01.12.2017
Inhalt: Kopfkino und das schwache Geschlecht / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E D R U C K T E S / Freitag 1. Dezember: Welt-Aids-Tag / Freitag 1.-Sonntag 3. Dezember: Filme zum Thema Aids/HIV / Freitag 1. Dezember: Die Toten Hosen / Freitag 1. Dezember: DADA PARTY / Freitag 1. Dezember: 11 Freunde / Freitag 3.- Sonntag 10. Dezember: NOVALIS. Hymnen an die Nacht / Freitag, 01.12. bis Sonntag, 03.12. bzw. Mittwoch, 20.12. Bewegtbild / Freitag, 1. Dezember: OF/Kollektionsverkauf / Samstag, 2. Dezember: Kunst gucken / Samstag 2. Dezember: The Exitements / Samstag 2. Dezember: Fotoausstellung / Samstag 2. Dezember + Sonntag 3. Dezember: „OFFENES ATELIER“ / G E R O L L T E S / Samstag, 2.Dezember: OF/ Bernard lädt ein / Samstag, 2.Dezember: FFM/ Geschichten aus Moraland / Samstag, 2. Dezember: OF/ Barabend mit Wichteln / Samstag, 2. Dezember:OF/ Musikbar / Sonntag 3. Dezember: The Lokal Listener / Sonntag 3. Dezember: Performatives / Sonntag, 3.Dezember: OF/ HfG Fashion Flohmarkt / Sonntag, 3. Dezember und ff: OF/ Kinderwelten / Sonntag, 3.Dezember: OF/ Hafenkonzert / Montag 4. Dezember: SALON MONDAINE #19 / Montag, 4. Dezember: Literatur / Montag, 4. Dezember: „ICH HABE SO VIEL ZU SAGEN“ / Dienstag, 5. Dezember: OF/ Kleines Klavierkonzert / Mittwoch, 6.Dezember: OF/ Weihnachtsfeier / Mittwoch, 6. Dezember: NSU-Monologe / Donnerstag 7. Dezember: EINAR STRAY TRIO / Norwegen / Donnerstag, 7.Dezember: FFM/ Morgan James / V O R S C H A U / 8.-10. Dezember: Sex, Money & Respect: Männlichkeit zwischen Gangsta- und Queerrap. / Freitag 8. Dezember: Kapellchen Schellack: ‚Eine kleine Sehnsucht’ / Sonntag 17. Dezember: Shantel & Friends in der Kapp / Silvestertipp – Richard III / Impressum

Kopfkino und das schwache Geschlecht

Ach herrje, kaum hatte ich letzte Woche in Bezug auf Jamaika und in Anspielung auf Kenia den Begriff "Flotten Dreier" auf's Papier gebracht, ging bei einigen sofort das Kopfkino los...Ich bringe Euch jetzt ganz schnell wieder runter: Es ist der 1. Dezember: ich habe brav über Nacht die Adventskalender bestückt, werde am Wochenende die Wohnung weihnachtlich schmücken und auf dem Balkon den Lichterkettenwettstreit mit meinen italienischen Nachbarn eröffnen. In jeder freien Minute werde ich am Backofen stehen und Ausstecherli backen und abends die Socken fertig stricken...
Was man eben so als schwaches Geschlecht so macht..

BAM! Was habe ich mich heute morgen aufgeregt, als ich den Beitrag von Frauke Petry zur #meetoo Debatte gesehen habe. Da sagt die doch: „Ich habe nichts dagegen, dass Frauen weiterhin das schwache Geschlecht sind, weil wir objektiv anders sind als Männer“. (https://www.facebook.com/docupy/videos/551198585223882/)

Wahnsinn! Mehr fällt mir dazu jetzt nicht ein, denn ich habe keine Lust so miesgelaunt ins Wochenende zu starten. Aber passend zum Thema möchte ich Euch eine Veranstaltung besonders ans Herz legen: Es ist die Hip Hop Konferenz: Sex, Money and Respect: Männlichkeit zwischen Gangsta- und Queerrap Am kommenden Wochenende im mousonturm. Schaut mal in der Vorschau.

Ansonsten gibt es noch viele andere tolle Veranstaltungen und ich möchte mich an dieser Stelle nochmal ausdrücklich bei meinen tollen Co-Autorinnen bedanken, die immer soviel Zeit investieren, um tolle Tipps für Euch zusammenzustellen.


Das sind: Andrea Ehrig, Petra Manahl, Martin Grün und Uwe Schwöbel.

So, jetzt muss ich mich sputen.

Kommt gut in den Tag.
A presto

Daniela

(Und an alle Neuleser*innen: macht ruhig bei den Gewinnsielen mit!)

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net

1 x 2 Tagestickets (Sonntag) für die Hip Hop Konferenz SEX MONEY & RESPECT im mousonturm. Gewinnfrage: wie heißt der von Petra und mir sehr geschätzte Grafitti Künstler aus Frankfurt, der dort u.A. ausstellen wird? 

2 x 2 Gästelistenplätze für Soolfood & das Konzert der EXITEMENTS am Samstag. Gewinnfrage: Was empfehle ich für Mittwochabend?

1 x 2 Gästelistenplätze für die Silver Series Super Dada Dada Show am Samstag im Kunstverein Montez. Gewinnfrage: In welchem Club erblickte DaDa das Licht der Welt?

2 x 2 Tickets für das Theater Willy Praml Novalis.Hymnen an die Nacht am Sonntag, 3.12. Gewinnfrage: Welche Ausstellung empfiehlt Petra für Samstag?

2 x 2 Tickets für "Ich habe so viel zu sagen“ - Clemens Brentano. Kommentierte Lesung mit Isaak Dentler am Montag 4.12. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Montag?

2 x 2 Tickets für The Lokal Listener am Sonntag im mousonturm. Gewinnfrage: Was empfiehlt Uwe für heute Abend?

3 x 2 Tickets für das Symposium: Salon Mondaine #19 Conscious Living am Montag, den 4.12. im NM57. Gewinnfrage: Wie heißt die Sängerin der Exitements?

4 x 2 Kinotickets für Filme, die anläßlich des Welt-Aids-Tages im Filmforum Höchst gezeigt werden. (Freie Filmauswahl). Gewinnfrage: was empfehle ich für Sonntagvormittag?

3 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert vom Einar Stray Trio am Donnerstag in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Was empfiehlt Martin für den 8.12.?

 

******************************************************************
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Karten für das Konzert von Morgan James am 7. Dezember im Frankfurter nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: Welche Mädchenband schauen sich Dany und Julia am 1. Dezember an?

G E D R U C K T E S

(Petra)

Unleidlich mit einer Prise Selbstmitleid im Nachbeben der Grippe. Da brauch ich literarische Schokolade und greife zum kitschverdächtigen japanischen Erfolgsautor Haruki Murakami: „Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah“. Alleine zum Titel und der ewigen Sehnsucht nach dem passenden Menschen könnte ich eine Seite füllen, aber ich lass es mal unkommentiert stehen. Auf dem Cover ein Schmetterling in herbstlichem Farbverlauf. Ich muss wirklich krank sein. Doch dann die Überraschung: Ich lese keine zuckrig-fantastischen Erzählungen, sondern Stories, die auf dem Punkt sind. Die mitunter geradezu wortkarg genau den Moment fassen, in dem ein Leben kippen – kann, wenn man ihn vorüberziehen lässt. Oder die andeuten, dass ein anderes Leben eine Illusion ist. Zum Glück, vielleicht. Unwirkliche Momente mit grünen Monstern und tanzenden Zwergen – aber möglicherweise sind sie die wahren. Wer weiß das schon. Murakamis Geschichten erinnern an die großen US-Erzähler wie Chandler und Carver (deren Werke er übersetzt hat).



Das besagte 100%ige Mädchen, zufällige Begegnung in einer kleinen Seitenstraße in Harajuka. „Ehrlich gesagt, ist sie nicht besonders hübsch. Sie ist weder besonders auffällig, noch ist sie schick gekleidet…Aber trotzdem weiß ich schon aus fünfzig Meter Entfernung: Sie ist für mich das 100%ige Mädchen.“ Doch der Ich-Erzähler lässt sie vorübergehen – ohne ein Wort. Die Worte findet er später, zu spät. Er hätte ihr eine traurige Geschichte über ein schicksalhaftes Wiederverlieren eines Mädchens und eines Jungens erzählt. Matrjoschka-gleich verschachtelter Verlust. Vielleicht ist das 100%ige Mädchen auch einfach keins zum Miteinander-Altwerden. Sondern das ideale Bild, das Sehnsucht bleibt.



