27.10.2017
Inhalt: Früher war alles Lametta – oder wieso 20 Eier 3.000,-€ kosten / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E D R U C K T E S / Freitag 27.10.: Africadelay / Freitag 27.10.: Vernissage + Konzert + Party / Freitag, 27.Oktober: Of/Kino Kulinarisch / Freitag, 27.Oktober: Of/ KOnzert / G E R O L L T E S / Samstag 28. Oktober: Woman - von Bitch bis Burka / Samstag 28. Oktober: Beste Freundinnen / Samstag, 28.Oktober: Of/Zu Besuch in deinem Land! Fotos aus der Ferne / Samstag, 28.10.: Of/ Pizzamix / Sonntag 29. Oktober: Mephisto / Sonntag, 29.10.:OF/ Lail Arad & Fox and Bones / Montag 30.10: MAXIM IS BACK / Mo 30. + Di 31.10.: Aufgegebenes / Mittwoch, 1.November: Of/ Radare / Donnerstag 2. November: Matchball / Donnerstag, 2.November: OF/ Märktchen & afip / Donnerstag, 2.November: Of/Krimi-Lesung / Mittwoch 1. + Donnerstag 2. November: Theater (nicht nur) für Kids / V O R S C H A U / 3.-5.11.: New Generations – Independent Indian FilmFestiva / Freitag 3. November: Into the wild - Designrundgang / Freitag 3. November: OF/Kino Kulinarisch Gala / Samstag 4. November: Starsailor / Sonntag 5. November: Chuck Prophet / Dienstag 07. November: Granada & Onk Lou / Donnerstag 9. November: Florian Schröder / Impressum

Früher war alles Lametta – oder wieso 20 Eier 3.000,-€ kosten

Vor kurzem waren wir in einer größeren Runde Essen und ich sagte zu meinem Sohn „Früher musste ich um 06:00 aufstehen um mit dem Schulbus von Steinbach nach Kronberg auf die AKS zu kommen“ und sogleich raunzte mich mein Tischnachbar an und sagte: „Jetzt hör doch mit dem „Früher war alles besser" auf“.

Heute komme ich trotzdem darauf zurück: der Anlass: MAXIM IS BACK PARTY & HALLOWEEN.

Früher verabredeten wir uns am Wochenende im Elfer, dafür haben wir keine Whats-App Gruppen gegründet, sondern uns via Festnetz angerufen und bestenfalls auf dem AB eine Nachricht hinterlassen (da gab es ja dann irgendwann diese AB Abfragegeräte, die man an den Telefonhörer halten konnte um dann zu Hause seinen AB zu aktivieren - herrlich) Vom Elfer zogen wir dann weiter in in die Kapp. Da war ja dann schon um 02:00 Schluss und weil keine U-Bahnen mehr fuhren, sind wir per Anhalter ins Maxims gefahren. Dort wurde man von Anja begrüßt. Anja hat nicht einfach „nur Kasse“ gemacht. Anja hat den Laden geschmissen und wenn Anja meinte man kommt nicht ins Maxims rein, dann kam man auch nicht rein. Sie war die Chefin und das war auch gut so.

Anja, Alex Antonakis, Dr. No “d”äny und DJ Freitag haben sich nun wieder zusammengetan und am Montag startet die MAXIM IS BACK Party auf dem Yachtklub und klar bin ich da dabei. Und das wird bestimmt wild, denn am nächsten Tag ist ja Feiertag und es ist Halloween und da kommen wir gleich zum nächsten „früher war alles besser".

Also, früher gab es kein Halloween. Das kam irgendwann, wann weiß ich auch nicht mehr und klar haben auch wir mitgemacht. Ich habe gruselige Speisen zubereitet, mich als Hexe verkleidet und die Kids durften am Abend um die Häuser ziehen und „Süßes oder Saures“ rufen. So hab ich mir auch letztes Jahr nichts dabei gedacht, als mein Sohn mich fragte, ob er (damals 13) abends nochmal um die Häuser ziehen dürfte. Ich wiederum saß am Abend auf einem Podium und bekam daher auch nicht mit, als ich mehrmals angerufen wurde. Erst als die Veranstaltung zu Ende war, erreichte man mich.
Was war passiert? Die Jungs haben die Schule mit Eiern beworfen – es waren nur 20 Eier. Das blöde: die Schule ist ein altes Sandsteingebäude, und die Jungs sind verdammt gute Werfer und haben die Fassade bis in den 3. Stock beworfen. Das doofe an der Sache: der Nachbar hat’s gesehen und die Polizei gerufen und die haben die Jungs mit 'nem Mannschafskommando auf dem Schulhof gestellt.

Ergebnis: Ruben weiß seit dem, dass der Begriff „einen Adler machen“ nichts mit der Eintracht zu tun hat und dass 20 Eier einen Schaden von satten 3.000 € verursachen können, weil das scheiß Eiweiß den Sandstein angreift und man es sofort entfernen muss und weil die Eier soweit oben klebten ging das nur mit einem Hubsteiger...

In diesem Sinne: Kommt am Montag mit mir zur Maxims Party auf den Yachtklub und esst vorher zu Hause alle Eier auf.

Schönes Wochenende

Daniela

An alle, die Ruben kennen: ich habe mir vorher seine Erlaubnis eingeholt hier darüber zu schreiben. Einzige Bedingung seinerseits: „Du darfst aber keine weiteren Namen erwähnen“.

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl, Uwe Schwöbel und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für die MAXIMS Party am Montag auf dem Yachtklub. Gewinnfrage: Wie heißt Uwes Lieblingsbegriff in der Wettsprache? (siehe Gerolltes)

1 x 2 Gästelistenplätze für Africadelay am Samstag im Jazzkeller. Gewinnfrage: Wie heißt die Frau, die am Montag auf dem Yachtklub "Die Kontrolle über alles" hat?

3 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Granada und Onk Lou am 7.11. im Zoom. Gewinnfrage: Auf welcher "Männerlesung" wäre ich gerne am Samstagabend?

