07.09.2018
Inhalt: Dankbar / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / 7.- 9.9. Comicfestival Yippieh / G E R O L L T E S - Spiel des Lebens / Zum Abschluss noch etwas über den FSV / Freitag 7. September: Biedermann und die Brandstifter / Freitag 7. September: GYPSY SKA ORQUESTA / Freitag, 7. + Samstag, 08. September: Every Body Electric – Tanz - Performance / Freitag 7. September: OH SEES / Freitag bis Sonntag, 7.-9.9.: Ffm, Of, HU/ Implantieren / Freitag, 7.September: OF/ Masterplanungen für die Stadt / Freitag, 7.September: Of/ Cinema & Cena / G E H Ö R T E S - SONGBOOK von Stephan Eicher und Martin Suter / 7. und 8. September: OF/ Riviera / Samstag, 8.September: N.-I. / Manta Manta / Sonntag 9. September: The LOKAL Listener / Sonntag 8. September: Lauf für mehr Zeit / Montag 10. September: Lesung / Montag, 10.September: Of/ #wirsindmehr auf dem Wilhelmsplatz / Dienstag, 11.9.: FFM/ Everlast / Mittwoch 12. September: Vernissage / Donnerstag, 13. September: TRAGEDY / V O R S C H A U / Freitag, 14.9.: Of/ Kino kulinarisch "Das Leben ist ein Fest" / Freitag, 14.September: Of/ Rainer Michels Lolita Knockout Ensemble live / Samstag 15. September: FEE vs. COENIG / Sonntag, 23.September: Of/ Kino für die Ohren / 26.- 28. September: Weiter.wirken / Ab 28. September: Die Perser’ von Aischylos / Samstag, 29.September: FFM/ Walking Papers / Mittwoch, 3.Oktober: FFM/ Milliarden / Freitag, 5.Oktober: FFM/ Mothers Finest / Impressum

Dankbar

Es war echt toll und ich bin sehr glücklich, dass ich ROCK GEGEN RECHTS
mit veranstalten durfte. Es war eine unglaublich tolle Stimmung auf und um den Opernplatz herum.

Wir waren ein sensationelles Team von 100 Ehrenamtlichen, die das Festival gerockt haben. Mein besonderer Dank gilt: Andrea, die die VIP's betreut hat, Elke, die hinter der Bühne alles zusammengehalten hat, Kathrin, Christine, Sabine und Maria, die für 300 Leute gekocht haben, Philipp, der stets Ruhe bewahrte, Stefan der beste Schaffer, den ich kenne, Sebastian und seine Crew, die die Bands betreut haben, Yogi, mit seiner tollen Technikcrew, und Maxim, der social Media bespielte. Und dann gilt mein Dank den Künstler*innen: sehr beeindruckt war ich von der Poetry Slammerin Fathiya Galaid! Ganz wunderbar waren auch die beiden Moderator*innen Hibba und Hadi. Und ein großes Dankeschön geht auch an die Redner*innen für ihre wichtigen Worte. Besonders möchte ich hier Peter Fischer & Claudia Roth erwähnen. Das war Gänsehaut pur!

Jetzt ist es rum und ich hoffe, wir brauchen so ein Festival nächstes Jahr nicht mehr...

Ich ziehe mich jetzt mal für ne kurze Zeit aus der Politik zurück und beschäftige mich mit einem einmaligen Ereignis und kann Euch versichern: ich bin verdammt nervös. Nächsten Freitag ist es soweit...
Daher erscheinen die nächsten Ausgehtipps, in einer Dreifachausgabe, Donnerstagnacht :-)

A presto

Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Marin Grün und Uwe Schwöbel

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an schwoebke@aol.com (Uwe)

2 x 2 Karten für Akwaeke Emezi mit „Süßwasser“ im Literaturhaus Frankfurt am 10.09. Gewinnfrage: Wie heißt das Ich im Roman, das viele ist?

1 x 2 Gästelistenplätze für TRAGEDY am 13.09 im Nachtleben. Gewinnfrage: Von welcher Band ist der Hit „Tragedy“

2 CD’s von Tragedy. Gewinnfrage: Welcher Künstler begleitet Uwe seit 30 Jahren? (siehe Gehörtes)

1 x 2  Stehplatzkarten
für das Spiel am 8.9. FSV Frankfurt – Wormatia Worms. Gewinnfrage: Welcher Spieler wechselte zu Schalke (siehe Gerolltes).

2 x 2 Gästelistenplätze für FEE vs. COENIG am 15.09 in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Wo habe ich Fee das erste Mal gesehen?

*************************************

Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)

 2 x 2 Gästelistenplätze für das Live-Hörspiel "Ex" von David Ambrose im Capitol am 23. September. Die Gewinnfrage lautet: Welchen Film vertont Rainer Michels Lolita Knockout Ensemble am 14. September? 

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert der Walking Papers am 29. September in der Batschkapp: Die Gewinnfrage:Wie heisst der Debütroman von Akwaeke Emezi, den sie am 10. September vorstellt?

7.- 9.9. Comicfestival Yippieh

(Daniela)

Wenn ich in einem Museum bin höre ich immer die Audioführungen für Kinder, denn die sind immer spannend aufbereitet. Und wäre mein Sohn dieses Wochenende nicht in Brüssel bei einem Rugbyturnier, würde ich mit ihm zum Comic Festival gehen... so muss ich wohl alleine hin. Ich hoffe ich schaffe es am Sonntag um 15:30 da zu sein, wenn Philip aus „Toni – und alles nur wegen Renato Flash!“ liest.

Yippie! Das Kindercomicfestival in Frankfurt am Main, zum zweiten Mal Lesungen, Musik, Workshops und alles Live. Für Kinder und alle !

Freitag, 07. September
Ab 10 Uhr Lesungen in Frankfurter Schulen
19.00 Uhr Flix: „Spirou in Berlin“ (Ort: Literaturhaus Frankfurt Eintritt 7 € / 4 €)

Samstag, 08. September
13.00 Uhr Steffen Gumpert: „Der bleiche Hannes“ (Ort: Kinder- und Jugendbibliothek Bornheim)
14.00 Uhr Workshops mit Veronika Gruhl und Markus Köninger
14.30 Uhr Aktion: Julia Zejn & Silvia Dierkes und ihr Portrait-Automat (bis 18 Uhr)
15.00 Uhr Spektakel: Moni Port & Wiebke Helmchen & Jakob Hoffmann lesen „Weltraumkrümel“ von Craig Thompson, mit Musik & Spacesounds von Christopher Fellehner
15.45 Uhr Sylvain Merot & Julien Prevost lesen „Fräulein Eiffelturm“
16.30 Uhr Tanja Esch & Mawil lesen „Inspektor Sadie Lavone“, Geschichten zum Mitraten
17.15 Uhr Ferdinand Lutz & Dominik Müller: „Rosa und Louis“ – Bildklanglesung
18.00 Uhr Zeichnen-Schlacht, Comicschule, Polle und Musik mit vielen Künstler*innen


Sonntag, 09. September
12.00 Uhr Workshops mit Sandra Brandstätter und Sylvain Merot & Julien Prévost und Tanja Esch
12.30 Uhr Veronika Gruhl liest „Das verfluchte Elixier“
13.15 Uhr Markus Köninger liest „Eine Hand voller Sterne“ (nach Rafik Schami)
14.00 Uhr Annelie Wagner & Christopher Tauber machen eine Werkstattlesung zu ihrem neuen Comic „Heraus aus der Finsternis“
14.45 Uhr Sandra Brandstätter liest „Paulas Geheimnis“ (…und mehr)
15.30 Uhr Philip Waechter liest aus „Toni – und alles nur wegen Renato Flash!“

Falls nicht anders gekennzeichnet, ist der Veranstaltungsort: Junges Museum Frankfurt, im Historischen Museum Frankfurt.

