05.04.2018
Inhalt: NEUSTART / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE BIETE / G E D R U C K T E S / Freitag 6. April: LICHTER: "Shut up and play the piano" / Freitag 6. April: LICHTER: "Citizen Animal" / Freitag, 6. April: Michael Baker im Lotte Lindenberg / Freitag 6. April: Lady Moustache im Nachtleben / G E R O L L T E S - Torwartfehler / Freitag 6. bis Sonntag 29. April: „Wildlife“-Fotoarbeiten von Sandra Mann / Samstag 7. April: Bikini Moon Deutschlandpremiere / Samstag 7. April: Ink of Yam / Samstag, 7.April: Mainz/ Donald Duck & Co / Sonntag 8. April: Die Verwandlung / Sonntag 8. April: Lichter Preisverleihung & IN DEN GÄNGEN / Sonntag, 8.April: OF/ Ansaen im Hafengarten / Montag, 9. April: FFM/ Dieter Wischmeyer / Dienstag 10. April: HOLLY MIRANDA / Dienstag, 10. – Donnerstag, 12. April: Tanz / Mittwoch 11. April: Bridges, Abbass Anour & Omid im HORST / V O R S C H A U / 18. April: Arcade Fire in der Festhalle / Sonntag 29. April Bridges - Musik verbindet Orchesterkonzert “Zwischen hier und jetzt” / 3. und 4. Mai: “Who is happy in Russia?” / 8. Mai: Das achte Leben (Für Brilka) / Impressum

NEUSTART

So, der Resetknopf ist ausreichend gedrückt.

Seit 12 Tagen habe ich keine feste Nahrung mehr zu mir genommen. Seit letzten Samstag bin ich zum Fastenwandern im Allgäu. Anfangs waren die Bedingungen etwas hart, denn es schneite ziemlich heftig. Aber irgendwann konnte man sogar erschöpft in der Sonne liegen.
Morgennachmittag wird nun das Fasten gebrochen: es gibt einen Apfel und ein Neustart beginnt.
Genau vor einem Jahr bin ich als Raucherin zum Fastenwandern gefahren und habe danach keine einzige Zigarette mehr geraucht..
Auch dieses Jahr habe ich wieder Vorsätze, mal gespannt was ich diesmal schaffe.

Ich hoffe ihr hattet ein schönes Osterfest und wir sehen uns im Frühling wieder.

Lebt wild.

Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Petra Manahl und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Michael Baker im Lotte Lindenberg. Gewinnfrage: Warum wurde Uwe ins Spiel eingewechselt (siehe Gerolltes). (Bitte bis spätestens 13:00 Uhr melden)

2 x 2 Kinotickets für die Preisverleihung vom LICHTER INTERATIONAL FILMFEST am Sonntag und den Abschlussfilm IN DEN GÄNGEN. Gewinnfrage: Wie heißt der Hauptdarsteller?

2 x 2 Kinotickets für Ink of Yam am Samstag. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra am Dienstag?

3 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Holly Miranda am Dienstag in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Was empfiehlt Uwe für Freitag?

2 x 2 Kinotickets für Citizen Animals beim Lichter Filmfest International am Freitag. Gewinnfrage: Wie heißt die 4 jährige Tochter des Regisseurs?

1 x 2 Tickets für das Tanzstück Makulatur am Donnerstag im LAB. Gewinnfrage: Über welches Buch schreibt Petra heute im Gedruckten?

2 x 1 Teilnahmemöglichkeiten für Menschen zwischen 14 und 20 Jahren für die Fotosafari am Samstag mit der Künstlerin Sandra Mann in Bad Soden. Gewinnfrage: Wie heißt ihre Ausstellung die morgen eröffnet wird?

2 x 2 Tickets für das Konzert von Bridges & MC Omid am Mittwoch im Horst. Gewinnfrage: Wie heißt der Rapper, mit dem Omid auftritt?

1 x 2 Tickets für das große Konzert von Bridges am 29.4. im hr Sendesaal? Gewinnfrage: Wie heißt der Dirigent?

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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Lady Moustache im Nachtleben am 6. April. Die Gewinnfrage lautet: Aus welcher Stadt kommt die Band? 

SUCHE BIETE

Reise nach Valencia
Letztes Jahr war ich über meinen Geburtstag mit 20, mir größenteils unbekannten, Frauen bei den "Fallas" in Valencia. Diese Reise hatte meine Freundin Kiki organisiert. Es waren vier unglaublich fantastische Tage. Kiki hat in Valencia studiert und kennt dort jede Ecke und vor allem alles was Frau sich bei einem Kurztrip wünscht: Kultur satt, Tapas Bars, Boutiquen, beste Restaurants etc. und das alles in einer sensationellen Unterkunft Mitten in der Stadt. Im Mai organisiert Kiki wieder eine Reise für Frauen nach Valencia und ich kann sie Euch wärmstens empfehlen. Diesmal gibt es wohl auch Yoga und Stilberatung.. Wie schade dass ich nicht kann, denn Kiki ist eine Hammerfrau und es macht verdammt viel Spaß mit ihr zu Reisen.

