06.10.2017
Inhalt: Erst Urlaub, dann ExZess / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / GEROLLTES SPEZIAL „Oben in der Luft fallen keine Tore“ / SUCHE BIETE ECKE / Freitag 6. Oktober: Perception is Reality / Freitag 6. Oktober: HASS / Freitag 6. Oktober: Stilblüten Party / Freitag, 6. Oktober: OF/ 1. Offenbacher Herrenquartett - / Freitag, 6.Oktober: OF/ Hafenkinogeburtstagssause / Samstag 7. Oktober: SARAVÁ ★ Brazilian music all night long ★ / Samstag, 7. Oktober: OF/ Initiative Hauptbahnhof / Samstag, 7. Oktober: OF/ offenbar / Samstag, 7.10.: OF/Gegen die Wand / Sonntag 8. Oktober: LOKAL LISTENER / Sonntag, 8.Oktober: FFM/Konzert / Montag 9. Oktober: Ein Bericht für eine Akademie / BUCHMESSE 1. Teil / BUCHMESSE 2. Teil / Mittwoch 11. - Sonntag 15.10: Laborproben 17 / Mittwoch 11. Oktober: Fieberwahn - Wie der Fußball seine Basis verkauft / Mittwoch, 11. Oktober: Of/Stadtlesen / Donnerstag 12. Oktober: Didier Eribon / Donnerstag 12. Oktober: Poetry Slam / V O R S C H A U / Sonntag 15. Oktober: Cold Specks in der Brotfabrik / Donnerstag 19. Oktober: Youngblood Brassband / VORSCHAU: Paradise Lost am 19.10. / Ab 28. Oktober: Von Bitch bis Burka / Impressum

Erst Urlaub, dann ExZess

So, endlich Urlaub. Zwar nur 4 Tage, aber dafür geht’s nach Italien. Wir fahren zu einer Taufe an den Lago Maggiore und auch für einen Tag in meine Geburtsstadt Milano. Ich freue mich auf Panzerotti bei LUINI, einen Aperitivo in der Bar Zucca und auf das ein oder andere Paar Schuhe in der Via Torino...

Montagabend sind wir schon wieder zurück. Rechtzeitig zum Buchmesse-Beginn. Ich selbst lese ja leider nicht mehr wirklich viel (abgesehen von social media), aber ich gehe gerne auf Buchmesseveranstaltungen und so freue ich mich total auf die Eröffnungsfeier der Laborproben am kommenden Mittwoch.

Und ich gehe gerne auf Lesungen. Weiter unten findet ihr den Hinweis auf die Open Books und die Gegen Buch Masse. Die Letztere ist mir besonders wichtig.
Für alle die es nämlich nicht wissen, weil sie neu zugezogen sind oder weil sie sich nicht aus ihrer „Blase“ heraus bewegen: In Frankfurt gibt es nicht nur unglaublich viele schicke After-Work-Locations mit überteuerten Getränkepreisen, die von Menschen besucht werden, die bei einem Mietepreis von 30,- € pro QM nicht zucken und sich ein paar Schuhe für 23.000 Euro leisten können (habe ich eben im Journal Frankfurt gelesen). Nein. Gott sei Dank haben auch wir noch selbstverwaltete Zentren in der Stadt: "Die Au", das "Faites votre Jeu"  und das "ExZess" in Bockenheim 
Die Frankfurter FDP möchte ja diese Zentren gerne loswerden. (Quelle) Was bin ich deshalb froh, dass es Politiker in der Stadt gibt, die da ordentlich dagegenhalten und sagen: „Auch selbstverwaltete Zentren, sind Teil einer pluralistischen Stadtgesellschaft“, so Manuel Stock im Journal Frankfurt.

