06.10.2017
Inhalt: Feiern, Essen, Laufen / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E D R U C K T E S / Freitag 13. Oktober: Restekochen / Freitag 13. Oktober: Comic Party / Freitag & Samstag, 13.&14.10: OF/ StadtLesen / Freitag, 13. Oktober: Of/ Papierboote / G E R O L L T E S / Samstag 14. Oktober: Konzert / Samstag, 14.Oktober: „FRANKFURT WILL DAS MEER SEHEN“ / Samstag 14. Oktober: Literarische Party / Samstag & Sonntag. 13. & 14. Oktober: OF/ Bücherfest / Samstag, 14 Oktober: OF/ Lyriknacht / Sonntag 15. Oktober: Cold Specks in der Brotfabrik / Sonntag, 15.10.: FFM/ Goetheturm Gedenkspaziergang / Sonntag, 15.10.: OF/Kiffsonntag im Waggon / Montag 16.-31.10. Tanzfestival Rhein-Main / Montag 16. Oktober: Diskussion / Dienstag 17. Oktober: KOFELGSCHROA / Dienstag, 17. Oktober: Musikszene Frankfurt / Dienstag 17. Oktober: Tanzperformance / Dienstag 17. Oktober: Soul Knaller / Donnerstag 19. Oktober: Youngblood Brassband / Donnerstag, 19.Oktober: FFM/Konzert / Donnerstag, 19.Oktober: Of/ Komische Nacht / V O R S C H A U / 24. Oktober: Bernhoft / 23.-26. Oktober: Europäisches Filmfestival der Generationen / Ab 28. Oktober: Von Bitch bis Burka / Impressum

Feiern, Essen, Laufen

Ach was war das schön, in Italien. Leider nur viel zu kurz, aber länger kann man auch kaum bleiben, bei dem fantastischen Essen.
Natürlich haben wir Panzerotti bei Luini und eine neapolitanische Pasta an den Navigli gegessen und viel Wein und Schnäpse haben wir auch getrunken und dann haben wir das Auto mit Pasta vollgeladen, als gäbe es in Deutschland nichts zu essen.

Apropos Essen: heute wird nochmal gefeiert. Ich habe eine Karte für den Hessischen Filmpreis, der heute Abend in der Alten Oper verliehen wird. Ich freue mich total auf die dekadente Veranstaltung und werde sogar versuchen hohe Schuhe zu tragen.

Und morgen geht’s dann mit schmerzenden Füßen auf die Buchmesse und zum Entspannen dann zum Fußballschauen mit der allerliebsten Kiki ins Backstage und Sonntag auf das Cold Specks Konzert und dann ist aber wirklich Schluss mit den Kalorien.
Zumindest für 3 Tage, denn da geht es endlich aufs Rad. Von Koblenz nach Köln wollen wir radeln. Immer am Rhein entlang. Zwischenhalt in Bonn und dann nochmal eine Nacht in Köln. 3 Tage alleine mit der Mutter... das ist schon ein echter Liebesbeweis, finde ich.

Und wenn ich dann wieder komme fange ich mit dem Joggen an. Ich mach es, wirklich!, denn ich will beim Marathon mitmachen. Nein, nicht dieses Jahr. Erst 2019. Da bleibt noch Zeit zum Trainieren, sollte nicht (wieder einmal) etwas anderes dazwischen kommen.

Was auch immer ihr macht: Habt Spaß, seid wild.
Ach und noch eine Sache: es gibt heute ohne Ende Karten zu gewinnen. Unter anderem sogar Startplätze für den Frankfurt Marathon. Bitte seid so gut und antwortet zeitnah, damit ich heute Abend rechtzeitig auf den roten Teppich komme :-)

A presto, Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Antworten bitte mit Vor- und Zunamen und dem Vermerk was ihr gewinnen wollt an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 Alleinstarter-Tickets & 2 Staffeltickets für den Frankfurt City Marathon am 29.10. zu gewinnen. Die Gewinnfrage lautet: In wieviel Ländern, ist die Autovermietung Avis, die Sponsor des Frankfurt Marathons ist, vertreten? (Kleiner Tipp… schaut mal hier Bitte alle Antworten bis Sonntag, 15.10. 23:00 Uhr an mich. 

4 x 2 Tagestickets für die Buchmesse (Samstag oder Sonntag). Gewinnfrage: Welche Veranstaltung u.A. mit Daniel Cohn-Bendit empfiehlt Andrea für Samstagabend?

5 x 2 Gästelistenplätze für die Literaturhaus-Party am Samstag. Gewinnfrage: Welche Veranstaltung organisiert und empfiehlt Petra für Montagabend?

2 x 2 Tickets für SOLO FÜR LEA am Donnertag, 19.10. im mousonturm. Gewinnfrage: Wie heißt RABBI WOLFF mit Vornamen (siehe Vorschau: Filmfestival der Generationen)

3 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Kofelgschroa am Dienstag in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Wie heißt der "Kapitän", der die Eintracht 1994/95 gegen einen Eisberg manövrierte? (siehe "Gerolltes")

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert mit THE DAWN BROTHERS am Dienstag auf dem Yachtklub. Gewinnfage: Über welchen Trainer schreibt Uwe heute?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert mit der Youngblood Brass Band am Donnerstag bei Familie Montez. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Dienstagabend?

3 x 2 Kinotickets (freie Filmwahl) für das Europäische Filmfestival der Generationen vom 23.-26.10. Gewinnfrage: Wie heißt der Abschlussfilm, der am 26. gezeigt wird?

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Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Bernhoft am 24.10. in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: In welchem Jahr war Norwegen das letzte Mal beim Grand Prix D´Eurovision erfolgreich und siegte? 

