05.01.2018
Inhalt: Willkommen 2018 / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE ODER BIETE / Freitag 5. Januar: Yok Yok / Freitag, 5. Januar: OF/ Vernissage / Freitag - Mittwoch: WEIT / G E D R U C K T E S / Samstag 6. Januar: Kunst-Club / Samstag 6. Januar: David Bowie / Samstag 6. Januar: TANZEN / G E R O L L T E S / Samstag, 6. Januar: OF/ Barabend / Samstag, 6. Januar: Of/Winterfest im t-raum / Sonntag 7. Januar: GHOSTLAND / Donnerstag, 11.Januar: FFM/ Владимир Каминер / Donnerstag, 11. Januar: Vernissage / Bis Ende Januar: Filmmuseum Frankfurt/ Abgedreht! / V O R S C H A U / Dienstag 23. Januar: SPOTLIGHT / Vorschau: hr-Filmbruch am 14.Januar / Impressum

Willkommen 2018

Ich hoffe ihr hatte schöne Weihnachten und seid alle gut ins neue Jahr gekommen.

Bei uns war es sehr nett. Zuerst 3,5 Stunden Richard der III im Schauspiel. Martin hatte recht: ein Hammer Stück!
Dann Silvesterparty bei tollen Freunden. Kurzfassung: die Teenies haben ordentlich zur Feinstaubbelastung beigetragen, die Begriffe „Menopause“ und „Zugfahrplanverschiebung“ waren die Renner beim Scharadespielen, ich habe mein Höchstgewicht mit ausreichend Tiramisu nochmal höhergeschraubt und muss wohl jetzt doch mit Sport anfangen und die Prophezeiungen für 2018 haben nichts gebracht, denn Bleigießen ohne Blei ist totaler Schwachsinn! (Da Blei ja jetzt auf einmal total gesundheitsschädlich ist, gibt es keine Bleifiguren mehr, sondern Wachsfiguren... Habt ihr schon mal flüssiges Wachs in eine Schüssel mit Wasser geschüttet? Macht das mal, da entsteht einfach nur eine Wachschicht, die, im Kerzenschein betrachtet, eigentlich immer aussieht wie eine Flunder. Und was soll eine Flunder schon bringen...)

Wie auch immer. Ich freue mich auf das neue Jahr und hoffe auf viele schöne Erlebnisse.

Owohl viele von Euch noch im Urlaub sind, starten wir trotzdem schon mit den Ausgehtipps – im 12. Jahr!

Heute noch etwas gekürzt, aber von allen Autor*innen ist was dabei. Martin empfiehlt einen tollen Film, Petra hat wieder Zeit zum Lesen gefunden, Andrea entführt uns u.A. nach Offenbach und Uwe hat einen tollen Text zur Winterpause geschrieben.

Ich selbst habe auch den ein oder anderen Tipp für Euch und es gibt wieder tolle Tickets zu gewinnen.

Viel Spaß, Glück, Liebe, Zufriedenheit und Gesundheit für 2018.

Lebt wild!

Daniela

 

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 12. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für die SOULFOOD Party am Samstag im English Theatre. Gewinnfrage:  Was empfiehlt Petra für Donnerstag?

1 x 2 Karten für SPOTLIGHT am 23.1. in der Alten Oper. Gewinnfrage: Wieviel Grad waren am 3.1. in Doha (nachzulesen im Gerollten)

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Antworten bitte an: ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für "Wladimir Kaminer " am 11. Januar in der Batschkapp. Gewinnfrage: Welche türkischstämmigen Künstlerinnen traf Kaminer neulich bei seinem Besuch in Offenbach?

SUCHE ODER BIETE

ALPENÜBERQUERUNG - Wer macht mit?
Ich habe vor ein paar Jahren eine Alpenüberquerung gemacht. Es war der Klassiker, der E5 von Oberstdorf nach Meran. 7 Tage geführte Hüttentour mit dem Veranstalter Oase Alpin aus Oberstdorf. Als ich im Ötztal auf eine Familiengruppe traf, die die Tour mit Teenies machten, dachte ich: das will ich auch mal mit meinem Sohn machen. Und jetzt ist es soweit.
Wir wollen vom 24.-30.06. die Tour gehen und suchen noch weitere Erwachsene mit oder ohne Teenies, die mitgehen wollen.
Aktuell sind wir: Elke und Tom (15), Uwe, Daniela und Ruben (15) und dann haben noch Interesse: Martin und Jonas (15), Lisa und Vincent (14), Julia (ohne Anhang).