Exquicity goes… Valencia
4 Tage Valencia, vom 10. - 13. Mai 2018,in kleiner, exklusiver Damenrunde (max. 10 Plätze insgesamt) Eintauchen in Kulinarik, Kultur, Shoppen, Yoga und Me(h)er.
wohnen in der Altstadt in einem Palazzo aus dem 17 Jhdt., deutschsprachige ortskundige Begleitung. Es sind noch Plätze frei. Kontakt:
EXQUICITY , +49 163 65 86 657, krost@exquicity.de, www.exquicity.de

G E D R U C K T E S

(Petra)

Ein versierter Geschichtenerzähler, zweifellos. Sprachlich knapp, straight – und damit überfordert Matthew Weiner mich zunächst. Eingeweihte wissen, dass der Autor die Kult-Serie „Mad Men“ und andere Erfolgsstorys verfasst hat, doch „Alles über Heather“ ist sein erster Roman. Klappe das Buch mit dem letzten Wort zu und falle leicht irritiert aus der fiktionalen Welt.
Zwei junge Erwachsene mit diametral entgegengesetzten Biografien treffen aufeinander und das endet tödlich. Ich habe den wahren Nervenkitzel zwischen den beiden erwartet, nicht in  Dostojewskij-haft epischer Breite, doch die ungesunden Schwingungen, die Handlung hin zum tragischen Moment spannen sich für mich etwas zu knapp auf, um ihre volle Wucht zu entfalten. Es ist so, als würden sich ihre Pfade im schon fertig gebauten Drama nur sachte berühren, in dem Moment, in dem noch alles vorstellbar ist: Bobby tötet Heather bestialisch, Bobby wird durch seine Liebe zu Heather zu einem besseren Menschen, Bobby stalkt seine Angebetete, doch sie wehrt sich erfolgreich: und er bleibt der Loser, der er schon immer war (im Knast).
Selten hat mich eine Lektüre so zurückgelassen. So ratlos, unerfüllt. Beginne von neuem zu lesen und muss feststellen, dass ich nur die Worte wahrgenommen habe, die meine vorfertigen Erwartungen und Bilder bestätigt haben. Die beißende Ironie ist so tiefgründig, dass ich ihren Boden nicht erkannt habe. Reumütig.
Trotz der psychopathischen Gedanken des jungen Manns, die ebenso drastisch wie in einer dieser blutigen Crime-Serien beschrieben sind (wahrscheinlich hat das meine klischeebehafteten Assoziationen angefeuert): Der eigentliche Psychothriller findet  in der Upperclass-Familie statt. Vor allem im Kopf des Vaters, Mark (auch leicht manisch). Ich habe all das als Vorgeplänkel gelesen: spätes Kennenlernen der Eltern, getragen vom Glück über die strahlend schöne, tolle Tochter, um deren Zuneigung sie rivalisieren. In Heathers Pubertät verändert sich das familiäre Machtgefüge. Die Mutter, Karen, in der Sinnkrise, ein (ver-)zweifelnder Vater. Trauriger Alltag, typische Konflikte. Luxusprobleme für einen wie Bobby, der nicht nur von dem schönen Mädchen fasziniert ist, sondern auch von der Welt, in der sie lebt.
Mark ist jerjenige, der sich schuldig macht. Eben weil es um „Alles über Heather“ geht – wortwörtlich und verdammt ernst gemeint. Großartig konstruiert. Jetzt habe auch ich es verstanden.

Freitag 6. April: LICHTER: "Shut up and play the piano"

(Daniela)

Ich habe Chilly Gonzales leider erst einmal live gesehen. ich glaube es ist 2 Jahre her. Ein unglaublich tolles Konzert in der Alten Oper. Zu gerne würde ich mir daher heute Abend die Doku über diesen besonderen Musiker anschauen.

"Man nehme klassische Klaviertöne gemischt mit elektronischen Klängen, füge Rap- und Popeinflüsse hinzu und heraus kommt: ein musikalisches Chaos? Nein, nicht bei Jason Beck. Besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Chilly Gonzales“ spielt der Entertainer mit völlig unterschiedlichen Musikgenres und das mit großem Erfolg. Er gilt als Vorbild zahlreicher namhafter Künstler wie beispielsweise Daft Punk.
 In seinem Regiedebüt Shut Up and Play the Piano widmet sich Phillip Jedicke sowohl dem Image Gonzales‘ in der Musik- und Medienindustrie als auch dessen Selbstverständnis in der Branche. Er zeichnet den biografischen Weg des Musikers nach, von der ersten Bandgründung in seiner Heimat Kanada über diverse Clubszenen bis hin zu seiner jetzigen Bühnenpräsenz. Interviews, Live-Aufnahmen von Auftritten sowie private Anekdoten geben einen seltenen Einblick in die Persönlichkeit hinter der Kunstfigur Chilly Gonzales."
“Shut Up and Play the Piano is never boring, drawing its energy from Beck's knowing blend of motormouth bombast and flamboyant showmanship. (…) A preposterous spectacle, but admirably ambitious and highly entertaining. Life is a comedy-punk cabaret, old chum.” - Hollywood Reporter

Beginn: 20:00 Uhr, Ort: Zoo Gesellschaftshaus
Mehr Infos hier

Freitag 6. April: LICHTER: "Citizen Animal"

(Daniela)

Ich bin noch im Allgäu.. sonst wäre ich vielleicht in der Naxoshalle, denn der Film hört sich sehr spannend an.

"Wir alle lieben Tiere. Wir sind von ihnen umgeben. Egal ob wir in der Stadt oder auf dem Land leben.
Die Pegasus Familie das sind Mutter Tatjana, Vater und Regisseur Oliver und ihre 4 jährige Tochter Bonnie. Sie reist über 10.000 Kilometer durch Europa, um den Tieren dieser Welt eine Stimme zu geben. Ihre Aufgabe: Antworten auf die Fragen der Tiere zu finden. Auf ihrer Reise treffen sie Dr. Jane Goodall (Verhaltensforscherin und UN-Friedensbotschafterin), Paul Watson (Sea Shepherd), Edmund Haferbeck (PETA), Dr. Antoine F. Goetschel (Global Animal Law), Christa Blanke (Animals' Angels), Katharina Kuhlmann (Autorin, Vegan-Konditorin und PETA Botschafterin) und viele andere, die sich dafür einsetzen, allem Leben mit Empathie und Achtung zu begegnen.
CITIZEN ANIMAL ist ein unterhaltsamer Familienfilm, der zeigt, dass jeder etwas für ein besseres Tierleben tun kann.

