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| 11.05.2019 |
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VERSPÄTUNG

Verzeiht die verzögerte Zusendung der Ausgehtipps. Wir sind am Mittwoch zu sechst nach London gedüst und erst gestern Abend spät zurückgekommen. Da der Akku meines Laptops kaputt ist, konnte ich die lange Autofahrt leider nicht zum Arbeiten nutzen und vor Ort war einfach keine Zeit und abgesehen davon waren wir auch einfach viel zu nervös.
Bestimmt haben viele von Euch das Spiel gesehen und auch schon einiges darüber gelesen. Ich möchte nur kurz ergänzen: Abgesehen von einer wahnsinnigen sportlichen Leistung unserer Jungs, haben mich die Fans fasziniert. Unglaublich wieviele nach London gekommen sind - auch ohne Tickets!!!
So habe ich nach dem Spiel den 19 jährigen Sohn einer Freundin getroffen, der auch kein Ticket hatte und das Spiel vor dem Stadion auf dem Handy eines Sicherheitsbeamten geschaut hat. Oder da waren die beiden Jungs aus Groß-Gerau, die morgens losgefahren waren und das Spiel, weil sie keine Tickets bekommen haben, im Pub angeschaut haben. Wir trafen sie nach dem Spiel im Parkhaus, denn sie wollten sofort wieder zurück fahren und als wir sie fragten, ob sie noch 2 Jungs von uns im Auto zurücknehmen könnten sagten sie sofort „klar, machen wir.“ Und dann waren da die Fans, die sich neutral gekleidet hatten und überall im Stadion saßen. Dass etliche von ihnen aus dem Stadion geschmissen wurden, weil sie beim 1:1 gejubelt haben ist by the way eine riesige Sauerei und hat nix mit Sport zu tun. Am Ende des Spiels, als wir die Mannschaft dann feierten kamen alle Fans nach unten und ich hatte echt Tränen in den Augen, als ich gesehen habe wieviele wir waren.
Zusammengefasst: Europas beste Mannschaft hat Europas beste Fans und ich bin glücklich und stolz Teil des Ganzen sein zu dürfen. #12gegen11
Jetzt ist die Europareise für Eintracht Frankfurt erst einmal unterbrochen. Ich beschäftige mich jobmässig weiter mit Europa und muss mich daher auch schon wieder sputen, denn wir haben gleich Landesmitgliederversammlung. Wenn ihr mit Fußball garnichts zu tun habt, dann schaut Euch schnell die Ausgehtipps an und lest genau, denn Martin verlost Karten fürs Schauspiel unter anderem auch für heute Abend, wenn der großartige Matthias Brandt im Schauspiel ist.Lebt wild! Daniela
Und vielen Dank an meine tollen Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf der Webseite zu lesen.
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FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:
Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?
Dann werde Freund*in, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.
(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)
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ZU GEWINNEN

Antworten für die folgenden Tickets bitte an: schwoebke@aol.com (Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt)
2 x 2 Gästelistenplätze für Shonen Knife am 17.05 im Bett. Frage: Wer war ein großer Fan der Band Shonen Knife? (Einsendeschluss: 13.05, 20 Uhr)
2 x 2 Gästelistenplätze für Bad Manners am 25.05 im Bett. Frage: Wo entstand Ska? (Einsendeschluss: 17.05, 20 Uhr)
*************************************************** Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com (Die Gewinner*innen werden von Martin benachrichtigt)
1 x 2 für Matthias Brandt und Jens Thomas - 'Krankenakte Robert Schumann‘ am Samstag, 11.05. im Schauspiel Frankfurt. Gewinnfrage: Wessen Sohn ist Matthias Brandt?
2 x 2 für das Double Feature von THE NATION I + THE NATION II am Samstag, 26.05. im Schauspiel Frankfurt. Gewinnfage: Wieviele Länder sind in der EU?
*************************************************** Antworten bitte an: ausgehen-in-offenbach@web.de (Die Gewinner*innen werden von Andrea benachrichtigt)
2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Pristine am Sonntag, 19.Mai im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: In welchem Land liegt eigentlich Tromsö?
1 x 2 Karten für Cinema & Cena am 24.Mai mit Mine Vaganti im Filmklubb. Die Gewinnfrage lautet: Welchen Geburtstag feiert die wunderbare Reihe?
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G E R O L L T E S - L.M., der Außerirdische

(Uwe)
Das kommt davon, wenn man Beiträge zeitig schreibt und dann plötzlich ein „Fußballwunder“ passiert. Den Text habe ich heute (Mittwoch) einfach so gelassen und nur zwei Anmerkungen hinzugefügt. (sind gekennzeichnet). Der wahninnige / wahnsinnig religiöse Xavier Kurt Naidoo sang einst in einem seiner Lieder „…das, was mir an dir gefällt, ist einfach nicht von dieser Welt“. Es gibt aktuell nicht wenige Leute, die auch über Lionel Messi sagen, dass er nicht von dieser Welt wäre. Was natürlich Quatsch ist, weil Messi am 24. Juni 1987 in Rosario auf natürlichem Weg zur Welt kam und nicht einfach durch ein Loch aus dem Himmel fiel. Als er 13 Jahre alt war, wanderten seine Eltern mit dem im wahrsten Sinne des Wortes kleinen Lionel nach Barcelona aus. Kein heimischer Verein konnte oder wollte während der argentinischen Wirtschaftskrise die hohen Kosten zur Behandlung seiner Hormonstörung (etwa 900 US-Dollar pro Monat) bezahlen. Ein Jugendtrainer des FC Barcelona, der Messi bei einem Probetraining beobachtete, war so begeistert von dessen Talent, dass er diesen sofort einen Vertrag auf einer Serviette unterschreiben lies. Diesem Trainer hat der FC Barcelona hoffentlich mittlerweile ein stattliches Anwesen am Mittelmeer geschenkt. Messi wurde in das von Johann Cruyff bei den Katalanen initiierte System der intensiven Nachwuchsförderung aufgenommen und dort ausgebildet. Pep Guardiola, Xavi, Iniesta oder andere großartige Spieler besuchten ebenfalls „La Masia“ (katalanisch für Landhaus), die weltbekannte Jugendakademie von „Barca“. Nachdem Messi diese absolviert hatte, legte er in der ersten Mannschaft des FC Barcelona richtig los. Bis heute wurde er 16x Torschützenkönig in der spanischen Liga und in der Champions League und gewann die beiden Wettbewerbe bisher in Summe 14x (4x Champions League / 10x spanische Meisterschaft), dazu 6x den spanischen Pokal. Anfang April 2019 hatte er in allen Vereinswettbewerben bereits 595 Tore in 677 Pflichtspielen erzielt. Und da sind die Treffer, mit denen er den FC Liverpool Anfang Mai aus dem CL Wettbewerb schoss noch überhaupt nicht eingerechnet (Anmerkung: es kam dann doch anders). Was für eine Bilanz! Auf Vereinsebene lief und läuft es also für Messi, der in den vergangenen Jahren stets mit dem Portugiesen Christiano Ronaldo um den Titel als weltbester Spieler rang. Mit seiner argentinischen Nationalmannschaft geht aber weitestgehend nix: Kein einziger Titel bei Kontinental- oder Weltmeisterschaften, „nur“ Olympiasieger und U20 Weltmeister. Messi ist er ein herausragend guter Spieler, an den man sich auch in über zwanzig noch sehr gut erinnern wird. Er wird, wie Christiano Ronaldo, einer der jahrhundertübergreifenden Jahrhundertspieler werden, von denen es bisher nicht viele gibt: Di Stefano, Pele, Cruyff, Beckenbauer, Maradona und Zidane; auf diese sechs Spieler hat sich die Fußballwelt bisher weitestgehend geeinigt und gegen die Aufnahme der beiden aktuell noch aktiven Spieler spricht nichts. Eine Diskussion darüber, wer von den genannten Spieler wiederum der Beste der Besten war, ist völlig überflüssig. Die Frage, wer den Fußball am meisten beeinflusst hat, ist leicht zu beantworten: Johann Cruyff. Er war als Spieler ein Gigant und hat nach seiner Spielerkarriere als Trainer den Stil vom FC Barcelona und Ajax Amsterdam maßgeblich und nachhaltig beeinflusst. Die Fans gaben Cruyff, mit dem Barca Mitte der 70er Jahre nach 14 Jahren endlich wieder die Meisterschaft gewann, den Spitznamen „El Salvador“ (Der Erlöser); Messi wird seit Kindertagen „La Pulga“ (der Floh) gerufen. Ein Grund mehr, an einen irdischen Lionel zu glauben, der von dieser Welt ist (Anmerkung: Auch wenn er mit seinem Team am Dienstag aus Wein Wasser gemacht hat). Der Eintracht-Tipp (von einem Schalkefan) Eintracht Frankfurt – Mainz 05 2-1
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Zum Abschluss noch etwas über den FSV
Der FSV hat am vergangenen Samstag gegen das Tabellenschlusslicht aus Dreieich gewonnen und damit zwei Spieltage vor dem Ende der Saison den Klassenerhalt gesichert. Für den Frankfurter Fußball ist das eine sehr gute Nachricht. Nach zehn Minuten führten die Bornheimer bereits mit zwei Toren, dann leckte Vito „Plut“ und schaffte im zweiten Durchgang einen lupenreinen Hattrick. Plut ist übrigens ein Slowene, der seit Herbst 2017 beim FSV spielt. Seit über zehn Jahren ist er Profi und in dieser Zeit hat er mittelweile bei neun Vereinen gespielt. Der heutige Marktwert des Spielers liegt wahrscheinlich unter dem Tagessatz Messis, trotzdem sorgt auch er bei Fußballfans für Freude. So geschehen beispielsweise am vergangenen Samstag. Und am kommenden Samstag hoffentlich wieder.
Samstag 11. Mai: Matthias Brandt im Schauspiel