Wenn wir 10 Leute zusammenbekommen, können wir eine eigene Gruppe bilden. Hier mal der Link zur Tour und den Kosten. Ja billig ist es nicht, aber ein wunderbares Erlebnis.
Also, wenn ihr Lust habt Euch anzuschließen, dann meldet Euch bitte bei mir. Am Sonntag, den 14.1. mache ich ein Vortreffen bei mir zu Hause. Da informiere ich nochmal ganz genau und Martin, einer meiner Co Autoren, der die ganze Tour, also vom Bodensee bis Verona, schon gelaufen ist kommt auch und berichtet. Eine Woche später müsssen wir dann verbindlich buchen!

Freitag 5. Januar: Yok Yok

(Daniela)

Ich werde heute Abend an "Der Tanke" sein.... aber vielleicht radel ich vorher im YOK YOK vorbei.. nein, nicht im Bahnhofsviertel, sondern das YokYok in der Fahrgasse..

"Neues Jahr, neues Glück.
Um das neue Jahr mit dem neuen Yok Yok zu zelebrieren, laden wir euch zu Hummus und Bier (oder Limo) zu uns ins Yok Yok ein. Weils so schön ist, gleich Freitag und Samstag jeweils ab 17h.

Der Deal: hausgemachter Hummus mit Beilage, 1x Yok Yok Bier (oder Limo) + 1x Yok Yok Wodi shot für 9€ ♥
Bringt eure Freunde mit, wir freuen uns auf euch !

YokYok Fahrgasse KiosKunst
Fahrgasse 21, 60311 Frankfurt am Main

Freitag, 5. Januar: OF/ Vernissage

(Andrea)

Zu schade, dass das wunderbare Kappus-Fabrikgelände bald dem Abrissbagger preisgegeben wird. Nein, nicht nur schade. Ärgerlich. Bei aller Liebe zur Stadterneuerung, aber ein bisschen Patina könnte doch bleiben! "Seit 1848 produziert der Familienbetrieb Kappus in Offenbach Feinseifen, die in über 80 Ländern der Welt zu finden sind. Die Fotogruppe Monumente hat die Verlagerung der Produktion aus den historischen Gebäuden in der Luisenstraße nach Offenbach-Waldhof zum Anlass genommen, diesen Traditionsbetrieb zu porträtieren. In zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen wurden deren Dokumentationen zur Industriekultur Rhein-Main bereits erfolgreich präsentiert. Klaus Bruns (Frankfurt) ist begeisterter Fotograf von Themen der Industriekultur und vor allem von lebendigen Portraits von Mitarbeiter/-innen an ihren Arbeitsplätzen. Wolfgang Cezanne ist Pädagoge in der Erwachsenenbildung und Mitglied im Deutschen Foto Journalistenverband (DFJ). Er hat die Fotogruppe Monumente vor 13 Jahren mit begründet. Er legt besonderen Wert auf authentische Fotografie. Helmut Plaha, ist Nachrichtentechniker beim Hessischen Rundfunk und langjähriges Mitglied im Deutschen Verband für Fotografie (DVF) mit zahlreichen Auszeichnungen und Preisen. Im Zentrum des Ausstellungsraums wird eine haptische Installation zur Seifenherstellung aus Kappus-Plakaten, Seifen, Seifenformen und –spänen des Offenbacher Architekten Sylvester Kraaz zu sehen sein. Die Vernissage zur Ausstellung findet am Freitag, 5. Januar, ab 18 Uhr statt. Öffnungszeiten der Ausstellung: Montag bis Freitag 14:00 bis 20:00 Uhr, Samstag 12 bis 20 Uhr Kunstverein Offenbach e. V. Aliceplatz 11, KOMM-Center, 1. Stock, 63065

Freitag - Mittwoch: WEIT

(MARTIN)
WEIT – Die Geschichte von einem Weg um die Welt

Für mich war es einer der eindrücklichsten Filme des vergangenen Jahres. Eine low-budget-production und gleichsam ein Kino-Überraschungshit!

