23.02.2018
Inhalt: VIELFALT / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / Freitag 23. Februar: Kurt Weill jagt Fantômas / Freitag, 23. Februar: 
Lesung / Freitag, 23.Februar: OF/ Den Schneckengott / Freitag, 23.Februar: Honsellbrücke/Shantels 30. Bühnenjubiläum / Freitag, 23.Februar: FFM/ Bladerunner Doublefeature / Freitag bis Sonntag: OF/ Pop-up Ausstellung / G E R O L L T E S - Montag / Samstag 24. Februar: RAIENR SERVOS / Samstag, 24. Februar: 
Konzert und Ausstellung / Samstag, 24.2.:OF/ Hafen 2 wird 14!!! / Sonntag 25. Februar: THE LOKAL LISTENER / Sonntag 25. Februar: Movie & Art / Sonntag, 25.Februar: Mühlheim/Winterfest / Noch bis Sonntag: Frankfurt/Weltgästeführertag / Montag, 26.02. Richard III im Schauspiel Frankfurt / Dienstag, 27. Februar: 
Fashion-Talk / Dienstag 27. Februar: James Vincent McMorrow / Dienstag, 27.Februar: OF/ Hayseed Dixie / Mittwoch, 28. Februar: Shorts Attack!: SEX & WAHNSINN / Donnerstag 1. März: Max Prosa in der Brotfabrik / V O R S C H A U / VORSCHAU: 4.März/Alice Merton / Impressum

VIELFALT

Ich liebe die Vielfalt und versuche daher soviel Unterschiedliches zu erleben, wie es mir möglich ist. Natürlich wäre es toll, die ganze Welt zu bereisen, aber auch hier in Frankfurt gibt es immer noch vieles was ich nicht kenne. Auch ein Grund, die Ausgehtipps Woche für Woche zu schreiben... So sind wir letzten Sonntag nach Griesheim geradelt. Zu einem Fußballspiel der Kreisliga. Es war lausig kalt, aber die Sonne schien. In der Halbzeitpause zogen sich einige Zuschauer die Schuhe aus, rollten die Teppiche auf und beteten gen Mekka. Ich überlegte noch, ob ich mir am Stand der Marokkaner einen gesüßten Tee holen sollte, entschied mich aber dann doch für den Besuch einer am Spielfeldrand angrenzenden Baracke. Schon lange nicht mehr habe ich eine "Kneipe" betreten, in der soviel geraucht wurde. Die rauchenden Männer saßen an den Tischen und spielten Karten, auf dem TV Screen lief irgendein portugiesisches Fußballspiel, an der Theke kam aus dem Radio portugiesische Popmusik und der Galao schmeckte wunderbar und meine Begleitung war vom portugiesischen Bier begeistert.

Diese 15 minütige Halbzeitpause katapultierte uns in eine andere Welt.

Am nächsten Tag ging es dann auf einen etwas größeren Platz: ins Waldstadion. Diesmal reisten wir nicht mit dem Rad an, sondern mit der S-Bahn aus Südhessen. Das war ein guter Einstieg in die ganze Montagsdebatte, denn als Frankfurterin hat man es ja total leicht zu Spielen zu kommen. Im Normalfall brauche ich nur 30 Minuten mit dem Rad ins Stadion. Daher hab ich mir auch nie wirklich darüber Gedanken gemacht, wie das für andere Fans ist, die, wenn sie Glück haben eine direkte S-Bahnanbindung haben, aber wenn sie Pech haben erst um 2:00 Uhr Nachts nach Hause kommen, wenn da Spiel, sowie am Montag, erst um 20:45 Uhr anfängt.... Aber so naiv wie ich, ist die Fanszene der Eintracht natürlich nicht, und deshalb haben sie sich einen tollen, kreativen Protest ausgedacht und das ganze Stadion begeistert. (Mehr zum Thema MONTAGE heute in Uwes Rubrik GEROLLTES)

Zurück zur Vielfalt: Am liebsten gehe ich ja mit mit Redwings und Bomberjacke vor die Tür, aber morgen werde ich Ballkleid und Higheels tragen, denn wir gehen zum Frühlingsball in den Palmengarten. Ich war letztes Jahr bereits da und es war wirklich wunderbar. Diesmal gibt es Popmusik aus Italien. Das ist meistens eher nicht mein Geschmack, aber Julian Smith legt ja auch auf und Gott sei Dank ist das Kleid so lang, dass man nicht merken wird, wenn ich irgendwann die Highheels mit den Turnschuhen tausche...

Wer von Euch auch tanzen will, dem empfehle ich heute Abend in den Kunstverein Lola Montez zu gehen. Da legen heute Abend Jean Troulliet & Shantel auf und ich freue mich sehr, auf die beiden!

Was auch immer ihr macht: Habt Spaß - lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen: Andrea Ehrig, Martin Grün, Petra Manahl und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für die Release Party von Shantel heute Abend im Kunstverein Familie Montez. Gewinnfrage:Wie heißen die beiden Söhne des Friseursalons Konrad in Goddelau (siehe Gerolltes).

2 x 2 Gästelistenplätze für THE LOKAL LISTENER am Sonntag mit J. Peter Schwalm im mousonturm. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für heute Abend?

2 x 2 Kinotickets für "Short Attack: Sex und Wahnsinn" am Mittwoch im orfeos. Gewinnfrage: Was empfiehlt Martin für heute?