G E R O L L T E S - Spiel des Lebens

(Uwe)

Fußball ist die schönste Nebensache der Welt. Das Schicksal von Nebensachen ist, dass sie wegpriorisiert werden, sobald es wichtigere Dinge gibt. Das ist bei mir derzeit der Fall, daher lasse ich die Bundesliga links liegen und selbst bei meinem geliebten Heimatverein zeige ich mich erst im Oktober wieder. Im Augenblick bin ich deshalb nicht besonders gut darüber informiert, in welchem Zustand die Bundesligavereine so sind. Was ich aber mitbekommen habe ist, dass mein aktueller Lieblingsspieler, Sebastian Rudy, mittlerweile bei meinem Lieblingsverein, FC Schalke 04, gelandet ist. Im ersten Spiel riss er noch nicht viel und Schalke verlor zum zweiten Mal in dieser Saison. Das kriegen die Königsblauen aber bis zum Herbst sicher alles in den Griff. Ich habe einem begeisterten Eintrachtfan heute eine Wette angeboten: Die Königsblauen stehen am Ende der Saison auf Platz 5 oder besser.
 
Weil im bezahlten Fußball bisher scheinbar nichts bahnbrechendes passierte, erzähle ich heute (etwas selbstgefällig) vom wichtigsten Spiel meines Lebens. Bis zu meinem 30 Lebensjahr verletzte ich mich beim Fußball überhaupt nicht, was bei meiner Spielweise (hohe Spielintelligenz, wahnsinnig gute Technik) und den geringen Einsatzzeiten (bis heute ein Skandal) nicht wirklich überraschte. Dann kam ich bei strömendem Regen auf die idiotische Idee, so über den Rasen zu rutschen, wie es die Profis nach Toren gerne machen. Während des Sprungs überlegte ich es mir dummerweise anders und landete mit meinem ganzen Gewicht (damals nicht unerheblich) auf meinem Fuß. Die Folge: Bänderrisse, Absplitterung eines kleinen Knochens, Operation, selbst gesetzte Thrombosespritzen, Physio und Reha. Nach einem halben Jahr war ich wieder halbwegs fit und einsatzbereit. Weil ich damals selbst Trainer unserer Zweiten Mannschaft war, konnte ich mir (wie ein Diktator in einer Bananenrepublik) den Gegner und die Position für mein Komm-Back (O Ton Franz Beckenbauer) frei aussuchen. Ich stellte mich natürlich als Spielmacher auf, gab mir die Nummer 8 (weil ich Bernd Schuster verehrte) und teilte mich selbst als ersten Frei- und Strafstossschützen ein. Wir spielten beim SV Dersim Rüsselsheim, einem kurdischen Verein, dem wir bis heute freundschaftlich verbunden sind. Ich weiß nicht, ob deren zweite Mannschaft an diesem Tag nett sein wollte oder einfach nur etwas Pech mit dem verfügbaren Personal hatte, in jedem Fall hatten sie keinen richtigen Torwart im Tor (vielleicht war er noch nicht einmal ein richtiger Fußballer). Und sie sorgten durch dumme Fouls am und im Strafraum für einige gute Freistosssituationen und einen Elfmeter. Einen Elfer zu verwandeln, wenn einer im Tor steht, der keine Ahnung von Fußball hat und so beweglich ist wie eine Dorfeiche, ist so einfach wie damals das Jagen von Wild in der Schorfheide durch Kommunisten-Bonzen. Die Förster haben Honecker, Breschnew und Co die Hirsche damals mehr oder weniger direkt vor das Gewehr gestellt. Das Schicksal (und mein an diesem Tag ausgeprägter Egoismus) schenkte mir neben dem Elfmetertor zwei weitere Treffer nach Freistößen. Was für eine märchenhafte Rückkehr am 05.03.2000. Und solange ich nicht gestorben bin werde ich weiter Fußballspielen.

Zum Abschluss noch etwas über den FSV

Oh nein, die Bornheimer haben am letzten Sonntag gegen die Offenbacher Kickers eine ziemliche Packung bekommen: 7-0. Umso wichtiger ist es, den FSV am kommenden Samstag (08.09, 14 Uhr) im Heimspiel gegen Wormatia Worms zu unterstützen. Der Vereinsname „Wormatia“ heißt aus dem Lateinischen übersetzt übrigens Worms. Der FSV spielt genau genommen gegen „Worms Worms“. Doppeltgemoppelt hält bekanntlich besser. Da die beiden in der letzten Woche verlosten Stehplatzkarten wieder frei wurden, werden sie neu verlost.

Freitag 7. September: Biedermann und die Brandstifter

(Daniela)

Zu gerne würde ich heute zu Linus ins Theater Landungsbrücken gehen. Die Premiere war gestern. Ich schau mal, ob ich es schaffe...

"Die beste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand.
 Max Frisch
Aufführungen am 07.09.//16.09.//22.11.//09.12.2018

