15.02.2019

Sport

mach ich aktuell nicht. Mein Physiotherapeut sagt: "Lass es sein. Erstmal musst Du wieder beweglich werden." Das Einzige was ich hinbekomme ist das Radfahren, wobei ich zugeben muss, das mach ich auch nur, weil ich ein E-Bike habe. Sonst würde ich das auch nicht hinbekommen.

Und weil ich keinen Sport treiben kann, schaue ich eben Sport... am liebsten die Eintracht. Gestern Abend wäre ich ja zu gerne in der Ukraine gewesen... aber die Vernunft hat gesiegt und ich war zwar im Osten, aber nur am Riederwald. Zu gerne wäre ich mal auswärts dabei.
Denn so richtig habe ich das noch nicht gemacht, ausser beim DFB Pokal: Halbfinale auf Schalke und dann zweimal in Berlin. Den 19. Mai 2018 werde ich nicht so schnell vergessen: Die gemeinsame Anreise mit meinem Sohn und tollen Freunden, die witzigen Begegnungen mit anderen Frankfurtern auf dem Weg zum Stadion, unsere Fangesänge und Choreos und dann dieses unglaubliche Spiel... und natürlich werde ich auch den Tag danach nicht mehr vergessen, als ich versuchte zur Feier auf dem Römerberg zu gelangen und in der Altstadt dem Fraktionsvorsitzenden der AfD in die Arme lief und all das was danach passierte.... Man man man, was war das für ein Wochenende.

An all das musste ich mich erinnern, als ich hörte, dass die Eintracht einen Kinofilm gemacht hat: Die Rückkehr des Pokals. Ich hatte aber bisher keine Zeit und heute kann ich auch nicht hin, da ich Petras Tipp folge und zum Städelrundgang gehe und am Sonntag kann ich auch nicht, weil ich Uwes Tipp folge und zum Lokal Listener in den Mousonturm möchte..Also hab ich die wunderbare Antje Witte vom Orfeos gefragt, ob sie den Film nicht auch nächste Woche nochmal zeigen könnte und ihr versprochen, dass ich auch viel Werbung mache. Und... Sie hat JA gesagt :-) Sie Zeigt ihn nochmal am 24.2. Wer mitkommen will möge sich bitte schnell Tickets reservieren.

So, jetzt muss ich los, heute ist Chor. Das tut immer sehr gut.

Genießt die Sonne & lebt wild!

Daniela

 

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten für die folgenden Tickets bitte an: schwoebke(at)aol.com
 (Die Gewinner*innen werden von Uwe benachrichtigt)

1 x 2 Sitzplätze, 1x2 Stehplätze für das Spiel: FSV Frakfurt vs. Waldhof Mannheim am 23.02. Gewinnfrage: Wie hieß der Trainer des SV Waldhof in deren erfolgreichster Zeit? (Einsendeschluss: 17.02, 22 Uhr)

2 x 2 Gästelistenplätze zu Sebastian Hackel am 21.02 im Horst: Aus welcher Stadt stammt Sebastian Hackel? (Einsendeschluss: 17.02, 22 Uhr)
 

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Antworten für die folgenden Tickets bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com
 (Die Gewinner*innen werden von Martin benachrichtigt)

2 x 2 Tickets für Colonia Digital am Freitag im mousonturm. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Freitagabend?

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Antworten bitte an: ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)

3 x 2 Gästelistenplätze für "Mutter Courage und ihre Kinder" am Montag im Capitol Theater. Die Preisfrage lautet: Welchen Ausnahmekünstler feiert Kino kulinarisch im März?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Balthazar am Sonntag, 17.2. in der Batschkapp. Die Preisfrage lautet: Stichwort Karminsky: Unter welchem Namen wurde die Ausstellung der Nonkonformisten in einem Moskauer Park im Herbst 1974 bekannt?&nb

SUCHE / BIETE

Ich werde oft gefragt ob ich Wohnungsgesuche aufnehme. Aber da das hier ausufern würde, lehne ich es ab. Ich habe heute mal eine Ausnahme gemacht, da mir das junge Paar verdammt leid tut und ich mich selbst noch sehr genau daran erinnern kann, wie Ruben und ich damals aus der Sternstraße vertrieben wurden und uns der neue Hausbesitzer dermaßen krass genervt hat......("Wir bauen ihnen einen schönen Balkon an die Wohnung, aber eine Balkontür bekommen sie nicht")

"Wir (Paola, Robert und Isabella) sind eine deutsch-ecuadoranische Familie, die im Sommer weiteren Familienzuwachs erwartet und dringend eine Wohnung im Frankfurter Stadtgebiet (Bornheim, Nordend, Westend, Bockenheim, Sachsenhausen-Nord) sucht. Wir wohnen aktuell in Bornheim in einer Mietwohnung, welche im vergangenen Jahr zusammen mit dem gesamten Grundstück verkauft wurde. Der neue Eigentümer versucht uns auf verschiedene Weisen aus der Wohnung zu bekommen (die bekannte Gentrifizierung...), was beängstigende Ausmaße angenommen hat. Daher suchen wir ziemlich verzweifelt nach einer neuen Wohnung um möglichst noch vor der Geburt umziehen zu können! ABER: Die Wohnungssuche erweist sich als mission impossible. Falls jemand von Euch von einer bezahlbaren (Warmmiete EUR 1800) ab 4-Zimmerwohnung weiß, wären wir dankbar für eine Email an: paoendara@gmail.com, robert1385@gmx.de oder Telefonnummer: 01778531972"

Freitag, 15.-Sonntag, 17. Februar: 
Kunst+Party

(Petra)

Als ich anfing, für Danys Newsletter zu schreiben, ging er noch halbwegs als Geheimtipp durch: der Städelsschul-Rundgang. Heute ist er ein „Sehen und gesehen werden“ – aber immer noch inspirierend. Und: Keine schnöde Ausstellung, sondern ein sinneberauschender Reigen an (mitunter schräg-überraschenden)  Installationen, Performances, Filmen, Objekten, Lesungen…und nach der feierlichen Eröffnung plus Preisverleihung heute heißt es – wie jedes Jahr: PAAAARTY  am zweiten Standort der Kunsthochschule, in der Daimlerstraße.