Auf jeden Fall organisieren Menschen rund um das ExZess seit über 30 Jahren die sogenannte Gegen Buch Masse. Wenn ich mich richtig erinnere, war ich damals, als ich als Bedienung in der Kresbsmühle (besser bekannt als ASH - Arbeiterselbsthilfe), gejobbt habe schon auf Veranstatunen von ihnen.
Also auf jeden Fall machen die ein wahnsinnig tolles Programm mit super spannenden Lesungen.
Am Mittwoch gibt es eine Lesung zum Thema Fußball und das bringt mich zu meinem letzten Punk:
Weil im Moment ja Länderspielpause ist gibt es heute von Uwe ein sehr persönliches GEROLLTES SPEZIAL, das ich Euch allen ans Herz legen möchte. Vor allem auch denjenigen, die mit Fußball gar nichts am Hut haben, und allen, die sich ehrenamtlich in einem Sportverein engagieren und allen Frauen, die wie ich, den Titel: "Frau eines Fußballfunktionärs" tragen. Man versteht sie danach einfach besser.

So, jetzt aber los. Wir wollen uns in den Herbstferienstau einreihen und dabei Pino Daniele hören.

A presto

Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Martin Grün, Andrea Ehrig und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Die heutige Gewinnfrage für alle Gewinnmöglichkeiten lautet:
Von wem stammt das Zitat: "Da oben in der Luft fallen keine Tore"? (nachzulesen in Gerolltes). Antworten bitte mit Vor- und Zunamen und dem Vermerk was ihr gewinnen wollt an: ausgehtipps@cappelluti.net

3 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Cold Specks am 15.10. in der Brotfabrik

2 x 1 Das wunderbare Buch "Ich so, Du so" von den Laborproben. (Abzuholen auf der Party am Mittwoch)

2 x 2 Theaterkarten für HASS Freitagabend, 6.10., im Theater Landungsbrücken

2 x 2 Gästelistenplätze für die STILBRUCH Party Freitagabend, 6.10., auf dem Yachtklub

1 x 2 Gästelistenplätze für Saravá am Samstag auf dem Yachtklub

1 x 2 Karten für die Lesung mit Didier Eribon am Donnerstag im Theater Landungsbrücken 

************************************************
Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelisteplätze für Hafenkino, Feuerwerk und Konzert heute Abend im Hafen 2. Die Preisfrage: Welche Nationalität haben die Hasen? Kleiner Tipp: Nicht aus Frankreich. Antworten bitte bis 18.30 Uhr!

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Paradise Lost am 19.10. in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Wann wurde das Gedicht des englischen Dichters John Milton veröffentlicht, das der Band ihren Namen gab?

GEROLLTES SPEZIAL „Oben in der Luft fallen keine Tore“

Von Uwe Schwöbel, Oktober 2017

In den 80iger Jahren drehte Woody Allen seine besten Filme. Neben Hannah und ihre Schwestern oder Radio Days unter anderem den bis heute leider etwas unbekannter gebliebenen „Zelig“. Darin besitzt die Hauptfigur Leonard Zelig eine besondere Eigenschaft: Durch seine Unsicherheit gegenüber anderen Leuten passt er sich mental und physisch an die jeweilige Umgebung an. In der Nähe einer Psychiaterin wird er beispielsweise selbst zum Psychiater. Gegen den FC Augsburg war ich mit meiner Freundin und Freunden im Waldstadion. Nicht wie sonst, abseits im neutralen Bereich. Dieses Mal mittendrin: Fanblock, Gesang, Bier und eingeschränkte Sicht auf ein Spielfeld, auf dem es nicht viel zu sehen gab. Mehrere Stunden lang war ich wie Leonard Zelig, ich sang sogar mit. Weit nach dem Spiel erklärte ich betrunken einem Eintracht-Fan in der so genannten „Bembelbar“, dass und wie ich mich ehrenamtlich bei einem Kreisligaverein engagiere. Am Ende fragte er mich „Warum erzählst Du mir das eigentlich alles?“ Darauf hatte ich keine Antwort und ging nach Hause. Seitdem trinke ich kein Bier mehr. Heute schreibe ich das Gesagte etwas ausschweifender nieder. Nüchtern und den Grund dafür kenne ich dieses Mal: Am Wochenende spielt die Bundesliga nicht, daher rief die Fußballzeitschrift 11 Freunde den 8. Oktober offiziell zum „Tag der Amateure“ aus.

