sonntag, 16. Juni: Festival for performing Arts

(Martin und Petra)

Da wir beide eine große Zuneigung für den Mousonturm (einschließlich des Frankfurt LAB teilen), kommt hier – mal wieder – ein Tipp „im Duett“. Für uns beide ist das LAB das Knallbonbon unter den Kulturangeboten: immer wieder überraschend, oft ein bisschen crazy und wunderbar eindrucksvoll. Manchmal auch nicht, doch das überschaubare Risiko lohnt sich. Ins Bild passt: Der Titel des F°LAB Festival lautet „20 Jahre Frankfurt LAB“, obwohl erst das Zehnjährige ansteht. Weil nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft gefeiert wird! Fünf künstlerische Partner*innen steuern ein dichtes, interdisziplinäres Geburtstagsprogramm bei, darunter heute eine Uraufführung des Ensemble Modern und der Jacapo Godani-Dresden Frankfurt Dance Company (in der Schmidtstraße und parallel auf dem Areal des zukünftigen Kulturcampus). Außerdem gibt es Diskursveranstaltungen und natürlich leckeres Essen, Drinks und entspannte Live-Musik auf der Sommerterrasse. Jede*r ist willkommen – zum Kunst-Schauen, Diskutieren, Genießen, Tanzen oder Rumhängen – das F°LAB ist von Vielen für Viele!

F°LAB Festival – Festival for Performing Arts
Frankfurt LAB
Schmidtstraße 12
Eintritt: ab 12 Euro je Event und Formate ohne Eintritt, ausführliches Programm: www.flabfestival.com
barrierefrei: ja

Dienstag, 11. Juni. OF/ Jüdische Perspektiven des Antisemitismus

(Andrea)

Wäre ich heute nicht bei "Küche in der Krise", das erste Mal und ich bin schon sehr gespannt auf meinen vhs-Kurs, wäre ich in der afip: "Ich kann Juden nicht empfehlen, jederzeit überall in Deutschland die Kippa zu tragen" Mit dieser Aussage löste der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, eine Debatte über die Auswirkungen des Antisemitismus auf die in Deutschland lebenden Jüdinnen und Juden aus. Daraufhin hagelte es Kritik und trotzige Aufrufe, sich dennoch öffentlich zum eigenen jüdischen Glauben zu bekennen, während andere in ihr einen "Offenbarungseid des Staates" (Michel Friedman) erkannten. Unabhängig davon, ob es die Aufgabe eines Antisemitismusbeauftragten ist, Empfehlungen an die jüdische Bevölkerung zu geben, ist zu konstatieren, dass er insbesondere im Hinblick auf Offenbach eine unbequeme Wahrheit ausgesprochen hat. In Offenbach ist es nicht bedenkenlos möglich, sich offen als Jüdin oder Jude erkennen zu geben und somit ist die angestoßene Debatte leider notwendig. Damit sie jedoch nicht wie so häufig in einem außerjüdischen Selbstgespräch versinkt ist es uns ein Anliegen, die Perspektive der unmittelbar vom antisemitischen Normalzustand Betroffenen sichtbar zu machen. Aus diesem Grund laden wir alle Interessierten herzlich zu unserer Podiumsdiskussion zum Thema "Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus" ein. Am Podium nehmen teil Dr. Julia Bernstein, Professorin für Diskriminierung und Inklusion in der Einwanderungsgesellschaft an der Frankfurt University of Applied Science und Mitautorin der Studie „Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus in Deutschland" aus dem zweiten Antisemitismusbericht,Daniel Poensgen, Mitarbeiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus - RIAS und Mendel Gurewitz, Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Offenbach. Los geht es um 19 Uhr in der Akademie für interdisziplinäre Prozesse am Goetheplatz im Nordenend.