Städelschul-Rundgang, Ort: Hochschule für Bildende Künste-Städelschule, Adresse: Dürerstr. 10+24 und Daimlerstr.32 (kostenloser Shuttlebus). Offizielle Eröffnung/Preisverleihung, Adresse: Daimlerstraße 32, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Rundgang-Dauer: 15.–17.02., Uhrzeit: jeweils 10-20 Uhr, Eintritt: frei. Party: 15.02., Ort: Daimlerstraße 32, Eintritt: 5 Euro, Programm unter: https://www.staedelschule.de/en/calendar/rundgang-2019,  Barrierefrei: nein

Freitag 15., Sonntag 17.+ Sonntag 24. Februar: Die Rückkehr des Pokals

(Daniela)

Erbarme, die Hesse komme: Das Pokalwunder der Eintracht!
DIE RÜCKKEHR DES POKALS - Der Film
von Eintracht Frankfurt, Deutschland 2019, 89 Minuten

30 Jahre nach dem letzten großen Titel gewinnt Eintracht Frankfurt am 19. Mai 2018 den DFB-Pokal. Es ist ein epochales Ereignis für Verein und Fans. Die Sehnsucht einer ganzen Region wird gestillt, rund 100.000 Menschen lassen am Tag danach die Banktürme wackeln. Ein Filmteam hat die Mannschaft von der Anreise bis zur Feier auf dem Römer begleitet. Die Dokumentation bietet exklusive Einblicke in das Innenleben der Mannschaft, zeigt noch einmal alle Emotionen rund um das historische 3:1 gegen die Bayern und die Leidenschaft, mit der alle Beteiligten für ein erfolgreiches Finale gearbeitet haben.

Freitag, 15. Februar um 20.30 Uhr
Sonntag, 17. Februar um 12.00 Uhr
Sonntag, 24. Febraur um 16:00 Uhr

Orfeos Erben,Hamburger Allee 45

Eine Reservierung wird empfohlen: reservierung@orfeos.de

Freitag 15. Februar: DAMENGEDECK – Ein Rundgang in die Zukunft

(Martin)

Uraufführung am 15.02. weitere Termine stehen unten

Wie geil ist das denn? Der Mousonturm besucht und kooperiert mit der Nachbarschaft! Und dabei ist das nicht irgendein Nachbar: direkt in Sichtweite und im Grunde auf dem Gelände des Mousonturms steht das GDA-Wohnstift. Schon häufiger gesehen und noch nie drin gewesen? Dann aber hurtig! Denn natürlich geht uns das Thema alle an: die Zukunft heißt älter werden, alles andere wäre blöder.  
 
„’DAMENGEDECK– Ein Rundgang in die Zukunft’ nimmt das Theaterpublikum mit an einen Ort, an dem das Durchschnittsalter bei 85 Jahren liegt und 80 Prozent Frauen leben. In Anbetracht omnipräsenter Überalterungsfantasien und der Angst vor dem demografischen Wandel betreten wir gemeinsam mit den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Zeitkapsel und wagen ein Gedankenexperiment: Wie sieht eine zukünftige Gesellschaft aus, die von älteren Damen dominiert wird? Das GDA Wohnstift wird zum immersiven Raum, in dem Authentisches und Fiktion verschwimmen und Expertinnen des Alters dazu befragt werden, wie Frausein in diesem besonderen Lebensabschnitt performt und rezipiert wird.“
 
Ab in Richtung Zukunft! Auf in den Mousonturm bzw. nach nebenan!
Am Freitag, 15.02., Samstag, 16.02., Freitag, 01.03., Samstag, 02.03. und Sonntag, 03.03. um jeweils 19.00h im Mousonturm
Mousonturm und GDA-Wohnstift sind rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet; Waldschmidtstr. 4

Foto: Rolf Oeser

Freitag, 15. Februar: Of/ Toys'R'Us | Neue HfG Studierende stellen aus

(Andrea)

Wem der Staedel-Rundgang zu voll und zu was-weiß-ich-ist, der kommt nach Offenbach! Sowieso das coolere Pflaster, Studierende haben wir auch und Kunst können die sowieso. Die HfG ist nämlich, was man eine Kaderschmiede nennt, ätsch. genug gebashed, macht einfach beides und schaut dann noch im Waggon vorbei. Zum Beispiel.
19–24 Uhr | Ausstellung in der HfG und der linken Schlosskapelle Im Anschluss | Party in der linken Schlosskapelle Kunst |
Dreidimensionale Gestalten bei Prof. Kitty Kraus | Elektronische Medien/Animation bei Prof. Alex Oppermann und Amin Weber | Farbiges Gestalten bei Prof. Gunter Reski | Gestaltungsgrundlagen bei Prof. Heiner Blum | Grafisches Gestalten bei Prof. Eike König Design | Mensch-Objekt-Interaktion bei Prof. Petra Kellner und Prof. Peter Eckart | Dreidimensionale Modelle bei Andreas Klober | Räumliches Freihandzeichnen bei Konrad Regel Stiftungsprofessur Text und Kunst | Prof. Ariane Müller | Studierende lesen ihre Texte

Hochschule für Gestaltung
Schlossstraße 31
Offenbach
www.hfg-offenbach.de

Noch bis 24. Februar: FFM/ Winterwerft

(Andrea)

Die Orberstraße 57 ist für mich ein ganz besonderer Ort, ein eigener Kosmos und Paralleluniversum zugleich. Dort lebt, wohnt und arbeitet antagon theaterAKTion bzw. der protagon e.V. Die meisten kennen die Sommerwerft, aber dass es auch eine Winterwerft mit feinem Program gibt, wissen die wenigsten. Bis 24. Februar gibt es Tanz, Performance, Musik, Poesie, Kinderprogramm: "Die Winterwerft ist ein Theater-und-mehr mit einem großen Fokus auf Austausch und Vernetzung. Wir wollen die dunkle Jahreszeit nutzen, um uns am Feuer zu versammeln und unseren wie anderen Geschichten zu lauschen. Kritisch und kreativ wollen wir erproben, welche Rolle freies Theater in Zeiten großer Veränderungen spielen kann. Wir haben es mit gewaltigen kulturellen, ökonomischen wie ökologischen Herausforderungen und Veränderungen zu tun, die viel Hoffnung und Potential in sich bergen, aber viele Menschen auch verunsichern und beängstigen. Wir wollen einen künstlerisch kreativen Raum schaffen in dem wir diese Themen gemeinsam bearbeiten können. Welche Geschichten kann Theater erzählen, wenn die großen gängige Narrative nicht mehr greifen? Der größte und gängigste Mythos ist der von unbegrenztem Wachstum und der zentralen (und überlegenen) Position des Menschen darin. Doch mittlerweile verstehen die meisten, dass das Streben nach unbegrenztem Wachstum vielerorts zu unbegrenzter Ausbeutung, unbegrenzter Zerstörung führt. Wir scheinen weder überlegen noch zentral zu sein, vielmehr gleichwertig eingewoben in ein unwahrscheinlich komplexes Netzwerk des Lebens. “Wildness is the earthy, untamed, undomesticated state of things — open-ended, improvisational, moving according to its own boisterous logic. That which is wild is not really out of control; it is simply out of our control. Wildness is not a state of disorder, but a condition whose order is not imposed from outside.” David Abrams In diesem Sinne suchen wir nach Formen des wilden, organischen, antagonistischen Theaters. Theater, das sich an Themen und Formen wagt, die jenseit unseres antropozentrischen Spotlights liegen.Theater mit Dreck unter den Fingernägeln und Vogelnestern im Haar. Das Festival sucht ausserdem den Kontakt mit anderen Spielarten von Kunst, Kultur und Wissenschaft. Dichtung, Grafik, Musik - Foren, Diskussionen und Spaziergänge, Vernetzung von lokal bis international, nachhaltig und spielfreudig." https://www.facebook.com/winterwerft/?eid=ARCBeXt9jbmpiHV0-c8YKhFp8VEhL_PpXt5Ut5WxFUDkNCHg3adX9EuyY8fH_ds-jVw2u07TUBTp_1Bc

Freitag, 15. Februar: Colonia Digital: The Empire Feeds Back!

