17.11.2017
Inhalt: Die Sache mit der Kultur. / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE-BIETE-ECKE / G E D R U C K T E S / Freitag 17. November: Midori Takada / Freitag 17. November: JAZZ im hr Sendesaal / Freitag, 17. November: Wiesbaden/ En Transit / Freitag, 17. November: Wiesbaden/ Exground-Party / Freitag, 17. November: OF/ Stummfilm & Ton / Freitag, 17. November: FFM/ Konzert / G E R O L L T E S / Samstag 18. November: Wandelkonzert im Städel / Samstag, 18. November: Mühlheim/ Lichter im Steinbruch / Samstag, 18. November: Of/ Hafenkino / Samstag, 18. November: FfM/ Konzert / Sonntag, 19. November: FFM/ Syrienkrieg in der Kunst / Dienstag 21. November: Liederabend im Goethehau / Mittwoch 22. November: cresc / Donnerstag 23. November: CRESC Eröffnungskonzert / V O R S C H A U / Samstag 25. November: Rocco & The Low Heels live / Samstag 25. November: Balbina in der Brotfabrik / RICHARD III im Dezember / Vorschau: 27.11. Aren & Chima / Freitag 1. Dezember: 11 Freunde / Sonntag 17. Dezember: Shantel & Friends in der Kapp / Impressum

Die Sache mit der Kultur.

Vor kurzem hatte ich die Ehre, im Rahmen des Filmfestivals der Generationen, die Schauspielerin Suzanne von Borsody zu interviewen. Auf die Frage: „Was ist der Unterschied zwischen Film und Theater?“ sagte sie: „Im Kino wirst Du nie den Satz hören: die Vorstellung heute war besser als die Letzte, oder selbst sagen heute habe ich besonders gut gespielt.“.
Im Film wird bis zum Schluss gedreht und geschnitten… Auf der Bühne ist alles live und direkt und Du bist mittendrin.
Deshalb liebe ich alles was live stattfindet und versuche, so viel wie möglich vor Ort zu erleben.
 
Das ist auch der Grund, warum ich auch so gerne ins Stadion gehe und hasse es, wenn ich aufgrund schnarchnasiger Bierverkäufer ein Tor verpasse…Klar könnte ich mir das Tor nochmal in der Sportschau anschauen, aber wer will denn schon alle Bundesligaspiele sehen, bis endlich mal die Eintracht gezeigt wird… deshalb freue ich mich auch, dass ich abgesehen von der Eintracht ja auch noch Spiele vom TSV Goddelau oder Concordia Eschersheim sehen kann. Denn die spielen immer auf Sportplätzen, auf denen man das Spiel von der Bar / vom Grill aus verfolgen kann.
 
Und weil wir schon beim Thema Fußball sind: Ja, ich bin verdammt traurig, dass Italien nicht bei der WM dabei ist. Das ist extrem bitter. Ich habe in den letzten Jahren immer mit anderen italienischen Freundinnen (ja, alles Frauen!) die Spiele der Squadra Azzurra geschaut und wir haben uns an den Tattoos der italienischen Spieler und ihren schauspielerischen Leistungen erfreut.
 
Ich habe daher soeben beschlossen, dass ich zur nächsten WM an allen Abenden an denen Schweden spielt, eine italienische Party veranstalten werde. Also die Fortführung der Disco Dolce!
 
Zurück zur Kultur.
Da ich immer so viel unterwegs bin, lese ich eigentlich so gut wie gar nichts. Umso dankbarer bin ich für gute Lesungen. Eine sensationelle Lesung war die in der letzten Woche von Sven Regener im Mousonturm. Er hat 90 Minuten am Stück in einem unglaublichen Tempo gelesen.
Zwei Tage später waren wir bei Glen Hansard, bekannt aus dem Film ONCE. Ein wirklich toller Musiker. Das Konzert war der Hammer und das Beste kam am Schluss: Die irischen Zwillinge Ashley und Brandon Watson hatten Hansard via Mail geschrieben, sie seien auf einer Couch Surfing Tour durch Deutschland und am 12.11 in Frankfurt. Sein Management setzte die unter der Bandnamen „The Oscelots“ musizierenden Zwillinge auf die Gästeliste. Am Ende des Konzerts fragte Hansard „Ashley und Brandon seid ihr hier? Und wenn ja, dann kommt nach vorne!“ Und da kamen zwei ganz junge Musiker auf die Bühne, die von den Menschen im ausverkauften Mozartsaal in Sekunden ins Herz geschlossen wurden (am Abend zuvor hatten sie vor 5 Menschen in Berlin gespielt).
Ich hoffe, ich werde sie wiedersehen - Andreas Schmidt, das wäre was für Deine Parksidestudios. (Hört mal rein: https://www.youtube.com/watch?v=orqV3Igszes)
 
So, genug geschwärmt… Es ist Freitag.. Ich hab es wie immer, eilig.

Schaut Euch die Tipps an. Es gibt unglaublich tolle Angebote und echt viele Tickets zu gewinnen. Und noch kurz dazu etwas: Es können sich ruhig mal neue Leser*innen bei den Gewinnspielen beteiligen …

a presto
Daniela
 

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net

1 x 2 Karten für das heutige Jazzkonzert mit dem großartigen Ambrose Akinmusire im hr Sendesaal. Gewinnfrage: Wann findet das nächste SPOTLIGHT Konzert vom hr Sinfonieorchester in der Alten Oper statt?

2 x 2 Karten für das morgige Wandelkonzert im Städel. Gewinnfrage: Wie heißt die Biennale, die kommenden Mittwoch startet?

3 x 2 Gästelistenplätze
für das Konzert von Shantel & dem Bukovina Orchestra & Friends am 17.12. in der Batschkapp. Gewinnfrage: wie lautet das Debütalbum von Noe Fazi?

1 x 2 Karten für die Lyriklesung am Dienstag im Goethehaus. Gewinnfrage: Welches Buch empfiehlt Petra im heutigen gedruckten?

1 x 2 Karten für das Eröffnungskonzert der CRESC Biennale am Donnerstag in der Alten Oper. Gewinnfrage: Welches Konzert empfiehlt Martin für heute?

2 x 2 Karten für Midori Takada heute im mousonturm. Gewinnfrage: Wann kommt Rocko Schamomi in den mousonturm?

5 x 2 Karten für das Konzert von Rocko and the Low Heels am 25.11. im Orange Peel. Gewinnfrage: Wo bin ich an dem Tag?