Donnerstag, 13.- Sonntag, 16.Juni: Performance

(Petra)

profikollektion ist wieder mit einem Projekt am Start – sie stehen für überaus spannende (interaktive) Performances durch Zeit und Raum. Nach den Novemberpogromen 1938 wird jüdischen Kindern der Besuch von Allgemeinschulen verboten und viele jüdische Schulen werden geschlossen. In einer Villa im Frankfurter Westend wird ein Kinderheim eingerichtet. Jüdische Mädchen zwischen 8 und 14 Jahren ziehen dort ein, um eine der letzten jüdischen Schulen der Region zu besuchen. Die Kinder werden erst umquartiert, später deportiert. Nur wenige überleben den Holocaust. 80 Jahre später ist die Geschichte des Hauses nahezu vergessen. Ihr entdeckt sie wieder mit der Performance „(das) heim“.



„(das) heim“ - performative installation von profikollektion
künstlerische Leitung: Jan Deck, Katja Kämmerer, Texte: Natascha ­Gangl, Komposition und Klang: Marc Behrens, Performance: Katharina Bach, Vivien van Deventer, Amélie Haller, Mona Louisa-Melinka Hempel, René Alejandro Huari Mateus, Johannes Christopher Maier, Cornelia Niemann

Villa Gründergeist
Gärtnerweg 62
Uhrzeit: jeweils 20 Uhr (bitte um spätestens 19:45 Uhr da sein)
Dauer: 180 Minuten ohne Pause
Eintritt: 5 Euro (auf Spendenbasis), Kartenreservierung erforderlich: mail@profikollektion.de
barrierefrei: leider nein

Donnerstag 14. Juni: CULK

(Uwe)

Über Machtverhältnisse, Beziehungen und das kleine Unausgesprochene, zwischen Zeitlosigkeit und Zeitgeist: Die Band CULK veröffentlicht ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Die junge Wiener Formation überrascht mit unerwartet schönen Spannungsmomenten und Melodiebrüchen - hin- und hergerissen zwischen meditativer Trance, aufgewühltem Sein und purer Ekstase. Verzerrte, kantige Gitarren, Rhythmuswiederholungen aus dem Hause Psychedelic Rock, 60er Jahre Nonchalance à la Velvet Underground treffen Spuren von Shoegaze und Post-Punk. Das Resultat: von einer kalten Decke eingewickelt zu werden – wohlig und trotzdem unbequem, einladend und trotzdem herausfordernd, zugänglich und trotzdem komplex. Ein ausgeklügeltes Album zum immer wieder Hören. "Abseits der Mehrzweckhallen-Bespaßung hat Österreichs Pop-Szene aber auch noch weniger grell ausgeleuchtete Nischen, in denen sich zum Beispiel die Rockband Culk zu potentiell majestätischer Größe aufrichtet." (spiegel.de). "Die Musiklandschaft überschlagt sich schon ob dieser außergewöhnlichen Band, Deezer kürt sie gar zu einem der Newcomer des Jahres." (laut.de)
 
THE CAVE
Frankfurt, Brönnerstr. 11
Beginn 21 Uhr
Tickets: VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Michael Würmer

Donnertag 12. Juni: Das Leben feiern! Kultur- und Diskussionsveranstaltung

(Daniela)

Ich mag den Ort und das Thema ist spannend, also gehe ich ins Klapperfeld.

Dilawar Al-Dalawi, Ali Al-Zangana und Hawar Dawoodi kommen aus der kleinen Stadt Kifri im Süden der Kurdischen Region des Irak. Dort ist das Stadtbild geprägt durch Krieg und Gewalt, von den 70er und 80er Jahren unter der Diktatur der Baath-Regimes bis zum Vormarsch der Terrormiliz „Islamischer Staat“ 2014. Damals entstand inmitten der eskalierten Konfliktsituation das Kunst- und Kulturzentrum Kifri.
„Gegen die lebensfeindliche Ideologie des Islamischen Staates müssen wir Räume schaffen, in denen wir das Leben feiern“, so ein junger Künstler in den Anfängen des Zentrums. Heute bietet es Räume, in denen (junge) Menschen ethnischer, religiöser und parteipolitischer Zugehörigkeiten zusammenkommen, sich austauschen, sich über Theater, Film, Musik und bildende Künste ausdrücken und weiterbilden. Außerdem beteiligen sich die Künstler*innen über Street Art Aktionen, Begrünung von Freiflächen und Renovierungen historischer Gebäude aktiv an der Gestaltung ihrer Stadt und engagieren sich für Dialog und Frieden im Irak.
Die Gäste werden über ihre Arbeit im Zentrum und die Situation in Kurdistan-Irak sprechen und so den Dialog, der in Kifri inmitten von Gewalt, Perspektivlosigkeit, Fundamentalismus und Abwanderung entsteht, nach Deutschland tragen. Wir zeigen einen Kurzfilm über das erste Friedens- und Kulturfestival in Kifri und freuen uns auf weitere Beiträge der Künstler.