CITIZEN ANIMAL auf dem 11. LICHTER FILMFEST FRANKFURT INTERNATIONAL Freitag, 6. April 2018 um 18.00 Uhr in der Naxoshalle
Anwesend sein werden Regisseur Oliver Kyr und Gäste, u.a. Mona Mur mit Livemusik aus dem Film.

Freitag, 6. April: Michael Baker im Lotte Lindenberg

(Uwe)

Hoffentlich schaffe ich es rechtzeitig von der Naxos Halle ins LOTTE LINDENBERG zum Konzert von Michael Baker. Der dreißigjährige Sänger aus London ist es wert. Der Singer/Songwriter, dessen Stil von Bon Iver, Simon & Garfunkel oder Ray la Montage beeinflusst wurde, präsentiert in der Frankensteiner Straße Songperlen von seinem Debut Dust & Bone und seinem neuen Album Salt, welches gerade in den letzten Zügen der Entstehung ist. Der Veranstalter schreibt „Michael Baker hat uns bei seinem letzten Konzert im Tonstudio von LOTTE LINDENBERG im September 2016 absolut den Atem geraubt … und da konnte LOTTE es sich nicht nehmen, den charismatischen jungen Musiker noch einmal zu sich ins Studio einzuladen.“ Auch wenn ich damals leider nicht dabei war, kann ich die Begeisterung nachvollziehen. Weil mir das genannte Album Dust & Bone sehr gut gefällt, insbesondere der Titeltrack und das wunderschöne Half My Love.

Hörproben: www.michaelbakerofficial.co.uk
www.soundcloud.com/michael-baker-music
 
LOTTE LINDENBERG Frankensteiner Straße 20 60594 Frankfurt am Main
Freitag 06.04.2018 Einlass: 20:30 Uhr , Vorverkauf: € 10,-
Abendkasse: € 12,-

Freitag 6. April: Lady Moustache im Nachtleben

(Andrea) 

Rauh, energiegeladen und auf gute Art Retro. Backstagepro schreibt über Lady Moustache: "Das Rock-Quartett hat ein Erbe aus Leidenschaft und aus Liebe. angetreten. Als die Band tief nach dem Ursprung ihrer Einflüsse grub, trafen sie auf die psychedelischen Gitarren und hypnotischen Trommeln des 70er Jahre Rocks – gepaart mit Elementen des Grunge und Stoner Rock aus den 90er Jahren." Ich habe neulich mal reingehört und will mir die gerne, gerne im nachtleben anhören: www.ladymoustache.de

G E R O L L T E S - Torwartfehler

(Uwe)

Die BILD Zeitung veröffentlicht gerne Bilder von übermütigen Touristen, die, an einer Klippe stehend, ein Selfie machen. Die Bildunterschrift lautet dann oft "Ihr/sein letztes Foto, zwei Sekunden später war sie/er tot". Übertragen auf das rechts abgebildete Foto müsste unter meinem Bild stehen "eine Stunde später erzielte er sein erstes Tor". Es stand 3-0 für uns (sonst wäre ich wahrscheinlich nicht eingewechselt worden) und der Torwart des Gegners konnte meinen relativ harmlosen Schuss nicht parieren.

Torwartfehler gehören zum Fußball dazu. Fragt den Torwarttitan Oliver Kahn, der nach einer sensationellen WM 2002 ausgerechnet im Finale gegen Brasilien einen Ball nicht festhalten konnte. Oder den jungen Keeper von Benfica Lissabon, der im letzten Herbst einen Freistoß zunächst mühelos fing aber anschließend drei Schritte rückwärts lief und plötzlich im eigenen Tor stand. Oder Jean Marie Pfaff, der einen weiten Einwurf berührte, der dann ins Tor fiel. Oder Toni Schumacher, der im WM Finale 1986 einen Eckball falsch einschätzte und so Argentinien zur Führung verhalf. Oder eben Lukas Hradecky, der im vergangenen Spiel der Eintracht in Bremen einen Ball eine harmlose Abwehr von Abraham nicht fangen konnte und so die Niederlage einleitete. Der Fehler passierte 10 Minuten vor dem Ende und die Eintracht konnte nicht mehr zurückschlagen, um zumindest ein verdientes Unentschieden zu erreichen. Bereits im Pokalfinale in Berlin hatte er durch ein etwas übermotiviertes Einsteigen einen Elfmeter verursacht.

Es bleibt auch bei sehr guten Torhütern (was Kahn, Pfaff und Schumacher definitiv waren) nicht aus, dass sie teilweise verheerende Fehler machen. Diese – teilweise spielentscheidenden - Patzer bleiben in der Regel nur viel länger im Gedächtnis der Fans hängen, als eine von einem Stürmer kläglich vergebene Großchance oder ein grauenhaftes Abspiel eines Verteidigers, das ein Gegentor zur Folge hatte. So lange präsent wie von Keepern geschossene Böcke bleiben gewöhnlich nur kuriose Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern. Nur werden die durch „den Videobeweis“ seltener.

Der Eintracht-Tipp (von einem Schalkefan)
Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim 1-1

Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen zu Torwartfehlern
Das kurioseste Eigentor eines Torhüters fiel beim Spiel zwischen Werder Bremen und Eintracht Frankfurt. Eintracht-Torwart Jürgen Pahl warf sich den Ball selbst ins Tor.

Freitag 6. bis Sonntag 29. April: „Wildlife“-Fotoarbeiten von Sandra Mann

(Daniela)

Schade. Ich bin noch im Allgäu, sonst wäre ich heute zur Vernissage von Sandra Manns Ausstellung „Wildlife“ in die Stadtgalerie Bad Soden gefahren. Wenn ihr Zeit habt: fahrt nach Bad Soden oder meldet Euch oder Eure Kids bei der Fotosafari an oder gewinnt oben zwei Freitickets.

