10.11.2017
Inhalt: Platt & Leer / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE-BIETE-ECKE / G E D R U C K T E S / Freitag 10. November: Melli redet mit / Freitag 10.-Samstag 18.11.: Installation / Freitag, 10. November: Of/ Matthias Egersdörfer und Fast Zu Fürth / Freitag, 10. November: OF/ Hafenkino / G E R O L L T E S / Samstag 11. November: Dorian Wood im mousonturm / Samstag 11. November: Music Sneak / Samstag, 11.November: OF/ Waggon / Samstag, 11. November: Ffm/ Kuchen ist keine Lösung / Samstag, 11. November: Of/ Robert Johnson Theorie / Sonntag 12. November: ‚Verbrennungen’ im Kammerspiel / Sonntag, 12. November: OF/ Labelparty / Montag 13. November: Triggerfinger im Zoom / Montag, 13. November: OF/ Hommage an Friedrich Stoltze / Dienstag 14. November: Theater / Dienstag 14. November: Premiere: OVARtorium / Dienstag, 14. November: FFM/ Meinungsfreiheit / Mittwoch, 15.11.: OF/ Frickeln / Mittwoch, 15.11.:OF/ Atlantis-BEBI-Project / Mittwoch, 15.11.: OF/Aziza Brahim / Donnerstag 16. November: Pots, Blitz: BOOZE 'N' JAZZ / Donnerstag 16. November: Wolf Schubert-K / Donnerstag, 16.11.:FfM/ Selig / V O R S C H A U / RICHARD III im Dezember / Freitag, 17.11.: PUNK / Samstag 18.11: Archive / Freitag 1. Dezember: 11 Freunde / Impressum

Platt & Leer

Ich gebe zu: ich bin etwas platt und leer im Kopf. Ich dachte ja nach der Bundestagswahl wird es etwas ruhiger und ich komme mal dazu all die tollen Wellness Gutscheine einzulösen, bevor sie wieder, wie schon so oft geschehen, verfallen, aber es kommt dann ja doch immer anders.
 
Also hetze ich gleich in die Schule und dann weiter zum Baumarkt und Ikea und beschäftige mich die nächsten Tage mit Umräumen, Umzug und der Steuer.

Aber Müdigkeit hin oder her am Abend wird ausgegangen: Sven Regener (heute), Glen Hansard (Sonntag) und Selig (am Donnerstag in der Kapp und Andrea verlost sogar 2 Tickets!)) sind in der Stadt und da soll sich mal einer über das Kulturangebot Frankfurts beschweren... im Gegensatz zu Berlin, kann ich das nämlich alles innerhalb von 10 Minuten mit dem Rad erreichen.

Ich nehme mal an, man sieht sich, hier oder dort.

a presto
Daniela
 

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.
Selig Foto (c) Sven Sindt

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net

1 x 2 Karten für Verbrennungen im Kammerspiel am Sonntag 12.11. Gewinnfrage: Welches Theaterstück empfiehlt Daniela für Dienstag?

2 x 2 Karten für Dorian Wood im Mousonturm am Samstag 11.11. Gewinnfrage: Wie heißt die Graphic Novel von Daniel Hartlaub, über die Petra heute im GEDRUCKTEN schreibt?

2 x 2 Karten für Mateluna am 14.11. im Mousonturm. Gewinnfrage: welches Konzert empfiehlt Uwe für Montagabend?

3 x 2 Gästelistenplätze für die Music Sneak morgen in der Jahrhunderthalle. Gewinnfrage: Wie heißt die Schaupsilerin, die heute Abend bei MELLI REDET MIT zu Gast ist?

2 x 2 Karten für das Konzert von Wolf Schubert-K am Donnerstag in der Brotfabrik. Gewinnfrage:

Gewinnfrage für alle 3 Filme: Wie heißt die Initiatorin des Filmfestivals? (Bitte angeben welchen Film ihr sehen wollt)

******************************************************************
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Tickets für das Hafenkino heute Abend. Die Gewinnfrage: Wer wurde bei der Revolution 2011 noch gleich gestürzt? 

Ein echtes Schmankerl: 2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von SELIG am Donnerstag in der Batschkapp. Die Gewinnfrage: Wohin zog es Plewka mit Frau und Kind nach der Trennung von Selig?

SUCHE-BIETE-ECKE

Albi sucht einen neuen Mitmieter für seine Schreinerwerkstatt
Es handelt sich um eine Werkstattgemeinschaft in Frankfurt-Hausen.
Die Miete beträgt 250,- im Monat.
Weitere Infos unter 0173 4856 907 oder albinake@gmx.de
Albrecht Nake, Laden- & Messebau, Planung & Ausführung von Objekten & Einrichtungen, Alt Hausen 34

G E D R U C K T E S

(Petra)

Frankfurt ist für mich in den letzten Jahren deutlich spannender geworden, doch gerade geht so manche tolle Ausstellung und Vieles mehr an mir vorbei, leider. Nun habe ich meinen Aktionsradius auch noch auf Wiesbaden ausgedehnt – ob das klug war? Bis 17. Dezember ist dort im Nassauischen Kunstverein Wiesbaden die Ausstellung „The Desire Called Utopia And Other Science Fiction“ zu sehen. Utopia – alles wird gut, oder nicht? Die meisten von uns sind fasziniert von Zukunftswelten. Auch wenn sie häufig das Heutige nicht abstreifen können, entlarven die Vorstellungen vom Morgen doch unsere ganz großen Wünsche und Hoffnungen.
Was mich zuerst anzieht, ist eine spacige Katze, die zu mir spricht. Sehr viel spricht: über die Zukunft der Mobilität, smarte Homes…Moment mal: ich hab doch Feierabend! Und keine Geduld für lange Vorträge, so wichtig ihre Mission auch sein mag.

