04.05.2018
Inhalt: AB INS GRÜNE / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE BIETE / F R A N K F U R T EBEN / G E D R U C K T E S / Freitag 4. Mai: Jazz @ Montez / Freitag, 04. – Samstag, 05.Mai: 
Videokunst / Freitag 4.- Sonntag, 6.Mai: Der Fleischgarten / Freitag, 4. – 18. Mai: Out of Order – Forced Entertainment / Freitag, 4.Mai:OF/ May the 4th be with u / Freitag, 4.Mai: Of/Filmklubb / Freitag 4.Mai: OF/ Stummfilm & Ton in den Parksidestudios / Freitag 4. Mai: OF/Kassiber in Leuchtschrift 04 — Show für Slamkunst, Musik & Unfug / G E R O L L T E S - Fußballweisheiten / Samstag 5. Mai: SGE gegen den HSV / Samstag 5. Mai: 4. Frankfurter Riesling Tag / Samstag 5. Mai: Very Good Plus Vinyl & Labelmarkt / Samstag, 5.Mai: Of/ Backschaft / Samstag, 5.Mai: OF/ Nacht der Museen / Sonntag 6. Mai
: Ausstellung / Sonntag 6. Mai: Richard III im Schauspiel Frankfurt / Sonntag, 6. Mai: 
Literaturpreis / Sonntag 6. Mai: THORSTEN NAGELSCHMIDT / Sonntag, 6. Mai: Of: Trödeln auf dem Goetheplatz / Dienstag 8. Mai: Das achte Leben (Für Brilka) / Mittwoch, 9. Mai: 
Foto-Stadt-Kunst / Mittwoch 9. Mai: Shantel auf dem Yachtklub / Mittwoch 9. Mai: Engtanzabend / Donnerstag 10. Mai: Maroua Coffee - Arabisches Pop Up Café / Ausstellung / Hinter dem Pergament: Die Welt / V O R S C H A U / Theatertipp – neu im Schauspiel Frankfurt: Emilia Galotti / Freitag, 11.Mai: OF/ Cinema & Cena im Filmklubb / Freitag 11. Mai: Salon Fluchtentier / Donnerstag 17. Mai: The Ella Fitzgerald Songbook - Die hr-Bigband und Patti Austin in der Alten Oper Frankfurt / Samstag 19.05.: THUNDERMOTHER / Impressum

AB INS GRÜNE

Letzte Woche habe ich behauptet, es wäre mal Zeit wieder PARTY zu machen. Aber irgendwie habe ich das dann doch nicht gemacht, dafür aber viel Kultur erlebt. Wir haben den großartigen Schauspieler Matthias Brandt mit dem unglaublich begabten Pianisten Jens Thomas mit PSYCHO im Schauspiel gesehen, bzw. gehört. Das war echt klasse. Zu toppen eigentlich nur vom Bridges Konzert am Sonntag im HR Sendesaal. Obwohl Andrea die Konzerte von Bridges schon so oft hier in den Ausgehtipps angekündigt hatte, haben wir es erst am Sonntag geschafft. Es war ein großartiges Konzert. Drei Stunden haben uns die Musiker*innen, Rapper und Sänger*innen aus aller Welt in ihren Bann gezogen. Wer noch kein Konzert gesehen hat, sollte mal auf der Webseite nachsehen, wann die nächsten Konzerte sind.

Am Montag waren wir dann zum Tanz in den Mai bei FRITZ Deutschland. Tolle neue Location, nette Leute, die man lange nicht gesehen hatte, leckeres Buffet… Wir freuen uns auf die nächste Party.

Auch wenn es nicht spät war, haben wir es am nächsten Tag nicht in den Garten von Freunden geschafft und waren auch nur ganz kurz beim Hendoc im Wald.
Und als wir von der Hohemark zum Hendoc wanderten dachte ich: Mensch, so ein paar Stunden im Grünen tun echt verdammt gut.
Und deshalb kommen jetzt zwei GRÜNE Tipps:

Wie die meisten von Euch ja wissen haben Petra und ich im Mai 2013 den Frankfurter Garten auf dem Danziger Platz ins Leben gerufen. Einen 2500qm großen, brachliegenden Parkplatz haben wir in einen urbanen Garten verwandelt. Leider haben unsere Nachfolger das Projekt letztes Jahr vor die Wand gefahren und jetzt ist der Verein insolvent. Es gibt aber zwei ganz tolle Frauen, die den Platz jetzt übernommen haben. Ihr Verein heißt Bienen Baum Gut und die beiden Frauen sind einfach unglaublich toll. Radelt mal vorbei und schaut Euch den Bienen-Baumwipfel-Pfad an und all die anderen Dinge die dort im Garten passieren.
Als wir am 1.5.2013 den Garten eröffnet haben, haben uns über 100 Menschen geholfen. Viele sind geblieben und haben das Projekt unterstützt, aber auch diese haben dann das sinkende Schiff verlassen.
 Corina und Cher, die beiden tollen Frauen, haben aktuell noch nicht viele Unterstützer*innen und würden sich extrem freuen, wenn neue Leute dazu kommen, die Lust haben in der Stadt zu Gärtnern oder das Imkern zu lernen.
Gleich morgen könnt ihr loslegen. Alle Infos hier

Ohne Stephanie und Torsten, von der Naturschule Hessen, wäre der Frankfurter Garten aber nie so toll geworden, wie er bis zum September 2014 war. Die beiden haben dem Platz die Seele gegeben und vielen von uns das Gärtnern beigebracht. Stephanie hat vor allem mit ihren Kräuterworkshops die Menschen begeistert und wer diese Kräuterworkshops vermisst, dem empfehle ich eine Kräuterreise im Juli mit Stephanie an die Costa Blanca. Alle Infos hier, oder unten in der SUCHE BIETE ECKE


Ich wünsche Euch ein tolles Wochenende, wir fahren ins Piemont... auch da soll es schön grün sein.

A presto, Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen, die heute alle wieder dabei sind: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten für die folgenden Tickets bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net (Uwe)

2 x 2 Karten für das Konzert von Thundermother am 19.5. im Bett. Gewinnfrage: Von wem stammt der Satz "Die Null muss stehen?" (Nachzulesen im Gerollten)

3 x 2 Karten für WORTMELDUNGEN am Sonntag im Schauspiel. Gewinnfrage: Was empfiehlt Daniela für Freitag, den 11.5.?

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Antworten für die folgenden Tickets bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net (Daniela)

1 x 2 Gästelistenplätze für die Very Good Night Party am Samstag auf dem Yachtklub. Gewinnfrage: Wann legt Lydia Schmidt auf?

2 x 2 Gästelistenplätze für die Party mit Shantel am Mittwoch auf dem Yachtklub. Gewinnfrage: Wie lange dauerte das Spiel Italien-Deutschland bei der WM 1970. (Nachzulesen im Gerollten)

3 x 2 Gästelistenplätze für den Engtanzabend mit Stella am Mittwoch im Logenhaus. Gewinnfrage: Wo gehe ich am Donnerstag nach dem Mittagessen hin?
Foto: Ernst Stratmann

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Antworten für die folgenden Tickets bitte an ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com (Martin)

2 x 2 Eintrittstickets für die Ausstellung "Hinter den Pergamenten" im Dommuseum. Gewinnfrage: Was empfiehlt Martin für Sonntag?

2 x 2 Tickets für Richard III am Sonntag um 16:00 Uhr im Schauspiel. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Freitagabend?

SUCHE BIETE

(Daniela)

Dorthin reisen,
wo Pfeffer und Thymian wachsen
Es gibt ein Stück Land an der Ostküste Spaniens, das nach Thymian und Meer duftet. In beidem lässt es sich genussvoll leben. Die „Plana“ ist ein kleines Paradies mit Palmen, Pinien und einem Leuchtturm. Und mit der Möglichkeit, zu sich selbst zu finden. Sie werden behutsam an die Hand genommen um durch ein Tor begleitet zu werden, hinter dem sich neue Räume verbergen und die Zeit anders tickt.
Eine erfrischende Kräuterreise
Das Anwesen inmitten des Naturparks „Montgo“ bietet Herberge, Hängematten und Herzlichkeit. Im großen Garten wachsen wohlschmeckende Kräuter für frischen Tee. Im Labyrinth zelebrieren wir gemeinsam Naturrituale und die reizvolle Umgebung lädt zu kleinen Spaziergängen und größeren Wanderungen ein. Einem morgendlichen Bad im Meer folgt ein „König“liches Frühstück. Danach widmen wir unsere Aufmerksamkeit ganz den Heilpflanzen Rosmarin, Thymian und Lavendel. Setzen Öle an, bereiten Auszüge, stellen Salben und Teemischungen her. Doch auch ein Besuch des Wochenmarktes lohnt sich sehr. Das Städtchen Javea lädt zum Verweilen an.
Mit einem Picknickkorb voller spanischer Leckereien genießen wir die Sonnenuntergänge am Strand oder vom Leuchtturm aus.
Eckdaten: Termin: 14. bis 21. Juli 2018, Kosten: 590 Euro inkl. Verpflegungs- und Übernachtungskosten sowie Seminarmaterial. Teilnehmerzahl: 6 Frauen mit Herz und ohne Uhr
Spanischkenntnisse nicht erforderlich. Anmeldefrist: bis 16. Juni Alle Infos hier.