"Die deutsche Künstlerin und Fotografin Sandra Mann ist ebenso vielseitig wie ihre Arbeiten vielschichtig sind. In ihrem Werk treffen die unterschiedlichsten künstlerischen Medien aufeinander – dokumentarische und inszenierte Fotografien stehen neben Rauminstallationen, skulpturalen Arbeiten oder Videofilmen.
Nachdenklich aber auch humorvoll wirft die Künstlerin hier Fragen nach dem menschlichen Zusammenleben, der Interaktion zwischen Mensch und Tier sowie unserem Umgang mit Natur und Umwelt auf. Der deutsche Wald – romantisch verklärtes Sehnsuchtsziel und Furcht einflößender Ort zugleich – wird dabei zur Bühne für die künstlerische Verhandlung relevanter gesellschaftlicher Themen. Dabei hat unser heutiger, vorwiegend als Rohstofflieferant genutzter Wald nur noch wenig mit dem Ideal einer unberührten Natur zu tun.
Der Großteil der Aufnahmen der Waldserie ist inszeniert. Es handelt sich um sorgsam komponierte Fotografien von in der Natur posierenden Protagonisten. Die Wahrnehmung des Betrachters wird dabei subtil auf die Probe gestellt: Häufig erschließen sich die raffinierten Bildkompositionen erst auf den zweiten Blick in ihrer ganzen Tiefe.
 
Unter dem Titel ‘Young Gorillas’ laden Sandra Mann und Klaus Fasold (Keep the World Foundation) Jugendliche von 14 -20 Jahren am Samstag, 07. April 2018, um 15:00 Uhr: zu einer Fotosafari zum Thema ‚Wahrnehmung -Zaubern mit der Kamera’ im Kurpark Bad Soden ein. Die fotografischen Ergebnisse werden im Anschluss gemeinsam diskutiert. (max. 15 Teilnehmer, 15,- Euro, Anmeldung: k.fasold@keeptheworld.com)


Vernissage in Anwesenheit der Künstlerin: Freitag, 06. April 2018, um 19:00 Uhr. Begrüßt werden die Gäste von Bürgermeister Dr. Frank Blasch; zur Einführung spricht die Kunsthistorikern und Kulturjournalistin Dorothee Baer-Bogenschütz. Eine Musikperformance von Deborah Feldeisen begleitet das Event.

„Wildlife“  von Sandra Mann. Stadtgalerie Bad Soden am Taunus
Samstag, 07. April 2018, bis Sonntag, 29. April 2018.
Jeweils mittwochs, samstags und sonntags von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.
(c) Sandra Mann

Samstag 7. April: Bikini Moon Deutschlandpremiere

(Daniela)

Endlich bin ich zurück. Und sofort gehts zum Lichter Filmfest. Wir schauen uns Bikini Moon an, weil Christian sagt der Regisseur Milcho Manchevski sei super (hatte schon mal eine Oscar Nominierung) und der Film sehr sehenswert.

"Bikini Moon Davis war früher Schreinerin, danach Soldatin. Der Krieg im Irak hat sie wieder ausgespuckt: auf die Straßen New Yorks. Das Sorgerecht für die Tochter ist ihr entzogen und wenn sie ihre Tabletten nicht nimmt, taucht sie schnell in eine grausame Welt aus Fantasie und Erinnerung ein. In solch einem Zustand trifft sie auf das Pärchen Kate und Skyler, ambitionierte Filmschaffende, die ihr helfen wollen - im Austausch gegen die gnadenlose und direkte Dokumentation ihres Alltags. Allzu schnell gerät das Filmprojekt vom Portrait zu einer Versuchsanordnung, die für Bikini Moon, Kate und Skyler fatale Züge anzunehmen beginnt. Die Doku-Fiction fordert unsere Erwartungen an das, was es bedarf, ein guter Mensch zu sein. Condola Raschad (in der Rolle von Bikini Moon) gelingt es aber auch eindringlich zu zeigen, was es heißt, in eine funktionierende Gesellschaft zurückzukehren aus einem Land im Krieg, in dem alle Regeln des Zusammenlebens zerbrochen sind."

Hier gibt es Tickets zu kaufen, oder oben zu gewinnen: https://lichterfilmfest.reservix.de/p/reservix/event/1176603#?slink

Beginn 18:30 Uhr, Kino im Deutschen Filmmuseum

Samstag 7. April: Ink of Yam

(Daniela)

Beim Hessischen Filmpreis habe ich nur einen kurzen Ausschnitt gesehen und damals gedacht: wenn der Film ins Kino kommt will ich ihn unbedingt sehen: Ink of Yam von Tom Fröhlich. Leider kann ich heute nicht…

Boom – silence – sirens – people.
Ein Mönch mit Paulus-Tattoo, ein atheistischer Koch aus einer ultraorthodoxen, jüdischen Familie und eine Frau, die nach einer Explosion das dringende Bedürfnis nach einem Drachentattoo verspürt – sie alle leben in der Stadt, die als einzige auf der Welt eine eigene psychische Störung hervorgebracht hat: das Jerusalem-Syndrom. Und sie alle kommen zu Daniel und Poko in den ersten Tattooladen vor den alten Stadtmauern Jerusalems. Egal was vor den Türen passiert, hier drin surrt die Nadel weiter. Wer zu ihnen kommt, wird tätowiert, gleich welcher Religion und welcher Nationalität. Während die Tinte in die Haut der Menschen dringt, erzählen sie ihre Geschichten, die so facettenreich sind wie die Stadt, die sie ihr Zuhause nennen. Tom Fröhlich lässt die Worte der Menschen für sich sprechen und schafft einen ungewohnten Blick auf eine umkämpfte Stadt. Ein einfühlsamer, hochaktueller Film!