3 x 2 Gästelistenplätze für Starsailor am 4.11. im Zoom. Gewinnfrage: Welches Theaterstück empfiehlt Petra für Donnerstag?

2 x 2 Tickets für die Kabarett-Show von Florian Schröder am 9.11. Gewinnfrage: Wie hieß die Kabarett-Gruppe, in der ich mit 16 spielte?

New Generations – Independent Indian FilmFestival im Orfeos:
1 x 2 Karten für den Film An Insignificant Man am Samstag, den 4.11.
1 x 2 Karten New Generations Short Film Wallaham Samstag, den 4.11.
1 x 2 Karten A Billion Colour Story am Sonntag, den 5.11.
Gewinnfrage für alle 3 Filme: Wie heißt die Initiatorin des Filmfestivals? (Bitte angeben welchen Film ihr sehen wollt)

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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Chuck Prophet am 5.11. im Nachtleben. Die Gewinnfrage lautet: 1985 tritt Prophet als Gitarrist bei welcher als Geheimact gehandelten Punkband ein?

G E D R U C K T E S

(Petra)

Mit jägerglitzerndem Blick streife ich durch die Buchhandlung. Einige dickleibige Bände sehe ich sehnsüchtig an – illusorisch: kein Urlaub in Sicht. Stoppe vor einem zierlichen Büchlein. Graublau verhuscht ein paar Vögel im Flug, Roger Willemsen: "Wer wir waren". Er war für mich immer der leicht betulich-nölige Intellektuelle, den ich weggezappt habe. So wollte ich nie sein, mich mit so einem nicht auseinandersetzen. Den tiefsinnigen Denker habe ich ignoriert. Das tut mir Leid. Nicht aus Pietät, sondern weil es mich kleingeistig macht. So lese ich seine vielgerühmte Rede vom Juli 2015, seines letzten öffentlichen Auftritts. Finde gute, wahre, schöne Worte. Starke Sätze. Kulturpessimismus at it's best. Wir sind nur noch Oberfläche, atomisiert und konzentriert auf Selbstbilder und Selbstoptimierung im digitalen Zeitalter. Wenden wir uns nach all dem Kreisen um uns selbst nach außen, werden wir attackiert von Aufmerksamkeitsheischendem, von visuellen Kaskaden, die andere absondern. Wirklichen Anteil nehmen wir so nicht, konsumieren vielmehr Eindrücke, Fragmente, Storys. Wir sind Getriebene des Moments, dem wir nicht entkommen können. Und der Trend zu Revival um Revival ist ein weiterer Beleg dafür, dass das Neue doch wieder nur das Altbekannte ist. Die Gestaltung von Zukunft? Mehr denn je eine Illusion. Das leuchtet mir ein. Doch was mache ich mit dieser Erkenntnis? Weiter mit Willemsen: Damit einher gehen zivilisatorische Errungenschaften wie Reflektion und Empathie verloren. Seine Welt ist fürchterlich - Souveränität und Autonomie sind so gut wie verloren, das Individuum geht bald auf in einem einzigen gleichgeordneten Massenleben. Er formuliert es nicht so deutlich, aber nachdem er eingangs die Entwicklung des homo sapiens als aufrecht laufendes Wesen skizziert hat, schwingt die Botschaft mit: Es geht Berg ab mit dem Menschen, mit der Zivilisation. Ach ja, kann man so sehen, aber es ist nicht mein Blick auf die Welt. Und es bereichert meinen Horizont wenig, mit Willemsen auf sie zu schauen. Er umreißt, was er in einem Buch weiter ausführen wollte. Dazu kam er leider nicht mehr. Der Redetext war ihm wichtig und sein Vermächtnis ist als wertvoller Impuls zu respektieren. Doch andere kluge Menschen sagen im Gegenteil, dass die Digitalisierung und die sogenannte Granularisierung unserer Gesellschaft ganz neue Chancen für Empathie eröffnen. Ich möchte weiter an die (bessere) Zukunft glauben.

Freitag 27.10.: Africadelay

(Daniela)

Mist Ich hab schon wieder keine Zeit... sonst wäre ich heute Abend in den Jazzkeller gegangen, denn da ist heute wieder AFRICADELAY PARTY und die müssen so toll sein, sagt Nelli.

AFRICADELAY - Los Camaroes Release Party hosted by:

  • Marc Petri (Jazzkeller Frankfurt)
  • Samy Ben Redjeb (Analog Africa)
  • Pedo Knopp (Trust Your Audience/Analog Africa)

Eintritt: € 10,-
Beginn: 22:00 Uhr

Jazzkeller, Kleine Bockenheimer 18a

Freitag 27.10.: Vernissage + Konzert + Party

(Petra)

Heute gibt es ein XXL-Format in der Villa Vie – gut, dass ich langes Wochenende habe.
Zuerst die Vernissage von Jannina Gaidell "be-guiled". Im Zentrum der mehrheitlich großformatigen Bilderserie steht die Frau einerseits in märchenhaften Kontexten, deren Inhalte in einen modernen und urbanen Kontext transferiert werden.
Anschließend geht es musikalisch weiter mit La Santa Negra, die unter anderem mit dem Projekt ABOUT HER bekannt geworden sind. ABOUT HER ist das jüngste Projekt der Produzenten Divided Souls, Samuri und Sängerin Sophia Martin. In exzellenter Zusammenarbeit vereint das Trio verträumte und doch tiefsinnige Texte mit einem Eklektizismus aus Klängen, den es so noch nicht gab.
Weiterhin empfiehlt sich Dirk Redmer aka Schnick S, sowie DJ Franksen, bekannt von XXL/YUFM Clubnight oder seinem aktuellen Radio Projekt Night Voyage - einer Kooperation von hr2 Kultur und You FM. Das Quariat-Konzept lebt wieder einmal für einen Abend auf.
 