Eine meiner liebsten Erzählungen ist die über einen jungen Studenten mit dem tollsten Nebenjob der Welt: Er beantwortetet Briefe. Mit seinem Schreibcoaching nimmt er Anteil am Leben seiner Schreiberinnen (es dürfen laut Statuten der „seltsamen kleinen Firma“ nur Frauen sein, die ihn als männlichen Paten bekommen bei „Lernen auch Sie Briefe schreiben, die zu Herzen gehen“). Und ihm wird klar, dass viele von ihnen niemanden sonst haben, dem sie sich mitteilen können. Nachdem er gekündigt hat, lädt ihn seine erste Briefschreiberin zum Essen zu sich ein. Eine intime Situation, aus der nichts folgt. Als vage Option bleibt sie ihm noch Jahre danach in Erinnerung. Mehr nicht.

Freitag 1. Dezember: Welt-Aids-Tag

(Daniela)

Ich will es irgendwie schaffen heute in die Paulskirche zu gehen. Ich hab zwar keine Lust auf Peter Feldmann, aber Volker Beck wollte ich schon immer mal reden hören.

Alljährlich veranstaltet die AIDS-Hilfe Frankfurt die deutschlandweit größte Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag. Diese findet in der Frankfurter Paulskirche statt. Zum ersten Mal geschieht dies in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Hessen.
Hierbei wird das AIDS-Geschehen in einem weiteren gesellschaftspolitischen Kontext diskutiert. In diesem Jahr widmet sich die Veranstaltung dem Thema „SprachGewalt“. Dabei wird der verbale Umgang innerhalb, außerhalb und mit der LGBTIQ*-Community sowie selbstredend mit HIV und AIDS Lebenden beleuchtet.

Die Begrüßung übernimmt Vorstandmitglied Christian Setzepfandt, durch das Programm führt Jascha Habeck.
Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Peter Feldmann hält Florian Beger von der AIDS-Hilfe Hessen einen Vortrag zum Thema.

Hauptredner wird Volker Beck sein, der sich seit über 30 Jahre aktiv in der Politik für Rechte und Gleichstellung der LGBTIQ*-Gemeinschaft eingesetzt und dieses Jahr die „Ehe für alle“ noch vor seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag mit auf den Weg gebracht hat.

Im Anschluss daran findet eine Talkrunde mit Experten aus dem Kompetenznetz HIV/AIDS sowie der LGBTIQ*-Community statt:

  • Annette Piecha (Kompetenznetz HIV/AIDS e. V.)
  • Jessica Purkhardt (LGBTIQ*-Aktivistin)
  • Joachim Letschert (Pressesprecher CSD)

Der musikalische Beitrag kommt von Markuz Walach.

Im Anschluss zur Veranstaltung erfolgt gegen 20:00 Uhr der traditionelle Trauermarsch zum AIDS-Memorial an der Peterskriche mit der dortigen Verlesung der Verstorbenen.

Beginn: 18 Uhr

Ort: Paulskirche Frankfurt, Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt

Freitag 1.-Sonntag 3. Dezember: Filme zum Thema Aids/HIV

(Daniela)

Begleitend zum Welt-Aids-Tag zeigt das Filmforum Höchst drei thematisch passende Filme:

„Ich kam zu ACT UP mit all meinen Todesängsten, isoliert, von meiner Familie abgeschnitten und dort entdeckte ich einen unglaublichen Ort, der mir eine beachtliche Energie gab. ACT UP war das beste antivirale Mittel, das ich finden konnte.“ (Christophe Martet, Präsident von ACT UP 1994 – 1996). Als Reaktion auf die Ignoranz gegenüber der Immunschwächekrankheit „Aids“ gründete sich die Bewegung ACT UP Anfang der 1990er Jahre in Paris und machte schon bald durch spektakuläre und radikale Aktionen auf die Lage der an Aids erkrankten Personen aufmerksam. Ziel ihrer Angriffe waren sowohl die politisch Verantwortlichen als auch die Pharmaindustrie mit ihrer profitorientierten Politik. Unter Beteiligung ehemaliger ACT UP - Aktivisten hat nun Robin Campillo mit 120 BPM (120 battements par minute – 120 Schläge pro Minute) einen sehr emotionalen und authentischen Film gedreht, der die Geschichte von ACT UP erzählt und in Cannes mit Standing-Ovations gefeiert wurde.
In Deutschland beschäftigte sich Rosa von Praunheim seit den achtziger Jahren auf seine besondere Weise ebenfalls intensiv mit diesem Thema. Sein als einer der ersten Filme zum Thema AIDS 1985/ 86 entstandener Film Ein Virus kennt keine Moral wird wieder einmal gezeigt, zudem Überleben In Neukölln Praunheims neustes Werk über die Diversität des Lebens im Berliner Stadtteil Neukölln.
 
Termine:  http://filmforum-höchst.com/programm-kalender.html
Filmforum Höchst Emmerich - Josef - Str. 46a, 65929 Frankfurt , Eintritt 7 €, Frankfurt Pass 3,50 €
Es ist nicht weit weg: S1 und S2, 10 min ab HBF bis BHF Höchst, von dort 4 min zu Fuß, Autoparkplätze am Höchster Markt um die Ecke (kostenfrei), Fahrradstellplätze vor der Tür

Freitag 1. Dezember: Die Toten Hosen

(Daniela)

Endlich ist es soweit: Mädelsband! Ich freue mich total auf meine Freundin Julia und auf die Toten Hosen.
Seitdem ich nicht mehr bei Rock am Ring arbeite sehe ich die garnicht mehr und das letzte Konzert mit Julia in der Festhalle ist auch schon ein paar Jahre her..

Also: Her mit dem Bier und der lauten Musik!

Freitag 1. Dezember: DADA PARTY

(Daniela)

Und weil ich bei den Hosen bin kann ich nicht zur Silver Series Super Dada Dada Show in den Kunstverein Familie Montez gehen. Echt schade, denn Sigi sagt die Abende sind super. Diesmal dabei:

REVEREND BEAT-MAN // MISS TULA TRASH // CORINNA MAYER // SANDIP SHAH // PETER WOLF // WOLFGANG KLEE // MARTIN HOLZSCHUH // POLTERGEIST MACHINE // HANNA RUT NEIDHARDT // JOSETTE PONETTE // THE PONEYMEN // TRASHLAND // TO KÜHNE // SIGI ZORN // SINDDA // LÖW
MACKE

Über jeden Künstler könnte man viel schreiben. Ich fokussiere mich auf: REVEREND BEAT-MAN. Er präsentiert: Primitive Preacher-Gospel-Punk-RnR Live Blues Trash Ceremony

Hallelujah, ihr Sünder – geht auf die Knie und betet! Allzuviele Worte zu verlieren, hieße wohl "Bibeln nach Rom zu tragen", denn der Schweizer REVEREND BEAT-MAN dürfte eigentlich jedem Rock´n´Roll-Interessierten bekannt sein – und zwar als Sänger und Gitarrist von THE MONSTERS, einer der besten und erfolgreichsten Garage-Rock´n´Roll-Bands Europas, sowie auch als Betreiber von Voodoo Rhythm Records (dem wohl besten europäischen Label für Trash-Rock´n´Roll).

REVEREND BEAT-MAN (wie er sich heute nennt) begann seine Karriere im Jahre 1984 als "One-Man-Band" in der Tradition von HASIL ADKINS und anderen "Rock´n´Roll-Einzelkämpfern". Als LIGHTNING BEAT-MAN nahm er haufenweise Platten auf, tingelte mit seiner "Wrestling-Rock´n´Roll-Show" durch die Lande und feierte in der ganzen Welt (nicht nur sportliche) Erfolge. Nach einem tragischen Unfall mußte er seine Wrestling-Karriere zwar leider zu Grabe tragen, entstieg diesem aber sogleich wieder – geläutert! Seitdem nennt er sich REVEREND BEAT-MAN und ist im Auftrag des Herrn und der "Blues Trash Church" unterwegs!