G E D R U C K T E S

(Petra)

Wie ein Rockstar lässt er das Publikum klatschen, in erwartungsvoller Spannung. Dann schreitet er auf die Bühne, flankiert von drei Frauen: Monsieur Houellebeq. Im grünen Arktis-Parka. Kein Rockstar (wahrscheinlich aber im Herzen) und ein - Autor, sag ich mal vorsichtig, wenngleich er sich selbst vielleicht lieber als Gelehrter bezeichnet hörte. Ich bin im Schauspiel Frankfurt und lausche der Lesung, keiner klassischen Lesung, des Literatur-Stars aus Frankreich. Über dem Podiumstisch groß das Titelbild seines Aufsehen erregenden letzten Romans "Die Unterwerfung". Der große Saal des Schauspiel Frankfurt ist voll. Der Roman erschien in Frankreich am Tag des Terroranschlags auf die Redaktion von "Charlie Hebdo" in Paris im Januar 2015. Houellebecq war auf dem damals gerade auf aktuellen Titel der Zeitung als Karikatur zu sehen. Verstörend. Doppelt verstörend. "Die Schüsse auf die Redaktion von 'Charlie Hebdo' galten auch Houellebecq", schrieb die "FAZ". "Unterwerfung" nimmt uns mit ins Frankreich des Jahres 2022. Dort schart ein charismatischer muslimischer Politiker, Mohamed Ben Abbes, immer mehr Wähler um sich. Bürgerkriegsähnliche Unruhen, Angst vor einer Islamisierung, eine rechte Identitäre Bewegung - Houellebeq entwirft ein Schreckensszenario, das direkt in viele Wunden geschlagen hat und schlägt (ich habe im letzten Jahr schon über den Roman geschrieben: HIER).
 
Doch Houellebeq will heute nicht so sehr über sein Buch sprechen, sondern über Kultur und Europa, Sprache und Literatur reden. Und um alles ist es nicht sonderlich gut bestellt - wenig erstaunlich, wenn man Houellebeq und seinen Blick auf die Welt etwas kennt. Auch sein Tipp, die deutschen Literaten sollten sich doch auf erotische Literatur als ihre "Marke" - wie die Skandinavier auf Krimis oder schon vor längerem die Lateinamerikaner auf Fantastischen Realismus - konzentrieren, passt zu ihm. Die Herleitung würde hier zu weit führen. Die gute Botschaft: der französische Roman existiert - und er existiert nicht schlecht. Meint er. Kann ich nicht beurteilen - ich sollte wirklich mal Ausschau nach weiteren spannenden französischen Autoren halten.
 
Der als scheu und eher sperrig geltende Autor ist in Plauderlaune - und hält uns einen gut einstündigen Dialog. Amüsant und klug, aber auch etwas irritierend. Gedanken plätschern. Die Übersetzterin übersetzt fleißig, die Moderatorin schweigt, die französische Literaturwissenschaftlerin - schweigt. Sie wird zumindest später so etwas ähnliches wie ein Gespräch mit Houellebeq führen dürfen. Einige aus dem Publikum stehen auf und gehen. Vermutlich sind sie gekommen, um mehr zum "Skandalbuch" zu hören, Skandalöses mitzuerleben, gar politische Statements, die der Franzose sorgsam dosiert.
Houellebeq liebt es, "enfant terrible" zu sein, so viel ist sicher. Hier aber gibt er sich aber handzahm, amüsant, germanophil - wie er sagt. Keine Freundlichkeit, glaube ich, sondern Laune und Lust, mit den Erwartungen der anderen zu spielen. Nach seiner "enzyklopädischen Rede", die ein Kompliment an Frankfurt und das Publikum sein solle, wie Moderatorin Julia Encke von der F.A.S., gefärbt mit kaum merktlicher Ironie sagt, darf Wolfram Koch kurz aus dem Roman lesen. Ein super Stoff auch fürs Theater, das hört man. Der wunderbare Koch sorgt für viele entspannte Gesichter im Publikum. Zwei große Künstler und drei tolle Frauen auf der Bühne. Merci.

Freitag 13. Oktober: Restekochen

(Daniela)

Wäre ich heute Abend nicht beim Filmpreis wäre ich rüber in die Naxoshalle gegangen, denn da findet heute Abend wieder ein Restekochen statt und als ich im Sommer da war, war das echt ein sehr netter Abend.

Die Naxos-Küche kocht. Gemeinsam mit FOODSHARING FRANKFURT, einer Initiative zur Lebensmittelrettung, werden alle am Tag in Frankfurt eingesammelten Nahrungsmittel am Abend gemeinsam im Foyer der Naxoshalle zubereitet und an einer langen Tafel gegessen. Mit Live-Musik und Menü des Tages.

Eine Kooperation von studioNAXOS und FOODSHARING FRANKFURT.

Beginn 20:00 Uhr, Waldschmidtstrasse 19

Freitag 13. Oktober: Comic Party

(Daniela)

Und nach dem Essen wäre ich dann auf die andere Straßenseite in den mousonturm gehüpft, denn da ist heute eine Comic Party.

MOUSONTURM AUF FRANZÖSISCH
DAS EHRENGAST-PROGRAMM FRANKREICH IM MOUSONTURM


Auf der Bühne kommen einen ganzen Abend lang Comics und elektronische Musik zusammen. Eingeladen sind alle auf der Frankfurter Buchmesse vertretenen Comicschaffenden.
Eine Reihe interaktiver Aktionen, gemeinsamer Auftritte von Autor*innen, von Demonstrationen neuer Arbeitsmittel – alles in Begleitung von Konzerten und Sets bekannter DJs. Comics in allen Aggregatzuständen!