Der Haarwasserfabrikant Biedermann und seine Frau Babette leben ein wunderbar ungestörtes Leben. Gut, Böse, Oben, Unten, Rechts, Links, alles hat seine Ordnung. Die Brandstifter, von denen man neuerdings immer wieder hört, finden ja nur in den Nachrichten statt und wenn man ihnen persönlich begegnen würde, zum Beispiel, wenn sie an der Tür klingeln, die beiden Brandstifter, dann, ja dann...bietet man ihnen ein Obdach, ein Frühstück und reicht dazu ein Päckchen Streichhölzer.
Max Frischs Biedermann und die Brandstifter ist eine Parabel auf die Machtergreifung der Nazis. Die haben auch nie einen Hehl aus ihren Absichten gemacht und trotzdem hat das Bürgertum nur allzu gerne die Steigbügel zur Katastrophe gehalten. Aus Höflichkeit, aus Ahnungslosigkeit, aus Borniertheit.
Und heute ist das auch wieder so. Überall Brandstifter und wir reichen ihnen die Zündhölzer. Im übertragenen und tatsächlichen Sinne. 60 Jahre nach der deutschen Erstaufführung hat das Stück nichts von seiner Aktualität eingebüsst. Gut, bei der Uraufführung in der Schweiz hat man das ganz klar als Warnung vor der kommunistischen Invasion interpretiert, was den Autoren zurecht erzürnt hat. Aber wir wissen immer noch ganz klar, wer mit den titelgebenden Brandstiftern eigentlich gemeint ist. Trump, AfD, Brexit, Le Pen, Erdogan, Putin, Charlie Hebdo, Özil, Wagenknecht, Merkel, die linksgrünversifften Bahnhofsklatscher, die Flüchtlinge und die Islamisten. Die Liste ist lang. Aber sonst ist doch alles ganz klar. Das ist so und das hat so zu sein, weil wir das wissen, dass es so ist. Das muss reichen.
Und weil das Stück so sehr für sich spricht, reicht das auch völlig aus, es so zu spielen, wie der Autor das geschrieben hat. Acht starke Figuren, die sich ganz auf ihre Schauspielkunst verlassen können, um dem Text, der Haltung und der Aussage zu dienen. Unbehindert von den Zumutungen des schon lange nicht mehr modernen Regietheaters.
Denn wenn das Publikum ins „politische Theater“ geht, hat es bereits die richtige Entscheidung getroffen. Nämlich die, auf der richtigen Seite zu stehen.
Ein Lehrstück ohne Lehre

Buch; Max Frisch; Regie: Linus Koenig
Mit: Bechtold, Binger, Hepp, Maschinsky, Maasch, May, Schmidt
Bühne & KOSTÜME Katja Quinkler
DRAMATURGIE Lucia Primavera // MUSIK Thomas Buchenauer & Masheé // KÖRPERARBEIT & CHOREOGRAPHIE Katharina Wiedenhofer // FOTOS Niko Neuwirth

Freitag 7. September: GYPSY SKA ORQUESTA

(Daniela)

Laiki macht es wieder und holt das GYPSY SKA ORQUESTA aus Venezuela nach Frankfurt. Das wird ein Fest!

Das GYPSY SKA ORQUESTA wurde 2009 in Caracas, Venezuela von zwei Straßenmusikern mit einem einfachen Ziel gegründet: Den chaotischen Rhythmus ihrer Heimatstadt in Musik umzuwandeln und damit so viele Leute wie möglich zu erreichen und zum Tanzen zu bringen. Mittlerweile ist aus dem Duo eine sechsköpfige Band geworden, die mit ihrem explosiven Mix aus Ska, Cumbia, Swing, Jazz, Punk & Balkanbeats rund um die Welt tourt. Ihre Instrumentierung reicht von Akkordeon, Gitarre, Schlagzeug über Saxophone und Trompeten. Egal wo sie auftauchen, ob auf der Straße, in einem Club oder bei Festivals, verwandeln sie die Orte mit Ihrer unbändigen Spielfreude in eine große Party.

Videos: "Toston Swing" https://youtu.be/4gxLgIgedLA

"El Majestuoso Imperio de Satanas" https://youtu.be/APQ0n4stNR0

"La Demencia/Rico Rodriguez (en vivo)" https://youtu.be/t0dkzAvsQ0w

Videos: "Toston Swing" https://youtu.be/4gxLgIgedLA
"El Majestuoso Imperio de Satanas" https://youtu.be/APQ0n4stNR0
"La Demencia/Rico Rodriguez (en vivo)" https://youtu.be/t0dkzAvsQ0w

DJs Janeck Altshuler & Riddim Kommander

Freitag 7.9.2018 • Einlass ab 20:00 & Beginn 21:00
DAS BETT • Schmidtstr. 12 • 60326 Frankfurt am Main
VVK 12€ + Gebühren & AK 15€ • Tickets: www.bett-club.de

Freitag, 7. + Samstag, 08. September: Every Body Electric – Tanz - Performance

(Martin)

Anlässlich der Aufführung von Doris Uhlichs neuem Tanzabend Every Body Electric in Wien schrieb Der Standard: „Ein klar formuliertes Manifest für die Gleichwertigkeit aller Körper auf der Tanzbühne – hier exklusiv dargebracht von Darstellern jenseits der Norm.“
 
Bleibt die Frage, was hier umschrieben wird mit: ‚Darstellern jenseits der Norm’!?
Gemeint Menschen bzw. Tänzer*innen mit körperlichen Behinderungen, mit Einschränkungen in der Bewegung, die auf Hilfsmittel wie z.B. einen Rollstuhl angewiesen sind.
Doris Uhlich war schon mit verschiedenen Arbeiten zu Gast im Mousonturm. Immer lohnend und immer bereichernd sind diese Abende. Diesmal begibt sie sich auf die Reise mit einzelnen Menschen, die individuelle Bewegungsmuster haben, mit diesen aber nach gemeinschaftlichen Ausdrucksformen suchen. Da können kleine Gesten auf einmal ganz groß werden. Und wie das häufig so ist – das normal(e) Sein wird in Frage gestellt dadurch, dass es jemand einfach anders macht.
 
Der Mousonturm schreibt: „Bekannt durch Tanzstücke voll partizipativer Energie feiert Doris Uhlich mit sechs Performerinnen und Performern mit physischen Behinderungen individuelle und gemeinschaftliche „Energietanzformen“. Denn persönliche Rhythmen, Dynamiken und Körpereigenschaften führen auch zu individuellen Tanzstilen. Welche weiteren Möglichkeiten eröffnen sich erst, wenn selbst Rollstühle, Prothesen und Krücken als Körpererweiterungen begriffen und inszeniert werden?! Klar und radikal bewegt die österreichische Choreografin im Wortsinn tänzerische Potentiale jenseits konventioneller Anschauungen und Meinungen zu und über Tanz – und verblüfft mit der Sprengkraft und kraftvoll-zarten Poesie ihres außergewöhnlichen Stückes „Every Body Electric”.
 
Das wird ein ungewöhnlicher, außerordentlicher und starker Abend!
Hingehen!
 
Im Mousonturm am Freitag, 07.09. und Samstag, 08.09. um jeweils 20.00h!

