23.03.2018
Inhalt: PROTEST / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE / BIETE / Freitag 23. März: Letzter Tag LUMINALE / Freitag 23. März: SUPERUSE / Freitag 23. März: Party in der Pik Dame / Freitag 23. – Mittwoch 28. März: Cinebrasil / Freitag 23. + Samstag 24. März: Ontroerend Goed £¥€$ / G E R O L L T E S - Zirkus in der Stadt / Samstag 24. März: Frankfurt für Frauenrechte / Samstag, 24. März: Boaah – Abend / Samstag 24. März: FOUR / Samstag 24. März: Tanzen / Samstag, 24. März: OF/Nouruz/ Newroz Festival جشن نوروز / Sonntag 25. März: Kick-Off Resteküche / Sonntag 25. März: Nathaniel Rateliff & The Night Sweats / Sonntag, 25.März: OF/ Frühlingsfest / Montag, 26. März: Finnisches Konzert / Dienstag 27. + Mittwoch 28. März: SALT / Dienstag 27.März: Indisch Essen / Donnerstag 29. März: After Work Jazz / V O R S C H A U / 2. April: Baba Zula im nachtleben / 18. April: Arcade Fire in der Festhalle / 3. und 4. Mai: “Who is happy in Russia?” / 8. Mai: Das achte Leben (Für Brilka) / Impressum

PROTEST

Letzte Woche habe ich das Ausgehtippintro mit dem Thema Streik begonnen, heute geht es um Demonstrationen.
Als ich am Mittwoch mit Nina Gorgus, Kuratorin im Historischen Museum, die tolle Dialogführung im Historischen Museum machte, haben wir auch an einigen Exponaten zum Thema Startbahn West Halt gemacht. Ich musste zugeben, dass ich von den Demos damals im verschlafenen Vordertaunus nichts mitbekommen habe. Auch danach war ich kaum auf Demos. Ich habe zwar das ein oder andere NPD-Plakat mit Sprühdosen übersprüht, aber auf Demos war ich selten.
 
Heute ist das anders und morgen ist es wieder soweit. Vor 4 Wochen habe ich mit ein paar anderen Frauen (und auch ein paar Männern), das Frankfurter Bündnis für Frauenrechte gegründet. Ursache sind die unsäglichen Mahnwachen von christlichen, fundamentalistischen Abtreibungsgegnern vor der Beratungsstelle von pro Familia. Seitdem sind wir jeden Tag vor Ort und zeigen unsere Solidarität mit den ratsuchenden Frauen. Wir setzen uns dafür ein, dass diese „Mahnwachen“ verlegt werden. Ich hab nix dagegen, dass jemand betet. Aber ich habe etwas dagegen, dass sie das, mit riesigen Schildern umhängend (auf denen Embryonen abgebildet sind) vor einer Beratungsstelle tun, die die Frauen ja, aufgrund des §218StGB, aufsuchen müssen, weil sie sich sonst strafbar machen. Nachdem wir jetzt 14 Tage jeden Tag vor Ort waren, ziehen wir morgen durch die Stadt und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dabei seid.
Die wunderbare Illustration stammt übrigens von der großartigen Moni Port (www.portschau.de) Ich entdeckte sie vor 14 Tagen auf Facebook und fragte Moni, ob wir die Illustration nutzen könnten und sie schrieb zurück: "Ich freue mich, wenn ihr die Illustration nutzt. Raus in die Welt damit. Niemals zurück in die 50er!"
Daraufhin haben wir in Offenbach Turnbeutel und in der Eifel Luftballons drucken lassen und ich freue mich, wenn wir die Sachen morgen in die Welt tragen...
 
Apropos Protest: Heutefrüh rief mich mein Sohn an. Er ist seit kurzem Schulsprecher an der IGS Nordend. Und da gibt es jetzt einen riesigen Protest, denn die überaus beliebte Schulkantinenchefin Sandra Beimfohr hat keine Verlängerung ihres Vertrages bekommen. Was für ein riesiger Mist. Wir, Eltern, Lehrerschaft und vor allem alle Schüler*innen an der Schule sind mega zufrieden mit der Qualität der Speisen und dem super netten Team. Und jetzt verliert das kleine Team die Ausschreibung gegen Sodexho... Einzige Hoffnung, die jetzt bleibt, ist, dass Sodexho den Vertrag nicht unterschreibt... mal sehen, was man da machen kann... #mensaretten
 
Und was mir beim Schreiben über Demos noch einfällt: ja, ich war auch bei Blockupy mit dabei, da aber in einer ganz anderen Rolle: Ich habe Betten für Demonstranten zur Verfügung gestellt. Das mache ich immer gerne. Ob für Demoteilnehmer, oder Filmemacher, die zu einem Festival kommen... In 14 Tagen ist ja wieder das wunderbare Lichter Filmfestival. Auch die suchen wieder Betten, schaut mal in der Rubrik SUCHE/BIETE.
 
So, jetzt aber Schluss mit dem langen Vorwort.
Ich muss gleich zum Party Pommer nach Eckenheim. Hochzeitsbesprechung :-)
 
Schönes Wochenende!
Daniela

 

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net

1 x 2 Karten für LIES heute Abend im Mousonturm.
Gewinnfrage: Was empfiehlt Martin für den 4. Mai?