MIT :
⭐ Wormholes Electric (Mazen Kerbaj, Sharif Sehnaoui et Tony Elieh)
⭐ Acid Arab DJ set + live drawing mit Salam Al Hassan, Alex Baladi, Paula Bulling,Raphaelle Macaron, Lena Merhej, Migo et Othman Selmi
⭐ Mathias Malzieu + Reinhard Kleist
⭐ Agar Agar + live drawing mit Cy, Fabien Toulmé, Erwann Surcouf, Lisa Mandel, Nicolas Wild, und Guillaume Long

Eintritt frei.

Freitag & Samstag, 13.&14.10: OF/ StadtLesen

(Andrea) 

Noch bis morgen ist der Aliceplatz mit über 3.000 Büchern zum Lesewohnzimmer mit über 100 Möglichkeiten, es sich gemütlich zu machen. Die österreichische Innovationswerkstatt hat Sessel, Stühle, Hängematten und natürlich Bücher aller Genres und für alle Altersklassen aus Salzburg mitgebracht, die Stadtbücherei hat an allen Tagen Lesungen mit lokalen Autoren organisiert. So liest um 14 Uhr Silke Scheuermann "Wovon wir lebten" und um 18 Uhr: Shams Ul Haq "Brutstätte des Terrors", um nur einige zu nennen. Das Programm findet sich hier: www.offenbach.de/stadtlesen

Freitag, 13. Oktober: Of/ Papierboote

(Andrea)

Auch in diesem Jahr werde ich es nicht zur Traditionsveranstaltung des Klingspor Museums schaffen, so nett es sicher wieder wird: "Die seit über 20 Jahren gewachsene Tradition bringt auch in diesem Jahr wieder die Buchkünstler und Buchkünstlerinnen, die sich auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren, zu einem Tête à tête im Klingspor Museum zusammen. Kurzvorträge und Präsentationen entstehen aus dem Kreis der teilnehmenden Künstler. Anregende Gespräche und ein fröhliches Miteinander bei einem Umtrunk bestimmen den Abend der besonderen Art. Beginn ab 19 Uhr in der Französisch-Reformierten Kirche (Herrnstr. 66) mit einem musikalischen Überraschungsprogramm, anschließend wird der Abend im Klingspor Museum (Herrnstr. 80) fortgesetzt (ca. 19.30 Uhr)."

Anzeige

Am allerliebsten würde ich ja am 29.10. beim Frankfurt City Marathon mitlaufen, aber bis zum 29.10.2017 ist das total utopisch. Ich schaffe ja noch nicht mal 5 KM. Ich denke ich laufe 2019 mit. Da bin ich dann endlich 50. Da pack ich das dann.

Solltet ihr fit genug sein, dann macht doch mit! Ihr könnt sogar Startpläze gewinnen und zwar

2 Alleinstarter-Tickets & 2 Staffeltickets.
Was ihr dafür tun müsst? Bitte beantwortet die Frage: In wieviel Ländern, ist die Autovermietung Avis, die Sponsor des Frankfurt Marathons ist, vertreten? (Kleiner Tipp… schaut mal hier )
Bitte Antworten bis Sonntag, 15.10. 23:00 Uhr an mich.

G E R O L L T E S

(Uwe)

Jupp Heynckes ist für sehr viele Eintrachtfans ein Rotes Tuch. Das wird dadurch sicher nicht besser, dass er sich nun wieder in ein rotes Tuch hüllt und zum gefühlt 25ten Mal zum FC Bayern München zurückkehrt. Die Zeit heilt alle Wunden, nur eben beim Fußball nicht. Der Trainer Heynckes wird als ewig als der Kapitän im Gedächtnis bleiben, der die Eintracht 1994/95 gegen den Eisberg steuerte. Auch wenn der gute Jupp den damaligen Abschwung der SGE sicher nicht alleine verursachte, sondern eher beschleunigte. Weil er sich in seiner Frankfurter Zeit aber so doof anstellte, wurde er selbstverschuldet zum Gesicht des Adler-Absturzes: In dem Spieljahr vor seinem Engagement wurde der großartige Uli Stein gefeuert und im Sommer wechselte Stratege Uwe Bein nach Japan. Dass diese Abgänge durch den glücklosesten Torwart im Vereinsfußball, Andreas Köpke, und Thorsten Legat nicht kompensiert werden konnten, war eigentlich klar. Dann redete Heynckes aber davon, dass die Uhren ab sofort anders gehen würden, suspendierte einige Publikumslieblinge und der Rest ist Geschichte.
 
Während die Eintracht sportlich nie mehr das Niveau vor Heynckes erreichte, erlebte Jupp phantastische Zeiten und gewann unter anderem zweimal den Europapokal der Landesmeister. Beim FC Bayern stieg er 2013 mit 67 Jahren nach dem Gewinn des „Triple“ (Meisterschaft, Pokal, Champions League) aus dem Trainergeschäft aus. Was für ein Abgang, besser geht es nicht. Pep Guardiola kam aus Barcelona über das Wasser nach München gelaufen und Jupp wurde schneller vergessen, als es ihm scheinbar lieb war. Wieso kehrt ein 72jähriger ansonsten seinem Haus am Niederrhein mit riesigem Garten, Waldspaziergängen mit seiner Frau und dem geliebten Schäferhund Cando den Rücken, legt das Katzenfell in den Schrank und kommt zurück ins harte Bundesligageschäft? Wegen seinem Ego und weil sein Freund Uli Hoeneß (er hat sinnlose Comebacks älterer Herren in München salonfähig gemacht) bei der Ansprache wohl den richtigen Ton getroffen hatte. Im Sommer wird wahrscheinlich das Trainertalent Julian Nagelsmann aus Hoffenheim an die Isar kommen. Bis dahin soll eine zu erwartende Durchschnittssaison mehr oder weniger abgewickelt werden. Braucht es hierzu Altmeister Jupp Heynckes? Nein, braucht es nicht. Seine Rückkehr ist nach dem sensationellen Abgang 2013 genauso ein Quatsch, wie wenn man nach einem romantischen Sonnenuntergang noch einmal den Halogenscheinwerfer anmacht.
 