3 x 2 Karten für das Konzert von Balbina am 25.11. in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Welchen Stummfilm empfiehlt Andrea heute?

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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

3 x 2 Tickets für die 11 Freunde am 1. Dezember in der Alten Schlosserei in Offenbach. Die Gewinnfrage lautet: Uwe ist wohl das, was man einen Aficionado des Fußballs nennen kann, glänzt er doch nicht nur mit ligaübergreifendem Wissen. Welcher Verein hat schon in jungen Jahren das Herz von Uwe erobert? 

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Aren & Chima am 27.November im nachtleben. Die Gewinnfrage: "Auf dem Land, da bringt man Dich um." Welche Band,  bei der Aren kräftig in die Seiten griff, formulierte vor Jahren diese Weisheit?

SUCHE-BIETE-ECKE

Albi sucht einen neuen Mitmieter für seine Schreinerwerkstatt
Es handelt sich um eine Werkstattgemeinschaft in Frankfurt-Hausen.
Die Miete beträgt 250,- im Monat.
Weitere Infos unter 0173 4856 907 oder albinake@gmx.de
Albrecht Nake, Laden- & Messebau, Planung & Ausführung von Objekten & Einrichtungen, Alt Hausen 34

G E D R U C K T E S

(Petra)

Gucken geht - Lesen nicht mehr nach Feierabend. Erst mal setze ich meinen kleinen Ausstellungsreigen fort mit der Schirn "Glanz und Elend in der Weimarer Republik". Kein besonders origineller Tipp, aber die Ausstellung ist wirklich mehr als empfehlenswert. Meine Faszination für diese Zeit hat sich mit den hier gezeigten Bildern erneuert: eine krasse Zeit mit vielen Gegensätzen, Umbrüchen und auch großartigen Ideen, die bis heute tragen. Es riecht nach Exzess und Revolution. Das reflektiert die Schau in verschiedenen Kapiteln - wie Kunst und Politik oder Kunst und Frauen - aufs Anschaulichste. Es sind große Namen darunter, wie Otto Dix, George Grosz und Max Beckmann, aber auch Künstler, von denen ich zuvor nichts gehört oder gesehen hatte, wie Oskar Nerlinger mit "An die Arbeit", das ich gerne eingepackt hätte.
 
Der dickbäuchige Bonze und die ausgelaugte Nutte, absinthfarbene Haut, lemminggleiche Industriearbeiter, Kriegsversehrte. Graue Massen und Massenkultur. Kennen wir alle, denn das steht schon stereotypisch für diese "Zwischenzeit" der Krise und des Aufbruchs in eine moderne Gesellschaft. Heute schockieren die Bilder nicht mehr, aber die damalige unerhörte Provokation, das Häßliche, Dreckige und Kranke von Menschen sowie Gesellschaft zu zeigen, künstlerisch derart Position zu beziehen, ist unverändert präsent. Daneben Anmut, plakative Schönheit in augenschmeichelnder Komposition, die Entdeckung des Sports und neuer Körperästhetik, grafische Klarheit. Verklärung? Finde ich nicht. Auch das war zweifellos Teil der Welt und ihrer Wahrnehmung Anfang des 20. Jahrhunderts. Nur eben für Wenige.
 
Manch ein Betrachter zieht Parallelen zu heute, das ist für mich legitim in der Auseinandersetzung mit Kunst: Was hat das mit mir zu tun? Doch Populismus und Extremismus hin, Krisen, mieseste Ungerechigkeit und Ignoranz her: ich finde, der Vergleich hinkt. Wenn er aber hilft, darüber nachzudenken, wie wir heute leben, was uns wertvoll und was unerträglich ist, - meinetwegen.
Muss natürlich trotz müder Augen in das antiquarisches Buch reinblättern, das ich von meiner Museumsbegleitung geschenkt bekommen habe, (lieben Dank, M.!), Emil Julius Gumbel: "Vier Jahre politischer Mord". Anhand vielen Fakten und Zahlen hat der radikale Pazifist politisch motivierte Morde zwischen 1918 und 1923 untersucht und stellte fest: Die Justiz ist auf dem rechten Auge blind. Mehr als 350 rechtsextremen Morden standen rund 20 linksextreme gegenüber. Linke Täter bekamen Todesurteile, rechte im Schnitt nur vier Monate Haft. Für sein 1927 veröffentlichtes Buch wurde er stark angefeindet und verlor 1932 seine Professur in Heidelberg. Als die Nazis sein Buch verbrannten, hatte er Deutschland bereits verlassen. Das muss ich mir doch mal genauer anschauen.

Freitag 17. November: Midori Takada

(Martin)

Die Tickets für Dorian Wood, letzten Samstag im Mousonturm, waren heiß begehrt. Und das mit gutem Grund - ein mächtig beeindruckendes und persönliches Konzert, irre Stimme, Wahnsinns-Typ, tolle Performance! Ihr habt was verpasst! Und deshalb passt jetzt auf und ab am Freitag in den Mousonturm, damit’s euch nicht wieder so geht...

Denn ähnlich phänomenal – auch wenn ein vollkommen anderes Musikgenre – scheint das Konzert, die Performance von Midori Takada zu werden.  Die japanische Musikartistin gibt nur vier Konzerte in Deutschland – am Abend zuvor spielt sie in der Elbphilharmonie – und am Freitag dann in unserem Mousonturm!

Midori Takada ist Komponistin und Percussionistin. Ihre Musik ist kontemplativ, berührend, erbaulich -  wohl ein riesiges Erlebnis.
Im Berliner Tagesspiegel wurde anlässlich ihres Konzertes geschrieben: „Schmetterling im Paradies der Träume“, „Magische Schwebezustände“, „Himmlische Klänge“, „Ein Hauch von Glückseligkeit“.

Und ist es nicht das, was wir bei dem Schmuddelwetter und den ersten Anflügen von herbstlich-seelischen Missempfindungen brauchen: „Wenn die Tage kürzer und die Gesichter länger werden, freut man sich besonders über Musik, die aus der zunehmenden Dunkelheit in eine kuschelige Klangwelt entführt.“

Dieser Konzertabend im Mousonturm scheint eine musikalische Wohlfühlentführung zu werden. Ich gehe hin und freue mich auf: „Eine himmlische Musik, die nur vorübergehend in der wirklichen Welt erklingt.“

Hier die vollständige Kritik
Auf der Homepage des Mousonturm gibt’s eine Hörprobe
Und oben gibt’s Tickets zu gewinnen!