(Martin)

Eine sozialistische Internet Performance – und gleichsam eine Reise in die Ursprünge des Internets und in das Chile Salvador Allendes - sehr spannend, ungewöhnlich und interessant hört sich an, was der Mousonturm ankündigt:
„Das Internet ist kaputt. Es hat sich als Medium des Verschwindens par excellence erwiesen. Das Nächste, was verschwinden wird, ist der Begriff „Internet“. andcompany&Co. ist vor den manischen Maschinen in die chilenische Wüste geflohen. In den Ruinen eines stillgelegten Datencenters, versteckt zwischen toten Daten, sucht das Berliner Kollektiv nach Verbindungen zu einer verschwundenen Vergangenheit. In Erinnerung an die vergessenen sozialistischen Ursprünge des Internets hat andcompany&Co. jenen Control-Room nachgebaut, den Salvador Allende kurz vor Pinochets Putsch einrichten ließ: eine „Kommunistenmaschine“, mit der sich die gesamte Wirtschaft in Echtzeit und zum Wohle aller steuern lässt. In den Echokammern des stillgelegten Internets geistern Stimmen herum aus einer Zeit, bevor das Netz von einer Armee von Trollen erobert und von social bots beherrscht wurde: ‚At last, el pueblo!’“

Hier noch ein Link zu einem Spiegel-Artikel zu dem zugrunde liegenden Kybernetik-Projekt, das von Salvador Allende initiiert wurde: Für alle sozialistischen Internet-Interessierten gibt es oben Tickets zu gewinnen! Freitag, 15.02. um 20.00h im Mousonturm

Mousonturm, (Rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet); Waldschmidtstr. 4

Foto: mousonturm

G E R O L L T E S - International Affairs

(Uwe)
 
“Everybody here wanted somethin' more
Searchin' for a sound we hadn't heard before
And it said: Welcome to New York
It's been waitin' for you ….”
 
Das „neue“ Jahr war bereits so weit fortgeschritten, dass selbst einfältige Leute wie ich sich bei der Jahreszahl nicht mehr verschrieben haben, als Eintracht-Vorstand Hellmann dem Marketing-Club Frankfurt beim „Neujahresempfang“ im Gibson von der Internationalisierung der Bundesliga und der Eintracht erzählte. Von den Zielmärkten China, USA, Japan, Korea und dem Mittleren Osten. „Wir werden ein Büro in New York eröffnen“, sagte Hellmann. Da ich beim Neujahrsempfang nicht dabei war, weiß ich nicht, ob Taylor Swifts Hit „Welcome to New York“ zur emotionalen Untermalung über die starken Boxen des Frankfurter Clubs eingespielt wurde, als er das sagte. Ist aber auch egal, die Aussage lässt aufhorchen. Wer auch immer für die Eintracht in die Weltmetropole zieht, hoffentlich hält sie/er es dort länger aus als der Repräsentant der Stadt Frankfurt in Berlin, Martin Wimmer. Denn der wird Ende März nur rund ein Jahr dort gewesen sein. Das Büro der Stadt Frankfurt wurde eröffnet, um die „zahlreichen bundespolitischen Aufgaben, die eine Stadtverwaltung wie Frankfurt hat einfach, effizient und kostengünstig vor Ort zu erledigen“. Die Argumente für das New Yorker Büro der Eintracht wird Hellmann sicher kennen, sie stecken aber kurzgefasst bereits in Swifts Text: „Everybody here wanted somethin' more“. Darüber hinaus kooperiert die Eintracht wohl künftig mit einer Highschool in Detroit. Eine Kooperation mit einer Schule in einer angeschlagenen Autostadt wie Detroit, das hätte die Eintracht hier leichter haben können: Die darbende Opelstadt Rüsselsheim ist nicht weit weg und die S Bahn dorthin fährt am Waldstadion dabei. Das hätte auch zum neuen Bereichsleiter „Internationale Beziehungen und Sportkooperationen“ der Eintracht, Markus Weidner, durchaus gepasst, immerhin hat der einmal für den SC Opel Rüsselsheim die Fußballschuhe geschnürt.
 
Auch in China hat die Eintracht laut Hellmann bereits ein „Grundrauschen“ erzielt. Das habe ich persönlich aber auch, weil ich derzeit mindestens einmal die Woche mit unterschiedlichen KollegInnen zum Lunch in das Restaurant Pak Choi in der Elbestraße gehe und die köstliche M14 (mit paniertem Hühnerfleisch, erzählen Sie es nicht meiner Frau) esse. Hellmann meinte allerdings eher Kooperationen wie mit dem chinesischen Universitätssportverband, die Eröffnung einer Dependance in Peking und die Gründung einer chinesischen Tochtergesellschaft. Zweck dieser „Eintracht Frankfurt Football (Beijing) Co., Ltd.“ ist es, den chinesischen Markt mit deutschem Knowhow im Fußballbereich zu bedienen. Die Bedeutung der internationalen Aktivitäten der deutschen Vereine steigt, der Aktionsradius im Ausland wird erhöht. Die Eintracht schließt sich an. Ob das zum Erfolg führt, wird man sehen. Am Ende interessieren die Bemühungen der Eintracht die Chinesen vielleicht so viel, wie wenn in einer Frankfurter Kelterei ein Sack Äpfel umfällt.
 
Die Eintracht ist auf dem Weg an die internationalen Fleischtöpfe. Dorthin, zumindest an ein „All-You-Can-Eat Buffet“ in einem Hotel an der Türkischen Riviera, brachte die Einwohner meines Heimatortes früher übrigens „Reiseservice 2000“. Nach Erreichen des Milleniums und einer Scheidung der Inhaber, heißt das in einer Garage gegründete Reisebüro heute „Travel Dream“. Und das wiederum hat überhaupt nichts mit der Eintracht zu tun, erklärt aber das Bild.
 
Der Eintracht-Tipp (von einem Schalkefan)
Eintracht Frankfurt – Borussia Mönchengladbach 1-1

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Das erste Pflichtspiel 2019 rückt für die Bornheimer immer näher. Kein geringerer als der Traditionsverein SV Waldhof Mannheim ist am 23.02 erster Heimspielgegner in diesem Fußballjahr. Die Mannheimer, die ihre beste Zeit (mit Bundesligaaufstieg) unter dem Bibliser Elektromeister Klaus Schlappner hatten, kommen als Tabellenführer. Eine Woche später, am Fastnachtssamstag, kommt Balingen, bevor es am 13. März (= Mittwoch) zuhause gegen die Offenbacher Kickers geht.