Der Eintracht-Tipp (von einem Schalke-Fan):

Hannover 96 – Eintracht Frankfurt 1-1
 
Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen über Jupp Heynckes:
Jupp Heynckes ist mit 220 Treffern der Bundesligaspieler, der nach Gerd Müller und Klaus Fischer die meisten Tore geschossen hat. Bayernstürmer Robert Lewandowski ist mit 159 Toren der aktive Spieler, der ihn am ehesten einholen kann. Es kann also sein, dass er nur zu Bayern zurückkehrt, um das zu sabotieren. Wie ein zum Ruhestand gezwungener Metzgermeister, der sich nachts mit Gammelfleisch ins Schlachthaus seiner Nachfolger schleicht.

Samstag 14. Oktober: Konzert

(Daniela)

Ich bin heute Abend im Vordertaunus, denn mein Vater hat Geburtstag. Würde ich also nicht schon wieder ohne Ende Kohlenhydrate zu mir nehmen, wäre ich heute Abend auf jeden Fall im Zoom, denn da spielen Cody ChesnuTT & Irma. Das wird bestimmt ein super tolles Konzert. Das wird sogar so gut, dass arte dabei ist und das Konzert live aufnimmt.

"Gut, dass er wieder da ist: Der Soul-Troubadour mit seinem dritten Meisterwerk.
Als The Roots einen seiner Songs unter dem Titel The Seed (2.0) neu aufnahmen und den US-amerikanischen Gitarristen und Soul-Sänger dafür ans Mikro baten, feierte Cody Chesnutt seinen kommerziellen Durchbruch. Dabei ist der Mann aus Atlanta bereits seit 1992 musikalisch aktiv. Wer es verpasst hat: Chesnutts Debüt The Headphone Masterpiece (2002), von dem auch das The Seed-Original stammte, ist mit einer Mischung aus Marvin Gaye, D Angelo, Prince, Portishead, Al Green, Sly Stone, Modest Mouse und Common einerseits und Neo Soul, Funk, Rock, Blues und Hip-Hop andererseits ein Meisterwerk. Erstaunlicherweise zog sich Chesnutt nach seinem Erstling zehn Jahre ins Privatleben zurück und besann sich aufs Leben, bevor er 2012 das Album Landing On A Hundred herausbrachte, das ebenfalls von der Kritik gefeiert wurde und Chesnutt viel Aufmerksamkeit einbrachte. Zum Glück hat es bis zur Veröffentlichung des dritten Albums nur noch fünf Jahre gedauert - das lässt für die Zukunft hoffen, zumal My Love Divine Dgree gespickt voll ist mit großartigen Songs. Produziert wurde das Werk von Anthony The Twilight Tone Khan, der auch schon für Kanye West, Common, John Legend und Pusha T. tätig war."

Zoom, Einlass 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Samstag, 14.Oktober: „FRANKFURT WILL DAS MEER SEHEN“

(Andrea)

 Am Mittwoch hat der Prozess gegen Mesale Tolu begonnen, er gilt als richtungsweisend für die Verfahren gegen den ebenfalls Inhaftierten Journalisten  Deniz Yücel und für viele weitere Journalisten und Richter in der Türkei. Es bleibt zu hoffen, dass es ein fairer Prozess wird und alle bald wieder frei sind. 

Für das Wort und die Freiheit findet heute eine SOLIDARITÄTSLESUNG: „FRANKFURT WILL DAS MEER SEHEN“ im Haus am Dom, Großer Saal, Domplatz statt.  Weil Deniz Yüksel seinen Job als Journalist gemacht hat, sitzt er seit Februar in Haft.Eine Veranstaltung im Rahmen von OPEN BOOKS. Mit Daniel Cohn-Bendit (Bündnis 90/Die Grünen), Dietmar Dath (F.A.Z.), Eva Demski (Autorin), Leo Fischer (Titanic/Die Partei), Margarete Stokowski (Autorin und Kolumnistin), Thomas von der Osten-Sacken (Journalist und Publizist) und Ilkay Yücel (Deniz Yücels Schwester) Moderation: Doris Akrap (taz) 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. 

Samstag 14. Oktober: Literarische Party

(Petra)
 
Lektoren, Autoren und Vermittler am Mischpult - es muss Buchmesse sein! Ein Must ist da Party im Literaturhaus für alle mit wunden Messefüßen, tanzwütige Literaturmuffel und alle anderen, die noch nichts vorhaben.
OPEN PARTY ist das Tanzparkett im Literaturhaus zum Abschluss des Lesefestivals OPEN BOOKS im Rahmen der Frankfurter Buchmesse. Sie ist die große Messeparty für die Fach- und Leserwelt, für alle, „die auch was mit Medien machen“, für alle zwischen Offenbach und Königstein. Hier kommen in der letzten Messenacht noch einmal alle zusammen, Leser und Vorleser, Kritikerinnen und Kritisierte, Lektorinnen und Autoren, Verleger und Buchhändlerinnen, Standpersonal und Standbesucher, Buchsetzer und Übersetzer. Es wird getanzt, bis wir wach sind. Und die Musik kommt von Autoren, Lektoren und Vermittlern. Kurzum: Allerbestes Dideldumdei. Sirup für die Löffel. Fußmassage für Tanzmuffel. Schubumkehr für alle. Ein Tanz- und Treffpunkt in Kooperation mit dem Kulturamt Frankfurt am Main.