2 x 2 Tickets für DIE TÄNZERIN am Sonnatg im Kulturhaus. Gewinnfrage: Welchen Film zeigen sie am 25.03. in dieser Reihe?

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Antworten bitte an ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com

2 x 2 Tickets für Richard III am Montag im Schauspiel. Gewinnfrage: In wievielen Ausgehtipps in 2018 wurde schon über Richhard III geschrieben (schaut mal im Ausgehtipp Archiv)

1 x 2 Tickets für Kurt Weill jagt Fantômas am Freitag, 23.2. im mousonturm. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Dienstag?

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Antworten bitte an: ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Karten für den Hafen2Geburtstag am Samstag. Die Gewinnfrage lautet: Welche Hafenretter-Kategorien gab es? 

2 x 2 Gästelistenplätze für Hayseed Dixies am Dienstag im nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Wie hieß die berüchtigte Kurve noch gleich, aus der das Auto herausgetragen wurde? 

2 x 2 Gästelistenplätze für Alice Merton am 4.März in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wohin würde Uwe am Dienstag gehen, wenn er nicht auf Dienstreis wäre?

Freitag 23. Februar: Kurt Weill jagt Fantômas

(Martin)

Ein Musical/Live-Hörspiel mit Liedern von Kurt Weill

Wem Mackie Messer, die Spelunken-Jenny oder der Song: ‚Und der Haifisch, der hat Zähne...’ etwas sagen, der kennt mindestens ein Werk von Kurt Weill: ‚Die Dreigroschenoper’ (die Texte lieferte natürlich Bert Brecht). Kurt Weill komponierte ebenso die Oper ‚Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny’, die vor vielen Jahren sensationell inszeniert hier in der Frankfurter Oper  zu sehen war.

Kurt Weill war Jude und musste im Nationalsozialismus flüchten, seine Werke wurden in Deutschland 1933 bei der Bücherverbrennung in die Flammen geworfen.

Bevor Kurt Weill 1935 in die USA emigrierte, lebte er in Paris. Mir seither unbekannt war, dass dort tatsächlich ein Werk zu dem französischen Verbrecherkönig Fantômas (ja, der aus den Louis de Funès Filmen ) entstanden ist.

Der Mousonturm zeigt jetzt als deutsche Erstaufführung das Live-Hörspiel/Musical ‚Kurt Weill jagt Fantômas’ und schreibt dazu:
„Liebe Phantome und Kleinganoven,
„Écoutez,… Faites silence!“ und taucht ein ins Paris der 30er Jahre: Kurt Weill, Experte für Bösewichte seit Mackie Messer, begab sich damals auf die musikalische Verfolgungsjagd von Fantômas, einem Romanschurken ohnegleichen, der erste Anti-Held der Geschichte und gefeiert von der Avantgarde. Die Noten jedoch sind verschollen.

Aber verzweifelt nicht, denn Oliver Augst samt Entourage aus Charlotte Simon (Les Trucs), Alexandre Bellenger und Stereo Total folgt Weills obskurer Fährte durch Paris in dem Live-Hörspiel KURT WEILL JAGT FANTÔMAS.

Sie päppeln die Moritat experimentell auf, die heimliche Hymne der Résistance erklingt und Fantômas, frei und selbstbestimmt, tritt als Alter Ego des getriebenen Komponisten auf: ‚Ich bin der Tod, und der Tod ist immer und überall zugegen.‘ Dann streut er Weill Juckpulver in den Nacken. Davon stirbt man bekanntlich nicht.“

Also: Allez! In den Mousoturm!

Wird gespielt am Freitag, 23. und Samstag 24. Februar jeweils um 20.00h.

Für die Vorstellung am Freitag gibt’s oben Tickets zu gewinnen!

Freitag, 23. Februar: 
Lesung

(Petra)

Jannis liest. Und zwar liest er nicht nur irgendetwas, sondern hat ein neues Buch geschrieben, das er heute vorstellt: „Türkische Gefühle“. Es geht um zwei Jugendliche, die Cousins Afyon und Erol. Sie sind Türken, in Deutschland aufgewachsen – und sie sind schwul. "Türkische Gefühle" erzählt die Geschichte von zwei jungen Männern, die die Liebe suchen, finden und verteidigen müssen. Genauso wie ihre Identität. Das Ganze hat die Künstlerin Roya Ash schön illustriert und zeigt ihre Arbeiten hier in einer Ausstellung.
 
Bookrelease und Lesung "Türkische Gefühle“, mit Autor Jannis Plastargias und angeschlossene Ausstellung der darin enthaltenen Illustrationen von Roya Ash, Atelierladen Be Poet – Michael Bloeck (Langenhainerstraße 26/Ecke Idsteiner Straße), Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 3 Euro
 

Freitag, 23.Februar: OF/ Den Schneckengott

(Andrea)