Samstag, 16. Februar: Programmfest im Theateratelier Bleichstraße

(Andrea)

Da ist man einmal am Wochenende weg und verpasst wieder alles! Seppl sitzt Sonntag bei Gregor Praml im Mousonturm und ich bin nicht da, das Theateratelier feiert Programmfest und auch das verpasse ich. Ebenso wie den Elternsprechtag. Heute also um 20.00 Uhr ist es soweit, das Auftaktfest zum Frühjahrsprogramm steigt! "Unter dem Motto: "PRO-GRAMM-FEST" - KURZ VORM FASTEN FEST FEIERN, laden wir alle TheaterfreundeInnen und FördererInnen herzlich ein. Neben kurzen Szenen und Worten zur Programmvorschau spielt das "1. Offenbacher Herrenquertett" auf!" Theateratelier Bleichstraße 14 HH, leider kein bisschen barrierefrei

Samstag, 16. Februar: OF/ Kinderwelten

(Andrea)

Ich war jetzt schon zweimal in der Kinderbuchausstellung im Klingspor Museum und weil es heute eine Familienführung gibt UND die Ausstellungsdauer bis 10. März verlängert wurde, lege ich sie Euch unbedingt ans Herz! Die ist nämlich auch für große Kinder und kleine Erwachsene unglaublich toll: "Kinderbücher aus vielen Ländern laden ein, ein breites Spektrum an Themen, die Kinder bewegen, zu entdecken. Die Vielfalt der Bildsprachen lockt nicht nur kleine Besucher, sondern ebenso den erwachsenen Bilderbuchliebhaber. Einen Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellung bilden Pop-up-Bücher, die phantastische Panoramen oder fragile Objekte dreidimensional zeigen. Antje Ehmann, Fachjournalistin für Kinderliteratur, zeigt heute um 15 Uhr die bunte Vielfalt der aktuellen deutschsprachigen Kinderbuchproduktion. Eintritt + Führungsgebühr 1,50 Euro
Klingspor Museum
Herrnstraße 80 
63065 Offenbach
Barrierefrei: Nein

Sonntag 17. Februar: LOKAL Listener: Seppl Niemeyer

(Uwe)

„Die gemeinsame Geschichte von Seppl Niemeyer und Gregor Praml ist da noch einmal ein eigener Kosmos: sie beginnt Mitte der 1990er Jahre in einer hessischen Jugendbildungsstätte: sie sollen gemeinsam die Bühnenmusik zu den Nibelungen komponieren und live aufführen. Es sollte der Anfang einer engen musikalischen Freundschaft werden, die über die Jahre heranwächst…“. So steht es in der Ankündigung des Mousonturm.

Wie gerne wäre ich am Sonntag beim LOKAL Listener dabei gewesen, ich bin aber bei Freunden in Italien. Das Format von LOKAL Listener ist sensationell und das Gespräch zwischen Gregor und Seppl, der einst Schlagzeuger bei der von mir so geliebten Band „Flatsch“ war und bis heute einen sehr positiven Einfluss auf die Frankfurter Musik- und Kulturszene hat, wird sicher wahnsinnig kurzweilig. Auch die gemeinsame Musik der beiden hätte mich sehr interessiert. Und das Essen hat beim letzten LOKAL Listener auch geschmeckt. Mehr „WIN WIN“ geht nicht. Unbedingt hingehen.
 
Künstlerhaus Mousonturm
Frankfurt, Waldschmidtstraße 4
Ticket: VVK 16 Euro zzgl. Gebühren
Barrierefrei: ja
 
Foto: Internetseite Mousonturm

Sonntag, 17.Februar: Mühlheim/Winterfest

(Andrea)

Wir sind unterwegs, sonst würde ich heute erst bei Seppl und Gregor reinschauen, dann den Nachmittag in Mühlheim verbringen und später in der Kapp enden. Wäre, hätte, würde. "Der Artificial Family eV lädt am Sonntag, 17.Februar 2019, ab 13Uhr auf das Vereinsgelände am Grünen See, um bei freiem Eintritt, ein fröhliches Winterfest zu feiern. Das ganze zwanglos zelebriert, als gemütliches Happening, mit lecker Gegrillten, coolem Entertainment, sowie heißen und kalten Getränken. Ein einfaches, schönes Rezept, das begeistert, egal ob im tief verschneiten Garten, frühlingshaften Sonnenschein oder selbst Tristesse, die überdachte Terrasse, das Haus, der Garten bieten Flair und Gemütlichkeit. Auf der kleinen Terrassenbühne in diesem Jahr 'Marco Pleil'. Ein großartiger Typ, aufgewachsen und großgeworden in Obertshausen. Mit den Bands 'Strange' und 'Cloudberry' auf den großen Bühnen gestanden, nun Solo, schroff und sanft mit seiner Telecaster, seiner Leidenschaft für 90er Indie und eben seinen Songs und Interpretationen aus dieser großartigen Musikepoche. Die perfekte musikalische Untermalung für das gechillte Treiben Also, ihr lieben fröhlichen Menschen, kommt und genießt mit uns den Winter!" Also, lieber Ralf, beim letzten Satz muss ich schlucken, Winter ist, ob mit oder ohne Musik. nicht meins. Aber zum Glück werden die Tage länger, es ist heller, die Vögel zwitschern und es ist bald geschafft.... Artificial Family Am Rabenloh Mühlheim-Dietesheim ab 13 Uhr www.artifly.de

Sonntag, 17. Februar: FFM/ Balthazar

(Andrea)

Ich habe neulich Timo getroffen und der hat sich schon mit Tickets versorgt. Das war sicher sehr klug, denn Balthazar sind ein echte Tipp für Indi-Fans. Ich habe reingehört und beschlossen, ebenfalls hinzugehen. Einen netten Text habe ich bei laut.de gefunden: "Belgien - das Land zwischen den Niederlanden und Frankreich. Unscheinbar, irgendwie. Es hat die Königin Beatrix, den ewigen Zwist von flämischer und französischer Bevölkerung und den Bier-Riesen InBev. Und mausert sich immer mehr zum Heimatland anerkannter Indie-Künstler (...) Das Geheimtipp-Image haftet dennoch lange Zeit weiterhin am Quintett. Und das, obwohl sie ihren Sound selbst mit Arctic Monkeys, The Streets, The XX und den Gorillaz vergleichen. Die Fusion klingt dennoch einzig und allein und nur nach Balthazar." Balthazar are pleased to announce their return with news of the forthcoming album Fever on 25th January 2019. Listen to the album’s title track Fever here - http://smarturl.it/BalthazarFeverSingle
Batschkapp
Gwinnerstraße 5
60388 Frankfurt am Main
Barrierefrei: Ja
https://bit.ly/2BauOaT