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Mieter*in gesucht: 2 1/2-Zimmer-Wohnung

Schon vor ein paar Jahren hatte ich diese sympathische Anzeige von Torsten in den Ausgehtipps und damals dachte ich: ach, das hört sich echt nett an. Heute denke ich es wieder und bin mir sicher, dass die Perle bestimmt schnell vergeben sein wird. (Für alle Neu-Frankfurter: Ich habe neulich 20 Minuten mit dem Rad von Neu Isenburg ins Ostend gebraucht) "Liebe Freunde, finde, wir Künstler und Künstlerfreunde sollten einander unterstützen, daher diese Info zuerst an Euch (könnt Ihr auch gerne weiterleiten): *** 3km südlich von Frankfurt, U-, S- und Autobahnanbindung, 10 Min nach Stadtmitte und zum Flughafen FRA: *** Neu Isenburg, Westend, am Waldrand 2 1/2-Zimmer-Wohnung (das dritte Zimmer ist Esszimmer mit Durchgang zur Küche), ca. 60qm, Einbauküche, Gartenmitbenutzung, renoviert €465 kalt, ab 1.8. frei (auf Absprache auch früher beziehbar). Musiker- und künstlerfreundlich!!! Kontakt: Torsten de Winkel, info@bimbache.info +49.177.541 3187

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(Andrea)
Volunteers gesucht „Eine Stadt zeigt sich. Offen“.
Einen Tag der besonderen Art hatten sich die Urban Medias, also Loimi und die Kremershoff-Brüder 2014 ausgedacht: Offenbach offen war ein Stadtspaziergang mit Blick hinter die Kulissen, ganz nah und auf Tuchfühlung, weil ganz viele nette Menschen die Türen öffneten, in ihre Wohnzimmer oder Ateliers luden, man ins Gespräch kam und schöne, teilweise auch nachhaltige, Begegnungen hatte. Ein schönes Konzept und ich freue mich, dass die Veranstaltung am 9. und 10. Juni eine Neuauflage erlebt. Die Locations stehen fest und jetzt werden Freiwillige gesucht, die bei den ca. anderthalbstündigen Hausbesuchen bei unseren spannenden GastgeberInnen aus ganz Frankfurt und Offenbach (www.offen.city) dabei sind und gegebenenfalls die Gespräche moderieren und anzukurbeln. Ehrensache, dass ich auch ein bis zwei Slots übernehme.

F R A N K F U R T EBEN

(Martin)

Aufruf zum politisch-kritischen Schaufensterbummel!
Ein Laden in der Innenstadt positioniert sich und zeigt Verantwortung

FUCK AFD!  AUFSTEHEN GEGEN RASSISMUS!  ASYL IST MENSCHENRECHT – REFUGEES WELCOME!  ATOM PROFITEURE STILLLEGEN WELTWEIT!
NO NAZIS!

Das sind keine Sprüche aus meiner Aufklebersammlung, sondern die entdeckt man tatsächlich beim Bummeln durch die Frankfurter Innenstadt als politische Botschaften im Schaufenster! Ziemlicher Hammer – oder?

Die GALERIE GESAMTMETALL - am prominenten Liebfrauenberg ganz mitten in der Stadt – ist einer meiner Lieblingsläden (von Daniela übrigens auch, ich höre, die Trauringe für den Tag der Tage, werden dort gefertigt!).
Und die Galerie Gesamtmetall macht ernst mit ihrer Deko: nicht nur Schmuck, sondern Statement.

GESAMTMETALL GEGEN GLEICHGÜLTIGKEIT - GESAMTMETALL FÜR MENSCHLICHKEIT

Da übernimmt ein Einzelhändler tatsächlich gesellschaftliche Verantwortung und nutzt Werbefläche nicht nur zum Verkauf, sondern als Plattform für politische Messages. Unternehmerisches Handeln und als kritisch-politischer Bürger was zu wollen und dafür die vorhandenen Ressourcen zu nutzen, geht mustergültig Hand in Hand. Könnte Schule machen und das wäre doch mal was: Karstadt gegen AFD, Douglas für Menschenrechte, Saturn sagt Nazis raus...

Dass die Galerie Gesamtmetall hier nicht eine geschickte Marketingstrategie fährt, sondern tatsächlich was will, wird daran deutlich, dass Arne Peters, der Inhaber der Galerie Gesamtmetall, in nächster Zeit zu einem Event mitten auf dem Liebfrauenberg einladen will. Dort sollen ausgewählten Menschen des politischen Lebens sich zu speziellen Themen äußern und wir können mit ihnen ins Gespräch kommen und diskutieren.

Wir werden euch in den Ausgehtipps natürlich auf dem Laufenden halten und die Termine veröffentlichen.

Und bis dahin, überlegt wo ihr kauft, wertschätzt kritische Schaufenster, Schmuck natürlich bei Gesamtmetall und – wenn, dann rasselt politisch mit euren Diamanten.
Galerie Gesamtmetall - Schmuck, Liebfrauenberg 52, Frankfurt-Innenstadt.

G E D R U C K T E S

(Petra)

Elektronische Klänge wabern durch die leuchtende Mai-Sonne. Ich bin bei „Jil Sander: Präsens“ im Museum Angewandte Kunst – mit meiner Mutter. Das ist ein besonderer Tag. Und ich glaube, Frau Sander würde es gefallen: Mutter und Tochter, die sich über ihr kreatives Wirken freuen und es ausführlich bestaunen. Die Stoffe, die Schnittführung. Und sich erinnern an Momente „in Jil-Sander“ und darüber ins Plaudern geraten. Die lange großäugig bei den Laufsteg-Filmen sitzenbleiben.
Gleichzeitig schafft das Museale eine Distanz und schärft unseren Blick für das Bahnbrechende, Ikonografische des Gesamtwerks, das zumindest ich mir zuvor nicht so bewusst gemacht hatte. Die puristischen Kleidungsstücke sind ja bloß ein – großer – Teil dessen, doch auch was das großartige Logo (das bitte niemals einen Relaunch braucht!), die Kampagnen, ihre Bildsprache, die schlichte und einheitliche Gestaltung der Läden, die Einflüsse von Architektur und Kunst angeht, muss all dies anfangs unglaublich neu und anders gewesen sein. So unglaublich übrigens, dass ihre erste Kollektion in Paris 1975 ein Reinfall war.
Zugegeben: Die klassische Jil-Sander-Mode ist für mich der Style der Mütter, meine wahre Begeisterung begann erst, als der Belgier Raf Simons 2005 das Designzepter übernommen hatte und einen neuen Twist hineinbrachte. Frecher, jünger und manchmal etwas schräg. Auf dem Foto sind Teile aus der letzten Kollektion von Jil Sander selbst aus 2014 zu sehen. Das farbig-unordentliche Muster, mit dem auch Boden und Wände tapeziert sind, auf den ersten Blick untypisch. Doch wenn man weiß, dass es der italienische Künstler Alighiero e Boetti Stickerinnen in Afghanistan nach deren eigenen Entwürfen auf riesige Teppiche sticken ließ, passt es wiederum ganz wunderbar.
Jil Sander hat nicht nur einen Stil geprägt, sondern eine Ästhetik, die zeitlos immer wieder klar, frisch, modern ist.
Und es gäbe noch so Vieles zu sagen, über die herausragende Mode und die bewundernswerte Persönlichkeit von Jil Sander, über die Klangkunst von Frédéric Sanchez, die seit 1991 die Defilees begleitete, doch: Schaut selbst, es ist eine Freude für die Sinne und jetzt die letzte Möglichkeit – die Ausstellung endet am Sonntag.

Freitag 4. Mai: Jazz @ Montez

(Daniela)

Wären wir heute Abend nicht bei APRIL FRISCH, das ist DIE Schulparty der IGS Nordend, d.h. Eltern trinken und feiern, damit genug Geld für die Abschlussfahrt der Kids in die Kasse kommt, wären wir heute Abend im Kunstverein Familie Montez, denn Lorenzo hat heute Abend wirklich tolle Musiker auf der Bühne und wenn man schon im Montez ist, kann man sich auch gleich die aktuelle Ausstellung anschauen (siehe Sonntag)

No Lega kommt ins Montez.

Während Lejeune und Rubow bereits jeweils zweimal bei uns aufspielten feiern der Hessische Jazzpreis Gewinner Valentin Garvie und der Berliner Bassist Matthias Nowak ihre Premieren im Montez. Musikalisch erwartet uns Contemporary Jazz vom feinsten. An den Plattenspielern erwartet uns Kool DJ Kurt, ein Abend voller "Top Shit" Musik.