So ganz klar, ist mir noch nicht, welches Feuerwerk heute in den Parkside Studios gezündet wird. Aber alleine der Name Jens Rachut lässt einiges erahnen. Rachut ist Sänger, Songtexter, Hörspielautor, Theaterschauspieler und gilt als eine Schlüsselfigur der deutschen Punkszene. "Mit 3 TTT !Schnallen Sie sich an, es wird langsam! „Der Schneckengottt“- Ein Livehörspiel mit Laura Tonke und Jens Rachut. In seiner neuesten Produktion "Der Schneckengottt" entführt Jens Rachut das Publikum mithilfe des Goldene Zitronen und Die Sterne Musikers Thomas Wenzel und der mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichneten Schauspielerin Laura Tonke in die destruktive Welt der glitschigen Schnecken. Der Künstler Raoul Dore alias Pencil Quincy illustriert das Hörspiel live auf Leinwand mit Hilfe von Dias und Zeichnungen. Mit Bands wie Oma Hans oder Kommando Sonnenmilch zählt Rachut zu den Schlüsselfiguren deutscher Punkgeschichte. Durch seine exzentrische Art und ein eigenwilliges Gespür für Texte, die weder Punk noch Lyrik sein wollen, rutschte er in die Kunstwelt hinein. Nach Mitwirkung an Theaterinszenierungen von Schorsch Kamerun, folgten eigene Hörspiele mit Größen wie Josef Ostendorf und Martin Wuttke. www.frankfurtticket.de/tickets/schneckengott-8885.25134 VVK: 15€ inkl Gebühren Einlass: 19h Beginn: 20h Parkside Studios Offenbach, Friedhofstraße 59, S-Bahn OF Ost 

Freitag, 23.Februar: Honsellbrücke/Shantels 30. Bühnenjubiläum

(Andrea)

Ich werde mein Fahrrad schnappen und ins Lola Montez radeln. Da legt SHANTEL auf und gerade heute habe ich den designierten Kulturattaché in fb vor dem Reichstag rumspringen sehen. Und weil davor die Bilder aus Ghouta in meiner Timeline vorbeizogen, gilt jetzt erst recht: "Let´s make the world a better place! Music, Dance, Love & Peace!" Das geht Shantels Sets ganz prima, er ist doch ein echter Wegbereiter, Ohren- und Türenöffner. Das Warm-up heute Abend übernimmt Jean Trouillet, von ihm kommen die folgenden Zeilen: "Was im Lissania begann, brachte ihn in den folgenden Jahren in Clubs, Theater oder auf Festivals in der ganzen Welt. Schon damals legte ich des öfteren im Lissania auf, denn Stefan war extrem offen und hungrig für frische Sounds. Bei unserer Gesprächs-Session im Robert Johnson spürten wir dem Thema nach wie Welt-Sounds in den Achtzigern in die Clubs einsickerten. Hier knüpfe ich an und spiele für euch, Stefan und Heinz Afro/Reggae/Dub/80er in a Lissania Style: Shantel The Bucovina Club Years Release Party Gastgeber: Heinz Felber Warming up: Jean Trouillet.

Beginn 21.20 UhrDie Party hat einen ganz besonderen Twist: Shantel hat alle 12 OB-Kandidaten eingeladen, sich auf der Tanzfläche locker zu machen und am Rande der Party eure Fragen zu beantworten. " 12 Kandidaten?! Zum Glück bin ich Offenbacherin :-) 

Freitag, 23.Februar: FFM/ Bladerunner Doublefeature

(Andrea)

"Woher komme ich, wohin gehe ich, wieviel Zeit bleibt mir?" Schade, ich bin doppelt und dreifach verplant heute, sonst würde ich mir Bladerunner im Doppelpack anschauen. Das Filmmuseum im Schaumainkai 41 zeigt heute um 17 Uhr erst den ersten Teil und im Anschluss die 2048er Dystopie mit Ryan Gosling und Harrison Ford. Ein echtes Schmankerl. Vielleicht schaffe ich es Sonntag um 12.30 Uhr...

Freitag bis Sonntag: OF/ Pop-up Ausstellung

(Andrea)

Arial, Times New Roman, Helvetica...wir alle nutzen diese Schriften täglich und haben gewisse Präferenzen bei der Wahl. Ich mag zum Beispiel die fließend weiche Form der Georgia. Dass es aber viel mehr Schriften gibt und sogar ständig neue hinzukommen, hat mich erstmal überrascht. Aber bei genauerer Betrachtung klar, dass auch heute noch Bedarf an neuen Typen besteht. "Das im Herbst 2017 neu gegründete Klingspor Institut für Schriftgestaltung der Hochschule für Gestaltung Offenbach forscht, lehrt, recherchiert und experimentiert an der Schnittstelle zwischen Tradition und aktuellem Design. Die Kooperation der Hochschule für Gestaltung mit dem Klingspor Museum zeigt nun erstmals Arbeiten der Studierenden, in Verbindung mit Schriftproben aus Museumsbestand. Die Arbeiten der Studierenden befassen sich mit historischen Hintergründen, technischen Möglichkeiten und zeitgenössischem Schriftentwurf." (Abbildung: Plakatmotiv, Gestaltung Uwe Loesch). Heute bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr im Klingspor Museum in der Herrnstraße

G E R O L L T E S - Montag

(Uwe)

Als Wochentag bezeichnet man einen Tag der Woche, der in wiederkehrender Benennung und gleichbleibender Reihenfolge das gesamte Jahr über vorkommt. Der zweite Tag (nach dem Sonntag, benannt nach der Sonne) galt als Tag des Mondes und heißt daher Montag.