Zwei klare Favoriten finde ich. Einmal eine Arbeit von Mélodie Mousset: Ein Besucher kann mit einer Virtual Reality-Brille in die Parallelwelt abtauchen und mit seiner oder ihrer Bewegung in den Raum zeichnen. Gespenstischerweise Hände und Unterarme in eine Wüstenlandschaft, die an einer halbtransparenten Projektionswand für die anderen sichtbar werden. Schön-poetisch ist die Graphic Novel "2048 – When It All Began" von Daniel Hartlaub, die eine Art Kachelwand in Schwarzweiß bildet. Mit einer ganz eigenen Technik schwärzt er zuerst das Blatt mit Kohle, um dann die Zeichnung durch die Wegnahme von Schwarz entstehen zu lassen. So gibt es keine harten Linien. Und das Kunstwerk ist interaktiv (dämliches Wort, aber mir fällt kein Passenderes ein): Einige Zeichnungen haben QR-Codes, die die Szenen um Bewegtbild und Sound erweitern. Es geht um die Liebe des letzten beiden Menschen, Ed und Tilda. Möglich wurde „2048“ dank Crowdfunding. Daniel hat neun Monate daran gearbeitet und alle zwei Wochen eine neue Sequenz gezeigt. Wo? Auf den Tabletts des Bistros im Museum für Angewandte Kunst (daher auch das ungewöhnliche Format). Ich finde ungewöhnliche Formate klasse, aber das ist ein Werk, das ich gerne ganz in Ruhe betrachten würde. Eine tolle Graphic Novel, die nach einem mutigen Verleger schreit. Mit freundlichen Grüßen aus der Zukunft.

Freitag 10. November: Melli redet mit

(Daniela)

Schon seit Wochen freue ich mich auf den heutigen Abend mit Sven Regener im mousonturm. Zuletzt habe ich ihn im Sommer beim Heimspiel Knyphausen gesehen. Da aber mit seiner Band. heute kommt er als Autor. Die Veransatltung ist ausverkauft... ihr könntet dafür nach Sachsenhausen radeln. Ins Theater Alte Brücke, das ist heute wieder Melina Hepp mit ihrer Revue: MELLI REDET MIT zu Gast und sie hat tolle Gäste:
Anke Sevenich, Freddy Langer und Matthias Stich.

Matthias Stich (Kabarettist und mittlerweile Urgestein der 2. Schmiere-Generation):
(die-schmiere.de)
Wenn einer Bauarbeiter, Metzger, schmierige Sportreporter, verklemmte Spießer auf Frauensuche im Datingportal und schrullige Hobbypoeten in weniger als drei Minuten überzeugend darstellen kann, dann er.
Seit fast 30 Jahren ist er die 'neue' Generation im schlechtesten Theater der Welt, das im Keller des Karmeliterklosters beheimatet ist. Zusammen mit Effi Rolfs und Klaus Teßnow bespielte er seit Beginn der 90er Jahre den heiligen Untergrund. Zwischendurch 1 Frau und 2 Kinder bekommen und noch weiter aufs Land gezogen wo die 70iger immer noch nicht vorbei sind. Und nie berühmt geworden. Super eigentlich, sagt er.

Freddy Langer (Journalist, Autor und Reiseleiter der FAZ):
Wenn Freddy Langer von etwas begeistert ist, dann steckt das an. Ob es einer alter Postkartenkiosk in Bayrischzell ist, den er mitsamt dessen Besitzer schon liebevoll portraitiert hat, oder Hollywoodstars, denen er für seine ewige Fotoserie eine Schlafbrille über die Augen zieht, oder seine Wanderleidenschaft, die er allerdings gern zurücksteckt, wenn er im offenen Ford Mustang über die Route 66 brausen darf. Er kann so lange davon schwärmen, bis auch der an Kartenkiosken weniger interessierte Mensch, damit etwas anfangen kann.

Anke Sevenich (Schauspielerin, ein wirklich große):
(www.anke-sevenich.de) Eigentlich ist sie nur 1 Meter 60 klein, aber seit sie Anfang der 90er Jahre in Edgar Reitz "Die zweite Heimat"`als Schnüsschen ihren Durchbruch im deutschen Film hatte, spielt das Körpermaß eine eher untergeordnete Rolle. Seither ist sie sowohl in etlichen Tatort-Folgen zu sehen gewesen, als auch in TV- und Spielfilmen unter der Regie von allen großen Regiesseuren dieses Landes, wie Niki Stein, Vadim Glowna oder Dominik Graf.Und jetzt, hat der mittellange Spielfilm "Familienzuwachs" von Teresa Hoerl gerade den Hessischen Filmpreis abgeräumt, in dem sie die Hauptrolle spielt.Wenn da nicht auch ein bisschen Glamour auf mich überspringt, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.

Beginn 19:30 Uhr. Infos&Tickets: https://www.theater-alte-bruecke.de/

Freitag 10.-Samstag 18.11.: Installation

(Martin)
Worktable – Live-Installation von Kate McIntosh
Mousonturm
 

Das ist eine verrückte Sache, zu der der Mousonturm einlädt!
Worktable ist eine Live-Installation von Kate McIntosh, die dem Publikum über mehrere Tage hinweg zugänglich ist. Worktable findet in einer Reihe von Räumen statt – bevor ihr eintretet, müsst ihr euch anmelden und könnt dann so lange bleiben, wie ihr möchtet. Sobald ihr drinnen seid, gibt es Anleitungen, Ausrüstung und Sicherheitsbrillen, damit ihr euch an die Arbeit machen könnt – es liegt an euch zu entscheiden, wie die Dinge entzweigehen.
 
Der Mousonturm stellt den Hammer, ihr macht den Rest.
Einfach anmelden und dann gehst du an die Arbeit!
 
Freitag 10.11. – Sonntag 12.11., Dienstag 14. – Samstag 18.11.
Detaillierte Öffnungszeiten auf der Website, Pay as you wish

Freitag, 10. November: Of/ Matthias Egersdörfer und Fast Zu Fürth

(Andrea)

Der Fundus-Flohmarkt im Lieblingsplatz war eine echte Enttäuschung, das Konzert der Jim Dandies im Orange Peel war sensationell und ein großer Spaß. Die Band muss und sollte man sich merken! Soviel an Rückblick, jetzt nach vorne: Ich lese gerade vom Bulgarischen Kulturabend im Jugendhaus am Deutschherrenufer, aber wenn ich heute noch rauskommen sollte, dann vielleicht in den Filmklubb ums Eck. Das liest sich nach einer launigen Veranstaltung: "Matthias Egersdörfer und Fast Zu Fürth" Nie gehört. Aber: "Die Musik von Fast zu Fürth lustwandelt zwischen Volksmusik und Gassenhauer, Pop und einer Art von Rock´n Roll, Rezitativ und Menuett, auf dem schmalen Grat zwischen Scheitern und Siegen. Die Texte werfen mit Fragen lassen Antworten erscheinen oder sind manchmal nur ein einzelner Buchstabe. Fast zu Fürth hat einen Humor von gewaltiger Ausdehnung. Fast zu Fürth verkörpert hysterisches Phlegma und das Erstaunen auch über die winzigsten Dinge. Ein Konzert von Fast zu Fürth ist ein guter Ort um über Hochzeitspläne, Kinderwünsche, Freundschaften, größere Investitionen oder die Erbfolge nachzudenken."
filmklubb, Isenburgring 36. Beginn 20 Uhr, Eintritt 19 Eu

