05.10.2018
Inhalt: Zurück / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / GESUCHT und GEBOTEN / G E R O L L T E S - über Entscheidungen / Zum Abschluss noch etwas über den FSV / Freitag, 5. Oktober Live-Musik / Freitag-Sonntag 5.-7. Oktober: Kunstfestival / Freitag, 5. Oktober: Britta / Freitag, 5. Oktober: FFM/ Mothers Finest / Samstag 6.–Freitag, 12. Oktober: Georgisches Theater / Samstag, 6.Oktober: Georgisches Theater – 
Fingertheater / Samstag, 6. Oktober: Georgisches Theater – 
Navigator / Samstag, 6.Oktober: Of/ Barabend / Sonntag, 7.Oktober: Georgisches Theater – Die Erde ruft / Montag, 8.Oktober: Georgisches Theater - Styx / Montag, 8.Oktober: Of/ Allie in den Parksidestudios / GEGENBUCHMASSE / Zwischendurch: FFM/ Georgien im DAM / Mittwoch 10. Oktober: Diskriminierung im Fußball
 / Dienstag, 9. Oktober: FfM/ Polak "gegen Judenhass" / Donnerstag 11. Oktober: Die christliche Rechte in Deutschland / Ab Mittwoch, 10.Oktober: OF/StadtLesen / Ab Mittwoch, 10.10.: afip auf der Buchmesse / Freitag, 12.Oktober: Egzersis (Exercise) – Uraufführung! / 12. Oktober: OF/ Cinema & Cena im Filmklubb / Samstag 13. Oktober: Bewegungstreffpunkt / Save the Date: 13.Oktober: Of/ Digital Retro Park / Samstag, 13.Oktober: FFM/ Deniz Yücel beim Weltempfang / Montag 15. Oktober: Laurel / Samstag 20. Oktober: SHANTOLOGY 30 Jahre Club Guerilla DJ SESSION / Impressum

Zurück

So, da bin ich wieder. 3 Wochen lang gab es keine Ausgehtipps – das gab es in den letzten 12 Jahren noch nie. Aber der Grund hat die Pause, denke ich, gerechtfertigt, denn ich habe geheiratet. Vielen Dank für Eure lieben Wünsche. Es war ein rauschendes Fest mit allem Zipp & Zapp und eine kleine Reise haben wir uns danach auch gegönnt. Die richtigen Flitterwochen kommen ja erst – im nächsten Jahr.

Jetzt bin ich wieder hier und die Arbeit und einiges anderes hat mich wieder im Griff... Fast hätte der Streß sogar dazu geführt, dass ich gestern Abend nicht ins Stadion gefahren wäre... man, was hätte ich mich geärgert, denn es war nicht nur ein beeindruckendes Spiel, sondern die Ultras haben ein wahres Feuerwerk abgehalten und ich spreche NICHT von der Pyro, sondern von einer sensationellen Choero, die wir, angeleitet durch die Ultras, hingelegt haben. Da musste sogar mein Schalke Mann staunen.

Nachdem ich die letzten Wochen garnicht aus war, freue ich mich auf all das was die kommenden Wochen kommt: Buchmesse, Shantel auf dem Yachtklub, tolle Konzerte...

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel

Viel Spaß, bei allem was ihr macht und nicht vergessen:
lebt wild!

Daniela

P.S. Sorry für das späte Erscheinen der Ausgehtipps, ich hatte technische Probleme....

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net
 (Uwe)

2 x 2 Gästelistenplätze für Laurel am 15. Oktober in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Wie hieß die erste Single aus Laurels neuem Album?

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Antworten bitte an ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com  (Martin)

2 x 2 Gästelistenplätze für Styx am 8.Oktober im Mousonturm.
Gewinnfrage: Wie heißt das größte und älteste georgische Theater?


2 x 2 Gästelistenplätze
für Egzersis am 12.10. im Mousonturm. Gewinnfrage:
 Wann wurde das Theater Tbilisi gegründet?

GESUCHT und GEBOTEN

Timo Becker sucht Chorsänger*innen

"Gemeinsam mit Menschen ganz unterschiedlicher Religion und Kultur inszenieren wir das Oratorium MESSIAH. Von arabischen Klängen, Rammstein - bis hin zu Bollywood wird Händel's Werk in einer ganz neuen, interkulturellen Fassung erklingen. Seit März arbeitet eine Theatergruppe bereits an Theater-Szenen, seit September entwickelt eine Musikgruppe die Songs zum Stück. Ab Ende Oktober wollen wir nun einen 70-köpfigen Chor mit Menschen unterschiedlicher Kultur und Religion (oder auch ohne Religion) zusammenstellen. Leitet diese Mail daher gerne an Menschen weiter, die gerne singen und Interesse haben bei diesem Projekt dabei zu sein. Es können auch ganze Chöre oder Gruppen einsteigen! Aufführungen werden an mehreren Abenden im März 2019 in der Heilig Geist Kirche Frankfurt stattfinden." Hier der bewerbungsbogen

G E R O L L T E S - über Entscheidungen

(Uwe)