1 x 2 Gästelistenplätze für "It's spring again" heute Abend in der Pik Dame. Gewinnfrage: Was sucht Loimi ? (siehe Suche/Biete)

2 x 2 Gästelistenplätze für SUPERUSE heute Abend im Eros 49. Gewinnfrage: auf welche Demo sollte man morgen gehen?

2 x 2 Gästelistenplätze für PARADISO mit Michael Rütten & Emanuela de Luca am Samstagabend. Gewinnfrage: Was empfiehlt Andrea für den 2.4.?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Nathaniel Rateliff & The Nightsweats am Sonntag in der Batschkapp. Gewinnfrage: Welchen Fußballspieler sah Uwe auf der Freßgass?

3 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Tuuletar am Montag in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Wo sind Martin und ich am Samstagabend?

3 x 2 Kinotickets (Freie Filmwahl) für das Brasiliansiche Filmfestival im Filmforum Höchst. Gewinnfrage: Was empfiehlt Andrea für Samstagabend?

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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Baba Zula am 2.April im Frankfurter Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt der Film von Fatih Akim, mit dem die Combo auch hierzulande bekannt wurde? 

SUCHE / BIETE

(Andrea): Gastgeber gesucht „Eine Stadt zeigt sich. Offen“.
Einen Tag der besonderen Art hatten sich die Urban Medias, also Loimi und die Kremershoff-Brüder  2014 ausgedacht: Offenbach offen war ein Stadtspaziergang mit Blick hinter die Kulissen, ganz nah und auf Tuchfühlung, weil ganz viele nette Menschen die Türen öffneten, in ihre Wohnzimmer oder Ateliers luden, man ins Gespräch kam und schöne, teilweise auch nachhaltige, Begegnungen hatte. Ein schönes Konzept und ich freue mich, dass die Veranstaltung im Juni eine Neuauflage erlebt. Dann sollen nicht nur Offenbacher, sondern auch Frankfurter dabei sein und wer sich jetzt denkt, cool, volles Haus :-), der meldet sich bitte subito bei Loimi. Also, es wäre ganz wunderbar und ihr müsst auch keinen großen Aufwand betreiben. Es gibt einen Fototermin und seid am 09. und 10. Juno Gastgeber bei „Eine Stadt zeigt sich. Offen“. www.offen.city

(Daniela) Schlafmöglichkeiten für das LICHTER Filmfest gesucht:
Wer zwischen dem 04.-08. APRIL 2018 ein freies Zimmer / Feldbett / Sofa / Luftmatratze / Klappstuhl oder eine andere halbwegs angemessene Schlafmöglichkeit hat und schon immer mal einen Filmemacher oder so etwas in der Art bei sich beherbergen / bekochen / anstarren / ausfragen wollte, der möge sich bitte so schnell wie möglich mit uns in Verbindung setzen!
Als Gegenleistung winken Dankbarkeit, Ruhm, Ehre, Freikarten, Freifahrten (im Autoscooterkino!), Sticker, Obst, Getränkemärkchen und anderer regenbogenfarbener Schnickschnack. Bewerbungen / Anfragen / Rückfragen / Beschwerden bitte an gaestebetreuung(at)lichter-filmfest.de

(Daniela) Büroplatz in Sachsenhausen zu vermieten
Christian arbeitet zur Zeit meistens in Berlin, daher steht sein Büro in Sachsenhausen leer. Nun schreibt er: „Ich würde dort gern einen schönen Arbeitsplatz in einem großen, hellen Raum an eine 100% vertrauenswürdige Person vermieten. Im Nebenraum sitzt Mario, der macht Grafik. Im großen Raum steht mein Schreibtisch. Der Tarif: 200 EUR zzgl Mwst - inklusive aller Umlagen. Wer sich das Büro ansehen möchte kann sich an Mario wenden: mr(at)rudolf-kommunikation.de

Freitag 23. März: Letzter Tag LUMINALE

(Daniela)

Wir waren am Mittwoch auf der Luminale. Römer, Karmeliterkloster (wunderschönes Schattenspiel) und Alte Oper haben wir geschafft. Leider ist schon heute der letzte Tag. Also nochmal schnell hin!

Das Programm der Luminale ist rieisg. Hier könnt ihr Euch informieren: http://luminale-frankfurt.de/m/luminale-programm/

Foto: (c) Bernd Kammerer

Freitag 23. März: SUPERUSE

(Daniela)

Nach der Luminale würde ich zu gerne ins EROS_49 gehen, denn da spielt heute um 22:00 Uhr die Frankfurter Band Superuse und ich habe sie immer noch nicht live gesehen... Wenn morgen nicht die Demo wäre... Mal sehen, ob ich es packe.
Lust habe ich ja große.

Eros_49, Elbestraße 49, beginn 22:00 Uhr, Eintritt 5.-€

Freitag 23. März: Party in der Pik Dame

(Daniela)

Oder wir gehen in die Pik Dame, denn da läuten Pedo & Weller heute den frühling ein. IT’S SPRING AGAIN! mit PEDO KNOPP & WELLER

 »Don't you like when the winter's gone
And all of a sudden it starts gettin warm
The trees and the grass start lookin fresh
And the sun and sky be lookin their best
Birds be singin, flowers be bloomin
A lot of brand new cars be zoomin«

(...) BIZ MARKIE - Spring Again

Frühlingserwachen: WELLER und PEDO KNOPP kehren dem Winter den Rücken und stimmen sich in der Pik Dame musikalisch auf die bevorstehende LAZY. Saison am Schwedlersee ein. Dafür füllen die beiden ihre Plattentaschen mit Summer Classics, Future Sonics, Disco magic, heavy Riddims und formidabler Frühlingsmusik!

