13.04.2018
Inhalt: /////// / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE BIETE / G E D R U C K T E S / Freitag 13. April: Max Clouth bei JAZZ @ Montez / Freitag 13. April: GASTONE / Freitag 13.+Sonntag, 15.April: Casting / Freitag, 13.April: OF/ “Why not: Not not? / Intense Times” / Freitag, 13.April: OF/ Costa Rica / G E R O L L T E S - MUSIK / Samstag 14. April: Brilliant Soul Allnighter VIII / Samstag 14.- Montag, 16. April: UNA SOLO / Samstag, 14.4.2018: OF/ Albrecht Schrader / Sonntag 15. April: Gregor Praml trifft Shantel / Sonntag 15. April: AYO im Zoom / Sonntag, 15.April:OF/ Fahrradbasar / Montag, 16.April: OF/ Schtonk! / Noch bis 21.April: OF/ Fotografien von Norbert Holick / Dienstag, 17.–Sonntag, 29.04.18 “im*possible bodies....Festival für utopische Praxis” / Dienstag und Freitag: Vivi auf dem Wochenmarkt / Mittwoch 18. April: DFB Halbfinale / Donnerstag 19. April: Eröffnung Yachtklub / 18. April: Arcade Fire in der Festhalle / V O R S C H A U / Freitag 20. April: THOSE WILLOWS / Freitag 20.April: The OhOhOhs im nachtleben / Freitag 20. April: Neue Musik trifft neue Kunst / Freitag 20. April: FFM/ Massendefekt / Sonntag 29. April Bridges - Musik verbindet Orchesterkonzert “Zwischen hier und jetzt” / 3. und 4. Mai: “Who is happy in Russia?” / Samstag 5. Mai: 4. Frankfurter Riesling Tag / 4.Mai: OF/ Stummfilm & Ton in den Parksidestudios / 8. Mai: Das achte Leben (Für Brilka) / Impressum

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Mir fällt gerade nix Schlaues für ein Intro ein. Ich könnte berichten, dass ich meinen großartigen Fastenfolg am Montagabend beim Besuch des LEA Awards vernichtet habe, weil Kiki und ich, ob der schlechten Live Performance, uns dem Alkohol hingegeben haben (wenigstens haben wir beim Verlassen der Festhalle noch Karl Dall getroffen) oder Euch mit meinen crazy Planungen für die Hochzeit nerven und ich könnte natürlich auch noch einen schlauen Kommentar zu Kovac loslassen.

Aber das ist im Moment ja alles noch garnicht bestätigt, also dass er uns frühzeitig für lächerliche 2,2 Mio verläßt und das auch noch ein paar Tage vorm Pokalspiel und so kurz vor der Qualifikation für Europa)und angeblich weiß der Bobic davon nix...…. Vielleicht ist ja auch nix dran an all den Gerüchten… Ich werde mir nachher auf jeden Fall die Pressekonferenz der Eintracht anschauen, die wird auf der hessenschau-Seite übertragen und dann hören wir mal, was er zu sagen hat.

So oder so, wenn es stimmt, dann wäre ein lebenslanges Eintracht Frankfurt Mitglied zukünftig Trainer der Bayern…

Schöne Woche! Lasst es krachen, wir sehen uns beim Brilliant Soul Allnighter und bei der Eröffnug vom Yachtklub!

A presto, Daniela

Vielen Dank an meine Co-Autor*innen, die heute alle wieder dabei sind: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten für die folgenden Tickets bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net (Uwe)

2 x 2 Gästelistenplätze für den Brilliant Soul Allnighter am Samstag im Clubhaus 1880. Gewinnfrage: Wer tritt heute bei Jazz Montez auf?

3 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von AYO am Sonntag im Zoom. Gewinnfrage: Welchen Film empfiehlt Martin in der heutigen Ausgabe?

2 x 2 Gästelistenplätze für THE LOKAL LISTENER: Gregor Praml trifft Shantel am Sonntag im mousonturm. Gewinnfrage: Wen hat Gregor am 24.6. zu Gast?

3 x 2 Gästelistenplätze für Klanggarten "Neue Musik trifft auf neue Kunst" am 20.4. im Städel. Gewinnfrage: Wie hieß der Fansong über den ehemaligen schotischen Torwart Andy Goram? (siehe Gerolltes).

2 x 2 Gästelistenplätze für Those Willows, am 20.4. im Lotte Lindenberg. Gewinnfrage: Wo bin ich am Mittwoch?

2 x 2 Karten für den 4. Riesling Tag am 4.5. im Palmengarten Gesellschaftshaus. Wie heißt der Veranstalter?

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Antworten für die folgenden Tickets bitte an ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com (Martin)

1 x 2 Karten für Una Solo am Montag im mousonturm. Gewinnfrage: Von welchem Künstler schwärmt Petra heute im GEDRUCKTEN?

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Antworten für die folgenden Tickets bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de (Andrea)

2 x 1 Gästelistenplätze für das Konzert von Albrecht Schrader in den Parksidestudios am Samstag. Die Gewinnfrage lautet:  Schraders Debütalbum heißt wie eines meiner Lieblingsworte. Nämlich? 

1 x 2 Gästelistenplätze für die Theateressenz am Montag im Capitol Theater. Die Gewinnfrage lautet: Wer spielte in Dietls Verfilmung die Rolle Konrad Kujaus? 

2 x 2 Gästelistenplätze (Hammer!!!) für das Konzert von ARCADE FIRE am Mittwoch in der Frankfurter Festhalle. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt der recht symphatische Premierminister des Herkunftslandes der Band?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Massendefekt und Killerpilzen am Freitag, 20.April in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Was hat Dany im Allgäu gemacht?

SUCHE BIETE

Workshops mit dem Ensemble Modern
Schon immer mal Lust gehabt mit Profimusikern zu spielen. Dann macht mit bei den Workshops vom Ensemble Modern.
"CONNECT lässt Sie aktiv am Konzertgeschen teilhaben und hinterfragt Hierarchien zwischen Interpreten und Publikum im Konzertsaal.
Die neuen interaktiven Kompositionen von Philip Venables und Oscar Bianchi sind am 22. April 2018 mit dem Ensemble Modern im Frankfurt LAB zu erleben. Dabei verwandelt der britische Komponist Philip Venables das Frankfurt LAB in eine TV-Spielshow mit dem Publikum als Kandidaten. Er löst mit seinem brisanten Stück ›The Gender Agenda‹ nicht nur die Barriere zwischen Publikum und Künstler auf, sondern stellt auch traditionelle Geschlechterrollen auf den Kopf. Der italienisch-schweizerische Komponist Oscar Bianchi lässt das Publikum als Klangerzeuger teilhaben. Die europaweite Initiative CONNECT, ermöglicht durch die Art Mentor Foundation Lucerne, wurde 2016 ins Leben gerufen, um neue Wege der musikalischen Kommunikation mit dem Publikum zu gehen."