Nachdem ich im gesamten Monat September nicht mit Fußball beschäftigt habe, bin ich nach den Flitterwochen nun wieder „On Fire“: Schiedsrichter bei einem Spiel in der Kreisklasse B, Betreuer des Heimatvereins bei einem Auswärtsspiel am Feiertag, Champions League Abend vor dem Fernseher und Euro League bei der Eintracht. Champions League konnte ich nur schauen, weil wir uns nach einer dreimonatigen Irrfahrt auf eine bezahlbare (aber immer noch nicht wirklich günstige) PayTV Kombination einigen konnten. Das dauerte, weil erst die Angebote zu teuer waren, dann die Lust fehlte, dann die Zeit und so weiter. Am Ende sollte eine demokratische Abstimmung am Frühstückstisch über das weitere Vorgehen entscheiden: Apple TV plus Sky Ticket Sport plus DAZN oder nichts. Darüber wurde offen abgestimmt, das Ergebnis: zwei (von drei) Stimmen für PayTV. Ein Hoch auf die Demokratie, die ich erst feierte und kurze Zeit später verfluchte. Es wurde nämlich kurzfristig zu einer weiteren Abstimmung aufgerufen. Eine befreundete Familie hatte sich kürzlich einen Hund angeschafft und schickte liebreizende Bilder. Sollten wir uns selbst einen Hund anschaffen? Ich begann zu zittern, da ich mit Haustieren überhaupt nichts anfangen kann. Die Abstimmung verlief erst nicht in meinem Sinn (und ein Veto-Recht war nicht vorgesehen), dann klärte sich die Situation aber doch zu meinen Gunsten, weil ich mich bei der Entscheidung über die Rasse durch meine Stimme wieder einbringen konnte. Ich stimmte für den sicher nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag Pitbull, der am Ende gewann aber sicher niemals umgesetzt wird, ähnlich wie die PKW Maut.
 
Im Fußball sind die Entscheidungen oft weniger demokratisch. Die Trainer entscheiden darüber, wer auf welcher Position spielt und wer auf der Ersatzbank oder der Tribüne sitzt. Eine interessante Personalie ist in diesem Zusammenhang gerade der Umgang mit dem ehemaligen Nationalspieler Mario Götze. Mit ihm waren Trainer und das Fußballvolk lange Zeit sehr geduldig, nun fällt er scheinbar durch das Raster. Löw nahm ihn nicht mit zur WM 2018 und Dortmunds neuer Trainer Favre hat ihn bereits mehrmals nicht in den Kader des aktuellen Tabellenführers berufen. Mal schauen, ob Götze bis zur Winterpause seinen anhaltenden Abstieg stoppen kann. Neben den Trainern sind die Schiedsrichter die wichtigsten Entscheidungsträger. Zwar werden sie mittlerweile durch Videoschiedsrichter unterstützt (die ich als Kreisligaschiedsrichter weiterhin sinnlos finde), die endgültigen Entscheidungen treffen aber immer noch die Hauptschiedsrichter. Hessens Bundesligaschiedsrichter heißen Tobias Stieler und Tobias Welz. Stieler wohnt zwar mittlerweile in Hamburg, pfeift aber für die SG Rosenhöhe Offenbach und Welz ist Mitglied vom SV Nassau Wiesbaden. Das sind jeweils ganz klassische Vereine, die in regionalen Ligen spielen, wie mein Verein, der ruhmreiche TSV 1899 Goddelau. Die beiden machen das in dieser Saison bislang sehr gut. Nach drei beziehungsweise zwei Spielen haben die beiden laut der Fachzeitschrift „kicker“ einen erfreulichen Notenschnitt (nach Schulnoten-Prinzip) von 2,5. Dennoch wird es bei den Spielen fanatische Fans gegeben haben, die lautstark jede Entscheidung gegen ihre Mannschaft kritisierten. Die mit einer hässlichen Fratze aufsprangen und die mit flüssiger Aussprache die Schiedsrichter trotz objektiv betrachtet guter Leistung zum Teufel wünschten. Das nervt mich beim Fußball übrigens am meisten.
 
Der Eintracht-Tipp (von einem Schalkefan)

TSG Hoffenheim – Eintracht Frankfurt 2-1

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Der FSV ist seit einigen Wochen ungeschlagen. Dem Überraschungserfolg beim FC Homburg folgten zwei Unentschieden gegen Elversberg und Walldorf (in Baden Württemberg). Weil Unentschieden eine Mannschaft nicht wirklich weiterbringt, haben die Bornheimer keinen richtigen Sprung nach vorne gemacht und stehen aktuell auf Platz 11. Morgen empfangen sie um 19 Uhr die Reserve von Mainz 05, danach führt die Reise zum Tabellenzweiten nach Ulm. Bei den Mainzern spielt mit Sebastian Tyrała ein interessanter Spieler mit. Mitte der 00er Jahre startete er seine Laufbahn bei Borussia Dortmund, wegen diverser Verletzungen hat es zu einer erfolgreichen Karriere aber nicht gereicht. Der persönliche Höhepunkt war sicher sein Debüt in der polnischen Nationalmannschaft 2008. Das Match gegen Serbien blieb allerdings sein einziges Länderspiel.
 

Freitag, 5. Oktober Live-Musik

(Petra)

Im Herbst bekomme ich wieder Lust, in „dunkle Schuppen“ – wie meine Eltern sagen – zu gehen, laute Musik, Bahnhofsviertel…YES! Ins Eros49 lockt heute das Konzert der der englischen Band Column258 - könnte klasse werden zwischen Post-Punk, Grunge Jazz und elektronische Klängen. Die kleine Tournee organisiert der Frankfurter Zeichner und Filmemacher Daniel Hartlaub, der auch der VG der Band ist. Einen Trompeter und Menschen an Stangen gibt es on top.

