09.03.2018
Inhalt: Betende Christen vorm Gibson / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / F R A N K F U R T EBEN / SUCHE BIETE / Freitag 9. März: GYPSY SKA ORQUESTA / Freitag 09. März: Pedo in der Old Faish / Freitag, 9.März: OF/ Die Blumen von gestern / Freitag, 9.März: OF/Medea Komlex / Freitag, 9.März: Dummerweise Heidelberg: Songs of Gastarbeiter / G E R O L L T E S - von Dodos und Dinos / Samstag 10. März: Frankfurt für Frauenrechte / Samstag, 10.März: Konzert / Samstag 10. März: Passionsmusik / Samstag, 10. + Do 15. März: Performance / Samstag, 10.März: OF/ Sibylle und Yvette / Sonntag, 11.März: OF/ Marta Collica / Montag 12. und Dienstag 13.März: Princess / Montag, 12.März:FFM/ Kein Weg zurück? Perspektiven auf die syrische Revolution / Dienstag, 13.März:OF/ Jüdisches Leben in Offenbach / Mittwoch 14. März: Noah Gundersen / Donnerstag 15. + Freitag 16. März: Suite n°3 ’Europe / Donnerstag, 15.März: OF/ Filmabend / V O R S C H A U / Sonntag 18. März: Editors / VORSCHAU: Ladenkino und Kino Kulinarisch / VORSCHAU: OF/Donnerstag, 22.März / Impressum

Betende Christen vorm Gibson

Ihr Lieben, so spät war ich noch nie dran mit den Ausgehtipps. Aber ich hatte ne krasse Arbeitswoche und bin extrem müde.


Das tolle an meinem Job ist ja, dass ich erlebe, dass man wirklich etwas bewegen/verändern/stoppen kann. Aber das geht eben nur, wenn man sich aktiv einbringt und sich nicht nur auf Podien setzt und darüber redet was man tun würde, wenn man z.B. OB der Stadt Frankfurt werden würde. Letzte Woche haben wir, gemeinsam mit pro Familia, und vielen anderen tollen Initiativen und Verbänden das BÜNDNIS FÜR FRAUENECHTE gegründet.
Hintergrund sind die unsäglichen Mahnwachen von „Christen“ vor der Beratungsstelle von pro Familia in Bockenheim. Vielleicht ist es ja einigen von Euch nicht so klar, deshalb hier noch ein paar Infos: Wenn man sich als Frau mit dem Gedanken quält, ob man eine Abtreibung vornehmen lassen will, MUSS man sich beraten lassen. Tut man das nicht, macht FRAU sich strafbar (§218). Das heißt, das Aufsuchen einer Beratungsstelle ist ein MUSS. Nun stehen da diese „Christen“ und beten laut den Rosenkranz und haben Bilder von Embryonen um den Hals hängen. Und sie stehen da nicht einen Tag, sondern 40 Tage lang (40 days for life).Ich habe überhaupt nix dagegen, dass sie beten, nur eben nicht vor der Beratungsstelle. Viele Schüler*innen besuchen diese Beratunsgstelle und hören, dass sie in einer schwierigen Lebenssituation hier eine anonyme und stressfreie Bertung bekommen könnten.... und jetzt werden sie, beim Verlassen der Beratungsstelle mit diesen "Christen " konfrontiert.
Wenn ich OB wäre, hätte ich auch einen Lösungsvorschlag: Nachdem ich die Woche im Journal Frankfurt gelesen habe, dass mein ehemaliger Schulfreund Madjid, der Besitzer vom Gibson ist, sich darüber beschwert hat, dass die Besucher*innen vom Gibson kein gutes Gefühl hätten, wenn sie Nachts über die Zeil gehen und er sich gerne dort mehr Polizeipräsenz wünscht, würde ich vorschlagen, dass das Ordnungsamt die „Christen“ einfach vors Gibson stellt. Vielleicht bringen sie noch ein bisschen Weihrauch mit, dann haben die Kids, die dort rumhängen auch was davon...

Zurück zum Thema: damit die Mahnwachen aufhören und das Thema in die Öffentlichkeit kommt und wir unsere Solidarität mit den ratsuchenden Frauen zeigen, machen wir jetzt Gegendemos, ab Morgen (12:00-14:00 Uhr) und bis zum 24.3. jeden Tag, eine Stunde (12:00-13:00 Uhr). Ich würde mich total freuen, wenn ich auch Euch da sehe. Untenstehend findet ihr alle Infos und Daten...
Den ersten Erfolg haben wir schon erreicht, denn gestern, am Internationalen Frauentag standen die „Christen“ dort nicht und für morgen haben sie ihren Antrag auf eine Versammlung auch zurückgezogen... YEAH!!
Ich finde es toll, zu erleben, dass man wirklich was erreichen kann, wenngleich mich der Stress und die Arbeitsbelastung (Banner, Plakate, Flyer, Webseite, Absprachen mit der Polizei etc.) schon auch nervt.

Daher: wenn ihr Euch engagieren wollt, sprecht mich an. Keine Sorge, ihr müsst nicht Mitglied bei den Grünen werden, aber wer sich mit mir gemeinsam engagieren will, darf gerne trinkfest sein :-)

Genießt das Wochenende, seid wild!

Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Martin Grün, Petra Manahl und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net

1 x 2 Gästelistenplätze für das ausverkaufte Konzert der Editors am Sonntag, 18.März im Schlachthof Wiesbaden. Gewinnfrage: Über welchen Fußballverein schreibt Uwe heute im Gerollten?

***********************************************

Antworten bitte bis 15:00 Uhr an ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com

1 x 2 Gästelistenplätze für „Princess“ am  Montag im Mousonturm. Gewinnfrage: Was empfiehlt Martin für Samstag?

1 x 2 Gästelistenplätze für „Suite n°3 ‚Europe‘“ am Donnerstag im Mousonturm. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Samstag+Donnerstag?

F R A N K F U R T EBEN

(Martin)

Ihr Lieben, 
der Neffe meiner sehr engen Freundin Birgit ist krank und dies schon seit vielen Jahren. Daniel ist 20 Jahre alt und studiert mit viel Freude in München Chemie. 
Daniel hat eine schwere Form von Leukämie. Aktuell sind seine Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland ausgeschöpft. Einzig eine Behandlung in den USA verspricht Erfolg und diese kostet viel Geld. 
Ich selbst kenne Daniel und bin ihm auch öfter begegnet. Sein Lebenswille und sein Humor sind zauberhaft und einnehmend. 
Vorletztes Wochenende haben wir zusammen gesessen und entschieden, dass wir eine Spendenaktion starten wollen. Zwischenzeitlich sind ein Flyer entstanden, Konten eröffnet, eine Homepage erstellt und eine Stiftung auf den Weg gebracht worden. 
Oft bin ich mit euch im Austausch über Kulturelles, Theaterbesuche oder andere lustvolle Lebenszusammenhänge. 
Heute konfrontiere ich euch jedoch mit der Bedrohlichkeit des Lebens im Hier und Jetzt. Würden wir uns gerade auf der Straße treffen und ihr mich fragen: "Wie geht es dir? Was beschäftigt dich?“ - dann würde ich euch bestimmt von Daniel berichten. Aus dieser Haltung heraus - und ohne konkrete Erwartung - schicke ich diese email. 
Falls Ihr etwas spenden wollt, freue ich mich. Falls ihr eine Idee habt, wie die Behandlung Daniels in den USA finanziert werden kann, meldet euch gern. Und falls wir uns demnächst einfach wiedersehen, ist das wunderbar! 

Viele liebe Grüße,
Martin.

Homepage: https://wir-helfen-daniel.jimdo.com
Flyer

SUCHE BIETE

Michael sucht Mieter*innen:
Vermiete ab dem 1.4. eine Doppelhaushälfte in Dreieich-Götzenhain mit wunderschönem Ausblick! 3 Schlafzimmer, großes Wohnzimmer, ausgebauter Dachboden, riesiger Keller und alles, was man braucht auf 150qm für 1.450€ plus NK. Anfragen bitte an giatas@gmx.de

Freitag 9. März: GYPSY SKA ORQUESTA

(Daniela)

Ach wie klasse! Ich bin erst auf dem Empfang der Frauendezernentin zum Internationalen Frauentag und danach gehe ich mit den Girlz zum
GYPSY SKA ORQUESTA
Balkan Ska Jazz Cumbia Swing Wahnsinn aus Caracas, ins Orange Peel


Das GYPSY SKA ORQUESTA wurde 2009 in Caracas, Venezuela von zwei Straßenmusikern mit einem einfachen Ziel gegründet: Den chaotischen Rhythmus ihrer Heimatstadt in Musik umzuwandeln und damit so viele Leute wie möglich zu erreichen und zum Tanzen zu bringen. Mittlerweile ist aus dem Duo eine sechsköpfige Band geworden, die mit ihrem explosiven Mix aus Ska, Cumbia, Swing, Jazz, Punk & Balkanbeats rund um die Welt tourt. Ihre Instrumentierung reicht von Akkordeon, Gitarre, Schlagzeug über Saxophone und Trompeten. Egal wo sie auftauchen, ob auf der Straße, in einem Club oder bei Festivals, verwandeln sie die Orte mit Ihrer unbändigen Spielfreude in eine große Party.

www.facebook.com/gypsyska

Videos: "Toston Swing" https://youtu.be/4gxLgIgedLA
"El Majestuoso Imperio de Satanas" https://youtu.be/APQ0n4stNR0
"La Demencia/Rico Rodriguez (en vivo)" https://youtu.be/t0dkzAvsQ0w

Freitag 9.3.2018 - Einlass ab 20h & Beginn 21h30
VVK 12€ & AK 15€ - Party ab ca. 23h AK 5€
ORANGE PEEL - Kaiserstraße 39 - 60329 Frankfurt am Main
www.orange-peel.de Tickets: www.adticket.de/Gypsy-Ska-Orquesta.html

Freitag 09. März: Pedo in der Old Faish

(Daniela)

Nach dem Empfang wollte ich je eigentlich ins Orange peel, aber ich glaube mir ist eher nach leckeren Drinks und entspannnter Musik mit Pedo Knopp (Trust Your Audience / LAZY. Frankfurt) in der Old Faishoned Bar.

☆★ delicate drinks and magnificent music all night long ★☆

summer classics, future sonics, disco magic, heavy riddims, and all things soulful in between. In addition you'll be spoiled with delicious drinks from one of Ffm's finest mixologists – Diana Haider and her team.

