26.01.2018
Inhalt: Man, was war das für ein Faupax / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / Freitag 26. + Samstag 27. Januar: Animationsfilmfestival / Freitag, 26. Januar: Live Musik & Kino / G E R O L L T E S - Vereinswechsel / Samstag 27. Januar: Beat goes Funk / Samstag, 27.Januar: OF/ Ladenkino / Samstag, 27.Januar: OF/2. German Percussion Festival / Samstag, 27.Januar: OF/ OfOfWarmup / Sonntag 28. Januar: Kino & Essen / SUCHE BIETE ECKE / Dienstag 30. Januar: LA CAFETERA ROJA / 30.1. bis 17.2.: Afrika Alive im Filmforum Höchst / Dienstag 30. Janauar: Konzert Tcheka / Dienstag 30.+ Mittwoch 31. Januar: Preto / Dienstag, 30.Januar: FFM/ Olympique / Mittwoch, 31.Januar: FFM/ „Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus“ / Mittwoch 31. Januar: Literaturhaus: Qualitätskontrolle / Donnerstag 1. Februar: Les Filles de Illighadad / Donnerstag 1. Februar: Installation / V O R S C H A U / Samstag und Sonntag, 3. und 4. Februar: toujours Mozart / Samstag, 3.Februar: OF/ Computerdiebe spielen Bartos / Dienstag 6. Februar: The Menzingers / Freitag, 16.Februar: OF/ Kino Kulinarisch in der Alten Schlosserei / Mittwoch, 14. Februar: Valentinstag / Impressum

Man, was war das für ein Faupax

Im Februar 2016 schrieb ich folgendes in meinen Ausgehtipps:
„Wäre ich nicht auf dem Elternabend, wäre ich beim Politischen Aschermittwoch der Grünen im Kunstverein Montez! Warum? Weil ich die/den Spitzenkandidaten/in der Frankfurter Grünen sehr schätze: Ursula auf der Heide und Manuel Stock und Omid Nouripour aus dem Bundestag kommt auch und auf den freu ich mich sehr. Den anderen kenn ich nicht... Also vielleicht hab ich ja Glück und der Elternabend ist schnell um, dann radel ich da noch vorbei...“

Daraufhin schrieb mir eine Freundin: Was? Du kennst Robert Habeck nicht? Das wird doch unser Spitzenkandidat... Ähm. Nö.. den kannte ich nicht. Also radelte ich schnell nach dem Elternabend ins Lola Montez. Seine Rede war schon rum, viele Leute schon gegangen: ich ergriff die Chance, trank noch einen Rotwein mit ihm und ein Jahr später hatte ich schon zwei Moderationsauftritte mit ihm. Er ist zwar nicht Spitzenkandidat der Grünen geworden, aber ich hoffe so sehr, dass ihn die Delegierten morgen zum neuen Bundesvorsitzenden wählen (hoffentlich Annalena Baerbock auch!) und weil ich mir das sooo sehr wünsche rase ich heute nach Hannover zum Bundesparteitag.

Ich bin also nicht hier... also auch kein Stadion (Dafür aber am 7.2. gegen Mainz!)...und kein Beat goes Funk und zu Afrika Alive kann ich auch nicht und auch nicht in die Brotfabrik, ins orfeos oder den mousonturm...Aber für all die Events/Orte könnt ihr Tickets gewinnen und noch viele andere mehr. Meldet Euch aber bald, denn später sitze ich in der Halle beim Parteitag und stricke und da kann ich dann keine Mails mehr beantworten.

Was auch immer ihr macht.

Lebt wild!

Daniela

Vielen Dank an meine  Co-Autor*innen: Petra Manahl, Andrea Ehrig, Martin Grün und Uwe Schwöbel

 

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Karten für Livemusik von „We Stood Like Kings“ zum Film: KOYAANISQATSI heute Abend im orfeos. Gewinnfrage: Was empfehle ich für Samstagabend?

3 x 2 Gästelistenplätze für Beat goes Funk am Samstag im Orange Peel. Gewinnfrage: Wie heißen die beiden DJ's?

3 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von LA CAFETERA ROJA am Dienstag in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Wie lautet Uwes Eintracht Tipp für das heutige Spiel?

2 x 2 Kinotickets (Freie Filmauswahl) für das Africa Alive Festival . Gewinnfrage: Welcher Film läuft am Freitag, den 2.2. um 18:30 Uhr im Filmforum Höchst?

1 x 2 Karten für das Eröffnungskonzert von Afrika Alive mit Tcheka am Dienstag im Neuen Theater Höchst. Gewinnfrage: Welcher Film läuft am Donnerstag den 1.2. um 20:30 im Filmforum Höchst?

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Antworten bitte an: ausgehtipp.gewinnspiel@gmail.com

1 x 2 Karten für die brasilianische Tanzperformance von PRETO am Dienstag im mousonturm. Gewinnfrage: Welches Konzert empfiehlt Martin für Donnerstag?

2 x 2 Karten für „Qualitätskontrolle 0118“ mit drei Nachwuchs-Autorinnen im Literaturhaus Frankfurt am 31.01.. Gewinnfrage: Welcher wunderbare Kinderbuchautor liest am Samstag, den 22.3. um 16:30 im Literaturhaus?


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Antworten bitte an: ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für das 2. German Percussion Festival am Samstag im Hafen 2. Gewinnfrage: Den wie vielten Geburtstag feiert unser allerliebstes Kulturzentrum Hafen 2 am 24. Februar?

2 x 2 Gästelistenplätze für OLYMPIQUE im nachtleben. Die Gewinnfrage: Für welchen Award war die Band 2015 nominiert? 

Ein Schmankerl, nicht nur für Klassikfreunde: 
1 Tageskarte (Tag frei wählbar) für toujours Mozart am 3. und 4. Februar im Büsingpalais. Gewinnfrage: Wie heißt Mozarts Gegenspieler in dem Film "Amadeus" von Milos Forman? 