Column258, Konzert, Eros49 (Elbestraße 49), Uhrzeit: 21 Uhr, Eintritt: 5 Euro

Freitag-Sonntag 5.-7. Oktober: Kunstfestival

(Petra)

Im famosen Ost-Stern gibt es wieder viel KUNST zu erleben: Das Kunst-Festival DER SCHEIN TRÜGT und die angeschlossene Ausstellung widmen sich der Präsentation ungewohnter Formen und Inhalte in den verschiedenen Gattungen. Ein kontrastreiches Programm mit Klangkunst, Performance, Malerei, Skulptur, Installation und vieles mehr, dass mit Euren Seh- und Hörgewohnheiten spielt. Ob es bei der Suche nach den „wahren Verhältnissen“ vorwärtsbringt? Schaut selbst.

Der Schein trügt, Kunst-Festival, Ost-Stern (Hanauer Landstr. ), Eröffnung: Freitag, 18:30 Uhr mit einer Rede des Rektors der Kunsthochschule Mainz, Dr. Martin Henatsch, Freitag 16 - 22 Uhr, Samstag, 15 - 22 Uhr, Sonntag, 15 - 22 Uhr, Eintritt: 5 Euro

Freitag, 5. Oktober: Britta

(Uwe)

Ich bin ein großer Fan von Rio Reiser. Eine seiner musikalischen Begleiterinnen war die Schlagzeugerin Britta Neander. Anfang 1997 trafen Britta und Christiane Rösinger in einem Club in Berlin Mitte auf die Bassistin Julie Miess und beschlossen, die Band „Britta“ zu gründen. „Kuschelriot aus Berlin“, so lautete die erste Britta-Parole; ein melancholischer Aufruhr als erwachsene Ergänzung zur zornigen Riot Grrl Bewegung. Britta bestachen schon in ihren frühen Tagen durch ein dramatisches Schlagzeug, das mit harmonisch gegenläufigen Bassmelodien, einer puristischen Gitarre und einem lyrischen Alt verwoben wurde. Das Erstlingswerk „Irgendwas ist immer“ erschien 1999 auf dem hauseigenen Label Flittchen Records. Und von da an gab es hunderte Konzerte und viele Touren durch sämtliche Clubs zwischen Basel, Flensburg und Wien. 2018, viele Jahre später, haben die Musikerinnen von Britta längst andere Jobs, Berufe, Bands oder Soloprojekte; die Bandgründerin Britta Neander verstarb leider 2004. Bis heute bleiben nicht nur die Erinnerungen sondern erstaunlich viele Hits („Dj Holzbank“, „Wer wird Millionär?“, „Mondgesicht“) und Fans zurück, die immer wieder nach einem Britta Konzert fragen. Nun kommen sie in veränderter Besetzung wieder.

Beginn: 20 Uhr
Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4

Freitag, 5. Oktober: FFM/ Mothers Finest

(Andrea)

Mit Mothers Finest kommen ein paar alte HasenAnfang Oktober nach Frankfurt in die Gwinnerstraße , die das rocken nicht verlernt haben. Zig Auftritte im ehrwürdigen WDR-Format Rockpalast hat die 1970 gegründete US-amerikanische Funk-Rock-Soul-Crossover-Band hinter sich und auch sonst haben sie nicht gerastet. Mehr muss man, glaube ich, nicht sagen. 20 Uhr Einlass und Beginn...&nb

Samstag 6.–Freitag, 12. Oktober: Georgisches Theater

(Martin)
 
In den Osterferien bin ich durch Georgien gereist und freilich wusste ich, dass dieses Land im Herbst Schwerpunktland der Buchmesse sein wird. ‚Das achte Leben’ hatte ich natürlich gelesen und fantastischen Georgischen Wein auch schon getrunken,...
Was mir allerdings nicht klar war und das hat mir dieses Land und seine Menschen sogleich noch sympathischer gemacht: die Georgier*innen lieben Schauspiel!
Das Durchschnittseinkommen der/des gemeinen Georgier*in beträgt ca. 350 Euro - die Eintrittspreise für Theater schwanken zwischen 3 und 7 Euro. Und tatsächlich geben Georgier*innen einen nicht unwesentlichen Teil ihres Verdienstes für das Theater aus!
 
Umso toller, dass der Mousonturm nun im Windschatten der Buchmesse eine interessante Auswahl sowohl an großen Stadttheaterproduktionen als auch an Produktionen der jungen freien Theaterszene eingeladen hat. Unbedingt hingehen und dadurch mehr erfahren von der wechselhaften Geschichte Georgiens und des Kaukasus!
Die Empfehlungen für die Einzelnen Stücke findet ihr hier an den jeweiligen Tagen (Samstag, Sonntag, Montag und Freitag (Vorschau).
Foto: Martin Grün

Samstag, 6.Oktober: Georgisches Theater – 
Fingertheater

(Martin)


Uraufführung!
 Georgische Phantasien

Eine perfekte historisch-kulturelle Hinführung - Georgien wie im Fingerstreich erleben: Kleine Geschichten machen das Land und seine Menschen, ebenso die georgische Folklore und traditionelle Kultur erlebbar. Und dies alles wird ‚nur’ mit den Fingern erzählt!
 
„Die Geschichte Georgiens einmal anders erzählt! Von den ersten Europäern – Zezva und Mzia – über die Argonauten, Medea, den größten georgischen Dichter Shota Rustaveli und seine Epos-Helden, den Maler Niko Pirosmani bis ins Heute. Zwischen Objekttheater und Finger-Schauspiel ist das Finger Theatre ein außergewöhnliches Erlebnis...“.
 