☆★ free admission ★☆

Old Fashioned - Frankfurt am Main
Klappergasse 35, 60594 Frankfurt am Main

Freitag, 9.März: OF/ Die Blumen von gestern

(Andrea)

Lars Eidinger ist klasse, ich glaube, es gibt wenig Schauspieler mit einer derartigen Präsenz. In dem Kontext fällt mir ein: Was macht eigentlich Kevin Spacey? Das frage ich ohne Häme, ganz im Gegenteil finde ich es kaum nachvollziehbar und schlimm, wie eine Person von jetzt auf gleich geächtet wird. Deshalb bin ich solidarisch und verkneife mir die Fortsetzungen von House of cards und gehe lieber in den Filmklubb, Eidinger gucken. "Die Blumen von Gestern. Eine irgendwie doch sehr romantische Komödie am Rande des Abgrunds: Mitten in der tiefsten Lebenskrise wird dem Holocaust-Forscher Toto eine Assistentin zur Kongress-Vorbereitung zugeteilt - Zazie, jüdischer Herkunft und mit ausgeprägter Teutonen-Phobie. Der Stargast des Kongresses, eine berühmte Schauspielerin, zieht plötzlich die Zusage zurück und zwischen Totos und Zazies Biografien tauchen bizarre Verbindungen auf...." Neben Lars spielen übrigens Adele Haenel & Jan Josef Liefers mit. OK. https://www.youtube.com/watch?v=gqr9m3P3-C4. 19 Uhr im Isenburgring 36.

Freitag, 9.März: OF/Medea Komlex

(Andrea)

Heute und morgen ist das Frankfurter Autorentheater im Theater t-raum in der Wilhelmstraße 13 zu Gast. Klingt nach harter Kost, weil ich, wenn ich "Schmerz über den Verlust des eigenen Glücks" lese, unweigerlich an die vielen Menschen in Syrien und anderswo denken muss, die so unglaublich viel Leid erleben. Aber, auf der anderen Seite, geht es um Medea, den großen klassischen Stoff...:" An welchem Punkt ist eine Verletzung so groß, dass sie keine Vorstellung von Heilung mehr zulässt? Wer entscheidet über die Grenze dessen, was erträglich ist? Was bedeutet es, die eigenen Kinder, das absolut zu Liebende und Geliebte, als fremde und zerstörerische Wesen anzusehen? Wie entsteht die Vorstellung von Gewalt aus der Angst des Verlustes der eigenen Existenz? Medea sagt lauter ICH als jede andere Figur in der Theatergeschichte. Sie sagt es so absolut und so konsequent, dass sie alles in Frage stellt, was einer Vorstellung von Konsens mit jedem Wert, der Gesellschaft ermöglicht, negiert. Wer ist Medea? Ist sie ein Typus? Ist sie der Teil von uns allen, den es gilt zu domestizieren? Ist sie archaisch oder modern? Johanna Seitz, die Gewinnerin des Autorenwettbewerbs des Frankfurter Autorentheater 2016/2017 vernetzt die Version von Heiner Müller mit der Biographie einer betrogenen Ehefrau, die den Schmerz über den Verlust des eigenen Glücks nicht erträgt. Die Bilder werden schmerzlicher, weil sich die Sprache des Alltags und die Bilder einer Welt, die wir kennen, über die Abgründe der antiken Archaik von Medea schieben. Katharina Veciana ist eine junge Schauspielerin, die sich der Herausforderung stellt und sich dem Ungeheuerlichen aussetzt gemeinsam mit der Regisseurin Michaela Conrad. Ein äußerst dichter und spannender Theatermonolog, der mit wenigen Mitteln den Zuschauer packt und in eindringlicher Weise mit elementaren Fragen konfrontiert – die Lösung liegt immer in uns selbst. http://www.of-t-raum.de/home/

Freitag, 9.März: Dummerweise Heidelberg: Songs of Gastarbeiter

(Andrea)

Wer fährt mit mir nach Heidelberg?? Als vielleicht größten Schatz, der seit langem in Deutschland gehoben wurde, bezeichnete die FAZ-Sonntagszeitung, das was Imran Ayata und der Münchner Künstler Bülent Kullukcu zusammengetragen haben: Sie wühlten in Archiven, durchforsteten die Musiksammlungen ihrer Eltern und Bekannten, nervten Freunde und Fremde, um Songs der ersten Einwanderergeneration zu finden. Ayata und Kullukcu bereiten die Gesichte der 50 jährigen Einwanderung nach Deutschland musikalisch und künstlerisch auf und liefern neue Deutschlandbilder. Mit „Songs of Gastarbeiter“ lädt das Interkulturelle Zentrum ein, die Lücken deutscher Musikgeschichte zu schließen und im Café des IZ ab 21 Uhr beim kommentierten Auflegen die Musiker*innen kennenzulernen und ab 22:30 Uhr mit uns beim Gastarbeiterrave in die Nacht zu tanzen." Und bei der Gelegenheit könnte ich auch mit Imran einen Raki auf die Freilassung Deniz Yücels trinken. Also, alleine kann ich unmöglich fahren! Bitte PN http://bit.ly/2oYK6bR

G E R O L L T E S - von Dodos und Dinos

(Uwe)

Der Dodo war ein kapuzentragender Nachtvogel, der auf Mauritius lebte und um 1690 ausgestorben ist. Laut Wikipedia dürfte der Hauptgrund für das Aussterben eingeschleppte Ratten sowie eingeführte und verwilderte Haustiere gewesen sein, welche die Gelege der bodenbrütenden Vögel zerstörten, indem sie ihre Eier fraßen. Da der Dodo ursprünglich keine Feinde besaß, verfügte er über kein Flucht- oder Verteidigungsverhalten. Die zusätzlich ausgeprägte Zutraulichkeit und die Flugunfähigkeit machten den Dodo zu einer leichten Beute.
 