Vernissage Jannina Gaidell "be-guiled", Band La Santa Negra, DJ Schnick S und DJ Frankssen, Villa Vie (Gärtnerweg 62), Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: frei

Freitag, 27.Oktober: Of/Kino Kulinarisch

(Andrea)

Ach, der Süden...ich verlängere heute mein verlängertes Wochenende mit einem Kurztrip nach Frankreich: Pierre Richard spielt den Witwer, Griesgram Pierre. Dieser hasst Veränderungen aller Art. Tagein, tagaus schwelgt er in Erinnerungen an die gute alte Zeit und züchtet seltene Schimmelkulturen im Kühlschrank....bis ihn seine Tochter Sylvie mit der schönen neuen digitalen Welt vertraut macht. "Französisches Kino vom Allerfeinsten gelingt dem Regisseur des Kinohits „Und wenn wir alle zusammenziehen?“ mit seiner neuen Komödie "Monsieur Pierre geht online". Das DLM serviert dazu hausgemachtes Kalbsfrikassee (natürlich sehr viel deliziöser als im Film!). Zum süßen Abschluss gibt es französische Apfeltarte. Einlass und Essen ab 18.30 Uhr, Filmbeginn 20 Uhr. Der Eintritt kostet 9 Euro (exklusive Essen und Getränke). 

Freitag, 27.Oktober: Of/ KOnzert

(Andrea) 

Wenn es mit dem Kino nicht klappt, gehe ich in die afip und versuche mich mal wieder im Jazz. Franziska Aller kannte ich nicht, habe sie mir jetzt mal angehört, bin sehr beeindruckt und schaue auf ein Gläschen Weißwein rein:"Die deutsche Bassistin und der amerikanische Saxophonist teilen bei dieser brandneuen Kollaboration nicht nur ihre gemeinsame Ästhetik des Zusammenspiels, so zu hören auf dem letzten Album “Blue Lion No.1”, sondern zeigen sich dem Gegenüber auch von ihrer ganz persönlichen Seite: Mit ihrem aktuellen Projekt “Minority” sprengt die Bassistin gekonnt Grenzen zwischen Jazz und Hip-Hop, und mit dem “World Peace Ensemble” hat der Saxophonist ein kommunikatives Medium sondergleichen gefunden. Das Mash-Mp dieser beiden Welten garantiert nicht nur Internationalität, Interkonnektivität und Interplay, sonder auch Resonanz von Raum und Klang im globalen Zeitalter der musikalischen Unkategorisierbarkeit." 19.30 Uhr in der afip am Goetheplatz. Zum Reinhören und kennenlernen: KONZERT: https://www.youtube.com/watch?v=mc0RTYgh4Z0 HOMEPAGE: franziskaaller.wordpress.com

G E R O L L T E S

(Uwe)

Nachdem die Saison nun schon ein paar Wochen läuft, kann bilanziert werden, dass meine wöchentlichen Eintrachttipps hier eine Katastrophe sind. Da ist es wahrscheinlicher, dass ein undressierter Schimpanse mit dem ersten Versuch den Pik-Bube aus einem Stapel Skatkarten (32 Karten) zieht, als dass ich einen Treffer lande. Schlechte Fußball-Prognosen ziehen sich durch mein bisheriges Leben. Daher schnellt mir in der Regel eine ausgestreckte Hand entgegen, wenn ich sage "ich wette, dass. ...".

Beim Wetten treibt mich die Chance auf ein gemeinsames Essen oder eine Kiste Bier an. Wetten gegen professionelle Wettenanbieter ist eher was für andere. Die Wetterei gegen Tipico & Co erfordert neben fußballspezifischem Fachwissen tiefe Kenntnisse in den verschiedensten Wettvarianten. Und idealerweise beherrscht der Wetter die Wettsprache (quasi das "Wettlatein"), sonst kann das im Wettbüro schnell peinlich werden. Ähnlich wie wenn ein Jäger zu erfahrenen Jagdgenossen sagen würde, dass ein Fuchs "läuft" (er "schnürt" nämlich).

Im Wettbüro spricht man zum Beispiel nicht von zwei Tausend Euro, sondern von "2K". Da ist "ein Schein gekommen", wenn die Tipps aufgehen oder man nimmt "Cash Out", wenn ein Schein vorzeitig an den Wettanbieter zurück verkauft wird. Mein Lieblingsbegriff ist aber "Übertore". Während in der Kriminalpsychologie mit Übertöten bezeichnet wird, wenn eine Kugel in den Kopf gereicht hätte, es am Ende aber vierzig wurden, ist Übertore eine sehr einfache Wett-Variante: Dabei wird nicht auf das genaue Endergebnis getippt, sondern auf die Anzahl der Tore in einem Spiel. Ich kapiere das alles nicht. Wenn mir ein Freund seinen Wettschein zeigt, frage ich ihn daher immer zuerst "läuft es jetzt gut oder schlecht für Dich?"
 
Der Eintracht-Tipp (von einem Schalke-Fan):
FSV Mainz 05 – Eintracht Frankfurt 1-1
 
Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen übers Wetten:
Bekanntester Wettbetrüger in der jüngeren Vergangenheit ist der Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer. Er wurde 2005 überführt, diverse Spiele durch seine Entscheidungen manipuliert zu haben. Sein Weg führte ihn zeitweise ins Gefängnis, als Schiedsrichter ist er lebenslang gesperrt.

Samstag 28. Oktober: Woman - von Bitch bis Burka

(Daniela)

Ich gehe heute Abend mit 15 Freundinnen in das neue Theaterprojekt von Art-Q e.V. WOMAN - von Bitch bis Burka, das sie mit geflüchteten Frauen, Ehrenamtlerinnen und Frauen aus Business und Führungspositionen inszeniert haben. Die heute Premiere ist ausverkauft.. Schaut mal, ob ihr noch für die anderen Termine Karten bekommt.