Foto: (c) Fabian Heublein / Mousonturm

Freitag 7. September: OH SEES

(Uwe)

OH SEES sind die aktuelle Inkarnation des Songwriters John Dwyer, der seit Ende der 90er in San Franciscos Indie Szene mit Pop, Folk und Psychedelik experimentiert. Was ursprünglich als Vehikel für experimentelle Instrumentals gedacht war, verwandelte sich 2008 in eine organische Garage-Band über die mancher schreibt „Sounding a bit like the Mamas & the Papas run through a seriously bent garage blender“. Den ganz großen Durchbruch hat John Dwyer bisher nicht geschafft, er gehört aber in jedem Fall zu den Künstlern, die durch unterschiedlichste Projekte die Musikszene bereichern. Beim ersten Blick auf seine musikalische Vita fallen zwei Dinge auf: Er beherrscht quasi jedes Instrument und ist musikalisch sehr vielseitig unterwegs. So zum Beispiel auch als Hans Bunschlaper mit „Zeigenbock Kopf“ (kein Schreibfehler), einer faux gay German Techno/Noise/Ultra Lo-Fi/Hard Industrial band. Ins Zoom kommt er mit Oh Sees und eins wird der Abend mit ihm sicher nicht: langweilig.

SUPPORT: EXIT GROUP
20.00 Uhr
Zoom, Brönnerstraße 5-9, 60313 Frankfurt am Main

(c) Luis Amella

Freitag bis Sonntag, 7.-9.9.: Ffm, Of, HU/ Implantieren

(Andrea)

Sechzig Künstlerinnen und Künstler mit 55 Aufführungen an 29 Orten in drei Großstädten in fünf Wochen. Das ist, grob gefasst, das Programm des ortsspezifischen Performance-Festivals IMPLANTIEREN vom 1. bis 30. September in Frankfurt, Offenbach und Hanau. Die eigene Stadt als Bühne: IMPLANTIEREN 2018 soll und will darstellenden Künstlerinnen und Künstlern jenseits von etablierten Spielstätten mehr Sichtbarkeit verschaffen, neue Allianzen knüpfen und Begegnungen ermöglichen. „Lebendige Urbanität entsteht nur da, wo sich unterschiedliche Lebens-, Gefühls-, Wahrnehmungs- und Denkweisen überkreuzen und diese Begegnungen und Differenzerfahrungen den Einzelnen aber auch die Stadt prägen und verändern“, so die Organisatoren vom 2009 gegründeten ID_Frankfurt e.V.

Am Wochenende führen Anne Kapsner, Viviane Niebling und Florian Richard auf einer alternativen Route durch Offenbach. Mit dem „Stadteilbüro Diskurs“-Projekt hatte das Künstler- und Theaterkollektiv in den vergangenen Monaten Bürgerinnen und Bürger nach „ihrem“ aktuellen, vergangenen und zukünftigen Offenbach befragt. In nächtlichen Spaziergängen durch die Innenstadt werden diese Geschichten nun wortwörtlich in ein neues Licht gesetzt. Das OF-Projekt* zeigt den Offenbacher Stadtentwicklungsdiskurs von seiner persönlichen Seite. Die Führungen finden am 7., 8. und 9. September jeweils um 20.30 Uhr statt. Anmeldung und Kartenvorbestellung unter tickets@idfrankfurt.com. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. https://id-frankfurt.com/implantieren-2018/

Freitag, 7.September: OF/ Masterplanungen für die Stadt

(Andrea)

Ein Masterplan für Offenbach, der auch Ästhetik, Lebensqualität und Subkultur berücksichtigt? Vielleicht wird das was. Heute Abend diskutieren  Ragna Körby und Katharina Böttger mit Vertreternn der Initiative HBF OF, Stadtbiotop und Multiversum über ihre Ziele und Wünschen für die Stadt und ihrer Rolle als Stadtgestalter. Gemeinsam mit ihnen wollen wir alternative Ziele und Wünsche für die Entwicklung von Offenbach formulieren und die Ergebnisse mit dem Masterplan von 2015 abgleichen. Kommt und diskutiert mit! Die Veranstaltung findet im Rahmen des Festivals “Implantieren” statt und ihr findet es auf dessen Homepage von Implantieren: https://id-frankfurt.com/implantieren-2018/ und es gibt eine Veranstaltung auf Facebook (https://www.facebook.com/events/282349165892637/?notif_t=plan_user_invited¬if_id=1535023622424780) zu der ihr sehr gerne Leute einladen könnt! Nach dem Gespräch gehts um 20:30 gemeinsam zur Hafentreppe zum Start der Stadtführung “OF-Projekt”. Foto: Rene Spalek 

Freitag, 7.September: Of/ Cinema & Cena

(Andrea)

Von einer Riviera zur nächsten...cineastisch ins Wochenende im Filmklubb und dann clubben an der Offenbacher Riviera, aber der Reihe nach: In ihrer kleinen feinen Italoreihe zeigt Ida Todisco heute "Die Überglücklichen - La Pazza Gioia" .Ein verrücktes Roadmovie und italienischem Sittengemälde! Zwei Psychiatrie-Patientinnen freunden sich trotz ihres sehr unterschiedlichen Naturells an. Die eine neigt zu hysterischen Ausbrüchen, während die andere eher introvertiert ist. Gemeinsam planen sie, aus der Klinik auszubrechen... Einlass & Essen 19h, Filmstart 20.15h Eintritt 9 € / Ermäßigt Mitglieder, Schüler, Studenten 7 €. 

G E H Ö R T E S - SONGBOOK von Stephan Eicher und Martin Suter

(Uwe)

Mit Starautor Martin Suter, der seine Karriere vor Jahren mit „Small World“ und „Die dunkle Seite des Mondes“ begann, und einigen Musikern wollte der wunderbare Sänger Stephan Eicher Ende September im HR Sendesaal eigentlich das SONGBOOK vorstellen. Dieses haben Suter und Eicher gemeinsam geschrieben. Eicher komponierte die 17 Lieder und Suter verfasste die Liedtexte in Berndeutsch, Eichers Heimatdialekt. Entstanden sind teils witzige, teils melancholische Kleinode wie „Still“, „Wider da“ oder „Nimm mi wie-n-i bi“. Leider verhinderte ein Bandscheibenvorfall beim Musiker Eicher, in Deutschland überwiegend durch den Neue Deutsche Welle Erfolg „Eisbär“ (von Grauzone) bekannt, in Frankreich durch Lieder wie „Déjeuner en paix“ oder „Pas D´ami“ ein Star, die Auftritte in Frankfurt und anderen großen deutschen Städten. Autor Suter hätte vor jedem Song die passende Entstehungsgeschichte in Hochdeutsch vorgelesen und dabei mit dem trockenen Humor geglänzt, den man auch aus seinen kurzweiligen Business Class Geschichten kennt. Das weiß ich, weil ich die beiden in Basel bereits erlebt habe. Die Kurzgeschichten Suters und die großartigen Songs des SONGSBOOKs kann und sollte man alternativ im heimischen Wohnzimmer lesen/hören. Es lohnt sich. Musik von Stephan Eicher begleitet mich seit beinahe dreißig Jahren. 