Matthias Nowak – b, Martin Lejeune – g, Valentin Garvie – tp, Oli Rubow – organic electro beats

Einlass 21:00 Uhr Beginn 21:30

Kool DJ Kurt - Turntables
Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7

Freitag, 04. – Samstag, 05.Mai: 
Videokunst

(Petra)

Vom MMK Museum für Moderne Kunst bis zum Main verwandeln an zwei Abenden Galerien und Ladenlokale die Fahrgasse zur „Ausstellungshalle ohne Dach“. Wie gehen zeitgenössische Videokünstler*innen mit den Themen Individuum, Wandel, globalem Umbruch und Gesellschaft um? Wer muss ich sein, wer will ich sein, wer kann ich sein? Das sind die grundlegenden Fragen, denen Vkunst Frankfurt 2018 nachgeht. Hier werden jetzt zum achten Mal aktuelle Tendenzen und Strömungen internationaler Videokunst gezeigt, dieses Mal zum Thema „Mein neues Ich“. Mit über 20 internationale Positionen, ausgewählt aus über 400 Einreichungen.



Vkunst „Mein neues Ich“, Fahrgasse
Uhrzeit: jeweils 20 – 24 Uhr, Eintritt: frei
Künstlerführung am Freitag um 21 Uhr
Verleihung des Medienkunstpreises „vkunst“ um 22 Uhr
Kuratorenführung am Samstag, um 21:30 Uhr zur Nacht der Museen.
 

Freitag 4.- Sonntag, 6.Mai: Der Fleischgarten

(Martin)

Es ist natürlich ein Konzert ebenso für Vegetarier*innen, auch wenn der Abend mit ‚Der Fleischgarten’ überschrieben ist. Wer Les Trucs schon mal gehört hat, weiß, dass es experimentelle Musik zu hören gibt. Sehr spannend, ich war vor einiger Zeit bei Les Trucs und war äußerst hingerissen!

„Nach vier Jahren, in denen sie ausschließlich für andere Künstlerinnen und Künstler tätig waren, melden Les Trucs sich endlich mit einem neuen Album und einem eigenen Stück zurück. Das Elektronik-Duo, bestehend aus zwei Menschrobotern und einer Menge elektronischer Gerätschaften – halb Fleisch, halb Draht, halb Experiment, halb Pop –, rückt uns in seiner ersten Musiktheaterproduktion mit einer klanglichen Vivisektion des Körpers auf den Leib! Gemeinsam mit Les Trucs erobern die Leber, der Darm und andere Kuriositäten die Bühne und werfen sich in die Schlacht um die Deutungshoheit über den menschlichen Körper. Als Anrufung, musikalisches Happening und utopisches Aktionsfeld bildet „Der Fleischgarten“ zugleich den exklusiven Auftakt für die Europa-Tour, die das Duo im Anschluss an die Vorstellungen in Frankfurt mit seinem Album „Jardin du Boeuf“ (Release: 4.5.) startet.“

Hier gibt’s Musikvideos: Die Oberfläche; Ein Chirurg

Am 4. & 5. Mai um jeweils 20 Uhr und am 6.5. um 18 Uhr im Mousonturm
Foto: mousonturm

Freitag, 4. – 18. Mai: Out of Order – Forced Entertainment

(Martin)

Forced Entertainment sind immer ein Erlebnis! – Das schrieb ich letzte Woche als Vorankündigung. Zwischenzeitlich hat die Premiere stattgefunden: Ich bleibe dabei!
Forced Entertainment, die postdramatische britischen Theatergruppe, wurde 2016 mit dem Internationalen Ibsen-Preis ausgezeichnet und war 2017 zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen (eine der zehn bemerkenswertesten Stücke des Jahres!).
„Auf einer nackten, hell erleuchteten Bühne gibt eine Truppe trauriger Clowns alles, um miteinander klarzukommen und die Zeit totzuschlagen. Ein altes Musikstück läuft  in Dauerschleife – die Musik passt nicht, aber niemand scheint sich darum zu scheren. Sie proben alte Gags, verstricken sich in neue, vergessen, dass irgendetwas passiert ist, erinnern sich dann wieder und vergessen erneut. Sie streiten sich und jagen einander, anfallsartig, chaotisch, ungelenk, kommen dann wieder zur Ruhe und warten ab, bis die ganze Hektik von vorne losgeht.“
Und tatsächlich sind es diese Clowns, die auf der Bühne im Bockenheimer Depot ‚ungehörte’ Geschichten erzählen. Es wird kein Wort gesprochen. Wenige Tage vor der Premiere sei der gesamte Text gestrichen worden, wurde berichtet. Der Ausdruckskraft dieses Abends tut es keinen Abbruch. ‚Unspezifisch genau’ ist dieser Abend. Freilich gibt’s Handlung, jede Menge; sensationell ist, wie die ‚Sprachlosigkeit’ der Akteure innere Türen bei den Zuschauer*innen aufmacht. Es war im höchsten Maße spannend, sich nach der Vorstellung über das zu unterhalten, was man meinte gesehen zu haben – und das waren jeweils sehr unterschiedliche Geschichten...
Hier eine interessante Kritik in der taz zu ‚Out of Order’:

Für einige Vorstellungen gibt es noch Karten. Nicht versäumen!
Bitte schaut sowohl auf den Homepages des Mousonturms als auch beim Schauspiel Frankfurt nach, ob noch Tickets zu haben sind, denn es werden unterschiedliche Kontingente verkauft!!!
 ‘Out of Order’ – Forced Entertainment: Freitag, 4.5. und Samstag, 5.5.,  Dienstag, 15. – Freitag 18.5. um jeweils 20.00h im Bockenheimer Depot.

Freitag, 4.Mai:OF/ May the 4th be with u

(Andrea)

Habt Ihr schon mal eine Todessternwaffel gegessen? Die blaue Milch vom Planeten, dessen Name mir gerade entfallen ist, getrunken? Heute ist eine gute Gelegenheit, Darth Vader & Co zu treffen und dabei Gutes zu tun: Die Nerds Cantina (Nomen est Omen...) wird heute wieder zum Treffpunkt für Sternenkrieger und sammelt für das Kinderhospiz Bärenherz: "Hallo liebe Freunde. Da am 4.Mai ein Star Wars Tag ist wollen wir für Bärenherz Geld sammeln. Wir werden auch Imperiale Unterstützung bekommen von der German Garrison 501st Legion. Auch die Beskarschmide (Mandalorianiche Kopfgekdjäger) werden uns unterstützen. Wo:Stop and Go Nerds Cantina Kleiner Biergrund 17 63065 Offenbach Wann: ab 11 Uhr bis 18 Uhr 

Freitag, 4.Mai: Of/Filmklubb

(Andrea) Wenn Ralph Turnheim einen Film vertont, muss man dahin gehen! Das ist nämlich im wahrsten Wortsinn großes Kino und ein sensationeller Spaß. Ralph Turnheim ist wohl der einzige professionelle Stummfilmerzähler im deutschen Sprachraum. Er vertont Filme live, lyrisch & wienerisch. Dieses Mal hat er sich "Buster Keaton - "7 Chancen" angenommen und es wird sicher wieder volles Haus im Filmklubb im Isenburgring. Daher entweder reservieren oder gaaanz früh vor der Tür stehen: nic@filmklubb.de oder 0177 2222 345

Freitag 4.Mai: OF/ Stummfilm & Ton in den Parksidestudios

(Andrea)

Ach, ich werde heute weder zum einen noch zum anderen Filmabend gehen können, obwohl beide die wahre Versuchung sind. Zumal die Premiere in den Parkside Studios es auch in sich hat: Es gibt ausgewählter Stummfilme mit eigens abgestimmter Livemusik. "Eine der schönsten Locations des Rhein-Main-Gebiets – für uns und alle Stummfilm- wie Klangfreunde ein großes Glück! Dank dem tollen Engagement von Britt Baumann (Amt für Kulturmanagement) und Andreas Schmidt (Parkside Studios) kann es direkt losgehen: am Freitag, den 04.05.2018 haben wir uns zum Auftakt für Murnaus „Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen“ – einer der eindrucksvollsten Stummfilme aller Zeiten – entschieden. Musikalisch wird er von Balduin begleitet und umhüllt, einem Frankfurter DJ- und Produzentenduo mit Schwerpunkt auf Electro Swing. Der Kartenvorverkauf startet ab sofort im OF-InfoCenter, Salzgäßchen 1. Eines ist ganz sicher: Es wird besonders werden! " Besser kann man es nicht sagen, daher 1:1 Daniel Brettschneider kopiert :-)

Freitag 4. Mai: OF/Kassiber in Leuchtschrift 04 — Show für Slamkunst, Musik & Unfug

(Andrea)

Leider habe ich heute schon etwas anderes und ich sage nicht Besseres vor. Aber wer Lust auf Wortspiele der besonderen Art und vor allem, ich lese Unfug, das gefällt mir, sollte heute unbedingt in die afip gehen:  