Für alle Menschen ab 5 Jahren. Keine Sprachkenntnisse erforderlich!
 
Mousonturm, Samstag, 06.10. um 18.00h

Samstag, 6. Oktober: Georgisches Theater – 
Navigator

(Martin)

Kote Marjanishvili State Drama Theatre / Lasha Bugadze

Navigator
 
Diese Produktion wird in Tiflis im großen  Marjanishvili-Theater gespielt. Das Marjanishvili residiert in einem Prachtbau in ‚der’ Haupt- und Flanierstraße.
 
„Zwischen Realität und Simulation erzählt das Stück „Navigator“ die Geschichte eines einsamen Mannes, der mit seinen Komplexen in seiner Komfortzone lebt. Neue und düstere Technologien, ein egoistischer Direktor, emotionslose Kolleginnen und Kollegen, ein aggressiver Vater – für den „netten Psychopathen“ Rostom wird die Frauenstimme, die ihm die Richtungsanweisungen gibt, zur einzigen und wichtigsten Realität. Der junge Autor Lasha Bugadze, Verfasser von Romanen und Theaterstücken, hat mit „Navigator“ ein Stück für eine der größten und ältesten Bühnen Georgiens geschaffen. 1928 vom Regisseur und Erneuerer Kote Marjanishvili als zweites Staatstheater gegründet, verbindet das Kote Marjanishvili State Drama Theatre heute traditionelles und zeitgenössisches Theater.“
In georgischer Sprache mit deutschen Übertiteln
 
Mousonturm, Samstag, 06.10. um 20.00h.

Foto: Mousonturm

Samstag, 6.Oktober: Of/ Barabend

(Andrea)

Anny & Sibel laden endlich mal wieder zum Barabend in ihr Kleinod in der Geleitsstraße 5. Leider soll Ende des Jahres Schluss sein mit der Materie, also kauft und trinkt viel, damit es vielleicht doch weitergehen kann! Kunst und Cocktails, Vintage und Design ab 20 Uhr. 

Sonntag, 7.Oktober: Georgisches Theater – Die Erde ruft

(Martin)
„Als einzige komplett freie Produktion präsentiert das Georgische Theaterprogramm das Stück „Die Erde ruft“ des jungen Teams um Alex Chigvinadze und Avtandil Diasamidze. Zwischen zeitgenössischem Märchen, georgischen Mythen und Dokumentartheater treffen mythische Wesen, Königinnen, Geister und Tänzerinnen aufeinander. Denn laut Künstlerinnen und Künstlern der Produktion glauben in Georgien viele Menschen an alte mythische Wesen, die sich in Dörfern in Truhen verstecken, an Felsen, die Gestalt annehmen, und blinde Riesen,
die aus dem Wasser steigen.“
In georgischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Mousonturm, 07.10. um 20.00h

Montag, 8.Oktober: Georgisches Theater - Styx

Styx - Requiem für Bratsche und Chor, gewidmet den verstorbenen Eltern und Freunden
 
Eine Inszenierung des Rustaveli Theaters zu sehen bei uns in Frankfurt!
Genau dort, in dem altehrwürdigen Rustaveli Theater wurden 2016 als Gastspiel zwei Aufführungen von Murmel Murmel (Volksbühne Berlin; einige haben die Aufführung in Wiesbaden gesehen, zumindest hatte ich sie empfohlen) gezeigt. Ganz schnell waren die beiden Vorstellungen ausverkauft, die Georgier*innen standen vor Begeisterung Kopf (was für sie spricht J).
 
„Mit den Aufführungen von Regielegende Robert Sturua, der in den 1970er-Jahren das politische Theater in Georgien prägte, erlangte das größte und älteste georgische Theater, das Rustaveli Theater in Tiflis, Weltruhm. Nach unzähligen internationalen Gastspielen ist das brillante Ensemble mit dem Musiktheaterstück „Styx“ nun auch im Frankfurter Mousonturm zu erleben, einem bildstarken Requiem für Bratsche und Chor, komponiert von Giya Kancheli. 1879 gegründet und 1921 zum Shota Rustaveli Theater benannt, in den 1930ern Opfer der sowjetischen Repressionen, in den 1970er-Jahren Begründer eines politischen Theaters, blickt das Theater auf eine 138-jährige Geschichte zurück und ist somit Zeitzeuge wie keine andere Institution der Darstellenden Künste Georgiens.“
In georgischer Sprache mit deutschen Übertiteln.
 
Oben gibt’s Tickets zu gewinnen!
 
Mousonturm, Montag, 08.10. um 20.00h.