(Martin)
Matthias Brandt war bereits mit ‚Psycho’ und mit ‚Life – Raumpatrouille und Memory Boy’ zu Gast im Schauspiel Frankfurt: beide Abende waren die Sensation!
Jetzt kommen Matthias Brandt und sein genialer Musik-Improvisations-Kollege Jens Thomas wiederum nach Frankfurt und präsentieren ihren neuen Abend ‚Krankenakte Robert Schumann’, basierend auf dem Roman ‚Schumanns Schatten’ von Peter Härtling. Es ist eine dieser genial-fiktiven Musikerbiographien, die Härtling wie kein anderer schreiben konnte und in denen die Künstler in ihrer Brillanz und ihren menschlichen Nöten einem so gleichsam wunderbar und realistisch gegenüber treten.
Matthias Brandt, selbst ein großer Klassik-Fan, hat sich mit Robert Schumann schon lange auseinandergesetzt und sagt über dessen Musik (Interview im BR): „In den Liedern liegt die Seele offen“.
Das Schauspiel Frankfurt schreibt: „Wie bei kaum einem anderen Komponisten verbindet sich bei ihm (Schumann) Künstlerisches mit Biografischem. Seine psychische Instabilität, die immer wiederkehrenden depressiven Schübe und Zustände »völliger nervöser Erschöpfung«, die fixe Idee, wahnsinnig zu werden – all dies spiegelt sich zweifellos bei Schumann wider. Während Brandt die Nerven der Zuschauer_innen vibrieren lässt, improvisiert Thomas passend am Klavier – ein faszinierendes Spiel aus Text und Klang, das mit den seelischen Abgründen der Charaktere jongliert.“
Das Hamburger Abendblatt berichtet: „Brandts Verkörperung des gebrochenen Menschen, der einmal ein Kunst-Schöpfer war, wirkt unmittelbar und man muss ständig den Atem anhalten. In diesem Schumann, wie er flucht und aufgibt und dann doch noch nicht, ist immer der Mensch zu entdecken, der Künstler war.“
Ein berührender Abend, den man – ob Brandt- oder Schumann-Fan oder überhaupt - nicht verpassen sollte!
Oben gibt’s Tickets zu gewinnen!
Am Samstag 11.05.19 um 19.30h im Schauspiel Frankfurt am Willy-Brandt-Platz. Das Schauspiel Frankfurt ist behindertenfreundlich ausgestattet. Foto: © Mathias Bothor/Schauspiel Frankfurt
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Samstag, 11. Mai: DER FERNE KLANG

(Martin)
Das Frankfurter Opernhaus ist ein Solitär. Bereits zum vieren Mal wurde die Oper Frankfurt wegen ihrer herausragenden Produktionen und musikalischen Qualität zum Opernhaus des Jahres gewählt. Ich würde euch gern des Öfteren zum Opernbesuch ‚verführen’ und dadurch evtl. vorhandene Schwellenängste abbauen, denn: in Frankfurt gibt’s ‚ganz große Oper’ auf höchstem Niveau! Meist ist es der gleiche Grund, der mich zögern lässt: AUSVERKAUFT und das heißt eben ‚schlechte Karten’...
Jetzt gibt es eine ganz bezaubernde Neuproduktion zu entdecken: DER FERNE KLANG von Franz Schreker (1878 – 1934) und weiß der Himmel weshalb – es gibt tatsächlich noch Tickets!
‚Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?’ Vielleicht trifft es dieses Sprichwort, was den dramatischen Handlungskern der Oper in emotionaler Hinsicht ausmacht: es ist die (Liebes- oder Schicksals-)Geschichte von Fritz und Greta. Sie geht nicht gut aus, ohne zu spoilern, kann ich das hier verraten:
„Fritz: (sich zwingend, befreit sich aus ihren Armen, stark) Ich muss Liebste, ich muss! Enden will ich den fruchtlosen Kampf; trotz meiner Liebe muss ich dich flieh’n! (Greta tritt befremdet zurück, mit beinahe feierlichem Ausdruck). Ein hohes Ziel schwebt mir vor Augen, doch frei muss ich sein. Frei! Denn nicht Ruhe find ich zu Glück und Genuss, nicht Ruhe zur Liebe und Seligkeit: Eh ich ihn nicht habe und halte den rätselhaft weitfernen Klang, der zu mir herübertönt...“.
Und weil diesen Fritz DER FERNE KLANG lockt, zieht er hinaus in die Welt, in die Ferne, verlässt Greta und das Verhängnis einer sich nicht erfüllenden Liebe nimmt seinen Lauf.
Eine phantastische Inszenierung ist es, die mit eigentlich einfachen Mitteln auf einer sowohl abstrakten und gleichsam konkreten Ebene Sehnsucht, Leid, Liebe und Leben im Hören und Sehen erfahrbar macht. Musikalisch wird alles geboten, Instrumente sind in einer unbeschreiblichen Transparenz erlebbar (Freund*innen der Harfe werden auf ihre Kosten kommen) und die Stimmen der Solist*innen und des Chores eröffnen Klangbilder, die zu Herzen gehen. Das Bühnenbild ist eine Wucht und schafft es tatsächlich, dass Klänge ‚sichtbar’ werden. Videos werden ‚erhellend’ eingesetzt und insgesamt wird eine Geschichte erzählt, die trotz ihres nicht so schönen Endes zu verzaubern versteht.
„(…) Und immer klarer tritt hervor, dass Greta selbst das Geheimnis des fernen Klangs, also den Schlüssel zur Inspiration, immer schon in sich trägt.
Der Moment, als Fritz und Greta dies bei ihrem letzten Wiedersehen erkennen, als beide, nunmehr alt, krank und gezeichnet vom Leben, ihr Dasein und ihre Liebe als vertane Chance begreifen, gerät zum Anrührendsten, was seit langem auf der Frankfurter Bühne zu sehen war. Das hängt auch mit der traumwandlerischen Sicherheit und Sensibilität zusammen, mit der Generalmusikdirektor Sebastian Weigle und das Museumsorchester Schrekers suggestive Klänge gerade im Leisen zum Sprechen bringen. (…)“ schreibt Christian Wildhagen in der Neuen Zürcher Zeitung.
Alle, die sich gern ‚anrühren’ lassen wollen, sollten DER FERNE KLANG keinesfalls verpassen!
Samstag 11.05.19 19.30 Uhr Oper Frankfurt am Willy-Brandt-Platz. Die Oper Frankfurt ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: © Barbara Aumüller/Oper Frankfurt
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Samstag 11. und Sonntag, 12. Mai: Zeit / Temps

(Martin)
Das scheint in mehrfacher Hinsicht ein Fest zu werden, was der Mousonturm im Frankfurt LAB zeigt und wozu er einlädt: ‚Zeit / Temps’ von Verena Billinger und Sebastian Schulz.
Die beiden Künstler*innen „gehören zu den interessantesten Theatermachern der Freien Szene“ und „Experten bezeichneten sie einmal als ‚Hoffnungsträger für den Tanz’.“ (RP-online).
Die Performance ‚Zeit / Temps’ kommt wohl tatsächlich einer Einladung zu einem historischen (und auch neuzeitlichen) Kostümfest gleich (Dauer 210 Minuten):
„Eine Zeitreise von Reifröcken bis zu High Heels, von langlockigen Barockperücken zu Gel-Frisuren. In immer wieder neuen Kleidern bewegt sich das neunköpfige Ensemble dabei durch die Tanz- und Kostümgeschichte und durch die rauschend-rinnende, rieselnd-strömende Zeit. In steter Bewegung wandeln die Tänzer*innen durch den weiten Raum, wechseln als lebendige Skulpturen und in den Tanz entrückt, ihre Positionen und Posen. Dabei driften sie durch die Stile der letzten Jahrhunderte, während in eigenwilligen Zeitsprüngen die Geschichte des Körpers in den unterschiedlichen Epochen der Neuzeit erfahrbar wird.“
Hier kann man noch mehr erfahren: https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-mosaik/audio-getanzte-zeitreise-in-duesseldorf-100.html
Am Samstag, 11.05. um 19.00h und Sonntag. 12.05. um 18.00h als Veranstaltung des Mousonturm im Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main Das Frankfurt LAB ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: © Florian Krauß/Mousonturm
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Samstag, 11.Mai: OF/ Sattelfest