2x2 Karten für das Bilderbuchkonzert "Der falsche Ton" vom Ritter Rost-Erfinder Jörg Hilbert (Bitte mit Angabe ob Kinder oder Erwachsenenticket, Samstag oder Sonntag). Gewinnfrage: Welche Frankfurter Bühne inszeniert in schöner Tradition kurz vor Weihnachten ein Abenteuer des Blechhelden?

Freitag 26. + Samstag 27. Januar: Animationsfilmfestival

(Daniela)

Würde ich nicht Robert lauschen, wäre ich hier...

Vom 26. - 27. januar 2018 werden bei sweat & tears die besten internationalen indepedent-animationskurzfilme der vergangenen jahrzehnte gezeigt.
das vom saasfee*pavillon initiierte und erstmals stattfindende animationsfilmfest wird von merlin flügel und marc rühl kuratiert - beide sind mitbegründer des kollektivs gogotanda und selbst animationsfilmemacher, daher kenner der szene mit einem gespür für ganz besondere und einzigartige produktionen, die sie nun in vier blöcken an zwei abenden im rahmen dieses festivals zeigen werden.

die unabhängige produktion von animationsfilmen entwickelte sich in den letzten zwei jahrzehnten zu einem faszinierenden künstlerischen spielfeld für junge talente. mal geschichtenerzähler, künstler oder forscher – die werke nationaler und internationaler filmemacher zeigen auf ganz vielschichtige weise, die unterschiedlichen und experimentellen ausdrucksformen und ästhetiken in der entwicklung dieses genres.
in über 60 kurzfilmen zeigt sweat & tears eine zeitlich übergreifende auswahl der besten animationsfilme. darunter werke von etablierten künstlern, wie david o'reilly oder dem kanadier nicolas menard, bis hin zu arbeiten von weniger bekannten filmemachern und kollektiven.
eingeladen sind zudem zentrale akteure des animationsfilmes, die im anschluss an die einzelnen filmblöcke in publikumsgesprächen über ihre produktionen erzählen werden.

SWEAT & TEARS animationsfilmfest frankfurt
fr. & sa. 26.- 27. jan 2018, jeweils 18.00h - 00.00h, eintritt 8 € / 12 €
ticketreservierungen unter heidi@saasfee.de oder +49 69 21999209

Freitag, 26. Januar: Live Musik & Kino

(Daniela)

Noch viel lieber wäre ich aber heute bei Antje im orfeos, denn da gibt es eine Livevertonung von der Band „We Stood Like Kings“zum Film: KOYAANISQATSI
Regie: Godfrey Reggio, USA 1982, 82 Minuten

"Heute sind die belgischen Postrockers We Stood Like Kings bei uns zu Gast.
Nach „Berlin – Sinfonie einer Großstadt“ und „USSR 1926 – Ein Sechstel der Erde“ heißt das neue Projekt „USA 1982“. Live vertont wird Koyaanisqatsi von Godfrey Reggio. Und wer denkt Koyaanisqatsi funktioniere nur mit dem speziell für den Film komponierte Musik von Phillip Glass, wird hier eines Besseren belehrt.
Godfrey Reggio schlug einen völlig neuen cineastischen Weg ein, als er 1975 bis 1982 Koyaanisqatsi drehte: Der Film kommt ohne AkteurInnen aus und weist keine herkömmliche narrative Struktur auf. Die Bildsequenzen, ungewohnte Abspielgeschwindigkeiten und die von Philip Glass komponierte Minimal Music sind zu einer hypnotisierenden Einheit verschmolzen. Der Titel Koyaanisqatsi stammt aus der Sprache der Hopi-Indianer und bedeutet so viel wie „Leben, das aus dem Gleichgewicht geraten ist“.
 
„Wie mutig muss man als Post-Rock-Band eigentlich sein, um sich an diesem legendären Film, der die pure Synthese aus hektischen und harmonischen Bildläufen und der darauf genaustens abgestimmten Musik einer weiteren Legende – dem wichtigsten Vertreter der Minimal Music, PHILIP GLASS – zu „vergreifen“?
Wer überhaupt kommt auf so eine abgefahrene Idee, die doch unter diesen Voraussetzungen eigentlich nur schief gehen kann?
Eine Band aus Belgien!
Ihr Name WE STOOD LIKE KINGS.
Und diese Band mit ihrer außergewöhnlichen Kombination aus Klassik und Post Rock mit viel Piano, aber ebenso viel fetten, sich steigernden Fusion-Sounds, vollbringt tatsächlich das kleine Wunder, dem Film und der Originalmusik, die so gänzlich anders als die hier angebotene Variante klingt, vollkommen gerecht zu werden und ebenso zu faszinieren wie der „Koyaanisqatsi“-Soundtrack von Minimal-Music-Legende Glass!“ (Musikreview)
 
Eintritt: 12,00 Euro / ermäßigt: 10,00 Euro
(https://vimeo.com/223280934)
(https://www.westoodlikekings.com/)

G E R O L L T E S - Vereinswechsel

(Uwe)