„Mehr Licht“ waren die letzten Worte Johann Wolfgang Goethes, heißt es. Am Offenbacher Goetheplatz kommen nun zwei junge Literaten dem angeblichen Anliegen des Dichterfürsten nach: „Kassiber in Leuchtschrift“ ist der Titel der Lesebühne, die am 7.12.2017 in der afip (Akademie für interdisziplinäre Prozesse) Premiere feierte. Die beiden Gastgeber Samuel Kramer (21) und Finn Holitzka (22) gehören zu Hessens umtriebigsten und erfolgreichsten Poetry Slammern. In ihrer Heimatstadt soll nun ein Kleinod für Bühnenpoesie entstehen. „Slams sind fantastische Veranstaltungen, aber nach fünf Minuten muss man schon wieder die Bühne räumen für den nächsten Vortrag“, sagen die Veranstalter, „Wir wollen uns und dem Publikum etwas mehr Zeit geben.“ Auch für die wechselnden Gastspiele aus der deutschsprachigen Szene. Zum Auftakt wurde Florian Cieslik eingeladen, hessischer Meister im Poetry Slam 2014 und Moderator der Molotow-Slamshow in Frankfurt. Er wird ebenso Kurztexte präsentieren wie Kramer und Holitzka. „Stärker als bei anderen Formaten wollen wir aber auch Experimentelles wagen.“ Und zwar in alle Richtungen: schwierigeren Themen und Textformen möchte man sich zuwenden, aber auch dem gepflegten Nonsens. Alles kurzweilig und in unverwechselbarem Live-Ambiente. Schließlich lautet der Untertitel: „Show für Slamkunst, Musik und Unfug.“ Für die akustische Unterstützung kommt als zweiter Premierengast Künstler Sebastian Bender hinzu. Lutz Jahnke von der afip sagt: „Die Jungs sind die Spitze Hessens. Es wird ein etwas irgendwie wohl hoffentlich, das hängt vom Publikum, naja — kommt Julia eigentlich, ganz Besonderes...!“ Auch für spontane Beteiligung sind die Autoren offen: Wer selbst ein Gedicht vortragen, ein Kunstwerk präsentieren oder einen Witz erzählen möchte, dem stehe das Mikro für einen Moment zur Verfügung. Eine Frage bleibt: Was hat es mit dem Titel „Kassiber in Leuchtschrift“ auf sich? Zu viel verraten wollen Finn Holitzka und Samuel Kramer nicht. So müsse ein gutes Bühnen-Gedicht eben sein. Oder wie ein Liebesbrief als XXL-Plakatwand an einer Hausfassade. Und vielleicht bringt die Auflösung ja einige Augen zum Leuchten. Goethe dürfte es freuen. „Kassiber in Leuchtschrift – Show für Slamkunst, Musik und Unfug.“ afip Offenbach (S-Bahn-Haltestelle Ledermuseum) Einlass 19:30 Uhr, Beginn 20 Uhr. Karten an der Abendkasse: 7 Euro. 

G E R O L L T E S - Fußballweisheiten

(Uwe)

Am Sonntag standen ein sehr guter Freund und ich mal wieder gemeinsam dort, wo wir schon seit vielen Jahren sonntags stehen: Am Spielfeldrand auf einem Sportplatz irgendwo im Kreis Groß-Gerau. Wir redeten wie so oft über das, was auf dem Platz und in der Welt passiert. Gerade läuft es bei unserem Verein, dem ruhmreichen TSV Goddelau, und in der Welt nicht so rund, dafür wittert sein HSV noch einmal Morgenluft und wird am Wochenende in Frankfurt versuchen, den Relegationsplatz (Platz 16) zu erreichen. Bei der lausigen Form von Hauptkonkurrent Wolfsburg (auf den sie nach dem Sieg im direkten Duell letzte Woche nur noch zwei Punkte Rückstand haben) und von der Eintracht sollte das nicht unmöglich sein. Scheinbar habe ich die „Rothosen“ aus der Hansestadt vor wenigen Wochen zu früh abgeschrieben. Zwei Spieltage sind es noch. Es bleibt spannend. Auch für die Eintracht geht es ja noch um etwas: Platz 7 verteidigen und die Euro League erreichen.

Ihn fragte ich, über was ich in dieser Woche im GEROLLTEN schreiben soll. Er meinte, man müsste einmal mit den alten dusseligen Fußballweisheiten aufräumen. Mit dem ganzen Schwachsinn und den Vorurteilen, die über Generationen weitergegeben werden. Diese werden auch dadurch nicht richtiger, dass sie laufend von Experten im Fernsehen aufgesagt werden. Der Pabst meint ja auch, dass der Exorzismus auch heute noch notwendig ist. Dies ist wie der Spruch vom Fussballheiligen Sepp Herberger "Ein Spiel dauert 90 Minuten" aber natürlich überlieferter Quatsch. Ein Spiel dauert fast nie neunzig Minuten. Nimmt man die Nachspielzeit aus erster und zweiter Hälfte dazu, wird nicht selten 93 – 98 Minuten, in England sogar bis zu 100 Minuten, gespielt. Viele Jahrhundertspiele,wie beispielsweise Italien – Deutschland bei der WM 1970, dauerten wegen der Verlängerung sogar über 120 Minuten.
Der Gefoulte schießt mittlerweile die Elfmeter auch gerne selbst (wenn er bei dem vorausgegangenen Foul nicht so abgetreten wurde, dass er nicht mehr stehen kann) und selbst ein „Winning-Team“ wird ein Wochenende später wieder auseinanderrotiert. Wenn die neue Trainergeneration dies nämlich nicht täte, könnten sie vor der Presse nicht lang und breit erklären, was ihnen mit der personellen Umstellung mal wieder für ein sensationeller Kniff gelungen ist. Und der Jupp Heynckes kann bei Bayern sowieso Winning Teams changen wie er will und beispielsweise einen fünfzehnjährigen C-Jugendspieler aufstellen, so demütig gehen die Gegner in die Spiele gegen den Rekordmeister.

Der Eintrachttipp (von einem Schalkefan)
Eintracht Frankfurt – Hamburger SV 1-2

Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen zu Fußballweisheiten
„Die Null muss stehen“. Ein Satz vom Schalker Jahrhunderttrainer Huub Stevens. Ich mochte Huub und insbesondere diesen Satz nie. Dann doch lieber „Angriff ist die beste Verteidigung".

Samstag 5. Mai: SGE gegen den HSV

(Daniela)

Es ist zum Heulen, der Zukünftige ist nicht nur SCHALKE, sondern auch noch HSV Fan. Das ist nicht wirklich schön, aber ich kann es ja eh nicht ändern. (In den Farben getrennt in der Sache vereint!)

Nach dem letzten Spiel der Eintracht hat sogar eine Freundin, die ich jetzt mal so als den MEGA FAN der Eintracht bezeichnen würde gesagt, sie würde nicht zum Pokalspiel gehen, obwohl sie seit Wochen jeden Tag über nichts anderes spricht, als wie sie es wohl anstellen könnte an ein Ticket zu kommen.
Ja, es war ein grotten schlechtes Spiel und ich glaube auch, dass das in Berlin ein Desaster werden kann, aber eben nur kann... Im Moment glaube ich immer noch, dass wir es schaffen. Das heutige Spiel schaue ich mir nicht an. Wirklich schade, ich kann nicht ins Waldstadion, aber wir sind auf dem Weg nach Italien.
Einbrecher, die ihr das jetzt hier lest: keine Chance! Die Wohnung ist besetzt. Nicht so wie das in Spanien zur Zeit usus ist, aber ähnlich. Auf jeden Fall hängen hier sportliche Männer mit mindestens 185 cm Körpergröße rum...

Zurück zur Eintracht... geht zur Silke.. ins Backstage. Best Place außerhalb des Waldstadions.

Samstag 5. Mai: 4. Frankfurter Riesling Tag

(Daniela)
Ich wusste es schon immer: Jesko ist crazy! Er macht es wirklich! Nach 3 erfolgreichen, immer proppenvollen Rieslingtagen im HORST wechselt Jesko, unterstützt von Uli, die Location und geht in das wundervolle Palmengarten Gesellschaftshaus. Hammer!

Wie gerne wäre ich bei diesem Ereignis dabei. Ich mag ja nicht nur Jesko, sondern auch den Riesling..

Der Riesling-Gipfel 2018. Für Alle, die die Königin der Trauben lieben!


6 Weinhändler & 30 Winzer mit über 200 Rieslingen werden bekennenden “Weinnasen”, aber auch Einsteigern, wieder ein Lächeln in’s Gesicht zaubern!
Erfahrt aktuelle Trends in der Rieslingszene, befragt dazu die Weinhändler und Winzer und macht euch ein eigenes Bild vom 2017’er Jahrgang.
Und auch im vierten Jahr wird selbstverständlicher Weise der Frankfurter Riesling Preis vergeben. Ihr wählt vor Ort Euren Lieblingsriesling und mit ein bisschen Glück könnt 1 Kiste vom Sieger gewinnen.