Heutzutage bietet REVEREND BEAT-MAN den "Wiedererweckungs-Gottesdienst" eines durchgeknallten Wanderpredigers der US-amerikanischen Südstaaten im Trash-Format und dazu gibt es "Primitive Preacher Rock´n´Roll" und Gospel-Blues-Punk – und daß es furios zugeht, wenn REVEREND BEAT-MAN die Bühne betritt, kann sich wohl jeder denken, der sich noch an seine legendäre "Wrestling-Rock´n´Roll-Show" erinnert: Mal gibt REVEREND BEAT-MAN den verblendeten Fernsehprediger, mal einen besessenen Hausierer im Namen Gottes, mal den vom Teufel besessenen Gospel-Shouter und erinnert insgesamt an einen SCREAMING JAY HAWKINS, der die Religion für sich entdeckt hat und eine wahre "Trash-Messe" zelebriert. Diese unglaubliche Show muß man mit seinen eigenen Augen gesehen haben, um es zu glauben und es bezeugen zu können, denn das hier ist der pure Wahnsinn!

MONTEZ // Freitag 1.12.2017 // 20h // AK 18€ // Ermäßigt 10€

KVFM - Kunstverein Familie Montez e.V. - Honsellbrücke am Hafenpark
Honsellstr. 7 - 60314 Frankfurt am Main - www.kvfm.de
Tickets: www.adticket.de/Reverend-Beat-Man.html

Freitag 1. Dezember: 11 Freunde

(Uwe)

11 Freunde – „Jens Kirschneck & Philipp Köster lesen vor und zeigen Filme“


Jeden Monat lese ich das Magazin 11 Freunde wegen der vielen interessanten Geschichten über den Fußball. Insbesondere die ausgedehnten Interviews mit interessanten Persönlichkeiten, teilweise deutlich abseits vom aktuellen Spielgeschehen, finde ich großartig. Gegründet wurde das Magazin unter anderem von Philipp Köster, einem leidenschaftlichen Fan von Arminia Bielefeld, der auch heute noch Chefredakteur der Zeitung ist. Trotz aller Ernsthaftigkeit und fachlicher Kompetenz, bleibt im Magazin ausreichend Raum für humorvolle Geschichten. Die stehen nun im Mittelpunkt, wenn Köster selbst und sein Kollege Jens Kirschneck Texte und Filme in Offenbach präsentieren. Bei Eventim schrieb ein Besucher über eine vergangene Veranstaltung „die Lesung war amüsant, volksnah und voller Anekdoten.“. Eine berechtigte Erwartungshaltung auch für den Abend in Offenbach.

01.12.17 (20:00 Uhr, OF, Alte Schlosserei auf dem EVO-Gelände)

Freitag 3.- Sonntag 10. Dezember: NOVALIS. Hymnen an die Nacht

(Martin)

NOVALIS. Hymnen an die Nacht im Theater Willy Praml
Wiederaufnahme am Freitag, 3.12. in der Naxoshalle
Wunderbar ist das auf Naxos  –  wenn der Namensgeber des Theaters am Einlass persönlich die Eintrittskarte abreißt, dann ist das wie ein persönliches Präludium für das, was kommt: mit großer Bestimmtheit ein lohnenswertes Theaterereignis!
Diesmal steht Willy Praml nicht vor, sondern tatsächlich auf der Bühne: Novalis. Hymnen an die Nacht – Die Nacht und der Tag – Das Göttliche und der Mensch. Große Worte! Und der Abend ist auch ein großer. Immer haben die Inszenierungen bei Willy Praml eine Doppelbödigkeit, nie geht’s nur um das Werk alleine; es sind auch die Querbezüge zu Politik, Aktualität und Gesellschaft, die Denkräume aufmachen und lohnend sind.
Diesmal geht’s um Romantik, zunächst. Der Novalis Text gilt als die bedeutendste Dichtung der Frühromantik, ein Loblied auf die Nacht. Und für Willy Praml war der Gedichtzyklus lebenswegweisend: als Teenager und Klosterschüler hat er ‚Novalis‘ auswendig gelernt und vorgetragen! Das ist 60 Jahre her. Praml erinnert sich: an Kindheit, Mutter (gespielt von Maria Niesen), das klein sein und groß werden, sein Lesen im Dunkeln… Der 75-jährge wird tatsächlich zum Jungen und krabbelt unter den Küchentisch. Praml bietet uns unter der Folie des Romantischen den Einblick in sein eigenes Aufwachsen. Und dass dies, was Kindheit heißt, nicht immer romantisch von statten geht, wissen wir alle…
Es ist ein Abend, in dem Mensch, Text und Musik (gespielt wird live von Leonhard Dering Schuberts Klaviersonate D960) in einen Dialog eintreten und zu einem Ganzen finden. Und wir werden mit(hinein)genommen. Ein persönlicher und starker Abend!
Als Appetitmacher der Link zum youtube-Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=-1QqaiQpUQ4&feature=youtu.be

Vorstellungen am Freitag, 1., Samstag, 2., Sonntag, 3., Freitag, 8., Samstag 9. und Sonntag, 10. Dezember jeweils um 20.00h.

Für die Vorstellung am Sonntag, 3.12. gibt’s oben Tickets zu gewinnen!

Freitag, 01.12. bis Sonntag, 03.12. bzw. Mittwoch, 20.12. Bewegtbild

(Petra)

Am Donnerstag hat die B3, Biennale des bewegten Bildes begonnen. Leitthema ist „On Desire“ – mir sehr sympathisch. Noch bis Sonntag verhandeln rund 250 geladene nationale und internationale hochkarätige Akteure aus Kunst, Medien und Technologie über die Zukunft des bewegten Bildes. Wenn ich überlege, wie es vor fünf Jahren gestartet ist, und an das Fest im Hermann-Abs-Saal (ohne Heizung an einem kalten Winterabend, aber mit vielen lieben Menschen), ist es beeindruckend, was HfG-Präsident Bernd Kracke und sein Team mittlerweile aus der B3 gemacht haben. Chapeau. In der Leitausstellung mit teilweise großartigen Arbeiten im Festivalzentrum in der Junghofstraße stehe ich jetzt nur wenige Meter neben besagtem Saal. Retro-Glück in den Ex-Deutsche-Bank-Büros kurz vor dem Abriss.
 Beeindruckend ist auch die Installation von Federico Solmi am Schauspiel Frankfurt. „New York-Feeling“, kommentiert mein Begleiter. Neben Ausstellungen laufen in den nächsten Tagen Filme (auch 360 Grad-Filme!!).
Manche Programmpunkte noch bis 20.Dezember.
Also: Schaut doch mal rein: http://www.b3biennale.de/B3-Programm.html

Freitag, 1. Dezember: OF/Kollektionsverkauf

(Andrea)

Weil ich heute kein Türchen öffnen kann und bei dem Wetter den Blues habe, beschenke ich mich selber und gehe in die Heynefabrik zum Kollektionsverkauf (wenn ich mir das so vornehme, finde ich eh nichts und schone mein Budget :-): "Coole Outfits sind ein schönes Geschenk unter dem Weihnachtsbaum. Wer nicht bis Weihnachten warten will, beschenkt sich selbst!Und wie immer gibt es die Musterteile der Kollektionen der nächsten oder übernächsten Saison zum unschlagbaren Heyne Fabrik Kollektionsverkaufs-Preis. Da ist für jeden Geldbeutel und Style garantiert das Richtige dabei.Die etwa 20 Showrooms öffnen für euch am: FR / 1. Dez / 10-20 Uhr SA / 2. Dez / 10-16 Uhr ORT ist wie immer die Heyne Fabrik in Offenbach: Ludwigstraße 180C

Samstag, 2. Dezember: Kunst gucken

(Petra)

Bei Jana und Julian in der Schwalbe54 ist es immer schön-entspannt, ihr „Wintersalon“ genau das Richtige für diesen Samstagabend. Ein Kanapee und seine Skandale: bereits zum vierten oder fünften Mal laden sie herzlich ein, dabei zu sein - fantastisch ungewohnt! Eine ordentliche Portion Kunst gibt es natürlich auch.