Aktiv teilnehmen?
In der Woche vor dem Konzert bieten wir Workshops mit dem Ensemble Modern und den Komponisten für interessierte Publikumsmitglieder an.

Workshop Oscar Bianchi: Orango
Freitag, 20. April 2018, 19 – 21 Uhr und Sonntag, 22. April 2018, 15 – 17 Uhr
Workshop Philip Venables: The Gender Agenda
Donnerstag, 19. April 2018, 19 – 21 Uhr und Samstag, 21. April 2018, 18 – 21 Uhr

Anmeldung und Informationen

G E D R U C K T E S

(Petra)

Ein versierter Geschichtenerzähler, zweifellos. Sprachlich knapp, straight – und damit überfordert Matthew Weiner mich zunächst. Eingeweihte wissen, dass der Autor die Kult-Serie „Mad Men“ und andere Erfolgsstorys verfasst hat, doch „Alles über Heather“ ist sein erster Roman. Klappe das Buch mit dem letzten Wort zu und falle leicht irritiert aus der fiktionalen Welt.
Zwei junge Erwachsene mit diametral entgegengesetzten Biografien treffen aufeinander und das endet tödlich. Ich habe den wahren Nervenkitzel zwischen den beiden erwartet, nicht in  Dostojewskij-haft epischer Breite, doch die ungesunden Schwingungen, die Handlung hin zum tragischen Moment spannen sich für mich etwas zu knapp auf, um ihre volle Wucht zu entfalten. Es ist so, als würden sich ihre Pfade im schon fertig gebauten Drama nur sachte berühren, in dem Moment, in dem noch alles vorstellbar ist: Bobby tötet Heather bestialisch, Bobby wird durch seine Liebe zu Heather zu einem besseren Menschen, Bobby stalkt seine Angebetete, doch sie wehrt sich erfolgreich: und er bleibt der Loser, der er schon immer war (im Knast).
Selten hat mich eine Lektüre so zurückgelassen. So ratlos, unerfüllt. Beginne von neuem zu lesen und muss feststellen, dass ich nur die Worte wahrgenommen habe, die meine vorfertigen Erwartungen und Bilder bestätigt haben. Die beißende Ironie ist so tiefgründig, dass ich ihren Boden nicht erkannt habe. Reumütig.
Trotz der psychopathischen Gedanken des jungen Manns, die ebenso drastisch wie in einer dieser blutigen Crime-Serien beschrieben sind (wahrscheinlich hat das meine klischeebehafteten Assoziationen angefeuert): Der eigentliche Psychothriller findet  in der Upperclass-Familie statt. Vor allem im Kopf des Vaters, Mark (auch leicht manisch). Ich habe all das als Vorgeplänkel gelesen: spätes Kennenlernen der Eltern, getragen vom Glück über die strahlend schöne, tolle Tochter, um deren Zuneigung sie rivalisieren. In Heathers Pubertät verändert sich das familiäre Machtgefüge. Die Mutter, Karen, in der Sinnkrise, ein (ver-)zweifelnder Vater. Trauriger Alltag, typische Konflikte. Luxusprobleme für einen wie Bobby, der nicht nur von dem schönen Mädchen fasziniert ist, sondern auch von der Welt, in der sie lebt.
Mark ist jerjenige, der sich schuldig macht. Eben weil es um „Alles über Heather“ geht – wortwörtlich und verdammt ernst gemeint. Großartig konstruiert. Jetzt habe auch ich es verstanden.

Freitag 13. April: Max Clouth bei JAZZ @ Montez

(Daniela)

Wäre ich heute nicht in Düsseldorf, wäre ich im Kuntsverein Familie Montez zum Jazz Abend, denn hier trifft heute Abend der Main auf Mumbai - Indische Rockklänge auf Frankfurter Jazzbasis.

Percussions treffen auf Barock; Jazz und Weltmusik vereinen sich zu einem „verspielten Fusion Sound“ (JazzThing). Mit „Kamaloka“ gibt es nun endlich Album-Nachschub! Wir freuen uns, dass wir die neuen Werke zum ersten Mal auf der Release-Tour genießen und feiern dürfen. Kamaloka, so verspricht Max Clouth, nimmt uns mit auf einen Roadtrip, gibt uns die Musik für einen Episodenfilm in Gedanken, gedreht auf der Strecke zwischen Deutschland und Indien. Die allererste Show dieses Trips wird natürlich in Frankfurt gespielt – zum Musikmesse Festival.

Let’s play und Namasté!

  • Max Clouth - Gitarre
  • Andrey Shabashev - Flügel
  • Markus Wach - Bass
  • Martin Standke - Drums

Aftershowparty

Konzertbeginn 21:30 Uhr

5 € Rabatt für Musikmesse Festivalbändchen-Inhaber an der Abendkasse - solange Kapazitäten vorhanden sind. Ticketpreis an der Abendkasse: 15,00 €

Freitag 13. April: GASTONE

(Daniela)

Wer mich kennt weiß, dass ich oben gelogen habe, denn wenn ich nicht in Düsseldorf wäre wäre ich heute Abend natürlich im Ponyhof, denn da spielt GASTONE!

Einlass 20 Uhr, Eintritt: 8/10 Euro
VVK Link: https://11-er.tickets.de/<wbr></wbr>de/events/<wbr></wbr>10651-Gastone_&amp;_Famigli<wbr></wbr>a

Ponyhof, Klappergasse 16, Alt Sachsenhausen

Freitag 13.+Sonntag, 15.April: Casting

(Martin)

CASTING
- Regie: Nicolas Wackerbarth

„Manche Filme sieht man gern, weil einem die Figuren darin unangenehm sind – man bleibt ihnen aus Verachtung treu. Anderen Filmen verfällt man, weil ihre Figuren einem nahe sind – man schaut aus Zuneigung zu. Und schließlich gibt es Filme, von denen man nicht loskommt, weil man bis zum Schluss nicht weiß, ob man die Figuren darin verachtet oder liebt. Casting gehört zu dieser Sorte.“ – das schreibt die ZEIT über diesen Film.
‚Casting‘ kam im vergangenen November in die Kinos. In Frankfurt war er nur kurz zu sehen und ich habe ihn verpasst. Umso mehr freue ich mich, dass das Kino im Filmmuseum ‚Casting‘ jetzt in zwei Vorstellungen noch mal zeigt!
Um was geht’s? Ein Film von R.W. Fassbinder (Die bittere Tränen der Petra von Kant) soll neu verfilmt werden. Die Regisseurin legt nicht offen, wer die Hauptrolle wirklich bekommt (Casting!). Das führt zu dynamischen Prozessen bei den Darstellerinnen, die ein großartiges Ensemble bilden: Judith Engel, Corinna Kirchhoff, Marie-Lou Sellem, Andrea Sawatzki,…).