Geflüchtete Frauen treffen auf Ehrenamtlerinnen und Frauen aus Business und Führungspositionen der Deutschen Bank. Seit Februar beschäftigen sich die rund 20 Teilnehmerinnen in wöchentlichen Proben mit dem Thema „Frau-Sein“. In den letzten Monaten hat die Gruppe intensiv an eigenen Texten geschrieben und Szenen entwickelt. Von Bitch bis Burka – welche Klischees leben wir, was bedeutet es in anderen Kulturen, eine Frau zu sein? Wie viel Gewalt ertragen Frauen noch, bis alle es gesehen haben? Und die entscheidende Frage: „Bin ich schön?“

Diese und viele andere Fragen werden dem Publikum in „WoMan - von Bitch bis Burka“ auf künstlerische Weise nähergebracht.

Nach dem großen Erfolg der Oper „Hänsel, Gretel, Du und Ich – eine Oper auf der Flucht“ (2015/2016) ist das Theaterprojekt mit Frauen bereits die dritte Produktion in Folge, die Art-Q mit Geflüchteten inszeniert.
Regie: Maja Wolff und Timo Becker

Aufführungen:
Premiere: Samstag, 28. Oktober, 20 Uhr
Sonntag, 29. Oktober, 20 Uhr, Donnerstag, 02. November, 20 Uhr, Freitag, 03. November, 20 Uhr, Samstag, 04. November, 20 Uhr
Ort: antagon Halle, Orber Str. 57, Frankfurt
Karten gibt es hier: art-q.net/kartenreservierung/

Samstag 28. Oktober: Beste Freundinnen

(Daniela)

Mist. Ich bin mit 15 Freundinnen, bei WOMAN, von Bitch bis Burka... zugerne wäre ich aber auch im Zoom, denn die Ankündigung der Lesung BESTE FREUNDINNEN klingt nach einem sehr unterhaltsamen Abend - nur schade, dass die beiden Kerle ihre Gesichter nicht zeigen.

Fast eine Sensation: Männer wollen doch über Gefühle reden

Niemand kennt ihre wirklichen Namen oder ihre Gesichter – nur ihre Stimmen. Max und Jakob sind beste Freundinnen. Sie erzählen sich alles, vertrauen sich blind und kennen einander besser als Hanni und Nanni. Ihrer Freundschaft kann man seit 2015 im Podcast “Beste Freundinnen” zuhören. Dort reden sie über die große, kleine, kurze und lange Liebe, Dating, Sex und alles, was dabei so oft schief geht. Aus ihren Geschichten über das, was zwischen Kopf, Herz und Hose passiert, ist nun das Buch “Beste Freundinnen” entstanden, das am 25. August 2017 erschien. Passend dazu machen sich die beiden auf zur kleinen Lesereise.

Weil die Verbindung zu den Zuhörerinnen und Zuhörern eine besondere ist, werden auch die Lesungen von Max und Jakob einige Besonderheiten haben. Um weiterhin unerkannt zu bleiben, werden sie hinter einer Schattenwand lesen. Und bei wem der eigene Beziehungsstatus auf “Kompliziert” steht, hat mit der Briefbox die Möglichkeit, im Schutz der Anonymität seine Fragen live beantworten zu lassen. Rote Ohren ausdrücklich erlaubt!

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Samstag, 28.Oktober: Of/Zu Besuch in deinem Land! Fotos aus der Ferne

(Andrea)

„Auf der Jagd nach Momenten, streune ich durch fremde Städte und begegne dabei teils schönen, teils gefährlichen Situationen. … der Preis hierfür ist der Verlust meiner Komfortzone ...mit dem permanenten Bewusstsein, Grenzen zu überschreiten, … doch das Geschenk ist eine einzigartigen Momentaufnahme“ sagt der Fotograf Anton Sahler, der heute eine Auswahl seiner Arbeiten in der Cafebar von Mme. Riemenschneider zeigt. Kein Zufall also, dass sich für die Auswahl Fabian Riemenschneider verantwortlich zeigt. Familienbande sind das eine, aber ein ziemlich guter Grund hinzugehen. D.h. nicht der einzige: Beide sind supernett, es gibt tollen Kaffee und es ergeben sich bestimmt gute Gespräche. "Zu Besuch in deinem Land! Fotos aus der Ferne" , Vernissage um 19.30 Uhr ind er Cafebar am Wilhelmsplatz, Bieberer Straße 12

Samstag, 28.10.: Of/ Pizzamix

(Andrea)

Günni legt auf und informiert: "Wie zuletzt sind wir zu Gast im "Zum Wohl" Sennefelderstraße / Ecke Marienstraße Nr. 18. Los geht's ab 20:30 Uhr. " Praktisch um die Ecke und es könnte ein lustiger Abend werden. 

Sonntag 29. Oktober: Mephisto

(Daniela)

Wir wandern heute durch den Odenwald und am Abend muss Wein getrunken werden, sonst wäre ich ins Theater Landungsbrücken gegangen, denn Linus König hat ein neues Stück inszeniert. Nach dem immer ausverkauften Stück HASS, was sowohl beim Publikum und der Presse sehr gut ankam und er dafür etliche Preise gewonnen hat - zu Recht!!! - inszeniert Linus jetzt MEPHISTO!
Ich werde es mir auf jeden Fall anschauen.

"Was wollt Ihr von mir? Ich bin doch nur ein Schauspieler?" lässt Klaus Mann den wenig subtil als Hendrik Höfgen verschleierten Gustaf Gründgens am Ende seines „Mephisto“ fragen, nachdem der genialische Schauspieler am zweifelnden, zaudernden Hamlet scheitert.

Nicht nur für Klaus Mann ist Gründgens als Typ, als Charaktermaske eines ruchlos brillanten, zynisch rücksichtslosen Karrieristen ein Symbol für künstlerisches Mitläufertum. Ins kollektive bundesdeutsche Gedächtnis ist Gründgens ironischerweise - oder auch nicht - als Mephistopheles eingebrannt, der den Faust in Versuchung führt, seine Seele an den Teufel zu verkaufen. Ein Mann, der in der Weimarer Republik den Salonkommunisten gibt, den Vorzeigekünstler für die Nazis und in der Bundesrepublik auch immer schön weiter funktioniert. Ein Opportunist vor dem Herrn, der seine Karriere über Prinzipien und seine Kunst in den Dienst des Meistbietenden stellt. Nichts ist alternativlos. Es gibt es jede Menge Künstler, die sich anders verhalten haben. Die nicht mitgemacht haben. Die in die äußere oder innere Emigration gingen, die im KZ landeten oder sich zumindest nicht mit Goebbels haben fotografieren haben lassen.