Wintersalon, Schwalbe54, Schwalbestr. 54, Uhrzeit: ab 19 Uhr, mit gutem Wein und sexy Snacks und Kunst von:
Aleksandra Owzcarek , Benjamin Tiberius Adler, Birte Svea Metzdorf, Diana Catherine Eger, Florian Friesenhahn, Garage Gnawa, InFinite Names, Kai Lippok, King Roy, Nina Boerckel , Patrick Brockmann, Petra Geiger, Pramila Chenchanna, Marcus Vennen, Martin Stoya, Richard Williams, Stefan Thürck, Tillmann Hanel

Samstag 2. Dezember: The Exitements

(Daniela)

Ich habe einer Freundin versprochen, dass ich mit ihr zusammen die "Anstandsfrau" auf dem 18. Geburtstag ihrer Tochter bin. Was ich total vergessen habe, dass man ja mit 18 bestimmt bis zum Sonnenaufgang feiert... na toll. Aber versprochen ist versprochen.

Wäre ich also nicht in Alt Sax, wäre ich heute Abend bei den EXITEMENTS. Ich habe die Band schon zweimal gesehen. Das 1. Mal vor 2 Jahren durch Zufall vor 20 Leuten auf dem Yachtklub und letztes Jahr im Hafen2.
Sie sind wirklich sehr sehr gut. Die kleine zierliche Sängerin Koko hat ein unglaubliches Temperament, was man von ihren männlichen Bandmitgliedern nict behaupten kann, aber vielleicht ist das auch so gewollt.
Auf jeden Fall hat sie Robert wieder nach Frankfurt geholt. Klasse!

Soul - Funk - Modern - Northern - Boogie - Discofunk - Oldschool Rap

ein bis zweimal im Jahr präsentiert das Soulfood Team auf ihren beliebten Events Ausnahmebands aus dem Funk & Soul Spektrum. Zur Primetime auf der Party im Dezember spielen diesmal die energiegeladenen Excitements aus Barcelona auf. Die Sängerin Koko erinnert unglaublich an die junge Tina Turner und bringt ebensoviel Power und Stimme auf die Bühne. Seit 2010 gibt es diese fantastische Formation, auf vielen Tourneen durch Europa haben sie so manche Halle zum Überkochen gebracht. Kaum eine zeitgenössische Band transportiert heute die Energie des 60s Soul so gut wie "The Excitements".
Reservierungen für die Abendkasse möglich unter info@soulfood-ffm.de
Abendkasse: 22,00 €
Djs: Sportwagen – Soulfood Resident
 Mr. Brown - Last Penny/ Soulfood/ Baltic Soul

James the Bar at the English Theatre, Gallusanlage 7, Einlass 22.30 Uhr

Samstag 2. Dezember: Fotoausstellung

(Daniela)

Unser Wochenende ist voller Termine.. schade, zu gerne wäre ich zu Simones Ausstellungseröffnung gegangen. Sie hat das 1. Lebensjahr ihrer Tochter aus ihrem Blickwinkel fotografiert (mit Speis und Trank). Dazu gibt es noch weitere, sehr interessante Projekte von 14 weiteren FotografInnen zum Thema Familie und 'in Verbindung setzen'um Simones Fotos zu sehen.
Unter Leitung des Ostkreuzfotografen Heinrich Voelkel haben sich 12 FotografInnen damit auseinandergesetzt. Es entstanden Arbeiten von der subtilen Beobachtung der eigenen Familienlebensumstände bis zur extrovertierten Darstellung einer Fetisch Club Familie.

Die FotografInnen: Alexandra Gronen, Andrea Gappisch, Andrea Klein, Charlotte Troll, Elke Krämer, Marina dˋOro, Simone Schnabel, Hans–Werner Franz, Dirk Johanns, Jan Sievers, Ralf Müller, Volker Bannert, Wolfgang Raith

Die Ausstellung läuft bis 30.12.17 und kann an Wochenenden von 10-18 Uhr und Freitags von 19-21 Uhr besucht werden
Kunstraum KA:OST FFM Hanauer Landstr. 48a 60314 Frankfurt

Samstag 2. Dezember + Sonntag 3. Dezember: „OFFENES ATELIER“

Anzeige

Samstag 02. Dezember + Sonntag 03. Dezember: „OFFENES ATELIER“
Pan-Art eine neue Art des Malens

 
Die Künstler Anna und Thorsten Frank (ToRos) präsentieren Ihre neuesten Werke im Pan-Art-Stil, angelehnt an den abstrakten Expressionismus.
Das Besondere an der Pan-Art sind die nach einer eigenen Rezeptur angemischten, leuchtenden und lasierenden Farben.
Diese werden in mehreren Schichten mit Farbrolle, Pinsel und Spachtel aufgetragen.
Das Ergebnis sind sehr ausdrucksstarke Werke, die bereits auf internationalen Kunstmessen und in Galerien ausgestellt wurden und nächstes Jahr z.B. in München und Kopenhagen zu sehen sind.
 
Das Atelier ist an beiden Tagen von 11-18 Uhr geöffnet.
 
Atelier Frank, Bertolt-Brecht-Str. 5, 61118 Bad Vilbel
www.frank-design-bv.de

G E R O L L T E S

(Uwe)

Es gibt Fußballspiele, die aus unterschiedlichsten Gründen in die Geschichte eingehen. Mit der Einführung von Videoschiedsrichter und Torkamera wird es Skurriles wie „Phantomtore“ (wie in Wembley 1966) oder „Hand-Gottes-Tore“ (wie in Mexico 1986) wahrscheinlich nicht mehr geben, offene Schlagabtausche und fantastische Aufholjagten werden wir aber weiterhin erleben können. Insbesondere in Pokalwettbewerben und der K.O. Runde von Welt- und Europameisterschaften, weil hier einzelne Begegnungen über das Weiterkommen entscheiden. Spiele wie Bayer Uerdingen – Dynamo Dresden im UEFA Cup 1986, als die Uerdinger in einer Halbzeit sechs Tore schossen, oder Deutschland – Italien bei der WM 1970, mit fünf Toren in dreißig Minuten Verlängerung, bleiben über Jahrzehnte im Gedächtnis.

Auch in der Bundesliga gibt es Begegnungen, an die man sich längere Zeit erinnert. Das sind dann in der Regel die hoch dramatischen Spiele am Saisonende, wenn es um Meisterschaft oder Klassenerhalt geht. Wie die Begegnung Eintracht Frankfurt – 1 FC Kaiserslautern im Sommer 1999, mit dem entscheidenden Tor nach „Fjörtoft-Übersteiger“ in letzter Minute. Spektakuläre Spiele während der laufenden Saison werden im Vergleich dazu schneller vergessen, weil der Zirkus nach Abpfiff gleich weiterzieht. Das Spiel Borussia Dortmund – Schalke 04 aus der letzten Woche wird aber noch einige Zeit nachhallen, weil die Schalker im Ruhrpott-Klassiker in der zweiten Halbzeit einen 0-4 Rückstand aufholen konnten. Liegt eine Mannschaft so deutlich hinten, ist das Spiel für gewöhnlich gelaufen. Dann lehnen sich alle etwas zurück: Der Fan (singt freudetrunken oder trinkt frustriert), der Schiedsrichter (lässt es einfach "laufen") und die Spieler beider Mannschaften (verwalten das Spiel und denken an das nächste Tattoo). Doof kann es für die hoch führende Mannschaft nur dann werden, wenn die zurück liegende Mannschaft noch „brennt“ und sich nicht damit begnügt, das Ergebnis im Rahmen zu halten. So geschehen letzte Woche im Dortmunder Westfalenstadion. Dann ist der Trainer der einen Mannschaft der Held (Tedesco von Schalke) und der der anderen der Dumme (Bosz von Dortmund), obwohl es bei einem 4-4 für beide Vereine am Ende jeweils einen Punkt gibt.