Seit 1975 bin ich Mitglied des „ruhmreichen“ TSV Goddelau, einem bereits 1899 gegründeten Turnverein mit einer Fußballabteilung, beheimatet im südhessischen Geburtsort von Georg Büchner. Mit sechs Jahren war das natürlich keine bewusste Entscheidung. Meine Mutter war (und ist) eine gute Freundin meines ersten Trainers, Helmut Klink, und meine Freunde waren fast alle ebenfalls dabei, inklusive Helmuts Sohn Bert. Daher ging ich auch zum Fußball und nicht etwa, weil mein Vater beim TSV oder woanders eine Kickerlegende gewesen wäre. Im Gegenteil: Er ruderte. Im Ruderverein lernte er Anfang der 60iger Jahre auch meine Mutter kennen … und so weiter … und so weiter … Zurück zum Thema: Der ganzen Freundschaft zu Trainer und Mitspielern zum Trotz, spielte ich am Anfang kaum. Mit den Jahren und durch zusätzliches tägliches Kicken auf einem Bolzplatz (ich trug ein königsblaues Trikot, auf das meine Mutter eine weiße 9 bügelte, weil mein Lieblingsspieler der Schalker Mittelstürmer Klaus Fischer war) wurde ich fußballerisch konkurrenzfähiger. Dazu kam, dass sich ab der Pubertät einige Mitspieler zunehmend lieber um Mofas und Mädchen kümmerten und so wurde ich irgendwann Stammspieler. Ausgebremst wurde ich zwischenzeitlich nur durch mein erhebliches Gewicht (selbst verschuldet) und Asthma bronchiale (unverschuldet, weil angeboren). Hier der Text weiter

SUCHE BIETE ECKE

Laura sucht neue Kolle*innen:
ARTUS interactive verstärkt sein Team aus Digital-Spezialisten und sucht Account- und Projekt Manager Digital (m/w): http://www.artus.com/jobs.php

Ruben sucht:
8 gut erhaltene Europaletten. Hat jemand welche?

Ordner zu verschenken
Bei uns im Büro haben wir 100 grüne, breite A4 Ordner und 50  weiße, schmale A4 Ordner umsonst zu verschenken. Es handelt sich um Plastikordner. Die Ordner sind so gut wie nicht benutzt. Abzugeben gerne an Vereine etc.

Freitag 6. Oktober: Perception is Reality

(Daniela)

Man könnte ja auch mal wieder eine Ausstellung besuchen. Da das mit der Radtour wohl nix wird werde ich versuchen den Sohn zu überreden mit mir in den Herbstferien in den Frankfurter Kunstverein zu gehen - vielen Dank an Deryk für den Tipp.

Der Frankfurter Kunstverein präsentiert die thematische Gruppenausstellung „Perception is Reality – Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten“
Die eingeladenen Künstler untersuchen die neuen Bedingungen der menschlichen Wahrnehmung im Verhältnis zu technisch konstruierten Wirklichkeiten. Als eines der ersten Ausstellungshäuser in Deutschland integriert der Frankfurter Kunstverein ein neues zukunftweisendes Medium, Virtual Reality, in eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl an analogen und digitalen Kunstwerken, Virtual-Reality-Arbeiten aus der aktuellen Kunstproduktion, konzeptionelle Fotografie, Rauminstallationen, Applikationen aus der technischen Forensik sowie innovative Games. In der räumlichen Gegenüberstellung entsteht für das Publikum ein Gedankenexperiment zur Frage nach den geistigen, emotionalen und ästhetischen Auswirkungen artifizieller Bildwelten. 

Teilnehmende Künstler: Thomas Demand, Alicja Kwade, Marnix de Nijs, Hans Op de Beeck, David OReilly, Manuel Roßner, Bayerisches Landeskriminalamt, Christin Marczinzik & Thi Binh Minh Nguyen, Toast
Kuratiert von: Franziska Nori

Perception is Reality: Über die Konstruktion von Wirklichkeit und virtuelle Welten 7. Oktober 2017 – 7. Januar 2018 Eröffnung: Freitag, 6. Oktober 2017, 19 Uhr

Freitag 6. Oktober: HASS

(Daniela)

Für mich das allerbeste Theaterstück des Jahres! Eine unglaublich tolle Inszenierung. Geht hin. Bitte!
(Ein Eindruck: https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=V2SJfOMJQ3g)

Eine Kartoffel spielt eine Kartoffel, ein irgendwie arabisch Aussehender einen irgendwie arabisch Aussehenden und ein Schwarzer einen Schwarzen. Die Konstellation ist einfach und naheliegend: Gewalt erzeugt Gewalt. Während einer Polizeikontrolle wird ein „Junge aus dem Viertel“ lebensgefährlich verletzt und fällt ins Koma. Außerdem verliert ein Polizist bei den folgenden Krawallen seine Dienstwaffe. Diese findet nun Vinz. Zusammen mit seinen Kumpels Saïd und Hubert wartet er auf die weiteren Entwicklungen und vor allem auf die folgende Nacht.