Montag, 8.Oktober: Of/ Allie in den Parksidestudios

(Andrea)

Wenn ich Mann und Kind überzeugen kann, möchte ich heute in die Parksidestudios zu Andreas. Er hat heute Allie zu Gast, einen Berliner Solomusiker, der als “zerbrechlicher Songwriter” (Rumore Mag), als „magischer Geschichtenerzähler” (Intro) oder sogar als “leisester Rapper der Welt” (Whiskey Soda) bezeichnet wurde. Seine Musik sei ein “so düsterer wie dezenter Soundkosmos” (Kulturnews), seine Songs “hypnotische Hymnen” (Melodie & Rhythmus) die “zu gut sind, um wahr zu sein” (ZEIT Online) und Trap Hip Hop, Stadionpop und New Age Einflüsse mit mehrfach geschichtetem Flüstergesang zusammenführen. Allie benutzt Musik als Sprache, um neue Welten zu erschaffen." http://alliemusic.bandcamp.com, 20.30 Uhr in den Parksidestudios in der Friedhofstraße 59

GEGENBUCHMASSE

(Daniela)

Montag beginnt ja die Buchmessse und es gibt zahlreiche Veranstaltungen in der Stadt. Man kann jeden Tag auf Lesungen gehen. Ich finde die Veransatltungsreihe der Gegenbuchmasse, die es bereits seit 1996 gibt sehr interessant. Am Mittwoch gehe ich zu einerm Vortrag zum Thema "Diskriminierung im Fußball" und am Donnerstag zum Vortrag über "Die christliche Rechte".. schaut Euch das ganze Programm an...www.GegenBuchMasse.de

"Die Veranstaltungsreihe wird von verschiedenen Gruppen, Veranstaltungsorten und Initiativen getragen und hat das Ziel – mit Buchpräsentationen von vor allem linken AutorInnen und (Klein-) Verlagen - ein Forum für kritische Gedanken zu bieten.
In diesem Jahr werden wir im Rahmen von Lesungen 26 Bücher zu unterschiedlichen Themen vorstellen. Unser vollständiges Programm haben wir Ihnen angehängt. Im Folgenden geben wir Ihnen eine kurze Auswahl aus unserem diesjährigen Programm:
Am 9. Oktober stellt Timo Daum sein im Nautilus Verlag erschienenes Buch „Das Kapital sind wir“ vor, das von der Friedrich Ebert-Stiftung als „Das politische Buch 2018“ ausgezeichnet wurde. In ihm betrachtet er kritisch die Digitale Ökonomie und die Unternehmen der New Economy.
Juliane Lang stellt am 10.10. den Sammelband „Antifeminismus in Bewegung“ vor, der sich u.a. mit den aktuell besonders aktiven, antifeministischen AktivistInnen aber auch den möglichen Gegenstrategien beschäftigt.
Lucius Teidelbaum gibt am 11.10. einen Überblick über „Die christliche Rechte in Deutschland“, deren Gruppierungen in den letzten Jahren u.a. mit Demonstration gegen Abtreibungsberatungen und Kämpfen gegen die Säkularisierung Einfluss auf die Gesellschaft nehmen wollen.
Peter Menne stellt ebenfalls am 11.10. in seinem Buch „Fassbinder, Immobilienspekulation, antisemitische Ressentiments“ die Frage, ob die Debatte über das Fassbinder Stück „Müll-Stadt-Tod“ und vorurteilsgeladene Ressentiments heute noch für die öffentliche Debatte relevant sind.
Ihren Abschluss findet die Veranstaltungsreihe am 13.10. mit der langen Lesenacht, in der u.a. von Georg Auernheimer der Frage nachgegangen wird, wie die Weltpolitik die Fluchtursachen schafft, die sie vermeintlich bekämpfen will, und Jacques Tilly einen Sammelband zu den von ihm gestalteten politischen Wägen im Düsseldorfer Rosenmontagszug vorstellt.

Alle unsere Veranstaltungen waren und sind für Besucher kostenfrei, sie werden durch das Engagement der beteiligten Personen sowie durch Spenden finanziert.
Eine pdf Version können Sie auf unserer Web-Seite (www.GegenBuchMasse.de) abrufen.

Zwischendurch: FFM/ Georgien im DAM

(Andrea)

Georgien ist das Reiseziel der Stunde. Zumindest fallen mir ohne größeres Nachdenken vier Leute mit aktuellen Reiseplänen ein. Und es klingt ja auch irre spannend, man möchte sogleich die Koffer packen. Weil das gerade nicht drin ist, erst mal ein Streifzug durchs Museum um die Ecke: "Anlässlich des Ehrengastes Georgien zur Frankfurt Buchmesse 2018 unternimmt das DAM einen Streifzug durch die kaukasische Metropole Tiflis. Mit der Kuratorin Irina Kurtishvili und anderen georgischen Akteuren werden die Schichten dieser widersprüchlichen Großstadt in einem Stadium der Transformation beleuchtet, die geografisch und geistig zwischen Europa, Russland, der Türkei und den arabischen Staaten, zwischen Orient und Okzident oszilliert. Mit ihren stadträumlichen Überwucherungen und mit ihrem wilden Nachtleben macht die Stadt auf sich aufmerksam. Spektakuläre Neubauten kontrastieren mit spätsowjetischen Formexperimenten, wie dem Ministerium für Straßenbau, der Ikone des Sowjet-Brutalismus. Fast vergessen verfallen Paläste, Verwaltungen und Museen von europäischen Architekten vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Daneben werden ganze Straßenzüge rekonstruiert. Eine große Abrissbaustelle des Alten, eine Fabrik des Neuen, eine aufstrebende, chaotische und faszinierende Stadt auf der Suche nach sich selbst. 