Der Eintracht-Tipp (von einem Schalkefan)
Hertha BSC Berlin – Eintracht Frankfurt 2-0

Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen zu außergewöhnlichen Spielen
Die bitterste Tor, dass ich als Fußballfan je erlebte, war das 3-2 für Argentinien im Endspiel der Weltmeisterschaft 1986. Deutschland hatte in einer dramatischen Endphase einen 0-2 Rückstand durch zwei späte Tore von Rummenigge und Völler ausgeglichen und wieder Chancen auf den Titel. Die Mannschaft von Teamchef Beckenbauer wollte vor der möglichen Verlängerung aber zu viel. Die Folge: Ein genialer Pass von Diego Maradonna und Jorge Burruchaga lief alleine auf Toni Schumacher zu. Ex Leichtathlet Hans Peter Briegel versuchte ihn noch zu erreichen, schaffte es aber nicht. Endstand: 2-3.

Samstag, 2.Dezember: OF/ Bernard lädt ein

(Andrea)

Was anderes soll man bei dem trostlosen Wetter auch machen außer im Bett bleiben und Serien schauen oder shoppen? Nicht dieser Zeil-Einkaufswahn, sondern schön gemütlich zum nachmittäglichen Plausch mit Eva in der Etagerie, zu Alexandra in die Offenbar und weiteren 7 Orten. "Im “Designkiosk” zeigen verschiedene kreative Köpfe ihre handgemachten Werke, Peter Reichard von den Genussverstärkern am Goetheplatz präsentiert ausgewähltem Wein, Whisky & Gin, Anke von der Strandperle zeigt ihren Unikatschmuck...."Wie im vergangenen Jahr können Besucher von “Bernard lädt ein” Stempel auf ihrem Rundgang sammeln und diese später als Rabatt einlösen. Kreative Aktionen und kleine Köstlichkeiten werden auch jüngere Besucher bei Laune halten. - 350 Meter im Nordend, die Sie nicht verpassen sollten. 2. Dezember 2017, 15.00 – 20.00 Uhr - Schule für Mode.Design.Grafik (Bernardstr. 73), Die Genussverstärker und designmacherei (Bernardstr. 63a/ Goetheplatz), material-id (Bernardstr. 47, Innenhof), Strandperle (Ecke Bernardstr./ Taunusstr.), Haarstudio L’Arte by Maria (Ludwigstr. 118/ Ecke Bernardstr.), Etagerie & Maschenwahn (Taunusstr. 1/ Ecke Domstr.), offenbar e.V. (Taunusstr. 57), Pedalinski (Kaiserstr. 92/ Ecke Bernardstr.). 

Samstag, 2.Dezember: FFM/ Geschichten aus Moraland

(Andrea)

Ich bin bereits verplant, sonst hätte ich mir Karens Performance sicher & auch gerne angeschaut: "Auf poetisch sinnliche Weise wird von einer Welt erzählt, deren Bewohner - die Moraner - sich entschieden haben, wieder im Einklang mit der Natur zu leben. Wir brauchen nicht nur innovative Techniken, sondern auch neue Geschichten für die Welt von Morgen – eine Welt, in der Nachhaltigkeit zu einem der zentralen Werte in unserer Gesellschaft werden muss. Moraland ist ein Land, in welchem dies einst die Regel war, dann folgten Kriege der Egozentrik, in denen jeder am meisten nur für sich wollte… Gemeinschaftliche Feste beendeten die Kriege und nun ist das Volk auf der Suche nach der neuen Königin, die die Balance wieder vervollständigen wird. Texte von Stefan Behr/ Theater Anu, erzählt von Garmuug dem Steingärtner (Karen Rémy). Um 17 Uhr auf der Winterwerft in der Orberstraße 57.

Samstag, 2. Dezember: OF/ Barabend mit Wichteln

(Andrea)

Was für eine Frage, ob ich da Lust zu habe. Na, klar! Wenn die Damen in zum Barabend in die Marterie bitten, mit gepflegtem chillen in schöner Atmosphäre, Kuchen, Plätzchen, Weihnachtskaffee, harte Drinks UND Wichtelweihnacht (jeder bringt ein Wichtelgeschenk mit, was wir untereinander auslosen) habe ich da klar Lust zu. 20 bis 23 Uhr, Materie, Geleitsstraße 5

Samstag, 2. Dezember:OF/ Musikbar

(Andrea)

Ganz ehrlich: Es gab dieses Moment der Ungläubigkeit beim Lesen des Künstlernamens und der Synchronisierung mit unserer Stadt. Und wer weiß, vielleicht hätte Towns van Zandt auch wirklich in der Ohne Worte Musikbar gespielt irgendwann. Wenn er nicht vor zehn Jahren gestorben wäre. So gibt es Kino mit Filmdoku "Be here to love me - Townes van Zandt" und anschließendem Musikprogramm Americana, Blues, Folk, Country. Filmbeginn: 21h. Ohne Worte Musikbar, Heusenstammer Weg 6. 

Sonntag 3. Dezember: The Lokal Listener

(Daniela)

Da ich bestimmt erst im Morgengrauen nach Hause komme schaffe ich es mal wieder nicht zu Gregor Praml. Wirklich schade, denn diesmal hat er Sascha Wild zu Gast!

Am Sonntag, 3. Dezember, laden wir euch zum nächsten The LOKAL Listener – Gregor Praml trifft Sascha Wild ein! Sascha Wild spielt länger Schlagzeug als er laufen kann. Waren es zunächst Töpfe, Teller und anderes Küchenzubehör, mit dem er sich rhythmisch beschäftigte, so sind es heute neben dem Drumset viele elektronische Geräte, die sein Live-Spiel und seine musikalischen Kompositionen mitbestimmen.

11:00 Uhr, Lokal im mousonturm, Waldschmidtstraße

Sonntag 3. Dezember: Performatives

(Petra)

Die Hotel Poetry von Daniel Tobias Etzel im Sachsenhäuser „Hotel am Berg“ ist ein großartiges Format. Das finden auch viele andere Menschen – und der heutige Abend ist leider schon ausverkauft. Es ist eben zu schön, in dem kleinen Hotel mit diversen stilvollen Retro-Zimmern umher zu wandeln und in kleinen Gruppen die Künstler in den einzelnen Zimmern zu besuchen. Als ich schon einmal da war, erfuhr ich so von einem Fotografen die Geschichten hinter seinen Fotos aus der ganzen Welt, erlebte einen grandiosen Singer-Songwriter (wobei ich genau neben der Box auf dem Boden saß) und genoss die ganz besondere Atmosphäre dieses – im besten Sinne des Wortes – verwunschenen Hauses mit tollen Gastgebern.

Da die Abende mehrmals im Jahr stattfinden, tragt Euch am besten für deren Newsletter ein, wenn Ihr beim nächsten Mal dabei sein wollt: http://bit.ly/2stmkrd

 

 

Sonntag, 3.Dezember: OF/ HfG Fashion Flohmarkt

(Andrea)

Ich mag Flohmärkte! Wenn sie den Namen auch verdienen. Letztes Jahre habe ich es nicht zum Fashion Flohmarkt der HfG Studis geschafft, eventuell also dieses Jahr: "Wir öffnen die Türen um 11:00 Uhr und laden Euch herzlich ein, bei entspannter Musik, Kaffee oder Sekt nach Flohmarktschätzchen zu stöbern, Weihnachsgeschenke zu shoppen oder einfach einen gemütlichen Sonntag mit uns zu verbringen." Schlossstraße 31.