Wer ‚WEIT’ noch nicht gesehen hat, sollte das schnellstens ändern. Auswirkungen auf das wahre Leben sind nicht ausgeschlossen, denn Reiselust wirkt hier ansteckend und Infektion kann nicht ausgeschlossen werden.

Ein Pärchen reist um die Welt: von Freiburg aus in Richtung Osten und dann soweit, bis man im Westen wieder anlandet. Drei Jahre sind Gwen und Patrick unterwegs, erfahren unglaubliche Begegnungen, sind bereit zu vertrauen und erleben dieses. Tatsächliches Leben und Erleben geben sich die Hand, zwischendurch wird ein Kind geboren und es geht weiter. Fast sind Gwen und Patrick zu Hause in der Fremde. Bereits beim Zuschauen ist einem das Weinen manchmal nahe. Diese Reise, dieser Film berührt, macht Mut, er lässt glauben. Und er macht glücklich.

Hier ein Vorgeschmack:
https://www.zdf.de/kultur/aspekte/weit-dokfilm-eine-reise-um-die-welt-100.htm


Läuft in der Harmonie: Freitag 5.1. um 18.00h, Sonntag 7.1. um 16.00h, Montag 8.1. um 16.00h, Mittwoch, 10.1. um 18.00h.

Foto: (c): Gwen und Patrick

G E D R U C K T E S

(PETRA)

Zeit. Zeit zu überlegen, was ich will. Müßig in den Himmel zu schauen, zu lauter Musik zu tanzen – mich in ein Buch zu vertiefen. Ich lese Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren, ein hochgelobtes Debüt von 2013. Eine Novelle in knapp-schöner Sprache. Der Erzähler ist ein Schweizer Fabrikerbe, der in ein luxuriöses tunesisches Oasenresort gelangt. Treffenderweise heißt es „Thousand And One Night“. Dort märchenhaft soll der Aufenthalt für alle Anwesenden nicht verlaufen. Im Gegenteil.

Wie und weshalb der Fabrikant Preising an diesem Ort landet, führt hier zu weit. Wichtiger ist, dass er dort ein britisches Ehepaar kennenlernt, dessen Sohn rund 80 Gäste zu seiner Hochzeit ins Resort eingeladen hat. Das Brautpaar und seine Freunde sind Ende zwanzig, Anfang Dreißig und arbeiten extrem erfolgreich am Londoner Finanzplatz. Entsprechend Kontostand und Habitus. „Yuppies“ – sagt man das noch? Fremdkörper sind ein paar weniger vermögende Verwandte der Braut und die schon erwähnten Eltern des Bräutigams, ein Intellektuellenpaar. Der neue Bekannte wird kurzerhand auf die Hochzeit eingeladen und nimmt am einigermaßen dekadenten Event teil. Und wie auf wahrscheinlich jeder Hochzeit wird ordentlich gebechert und es gibt den einen oder anderen peinlichen Moment. Nur eben schicker als anderswo.

Doch das Erwachen wird übel – wobei der Kater das geringste Problem ist. Über Nacht ist England „untergegangen“. Der Finanzplatz London kollabiert. „Marc und Kelly [die frisch Getrauten], bei denen es bereits fünf nach zehn war, schliefen in ihrem Beduinenzelt. Zu diesem Zeitpunkt überstieg die Rechnung für die Hochzeit, die sie in Tunesischen Dinar zu bezahlen hatten, gerade den Wert ihres Londoner Reihenhauses…“. Die Welt ist aus den Fugen geraten: Alle Kreditkarten sind gesperrt, es prasselt Entlassungen per Blackberry, die Gastfreundschaft der Luxusresort-Chefin endet abrupt – und Flüge britischer Fluggesellschaften werden eingestellt (das aber sollen die Banker noch nicht wissen). Was jetzt folgt, ist ein Inferno und der pfeilschnelle Zerfall von Zivilisation. Schon groteske Szenen, mit denen Lüscher immer noch eins draufsetzt. Großartig. Und so gleicht es am Ende doch einem märchenhaften Lehrstück mit viel Ironie und einer Moral. Bis heute, zehn Jahre nach der Finanzkrise, hat sich nicht viel – oder zumindest nicht genug –  verändert. Um so lesenswerter die Novelle.
 