Der besondere Clou ist, dass Darsteller*innen und Regisseur den Film ohne detailliertes Drehbuch improvisiert haben. Gefordert war also spontanes schauspielern, reagieren und sich aufeinander einstellen. Dass diese Situation des gegeneinander Agierens und miteinander Müssens, Schrägheiten produziert, Rivalitäten offenlegt und Machtstrukturen aufdeckt, ist absehbar.
Großartige Schauspielkunst!!!

Läuft im Kino im Filmmuseum am Freitag, 13.4. um 18.00h und am Sonntag, 15.4. um 20.30h.
(c) Kino im Deutschen Filmmuseum

Freitag, 13.April: OF/ “Why not: Not not? / Intense Times”

(Andrea)

Seit Sonntag sind wir wieder zuhause, hinter uns Zweitausendetwas Kilometer, eine Fahrt durch atemberaubend schöne Landschaften mit tollen Begegnungen und vielen bereichernden Momenten. Jetzt versuche ich mich langsam wieder ins Hier und Jetzt vorzutasten, Wäscheberge zu bewältigen und fange am Wochenende mal wieder mit Kultur an. Die kam während unseres Trips nämlich definitiv zu kurz und deshalb starte ich mit der Ausstellung in der Kressmann-Halle im Hafen 13: “Why not: Not not? / Intense Times” lautet der Titel einer neuen Ausstellung, zu der das Offenbacher Künstlerkollektiv YRD.Works für Freitag, 13. April, um 20 Uhr einlädt. "In ihrer fünften Ausstellung in der Kressmann-Halle stellen YRD.Works gemeinsam mit dem Berliner Künstler und Grafiker Eike König wieder eine eigens für diese Präsentation im Hafen Offenbach geschaffene Arbeit aus. Während des am 27. April endenden Ausstellungszeitraums wird eine von Eike König gestaltete Edition entstehen, die auf unkonventionelle Weise in den Besitz der Kunst-Interessierten gelangen soll. Die Aktion soll nicht nur auf die Örtlichkeit im Hafen Offenbach beschränkt sein, sondern den Weg bis hin zu den Haustüren der Besucherinnen und Besucher finden. Kunst- oder Alltagsgegenstand? Worum es inhaltlich geht, das will das Künstlerkollektiv erst bei der Vernissage verraten. Auf der Webseite der Kressmann-Halle findet sich jedoch schon ein kleiner Hinweis: „Vision: No. 1 in People, No. 1 in Pizza – Mission: Sell more Pizza, have more fun!“ In ihrer Ausstellung wie auch bei ihrer Kunstaktion setzen sich YRD.Works und Eike König mit freien und angewandten Arbeitsweisen auseinander. Dabei wird automatisch die Frage nach Kunst- oder Alltagsgegenstand aufgeworfen. Eine Frage, die letztlich subjektiv von den Besucherinnen und Besuchern selbst beantwortet werden muss.

Freitag, 13.April: OF/ Costa Rica

(Andrea)

Danys Schwester ist schon da, Hendock werkelt an seiner Hacienda, Frank hat dort schon ein Baumhaus gebaut und auch Jörg hat Offenbach Tschüss in Richtung Mittelamerika gesagt. Es muss also was dran sein, an Costa Rica und damit die Frankfurt-Offenbach-Community weiter wachsen kann, lädt Volker Rebell heute in seine Studiobühne zu "Traumziel Costa Rica": "Reiseimpressionen mit Diashow, Videos, Live-Musik und Erzählungen von und mit Volker Rebell. Foto-Ausstellung „Pura Vida" von Gunta Saul. Latin-Songs live gespielt von dem in Peru geborenen Singer/Songwriter René Moreno, der authentisch und mitreißend Musik aus Lateinamerika und der Karibik zu spielen versteht. Ein Abend in der Veranstaltungsreihe „Traumreisen". Eintritt € 15,- . Beginn 19 Uhr, Rebell - ische Studiobühne & Galerie, Biebererstraße 145A Hinterhaus

G E R O L L T E S - MUSIK

(Uwe)

Das vorletzte Punktspiel meines Heimatvereins kurz vor Ostern fiel wegen starkem Schneefall aus. Wenig später, am letzten Sonntag, verzeichneten wir dagegen eine Temperatur von über 20 Grad. Sowas muss ein Kreisligafußballer erst einmal verkraften. Manche Spieler sind nämlich wie Geparden: Die jagen bei dem Wetter zweimal in hohem Tempo dem Ball hinterher und müssen sich danach in den Schatten legen. Aber darum soll es heute nicht gehen.
 
Wegen der Hitze waren beim naheliegenden Sportheim die Fenster geöffnet. Darin feierte eine kroatische Familie die Heilige Kommunion eines Kindes und zur Unterhaltung sang ein nur von einer Soundmaschine begleiteter Musiker über Stunden – und in einer wahnsinnigen Lautstärke - heimische Folklore. Der Klangteppich breitete sich über den Sportplatz (und angrenzende Felder) aus.
 
Musik und Fußball, das passt in der Regel nicht richtig zusammen, auch im bezahlten Fußball nicht. In der Bundesliga oder Champions League schallt zwar während des laufenden Spiels keine Unterhaltungsmusik aus Gaststätten oder V.I.P. Logen über das Spielfeld, dafür wird vor und nach dem Spiel oft allerhand Mist gespielt. Da stehen einem schnell mal die Haare zu Berge. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber jetzt mal ehrlich, Vereinshymnen und Einlaufmusik sind oft total daneben. Die Eintracht („Im Herzen von Europa“) oder Schalke („Blau und Weiss“), mögen da ruhmreiche Ausnahmen sein. Repräsentativer für das ewige Elend sind eher Lieder wie das von Rekordmeister Bayern München („… Stern des Südens - du wirst niemals untergehen - weil wir in guten wie in schlechten Zeiten - zueinander stehen“) oder Emporkömmling RB Leipzig („… Du bist mein Verein - was auch geschieht es wird nie anders sein – was kann schon passieren – ich bleib Dir treu ….“). An den beiden Songs, die nach einer Vereinshymnenanleitung lieblos komponiert und wirr zusammen getextet wurden, waren mit Willy Astor und Prinzen-Mitglied Sebastian Krumbiegel immerhin zwei wirklich ernstzunehmende Künstler am Start. Das ist bei Hymnen anderer Vereine normalerweise nicht der Fall und von entsprechender Qualität sind dann die Auftragsarbeiten. Tonträger solcher Lieder werden in der Regel nur noch von übermotivierten Fans gekauft, die am Wühltisch im Fanshop vor Weihnachten nichts billigeres für die Verwandtschaft finden.
 
Kreativer sind die Lieder, die sich die Fans selbst ausdenken und die sie während des Spiels singen, sogenannte Fan Chants. Am schönsten ist es, wenn eine ordentliche Portion Humor im Fangesang steckt, der selbst der besungenen Person im Optimalfall ein Lächeln ins Gesicht zaubert. So sangen Fans vor einigen Jahren beispielsweise über den ehemaligen schottischen Nationaltorwart Andy Goram, bei dem leichte Schizophrenie festgestellt wurde, „Two Andy Gorams – There´s only two Andy Gorams“.
 