Montags besprechen wir mit ausgewählten Kollegen in der Mittagspause regelmäßig Fußballthemen. Im Laufe der lebhaften Diskussionen unterstelle ich den anderen gerne, dass sie keine Ahnung von Fußball hätten. Das kontern die in letzter Zeit schnell mit einem Verweis auf meine lausigen Eintracht-Tipps hier. Neulich stellte einer meiner Kollegen, nennen wir ihn Sven, die These auf, dass Fans sauer auf Spieler sein dürfen, die zu einem anderen Verein wechseln. Und sie dürften ihren Unmut darüber deutlich und lautstark zum Ausdruck bringen. Ich widersprach. Dieser Meinung bin ich in den meisten Fällen nämlich nicht. Klar, Leuten wie Dembele oder Coutinho kann man ruhig böse sein, weil die ihre Wechsel (zum FC Barcelona) durch Streiks und unwürdiges Verhalten mehr oder weniger erzwangen. Dagegen ist aus meiner Sicht ein Vereinswechsel insbesondere dann in Ordnung, wenn dieser zum Vertragsende vorgenommen wird. Bundesligaspieler sind Berufsfußballer. Ein Verein ist, so emotional er von Anhängern auch gesehen wird, am Ende auch „nur“ ein Arbeitgeber. Ich sagte zu meinem Kollegen, dass er selbst von einer anderen Bank zu uns wechselte und irgendwann vielleicht von uns fort gehen wird, weil er woanders mehr verdienen, mehr Verantwortung erhalten oder eine interessante Aufhabe bekommen wird. Letztlich ist das beim Schalker Leon Goretzka doch nicht anders. Der Nationalspieler wechselt im kommenden Sommer zu Bayern München und dort wird er Titel gewinnen, von der (internationalen) Öffentlichkeit stärker wahrgenommen und deutlich mehr verdienen.
 
Vereine wie Schalke werden für hoch talentierte Spieler wie Leon Goretzka oder Leroy Sane (wechselte vor einiger Zeit zu Manchester City) irgendwann zu klein. Warum sollen die dann nicht wechseln? Goretzka kam 2013 aus Bochum, Schalke hat dem Ruhrgebietsnachbarn also auch irgendwann einmal einen Spieler abgeworben, für den Bochum irgendwann zu klein wurde. So ist halt der Kreislauf: In der Natur frisst der Vogel das Insekt und die Katze den Vogel. Hätte Jürgen Klopp bis zum Ende aller Tage bei Mainz 05 bleiben sollen? Dann wäre er heute kein mehrmaliger Deutscher Meister, Pokalsieger, Champions League Finalist und Trainer des ruhmreichen FC Liverpool. Die Mainzer Fans hatten damals ein gutes Gespür und ließen den verdienten Trainer stilvoll ziehen.
 
Goretzka hat die Schalker Verantwortlichen etwas zappeln lassen, bevor er vor wenigen Tagen seinen Wechsel bekannt gab. Das kann man kritisieren. Bei seiner fußballerischen Klasse war es eigentlich aber auch naiv zu glauben, dass er bleibt. Meinem Kollegen habe ich versprochen, dass ich ihn nicht auspfeifen oder als „Verräter“, „Judas“ oder „Dreckschwein“ beschimpfen werde, wenn er einmal geht. Viele Schalkefans machen es bei Goretzka leider anders.
 
Der Eintracht-Tipp (von einem Schalkefan)
Eintracht Frankfurt - Borussia Mönchengladbach 1-1
 
Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen zum Thema Vereinswechsel
Lothar Matthäus wechselte nach der Saison 1983/84 von Mönchengladbach zu Bayern München. Sein Wechsel stand zum Zeitpunkt des Pokalendspiels der beiden Vereine zum Saisonabschluss Ende Mai 1984 bereits fest. Das Spiel musste durch Elfmeterschießen entscheiden werden und Matthäus zog seinen unabsichtlich über das Tor. Das haben ihm einige Fans der Gladbacher bis heute nicht vergeben. Als wäre der Wechsel, der Matthäus´ Karriere einen ordentlichen Schub versetzte (immerhin wurde er Weltfußballer), nicht schlimm genug.

Samstag 27. Januar: Beat goes Funk

(Daniela)

So ich hoffe wir haben heute einen super grünen Vorstand gewählt und können abends richtig feiern.

Wäre ich also nicht in Hannover würde ich zu Beat goes Funk ins Orange Peel gehen, denn da legen endlich mal wieder Holger und Merhan auf...

Das Neue Jahr hat gerade gestartet und Eure beiden Gastgeber und Vinyl-Ritter sind mit BeatgoesFunk im kleinen Salon des Orange Peels zurück. Zum 20ten mal verbreiten die 2 heute Nacht wieder jede Menge BEAT und FUNK und heissen Sound! Harte Fakten zu Euren 2 Helden heute Nacht, wer Sie immer noch nicht kennt.
Seit Oktober 2014 spielen Mortimer Coldheart, der „ Ex-B Movie Star“ und Holger Menzel, zusammen im Orange Peel, Nette Leute tanzen dabei zu Raregrooves, 60s Sound, Funk & Soul, HipHop, es kann auch mal passieren das ne Indie Scheibe durch die Boxen brummt. Sicher bei BEATgoesFUNK ist eines auf jeden fall, es groovt wie Sau.

Eintritt: Das liegt an Euch, heute wird nicht mit gezinkten Karten gespielt, heute wird gewürfelt!

Mortimer Coldheart (Monkey Beatz / BeatgoesFunk)
Holger Menzel Club (Bamboo / BeatgoesFunk)

22:00 Uhr, Orange Peel, Kaiserstraße 39

Samstag, 27.Januar: OF/ Ladenkino

(Andrea):

Nach Moria/Lesbos Kaurismäki. Es war still geworden um den großen Finnen. Letztes Jahr meldete sich der Regisseur mit "Die andere Seite der Hoffnung" zurück, eine dramatische Komödie, die heute in Offenbachs kuscheligstem Kinosaal zu sehen ist. Anja räumt die Räder weg und ruckzuck wird aus einem Fahrrad- und Taschladen ein Lichtspielhaus: "Khaled (Sherwan Haji), ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström (Sakari Kuosmanen) ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein herunter-gewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki. Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite, aber schon bald greift das Schicksal ein. Der Ausgang des Films bleibt offen, er führt entweder in ein respektables Leben oder auf den Friedhof. Für in die Enge getriebene Menschen bietet beides Vorzüge." 20 Uhr im Ladenkino Artefakt im Starkenburgring 1.