"Der Horizont, den der Regisseur Linus Koenig im Frankfurter Theater Landungsbrücken mit seiner Bühnenadaption von Mathieu Kassovitz' "Hass" aufmacht, ist jedenfalls gewaltig. (...) Ein starker Auftakt, der jeden einzelnen in seinem human verbrämten Voyeurismus ganz persönlich trifft. (...) Überdies sind Jochen Döring, Amin Biemnet Haile und Hadi Khanjanpour als halbstarke Kumpel wirklich grandios". FAZ

Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis "Erleben" der Hessischen Theatertage 2017



Eine Produktion des Theaters Landungsbrücken, Frankfurt

BUCH nach dem Film von Mathieu Kassovitz
REGIE Linus Koenig
MIT Amin Biemnet Haile, Jochen Döring und Hadi Khanjanpour
MUSIK Thomas Buchenauer (MESSER BRÜDER)
FOTO Niko Neuwirth

Heute Abend im Theater Landungsbrücken!

Freitag 6. Oktober: Stilblüten Party

(Daniela)

Da ich es ja mit Mode nicht so habe weiß ich ehrlich gesagt auch nie wann Stilblüten stattfindet, aber wann die passende Party dazu ist weiß ich, auch wenn zur Zeit NICHT Stilblüten stattfindet... Aber Stella hat eben nicht nur ein Händchen für die Organisation einer wunderbaren Modemesse, sondern weiß auch, wie man eine Tanzfläche voll bekommt. Deshalb gibt es heute Abend eine Stilblütenparty auf dem Yachtklub: STILBRUCH

Wenn 2 Musikstile aufeinanderkrachen – dann ist STILBRUCH! Die legendäre After-Show-Party vom Stilblüten Festival für Mode und Design geht im Yachtklub vor Anker und lässt 2 DJs gegeneinander antreten: Stella Friedrichs (Gründerin Stilblüten, Engtanzabend) vs. Tomo Polic (Balkan Ballroom, Orange Peel). Disko küsst Balkan. Gypsy kracht auf Tango. HipHop meets Electro Swing. Betreten der Party auf eigene Gefahr!

Beginn: 22:00 Uhr, Yachtklub, Deutschherrnufer

Freitag, 6. Oktober: OF/ 1. Offenbacher Herrenquartett -

(Andrea)

Der Vater meiner Schulfreundin Dionne war schon immer ein lässiger Hund. In jungen Jahren hat sie das genervt, aber ich fände es schön, sie heute im Filmklubb zu treffen. Zumal ich Dieter noch nie auf der Bühne gesehen habe: "vielseiteige Musikerum den Charismatischen Sänger Dieter Einert, Gitarre & Bass-Klaus Knipping, Posaune & Bass-Andreas Stein, Ukulele Gitarre & Gesang-Andreas Mohr, Perkussion, Bluesharp,Gitarre & Gesang Peter Goy. Getreu dem Motto - "So hab ich das noch nie gehört!" schräg wild aber vom Feinsten! Du glaubst das geht gar nicht , aber es ist wunderbar. Lasst Euch überraschen. Love Euer Filmklubb".