In meinem Heimatort gibt es das Friseurhaus Konrad, welches nun in der dritten Generation geführt wird. Die heutigen Inhaber kenne ich seit Kindertagen. Die beiden Brüder Timmo und Torben sind leidenschaftliche Eintrachtfans, wie deren Vater Armin, der mir bis zu meinem Umzug nach Darmstadt Mitte der 90iger Jahre regelmäßig die Haare schnitt. Ein Besuch dort war immer sehr unterhaltsam, weil sich der „Konrads-Armin“ wie Showmaster Frank Elstner mit jedem und über alles unterhalten konnte. Darüber hinaus übte er sein Handwerk seriös und gut aus. Bis auf einmal, da ließ er sich zu sehr auf meine Ideen ein und ich sah am Ende aus wie ein ostdeutscher Fußballer aus den 80iger Jahren. Meine ansonsten tolerante Mutter schickte mich umgehend wieder zum Friseurhaus zurück.

Niemals wäre es dem Armin in den Sinn gekommen, Haare am Tag des Mondes zu schneiden. Montags hatten fast alle und haben noch heute sehr viele Friseure geschlossen. Das hat sich aus der Geschichte heraus entwickelt: die Leute wollten am Sonntag anständig in die Kirche gehen und gingen am Sonnabend zum Friseur. Die Friseure leisteten dann Schwerstarbeit und bekamen dafür am Montag frei. Sinnvoll, weil die Frisur vom vorherigen Kirchenbesuch einen Tag später sowieso noch sehr gut saß.

Auch Fußballer von deutschen Erstligisten waren montags bisher weitestgehend beschäftigungslos, weil dann weder Bundesliga-, Pokal- oder Europapokalspiele stattfanden. Damit ist es seit dieser Saison vorbei. Das passt den Fans von Eintracht Frankfurt überhaupt nicht, daher protestierten sie beim Heimspiel gegen RB Leipzig friedlich, kreativ und lautstark gegen die neue Anstoßzeit. Sie standen am Spielfeldrand, rollten Banner aus, warfen Tennisbälle, pfiffen pausenlos und skandierten ununterbrochen „Fußballmafia DFB“. Der aufrechte Widerstand ist in der Öffentlichkeit angekommen, die Verantwortlichen bei der Deutschen Fußballliga werden ihn zur Kenntnis genommen haben. Nur ändern wird sich voraussichtlich leider nichts. Auch in der kommenden Saison wird montags gespielt, damit mehr Fernsehgelder fließen. Wie immer, wenn etwas schneller und umfassender fließen soll (wie auch der Verkehr), muss man eine Kröte schlucken. Und die Kröte heißt hier "gesplitterter Spieltag" mit Anreise zu Heim- und Auswärtsspielen an einem Arbeitstag zu später Stunde. Wer das nicht mehr mitmachen will oder kann, wird links liegengelassen oder umgesiedelt, wie eine seltene Krötenart, deren aktueller Lebensraum für eine neue Zugtrasse benötigt wird.

Der Eintrachttipp (von einem Schalkefan)
VfB Stuttgart – Eintracht Frankfurt 1-2, Sympathietipp für den gelungenen Protest.

Noch etwas sinnloses Wissen zu Fernsehgeldern
Der Sky-Vorgänger Premiere übertrug 1991 als erstes Bundesligaspiel im Pay TV den 4:3-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen den späteren Meister 1. FC Kaiserslautern. Auch damals war ich trotz Fernsehübertragung lieber im Stadion.

Samstag 24. Februar: RAIENR SERVOS

(Daniela)

Letzte Woche war die Vernissage von Rainer Servos Un-Ordnungen. Leider hab ich die verpasst. Aber die Ausstellung von Rainers wunderbaren Fotografieren läuft noch bis zum 3. März.

Grotesk, bedrohlich, manchmal schön, zeigt uns Rainer Servos seine Welt, eine Welt in Ordnung. Doch der zweite Blick zeigt die Ohnmacht des Einzelnen in einer übergeordneten Urbanität. Sein Hinterfragen einer geordneten Gesellschaft und sein Wille zu Unabhängigkeit prägen die ausgestellten Arbeiten.
Seine Arbeiten aus drei Jahrzehnten werden erstmals in einer Ausstellung präsentiert.
Rainer Servos war ein leiser Fotograf, er starb 2017 nach einer schweren Erkrankung.

Mehr Infos zur Ausstellung hier:http://www.kaost.de/

Hanauer Landstr. 48 a, 60314 Frankfurt am Main

Samstag, 24. Februar: 
Konzert und Ausstellung

(Petra)

Das wäre ein schöner Abend, um einmal wieder ins charmante Parkhaus nach Sachsenhausen zu gehen. Denn heute gibt es dort etwas zu schauen, die noch bis Ende nächster Woche laufende Ausstellung „Karwath + Todisko“, UND zu hören: RADICAL aus Darmstadt spielen live – Schlagzeug und Synthesizer. Könnte mir gefallen.

RADICAL (live) und Ausstellung “Karwath + Todisko”
parkhaus-wk-16 (Walter-Kolb-Str.16)
Einlass: 20 Uhr, Beginn: 21:30 Uhr
(Konzert: ca. 30 Minuten)

Samstag, 24.2.:OF/ Hafen 2 wird 14!!!