Der Eintrachttipp (von einem Schalkefan)
Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt 2-0 (dritter richtiger Tipp in Folge?)
 
Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen zu Vereinsliedern
Zum Glück singen Fußballstars heutzutage nicht mehr. Die designen nun eher Unterhosen oder sonstige Sachen.
 

Samstag 14. April: Brilliant Soul Allnighter VIII

(Daniela)

Endlich wieder tanzen. Freue mich sehr. Ich mag das Clubhaus und ich liebe Soul & Funk.
BRILLIANT SOUL Nummer 8 steht an! Und natürlich wieder mit unserem treuen Gast aus London: Terry Jones!
Auch in diesem Jahr sind wir wieder im wunderbaren »Restaurant Club 1880«, dem Clubhaus des Frankfurter Rugby- und Hockeyvereins »SCF 1880« (www.sc1880.de), direkt hinter dem Hessischen Rundfunk zu Gast. Das mondän wirkende Gebäude bietet mit seinem Holztanzboden den angemessenen Rahmen für eine Nacht voller Soul.

TERRY JONES ist bereits seit 1969 DJ und Europaweit einer der bekanntesten und gefragtesten Modern Soul DJs. 21 Jahre lang hostete er in London seinen eigenen wöchentlichen Soulabend namens VILLAGE SOUL. Er spielt auf allen großen Soul-Weekendern in England und Europa, war Resident-DJ auf dem 2x im Jahr stattfindenden SOUTHPORT WEEKENDER (R.I.P.) und hat zwei essentielle Soul Compilations namens »Soul Togetherness presents Village Soul« zusammengestellt. TJ, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, ist ein erstklassiger DJ, der es versteht sein Publikum von Anfang bis Ende zu faszinieren Und das nicht nur mit seiner Musik, nein, auch seine charmanten Ansagen am Mikrofon versprechen Unterhaltung auf höchstem Niveau. Seine Leidenschaft für jegliche Art von Soulmusik lässt ihn dabei nie die Tänzer aus dem Auge verlieren. Ob Rare Groove, ein Soul-Klassiker oder kommende Soul-Classics – die Bandbreite seines Sets ist immens – präsentiert in seinem eigenen, persönlichen Stil. Er ist der »people’s DJ« oder in den Worten von Tony Clarks 6ts Klassiker: He’s THE ENTERTAINER.

Wie immer kreisen ANDREAS »ATZE« KNAUF - mein treuer Freund und Weggefährte bei UPTIGHT – The Frankfurt Soul Weekend und SUNDAE SOUL RECORDINGS und ich den Londoner hinter den Plattentellern ein.

Zur Einstimmung

Samstag 14.- Montag, 16. April: UNA SOLO

(Martin)

UNA SOLO / Glogowski/Hoesch
Performance, Mousonturm

Terrorismus in der Musik? Das gibt’s! Und das Beste, hier im Mousonturm, gefahrlos, genussvoll und zugleich höchst lohnend!
„Ihre so radikale wie performative Arbeit widmen Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch dem Ausnahmemusikers Johannes Schwarz, Mitglied des Ensemble Modern, Eigner eines Klangarchivs mit zehntausenden von Soundfiles und virtuoser Fagottist, mit der Musiktheaterperformance „UNA SOLO“. Der Titel des Stückes ist inspiriert von der radikalen Entscheidung des ehemaligen Harvard-Professors Ted Kaczynski, der sich entschloss, in einer Hütte um Wald zu leben und von dort aus Briefbomben zu verschicken. Es ist die Radikalität einer Haltung um die es bei dem assoziativen Spiel mit dem Titel geht. Die Theatermacher (und Nicht-Musiker) Gregor Glogowski und Benjamin Hoesch, die Johannes Schwarz im Rahmen eines IEMA Projektes kennenlernten, nähern sich dem Phänomen des Solo-Terroristen und des Solo- Musikers aus der Außenperspektive: Ihre Musiktheater-Performance folgt Johannes Schwarz in sein minutiös angelegtes Archiv und assoziiert zwischen Spezialistentum, Virtuosität und gesellschaftlicher Isolation. Im Spannungsfeld von Handwerk und Technik, Sinnlichkeit und Hochkultur, Disziplin und Anarchie leistet „UNA SOLO“ keine Aufklärung und ist auch keine Dokumentation sondern es vielmehr entsteht ein Porträt des faszinierenden Solisten, das einen außergewöhnlichen Blick auf ihn und sein Material eröffnet.“
Hier der Trailer

Läuft im Mousonturm Samstag, 14.4., Sonntag, 15.4. und Montag 16.4. um jeweils 19.00h. Für die Vorstellung am Montag, 16.4. gibt es oben Tickets zu gewinnen!

Samstag, 14.4.2018: OF/ Albrecht Schrader

(Andrea)

Meine Mama hatte Geburtstag und geht vor. Auch wenn ich wirklich supergerne heute in die Parksidestudios zu Andreas gehen würde. Da spielt heute Albrecht Schrader. Ja, wer ist eigentlich Albrecht Schrader? Insider wissen, dass der Wahl-Kölner Albrecht Schrader laut Label "mehr versteht von Dur und Moll als der Durchschnittsdeutsche." Was erst mal nicht so sympathisch klingt, macht der Meister der Töne am Klavier mit feinsinnigem Humor wett. Neo Magazin Royale Moderator Jan Böhmermann will den gebürtigen Hamburger zum Superstar machen, fungiert Schrader doch als musikalischer Leiter des sogenannten Rundfunktanzorchesters Ehrenfeld, der Show-Band des Neo Magazin Royal. Albrecht Schrader steht für Sound, der Bögen spannt - von Steely Dan über Erobique bis Jaques Palminger und sogar Andreas Donau. Leben in der Großstadt http://www.youtube.com/watch?v=JjoXYkn957A Nichtsdestotrotzdem http://www.youtube.com/watch?v=u-hw5oEL7hc I would prefer not to https://www.youtube.com/watch?v=M8hwlPpVFuQ Parksidestudios, Friedhofstraße 59, Einlass: 19:30h Beginn: 20:30h (EUR12) Parken im Hof. Vielleicht sollten wir den Geburtstag meiner Mama doch einfach morgen nachfeiern...

Sonntag 15. April: Gregor Praml trifft Shantel

(Daniela)

Eine Sonntagsmatinee ist ganz nach meinem Geschmack und Gregor Praml ist der perfekte Gastgeber für The LOKAL Listener.