Eintritt inkl. Verkostung: 12,00 € (zuzüglich VVK Gebühren)
Tickets im Vorverkauf

Teilnehmer 2018:
Weinhändler und Gastwinzer:

Weinhalle Frankfurt;  Weingut Carl Loewen, Mosel; Weingut Prinz, Rheingau
Weingut Weber Brüder, Saar; Frankfurt/Wein; Achim von Oettinger, Rheingau; Fusser, Pfalz; Stefan Steinmetz, Mosel; K & M Gutsweine; Weingut Heymann-Löwenstein, Mosel; Weingut Mehling, Pfalz; Weingut Balthasar Ress, Rheingau
Weingut Sven Nieger, Baden; Weinhandlung Dr. Teufel; Reichsrat von Buhl; Robert Weil; Neverland; Weinsocietät; Weingut Volker Schmitt, Rheinhessen; Weingut Roth, Württemberg; Dealer de Vin; Albrecht Engel, Rheinhessen; Nick Köwerich, Mosel;
Winzer: Weingut Tesch; Weinhof Herrenberg; Bio-Weingut Goswin Kranz;
Weingut Klös; Weingut Hartmann; Weingut Finger; Weingut Büsser-Paukner; Weingut Jung-Dahlen; Weingut Bott; Weingut Sohlbach; Weingut Kasper-Herke

Samstag 5. Mai: Very Good Plus Vinyl & Labelmarkt

(Daniela)

Wären wir nicht auf dem Weg nach Italien, wären wir heute auf jeden Fall auf dem Yachtklub. Das Wetter ist fantastisch und es gibt keinen schöneren Ort in Frankfurt um entspannt Musik zu hören und heute sogar um Musik einzukaufen, denn Pedo organisiert eine Plattenbörse und dazu gibt es ein tolles DJ Line-Up.

Heute findet die erste Ausgabe des Very Good Plus Vinyl & Labelmarkt statt.
Um 14 Uhr startet auf der großen Terrasse die Plattenbörse/der Labelmarkt. Dort könnt ihr Plattenkisten durchstöbern, um Raritäten, günstige Secondhandware oder Merchandise-Artikel zu ergattern. Nebenbei könnt ihr drinnen und vorne auf der Terrasse bei Kaffee & Kuchen oder kühlen Drinks & Tapas den DJ- und Beat-Sets lauschen. Wer’s nicht packt, kann von zuhause lauschen - das Kölner Internetradio dublab.de streamt das VG+ Tagesprogramm. Familien und Kinder sind willkommen! :-)

VG+ DAY im Yachtklub & Audiostream via Dublab.de
14h    herb.sun & Karlsson live set (Da Humpf Posse)
15h    Lydia Schmidt (unbreakmyheart)
16h    Koolkat (Born To Shine)
17h    Wun Two live set (COTA)
18h    Pedo Knopp (Trust Your Audience)
19h    Koloman Trax (Soundmirror, Tactile)

VG+ NIGHT im Yachtklub
22 - 4h
Guy Dermossesian (Kalakuta Soul)
Joscha Creutzfeld (Dublab.de)
Lydia Schmidt (unbreakmyheart)
Pedo Knopp (Trust Your Audience)

Tagsüber ist der Eintritt frei. Ab 22:00 Uhr kostet er 8,- €

Samstag, 5.Mai: Of/ Backschaft

(Andrea)

Ein nettes warum-up für die Nacht der Museen gibt es heute am Backschaft (das ist das tolle Restaurantboot am Mainufer in das ich bitte auch nochmal in diesem Leben eingeladen werden möchte). Heute ist quasi für Jedermann, mit Bar (ab 15 Uhr) und Grill (ab 17 Uhr) auf der Wiese mit US-Flanksteak, Bärlauch-Bratwurst, Cous Cous Burger, frischen Drinks, bei dem man den Alkohol fataler Weise kaum merkt. Ansonsten: Gin Tonic geht immer. Reservierungen sind nicht erforderlich, Platz auf der Weise ist genug da. Wer möchte, kann auch auf unseren neuen Picknickkorb zurückgreifen. Dieser ist voll ausgestattet mit Brot, Aufstrichen, Tapenaden, Obst, Getränken und dem ganzen Zubehör (Gläser, Decke, etc.), kostet komplett nur 69€ (zzgl. Pfand) und kann für bis zu 4 Personen genutzt werden.

Samstag, 5.Mai: OF/ Nacht der Museen

(Andrea)

Ich habe keine Ahnung, wie ich mich am Ende organisieren werde, ABER ich will unbedingt in den Offenbacher City-Tower, weil dort eine Bar installiert ist UND ich will ins Filmmuseum weill da das Oh!chestra und die OhOhOhs spielen. Außerdem, wieder Offenbach, gibt es im Ledermuseum Tango Argentino mit Mitmach-Kurs, Finderfood etc. Im Haus der Stadtgeschichte legt DJ Sven Eismann „Sounds aus der Rille“ eben auf Vinyl auf und im Klingspor Museum liest Museumsleiter Dr. Stefan Soltek „Zur Mitternacht“. Um nur ein paar Programmpunkte zu nennen, die ich auf meinem Zettel habe...Ich nehme das Rad, fahre durch die Nacht und lasse mich treiben....www.offenbach.de/ndm2018

Sonntag 6. Mai
: Ausstellung

(Petra)

Lautstarke Debatten über Antisemitismus: Gut so – aber traurig, dass sie im Jahr 2018 wieder und immer noch nötig sind. Deshalb schicke ich Euch heute ins Lola Montez. Ihr seid hier mitten in der Graphic Novel „Der letzte Nazi“ von Zarathroxa, denn die Originalbilder werden gezeigt. Eine bitterböse Satire, ein bizarres Gedankenexperiment: Was wäre, wenn die Nazis den Krieg gewonnen hätten? Wo würde der Rassenwahn der Nazis enden? In einem alternativen Geschichtsverlauf des 20. Jahrhunderts wird uns eine Welt vorgeführt, die erschreckende Parallelen zur Gegenwart aufzeigt – etwa wenn sich am rechten Rand der NSDAP eine noch radikalere Partei abspaltet, welche sich „Alternative für Deutschwelt“ nennt…in der Comiclesung wird das sicher noch eindrucksvoller.
Der letzte Nazi im Montez, Ausstellung und Performance, Kunstverein Lola Montez, Comiclesungen/Performance: 20 Uhr (plus Sonntag, 6.Mai um 19 Uhr), Eintritt: k. A., die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 6. Mai jeweils von 12 – 22 Uhr zu besichtigen.

Sonntag 6. Mai: Richard III im Schauspiel Frankfurt

(Martin)
 
Ich gestehe es ohne Reue und mit großer Leidenschaft! Es waren einige Male, die ich mir diesen Richard III angeschaut habe...
Nun kommt er zum letzten Mal (zum Glück nur in dieser Spielzeit) und da es tatsächlich noch Tickets gibt, empfehle ich sehr, den Sonntag Nachmittag nicht auf dem Sofa zu verbringen oder sonst was zu tun, sondern sich vorzüglich bespielen, verführen, zum Zeugen machen zu lassen, Morde zu erleben, Flüche und exzellente Fiesheiten zu hören, über bodenlose Unverfrorenheit zu staunen – schlichtweg großes Theater zu erleben. 
Sensationell ist die Bühne: Dieses Richard-Drama spielt sich in einer Arena oder sozusagen in einem ‚Boxkampfring’ ab. Das Publikum sitzt rundum und wird zum Akteur des Geschehens. Gespielt wird im gesamten Raum und gelegentlich mutiert man zum Uhu, der den Kopf nach allen Seiten zu drehen hat.
Dem Regisseur Jan Bosse ist etwas Besonderes gelungen. Dadurch, dass der Raum so fulminant bespielt wird, teilt sich dieses Mammutwerk in viele (immer inhaltliche miteinander verbundene) ‚Kammerspielchen’ auf. Das macht Spaß, ist unterhaltsam und führt dazu, dass ständig was los ist.
Beispiellos ist die schauspielerische Leistung. Wolfram Koch (der Frankfurter Tatort-Kommissar) spielt genial. Diese Entwicklung des Richard vom grauen Mäuschen hin zum Meisterintriganten, der die Gegner hemmungslos aus dem Weg räumt oder räumen lässt, das ist größte Schauspielkunst. Mechthild Großmann (die Staatsanwältin mit der markanten Stimme aus dem Münster-Tatort) ist unbeschreiblich; als Königsmutter schafft sie es gleichsam nachvollziehbar Verächtlichkeit zu spielen und einen dennoch zum Schmunzeln zu verführen. Und natürlich gilt das alte Theaterprinzip, dass der König auch von den Untergebenen gespielt werden muss – das machen u.a. Claude de Demo, Isaak Dentler, Katharina Bach und Samuel Simon himmlisch und glanzvoll.
Es ist herausragend, wie in diesem Richard III die feinen Mechanismen des Aufsteigens und an die Machtkommens ausgespielt und dargestellt werden, wie Moral augenscheinlich verfällt und die letztendliche Konsequenz von opportunistischem Verhalten und Korruptheit deutlich wird. Hochaktuell...

Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am Sonntag, dem 6.05. um 16.00h (!!) im Großen Haus des Schauspiel Frankfurt.
Und für diese Vorstellung gibt es oben Tickets zu gewinnen!