Don’t forget: Die PIK DAME schließt voraussichtlich noch im April wegen einer Aufstockung des Gebäudes. Da im Rahmen des Umbaus Veränderungen im Club vorgenommen werden, lohnt es sich, diesen Freitag bei unserer Spring-Party vorbeizuschauen – it might be the last for a while.

Beginn: 23 Uhr, PIK DAME, Elbestr. 31, Eintritt: vor 24 Uhr: 8€ | danach 10€
© MZK

Freitag 23. – Mittwoch 28. März: Cinebrasil

(Daniela)

Zweimal war ich in Brasilien. Ich würde sofort wieder hin. Solange das nicht geht, schaut man sich eben Filme an:

13. Brasilianisches Filmfestival
Ende März gibt es wieder die einmalige Chance im Kinojahr, neues brasilianisches Kino im Filmforum Höchst kennen-zulernen. Denn obwohl Brasilien eines der größten und wichtigsten Filmländer Lateinamerikas ist, startete im Jahr 2017 leider kein einziger brasilianischer Film in den deutschen Kinos.
Die ausgewählten Filme haben Preise bei den Festivals in Brasilien, teils aber auch weltweit gewonnen.
Mit den Filmen Redemoinho – Wirbelwind nach der Vorlage „O Mundo Inimigo – Inferno Provisório II“ von Luis Ruffato und A hora e vez de Augusto Matraga – Die Stunde des Augusto Matraga nach einer Novelle von João Guimarães Rosa sind Verfilmungen der Werke zweier berühmter brasilianischer Autoren im Programm.
Verwickelte Familiengeschichten erzählen die Filme As duas Irenes – Die beiden Irenes in dem sich zwei bisher unbekannte Halbschwestern begegnen und Gloria e Graça, in dem eine erfolgreiche Transfrau sich gezwungen sieht, Verantwortung für die Kinder der kranken Schwester zu übernehmen. In den wilden und freien 1960er Jahren kurz vor dem Militärputsch 1964 spielt Domingos Oliveiras Film BR – 716 in den Kreisen der Bohème.
Drei Dokumentarfilme ergänzen das Programm: Curumim, der den Gefängnisalltag durch die Augen eines Inhaftierten dokumentiert, Menino 23, der von brasilianischer Nazi-Ideologie und der Versklavung von fünfzig schwarzen Kindern in der 1930er Jahren handelt und Pitanga, der das Leben und Werk des afro-brasilianischen Schauspielers Antônio Pitanga dokumentiert, der mit berühmten Regisseuren zusammenarbeitete.

Filmforum Höchst Emmerich-Josef-Str. 46a, es ist gar nicht weit: Mit S1 und S2, 10 min ab HBF, dann 4 min zu Fuß, Parken Höchster Markt direkt ums Eck vom Kino, kostenfrei! Eintritt 7 € (Frankfurt Pass 3,50 €)

Freitag 23. + Samstag 24. März: Ontroerend Goed £¥€$

(Martin)

Die Schriftzeichen, mit denen dieser wohl äußerst amüsante Theaterabend überschrieben ist, sind tatsächlich Programm. Es geht um Cash und es geht um Zocken!
Und wer immer schon wissen wollte, wie das ist, als Banker*in mit Gewinn und Verlust zu ‚handeln’, wer gern spielt, den Kitzel liebt und auch mal strategisch unterwegs sein mag, der muss am Freitag oder Samstag in den Mousonturm!

„Das belgische Theaterkollektiv Ontroerend Goed verwandelt den Mousonturm in ein Kasino – und verzaubert in seinem neuen, interaktiven Stück „£¥€$“ (Lies, 23. und 24.3., 18 & 21 Uhr) die mitzockenden Besucher in Investmentbanker neuen Typs, macht sie zu Strippenziehern einer fiktiven europäischen oder internationalen Finanzökonomie, einer Modellwelt aus Ländern, Märkten, Börsen und Banken, die unserer aktuellen Wirklichkeit in vielem fatal zu gleichen scheint und uns spielerisch quasi am eigenen Portemonnaie  erfahren lässt, wie undurchschaubar und in unabsehbarer gegenseitiger Abhängigkeit die wirtschaftlichen Verhältnisse eigentlich sind. Das Schlimmste daran: Es macht wahnsinnig Spaß. Ohne Bargeld läuft allerdings nichts (bitte mitbringen!), denn nur Bares ist Wahres an diesem ebenso cleveren wie vergnüglichen, hochspannenden Theaterabend!“
 
Mehr Info: http://www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/LIES

Alle, die gleichzeitig ins Theater und zocken wollen: Oben gibt’s für „£¥€$“ Tickets für die Vorstellung am Fr. 23.3. um 21 Uhr zu gewinnen!
Im Mousonturm am Freitag, 23.3. und Samstag, 24.3. um jeweils 18 & 21 Uhr
Foto: mousonturm

G E R O L L T E S - Zirkus in der Stadt

(Uwe)

Letzten Donnerstag lief ich von meiner Arbeitsstätte über die Fressgasse nach Hause. Dabei begegnete ich innerhalb von nicht einmal fünf Minuten drei Prominenten: Zuerst dem holländischen Magier Hans Klok, der saß bei Starbucks (hoffentlich ist er bei seinen Zaubertricks kreativer als bei der Wahl von Cafes), dann dem Schauspieler Sky Dumont (schön, wie der Himmel über Frankfurt an diesem Tag) und zum Schluss noch dem Mainzer Fußballstar Nigel de Jong.
 