(Andrea)

2004 starteten Andrea und Alex mit dem suesswasser e.V. das Kunst-Kultur- und Kommunikationsprojekt im Lokschuppen am Nordring. Ursprünglich als Interimslösung bis zur Bebauung der Hafeninsel gedacht, war der Ort schnell "the place to be" in Offenbach und der Region.Entsprechend schnell formierte sich eine bunte Hafenretter-Gemeinschaft, als das Gebäude weichen musste, jeder gab was er konnte und mit viel persönlichem Einsatz und Risiko machen beide seit dem Umzug in den Nordring am neuen Ort in vertrauter Manier und Qualität weiter. Jetzt feiert der Hafen 2 Geburtstag, seinen vierzehnten. Mit viel Programm und natürlich viel Party. Kunst, Konzerte, Speise, Kino, Quiz und Klub. Nische, Cocktails, Sport,Visuals, Zirkus und Surprise. Polytechnisches Amüsement! Erstmal Luftholen. Details hier: www.hafen2.net

Sonntag 25. Februar: THE LOKAL LISTENER

(Daniela)

Heute ist Wahlsonntag.... aber so ein Kreuz ist ja schnell gemacht, es wird diesmal nicht komuliert und auch nicht panaschiert (schade, ich mach das ja total gerne). Man muss nur eine Person wählen von der man gerne möchte, dass sie OB von Frankfurt wird.

Wenn ich das gemacht habe lege ich mich wieder hin... oder ich gehe zum LOKAL Listener in den mousonturm, denn diesmal trifft Gregor Praml auf J. Peter Schwalm

„Manchmal hörst Du eine Musik und denkst: ‚so fühlt sich die moderne Welt für mich an’. Peters Musik ist so eine. Sie erfasst die Stimmungen von Aufregung und Geschwindigkeit und Mehrdeutigkeit und sogar Wehmut und Melancholie... Eine komplexe emotionale Palette von Dingen, die sich für mich wie das wirkliche Leben anfühlen.“
Das sagt niemand geringeres als Brian Eno über die Musik von J. Peter Schwalm. Der Brite ist einer der großen Visionäre der Musik unserer Zeit. Als Produzent hat er Bands wie U2 oder die Talking Heads entscheidend mit beeinflusst und als Musiker und Komponist unzählige Werke für den Film und die Bühne geschrieben. J. Peter Schwalm war viele Jahre an seiner Seite, die haben gemeinsam Filmmusiken geschrieben und sind gemeinsam als Band getourt. Das liegt wohl daran, dass J. Peter Schwalm einer der wenigen „Live-Remixer“ oder „Sound-Scapisten“ ist, die ihr Handwerk so gut verstehen, dass sie spontan und direkt auf der Bühne die Musik von anderen verarbeiten und zu anderen Klängen verarbeiten können. Außerdem ist Schwalm selbst ein gefragter Komponist, der u.a. für das Stuttgarter Ballett, des Choreografen Hofech Schechter oder das Deutsche Jazzfestival Frankfurt Auftragskompositionen schreibt. Sein aktuellstes Album heißt „The Beauty of Desaster“ (2016 beim Label RareNoiseRecords erschienen) und ist – wie er selbst sagt – sein bisher persönlichstes Album.
Wie funktioniert seine Musik, die viel mit elektronischen Klängen im Einklang mit akustischen Instrumenten zu tun hat? Was sind seine Einflüsse und wo kommt der gebürtige Frankfurter musikalisch eigentlich her? Alles Fragen die es beim LOKAL Listener im Februar zu klären gilt, wenn Gregor Praml J. Peter Schwalm zum Gespräch bittet und die beiden sich auch musikalisch mit ihren „Gerätschaften“ begegnen werden.

Reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=nM15Of_ntC0&feature=youtu.be

Sonntag, 25. Februar 2018 - 11 Uhr
im Lokal des Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstr. 4, 60316 Frankfurt
www.mousonturm.de

Sonntag 25. Februar: Movie & Art

(Daniela)

Ich gebe zu, dass ich mit dem Genre TANZ nicht besonders viel anfangen kann. Das liegt vielleicht auch an meine Erinnerung wie mein großer Zeh nach dem Tanzen in Ballerinas ausgesehen hat)... aber wenn ich mal dazu komme in ein Tanzstück zu gehen, dann bin ich meistens begeistert.
Und wenn ich nicht heute Abend schon eine verabredung hätte. wäre ich zu Oana ins Kulturhaus gegangen. Sie kuratiert dort ja die Reihe MOVIE & ART und der heutige Abend klingt sehr vielversprechend und der Filmtrailer hat mich angesprochen.


Die Tänzerin
Französischer Biopic aus 2016 von Stephanie Di Gusto.


Die Geschichte der Tanzikone Loïe Fuller und ihr entbehrungsvoller Aufstieg von der Goldgräbertochter zur größten und einflussreichsten Tänzerin der Belle Epoque. Sie war nicht nur die Pionierin des Modern Dance, sondern auch stil- und richtungsweisend was die Bühnentechnik der damaligen Zeit anging (bis zu 25 Lichttechniker gleichzeitig hinter der Bühne!) Das künstlerische Erbe der Tänzerin interessiert Di Giusto aber nur zum Teil. Dieses Drama schildert die spannungsreiche Beziehung zu ihrem Zögling Isodora Duncan, die alsbald zu ihrer erbittertsten Rivalin wird. In diesem Rausch aus Farbe, Licht und Bewegung wird Isodora Duncan von Lily-Rose Depp der Tochter von Jonny Depp und Vanessa Paradis verkörpert. Lassen Sie sich von grandiosen Bildern rund um die berühmten Schmetterlingstänze der Loïe Fuller verzaubern – einer Tänzerin, die versuchte „körperliche Schrift im Raum zu werden“ (Stéphane Mallarmé).
 