Diesmal heißt es Gregor Praml trifft Shantel
Wenn man in Frankfurt vom „Bucovina Club“ spricht, dann sagt jeder fast unweigerlich: „Ah! Shantel!“. Dahinter verbirgt sich der Musiker Stefan Hantel, der unter seinem Pseudonym Anfang des Jahrtausends fast im Alleingang ein neues musikalisches Genre kreierte. Sein Song „Disko Partizani“ war in vielen europäischen Charts in den Top 20, in der Türkei gar auf Platz 1 und erhielt Platinstatus in ganz Südeuropa. Inzwischen hat er auch Filmmusiken, u.a. für Fatah Akin, geschrieben, war als erster deutscher Musiker beim legendären englischen Glastonbury Festival vertreten und hat auch in Montreux  - vor den Augen der sichtlich beeindruckten Kollegen Prince und Quincy Jones - gespielt.

Nach wie vor lebt er in Frankfurt. Er fühlt sich mit der Stadt verbunden – zuletzt hatte er sogar mit einer geplanten Kandidatur für das Oberbürgermeisteramt der Stadt am Main überrascht. Aber Shantel blieb schließlich doch lieber Künstler.
Sein Terminkalender ist immer prall gefüllt und wenn Shantel nicht mit seiner Band tourt, dann ist er als DJ in den Clubs dieser Welt unterwegs – immer auf der Suche nach Begegnungen mit anderen Menschen. Der persönliche Austausch ist im wichtig. Deshalb kommt er auch gerne zum LOKAL Listener, um im Gespräch mit Gregor Praml von sich, seiner Musik und seinen Erfahrungen zu berichten.

Sonntag, 15.4.; Beginn 11:00 Uhr, Tickets hier

Sonntag 15. April: AYO im Zoom

(Uwe)
 
"Das ist kein Album für Leute, die sich gerne hinsetzen und alles durchdenken und analysieren. Das ist eine Platte für Leute, die etwas empfinden wollen ... einfach nur fühlen und sein", so erklärt die Sängerin AYO. ihr fünftes Studioalbum. "Das ist das erste Album, auf dem ich fast alles selber gemacht habe.“, sagt sie: „Ich habe die Songs geschrieben, die Beats programmiert und es produziert. Da entstand das Gefühl einer großen Freiheit“. AYO. macht schöne, anziehende Musik, die Positivität und Liebe ausstrahlt. Fast vier Jahre war es still um die Soul-Sängerin, nun kehrt sie mit fünf Konzerten nach Deutschland zurück. Am kommenden Sonntag spielt sie im Zoom. Dort wird sie Songs spielen, in denen Folk, Reggae, Soul, Pop und HipHop kunstvoll verschmelzen. Das Essence Magazin verglich AYO. mit der großen Nina Simone. Sie trat mit Babyface auf, gewann prestigeträchtige europäische Musikpreise und hatte die große Ehre als Opening Act bei einem der letzten großen Konzerte der Legende James Brown aufzutreten.
 
(c) Julien Mignot

Sonntag 15. April, 20:00 Uhr Zoom

Sonntag, 15.April:OF/ Fahrradbasar

A(ndrea)

Heute ist Fahrradbasar und ich hoffe, dass ich den Fahrradkeller um zwei Räder erleichtern kann. Außerdem will ich Lilis neuem Rad beim ADFC eine Nummer reinfräsen lassen, also stehe ich heute um 9 Uhr vor der Messehalle in Offenbach, von 9 bis 12 Uhr werden dort Räder angenommen. Der Verkauf ist von 12.30 bis 15 Uhr. Dann hoffe ich, keine Räder mehr abholen zu müssen....."Wenn Sie ein Fahrrad verkaufen wollen, zahlen Sie eine Gebühr von fünf Euro. Dafür übernimmt der Lions Club den Verkauf entsprechend Ihres vorher festgelegten Preises. Nur bei erfolgreichem Verkauf wird eine Verkaufsprovision von 10% erhoben. Diese Einnahmen spenden wir komplett für einen guten Zweck!" https://bit.ly/2GQHfgK

Montag, 16.April: OF/ Schtonk!

(Andrea)

Ich erinnere mich gerade an die Szene, mit den Initialen "HH" und die Auflösung "Hitlers Hund". Köstlich, der Film von Helmut Dietl. Jetzt gastiert die Württembergische Landesbühne Esslingen mit dem gleichnamigen Theaterstück „Schtonk“ in Regie von Marcus Grube im Capitol. 

Dass Adolf Hitler Tagebuch führte, war bis April 1983 nicht bekannt. Dann veröffentlichte das Magazin „Stern“ diese exklusiv und landete damit zunächst einen Überraschungserfolg. Allerdings währte die Freude der Redaktion nicht lange, nur zwei Wochen dauerte es, bis das BKA die geheimen Tagebücher als Fälschung entlarvte – über neun Millionen D-Mark hatte der „Stern“ bis dahin für insgesamt 62 Bände an den Fälscher Konrad Kujau bezahlt.

Der aus dem SWR bekannte Moderator Wieland Backes spielt den von Geldnöten geplagten Reporter und III. Reichs-Fan Hermann Willié. Dieser kauft Historika und Antiquitäten, sogar die heruntergekommene Yacht des Reichmarschalls Hermann Göring gehört ihm. Als er auf „Prof. Dr.“ Fritz Knobel trifft, scheinen seine kühnsten Träume wahr zu werden. Denn Knobel hat etwas zu verkaufen, von dem niemand geahnt hatte, dass es existiert: Das geheime Tagebuch des Führers. „Adolf Hitler privat! Ein Mensch wie du und ich!“. Willié wittert seine Chance….Karten für „Schtonk“ in der Inszenierung der Württembergische Landesbühne Esslingen am 16. April um 19:30 Uhr im Capitol Theater.
Bild: Patrick Pfeiffer Photodesign

Noch bis 21.April: OF/ Fotografien von Norbert Holick

(Andrea) Noch bis kommenden Samstag, das ist der 21. April, sind die Fotografien von Norbert Holick in der Galerie ARTYCON am Wilhelmsplatz 2 zu sehen. Der Fotograf mit dem lächelnden Blick, so könnte man einen Teil der Arbeit von Norbert Holick vielleicht umschreiben. Es sind keine klassischen „Streetphotographien“, die Zeitdokumente sein wollen oder den Finger in die Wunde sozialer Missstände legen. Seine oft etwas skurril anmutenden Aufnahmen erschließen sich meist auf den zweiten Blick. Er schaut auf das Klischeehafte des Alltags, wie die Menschen sich einrichten – eingerichtet werden in ihrer Umwelt. Es ist ein unbedingt menschlicher Blick auf die anrührende Spießigkeit, die einem oft entgeht, kein brüllender Lacher wird provoziert sondern eher ein Schmunzeln und die Erkenntnis: „Ups! Könnte mir auch passieren.“ Finissage ist von 11 bis 14 Uhr, außerdem steht da Öffnungszeiten nach Vereinbarung. Wenn also vielleicht am Dienstag jemand aufmacht, dann ließe sich das prima verbinden. 