19 Uhr, Isenburgring

Freitag, 6.Oktober: OF/ Hafenkinogeburtstagssause

(Andrea)

Ich freue mich, fahre gleich an den Flughafen und hole meinen Liebsten ab. Mal schauen, ob ich ihn später noch auf einen Abstecher in den Hafen 2 zum Hafenkinogeburtstag überreden kann.... Da ist heute ein extra schönes Programm: "Das Hafenkino wird sieben. Feiern wir. Mit sieben Zutaten:
Geburtstagsfilm: Blind & hässlich (Tom Lass!)
Geburtstagskonzert: French for Rabbits (NZ!)
Geburtstagsessen: Kabuli Palau (scharf!)
Geburtstagstorte: mit Feuerwerk (und Schokolade!)
Geburtstagsfoyer: Cocktails (exquisit!)
Geburtstagsquiz: Filmschnipsel-Spiel (Freikarten gewinnen!)
Geburtstagstanz: Einfach hoeren (House!)
19.30 Uhr gehts los. Wer jetzt noch überlegt, wir haben eine schicke Verlosung :-). Mehr: hafen2.net

Samstag 7. Oktober: SARAVÁ ★ Brazilian music all night long ★

(Daniela)

Endlich wieder Italien! Wäre ich nicht am Lago, wäre ich heute Abend am Main bei pedo und seinem Special Guest aus Sao Paolo

★ Special Guest: DJ Paulão (Patuá Discos, São Paulo) ★
★ Pedo Knopp (Trust Your Audience, LAZY., Saravá) ★

Im Oktober geht SARAVÁ in die Vierte Runde. Dafür fliegen wir unseren Freund DJ PAULÃO aus São Paulo ein, der die Untiefen brasilianischer Musik so gut kennt wie seine Westentasche. Der Paulista mit japanischen Wurzeln ist ein umtriebiger DJ, Veranstalter, Radiomacher, Betreiber des Plattenlades Patuá Discos, und Compiler der Anthologie »Brazuca! - Samba Rock And Brazilian Groove From The Golden Years (1966-1978)«.
Er wird weltweit als Kenner brasilianischer Musik geschätzt und ist oft Anlaufstelle, wenn Kuratoren oder Filmemacher sich im dichten Dschungel brasilianischer Klänge verirren und Rat suchen. So hat er das Museum of Contemporary Art of Chicago für die Ausstellung »Tropicalia: A revolution in Brazilian culture« beraten. Außerdem hat er Marcelo Machado bei seiner Doku »Tropicalia« über die gleichnamige brasilianische Kunst-Protest-Bewegung unterstützt.
Seit 1992 ist Paulão als musikalischer Botschafter Brasiliens unterwegs, zunächst innerhalb der Landesgrenzen, später auch in Metropolen wie Amsterdam, Barcelona, Berlin, London, Melbourne, Paris und Tokio. Dabei hat er mit vielen brasilianischen Musiklegenden die Bühne geteilt, u.a. JORGE BEN JOR, ELZA SOARES, MARCELO D2, SEU JORGE, TRIO MOCOTÓ und zwei Tage bevor er in Frankfurt landet spielt er mit MARCOS VALLE und AZYMUTH in São Paulo! Seine Steckenpferde sind AFROBRASILIANISCHE SOUNDS, sowie BRAZUCA und SAMBA ROCK. Genau genommen sind letztere keine Genres, sondern musikalische Bewegungen. Samba Rock ist ursprünglich ein Tanzstil (nicht Samba und auch nicht Rock!). Dabei bewegten sich Tanzpaare auf die Musikauswahl, die die DJs eben spielten: Samba, Funk, Soul, Jazz... Wie das im besten Fall klingt könnt ihr auf Paulãos Compilation »Brazuca!« nachhören.

Mit diesem Abend wollen wir an das legendäre Africadelay-Brazil Special 2013 im Kenzo anknüpfen bei dem Paulão den Laden nach allen Regeln der DJ-Kunst aus den Angeln gehoben hat.

★ DJ PAULÃO - LINKS ★
Patuá Discos www.patuadiscos.com.br
DJ Paulão Website djpaulao.com.br
Tropicália exhibition: bit.ly/2ximWDW / nyti.ms/2we6iAi
Tropicália documentary: www.imdb.com/title/tt1497880/
Brazuca! Compiled by DJ Paulão: bit.ly/2f9zSB6

Beginn 22:00 Uhr, Yachtklub

Samstag, 7. Oktober: OF/ Initiative Hauptbahnhof

(Andrea)