7. und 8. September: OF/ Riviera

(Andrea)

Dieses Wochenende verbringe ich am Fluss. Und zwar an der Riviera. Zwei Kilometer lang ist sie in Offenbach und das nur am 7. und 8. September 2018. Sonst nur schönes Ufer am Fluss verbindet die Strecke dann acht außergewöhnliche Orte zum „Rivera Festival für Pop- und Clubkultur“ mit mehr als 25 international bekannten Musikerinnen und Musikern und DJ´s. Mit Waggon am Kulturgleis, Hafen 2 und Robert Johnson sind gewissermaßen über die Stadtgrenzen hinaus renommierte Orte dabei, anders sieht es mit Locations wie der Kressmann-Ausstellungshalle im Hafen, der denkmalgeschützten Heyne Fabrik, dem Restaurantschiff „Backschaft“, der Afip - Agentur für interdisziplinäre Prozesse und den Parkside Studios aus, die, wenn überhaupt, nur zu besonderen Gelegenheiten ihre Türen öffnen. Mit einem musikalischen Leckerbissen öffnet der Levi’s Showroom am Freitag ab 19 Uhr, zu Gast ist die Hamburger Trapkönigin HAIYTI und performt ihr aktuelles Album „Montenegro Zero“. Es gibt Barbecue im Backshaft mit DJ Legende Karotte und das Kollektiv Bold, im Waggon Gruppe Radierer und DJ Matz Ernst, AB Syndrom, Hildegard von Binge Drinking, PTTRNS oder Singer-Songwriter Daniel Freitag in den Parkside Studios..Kat Frankie zum Sonnenuntergang im Hafen2, Jayda G mit ihrem Labelkollegen DJ Fett Burger und Resident Lauer im Robert und und und : http://www.riviera-offenbach.de/

Samstag, 8.September: N.-I. / Manta Manta

(Andrea)

Haha, ich habe mir erstmal ungläubig die Augen gerieben bei der Ankündigung von Thomas Kypta: Manta Manta und das auch noch im Autokino. Mein letzter Film im Autokino? Wahrscheinlich verknutscht. Also schon lange her...Heute gibt es "Auto Kult Kino im Autokino Frankfurt-Gravenbruch. Es gibt dieses Jahr Manta Manta - spaßig leichte Kost ab 20.30 Uhr, Einlaß ist ab 18.00 Uhr zum Get-together, sprich Autos ansehen, etwas essen und trinken und mit den anderen Besuchern unterhalten. Ich bin im ehrenamtlichen Orgateam und wir freuen uns auf viele Auto-Kino-affine Besucher. Mehr als 250 Anmeldungen gibts schon ...Mehr Infos unter www.autokultkino.de

Sonntag 9. September: The LOKAL Listener

(Daniela)

Es geht in die nächste Runde mit dem schönen Format:
The LOKAL Listener - Gregor Praml trifft....
Heute hat Gregor Jacky Bastek zu Gast im Künstlerhaus Mousonturm.

2014 stand Jacky Bastek zum ersten Mal als Singer-Songwriterin auf der Bühne. Kein Wunder, sie ist ja auch erst 21. Die Erfolge, die sie bisher schon einfahren konnte, sprechen eindeutig für die junge Musikerin, die ihr Potential schon mit nur einer Akustikgitarre und ihrer Stimme zeigen kann. Virtuoses Gitarrenspiel gepaart mit einem bezaubernden Gesang und vor allem kein Schubladen-Denken. Für Jacky Bastek bedeutet gute Musik einfach alles zu spielen, was ihr gefällt. Egal ob sie den Pop-Hit „Toxic“ von Britney Spears oder ihre eigenen Kompositionen spielt – es klingt nach ihr.
2015 spielte sie schon ihre erste Tour durch England und landete mit ihrem Song „No Exit“ einen ersten Internethit mit Millionen-Klicks. 2016 dann erschien ihr erstes Album, das sie mit einer Crowdfunding-Kampagne vor allem durch Fans aus Übersee produzieren konnte. Ihre Virtuosität an der Gitarre hat sie schon bis ins Finale verschiedener Gitarrenwettbewerbe geführt – u.a. den international renommierten „Young Talent“-Wettbewerb im finnischen Uppsala. Jetzt studiert sie als eine der ersten Studenten den Studiengang „Singer/Songwriter“ im Fachbereich Jazz/Pop an der Kölner Musikhochschule.
Ein Blick auf eine moderne Musiker-Karriere, so wie sie das Musikbusiness heute erwartet und eine Musik, die als Duo mit Kontrabass kaum besser passen könnte. Das ist der Start in „Runde zwei“ beim LOKAL Listener.

Beginn: 11 Uhr
im Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidtstr. 4
VVK € 16 / TK € 19 / € 5 Ermäßigung für f.fm students Mitglieder.

Sonntag 8. September: Lauf für mehr Zeit

(Daniela)

Seit 1997 bin ich jedes Jahr beim Lauf für mehr Zeit mitgelaufen. Seit 4 Jahren sogar mit meinem Sohn und habe so schon 60.000 € gesammelt.
Dieses Jahr bin ich das 1. Mal nicht dabei. Das ist schade, aber der Grund ist einfach: Da ich immer vollkommen untrainiert an den Start gehe, hatte ich immer eine Woche lang Musikelkater. Den darf ich mir dieses Jahr nicht erlauben, sonst klappt das mit dem Walzer nicht...

Solltet ihr am Sonntag Zeit haben: macht mit. Es ist ein toller Lauf!

Der LAUF FÜR MEHR ZEIT hat eine schöne Strecke quer durch Frankfurter Innenstadt mit Start und Ziel am Opernplatz. Jeder Läufer erhält ein Finisher-Shirt, einen Zeitmess-Transponder und einen Goodie-Beutel. Die Voranmeldegebühren sind 13 €, 5 € für die Kinderläufe. Der LAUF FÜR MEHR ZEIT ist ein Benefizlauf zu Gunsten der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. – jetzt Anmelden bis zum 03.September: Meistere die Strecke und tue Gutes dabei! Übrigens: Auch Nichtläufer können dabei sein und ihre Spendenläufer unterstützen oder einfach so spenden!
Alle Infos: lauf-fuer-mehr-zeit.com/infos-rund-um-den-lauf/

Montag 10. September: Lesung

(Petra)

Umwerfend, verblüffend: Enthusiastische Stimmen en masse – eine Frau, deren Ausstrahlung einem ein „Wow“ entlockt. Ich habe ihn leider noch nicht gelesen, den Debütroman „Süßwasser“ von Akwaeke Emezi. Eine igbo-tamilische Autorin und Künstlerin zwischen den Welten: Sie wuchs in Nigeria auf, lebt in New York und gewann 2017 den Commonwealth Short Story Prize für Afrika. „Süßwasser“ ist ein außergewöhnliches Werk, das erkundet, wie es ist, ein gespaltenes Ich zu haben. Nie alleine mit sich zu sein. Emezi erzählt die Geschichte von Ada, einem sprunghaften und schwierigen Kind. Adas verschiedene Ichs kommen immer wieder zum Vorschein und rücken vor allem nach dem Umzug von Nigeria in die USA immer stärker in den Vordergrund. Diese Lesung wird ein Erlebnis – da bin ich sicher.
 