Die Veranstaltung wird moderiert von HAUKARI e.V. und findet in deutscher Sprache statt. Eine Veranstaltung von HAUKARI e.V. und medico international.

Klapperfeld, Ehemaliges Polizeigefängnis
Klapperfeldstr. 5, Innenstadt
Beginn: 19:00 Uhr

VORSCHAU
Freitag 14. Juni: Frauen in die Kurve, damit die Kurve lebt!

(Daniela)

Ich gehe alle 14 Tage zusammen mit meiner Freundin Kiki ins Waldstadion. Es sind mit Abstand die schönsten Stunden im Monat, abgesehen von Family Times...
Wir sitzen in einem sehr netten Block umgeben von netten Fans... es gibt auch Ausnahmen, aber die halten sich in Grezen. Gerade erst beim letzten Heimspiel sagte ich zu Kiki: Ich finde es toll, dass so viele junge Frauen im Stadion sind. Das Thema interessiert uns eh schon eine Weile und bald haben wir dazu auch was zu verkünden und weil uns das Thema so interessiert sind wir heute Abend natürlich im Exzess dabei.

„Weißt Du überhaupt, was Abseits ist?“ „Wo ist denn dein Freund?“ sind nur zwei Fragen, die sich viele Frauen im Fußball bis heute oft anhören müssen. Warum finden viele Menschen solche Sprüche nicht witzig, sondern sexistisch? Und was ist überhaupt gemeint, wenn wir über Sexismus (im Fußball) sprechen?

Fragen wie diese sind der Ausgangspunkt des Vortrags. Darauf aufbauend wollen wir uns die vielfältigen Maßnahmen und Strategien anschauen, mit denen Sexismus im Fußball etwas entgegengesetzt wird. Denn: Frauen sind Teil des Fußballs - ob als Fans, Professionelle im Feld oder als Spieler­innen.

Die beiden Vortragenden Stella und Annabell sind seit vielen Jahren im Fußballkontext unterwegs. Sie beschäftigen sich wissenschaftlich, beruflich und als Aktivistinnen mit dem Thema und sind u.a. Über das Netzwerk Frauen im Fußball (F_in) organisiert.

Love football, hate sexism!

Veranstalter*innen: Antira_K, We’ll Come United Bündnis, Roter Stern Frankfurt, Turbine Biegwald

ExZess
Leipziger Straße 91, 60487 Frankfurt am Main, Bockenheim
Beginn: 19:00 Uhr

Freitag, 14. Juni: Literatur-Geburtstagssause

(Petra)

Der Frankfurter Verlag der Autoren feiert seinen fünfzigsten Geburtstag – und das ist etwas ganz Besonderes, denn: Der Verlag der Autoren gehört denen, die für ihn schreiben und arbeiten. Verlegt wird Theater, Hörspiel, Drehbuch, Prosa, Choreografie. Zum Geburtstag erscheint ein ganz besonderes Buch: Die Herausgeber Marion Victor und Wolfgang Schopf sind in den Verlagsfundus gestiegen und dokumentieren mit Faksimiles, Zitaten, Ausschnitten und Fotos die Geschichte und Gegenwart des Verlags der Autoren. Und damit auch die politischen wie ästhetischen Debatten und Veränderungen Deutschlands. Zur Buchpremiere präsentieren Autoren aller Verlagssparten Fundstücke aus dem reichen Repertoire. Wim Wenders, seit den Anfangsjahren dabei, hält eine Rede. Durch den Abend führt der Verlagsautor, Intendant und Schauspieler Michael Quast.