Freitag 17. November: JAZZ im hr Sendesaal

(Daniela)

Oh man... schon wieder ein tolles Konzert, zu dem ich nicht gehen kann. Dabei liebe ich die Trompete.. Aber morgen ist Umzug und Landesmitgliederversammlung... da muss ich fit sein, also bleib ich heute mal zu Hause. Aber ihr... geht doch bitte in den hr Sendesaal.

Da spielt Ambrose Akinmusire und die hr-Bigband

Von betörend schön und bis entschlossen zupackend: Ambrose Akinmusire, der neue "Prince of Darkness" der Jazztrompete, zu Gast bei der hr-Bigband.

Den ungewöhnlichen Nachnamen verdankt Ambrose Akinmusire seinen nigerianischen Eltern, die Förderung seines Ausnahmetalents der Tatsache, dass er in den USA aufgewachsen ist. Heute ist der Sohn afrikanischer Einwanderer einer der führenden Vertreter des zeitgenössischen Jazz.

„Ein aufregender junger Trompeter und ein scharfsinniger Bandleader mit einem einzigartigem Funken in seinem Spiel“, so schrieb der New Yorker über Ambrose Akinmusire.

Geboren und aufgewachsen in Oakland, Kalifornien, wurde er schon früh entdeckt und wurde Mitglied der Coleman’s Five Elements, die ihn schon als 19-jährigen Studenten der Manhattan School of Music auf eine Europa-Tournee mitnahmen. Nachdem er zur Westküste zurückgekehrt war, studierte er am Thelonious Monk Institute of Jazz in Los Angeles bei Herbie Hancock, Wayne Shorter und Terence Blanchard.
2007 gewann Akinmusire die prestigeträchtige Thelonious Monk International Jazz Competition, in deren Jury unter anderen Quincy Jones, Herb Alpert, Hugh Masekela, Clark Terry and Roy Hargrove saßen. In diesem Jahr gewann Akinmusire auch die Carmine Caruso International Jazz Trumpet Solo Competition und veröffentlichte sein Debütalbum “Prelude…To Cora“. Seine Auszeichnungen und auch der erste Platz bei der „Downbeat“-Kritikerumfrage im Jahr 2012 bestätigen, was in der Musik von Ambrose Akinmusire unüberhörbar ist: Nämlich seine virtuose Beherrschung von Instrument und musikalischem Material, die sich nie in vordergründiger Effekthascherei verliert, sondern stattdessen eine künstlerische Vision von intellektueller Höhe und emotionaler Tiefe formuliert. Heute ist der Sohn afrikanischer Einwanderer einer der führenden Vertreter des zeitgenössischen Jazz. Jim McNeely inszeniert Akinmusires Begegnung mit der hr-Bigband.
Ambrose Akinmusire
Ambrose Akinmusire, Trompete; Jim McNeely, Leitung

Datum: Freitag, 17. November, 20 Uhr
Ort: hr-Sendesaal, Bertramstraße 8, 60320 Frankfurt
Karten: 19 Euro unter Telefon (069) 155-2000 oder www.hr-ticketcenter.de
 Mehr Infos hier

Freitag, 17. November: Wiesbaden/ En Transit

(Andrea)

Auf gehts, Wiesbaden ruft! Weil ich Petra meist nur im vorbeigehen, Janis nur auf Kinderflohmärkten treffe und Moni und Christiane schon ewig nicht gesehen habe, machen wir heute einen Ausflug in die Landeshauptstadt. Dass  Jumbo Jet Reunion feiert, ist mir einigermaßen wumpe, ich will die Mädels rocken sehen!
Sie supporten besagte Band: "Nachdem sie mehr als einmal hörten „Ihr seid eurer Zeit mindestens zehn Jahre voraus!“ war die einzig gute Antwort „Dann sollten wir einfach neun Jahre Pause machen“. Gesagt getan. Nun ist die röchelnde Indieszene der 70-90er Jahre zwar nicht mehr zu retten, der Andrang zu Bands wie Dyse oder Die Nerven zeigt jedoch: gefährliche Rockmusik bleibt gefragt! Ein guter Zeitpunkt also für die Rückkehr des griechisch-italienisch-ungarisch-deutsche Quartetts mit rotziger Frontfrau. Begleitet werden Jumbo Jet auf ihrer Tour von En Transit aus Frankfurt. Sprödschöner Gitarrenpop mit deutsch-englischen Texten. YEAH! Girlspower! Reinhören! https://soundcloud.com/en-transit und vorbeikommen: 18 Uhr (!!!!) Kulturpalast, Saalgasse 36

Freitag, 17. November: Wiesbaden/ Exground-Party

(Andrea)

Wenn wir sowieso schon in Wiesbaden sind, könnten wir auch gleich nochmal beim exground filmfest 30 // Länderschwerpunkt Türkei reinschauen. Zum Programm bin ich jetzt nicht fündig geworden, aber die Party heute im Schlachthof liegt quasi aufm Weg: "7.11.17 FR / BEGINN 23:00 / AK 6,00 € DIE EXGROUND PARTY im Schlachthof bzw. KESSELHAUS mit DJ Mesut Kumanova & dem Oriental Tropical Team." Infos zum Festival: "Sein 30. Jubiläum begeht exground filmfest vom 17. bis 26. November in der Wiesbadener Caligari FilmBühne, dem Murnau Filmtheater, dem Kulturpalast sowie dem Kulturzentrum Schlachthof. An zehn Tagen präsentieren zahlreiche internationale Filmgäste etwa 200 unabhängig produzierte Lang- und Kurzfilme. Daneben gibt es Rahmenveranstaltungen mit Workshops, Ausstellungen, Partys und Podiumsdiskussionen. Der Länderschwerpunkt ist dem außergewöhnlich interessanten Film- und Kulturschaffen in der Türkei gewidmet. " www.exground.com/2017/intro_page.html

Freitag, 17. November: OF/ Stummfilm & Ton

(Andrea)