Sonntag, 3. Dezember und ff: OF/ Kinderwelten

(Andrea)

Museen sind so ziemlich die besten Orte bei dem Wetter - zumindest für Menschen mit Kindern. Alle anderen können einfach im Bett bleiben. Die, in diesem Fall, beneidenswerten. Obwohl, die verpassen dann die auch für Große schöne Ausstellung "Kinderwelten - Internationale Kinderbuchausstellung" mit dem diesjährigen Schwerpunkt Frankreich im Klingspor Museum." Schnitte, Popups, Kontraste, bewegliche Folien: In Kinderbüchern aus Frankreich ist auch über die Geschichte hinaus viel los. Inhaltlich haben die Kuratoren wieder geschaut, welche Themen auch über den Tag hinaus Relevanz haben und rund 300 Bücher ausgewählt. www.offenbach.de/klingspormuseum  

Sonntag, 3.Dezember: OF/ Hafenkonzert

(Andrea)

Das letzte Konzert vor dem Winterschlaf. Auch die emsigsten Recken brauchen mal eine Pause und mit Mariam The Believer verabschieden sich Alex und Andrea mit einem wundervollen Act in die Konzertpause (Kinslers Konzerttipp im Journal!!). Die Schwedin Mariam Wallentin ist mit ihrem Mann Andreas Werliin die Band Wildbirds & Peacedrums, sie ist Schauspielerin und sie trat mit ihrem solo-Projekt Mariam The Believer mit ihrer eigenen Band schon einmal im Hafen 2 auf, und das ist ein großes Erlebnis. Heute präsentiert sie ihr neues Album "Love Everything", das im Oktober veröffentlicht wurde und spielt zum ersten Mal auf der großen Bühne im Hafen 2 - und dort gehört sie auch hin! Silvesterparty im Hafen 2? Nie. Feiert heute mit uns! Das Jahresabschlussfest.Mit einer Gänsehaut-Band.Deren Schallplatten du besitzen solltest um sie zu verstehen aber live gesehen haben musst. Und das Beste: Die Band bringt scheinbar tatsächlich schwedisches Wetter mit! Also: Schneeschauerspaziergang am Fluss und dann ab in die gemütliche Hafenhalle! 16 Uhr. Eintritt auf Spendenbasis. www.hafen2.net

Montag 4. Dezember: SALON MONDAINE #19

(Daniela)

Ich gebe zu, wenn Nana mir diese Veranstatung nicht empfohlen hätte wäre ich nicht hingegangen... Aber so, schaue ich mir dieses neue Format an, dass es schon länger in Berlin gibt und jetzt auch nach Frankfurt kommt:

SALON MONDAINE #19 in FRANKFURT AM MAIN
Female Empowerment & Leadership - Symposium & Soultank


Thema: CONSCIOUS LIVING (+Consumption)

„Knowledge comes from learning,
wisdom comes from living." — Anthony Douglas Wiliams

Mia Florentine Weiss (Künstlerin)
Dr. Maja Goepel (Polit-Ökonomin, Generalsekretärin WBGU)
Kristin Heckmann (CSR-Beauftragte Hessnatur)

Montag, 04.12.2017, 19.00 Uhr Einlass, 19.45 Uhr Beginn
@ NM57 - Frankfurt am Main

Musik: FEE.
Moderation: Andrea Thilo (Journalistin)
Gastgeberin: Yasmine Orth (Gründerin The Lovers)
Meditation: Annette Söhnlein (Yogalehrerin)

Einlass ab 19:00h | Beginn 19:45h | Ende: 22.00 | bis 22.30h Ausklang

TICKETS: https://the-lovers.ticket.io
Nur für Frauen!

Das Symposium "Salon Mondaine" geht auf Tour. Zum ersten Mal zu Gast in Frankfurt, freuen wir uns sehr mit einem kleinen Team aus Berlin anzureisen. Mit dabei die Frankfurter Moderatorin Andrea Thilo, die in den letzten Jahren zusammen mit Gastgeberin Yasmine Orth den roten Faden der Speakerinnnen ganzheitlich spannt.

Unsere Mission: Lead with Love - Female Empowerment & Leadership.
Durch weibliche Vorbilder und ehrliche Begegnungen auf Herzensebene nachhaltig miteinander wachsen.

Unser Auftrag: 2010 gegründet, inspiriert die in Berlin regelmäßig stattfindende Networking Plattform und „Co-Creation-Space“ in lockerer Atmosphäre und mit musikalischer Begleitung eine Vielzahl an geladener Frauen. Mit bisher 18 Salons und über 64 wegweisenden Unternehmerinnen und weiblichen Vorbildern auf der Bühne, präsentieren wir persönliche Erfolgsgeschichten, Business-Insights, Trends und Lösungen. Immer im Fokus: Der Impuls, die Welt zu einem sinnvolleren Ort zu machen und die persönliche, ganzheitliche, berufliche Entwicklung als moderne Frau. Mehr als 2.300 Change Maker, Trendsetterinnen, kreative Macherinnen, Innovatorinnen, Entrepreneurinnen und Journalistinnen waren zu Gast. Dabei funktioniert der Salon auch altersübergreifend und versteht sich als Dialog zwischen den Generationen.

Montag, 4. Dezember: Literatur

(Petra)

Schlicht gedacht, könnte man es so auf den Punkt bringen: Literarische Weihnachtsgeschenktipps kredenzt von einem herausragenden Schauspieler. Empfohlen von ausgewiesenen Expertinnen und Experten. Anders ausgedrückt: Kopf & Hörer – Der Frankfurter Hörbuchrückblick ist das erste diskursive Live-Podium zu all jenen Büchern, die wir mit geschlossenen Augen lesen können. Kurz vor Weihnachten werden etwa ein Dutzend der besten, der unentbehrlichsten Hörbucherscheinungen des Jahres vorgestellt, gezeigt wird so für ein ganzes Jahr, was man nicht überhört haben sollte. Auf dem Podium: der vielfach ausgezeichnete Schauspieler Ulrich Matthes, der selbst vielen Büchern durch seine Stimme Gestalt gegeben hat und genau dies auch heute tun wird. Und den alle kennen vom Theater und aus Filmen wie „Winterschläfer“ oder „Der Untergang“.

Kopf & Hörer – Der Frankfurter Hörbuchrückblick, mit Ulrich Matthes, Sandra Kegel, Diemut Roether und Hauke Hückstädt, Moderation: Hanne Kulessa, Literaturhaus Frankfurt, Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 7 (4) Euro
Foto: Ulrich Matthes©privat

Montag, 4. Dezember: „ICH HABE SO VIEL ZU SAGEN“

(Martin)

„ICH HABE SO VIEL ZU SAGEN“ – Clemens Brentano im Spiegel seiner Briefe
Kommentierte Lesung mit Isaak Dentler
 
Ob er heute twittern würde? Vermutlich schon, denn er benutzte sehr leidenschaftlich die damaligen Mittel der Kommunikation - er hatte ‚so viel zu sagen’...
 
Clemens Brentano lebte von 1778 - 1842 und zu jener Zeit schrieb man Briefe. Und Clemens Brentano hat ganz besonders schöne und eindrucksvolle hinterlassen, so dass er als ein Meister der Briefschreibekunst gilt: eigenwillig und kreativ!
 
Das Goethehaus – Prof. Wolfgang Bunzel – legt eine Frankfurter Brentano-Ausgabe vor. Das ist der Anlass für diesen wunderbaren Abend. Es wird aus den schönsten und ungewöhnlichsten Briefen (man stelle sich vor, es sind über 1300 !) gelesen und man erfährt jede Menge zu Hintergrund und Anlass.
 
Lass mich deine Briefe lesen und ich sag’ dir, was für ein Mensch du bist – so muss man sich das in etwa vorstellen.
 
Und wenn Isaak Dentler vom Schauspiel Frankfurt Sätze von Clemens Brentano liest wie „Leben lebt allein durch die Liebe“, dann ist das ein Abend, der romantisch wird und deshalb ins Goethehaus gehört, aber auch in die Jahreszeit passt, als Kontrastprogramm zu Regen, Wind und Kälte.
 
Für alle, die gern Briefe - und mehr – ‚hören’ wollen, gibt’s oben Tickets zu gewinnen!

um 19.00h im Goethehaus 

Dienstag, 5. Dezember: OF/ Kleines Klavierkonzert

(Andrea)

Ein kleiner Werbeblock für unsere neue Klavierlehrerin Sonia. Drei Jahre war Lili bei einem zwar netten, aber ansonsten leider auch eher unambitionierten Musiker zu Gange, seit September lernt sie bei einer Portugiesin nach der Russischen Methode und spielt heute ihr erstes Konzert! Nichts großes, aber immerhin in der Kirche Sankt Paul in der Kaiserstraße. Das Programm dauert circa 40 Minuten (davon spielt Lili max. 10) und beginnt um 19 Uhr. Zuhörer sind herzlichst willkommen. Der Eintritt ist frei, Spenden gehen an die Jugendarbeit der Gemeinde. 
PS: Ich habe gerade kein passendes Bild. Das hier stammt vom letzten HfG Rundgang aus der tollen und bald leider Geschichte seienden Seifenfabrik

Mittwoch, 6.Dezember: OF/ Weihnachtsfeier

(Andrea)

Die afip wäre nicht die afip, wenn sich Lutz nicht immer etwas Besonderes ausdenken würde. Und weil heute Weihnachtstfeier in seinem Veranstaltungskalender steht, gehe ich davon aus, dass es über Glühwein und Spekulatius mehr gibt. Aber eigentlich ist es egal, was es gibt, es gibt kaum einen bessern Ort in der Stadt um nach allen Regeln der Kunst und immer wieder überraschend zu versacken. 19.30 Uhr, Akademie für Interdisziplinäre Prozesse (afip) am Goetheplatz. 