Foto: Schauspiel Frankfurt

Sonntag, 6. Mai: 
Literaturpreis

(Petra)

Premiere im Schauspiel Frankfurt: Zum ersten Mal wird der WORTMELDUNGEN-Literaturpreis der Crespo-Foundation verliehen. Er will herausragende Kurzprosa, Essays oder Reden auszeichnen, die sich mit den relevanten gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzt. Preisträgerin ist die österreichische Autorin Petra Piuk. Sie wird für ihren Text „Toni und Moni oder: Anleitung zum Heimatroman“ ausgezeichnet, der die Mechanismen von Machtmissbrauch und Sexismus hinter der Fassade einer scheinbar heilen Welt seziert und den Heimatbegriff kritisch hinterfragt. Das Thema wird auch auf einem Podium mit der Autorin und dem Verleger und Publizisten Jakob Augstein, der Soziologin Cornelia Koppetsch und dem Autor Feridun Zaimoglu diskutiert.
 
WORTMELDUNGEN-Literaturpreis und Podiumsdiskussion „Nein heißt ja … Sprache.Macht.Gewalt.“ über die Rolle von Sprache im Kontext von Gewaltmechanismen – vor allem bezogen auf die Verwendung des Begriffes „Heimat“, Moderation: Insa Wilke (Literaturkritikerin), Kammerspiele Schauspiel Frankfurt, Uhrzeit: 11 Uhr, Eintritt: 10 / 8 Euro, weitere Infos
 
Foto: ©detailsinn.at

Sonntag 6. Mai: THORSTEN NAGELSCHMIDT

(Uwe)
 
Ist es nicht wunderbar, wenn Menschen vielseitig begabt sind. Thorsten Nagelschmidt ist Schriftsteller, Musiker und Künstler. Bis 2009 war er Sänger und Gitarrist der Punkband Muff Potter, die diverse Alben veröffentlichte und über 600 Konzerte spielte. Eins davon besuchte ich. Mit seiner Linoldruckserie „Raucher“ hatte er darüber hinaus seit 2011 deutschlandweit zahlreiche Ausstellungen. Und schreiben kann er auch: Unter dem Künstlernamen Nagel veröffentlichte er die Romane „Wo die wilden Maden graben“ oder „Was kostet die Welt“. Seit 2007 gab er Hunderte von Lesungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, eine solche führt ihn nun auch in die Brotfabrik. Kürzlich erschien sein neuer Roman „Der Abfall der Herzen“. In diesem geht es um Liebe, Freundschaft und Verrat. Über einen letzten großen Sommer und die Spurensuche 16 Jahre später. Die taz beschrieb das Buch ganz wunderbar: „Nagelschmidt ist besessen von der Rekonstruktion einer Phase seines Lebens, die viele vergessen, abschütteln oder wie eine erkannte Verirrung hinter sich zu lassen versuchen. Er handelt vom Verlassen werden, von der Klaustrophobie der Kleinstadt, vom Brechreiz, den die Vorstellung auf das ganz normale Leben bei manchen Jugendlichen auslöst, ohne dass sie die geringste Vorstellung davon hätten, was genau denn besser sein könnte“. Gekauft habe ich das Buch bereits, auf das Lesen und die Lesung freue ich mich.

06.05 – Brotfabrik, Beginn: 20 Uhr
 
Foto: (c) Harald Hoffmann

Sonntag, 6. Mai: Of: Trödeln auf dem Goetheplatz

(Andrea)

Schaut Euch das Bild bitte genau an. Fällt euch etwas auf? Die afip braucht eine neue Scheibe. Weil vor Monaten purer Vandalismus wütete. Ebenso lange sammelt Lutz jetzt schon Spenden, 7000 Euro braucht er, keine Ahnung wie viel noch fehlt. Aber darum geht es jetzt ja auch eigentlich nicht. Aber wenn ihr schon auf den Nordendflohmarkt auf dem Goetheplatz kommt, den das Quartiersmanagement der Stadt Offenbach in Kooperation mit der Behindertenhilfe Offenbach e.V. heute von 10:00 bis 15:00 Uhr auf dem Goetheplatz in veranstaltet, schaut doch an der Spendenbox vorbei! "Die Standgebühr ist am ersten Veranstaltungsdatum frei. Aufbau kann zwischen 8:30 – 10:30 erfolgen. Der Verkauf beginnt ab 10:00 Uhr. Dass Stadtteilbüro Nordend nimmt die Anmeldungen entgegen und vermietet bei Bedarf Bierzeltgarnituren (1 Tisch, 1 Bank). Nutzungsgebühr für eine Bierzeltgarnitur soll 1,- EUR betragen. Der Goetheplatz schräg gegenüber des Stadtteilbüros bietet Platz für ca. 15 – 20 Stände. Die Standfläche auf max. 2,5 Meter begrenzt. Gewerbliche Anbieter und Neuwaren sind ausgeschlossen." OK...

Dienstag 8. Mai: Das achte Leben (Für Brilka)

(Martin)

Für mich ist’s eine kleine Traumerfüllung. Ich wollte tatsächlich nach Hamburg reisen, um Jette Steckels Inszenierung des Romans von Nino Haratischwili ‚Das achte Leben (Für Brilka)‘ sehen zu können. Jetzt muss ich deswegen nicht hinfahren, weil Hamburg nach Wiesbaden kommt!

NDR Kultur berichtete anlässlich der Premiere von ‚Das achte Leben (Für Brilka)‘ am Thalia Theater: „Was das Ensemble an diesen Abend leistet ist schlicht großartig.“ Wen wundert’s, denn der Roman hat weit mehr als 1000 Seiten (meine Freundin Marion sagt übrigens, es sei einer der besten Romane ‚ever’!) und es gelingt der Inszenierung wohl tatsächlich, diesen Epos mit Gewinn und im höchsten Maße bühnentauglich aufzuführen.

Auf Nachtkritik ist zu lesen: „Sie hält inne und steht einfach nur da. Traurig. Die Schultern hängend. Die Haare zu langen Zöpfen geflochten, die Augen voller Lebenswissen, die Stimme voll ruhiger Verzweiflung: ‚Ich habe nichts halten können, alles ist mir entglitten, wie durch ein Sieb mit zu großen Löchern, verschwunden.‘ Die fast 100-jährige Stasia spricht diese Worte, als sie von Miqa erfährt. Als sie erfährt, dass er im Koma liegt. Nachdem er verhaftet worden war. Verhaftet, weil er einen Film gedreht hatte. Einen über seine Großmutter Sopio, eine Dichterin, die einst in Dissidentenkreisen verkehrte.
Die Dichterin ist schon lange tot. Stasia liebte sie heimlich und leidenschaftlich. Jetzt liegt also deren Enkel im Sterben, und Stasia steht ganz still. Aus dem Dunkel nähert sich da Sopio, nimmt Stasia zärtlich in den Arm, führt sie zum Tanz, behutsam, verzeihend. Wehmütige Weisen, Streichermelodien bauen die musikalische Wolke dazu, eine Szene, unfassbar traurig. Eine Szene, die von ungelebtem Leben erzählt, aber auch von Trost und Glaube. Eine Szene mit Barbara Nüsse als mädchenhaft gealterter Stasia und André Szymanski als androgyner Sopio.“

Haratischwili erzählt in ihrem Roman eine Familiengeschichte über sechs Generationen hinweg. Die grandiosen Schauspieler*innen wechseln die Rollen und Zeiten mit ungeheurer Leichtigkeit, Intensität und Kunst. Und wir als Zuschauer werden zu Zeitzeugen und Teilhabern von Darstellungen, die wohl ihresgleichen suchen. Ebenso wird Geschichte erzählt und erfahrbar; was weiß man hier schon von Georgien, seiner Unabhängigkeit, der Herrschaft durch den russischen Zaren?

In der Süddeutschen Zeitung schrieb Till Briegleb: „Für alle AfD-Sympathisanten, Putin-Freunde und Erdoğan-Fans sollte diese historische Lehrstunde zwangsverpflichtend sein", denn „wer nach Zwang ruft, sollte den Preis der freiwilligen Unfreiheit kennen, die er in Freiheit preist."

Es kommen wohl Theaterglück und höchste Schauspielkunst an diesem Abend zusammen - und deshalb sollte man dieses einmalige Gastspiel in Wiesbaden keinesfalls versäumen!

Alle, die ‚Das achte Leben‘ ‚erleben‘ wollen, können oben Karten gewinnen!

Am 8.5. um 18.30h (!) im Staatstheater Wiesbaden.