Nigel de Jong …

  • spielte in Amsterdam, Hamburg, Manchester, Mailand, Los Angeles oder Istanbul bei jeweils sehr bekannten Vereinen …
  • trug 81 Mal das Trikot der ruhmreichen niederländischen Nationalmannschaft …
  • hatte im Sommer 2011 einen Marktwert von 21 Mio. Euro* …

und kickt nun in Mainz!!
 
Das alleine ist jetzt noch lange kein Grund zur Sorge. Er trug an diesem Tag Desginerklamotten, bettelte nicht und gehörte keiner dieser Hilfsorganisationen-Drückerkolonnen an, die seit Monaten die Fressgass´ belagern. Trotzdem darf man fragen, was einen Spieler, der immerhin an einem WM Finale teilnahm und dort durch einen Karatesprung gegen Xabi Alonsos Brustbein weltberühmt wurde, dazu treibt, nach einer Laufbahn bei diversen europäischen Topvereinen** einen sechs-Monatsvertrag bei einem Abstiegskandidaten in Deutschland zu unterschreiben. Das ist in etwa so, wie wenn der oben genannte Magier Hans Klok nicht in Las Vegas zaubern, sondern mit dem Circus Probst in Lörrach gastieren würde. Für die Fans in Mainz 05 ist de Jong Anwesenheit sicher so toll, wie der angereiste Zirkus für eine Lörracher Anwohnerin („.. und plötzlich bauen die ihre Zelte direkt vor meiner Haustür auf. Das ist doch klasse!"***), ob das Engagement Mainz 05 oder Nigel de Jong etwas bringt, ist fraglich. Mainz 05 spielt auch nicht besser / erfolgreicher und fing sich nach dem Aus im Pokal in Frankfurt letzte Woche mit ihm die nächste „Klatsche“ bei der Eintracht ein. Und de Jong selbst gurkt in einem unterdurchschnittlichen Team herum, das in der Nach-Klopp/Tuchel-Ära so tief unter dem Radar fliegt wie der Black Hawk-Hubschrauber einer Navy Seals - Spezialeinheit auf dem Flug zu Bin Ladens Haus in Abbottabad.

Stars in der Provinz / bei kleinen Vereinen erhalten in der Zeit dort noch einmal anständig Geld und sorgen für eine (temporäre) Aufmerksamkeit für den Club. Der Verein erhofft sich darüber hinaus vom Spieler, dass er die Leistungen aus seiner Glanzzeit halbwegs abrufen und andere Spieler mitreißen kann. In der Regel geht das aber schief. Beispiele gibt es genug: Völler in Leverkusen oder Brehme in Kaiserslautern beendeten ihre Karriere weit unter ihrem eigentlichen Niveau. Zumindest fanden sie aber eine Anschlussbeschäftigung als Sportdirektor oder Trainer. Das ist bei de Jong in Mainz nicht zu erwarten, der wandert im Sommer sicher weiter.
 
Der Eintrachttipp (von einem Schalkefan)

spielfrei
 
Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen zu Wandervögeln in Mainz
Letztes Jahr spielte beim Mainz 05 Bojan Krkic. Zwischen 2007 – 2011 spielte er rund 100 Mal für den FC Barcelona, dann schien er eine Werbung für Interrail gelesen zu haben: „ …Interrail bietet Ihnen eine einzigartige und aufregende Möglichkeit unbekannte Orte und Kulturen in Europa kennenzulernen … Sie können aus über 40.000 Reisezielen in 30 Ländern wählen und sich so Ihr individuelles Europa-Abenteuer zusammenstellen. Schreiben Sie Ihre eigene Geschichte“. Eine Etappe: 11 Spiele für Mainz, 1 Tor und danach weiter nach Alaves.
 
* Quelle: transfermarkt.de / ** ok, der HSV ist kein Topverein und Los Angeles liegt geographisch eher in den Vereinigten Staaten / *** Auszug aus der Badischen Zeitung

Samstag 24. März: Frankfurt für Frauenrechte

(Daniela)
Liebe Frankfurter*innen, liebe Offenbacher*innen, und alle anderen, woher auch immer ihr kommt. Herzlich Willkommen zu unserer Demo durch die Frankfurter Innenstadt und zur Abschlussveranstaltung auf dem Paulsplatz. Wir treffen uns vor der Palmengartenstraße 14, und von da geht es los.

Wie Sie/Ihr eventuell schon gehört habt, werden seit circa zwei Wochen Mahnwachen vor der Beratungsstelle pro familia abgehalten.
Deshalb rufen wir - das Bündnis Frankfurt für Frauenrechte - zum Widerstand gegen diese Mahnwachen auf.
Es wäre grandios, wenn so viele Menschen wie nur möglich ein Zeichen für Frauenrechte setzen könnten:

Sind Sie/seid Ihr dabei? Wie? In Arbeitskleidung, mit Arbeitsgeräten, mit ArbeitskollegInnen, mit der Chefin, mit Kindern, Eltern und Nachbarn, mit Pauken und Trompeten, schweigend, im Streitgespräch, mit Plakaten, wie auch immer.... demonstrierend gegen die Mahnwache und für Frauenrechte und Solidarität mit den ratsuchenden Frauen und den Mitarbeiter*innen der Einrichtungen.