Ink of Yam ist der Abschlussfilms des jungen Filmemachers Tom Fröhlich an der Hochschule Darmstadt und wurde beim Hessischen Film- und Kinopreis 2017 als bester Hochschulfilm ausgezeichnet. Der Film wurde gefördert von HessenFilm und Medien.

Zeit & Ort: 18:00 Uhr Naxoshalle
Tickets hier

Samstag, 7.April: Mainz/ Donald Duck & Co

(Andrea)

Ich habe Lili einen Ausflug nach Mainz versprochen, da ist noch bis 29.Juli Walt Disney – Mickey, Donald & Friends im Landesmuseum Mainz zu sehen: "Sie zählen zu den Helden unserer Kindheit, sind Weltstars und Oscar-Preisträger – und beglücken mit ihren fabelhaften Geschichten und unverwechselbaren Charakteren seit knapp 90 Jahren jede Generation aufs Neue: Enten, Mäuse, Panzerknacker. Mit der Erfindung von Mickey Mouse, Donald Duck und ihren Freunden, schuf der amerikanische Filmproduzent und visionäre Unternehmer, Walt Disney, Klassiker der Comic-Literatur und machte sie auf der Kinoleinwand zu Ikonen des 20. Jahrhunderts. Doch wer waren die Zeichner hinter den Figuren, wer waren die Comic-Künstler, die die Charaktere lebendig werden ließen, ihre Welten erfanden und ihre Geschichten über Jahrzehnte weiter erzählten? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Walt Disney – Mickey, Donald & Friends“, die ab 14. März 2018 im Landesmuseum Mainz zu sehen sein wird. Rund 300 Exponate ermöglichen einen umfassenden Blick auf die Entwicklung der weltbekannten Figuren, von der Skizze bis zum fertigen Comic, sowie auf die Arbeitsweise ihrer berühmtesten Zeichner, von damals bis heute. (...) Comic-Fans und Disney-Liebhaber dürfen sich auf einige außergewöhnliche Exponate mit Seltenheitswert freuen: z.B. auf das erste Mickey-Maus-Buch „The Adventures of Mickey Mouse“ aus dem Jahr 1931, von dem es weltweit nur noch wenige Exemplare gibt. http://landesmuseum-mainz-mickey-ausstellung.webseiten.cc/

Sonntag 8. April: Die Verwandlung

(Daniela)

Ich bin im Stadion - nach 12 Tagen Fasten folgen 5 Aufbautage ... das hab ich falsch geplant. Daher kein Stadionbier und auch keine Stadionwurst.

Wäre ich nicht im Stadion wäre ich heute Abend zu gerne im Theater Landungsbrücken, denn da inszeniert Sarah Kortmann: DIE VERWANDLUNG und das klingt extrem spannend. Ich weiß aber nicht, ob es noch Karten gibt.

DIE VERWANDLUNG
Horrortrip über Gesellschaft, Normen, Familie und den Sog der Untätigkeit.

Franz Kafka


Greogor Samsa wacht eines Morgens auf und spürt dass etwas anders ist. Es fällt ihm schwer sich zu bewegen und sein Körper fühlt sich irgendwie verändert an. Er hat sich über Nacht in ein Ungeziefer verwandelt. Und das hat Konsequenzen, für seine Arbeit, seine Familie und sein sonstiges Leben.
Samsas Verwandlung wird in der Inszenierung zum psychologischem Horrortrip. Hat sich Samsa wirklich verwandelt oder passiert das alles nur in seinem Kopf? Kafkas Erzählung wird dabei als Live-Hörspiel ins Theater gebracht. Die Zuschauer werden in Samsas Kopf gesetzt während mit elektronischen Sounds, vielstimmigem Ensemble und eine beklemmende Atmosphäre entsteht, die Samsas Metamorphose erlebbar macht. Gleichzeitig wechselt der Abend zwischen verschiedenen Haltungen und künstlerischen Formen. Dabei wird Kafkas Text zum Ausgangspunkt einer Reflexion über Gesellschaft, Normen, Familie und den Sog der Untätigkeit.
Dabei hat Sarah Kortmann gemeinsam mit dem Dramaturgen Jan Deck eine besondere Herangehensweise konzipiert: Die Zuschauenden liegen im dunklen Theaterraum, während um sie herum die Schauspieler_innen eine Art Live-Hörspiel performen. Unterstützt werden sie dabei von einem eigens komponierten Soundkonzept des Künstlers Torsten Kauke. Die eigenwillige Melange aus Bühnen- und Zuschauerraum wird von Prisca Ludwig konzipiert und eingerichtet. Das Ergebnis: eine Produktion für Jugendliche und Erwachsene in ungewohnter Zuschauerhaltung, die eine ganz andere Erfahrung ermöglicht.
Da an den einzelnen Abenden aufgrund des besonderen Formats nur eine beschränkte Anzahl Zuschauer eingelassen werden kann, wird dazu geraten, frühzeitig zu reservieren.

Hier weitere Infos.

Sonntag 8. April: Lichter Preisverleihung & IN DEN GÄNGEN

(Daniela)

Wobei ich ja noch viel lieber zur Preisverleihung vom Lichter International Filmfest gehen würde, denn im Anschluss zeigen sie den Film IN DEN GÄNGEN und da spielt der großartige Franz Rogowski mit. Ich habe ihn 2014 schon bei Lichter in dem Film LOVE STEAKS gesehen - ein großartiger Schauspieler...
Ich überlege ernsthaft ob ich es nicht doch irgendwie schaffe nach Spielende rechtzeitig in den mousonturm zu kommen...