Freitag, 10. November: OF/ Hafenkino

(Andrea)

Die Kritiken haben sich fast überschlagen, ich kam nicht ganz so euphorisch aus dem Kino gekommen und habe einen Moment gebraucht: Eigentlich kommt "The Nile Hilton Affäre" wie ein stinknormaler Krimi daher, Tarik Saleh spielt den ägyptischen Polizisten Noredin, ein korrupter, kaputter Typ, der den Mord an einer schönen Sängerin aufdecken will. Da das ganze im Kairo des Jahres 2011 spielt, also in den Tagen vor Beginn der Revolution, zeigt der Film auch erschreckend viel kaputte Gesellschaft.
Heute um 20 Uhr im Hafenkino

G E R O L L T E S

(Uwe)

Der englische Regisseur Ken Loach ist ein begeisterter Fußballfan. Wie kein anderer Filmemacher integriert er Fußball in seine Filme. Zum Beispiel in „My Name is Joe“, in der die Hauptfigur eine Fußballmannschaft sozial benachteiligter Jugendlicher trainiert oder in „Looking for Eric“, einem Film, der sich in humorvoller Weise mit dem Ikonenstatus des ehemaligen Stars von Manchester United, Eric Cantona, auseinander setzt. Der völlig zu recht mehrfach ausgezeichnete Loach stellt seine Geschichten rund um den Fußball jeweils sehr realistisch dar und hebt durch sie die Bedeutung der Sportart für die „kleinen Leute“ in Großbritannien hervor. Versuche anderer Regisseure, Filme mit Fußball zu inszenieren, scheitern in der Regel (teilweise kläglich).

Sehenswerter sind da oft Dokumentationen über Fußball. In „Die Profis“ werden beispielsweise die damaligen Spieler Paul Breitner und Uli Hoeneß durch eine Spielzeit des FC Bayern München begleitet. Für Hoeneß endete im Laufe dieser Saison die Karriere als Spieler und die als Manager begann. „Der mit dem Ball tanzt“ widmet sich der Karriere des Genies Heinz Flohe, der zwar Nationalspieler und Kapitän einer Kölner Meistermannschaft war, aber nicht der Weltstar wurde, der er hätte werden können. Und in „The Class of 92“ treffen sich einige langjährige Spieler von Manchester United, darunter David Beckham  und Ryan Giggs, zum Klassentreffen. Diese und andere Dokumentationen geben einen Einblick in die Persönlichkeit der unterschiedlichen Protagonisten und derer, die sie auf ihrem Weg begleitet haben. Sie beinhalten lustige Szenen, Trauriges und Anekdoten, teilweise aus Zeiten, in denen alles noch nicht so perfekt durchorganisiert war.

Der Tipp ohne Eintracht (von einem Schalke-Fan):
Keine Bundesliga am Wochenende, dafür zum 75x Freundschaftsspiele gegen England und Frankreich. Gähn, dann lieber eine Fußballdokumentation schauen oder ein Kreisligaspiel auf dem Sportplatz um die Ecke.

Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen über Fußballer in Filmen:

Wie sein Spitzname schon sagt, war der Waliser Winnie „die Axt“ Jones als Fußballer alles andere als angenehm. Nach seiner Karriere spielte er in einigen Filmen mit und machte seine Sache gut, insbesondere in den beiden ersten Filmen von Guy Ritchie („Bube, Dame, König, grAs und Snatch). Ein Ball kommt in beiden Filmen nicht vor.

Samstag 11. November: Dorian Wood im mousonturm

(Martin)
 

Ich gehe hin. Diese Stimme ist sagenhaft und Gänsehautfeeling scheint garantiert.
Dorian Wood wird als Gesangswunder gehandelt. 2015 trat er zusammen mit Hauschka in einem Doppelkonzert bei Summer-in-the-City auf. Jetzt kommt Dorian Wood solo zu seinem neuen Konzertabend in den Mousonturm. Dorian Wood hat die Statur eines Wagnerschen Heldentenors und die ‚Stimme von Tom Waits’. Er gilt als ‚Performance-Künstler’ und war in zahlreichen Museen mit Marina Abramovic zu sehen.

Der Mousonturm schreibt: „Dorian Wood nimmt sein Publikum mit auf eine emotionale Achterbahnfahrt und einen Feldzug gegen die Vorurteile dieser Welt. Von den Anfängen in Musikkonservatorien und L.A. Gay Bars ist er inzwischen auf den Bühnen der Theater, Galerien, Clubs und Festivals dieser Welt angekommen. Seine erstaunliche Vielfalt spiegelt sich auch in seinem neuesten Album „XALÁ“ wider, das in Spanien mit dem Perkussionisten Marcos Junquera und dem Kontrabassisten Xavi Muñoz aufgenommen wurde. Zum ersten Mal singt Dorian das komplette Album in seiner Muttersprache Spanisch. Mit seinen düsteren Klängen und dem aufwühlendem Gesang wirkt es stilistisch wie eine Kollaboration der Swans mit Chavela Vargas.“

Schaut/hört euch die Videos an:
https://youtu.be/69E5_k5n74M?t=134
https://youtu.be/_TPaQyzIdtc?t=91

Konzertbeginn 21.00h!
Für alle, die wollen, gibt’s oben Tickets zu gewinnen!

Samstag 11. November: Music Sneak

(Daniela)

Endlich beginnt der Karneval... Ich werde mich also verkleiden und nach Düsseldorf reisen...

Wäre ich nicht dort, wäre ich endlich mal bei der Music Sneak in der Jahrhunderthalle dabei. Sie präsentieren dort immer 3 Bands und das was ich in Videos und auf Fotos gesehen habe sieht super aus und der kleine Saal in der Jahrhunderthalle ist wirklich bezaubernd!