Dienstag, 17.–Sonntag, 29.04.18 “im*possible bodies....Festival für utopische Praxis”

(Martin)

“im*possible bodies. performing sharing celebrating.
Festival für utopische Praxis”

Der Titel des Festivals  ist vielleicht etwas sperrig, aber die Veranstaltungen, die unter dieser Überschrift stattfinden, lohnen es unbedingt, den Mousonturm zu besuchen. Der ‚Dominanz des weißen Mannes an deutschen Bühnen‘ wird eine ‚andere‘ Ästhetik entgegengesetzt. Immer mehr Künstler*innen wollen was ‚anderes‘ als das Normale. Und der Mousonturm trägt dieser Entwicklung Rechnung mit diesem Festival, indem es dort queere, trans*, Schwarze und ofColour-Stimmen, Körper, Produktionen zu sehen gibt. Sehr, sehr spannend ist das!
Hier das Programm des gesamten Festivals

Besonders interessant: am Dienstag, 17.4. Tucké Royale – Mit Dolores habt ihr nicht gerechnet – ein jüdisch-queeres Rachemusical. Es handelt von den Zwillinge Ida und Dolores. Ida wird von den Nazis deportiert. Dolores kommt als ‚scheinbarer‘ Junge zur Welt, wird später umjubelte Tänzerin und nimmt Rache an den Nazis. Verschiedene Biografien queerer-jüdischer Widerstandskämpfer bilden ein Gegenbild zu dem Stereotyp jüdischer Ohnmacht. Tolle Live-Band!
Tucké Royale: Dienstag, 17.04. um 20.30h im Mousonturm.
(c) mousonturm

Dienstag und Freitag: Vivi auf dem Wochenmarkt

(Andrea)

Ich knüpfe jetzt mal nahtlos an die Foto-Finissage an. Weil, wenn die zufällig am Dienstag aufhaben, lässt sich das prima mit einer leckeren Galette von Mme. Vivi verbinden. Sie hat nämlich ihren Aktionsradius erweitert und steht jetzt nicht nur auf dem hippen Markt im Hof in Sachsenhausen, sondern, TUSCH!, Dienstags und Freitags auf unserem schönen Wochenmarkt. Ich war schon dort und es war wie immer très leckre. Ihr Stand steht gegenüber vom Griechischen Lädchen, das ist praktisch, weil sich dann erst Feta zur Urlaubsverlängerung besorgen lässt...https://www.facebook.com/maisondorso/

Mittwoch 18. April: DFB Halbfinale

(Daniela)

Leider hat es mit Karten für Gelsenkirchen nicht geklappt. Wirlklich schade, zu gerne wäre ich mit dabei. Wir schauen dafür in der DIVA. Das ist auch klasse. Da waren wir letztes Jahr schon und haben das super spannende Spiel gegen Leverkusen gesehen und natürlich den Einzug ins Finale ausgiebig gefeiert. Damals war ich noch Single und 4 Wochen später total verliebt in einen Schalke Fan.... Uwe, der ja der Meinung ist, dass S04 gewinnt, wird uns daher heute Abend nicht begleiten.

Donnerstag 19. April: Eröffnung Yachtklub

(Daniela)

So, jetzt ist es endlich soweit: der Yachtklub hat die Tüv Prüfung bestanden, mein zweites Wohnzimmer liegt wieder an der Alten Brücke. Der Sommer kann kommen.
Ich freue mich auf die heutige Eröffnung.
Die Jungs von Freabase Records machen den Beginn und "Captain Hans Romanov lässt es sich natürlich nicht nehmen, die erste Stunde auf seinem Kutter selbst einzuläuten"
Eintritt: 5,-, Doors: 21:00

18. April: Arcade Fire in der Festhalle

(Andrea)

Heute spielt mit Arcade Fire eine amtliche Liveband im Frankfurter Wohnzimmer. Im Gepäck haben sie  neue, sehr tanzbare Songs "ihres Albums „Everything Now“ und ihrer zugleich anarchistischen wie intelligenten Live-Inszenierung sorgten Arcade Fire allerorts für positive Kritiken und überglückliche Fans. Kein Wunder, wo sie sich doch nicht nur auf ihr mitreißendes Bühnencharisma verlassen können, sondern auch auf ein Songrepertoire, das alle froh macht. Für die Stadionsinger gibt es „Wake Up“, für die frühen Fans „Neighborhood #3 (Power Out)“, für die Melancholiker „The Suburbs / Month Of May“, für die Expressionstänzer „Reflektor“ und für die Abba-Freunde „Everything Now“." http://www.everythingnow.com/ Bild: https://www.facebook.com/arcadefire/photos/fpp.152513780224/10155320336215225/?type=3&theater

V O R S C H A U
Freitag 20. April: THOSE WILLOWS

(Uwe)
 
Seit dem Konzert von Michael Baker letzten Freitag bin ich ein Fan von Lotte Lindenberg. Wären wir nicht fest mit Freunden verbredet (von denen ich ein noch größerer Fan bin), ich wäre auch für das Konzert der Band THOSE WILLOWS ins Studio nach Sachsenhausen gereist. Auch weil der Veranstalter im ersten Satz der Presseinfo mit Modest Mouse gleich eine meiner Lieblingsbands erwähnt: „Modest Mouse, Portugal. The Man oder The Shins, Portlands Independent Szene gilt seit den achtziger Jahren als einer der aufregendsten und lebendigsten Independent Pole im Nordwesten der USA, wenn nicht sogar weltweit. All diese Bands verbindet die Eigenart einen ganz speziellen, persönlichen und unverkennbaren Sound entwickelt zu haben, der auch die Verortung dieser Bands einfach macht. Auch THOSE WILLOWS schaffen es, sich perfekt in diese Schar großartiger Bands einzureihen. Den typischen Portland Sound verbinden sie mit Einflüssen aus Motown, Soul und Folk zu einem einfühlsamen, warmen, äußerst liebenswürdigen Gesamtwerk.“

Lotte Lindenberg, Frankensteiner Straße 20
Beginn: 20:30

Freitag 20.April: The OhOhOhs im nachtleben

(Andrea)

Ein klassischer Pianist mit einem Hang zum Melodischen und Repetetiven trifft auf einen Perkussionisten der afro-kubanischen Musik mit einer Vorliebe für Downbeats und Funk. Wer Florian Dreßler und Florian Wäldele schon mal live erlebt hat, weiß, dass die beiden mit Schlagzeug und Klavier die Hütte zum Beben und die Gäste zum Tanzen bringen. Muss man mehr sagen? Auch wenn ich sie als Oh!chestra mehr mag, gehe ich vielleicht doch mal zum Hüpfen ins nachtleben. Reinhören: www.theohohohs.de/music. 20 Uhr im nachtleben an der Kow

Freitag 20. April: Neue Musik trifft neue Kunst

(Daniela)
Ich war ewig nicht mehr im Städel. So gerne wäre ich zu den Wandelkonzerten gegangen, aber immer kam was dazwischen. Auch heute kann ich nicht. Schade, aber wir haben was anderes schönes vor.