Für die wunderbare Kappus´sche Seifenfabrik ist es leider zu spät, zumindest habe ich keine Mitstreiter gefunden. Alle, die ich nach dem Rundgang getroffen und gesprochen haben, stimmten zu, dass es schade um das Geäudeensemble sei, aber kämpfen will da keiner mehr. Und dabei ist doch allen klar, dass Bauten mit Seele und Geschichte in zehn Jahren vermisst werden. Damit dem Hauptbahnhof nicht dasselbe Schicksal blüht, hat sich eine Initiative zusammengefunden, um dem Bau aus den 1870ern wieder neues Leben einzuhauchen. Heute um 15h ist ein Treffen im Kunstverein im KOMM Shopping Center Offenbach: "Der Offenbacher Hauptbahnhof steht seit Jahren immer leerer, Gespräche und Ideen gab es viele, aber die Stadt hat kein Geld. Also wird nach Investoren gesucht, bestenfalls nach einem, der etwas "Beteiligung" zulässt, wie bei der Bürgerbefragung gewünscht. Gleichzeitig gibt es viele Vereine und Initiativen, die verzweifelt auf Raumsuche sind, wie z.B. der Boxclub Nordend Offenbach e.V, das Multiversum, das Computermuseum Digital Retro Park, die Künstler der MATO Fabrik und vermutlich etliche mehr. Wir möchten alle interessierten Initiativen und Menschen zusammen bringen, um gemeinsam -ganz realistisch- zu träumen: Wie könnte ein Bahnhof für Alle aussehen, der die Stadtteile verbindet und von engagierten Offenbachern selbst & gemeinsam gestaltet wird? Was für eine gemeinsame Organisationsform braucht es, wie kann man Geld auftreiben, was für gelungene Vorbilder und welche Förderungen gibt es, wie kann man sich einbringen?Wir stellen einige gelungene Beispiele aus anderen Städten vor und laden dazu ein, selbst Vorschläge, Ideen und Kompetenzen einzubringen. Und am Schluss machen wir einen gemeinsamen Spaziergang zum denkmalgeschützten Objekt unserer Träume! Kommt dazu und bringt euch ein!" 15 Uhr, KOMM, Aliceplatz

Samstag, 7. Oktober: OF/ offenbar

(Andrea)

K U N S T & K U C H E N. Kann es Schöneres geben? Eine wundervolle Kombination, deshalb versuche ich, später mal bei Alex Hofmann und ihren Mitstreitern vorbeizuschauen: "Es gibt wie immer viele tolle, liebevoll handgemachte Produkte (Illustriertes, Schmuck, Betonstücke, Fotografien, Genähtes,...) zu bestaunen und zu kaufen. Und dazu natürlich Kuchen. Kommt vorbei, wir freuen uns!

Wer selbst mitmachen möchte– bei diesem oder einem der nächsten Märkte – schreibt an kiosk@offenbar-offenbach.de offenbar / Domstraße 57

Samstag, 7.10.: OF/Gegen die Wand

(Andrea)

Definitiv einer der kraftvollsten Filme der letzten Jahre: "Gegen die Wand" erzählt die Liebesgeschichte einer jungen, in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Türkin, die mit einem alkoholkranken und drogensüchtigen Landsmann eine Scheinehe eingeht, um den Moralvorstellungen ihrer Eltern zu entkommen. „Selten spürte man im Kino einen derartigen Lebenshunger: In seinem preisgekrönten Film ,Gegen die Wand‘ entwirft der Hamburger Regisseur Fatih Akin virtuos und kompromisslos das hochemotionale Drama zweier Deutschtürken auf der Suche nach Identität.“, schreibt Oliver Hüttmann in Spiegel Online. Heute um 20 Uhr im Kinosaal des Ledermuseums in der Frankfurter Straße 86

Sonntag 8. Oktober: LOKAL LISTENER

(Daniela)

Ich bin heute auf einer Taufe am Lago Maggiore, daher kann ich wieder nicht zum LOKAL LISTENER gehen... schade, denn ich liebe das Akkordeon. Und Martin Wagner ist großartig. Hört/seht selbst: https://www.youtube.com/watch?v=m1JFGkLCcq0