Wer Lust auf einen besonderen Kinoabend hat, sollte heute in den Lederpalast aka Ledermuseum gehen. In der Reihe Stummfilm & Ton zeiht Monsieur B. heute Scherenschnitte aus 1001 Nacht: „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ mit Livemusik von Llyphon. " Im ältesten abendfüllenden Trickfilm der Geschichte kommt alles zusammen, was 1001 Nacht an Fabelwesen, Traumwelten und Orientkolorit zu bieten hat. Die Meisterin des Scherenschnitts, Lotte Reiniger, führt in ihrem Film von 1926 den Titelhelden Prinz Achmed auf eine abenteuerliche Reise quer durch das Morgenland. In zauberhaften Märchenmotiven begegnet der Prinz Geistern, Hexen, Zwergen, Aladin, und selbst dem Kaiser von China. Die riskante Reise beginnt, als ein böser Zauberer dem Kalifen von Bagdad als Tausch für seine schöne Tochter ein fliegendes Pferd anbietet. Es nimmt den Prinzen mit auf die ferne, verwunschene Insel Wak-Wak, zu einer mächtigen Hexe und auf den lodernden Flammenberg, wo ihn schwierige Prüfungen erwarten. In all den Turbolenzen verliebt er sich in die geheimnisvolle Fee Pari Banu, doch davon sind weder der böse Zauberer, noch die eifersüchtigen Dämonen begeistert - aber ein verliebter Held ist nicht zu besiegen… Llyphon, Musiker und Filmkomponist aus Bremen, vertont „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ mit naturalistischen Soundcollagen und Synthesizer-Arrangements – ein orientalisch anmutendes Klangspektakel, das jeden Flaschengeist hervorlockt!
Einlass 19:30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr. Lederpalast - Kino im DLM Deutsches Ledermuseum Frankfurter Str. 86. Abendkasse im DLM - keine Reservierungen Ticketpreis 10,00€

Freitag, 17. November: FFM/ Konzert

(Andrea)

Also, wenn ich nicht....würde ich heute ins nachtleben gehen. Weil Lady Moustache eine Rock / Heavy / Indie-Band aus Frankfurt am Main sind und ihr Handwerk aufs Beste verstehen: "Eine Rockband wie Lady Moustache in der kontinentaleuropäischen Blütezeit von buntem Elektropop und melancholischer Singer-Songwriter Musik mag unzeitgemäß sein - oder gera- de deshalb aber wieder erfrischend wirken: Hier geht es so wenig um Selbstdarstellung und Größenwahn wie um Modekonformität. (...) Authentisch, wechselhaft, dy- namisch und ambivalent wie das Leben selbst, wenn man es zulassen kann. Ob man das jetzt anachronistisch oder zeitlos nennen möchte, ist und bleibt Ansichtssache." Reinhören macht Laune https://www.youtube.com/watch?v=DF5Uo62JY-A, live sicher fett. 20 Uhr in meinem  Lieblingsclub an der Kowa

G E R O L L T E S

(Uwe)

Die Würfel sind gefallen, die Teilnehmer der Weltmeisterschaft 2018 in Russland stehen fest. Weltmeister kann im nächsten Sommer nur werden, wer zu den 32 Ländern gehört, die sich qualifiziert haben (eigentlich 31 Länder plus der Gastgeber, der automatisch mitmachen darf). Nicht nach Moskau, St. Petersburg etc. reisen Länder, die nie dabei sind  (wie Seychellen, Tonga, Andorra), bei denen ein guter Zyklus endete (wie Chile, Elfenbeinküste) und zwei der so genannten großen Fußballnationen (Niederlande und Italien). Gekillt wurden die beiden Großen durch Schweden. Die nehmen an der WM teil, nachdem sie erst die Holländer in der Gruppenphase hinter sich ließen und danach die Italiener durch eine fast italienische Defensivtaktik in der Relegation bezwangen.

So schade das Fehlen beispielsweise der Italiener auch sein mag, so schön ist es im Fußball, dass es bei der WM Qualifikation nicht relevant ist, ob eine Nation ein wichtiges Fußballland oder ein politisch einflussreicher Staat ist. Nur das Ergebnis zählt. So bleibt beispielsweise auch die USA daheim, während Mexiko, Panama und Costa Rica Nord- und Mittelamerika bei der WM vertreten. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass beim Weltverband FIFA alles fair zugeht. Internationale Fußballverbände sind in der Regel die größten Drecksläden, die es gibt. Dass Italien aber in zwei Spielen und in über 180 Minuten kein Tor gegen Schweden erzielte, kann man der FIFA wirklich nicht anlasten (tat auch keiner). Eher das Prozedere bei der Vergabe von Turnieren (Abstimmungsverhalten und Geldflüsse zur WM 2006 in Deutschland) oder die Austragung der Wettbewerbe in Ländern wie Katar (WM 2022).

Die Italiener werden die Abwesenheit überleben. Sie könnten sich an den Schweden ja rächen, indem sie diese bei einer Eishockey WM, also in deren Volkssport, schlagen.

Der Eintracht - Tipp (von einem Schalkefan)
TSG Hoffenheim - Eintracht 2-1

Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen über Abwesenheiten von Weltmeisterschaften:
Johan Cruyff, der den Fußball wie kein anderer beeinflusste, wäre vor der WM 1978 in Argentinien fast Opfer einer Entführung geworden. Auch deshalb verzichtete die holländische Legende  freiwillig auf die WM Teilnahme.

Samstag 18. November: Wandelkonzert im Städel

(Daniela)

Oh wie ärgerlich. Wir haben uns entschieden ins Kino zu gehen und auch schon Tickets gekauft. Mist, denn so gerne wollte ich zum Wandelkonzert mit dem hr-Sinfonieorchester ins Städel.
Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall dabei, denn alle die bisher da waren, haben extrem geschwärmt!

"Rendezvous der Künste! Das hr-Sinfonieorchester ist erneut zu Gast im Städel Museum. Beim Wandelkonzert werden Musik und bildende Kunst auf anregende Weise neu erlebbar. Die Musikerinnen und Musiker des hr-Sinfonieorchesters verbinden Kammermusiken verschiedener Stile, Besetzungen und Epochen auf einzigartige Weise mit der Städel Sammlung."