„Aus heutiger Sicht“ gab’s damals aber nicht. Wer sind wir denn eigentlich, uns über den Typ Gründgens moralisch zu erheben. Sind wir nicht eigentlich im Hier und Jetzt genauso, und das, obwohl die AfD ihre kruden Vorstellungen von Kultur noch gar nicht in die Tat umsetzen konnte. Die Unverschämtheiten des Theaterbetriebes, ob in der freien Szene oder im Staatstheater, nehmen wir doch auch einfach hin. Wenn ich‘s nicht zu den Konditionen spiele, tut‘s ein anderer, und sei‘s der Praktikant, deswegen spiel ich mit und sage nichts. Das ist nicht politisch, das ist einfach so.

Und wir müssen auch noch nicht mal Künstler sein, um Opportunisten, Mitläufer, Angepasste zu sein. Aber nur uns Künstlern gesteht man die Möglichkeit zu, eineinhalb Stunden über die Zumutungen der eigenen beruflichen Existenz zu jammern und dafür auch noch Eintritt zu verlangen. Der Krankenschwester, der Müllmann oder der Taxifahrer bekommen dazu keine Gelegenheit. Und wenn, wer will das denn sehen?

Julian König spielt einen Schauspieler, dessen fiktive Biographie aus Versatzstücken anderer zusammengesetzt ist, die sich auf dem eigenen Weg zwischen Idealismus und Pragmatismus, zwischen Freiheit und Opportunismus verloren haben.

2017 ist das Jahr, in dem Landungsbrücken Frankfurt nicht nur den Hauptpreis der Hessischen Theatertage erhalten haben, sondern auch die Fördersumme verdoppelt bekommen. Deshalb stellt Linus Koenigs Mephisto die Frage, inwieweit sich ein Künstler, ein Theatermacher, ein Schauspieler eigentlich prostituieren muss, um in seinem Beruf, in seiner Berufung, in seiner Kunst zu überleben. Denn von Freiheit kann man seine Miete nicht zahlen.

Buch:Goethe Mann Koenig
Regie: Linus Koenig
Mit:Julian König und Bahar Sarkohi
FOTOS: Niko Neuwirth, MUSIK Thomas Buchenauer
Sonntag, 29.10.:OF/ Lail Arad & Fox and Bones

(Andrea)

Das gute an Herbst und Winter ist, dass dann einfach mehr Bands unterwegs sind. Heute geben sich gleich zwei charmante Bands ein Stelldich ein und wer jetzt nicht zu Kaffee und Kuchen in den Hafen 2 kommt, der ist eigentlich nicht mehr zu retten. Die Musik ist so schön! Doof nur, dass ich auch was anderes vorhabe. Aber ihr solltet hingehen! Lail Arad, Fox and Bones Beginn 15 (!!!) Uhr Eintritt mind. 3 Euro "Lail Arad hat ihr eigenes Mittelchen dafür gefunden, um aus der Masse der Pop-Folk-Damen, der Joni Mitchell-a-likes herauszustechen. Ihr Debüt "Someone New" beginnt 2012 seinen langsamen Erfolgszug durch Europa. https://www.facebook.com/lailaradmusic/ Fox and Bones Conceptual Folk nennen Fox and Bones, was sie machen. Gemeint ist unglaublich ruhiger, schöner, sehnsüchtiger Indiefolk. Das Duo aus Portland im US-Bundesstaat Oregon hat nur eine Handvoll Songs veröffentlicht und sich damit schon eine beachtliche Fangemeinde gesichert. Die markanten Stimmen von Sarah Vitort und Scott Gilmore stehen im Vordergrund, die Instrumentierung kann man getrost als minimalistisch beschreiben. https://foxandbonesmusic.com Hafen 2, pünktlich um 3

Montag 30.10: MAXIM IS BACK

(Daniela)

Wie im Eingangstext schon geschrieben: Klar bin ich heute Abend auf dem Yachtklub... doof nur, dass ich am nächsten Tag eine Teamklausur habe....

"Das Frankfurter Maxim, die unendlichen Weiten des Wahnsinns. Wir schreiben die Jahre 1989 bis 1997. Während in der Mainmetropole der Techno-Virus grassiert, treffen sich im Bahnhofsviertel regelmäßig immune Nachteulen, die abseits der monotonen Beats zu einem wilden Stilmix abfeiern.
Ein wesentlicher Punkt, der den Laden seinerzeit für viele so attraktiv machte. Ebenso bunt wie der Sound auf dem Dancefloor gestaltete sich auch die Mischung der Gäste: Studenten, Szeneleute, Unterwelt-Aktivisten, abenteuerlustige Banker und allerlei schräge Gestalten schoben sich Nacht für Nacht durch den Club in der Karlstraße.
Wenn um 7h morgens das Licht anging, pilgerte man schließlich weiter ins Romantica, in die Intim Bar, auf eine private Afterhour – oder, der fortgeschrittenen Stunde geschuldet, auf einen der zahlreichen Techno-Raves.

Die Schließung des Maxim ist nun etwas über 20 Jahre her, im April 1997 lief dort die letzte Platte.
Jetzt haben sich einige der damaligen Protagonisten zusammengetan, um sich mal wieder mit ihren alten und neuen Weggefährten weg zu beamen.  Anja, däny, Freitag, Jan und Alex steuern für die Party den Yachtklub an. Schließlich hat Hans Romanov einst das Maxim ins Leben gerufen. Freuen wir uns also auf viele bekannte Gesichter, einen mitreißenden Musik-Clash und jede Menge Kaltgetränke.