(Andrea)
Wir wollen heute ein bisschen auf dem Flohmarkt auf dem Flugplatz Bonames stöbern, sonst würde ich als passionierte Radlerin natürlich zum Sattelfest im Lauterborn gehen: "Rund ums Fahrrad dreht sich das Sattelfest am Samstag, 11. Mai, vor dem Stadtteilbüro in Lauterborn. Von 10 bis 15 Uhr stehen in der Richard-Wagner-Straße 95 Angebote wie Fahrrad-Glücksrad, Fahren in einem Parcours oder Aktionen mit Schwimmnudeln auf dem Programm. Außerdem können Fahrradanhänger und -taschen ausprobiert werden. Das Fest bietet weiterhin die Möglichkeit, Informationen und Alltagserfahrungen unter anderem zu „Protected Bike Lanes“ (geschützte Radstreifen) und dem Projekt Bike OF (Fahrradstraßen) zu tauschen. Um fit in die Saison starten zu können, kann das eigene Fahrrad an Ort und Stelle von OffCourse durchgecheckt werden. Um 15 Uhr gibt Stadtrat Paul-Gerhard Weiß außerdem den Startschuss für das Stadtradeln 2019. Ab diesem Tag können wieder drei Wochen lang Kilometer gesammelt werden. Die Stadt Offenbach nimmt bereits zum zwölften Mal an der Kampagne des Klima-Bündnisses teil. Interessierte können sich noch bis einschließlich dem letzten der 21 Stadtradeln-Tage (31. Mai 2019) unter www.stadtradeln.de/offenbach anmelden und ein Team gründen oder einem Team beitreten, um Kilometer für Offenbach zu sammeln. Die in den drei Wochen zuvor gefahrenen Kilometer können in diesem Fall nachgetragen werden. Je mehr Kilometer in Offenbach gesammelt werden, umso mehr steigt die Chance für eine Position auf dem bundesweiten Siegertreppchen." Bild: pixabay.com
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Samstag, 11.Mai: Of/ Kuddelmuddel Frühlingsfest
(Andrea)
Autsch. Ich hoffe, das Wetter wird und drücke alle Daumen!!! Schließlich wird heute in der Kommune 2010 die Open-Air Saison eröffnet: "Wir präsentieren euch unsere erste Bühne und feiern mit euch auf der grünen Wiese zwischen Bäumen und den alten Backstein-Hallen der Kommune2010. Wer genau spielt wird, wie immer, nicht verraten. Lasst euch einfach überraschen...Wir freuen uns darauf, mit euch den Frühling zu begrüßen!" Ab 14 Uhr, Eintritt 13 Euro.
KOMMUNE2010 Sprendlinger Landstraße 181 63069 Offenbach am Main
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Samstag, 11.Mai: Nacht der Museen
(Andrea)
Ganz ehrlich: Die Nacht der Museen ist mir eigentlich ein Graus. Aber heute werde ich mich wohl doch ins Getümmel stürzen. Nachdem wir in der Bar Shuka waren, darauf freue ich mich mal wieder wie ein Keks. Ich liebe den Laden. Soviel zum Werbeblock. Also, NdM. Ich habe mir schon mal zwei Must see-Pfeiler in die Nacht gerammt: "Ihr habt die Uhren, wir haben die zeit", antagon theateraktion spielt um 21, 22 und 22.45 auf dem Römerberg und im Offenbacher Haus der Stadtgeschichte "so_pola" Party und ich weiß nicht was noch alles. Außerdem Spacepilot (NY) aka Genovese/Meister/Hertens feat. de Winkel in der afip - allerdings nicht im Rahmen der Museumsnacht...Das komplette Programm: http://www.nacht-der-museen.de/frankfurt/NDM_Programmheft_2019.pdf
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Samstag 11. Mai: Feng Suave – live recording concert

(Uwe)
Am 11.05 ist im Rhein-Main-Gebiet einiges los. Element of Crime in Höchst, Cäthe in Rüsselsheim, Inner City im Zoom, Tété im Ponyhof und Feng Suave im LOTTE LINDENBERG. Feng Suave nennen die beiden Niederländer Daniel De Jong und Daniel Leonard Elvis ihre gelebte Remineszenz längst vergangener Tage, in denen Gitarren noch im Federhall ertranken und Groove im Pop noch eine Rolle spielte. Stilistisch irgendwo zwischen Soul und Psychedelica der 60s und 70s, zwischen verträumten Synthesizern und glasklaren Basslines zeichnen die beiden eine Spielwiese, die trotz allem so in der Moderne angekommen ist, dass Vergleiche mit Bands wie TAME IMPALA nicht lange auf sich warten lassen. Ihre Einflüsse, die von MARVIN GAYE über NINA SIMONE und RAY CHARLES reichen, sind deutlich wahrnehmbar. Nach eigener Aussage machen die beiden jungen Herren „interstellar affection music from the distant past“. LOTTE LINDENBERG Frankfurt, Frankensteiner Str. 20 Einlass: 20:30 Uhr Tickets: VVK 10 Euro zzgl. Gebühren Barrierefreier Zugang: leider nein Bild: LOTTE LINDENBERG
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Samstag 11. Mai: Cäthe & Mockemalör

(Uwe)
Nach Rüsselsheim komme ich eigentlich nur zur monatlichen Schiedsrichtersitzung oder zu Auswärtsspielen meines Heimatvereins. Kulturell geht dort aber auch etwas, so auch am 11. Mai: Die Liedermacherin Cäthe ist mit dem Berliner Chanson-Noir-Trio Mockemalör gemeinsam auf Tour. Mockemalör, das Trio um Sängerin Magdalena Ganter, die ohne Schwierigkeiten als Inkarnation einer modernen Marlene Dietrich durchgeht, übersetzen auf der Bühne Zwanzigerjahre-Kabarett ins moderne Electro-Idiom. Dabei spannen sie den Bogen von opulenter Sinnlichkeit bis apokalyptischer Hysterie, von Jazz Poetry bis Headbanger Punk. „Ich glaub ich bin ein Ding, wenn’s in Bewegung ist, macht’s einen Sinn“ beschwor Liedermacherin Cäthe bereits 2012 und bohrte sich in die Herzen vieler Zuhörer, die froh waren, dass es wieder eine starke und ungebügelte Frauenstimme mit Sensibilität und Persönlichkeit aus deutschen Landen gibt. In Bewegung blieb sie und lässt nun im Jahre 2018 im Schulterschluss mit Mockemalör das Lied „Nullpunkt“ zu einer modernen Großstadthymne erblühen. Die pure Zelebration der Freundschaft zwischen Magdalena Ganter und Cäthe, die hier nach zweijähriger Babypause ihr (Bühnen-)Comeback einläutet. DAS RIND Rüsselsheim, Mainstraße 11 Beginn 20 Uhr Tickets: VVK 20 Euro zzgl. Gebühren Barrierefreier Zugang: ? Bild: Cäthe Facebook
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Samstag 11. Mai: Tété

(Uwe)
Ponyhof, da denke ich eigentlich immer zuerst an die drei Immenhof-Fernsehfilme aus den seligen 50iger Jahren, in denen die Schwestern Dick und Dalli zwischen tribbel-trabbelenden Huftieren zu lustigen Teenies herangewachsen. Ohne das Wissen der Erwachsenen planen sie, einen Ponyhof zu eröffnen, auf dem sowohl Stadtmenschen als auch Erholungssuchende ihre Freizeit verbringen können. Das hat sicher auch die Frankfurter Ponyhofmacher motiviert, ihren Club zu öffnen. Am 11. Mai kommt mit dem Sänger Tété der „französische Jeff Buckley“ nach Sachsenhausen. Gut für die Tété-Fans und Freunde ist, dass er im Gegensatz zu dem leider früh verstorbenen Buckley noch Live erlebt werden kann. Tété wuchs mit den Beatles, Tom Waits und diversen Jazz-Sängern auf. Die Ankunft von Hip Hop in Frankreich in den frühen 90er Jahren ist seine erste musikalische Offenbarung. 16 Jahre später beginnt er Gitarre zu spielen und schreibt seine ersten Songs. Ein paar Jahre später beginnt er, in Bars aufzutreten und überlegt, davon zu leben. Seine Karriere nahm seitdem einen beachtlichen Verlauf, einige Male tourte er durch die Welt. Nach der letzten Tournee entwickelte der Singer / Songwriter innerhalb weniger Monate 12 neue Songs, die er zusammen mit seinem langjährigen Kollegen Johan Dalgaard in seinem eigenen Studio schreibt, komponiert und produziert. „Das Album Fauthentique soll eine optische Illusion sein. Es ist eine musikalische Collage, die darauf abzielt, ein Trompe l’œil zu sein.“ Ein Trompe-l’œil ist übrigens eine illusionistische Malerei, die mittels perspektivischer Darstellung Dreidimensionalität vortäuscht. Ponyhof Frankfurt, Klappergasse 16 Beginn 20 Uhr Tickets: VVK 19 Euro zzgl. Gebühren Barrierefreier Zugang: ? Bild: Jerome Juv Bauer
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Sonntag 12. Mai: KunstReGen