Das fehlende Flucht- und Verteidigungsverhalten scheint auch dem Hamburger SV in dieser Bundesligasaison zum Verhängnis zu werden. Dem „Dino“, in diesem Jahr für andere Vereine eine leichte Beute, droht der erste Bundesligaabstieg. Der Hamburger SV ist der letzte Verein, der seit ihrer Gründung ununterbrochen in der Bundesliga spielt. Damit könnte es dem Sommer vorbei sein, denn der HSV hat neun Spieltage vor dem Ende sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsrang und spielt in den letzten Wochen so, als wolle er diesen Rückstand unbedingt ausbauen. Es muss in den kommenden Wochen viel passieren, damit der HSV nach dem 34. Spieltag nicht auf einem direkten Abstiegsplatz steht. Ein Wunder wäre beispielsweise nicht schlecht, was aber wiederum beim HSV nicht ganz abwegig ist: Das Schicksal meinte es in den vergangenen fünf Spielzeiten oft gut mit den Hansestädtern. Zu oft, wie ein überwiegende Teil der fußballinteressierten Deutschen mittlerweile denkt. Nach diversen Last-Minute-Rettungen, wie z.B. in zwei Relegationsspielen gegen Fürth (Saison 2013/2014) und Karlsruhe (Saison 2014/2015), glauben nun selbst einige eingefleischte Fans, dass ein Abstieg ein anhaltendes Elend beenden würde und ein Neuaufbau in der Zweite Bundesliga für den Verein die bessere Alternative wäre als ein erneuter glücklicher Klassenerhalt. Auch wenn es weh täte, in Sandhausen statt in München zu spielen und nicht Dortmund, sondern Heidenheim im heimischen Volkspark zu empfangen.
 
Bernd Hollerbach, zwischen 1996 und 2004 in rund 200 Bundesligaspielen ein kämpferischer Abwehrspieler des HSV („entweder kommt der Gegenspieler oder der Ball an mir vorbei aber niemals beide zusammen“), hat vor wenigen Wochen das Traineramt von seinem Vorgänger Markus Gisdol übernommen. Dem glücklosen Gisdol folgte der glücklose Hollerbach, der als Trainer etwas die Leidenschaft vermissen lässt, die ihn als Spieler auszeichnete. Nach dem schwachen Unentschieden in einem sehr wichtigen Spiel gegen Mainz 05 am letzten Samstag wirkte der fränkische Haudegen angeschlagen und sprach von einem Himmelsfahrtkommando, das er Ende Januar übernommen hätte. Ihn trifft sicher die geringste Schuld an dem Niedergang, den er nun öffentlich verwaltet. Die entscheidenden Fehler begehen seit Jahren die Führungsebene des HSV. Die Macher sollten mal in Freiburg oder Augsburg nachfragen, wie man einen konkurrenzfähigen Kader ohne Ratten und verwilderte Haustiere zusammenstellt. Vorstand Bruchhagen und Sportchef Todt wurden diese gefeuert, vielleicht machen es andere besser. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
 
Der Eintrachttipp (von einem Schalkefan)
Borussia Dortmund – Eintracht Frankfurt 2-0
 
Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen zum HSV
Einer meiner allerbesten Freunde ist seit langen Jahren Fan des HSV und gleichzeitig Mitglied der SPD: Wie tragisch.

Samstag 10. März: Frankfurt für Frauenrechte

(Daniela)

Wir wollen gegen die „Mahnwachen“ der sogenannten Lebenschützer*innen vor der Beratungsstelle der pro familia mit kreativen und starken Aktionen präsent sein. Wir sind solidarisch mit den ratsuchenden Frauen und den Mitarbeiter*innen der Einrichtungen. In unsere Aktionswochen vom 12.-24. März starten wir mit einer großen Auftaktveranstaltung am 10. März. Wir sind bunt, wir sind laut für die Rechte von Frauen.

ALLE TERMINE:
Mo 12. März, 12:00-13:00 Uhr, KULTURSCHAFFENDE für Frauenrechte
Di 13. März, 12:00-13:00 Uhr, POLITIKER*INNEN für Frauenrechte
Mi 14. März, 12:00-13:00 Uhr, BANKER*INNEN & BUSINESSPEOPLE für Frauenrechte
Do 15. März, 12:00-13:00 Uhr, SPORTLER*INNEN für Frauenrechte
Fr 16. März, 12:00-13:00 Uhr, LGBTIQ* für Frauenrechte
Sa 17. März, 12:00-13:00 Uhr, SCHÜLER*INNEN & STUDENTINNEN für Frauenrechte
Mo 19. März, 12:00-13:00 Uhr, GEWERKSCHAFTER*INNEN für Frauenrechte
Di 20. März, 12:00-13:00 Uhr, MÜTTER & VÄTER für Frauenrechte
Mi 21. März, 12:00-13:00 Uhr, JURIST*INNEN für Frauenrechte
Do 22. März, 12:00-13:00 Uhr, ÄRZT*INNEN & PFLEGEKRÄFTE für Frauenrechte
Fr 23.3. März, 12:00-13:00 Uhr, BERATUNGSSTELLEN & PÄDAGOG*INNEN für Frauenrechte
Sa 24.3. März, 12:00-15:00, Uhr FRANKFURTER*INNEN für Frauenrechte / Grosse Abschlußveranstaltung

Alle Veranstaltungen sind selbstverständlich für alle offen - sie werden aber von den genannten Gruppen organisiert.