"Klang und Farbe, Harmonie und Dissonanz, Bruch und Kontinuität: Vieles verbindet Neue Musik und Gegenwartskunst – unmittelbar oder erst auf den zweiten Blick. Diesen vielfältigen Verwandtschaften in Kunst und Musik nach 1945 widmen sich die Junge Deutsche Philharmonie und das Städel Museum in den Räumen der Sammlung Gegenwartskunst mit Konzerten, Führungen, Getränken und Gesprächen.
Eine Kooperation mit der Jungen Deutschen Philharmonie in Partnerschaft mit der Deutschen Bank
Einlass ab 19.30 Uhr
Limitierte Tickets unter tickets.staedelmuseum.de: 28 Euro

(c) Gerhard Hoehme, Zimbal (Detail), 1966, Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum Städelscher Museums-Verein e.V., © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Städel Museum



Freitag, 20. April 20:00 - 00:00 UTC+02
Von 20. April um 20:00 bis 21. April um 00:00 UTC+02
Städel Museum
Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main

Freitag 20. April: FFM/ Massendefekt

(Andrea)

Massendefekt sind nicht die Killerpilze :D Aber die Killerpilze sind mit ihnen als unterwegs! Und die habe ich in meiner Hochphase des Konzertgängertums vor einer gefühlten Ewigkeit wirklich schon live gesehen. Das war ungefähr zeitgleich mit den Itchy Poopkidz, die ja auch immer noch wild unterwegs sind. Von den Killerpilzen lese ich, dass sie im Dezember eine ihre preisgekrönte Musikfilm-Dokumentation IMMER NOCH JUNG - 15 Jahre Killerpilze in die 50 größten Deutschen Kinos und auch in die DVD-Regale gebracht haben. Respekt. Und in Kombination mit der Hauptband dürfte das ein spaßiger Abend werden, Massendefekt bewegen sich in der "deutschsprachigen Rockmusik, mal mit mehr Punk-, mal mit mehr Popeinfluss, dabei aber immer mit dem größtmöglichen Abstand zu Deutschrockklischees. Die Texte sind direkt aus dem Leben gegriffen, es geht um Freude, Glück oder Wut, es wird aber niemals gefühlsduselig – versprochen. 20 Uhr in der holy hall of rock´n´roll in der Gwinnerstraße. https://batschkapp.tickets.de/de/tour/9924-massendefekt_pazifik_tour_2

Sonntag 29. April Bridges - Musik verbindet Orchesterkonzert “Zwischen hier und jetzt”

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf das Konzert am 29.4., denn meine Freundin Gudi singt mit im Chor :-)

Bridges – Musik verbindet ist eine interkulturelle Musikinitiative aus Frankfurt am Main, die Musiker*innen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund zusammenbringt.
Bei diesem dritten großen Orchesterkonzert im hr-Sendesaal stehen Stücke für Orchester, Chor und Kammerorchester Besetzung auf dem Programm.
Vertreten sind klassisch-europäische wie klassische und traditionelle arabische, persische und mongolische Werke. Zudem stehen mehrere Uraufführungen von Auftragswerken für die ungewöhnliche Besetzung des Bridges-Orchesters auf dem Programm. Westliche Orchesterinstrumente treffen auf Instrumente aus dem arabischen und persischen Raum, der Mongolei, Eritrea und weiteren Ländern. Diese Mischung bringt eine besondere Klangfarbe hervor und thematisiert gleichzeitig den Zustand, der im Titel beschrieben wird. Bei Bridges treffen Musiker*innen aus aller Welt, aufeinander und treten in einen musikalischen Dialog, der geprägt ist durch die unterschiedlichen musik-kulturellen Hintergründe. Das “hier und jetzt” - die Identität, die Kultur und die Herkunft der Musizierenden nimmt Einfluss auf die Musik.
Dirigent ist Gregor A. Mayrhofer. Aktuell ist er der erste Stipendiat des neuen Sir Simon Rattle Stipendiums, und somit Sir Simon Rattles Assistent bei den Berliner Philharmonikern und gleichzeitig Teil der Herbert von Karajan Akademie.

www.bridges-musikverbindet.de
Tickets

3. und 4. Mai: “Who is happy in Russia?”

(Martin)
Maifestspiele in Wiesbaden, die erste...
“Who is happy in Russia?” Gogol Center Moskau, Gastspiel am 3. und 4. Mai

Das Staatstheater Wiesbaden zeigt auch in diesem Jahr ein höchst spannendes und lohnendes Programm zu den Maifestspielen. Im letzten Jahr gab’s ‚Murmel Murmel’, vielleicht erinnert ihr euch an meine Empfehlung. In diesem Jahr geht’s weniger ‚dadaistisch’ zu, dafür politisch, gesellschaftskritisch und gleichwohl erneut hochkarätig.

Ein Highlight ist ‚Who is happy in Russia?’ vom Gogol Center in Moskau. Regie führte der russische Regisseur Kirill Serebrennikov. Das ist jener russische Regisseur, der im vergangenen Jahr verhaftet und unter Hausarrest gestellt wurde. Nicht von ungefähr gilt das Gogol Center als eines der besten Theater Moskaus, das vor allem beim liberalen, regimekritischen Publikum beliebt ist.

Der Abend ‚Who is happy in Russia’ (in Europäischer Erstaufführung) basiert auf einem russisches Gedicht, das wohl nahezu jedes Schulkind kennt und lernt – vergleichbar mit unserem ‚Herrn Ribbeck von Ribbeck...’ Serebrennikov baut davon ausgehend ein „bildreiches entlarvendes Märchen zur Parabel über das heutige Russland – zwischen Tanz, Sprechtheater und Performance – grellbunt, sinnlich, mit grandiosen Schauspielern und voller Melancholie.“
Mehr zu Kirill Serebrennikov hier
Läuft im Staatstheater Wiesbaden am Donnerstag, 3.5. und Freitag 4.5 um jeweils 19.30h.

Foto: (c) Staatstheater Wiesbaden

Samstag 5. Mai: 4. Frankfurter Riesling Tag

(Daniela)
Ich wusste es schon immer: Jesko ist crazy! Er macht es wirklich! Nach 3 erfolgreichen, immer proppenvollen Rieslingtagen im HORST wechselt Jesko, unterstützt von Uli, die Location und geht in das wundervolle Palmengarten Gesellschaftshaus. Hammer!

Wie gerne wäre ich bei diesem Ereignis dabei. Ich mag ja nicht nur Jesko, sondern auch den Riesling.. Ich bin jedoch auf dem Weg nach Italien....

Der Riesling-Gipfel 2018. Für Alle, die die Königin der Trauben lieben!