(Daniela)
Heute schaffe ich es nicht, denn ich bin im Stadion. Aber anschauen möchte ich ir die neue Produktion von Célestine sehr gerne: KunstReGen Fassbender.Wiedenhofer. Hennermann Vier Frauen. Drei Künste. Drei Generationen. Eine Familie
Eine Opernsängerin, eine Schauspielerin, eine Tänzerin und eine Schülerin begegnen einander. Sie sind Großmutter, Mütter, Töchter und Enkelin. Anhand ihrer Lebensgeschichten und Beziehungen verhandeln sie Spannungen, Konflikte, Konkurrenzsituationen und Machtkonstellationen, diskutieren den eigenen Umgang als weibliche Künstlerinnen mit der Hierarchie am Theater und fragen sich, ob Kreativität eher vererbbar oder ansteckend sei. Die Frage nach dem Kunst-Gen wird zur Basis einer Performance, in der das Publikum an Schaffen, Leben und an der Konstellation von vier Frauen aus einer kreativen Familie teilhaben kann.
Im Titania Theater Frankfurt/Main Basaltstr. 23 60487 Frankfurt am Main Premiere: 12. Mai 2019, 18:00 Uhr Weitere Vorstellungen: 15. und 16. Mai, 19:30 Im Netz: http://titania-theater.com/titania-gastspiel-kunstregen
von und mit: Hedwig Fassbender, Gesang; Katharina Wiedenhofer, Tanz; Magdalena Wiedenhofer, Schauspiel; Lea Wiedenhofer, tanzt, spielt und singt; Torsten Knoll, Klavier; Regie: Célestine Hennermann, Dramaturgie: Johanna Milz, Bühne: Daniel Wiedenhofer, Licht: Sebastian Schackert
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Sonntag, 12.Mai: OF/ Kurkonzert
(Andrea)
Der Offenbacher Sommer beginnt in diesem Jahr offiziell am 12. Mai. Dann nämlich eröffnet das Amt für Kultur- und Sportmanagement die Freiluftsaison mit dem ersten „Offenbacher Kurkonzert“. Bei den lauschigen Klängen der neuseeländischen Singer-Songwriterin Teresa Bergmann können ab 13 Uhr die Picknickdecken ausgerollt und die Frisbee-Scheiben in die Luft gebracht werden. Gitarre und Stimme kombiniert sie zu funkigen Folk-Pop mit einer großen Portion Soul. Nach dem Konzert legt DJ KoolKat bis 18 Uhr auf, der mit seinem Label „Born to shine“ zu den angesagtesten Plattformen der Modern Funk Szene gehört. Der historische Pavillon im Park zwischen Dreieichring und Parkstraße ist mit schönstem Licht und Glitzervorhängen dekoriert, dazu gibt es ein kleines, aber feines Angebot an Kaffee, Kuchen, Snacks und Softgetränken. Das Mitbringen von eigenen Getränken und Speisen ist erlaubt. Das Bild von Teresa Bergmann hat übrigens Jim Kroft gemacht.
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Montag, 13. Mai: Auf Sendung: Wie ein Hörspiel entsteht
(Daniela)
Da wäre ich heute Abend ssehr gerne dbei, aber ich bin in der Festhalle..
Der Verlag der Autoren feiert sein 50 jähriges Bestehen mit eine Veranstaltungsreihe – und am Montag, den 13.5. steht die nächste auf dem Programm. Sie heißt „Auf Sendung: Wie ein Hörspiel entsteht“ und präsentiert werden längere Ausschnitte aus dem SWR-Hörspiel EINSTIEGSKURS von Agnieszka Lessmann und Felicitas Ott. Das Hörspiel erzählt von einer 50-jährigen, die als Quereinsteigerin Deutschunterricht für Zugewanderte gibt und sich dabei mit ihrer eigenen Migrationsgeschichte konfrontiert sieht. Wir diskutieren mit der Autorin und der Regisseurin die besonderen Herausforderungen bei der Entstehung und Umsetzung dieses Hörspiels – und geben Einblicke hinter die Kulissen einer "unsichtbaren" Gattung. Montag, 13.5.2019, 19:30 (Einlass: 19:00) Alte Textilfabrik, Taunusstraße 19 Eintritt frei. Anmeldung unter jubel(at)verlagderautoren.de Mit: Agnieszka Lessmann (Autorin), Felicitas Ott (Regie)
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Montag 13. Mai: Laura Cox Band

(Uwe)
Mit 14 Jahren begann Laura Cox Gitarre zu spielen. Drei Jahre später begann sie ihre Gitarren Soli auf Youtube zu posten und wurde damit zu einer der bekanntesten Gitarristinnen im Internet. Mehr als 60 Millionen Aufrufe und 250.000 Abonnenten sind seit 2008 bei Youtube entstanden. Ihre Leidenschaft für Country, Folk und Rock Musik entwickelte sie durch den Einfluss ihres englischen Vaters und es waren Bands und Künstler wie The Band, ZZ Top, Johnny Cash, Dire Straits und viele weitere, die sie zu der Musik brachten, die sie mit ihrer Band heute spielt. Die Laura Cox Band entstand 2013 in Frankreich als Laura Cox den Musiker Mathieu Albiac kennenlernte. Sie bevorzugten schon immer harte Riffs, anstatt den trendigen französischen Pop, sodass sie eine in Frankreich immer seltener werdende Art von Musik wieder neu aufleben lassen wollten: Classic- und Southern Rock mit subtilen Stilveränderungen - irgendwo zwischen AC/DC, ZZ Top, Aerosmith und Blackberry Smoke. Nachtleben Beginn: 20:30 Uhr Tickets: VVK 23 Euro zzgl. Gebühren Kein Barrierefreier Zugang Foto: Eric Martin
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Montag 13. + Dienstag, 14. Mai: Schulausflug

(Martin)
Was früher ein Wandertag war, das wird im Mousonturm am Montag und Dienstag zum ‚Audiowalk’! Sollte man erlebt haben, egal ob noch aktiv in der Schule oder schon länger draußen – Ausflüge sind doch immer super! „Zwischen Matheheften und Tintenklecksen, Kreidestaub und Overheadprojektoren, Bleistiftspitzern und Wassermalfarben sitzen sie alle brav und ruhig in ihren Klassenzimmern und lernen. Wirklich alle? Nix da! Heute ist Schulausflug: Wir packen die Hefte weg und den Sitznachbarn bei der Hand – Vorhang auf! Das Theaterkollektiv Hain/Kapsner/Mahlow/Romanowski schleust sein junges (und altes) Publikum, ausgestattet mit Funkkopfhörern und Ausflugsproviant, in noch unentdeckte Welten des Bildungssystems ein. Im Strudel der Disziplinierungsstrategien und Pausenbrote verwirbeln sich Audiowalk und Klassenzimmerstück zu einem abenteuerlichen Ausflug in unbekannte Gefilde der Herderschule.“ ‚All Inclusive’ ist das wohl zu nennen: Hauptprogramm, Nebenprogramm und auch noch Verköstigung wird geboten. Vielleicht haben ja einige Lehrer*innen unter euch Newletterleser*innen spontan Lust, mal Unterricht gegen ‚Audiowalk’ zu tauschen. Oder alle, die gern mal wieder Schule von innen erleben wollen und das Vergnügen schon lange nicht mehr hatten, nutzen diese Gelegenheit...
Dauer: ca. 100 Minuten, Start im Studio 1 des Mousonturm, ab 8 Jahren. Montag, 13.05.10.30h und 14.45h und Dienstag, 14.05. um 10.30h und 14.45h. Start im Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4.
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Dienstag 14. Mai: Alexandr Misko

(Uwe)
Der Russe kommt. Wie sehr habe ich in den 80iger Jahren die russische Eishockeynationalmannschaft mit dem Jahrhundertblock Tretjak - Fetisov, Kasatonov – Larionov, Krutov, Makarov geliebt. Keine andere Sportmannschaft (abgesehen von der holländischen Fußballnationalmannschaft) hat mich mit ihrem virtuosen Spiel dermaßen begeistert. Auch der russische Gitarrist Alexandr Misko ist ein Virtuose. Weniger auf dem Eis, dafür umso mehr auf der Konzertbühne. Mit seinen originellen Coverversionen im Fingerstyle hat sich der Misko auch fernab seines Heimatlands in der Akustikszene einen Namen gemacht. Der heute 21-jährige Linguistik-Student wurde über YouTube binnen kürzester Zeit zum viralen Social-Media-Phänomen und Next Big Stardes Fingerpicking-Handwerks: Über 18 Millionen mal wurden seine originellen Versionen von Michael Jacksons Klassiker „Billie Jean“ und George Michaels „Careless Whisper“ bereits aufgerufen. Doch das junge Ausnahmetalent begeistert nicht nur vor den Bildschirmen – auch offline fesselt er sein Publikum. 2018 wurde er zum „Acoustic Guitarist of the Year“ auserkoren und reiste rund um den Globus, um seine Begabung und sein Können auch auf der Bühne zu zeigen. Brotfabrik Frankfurt, Bachmannstr. 2-4 Beginn: 20 Uhr Tickets: VVK ca. 19 Euro zzgl. Gebühren Barrierefreier Zugang: leider nein Bild:Dita Vollmond
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Mittwoch bis Sonntag, 15. bis 19.5.: OF/ HfG AbsolventInnen Kunst