Zum zweiten LOKAL Listener ist der Akkordeonist Martin Wagner zu Gast. Der 1967 in Frankfurt geborene Musiker ist einer DER Jazzakkordeonisten Deutschlands. Er hat mit Musikern und Schauspielern wie Helmut Eisel, Ulrich Tukur oder Konrad Beikircher gespielt. In den letzten Jahren ist der vielseitige Virtuose vor allem mit dem Trio Tango Transit gemeinsam mit Hannes Höhn (Kontrabass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug) durch die Lande reist. In ihrer Musik werden Tango und Jazz zu einer eigenen Fusion, die sicher auch dem Meister des Tango Nuevo, Astor Piazzolla, gefallen hätte - weil sie etwas ganz anderes und sehr eigenes hat. Alles „Made in Frankfurt“. Seit 2013 ist Martin Wagner übrigens auch Lehrbeauftragter für Jazzakkordeon an der Hochschule für Musik in Detmold.
Gregor Praml, der selbst Teil des international ausgezeichneten Tango-Quartetts Mi Loco Tango war, wird mit Martin Wagner über dessen musikalische Herkunft sprechen und darüber wie ihn das Akkordeon zum Jazz, zum Blues und zum Tango geführt hat. Und natürlich werden sich die beiden auch musikalisch auf der Bühne begegnen.

Sonntag, 8. Oktober 11 Uhr - Matinée
Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidstr. 4, 60316 Frankfurt / Main
Tickets: VVK € 16 / TK € 19 / € 5 Ermäßigung für f.f.m. students Mitglieder
www.mousonturm.de

Sonntag, 8.Oktober: FFM/Konzert

(Andrea)

"Feel Erfolg" finde ich schon mal ein nettes Wortspiel. Und wenn der Name Programm ist, kann man sich schon mal auf was gefasst machen....Wobei, die Band steht ohnehin für Party: Die Rede ist von der Berliner Reggae, Dancehall und Hip-Hop-Combo Culcha Candela: Drei Platin Alben, ein Gold Album in GSA und elf Top 20 Singles innerhalb von nur fünf Jahre haben DJ Chino, Don Cali, Johnny Strange und Mateo schon eingeheimst. Zu ihrem 15 jährigen Bestehen veröffentlichen die Künstler aus Berlin ihr siebtes Studioalbum „Feel Erfolg". Dass es Culcha Candela auf der Bühne richtig krachen lassen, haben sie bei ihren Live-Shows bereits tausendfach bewiesen. Mit ihren zahlreichen Hits und selbst choreographierten Moves wird jede Live-Show zur kollektiven Party. Konkret heute um 20 Uhr  in der Batschkapp. 

Montag 9. Oktober: Ein Bericht für eine Akademie

(Martin)

Ein Bericht für eine Akademie’ im Schauspiel Frankfurt

Letztes Wochenende gab’s eine buchstäbliche Premierenflut im Schauspiel Frankfurt. Die Intendanz des neuen Schauspiel-Chefs Anselm Weber wurde bombastisch eröffnet und vieles, was ich gesehen habe, ist zu rühmen und zu empfehlen. Freilich geht nicht alles zugleich, deshalb müssen Woyzeck und Richard III bzw. ihr auf die kommenden Ausgehtipps warten. Euch sei jedoch schon jetzt an’s Herz gelegt, euch rechtzeitig Tickets zu sichern, denn vermutlich wird der ‚AUSVERKAUFT’-Aufkleber seitens des Schauspiels wieder häufig gebraucht werden.      

Heute, als erstes eine kleine Theatersternstunde – ‚Ein Bericht für eine Akademie’ von Franz Kafka. Nicht verpassen, man muss das  gesehen haben! Das meine nicht nur ich: „...versuchen Sie bloß, irgendwie noch eine Karte zu bekommen“ rät auch Judith von Sternburg in der Frankfurter Rundschau!

‚Ein Bericht für eine Akademie’ ist ein Text, den Franz Kafka 1917 geschrieben hat. Regie hat Isaak Dentler geführt; jener, welchen wir sonst als Schauspieler auf der Bühne (großartig auch in Richard III) oder aus dem Frankfurt-Tatort kennen. Ein Bericht für eine Akademie ist eine geniale Theaterarbeit in mehrfacher Hinsicht!
Zum einen wegen Lisa Eder, der Solo-Schauspielerin. Es ist nicht zu fassen, dass dieses Vollblut noch studieren soll! Sie zieht alle Register der Schauspielkunst, spielt in einer atemberaubenden Differenziertheit, ist zugleich Affe und empathischer Mensch, tritt emotional nahe, berührt, verführt zum Bedauern, Lachen, Kopfschütteln, zur Demut, sogar zum Weinen. Immer wieder hat man das Gefühl, gerade spielt sie nur für mich.  