"Eine Sneak Preview, wie man sie bisher nur aus dem Kino kannte – nur besser, mit erstklassiger Musik. Drei Acts: zunächst geheim! Ein persönlicher Konzertabend mit Schaukel und Künstlern, für die wir brennen! Ein wenig open minded sollte man schon sein, wenn man sich auf die Reihe einlässt, denn musikalisch machen wir vor so ziemlich wenig Halt! Ob Stripped Down, Acoustic oder alle Pegel voll auf Maximum.
Je nachdem, was der Künstler, die Band, das Duo aus den verschiedensten Musikrichtungen benötigt, um dem eigenen Schaffen den richtigen Background zu geben. Zu Beginn des Abends weiß niemand wohin die Reise geht. Aber sicher ist – wir haben heute die Musik im Gepäck, die morgen für Aufruhr sorgen kann und vielleicht schon übermorgen die große Bühne rocken wird!

musicsneak.com/eindruecke/

Samstag, 11.November: OF/ Waggon

(Andrea)

Schade, ich habe heute, wie man so schön sagt, familiäre Verpflichtungen, sonst wäre ich hundertprozentig am Mainufer: "In Kooperation mit den firedancern, der IG Metall und der Stadt Offenbach wird die Feuerschale am Waggon eingeweiht! Offizielle Ansprachen, eine spektakuläre Feuershow und selbstverständlich auch eine waggontypische Jam-Session mit unbekanntem Ausgang! Sankt Martin wird dieses Jahr reichlich feurig!
18 Uhr Waggon am Kulturgleis

Samstag, 11. November: Ffm/ Kuchen ist keine Lösung

(Andrea)

Wenn ich mich früher loseisen kann, schaue ich bei den antons in der Orberstraße rein: "Kuchen ist keine Lösung". Zwei Frauen auf der Türschwelle zwischen Küche und dem großen Traum vom großen Leben. Groteske Tanzkomödie mit Magdalena Wielgoshinska, Schauspielerin und Anna Orkolainen, Tänzerin und Choreographin bei antagonTheaterAktion. Licht und Ton: Joscha Erker. 21 Uhr, antagon theater. Das heutige Stück reiht sich übrigens ein in das Internationale Frauentheaterfestival, das noch bis morgen stattfindet: https://www.facebook.com/frauenfestival/

Samstag, 11. November: Of/ Robert Johnson Theorie

(Andrea)

Zu einer Zeitreise lädt die Robert Johnson Theorie heute ein, in eine Zeit, in der Mobiltelefone noch die Größe von Aktenkoffern hatten, Jungs den Mädchen Kassetten aufnahmen und Musik in Rillen gebannt wurde. Beim Abspielen hüpfte die Nadel immer unmerklich und lange waren sich alle einig, dass die CD ein solch warmes Klangerlebnis nie nie nie erreichen wird. Wir wissen, was dann passierte. Überlebt haben die schwarzen Scheiben in der Nische der Clubkultur und weil es kaum noch Presswerke gibt, weiß eigentlich auch kein Mensch mehr, wie das alles überhaupt funktioniert, so ohne binäre Codes. Also, folks, echter Lehrwert: "Der Produzent und DJ OLIVER BERNSTEIN arbeitete bis April 2017 als Schichtleiter im Schallplattenpresswerk von R.A.N.D. MUZIK. Seitdem ist Oliver als Chef und Labeladmin für Shite Music, Vinyl Distribution & Promotion, tätig. Bestens vertraut mit der Motivation, nicht nur Musik auf Vinyl zu nutzen, sondern auch herzustellen, gewährt er für ROBERT JOHNSON THEORIE einen Einblick aus erster Hand in die Abläufe und Anforderung der Schallplattenproduktion. ROBERT JOHNSON THEORIE 53 / In freundlicher Kooperation mit Dieter Ziermeier und dem CHORDSANDWEAPONS Recordstore.

Sonntag 12. November: ‚Verbrennungen’ im Kammerspiel

(Martin)

Verbrennungen’ im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt

Dieser Abend ist ein echter Hammer.Erlebt man ‚Verbrennungen’ im Kammerspiel des Schauspiel Frankfurt, dann geschieht Wunderbares: Man wohnt der Inszenierung eines dramatischen Stoffes bei und es fühlt sich an, als würde man tatsächlich einen Roman sehen können; intensiv erliest man sich dieses Stück. Heftiger Stoff wird in ‚Verbrennungen präsentiert – eine Familiengeschichte, die in ihrer Entwicklung, ihrem Schicksal und Ausgeliefertsein einem antiken Drama nahe kommt. Es geht um Kriegserfahrung, Gewalt, Identität, Rache und Vergebung. Was sich abspielt oder in der Vergangenheit geschah, wird auf der Bühne offensichtlich. Zunächst nimmt man beobachtend teil und ist plötzlich mitten drin in den familiären Prozessen und Aufdeckungen, die ihren Lauf nehmen. 

Zuviel will ich nicht verraten, denn es entsteht im Spiel eine eigene Handlungsspannung, die diese Inszenierung besonders sehenswert macht: Eine Mutter stirbt, sie hat ihre letzten Lebensjahre schweigend gelebt. Sie hinterlässt ein Zwillingspärchen und ein Testament – und das hat es in sich...Es bleibt nichts mehr so, wie es war, Lebensläufe sind neu zu sortieren, bis dahin Geglaubtes ist nicht mehr wahr und Menschen tauchen auf und werden wichtig, die vorher nicht präsent waren.
‚Verbrennungen’ wurde 2006 zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt. Der Autor, Wajdi Mouawad, ist ein aus dem Libanon stammender Frankokanadier. Er lässt ‚Verbrennungen’ im libanesischen Bürgerkrieg spielen, doch sind die verhandelten Konflikte übertragbar. Auch das im höchsten Maße reduzierte Bühnenbild ist ein Überall.
Die Schauspieler*innen sind alle zu rühmen, spielen intensiv und hervorragend aufeinander bezogen. Heidi Ecks als Mutter ist grandios. Ihr gelingt es, die Lebensspanne von jugendlichem Aufbegehren bis zum Ende des Seins eindringlich spürbar werden zu lassen.

Die FAZ schrieb: „Wer die Frankfurter Kammerspiele verließ, war geschockt. So eindringlich, so ergreifend war dieser Theaterabend, dass mancher Zuschauer nach dem ausgiebigen, aber gedrückten Applaus keine Lust mehr hatte auf ein Glas Wein.“ – Geschockt war ich nicht, ergriffen ganz sicher und der Wein hat mir nach der Premiere dennoch sehr gemundet. 