Sonntag, 17. Februar: Kinderbuch-Sonntag

(Petra)

Bin zwar nicht Zielgruppe, aber Eltern in meinem Freundeskreis bekommen immer glänzende Augen beim Stichwort „Ritter Rost“. Denn der ist seit 25 Jahren der beste und lustigste Knallkopf in der deutschsprachigen Kinderbuchlandschaft. Sein Erfinder Jörg Hilbert liest heute im Literaturhaus aus dem aktuellen „Ritter Rost und die neue Burg“: Potz, Wellenblech und Rasenmäher! Direkt neben der schönen Eisernen Burg des Ritter Rost steht plötzlich eine andere Burg. Der neue Burgherr heißt Heinrich Peinlich-Reinlich, und so ist er auch: ziemlich peinlich und reichlich unangenehm. Mit Burgfräulein Bös Blumen und den frechen Freunden von Feuerdrache Koks will er jedenfalls nichts zu tun haben: Alles, was stört, muss weg. Doch Ritter Rost möchte das nicht hinnehmen und zieht in den Kampf. Attacke! Da mache auch ich große Augen: Vielleicht schmuggle ich mich ja einfach ein.
Kinderbuch-Sonntag! Jörg Hilbert: Ritter Rost und die neue Burg“, für alle ab 4 Jahren

Junges Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2
Uhrzeit: 15 Uhr
Eintritt: 5 Euro
Barrierefrei: ja

Sonntag, 17. Februar: Finissage

(Petra)

Für alle, die aus „Ritter Rost“ - auch gefühlt - rausgewachsen sind, hier eine schöne Alternative (die sich wunderbar mit einem Sonntagsspaziergang am Main verbinden lässt): Im Lola Montez lockt eine Finissage dazu ein vorbeizuschauen und die allerletzte Gelegenheit nicht zu verpassen, eine spannende Ausstellung mit Arbeiten von Alexandra Duwe und Holger Wüst zu begucken. Deren Titel treffen schon mal ganz gut meine aktuelle Grundstimmung.

Alexandra Duwe / Why not actually be really progressive and just shut up?, Holger Wüst / »… und die ganze ökonomische Scheiße.«


Kunstverein Lola Montez

Adresse: Unter der Honsellbrücke
Uhrzeit: 13 - 18:30 Uhr
Eintritt: frei, Barrierefrei: ja

Montag, 18. Februar: OF/ Plastikfasten

(Andrea)

"Ob man's nun christlich, muslimisch, buddhistisch oder auch gänzlich unreligiös nimmt: Fasten ist ziemlich hip, soll gut für Körper, Geist und Seele sein und die hier traditionelle Fastenzeit nach dem Karneval wird gern zum Anlass genommen sich in produktivem Verzicht zu üben. Relativ neu und anspruchsvoll ist die Variante Plastikfasten. Geht das überhaupt, fast oder komplett ohne Kunststoffhüllen in unserer komplett verpackten Welt klar zu kommen? Logisch, hat die Menschheit schließlich die letzten Jahretausende auch hingekriegt. Und wenn wir nicht in unserem eigenen Müll und den klimatischen Folgen unseres Konsums ersaufen wollen, wird's sowieso höchste Zeit, das wieder zu lernen! Im Workshop wollen wir euch an der Hand nehmen, praktische Alternativen suchen gelungene Ideen teilen. Bringt eure Einkaufzettel und Fragen mit. Und was bringt das überhaupt langfristig? Das und die vielen Chancen und lustigen Nebeneffekte, die das Plastikfasten mit sich bringt, erzählen wir euch. /// Special des Abends /// Wie man sich beim Fasten ohne schlechtes Gewissen bescheissen kann." Ab 18.30 Uhr

Commons Cafe
Frankfurter Straße 13-15 
63065 Offenbach

Mittwoch: 20. Februar: Tommy Castro & The Painkillers

(Uwe)

Der sechsmalige Blues Music Award Gewinner kommt zurück nach Europa! Als „phänomenal and funky“ rühmte die ‚Washington Post’ seinen Sound. B. B. King bat ihn, sein Vorprogramm zu bestreiten. In den USA spielte er bereits über 1000 Konzerte. Die letzte Tour in Europa war für Tommy Castro ein so nachhaltiges Erlebnis, dass er beschlossen hat nun bei uns mehr Konzerte zu spielen. Geboren in San Jose, Kalifornien, begann er mit 10 Jahren das Gitarrenspiel und orientiert sich an Eric Clapton, Elvin Bishop und anderen Blues Rockern. Später ließ er sich von Muddy Waters, B.B. King und Elmo James inspirieren. Seine Vorbilder im Gesang sind Ray Charles, Wilson Pickett, James Brown und viele mehr. Mit 20 Jahren begann er mit all den genannten Einflüssen seinen eigenen Stil zu entwickeln. Einen extravaganten Mix aus Blues und Soul der seinesgleichen sucht. Er bezeichnet seinen Stil als „Funky Southern Soul, Big City Blues and Classic Rock“. "Stompin' Ground" von Tommy Castro And The Painkillers ist ein Album, das sich auf dem obersten Regal des Blues befindet. Es macht mächtig viel Laune, sich das Dutzend Songs anzuhören und davon begeistern zu lassen" (Rocktimes.de)
 
Nachtleben
Kurt-Schumacher-Str. 45
Beginn: 20:30 Uhr
Tickets: VVK 23 Euro zzgl. Gebühren, AK 28 Euro
Barrierefrei: Leider nein

Donnerstag 21. Februar: SEBASTIAN HACKEL

(Uwe)

Sebastian Hackel ist ein sehr guter Tipp für alle die, die nicht das Europapokalspiel der Eintracht gegen Donezk sehen wollen. Und da gibt es in Frankfurt sicher auch einige. Warum gerade Hackel? Zum einen ist da seine wirklich große Stimme, die den Zuhörern kleine Glücksmomente beschert. Zudem gelingt ihm als Liedermacher ein Kunstgriff, mit dem er große Teile seiner gegenwärtigen Konkurrenz hinter sich lässt: In einem Genre der waidwunden Selbstdarsteller schafft er es, tief emotional und zugleich frei von Selbstmitleid zu dichten. Sein etwas bekannterer Kollege und Entdecker Tom Liwa sagte über den in Zwickau geborenen Sänger „Ein Glücksfall – und es sollte mich sehr wundern, wenn wir nicht noch einiges von ihm hören…“. Das wäre auch für Liwa gut, denn der ist Chef von Hackels Plattenfirma. Sebastian Hackel spielt seine Lieder mit Akustikgitarre und singt persönlich gehaltene Texte in Deutsch, die oft auf Alltagserlebnissen beruhen. Ein schönes Lied ist zum Beispiel „Warum sie lacht“ (nicht zu verwechseln mit „Die immer lacht“ von Kerstin Ott)
 
https://www.youtube.com/watch?v=TohG6eT7YwA
 
Horst
Frankfurt, Kleyerstraße 15, Gallus
Einlass 20 Uhr, Beginn 20:30 Uhr
Tickets: VVK 12 Euro zzgl. Gebühren, AK 15 Euro
Barrierefrei: ja

Foto: Internetseite Sebastian Hackel

VORSCHAU
Samstag 23. Februar: Tonbildvortrag: Jim Avignon

(Daniela)

Die Ausstellung von Jim Avignon ("A Big Brother" - noch bis zum 26.5. im Museum für Kommunikation zu sehen) habe ich bereits gesehen, heute gehts zum Konzert in den schönen saasfee* pavillon.