Künstlerische Begleitung: Richard Oberscheven (Freischaffender Künstler)
Richard Oberscheven hat speziell für diesen Abend, für das besondere Thema und den eigenwilligen Theaterraum zwei Tanzszenen erarbeitet, in denen er charmant den Bogen zu Loïe Fuller spannt.
Geboren in Bonn/ Bad Godesberg, arbeitet Richard Oberscheven als professioneller Tänzer und Choreograf, unterrichtet Ballett am Hochschulzentrum für Sport an der Goethe Universität und für das Ballett & Tanzstudio Balzer. Unter anderem arbeitete er mit William Forsythe und war an choreografischen Prozessen von Internationalen Choreografen beteiligt, darunter Georg Reischl, Sagi Gross, Sjoerd Vreugdenhil, Ted Stoffer, Mark Baldwin, Romain Thibaud-Rosé, Félix Duméril, Marco Santi & Dieter Heitkamp. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Improvisation. Seine Arbeiten umschließen klare Raumstrukturen und wenig choreografische Bewegungen ein. Seit März 2017 arbeitet er für den tanzSpeicher Würzburg und seit August kooperiert er mit der interdisziplinären Künstlergruppe MovingRhizomes aus Ulm.

MOVIEARTNEAT wird auf einer großen Leinwand im Kulturhaus Frankfurt präsentiert. Jeden 3. Sonntag im Monat um 19:00 Uhr (wenn nicht anders beschrieben). Pfingstweidstraße 2 . 60316 Frankfurt am Main . www.kulturhaus-frankfurt.de Ticket-Bestellungen unter: Tel. 069 94412360 . info@kulturhaus-frankfurt.de

Foto © Prokino

Sonntag, 25.Februar: Mühlheim/Winterfest

(Andrea)

Was machen wir eigentlich am Sonntag? Wenn das Wetter es zulässt, würde ich gerne nach Mühlheim radeln. Irgendwie ist dauernd was anderes und ich brauche manchmal tatsächlich Einladungen wie diese: "Am Sonntag, 25. Februar 2018 ist es nun soweit, da lädt der Artificial Family eV, ab 13 Uhr auf das Vereinsgelände am Grünen See, um ein fröhliches Winterfest zu feiern. Das ganze zwanglos zelebriert, als gemütliches Happening, mit lecker Gegrillten, coolem Entertainment, sowie heißen und kalten Getränken. Ein einfaches, schönes Rezept, das begeistert, egal ob im tief verschneiten Garten, frühlingshaften Sonnenschein oder selbst Tristesse... ob im Garten, auf der überdachten Terrasse, oder im Haus... Mit dem Reverend Schulzz, dem Hanauer Dylan, überregionale Institution in Sachen Singer/Songwriting, wird ab 15 Uhr eine tolle musikalische Untermalung des gechillten Treibens geboten. Der Eintritt ist frei! http://bit.ly/2EJchlC

Noch bis Sonntag: Frankfurt/Weltgästeführertag

(Andrea)

Heute ist Weltgästeführertag. Offenbach hat dazu leider nichts beizutragen, aber ich würde gerne der wunderbaren Adriana Dolce auf den Spuren Anne Franks folgen. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr im Marbachweg 307, eine Anmeldung ist nicht nötig. Die Tour findet auf Deutsch kostenfrei und ohne Anmeldung unter dem Motto "Menschen, die Geschichte schrieben" statt. Es wird um eine angemessene Spende gebeten, in diesem Jahr für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt. Für diese Tour wird ein RMV-Fahrschein benötigt.

Übrigens geht der Weltgästeführertag über mehrere Tage. Er hat genau genommen bereits am 17.2. begonnen und ist heute vorbei. Wer also schon Freitag bis hier in die Tipps geschaut hat, findet noch weitere spannende Führungen: http://www.frankfurter-gaestefuehrer.de./index.php/de/weltgaestefuehrertag

Montag, 26.02. Richard III im Schauspiel Frankfurt

(Martin)