Mittwoch 10. Oktober: Diskriminierung im Fußball


(Daniela)

Diskriminierung im Fußball
 - Sächsische Amateurvereine zwischen Toleranz und Ausgrenzung

Lesung mit Adam Bednarsky
Im Fußball-WM-Sommer 2018 platzte nicht nur die Titelambition der Nationalmannschaft, sondern mit der »Özil-Affäre« auch die Gewissheit von der Integrationsleistung des Fußballs. Greifen Rassismus, Sexismus und Homophobie in den Stadien und Fußballplätzen um sich? Abseits der modernen Profistadien untersucht Adam Bednarsky die Fußballbasis in Sachsen. Dieses Bundesland steht durch Pegida, hohe AfD-Wahlergebnisse und Übergriffe auf Migrant*innen in einem besonderen Fokus der Öffentlichkeit. Dadurch steht die Politik und die Zivilgesellschaft in Sachsen vor besonderen Herausforderungen. Sehen sich die Fußballverbände und –vereine als Teil dieser Zivilgesellschaft und ebenfalls in der Verantwortung, demokratische Werte zu stärken? Wenn der (Amateur-)Fußball wirklich »alle Sprachen spricht«, was kann er dann für die Integration leisten oder bleibt er ein von Männern dominierter Sport ohne demokratisierende Effekte?

Beginn: 20:00 UHR
Fanhaus Louisa, Schwarzsteinkautweg 5 a, Frankfurt/Main
Veranstalter*innen: Frankfurter Fanprojekt und P.A.C.K. & Verlag Die Werkstatt

Dienstag, 9. Oktober: FfM/ Polak "gegen Judenhass"

(Andrea)

In Zeiten, in denen eine sich Juden in der AFD (!!!) in Offenbach (!!!!) als Splitterfraktion zusammenschließen wollen (außer dass von Storch und Gauland kommen wissen wir noch nicht mehr und sind auf allen Kanälen noch immer dabei mehr Details herauszubekommen), ist Polak heute mehr als ein Spaßtermin. Allerdings dürfte das ziemlich voll und eng werden, weil der Eintritt frei ist UND auch noch Erobique plus DJ geplant sind. Egal, ich will da hin: "Oliver Polak und Frankfurt 'Gegen Judenhass'. Der Autor und Comedian bringt im Rahmen der Buchmesse Frankfurt sein neues Werk 'Gegen Judenhass' im Suhrkamp Verlag heraus. Im 25h Hotel The Trip wird gelesen und geredet. Ein Abend mit Oliver und Gästen.Leider ist diese Thematik ja wieder viel zu aktuell. Musik: Erobique und einen DJ holen wir auch noch dazu. Eintritt: frei. 20 Uhr in der Niddastraße 58. 

Außerdem in diesem Zusammenhang, weil es gerade passt: Jean Trouillet bat unlängst für Unterstützung für ein Filmprojekt: "***”We wept without tears”*** …ist das Dokumentarfilm-Projekt meines guten Freundes Itai Lev, eines israelischen Filmemachers. Es geht dabei um die Zeitzeugenberichte von sechs jüdischen Überlebenden des sogenannten “Sonderkommandos” von Auschwitz-Birkenau. Die schreckliche Aufgabe der in das Sonderkommando gezwungenen KZ-Gefangenen bestand darin, die Leichen der in den Gaskammern Ermordeten u.a. durch Verbrennung in den Öfen zu beseitigen. Im September 1993 reiste der Historiker und Holocaustexperte Prof. Gideon Greif mit diesen sechs Männern ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, wo sie am Ort des Geschehens ihre detaillierten Schilderungen und persönlichen Erinnerungen teilten. Hier entstand Filmmaterial, das seit dieser Zeit unveröffentlicht blieb. Keiner der sechs Männer lebt mehr.Prof. Greif und Itai Lev planen gemeinsam, dieses Filmmaterial zu einem Dokumentarfilm zu verarbeiten, um die Geschichte der sechs Augenzeugen zu erzählen und für die Nachwelt zu bewahren. Bitte schaut Euch den Trailer an sowie die Website mit den unterschiedlichen Möglichkeiten, dieses Filmprojekt zu unterstützen: https://www.facebook.com/weweptwithouttea

Donnerstag 11. Oktober: Die christliche Rechte in Deutschland

(Daniela)

Da ich in den letzten Monaten verstärkt diesen "Christinnen" begegnet bin interessieren mich die Hintergründe brennend!

Lesung mit Lucius Teidelbaum
Säkular bis laizistisch eingestellte Personen, zumeist Feminist*innen, Linke und gesellschaftspolitisch Liberale, werden in den letzten Jahren zunehmend mit der christlichen Rechten, so der im Folgenden verwendete Oberbegriff, konfrontiert. Diese hat seit ein paar Jahren ihre Enklaven verlassen und tritt verstärkt öffentlich auf. Sei es durch eigene Aufmärsche wie die diversen »1.000-Kreuze«-Märsche oder die »Demo für alle«, sei es durch das Wirken in Parteien, traditionell in der Union und seit ihrer Gründung 2013 auch in der AfD.
Linke, Feminist*innen und Liberale sehen sich derart verstärkt mit dieser 'Rechten Gottes' konfrontiert. Doch das Wissen über deren Strukturen und deren Agenda ist häufig eher gering.
Dazu kommen Fehleinschätzungen über Stärke und Einfluss der christlichen Rechten. Der Vortrag wird eine realistische Einschätzung über Einfluss, Stärke und Kampagnenfähigkeit der christlichen Rechten in der Bundesrepublik geben. Er soll zudem auch eine Einführung in ihr Weltbild liefern. Die Schilderung des reaktionären Weltbildes der christlichen Rechten ist notwendig, um deren Positionen nachzuvollziehen.