"jim avignon spricht und singt im saasfee*pavillon über seine 10 ’lieblingskatastrophen’: geklaute buddybären, einen tsunami im bierhimmel und er erzählt uns davon, wie einmal ein großes versicherungsunternehmen mit ihm fulminant baden ging.    obwohl er als maler, musiker, veranstalter und kurator vielseitig talentiert ist, ist jim avignon seit über 20 jahren vor allem eines: ’famous for not being famous’. er hat keinen agenten, ist bei keiner galerie unter vertrag und zu allem überfluss ist er auch noch eine unerwünschte person in den usa.
zu den kleinen und großen katastrophen in seinem berufsleben pflegt er dennoch ein beinahe liebevolles verhältnis. mehr als die erfolgsstories interressieren ihn die momente des lebens, in denen der masterplan kippt, es überraschend schiefgeht und sich mal wieder zeigt, dass einfach nicht alles planbar ist.
in seinem vortrag mit slideshow im pavillon wird avignon über seine lieblingskatastrophen berichten und dazwischen je einen thematisch passenden song singen. wir freuen uns auf jim, euer kommen und einen abend voller ehrlicher ’disaster’.

saasfee*
Bleichstrasse 66a, Innenstadt
open doors 21.00h
konzert 22.00h
drumherum musik mit jean-charles vandermynsbrugge
eintritt: 6 euro

Freitag, 22. Februar: Of/ Seenotrettung

(Andrea)

Flüchtlinge, war da was? Winterbedingt völlig aus dem Blick geraten sind die täglichen Tragödien auf dem Mittelmeer und drumherum. Im Filmklubb wird mit «Fuocoammare», der Blick mal wieder auf das Thema gerichtet: "Seenotrettung ist nicht verhandelbar und kein Verbrechen. Gianfranco Rosis Dokumentation beobachtet ein Jahr lang Leben und Alltag auf Lampedusa, der «Insel der Hoffnung», die zur Anlaufstelle unzähliger Flüchtlinge wurde. Entstanden ist «Fuocoammare», ein aufrüttelnder Dokumentarfilm darüber und über das Leben an sich. "Fuocoammare - Seefeuer" (ausgezeichnet mit dem Goldenen Bären auf der Berlinale 2016) zeigt mit viel Feingefühl, wie das Geschehen auf Lampedusa weltweit zum Skandal wurde. Italien/Frankreich 2015 108 Min. Regie: Gianfranco Rosi. Buch Gianfranco Rosi, nach einer Idee von Carla Cattani.

Filmklubb
Isenburg Ring 36
Offenbach
Barrierefrei: Leider nein

Montag 25. Februar: 50 Jahre Verlag der Autoren

(Daniela)

Montags können wir eigentlich nicht. Uwe spielt Fussball und ich hab meistens einen Jobtermin. Heute nehmen wir uns aber frei, denn der Verlag der Autoren wird 50 und wir ja auch bald... da kann man schon mal vorfeiern..

FILM AUS PAPIER / Drehbuchlesung

Der Frankfurter Verlag der Autoren ist einer der großen unabhängigen Bühnen- und Medienverlage in Deutschland. Und das Besondere dabei: Seit seiner Gründung 1969 gehört der Verlag denen, die für ihn schreiben und arbeiten. Das wollen wir mit einem Jubiläumsprogramm feiern! Die Auftaktveranstaltung FILM AUS PAPIER findet am Montag, den 25.2.19 statt: Das Schreibkollektiv Q3 hat im Berliner Programmkino "Sputnik" die inzwischen schon legendäre Reihe "Film aus Papier" ins Leben gerufen. Nun bringen die DrehbuchautorInnen, gemeinsam mit zwei Frankfurter Gastautoren und unterstützt von vier SchauspielerInnen, Szenen aus ihren Drehbüchern in der Alten Textilfabrik auf die Bühne. Ob komödiantisches Liebeshickhack, Politdrama oder Horrorstory – es wird dramatisch und bewegend, traurig und heiter, wild und zärtlich. Kopfkino garantiert!
    
Rainer Ewerrien, Alice von Lindenau, Nicolas Matthews & Nelly Politt
lesen Texte von und mit:
Jonas Lindt, Julia Penner, Julien Prévost, Gesa Scheibner, Sandra Stöckmann, David Ungureit & Jonas Zimmermann

Alte Textilfabrik, Taunusstraße 19
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 19.30 Uhr
Eintritt frei.
Anmeldung unter jubel(at)verlagderautoren.de

Montag 25. Februar: Von Palermo nach Frankfurt

(Daniela)

Mist, eigentlich wollte ich ja zum Verlag der Autoren, aber ich habe auch Ramina und hagen versprochen heute ins Haus am Dom zu kommen und weil ich selber am 7.4. mit Leoluca Orlando, dem Bürgermeister von Palermo organisiere, werde ich heute Abend im Haus am Dom sein um mich intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen.

Kommunale Flüchtlingsaufnahme in Zeiten geschlossener Häfen.
Diskussionsveranstaltung mit

Moderation: Ramona Lenz, medico international

Während auf nationaler und supranationaler Ebene die Politik der #Ausgrenzung und #Abschiebung das Geschehen dominiert, zeigen sich viele Städte und Kommunen quer durch #Europa zur Aufnahme von Geflüchteten bereit. Insbesondere unter dem Eindruck der Bewegung der Seebrücken und gegen die Kriminalisierung der #Seenotrettung haben sich in Deutschland mittlerweile 37 BürgermeisterInnen oder Stadtregierungen zu offenen Häfen erklärt. Gleichwohl versucht die italienische Regierung mit Rückendeckung der EU die Häfen für #Geflüchtete und MigrantInnen geschlossen zu halten und das #Bundesinnenministerium blockiert bislang die Initiativen der Städte.

Von der hohen See bis in die Städte: wie stellt sich die aktuelle Situation dar zwischen Palermo und Frankfurt? Welche Konzepte der kommunalen Aufnahme von Geflüchteten und Geretteten wären denkbar und wie wären sie durchsetzbar? Welche Handlungsspielräume haben die Städte und welche Initiativen diskutieren die sozialen Bewegungen?