Vorstellungen am Samstag, 11.11. um 20.00h und Sonntag 12.11. um 18.00h; dann wieder am 17.11., 25.11., 1.12., 18.12. und 21.12. jeweils um 20.00h.

Für die Vorstellung am Sonntag 12.11. um 18.00h gibt’s oben Tickets zu gewinnen! (Foto (c) Schauspiel Frankfurt)

Sonntag, 12. November: OF/ Labelparty

(Andrea)

Das könnte nett werden, wenn das Label "unpop-Media" zehnjähriges im Waggon feiert: "Das Offenbacher DIY-Label feiert Geburstag, Daniel Herrmann (Flug 8) legt dazu Musik auf, die niemand hören will, von Leuten, die sie trotzdem produzieren! Zudem feierliche Erstveröffentlichung der neusten unpop-CD!" 16:00 Uhr, Waggon am Kulturgleis am Main

Montag 13. November: Triggerfinger im Zoom

(Uwe)

Belgiens wunderschöne Stadt Antwerpen hat mehr zu bieten als Europas zweitgrößten Seehafen und Diamanten. Zum Beispiel die Band Triggerfinger um Sänger Ruben Block, deren grösster Hit bisher ein Cover der Schwedin Lykke Li (I Follow Rivers) war. Scheinbar hat Block ein Fabile für Cover von Songs, die im Original von Frauen gesungen werden. So findet man auf YouTube schnell "Sweet Dreans" von den Eurythmics oder "Man Down" von Rihanna, die Block spektakulär interpretiert. Im Zoom präsentiert seine Bluesrockband am 13.11 insbesondere ihr aktuelles Album Colossus, welches vor zwei Monaten erschien.

https://www.youtube.com/watch?v=_HVA4VPE8Jk

Montag, 13. November: OF/ Hommage an Friedrich Stoltze

(Andrea)

In puncto Heimatkunde ist noch Luft nach oben. Und Stoltze, den sollte man doch kennen! Weil er doch mehr als den schönen sinnstiftenden Ausspruch „Es is kaa Stadt uff der weite Welt, die so mer wie mei Frankfort gefällt“ getan hat: "1816 in Frankfurt am Main geboren, wächst Stoltze mit der den Frankfurtern eigenen Sprachkultur auf, wird aber auch von der liberalen und demokratischen Bewegung des Vormärz geprägt, die ihm als Sohn eines Gastwirtes keineswegs verborgen bleibt. So sind es diese beiden Elemente, die später auch sein Schreiben prägen. Ab 1832 verfasst er seine ersten politischen Gedichte. Ab 1850 schreibt er auch für demokratische Zeitungen wie das „Frankfurter Volksblatt“ oder das damals in Hessen verbotene „Volksblatt für Rhein und Main“. Erst 1860 betätigt er sich auch selbst als Verleger und veröffentlicht die politische Satirezeitschrift „Frankfurter Latern“, die bis zu seinem Tod 1891 wöchentlich erschien und wegen ihres politischen Inhalts, zumal der Majestätsbeleidigungen, mehrfach verboten wurde. Mario Gesiarz vom Rezibabbel-Theater, ist nicht nur bemüht, den liebgewonnenen Frankfurter Dialekt zu pflegen, sondern will mit seinem Programm auch das Gedenken an Frankfurter Größen wie Friedrich Stoltze aufrecht erhalten. So wird uns Mario Gesiarz durch das politische Werk des phantasievollen Satirikers geleiten. Eine Lesung voller Wortwitz, die den „Eigeplackten“ wie Zugereisten einen unvergesslichen Abend beschert." Beginn PÜNKTLICH um 19.30 Uhr im Theateratelier Bleichstraße 14H

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Dienstag 14. November: Theater

(Martin)

Mateluna von Guillermo Calderón


Da kommen im Mousonturm tatsächlich Theater und Politik auf verschieden Ebenen zusammen:
„Mit Jorge Mateluna – ehemaliger Guerillero der chilenischen „Frente Patriótico Manuel Rodríguez” (FPMR) und dafür 14 Jahre im Gefängnis – führte der chilenische Autor und Regisseur Guillermo Calderón Interviews für sein Stück Escuela, das sich mit dem Erbe der Militärdiktatur Pinochets auseinandersetzte. Während der Aufführungen wurde Mateluna erneut wegen der vermeintlichen Teilnahme an einem Banküberfall verurteilt. Ausgehend von diesem Einbruch der Realität in die Kunstwelt geht Calderón in seiner neuen Arbeit der Frage nach, wie künstlerisches Handeln politischer Gewalt gegenübersteht und was Schuld und Gerechtigkeit in der Post-Pinochet-Ära bedeuten.“

Am Dienstag 14. und Mittwoch15.11. jeweils um 20 Uhr
Spanisch mit deutschen und englischen Übertiteln

Oben gibt’s für die Aufführung am Dienstag, 14.11. Tickets zu gewinnen!

Dienstag 14. November: Premiere: OVARtorium

(Daniela)

Heute Abend kann ich nicht schade, zu gerne würde ich mir die neue Inszenierung von Hanna anschauen: OVARtorium - Eine heilige Theaterzeremonie von Mädchentheater

11. Du sollst Pferde und Delphine ehren. 58. Du sollst gut aussehen – immer. Vor allem während des Koitus. 86. Du sollst dir ein She Shed in den Garten stellen lassen und es als Tempel deiner Weiblichkeit zelebrieren. In nomine Ovaria et Clitoris, et Spiriti Uterus.

OVARtorium packt Frauen-Klischees von katholischen Jungfrau-Mythen über bürgerliche Geschlechtermodelle hin zu stereotypen Verhaltensmustern aus, um sie zu glorifizieren, ins Absurde zu steigern, zu unterwandern und zu verunglimpfen. Mit heiligem Ernst und schwarzem Humor stimmt das Frauenkollektiv Mädchentheater Hymnen auf die Vulva an, backt Schnaps-Cupcakes in der Mikrowelle und behauptet: Am Anfang war die Klitoris.