Fundus – das Buch vom Verlag der Autoren 1969 - 2019, mit: Matthias Altenburg, Ursula Krechel, Dea Loher, Kristof Magnusson, Sasha Marianna Salzmann, Wim Wenders u.v.m., Moderation: Michael Quast

Schauspiel Frankfurt
Neue Mainzer Str. 17
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Eintritt: 18 (12) Euro, barrierefrei: ja

Freitag, 14.Juni: Of/ 6. MainWeltmusikfestival

(Andrea)

Naat Veliov beherrscht den für Mitteleuropäer ungewohnten und ungeraden 11/8 Takt, sein Großvater lehrte ihn das vielseitige Repertoire der „Romska Orientalna Musika“. Mit ihrer Musik ist das siebenköpfige Kocani Orkestar seit vielen Jahren bekannt und wird mit seinen Klängen am Freitag, 14. Juni, den Innenhof des Büsingpalais zum Brodeln bringen. Das Kocani Orkestar ist nur eine von insgesamt acht namhaften Gruppen, die der Su Arts e.V. in diesem Jahr zum MainWeltmusikfestival eingeladen ist. Sie kommen aus Mazedonien, Russland, Spanien, Syrien, Rumänien und der Türkei und werden sicher wieder für eine tolle Stimmung im Innenhof des Büsingpalais sorgen. Eröffnet wird der musikalische Reigen um 18 Uhr mit dem Anatolien Quartett, aus Rumänien kommen Vali Vasile Darnea, die im Anschluss spielen. Von dort lädt das Projekt Iljada zur Stippvisite nach Mazedonien, mit dem Duo Flores/ Steinhäuser auf einen Tango erst nach Argentinien und dann gemeinsam mit Ugarit schließlich ein Sprung nach Syrien. Entsprechend vorgewärmt übernimmt die Gruppe Zariza Gitara, die mit der Ruhe der Steppen Russlands und deren Pracht der Natur Folk- und Zigeunermusik im Gepäck haben. Anschließend geht es mit GaMaNia wieder zurück in heimische Gefilde, bevor Flamenko Sentio in die Hitze Andalusiens entführen. Neben der länderübergreifenden musikalischen Mischung gibt es natürlich ein reichhaltiges kulinarisches Angebot. Schließlich will, er sich auf eine derartige Reise begibt, gut gestärkt sein. Der Vorverkauf hat bereits begonnen, Karten gibt es zum Preis von 25 Euro inkl. System Gebühren im OF InfoCenter im Salzgässchen 1 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen. An der Abendkasse kostet der Eintritt 29 Euro. https://mainweltmusikfestival.de/

Freitag, 14.Juni bis Sonntag, 16.Juni: Mühlheim/Steinbruchfestival

(Andrea)

Mannomann, Steinbruchfestival und ich kann nicht hin. Zum 27. Mal präsentieren die Arties eine spannende, bunte Auswahl regionaler, nationaler, internationaler Bands, das heißt drei Tage feinste Musik auf dem Vereinsgelände in den Mühlheimer Steinbrüchen.  Traditionell beginnt das Festival mit dem Rock-Freitag. Mit ‚Bel Blair‘ aus Wiesbaden eröffnen sympathische Newcomer um 20 Uhr das Programm. Dann geht es Schlag auf Schlag: The Jukes' und Shirley Holmes. 

Der Samstag beginnt um 17 Uhr mit Discokugel, Glimmer, Glamour und tanzbaren Beats:‚Taste of Sun‘ aus Offenbach verschmelzen Gipsy, Latino und Jazz Elemente, bevor  „Vienna Disco“ übernehmen. Ab 19:30 lassen „ok.danke.tschüss“ aus Mannheim die Discokugel drehen. ‚Figur Lemur‘ wärmen die Bühne dann für den Headliner aus, TUSCH! 'Baby of Control' aus Offenbach. Abschließend wird mit Electric Brewery, eine rauschende, housige AfterShow-Party bis zur frühen Morgenröte gefeiert. 