Als ich vor zwei Wochen Richard III empfohlen habe, da gab es einen irrsinnigen Ansturm auf die zu verlosenden Tickets.
Deshalb – und weil’s für diese eigentlich immer ausverkaufte Inszenierung an diesem Montag tatsächlich noch Karten gibt, hier erneut der Hinweis und abermals die Möglichkeit, Tickets zu gewinnen!
Alle, die beim Verlosen kein Glück haben, können nur gewinnen, wenn sie sich unter 212-49494 ein Ticket sichern oder an die Abendkasse gehen!
Und nochmal: diesen Richard III muss man gesehen haben. Die 3 ½ Std. vergehen rasend schnell und vielmehr ist es schade, wenn diese ‚Shakespeare-Show’ zu Ende geht und Richard ‚abtritt’.
Die Bühne ist eine Sensation: Dieses Richard-Drama spielt in einer Arena oder sozusagen in einem ‚Boxkampfring’. Das Publikum sitzt rundum und ist Teil des Geschehens. Gespielt wird Shakespeare im gesamten Raum und gelegentlich mutiert man zum Uhu, der den Kopf rundum nach allen Seiten zu drehen hat.
Dem Regisseur Jan Bosse ist etwas Besonderes gelungen: dadurch, dass Bühne und Zuschauerraum so fulminant bespielt werden, teilt sich dieses Mammutwerk in viele (immer inhaltliche miteinander verbundene) ‚Kammerspielchen’ auf. Das macht tatsächlich Spaß, ist unterhaltsam, spannend und führt dazu, dass ständig was los ist.
Beispiellos ist die schauspielerische Leistung. Wolfram Koch (bekannt u.a. als Frankfurter Tatort-Kommissar) spielt genial. Die Entwicklung dieses Richards vom grauen Mäuschen hin zum Meisterintriganten, der die Gegner hemmungslos aus dem Weg räumt oder räumen lässt, das ist große Schauspielkunst. Mechthild Großmann (die Staatsanwältin mit der markanten Stimme aus dem Münster-Tatort) ist unbeschreiblich; als Königsmutter schafft sie es gleichsam nachvollziehbar Verächtlichkeit zu spielen und einen dennoch zum Schmunzeln zu verführen. Und natürlich gilt das alte Theaterprinzip, dass der König auch von den Untergebenen gespielt werden muss – das machen u.a. Claude de Demo, Isaak Dentler, Katharina Bach und Samuel Simon großartig.
Es ist herausragend, wie in diesem Richard III die feine Klaviatur der Intrigen, der Negativ-Politik und des an die Machtkommens ausgespielt und dargestellt werden, wie Moral augenscheinlich verfällt und die letztendliche Konsequenz von Opportunismus deutlich wird. Das ist hochaktuell und gleichzeitig allgemeingültig!

Am Montag, 26. Februar um 19.30h im Großen Haus des Schauspiel Frankfurt. Für diese Vorstellung gibt’s oben Tickets zu gewinnen!

Weitere Vorstellungen am Dienstag, 1.3., Mittwoch, 21.3. und Donnerstag, 22.3.

Foto (c): Schauspiel Frankfurt

Dienstag, 27. Februar: 
Fashion-Talk

(Petra)

Irgendwie sind alle Trends nur noch retro, doch sie wechseln immer schneller. Auf den Fashion Weeks und Designmessen rund um den Globus, in Blogs, Hochglanz-Magazinen und TV-Shows werden fortwährend neue Trends proklamiert, als gäbe es keinen Klimawandel oder Kampf um endliche Ressourcen. Und immerzu lockt dabei schon das nächste Neue. Was sind die sozialen und ökologischen Folgen vonso genannter Fast Fashion? Gehört die Dynamik des beständig Neuen zwingend zur Mode- und Designwelt oder gibt es Alternativen? Auch wenn ich mich der Trendhysterie einigermaßen widersetze, ist mein Konsum wenig nachhaltig. Gut, mal darüber zu reden und nachzudenken.

Beyond Fast Fashion – Mode machen, Wandel denken, Talk,
Museum Angewandte Kunst, Uhrzeit: 19 – 22 Uhr, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro

Foto: Wachs & Wachs & Zians Friseure © Daniel Nückel

Dienstag 27. Februar: James Vincent McMorrow

(Uwe)

Früher, als es noch echte Plattenläden gab, flog ich im Januar gerne für ein paar Tage nach London und stöberte in Musikläden nach „neuer“ Musik. Dabei entdeckte ich für mich Künstler wie den irischen Folkpopsinger James Vincent McMorrow. Auslöser war sein wunderbares Lied „If My Heart Should Someone Stop“ von seinem ersten Album “Early In The Morning“ aus 2010. Wenn man auf der Oxford Street oder am Piccadilly Circus in einen Plattenladen geht, den Kopfhörer aufsetzt und einen so gefühlvollen Poposong hört, vergißt man das hektische Treiben um einen herum sehr schnell. Wie schaffen es diese irischen Sänger wie Glen Hansard, Damien Rice oder eben James Vincent McMorrow nur, immer so eine besondere Atmosphäre zu kreieren? McMorrow blieb seinem Stil auf den drei Alben, die “Early In The Morning“ folgten, treu, nur nahmen technische Einflüsse etwas zu. Wer der Hektik des Alltages entfliehen und einen ruhigen Abend verbringen will, sollte am 27.02 in den mousonturm gehen und der gefühlvollen Stimme des James Vincent McMorrow lauschen. Leider bin ich auf Dienstreise, sonst wäre ich dort.