Idee: Mädchentheater (Meike Hedderich, Anne Kapsner, Hanna Knell)
Konzept/ Text: Anne Kapsner
Dramaturgie/ Projektleitung: Hanna Knell
Komposition: Nan Liu
Orgel: Ortrun Sommerweiss
Performance/ Gesang: Anne Kapsner, Nan Liu, Ortrun Sommerweis, Maren Schwier
Licht: Meike Hedderich
Kostüm: Viviane Niebling

Ort: Landungsbrücken Frankfurt, Gutleutstraße 294
Tickets: karten@landungsbruecken.org oder 069 / 25627744
Infos: www.landungsbrücken.org

Di. 14.11. (Premiere) und Mi. 15.11.2017, 20 Uhr

Dienstag, 14. November: FFM/ Meinungsfreiheit

(Andrea)

Deniz Yücsel sitzt nun schon seit über 250 Tagen im türkischen Knast, weil er, was eigentlich. Genau, seinen Job gemacht hat. Aber er ist nur das prominenteste Opfer restriktiver Politik und weil Meinungsfreiheit nicht selbstverständlich ist, sondern jeden Tag neu verteidigt werden will, möchte ich heute zu der Podiumsdiskussion in der Evangelischen Akademie: "Experten aus Kunst, Wissenschaft und Politik erörtern, wie es gegenwärtig um die Debattenkultur und die #Meinungsfreiheit steht. Internet und #Globalisierung bedeuten Herausforderungen und Chancen gleichermaßen. Wie aber kann eine frei geführte Debatte funktionieren, wenn Teile der Bevölkerung den Diskurs verweigern oder alternative Fakten postulieren? Wie setzen sich Gesellschaft und Medien mit Rassismus und Neuer Rechter auseinander? Welche Rolle kommt in einer solchen Gemengelage der Kunst und der vielzitierten Kunstfreiheit zu? Wie ist es angesichts zunehmender internationaler aber auch nationaler Reaktion auf provokante Kunsterzeugnisse, etwa #Satire, mit dieser Freiheit eigentlich bestellt? Eintritt frei! Leitung: Christian Kaufmann, Evangelische Akademie Frankfurt; Patrick Walz, Karl-Hermann-Flach-Stiftung/Friedrich Naumann-Stiftung für die Freiheit; Magdalena Zeller, KulturRegion FrankfurtRheinMain

19.30 Uhr, Römerberg 9 

Die #freedeniz-Briefmarkenheftchen gibt es übrigens für 3 Euro bei der taz. http://shop.taz.de/product_info.php?products_id=244471

Mittwoch, 15. November, 20.00h

(Martin)

DENKRAUM – WERTE _ABER WELCHE?
Eine Redereihe des Schauspiel Frankfurt

Ein neues Format gibt’s im Schauspiel Frankfurt. Sehr interaktiv gedacht ist das; nach einem Impulsvortrag einer/eines führenden Denker*in werden aus den Zuhörenden nämlich Mit-Redner*innen. In Gruppen findet man sich, tauscht sich aus und die Essenz des Gemeinsamen wird anschließend mit dem Vortragenden diskutiert.

Das kann spannend werden, ist das Ziel dieses Abends doch, nicht zu schnell zu einer Meinung kommen zu wollen, sondern in eine genauere Analyse der jeweiligen Problematik einzusteigen.
Am Mittwoch startet die Reihe mit Colin Crouch, einem britischen Soziologen, von dem die eine/der andere vielleicht schon was gehört hat. Colin Crouch entwickelte den Begriff ‚Postdemokratie’, setzt sich wissenschaftlich mit den Themen Arbeitsmarkt, Familie und Gender auseinander.

In dem ‚Denkraum’ am Mittwoch wird der Schwerpunkt „Wut macht frei – Warum sind in unserer Demokratie Emotionen wichtiger geworden als Werte?“ verhandelt.

Hier geht’s zum Flyer

Foto (c) Alexander Paul Englert, Schauspiel Frankfurt

Mittwoch, 15.11.: OF/ Frickeln

(Andrea)

Das klingt herrlich subversiv und ist genau nach meinem Geschmack (und ist ganz nebenbei eine prima Vorbereitung für die Ultrafeinstaub-Veranstaltung des Flughafendezerneten Ende des Monats): "Wegen noch nicht gekommener Bestellungen verschoben aber jetzt doch endlich: Wir gehen s konkret an und bauen gemeinsam Opensource Feinstaubmessgeräte für Daten in Bürgerhand. Und das beste daran ist, dass das ohne viel Geld und gemeinsam relativ leicht geht! Für ca. 35€ ist frau/mann dabei, Links zu den zwei zu bestellenden Geräten via China-Import gibt`s hier: luftdaten.info/feinstaubsensor-bauen/ Man kommt um den Zoll herum, wenn man – SDS011 Feinstaubsensor (früher PPD42NS) – DHT22, Temperatur & Luftfeuchtigkeit (optional) getrennt bestellt, die anderen Teile bringt Workshopleiter Paul J. Wege mit. Weitere & genauere Infos und evtl. Änderungen folgen hier in der Veranstaltung. Zuverlässige Anmeldungen via Kommentar helfen bei der Planung, weil der Platz beschränkt ist und wir ggfs. einen zweiten Termin festlegen müssen. Wer sich direkt in die Vorbereitung einschalten möchte, kann auch in der zugehörigen Mattermost-Gruppe mit reden: https://mattermost.sharpmind.de/signup_user_complete/?id=rdbhgrzz5tdj98ft8qsmphm

19 Uhr in den Zollamtstudios in der Frankfurter Straße 

Mittwoch, 15.11.:OF/ Atlantis-BEBI-Project

(Andrea)

Seit dem Jahr 2014 setzt sich Michael Schwinn für das „Atlantis-BEBI-Projekt“ in Bosnien ein. Kunst und Kultur sieht er als Vehikel zur Veränderung von Lebensverhältnissen. In dem Ort Kulen Vakuf leben dreihundert Menschen, deren Hoffnung im Erfolg dieses Projektes liegt. Durch künstlerische und touristische Aktivitäten sollen die Bewohnerinnen und Bewohner des durch den Bosnienkrieg getroffenen Ortes eine Perspektive erhalten. Auf einem alten Fabrikgelände mitten im Una-Nationalpark wird gegenüber den Plitvicer Seen an einer Zukunftsvision gebaut, die Michael Schwinn vorstellt und erläutert.Dazu wird der Film „I await the end of the game with optimism“ („Ich erwarte das Ende des Spiels mit Optimismus“) gezeigt, den das Offenbacher Künstlerduo „Seidiegel“, Clarissa Seidel und Jos Diegel, vor Ort über das Projekt gedreht hat. Anschließend besteht die Möglichkeit zur Diskussion. 18 Uhr im Haus der Stadtgeschichte in der Herrnstraße