DJ´S: Alexander Antonakis, Dr. No “d”äny, DJ Freitag
An der Tür Anja :-)
Beginn: 22:00 Uhr

Mo 30. + Di 31.10.: Aufgegebenes

(Martin)
Aufgegebenes’  von  Dorn ° Bering


Ein Alptraum! Ab in den Urlaub voller Freude und Erholungsbedarf - und dann ist der Koffer weg...
Mir ist’s zum Glück noch nie passiert, aber oft genug hab’ ich davon gehört!
Und dann gibt’s auch noch diese Kofferversteigerungen am Flughafen – bieten auf eine ‚Wundertüte’ und man weiß so gar nicht, was man bekommt.

Eben dazu haben Gesa Bering und Stephan Dorn vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaften in Gießen ein Theaterstück (für Menschen ab 14 Jahren) gebaut.
„Weltweit gehen jedes Jahr 1,3 Millionen Gepäckstücke auf Flugreisen verloren, werden nicht abgeholt oder zurückgelassen. Und genau so werden sie verschlossen versteigert, als Katze im Sack. Eine solche Katze, ein aufgegebener Koffer, steht nun im Mittelpunkt des Geschehens. Wir wissen nicht, was in ihm steckt. Ein unbekannter Ausschnitt aus dem unbekannten Besitz einer unbekannten Person. Aufgegebenes ist ein theatrales Essay zur Frage, was es bedeutet, dass dieser nun uns gehört.“

Am Montag, 30. und Dienstag, 31. Oktober um jeweils 20.00h im Mousonturm.

Mittwoch, 1.November: Of/ Radare

(Andrea)

RADARE in der hfg-Kapelle ist, glaube ich, ein must am heutigen Abend. Wenn es dann noch regnet, ist der Schwermut perfekt. Nein, im Ernst, keine Musik zum Mitwippen, Headbangen gar, sondern trinken, rauchen (mache ich ja nicht mehr, aber..) und Gedanken ziehen lassen. Wer Mono oder auch die alten Cure-Sachen wie "All cats are grey" etc. mag, ist richtig. Also auch ich :-) Das schreiben Radare über sich: "Radare’s songs are slow moving, played deliberately with intensity and patience. The setting is gloomy, even eerie at times. While former projects were deeply rooted in noise music, the Wiesbaden-based four-piece got together to dedicate themselves to quieter and simpler compositions—while relying more on Rhodes piano, brushed drums, brass sections, and mellow tremolo guitar sounds." https://radare.bandcamp.com/. 20 Uhr in der Hfg kapelle, Schlossstraße 31 (Isenburger Schloss) 

Donnerstag 2. November: Matchball

(Petra)

Zwei in Frankfurt nicht ganz unbekannte Künstlerinnen, Melina Hepp und Vivien van Deventer begegnen sich auf dem Platz. Sportlich. Zwei Frauen, zwei Leben und immer das gleiche Spiel. Ein Tennisplatz – ein Regelwerk – das Spiel festgelegt – dahin begeben sich die Spielerinnen jeden Tag aufs Neue. Aufschlagen – Punkten – über das Ziel hinaus schlagen – Fehler machen - Gewinne – Verluste. Das ist das ewige Spiel. Was ist zu tun, wenn man nicht in Gleichförmigkeit erstarren oder durch Überlastung untergehen will.Aussitzen? - Aufbegehren? - Aussteigen? Oder einfach alles platt machen? Sie bauen sich ein Spielfeld, um sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Jede hat ihre eigene Geschichte und ihren eigenen Umgang damit. Was sie verbindet, ist die performative Auseinandersetzung mit ihrer jeweiligen Lebenssituation – im Job, in der Beziehung, als Mutter, als Künstlerin - und die Bewunderung für die Stärken der jeweils anderen.

"Matchball", Performerinnen: Vivien van Deventer, Melina Hepp, Regie: Michaela Conrad und Linus Koenig, Landungsbrücken (Gutleutstr. 294), Premiere 02. November 2017, weitere Termine: 03. November, 8./28. Dezember 2017 - jeweils 20:00 Uhr, Eintritt: 15 Euro (10 Euro), Karten & Reservierung: 069-25627744 / karten@landungsbruecken.org

Donnerstag, 2.November: OF/ Märktchen & afip

(Andrea)

Ach, mit viel Glück scheint die Sonne und der November zeigt sich von seiner milden Seite. Dann stehen die Chancen gut, mal wieder beim Plausch auf dem Märktchen auf dem Goetheplatz hängenzubleiben. Eine Bratwurst essen, ein Weinchen bei den Genussverstärkern trinken und dann gemütlich zu Lutz in die afip schlendern und dem Spektakel beiwohnen: Da ist wieder "Folienrausch - spielerisches Rede-Training 7 Minuten, eine Powerpoint-Präsentation, die Du nicht kennst und Du: das sind die Zutaten zum Folienrausch. Bei dieser Power-Point-Karaoke in Kombination mit einem Barabend, präsentieren mutige Rednerinnen und Redner aus dem Stegreif heraus wildfremde Powerpoint-Folien. Unterhaltung, Comedy und spielerisches Rhetorik-Training für jede/n der/die sich traut. Ziel ist es, zu diesen Folien möglichst spontan einen gesprochenen Text und eine dazugehörige Story zu improvisieren. Bewertet wird jeder Kandidat durch eine vorher ausgewählte Publikumsjury. Rauf auf die Bühne, Losnummer ziehen und einfach losreden. Den drei Erstplatzierten winkt ein Preis. Voranmeldung für furchtlose Kandidatinnen und Kandidaten unter: kulturoffenbachde, spontane können sich natürlich auch erst am Abend als Kandidatin oder Kandidat anmelden. Afip Ludwigstraße 112 www.afip-hessen.de

Donnerstag, 2.November: Of/Krimi-Lesung

(Andrea)

Auf meinem Tisch stapeln sich Bücher, die gelesen werden wollen. Aber ich komme kaum dazu, es ist eine Schande. Aber den Krimi von meiner Freundin Gudrun habe ich im Frühjahr in einem Rutsch verschlungen, der Plot um einen Mord in einem Yogastudio in Sachsenhausen ist spannend, fachlich gut recherchiert und noch dazu mit entsprechendem Lokalkolorit und im Eigenverlag veröffentlicht. Heute Abend liest sie im wunderbaren Cafe Cuore in der Frankfurter Straße 57 und da gehen wir natürlich hin! Zur Lesung um 19 Uhr gibt es Wein, Käse, Pasta und Livemusik von Franco. 