Einlass: 19.00 Uhr, Beginn 20:00 Uhr, Dauer 4 Stunden
Noch wenige Tickets an der Abendkasse erhältlich - oder ihr gewinnt welche :-)


Samstag, 18. November: Mühlheim/ Lichter im Steinbruch

(Andrea)

Ein Laternenlauf ohne großes RabimmelRabammelRabumm, sondern mit Abenteuergeschichte, schönem Spaziergang durch den herbstlichen Steinbruch und anschließender Bratwurst am Lagerfeuer. Für mich immer ein bisschen homecoming,also sind wir um 17:00 Uhr ct im Rabenloh bei den Arties. Los geht's pünktlich 18:00 Uhr Essen, Trinken & Fackeln können natürlich wieder dort erworben werden... und im Anschluss kann noch lange, gemütlich bei den Pfadis am Lagerfeuer gesessen, gesungen, gelauscht, getrunken und gegessen werden. http://bit.ly/2zK6iex

Samstag, 18. November: Of/ Hafenkino

(Andrea)

Der Iran ist mir ein suspektes Land: konservative Mullahs, Fatwa, drakonische Strafen, öffentliche Hinrichtungen und merkwürdiges politisches Strippenziehen, aber auch eine tolle Kultur, Schönheit und der Mut, allen Widerständen zum Trotz Musik zu machen. Davon erzählt die Doku "Wenn Gott schläft" von Till Schauder, über den iranischen Musiker Shahin Najafi. Vor, zwischen und nach den beiden Filmen gibt es persische Musik. Der zweite Film, Teheran Tabu: "Endlich einmal ein regimekritischer Film, bei dem Teheran nicht durch eine arabische oder nordafrikanische Stadt gedoubelt werden musste ;-) Über drei selbstbewußte Frauen und einen jungen Musiker, deren Lebenswege sich in der schizophrenen Welt der iranischen Hauptstadt kreuzen, in der neben strengen religiösen Gesetzen vorzüglich Korruption, Drogen und Prostitution gedeihen. Das Umgehen von Verboten wird zum Alltagssport und der Tabubruch zur individuellen Selbstverwirklichung." 19 bzw. 20.30 im Hafenkino

Samstag, 18. November: FfM/ Konzert

(Andrea)

Heute kein Konzert, sondern Winterwellness in Heddernheim. Obwohl mich The Archive durchaus interessieren würden.:„The False Foundation“ kehrt zurück. Schon vor einiger Zeit haben Archive angekündigt, dass sie unter dem Titel ihrer jüngsten Platte touren, jetzt hat das musikalische Kollektiv aus London nach einer efolgreichen Festivaltour Deutschlandweit fünf Termine bestätigt, einer davon in der Frankfurt Batschkapp. Archive überraschen immer wieder, insbesondere auf der Bühne. Wenn die Sounds in eine wunderbare Show umgesetzt werden, dann ist das immer ein Ereignis. Heute Abend in der Batschkapp, Gwinnerstraße

Sonntag, 19. November: FFM/ Syrienkrieg in der Kunst

(Andrea)

Wir schauen uns heute die Ausstellung "Syrien, Kunst, Flucht" in der MoneyGram (was immer das ist) an. "Wie verarbeiten syrische Künstler_Innen den Krieg in Ihrer Heimat? Wie beeinflussen Zerstörung, Gewalt, Tod, Vertreibung und Flucht die Kunst? Seit nunmehr sechs Jahren herrscht in Syrien ein Bürgerkrieg, der viele Menschen dazu zwang, das Land zu verlassen. Die Geschehnisse und Begegnungen in ihrem Heimatland und auf der Flucht prägen die Geflüchteten und hinterlassen Spuren in jeder/jedem Einzelnen. Die Kunst kann helfen, diese Geschehnisse zu verarbeiten. Zahlreiche Künstler und Künstlerinnen aus Syrien nutzen auch hier in Europa das Medium der Kunst, um sich auszudrücken. (...) Losgelöst von der Kontrolle und Überwachung drücken sich die Künstler_innen in den verschiedenen Medien der Malerei, Fotografie, Video oder Skulptur aus. Farbenfrohe Bilder spiegeln die Schönheit des Landes und der Kultur sowie die Hoffnung wider. Kugelschreiberzeichnungen zeugen von Gefühlsausbrüchen über die erlebte Zeit, Fotografien zeigen die Brutalität und das Ausmaß des Krieges: Zerbombte Häuserfassaden, zerstörte Straßenzüge, Kinder, die einsam durch die Gassen laufen, Flüchtlingscamps.

Hauptzentrale MoneyGram Frankfurt: Junghofstr. 26, 60311 Frankfurt Laufzeit: 18. + 19.11.2017 Mit: Sari Kiwan, Layali Alawad, Nader Hamzeh, Bahzad Sulaiman, Ayman Darwish, Jihad Issa, Omar Zalak, Merwan Omar, Houssam Alloum, Mahmoud Khaldi, Ahmad Albandakji und Keam Tallaa

Dienstag 21. November: Liederabend im Goethehau

(Martin)
„... VERBLEIBE ICH ALS IHR ERGEBENER ... – BRIEFE“
Ein Liederabend im Frankfurter Goethehaus

… Ich hab das Grüne an aus Popelin.
Das Loch drin hast du auch hineingerissen.
Du weißt es reicht mir nur bis zu den Knien.
Ich hab auch noch ein angefangenes Kissen …
Das solltest du am heiligen Abend kriegen.
Das ist nun aus und mir auch einerlei.
Es werden öfters andre darauf liegen.
Denn was vorbei ist, Schatz, das ist vorbei …
(Erich Kästner: Abschiedsbrief)

Hand auf’s Herz, wann habt ihr den letzten Brief geschrieben? Und welche Abschlussformel benutzt? „...VERBLEIBE ICH ALS IHR*E ERGEBENE*R...“ vermutlich nicht!
Das waren Zeiten, als mit Kolbenfüller und Büttenpapier statt mit WhatsApp kommuniziert wurde, als im wirklichen Briefkasten ein handgeschriebener Umschlag lag und nicht ein Vibrieren den Eingang einer eMail in der Hosentasche signalisierte.
Umso schöner, dass das Goethehaus einen hochbesetzten Liederabend dem Thema Briefe widmet. Wer von euch Lyrik, Literatur, Musik und Gesang (im klassischen Sinne) mag, der/die sollte dort hingehen!
„Von Mozarts wutentbrannter Luise bis hin zu Erna Schmidt in Kurt Weils ‚Abschiedsbrief’ spannt sich der Bogen..,“.
Die Solistinnen sind erste Güte: die Sopranistin Kateryna Kasper gehört zum Ensemble der Oper Frankfurt, die Altisitin Stine Marie Fischer singt an der Staatsoper Stuttgart und der Pianist Hedayet Djeddikarv ist bekannt durch verschiedenen CD-Einspielungen und Rundfunkaufnahmen.

Wenn ihr entschlossen seid und zum Liederabend ins Goethehaus wollt, könnt ihr oben Tickets gewinnen, müsst auch keinen ‚Brief’, sondern tatsächlich nur eine eMail schreiben.