(Andrea)
Lust, zwischendurch ein bisschen Kunst von jungen, innovativen Talenten anschauen? Ich schon. Deshalb radele ich entweder heute, spätestens am Wochenende, mal in den Nordring: "Erstmals werden in diesem Jahr Arbeiten aus drei Diplomjahrgängen des Fachbereichs Kunst der Jahre 2018 und 2019 in einer umfassenden Schau in der HfG-Kunsthalle am Hafen gezeigt. Das mediale Spektrum der Arbeiten reicht von Malerei und Zeichnung, Skulptur und Plastik bis zu Foto- und Videoinstallationen, kinetischen Objekten und Materialexperimenten und ermöglicht einen differenzierten Ein- und Überblick über künstlerische Entwicklungen an der HfG. Übergänge zwischen einzelnen Medien, zwischen zwei- und dreidimensionalen Erscheinungsweisen sowie verstärkt zwischen analogen und digitalen Sphären werden hier mit großer Selbstverständlichkeit und Souveränität vollzogen, die eine frühe Eigenständigkeit der jungen künstlerischen Positionen zeigt und nicht zuletzt zentral für das interdisziplinäre Selbstverständnis der auf das Bauhaus zurückgehenden Lehre an der HfG zu sehen ist. Die Vielfalt der künstlerischen Positionen erhält in den weitläufigen Räumlichkeiten der neuen HfG-Kunsthalle eine großzügig angemessene Bühne. Hier kann sich die räumliche Präsenz der einzelnen Arbeiten entwickeln und zugleich formal wie inhaltlich assoziative Nachbarschaften mit den Werken der anderen Absolvent_innen der HfG eingehen. Künstler_innen: Tilmann Aechtner, Isabel Blumenthal, Max Brück, Lucia Bushart, Jonas Englert, Benjamin Franzki, Julie Gaston, Max Geisler, Imke Greitzke, Juliane Kutter, Matthias Lawetzky, Johannes Lenzgeiger, Jingsi Li, Philipp Möller, Ishkhan Nazaryan, Young Eun Park, Tatjana Prenzel, Isabel Scheid, David Schießer, Sarah Schweizer, Dennis Siering, Kathrin Stößer, Nina Wood, Yong-Kang Yuan Eröffnung 15. Mai 2019, 19 Uhr Öffnungszeiten Do 16.05 bis So 19.05, jeweils 16–20 Uhr Führungen 16.05 mit Prof. Gunter Reski, 18 Uhr 17.05 mit Prof. Martin Liebscher, 19 Uhr 18.05 mit Prof. Dr. Christian Janecke, 18 Uhr 19.05 mit Ellen Wagner, 19 Uhr
HfG Kunsthalle am Hafen Nordring 150, Eingang: Kaiserleistraße 19
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Donnerstag, 16. Mai: Vernissage
(Petra)
Die Ankündigung ist mehr als kryptisch: Vernissage in der Galerie Perpétuel in Sachsenhausen. Die Künstlerin: Mena Moskopf. Der Titel: Muschel. Zeichnungen. Also ein schnelles digitales Blättern – erfahre immerhin, dass die Malerin 1990 in Dachau geboren ist und 2017 an der Kunstakademie Düsseldorf ihren Abschluss gemacht hat. Meisterschülerin von Richard Deacon. Ich finde Tuschezeichnungen, mit teilweise eigentümlicher Intensität in wenigen Strichen. Mit dem Motiv zur Vernissage haben sie wenig Ähnlichkeit: das weckt ganz andere Assoziationen. Werde neugierig. Kommt Ihr mit?
Mena Moskopf „Muschel“ – Vernissage, Ort: Galerie Perpétuel, Adresse: Oppenheimer Str.39, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei, Barrierefrei: leider nein
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Donnerstag, 16.Mai: FFM/ Alex Auer & the Detroit Blackbirds

(Andrea)
Als ich neulich im Batschkapp-Programm unterwegs war, bin ich bei Alex Auer hängengeblieben. Der Name sagte mir erstmal nichts, aber die Beschreibung gefiel mir gut genug, dass ich mal reingehört und jetzt ein Date mit ihm im nachtleben habe: "Schnell und hektisch rasen wir durchs Leben. Momente, die in voller Breite auf uns wirken, gibt es kaum noch. (...) Große Emotionen mühelos in Worte fassen und sie in bewegende Songstrukturen zu packen, das war Privileg der Rocklegenden aus USA. Vielleicht sind unsere Abgründe nicht tief, unsere Gipfel nicht erhaben genug, um zu erleben was Petty, Springsteen und Henley inspiriert hat. Mit Much Better ändert sich das – hier und jetzt. Ein Album wie das Durchdrücken des Gaspedals auf freier Landstraße. Den Wagen in die Mitte der Straße lenken, Vertrautes silhouettenhaft vorbeirauschen lassen. Ohne Nostalgie, aber mit viel Zuversicht macht diese Platte glücklich; wie die Hand eines guten Freundes auf der eigenen Schulter. (...) Hier erwacht der Sound der 70er und 80er Jahre und verbindet sich mit der rohen Energie von Seattle Grunge. Moderner Manufakturrock trifft auch Country, Folk und Blues." Foto: Instagram alexauer1619,Foto from the Metropolink Festival 2018! Loving Art!
Einlass 20 Uhr nachtleben Kurt-Schumacher-Straße 45 60313 Frankfurt am Main
Barrierefrei: Leider nein
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Donnerstag, 16. Mai:
Lyrik + Musik

(Petra)
Meine ganz besondere Empfehlung: Die Dichterin Safiye Can und der höchst umtriebige Soundpoet und Kulturaktivist Dirk Hülstrunk sind zusammen mit dem Musiker Herr Wild beim charmanten Format „Lyrik&Musik“ in der Milchsackfabrik zu erleben. Safiyes Gedichte schwingen an den Rändern meines Herzens: zart-poetisch, stark, gesellschaftskritisch. Näheres zu ihrem Lyrikband „Kinder der verlorenen Gesellschaft“ findet Ihr hier. Sie ist außerdem bei Amnesty International aktiv, mit Schreibwerkstätten im In- und Ausland unterwegs…tolle Frau. Autor, Soundpoet und Kulturaktivist Dirk Hülstrunks Poeme und Sprechstücke loten konsequent Grenzen des Sag- bzw. Hörbaren aus. Sie bewegen sich in einem weiten Raum zwischen Sound Poetry und Spoken Word, zwischen Sprache, Klang und Noise, Beschwörung und Musik, Improvisation und Komposition, zwischen Pop und Plop. Herr Wild / Sascha Wild ist Schlagzeuger, Sampling-Artist und Sound-Choreograph. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet er ausschließlich mit selbst aufgenommenen O-Tönen. Mit den Mitteln der digitalen Klangmanipulation stellt er anlassspezifisch Instrumente und Musikfragmente her.
Safiye Can, Dirk Hülstrunk und Herr Wild Lyrik & Musik Milchsackfabrik Gutleutstraße 294 20:30 - 22:30 Uhr Eintritt: 6 (3) Euro, Barrierefrei: ja
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Freitag 17. + Samstag 18. Mai: TISCHGESELLSCHAFT
(Daniela)
Yippieh yeah, Mädelsabend. Wir fahren nach Offenbach und schauen uns die TISCHGESELLSCHAFT von Rahel an.
Unzufrieden über den gesellschaftlichen Ist- Zustand, haben die beiden Theaterkollektive einen Pakt zwischen den Generationen geschlossen, um einen Plan für den Ausstieg aus den herrschenden totalitären Zeitregimes zu finden. Ist das die alte Frage nach dem Sozialismus, nur in zeitgemäß, luxuriös und schön? Wer hat die besseren Antworten auf die Fragen nach einer lebenswerten Zukunft: die Technikutopien des Computers oder die Orakel der politischen Kämpfer von gestern? Eins steht fest: Die Erprobung einer anderen Zeitrechnung ist an der Zeit. Und der Appetit kommt beim Essen.
Fr.17. und Sa.18. Mai 2019, 20.00 Uhr in den Parkside Studios Friedhofstr. 59, 63065 Offenbach am Main, leider nicht barrierefrei
Eintritt: € 16,00/ € 12,00 erm. incl. ein Getränk und Snack
Nur 40 Plätze! Karten bitte reservieren unter: tischgesellschaft@helfersyndrom.com Dauer: ca. 2h
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Freitag 17. + 24. Mai und weitere Termine: Konzerte in der Alten Nikolaikirche