Samstag 6. Januar: Kunst-Club

(PETRA)

Die Jungs von YRD.Works sind keine Unbekannten – auch nicht im Mousonturm. Im April 2017 realisierten sie hier „Die Messerschmiede“, eine kleine Fabrik für die serielle Produktion von Messern, die als Raumintervention und zugleich Soundinstallation das Mousonturm-Lokal durchdrang und die Institution ‚Künstlerhaus‘ befragte. Im Juli 2017 initiierten sie die 1. Offenbacher Seefestspiele auf dem Gelände der Kressmannhalle im Offenbacher Hafen (inklusive verhaltener Flutung des Geländes). Jetzt schaffen sie in ihrer neuen Arbeit „Insight Out“ ein Hybrid zwischen Skulptur und Club. Sie verwandeln die Blackbox, den Theatersaal des Mousonturms, in einen außergewöhnlichen Erfahrungsraum, in dem sich die Konventionen und Potentiale unterschiedlicher Raumdispositive übereinanderlegen. Neue Positionen und Perspektiven fürs neue Jahr. Perfekt.

Insight Out: mit HardWorkSoftDrink, Konzept & Raum: YRD.Works, Musik / Line Up: HardWorkSoftDrink w/ Max Vaahs, Cedric Dekowski, Felix Reifenberg, Thilo
Dietrich, Mousonturm Frankfurt, Uhrzeit: 22 - 4 Uhr, durchgehender Einlass, Eintritt: 7 Euro
Und noch einmal am Freitag, 12.01. mit Hotel International

Samstag 6. Januar: David Bowie

(Daniela)

Ich war ja immer noch nicht im Parkhaus WK-16.... Heute wäre mal wieder eine gute Gelegenheit, denn Heinz Felber legt auf. BOWIE & GLAMROCK

David Bowie und seine musikalischen Wegbegleiter des Glamrock, unser Tribut zu seinem zweijährigen Todestag. Eine musikalische Reise mit dem Bowie-Fan Heinz Felber.

Ab 20:00 Uhr bis 01:00 Uhr
Parkhaus Walter Kolb-Straße (Sachsenhausen)

Samstag 6. Januar: TANZEN

(Daniela)

Tanzen ist ja auch Sport.. also sollte ich heute Abend zu Soulfood gehen... aber ich glaube ich folge eher Andreas Tipp und reise nach Offenbach zu Anny & Sibel..

Dj Sportwagen - Soulfood
Mr. Brown - Baltic Soul, Soulfood, Last Penny
Live: Robert Kesternich/ Keyboard

Soul - Funk - Modern - Northern - Boogie - Disco - Oldschool Rap

Am Samstag startet nun auch das neue Soulfood Jahr, das achte, und wir freuen uns schon für euch die Funk & Soul Fahne weiter hoch zu halten.
Als Live Gast haben wir zum ersten mal den Mannheimer Keyboarder Robert Kesternich mit auf der Bühne.
Reservierungen für die Abendkasse möglich unter
info@soulfood-ffm.de Abendkasse: 10,00 €

English Theatre, Gallusanlage 7

G E R O L L T E S

(Uwe)

Bei 10 Grad Außentemperatur in Frankfurt kann man im Grunde ja nicht wirklich von einer Winterpause sprechen. Seit Mitte Dezember ruht der Ball in der Bundesliga. Nach dem letzten Spieltag (oder dem Pokalspiel einige Tage später) traten die Spieler ihren Urlaub in der Sonne oder bei den Familien in der Heimat an. Die meisten Profikicker kommen in der Regel rechtzeitig und halbwegs fit aus der Auszeit zurück. Dem ein oder anderen gefällt es auf der heimischen Couch aber so gut, dass er den Urlaub eigenmächtig um ein paar Tage verlängert. Ein anderer ist bockig und lässt über seinen Berater ausrichten, dass er überhaupt nicht daran denkt, noch einmal zu seinem bisherigen Verein zurück zu kehren. In die dritte Kategorie der Chaos-Profis gehören die, die pünktlich zurück kommen, über Weihnachten aber so viel von Mutters Braten gegessen haben, dass sie gleich bei den ersten Laufübungen kollabieren. Solche Undiszipliniertheiten bleiben in der Regel ohne große Bestrafung durch den Verein. Der ist in der Außenwirkung zwar tief enttäuscht, spricht dann aber Strafen aus, die der betroffene Spieler locker in Briefmarken bezahlen kann. Am Ende haben sich alle wieder lieb.
 