OPEN PARTY 2017, Literaturhaus Frankfurt
Uhrzeit: 21 Uhr, Eintritt 7 (4) Euro
mit den DJs Julia Steiner & Markus Huber, Robert Prosser & Ulrike von Stenglin, Lena Elfrath & Jördis Hille, Peter Stamm & FishinMotion alias Petra Wittrock und Oliver Vogel
 
Foto: ©Nr. 1. Lena Elfrath (c) Marc Krause

Samstag & Sonntag. 13. & 14. Oktober: OF/ Bücherfest

(Andrea)

Wegen der Politischen Korrektness bin ich heute im Haus am Dom, aber morgen schaffe ich es vielleicht mal in den Nordring: Auf Einladung des Amtes für Kultur- und Sportmanagement und der Stadtbibliothek lesen an zwei Tagen im goldenen Monat Mirko Bonné, Jana Hensel, Simone Buchholz, Max Annas, Tim Krohn und Anna Galkina aus ihren teilweise wirklich druckfrischen Neuerscheinungen.

Programmübersicht: Samstag, Herbstauslese 1
19:00-20:00 Mirko Bonné: „Lichter als der Tag“
20:00-21:00 Jana Hensel: „Kein Land. Ein Liebesroman“.

Sonntag, Achtung Hochspannung: Krimi trifft Thriller
14:00-15:00 Simone Buchholz: „Beton Rouge“
15:00-16:00 Max Annas im Anschluss: „Illegal“

Herbstauslese 2 16:00-17:00 Tim Krohn: „Erich Wyss übt den freien Fall“
17:00-18:00 Anna Galkina: „Das neue Leben“

Das Bücherfest findet im Hafen 2, Nordring 129, 63067 Offenbach am Main statt. Eintritt frei.

Bild:: Simone Buchholz fotografiert von Achim Multha

Samstag, 14 Oktober: OF/ Lyriknacht

(Andrea)

Die Offenbacher Lyriknacht geht in die zweite Runde. Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse veranstaltet der Größenwahn Verlag ein literarisches Fest. Am Samstag, den 14. Oktober 2017 wird im Klingspor Museum in Offenbach ein lyrisches Feuerwerk abgebrannt. Unter dem Motto »Zeitgenössische avantgardistische Lyrik« stellen 12 einzigartige LyrikerInnen ihre Assoziationen über Leben, Freiheit und Klang dem Publikum vor. Die AutorInnen tragen passende Gedichte aus ihren Werken vor und geben in einem kurzen Gespräch einen Einblick in ihren persönlichen Zugang zu Lyrik. #FBM17 Moderiert wird der Abend von Verleger Sewastos Sampsounis. Günter Bozem wird die Veranstaltung mit seinen harmonischen Klängen musikalisch untermalen. Für unsere Gäste werden kulinarische Leckerbissen bereitgestellt. Eintritt: 5€

Sonntag 15. Oktober: Cold Specks in der Brotfabrik

(Uwe)

Die kanadische Sängerin Ladan Hussein singt unter dem Namen Cold Specks, benannt nach einer Passage aus einem Roman von James Joyce ("Ulysses" .... Born all in the dark wormy earth, cold specks of fire, evil, lights shining in the darkness).

Auf ihren beiden Alben "I Predict A Graceful Expulsion" und  "Neuroplasticity" singt sie kraftvoll und soulig. Daran, dass ihre wunderbare Stimme LIVE ein Erlebnis ist, kann kein Zweifel herrschen. Dafür hallt sie in Liederm wie "The Mark" oder "Send Your Mouth", oft nur reduziert durch Instrumente begleitet, zu lange nach.

Also ab in die U Bahn oder auf's Rad und Sonntagabend in die Brotfabrik. Den Tatort gibt es später auch noch in der Mediathek.

Zum Reinhören und Anschauen: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=n3SGr0-lvVU

Sonntag, 15.10.: FFM/ Goetheturm Gedenkspaziergang

(Andrea)

Merkwürdig, wenn Monumente nicht mehr da sind. Die Bilder des abgebrannten Goetheturms sind auf gewisse Weise surreal, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass der Turm nicht mehr da ist. Aber ob ich mich deshalb der Spaziergruppe anschließe, die den "ganzen Sonntag über gehen wir (möglichst ganz in schwarz) in den Stadtwald und gedenken schweigend unserem Wahrzeichen" will? Ich weiß nicht so recht....  10 bis 20 Uhr 

Sonntag, 15.10.: OF/Kiffsonntag im Waggon

(Andrea)

Die Aufmerksamkeit ist den Veranstaltern gewiss. Dabei sind auch weiterhin nur THC-freie Rauchwaren angesagt. Also, gemütliches Chillen mit Sophia Denz und Johnny Love und ihrer Auswahl entspannter Platten zur Bewusstseinserweiterung. Übrigens: Die Waggon-Hausordnung bleibt hiervon unbeeindruckt und Kiffen ist auch heute in und auf dem Waggon nicht erlaubt!...16 -22 Uhr Waggon am Kulturgleis

Montag 16.-31.10. Tanzfestival Rhein-Main

(Daniela)

Vom 16.-31.10. findet wieder das Tanzfestival Rhein-Main statt. Das Proramm ist wieder sehr vielseitig. Schaut Euch mal den Tipp von Petra für Dienstag an.