Akwaeke Emezi: Süßwasser, Lesung, Moderation (dt./engl.): Hadija Haruna-Oelker, Dt. Text: Nelly Politt, Literaturhaus Frankfurt, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 9 (6) Euro
 
Foto: ©Elizabeth Wirija

Montag, 10.September: Of/ #wirsindmehr auf dem Wilhelmsplatz

(Andrea)

Nach #Rockgegenrechts und #Wir sind mehr in Chemnitz treffen sich auch die Offenbacher, um ein Zeichen zu setzen. Sorry, aber unsere Stadt ist doch wirklich ein Paradebeispiel dafür, wie Zusammenleben funktionieren kann. Aber gut. "Die Bilder aus Chemnitz machen uns fassungslos...aber nicht sprachlos. Wir grenzen uns von diesen Ausschreitungen ab! Auch in Hessen und Offenbach werden die Gegner einer bunten, offenen Gesellschaft lauter und aggressiver. So wurden in Hanau Gewerkschafter angegriffen und die Hochtaunus-AfD möchte Funkhäuser stürmen. Dagegen stehen wir auf! Wir unterstützen die Zivilcourage aller, die jeden Tag unsere Demokratie und die Menschenrechte verteidigen - offen und sichtbar." 18 Uhr auf dem Wilhelmspatz.  

Dienstag, 11.9.: FFM/ Everlast

(Andrea)

Everlast in der Kapp, das wird ein Fest! Termin steht schon im Kalender und die Kinderbetreuung habe ich auch schon eingetütet. Der Mann ist es wert: „Mein Erzählen kommt vom Rap. Ich nehme alle Dinge, die mich im Leben inspirierten, und vermische sie. Das macht auch ein DJ mit seinen Platten. Ich mag (Talking Blueser) John Lee Hooker, aber ich wollte ihm nie nacheifern“, sagt der 48jährige. „Für mich gibt es keine Regeln, ich habe keine musikalische Ausbildung. Die erste Musik, die ich liebte, war Hip Hop, der sich bekanntlich überall bedient. Aus Samples alter Songs wird neue Musik. Mit der Haltung eines Hip Hoppers gehe ich jetzt an alte Musik und mache etwas Neues draus.“ Ein Kennzeichen von Everlast ist der Mix von Stilen wie Blues, Country, Soul, Rock, Irish Folk und sogar Klassik. Der Auftritt wird aus zwei Teilen bestehen. Im ersten Part wird er anlässlich des 20jährigen Jubiläums von „Whitey Ford Sings The Blues“ (1998) Songs des Millionensellers präsentieren. Im zweiten Teil gibt es einen Mix aus House Of Pain, alten und neuen Everlast-Titeln sowie Liedern seines für Herbst angekündigten Albums „Whitey Ford´s House Of Pain“. Einlass 19 Uhr

Mittwoch 12. September: Vernissage

(Petra)

Aus Neugierde und Sympathie für Caricatura-Chef Achim Frenz schicke ich Euch heute hinter den Dom. Eröffnet wird die Ausstellung „Volker Kriegel“ – ein für mich neuer Name (sorry, Achim!). Doch zum Glück haben wir ja das famose Internet. Das 1943 in Darmstadt geborene Multitalent war Musiker, Zeichner, Schriftsteller, Cartoonist, Illustrator, Rundfunkautor, Dokumentarfilmer, Übersetzer. Uff. Die illustren Namen, mit denen er kreativ gewirkt hat, lasse ich aus Platzgründen weg. Muss ein extrem spannender und kreativer Mensch gewesen sein. Hier ist er sicherlich als Cartoonist zu sehen. Kulturdezernentin Hartwig wird auch da sein – und hoffentlich beantworten, wann das wunderbare Museum für Komische Kunst endlich eigenständig und größer wird.
 
Volker Kriegel, Vernissage, Caricatura Museum Frankfurt (Weckmarkt 17), Uhrzeit: 18 – 21 Uhr, Eintritt: frei

Donnerstag, 13. September: TRAGEDY

(Uwe)
 
„You may openly love/hate disco or metal. You may secretly love/hate disco or metal. But, you will definitely love Tragedy and their bombastic mix of music, glitter and magic.“. Eigentlich reicht schon das einladende Motto von Tragedy, um sich den Abend für die Band aus New York freizuhalten. Tragedy beweisen mit Bravour, dass „Disco meets Metal“ möglich ist. Sie sind benannt nach einem Klassiker der legendären Bee Gees, haben Songs wie „Stayin Alive“ im Repertoire und sehen aus wie eine Kreuzung aus den Gibb-Brüdern und der Band Kiss. Mit ihren „Hairmetal“ Coverversionen von Bee Gees und anderen Disco-Hits erspielten sie sich schnell eine Fanschar und avancierten zur Hausband des Summer Breeze Festivals. Allen, die damals am Disco Demolition Day, am 12.07.1979 in Chicago Discoplatten verbrannten, (und natürlich auch denen, die damals nicht dabei waren), wollen Tragedy zeigen, dass man Metal sehr wohl mit Disco verbinden kann.

Trailer: https://www.facebook.com/letsmaketragedyhappen/videos/779416512450311/

TRAGEDY - Disco Demolition World Tour
All Metal Tribute to the Bee Gees & Beyond.
21 Uhr (Beginn)
Nachtleben, Kurt-Schumacher-Straße 45, 60313 Frankfurt am Main

V O R S C H A U
Freitag, 14.9.: Of/ Kino kulinarisch "Das Leben ist ein Fest"

(Andrea)

Die Geschichte von Max (Jean-Pierre Bacri), einem der erfahrensten und professionellsten Hochzeitsplaner, die es in Frankreich gibt und seinem etwas aus dem Ruder laufenden aktuellem Auftrag hat schon viele begeistert. Dazu Speisen aus saisonalen und regionalen Produkten, das Roastbeef stammt aus artgerechter Haltung und wird mit Sauce béarnaise und einer Kürbis-Variante aus der Region serviert. Das vegetarische Amuse-Gueule – als eine Art Hommage an die Teigtaschen-Problematik auf der Leinwand – wie auch die selbstgemachten Bio-Eclair und die vegetarische Hauptgang-Kürbis-Überraschung stehen an diesem Abend ebenfalls ganz im Zeichen bewusster, nachhaltiger, köstlicher Ernährung. Vor Filmbeginn gibt es thematisch passend einen kurzen Talk mit Überraschungsgästen, die über persönlichen Geschmackssinn und Lebensqualität in Offenbach berichten. Eines ist ganz sicher: Unterhaltsam wird’s! Und geschlemmt wird mit ziemlich bestem Gewissen… " Sicher sind die Tickets auch schnell weg, deshalb empfehle ich den Besuch der Vorverkaufsstelle Of-Infocenter im Salzgässchen 1. Einlass und Essen ab 18.30 Uhr, Filmbeginn ca. 20 Uhr, Eintritt 9 Euro zzgl. 90 Cent Vorverkaufsgebühr – inklusive Sektempfang, exklusive Speisen. 