In Anbetracht der kurzen Winterpause (wegen der Weltmeisterschaft im Sommer) und den milden Temperaturen hier, ist es nicht verwunderlich, dass überdurchschnittlich viele Vereine in diesem Jahr zuhause bleiben und sich im vertrauten Umfeld auf die Rückrunde vorbereiten. Zu den Vereinen, die nicht nach Spanien oder Portugal fliegen gehören übrigens fast alle der so genannten „Werksclubs“. So bleiben RB Leipzig, TSG Hoffenheim und Bayer Leverkusen laut fussball.com daheim. Das ist wahrscheinlich nicht auf ein Sparprogramm zurück zu führen, sondern auf die Einsicht, dass es im trauten Heim immer noch am schönsten ist. Und es Quatsch sein könnte, zwei von maximal vierzehn Tagen Vorbereitungszeit im Bus, am Flughafen oder im Flugzeug zu sitzen.
 
Die Bayern bereiten sich auch in diesem Jahr in Katar vor. Genauer in Doha (laut Wikipedia: im Dialekt ad-Dōha für „Die Bucht“). Sicher tun sie das ausschließlich wegen dem guten Wetter dort. Am 03.Januar um 15:30 Ortszeit herrschten in Doha folgende Bedingungen: 22 °C, Wind aus Nord West mit 24 km/h, 38 % Luftfeuchtigkeit. Wunderbar, so lässt es sich trainieren. Nur dort holt man sich den perfekten letzten Schliff für Meisterschaft und Champions League.
 
Der Eintracht-Tipp (von einem Schalke-Fan)
Eintracht Frankfurt – Erzgebirge Aue 5-1
 
Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen zur Winterpause
Früher wurde die Winterpause teilweise mit Hallenfußball (heute: „Budenzauber“) überbrückt. Bis 2001 wurde sogar ein DFB Hallen-Masters mit Bundesligamannschaften ausgetragen. Die letzten beiden Sieger waren die Spielvereinigungen von Greuther Fürth (2000) und Unterhaching (2001). Besser konnte es danach nicht mehr werden, daher beendete der DFB die Geschichte.

Samstag, 6. Januar: OF/ Barabend

(Andrea)

Kein Winter und trotzdem haben sich alle ein wenig Ruhe verordnet, scheint es. Hafen 2 schläft, Waggon macht Pause, Daniel ist in der Rekonvaleszenz, die afip ruht und alle holen Luft. Da ist es doch schön, dass Anny und Sibel ihr Lädchen am Samstagabend für einen zünftigen Barabend öffnen...ich nutze die Hessenwoche und bin off, aber vielleicht stattet Dany der Marterie einen Besuch ab (das nächste Mal gehen wir aber zusammen, Frau Cappelluti, ich bestehe darauf!). Ab 20 Uhr in der Geleitsstraße 5.

Samstag, 6. Januar: Of/Winterfest im t-raum

(Andrea)