Im mousonturm laufen die folgenden Stücke:

* Mit INOAH von Bruno Beltrão & Grupo de Rua (Mo. 16. & Di. 17.10., 19:30 Uhr, Achtung: Frankfurt LAB) eröffnet das Festival furios mit dem Choreografen Shooting-Star Bruno Beltrão (ALL IN – für alle ab 10).
* Die Uraufführung von Miss Yellow and Me – I wanna be a musical von Olivia Hyunsin Kim sollte niemand verpassen, der sich unter einer grotesken wie unterhaltsamen Musical-Talentshow, die kritisch die Repräsentation asiatischer Frauen aus dem Musical „Miss Saigon“ hinterfragt, nichts vorstellen können (18.10., 20 Uhr; 19.10., 19 Uhr & 20.10., 21 Uhr).
* Das Solo für Lea von Isabelle Schad ist eine Choreografie, die der Tänzerin Lea Moro direkt auf den Körper geschneidert wurde (19. & 20.10., 20 Uhr).
* Ganz besondere Aufmerksamkeit verdient der Tanztag Rhein Main: 160 Schnupperkurse zum Mittanzen in der gesamten Rhein-Main-Region und zum Abschluss ein Tanzfest im Mousonturm (21.10., Tanzfest ab 20 Uhr)
* Die Installation Makulatur von ravvina/veit über verworfene Ideen und nicht realisierte Projekte, die hier als kreativer Prozess räumlich erfahrbar gemacht werden (16.-24.10.).
* SUNNY von Emanuel Gat und dem Electro-Star-DJ Awir Leon ist ein weiteres Highlight aus diesem Programm (24.10., 19:30 Uhr, Frankfurt LAB), bei dem live zur Musik von Awir Leon getanzt wird.
* Wann fühlt sich etwas nah oder intim an? Bedeutet Intimität auch zwingend Nähe? Diese Fragen untersuchen May Zahry und Hermann Heisig in Next to Near (24.10., 18 Uhr & 25.10., 20 Uhr).

Alle Infos: www.tanzplattformrheinmain.de

Montag 16. Oktober: Diskussion

(Petra)
 
Zum ersten Termin im August kamen rund 100 Menschen in den Yachtklub, um mit unseren Gästen (darunter Kulturdezernentin Ina Hartig) und uns über "Kunst und Raum" in Frankfurt Rheinmain zu diskutieren. Also dachten wir: so viele Ideen, so viel Diskussionsbedarf - wir diskutieren genau hier weiter in einer neuen Runde. Im Mittelpunkt sollen dieses Mal Wohnungen, Ateliers und Ausstellungsräume, diverse Mischformen aus diesen sowie gemeinschaftliches Wohnen stehen. Ob Kreativhäuser, gemeinschaftliches Wohnen oder ein insgesamt anderes Bauen tragfähige Lösungen sein könnten, wo es Unterstützung oder Förderung bedarf oder ob eine Initiative verschiedener Beteiligter und engagierter Menschen sinnvoll sein könnte. Also vor allem Antworten auf die Frage finden, was es braucht, damit Frankfurt nicht nur ein Kreativstandort, sondern ein Stadt bleibt, in der Kreative leben und arbeiten können – auch in Zukunft.

#boootsgespräche [2]: Zimmer mit Leinwand? Diskussion und Austausch, Yachtklub, Uhrzeit: 19 Uhr, Eintritt: frei

Podiumsgäste: Marie-Theres Deutsch (Architektin und Stadtplanerin), Peter Cachola Schmal (Direktor Deutsches Architekturmuseum), Jakob Sturm (Leiter Leerstandsagentur Radar, Künstlerischer Leiter Basis e.V. Frankfurt), Edith Kaiser (GLS Bank / Finanzierung Kreativer Wohnprojekte) sowie Iris Dzudzek (Humangeographin, Goethe-Universität Frankfurt am Main).

Dienstag 17. Oktober: KOFELGSCHROA

(Daniela)

Wir radeln heute von Bonn nach Köln und wollen am Abend ins Kino.... Wäre ich in Frankfurt wäre ich in die Brotfabrik gegangen, denn da spielen Kofelgschroa aus Oberammergau. Ich habe sie noch nie gesehen, aber das Video ist so schräg... https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=wHqvNuWbtLo da wäre ich gerne hin und hätte mir die Jungs live angeschaut.

»Diese Kerle sind ja wie ihre Texte: Man kann sie nicht gut auf was festnageln, als wäre ihnen die Musik irgendwie passiert …« DIE ZEIT

KOFELGSCHROA

„Kofelgschroa sind vier junge Musiker, die es auf wunderschöne Weise schaffen, Volksmusik, bayerische Mundart und Popkultur zu verbinden. Sie tun dies unbeschwert und unvorbelastet, immer mit einem Augenzwinkern.“ So stand es in der Begründung der Jury, als Maximilian Paul Pongratz (Akkordeon, Gesang), Michael Christian von Mücke (Gitarre, Flügelhorn, Maultrommel, Gesang), Martin Anton von Mücke (Helikontuba) und Matthias Otto Meichelböck (Tenorhorn, Gesang) der Kulturförderpreis der Landeshauptstadt München 2013 zugesprochen wurde. Kofelgschroa stammen aus Oberammergau. „Die Melancholie, die Traurigkeit, die Müdigkeit, ein Lebensgefühl von Freude und Dankbarkeit, Szenen und Beobachtungen versuchen wir in unseren Liedern, in unserem Auftreten und in den Videos zu vereinen“, lassen uns die vier Freunde, „die gerne miteinander musizieren, um Gefühle zu transportieren und zu unterhalten“ wissen. „Es gibt nix und niemanden, der klingt wie Kofelgschroa. Die Band aus Oberammergau zählt mit ihrem repetitiven Bayern-Krautrock, der Dub, Morricone und Elektro gefressen zu haben scheint, dabei ganz ohne perkussive Elemente auskommt, zum Ergreifendsten was die Popmusik der vergangenen Jahre hervorgebracht hat“, konnte man in der FAZ lesen.