20:00 Uhr, Café ExZess, Leipzier Straße 91

Ab Mittwoch, 10.Oktober: OF/StadtLesen

(Andrea)

Die Buchmesse findet auch in Offenbach statt. Hier richtet die Salzburger Innovationswerkstatt vom 10. bis 13. Oktober den Aliceplatz mit über 3.000 Büchern wieder zum Lesewohnzimmer her, dazu bringen sie über 100 Möglichkeiten, es sich gemütlich zu machen, mit. Außerdem gibt es einen Foodtruck und das Coffeebike UND Lesungen von Lokal- und darüberhinaus Prominenz. Eine nette Geschichte direkt vor der Haustür, wäre natürlich schön, wenn das Wetter passt, weil: Bei aller Buchliebe bevor ich mich auf den zugigen Platz setze, schmöker´ich lieber zuhause. Programm und Autoren finden sich hier: www.offenbach.de/stadtlesen 

Ab Mittwoch, 10.10.: afip auf der Buchmesse

(Andrea)

afip goes Buchmesse! Lutz schlägt seine Zelte vom 10, bis 14.Oktober in Halle 4.1. auf und lädt zu Xperimenten auf 4 qm. Es wird sicher ein großes Spektakel....

Freitag, 12.Oktober: Egzersis (Exercise) – Uraufführung!

(Martin)

Es ist vermutlich der lyrischste und poetischste Abend innerhalb der Reihe ‚Georgisches Theater – Made by Characters’. Bei Uraufführungen ist’s naturgegeben immer schwierig, konkrete Empfehlungen zu geben... Und noch dazu bin ich leider am kommenden Freitag nicht da, aber wäre ich es, ich würde hingehen:

„Das 1926 gegründete Music and Drama Theatre Tbilisi zählt zu den derzeit innovativsten und erfolgreichsten Theatern Georgiens. „Egzersis“ von David Evgenidze (Text) und Manana Berikashvili (Regie) behandelt nichts Geringeres als das Leben selbst. Das Leben, wiedergegeben in Wort, Musik, Lauten, Farbe und Plastik. Von der Geburt bis zum Tod: erste Laute, erste Farbe, erste Angst, erste Freude, erster Schmerz, erste Liebe…“.
Keine Sprachkenntnisse erforderlich.

Oben gibt’s Tickets zu gewinnen!

Mousonturm, Freitag, 12.10. um 20.00h.

12. Oktober: OF/ Cinema & Cena im Filmklubb

(Andrea)

Schon mal vormerken für den goldenen Oktober : Cinema & Cena im Filmklubb mit dem Politdrama "Erklärt Pereira", Vino & Birra & Tiramisu von Ida. Zum Film: "Lissabon 1938: Der nach dem Tod seiner Frau bequem gewordene Kulturredakteur einer kleinen Zeitung wird durch den Enthusiasmus eines neugewonnenen Autors und die Gespräche mit einem Arzt aus seinem Desinteresse am Faschismus in Portugal gerissen. Der deutsche Nationalsozialismus schlägt seine Wellen bis Portugal, die Geheimpolizei lässt politische Gegner ermorden. Pereira beginnt zu begreifen, dass sich Politik und Kultur nicht mehr trennen lassen. Als der neue Mitarbeiter ermordet wird, prangert er das Regime öffentlich an." ab 19h italienische Speisen Vino & Birra ab 20h Filmstart& vor jedem Film gibt es eine kleine italienisch Lektion mit Ida ;)

Samstag 13. Oktober: Bewegungstreffpunkt

(Petra)

Vorglühen für die Buchmesse – eigentlich glühe ich gerade schon genug: mal sehen, wie viel Literatur dazupasst, ohne dass ich völlig durchdrehe. Dieses Jahr ist Georgien Messe-Gastland – und es da gibt wieder spannendes Neuland zu entdecken. Ein bewährter Tipp ist auf jeden Fall die Party im Literaturhaus, wo ab 21 Uhr wild gefeiert anstatt gelesen wird. So viel kann ich schon verraten: es wird wieder ein illustrer Reigen an Lektoren, Autoren und Vermittler am DJ-Pult stehen. Das Versprechen: Supistimmung, Supibassbums, supi tanzbar. Also die OPEN PARTY in den Kalender und nächste Woche bei der Verlosung mitmachen. Und wie schon in früheren Jahren, können wir dank freundlicher Gabe des Literaturhauses wieder Karten verlosen.

LINE-UP:
21.00 UHR: Erekle Deisadze (Autor) & Sophio Dzidziguri (Georgian National Book Center)
22.00 UHR: Carolin Callies (Lyrikerin) & Christina Mohr (Campus Verlag)
23.00 UHR: Max Czollek & Tristan Marquardt (Lyriker)
00.00 UHR: Antje Rávik Strubel (Autorin) & Hauke Hückstädt (Literaturhaus Frankfurt)
01.00 UHR: Peter Stamm (Autor) & Petra Wittrock & Oliver Vogel (S. Fischer)

Save the Date: 13.Oktober: Of/ Digital Retro Park

(Andrea)