INFOS
Das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung und auf eine ergebnisoffene, wohlwollende, kostenlose und anonyme Schwangerschaftskonfliktberatung für Frauen in Frankfurt muss uneingeschränkt sichergestellt sein.
In der Fastenzeit demonstrieren fundamentalistische Christ*innen, sogenannte Lebensschützer*innen von „40days for life“, unmittelbar vor der Beratungsstelle von pro familia in Frankfurt mit „Mahnwachen“ gegen das Recht von Frauen auf reproduktive Selbstbestimmung. Erklärtes Ziel der Demonstrierenden ist es, Abtreibungen in Frankfurt und in Deutschland insgesamt zu verhindern und die Mitarbeiter*innen der Beratungsstellen zu „bekehren“.
Doch nicht der Schutz des ungeborenen Lebens oder gar der schwangeren Frauen ist das Ziel. Vielmehr werden ratsuchende Frauen mit Parolen, großen Fotos von Embryonen, mit lauten Gebeten und Gesängen und sogar mit aufgestellten kleinen
Kindersarg-Attrappen drangsaliert, traumatisiert, gedemütigt und durch Spießrutenlaufen bestraft. Wir solidarisieren uns mit den ratsuchenden Frauen und den Mitarbeiter*innen der Beratungsstellen. Das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit ist ein besonders wertvolles Gut unseres demokratischen Rechtsstaates. Das individuelle Recht der Frauen auf reproduktive Selbstbestimmung und Beratung ohne Drangsalierung jedoch ebenso.
Alle Hintergrundinfos, der Aufruf des Bündnisses, auch zum Download, die Möglichkeit sich als Unterstützer*in einzutragen und zur Kontaktaufnahme unter www.frauenrechteffm.de

Samstag, 10.März: Konzert

(Petra)

"Part of 1" ist das erste Format einer geplanten Veranstaltungsreihe in ap2, den ehemaligen Räumen der Praunheimer Werkstätten. Das Konzert ist in der Zusammenarbeit der von basis e.V. geförderten, in den ap2 arbeitenden und wohnenden Musiker*innen und Künstler*innen mit den in ap2 wohnenden Geflüchteten Neu-Prauheimer*innen und Alt-Praunheimer*innen aus dem Stadtteil entstanden. Los geht es mit einer Improvisation und später wird jazzig aufgespielt. Tolles Projekt – und ich bin neugierig auf diesen Ort.

Part of 1 – ein Konzert, 16.30 Uhr: Translate: Pictures to music, Improvisation mit den Musiker*innen, Künstler*innen und Teilnehmer*innen der Druck- und Musikworkshops, 19.30 Uhr: Konzert „Ensemble Entropie“ (Contemporary Jazz),

ap2, Alt-Praunheim 2, 60488, Eintritt: frei, Spenden gehen an die ehrenamtliche Arbeit in der Einrichtung für  Geflüchtete, für Speisen und Getränke ist gesorgt

Samstag 10. März: Passionsmusik

(Martin)

Eine Mezzosopranistin (Judith Beifuß), eine Geigerin (Almuth Seeger) und ein Mann an der Orgel (Lars Voorgang) – das verspricht eine genussvolle musikalische Begegnung mitten auf dem Römerberg zu werden! Da das Konzert bereits um 17.00h beginnt, bleibt danach auch noch genügend Raum und Zeit für andere Samstagabendaktivitäten...

Von dem Trio werden verschiedene Kleinode der klassischen Musik aufgeführt: u.a. Arien aus Bachs Matthäus Passion, das berühmte Adagio g-moll von Albioni und Vertonungen von Melchior Hoffmann. Textstellen aus der Passionsgeschichte ergänzen die musikalischen Beiträge und nehmen das Publikum mit in das Geschehen hinein. Die Atmosphäre der Alten Nikolaikirche sorgt sowieso für feierlich, andächtige Stimmung.

Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird erbeten.

Samstag, 10. März, 17.00h in der Alten Nikolaikirchen auf dem Römerberg.

Foto: (c) St. Paulsgemeinde

Samstag, 10. + Do 15. März: Performance


(Petra)

Superspannend, aber leider schon fast ausverkauft: Acht Jugendliche mit internationalem Background bespielen im Kooperationsprojekt von Junges Schauspiel Frankfurt und Museum für Moderne Kunst die Ausstellungsräume des MMK 1 mit einem selbstentwickelten Stück. Die jungen Performerinnen und Performer begegnen in der Ausstellung "A Tale of Two Worlds" den Kunstwerken verschiedener Lebenswelten, forschen im Kunstraum zur Beschaffenheit von Beziehungen, zu Verbindungen zwischen Menschen, Dingen und Orten. Vielleicht habt Ihr ja Glück an der Abendkasse.