http://kofelgschroa.by, www.brotfabrik.de

Foto: Stefanie Giesder

Dienstag, 17. Oktober: Musikszene Frankfurt

(Andrea)

In schöner Regelmäßigkeit lädt das Journal Frankfurt zur von Detlef Kinsler kuratierten Reihe "Musikszene Frankfurt" in die Stadtbibliothek. Heute hat DK wieder ein paar schöne Perlen aneinandergereiht und weil mir das Brigdes_Projekt so gut gefallen hat, will auf jeden Fall hin:  Oriental House meets World Jazz.
Max Clouth (Gitarre) und Markus Wach (Kontrabass), zwei in indischer bzw. arabischer Musik versierte Jazzmusiker, trafen im Rahmen des "Bridges – Musik verbindet"-Projektes auf den syrischen Oud-Spieler Mustafa Kakour und den afghanischen Tabla-Virtuosen Mirwais Neda. Das neu gegründete Quartett steigt bei DJ Alex Schomann ein, der als Rey&Kjavik auf seinem Album "Rkadash" mit einer orientalisch gefärbten House-Variante überraschte und spielen nach der Pause ein eigenes Set. Der Abend ist eine echte Premiere für alle Beteiligten. Zum ersten Mal ist ein DJ zu Gast bei einer Musikszene Frankfurt. Und zum ersten Mal arbeitet der nicht mit Samples, sondern mit realen Musiker live zusammen. Ein interessantes Experiment, das unter dem Motto "Oriental House meets World Jazz" facettenreiche Klänge verspricht. Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4 , 20 Uhr Eintritt frei

 

Bild: DK/ Journal Frankfurt 

Dienstag 17. Oktober: Tanzperformance

(Petra)
 
Ich habe den Text gelesen - und war entflammt: Die Luft vibriert, wenn die zehnköpfige Grupo de Rua des brasilianischen Choreografen Bruno Beltrão den Bühnenraum betritt. Zögernd tasten sich die Tänzer durch das Dunkel bis plötzlich ein Sturm aus Sprüngen, Headspins und Saltos losbricht. Beltrão zählt zu den Shootingstars der zeitgenössischen Tanzszene. Als Teenager reiste er von Breakdance-Battle zu Breakdance-Battle, bevor er sich mit Anfang zwanzig in den Kopf setzte, den Tanz zu revolutionieren. So wie William Forsythe einen anderen Blick auf das Ballett warf, gelang es Beltrão dem Tanz neue Aspekte hinzuzufügen, indem er die Bewegungen und Haltungen von Street-, Breakdance und HipHop mit Prinzipien des zeitgenössischen Tanzes verwebte. „Inoah“, das aktuellste Stück der Kompanie, erreicht dabei eine neue Dimension. Spannungsgeladen wie eine Gewitternacht wird es zu einem gesellschaftlichen Plädoyer und verhandelt die unauflösbaren Widersprüche, die nicht nur die brasilianische Gesellschaft aktuell prägen. Das will ich sehen.
 
Bruno Beltrão, Grupo de Rua: INOAH, Frankfurt LAB (Schmidtstraße 12), Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 19 (9) Euro

Foto: ©Kerstin Behrendt

Dienstag 17. Oktober: Soul Knaller

(Daniela)

Wäre ich nicht in Kön in der Juendherberge, wäre ich heute Abend auf dem Yachtlub, denn da organisiert Laiki mal wieder ein Konzert und Laiki hat ein super Händchen! Diesmal holt er THE DAWN BROTHERS - Rock Americana Soul Knaller aus Rotterdam auf den Yachtklub.

„Stayin‘ out Late“ – feinster Roots Rock aus den Niederlanden von den DAWN BROTHERS. Obwohl diese vier jungen Männer aus Rotterdam nicht blutsverwandt sind, sind sie dennoch Brüder im Geiste mit demselben Urahnen - dem frühen Rock & Roll. Inspiriert von großartigen Song- Schmieden wie The Band, CCR, The Rolling Stones und Otis Redding. Mit Songs in reinem Americana-Stil erinnern sie mit ihrer unaufhaltsamen Energie an einen donnernd dahinrollenden Diesel-Truck.

www.dawnbrothers.com

Videos: "Get Down The Road" 2017 https://youtu.be/w3jSE6oyC2w
"Vampire" 2017 https://youtu.be/aLO7bw3QId8
"Pictures" 2017 https://youtu.be/H9NYG5oqy8U

Donnerstag 19. Oktober: Youngblood Brassband

Am Donnerstag, den 19. Oktober spielt die elfköpfige Youngblood Brass Band aus News York im Kuntsverein Familie Montez.

Ich freue mich sehr, denn ich mag viele Bläser und die Mischung von Jazz, Funk & Hip Hop ist verdammt gut!

Hier kömnt ihr reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=TxH9Dg1JLio

 

 

Donnerstag, 19.Oktober: FFM/Konzert

(Andrea)

Doom. Oder auch kurz und schmerzlos: Wer auf ein paar harte Gitarrenriffs steht, sollte das Konzert in der Kapp am 19.Oktober nicht verpassen: Seit über einem Vierteljahrhundert gehören Paradise Lost zu den einflussreichsten Bands der Gothic Metal-Szene. Benannt nach einem John Milton-Gedicht, widmet sich die 1988 gegründete Band um Sänger Nick Holmes auch bei ihrem neuen Album "Medusa" hingebungsvoll menschlichen Abgründen und düsteren Klängen. Olaf Schmidt schreibt in laut.de: "Paradise Lost präsentieren ein trotz doomiger Grundausrichtung abwechslungsreiches und spannendes Album mit einer Menge Feuer im Rohr." Heute in der Batschkapp.