(c) Thalia Theater Hamburg/Maifestspiele Wiesbaden

Mittwoch, 9. Mai: 
Foto-Stadt-Kunst

(Petra)

Kommt mit auf eine Reise durch alle 43 Frankfurter Stadtteile – jenseits der üblichen Perspektiven auf Stadt. Bembel, Adler, Galluswarte. Ikonen einer Region, einer Stadt, eines Viertels. Wiedererkennung und Identifikation. Symbole, Ideen, Erinnerungsstücke, Bauwerke, das Urtypische. All das wird gefeiert, darf man zelebrieren, soll wertgeschätzt werden. Die Stadtforscher Christoph Siegl und der Fotokünstler Dennis Hummel haben im Projekt des OUI – Open Urban Institut digital das Eine für jeden Stadtteil gesucht. Was sie gefunden haben, stellt die Ausstellung in der VillaVie (und ein Buch – und Postkarten gibt es auch noch dazu) in jeweils einer Fotografie und einem Essay vor und eröffnet immer wieder den Blick auf Details, das vermeintlich Nebensächliche.
Frankfurt 43, Vernissage, VillaVie (Gärtnerweg 62), Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: frei

Mittwoch 9. Mai: Shantel auf dem Yachtklub

(Daniela)

Als Shantel letztes Jahr mit dem Heinz Felber auf dem Yachtklub aufgelegt hat, habe ich drüber nachgedacht, ob das jetzt mein ENDE sein wird...
Untergang mit super Musik und netten Leuten auf dem Main, denn der Yachtklub hat extrem gewackelt.
Aber jetzt ist das Boot ja mit frischen TÜV ausgestattet, d.h. da mach ich mir gar keine Sorgen und weil ich es seit der Eröffnung noch nicht zum Hans geschafft habe, bin ich heute auf jeden Fall dabei... zumal ja morgen Feiertag ist.
Eine Bitte an alle Frauen unter Euch: bitte lasst diese MEGA-HANDTASCHEN zu Hause. Es wird voll, es wird eng.. wir wollen Tanzen und uns nicht an Euren Handtaschen reiben und um Handtaschen herumtanzen ist auch total bescheuert. Schnappt Euch nen Turnbeutel oder stopft das Geld in den Ausschnitt.. mehr braucht ihr eh nicht. Es wird verdammt heiß, da sieht man die Schminke nach einer halben Stunde eh nicht mehr.

Los gehts um 22:00 Uhr

Mittwoch 9. Mai: Engtanzabend

(Daniela)

Wäre ich nicht bei Shantel auf dem Yachtklub, wäre ich zu gerne bei Stellas Engtanzabend. Nur leider kan Uwe nicht tanzen und mit jemand anderen will ich nicht eng tanzen...

Bei Stella wird es bestimmt wieder wunderschön!
Alle, die in den letzten Jahren bei Stellas Engtnzabenden waren schwärmen davon.

„Stella Friedrichs hat mit ihrem Engtanzabend, so scheint es, einen Nerv beim jüngeren wie beim älteren Publikum getroffen. Offenbar muss es nicht immer laut, schnell und hektisch sein auf der Tanzfläche, sondern darf ruhig auch einmal herrlich schnulzig werden.
(N-TV)

„Schmusemusik, Soulkracher, Lovesongs, Heartbreaker und Klammerblues - der Engtanzabend kennt keine musikalischen Tabus oder Peinlichkeiten. Alles ist erlaubt, wozu sich gemeinsam oder alleine über die Tanzfläche schwofen lässt.“
(Prinz Frankfurt)

„Aus Fremden sollen Freunde werden, zwischen die kein Blatt Papier passt.“
(Frankfurter Rundschau)

Beginn 21:00 Uhr, Logenhaus, Finkenhofstraße 17, Nordend

Donnerstag 10. Mai: Maroua Coffee - Arabisches Pop Up Café

(Daniela)

Heute lernen sich unsere Eltern kennen.. Mittagessen im Ostend mit vier wunderbaren Menschen um die 80. Ich bin gespant.

Danach spazieren wir, ohne die Eltern, zu Maroua.
Sie macht heute ihr Pop Up Café auf.

Maroua Coffee - Arabisches Pop Up Café

An diesem Tag wird das Café Opitz in ein arabisches Café verwandelt. Das Gebäck, der Kaffee, der Tee, die Musik, die Dekoration - alles liebevoll ausgewählt, um ein bisschen arabische Kaffeehauskultur in Frankfurt aufleben zu lassen.
Im Mittelpunkt steht Maroua Coffee, die Erste hier in Frankfurt geröstete arabische Kaffeemischung. Mit Kardamom, Rosenwasser oder einfach so genossen, verspricht dieses ein Highlight für alle Kaffeefans die gerne Ihren Kaffee auch in entsprechender Atmosphäre geniessen wollen.

Donnerstag, 10. Mai von 14:00 - 20:00 Uhr
Café Opitz, Am Salzhaus 1

Ausstellung / Hinter dem Pergament: Die Welt

(Martin)

Da kommt vieles zusammen, was diese Ausstellung zu einem echten Ereignis macht. Unbedingt hin ins Dommuseum, am besten zu einer Führung!

Der alte Kreuzgang im Dom, da befindet sich das Dommuseum, ist an sich schon ein Erlebnis. Jetzt umso mehr, denn dort gibt es eine Ausstellung zu sehen, die vieles an Leidenschaft zusammen führt, erzählt, zeigt und staunen macht vor so viel Schönheit und handwerklicher Kunst.

Peter Ugelheimer, er war ein Frankfurter, der um 1440 in der Fahrgasse geboren wurde (nix genaues weiß man nicht, die Taufurkunde gibt’s nämlich nicht mehr), stammt aus einer wohlhabenden Frankfurter Familie. Er war wohl ein Schöngeist und er konnte sich’s leisten. Er hatte eine Passion: Bücher! Er brach auf nach Venedig (was ich gut verstehe), dem damaligen Zentrum der Buchkunst und Druckerei.

In Venedig wurde Peter Ugelheimer zu einem Buch-Maniac. Ästhetik, Geschäftssinn, der sich entwickelnde Buchmarkt und die Möglichkeiten des gerade erfundenen Buchdrucks ließen ihn dort im Grunde zu einem ‚Start-Up-Unternehmer‘ der ersten Stunde werden. Peter Ugelheimer war erfolgreich, sehr. Seine Idee trug – und heute könnte Hugendubel eigentlich Ugelheimer heißen, denn letztendlich war dieser Frankfurter Bubb wohl der erste Bookseller mit einem verzweigten Filialbetrieb.

Im Dommuseum gibt’s fürs Auge Köstliches zu sehen. Ugelheimers Bücher sind Kunstwerke, die Buchseiten erzählen Romane, sind voller Allegorien, leuchtenden Farben und strahlender Pracht. Allüberall in der Welt wurden die Bücher ausgeliehen und sind jetzt in Frankfurt zu bestaunen. Es ist zu bezweifeln, dass diese Schönheit und Fülle noch einmal zusammen so zu erleben sein wird. Diese Farben, diese Feinheit, der versteckte Humor (ich mag besonders das Stachelschwein ;-)) und der Enthusiasmus, der in diesen Büchern steckt, das ist letztlich eine große Liebeserklärung an die Welt und die Geschichte, die in diesen Büchern lebt.

Hier gibt’s noch mehr Info

Und an den Samstagen kann man tatsächlich einen wirklichen Buchdrucker im Dommuseum und ebenso eine Illustratorin erleben.  

Unbedingt hingehen und keinesfalls versäumen!

Alle entschlossenen bibliophilen Newsletterleser*innen können oben Eintrittskarten gewinnen!

V O R S C H A U
Theatertipp – neu im Schauspiel Frankfurt: Emilia Galotti

(Martin)

Vor knapp zwei Wochen hatte ‚Emilia Galotti‘, das Bürgerliche Trauerspiel von G.E. Lessing in der Regie von David Bösch im Großen Haus des Schauspiels Premiere.
Muss ein Trauerspiel traurig sein? Auf der Frankfurter Bühne eindeutig nicht – und das ist gut so!  
Manchmal sind’s die kleinen Momente, die einen Theaterabend so richtig groß machen. Solche Augenblicke gibt es zuhauf in der neuen Inszenierung.
Wenn sich Isaak Dentler als Hettore Gonzaga, Prinz von Guastalla und die Titelfigur Emilia Galotti (Sarah Grunert) am Anfang des Stückes in der Kirche begegnen - eine flüchtige Begegnung könnte man meinen - dann ist’s alles andere als das. Da berühren sich ein Moment und zugleich ein Lebenstraum. Wortlos ist alles gesagt, zauberhafte Musik, eine andeutungsweise Berührung, ein zugeneigter Kopf des Prinzen – das ordnende Wort der Bibel hat Emilia noch in der Hand. Und dann - schnell entschwindet Emilia und ihre Welt ist plötzlich alles andere als aufgeräumt, sie ist völlig aus den Fugen.

Wenn Emilia und der ihr eigentlich zugedachte Graf Appiani (Wolfgang Vogler) vom gemeinsamen Glück träumen, der rosa Luftballon seinen Platz am Rollstuhl (in dem Appiani sitzt) findet und dann Momente später der 7. Himmel zu Boden stürzt (mehr sei hier nicht verraten), dann wird’s plötzlich dunkel, wir sind still und das Glück scheint für einen Moment dennoch hell.

Wenn der Prinz und sein Wunscherfüller (Marinelli, Fridolin Sandmeyer) Attentat und Spurenbeseitigung planen und der (eigentliche) Adel seine mafiöse Energie freisetzt: „Beton, Main, erledigt!“

Wenn Katharina Bach als Orsina furios und divenhaft, ganz wortstark und klug philosophiert, alles weiß und vieles hinter sich hat und dabei die Männer ziemlich alt aussehen lässt.