Foto: ©Jessica Schäfer

Locals go Global, Performance, MMK 1, Samstag, 10.03. und Donnerstag, 15.03. jeweils 19.30 Uhr, Eintritt: 12 Euro (ermäßigt 6 Euro)

Samstag, 10.März: OF/ Sibylle und Yvette

(Andrea)

Ach, Schorsch, is des schee. Die Winterpause isch over. Das ist ein Wort, liebe Sibylle und Yvette. Electro / 80ies / wild Trash. 21 bis 23.59 Uhr im Waggon am Kulturgleis.&nb

Sonntag, 11.März: OF/ Marta Collica

(Andrea)

Als ich gelesen habe, dass die Stimme von Marta Collica an Beth Gibbons und Lisa Gemano erinnert, war ich doch neugierig. Denn OP8 zum Beispiel habe ich eine ganze Weile rauf und runter gehört. Was soll ich sagen? Ja und Nein. Herrlich mellow trägt Marta Collica einen sanft musikalisch in weite hügelige Landschaften, es ist angenehm warm, Bienen summen und es fühlt sich gut an. Gut, dass auch die Profis ihrer Musik etwas Träumerisches attestieren: Ihr musikalischer Stil wächst aus Folk-Blues, Lo-Fi und Songwriter-Einflüssen zu etwas Träumerischem. An ihrem dritten Solo Album Inverno, das im Herbst 2017 erschien, arbeitete Marta wiederum als Produzentin und Musikerin, diesmal mit dem australischen Guitarrist und Composer Cam Butler." Um 16 Uhr im Hafen 2. 

Montag 12. und Dienstag 13.März: Princess

(Martin)

Princess von Eisa Jocson
Eine Wiederaufnahme im Mousonturm.
Bereits zu den Positionen 2017 wurde ‘Princess’ gezeigt und nun ist die Inszenierung zur Tanzplattform 2018 als eine von zwölf herausragenden Tanzstücken eingeladen! An zwei Abenden wird ‘Princess’ nun noch einmal im Mousonturm gezeigt.

Das Grimmsche Schneewittchen, gern vorgelesen in der Kinderstube, wurde vom Disney-Imperium in Filmen und Vergnügungsparks „zum Inbegriff des glücklichen Mädchens gemacht. Von Los Angeles bis Hongkong verzaubern Prinzessinnen-Darstellerinnen winkend und lachend das Publikum. Die in Manila lebende Choreografin Eisa Jocson betrachtet diese scheinbar universelle Performance des Glücks aus einer besonderen Perspektive: Disneyland Hongkong ist der größte Arbeitgeber für philippinische Tänzerinnen in der Region, besetzt sie aufgrund ihrer Hautfarbe allerdings nur in den namenlosen Nebenrollen. Zusammen mit dem Performance-Künstler Russ Ligtas setzt Jocson dem ein Ende. Sie eignet sich die Körperlichkeit Schneewittchens an und schafft ein Spielfeld der Identitäten.“

Im Mousonturm am Montag 12.03. und Dienstag 13.03.um jeweils 20.00h.  

Und wer am Montag gern ‚Princess’ bzw. Schneewittchen besuchen möchte, kann oben Tickets gewinnen.

Foto: (c) Brendon Goco/Mousonturm

Montag, 12.März:FFM/ Kein Weg zurück? Perspektiven auf die syrische Revolution

(Andrea)

Sorry to bother you again, aber Syrien beschäftigt mich viel zu sehr. Ich kann diese apokalyptischen Bilder nur schlecht ertragen, die teilweise über meine timeline bei facebook laufen. Das geht schon viel zu lange und kein Ende in Sicht. Deshalb will ich heute gerne zu der medico-Veranstaltung in die Lindleystraße 15.: "Der Krieg in Syrien ist doch vorbei - könnt ihr jetzt nicht einfach zurückgehen?" Dieses Argument hören geflüchtete SyrerInnen in Deutschland in letzter Zeit häufig. Viele von ihnen sind allerdings nicht bloß Geflüchtete aus humanitären Gründen, sondern waren 2011 als AktivistInnen Teil der syrischen Revolution. Nach wie vor sind sie politisch Verfolgte eines diktatorischen Regimes. Aus verschiedenen Perspektiven erläutern sie ihre Sicht auf die syrische Revolution: Was waren Ausgangspunkte, Verläufe und Ziele der Revolution? Welchen Einfluss hatte sie etwa auf die arabisch-kurdischen oder syrisch-palästinensischen Beziehungen? Welche Ideen prägten die Bewegung und welche überdauern bis heute? Es diskutieren: Mohammad Abou Chucker Bhzad Dhir Osman Yousufi Moderation: Sophie Bischoff (Adopt a Revolution e.V.) Sprachen: D/E/A mit Übersetzung Eine Kooperation mit Adopt a Revolution Foto: Freedom House, flickr, CC BY 2.0). http://bit.ly/2FjNqcx

Dienstag, 13.März:OF/ Jüdisches Leben in Offenbach

(Andrea)