Mittwoch, 15.11.: OF/Aziza Brahim

(Andrea)

Ich glaube, das wird sehr schön: "Aufgewachsen in einem Flüchtlingslager in Algerien, Dank eines Stipendiums Schulbesuch in Kuba, von dort nach Barcelona, wo sie bis heute mit Mann und Sohn lebt, ist Aziza Brahim längst ein Star der globalen Weltmusik-Szene. In ihrer Musik lebt die Kultur der Sahrawis weiter, schon ihre Großmutter war eine bekannte sahrawische Sängerin. Die traditionelle westafrikanische Musik bringt Brahim mit Soul, Blues und einer Spur Rock zusammen, ihre Stücke sind mal ruhig, mal lebendig, konzentriert, eindringlich und oft auch etwas melancholisch." https://www.youtube.com/watch?v=9SvfLB6bLHM

Heute um 20 Uhr im hafen2, www.hafen2.net 

Donnerstag 16. November: Pots, Blitz: BOOZE 'N' JAZZ

(Daniela)

Ich folge Andreas Tipp und bin heute Abend bei SELIG. Das letzte Mal, dass ich sie gesehen habe war glaube ich vor 7 Jahren in Hamburg.
Wäre ich also nicht in der Kapp, wäre ich heute Abend im DER KLEINE MANN MIT DEM BLITZ, denn da ist heute Abend Matthias Weller Gastgeber und er serviert  klassischen 50er- & 60er-Jahre Jazz und dazu gibt es eine kleine Auswahl an Spirituosen.

"Miles Davis, Blue Note Records, John Coltrane, Riverside Records, Thelonious Monk, Prestige Records - alles legendäre Namen, die an diesem Abend von Schallplatte zu hören sein werden. Eine Menge blue notes im lässig schicken Ambiente des »Kleinen Mann Mit Dem Blitz« und dazu eine Menge »Booze«, damit Sie am Ende des Abends selig nach Hause gehen können."

Kleine Rittergasse 11, Beginn 21:00 Uhr, Alt Sachsenhausen, Unkostenbeitrag 3,-€
Foto (c) Oliver Tamagnini

Donnerstag 16. November: Wolf Schubert-K

(Daniela)Ach, aber Wolf Schubert-K hätte ich sonst auch gerne mal wieder live gesehen... Heute Abend spielt er in der Brotfabrik

WOLF SCHUBERT-K. with family and friends

Schon für das Album seiner Sacred Blues Band „The Next Few Miles“ feierte Wolf Schubert-K. vor vier Jahren in der Brotfabrik die Record Release Party. Und auch seine „Germanicana“-Festival-Idee stellte er hier vor. Die Sacred Blues Band ist nicht mehr, Wolf Schubert-K. hat mit Willy Wagner (Kontrabass) und Sue Ferrers (Geige) neue Freigeister als Band-Nukleus gefunden. „Ich kann mich schlecht unterordnen, weder in eine Band noch in ein Label“, erklärt der gebürtige Bayer aus Bockenheim, der sein Domizil jetzt in Sprendlingen gefunden hat.
Tom Ripphahn produzierte das raue Folk-Album „Free Spirit“ in seinem analoghaus-Studio und hat in intimer Atmosphäre eingefangen, was auch die Konzerte des Urgesteins der Frankfurter Szene (Dirty Birdies, Cosmic Twins) ausmacht:
Glaubwürdige Musik mit Ecken und Kanten. Folkballaden, nachdenkliche Country- und Gospelsongs, Roots-Rock-Elemente und Protestsongs, die das Fundament für die einprägsame Stimme und seine eindringlichen Geschichten zwischen Zusammen- und Aufbruch bilden. „Die Fiddle forciert den Country-Anteil im empathischen Storytelling des charismatischen Folksängers, dessen Blues-Stimme tief berührt“, stand jüngst im Journal Frankfurt, aber nicht nur Ferrers und Wagner werden mit Schubert-K. auf der Bühne stehen. „Das Besondere am Konzert wird sein, dass alle an dem Album Beteiligten dabei sein werden, also auch Tom Ripphahn, die beiden Sängerinnen Bine Morgenstern und Claudia Beck sowie Biber Herrmann, plus noch ein paar Special guests“, verspricht Wolf.

http://www.wolfschubert-k.com

Donnerstag, 16. November 2017, 20.00 Uhr
VVK: 10 € + Service- und VVK-entgelt / AK: 13 € / freie Sitzplatzwahl / Tickets

Donnerstag, 16.11.:FfM/ Selig

(Andrea)

Juhu! Endlich Donnerstag! Auf das Konzert heute freue ich mich seit Wochen! Jan Plewka besitzt nicht nur ein samtweiches Timbre, sondern auch ein unglaubliches  Repertoire. Ich habe ihn mit TempEau und mi Zinoba erlebt, vor seiner Rio Reiser- Interpretation habe ich mich verneigt, so schön und gelungen ist die, aber mit Selig ist er  unerreicht. "Nachdem sie zuletzt im Mai 2015 auf Tour waren, melden sich Selig zwei Jahre später mit der Ankündigung ihres siebten Studioalbums „Kashmir Karma“ und der dazugehörigen Tour im Herbst 2017 zurück. Für die Aufnahmen zu ihrem neuen Album hat sich die Band in die Abgeschiedenheit der schwedischen Westküste zurückgezogen. Inspiriert von der Natur und dem aufgewühlten Weltverhalten vertonten sie dort Bilderwelten, Momentaufnahmen und Traumsequenzen. Sie besonnen sich auf ihre spirituellen und organischen Wurzeln und lassen diese auch in den Albumtitel einfließen. „Kashmir Karma“ steht für ein Miteinander, das wie der Flügel eines Schutzengels über den Aufnahmen schwebt. Wer Selig kennt, wird sich an eben diese Wurzeln erinnern und die Verbindung zum Album „Hier“ feststellen können. Der Kreis schließt sich. Auch Live werden Selig sich zu ihren Ursprüngen bekennen und bei ihren Konzerten im November und Dezember auf Songs aus über 20 Jahren Bandgeschichte zurückgreifen." Ich muss mich sputen, um 19 Uhr ist schon Einlass in der Batschkapp 

V O R S C H A U
RICHARD III im Dezember

(Martin)
Der Vorverkauf hat begonnen im Schauspiel Frankfurt!
Sicherung von Karten ist angesagt.