Das Sonntagsprogramm startet um 14 Uhr mit einer Reise  in die musikalischen Weiten Süd- und Mittelamerikas: „Jonas Brannath & Band“, bevor  Batucada des Artificial Family eV, „Bab ané Zamé“ ein druckvolles Zwischenprogramm mit einigen ‚Best of‘ ihres Live-Programms zelebriert.Ab 16 Uhr dann ein ganz besonderes Goodie  hoodylicious, dass auch die Hoodys, Cashma Who? Mit 'Emersound' kommen waschechte Brasilianer aus Berlin angereist und um 19.30 ein Finale Furioso, mit „El Flecha Negra“ aus Freiburg. 

Das komplette - fette - Programm gibt es hier: https://www.artifly.de/steinbruchfestival.html

Samstag und Sonntag, 15. und 16.Juni: Of/ Mainuferfest

(Andrea)

Mein Lieblingsfest in Offenbach? Schwer zu sagen, aber das Mainuferfest gehört klar dazu: Wenn Griechen ausgelassen Sirtaki tanzen, Bengalen würziges Lammcurry, Portugiesen Bacalhau und Türken Gözleme zubereiten, Schachspieler über den nächsten Zug nachdenken und im Innenhof des Büsingpalais zu Livemusik getanzt wird, weiß ich, was ich an meiner Stadt mag. "Bereits zum 33. Mal findet 2019 das Fest der Vereine am Mainufer und im Kulturkarree rund um den Bernardbau statt, am 15. und 16. Juni präsentieren insgesamt 120 Vereine und Initiativen sich und die gelebte Vielfalt der Stadt aus 158 Nationen auf Festmeile und mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Nur 1,2 Kilometer lang ist die Festmeile, die jedes Jahr zur kultureller wie kulinarischen Reise rund um den Globus einlädt." Samstag, 15.06.2019, 16 bis 1 Uhr und Sonntag, 16.06.2019, 10 bis 20 Uhr

Samstag 15. Juni: FAHNENFLUCHT


Ich liebe es, wenn Deutsch gesungen wird. Da ist mir das Genre relativ egal. Fahnenflucht steht für kompromisslosen, ehrlichen und kritischen Punkrock. Das aktuelle und historische Zeitgeschehen, bildet das inhaltliche Gerüst der deutschsprachigen Songtexte. Dabei gelingt es Fahnenflucht musikalisch als auch textlich Akzente zu setzen. Ein dynamisch druckvolles Schlagzeug mit treibendem Bass an der Seite und wuchtig melodische Gitarren bilden das Fundament für den markant aggressiven Gesang. Mit ihrem inzwischen fünften Studio Album „Angst und Empathie“ schaffen Fahnenflucht erneut ein musikalisches Beispiel dafür, wie man Wut in Worte fasst. Mit ihrem aktuellen Album „Angst und Empathie“ haben Fahnenflucht noch einmal die Messlatte für intelligenten und schnellen Deutschpunk ein ganzes Stück höhergelegt und sind sich treu geblieben. Sowohl musikalisch als auch inhaltlich. Denn auch mit dem fünften Album stehen sie weiterhin für kompromisslosen, ehrlichen, antifaschistischen und kritischen Punkrock.
 
THE CAVE

Frankfurt, Brönnerstr. 11
Beginn 20:30 Uhr
Tickets: VVK 11 Euro zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Bild: Homepage der Band

Samstag 15. Juni: Klassisches Konzert

(Daniela)

Lust auf klassiche Musik hätte ich ja schon und zu gerne würde ich Inas Tipp folgen. Sie ist Oboistin in der Frankfurter Orchester Gesellschaft , nur hab ich mal wieder keine Zeit, aber ihr ja vielleicht.

Charles Villiers Stanford - Sinfonie Nr. 3 f-Moll - "The Irish"
Ethyl
Smyth - "On the Cliffs of Cornwall" - Vorspiel zum 2. Akt der Oper "The Wreckers"

Frederick Delius - "Summer Night on the River"

Edward Elgar - Pomp and Circumstance - March No.1, March No. 4 - Eingma Variations - No. 9 "Nimrod"


Frankfurter Orchester Gesellschaft
Musikalische Leitung: Stefan Schmitt

http://www.frankfurter-orchester-gesellschaft.de/FOG_Images/FOG_Juni_2019_Programmheft.pdf