Wir müssen erinnern! Und weil wir nur den berühmten Cats hop away von der ehemaligen Adresse der Meyers wohnen, will ich heute mit Lili zu dem Vortrag „Ein Rückblick auf die Vergangenheit“ : "Im August 2017 besuchten Nachkommen der Familie Meyer Deutschland; sie wollten das Lebensumfeld ihrer Vorfahren in Weiskirchen und das Offenbacher Wohnhaus in der Tulpenhofstr. 42 kennenzulernen, das diese durch die NS-Herrschaft erzwungenermaßen verlassen mussten. Frau Hauschke-Wicklaus berichtet aus den schriftlich niedergelegten Erinnerungen sowie Berichten und Briefen der Familie Meyer über das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der Großeltern Meyer in Offenbach vor 1933 und die gewaltigen Umbrüche für alle Familienmitglieder nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Die Schilderungen zeigen in ungewöhnlich offener Weise die Folgen der Ausgrenzung der jüdischen Mitbürger auf und veranschaulichen die zunehmenden Probleme im einst normalen gesellschaftlichen Umgang zwischen Juden und Nichtjuden in Offenbach. Zu hören ist auch, mit welchen Problemen trotz der ansteigenden Judenverfolgung die Aufnahme in Immigrationsländer verbunden war und zu welch weiteren Veränderungen und Einschränkungen das Leben in der Fremde führte. Von besonderem Interesse dürften für die Zuhörer die Betrachtungen der einstigen jüdischen Offenbacher zu ihrem Verhältnis zu ehemaligen Mitbürgern in der Heimatstadt während und nach der NS-Zeit sein. Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zu Fragen und Diskussion. Der Eintritt ist frei. 17.00 Uhr in der Jüdischen Gemeinde Offenbach, Kaiserstraße 109. Das Bild zeigt Autorin Hauschke-Wicklaus mit der von Lutz Jahnke schön gestalteten Publikation.

Mittwoch 14. März: Noah Gundersen

(Uwe)

„Das Schöne an der Musik ist ja, dass sie immer ein kurzes Erlebnis ist, also dass sie nur da ist, wenn man sie auch spielt oder hört. Die ganze Welt ist genauso wie vorher, nur einige Atome in der Luft bewegen sich in einem geordneten und doch nicht kontrollierbaren, Muster. Und das erreicht dann über unser Ohr das Herz. Und da bleibt dann manchmal etwas davon liegen, obwohl eigentlich gar nichts passiert ist …“ So schreibt Ramstein-Keyboarder Flake in seinem Buch Tastenficker über Musik und spricht mir damit aus der Seele. Ein Sänger, der mit seiner Musik mein Herz erobert hat, ist Noah Gundersen.
Den Indie-Folk-Singer & Songwriter höre ich seit einigen Wochen mehr oder weniger ununterbrochen und selbstverständlich werde ich am 14. März ins Nachtleben gehen, wenn er sein großartiges Album White Noise präsentiert.
Mittelpunkt der Platte, mein persönliches Lieblingslied in 2018 und Anspieltipp ist Fear & Loathing, ein wahnsinnig intensiver Song ( “Daddy's got a gun, he's gonna hurt someone, trying to overcome in fear and loathing …”), mit ruhigem Beginn und rauem Ende.

https://www.youtube.com/watch?v=EP-wJbRRm9E

Donnerstag 15. + Freitag 16. März: Suite n°3 ’Europe

(Martin)

Encyclopédie de la parole / Joris Lacoste & Pierre-Yves Macé
Erstaufführung im deutschsprachigen Raum
In den 24 offiziellen Sprachen der EU mit deutschen Übertiteln
Mousonturm

Das scheint eine wahrhaftige Europa-Collage zu werden. Und in Suite n°3 ’Europe kommt wohl zusammen, was auch künstlerisch zusammen gehört:
Europa – sprachlich, musikalisch, theatralisch, alltäglich, ...

„Ob im alltäglichen Geplapper oder in ausgefeilten Dokumenten, überall spürt der weltweit gefeierte Regisseur Joris Lacoste Sprachrhythmen und -melodien auf und montiert sie zu eindringlich-heiteren Musiktheaterstücken. Mit „Suite n°3 ’Europe‘“ entwirft er nun zusammen mit dem Komponisten Pierre-Yves Macé ein so bizarres wie umfassendes Sprachporträt Europas. Versponnene Einkaufslisten einer spanischen Youtuberin, französische Terrorwarnungen für Versammlungsstätten, ein demütigendes Bewerbungsgespräch aus Schweden, die nationalistische Rede eines ungarischen Parlamentsabgeordneten: Originaldokumente in den 24 offiziellen Sprachen der EU werden in „Suite n°3 ’Europe‘“ von einem hoch virtuosen Sprech- und Gesangsduo nebst brillanter Klavierbegleitung imitiert. Ein obsessiver Exorzismus, der den Worten ihre beleidigende, traurige, peinlich berührende oder schockierende Wirkungskraft entzieht, indem er sie bis ins kleinste Detail wiedergibt.“
Im Mousonturm am Donnerstag 15. & Freitag 16.3.18 um jeweils 20.00h.  

Alle, die „Suite n°3 ‚Europe‘“ sehen, hören und erleben wollen, können für die Vorstellung am Donnerstag, 15.3. oben Tickets gewinnen.

Foto: (c) Frédéric Iovino/Mousonturm.