(Martin)
Jetzt und an den nächsten Freitagen (17.05. und 24.05.) kommen in und teilweise sogar vor bzw. auf der Alten Nikolaikirche ganz wunderbare Konzerte zur Aufführung!
Mitten auf dem Römerberg ist die Alte Nikolaikirche eines der wenigen ‚echten’ Überreste aus der Frankfurter Altstadt. Im Stadtbild ist der Kirchenbau nahezu immer präsent und egal, welche Veranstaltungen auf dem Römer auch stattfinden, die Kirche ist täglich offen, was bei evangelischen Kirchen ja nicht selbstverständlich ist.
Zu offenen und Türen und ganz besonderem musikalischem Hochgenuss lädt die Paulsgemeinde im Mai jeweils Freitags um 20.00h in die Alte Nikolaikirche ein:
Am 17.5. gibt es etwas ganz besonderes: eine Konzert für Orgel und Carillon! Das Carillon ist das Turmglockenspiel der Alten Nikolaikirche, was täglich auf dem Römerberg ertönt, zu seltenen Gelegenheiten aber auch ‚konzertant’ gespielt wird. Wie an diesem Abend Orgel und Turmglockenspiel zusammen kommen, ob man eher drinnen oder draußen ist - das wird sehr spannend werden. Es spielen Lars Voorgang an der Orgel und Yuko Tajima (Japan) auf dem Carillon.
Am 24.05. bringt schließlich die Koreanerin Ka Young Musik des deutschen Barock auf der Orgel zur Aufführung. Gespielt werden u.a. Werke von Buxtehude und Bach.
Der Eintritt zu diesen Konzerten ist frei. Am Ausgang wird um eine Kollekte gebeten.
Orgelkonzerte in der Alten Nikolaikirche Freitag, 17.05. und 24.05. um jeweils 20.00h. Die Alte Nikolaikirche ist auch mit dem Rollstuhl zugänglich. Foto: © St. Paulsgemeinde
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Freitag, 17. Mai: Vernissage

(Petra)
Keine Ahnung, wie Sandip all die Arbeiten an und in seinen vier Wänden unterbekommen will, aber er hat entspannt genickt und sogar einen Dinosaurier in nicht unbeträchtlicher Größe versprochen. Die Liste der insgesamt 38 (!) Künstlerinnen und Künstler ist beeindruckend und den einen oder die andere darunter kennt Ihr bestimmt auch. Ich freue mich vor allem auf Helge „Bomber“ Steinmann mit seinem legendären Graffiti, Elena Zenaro („goyagoya“) und den Gastgeber, Sandip Shah. Und bin auf all die Arbeiten rund um den Ausstellungstitel „animal“ gespannt. Tierisch voll wird es auf jeden Fall - mindestens heute Abend.
animal, mit: Kurt Wilhelm Hofmann, Oliver Tüchsen, Edwin Schäfer, Vroni Schwegler, Helge Bomber Steinmann, Sandra Mann, Werner Neuwirth, Hans Peter Stark, Martin Holzschuh, Xue Liu, Sascha Boldt, Albrecht Wild, Dirk Krecker, Eike Laeuen, Jens Lehmann, Elena Zenaro, Karin Trost, Lionel Röhrscheid, Eva Weingärtner, Sven Tadic, Natalie Goller, Hans Petri, Corinna Mayer, Nils Ebert, Ruth Luxenhofer, Andreas Rohrbach, Sabine Zimmermann, Günter Zehetner, Thomas Hartmann, Charlotte Malcom-Smith, Herbert Warmuth, Thomas Draschan, Eun-Joo Shin, Beatrix Pohle-Stiehl, Géza Kovács, Hannes Pohle, Sandip Shah,
Nicolaj Dudek
bewohnte Kunstinstallation b.K.i. von Sandip Shah Seehofstrasse 8a Uhrzeit: 19 Uhr (Ausstellung bi 07.06., donnerstags bis sonntags 15 - 19 Uhr), Eintritt: frei, Barrierefrei: leider nein
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Freitag 17. Mai: Ellie Ford

LOTTE LINDENBERG lädt zum Release-Konzert ein! Anlass ist die neue Platte von Ellie Ford, die am 17. Mai über LOTTE LINDENBERGS hauseigenes Label erscheint! Die fünfköpfige Band aus Brighton hat die atmosphärischen Songs des Albums „Light.Repeated“ live in LOTTE LINDENBERGS Studio aufgenommen. Welcher Ort wäre also besser geeignet, um das Release dieser ganz besonderen Platte zu feiern? Ellie Ford spielen psychedelischen Indie-Pop, wobei die Beschränkung auf die mit dem Genre verbundenen Erwartungen dem breiten Sound der Band nicht gerecht würde. Der Einfluss von Trip Hop, Folk und Jazz ist nicht zu verkennen. Die Band mischt in ihren Songs klassische und moderne Instrumentierung, zum Einsatz kommen einerseits Schlagzeug, Klarinette und Keyboard, andererseits Kuriositäten wie Harry Haynes erstaunlicher Hybrid aus E-Bass und Gitarre. Ellie Ford selbst führt mit ätherischem Harfenspiel und engelhaftem Gesang durch die Songs. Lotte Lindenberg Frankfurt, Frankensteiner Str. 20 Beginn: 21:30 Tickets: VVK 11 Euro zzgl. Gebühren Kein Barrierefreier Zugang Foto: LOTTE LINDENBERG
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Samstag 18. Mai: Shonen Knife

(Uwe)
Wir sitzen freitags nach der Arbeit mit guten Freunden einige Stunden auf ein Bier zusammen (manchmal sind es auch ein paar mehr). Wir unterhalten uns über Fußball, Musik und darüber, was sonst so auf der Welt und in unserem Leben passiert. Einer der Freunde führt eine Konzertagentur und ihm höre ich gerne dabei zu, wenn er davon erzählt, wie er beispielsweise eine japanische Frauen-Pop-Punk-Gruppe für seine Agentur entdeckte und für sie eine Tour zusammenstellte. Die japanische Band heißt übrigens Shonen Knife und wurde bereits Anfang der 80iger Jahren in Osaka gegründet. Ihr Stil orientiert sich an Garage, Alternative Rock und Punk. Sie selbst sehen sich von Girlgroups der 60er Jahre und den Ramones beeinflusst. Shonen Knife eröffneten 1993 als Vorgruppe sechs Konzerte von Nirvana. Deren legendärer Frontmann, Kurt Cobain, galt als einer ihrer größten Bewunderer. Bett Frankfurt, Schmidtstraße 12 Beginn: 21 Uhr Tickets: VVK 22 Euro zzgl. Gebühren Barrierefreier Zugang Copyright Shonen Knife
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Samstag 18. Mai/ Martin Mosebach kommt nach Offenbach
(Andrea)
Frankfurt liest ein Buch – und Offenbach liest mit: Der Buchladen am Markt und der Filmklubb laden, wie im letzten Jahr, zu einem literarischen & kulinarischen Abend in den Filmklubb ein. Außerdem wird es ein paar filmische Häppchen geben, wenn Martin Mosebach mit seinem Gesellschaftsroman "Westend" eine ganze Epoche deutscher Nachkriegsgeschichte lebendig werden lässt. Ein Frankfurt-Epos, das seinen Protagonisten u.a. auf einer Bootsfahrt Richtung Offenbach führt.... Der Kartenvorverkauf hat begonnen: Eintritt 12 Euro.
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Sonntag, 19.Mai: FFM/ Pristine

(Andrea)
Tromsö liegt ziemlich weit im Norden. Von dort, dem Land der Polarlichter, kommen Pristine in meinen Lieblingsclub an der Konstablerwache. Frontfrau Heidi Solheim rockt in den Videos ziemlich gut rum, live könnte das also ein vielversprechender Abend werden: Der Albumtitel „Road Back To Ruin“ entstand, wie Sängerin sagt, aus Frustration. Über gesellschaftliche Zustände, in denen sich Meinungen und Werte in eine bestimmte Richtung verschieben. Die Trennung von bzw. die Furcht vor „den Anderen“, die von einflussreichen Menschen dazu missbraucht wird, mehr Macht zu erlangen. Blindes Misstrauen wird gesät und Mauern werden gebaut – Dinge, die schon mehrfach geschehen sind, und die Gesellschaft scheint nun dennoch wieder mit voller Geschwindigkeit in ebendiese Fallen zu laufen. Aufgenommen wurde „Road Back To Ruin“ im Paradiso Studio in Oslo, mit Produzent Øyvind Gundersen und Techniker Christian Engfelt. Das Resultat ist ein authentischer, großer Sound – und Pristine‘s unglaubliche Live-Energie als Momentaufnahme festgehalten. Heidi Solheim und mit ihr Espen Elverum Jacobsen(Gitarre), Gustav Eidsvik(Bass) sowie Ottar Tøllefsen(Schlagzeug) interagieren als Kern der Band facettenreich und mit höchstem gegenseitigen musikalischen Verständnis. Anders Oskal und Hansi Enzensperger steuern als Studiogäste den prägenden Hammond-Sound bei. Nach den 2012 und 2013 nur in Norwegen erschienenen Alben „Detoxing“ und „No Regret“ wurde mit „Reboot“ 2016 erstmals auch ein Album außerhalb Pristines Heimat veröffentlicht. Mit „Ninja“ erfolgte 2017 die erste weltweite VÖ auf Nuclear Blast, der „Road Back To Ruin“ nun nachfolgt.https://www.youtube.com/watch?v=a36tGbqMiLQ 20 Uhr nachtleben Kurt-Schumacher-Straße 45 60313 Frankfurt am Main Barrierefrei: N
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Dienstag, 21. Mai: Maifestspiele Wiesbaden - The Scarlet Letter