Mittwoch 1. + Donnerstag 2. November: Theater (nicht nur) für Kids

(Martin)

Jetse Batelaan / Theater Artemis  –  ‚Vorstellung, in der hoffentlich nichts passiert’

Warum nicht mal am Nachmittag und mitten in der Woche in’s Theater!?
Der Mousonturm macht’s möglich, auch mal mit den Kleinen gemeinsam (oder auch alleine) zu gehen:

„Selten hat ein Stück auf so irrwitzige und verblüffende Weise die unaufhaltsamen Kräfte des Theaters freigesetzt wie der Klassiker vom Theater Artemis aus den Niederlanden, denn niemand darf die Bühne betreten und dafür wird gesorgt!
Das Theater ist der Ort, an dem Unmögliches möglich wird. Die sonderbarsten Figuren verstricken sich in rätselhafte Ereignisse, leibhaftig vor unseren Augen, hier und jetzt. Doch heute ist alles anders. Nichts soll auf der Bühne passieren, gar nichts! Befehl vom Chef, sonst gibt’s Theater. Und das will ja nun wirklich keiner. Wirklich niemand betritt die Bühne. Kann ein einzelner Wachmann das alles unter Kontrolle behalten?
Selten hat ein Stück auf so irrwitzige und verblüffende Weise die unaufhaltsamen Kräfte des Theaters freigesetzt wie das Erfolgsstück vom Theater Artemis aus den Niederlanden. Denn gerade dann, wenn vermeintlich nichts mehr geht, machen sich die Gedanken selbständig und übernehmen im Verbund mit all den übersehenen Details den zögerlichen Augenblicken und den unerwarteten Momenten die Regie...“

Für Menschen ab 8 Jahre.

Mittwoch, 1. November und Donnerstag, 2. November um jeweils 14.30h im Mousonturm.

V O R S C H A U
3.-5.11.: New Generations – Independent Indian FilmFestiva

(Daniela)

Ich bin an dem Wochenende schon total verplant, sonst wäre ich gerne hin, zu dem wunderbaren New Generations – Independent Indian FilmFestival, das Petra Klaus wieder vom 3. bis 5. November im Orfeos Erben organisiert.

Der aktuelle indische Independentfilm ist engagiert. Die schwarze Komödie „Newton“ – Indiens offizieller Beitrag für die Oscars 2018 – handelt vom „lichten Wesen der Demokratie in finsteren Zeiten“ (Berlinale), während der Dokumentarfilm „An Insignificant Man“ dem Aufstieg des kontroversen Politikers Arvind Kejriwal und seiner Partei AAP (The Common Man’s Party) folgt. „A Billion Colour Story“ erzählt aus der Perspektive eines Elfjährigen eine bewegende Geschichte über Rassismus und religiöse Intertoleranz. Der Oscarpreisträgerfilm „A Girl in the River. The Price of Forgiveness“ geht dem Schicksal einer jungen Frau aus Pakistan nach, einer der ganz wenigen Überlebenden eines sogenannten „Ehrenmordes“. Doch das Festival startet leicht mit der Preview der romantischen Komödie „The Big Sick“, der die wahre Liebesgeschichte des amerikanisch-pakistanischen Comedian Kumail Nanjiani zugrundeliegt.

Das ganze Programm gibt es hier: http://www.newgenerations.de

Freitag 3. November: Into the wild - Designrundgang

(Andrea)

Schwarzraum 2.0, burn the bunny. Nie gehört? Cosa Lux? Ok. Zeit für einen Designrundgang durch Offenbach. Die Stadt ist nämlich immer noch Kreativcity, aber inzwischen mit Understatement und ohne Bohei. Am 3. November öffnen einige der hiesigen Agenturen Interessierten zwischen 10 – 20 Uhr ihre Türen und gewähren Einblick in ihre Arbeit und Unternehmenskultur. Anmeldung unbedingt erforderlich. www.intothewild.design

Freitag 3. November: OF/Kino Kulinarisch Gala

(Andrea)

Auf den Abend freue ich mich schon lange, jetzt rückt Kino Kulinarisch Gala endlich in Sichtweite. Am 3. November zeigt Signore Brettschneider "LalaLand" in der Alten Schlossere und weil ich den Film, von dem alle reden und schwärmen, auch endlich sehen möchte, gibt es großes Kino mit entsprechender Kulinarik: Krabbencocktail vorneweg, gefolgt von bestem US-Roastbeef mit hausgemachter Kräuterbutter, Trüffelstampf und Baby-Möhren, als Abschluss L.A. Cheesecake nach eigener La La-Geheimrezeptur. Für die Vegetarier gibt es wie immer köstlich-kreative Gemüse-Variationen anstelle des saftigen Stück Fleischs. Hhhmm, zum Dahinschmelzen....den Rest besorgen Ryan Gosling und Emma Stone. Es wird ein Fest! Einlass und Essen um 18.30 Uhr Eintritt 39 Euro zzgl. 4 Euro Vorverkaufsgebühr – inkl. Sektempfang, Gala-Buffet & Filmvorführung. Vorverkauf nur im OF-InfoCenter, Salzgäßche

Samstag 4. November: Starsailor

(Uwe)

Travis und Coldplay sind seit fast 20 Jahren die bekanntesten Beispiele für guten britischen Gitarrenpop. In der Reihe dahinter stehen Bands wie Athlete, Embrace oder Starsailor, die ebenfalls einige wunderbare Songs veröffentlichten, denen der große Sprung aber leider versagt blieb. Und die viel zu selten Konzerte auf dem europäischen Festland spielen. Umso besser, dass Starsailor mit ihrem aktuellen Album "All This Live" am 4.11 im Frankfurter Zoom gastieren. Sänger James Walsh veredelt mit seiner klaren Stimme die Songs der Band. Zu hören unter anderem in den Songs All This Live oder Break The Circle vom neuen Album. Seit 1999 veröffentlichen Starsailor Platten und präsentieren darauf mit ihrem melodischen Britpop immer wieder starke Lieder, so zum Beispiel All The Plans oder Silence Is Easy von den gleichnamigen Tonträgern. Im Zoom wird es sicher etwas heimeliger ist als bei einem gigantischen Coldplaykonzert im Waldstadion. Gerne wäre ich dabei, kann aber nicht.