Freitag, 14.September: Of/ Rainer Michels Lolita Knockout Ensemble live

(Andrea)

"Der General ist eine 1926 gedrehte epische Filmkomödie von und mit Buster Keaton. Der Film spielt zur Zeit des Amerikanischen Bürgerkrieges und basiert auf dem historisch verbürgten Andrews-Überfall vom 12. April 1862." Sagt Wikipedia. Was die Enzyklopädie nicht weiß ist, dass Rainer Michel dem Werk eine ziemliche rasante Musik verpasst hat. Die wird heute vorgetragen, mit dabei sind seine erstklassigen Musikfreunde Ali Neander, Raphael Zweifel, Matthias Dörsam, Martin Wagner und natürlich Rainer. Um 20 Uhr im Bürgerhaus Obertshausen/Hausen&nb

Samstag 15. September: FEE vs. COENIG

(Daniela)

Die Frankfurter Künstlerin FEE habe ich das erste Mal bei Rock gegen Rechts gesehen. Gerne würde ich sie nochmal sehen und die neue Veranstaltungsreihe, die sie gemeinsam mit Jan Cönig initiiiert hat klingt verdammt spannend, aber heute kann ich auf gar gar gar keinen Fall :-)

FEE vs. COENIG

Was passiert, wenn der Hessenmeister des Poetry Slams und Frankfurts beliebteste Singer/Songwriterin eine gemeinsame Sache planen? Es kommt eine neue Show dabei raus, voller Musik, Spoken Word und Action. Oder kurz gesagt: FEE vs. CÖNIG.
Spannende Gäste aus der Musik- und Wortkunst-Szene zeigen ihre Kunst und stehen den Frankfurter Gastgebern Fee und Cönig in diversen Duellen zur Seite. Am Ende des Abends entscheidet das Publikum mit, welches Team gewinnt.
Über die Macher: Fee Mietz ist Singer/Songwriterin mit deutschsprachigen Liedern voller Lebenslust und Kraft. In den letzten drei Jahren spielte sie deutschlandweit über 200 Konzerte, darunter als Support für Katie Melua und Milow. Ihr erstes Musikvideo „Eigentlich“ erreichte über 100.000 Views. Im März erschien ihr Debütalbum „Ein Zimmer Küche Bad“, seitdem tourt sie mit ihrer Band durch Deutschland. Fee weiß andere mitzureißen, egal wohin.
Jan Cönig ist Poetry Slammer, Autor, Moderator und Comedian. Er ist bekannt für seine humorvollen und dennoch kritischen Texte: im Fernsehen bei den HR Comedy Newcomern, als Autor des Buches „Küss die Taube“ (2017), als Moderator von „Ein Slam namens Horst“ uvm. Egal, ob er den Schlankheitswahn karikiert oder von seiner kultigen WG mit der Taube Taubias erzählt: Er bringt sein Publikum gleichzeitig zum Lachen und Nachdenken.

www.Facebook.com/feevscoenig
Kulturprojekt 21 e.V., Brotfabrik, Bachmannstr. 2-4
www.brotfabrik.de

Samstag, 15. September 2018
Musik & Poetry Show im Saal / Kulturprojekt 21
20:00Uhr / VVK: 13 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 16 €

Sonntag, 23.September: Of/ Kino für die Ohren

(Andrea)

"An der Manhattan University plant eine Gruppe um den Psychologen Sam Towne ein spektakuläres Experiment. Um zu beweisen, dass es sich bei Geistererscheinungen nicht um jenseitige Wesen, sondern um Halluzinationen der sie erlebenden Menschen handelt, bereitet das Team die Erschaffung eines Geists vor. Tatsächlich: Der Kontakt zu dem erdachten Geist funktioniert. Doch das Experiment gerät außer Kontrolle. Der Geist schafft es, den Abbruch der Sitzungen zu verhindern und taucht bei einzelnen Teilnehmern auf - mit jeweils tödlichem Ausgang. Plötzlich sind die Protagonisten gefangen in einem Netz aus bewussten und unbewussten Ängsten, das sie an die Grenze zwischen wahrgenommener Realität und Wahn führt...." Kino für die Ohren verspricht „EX“ von David Ambrose in einer Hörspielversion von Patrick Bishay am 23. September im Convention Center Messe Offenbach. Sieben Sprecherinnen und Sprechern sowie ein Orchester, dazu Hollywood-Gruselstory und Quantenphysik sorgen für schaurig-schöne Gänsehaut....Karten sind im Vorverkauf im OF infocenter, Salzgässchen 1,Tel. 069 - 84 00 04 170 zum Preis von 12 Euro erhältlich, ermäßigt kostet der Eintritt 8 Euro. Oder einfach hier gewinnen :-)

26.- 28. September: Weiter.wirken

(Daniela)

Da wäre ich gerne hin, denn den Titel finde ich super!

Das Wacken für Social Entrepreneurship

Wer etwas gesellschaftlich verändern will, braucht mehr als Businesspläne. Gefragt sind nachhaltige Ansätze, die aber selten im luftleeren Raum, sondern vor allem im inspirierenden Austausch mit anderen entstehen. Deshalb gibt es vom 26. bis 28. September im Bockenheimer Social Impact Lab das Mitmach-Event “Weiter.wirken Sozialunternehmertum”, das Interessierte und Profis aus unterschiedlichen Sektoren zusammenführt. Bislang verfügt die Rhein-Main-Region nur über wenige Akteure, die sich für die Lösung gesellschaftlicher Probleme mit unternehmerischen Mitteln einsetzen. Die dreitägige Veranstaltungsreihe, die eine Podiumsdiskussion, ein BarCamp, eine Preisverleihung sowie vertiefende Workshops umfasst, möchte dies nun ändern. Der Eintritt ist z.T. kostenlos, um vorzeitige Anmeldung wird gebeten.

Facebook: https://bit.ly/2wGQhpn
Gesamtprogramm: https://bit.ly/2Nyvx9S
Tickets: bit.ly/2vYG7jE

Ab 28. September: Die Perser’ von Aischylos

(Martin)

Vor den Premieren weiß man nicht wirklich, was auf einen zukommt. Diesmal aber ist’s anders. ‚Die Perser’ von Aischylos findet als Koproduktion mit den Salzburger Festspielen statt. In Salzburg wird im Hochsommer gespielt, weswegen dort die ‚Perser-Premiere’ bereits stattfand. Und deshalb konnte von der einen Premiere vor der anderen Premiere bereits berichtet werden.
 