Samstag, 27.Januar: OF/2. German Percussion Festival

(Andrea)

Das German Percussion Festival letztes Jahr war ein echtes Brett. Klar, dass   ich heute auf jeden Fall in den hafen 2 gehe. Percussionisten aus unterschiedlichsten Herkunftsländern mit verschiedenen musikalischen Ausrichtungen gestalten den Abend, dabei stehen folgende Percussionkünstler auf der Bühne: DADDI BAHMANI (Urban & Modern Beats) Der YouTube Star Daddi Bahmani zählt weltweit zu den bekanntesten Cajon Spielern. Sein Clip "Modern Cajon Solo" führt mit 3,2 Millionen Clicks die weltweite Youtube Rangliste für den Begriff "Cajon" an. Charakteristisch für seinen Sound ist die Mischung von traditionellen Rhythmen aus aller Welt, mit modernen elektronischen Beats. So interpretiert er Urbane und moderne Beats (z.b. Techno oder Drum ´n´ bass) auf akustischen Instrumenten. AFROJANT (Afrikanische Trommelgruppe) Die Sonne Afrikas ​h​eiße westafrikanische Rhythmen gespielt von Meistertrommlern aus dem „Kontinent des Staunens“, wie André Heller im Zusammenhang mit seiner afrikanischen Zirkusproduktion AFRIKA AFRIKA zurecht behauptet hat. MOMA Duo (Persiche Rahmentrommel) Das MOMA Duo besteht aus dem Ehepaar "Maryam Hatef" und "Mohsen Taherzadeh" und stammt aus der Stadt Isfahan im Iran. Hauptfokus ihrer faszinierenden Live-Show liegt auf der "DAF" - einer persischen Rahmentrommel, aus der die beiden Virtuosen traditionelle iranische Rhythmen zaubern. Das Duo tritt seit über 10 Jahren gemeinsam auf internationalen Bühnen auf. Ihre musikalische Reise führte sie von Auftritten mit dem iranischen Symphonie Orchester bis zu Konzerten in Malaysia, Russland, Irland und Frankreich.​ ALLES BLECH (Brasilianische Trommelgruppe) Heiße brasilianische Rhythmen erobern die Straße, den Saal, die Bühne und laden zum Tanzen, Grooven, Lachen und Feiern ein. Egal, ob ein schneller Samba Reggae, ein fetziger Funk, ein erdiger Maracatu oder ein Abstecher ins Afrokubanische – wir spielen alles, was Laune macht, ins Blut und in die Beine geht. Einlass 18.30 Uhr, Beginn 20 Uhr, mehr unter www.hafen2.net bzw. https://www.facebook.com/events/156089238468470/

Samstag, 27.Januar: OF/ OfOfWarmup

(Andrea)

Ich glaube, heute ist es soweit und ich betrete Neuland. In der OFOFCafebar war ich nämlich noch nicht und weil sich das auch logistisch wunderbar in die hafen2-Planung fügt, radele ich mal in der Ludwigstraße 197 vorbei: "WARM UP @ OFOF. The Black Madonna is in town, keeping us together, revolting discipline and disobeying norms. Before we crush the dance floor, let´s meet for a good time. *HETERO-FRIENDLY * *GOOD VIBES ONLY* *UNICORNS WELCOME* Was immer dort passiert, es könnte unterhaltsam werden...

Sonntag 28. Januar: Kino & Essen

(Daniela)

Auch ich kenne noch nciht alle Locations in Frankfurt :-) So war ich noch nie in der Katakombe, die ja seit kurzem Kulturhaus heißt, obwohl das direkt bei mir um die Ecke ist.. am Zoo.

Da gibt es auf jeden Fall scho seit einem Jahr eine neue Veranstaltungsreihe die sich total nett anhört.

In unserer Filmreihe „MOVIEARTNEAT – die besondere Filmvorführung mit Flying Buffet“ vereinen wir (Film)Kunst und Genuss. Auf der Basis eines Themenkonzeptes suchen wir Filme aus und lassen diese von Künstlern verschiedener Disziplinen und Kunstrichtungen in einer live-performance begleiten oder interpretieren. Wir sind vor allem bemüht junge, talentierte Künstler einzuladen und sie entsprechend unserer Möglichkeiten zu fördern. Gezeigt werden Filme jenseits des Mainstream, der großen und kleinen Filmfestivals, neue und alte Werke bekannter Regisseure oder interessante Entdeckungen junger talentierter Filmemacher, sowie ausgefallene Filme, die inhaltlich zum Themenkonzept passen.
Das Publikum hat in der Pause und nach der Vorstellung die Möglichkeit, sich mit den Künstlern bzw. mit den Theatermachern des Kulturhauses und der Kuratorin der Filmreihe auszutauschen. In der Pause wird zusätzlich ein Flying Buffet serviert. Lassen Sie sich überraschen, wie wir das Thema des Abends auch kulinarisch für Sie aufgreifen.

Heute zeigen sie um 19:00 Uhr:
The Prince and the Showgirl
Britische Filmkomödie von Sir Laurence Olivier mit Marilyn Monroe aus dem Jahr 1957. (OV mit deutschem Untertitel!)

Es ist die charmante Geschichte eines Revuegirls, das im London des Jahres 1911, durch ein Tête-à-Tête mit dem Großherzog von Karpatien, eine Reihe witziger Verwicklungen auslöst. Die geistreiche Inszenierung eines Bühnenstücks von Terence Rattigan versteht es fabelhaft ihr Publikum zu unterhalten, indem sie zwei so unterschiedliche Charaktere wie den besten Shakespeare-Darsteller seiner Zeit und die schönste und bekannteste Frau der Welt zusammenbringt. Erleben Sie Marilyn Monroe als attraktive Tänzerin Elsie Marina bei einer ihrer besten schauspielerischen Leistungen und an ihrer Seite den Monokel tragenden Großherzog Sir Laurence Olivier, der stets um seine Fassung bemüht ist. Das einzige Werk das je aus Marilyn Monroes eigener Produktionsfirma hervorging hat es geschafft in fünf Kategorien für den Oscar nominiert zu werden.