Sonntag 5. November: Chuck Prophet

(Andrea)

"Talentierte, schwierige Menschen, die sich die Herzen aus dem Leib spielen": Sagt Chuck Prophet über sich und seine Band, "Und das kannst du hören." Die neue CD "Bobby Fuller died full your sins" erinnert an Tom Petty, ein bisschen Eels, aber was sollen all die Anleihen und Remineszenzen, der Mann hat sich irgendwann eine Gitarre umgehängt und macht sein Ding. Musikalisch kaum festzulegen, verspricht alleine das einen schönen Konzertabend im nachtleben. Sonntag, 5.11. 19 Uhr.  Reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=8A6Q7RL3OxE&list=PL1mWZQ4JL5vrDMGVDmXmpr1B8uAfs9Wx8&index=

Bild und Infos: http://www.chuckprophet.com/photo

Dienstag 07. November: Granada & Onk Lou

(Uwe)

Bei Musik aus Österreich dachten  Menschen in meinem Alter vor einigen Jahren zuerst an Wolfgang Ambros oder Reinhard Fendrich. In den letzten Jahren wurden im Nachbarland aber einige hochinteressante Bands wie Wanda oder Granada gegründet, die sich durch ihre unglaubliche Frische deutlich von den genannten Altmeistern abgrenzen. Granadas Musik ist ein bunter Strauß, gebunden aus verschiedenen Stilen: Folk, Rock, Polka und und und. Trotzdem ist das gesamte selbstbetitelte Album sehr kompakt und es ist kurzweilig. Die Band aus Graz strahlt ein berechtigtes Selbstbewusstsein aus, sie wird das Publikum im Zoom sicher begeistern. Wir werden selbstverständlich dabei sein. Den Support Onk Lou schauen wir uns davor ebenfalls an. Sein Lied Physical und seine beeindruckende Präsenz im Video sind verheißungsvoll.

Onk Lou: https://www.youtube.com/watch?v=s-2-brHCK60

Granada: https://www.youtube.com/watch?v=pzDsH6nD7q0

Donnerstag 9. November: Florian Schröder

(Daniela)

Mit 16 hab ich selbst politisches Kabarett gespielt... SPITZE NADEL hieß unsere Gruppe... Ich mag polutisches Kabarett und deshlab gehe ich wohl heute Abend zu Florian Schröder ins den Saalbau Bornheim. Da tritt er um 20:00 Uhr auf.

"Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft", sagt der Teufel Mephisto bei Goethe. Was würde er heute sagen, im permanenten Ausnahmezustand unserer Zeit?
Sie alle wollen zu den Guten gehören! Aber kommen Sie damit auch dorthin, wo Sie hin wollen? Oder nur in den Himmel? Und wenn „Gutmensch“ ein Schimpfwort ist, wollen Sie dann nicht doch lieber böse sein? Nur: Die Bösen sprengen sich in die Luft, glauben an die Erlösung im Jenseits und produzieren zu viel CO2. Die Guten essen Eier von glücklichen Hühnern und tragen Uhren, die ihnen sagen, wie viele Schritte sie heute noch machen müssen. Sie wollen frei sein und sind doch Gefangene der Technik. So glauben die Guten fest an das iPhone 10s und die erlösende Kraft des BioSupermarkts. Fundamentalismus meets Foodamentalismus.
In Zeiten ansteigender Hysterie stellt Florian Schroeder die Fragen, auf die es wirklich ankommt: Wie kommt das Böse in die Welt? Und wie kriegen wir es da wieder raus? Wie nahe Gut und Böse, Liebe und Hass, Freund und Feind beieinander liegen weiß jeder, der einmal morgens um sieben am Straßenverkehr teilgenommen hat.
Aber wenn es Gott wirklich gibt, kann es weder Terror, noch Amok, noch Hass geben. Warum gibt es dann Facebook?
Weiß Ihr Gehirn mehr von Ihnen als Sie selbst? Wer entscheidet, ob ein Mensch Psychopath oder Millionär wird? Oder ist das vielleicht am Ende dasselbe? Konnte Eva vielleicht gar nichts dafür, dass sie vom Baum der Erkenntnis gegessen hat? Wir wollten sein wie Gott und jetzt haben wir den Salat. Aber mit veganem Dressing! Florian Schroeder spannt in seinem neuen Programm den Bogen von großer Weltpolitik bis zu den kleinen Fragen des Alltags. Warum der böse Egoismus gut ist, wieso wir alle Betrüger sind und warum Kontrolle gut, Vertrauen aber viel besser ist.
Erleben Sie einen Abend im Ausnahmezustand: Alles ist erlaubt! Politisch, philosophisch, anarchisch. Als Kabarettzuschauer gehören Sie sowieso zu den Guten: Sie sind schön, gebildet und immer auf der richtigen Seite. Damit sind Sie in diesem Programm goldrichtig! Erwarten Sie alles, aber keine einfachen Antworten. Schließlich steckt der Teufel im Detail. Und nur im Kabarett gilt: Erst wenn es richtig böse ist, ist es wirklich gut.

Infos und Tickets unter: www.florian-schroeder.com

Foto: Frank Eidel


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