Georg und seine Mitstreiter haben ganz schön dicke Bretter gebohrt, ich gratuliere, denn jetzt wird der Traum eines weiteren Museums in Offenbach tatsächlich wahr: "Was lange währt, wird endlich Museum! Unsere mehrjährige Suche nach einem Standort hat endlich ein Ende gefunden: Wir haben im Sommer einen Mietvertrag für ca. 200qm im Herzen von Offenbach unterschrieben. Die letzten Monate wurden verwendet, um die Räume in Schuß zu bringen, um unser Museum aufleben zu lassen. Dies wollen wir jetzt mit euch gemeinsam feiern! Wir eröffnen offiziell am 13.10.2018 unsere Tore und würden uns freuen, euch zahlreich bei uns begrüßen zu dürfen. Es wird kleine Überraschungen geben, dazu passende Livemusik und ein paar weitere Dinge, an denen wir noch feilen :) Unser Projekt wurde ausgezeichnet und gefördert im Rahmen der Crowdfunding-Initiative “KulturMut” der Aventis Foundation. Adresse: Walter-Passage, Frankfurter Strasse 13-15 / Offenbach

Samstag, 13.Oktober: FFM/ Deniz Yücel beim Weltempfang

(Andrea)

Zum "Weltempfang" laden die Buchmesse und das Auswärtigen Amts. Unter dem Leitthema "Global Citizenship - Demokratie und Engagement" gehen politische Akteure und Kulturschaffende in Halle 4.1 entscheidenden Fragen nach. (HA! Da steht auch Lutz mit seiner afip!! :-) "Denn die aktuellen gesellschaftspolitischen Entwicklungen machen eines klarer denn je: "We need to talk." Auf der Frankfurter Buchmesse werden Themen diskutiert, über die gesprochen werden muss. Wo liegen die Ursachen für die aktuellen populistischen und antipolitischen Entwicklungen? Wie können positive gesellschaftliche Perspektiven ausgearbeitet und umgesetzt werden? Lassen Sie uns die Antworten gemeinsam finden.".. Na, ich bin gespannt, heute um 13.30 Uhr ist Deniz Yücel zu Gast, es geht (natürlich) um Menschenrechte und Pressefreiheit werden in der Türkei weiterhin beschnitten, kritische Berichterstattung scheint nur noch im Ausland möglich. Wie können sich Journalisten trotzdem mit diesen Geschehnissen befassen? Könnte spannend werden, zumal Yücel, und das nenne ich Chuzpe!, die Türkei unlängst auf Schadensersatz verklagt hat. 

Montag 15. Oktober: Laurel

(Uwe)

Der aufstrebende Stern am britischen Pop-Himmel Laurel hat ihr mit Spannung erwartetes Debütalbum „DOGVIOLET“ Ende August veröffentlicht. Mit der Single „Lovesick“ hatte die 23-jährige Londonerin einen Vorboten veröffentlicht und wird Rahmen einer Reihe von Konzerten in Europa im Herbst 2018 auch für fünf Konzerte nach Deutschland kommen. Aufgenommen ohne die Unvollkommenheiten zu beschönigen und von ihren persönlichen Texten sowie mitreißenden Melodien angetrieben, wurde jeder Song des Albums in Laurels Heimstudio in East London geschrieben und aufgenommen. Der Album-Titel „DOGVIOLET“ entspringt dem Namen einer Blume und ist eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung mit dem bittersüßen Gefühl der Liebe. Laurel sagt: “I wrote these songs at home often locking myself away for periods of time in order to capture the true mania that comes from love; although a beautiful feeling, it can often feel a lot uglier.”

Beginn: 20 Uhr
Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4, 60488 Frankfurt

Samstag 20. Oktober: SHANTOLOGY 30 Jahre Club Guerilla DJ SESSION

(Daniela)

Yeah! Dieses Jahr rockt Shantel wieder auf dem Yachtklub. Das letzte Mal hatte ich die Befürchtung der Kahn sinkt, weil Shantel die Menge zum Beben gebracht hatte..

Mit seinem kreativen Ansatz Kulturen zu vermischen wurde Shantel weltweit das hörbare Gesicht eines anderen Deutschlands, ist er doch der erste, der hier der Popkultur einen kosmopolitischen Sound einimpfte. Bei ihm ist Migration hör- und tanzbar. Musikalische Preziosen aus Südosteuropa, dem Nahen Osten oder vom Mittelmeer erscheinen in einem neuen, vielschichtigen Kontext, damit wird auch die Kultur, aus der sie entstammen, intuitiv erfahrbar. Seine Methode ist kulturelles Mixing und Sampling: Dinge aus dem Zusammenhang reißen und in einen neuen überführen. Clubkultur als Konzept, das sich permanent weiterentwickelt und nicht als Museum, in dem das ewig Gleiche repetiert wird – wie in Berlin, wo Tausende von Touristen vor dem Berghain warten, um das Vorhersehbare erleben zu dürfen.

Nun schlägt Shantel mit 30 Jahre Club Guerilla ein neues Kapitel seiner never ending Tour unter dem Motto „Shantology // 30 Years of Club Guerilla“ auf. Zum Fest erscheint Part Eins der bevorstehenden SHANTOLOGY-Trilogie. Die Alben werden voll mit unveröffentlichtem, neu aufgenommenem und bestens abgehangenem Material sein, das eindrücklich die zeitlose Hit-Qualität seiner Musik herausarbeitet. Rückschau – eher nicht, rückblickende Vorausschau – schon eher. Der Disko Partizane liebt es spannend und bleibt für Überraschungen gut. Am 02. März 2018 erschien der erste Teil der Trilogie: SHANTEL // „THE BUCOVINA CLUB YEARS“. Die Doppel-CD enthält 34 Mixes, Lieder aus einer spannenden Ära beginnend in den späten 90er Jahren bis 2007. Die weiteren Parts der Trilogie sind bereits in Arbeit. Da kommt noch mehr!

Beginn: 22:00 Uhr, Eintritt: 12€


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