Demostart: Palmengartenstraße 14
Demoroute: Bockenheimer Landstrasse, Taunusanlage, Junghofstrasse, Rossmarkt, Katharinenpforte, Kornmarkt, Berliner Strasse
Abschlusskundgebung: Paulsplatz

Samstag, 24. März: Boaah – Abend

(Martin + Daniela)

Nicht zu fassen, da bleibt was und da geht wer!
Ursel und Frank, die beiden Nizzas, machen zukünftig was anderes, was bedeutet, es wird tatsächlich der letzte Bar-Abend im Nizza unter der ‚alten’ Inhaberschaft sein!
Sag mal, Daniela, haben wir uns nicht im Nizza kennengelernt? Ich meine wohl, vor x-Jahren! Ich hab’ mich gleich gefragt, wer ist die gut aussehende Frau in der geilen schwarzen Lederjacke? Ziehst du die wieder mal an am Samstag? Du gehst doch auch – oder? Und dann lassen wir’s krachen: zum Hotelier-Abschied von Ursel und Frank und wir stoßen an auf Steffi, die Neue – die gleichwohl ja auch schon lange dabei ist...

Daniela: "Lieber Martin, vielen Dank für das liebe Kompliment. Ja so war das. Im Hotel Nizza, meinem Lieblingshotel habe wir uns kennen gelernt. Du hast mir begeistert vom Theater erzählt und ich dahcte nur: Wo, was ein toller Mann. Ich komme morgen auch, aber ohne die Lederjacke. Die gibt es zwar noch, aber aktuell pass ich da nicht rein :-). Freue mich auf Dich und all die anderen netten Menschen im Hotel Nizza."

Bar-Abend Hotel Nizza, Elbestraße 10, Samstag, 24.3. ab 21.00h

Foto: (c) Hollywoodstar on Tour

Samstag 24. März: FOUR

(Daniela)

Wären wir heute Abend nicht im Hotel Nizza, wären wir im Kunstverein Familie Montez, denn da spielt heute FOUR und das hört sich super an und Adriane sagt, die Band ist toll!

"FOUR! spielen improvisierte tanzbare Musik, die sich zwischen Jazz, House, Broken Beat, Funk und Afro Beat bewegt.
Inspiriert von den analogen Sounds der Siebziger Jahre kreieren FOUR! Ihre Musik spontan auf der Bühne und spielen Ihre Sets in Tradition der DJ-Kultur am Stück.
https://www.youtube.com/channel/UCuQI8SOTqKwVRFlT83GEBbA

  • Nico Hering - Keyboards
  • Matthias „Jam“ Deisenroth - Bass
  • Mohamed „Twaba“ Omar - Percussion
  • Andreas Neubauer - Drums

Einlass: 20:30 Uhr, Konzertbeginn:21:00 Uhr

Aftershowparty DJ Soulparlor
 

Kunstverein Familie Montez, Honsellstraße 7, unter der Honsellbrücke am Osthafenpark, 60314 Frankfurt am Main

Samstag 24. März: Tanzen

(Daniela)

Und nach dem Barabend im Hotel Nizza könnte man dann ja noch nach Sachenhausen radeln. Da heißt es heute Abend Paradiso. Da war ich noch nie und Michael hab ich auch schon lange nicht mehr auflegen gehört.. Mal sehen, was die Nacht so bringt.

PARADISO… is calling you!Walk On The Wild Side  /  La Vie En Rose / Pull Up To The Bumper / Paradise / Go Bang !

Der Zugang zum Paradies liegt am 24.3. mitten in Sachsenhausen.
Michael Rütten hat sich für seine neueste Veranstaltung einen ersten besonderen Ort ausgewählt. „PARADISO“ erwacht in einem ritterlichen Gemäuer (aka Showmanship), dessen Stilmix die Exzentrik nicht scheut. Das rosagetünchte Fachwerk ist in rotes Licht getaucht, die Diskokugel wirft ihren Glanz an steinerne Mauern, die Musik betört den Raum: Grace Jones trifft Kendrick Lamar, Lou Reed trifft Larry Levan, Fantasie und Spontanität blühen auf – an diesem Abend werden die Genregrenzen gesprengt. Alles ist möglich. Und die Gäste sind eingeladen, gemeinsam mit Michael Rütten und seinem Gast Emanuela de Luca aus Paris loszulassen und in die Nacht einzutauchen.

PARADISO, Beginn, 22h, Showmanship Paradiesgasse 17, FFM SachsenhausenEintritt 10 Euro

Samstag, 24. März: OF/Nouruz/ Newroz Festival جشن نوروز

(Andrea)

Heute möchte ich gerne im hafen 2 feiern, und zwar das internationale Fest mit Konzerte, Tanzen, Essen... das afghanische, persische, kurdische INTERNATIONALEs Neujahrsfest ist immer eine schöne Veranstaltung. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Wertvolle Begegnungen" in Kooperation mit ZAN - Verein zur Förderung der Rechte afghanischer Frauen e.V.. Hafen 2 von 15 bis 19.30 Uhr

Sonntag 25. März: Kick-Off Resteküche

(Daniela)

Ich beteilige mich ja sehr gerne an Crowdfundingaktionen und freue mich wie ein kleines Kind, wenn die Ideen dann auch wirklich auf die Straße kommen.