Dr. Hoch's Konservatorium
Clara-Schumann-Saal
Sonnemannstraße 16
Beginn 19:00 Uhr

Dienstag 18. Juni: Meat Puppets

(Uwe)

Durch das Schreiben der Ausgehtipps erweitert man durchaus seinen eigenen musikalischen Horizont. Nur über das zu schreiben, was man selbst gerne hört oder zumindest kennt ist ja langweilig. Die Meat Puppets kannte ich bis vor 15 Minuten zum Beispiel überhaupt nicht und die Stilrichtung Cow-Punk, den sie unter anderem spielen, auch nicht. Laut Internet ist Cow-Punk ein Subgenre des Punk-Rocks, der in den späten 70ern und in Kalifornien in den frühen 80ern begann. Es kombiniert Punkrock oder New Wave mit Country, Folk und Blues. Das klingt doch nicht schlecht oder? Da ist für jeden was dabei. Die Meat Puppets haben sich stets vom konventionellen Rock oder Punk abgesetzt. Sie brachten einige Elemente des Bluesrocks von ZZ Top, des Folk-Rocks von Grateful Dead und des Hard- und Folk-Rocks von Neil Young mit in ihre Musik hinein. Seit 1982 veröffentlichen die Gebrüder Curt und Cris Kirkwood, die von wechselnden Musikern begleitet werden 16 Alben, einige davon beim bahnbrechende Indielabel SST, bei dem auch Hüsker Dü oder Minutemen unter Vertrag standen.
 
Zoom

Frankfurt, Brönnerstr. 5-9
Beginn: 21 Uhr
Tickets: VVK 22 EUR zzgl. Gebühren
Nicht barrierefrei
Foto: Presseinfo

Sonntag, 23.Juni: Of/ Vielfalt Offenbach - Musik, Gespräche & mehr

(Andrea)

Was ist nur los in unserem Land? 70 Jahre nach Kriegsende wird Juden empfohlen, besser auf das Tragen einer Kippa in der Öffentlichkeit verzichten, völlig verrückt, da bin ich froh in einer weltoffenen und toleranten Gegend zu leben. Den Titel der heutigen Veranstaltung finde ich zwar ein bisschen nichtsagend, aber weiterlesen lohnt sich. Mit viel Herzblut und Engagement wurde ein spannendes Programm gestrickt: "Fast 160 Nationen leben in Offenbach und entsprechend bunt ist die Mischung kultureller und religiöser Identitäten. Das „Konzert für Respekt und Vielfalt“ möchte das friedliche Miteinander vor Ort stärken, ein Zeichen gegen Antisemitismus und Ausgrenzung setzen und für Toleranz und Empathie werben. Im Capitol Theater, der ehemaligen Offenbacher Synagoge, kommen Menschen jeden Glaubens zusammen, die sich nicht kennen, aber diese Werte teilen. Bei Live-Musik, deren Sprache alle verstehen, beim Tanzen und orientalischen Speisen feiern wir einen Tag der Freude und der Begegnung Der Eintritt ist kostenlos – aber garantiert nicht umsonst. Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich unter: vielfalt-offenbach@gmx.de.

MUSIK Sharon Brauner und Karsten Troyke sind zwei in Berlin geborene Schauspieler und Sänger, die sich bereits in jungen Jahren auch der jiddischen Musik zugewandt haben. Karsten im Ostteil der Stadt, Sharon in Westberlin. Unabhängig voneinander gaben beide zahlreiche Konzerte in Deutschland und Europa. Nun präsentieren die beiden Künstler Lieder in jiddischer Sprache über das Leben und das Lieben. Jiddische Evergreens in neuem Gewand. Musik für die Seele, Musik, die glücklich macht. Das Ensemble Grupo Maloka gehört zur interkulturellen Musikinitiative Bridges – Musik verbindet. Maloka kombiniert lateinamerikanische Musik mit osteuropäischen Volksliedern und persischen Klängen.