MOVIEARTNEAT wird auf einer großen Leinwand im Kulturhaus Frankfurt präsentiert. Jeden 3. Sonntag im Monat um 19:00 Uhr (wenn nicht anders beschrieben). Pfingstweidstraße 2 . 60316 Frankfurt am Main . www.kulturhaus-frankfurt.de

SUCHE BIETE ECKE

Brenman´s Deli sucht Verstärkung!
Brenman´s Deli sucht motivierte und engagierte studentische Aushilfskräfte auf Minijobbasis, oder Mitarbeit in Teil oder Vollzeit. Wir sind ein junges Team und freuen uns auf eine Unterstützung in unserem Deli im Westend.
Interesse? Sende ein Mail an rachel@brenmans.de oder gerne auch telefonisch 069/76807158 mit Rachel Kontakt aufnehmen, um einen Termin zu vereinbaren. Rachel und das Team von Brenman´s
Brenman´s, Mendelssohnstraße 59, 60325 Frankfurt

Snowboardkleidung für jungen Mann gesucht:
Ruben, mein 15 jähriger Sohn fährt in den Osterferien zum Snowbaorden. Und weil er immer noch im Wachstum ist, will ich nix neues kaufen. Daher suchen wir: gut erhaltene Snowboardkleidung. Klar zahle ich auch was dafür. (Körpergröße 183)

Dienstag 30. Januar: LA CAFETERA ROJA

(Daniela)

Ich hab gar gar gar keine Zeit... Mist. Zu gerne wäre ich zu Antje in die Brotfabrik gegangen, denn das wird mit Sicherheit ein wilder Abend mit LA CAFETERA ROJA aus Spanien/Frankreich/Österreich

Im katalanischen Barcelona, ohnehin als kreativer Melting Pot gerühmt, haben sich die Musiker von La Cafetera Roja 2008 gesucht und gefunden. Die rote Kaffeemaschine kann sich mit dem Label „Made in Europe“ schmücken, denn die Mitglieder des Sextetts mit der gesanglichen Doppelspitze Aurélia Campione und Anton Dirnberger zu Gitarre, Klavier, Violine, Cello, Bass und Schlagzeug kommen aus Spanien, Frankreich und Österreich. Also wird gleich in fünf Sprachen gesungen und gerappt und der Mix der Kulturen definiert den trip-hoppigen, Hip-Hop und Latin inspirierten Pop der Rojas. Wie im kosmopolitischen Kessel ihrer Homebase brodelt es auch im Sound der Band, deren explosive Energie sich natürlich vor allem auf der Bühne entfaltet – live und direkt. La Cafetera Roja selber beschreiben ihre Musik wie folgt: „Wir mischen subtil verschiedene Stile, kreieren so eine reiche, eklektische Musik, die manchmal weinen, manchmal lachen lässt und vor allem zum Tanzen animiert. Die Cafetera ist auch wütend, manchmal bescheiden und zart, dabei aber immer intensiv.“

20:00 Uhr www.brotfabrik.de

30.1. bis 17.2.: Afrika Alive im Filmforum Höchst

(Daniela)

Auch zum Afrika Festival werde ich es icht schaffen.. hier das ganze Programm!

Vom 30. Januar bis 17. Februar präsentiert das Africa Alive - Festival zum 24. Mal den afrikanischen Kontinent mit einem breiten Spektrum an Dokumentar- und Spielfilmen, Konzerten, Podiumsdiskussion, einer Lesung und Kinderprogramm. Die Filme laufen im Deutschen Filmmuseum und im Filmforum Höchst.
 
Schwerpunktthema ist „AFRO UTOPIA“, ausgehend von dem vieldiskutieren Buch „Afrotopia“ des senegalesische Wirtschaftswissenschaftlers Felwine Sarr. Er fragt in seinem Essay, ob das heutige Afrika nicht lediglich die Projektionsfläche von Entwicklungskonzepten sei, die in Europa oder China ausgedacht wurden. Er kritisiert, dass die afrikanischen Länder kaum selbst beteiligt sind, denn diese könnten sehr wohl ihre eigenen Bedürfnisse formulieren und sich dabei auf ihre sozialen und kulturellen Traditionen besinnen. Afrika habe die Potentiale für eine positive Entwicklung selbst.
Im Film- und im Rahmenprogramm des Festivals werden Beispiele für die positiven Ansätze und Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt, die aus Afrika selbst kommen und können mit den anwesenden Gästen erörtert werden.
Der Eröffnungsfilm L´ORAGE AFRICAIN – UN CONTINENT SOUS INFLUENCE thematisiert den Einfluss europäischer Konzerne auf Afrika am Beispiel eines fiktiven Landes, dessen Präsident sich von diesem Einfluss befreien will. Der Regisseur Sylvestre Amoussou wird bei bei den Aufführungen im Filmmuseum und Filmforum anwesend sein. Ebenfalls in beiden Kinos zu Gast sein wird die Regisseurin Ramadou Keita (Niger) mit ihrem Film ZIN´NAARIYA! - THE WEDDING RING, in dem eine junge Frau aus einer aristokratischen Familie durchsetzen will, den Mann zu heiraten, den sie liebt.
 
Die Retrospektive des diesjährigen Festivals ist dem mauretanischen Regisseur und Kinopionier Med Hondo gewidmet, die in Teilen in beiden Kinos gezeigt wird. Er gehört zur Gründungsgeneration des afrikanischen Kinos. Nach der ersten Welle der Unabhängigkeit mit Beginn der 60er Jahre stand das damals junge afrikanische Kino vor der Aufgabe, den eigenen (afrikanischen) Raum wieder zurückzuerobern und damit eigene Bilder und eine eigene Identität zu finden. Vor allem der im französischen Exil lebende Med Hondo setzte sich mit dem Exil, dem kolonialen Denken und dem Rassismus auseinander.