"Wenn Gabelstapler Walzer tanzen... Eine ostdeutsche Romanze im Post-DEFA-Stil nach einer Kurzgeschichte des Leipzigers Clemens Meyer. Ein Spielfilm über die ganz normalen Leute: Malochende in einem Supermarkt mit angeschlossenem Warenlager. Es gibt dort das Meer und es gibt Sibirien. Meyer weiß, worüber er schreibt: er hat selbst als Gabelstaplerfahrer gearbeitet. Die Story: „Frischling“ Christian muss sich erst einarbeiten, Marion aus der Süßwarenabteilung führt ihn in die Geheimnisse des Jobs ein. Aber sie selbst hat auch ein Geheimnis. Thomas Stubers lyrische Liebesgeschichte um zwei, die bei der Wende verloren haben, erhielt auf der diesjährigen Berlinale die Auszeichnungen der Ökumenischen Jury und der Gilde deutscher Filmkunsttheater, er ist für den Deutschen Filmpreis nominiert. In den Gängen ist eine melancholische Lovestory, genau beobachtet und toll besetzt. Für Fans der Filme von Andreas Dresen.

Der Film läuft direkt im Anschluss (20:00 Uhr) an die Preisverleihung, die um 19:00 Uhr beginnt.
Ort: Zoo Gesellschaftshaus

Sonntag, 8.April: OF/ Ansaen im Hafengarten

(Andrea)

Die Hafeninsel und das gesamte Areal wird so rasch bebaut, dass ich schon beinahe überrascht war, zu lesen, dass der Hafengarten doch noch irgendwie da ist. Am Sonntag, 8. April, ist offizieller Saisonstart mit gemeinsamen Ansaen. "Nach der langen Winterpause, freuen wir uns, mit einem gemütlichen Nachmittag mit Getränken, Waffeln und netten Gesprächen, den Frühling zu begrüßen. Jeder Interessierte ist herzlich willkommen und wir freuen uns auf einen bunten Nachmittag im Hafengarten. 15 bis 17 Uhr, Für Kinder geeignet

Montag, 9. April: FFM/ Dieter Wischmeyer

(Andrea)

So. Urlaub beendet, erster Alltagstag und da passt Dieter Wischmeyer bestens. Auch wenn ich mir die Heute Show gründlich abgewöhnt habe, was auch daran liegt, dass ich bei der DVBT-Abschaltung neulich keinen Receiver gekauft habe, weil ich davon ausgegangen bin, dass die Mattscheibe unmöglich schwarz bleibt und es eine Notversorgung gibt...Gibt es nicht und seitdem schauen wir eben noch weniger als vorher schon. Aber beim Zappen bin ich gerne mal da hängen geblieben, sprachlich und intellektuell ist der Mann einfach auf dem Punkt. Deshalb gehe ich nach all der langen Vorrede heute in die Kapp: "Wir steuern auf einen Eisberg zu, doch auf dem Oberdeck spielt noch immer die Musik, so der fröhlich-fatalistische Gemütszustand vieler Gegenwartsmenschen. Ungewiss blicken sie in Richtung Zukunft – oder um es mit den Worten von Verona Pooth zu sagen: Die Zukunft sollte lieber bleiben, wie sie bisher war. Was wird das für ein Gefühl sein, wenn einem der Pflegeroboter einen Blasenkatheder durch den Harnleiter schiebt? Ist in Zukunft die Erotik eine Smartphone-App? Lieferando bringt uns dann den Fertigfraß aus okkulten Schmurgelküchen, und Sterberando räumt im Herbst den toten Opa ab. Der kommunikative Anstand hat sich in Internet-Pöbeleien verflüchtigt, «postfaktische» Aufgeregtheit ersetzt die Debatte. Sieht so unsere Zukunft aus? Wischmeyer gibt den Deutschen von heute eine Stimme: Unternehmer, Turbo-Landwirte, Pastorinnen, Rentner, Praktikanten, Politiker, Aktivistinnen – die ganz normalen Insassen dieser Republik erzählen vom Verschwinden ihrer gewohnten Lebenswelt." Das kann also heiter weiter....

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr.
Foto: Gaby Gerster
https://www.facebook.com/dietmarwischmeyer/

Dienstag 10. April: HOLLY MIRANDA

(Daniela)

Ja, es wäre mal wieder Zeit ein Konzert zu besuchen, aber heute hab ich keine Zeit. Wenn ihr Zeit habt, dann geht zu Holly Miranda (USA) in die Brotfabrik.

„Ich war immer eine Befürworterin der Idee, nie die selbe Platte zwei Mal zu machen“, betonte Holly Miranda zur Veröffentlichung ihrer fünften CD seit 2004, „Mutual Horse“. „Viele Musiker finden ihre Nische und nisten sich da ein, ich aber muss einfach jedes Mal etwas Anderes ausprobieren.“ Die Platte ist ihrer Mutter Gina gewidmet, die während der Fertigstellung des Albums starb. „Aber das bedeutet kein trauriges Hörerlebnis“, versichert die in New York lebende Sängerin und Songschreiberin. „Im Gegenteil“, gab sie der Branchenbibel Billboard zur Protokoll. „Ich würde sogar behaupten, es ist die freudvollste, funkigste Geschichte, die ich je aufgenommen habe.“ Obwohl: „Wenn ich es bedenke, einige der Songs dann live zu singen, wird schon nicht leicht für mich werden. Auf alle Fälle ist es eine Reise, denn nie zuvor habe ich meine Seele derart freigelegt und meine Komfortzone dafür verlassen.“ Für den All Music Guide ist Holly Miranda mit „Mutual Horse“ endgültig zu einer großen, wichtigen Künstlerin mit beachtenswertem Talent gereift.

Dienstag 10.04.2018 um 20:00 Uhr,Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, Tickets.