GESPRÄCH - Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank - Irith Michelsohn, Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld und Generalsekretärin der Union Progressiver Juden in Deutschland - Said Barkan, Zentralrat der Muslime Vorsitzender des Landesverband Hessen - Hamza Wördemann, Geschäftsführer der JuMu Deutschland gGmbH

KULINARIK Morcolade, junges Start-Up Catering, Cafe und Bäckerei mit kulinarischen Erfahrungen aus der ganzen Welt. Kreativ, leidenschaftlich und persönlich.

Ab 15 Uhr
Capitol Theater Offenbach
Goethestr. 1-5
63067 Offenbach am Main

Montag 15. Juli: The National

(Uwe)

Die beste Band der Welt kommt in die Stadt und wir sind in Italien. Alle, die an diesem Tag nicht unterwegs sind, sollten sich die in Cincinnati (Ohio) gegründete Indieband in der Jahrhunderthalle unbedingt anschauen. Warum? Weil schlicht und ergreifend keine Band bessere Musik macht. Das ist jetzt natürlich meine persönliche Meinung, die wird allerdings von vielen professionellen Musikkritikern geteilt. The National hat zwischen 2005 und 2013 mit „Alligator“, „Boxer“, „High Violet“ und „Trouble Will Find Me“, vier großartige Alben in Serie veröffentlicht. Nach einer vergleichsweise schwachen Platte („Sleep Well Beast“ in 2017), knüpften sie mit dem kürzlich erschienen Album „I Am Easy To Find“ an das bekannte Niveau an. Der Output des Quintetts ist unbeschreiblich schön, die Fülle an großartigen Songs enorm. Zu meinen All-Time-Favs zählen „Apartment Story” („We'll stay inside till somebody finds us, do whatever the TV tells us), “Runaway” (“But I won't be no runaway, 'cause I won't run”) oder “Rylan” vom neuen Album. Letztgenannter Song ist ein gutes Beispiel für die Stärken von The National: Das Songwriting der Dessner-Zwillinge, das Schlagzeugspiel von Bryan Devendorf und der charismatische Gesang, den Matt Berninger auf „I Am Easy To Find“ mit unterschiedlichen Sängerinnen teilt.
 
Jahrhunderthalle
Frankfurt, Pfaffenwiese 301
Beginn: 20 Uhr
Tickets: VVK ab 51 EUR EUR zzgl. Gebühren
Barrierefreier Zugang

26. & 27. Juli: AUF ANFANG!

Auf Anfang!
Musik, Kunst & Solidarität
26. & 27. Juli 2018
Auen, Dreschplatz (Hunsrück/Nahe)


Eine Lanze brechen für progressive Musik und Kunst sowie Solidarität, Freiheit und Gleichheit – nichts weniger als das möchten wir mit unserem Festival im Juli 2019! Setzt mit uns unter dem Motto "#Dafür ist das neue Dagegen" alles #AufAnfang und lebt mit uns eine #OffeneGesellschaft!

In zauberhafter Umgebung des ehemaligen Dreschplatzes in Auen schaffen 17 Musik-Acts einen markanten Klangkosmos, der sich aus Post-Punk, Indie, Synth-Pop, Psychedelic, Hiphop, Weltmusik, Liedermacher und Noise bis hin zu jazzigen und elektronischen Strömungen speist.

„Auf Anfang!“ geht aber weit über ein reines Musikfestival hinaus: So schärfen spannungsvolle Performances und Ausstellungen sowie Aktionen zur politischen und kulturellen Bildung den Blick für gesellschaftsrelevante Facetten. Im Zusammenspiel mit dem idyllischen Setting der kleinen Nahe-Hunsrück-Gemeinde Auen und der vielfältigen Besucherschaft ist „Auf Anfang!“ gelebte Utopie und ein starker Ausdruck einer offenen Gesellschaft!

Als Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2019 setzen wir uns zudem in zahlreichen Aktionen genreübergreifend und kontrovers mit dessen diesjährigen Thema „Heimat/en“ auseinander. Wir möchten mit unseren Aktionen eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft fördern, städtische und ländliche Räume miteinander vernetzen sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.

Unterstützt werden wir hierbei von unseren Freunden der Initiative Die Offene Gesellschaft sowie der Amadeu Antonio Stiftung.

FESTIVAL-TEASER

Infos unter www.initiative-fm.de


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