„Wie kaum anders zu erwarten, diese Perser muss man gesehen haben: „Glänzend geführter Chor und großartige Schauspielerleistung der drei Hauptdarstellerinnen“ (Deutschlandfunk).
 
1. Der Regisseur: Ulrich Rasche ist ein Star der Regieszene. Jede große Bühne hat mittlerweile gern einen ‚Rasche’ im Spielplan. Seine Inszenierungen sind ‚Totaltheater’. Er ist der Meister des chorischen Sprechens, der Choreographie und des Bühnenbildes. Rasche lässt Sprache, Bewegung, Bühnenbild und Musik zu einer Einheit werden. Die Inszenierungen schaffen es, einen als Zuschauer*in in einen ausgesprochenen Rausch hinein zu führen. Einzigartig! In Frankfurt gab es drei Inszenierungen von Ulrich Rasche zu sehen: Wilhelm Meister (Bockenheimer Depot), Dantons Tod (Großes Haus), Sieben gegen Theben/Antigone (Bockenheimer Depot). Jede Arbeit für sich war ein Erlebnis.
 
2. Die Bühnenbilder: Der Regisseur ist sein eigener Bühnenbildner. Und was er baut, ist spektakulär. Wer Dantons Tod gesehen hat, erinnert sich an die absolut gigantischen Walzen, die in die riesige Bühne des Schauspiels eingebaut wurden. Diese drehten sich und die Schauspieler*innen marschierten die gesamte Inszenierung hindurch darauf. Bei Sieben gegen Theben/Antigone waren es riesige, sich drehende Scheiben, auf denen Schauspieler*innen und Chor sich zu behaupten hatten bzw. Laufbänder. Bei den Persern sind es zwei gewaltige Scheiben, die das Bühnenbild bilden, sich nicht nur drehen, sondern sich auch neigen, schräg stellen und dadurch unterschiedliche Handlungsebenen und Orte entstehen lassen. 
 
3. Der Text: Das älteste Theaterstück, das es gibt. Es geht um eine Schlacht, die 480 v. Chr. stattgefunden hat. Perser gegen Griechen. Die Perser werden verlieren. „So imposant es ist, wie Aischylos sich in die Lage der Besiegten hineinversetzt – (...) so offenkundig ist die Wehklage der anderen der Zuckerguss auf dem eigenen Erfolg. Den man nicht eigens aussprechen muss, kein Grieche tritt auf, kein Griechenname wird genannt, aber keine Frage bleibt offen, wenn man dem besiegten Feind zuhört. Herrlich, wie dieser die eigene zahlenmäßige Überlegenheit hervorhebt, wie er staunt, wie die Griechen das hinbekommen haben. Herrlich, wenn man ein Grieche ist.“ (Frankfurter Rundschau).
 
Der Standard schreibt: „Es ist Muskel- und Krafttheater, Gleiß- und Nebeltheater, Kopfverdreh- und Überwältigungstheater. Vor allem aber ist es: ein Theater der großen Worte. Jede Silbe wird gedehnt und gestreckt, gezischt und gebrüllt. In einem Rhythmus, der an- und abschwillt und der sich mit solcher Wucht in Mark und Bein bohrt, als säße man nicht in einem Theater sondern bewege sich zu den Beats eines Raves.“

Regie: Ulrich Rasche
Ab dem 28. September im Großen Haus des Schauspiel Frankfurt
Foto: (c) Barbara Gindl/dpa

Samstag, 29.September: FFM/ Walking Papers

(Andrea)

Ich bin eher zufällig auf die Walking Papers gestoßen und habe mich gleich verliebt. Schöne Musik und dann auch noch in meinem Lieblingsclub, klar, dass ich am 29. September ins Nachtleben gehe: "Lange Zeit galt Gitarrist und Songwriter Jeff Angell als Geheimtipp der neuen Seattle-Szene, das änderte sich schlagartig als Duff McKagan, Bassist von Guns N´Roses und Teil des globalen Rock-Adels, zu seiner Band Walking Papers stieß. Prompt wurden Musikmedien aller Orten sowohl auf seine Walking Papers als auch seine anderen beiden Kapellen Missionary Position und Staticland aufmerksam. Mit Staticland war Angell bereits 2016 erfolgreich durch deutsche Clubs getourt." Hey, zwei Termine in Germany und einer vor der Haustür! 

Mittwoch, 3.Oktober: FFM/ Milliarden

(Andrea)

Der Sommer geht, die Konzertsaison nimmt Fahrt auf...Nach #wirsindmehr lkommen MILLIARDEN, zwei Musiker mit, jetzt kommt ein schöner Text, den lasse ich so wie er ist und empfehle einfach mal reinzuhören. MILLIARDEN machen "Lieder voll Liebe, voll Verzweiflung, voll Rausch, voll Selbstaufgabe. Unruhige Lieder. Lieder, bei denen sich beim Mitsingen die eigene Stimme überschlägt. Aufrichtige Lieder. Brutale Lieder, die dir alle Knochen brechen und dich anschließend ins Krankenhaus fahren und dich zudecken. Oder auch nicht. Lieder, die dich allein lassen. Dann wieder Lieder, die dich küssen wollen, bis die Lippen blutig sind. Lieder für Menschen, für die niemand Lieder schreibt. Lieder für dich. Lieder, die für Punk zu leichtfüßig und melodiös sind und für Pop zu rau. Lieder, die wohl selbst beleidigt wären, wenn man ihnen vorschnell ein Genre aufdrückt, Lieder, die mit aller Macht versuchen aus dem Tonträger, aus der Festplatte, aus deinem verdammten Handylautsprecher auszubrechen. Immer leicht schiefe Gassenhauer, die knarzen wie Kneipendielen und die auf die Bühne gehören. Wo MILLIARDEN aber zum Glück eigentlich sowieso immer sind. Immer immer. Zwischen verzerrten Gitarren und übersteuerten Synthesizern steht Ben dann mit abgesplittertem roten Nagellack da und liebt und leidet vor unseren Augen so echt und unmittelbar, dass man noch in der letzten Reihe denken kann, man schmecke seinen Schweiß in der Luft." Lust auf knarzende Kneipendielen und ausbrechenden Songs? Dann auf in die Kapp, um 20 Uhr ist Einlass und Beginn...Foto: ViktorSchanz auf Instagram

Freitag, 5.Oktober: FFM/ Mothers Finest

(Andrea)

Mit Mothers Finest kommen ein paar alte HasenAnfang Oktober nach Frankfurt in die Gwinnerstraße , die das rocken nicht verlernt haben. Zig Auftritte im ehrwürdigen WDR-Format Rockpalast hat die 1970 gegründete US-amerikanische Funk-Rock-Soul-Crossover-Band hinter sich und auch sonst haben sie nicht gerastet. Mehr muss man, glaube ich, nicht sagen. 20 Uhr Einlass und Beginn...&nb


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