Mittwoch 22. November: cresc

(Daniela)

Cresc… Festival 2017 - Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main 

Unter dem Motto TRANSIT präsentieren Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester vom 22. bis 26. November 2017 an sieben Spielstätten in der Region Frankfurt Rhein Main in 14 Veranstaltungen Ensemble- und Orchestermusik, Jazz, Musiktheater, TanzMusikPerformances sowie Podiumsgespräche. Besonderen Raum wird Künstlern gegeben, die Brücken schlagen, Grenzen überschreiten, sich stets neu verorten, sich zwischen Ländern, Kulturen und Genres bewegen.

So etwa der Komponist Isang Yun, dessen Geburtstag sich 2017 zum 100. Mal jährt. Zeitlebens vermittelte er zwischen Süd- und Nordkorea, Europa und Asien, aber auch zwischen Tradition und Avantgarde, zwischen Kunst und Politik. cresc...2017 verbindet Werke Isang Yuns mit einem polyphonen Geflecht aktueller musikalischer Stellungsnahmen zu den brennenden Fragen heute: Konflikt und Aussöhnung, Hoffnung und Resignation, Ort und Nichtort, Territorium und Identität, Eigenes und Fremdes und bezieht damit pointiert Stellung zu Aspekten des gegenwärtigen globalen Transits, des politischen wie des ästhetischen.

Interview und Trailer findet ihr hier:
Ilan Volkov Interview: https://www.youtube.com/watch?v=9QvMl1gG-dk 
cresc… Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=5Ure9aFZvjg

Programm unter www.cresc-biennale.de

Donnerstag 23. November: CRESC Eröffnungskonzert

(Daniela)

Kathrin hat recht, das Programm der CRESC Biennale liest sich sehr gut und am liebsten würde ich heute Abend in die Alte Oper gehen, denn das scheint ein sehr spannender und außergewöhnlicher Abend zu werden.

Zeynep Gedizlioglu: Verbinden und Abwenden

für Ensemble und Orchester (2016) DEA

Impulsvortrag von Peter Kujath (ehemaliger ARD-Hörfunkkorrespondent Ostasien)
Philippe Manoury: In Situ.
Für eine Gruppe von Solisten, Streichorchester und acht im Raum verteilte Orchestergruppen (2013)

Ensemble Modern, hr-Sinfonieorchester, Ilan Volkov (Dirigent)

Das Thema beschäftigt Gesellschaft und Musik immer wieder neu: das Verhältnis zwischen Individuum und Kollektiv, zwischen Gruppe und Masse.

In »Verbinden und Abwenden« der türkischen Komponistin Zeynep Gedizlioglu stehen sich 14 Solisten und ein Orchester gegenüber. Ensemble Modern und hr-Sinfonieorchester arbeiten sich hier durch wechselseitige Angebote der Akzeptanz und des Boykotts, der Ein- und Widersprüche. Und als vereinter Klangkörper mit differenzierten Spezialaufgaben errichten beide Frankfurter Formationen mit »In Situ« des französischen Komponisten Philippe Manoury eine gewaltige Landschaft mit Klangregen und Klangsäulen, mit Explosionen. Und mittendrin das Publikum.

Alte Oper Großer Saal, https://www.cresc-biennale.de/de/programm/2017-11-23/verbinden-und-abwenden-eroeffnungskonzert

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V O R S C H A U
Samstag 25. November: Rocco & The Low Heels live

(Daniela)

Ich bin heute den ganzen Tag auf der BDK, also auf dem Parteitag der Grünen, auf dem wir darüber abstimmen werden, ob es zu Koalitionsgesprächen kommt oder nicht (Stand heute Freitag, der 17.11., vielleicht platz das ganze ding ja schon vorher..).
Ich bin zwar keine Delegierte, also nicht abstimmungsberechtigt, aber ich finde das so spannend, dass ich da auf jeden Fall dabei sein will.
Wir kommen erst Nachts zurück und ich glaube nicht, dass ich es dann noch zu Rocco & The Low Heels ins Orange Peel schaffe...
Ich habe sie schon gesehen (Das Foto hab ich beim ersten Konzert gemacht) und kann Euch versprechen. Es lohnt sich!!

Das Frankfurter Projekt Rocco and The Low Heels läutet die vorweihnachtliche Jahreszeit mit einem Paukenschlag ein. Neue, alte Bekannte werden den Acid-Jazz-Funk-Mix auf der Orange Peel Bühne mit viel Liebe zum Detail zelebrieren. Standesgemäss wird das Repertoire um "Klassiker" bzw. "Rare-Groove-Soul-Perlen" erweitert. Der Gitarrist Jan Koslowski, der gerade sein Album released hat, wird ebenso ein Paar Hits neu interpretieren. Wer wissen will, wie sein Debüt Album klingt: https://jan-music.de/

Am Rhodes begleitet uns dieses Mal der junge Mainzer Virtuose Nico Hering! Wer Lust auf feinen Acid Jazz Funk hat, sollte sich den Abend unbedingt vormerken.
Ab 23h legen die Bogey Brothers im kleinen Club im Erdgeschoss bis tief in die Nacht feinste Vinyl-Disco Hits auf.

Einlass: 20h, Beginn: 21h, Eintritt: € 10,- ab 23h € 5,-

Die Band:
Dog Kessler (drums), Jam Deisenroth (bass), Nico Hering (keys), Jan Koslowski (guitar & vocals), Jan Beiling (sax), Mark Collazzo (percussion), Nadine Demetrio (vocals), George Davis (vocals) und Oscar Canton (vocals)

Samstag 25. November: Balbina in der Brotfabrik

(Daniela)

Heute tritt Balbina im Rahmen ihrer „Fragen über Fragen“ Tour 2017 in der Brotfabrik auf. Ich habe noch nie was von ihr gehört.. Jetzt hab ich reingehört und muss sagen: mir ist das zu poppig und irgendwie muss ich bei der Musik dauernd an Xavier Naidoo denken (sorry!) ABER ihr Auftritt ist schon ziemlich klasse. Also schaut und hört mal rein und gewinnt Tickets :-)

https://www.youtube.com/watch?v=FDyPMRqCNxE

Das war natürlich eine der Headlines, die sich Zeitungen so wünschen: „Grönemeyer ist ihr Fan“ titelte die HNA in Kassel, als sie verkünden konnte, dass die Pop-Aufsteigerin mit den Pop-Titan touren würde. „Das ist toll und eine große Ehre für mich, weil ich Herrn Grönemeyer bewundere und er ein Vorbild für mich ist“, kommentierte die in Warschau geborene Sängerin ihr Glück. Herr Grönemeyer? „Ja, selbst wenn er mir backstage das Du angeboten hätte, würde ich mir in einem Interview das Du nicht erlauben. Dafür habe ich zu großen Respekt vor ihm.“