(Martin)
Dies ist eines der künstlerischen Highlights im Programm der diesjährigen Maifestspiele:
Angélica Liddell ist bekannt: als Performance-Künstlerin und als eine der radikalsten Theatermacherinnen Europas. „Mein Körper ist mein Protest gegen die Gesellschaft.“ Dieser Satz ist ihr künstlerisches Credo. Der konkrete menschliche Körper, seine Geschundenheit als Spiegel gesellschaftlicher Gewalt ist der Ausgangspunkt für den künstlerischen Prozess von Angélica Liddell.
„Die spanische Extremperformerin Angélica Liddell ist eine Ausnahmeerscheinung im europäischen Theater. Eine Grenze zwischen Leben und Kunst akzeptiert sie nicht, sie ist immer Kunstfigur und private Person zugleich. Ihr radikales Körpertheater, das ihr inneres Leiden an der Gewalt der Welt spiegelt, schreckt mitunter selbst vor Selbstverletzung nicht zurück und sorgt spätestens seit ihrer Einladung zum Festival von Avignon vor zehn Jahren international für Furore.
Für ihre jüngste Performance »The Scarlet Letter« ließ sich Angélica Liddell von einem der berühmtesten Romane des 19. Jahrhunderts inspirieren – »Der scharlachrote Buchstabe« von Nathaniel Hawthorne –, in dem eine Ehebrecherin in einer puritanischen Gesellschaft gezwungen wird, ein scharlachrotes A auf ihrer Brust zu tragen. Liddell sieht den Puritanismus noch heute in einer einseitigen Vernunftherrschaft am Werk und setzt ihr einen leidenschaftlichen Schmerzensschrei entgegen.“
Hier gibt’s einen Eindruck von dem, was in Wiesbaden zu erleben ist
Empfohlen ist diese Deutschland-Premiere ab 18 Jahren!
Am Dienstag, 21.05.19 um 19.30h im Großen Haus des Staatstheaters Wiesbaden Das Staatstheater Wiesbaden ist behindertenfreundlich ausgestattet.
Foto: © Bruno Simao/Staatstheater Wiesbaden
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Donnerstag 23. Mai: Grünes Quiz - Europaedition

(Daniela)
Ich liebe Pub Quiz Abende, die besten sind ja die von Ninjaa. Jetzt versuche ich es mal selber. Gemeinsam mit anderen Quizzern, vom Team Dezibel, organisieren wir ein Grünes Quiz im wunderschönen Hotel Nizza.
Das Quiz findet am 23. Mai um 19:30 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr), also drei Tage vor der richtungsweisenden Europawahl statt, und dreht sich daher rund um Europa!
Wie kann ich teilnehmen?
Meldet euch bis zu 22. Mai mit einer Mail an quiz@gruene-frankfurt.de an und gebt uns Bescheid aus wie vielen Personen euer Team besteht. Ideal ist eine Größe von 2-5 Personen, aber auch wenn ihr alleine seid, helfen wir euch gerne dabei euch am Abend selbst vor Ort mit anderen zu vernetzen.
Wie funktioniert der Quizabend?
In fünf verschiedenen Runden zu unterschiedlichen Themengebieten, stellen euch unsere Quizmaster knackige Fragen. Ihr schreibt diese auf von uns vorgefertigte Zettel und am Ende küren wir die Gewinner*innen des Abends.
Wir freuen uns auf euch!
Hotel Nizza Elbestraße 10 barierrefreier Zugang
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24.bis 26.Mai: OF/ KUNSTANSICHTEN – Das Festival der Kunst
(Andrea)
Ach, das wird wieder ein Fest, wie sehr ich mich schon freue! "Die Kunstszene Offenbachs präsentiert sich am Wochenende vom 24.-26. Mai in ihrer ganzen Vielfalt: Zu den KUNSTANSICHTEN öffnen Ateliers, Galerien und Museen ihre Türen. Ebenso bieten alternative Ausstellungsräume und der öffentliche Raum in diesen drei Tagen einen Einblick in das einzigartige Kunstnetzwerk der Stadt. Die KUNSTANSICHTEN werden von einem Rahmenprogramm begleitet, der Eintritt ist frei. http://www.kunstansichten.info
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Freitag, 24.Mai: Of/ Mine vaganti

(Andrea)
Leidenschaft ist das mindeste, was man Nicole und Ida unterstellen kann und muss. Und ohne sie und ihr besonderes Händchen wäre der Filmklubb sicher nicht das, was er ist. Zumal sich Ida mit "Cinema & Cena" eine wunderbare Reihe ausgedacht hat, mit viel Amore und gutem Essen. Ein echtes Stück Lebenskunst, das am 24.Mai einjährigen Geburtstag feiert, tanti auguri und noch viele, viele schöne Filmabende! Heute läuft Mine vaganti, Ida schreibt "seinen deutschen Titel „Männer al dente“ hat „Mine vaganti“ nicht verdient, denn trotz ein paar klamaukiger Ausbrü che ist der Film keine oberflächliche Klamotte, sondern eine melancholische, bittersüße Komödie. Ferzan Özpetek (*1959 in Istanbul, seit 1978 in Rom) schrieb bereits mit „Hammâm“, „Le fate ignoranti“ und „Saturno Contro“ italienische Filmgeschichte." Alora, worum gehts? "Wie viel Wahrheit verträgt eine Familie? In der Familie Cantone lügen alle ein wenig: Der Familienvater hat eine Geliebte, seine Frau schaut darüber hinweg, seine Schwester tarnt ihre nächtlichen Eskapaden mit „Haltet den Dieb!“- Schreien, das Hausmädchen ist eine fantastische Sängerin. Mine vaganti – das sind verstreute Minen, auf die jederzeit jemand treten kann. Eine solche Mine hochgehen zu lassen, hat Tommaso (Riccardo Scamarcio) vor, der jüngste Sohn einer wohlhabenden Pasta-Fabrikanten-Familie im ländlichen Apulien, wo man(n) Homosexuelle noch Schwuchtel nennt und es kei- neswegs toll findet, dass sie „neuerdings überall wie Pilze aus dem Boden“ schießen. Tommaso lebt im fernen Rom – und das hat seinen guten Grund: Die heimische Pasta-Fabrik überlässt er lieber dem großen Bruder und seine Eltern ahnen nichts davon, dass er sein Leben mit dem Arzt Marco teilt und heimlich Geschichten schreibt, statt Betriebs- wirtschaft zu studieren. Zu einem Familientreffen kommen alle zusammen ... Einlass & Essen ab 19 Uhr, Film um 20 Uhr. Filmklubb Isenburgring 36 63069 Offenbach www.filmklubb.de
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Samstag 25. Mai: Bad Manners

(Uwe)
Wer den Schalker Trainer Huub Stevens in den letzten Wochen beobachtete, der hat erlebt, was Bad Manners sind: schlechte Manieren. Gibt es eigentlich auch gute Bad Manners? Ja, die gleichnamige Band um die Ska-Legende Buster Bloodvessel. Ska ist eine auf Jamaica entstandene Tanzmusik, aus der sich später der Reggae entwickelte. Ende der 50er Jahre, als sich Jamaica gerade auf dem Weg in die Unabhängigkeit befand, schwappte aus Amerika eine musikalische Welle in Form von Rhythm'n'Blues, Jazz und Gospel in die jamaikanischen Tanzhäuser. Musiker mischten jamaikanische Rhythmen mit den neuen Musikstilen und der der Ska war geboren. Aus dem „Jamaican Ska“, Punk und New Wave entwickelte sich Ende der 70er Jahre in England der „2-Tone“. Die Bad Manners wurden um diese Zeit gegründet und sind bis heute eins der Aushängeschilder des Stils, der nach einem für Ska wichtigen Plattenlabel benannt wurde. Mit Hits wie „My Lollipop Girl“, „Lip Up Fatty“ oder „Special Brew“ machten sie sich unsterblich. Und weil sie immer noch wahnsinnig aktiv sind, kann man sie sich auch noch anhören. Sie spielen im Bett und dort erlebte ich sie vor einiger Zeit. Das Konzert war super. Also unbedingt hingehen. Bett Frankfurt, Schmidtstraße 12 Beginn: 20 Uhr Tickets: VVK 28,60 Euro zzgl. Gebühren Barrierefreier Zugang Copyright: amory@salzmannfotografie
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Sonntag, 26. Mai: Double Feature Special zur Europa-Wahl 2019