Informationen zu allen Filmen und Programmpunkten unter www.africa-alive-festival.de

Dienstag 30. Janauar: Konzert Tcheka

(Daniela)

Das Eröffnungskonzert von Afrika Alive bestreitet der junge Singer-Songwriter Tcheka von den Kapverden. Es ist sein einziges Konzert in Deutschland!

Der junge Singer-Songwriter Tcheka stammt von der Kapverdeninsel Santiago. Sein einzigartiger Musikstil vereint zahlreiche globale Einflüsse. Tcheka verarbeitet traditionelle Musikstile der Kapverden wie beispielsweise Batuku, Funuaná, anderseits finden sich Elemente brasilianischer und afrikanischer Popmusik ebenso wie Folk und Jazz. Tcheka fesselt seine Zuhörer ganz besonders durch sein fantastisches Gitarrenspiel und die Intensität, mit der der Musik wie Geschichten erzählt. Sein lange erwartetes fünftes Album „Boka Kafé“ wurde von dem portugiesischen Pianisten Mário Laginha produziert und ist im Frühjahr 2017 erschienen.

30.1. 2018 um 20 Uhr im Neuen Theater Höchst
Tickets ab 19,60 € beim Neuen Theater

Dienstag 30.+ Mittwoch 31. Januar: Preto

(Martin)

Preto: Marcio Abreu / Companhia Brasileira de Teatro – Performance/Theater

Es ist ein wirklich sensationelles Programm, was gerade unter der Überschrift ‚Displacements‘ im Mousonturm läuft. Am Dienstag und Mittwoch gibt es erneut einen besonderen Leckerbissen: Marcio Abreu kommt mit der Companhia Brasileira de Teatro und zeigt –‚ Preto‘.

Preto bedeutet – Schwarz. Dabei geht’s – na klar - weniger um die Farbe an sich, als vielmehr um die Muster der sozialen Ausgrenzung, die sich dahinter verbergen. Negro ist uns in diesem Zusammenhang eher geläufig…

Marcio Abreu ist einer der mutigsten Theaterautoren Brasiliens; seine Themen sind die Auswirkungen und Nachwehen des Kolonialismus, Blackfacing und alltäglicher Rassismus. Der Abend zeichnet sich aus durch auch inhaltliche Bewegung und Verschränkung: Theater mit bildender Kunst, Literatur mit Philosophie, Musik mit Anthrologie und Brasilien und die Welt.

Auf der Homepage des Mousonturms ist eine FAZ-Beilage zu lesen, (http://www.mousonturm.de/web/media/Homepage/Downloads%20auf%20HOME/180124_Mousonturm_FINAL.pdf) darin schreibt Michael Laages: „Weiß und schwarz bleiben am ‚Preto‘-Abend ständig in Bewegung, verstickt ineinander, Renata Sorrah zum Beispiel in einer sehr erotischen Begegnung mit der Ko-Autorin Grace Passò, Felipe Soares im Duo mit Rodrigo Bolzan – diese beiden verfallen plötzlich in eine Choreographie, die sich ihrerseits völlig überraschend vom Tanz zum Kampf wandelt.“

Ein spanender Abend, bestimmt!

Di und Mi, jewils 20:00 Uhr im mousonturm

Für die Vorstellung am Dienstag, 30.01. gibt es oben 1 x 2 Tickets zu gewinnen.

Foto: (c) Lucas Tannuri/Mousonturm.

Dienstag, 30.Januar: FFM/ Olympique

(Andrea)

Von Sebastian Kurz mag man halten, was man will. Aber OLYMPIQUE klingen super! Im Herbst mit "Chron" kam der zweite Tonträger, damit gehen sie jetzt auf Tour durch Deutschland und Österreich. Mit ihrer klerikal anmutenden großen Version von Indierock haben OLYMPIQUE 2015 eine Menge Staub aufgewirbelt. Eine restlos ausverkaufte Tour im Heimatland Österreich und insgesamt über 50 Shows in einem Jahr in Deutschland und Österreich, u.a. als Support von Bilderbuch oder auf Festivals wie z.B. Open Flair, Taubertal oder Kosmonaut Festival. Die Musik-Videos von OLYMPIQUE sorgten international für Furore und wurden für Filmpreise nominiert. Das Geheimnis von OLYMPIQUE liegt im Detail. Jeder Output soll etwas Besonderes schaffen und Grenzen durchbrechen. Dienstag, 30.Januar im nachtleben

Mittwoch, 31.Januar: FFM/ „Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus“

(Andrea)

Warum nur hat mich der Titel unmittelbar angesprochen...? Aber das dürfte den Meisten so gehen, weil die Welt, ob die eigene kleine oder die große, sich doch biszuweilen genau so anfühlen: irre. Heute findet die Premiere einer szenischen Installation im AtelierFrankfurt statt und beim Lesen des Ursprungs kommt mir der Film "Ein Engel an meiner Tafel" wieder in den Sinn, den ich vor zig Jahren in der Harmonie gesehen und dabei wie ein Schlosshund geheult habe. Ganz so arg wird das heute hoffentlich nicht: "Die österreichische Dichterin Christine Lavant (1915-1973) ist eine große Unbekannte der deutschsprachigen Literatur. In ihrer Heimat berühmt für ihre abgründigen Gedichte, hat sie auch aufsehenerregende Erzählungen geschrieben. „Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus“, der Bericht eines Psychiatrie-Aufenthalts im Jahre 1935, den sie erst 1946 verfasste, ist eine davon. Ihre Beschreibung des Lebens in der geschlossenen Anstalt spiegelt auf gespenstische Weise die Brutalität der damaligen Gesellschaft. Elisabeth Gabriel (Textfassung & Regie), Liese Lyon (Spiel), Adriane Westerbarkey (Ausstattung), Julia Krause (Klang & Musik) und Angela Christlieb (Video) geben in ihrer szenischen Installation Lavants faszinierendem, einer emotionalen Geisterbahnfahrt ähnelndem Text einen Raum, Stimme, Klang und Bilder und erzählen eine sehr weibliche Geschichte von Sehnsucht, Unterdrückung und Gewalt. http://bit.ly/2rATo24