Außerdem macht der t-raum in der Wilhelmstraße 13 sein traditionelles Winterfest. Einlass ist bereits ab 18.30 Uhr. Es spielt das OneWorldPercussionEnsemble unter der Leitung von Günter Bozem, man kann sich  die aktuelle Kunstausstellung mit Serigrafien von Kerstin Strecke und Renate Vogl unter dem Titel "Quartiere" anschauen, es gibt kleine Knabbereien, rustikale Häppchen sowie reichlich Gelegenheit zum Gespräch und zum Feiern. Als besonderen Leckerbissen des Abends präsentiert das t-raum-Ensemble mit Gästen um 20.00 Uhr das Überraschungsprogramm „Einer geht noch…“. Sarah C. Baumann, Frank Geisler sowie Teile des Ensembles lesen stimmungsvoll Lieblingstexte und -szenen diverser spannender Autoren. Dazu wird gesungen, gelacht und getobt mit viel Spaß, Witz, Ironie und auch einigen tieferen Tönen. Frech, fröhlich, frei! Wer im Anschluss an das offizielle Bühnenprogramm noch ein wenig mit den t-raum-Akteuren weiterfeiern möchte, ist hierzu herzlich eingeladen. Dabei gilt wie immer: Überraschungen nicht ausgeschlossen! Reservierung dringend empfohlen! Eintritt: 15 € (keine Ermäßigung) Kartenwünsche unter: 069 80108983 oder per Mail an info@of-t-raum.de Vorverkauf: Offenbach Infocenter, Salzgäßchen, Tel.: 069 8065-2052 plus Vorverkaufsgebühr www.of-t-raum

Sonntag 7. Januar: GHOSTLAND

(Daniela)

Ich hab im letzten Sommer schon ganz oft Ghostland angekündigt und tue es auch heute wieder. Schaut ihn Euch an. Der Film von Catenia & Simon super klasse und hat viele Kinobesucher verdient. Hier der Trailer: https://vimeo.com/188730709

"Das Leben der Ju/'Hoansi Buschmänner im 21. Jhd. ist durch Hunger und kulturelle Entwurzelung geprägt. Das Leben in der großen Weite der Kalahari hat sich für die älteste Kultur auf unserem Planeten verändert: das überlebenswichtige Jagen ist ihnen seit 1990 per namibianischen Gesetz verboten, Farmerzäune durchziehen die vormals endlose Trockensavanne.
Die einstigen Nomaden sind nun zwangsweise in einem für sie ungewohnt festen Lebensmittelpunkt anzutreffen und sind auf mildtätige Gaben des Staates oder abenteuerlustiger Touristen angewiesen um zu überleben.

Dies ist die Ausgangssituation in der wir uns auf den Weg machen, eine Gruppe von Ju/'Hoansi im Nordosten Namibias zu besuchen um sie auf eine Reise durch die Welt der „Anderen“ in Namibia und Europa zu begleiten. Eine Reise mit umgedrehten Vorzeichen: vom Erforschten zum Forscher, von der touristischen Attraktion zum Touristen, vom Bettler zum Lehrer. Es ist zugleich Herausforderung und eine völlig neue Gelegenheit für „sie“ wie für „uns“. Ein Blick auf Gegensätze, ein Spiegel der auch uns vorgehalten wird und unsere „zivilisierte“ Welt und unsere modernen Riten entlarvt, ein Rollentausch gesehen durch die Augen aus einer anderen vom Aussterben bedrohten Zeit.
Der Film „Ghostland“ zeigt ausgehend von ihrem traditionellen Nomadenleben die unvermeidbare Verschmelzung in ihrer Heimat und auf ihren Reisen mit der „modernen Welt“. Wir nehmen ihre Position zwischen den Welten ein und erreichen so einen letzten Blick auf die vom verschwinden bedrohten Ju/'Hoansi, sowie auf uns selbst und die Welt in der wir leben.

14:00 Uhr im Mal Seh'n Kino
Adlerflychtstr. 6, 60318 Frankfurt am Main

Donnerstag, 11.Januar: FFM/ Владимир Каминер

(Andrea)