Mittwoch, 6. Dezember: NSU-Monologe

(Daniela)

Am vergangene Montag haben die Eltern von Halit Yozgat, der 2006 in Kassel vom NSU hingerichtet worden ist, vor dem NSU Untersuchungsausschuss im Hessischen Landtag als letzte Zeugen ausgesagt. Die Berichterstattung hat mich sehr bewegt:http://www.fr.de/politik/rechtsextremismus/nsu-neonazi/nsu-ausschuss-in-hessen-das-leid-der-familie-yozgat-a-1396304

Das Thema ist ja leider immer noch aktuell und daher würde sich ein Besuch im Gallustheater lohnen. Dort zeigt die Bühne für Menschenrechte

»NSU-Monologe« Theater und Gesprächsrunde

"Während im Münchner NSU-Prozess gerade die Plädoyers gegen Zschäpe und Co.gehalten werden, erzählen die »NSU-Monologe« von den jahrelangen Kämpfen dreier Familien der Opfer des NSU - von Elif Kubacik, Adile Simsek und Ismail Yozgat: von ihrem Mut, in der 1. Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.
Die NSU-Monologe sind dokumentarisches, wortgetreues Theater, mal behutsam, mal fordernd, mal wütend - roh und direkt liefern sie uns intime Einblicke in den Kampf der Angehörigen um Wahrheit und sind in Zeiten des Erstarkens von Rechtsextremismus an Aktualität kaum zu überbieten.
»Einfühlung und Distanz zugleich. Ein starkes Stück Theater.« Berliner Morgenpost.
Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Jugend und Kulturverein e.V. DIDF Frankfurt und DIDF Jugend. Im Anschluss gibt es ein Publikumsgespräch.
Die »Bühne für Menschenrechte« war bereits vor zwei Jahren mit den »Asyl-Monologen« bei uns, damals in Kooperation mit Pro Asyl.

Team: Leonie Jeismann, Florentine Seuffert, Serpil Erdik, Thu Hoài Tran, Zoe Branczyk, Franziska Abt
Buch und Regie: Michael Ruf
Foto: Agata Kowalska

Donnerstag, 7.12.17 19.00 Uhr Eur 5/5 Spende

Donnerstag 7. Dezember: EINAR STRAY TRIO / Norwegen

(Uwe)

Vom norwegischen Tonstad ins deutsche Wilster führt das erste Kabel, das Norwegens Stromnetz mit dem deutschen verbindet. Zum beiderseitigen Gewinn, so ist das jedenfalls gedacht. Beiderseitiger Gewinn ist auch das Ziel der norwegischen Indie-Popband  „Einar Stray Orchestra“ und dem sicher mehrheitlich deutschen Publikum beim bevorstehenden Konzert in Hausen. Der Namensgeber der Band, Einar Stray, und seine vier Begleiter (darunter zwei Steicher) kreieren zusammen einen facettenreichen und spannenden Sound.

https://www.youtube.com/watch?v=8KaQa35BR4A

https://www.youtube.com/watch?v=pr86eYpJS8M

Die Songs des letzten Albums "Dear Bigotry" drehen sich um Doppelmoral, eine Hassliebe zu Oslo sowie neue Aspekte unserer religiösen Erziehung, ließ der Bandleader wissen. Mehr zu erfahren und zu erleben gibt es in der Brotfabrik einen Tag nach Nikolaus. ttp://www.einarstrayorchestra.com

Fotograf: Sara Angelica Spilling

Donnerstag, 7.Dezember: FFM/ Morgan James

(Andrea)

Morgan James spielt nur fünf Konzerte in Deutschland und eines davon im Frankfurter Nachtleben! Der ideale Club für die stimmgewaltige New Yorker Soulsängerin und ich gehe hin! Kinderbetreuung ist schon gecheckt und ich freue mich sehr auf den Abend: "A phenomenal talent whose feel for classic soul music is bone deep… This woman is on fire." schreibt die The New York Times. "One voice is all it takes. The right vocalist can make you fall in love at first listen, elicit tears, or bring you back to a different era altogether. A microphone and a stage remain the only necessities." Einer der drei hat bei dem Bild auf den Auslöser gedrückt: Shervin Lainez, Akshay Bhoan, and Joana Cardozo https://www.youtube.com/watch?v=Dg_TvF82b0g&index=3&list=PLCn0ltFjuSzzIBVtp0nBhUq-DocEFMwzp

V O R S C H A U
8.-10. Dezember: Sex, Money & Respect: Männlichkeit zwischen Gangsta- und Queerrap.

(Daniela)

Wow, ich bin schwer beeindruckt von dem Programm das Murat Güngör und Markus Gardian zusammengestellt haben. Sie haben eine Hip Hop Konferenz kuratiert und so wie das Programm aussieht werde ich wohl mit Ruben das ganze Wochenende im mousonturm verbringen (bis auf den Samstagnachmittag, denn da spielt die Eintracht gegen die Bayern und das geht vor.
Ich freue mich auf die Hip Hop Bands, auf den äußerst charmanten Mark Terkessidis und vor allem auf Grafitti Artist Bomber, den Petra und ich beide sehr schätzen.

Sex, Money & Respect: Männlichkeit zwischen Gangsta- und Queerrap.
Eine Hip Hop Konferenz

Fr. 08. — So. 10.12.2017
Der Körper ist zentral in der Inszenierung von Männlichkeit im Rap. Er gilt als Ausdruck von Kraft, Dominanz und Markierung von Andersartigkeit. Das Bild des Mannes im Rap ist größtenteils noch archaisch geprägt. Eine Konstruktion eines Mannes, der Grenzen zieht, sein Revier verteidigt, einen Männerbund eingeht, erfolgreich in seinem Handeln ist, der Frauen kontrolliert, Heterosexualität als Maßstab setzt und seine Männlichkeit mit seinem omnipotenten Körper in Szene setzt. Diese Männlichkeitskonstruktionen im Rap finden im Kontext einer heterosexuellen Mehrheitsgesellschaft statt, die ihren Machtanspruch kulturell, politisch und auch ökonomisch legitimiert. Von daher gibt es auch Überschneidungen zwischen einer traditionell bürgerlichen Konstruktion von Männlichkeit und einer im Rap. Die Codes der Markierung ähneln sich. Gleichzeitig kommt dieses Bild von mehreren Seiten ins Wanken. Einerseits versiegen die gesellschaftlichen und ökonomischen Aufstiegsmöglichkeiten für archaische Rollenbilder, andererseits entstehen immer mehr grenzüberschreitende Rollenbilder auch im Rap, die ein traditionelles Männerbild in Frage stellen und Geschlecht neu konstruieren. In diesem Spannungsfeld zwischen traditionellen und offenen
Genderkonstruktionen im Rap entstehen Verschiebungen und Auseinandersetzungen, die irritieren und Rollen neu verhandeln.
Die Konferenz "Sex, Money & Respect" setzt an den Bruchstellen von Geschlecht und Körper im Gangster und Queerrap an und stellt die Widersprüche, Konstruktionen und Abgrenzungen von Geschlechterrollen im Rap zur Diskussion. Dabei werden sowohl der Status quo als auch mögliche Grenzverschiebungen von Rollenbildern verhandelt. Streitgespräche sollen die unterschiedlichen Vorstellungen von Gender in Bewegung bringen. Konzerte, Tanzchoreografien und eine Fotoausstellung runden die Konferenz ab.