Mittwoch 31. Januar: Literaturhaus: Qualitätskontrolle

(Petra)

Was gibt es Spannenderes als ein Debüt? Ein Talent (mit) zu entdecken, bevor es vielleicht auf einer Bestsellerliste landet? Deshalb ist das Format „Qualitätskontrolle“ im Literaturhaus Frankfurt super – zumal heute drei tolle Nachwuchsautorinnen auf dem Programm stehen.
Luise Maier erzählt in „Dass wir uns haben“ von häuslicher Gewalt und dem Ringen nach Zärtlichkeit und Nähe, einen wundersamen Kosmos in einem rätselhaften Haus eröffnet Juliana Kálnays preisgekrönte „Kurze Chronik des allmählichen Verschwindens“  und das Portrait einer Verlorenen auf der Suche nach sich selbst beschreibt Jovana Reisinger in „Still halten“.  Vielleicht ist ja eine neue Lieblingsautorin unter ihnen.

Qualitätskontrolle 0118, mit Juliana Kálnay, Luise Maier und Jovana Reisinger, Moderation: Nils Husmann (chrismon), mit den Gebärdensprachdolmetschern Anette Kumant und Yvonne Barilaro, Literaturhaus Frankfurt, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 7 (4) Euro

Foto: Johanna Reisinger ©Julia Richter

Donnerstag 1. Februar: Les Filles de Illighadad

(Martin)

Les Filles de Illighadad (Tahoua/Niger)

Noch einmal ‘Displacements’ im Mousonturm! Und diesmal echt was Besonderes!
Eine weibliche Tuareg-Band! Les Filles de Illighadad, das sind Fatou Seidi Ghali, Alamnou Akrouni und Mariama Salah Assouan. Die drei Frauen bilden als Trio die erste weibliche Wüstenbluesband und geben ein Konzert in Frankfurt!  
„Mit filigranen Klangfiguren der Musik ihrer Heimat, mit hypnotisch treibender Percussion auf der traditionellen Trommel Tendé, die einen kaum still stehen lässt und Texten, die das weltliche und religiöse Leben ihres Volkes spiegeln, die existenziellen Härten des Wüstenklimas, aber auch die Liebe, fasziniert die Gruppe um die Sängerin und Gitarristin Fatou Seidi Ghali. War der gemeinsame Gesang ihrer suggestiven Lieder einst nur Zeitvertreib für die drei Frauen, erfreut er auf ihren Konzerten inzwischen ein großes Publikum.“
Hört euch das an:
https://www.youtube.com/watch?v=HIAOG9nhrt8

https://www.youtube.com/watch?v=pgxCIs-SFpk

Und jetzt lasst euch von der Musik verzaubern – am Donnerstag im Mousonturm!

Donnerstag, 1.02. um 20:30h im Mousonturm
 Foto: (c) Mirat Ghislain/Mousonturm.

Donnerstag 1. Februar: Installation

(Petra)

Irrenhaus? Ist mittlerweile nicht politisch korrekt, das zu sagen – aber das Kunstwerk heißt eben so. Ich denke dabei zunächst an Gogol, doch dessen Novelle "Aufzeichnungen eines Wahnsinnigen" ist hier nicht gemeint: Die „Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus“ sind eine Erzählung von Christine Lavant, einer – weitgehend unbekannten, doch von bekannten Literaten verehrten  – österreichischen Dichterin, die hier autobiografisch von einem Psychiatrie-Aufenthalt im Jahr 1935 erzählt. Unbarmherzig und angstvoll zugleich. Fünf Künstlerinnen inszenieren Lavants faszinierende Geschichte eindrucksvoll  in einer szenischen Installation mit Video, Spiel und Musik. Noch eine Neuentdeckung in dieser Woche!

Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus, szenische Installation nach einer Erzählung von Christine Lavant, Premiere, Atelierfrankfurt, Uhrzeit: 20 Uhr, Eintritt:  12 (8) Euro, (weitere Vorstellungen am 03. Und 04.02.)
Kartenbestellung: kontakt@atelierfrankfurt.de

V O R S C H A U
Samstag und Sonntag, 3. und 4. Februar: toujours Mozart

(Andrea)

Ich hatte letzte Woche das Vergnügen, Jörg Hilpert kennen zu lernen. Ja, genau, das ist der von Ritter Rost und den hatte er natürlich auch dabei, als mit dem Chor der Mathildenschule Mozarts kleine Nachtmusik, vor allem aber "Der falsche Ton" geprobt wurde. Die Geschichte hat er sich nämlich ausgedacht und die kommt am kommenden Wochenende zur Erstaufführung, wenn Offenbach wieder zur Mozartstadt wird! toujours Mozart widmet sich am 03. und 04. Februar im Büsing-Palais der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen! Über 20 Veranstaltungen mit Musikern der Bayerischen Staatsoper und des Bayerischen Staatsorchesters sowie zahlreichen international angesehene Solisten. Von Kammermusik bis Oper, instrumentalen Highlights und eben Kinder-Konzert-Programm von Jörg Hilbert, dem Autor der erfolgreichen Kinderbuchreihe Ritter Rost! toujours Mozart wird ein Fest! www.offenbach.de/mozart

Samstag, 3.Februar: OF/ Computerdiebe spielen Bartos

(Andrea)

Das klingt nach einem fulminanten Abend! Zumal in einer meiner absoluten Lieblingslocations, den PARKSIDE STUDIOS! Wenn dann auch noch fünf Frankfurter Musiker Songs von Karl Bartos und Kraftwerk spielen...ich freue mich schon sehr! Karl Bartos war bei den wichtigen Charterfolgen von Kraftwerk als Komponist maßgeblich beteiligt. Seit seinem Einstieg in die Band entwickelte sich der Sound, der die elektronische Popmusik von Hiphop, Techno und Elektropop bis heute beeinflusst.Im letzten Jahr hat er seine Autobiographie „Der Klang der Maschine“ veröffentlicht. In ihr erzählt Bartos voller Respekt aus seinem musikalischen Leben und gibt einen Einblick in das Innenleben der legendären Band. Die Computerdiebe haben die Musik von Karl Bartos und Kraftwerk auf ihre Instrumente übersetzt und sind dabei dem „Klang der Maschine“ live auf der Spur! Im Repertoire haben sie Songs wie „Das Modell“, „Die Roboter“, „Computerwelt“, „Life“ oder „Tour de France“. Einlass ab 19:30h, Beginn um 20:30h. Parken im Hof!