Ach schade, wie gerne wäre ich heute zu der lesung von Wladimir Kaminer in die Kapp gegangen. Aber Hessenwoche, ich bin en route. Nun, unser aller Lieblingsrusse liest heute aus „Einige Dinge, die ich über meine Frau weiß“: "Seit rund 20 Jahren sind die Beiden inzwischen zusammen, und trotzdem gibt es viele Dinge, die dem erfolgreichen Autoren noch unbekannt sind. Olga Kaminer, Mutter seiner zwei Kinder, hat selbst Bücher geschrieben, stammt ebenfalls aus Russland (aus dem als äußerst kalt geltenden Sachalin) und hat bereits einiges an der Seite ihres Mannes erlebt. An der Tür der Russendisko, neben Wladimir am DJ-Pult oder hinter den Kulissen: Geschichten gibt es mehr als genug. Olga verabscheut Kälte und verfällt im Winter regelmäßig in eine Art Winterdepression. Warum eine Handtasche da helfen kann, verrät Wladimir in seinem Buch ebenso, wie die Herkunft der wunderschönen portugiesischen Servietten, die ihren festen Platz im Haushalt der Kaminers gefunden haben. Wladimir Kaminer ist privat ein Russe, beruflich ein deutscher Schriftsteller. Er sieht sich selbst als jemanden, der versucht das Flüchtige festzuhalten, nieder zuschreiben." Hinzu kommt: "Kaminer ist Vollblut-Entertainer. Er unterhält, sorgt für kollektives Gelächter, regt zum Nachdenken an und hält auch mal charmant den Spiegel vor. Seine Lesungen sind ein fröhliches Beisammensein und enden in einem Miteinander: Publikum und Autor verschmelzen stets zu einem besonderen Abend, der für ein kurzweiliges Glücksgefühl sorgt." Ach, seufz, ja. 19 Uhr in der Batschkapp. 

Donnerstag, 11. Januar: Vernissage

(PETRA)

Barbara Leisgen: „Jedes Foto lügt. Ein Foto gibt nie die Realität wieder.“ Michael Leisgen „Ich denke auch, dass Fotos lügen. Andererseits erzeugt das Foto, das mit dem so genannten Normalobjektiv aufgenommen wurde, immer wieder diese Illusion des Authentischen.“* Von den beiden Künstlern habe ich zuvor noch nie etwas gehört. Ich lerne: Das Fotografen-Paar hat seit 1970 zusammen gearbeitet und ausschließlich gemeinsam ausgestellt. (Barbara Leisgen ist im April 2017 gestorben.) Ihnen ist es mit Hilfe eines selbst entwickelten Verfahrens gelungen, das Sonnenlicht fotografisch festzuhalten und sie gehören zu den Begründern der Lichtkunst. Darüber hinaus haben sie einen Beitrag geleistet zur Experimentellen Fotografie und der Environment-Kunst, die sich mit dem Verhältnis von Objekt und Umgebung auseinandersetzt. Ihre Arbeiten sind in den bedeutendsten Museen und Kunstsammlungen zu sehen. Und jetzt in Frankfurt. Schau ich mir an.

*nach: www.archiv.vm2000.net

Mimetische Landschaften – Barbara und Michael Leisgen, Vernissage Galerie Heike Strelow, Schwedlerstr. 1 – 5, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei, Ausstellung bis 17.02.

Bis Ende Januar: Filmmuseum Frankfurt/ Abgedreht!

(Andrea)

Drei Wochen Weihnachtsferien wollen bewältigt sein und für alle, die nach den Feiertagen alle Würfel- und Brettspiele bespielt, Serien und Weihnachtsfilme geschaut haben: Wie wäre es mit einem eigenen Film? In drei Stunden! Geht derzeit noch in der Filmwerkstatt im Filmmuseum. Wir waren neulich dort und es war ein großer Spaß. Erst in der Gruppe Genre und grobe Story ausdenken und festlegen, dann im Fundus Kostüme raussuchen und schließlich in den Kulissen (und die sind wirklich toll, toll, toll) in Szene setzen. Gondrys Filmwerkstatt im Filmmuseum, noch bis 28. Januar, Voranmeldung unbedingt erforderlich: http://bit.ly/2By9iig

V O R S C H A U
Dienstag 23. Januar: SPOTLIGHT

(DANIELA)

Oh, wie sehr ich mich auf diesen Abend freue. Wir waren beim ersten Spotlight dabei und es war ein unglaublich toller Abend und das lag vor allem an dem überaus charismatischen Dirigenten Andrés Orozco-Estrada. Hammer Typ!
Ich kann Euch nur empfehlen: kauft Euch Tickets. Und wenn ihr jetzt denkt: ach ne Klassik ist nix für mich.. dann erst recht!