Wenn am Schluss Emilia von ihrem Vater (Sebastian Kuschmann) nicht erstochen wird, sondern ihre Waffe gegen die Beteiligten im Stück richtet, die zuschauen und nichts tun, dann ist die Inszenierung im Hier und Jetzt (‚Me too‘!).

Emilia Galotti ist eigentlich ein schwieriges Stück, Bürgertum gegen Adel, unglückliche Liebesgeschichte,… Der neuen Frankfurter Inszenierung gelingt es eine kleine Wundertüte aufzumachen: in der Tragödie entfalten sich komödiantische Momente; zugleich ist’s bitterernst. So was kommt von so was – wenn ein Prinz eigentlich ein Möchtegern ist, gewissermaßen nur ‚spielen‘ will, das aber als wahrhaftig ankommt, auf echte Gefühle trifft, Verführung zum Unglück wird, dann steht dann doch das eigentliche Drama auf der Bühne.

Emilia Galotti ist an diesem Abend merkwürdigerweise ein kurzweiliges Trauerspiel, großartig spielen Katharina Bach und Isaak Dentler. Es gibt irre Bühnenmomente und toll ist auch, bei Lessing ‚Alphaville’ gut aufgehoben zu wissen ;-)  

Alle, die sich erst Mal lustvoll über die Handlung von Emilia Galotti informieren wollen, schauen bitte hier: https://www.youtube.com/watch?v=xop7NWIP0pc

Und dann ‚Hoppi Galotti‘, ab ins Schauspiel Frankfurt!

Läuft im Schauspiel Frankfurt am 29.April (Ausverkauft), 3.(Ausverkauft), 4., 7., 16., 26., Mai, 2., 7. und 8. Juni.

Foto: (c) Schauspiel Frankfurt

Freitag, 11.Mai: OF/ Cinema & Cena im Filmklubb

(Andrea)

"Italien und Deutschland – das ist mehr als ein Flirt. Bella Italia, für viele Inbegriff des „Dolce Vita“, nimmt unter den Reisezielen der Deutschen seit vielen Jahrzehnten eine ungebrochene Spitzenposition ein. Umgekehrt gibt es – abgesehen von Argentinien – nur in Italien selbst mehr Italiener als in Deutschland. Mehr als 4000 allein in Offenbach. Die neue Italo-Filmreihe will ein Stück Italien und italienische Filmkultur auf die Leinwand des Offenbacher „Filmklubbs“ holen – für alle Italiener und Italo-Deutschen, aber auch für alle Italien- und Filmliebhaber in Offenbach und Umgebung. Und natürlich auch für alle anderen. Original und originell – das sind zentrale Stichworte der neuen Filmreihe. Die Filme werden im italienischen Original mit deutschen Untertiteln gezeigt.(...) Es sind auch Filme über das Unterwegssein, Fremdsein und die Suche nach Heimat und Identität, über Arbeit und Liebe – zwei Themen, die übrigens auch die meisten Italiener nach Deutschland geführt haben. All diese Themen klingen auch im bezaubernden Eröffnungsfilm „Io sono Li“ an, einer zarten Liebesgeschichte zwischen einem Fischer und einer Chinesin, die in Chioggia, dem kleineren, proletarischeren, untouristischeren Venedig am unteren Zipfel der Lagune, angesiedelt ist. Und nicht zuletzt geht es in der Filmreihe um die Liebe zum Kino selbst. Schon allein deshalb haben die Italo-Filme im Offenbacher Filmklubb, in dem Nicole Werth mit viel Liebe zum Kino einen ungewöhnlichen Filmort geschaffen hat, genau die richtige Heimat gefunden. Alle paar Wochen wird Nicole Werth zukünftig die Eingangstür zu ihrer wundervollen Werkstatthalle für Film- und Italienliebhaber öffnen, um italienische Filme im Original abzuspielen. Ihr Mann José – dessen Kochkünste viele in Offenbach schon kennen – und Ida Todisco werden zu den Filmen nach bewährter Filmklubb-Tradition Italo-Spezialitäten kochen & auftischen – und dazu gibt’s Vino & Birra. An einigen Abenden werden auch besondere Gäste begrüßt: Film-, Wein-, Dolci- oder Käseproduzenten/-innen, Künstler/-innen – bildende, schreibende oder musizierende, aus Offenbach und von anderswo.

Freitag 11. Mai: Salon Fluchtentier

(Daniela)

Ja, ich glaube dazu habe ich heute große Lust! Ich bin eh um die Ecke und da gehe in heute Mal in den Salon Fluchtentier.

"Wir machen Euch Mai und es zwitschert gewaltig! Noch bevor in der Romanfabrik die neue Saison zeitgenössischer Stimmen eingeläutet wird, kredenzt der Salon Fluchtentier in den Hallen der Ausstellungshalle 1A eine bunte Mischung aus den eigenen Schubladen – wie immer widersprüchlich neu, deftig bunt und vergnügt bis ins Gestirn! Macht Euch frei, wir bleiben dabei! Möge es leuchten – das Gedicht geht vor!

Mit: Yevgeniy Breyger, Nils F. Brunschede, Caroline Danneil, Julia Grinberg, Daniel Jurjew, Grit Krüger, Steffen Kurz, Ute Paul, Martin Piekar, Julia Mantel, Robert Stripling …

11.05.18, 19h
Ort: AusstellungsHalle 1A, Schulstraße 1a, 60594 Frankfurt am Main

Donnerstag 17. Mai: The Ella Fitzgerald Songbook - Die hr-Bigband und Patti Austin in der Alten Oper Frankfurt


The Ella Fitzgerald Songbook - Die hr-Bigband und Patti Austin in der Alten Oper Frankfurt

Jahrhundertsängerin Ella Fitzgerald und Patti Austin haben etwas gemeinsam: Beide standen zum ersten Mal im legendären New Yorker Apollo Theatre auf einer großen Bühne: Fitzgerald im Alter von 17 Jahren, Austin mit fünf. Ella Fitzgerald wollte dort eigentlich als Tänzerin auftreten, aber weil ihre Beine versagten, sang sie stattdessen spontan ein Lied. Der Rest ist Geschichte. Nun widmen Patti Austin und die hr-Bigband der "First Lady of Song" ein glanzvolles Konzert am Donnerstag, 17. Mai, in der Alten Oper Frankfurt.
Quincy Jones entdeckte bereits das Talent von Patti Austin, als sie vier Jahre alt war, und förderte es konsequent. Als Neunjährige tourte sie bereits mit der Bluesoper „Free and Easy“ durch Europa. Später sang die New Yorkerin Duette mit Michael Jackson oder George Benson und landete selbst einen Nummer-1-Hit mit der Single „Baby, come to me". Ihr Tribut-Album „For Ella" wurde für den Grammy nominiert. Nun freut sich die hr-Bigband auf die gemeinsame Hommage an die große Ella Fitzgerald, die vergangenes Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.


Datum: Donnerstag, 17. Mai, 20 Uhr

Ort: Alte Oper Frankfurt, Großer Saal

Karten: 54,50 / 44,50 / 35,50 / 26 / 17 Euro (Schüler/Studierende/Auszubildende bis zu 50 Prozent Ermäßigung) unter Telefon 069/155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de

Weitere Informationen: www.hr-bigband.de;

www.facebook.com/hrbigband

www.youtube.com/hrbigband

Samstag 19.05.: THUNDERMOTHER

(Uwe)

Jede Menge Energie, wilde Riffs und ein solider Groove direkt aus den siebziger Jahren - zweieinhalb Jahre nach dem allseits anerkannten Album "Road Fever" sind die schwedischen Rocker von THUNDERMOTHER zurück. Im Frühjahr 2017 änderte sich einiges in der Band: vier Mitglieder gingen, drei neue stiegen ein. Nicht jede Gruppe kann solche einschneidenden Veränderungen vertragen, doch Gitarristin und Gründerin Filippa Nässil behielt ihre Vision fest im Auge und startete mit ihrer Band durch: neue Single (,We Fight For Rock'n'Roll") und Konzerte in Europa, von denen das beim Kult-Festival Wacken der Höhepunkt war. Nach Touren mit Größen wie MICHAEL MONROE, W.A.S.P., D-A-D und DANKO JONES war der Wackenauftritt so ein herausragendes Erlebnis, dass sich die komplette Band spontan das Festival-Logo tätowieren ließ. Im Anschluss folgte die Produktion des neuen Albums. Noch immer ist darauf der treibende 70er Rock zu hören, den die Fans von der Band erwarten. Doch der Groove ist grooviger, der Sound ist besser und die Songs schieben sich auf Anhieb ganz tief ins Unterbewusstsein. THUNDERMOTHER, die All Girl Heavy Metal Sensation aus Stockholm, ist besser denn je! Und sie kommen! Nach Frankfurt ins Bett. Support sind die Lokalmatadoren von Damage, einer High Energy Rock´n Roll Band.

Bett - 19.05, Beginn 20 Uhr
 


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