Donnerstag, 15.März: OF/ Filmabend

(Andrea)

Könnte spannend werden der Filmabend „Die berechnete Humanität“. Kurzfilme über Menschlichkeit und Menschsein im Zeitalter des gnadenlosen Wohlstands. Wie immer präsentiert und moderiert von Steff Huber (Liberation Movies). Der Eintritt ist frei und los gehts um 19 Uhr. 

V O R S C H A U
Sonntag 18. März: Editors

(Uwe)

Früher führte mich meine Joggingstrecke aus dem Niddapark am Markus Krankenhaus vorbei und die Szenerie davor erinnerte mich oft an den Song „Smokers Outside The Hospital Door“. Im besten Lied der der britischen Rockband singt Tom Smith „The saddest thing that I'd ever seen - Were smokers outside the hospital doors “. Wie wahr! Am heutigen Freitag (09.03) erscheint das sechste Album der Truppe aus Birmingham und die Tour zu dieser Platte führt sie einige Tage später in den Schlachthof nach Wiesbaden. Dort gastierten sie bereits im Rahmen der The Weight Of Your Love-Tour 2013 und lieferten ein großartiges Konzert ab. Ich habe in meinem Leben wirklich schon viele Konzerte erlebt, das genannte gehörte zu den zehn besten. Der Auftritt in der Offenbacher Stadthalle zwei Jahre später erreichte nicht das hohe Niveau, war aber dennoch sehr sehens- und hörenswert. Der Katalog der Indie-Rocker ist mittlerweile so umfang- und facettenreich, dass sich daraus sicher ein abwechslungsreiches Programm zusammen stellen lässt. Bei Liedern wie dem rockigen „Smokers Outside The Hospital Door“s, dem wunderschönen „Nothing“, dem druckvollen „Bullets“ oder dem atmosphärischen „Marching Orders“ kann man kaum etwas falsch machen. Der auf dem Vorgänger „In Dream“ intensivierte Weg, Gitarrenlastiges aus Gründertagen mit der Moderne in harmonischer Koexistenz zu vereinen, verschiebt sich auf dem neuen Album „Violence“ weiter in Richtung synthetischer Klangerzeugung. Mit ihrem neuen Album hat sich die Band um den charismatischen Sänger Smith also wieder ein Stück weiter vom Ausgangspunkt entfernt und schafft es so, spannend zu bleiben.

Das Konzert ist schon ausverkauft, aber ihr könnt 2x2 Gästelistenplätze gewinnen :-)

Photocredit: Rahi Rezvani

VORSCHAU: Ladenkino und Kino Kulinarisch

(Andrea)

Zum Glück haben wir Daniel, seitdem kann Offenbach auch jenseits des Multiplex wieder Kino. Und zwar an ganz feinen, ausgewählten Orten wie dem Laden artefakt im Starkenburgring 1. Dort ist am kommenden Samstag wieder Ladenkino, N°22: "Adams Äpfel" ... also mal wieder ein Klassiker im Ladenkino! Für uns ist „Adams Äpfel“ jedenfalls durchaus so etwas wie ein moderner Genre-Klassiker, den man einfach immer wieder sehen kann – eine der originellsten, schwärzesten Komödien der letzten zwei Dekaden. Makaber bis zur und manchmal über die Schmerzgrenze (Oh Gott, diese „Fahrradszene“), eindrucksvoll klug bis zur letzten Sekunde, dabei hinreißend schräg, mutig, erlösend – getragen von durchweg herausragenden Darsteller-Leistungen. Und schließlich mit der Frage aller Fragen: „How deep is your love?“ Und ja, aus aktuellem Anlass backt Anja heute einen Apfelkuchen. Mit tiefer Liebe für diesen wunderbaren Film!. Also, der Laden ist klein und es gibt einen Vorverkauf im Laden. 

So, à propos Vorverkauf: Weil die Kino Kulinarisch-Vorstellung am 23.März eigentlich schon seit Bekanntgabe ausverkauft ist, sei an dieser Stelle darauf hingwiesen, dass der Kartenvorverkauf für Kino Kulinarisch am 27.04. „Lang lebe Ned Devine!“ und am 18.05. „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“  im Salzgäßchen 1 gestartet hat. 

VORSCHAU: OF/Donnerstag, 22.März

(Andrea)

"Klassik war noch nicht, wird Zeit! "Schreibt Andreas und bittet, die Popcorntüten zuhause zu lassen. Wäre auch wirklich nicht schön, all das Gekrümel und Gekruschpel beim Streichkonzert: Jagdish Mistry, Diego Ramos Rodriguez, Megumi Kasakawa und Michael M. Kasper sind seit geraumer Zeit als Isenburg Quartett mit Konzerten an ungewöhnlichen Orten in der Stadt unterwegs. Nach Schlosskapelle, dem Foyer des Kommunalen Jobcenters, Hassia Fabrik und Sparkasse Offenbach jetzt im exklusivsten Raum der Stadt, den Parkside Studios auf dem früheren Gelände der Allessa Chemiefabrik (Friedhofstrasse 59, 63065 Offenbach). Das Ensemble erarbeitete eigens hierzu das Programm „Kernstücke“ mit Joseph Haydns Quartett op.1 Nr.1, Beethovens Quartette op.18, ...Karten gibt es für 16 Euro (9 Euro ermäßigt) im OF Infocenter, Salzgässchen 1, Tel. 069 840004-170. Einlass: 18h, Beginn: 19h


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