Spot on … Berlioz! - Zweites „Spotlight“-Konzert präsentiert die „Symphonie fantastique“ mit Andrés Orozco-Estrada  
 

„Ein Riesenspaß“, „Ein Animateur dreht auf“ und „Ein voller Erfolg“ schrieben die Frankfurter Zeitungen nach der Erstausgabe von „Spotlight“ im Juni 2017. Großen Jubel und viel zu lachen gab es für das Publikum tatsächlich, da Andrés Orozco-Estrada Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ so enthusiastisch erklärte, dass kurzfristig sein Headset versagte. Am Ende durften sogar einige Zuhörer auf der Bühne mitmusizieren. Am Dienstag, 23. Januar, um 19 Uhr gibt es im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt wieder die Chance, ein klassisches Werk so lebendig vermittelt zu bekommen: Diesmal steht Hector Berlioz‘ „Symphonie fantastique“ auf dem Programm des hr-Sinfonieorchesters.
 
In dem rund einstündigen Gesprächskonzert eröffnen Chefdirigent Andrés Orozco-Estrada und das hr-Sinfonieorchester die Möglichkeit, die fünfsätzige Sinfonie des französischen Komponisten anhand von Anspielstellen, historischen Hintergründen und Anekdoten näher kennenzulernen. Dabei geht es um Fragen wie: Welche Erlebnisse verarbeitet Berlioz in seinem quasi-autobiografischen Werk? Was bedeutete das Glockengeläut im letzten Satz? Und wie unterscheidet sich die Sinfonie von anderen zeitgenössischen Werken der Romantik? All dies möchte der Dirigent dem Publikum vermitteln. „In der ‚Symphonie fantastique‘ steckt sehr viel Drama“, sagt Orozco-Estrada, „Berlioz war verliebt und hatte sehr viele verrückte Ideen für seine Sinfonie. Und all das kann man hören.“

Dienstag, 23. Januar 2018, 19 Uhr
Alte Oper Frankfurt, Großer Saal
Karten: 24 Euro (Schüler/Studierende/Auszubildende bis zu 50 Prozent Ermäßigung) unter Telefon 069/155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de
Weitere Informationen:
www.hr-sinfonieorchester.de
www.youtube.com/hrsinfonieorchester
www.facebook.com/hrsinfonieorchester

Foto: (c) hr/Sascha Rheker

Vorschau: hr-Filmbruch am 14.Januar

(Andrea) 

Zu einem Fernweh-Frühstück lädt der Wiener-Hof heute ein, ein echter Leckerbissen, es geht nach Sansibar: "Der Sansibar-Archipel ist eine Gruppe von drei größeren und mehreren kleineren Inseln vor der Küste Tansanias: Benannt ist er nach der größten und bekanntesten Insel Sansibar, die heute offiziell Unguja heißt. Die Inseln gehören zu Tansania und es verkehren täglich mehrere Fähren und moderne Schnellboote zwischen Dar es Salam auf dem Festland und Sansibar Stadt. Der Film schildert das Leben und den Alltag im Sansibar-Archipel. Er zeigt, wie die eleganten Boote mit Hilfe einfachster Werkzeuge entstehen undwie sie von den Menschen genutzt werden. Er führt dabei in eine Welt, in der längst die Moderne Einzug gehalten hat, wo aber die jahrhundertalte Bauweise der Fähren heute und auch in nächster Zukunft noch unverzichtbar ist für den funktionierenden Warenaustausch und den Transport der Inselbewohner. "Autor des Filmes ist Peter Weinert. Seit 1984 hat er mehr als 60 Dokumentarfilme der Reihen »Länder Menschen Abenteuer«, »Reisewege zur Kunst« und zahlreicher arte Produktionen für »Entdeckungen« und »Wunderwelten« gemacht. Die Reihe »Fährpassagen« ist eine Co-Produktion des Saarländischen Rundfunks mit dem Hessischen Rundfunk in Zusammenarbeit mit arte. Fimstart um ca. 11:30 Uhr. Peter Weinert und Jürgen Volz werden, wenn es ihnen die Zeit erlaubt anwesend sein und gerne Fragen zum Film beantworten. Beginn 11:00 Uhr, Eintrittspreis: 20 €, Wiener Hof in der Langener Straße 23, www.wiener-hof.de


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