Als ich vor 2 (?) Jahren mitbekam, dass die super sympathischen Menschen von Shoud out Loud einen Foodtruck kaufen wollen, damit sie ihre Resteküche auf die Straße bringen können habe ich mich an dem Funding beteiligt und jetzt ist es soweit! Ich freue mich total auf die Premiere und auch, dass der wunderbare Casey die Eröffnung musikalisch begleitet!

"Liebe Freunde von ShoutOutLoud, Unterstützer der Resteküche, Lebensmittel-Liebhaber oder einfach nur Interessierte und Dauerhungrige, es hat etwas gedauert, aber am Ende wird bekanntlich alles gut: Nach langer und uns bis weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaustreibender Suche haben wir ihn endlich gefunden – UNSEREN FOODTRUCK FÜR DIE RESTEKÜCHE! Das wollen wir natürlich mit euch feiern und am liebsten sofort, doch noch ist es ein wenig frisch. Damit auch abseits unseres #Streetfoods aus geretteten Lebensmitteln ordentlich Wohlfühlatmosphäre aufkommt, haben wir unseren offiziellen Kick-off auf den offiziellen Start der Sommerzeit gelegt ☀️ Besser, oder? Am Sonntag, den 25.3., freuten wir uns sehr, wenn Ihr uns ab 13 Uhr vorm Montez besucht. Es gibt beste Küche aus unserem Truck, gute Musik und einen der schönsten Orte Frankfurts, um die lang ersehnte wärmere Hälfte des Jahres einzuläuten. Wir konnten den großartigen Casey Keth gewinnen, für uns ein kleines Set zu spielen. Casey wird ab ca. 15 Uhr mit seinem Set beginnen! Hier für euch ein Clip zum Warmwerden und Vorfreuen: https://vimeo.com/25972603

Also, seid Ihr dabei? Dann kommt einfach rum! Wir freuen uns jedenfalls auf alle, die diesen nächsten großen Schritt im Kampf gegen die #Lebensmittelverschwendung mit uns gehen

Sonntag 25. März: Nathaniel Rateliff & The Night Sweats

(Uwe)

"Musik lässt sich nicht planen. Man setzt sich hin, stöpselt die Instrumente ein und guckt, was am Ende bei rauskommt. Das klingt im Alleingang in der Regel eher seicht und minimiert. Und wenn man eine Band im Rücken hat, klingt es halt größer und breiter." Die Band im Rücken des amerikanischen Sängers Nathaniel Rateliff sind die Night Sweats, mit denen er am Sonntag in die Batschkapp kommt. Der Songwriter aus Denver ist musikalisch schwer einzuordnen, denn er und seine sieben-köpfige Band spielen keine typisch US-amerikanische Countrymusik, sondern mixen Rock, Soul und Blues dazu. Mit den Night Sweats kann er laut Beschreibung des Veranstalters Konzerthallten zum Kochen bringen. Wenn sie in ihrem Element sind und Stücke wie „Howling At Nothing“, „Early Spring Till“ oder „You Should’ve Seen The Other Guy“ zelebrieren. Diese und Songs vom neuen Album „Tearing at the Seams“ werden in der Batschkapp zu hören sein.

Foto: Brantley Gutierrez

Sonntag, 25.März: OF/ Frühlingsfest

(Andrea)

Und gleich gehts weiter, auf Neujahr folgt Frühling. Zumindest kalendarisch und heute im Hafen 2: Ein veritables Frühlingsfestival am ersten Tag der Sommerzeit! Mit tollen Live-Acts und so wie ich die Sache sehe, bei freiem Eintritt. Mit Misty Boyce (US),Kashka (CA), Brian Lopez (US),Selina Martin (CA), Tom Holliston (CA) (of NoMeansNo). Für Kinder geeignet, weil ab 15 Uhr. www.hafen2.net 

Montag, 26. März: Finnisches Konzert

(Daniela)

Ich war noch nie in Skandinavien und irgendwie glaub ich auch, da komm ich nie hin. Aber es gibt viele Finnland Fans, daher radelt in die Brotfabrik. Da spielen heute TUULETAR.

Sini Koskelainen, Johanna Kyykoski, Piia Säilyno und Venla Ilona Blom haben sich beim Studium an der Königlichen Musikakademie in Dänemark kennengelernt. 2012 gründeten die vier Finninnen das Vokalensemble Tuuletar, benannt nach der gleichnamigen Windgöttin aus der heimischen Mythologie. Sie ließen sich von den reichen finnischen Folktraditionen ebenso beeinflussen wie von klassischer Musik, Pop, Hip-Hop und elektronischen Klängen. „Vocal Folk Hop“ nennen die Grazien ihr eigenes Genre. Ihr Debütalbum „Tules Maas Vedes Taivaal“ heißt übersetzt „In Feuer und Erde, in Wasser und Himmeln”. Genau das setzen Tuuletar mit stimmlicher Naturgewalt und viel Temperament um. „Wir sind sehr unterschiedliche Charaktere, aber wenn wir singen, fügt sich alles wie selbstverständlich zusammen“, sagt Sini Koskelainen über die Magie des Ensembles. „Die Natur liefert denen Musik, die hinhören können wie Tuuletar”, ist im Allmusic Guide über das Debütalbum zu lesen. So hört und entdeckt man in den Stimmen der Frauen die Erde wie auch die modernen urbanen Landschaften. Die Sängerinnen beherrschen ungewöhnliche Gesangstechniken wie etwa den Kehlkopfgesang oder das „Kulning“, das archaische Rufen von Schäfern nach ihren Tieren.

https://tuuletar.com/

Dienstag 27. + Mittwoch 28. März: SALT

(Martin)

Vielleicht erinnern sich einige von euch noch an die wunderbaren und zauberhaften Tanzabende ‚Cry Jailolo’  oder ‚Balabala’ von Eko Supriyanto!?
Das ist Ästhetik, Schönheit, Körperlichkeit – und Eko Supriyanto kommt jetzt mit seiner neuen Choreographie zurück nach Frankfurt in den Mousonturm!