Schon in ihrer Grundschulzeit schrieb Balbina erste Gedichte und Lieder, übte ihren Gesang an Whitney Houston-Hits, spielte Theater. In Berlin kam sie mit der Hip-Hop-Szene in Kontakt. 2011 nahm sie ihr erstes Album „Bina“ auf, vier Jahre später veröffentlichte sie „Über das Grübeln“. „Was für eine Platte! Was für eine Stimme! Was für ein sonderbarer, fremder, berückend schöner Sound!“, schrieb Jens Balzer im Rolling Stone. „,Über das Grübeln’ ist die tollste Entdeckung seit langer Zeit im deutschen Pop: So zart und berührend und zugleich so erregend abweisend und kühl kündet die Berliner Sängerin darauf von den kleinsten Dingen des Alltags und von den großen Problemen, die sich daraus ergeben.“ Der Titel ihrer neuen CD unterstreicht, Balbina hat noch immer „Fragen über Fragen“, die sie mal plakativ, mal eher unterschwellig formuliert.. Spiegel online erkannte in ihr eine „intelligente Phrasenvermeiderin“ beim Behandeln jeglicher Facetten von Traurigkeit und Heiterkeit.
https://www.balbina.fm

BALBINA / Deutschland
„Fragen über Fragen“ Tour 2017

Das war natürlich eine der Headlines, die sich Zeitungen so wünschen: „Grönemeyer ist ihr Fan“ titelte die HNA in Kassel, als sie verkünden konnte, dass die Pop-Aufsteigerin mit den Pop-Titan touren würde. „Das ist toll und eine große Ehre für mich, weil ich Herrn Grönemeyer bewundere und er ein Vorbild für mich ist“, kommentierte die in Warschau geborene Sängerin ihr Glück. Herr Grönemeyer? „Ja, selbst wenn er mir backstage das Du angeboten hätte, würde ich mir in einem Interview das Du nicht erlauben. Dafür habe ich zu großen Respekt vor ihm.“
Schon in ihrer Grundschulzeit schrieb Balbina erste Gedichte und Lieder, übte ihren Gesang an Whitney Houston-Hits, spielte Theater. In Berlin kam sie mit der Hip-Hop-Szene in Kontakt. 2011 nahm sie ihr erstes Album „Bina“ auf, vier Jahre später veröffentlichte sie „Über das Grübeln“. „Was für eine Platte! Was für eine Stimme! Was für ein sonderbarer, fremder, berückend schöner Sound!“, schrieb Jens Balzer im Rolling Stone. „,Über das Grübeln’ ist die tollste Entdeckung seit langer Zeit im deutschen Pop: So zart und berührend und zugleich so erregend abweisend und kühl kündet die Berliner Sängerin darauf von den kleinsten Dingen des Alltags und von den großen Problemen, die sich daraus ergeben.“ Der Titel ihrer neuen CD unterstreicht, Balbina hat noch immer „Fragen über Fragen“, die sie mal plakativ, mal eher unterschwellig formuliert.. Spiegel online erkannte in ihr eine „intelligente Phrasenvermeiderin“ beim Behandeln jeglicher Facetten von Traurigkeit und Heiterkeit.

https://www.balbina.fm

RICHARD III im Dezember

(Martin)
Der Vorverkauf hat begonnen im Schauspiel Frankfurt!
Sicherung von Karten ist angesagt.

Unter Prävention versteht man u.a. in der Pädagogik frühzeitig zu handeln, um Schlimmeres zu verhindern. Beim Ticketkauf im Schauspiel Frankfurt sollte man derzeit nach dem selben Prinzip vorgehen, um vorzubeugen und nachher nicht leer auszugehen! Deshalb: Bevor sogleich wieder alle Vorstellungen von z.B. ‚Richard III’, ‚Woyzeck’, ‚Das siebte Kreuz’, ‚Rose Bernd’ oder ‚Die Verwandlung’  =AUSVERKAUFT =  sind, sichert euch jetzt Tickets, denn wirklich jede dieser Inszenierungen ist tatsächlich zu empfehlen!

Besonders lege ich euch Richard III an’s Herz.
Man muss das gesehen haben! Und bitte nicht von der Spieldauer (3 ½ Std.) abschrecken lassen. Die Zeit vergeht wie im Flug und fast findet man es schade, wenn diese ‚Shakespeare-Show’ zu Ende geht.
Sensationell ist die Bühne: Dieses Richard-Drama spielt sich in einer Arena oder sozusagen in einem ‚Boxkampfring’ ab. Das Publikum sitzt rundum und ist Teil des Geschehens. Gespielt wird im gesamten Raum und gelegentlich mutiert man zum Uhu, der den Kopf nach allen Seiten zu drehen hat.
Dem Regisseur Jan Bosse ist etwas Besonderes gelungen. Dadurch, dass der Raum so fulminant bespielt wird, teilt sich dieses Mammutwerk in viele (immer inhaltliche miteinander verbundene) ‚Kammerspielchen’ auf. Das macht Spaß, ist unterhaltsam und führt dazu, dass ständig was los ist.
Beispiellos ist die schauspielerische Leistung. Wolfram Koch (der Frankfurter Tatort-Kommissar) spielt genial. Diese Entwicklung des Richard vom grauen Mäuschen hin zum Meisterintriganten, der die Gegner hemmungslos aus dem Weg räumt oder räumen lässt, das ist größte Schauspielkunst. Mechthild Großmann (die Staatsanwältin mit der markanten Stimme aus dem Münster-Tatort) ist unbeschreiblich; als Königsmutter schafft sie es gleichsam nachvollziehbar Verächtlichkeit zu spielen und einen dennoch zum Schmunzeln zu verführen. Und natürlich gilt das alte Theaterprinzip, dass der König auch von den Untergebenen gespielt werden muss – das machen u.a. Claude de Demo, Isaak Dentler und Katharina Bach himmlisch und glanzvoll.
Es ist herausragend, wie in diesem Richard III die feine Klaviatur des an die Machtkommens ausgespielt und dargestellt wird, wie Moral augenscheinlich verfällt und die letztendliche Konsequenz von Opportunismus deutlich wird.