Unter Prävention versteht man u.a. in der Pädagogik frühzeitig zu handeln, um Schlimmeres zu verhindern. Beim Ticketkauf im Schauspiel Frankfurt sollte man derzeit nach dem selben Prinzip vorgehen, um vorzubeugen und nachher nicht leer auszugehen! Deshalb: Bevor sogleich wieder alle Vorstellungen von z.B. ‚Richard III’, ‚Woyzeck’, ‚Das siebte Kreuz’, ‚Rose Bernd’ oder ‚Die Verwandlung’  =AUSVERKAUFT =  sind, sichert euch jetzt Tickets, denn wirklich jede dieser Inszenierungen ist tatsächlich zu empfehlen!

Besonders lege ich euch Richard III an’s Herz.
Man muss das gesehen haben! Und bitte nicht von der Spieldauer (3 ½ Std.) abschrecken lassen. Die Zeit vergeht wie im Flug und fast findet man es schade, wenn diese ‚Shakespeare-Show’ zu Ende geht.
Sensationell ist die Bühne: Dieses Richard-Drama spielt sich in einer Arena oder sozusagen in einem ‚Boxkampfring’ ab. Das Publikum sitzt rundum und ist Teil des Geschehens. Gespielt wird im gesamten Raum und gelegentlich mutiert man zum Uhu, der den Kopf nach allen Seiten zu drehen hat.
Dem Regisseur Jan Bosse ist etwas Besonderes gelungen. Dadurch, dass der Raum so fulminant bespielt wird, teilt sich dieses Mammutwerk in viele (immer inhaltliche miteinander verbundene) ‚Kammerspielchen’ auf. Das macht Spaß, ist unterhaltsam und führt dazu, dass ständig was los ist.
Beispiellos ist die schauspielerische Leistung. Wolfram Koch (der Frankfurter Tatort-Kommissar) spielt genial. Diese Entwicklung des Richard vom grauen Mäuschen hin zum Meisterintriganten, der die Gegner hemmungslos aus dem Weg räumt oder räumen lässt, das ist größte Schauspielkunst. Mechthild Großmann (die Staatsanwältin mit der markanten Stimme aus dem Münster-Tatort) ist unbeschreiblich; als Königsmutter schafft sie es gleichsam nachvollziehbar Verächtlichkeit zu spielen und einen dennoch zum Schmunzeln zu verführen. Und natürlich gilt das alte Theaterprinzip, dass der König auch von den Untergebenen gespielt werden muss – das machen u.a. Claude de Demo, Isaak Dentler und Katharina Bach himmlisch und glanzvoll.
Es ist herausragend, wie in diesem Richard III die feine Klaviatur des an die Machtkommens ausgespielt und dargestellt wird, wie Moral augenscheinlich verfällt und die letztendliche Konsequenz von Opportunismus deutlich wird.

Ihr merkt, ich bin begeistert und enthusiastisch, sehr – und wenn ihr euch Richard III nicht anschaut, dann hat meine kulturelle Präventionsarbeit versagt

Richard III läuft im November am 12. (16.00h), 16. und 17. um jeweils 19.30h. Die Vorstellungen sind ausverkauft, an der Abendkasse gibt’s vielleicht noch Tickets.
Im Dezember wird Richard III am 6., 7., 18., 20., 22. und 31. gespielt.
Der Vorverkauf für die Vorstellungen im Dezember beginnt bereits heute, am 10.11.!
(Foto Schauspiel Frankfurt)

Freitag, 17.11.: PUNK

(Andrea)

Auf gehts, Wiesbaden ruft! Jumbo Jet Reunion! Nachdem sie mehr als einmal hörten „Ihr seid eurer Zeit mindestens zehn Jahre voraus!“ war die einzig gute Antwort „Dann sollten wir einfach neun Jahre Pause machen“. Gesagt getan. Nun ist die röchelnde Indieszene der 70-90er Jahre zwar nicht mehr zu retten, der Andrang zu Bands wie Dyse oder Die Nerven zeigt jedoch: gefährliche Rockmusik bleibt gefragt! Ein guter Zeitpunkt also für die Rückkehr des griechisch-italienisch-ungarisch-deutsche Quartetts mit rotziger Frontfrau. Begleitet werden Jumbo Jet auf ihrer Tour von En Transit aus Frankfurt. Sprödschöner Gitarrenpop mit deutsch-englischen Texten. YEAH! Girlspower! Kulturpalast, Saalgasse 36

Samstag 18.11: Archive

(Andrea)

„The False Foundation“ kehrt zurück. Schon vor einiger Zeit haben Archive angekündigt, dass sie unter dem Titel ihrer jüngsten Platte touren, jetzt hat das musikalische Kollektiv aus London nach einer efolgreichen Festivaltour Deutschlandweit fünf Termine bestätigt, einer davon in der Frankfurt Batschkapp. Archive überraschen immer wieder, insbesondere auf der Bühne. Wenn die Sounds in eine wunderbare Show umgesetzt werden, dann ist das immer ein Ereignis.

Freitag 1. Dezember: 11 Freunde

(Uwe)

11 Freunde – „Jens Kirschneck & Philipp Köster lesen vor und zeigen Filme“


Jeden Monat lese ich das Magazin 11 Freunde wegen der vielen interessanten Geschichten über den Fußball. Insbesondere die ausgedehnten Interviews mit interessanten Persönlichkeiten, teilweise deutlich abseits vom aktuellen Spielgeschehen, finde ich großartig. Gegründet wurde das Magazin unter anderem von Philipp Köster, einem leidenschaftlichen Fan von Arminia Bielefeld, der auch heute noch Chefredakteur der Zeitung ist. Trotz aller Ernsthaftigkeit und fachlicher Kompetenz, bleibt im Magazin ausreichend Raum für humorvolle Geschichten. Die stehen nun im Mittelpunkt, wenn Köster selbst und sein Kollege Jens Kirschneck Texte und Filme in Offenbach präsentieren. Bei Eventim schrieb ein Besucher über eine vergangene Veranstaltung „die Lesung war amüsant, volksnah und voller Anekdoten.“. Eine berechtigte Erwartungshaltung auch für den Abend in Offenbach.

01.12.17 (20:00 Uhr, OF, Alte Schlosserei auf dem EVO-Gelände)


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