„Eko Supriyanto ist mit allen choreografischen Wassern gewaschen. Er lernte klassischen javanischen Tanz, studierte Modern Dance und zeitgenössische Techniken und tanzte für Madonna und den Theatergroßmeister Peter Sellars. In seinen eigenen Stücken verbindet er die Bewegungsformen, die seine Biografie prägen, zu einem einzigartigen Stil. Zuletzt arbeitete Supriyanto immer wieder auf den Nordmolukken. Ihn faszinieren nicht nur die Bewegungstraditionen dieser entlegenen Region, sondern auch ihre reichhaltige Unterwasserwelt. Nach dem großen Erfolg von „Cry Jailolo“ und „Balabala“ kehrt Supriyanto nun mit dem dritten in Jailolo entwickelten Stück nach Frankfurt zurück. In dem Solo tritt er den Beweis seiner ganz persönlichen These zum Tanz an, dessen Zukunft er unter Wasser sieht – schwerelos und kraftvoll zugleich.“
 
Hier der Link zum Mousonturm
 
Und hier eine kleine Vorschau: https://www.youtube.com/watch?v=c_J_LErZTnI

Am Dienstag, 27. Und Mittwoch, 28. März um jeweils 20.00h im Mousonturm
Foto: mousonturm

Dienstag 27.März: Indisch Essen

(Daniela)

Ich war schon ewig nicht mehr im Club Michel. Heute kocht Jane und da würde ich zu gerne hin. Mal schauen, ob ich das schaffe..

"Ihr wollt eine Pause vom Winter und Sonne im Herzen..........da hab ich doch das beste Rezept, denn es gibt nichts, was den Winerblues so wunderbar vertreiben kann, als ein cremiges indisches Curry und ein pikanter Dal mit den Aromen von Zimt, Kreuzkümmel und Koriander!
Das zaubert ein Lächeln auf dein Gesicht und lässt die Seele seufzen.......
Komm und genieße mit uns einen bezaubernden Abend mit aromatischen indischen Köstlichkeiten.......Namaste, wir freuen uns auf dich,Jane"

Donnerstag 29. März: After Work Jazz

(Daniela)

Ja, ich mag Jazz!
Daher würde ich heute Abend gerne zu den Jazzsisters gehen, obwohl ich weder die Band, noch das Café kenne, aber ich kenne Uta und sie ist eine tolle Schlagzeugerin.

Jazz Sisters Quartet (http://www.jazzsisters.de
wewe Café ( Weißfrauenstraße 7, 60311 Frankfurt/M)

ab 20:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

V O R S C H A U
2. April: Baba Zula im nachtleben

(Andrea)

Eine meiner Lieblingsbands im Lieblingsclub an der Konstablerwache:
Seit 20 Jahren gehören Baba Zula zu den wichtigsten Rockbands der Türkei.
In Deutschland kennt man sie durch Fatih Akins "Crossing the Bridge", ich habe sie schon im nachtleben und im Bett (mit Dany) gesehen, ins nachtleben passen sie definitiv besser, finde ich. Da ist es schnell warm und kuschelig und das passt bestens zu den heimeligen, psychodelischen Klängen der Band. Leider, soll ich leider sagen?, bin ich am 2. April im Urlaub, wenn alles gut läuft auch in Istanbul. Da würde ich sie zu gerne mal erleben, aber die sind ja dann hier. http://bit.ly/2piLG9e

18. April: Arcade Fire in der Festhalle

(Andrea)

Mitte April kommt Glanz in die Hütte: Mit Arcade Fire spielt eine amtliche Liveband im Frankfurter Wohnzimmer. Im Gepäck haben sie am 18. April neue, sehr tanzbare Songs "ihres Albums „Everything Now“ und ihrer zugleich anarchistischen wie intelligenten Live-Inszenierung sorgten Arcade Fire allerorts für positive Kritiken und überglückliche Fans. Kein Wunder, wo sie sich doch nicht nur auf ihr mitreißendes Bühnencharisma verlassen können, sondern auch auf ein Songrepertoire, das alle froh macht. Für die Stadionsinger gibt es „Wake Up“, für die frühen Fans „Neighborhood #3 (Power Out)“, für die Melancholiker „The Suburbs / Month Of May“, für die Expressionstänzer „Reflektor“ und für die Abba-Freunde „Everything Now“." http://www.everythingnow.com/ Bild: https://www.facebook.com/arcadefire/photos/fpp.152513780224/10155320336215225/?type=3&theater

3. und 4. Mai: “Who is happy in Russia?”