Veranstalter: Die Katholische Akademie Rabanus Maurus, medico international und Seebrücke Frankfurt

Haus am Dom
19:30-22:30 Uhr
Barrierefrei: ja
Eintritt frei

https://www.facebook.com/events/982033105324136/#

Dienstag 26. Februar: OF/Demokratielotsen gesucht

(Andrea)

Demokratie ist was man daraus macht... und lebt vom Mitmachen. Mashid kommt aus dem Iran und engagiert sich u.a. im Freilwligenzentrum. Jetzt möchte sie gemeinsam mit Hennes Lucas sensibilisieren und motivieren:" Wir leben in einer demokratischen Gesellschaft, doch was bedeutet das für uns? Gerade am Beispiel Kommunalpolitik kann man zeigen, wie Demokratie funktioniert und wie jede Bürgerin und jeder Bürger sich beteiligen kann. Schließlich können uns unsere Kommunalpolitiker jederzeit über den Weg laufen! Mit dem Projekt „Demokratielotsen in Offenbach“ möchten Mahshid Najafi und Hennes Lucas vom Freiwilligenzentrum dazu beitragen, Demokratie für Jugendliche erlebbarer zu machen. Dazu suchen sie Unterstützung von ehrenamtlichen Demokratielotsen, die Jugendliche in Sprach- und Integrationskursen informieren. Auch soll eine Zusammenarbeit mit den Offenbacher Schulen aufgebaut werden. Sie werden mit einer Schulung auf ihre Aufgaben vorbereitet. Inhalte sind unter anderem Informationen über das Wahlrecht, über Rassismus und Gleichberechtigung, aber auch die Teilnahme an einer Fraktionssitzung. Die Schulung ist geplant an sieben Tagen in der Zeit Mitte März bis Mitte Mai. Ein Höhepunkt ist eine anschließende gemeinsame viertägige Fahrt nach Berlin, unter anderem zum Reichstag. Interessenten sind eingeladen zur Informationsveranstaltung am 26. Februar 2019 um 17.00 Uhr im Freiwilligenzentrum Offenbach, Domstr. 81. Anmeldungen bitte unter demokratie@fzof.de

Freitag 1. März: Freitagsfasching

(Andrea)

Hier fliegen gleich die Löcher aus dem Käse...und weil wir in diesem Jahr nicht nach Köln fahren und recht viele Leute von der Sause in der Stadthalle geschwärmt haben, gehen wir wohl in die Stadthalle und machen 90er Party mit Culture Beat, Duo Ohrenschmaus und Evren Gezer: "Das Duo Ohrenschmaus wird aus dem Schanz in die Offenbacher Stadthalle verfrachtet und eröffnet den Abend mit ihren „Greatest Hits“ wie Kartoffelmann, Äppelwoi-Cola und Fährmannsträume. Weiter geht es dann mit den Kult-Popstars Culture Beat! „Mr. Vain“ und „Got to get it“, dazu tanzte eine ganze Zeit lang die Welt – und jetzt Indianer, Waldfeen, Superhelden und Panzerknacker beim Freitagsfasching. Eine wilde Feierei bis in die Nacht garantiert im Anschluss das „Alles 90er“ DJ-Team der Batschkapp, die ein Feuerwerk an Mallorca Krachern, Schlager und Bravo Hits abfeuern.

Die Radiomoderatorin Evren Gezer von HIT RADIO FFH führt wieder durch den Abend und moderiert zusammen mit einem Tintenfisch den ulkigen Kostümwettbewerb – tolle Preise sind garantiert, anmelden kann man sich vor Ort. Der Science Fiction Kostümclub und das Prinzenpaar von Lederanien sind natürlich wieder die Ehrengäste und sammeln für den guten Zweck mit einer großen Charity Aktion. Videoprojektionen und Konfettikanonen bringen dabei die Halle zum funkeln. Darauf ein dreifaches: „Offenbach Hallau“! Karten gibt es im OF-InfoCenter an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.frankfurtticket.de. Die Tickets kosten 23 Euro inkl. Gebühren. ermin & Ort Stadthalle Offenbach, Waldstraße 312, 63071 Offenbach. Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.

Dienstag 5. März: Ólafur Arnalds

(Uwe)

In Island wohnen in etwa halb so viele Menschen wie in Frankfurt. Trotzdem hat das kleine Land eine beeindruckende Musikszene: Sigur Rós, Bjork, Teitur oder Ólafur Arnalds sind bekannte Namen, letztgenannter spielt am 05.03 in der Alten Oper. Ólafur begann in früher Kindheit mit dem Erlernen von Schlagzeug, Piano und anderen Instrumenten. Nach seinem letzten Studio Album „Island Songs“ und dem Soundtrack zur britischen Kult-TV-Krimiserie "Broadchurch" ist er in der internationalen Musikszene zur festen Größe geworden. Das Club- und Festival-Publikum verehrt den 31-Jährigen als Teil des Techno-Projekts Kiasmos. Zuletzt veröffentlichte der preisgekrönte isländische Komponist, Produzent und Multi-Instrumentalist wieder ein Werk unter eigenem Namen: "re:member". Neben drei Konzertflügeln setzte Arnalds in "re:member" ein Streichquartett, Synthesizer, elektronische Effekte und Schlagzeug ein. Spannend, wie er diese Musik live auf die Bühne bringt. Eine Konzertbesucherin, die ihn im Herbst spielen sah, schrieb in einem Forum „Ein sehr stimmungsvoller besinnlicher Abend, wundervolle Musik, tolle Musiker. Olafur Arnalds ist echt witzig und hat die Menge begeistert.“.
 
Alte Oper
Frankfurt, Opernplatz 1
Tickets: VVK 35 € - 52 € zzgl. Gebühren
Barrierefrei: ja
Foto: Benjamin Hardman

7.,8.,9,. März: Unendlicher Spaß

(Martin)

Am Mittwoch wurde bekannt gegeben, welche Inszenierungen des vergangenen Jahres für das Theatertreffen 2019 in Berlin ausgewählt wurden. Mit einer Produktion dorthin reisen zu können, das ist wohl der höchste Theater-Adel, den ein Haus, eine Produktion und natürlich auch die beteiligten Schauspieler*innen erlangen können.
Und: der Mousonturm ist als ko-produzierende Institution bzw. Theaterhaus gleich zweimal eingeladen und beide Produktion werden im Mai in Berlin gezeigt: eine Sensation!

Mit ‚Oratorium’ von SheShePop ist die diesjährige Spielzeit des Mousonturm eröffnet worden. Alle, die den Empfehlungen der Ausgehtipps gefolgt sind, können sich glücklich schätzen, denn eines der Highlights der Saison haben sie erlebt.
Jetzt bloß nicht den nächsten Glanzpunkt versäumen und sich sogleich Tickets für ‚Unendlicher Spaß’ sichern – denn nach der Nominierung wird es jetzt ganz schnell gehen, die drei Vorstellungen werden ausverkauft sein und dann hat man den ‚Unendlichen Ärger’...!