Dienstag, 10. – Donnerstag, 12. April: Tanz

(Petra)

„Makulatur“ ist fleckiges, fehlerhaft bedrucktes Papier – im digitalen Zeitalter ein wenig gebräuchlicher Begriff. Er ist Titel der Performance von ravvina/veit, die während der Städteübergeifenden Residenz der Tanzplattform Rhein-Main entstanden ist. Ideen werden verworfen, Pläne hingeschmissen, Projekte nicht realisiert. Doch genau hierum geht es: Kreativen Überschuss, der normalerweise außerhalb des Blickfelds liegt. ravvina/veit isolieren Texturen und Inhalte der Konzept-Entwürfe von Kolleginnen und Kollegen. Im so entstehendem außergewöhnlichen performativen Raum erscheinen und verschwinden Bewegung, Klang und Sprache wie von Geisterhand. Die Differenz von Sendung und Wiedergabe, Kopie, Wiederholung oder Variation verschwimmt. „I would prefer not to”, sagt Melvilles Bartleby, der Schreiber. Inwiefern markiert eine Verweigerung wirklich nur das Ende einer Idee oder doch vielleicht den Beginn von etwas Neuem?

© Linnan Zhang

Makulatur – Performance von ravvina/veit, LAB Frankfurt (Schmidtstr.12), Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 12 / 6 Euro

Mittwoch 11. April: Bridges, Abbass Anour & Omid im HORST

(Daniela)

Ich freue mich auf das heutige Konzert im HORST: "Bridges – Musik verbindet. Die Zukunft ist jetzt"

Für das Musikmesse Festival formiert sich eine 15-köpfige Bridges-Band, in der Musiker*innen aus sieben verschiedenen Nationen in einen musikalischen Dialog treten: hier begegnen sich Geige und Kanun, Gitarre und Tar, Flöte und Oud, Cello und sudanesischer Rap. Die Bridges-Band spielt bewusst mit der musikalischen Identität und Herkunft ihrer Musiker*innen und stellt (musikalische) Grenzen zwischen Orient und Okzident, Ostafrika und Südeuropa, Klassik, Jazz, Pop und Rap in Frage. Bridges – Musik verbindet setzt damit auf der Bühne ein Zeichen für ein gelingendes Miteinander: Menschen, Musiker*innen kommen hier und jetzt zusammen und gestalten gemeinsam ihre Zukunft, indem sie ihre Vielfalt und Unterschiede als Bereicherung empfinden und durch die Einzigartigkeit der Einzelnen gemeinsam Neues kreieren.

Besonderes Highlight sind die gesellschaftskritischen und politischen Songs der beiden Rapper Abbass Anour sowie special guest MC Omid (auch bekannt als Omid Nouripour, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen).

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr im Horst, Kleyerstraße 15, Frankfurt, Gallus
Tickets an der Abendkasse (15,00 €/ ermäßigt 7,50 €) oder Reservierung unter kontakt@horst-ffm.de
(c) 2016 Bauer/Baygan

V O R S C H A U
18. April: Arcade Fire in der Festhalle

(Andrea)

Mitte April kommt Glanz in die Hütte: Mit Arcade Fire spielt eine amtliche Liveband im Frankfurter Wohnzimmer. Im Gepäck haben sie am 18. April neue, sehr tanzbare Songs "ihres Albums „Everything Now“ und ihrer zugleich anarchistischen wie intelligenten Live-Inszenierung sorgten Arcade Fire allerorts für positive Kritiken und überglückliche Fans. Kein Wunder, wo sie sich doch nicht nur auf ihr mitreißendes Bühnencharisma verlassen können, sondern auch auf ein Songrepertoire, das alle froh macht. Für die Stadionsinger gibt es „Wake Up“, für die frühen Fans „Neighborhood #3 (Power Out)“, für die Melancholiker „The Suburbs / Month Of May“, für die Expressionstänzer „Reflektor“ und für die Abba-Freunde „Everything Now“." http://www.everythingnow.com/ Bild: https://www.facebook.com/arcadefire/photos/fpp.152513780224/10155320336215225/?type=3&theater

Sonntag 29. April Bridges - Musik verbindet Orchesterkonzert “Zwischen hier und jetzt”

(Daniela)

Ich freue mich sehr auf das Konzert am 29.4., denn meine Freundin Gudi singt mit im Chor :-)

Bridges – Musik verbindet ist eine interkulturelle Musikinitiative aus Frankfurt am Main, die Musiker*innen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund zusammenbringt.
Bei diesem dritten großen Orchesterkonzert im hr-Sendesaal stehen Stücke für Orchester, Chor und Kammerorchester Besetzung auf dem Programm.
Vertreten sind klassisch-europäische wie klassische und traditionelle arabische, persische und mongolische Werke. Zudem stehen mehrere Uraufführungen von Auftragswerken für die ungewöhnliche Besetzung des Bridges-Orchesters auf dem Programm. Westliche Orchesterinstrumente treffen auf Instrumente aus dem arabischen und persischen Raum, der Mongolei, Eritrea und weiteren Ländern. Diese Mischung bringt eine besondere Klangfarbe hervor und thematisiert gleichzeitig den Zustand, der im Titel beschrieben wird. Bei Bridges treffen Musiker*innen aus aller Welt, aufeinander und treten in einen musikalischen Dialog, der geprägt ist durch die unterschiedlichen musik-kulturellen Hintergründe. Das “hier und jetzt” - die Identität, die Kultur und die Herkunft der Musizierenden nimmt Einfluss auf die Musik.
Dirigent ist Gregor A. Mayrhofer. Aktuell ist er der erste Stipendiat des neuen Sir Simon Rattle Stipendiums, und somit Sir Simon Rattles Assistent bei den Berliner Philharmonikern und gleichzeitig Teil der Herbert von Karajan Akademie.

www.bridges-musikverbindet.de
Tickets

3. und 4. Mai: “Who is happy in Russia?”