Ihr merkt, ich bin begeistert und enthusiastisch, sehr – und wenn ihr euch Richard III nicht anschaut, dann hat meine kulturelle Präventionsarbeit versagt

Richard III läuft im November am 12. (16.00h), 16. und 17. um jeweils 19.30h. Die Vorstellungen sind ausverkauft, an der Abendkasse gibt’s vielleicht noch Tickets.
Im Dezember wird Richard III am 6., 7., 18., 20., 22. und 31. gespielt.
Der Vorverkauf für die Vorstellungen im Dezember beginnt bereits heute, am 10.11.!
(Foto Schauspiel Frankfurt)

Vorschau: 27.11. Aren & Chima

(Andrea)

Noch ein Konzertabend, auf den man sich schon jetzt freuen kann. Zumal mit Aren Emirze und Chima Onyele zwei Locals auf der Bühne im nachtleben stehen. Aren kennen die meisten sicher als, hhm darf ich Berserker sagen? bei Harmful. Dass er auch eine sanfte Seite hat, hat seine Suche nach seinen armenischen Wurzeln bewiesen. Jetzt hat er sich mit  Chima, gebürtiger Nigerianer, zusammengetan. Das heißt, die beiden kennen sich schon länger, machen aber nun erstmals musikalisch gemeinsame Sache. Neben den gemeinsamen unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen eröffnet die Auseinandersetzung mit Paar-Beziehungen ein weites inhaltliches Feld. 
Die erste gemeinsame EP „Von nun an glücklich“ umarmt die Krisen des Lebens liebevoll und akzeptiert am Ende, dass sie eben zu einer gesunden Biographie dazugehören. "Glücklich-sein“ ist, nach Auffassung von Aren und Chima, kein Geschenk sondern vor allem eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen kann. Die dominierenden Dynamiken der Songs sind Emotionen wie Leidenschaft, Eifersucht, Zweifel und Schuldgefühle aufgrund von Untreue. Spannend ist dabei die Erkenntnis der beiden (Männer), dass sich ihre Vernunft kaum gegen diese überwältigenden Gefühle durchsetzen kann und eigene Verlustängste längst notwendige Entscheidungen auf unbestimmte Zeit hinauszögern. Zwei große Jungs schaffen es, die für ihre Generation typischen Erfahrungen in teils abschließenden, teils hoffnungsvollen Songs festzuhalten und zwar so, dass sich sehr viele (deutschsprachige) Menschen darin wiederfinden können. Aren und Chima geben ihr Live-Debüt am 27. November 2017 in Frankfurt im Nachtleben. https://www.youtube.com/watch?v=x99ZtUXvnmY&feature=youtu.be

Freitag 1. Dezember: 11 Freunde

(Uwe)

11 Freunde – „Jens Kirschneck & Philipp Köster lesen vor und zeigen Filme“


Jeden Monat lese ich das Magazin 11 Freunde wegen der vielen interessanten Geschichten über den Fußball. Insbesondere die ausgedehnten Interviews mit interessanten Persönlichkeiten, teilweise deutlich abseits vom aktuellen Spielgeschehen, finde ich großartig. Gegründet wurde das Magazin unter anderem von Philipp Köster, einem leidenschaftlichen Fan von Arminia Bielefeld, der auch heute noch Chefredakteur der Zeitung ist. Trotz aller Ernsthaftigkeit und fachlicher Kompetenz, bleibt im Magazin ausreichend Raum für humorvolle Geschichten. Die stehen nun im Mittelpunkt, wenn Köster selbst und sein Kollege Jens Kirschneck Texte und Filme in Offenbach präsentieren. Bei Eventim schrieb ein Besucher über eine vergangene Veranstaltung „die Lesung war amüsant, volksnah und voller Anekdoten.“. Eine berechtigte Erwartungshaltung auch für den Abend in Offenbach.

01.12.17 (20:00 Uhr, OF, Alte Schlosserei auf dem EVO-Gelände)

Sonntag 17. Dezember: Shantel & Friends in der Kapp

(Daniela)

OK, das wird ein volles Wochenende: Erst spielt die Eintracht zu Hause gegen Schalke, am Abend geht es dann zum Schrottwichteln mit 40 Frauen und am Sonntag spielt dann SHANTEL mit seinem Bucovina Club in der Batschkapp.

Das würde eigentlich schon vollkommen ausreichen um den Stammplatz auf der sonntäglichen Couch zu verlassen aber er setzt sogar noch einen drauf, denn es kommen die Jewish Monkeys aus Tel Aviv und ich hoffe der Bassist diesmal nicht wieder verschläft, denn beim letzten Konzert mussten wir eine halbe Stunde auf ihn warten, bis man ihn im Hotelzimmer geweckt hatte. Aber das war dann auch egal, denn Jossi Reich und seine Jewish Monkeys sind genial. Und dann bringt Shantel noch einen jungen Frankfurter Künstler auf die Bühne: NOE FAZI.

" Es ist immer etwas Besonderes in Frankfurt zu spielen. Die Stadt in der alles startete, die ersten Partys, die ersten Sessions und Konzerte, in der das Lissania Geschichte schrieb, in der der Bucovina Club im Schauspiel Frankfurt zum international begehrten Hotspot für Clubbing wurde, in der Stadt, die ich liebe wie keine Zweite, meine Hauptstadt. Unser Frankfurt am Main, der wunderschönen Metropole im Herzen von Europa, deren Oberbürgermeister ich nächstes Jahr werden möchte.
Zeit eine kleine Party zu schmeißen. Eine Frankfurt Session. Zeit ein paar alte Freunde und Weggefährte einzuladen und in der legendären Batschkapp (die ich im Dezember 2012 mit dem Bucovina Club Orkestar als erstes Konzert "eröffnet" habe) die letzten 30 Jahre Revue passieren zu lassen. Zeit für eine Weihnachtstombola zugunsten der sozial Schwachen, Geschenke zu sammeln, die dann die Woche drauf im Frankfurter Bahnhofsviertel bei meiner "Volksküche // Weihnachten für alle" verteilt werden. Ich freue mich auf diesen besonderen Abend, ein Abend mit Euch, ein Abend in Frankfurt. Für Frankfurt. Ein Abend für alle in der Stadt für alle!
EUR 5,-- des Ticketpreises gehen direkt in die Posterwahlkampagne zur Oberbürgermeisterwahl Frankfurt am Main
Stefan Hantel // Eure Stadt für alle Tickets


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