Donnerstag, 19.Oktober: Of/ Komische Nacht

(Andrea)

Wir hauen heute ab, sonst....Acht Künstler rotierend in acht Locations und das ganze schon zum 12. Mal. Chapeau, lieber Kai! Das muss mal erstmal organisiert bekommen und dazu noch jedes Mal fast ausgefüllte Kneipen. Aber die Künstler bzw. Komiker sind jedes Mal hochkarätig und auch wenn die Namen nicht alle bekannt sind, die Qualität stimmt:  

Folgende Künstler sind mit dabei: + Aydin Isik + Daniel Helfrich - Klavierkabarettist + Glenn Langhorst + Heino Trusheim + Helmut Sanftenschneider + Marcelini & Oskar + Tamika Campbell + Thomas Schmidt Comedy
Und in diesen Locations werden Sie auftreten: - ess:zimmer - Restaurant am OTC - Filmklubb Offenbach - Hafen 2 - Markthaus am Maa - Zum Schiffchen - Markthaus am Wilhelmsplatz - Meatcut - Restaurant Pauls No 21 - ACHAT Plaza Frankfurt/Offenbach - Wiener Hof 
https://www.facebook.com/events/225019447985328/

V O R S C H A U
24. Oktober: Bernhoft

(Andrea)

Wenn der Flieger sehr schnell ist, könnte ich es noch schaffen....

Norweger. Soulsänger. Grammynominiert. Drei Begriffe, die man normalerweise so nicht zusammen assoziiert.  Yeah, Bernhoft sieht nicht nur gut aus, sondern der Norweger hat Soul. Nach erfolgreicher Tour im vergangenen Jahr und beeindruckendem Auftritt beim ELBJAZZ Festival 2017 in Hamburg kommen Bernhoft und seine Band The Fashion Bruises nun für drei weitere Konzerte zurück nach Deutschland! Zwei Jahre nach seinem dritten Album „Islander“ veröffentlicht Bernhoft nun ein EPK mit dem Titel „Stop / Shut Up / Shout it Out“ (Embassy of Music), mit dessen Titelsong er glatt als verlorener Enkel von Stevie Wonder durchgehen kann. Die Los Angeles Times schwärmte nach seiner Grammy Nominierung „Er ist so offensichtlich ein Star, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis er auch in den Staaten landesweit seinen Durchbruch erlebt“. Am 24. Oktober in der Batschkapp. 

23.-26. Oktober: Europäisches Filmfestival der Generationen

(Daniela)

Bereits zum 8. Mal findet das Europäische Filmfestival der Generationen statt. Auch diesmal wieder in Frankfurt: vom 23.-26. Oktober 2017!

Ich freue mich sehr, dass ich den Abschlussfilm LEANDERS LETZTE REISE moderieren darf, zu dessen Vorführung die großartige Schauspielerin Suzanne von Borsody nach Frankfurt kommt.

"Mit hochwertigen, unterhaltsamen und informativen Filmen sollen Fragen des Alterns und des demographischen Wandels aufgeworfen und mit dem Publikum erörtert werden: Wie wollen wir in einer älter und bunter werdenden Gesellschaft miteinander friedvoll und solidarisch leben? Wie kann der Dialog zwischen den Generationen und Kulturen gefördert und wie kann Sorge und Mitverantwortung in der Kommune gestärkt werden?

Hierzu will das Festivalprogramm Anregungen und Denkanstöße geben und einen Beitrag zu einem aktiven, selbst gestalteten und differenzierten Altersbild leisten. Die aktuellen Dokumentationen und Spielfilme zeigen ältere Menschen, die vor neuen Aufgaben und Herausforderungen stehen und dabei Ängste überwinden („Trockenschwimmen“), sich kämpferisch gegen Behörden zur Wehr setzen (Ich, Daniel Blake“, „Für immer dein“), sich mit der eigenen bewegten Lebensgeschichte auseinandersetzen („Haymatloz“) oder sich gegen die Widerstände aus der Familie auf eine neue Liebe einlassen („Hinter den Wolken“)"

Das Frankfurter Programm findet ihr hier.

Ab 28. Oktober: Von Bitch bis Burka

Das neue Theaterprojekt von Art-Q e.V. mit geflüchteten Frauen, Ehrenamtlerinnen und Frauen aus Business und Führungspositionen.

Geflüchtete Frauen treffen auf Ehrenamtlerinnen und Frauen aus Business und Führungspositionen der Deutschen Bank. Seit Februar beschäftigen sich die rund 20 Teilnehmerinnen in wöchentlichen Proben mit dem Thema „Frau-Sein“. In den letzten Monaten hat die Gruppe intensiv an eigenen Texten geschrieben und Szenen entwickelt. Von Bitch bis Burka – welche Klischees leben wir, was bedeutet es in anderen Kulturen, eine Frau zu sein? Wie viel Gewalt ertragen Frauen noch, bis alle es gesehen haben? Und die entscheidende Frage: „Bin ich schön?“

Diese und viele andere Fragen werden dem Publikum in „WoMan - von Bitch bis Burka“ auf künstlerische Weise nähergebracht.

Nach dem großen Erfolg der Oper „Hänsel, Gretel, Du und Ich – eine Oper auf der Flucht“ (2015/2016) ist das Theaterprojekt mit Frauen bereits die dritte Produktion in Folge, die Art-Q mit Geflüchteten inszeniert.
Regie: Maja Wolff und Timo Becker

Aufführungen:
Premiere: Samstag, 28. Oktober, 20 Uhr
Sonntag, 29. Oktober, 20 Uhr, Donnerstag, 02. November, 20 Uhr, Freitag, 03. November, 20 Uhr, Samstag, 04. November, 20 Uhr
Ort: antagon Halle, Orber Str. 57, Frankfurt
Karten gibt es hier: art-q.net/kartenreservierung/


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