(Martin)
Maifestspiele in Wiesbaden, die erste...
“Who is happy in Russia?” Gogol Center Moskau, Gastspiel am 3. und 4. Mai

Das Staatstheater Wiesbaden zeigt auch in diesem Jahr ein höchst spannendes und lohnendes Programm zu den Maifestspielen. Im letzten Jahr gab’s ‚Murmel Murmel’, vielleicht erinnert ihr euch an meine Empfehlung. In diesem Jahr geht’s weniger ‚dadaistisch’ zu, dafür politisch, gesellschaftskritisch und gleichwohl erneut hochkarätig.

Ein Highlight ist ‚Who is happy in Russia?’ vom Gogol Center in Moskau. Regie führte der russische Regisseur Kirill Serebrennikov. Das ist jener russische Regisseur, der im vergangenen Jahr verhaftet und unter Hausarrest gestellt wurde. Nicht von ungefähr gilt das Gogol Center als eines der besten Theater Moskaus, das vor allem beim liberalen, regimekritischen Publikum beliebt ist.

Der Abend ‚Who is happy in Russia’ (in Europäischer Erstaufführung) basiert auf einem russisches Gedicht, das wohl nahezu jedes Schulkind kennt und lernt – vergleichbar mit unserem ‚Herrn Ribbeck von Ribbeck...’ Serebrennikov baut davon ausgehend ein „bildreiches entlarvendes Märchen zur Parabel über das heutige Russland – zwischen Tanz, Sprechtheater und Performance – grellbunt, sinnlich, mit grandiosen Schauspielern und voller Melancholie.“
Mehr zu Kirill Serebrennikov hier
Läuft im Staatstheater Wiesbaden am Donnerstag, 3.5. und Freitag 4.5 um jeweils 19.30h.

Foto: (c) Staatstheater Wiesbaden

8. Mai: Das achte Leben (Für Brilka)

(Martin)
Maifestspiele in Wiesbaden, die zweite...
„Das achte Leben (Für Brilka)“
Thalia Theater Hamburg, Gastspiel am 8. Mai

Für mich ist’s eine kleine Traumerfüllung. Ich wollte tatsächlich nach Hamburg fahren, um Jette Steckels Inszenierung des Romans von Nino Haratischwili ‚Das achte Leben (Für Brilka)‘ sehen zu können. Jetzt muss ich deswegen nicht, weil Hamburg nach Wiesbaden kommt!

NDR Kultur berichtete anlässlich der Premiere von ‚Das achte Leben (Für Brilka)‘ am Thalia Theater: „Was das Ensemble an diesen Abend leistet ist schlicht großartig.“ Wen wundert’s, denn der Roman hat weit mehr als 1000 Seiten (meine Freundin Marion sagt übrigens, es sei einer der besten Romane ‚ever’!) und es gelingt der Inszenierung wohl tatsächlich, diesen Epos mit Gewinn und im höchsten Maße bühnentauglich aufzuführen.

Auf Nachtkritik ist zu lesen: „Sie hält inne und steht einfach nur da. Traurig. Die Schultern hängend. Die Haare zu langen Zöpfen geflochten, die Augen voller Lebenswissen, die Stimme voll ruhiger Verzweiflung: ‚Ich habe nichts halten können, alles ist mir entglitten, wie durch ein Sieb mit zu großen Löchern, verschwunden.‘ Die fast 100-jährige Stasia spricht diese Worte, als sie von Miqa erfährt. Als sie erfährt, dass er im Koma liegt. Nachdem er verhaftet worden war. Verhaftet, weil er einen Film gedreht hatte. Einen über seine Großmutter Sopio, eine Dichterin, die einst in Dissidentenkreisen verkehrte.
Die Dichterin ist schon lange tot. Stasia liebte sie heimlich und leidenschaftlich. Jetzt liegt also deren Enkel im Sterben, und Stasia steht ganz still. Aus dem Dunkel nähert sich da Sopio, nimmt Stasia zärtlich in den Arm, führt sie zum Tanz, behutsam, verzeihend. Wehmütige Weisen, Streichermelodien bauen die musikalische Wolke dazu, eine Szene, unfassbar traurig. Eine Szene, die von ungelebtem Leben erzählt, aber auch von Trost und Glaube. Eine Szene mit Barbara Nüsse als mädchenhaft gealterter Stasia und André Szymanski als androgyner Sopio.“

Haratischwili erzählt in ihrem Roman eine Familiengeschichte über sechs Generationen hinweg. Die grandiosen Schauspieler*innen wechseln die Rollen und Zeiten mit ungeheurer Leichtigkeit, Intensität und Kunst. Und wir als Zuschauer werden zu Zeitzeugen und Teilhabern von Darstellungen, die wohl ihresgleichen suchen. Ebenso wird Geschichte erzählt und erfahrbar; was weiß man hier schon von Georgien, seiner Unabhängigkeit, der Herrschaft durch den russischen Zaren?

In der Süddeutschen Zeitung schrieb Till Briegleb: „Für alle AfD-Sympathisanten, Putin-Freunde und Erdoğan-Fans sollte diese historische Lehrstunde zwangsverpflichtend sein", denn „wer nach Zwang ruft, sollte den Preis der freiwilligen Unfreiheit kennen, die er in Freiheit preist."

Es kommen wohl Theaterglück und höchste Schauspielkunst an diesem Abend zusammen - und deshalb sollte man dieses einmalige Gastspiel in Wiesbaden keinesfalls versäumen! Noch gibt’s Karten!!
Am 8.5. um 18.30h (!) im Staatstheater Wiesbaden.

(c) Thalia Theater Hamburg/Maifestspiele Wiesbaden


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