6 Weinhändler & 30 Winzer mit über 200 Rieslingen werden bekennenden “Weinnasen”, aber auch Einsteigern, wieder ein Lächeln in’s Gesicht zaubern!
Erfahrt aktuelle Trends in der Rieslingszene, befragt dazu die Weinhändler und Winzer und macht euch ein eigenes Bild vom 2017’er Jahrgang.
Und auch im vierten Jahr wird selbstverständlicher Weise der Frankfurter Riesling Preis vergeben. Ihr wählt vor Ort Euren Lieblingsriesling und mit ein bisschen Glück könnt 1 Kiste vom Sieger gewinnen.

Eintritt inkl. Verkostung: 12,00 € (zuzüglich VVK Gebühren)
Tickets im Vorverkauf

Teilnehmer 2018:
Weinhändler und Gastwinzer:

Weinhalle Frankfurt;  Weingut Carl Loewen, Mosel; Weingut Prinz, Rheingau
Weingut Weber Brüder, Saar; Frankfurt/Wein; Achim von Oettinger, Rheingau; Fusser, Pfalz; Stefan Steinmetz, Mosel; K & M Gutsweine; Weingut Heymann-Löwenstein, Mosel; Weingut Mehling, Pfalz; Weingut Balthasar Ress, Rheingau
Weingut Sven Nieger, Baden; Weinhandlung Dr. Teufel; Reichsrat von Buhl; Robert Weil; Neverland; Weinsocietät; Weingut Volker Schmitt, Rheinhessen; Weingut Roth, Württemberg; Dealer de Vin; Albrecht Engel, Rheinhessen; Nick Köwerich, Mosel;
Winzer: Weingut Tesch; Weinhof Herrenberg; Bio-Weingut Goswin Kranz;
Weingut Klös; Weingut Hartmann; Weingut Finger; Weingut Büsser-Paukner; Weingut Jung-Dahlen; Weingut Bott; Weingut Sohlbach; Weingut Kasper-Herke

4.Mai: OF/ Stummfilm & Ton in den Parksidestudios

(Andrea)

Ich empfehle den Vorverkauf....:"Die Parkside Studios im denkmalgeschützten Badehaus der ehemaligen Oehler-Werke, nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt und im Hof mit ausreichend kostenlosen Parkplätzen gesegnet, werden von nun an mindestens dreimal pro Jahr Lieblingsort ausgewählter Stummfilme mit eigens abgestimmter Livemusik. Eine der schönsten Locations des Rhein-Main-Gebiets – für uns und alle Stummfilm- wie Klangfreunde ein großes Glück! Dank dem tollen Engagement von Britt Baumann (Amt für Kulturmanagement) und Andreas Schmidt (Parkside Studios) kann es direkt losgehen: am Freitag, den 04.05.2018 haben wir uns zum Auftakt für Murnaus „Sonnenaufgang – Lied von zwei Menschen“ – einer der eindrucksvollsten Stummfilme aller Zeiten – entschieden. Musikalisch wird er von Balduin begleitet und umhüllt, einem Frankfurter DJ- und Produzentenduo mit Schwerpunkt auf Electro Swing. Der Kartenvorverkauf startet ab sofort im OF-InfoCenter, Salzgäßchen 1. Eines ist ganz sicher: Es wird besonders werden! " Besser kann man es nicht sagen, daher 1:1 Daniel Brettschneider kopiert :-)

8. Mai: Das achte Leben (Für Brilka)

(Martin)
Maifestspiele in Wiesbaden, die zweite...
„Das achte Leben (Für Brilka)“
Thalia Theater Hamburg, Gastspiel am 8. Mai

Für mich ist’s eine kleine Traumerfüllung. Ich wollte tatsächlich nach Hamburg fahren, um Jette Steckels Inszenierung des Romans von Nino Haratischwili ‚Das achte Leben (Für Brilka)‘ sehen zu können. Jetzt muss ich deswegen nicht, weil Hamburg nach Wiesbaden kommt!

NDR Kultur berichtete anlässlich der Premiere von ‚Das achte Leben (Für Brilka)‘ am Thalia Theater: „Was das Ensemble an diesen Abend leistet ist schlicht großartig.“ Wen wundert’s, denn der Roman hat weit mehr als 1000 Seiten (meine Freundin Marion sagt übrigens, es sei einer der besten Romane ‚ever’!) und es gelingt der Inszenierung wohl tatsächlich, diesen Epos mit Gewinn und im höchsten Maße bühnentauglich aufzuführen.

Auf Nachtkritik ist zu lesen: „Sie hält inne und steht einfach nur da. Traurig. Die Schultern hängend. Die Haare zu langen Zöpfen geflochten, die Augen voller Lebenswissen, die Stimme voll ruhiger Verzweiflung: ‚Ich habe nichts halten können, alles ist mir entglitten, wie durch ein Sieb mit zu großen Löchern, verschwunden.‘ Die fast 100-jährige Stasia spricht diese Worte, als sie von Miqa erfährt. Als sie erfährt, dass er im Koma liegt. Nachdem er verhaftet worden war. Verhaftet, weil er einen Film gedreht hatte. Einen über seine Großmutter Sopio, eine Dichterin, die einst in Dissidentenkreisen verkehrte.
Die Dichterin ist schon lange tot. Stasia liebte sie heimlich und leidenschaftlich. Jetzt liegt also deren Enkel im Sterben, und Stasia steht ganz still. Aus dem Dunkel nähert sich da Sopio, nimmt Stasia zärtlich in den Arm, führt sie zum Tanz, behutsam, verzeihend. Wehmütige Weisen, Streichermelodien bauen die musikalische Wolke dazu, eine Szene, unfassbar traurig. Eine Szene, die von ungelebtem Leben erzählt, aber auch von Trost und Glaube. Eine Szene mit Barbara Nüsse als mädchenhaft gealterter Stasia und André Szymanski als androgyner Sopio.“

Haratischwili erzählt in ihrem Roman eine Familiengeschichte über sechs Generationen hinweg. Die grandiosen Schauspieler*innen wechseln die Rollen und Zeiten mit ungeheurer Leichtigkeit, Intensität und Kunst. Und wir als Zuschauer werden zu Zeitzeugen und Teilhabern von Darstellungen, die wohl ihresgleichen suchen. Ebenso wird Geschichte erzählt und erfahrbar; was weiß man hier schon von Georgien, seiner Unabhängigkeit, der Herrschaft durch den russischen Zaren?

In der Süddeutschen Zeitung schrieb Till Briegleb: „Für alle AfD-Sympathisanten, Putin-Freunde und Erdoğan-Fans sollte diese historische Lehrstunde zwangsverpflichtend sein", denn „wer nach Zwang ruft, sollte den Preis der freiwilligen Unfreiheit kennen, die er in Freiheit preist."

Es kommen wohl Theaterglück und höchste Schauspielkunst an diesem Abend zusammen - und deshalb sollte man dieses einmalige Gastspiel in Wiesbaden keinesfalls versäumen! Noch gibt’s Karten!!
Am 8.5. um 18.30h (!) im Staatstheater Wiesbaden.

(c) Thalia Theater Hamburg/Maifestspiele Wiesbaden


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