Ein Auszug aus dem vielseitigen Programm:
Freitagabend: DJ Manges: www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/manges

Parallel dazu die Ausstellung von BOMBER Helge Steinmeier a.k.a. Bomber ist Kommunikationsdesigner und organisierte gemeinsam mit Cutmaster GB 1992 die Spring Jam in Frankfurt. Seit 1988 ist er als Graffitikünstler europaweit aktiv. 1994 ist er der Zulu Nation beigetreten. Er ist Gründungmitglied der HEADLAB Medienagentur, der Künstlerkooperative ABSOLUTE GRAFFITI und des Einwandfrei e.V. www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/artwork-gender-trouble

Samstagbend: tritt Sookee auf www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/sookee
Sookee, auch unter ihrem zweiten Pseudonym Quing of Berlin bekannt, ist eine deutsche Rapperin. Sie ergreift für die Queer-Szene Partei und engagiert sich gegen Homophobie und Sexismus im deutschen Hip Hop sowie gegen Rassismus in Deutschland.

Sonntagmittag gibt es ein Schülerpanel zu Gangstarap: www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/schuelerpanel:-gangstarap-auf-dem-schulhof

und es gibt Breakdance: www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/zeybreak

Sonntagabend tritt Wiley auf..
www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/wiley-aj-tracey

Freitag 8. Dezember: Kapellchen Schellack: ‚Eine kleine Sehnsucht’

(Martin)

Liederabend im Theater Alte Brücke
 
Es scheint, als müsse man sich Tickets im Vorverkauf sichern, deshalb hier bereits der Hinweis für die eigentlich nächsten Ausgehtipps!
 
Das hört sich wunderbar an: Am Freitag, 8.12. gibt’s in Sachsenhausen einen Liederabend mit reizenden und kunstseidenen Liedern des Komponisten Friedrich Hollaender. „Eine kleine Sehnsucht“ und vermutlich ein großes Erlebnis – denn die Wetterauer Zeitung schrieb: „ ... die Begeisterung der Zuschauer wollte kein Ende nehmen.“
 
Im Theater Alte Brücke spielt das Duo ‚Kapellchen Schellack’ auf: Ev Machui am Mikrofon und Pianist und Arrangeur Axel Kaapke am Klavier. Da wird was los sein - Man soll hysterischen Ziegen, süßen Nachtgespenstern und feschen Diven begegnen! Und hören kann man unsterbliche Melodien: komödiantisch, nachdenklich, sentimental oder böse. Wer Lust hat, sich klanglich betören und verführen zu lassen – und das wollen wir doch eigentlich alle – der muss dahin!
 
Freitag, 8.12. um 19.30h im Theater Alte Brücke, Kleine Brückenstraße 6, Sachsenhausen.

Sonntag 17. Dezember: Shantel & Friends in der Kapp

(Daniela)

OK, das wird ein volles Wochenende: Erst spielt die Eintracht zu Hause gegen Schalke, am Abend geht es dann zum Schrottwichteln mit 40 Frauen und am Sonntag spielt dann SHANTEL mit seinem Bucovina Club in der Batschkapp.

Das würde eigentlich schon vollkommen ausreichen um den Stammplatz auf der sonntäglichen Couch zu verlassen aber er setzt sogar noch einen drauf, denn es kommen die Jewish Monkeys aus Tel Aviv und ich hoffe der Bassist diesmal nicht wieder verschläft, denn beim letzten Konzert mussten wir eine halbe Stunde auf ihn warten, bis man ihn im Hotelzimmer geweckt hatte. Aber das war dann auch egal, denn Jossi Reich und seine Jewish Monkeys sind genial. Und dann bringt Shantel noch einen jungen Frankfurter Künstler auf die Bühne: NOE FAZI.

" Es ist immer etwas Besonderes in Frankfurt zu spielen. Die Stadt in der alles startete, die ersten Partys, die ersten Sessions und Konzerte, in der das Lissania Geschichte schrieb, in der der Bucovina Club im Schauspiel Frankfurt zum international begehrten Hotspot für Clubbing wurde, in der Stadt, die ich liebe wie keine Zweite, meine Hauptstadt. Unser Frankfurt am Main, der wunderschönen Metropole im Herzen von Europa, deren Oberbürgermeister ich nächstes Jahr werden möchte.
Zeit eine kleine Party zu schmeißen. Eine Frankfurt Session. Zeit ein paar alte Freunde und Weggefährte einzuladen und in der legendären Batschkapp (die ich im Dezember 2012 mit dem Bucovina Club Orkestar als erstes Konzert "eröffnet" habe) die letzten 30 Jahre Revue passieren zu lassen. Zeit für eine Weihnachtstombola zugunsten der sozial Schwachen, Geschenke zu sammeln, die dann die Woche drauf im Frankfurter Bahnhofsviertel bei meiner "Volksküche // Weihnachten für alle" verteilt werden. Ich freue mich auf diesen besonderen Abend, ein Abend mit Euch, ein Abend in Frankfurt. Für Frankfurt. Ein Abend für alle in der Stadt für alle!
EUR 5,-- des Ticketpreises gehen direkt in die Posterwahlkampagne zur Oberbürgermeisterwahl Frankfurt am Main
Stefan Hantel // Eure Stadt für alle Tickets

Silvestertipp – Richard III

(Martin)
Ich bin Silvestermuffel. Und da kommt mir das wie gerufen: RiCHARD III im Schauspiel Frankfurt! Und zudem – es gibt noch Tickets für diese Silvestervorstellung – alle anderen Aufführungen sind nämlich: AUSVERKAUFT.
 
Man muss das gesehen haben! Und nicht von der Spieldauer (3 ½ Std.) abschrecken lassen. Die Zeit vergeht wie im Flug und man findet es eigentlich schade, wenn diese ‚Shakespeare-Show’ zu Ende geht.
Sensationell ist die Bühne: Dieses Richard-Drama spielt sich in einer Arena oder sozusagen in einem ‚Boxkampfring’ ab. Das Publikum sitzt rundum und ist Teil des Geschehens. Gespielt wird im gesamten Raum und gelegentlich mutiert man zum Uhu, der den Kopf nach allen Seiten zu drehen hat.
Dem Regisseur Jan Bosse ist etwas Besonderes gelungen. Dadurch, dass der Raum so fulminant bespielt wird, teilt sich dieses Mammutwerk in viele (immer inhaltliche miteinander verbundene) ‚Kammerspielchen’ auf. Das macht Spaß, ist unterhaltsam und führt dazu, dass ständig was los ist.
Beispiellos ist die schauspielerische Leistung. Wolfram Koch (der Frankfurter Tatort-Kommissar) spielt genial. Diese Entwicklung des Richard vom grauen Mäuschen hin zum Meisterintriganten, der die Gegner hemmungslos aus dem Weg räumt oder räumen lässt, das ist größte Schauspielkunst. Mechthild Großmann (die Staatsanwältin mit der markanten Stimme aus dem Münster-Tatort) ist unbeschreiblich; als Königsmutter schafft sie es gleichsam nachvollziehbar Verächtlichkeit zu spielen und einen dennoch zum Schmunzeln zu verführen. Und natürlich gilt das alte Theaterprinzip, dass der König auch von den Untergebenen gespielt werden muss – das machen u.a. Claude de Demo, Isaak Dentler, Katharina Bach und Samuel Simon himmlisch und glanzvoll.
Es ist herausragend, wie in diesem Richard III die feine Klaviatur des an die Machtkommens ausgespielt und dargestellt wird, wie Moral augenscheinlich verfällt und die letztendliche Konsequenz von Opportunismus deutlich wird.
 
Ihr merkt, ich bin begeistert und enthusiastisch, sehr – und wenn ihr euch Richard III nicht anschaut, dann hat meine kulturelle Präventionsarbeit versagt J
 
Am 31. Dezember um 16.00h. 


Powered by TYPO3 and direct_mail, supported by jweiland.net.

Du erhältst diesen regelmäßigen Newsletter, da Du Danielas Ausgehtipps abonniert hast.
Wenn Du diesen Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, kannst Du Dich hier abmelden.

DANIELA CAPPELLUTI - JAKOB-CARL-JUNIOR-STR.14 - 60316 FRANKFURT
MOBIL: 0163-6932055, WWW.CAPPELLUTI.NET