(Martin)
Es sind zwei Schauspiel-Abende, die an diesem Sonntag auf einmal und nacheinander gezeigt werden: Double Feature - The Nation I und The Nation II – im Grunde eine Art von Fortsetzungstheater!!!
Anlässlich der Europa-Wahl findet dieser einmalige Doppel-Event statt. Die Wahlergebnisse werden live übertragen und nach den Vorstellungen gibt’s sogar eine Wahlparty!
Phänomenal ist es, wie in diesem Schauspielprojekt mit den Sehgewohnheiten von uns Zuschauer*innen gespielt wird. Eigentlich kennen wir solch überlagernde Handlungsstränge und klaren Schnitte von Netflix- (oder anderen Anbieter)-Serien. Ein eben solches Serien-Format bringt das Schauspiel Frankfurt auf die Große Bühne und es funktioniert ganz wunderbar.
Zum Inhalt: Der elfjährige Ismael ist verschwunden. Spurlos. Alles beginnt in einer Polizeiwache, wo er zuletzt gesehen wurde. Hat einer der Polizisten etwas mit seinem Verschwinden zu tun? Was ist überhaupt mit seinen Eltern und wie hängt die ganze Geschichte mit dem Neubauprojekt ‚Safe City’ zusammen. Selten wurden im Grunde tagespolitische Diskussionen so markant auf der Theaterbühne gezeigt und wohl noch nie mutierte der Theatersitz gefühlt zum Fernsehsessel. Es sind sechs Episoden zu dem Fall ‚Ismael’ die gezeigt werden und mit jeder Folge werden das Geflecht der Geschehnisse komplexer und das Abbild von gesellschaftlichen Prozessen deutlicher. Inhalt und Form dieser ‚Theaterstaffel passen grandios zusammen und außerdem ist’s tatsächlich spannend! In der hr2-Frühkritik wurde gesagt: „[…] Ein wirklich fordernder interessanter Theaterabend, bei dem wirklich die ganzen Widersprüche und Probleme der modernen multikulturellen Gesellschaft scharf pointiert, satirisch zum Thema gemacht werden […] Es ist ein Versuch das Theater mal anders zu machen, anders zu denken und das war ziemlich überzeugend. […] Es ist eine scharfe Analyse und Satire, wobei einfach diese Widersprüche sehr klar aufeinanderprallen.“
Und die Frankfurter Rundschau schrieb: „[…] Grandios die entgleisende Polittalkshow mit der genialen Claude De Demo, die das skurrile Engagement und die verheerende Oberflächlichkeit des Talkmasters so brutal auf die Schippe nimmt, dass ein normales Rezipieren von Polittalkshows endgültig unmöglich werden dürfte. […]“
Wer endlich mal Serie im Schauspiel erleben möchte, kann oben Tickets gewinnen!!
Am 26.05. beide Teile – The Nation I + II - um 16.00h im Großen Haus des Schauspiel Frankfurt am Willy-Brandt-Platz. Das Schauspiel Frankfurt ist behindertenfreundlich ausgestattet. Foto: © Thomas Aurin/Schauspiel Frankfurt
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Sonntag 2. Juni: Schlau hoch 2

(Daniela)
Ich weiß gar nicht mehr wielange es her ist, dass ich mit meinem Sohn bei SCHLAU HOCH 2 war aber ich weiß noch ganz genau wie toll diese Show war. Vince Ebert und Eric Mayer machen das echt super klasse und sehr spannend! Damals war die Veranstaltung in der Zentralbibliothek, diesmal sind sie sogar im Hörsaal, das ist bestimmt noch viel viel toller.
"was tun, wenn Kinder Fragen stellen wie „wie laut war der Urknall?“, „wie tief ist ein schwarzes Loch?“ oder „gibt es grüne Marsmännchen“? Dann ist es Zeit für Schlau hoch 2: Die beliebte Wissens-Show für die ganze Familie gibt es jetzt als Hörspiel! Die zwei bekannten Frankfurter Wissens-Moderatoren Vince Ebert (ARD, Wissen vor 8) und Eric Mayer (ZDF, pur+) reisen zusammen in einer einstündigen Show mit Kindern ab 8 Jahren und ihren Familien zu den Sternen, um die wirklich großen Fragen der Wissenschaft zu beantworten. Sie spielen sich die Planeten zu, holen die Sterne vom Himmel und suchen die grünen Männchen. Eric Mayer begeistert in pur+ als „Stuntman des Wissens“ Kinder und Erwachsene. Und Vince Ebert, der Physikkomiker, ist u.a. bekannt aus der ARD-Sendung Wissen vor Acht. Zwei Frankfurter – eine Mission: Wissen im Doppelpack und Unterhaltung für die ganze Familie. Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=TisOcT-B2LM
CD Release-Party & Live-Show Schlau hoch 2 Sonntag, 02. JUNI 2019, 14:00 Uhr Goethe-Universität / Campus Westend, Hörsaal HZ1 Theodor-W.-Adorno-Platz 5, 60323 Frankfurt
Ticketpreise inkl. Gebühren: € 11,80 Kinder / € 18,85 Erwachsene Weitere Infos: http://www.schlauhochzwei.de
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Montag 3. Juni: Maceo Parker

(Daniela)
Oh wie toll, was freue ich mich auf diesen Abend: Frank Diedrich holt den großartigen Maceo Parker nach Frankfurt! Sichert Euch Karten!
1943 in North Carolina geboren, gehört zu den einflussreichsten Jazz/Funk-Musikern der Welt. Seit den 60ern prägt er die Szene und spielte mit allem, was Rang und Namen hat, von James Brown bis Ray Charles, George Clinton, Bootsy Collins, Prince, Red Hot Chili Peppers und vielen mehr. In den 1970er-Jahren war die lebende Legende Teil der besten Bläsergruppe, die es vermutlich je gab: bei den JB Horns von James Brown. Maceo Parker gilt als der Inbegriff des Funk. Sein Saxophonspiel ist unverkennbar, seine Band das knackigste kleine Funk-Orchester der Welt. Man kann gar nicht sagen, was zuerst kam, Funk oder Maceo Parker.
Heute steht er für bis zu drei-stündige Shows die jeden Besucher in den Bann reißt. Ohne bombastische Showelemente aber stattdessen mit voller Konzentration auf die Musik, das Tanzen und den Spaß. Sein Versprechen: "98 percent Funk, 2 percent Jazz". Und – wie er selber oft betont: er liebt jedes einzelne Mitglied seines Publikums. maceoparker.com https://youtu.be/3_0alsFnxwI https://www.facebook.com/realmaceoparker
Ort: Batschkapp. VVK 35 Euro zzgl. Gebühren Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
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26. & 27. Juli: AUF ANFANG!

Auf Anfang! Musik, Kunst & Solidarität 26. & 27. Juli 2018 Auen, Dreschplatz (Hunsrück/Nahe)
Eine Lanze brechen für progressive Musik und Kunst sowie Solidarität, Freiheit und Gleichheit – nichts weniger als das möchten wir mit unserem Festival im Juli 2019! Setzt mit uns unter dem Motto "#Dafür ist das neue Dagegen" alles #AufAnfang und lebt mit uns eine #OffeneGesellschaft!
In zauberhafter Umgebung des ehemaligen Dreschplatzes in Auen schaffen 17 Musik-Acts einen markanten Klangkosmos, der sich aus Post-Punk, Indie, Synth-Pop, Psychedelic, Hiphop, Weltmusik, Liedermacher und Noise bis hin zu jazzigen und elektronischen Strömungen speist.
„Auf Anfang!“ geht aber weit über ein reines Musikfestival hinaus: So schärfen spannungsvolle Performances und Ausstellungen sowie Aktionen zur politischen und kulturellen Bildung den Blick für gesellschaftsrelevante Facetten. Im Zusammenspiel mit dem idyllischen Setting der kleinen Nahe-Hunsrück-Gemeinde Auen und der vielfältigen Besucherschaft ist „Auf Anfang!“ gelebte Utopie und ein starker Ausdruck einer offenen Gesellschaft!
Als Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2019 setzen wir uns zudem in zahlreichen Aktionen genreübergreifend und kontrovers mit dessen diesjährigen Thema „Heimat/en“ auseinander. Wir möchten mit unseren Aktionen eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft fördern, städtische und ländliche Räume miteinander vernetzen sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Unterstützt werden wir hierbei von unseren Freunden der Initiative Die Offene Gesellschaft sowie der Amadeu Antonio Stiftung.
FESTIVAL-TEASER
Infos unter www.initiative-fm.de Tickets unter: https://aufanfang2019.tickettoaster.d...
Musik-Programm: Playlist-Spotify; Playlist-Youtube
- Ryvage (Headliner Samstag; Synth-Wave-Pop / Electronica) - SPARKLING (Headliner Freitag / Indie / Post-Punk / alt. Hiphop) - Gewalt Band (Noise / Post-Punk) - Kala Brisella (Post-Punk & Indie zw. Hamburger Schule und Ja, Panik) - OVE (Folk / Funk / Yacht-Pop) - Kleister (Hiphop / Synth-Jazz / Rap) - Lauter Bäumen (New Wave / Indie-Pop-Punk / Hamburger Schule) - Down with the Gypsies (Krautrock / Psychedelic / Weltmusik) - Black Project (Jazz / Prog-Rock / Psychedelic) - Go Get It (Indie / New Wave) - Manuel Sattler (Liedermacher-Pop / Mundart-Folk) - Baumi And The Smoke Controllers (Indie, Rock, New Wave) - Mellow Melody (Hiphop / Triphop / Dubsteb) - Law of Forms (Deep House / (Dub-)Techno) - Lerato.de (Electro-Pop, Afro-Pop, RnB, Soul) - Kevin Bauerfeld - Torben Fuchs
Verfügbare Ticket-Kategorien: Festival Ticket (33€ zzgl. 1€ VVK-Gebühr) 5 Freunde Ticket (Ticket für 5 Personen, 150€ zzgl. 1€ VVK-Gebühr) https://initiative-fm.de/#Tickets
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