„’Ich will darüber schreiben, wie es sich anfühlt, heute zu leben, statt davon abzulenken’: so charakterisierte David Foster Wallace seinen Versuch, mit „Infinite Jest“ (1996) auf 1.500 Seiten die gegenwärtige Welt zu erzählen. Aus den verschiedenen, ineinander verschachtelten Erzählzentren des Werks hat Thorsten Lensing, der hierzulande wichtigste Schauspielregisseur der freien Szene (zuletzt „Karamasow“), für seine brillante Neuinszenierung die Familiengeschichte der drei Brüder Incandenza herausgeschält. Dabei widmen sich er und die sechs Schauspielerinnen und Schauspieler seines Ensembles – die zu den besten des deutschsprachigen Theaters zählen – den ebenso tragischen wie komischen Figuren mit großer Ernsthaftigkeit und einer ungeheuren Leichtigkeit zugleich. Denn Witze, schreibt Wallace, sind die Flaschenpost, mit der die Verzweifelten ihre gellendsten Hilfeschreie aussenden.“

Die Nachtkritik schreibt: „Das Stück ist eine Aneinanderreihung von Nummern – genau wie das Buch. Viele davon sind unglaublich lustig (Warnung: sobald Orin sich in einem aufblasbaren Whirlpool räkelt und Sebastian Blomberg merkwürdig am Rand herumstakst, dürfen Sie auf keinen Fall was im Mund haben, denn Sie werden binnen Sekunden so heftig lachen müssen, dass sie entweder dran ersticken oder es der Person vor Ihnen in den Kragen spucken würden!). Devid Striesow und Sebastian Blomberg haben einen Spielstil perfektioniert, bei dem sie Clowns mit abstrusen rührenden schrecklichen Marotten aus einem ganz authentisch wirkenden Kern wuchern lassen und damit fast unendlichen Spaß bereiten können. Blomberg ist Spezialist für sensationelle Blödigkeit und brachialen Slapstick, Striesow für kindliche Eitelkeit und schreckliche Grausamkeit. André Jungs Mario ist so liebenswert und von solcher Zartheit, dass man seufzt vor Freude...“

„Das Schönste, was man seit langem im Theater gesehen hat“ – jubelt die Süddeutsche Zeitung.

Ich sage: Devid Striesow, Ursina Lardi, Sebastian Blomberg u.a. – ein großes Schauspieler*innenfest – und wer das in Frankfurt versäumt, dem ist hier nicht mehr zu helfen, der muss im Mai nach Berlin!

Am 07., 08. Und 09. März um jeweils 19.00h im Mousonturm, Waldschmidtstr. 4;
Rollstuhlgerecht und behindertenfreundlich ausgestattet.
erlosung: 2x2 Gästelistenplätze für Gavin James am 10.02 im Zoom (Einsendeschluss: 03.02, 18 Uhr): Wie ist der Name von Gavin James´ ersten Album?

Foto: David Baltzer/Agentur Zenit/Mousonturm

Kino Kulinarisch #2 am Samstag, 16.März

(Andrea)

Krassss. Ausverkauft ist Kino Kulinarisch immer, aber jetzt waren die Tickets im Nu weg. Aber, und das gab es, glaube ich noch nie, jetzt legen Daniel & sein Team nach und rocken am Abend drauf gleich nochmal. Also, now or never, jetzt gilts. 


Freddy Mercury war Rocksänger, Grenzgänger, schillernde Persönlichkeit, Mitbegründer und Stimme der Band Queen. Er komponierte Welthits wie “We Are the Champions” und “Bohemian Rhapsody”. „Gallileo, Gallileo, Gallileo, Gallileo, Gallileo, figaro, magnifico“ – als kraftvolles Ereignis inszeniert auch Regisseur Brian Singer seine Hommage an den Ausnahmekünstler. In der Hauptrolle Rami Malek, der mit jeder Minute stärker an Präsenz und Ausdruck gewinnt. Für seine Darstellung wurde er völlig zu Recht mit einem Golden Globe ausgezeichnet, ohnehin gilt der Film bis dato als die finanziell erfolgreichste Filmbiografie. Soweit die cineastischen Fakten. Das Team um Kinomacher Daniel Brettschneider hat sich der Herausforderung gestellt, Mercury kulinarisch tiefer zu ergründen und wartet nun mit einem Überraschungs-Coup auf: Freddie Mercury lebte jahrelang in München und ernährte sich nicht nur von Weißbier allein. So soll übereinstimmenden Berichten damaliger Weggefährten zufolge Schweinebraten in jener Zeit sein absolutes Leibgericht gewesen sein. Das Kino Kulinarisch-Team serviert diesen in Malzbiersoße, mit Püree, Möhrengemüse und Krautsalat, auf die Vegetarier warten selbstgemachte Gemüsebratlinge. In Anlehnung an Mercurys Herkunft und an eine sehr bemerkenswerte Szene gegen Ende des Films, gibt es zum süßen Abschluss köstliche persische Dessertvariationen. ... und dann wird Rockmusik lebendig!

Einlass und Essen ab 18.30 Uhr, Filmbeginn ca. 20 Uhr, Eintritt 9 Euro zzgl. 90 Cent Vorverkaufsgebühr – inklusive Sektempfang, exklusive Speisen. Vorverkauf m OF-InfoCenter, Salzgäßchen 1. Einlass und Einfahrt über "Goethering“, Parkplätze sind ausreichend und kostenfrei auf dem EVO-Gelände vorhanden.&nb

Montag 3. Juni: Maceo Parker

(Daniela)

Oh wie toll, was freue ich mich auf diesen Abend: Frank Diedrich holt den großartigen Maceo Parker nach Frankfurt! Sichert Euch Karten!

1943 in North Carolina geboren, gehört zu den einflussreichsten Jazz/Funk-Musikern der Welt. Seit den 60ern prägt er die Szene und spielte mit allem, was Rang und Namen hat, von James Brown bis Ray Charles, George Clinton, Bootsy Collins, Prince, Red Hot Chili Peppers und vielen mehr. In den 1970er-Jahren war die lebende Legende Teil der besten Bläsergruppe, die es vermutlich je gab: bei den JB Horns von James Brown. Maceo Parker gilt als der Inbegriff des Funk. Sein Saxophonspiel ist unverkennbar, seine Band das knackigste kleine Funk-Orchester der Welt. Man kann gar nicht sagen, was zuerst kam, Funk oder Maceo Parker.

Heute steht er für bis zu drei-stündige Shows die jeden Besucher in den Bann reißt. Ohne bombastische Showelemente aber stattdessen mit voller Konzentration auf die Musik, das Tanzen und den Spaß. Sein Versprechen: "98 percent Funk, 2 percent Jazz". Und – wie er selber oft betont: er liebt jedes einzelne Mitglied seines Publikums.
maceoparker.com
https://youtu.be/3_0alsFnxwI
https://www.facebook.com/realmaceoparker

Ort: Batschkapp.
VVK 35 Euro zzgl. Gebühren
Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr


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