Dienstag 6. Februar: The Menzingers

(Uwe)

Die amerikanische Band The Menzingers kommt Anfang Februar in die Batschkapp. Darüber freue ich mich sehr. Sie spielen einen eingängigen Punkrock, der all denjenigen gefallen wird, die gerne etwas lautere Musik hören, bei der nicht die ganze Zeit wild herum geschrien wird. Ihr Stil ist verwandt mit dem von Blink 182 oder Green Day. Die Menzingers bestehen seit etwas mehr als zehn Jahren und haben in dieser Zeit fünf Alben veröffentlicht. Die letzte Platte mit dem Namen "After The Party" und dem rockigen Titeltrack datiert aus 2017. Die bereits genannten Blink 182 und Green Day sind deutlich bekannter als das Quartett aus Philadelphia (ist nicht nach einem Mitglied benannt), Lieder wie "Burn After Writing" und mehr noch das großartige "Freedom Bridge" zeigen aber, dass sich die Menzingers hinter „größeren“ Punk-Rock-Bands nicht verstecken müssen.

https://batschkapp.tickets.de/de/events/9787-THE_MENZINGERS

Freitag, 16.Februar: OF/ Kino Kulinarisch in der Alten Schlosserei

(Andrea)

Das war schon ein kleines inneres Erdbeben, als ich las, dass Kino Kulinarisch nicht mehr im Ledermuseum stattfinden soll. Hey, so eine nette Einrichtung bei mir ums Eck und dann das! Ihr könnt Euch vorstellen, wie erleichtert auch ich war, als ich las, dass Daniel eine neue Heimat in der Alten Schlosserei der EVO für seine kleine, feine Reihe gefunden hat. Damit wird jetzt jeder Kinoabend zur Gala. Daniel verspricht, dass er & sein Team alles tun werden, die Filmreihe in der Alten Schlosserei so zu etablieren, dass die ausgewählten Film- und Gaumengenüsse harmonieren, überraschen und begeistern. Davon bin ich zutiefst überzeugt und freue mich schon auf die Premiere (die ja in Wahrheit keine ist), aber doch sehr besonders werden dürfte. Zu sehen sein wird "The Big Sick", dazu gibt es einen Sektempfang. Und weil der Film von Kumail, einen pakistanischen Immigranten in Chicago erzählt, gibt es pakistanisches Rindergulasch, Auberginen-Curry & Mandel-Pistazienkuchen. Yummie. Einlass und Essen ab 18.30 Uhr, Filmbeginn ca. 20 Uhr, Eintritt 9 Euro zzgl. 90 Cent Vorverkaufsgebühr. Warum jetzt alles neu, aber nicht unbedingt anders ist, erklärt der Macher selbst:

  • Der Eintrittspreis von 9 Euro wird nicht erhöht. Hinzu kommt lediglich eine obligatorische Vorverkaufsgebühr von 90 Cent pro Karte, da der Kartenvorverkauf von nun an extern organisiert wird.
  • Die Karten (wie auch zuvor: stets freie Platzwahl!) gibt es ausschließlich im OF-InfoCenter zu erwerben.
  • Wie bei Kino Kulinarisch seit Jahr und Tag üblich, können Sie am Abend selbst vor Ort entscheiden, ob und was Sie essen möchten. Das frisch zubereitete Essen wird nicht mehr wie zu Gala-Zeiten serviert, sondern – um ein wenig alten Charme zu wahren – direkt an den jeweiligen Stationen ausgegeben. ;-
  • Der Eingang erfolgt generell über den Goethering – Parkplätze sind immer ausreichend und kostenfrei vorhanden.
  • Ein Begrüßungssekt ist im Eintrittspreis von jetzt an immer inklusive, um jedes Mal gemeinsam anzustoßen. Auf dass Kino in Offenbach kulinarisch in schönster Atmosphäre weitergeht!

Vorverkauf ab sofort im OF-InfoCenter, Salzgäßchen 1

Mittwoch, 14. Februar: Valentinstag

(PETRA)

Am 14. Februar ist alles vorbei – Aschermittwoch. Aber das soll ja nicht für die Liebe gelten und so empfehle ich allen glücklich Liebenden ein schon fast klassisches Event: Die kundige Stadthistorikerin, charmante Stadtführerin und meine liebe Freundin Silke Wustmann bietet wieder ihre Führung zu „Frankfurter Liebespaare“ an (ihr titelgleiches Buch ist natürlich das perfekte Geschenk dazu – signiert wird es von der Autorin auf Wunsch auch gerne). Im Anschluss daran  erwartet Euch ein wunderbares Drei-Gänge-Menü im Next Level Restaurant in der Kameha Suite. Have a lovely day!

„Frankfurter Liebespaare“ – Führung und Dinner (3 Gänge) im Next Level Restaurant in der Kameha Suite, Uhrzeit: 18 – 22 Uhr, Kosten: 59 Euro pro Person, Buch mitzubestellen für zusätzlich: 14,90 Euro. Alle Details unter https://www.frankfurter-stadtevents.de/Datum/14-Februar-2018/Valentinstagspecial_20010361/


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