(Martin)
Maifestspiele in Wiesbaden, die erste...
“Who is happy in Russia?” Gogol Center Moskau, Gastspiel am 3. und 4. Mai

Das Staatstheater Wiesbaden zeigt auch in diesem Jahr ein höchst spannendes und lohnendes Programm zu den Maifestspielen. Im letzten Jahr gab’s ‚Murmel Murmel’, vielleicht erinnert ihr euch an meine Empfehlung. In diesem Jahr geht’s weniger ‚dadaistisch’ zu, dafür politisch, gesellschaftskritisch und gleichwohl erneut hochkarätig.

Ein Highlight ist ‚Who is happy in Russia?’ vom Gogol Center in Moskau. Regie führte der russische Regisseur Kirill Serebrennikov. Das ist jener russische Regisseur, der im vergangenen Jahr verhaftet und unter Hausarrest gestellt wurde. Nicht von ungefähr gilt das Gogol Center als eines der besten Theater Moskaus, das vor allem beim liberalen, regimekritischen Publikum beliebt ist.

Der Abend ‚Who is happy in Russia’ (in Europäischer Erstaufführung) basiert auf einem russisches Gedicht, das wohl nahezu jedes Schulkind kennt und lernt – vergleichbar mit unserem ‚Herrn Ribbeck von Ribbeck...’ Serebrennikov baut davon ausgehend ein „bildreiches entlarvendes Märchen zur Parabel über das heutige Russland – zwischen Tanz, Sprechtheater und Performance – grellbunt, sinnlich, mit grandiosen Schauspielern und voller Melancholie.“
Mehr zu Kirill Serebrennikov hier
Läuft im Staatstheater Wiesbaden am Donnerstag, 3.5. und Freitag 4.5 um jeweils 19.30h.

Foto: (c) Staatstheater Wiesbaden

8. Mai: Das achte Leben (Für Brilka)

(Martin)
Maifestspiele in Wiesbaden, die zweite...
„Das achte Leben (Für Brilka)“
Thalia Theater Hamburg, Gastspiel am 8. Mai

Für mich ist’s eine kleine Traumerfüllung. Ich wollte tatsächlich nach Hamburg fahren, um Jette Steckels Inszenierung des Romans von Nino Haratischwili ‚Das achte Leben (Für Brilka)‘ sehen zu können. Jetzt muss ich deswegen nicht, weil Hamburg nach Wiesbaden kommt!

NDR Kultur berichtete anlässlich der Premiere von ‚Das achte Leben (Für Brilka)‘ am Thalia Theater: „Was das Ensemble an diesen Abend leistet ist schlicht großartig.“ Wen wundert’s, denn der Roman hat weit mehr als 1000 Seiten (meine Freundin Marion sagt übrigens, es sei einer der besten Romane ‚ever’!) und es gelingt der Inszenierung wohl tatsächlich, diesen Epos mit Gewinn und im höchsten Maße bühnentauglich aufzuführen.

Auf Nachtkritik ist zu lesen: „Sie hält inne und steht einfach nur da. Traurig. Die Schultern hängend. Die Haare zu langen Zöpfen geflochten, die Augen voller Lebenswissen, die Stimme voll ruhiger Verzweiflung: ‚Ich habe nichts halten können, alles ist mir entglitten, wie durch ein Sieb mit zu großen Löchern, verschwunden.‘ Die fast 100-jährige Stasia spricht diese Worte, als sie von Miqa erfährt. Als sie erfährt, dass er im Koma liegt. Nachdem er verhaftet worden war. Verhaftet, weil er einen Film gedreht hatte. Einen über seine Großmutter Sopio, eine Dichterin, die einst in Dissidentenkreisen verkehrte.
Die Dichterin ist schon lange tot. Stasia liebte sie heimlich und leidenschaftlich. Jetzt liegt also deren Enkel im Sterben, und Stasia steht ganz still. Aus dem Dunkel nähert sich da Sopio, nimmt Stasia zärtlich in den Arm, führt sie zum Tanz, behutsam, verzeihend. Wehmütige Weisen, Streichermelodien bauen die musikalische Wolke dazu, eine Szene, unfassbar traurig. Eine Szene, die von ungelebtem Leben erzählt, aber auch von Trost und Glaube. Eine Szene mit Barbara Nüsse als mädchenhaft gealterter Stasia und André Szymanski als androgyner Sopio.“

Haratischwili erzählt in ihrem Roman eine Familiengeschichte über sechs Generationen hinweg. Die grandiosen Schauspieler*innen wechseln die Rollen und Zeiten mit ungeheurer Leichtigkeit, Intensität und Kunst. Und wir als Zuschauer werden zu Zeitzeugen und Teilhabern von Darstellungen, die wohl ihresgleichen suchen. Ebenso wird Geschichte erzählt und erfahrbar; was weiß man hier schon von Georgien, seiner Unabhängigkeit, der Herrschaft durch den russischen Zaren?

In der Süddeutschen Zeitung schrieb Till Briegleb: „Für alle AfD-Sympathisanten, Putin-Freunde und Erdoğan-Fans sollte diese historische Lehrstunde zwangsverpflichtend sein", denn „wer nach Zwang ruft, sollte den Preis der freiwilligen Unfreiheit kennen, die er in Freiheit preist."

Es kommen wohl Theaterglück und höchste Schauspielkunst an diesem Abend zusammen - und deshalb sollte man dieses einmalige Gastspiel in Wiesbaden keinesfalls versäumen! Noch gibt’s Karten!!
Am 8.5. um 18.30h (!) im Staatstheater Wiesbaden.

(c) Thalia Theater Hamburg/Maifestspiele Wiesbaden


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