Dienstag, 27.Februar: OF/ Hayseed Dixie

(Andrea)

Die Zutaten: Banjo, Mandoline, Geige, Akustik-Gitarre und Bass. Die Legende: Hayseed Dixie lebten im Deer Lick Holler Tal, tief in den US-Amerikanischen Bergen der Apalachen in Ost-Tennessee. Sie waren glücklich, denn sie machten Musik, brauten Whiskey und spielten in jedem verdammten Dorf zwischen Pigeon Forge und Chattanooga. So wäre es ewig weitergegangen, hätte nicht eines Abends ein Fremder mit seinem Wagen die berühmt-berüchtigte Kurve des Todes mit dem Namen „der Ellenbogen des Teufels “ übersehen. Er kam von der Straße ab, der Wagen zerschellte. Zufällig entdeckten die Jungs von Hayseed Dixie das Auto und durchsuchten es. Mit Erfolg! Denn sie fanden einige AC/DC-Vinyll-Alben auf dem Rücksitz. Eine Offenbarung...17 Jahre und 14 Alben später, nach mehr als 1.200 Live-Shows in 31 Ländern und über eine halbe Millionen verkaufter Platten, kehren die amerikanischen Rocker mit ihrem aktuellen Album “ Free Your Mind And Your Grass Will Follow“ erneut zurück nach Deutschland und spielen heute im nachtleben. Ich habe leider kein Backup und muss zuhause bleiben. 20 Uhr in meinem Lieblingsladen an der Konstabler, im nachtleben. 

Mittwoch, 28. Februar: Shorts Attack!: SEX & WAHNSINN

(Daniela)

Ach so ein Mist. Wir haben Kreismitgliederversammlung - da muss ich also hin. Sonst wäre ich viel viel lieber zu Antje ins Orfeos gegangen, denn sie zeigt Kurzfilme und ich liebe Kurzfilme, da ich bei denen nie einschlafe und das Thema ist anreizend genug.
Im Februar geht’s weiter mit den beliebten kurzen Kurzen – ein letztes Mal begleitet von Linda Schultze (Orfeos Erben).

Shorts Attack bietet im Februar erotische Abenteuer: Dabei werden geschickt Bildklassiker aus den Museen wiederbelebt (Peep Show), Klischees der Anmache getestet (And love me), Beziehungen hinterfragt (Deine Fremde) und auch Unterdrückungmechanismen thematisiert (Obedience).
Mal geht es mit Kondom (About the birds…), mal ohne (Pan). Mal findet der Sex ganz neue und aufregende Wege (The wrong end…), mal ist die Lust schnell erreichbar (The Sniffe). Mal sind Drogen mit im Spiel (The night …), doch meist (u.a. Kosmos) zeigt sich, dass unbändige Sehnsucht und wilde Leidenschaft das große Kino des Lebens sind. (http://www.shortsattack.com)
Gesamtlänge: 90 Minuten

Donnerstag 1. März: Max Prosa in der Brotfabrik

(Uwe)

MAX PROSA
„Prosa, seine Stimme, Texte, sein Instrument, ganz bei sich“. Das klingt schon einmal verheißungsvoll, was den Zuhörer/-seher an diesem Abend in der Brotfabrik erwartet: Man lernt alle Facetten der Arbeit des Max Prosa kennen. Und dessen Bandbreite ist mittlerweile beachtlich.
 
Der 1990 in Berlin geborene Max Podeschwig legte sich frühzeitig den passenden Künstlernamen „Prosa“ zu. Er brach zwei Studiengänge (Physik und Philosophie) ab und widmete sich der Musik. 2011/2012 erlebte er seinen Durchbruch: Erst eine Tour als Support für Clueso, dann seine erste Platte „Die Phantasie wird siegen“, die bis auf Platz 20 der Albumcharts stieg. Der Liedermacher legte weitere Alben nach, sein neuestes Werk Heimkehr erscheint am 23. Februar. „Ein für die heutige Zeit sehr untypisches Album, stimmungsgeladen und intensiv, denn jeder Moment kommt pur und unverfälscht durch die Lautsprecher.“. Darüber hinaus erscheint am 1. März sein Buch Im Stillen (Veröffentlichung bei Schwarzkopf & Schwarzkopf), das zahlreiche Gedichte, Kurzgeschichten und alle seine bisherigen Songtexte enthält.
 
Ein sehr kreativer und interessanter Zeitgenosse, dieser Max Prosa, der mit Ein Abend mit Max Prosa – Lyrik, Lieder & Erzählungen auf intime Konzert-Lese-Reise geht. „Mir geht es nicht unbedingt darum, etwas zu sagen, was noch nie gesagt wurde“, sagt Prosa. „Sondern ich will das, was bereits gesagt wurde, so formulieren, dass es gefühlt wird.”

Foto: (c) Chris Gonz

V O R S C H A U
VORSCHAU: 4.März/Alice Merton

(Andrea)

"No Roots" ist das Lied, außer "Say a little Prayer" der unangefochtenen Soulqueen Aretha, auf das Lili und ich gleichermaßen abfahren. Mitsingen klappt auch super, der Text ist ja nicht so anspruchsvoll. Aber der Song macht gute Laune, auch wenn Heimatlosigkeit eine echte Belastung sein kann: "Die Geschichte hinter dem Song ist die Geschichte ihres Lebens. Als Kind ist Alice Merton elf Mal umgezogen und hat in Kanada, England und München gelebt. Bereits in ihrer frühen Kindheit bekam sie Klavier- und später Gesangsunterricht. Im Laufe der Jahre begann Alice ihre eigenen Songs zu schreiben und träumte davon, eine Künstlerin zu sein. Nachdem sie ihr eigenes Plattenlabel Paper Plane Records Int. gegründet und den Song „No Roots“ veröffentlicht hat, wurde ihr Traum wahr." Alice Merton spielt am 4.März in der Batschkapp und wir gehen hin! Photo Credit: Paper Plane Records Int.http://bit.ly/2BJgnJI


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