Im Bericht für eine Akademie stattet ein Affe vor einer Akademie hoher Herren einen Bericht ab. Es geht um seine ‚Menschwerdung’ – er will nicht in Hagenbecks Tierpark landen und sein ‚Ausweg’ ist die Anpassung an die Menschen bzw. an das, was er als menschlich zu sein wahrnimmt. Letztlich ist es ein Reflexionsprozess, den Kafka beschreibt und diesen zeigen Eder und Dentler auf berührende Art und Weise in bzw. vor der Box im Schauspiel Frankfurt.
Es gelingt der Regie und der Schauspielerin in ihrer gemeinsamen Arbeit das Kunststück, uns mit Momenten unseres Selbst zu konfrontieren. Mit den Prozessen der Kompromisse (oder Anpassung), die wir in den großen und kleinen Entscheidungen unseres Lebens mehr oder weniger bewusst immer wieder durchlaufen. Das wird alles ganz hinreißend gespielt, ist wohl durchdacht, federleicht und gleichwohl bedeutungsstark und lässt einen in einem wohligen aber nicht belastenden Betroffenheitsgefühl verweilen und dann nach Hause gehen.

Für alle, die mehr zum Inhalt wissen wollen, gibt’s hier Infos: http://www.dieterwunderlich.de/Kafka_bericht_akademie.htm#cont

Ganz wichtig für alle Lehrer*innen: man kann ‚Ein Bericht für eine Akademie’ als ‚Klassenzimmerstück’ buchen! Das heißt, die Schauspielerin kommt mit Equipment und ihrer Kunst selbst vor Ort in die Lehrstuben und spielt dort für euch und eure Schüler*innen. Dass dieses Stück und insbesondere diese Inszenierung besonders geeignet ist für alle Menschen, die sich fragen, wie Leben funktioniert, wie es sein soll, was ich will (oder nicht) und wo es hingehen soll (also für uns alle, diejenigen, die das anderen Lehren sollen und insbesondere für die in der Pubertät) liegt auf der Hand.

Meine Empfehlung: Hingehen oder Kommen lassen!
Ein Bericht für eine Akademie: zu sehen im Schauspielhaus am:
Montag, 9. Oktober und Dienstag, 17. Oktober um jeweils 20.00h; am Sonntag, 5. November um 15.00h.
Kontakt für alle Pädagog*innen, die die Inszenierung im eigenen Klassenzimmer sehen wollen:
theaterpaedagogik@schauspielfrankfurt.de

(Foto: Jessica Schäfer)

BUCHMESSE 1. Teil

(Daniela)

Es ist wieder Buchmesse und die Stadt ist voll mit tollen Veranstaltungen. Man kann jeden Tag zu Lesungen gehen und Autor*innen kennenlernen.
Das Programm ist wirklich extrem vielseitig.

Abgesehen davon, dass es Veranstaltungen auf der Buchmesse gibt und zahlreiche Verlagspartys, möchte ich Euch auf zwei besondere Veranstaltungsreihen hinweisen.

Die erste ist OPEN BOOKS. Das ist die Veranstaltungsreihe, die vom Kulturamt der Stadt Frankfurt organsiert wird. Hier gibt es von Dienstag bis Samstag über 100 Lesungen in der Stadt und das bei freiem Eintritt. Dieses Jahr gibt es eine Neuerung: OPEN BOOKS KIDS, am Samstag und Sonntag. Darüber schreibe ich nächste Woche mehr. Das vielfältige Programm mit allen Lesungen findet ihr hier: http://www.openbooks-frankfurt.de/fileadmin/openbooks2017/OpenBooks_Programmheft_web.pdf

BUCHMESSE 2. Teil

(Daniela)

Die andere, besondere Veranstaltungsreihe ist die GEGEN BUCH MASSE.

"Jedes Jahr wird auf der Buchmesse tonnenweise frisch bedrucktes Papier präsentiert - wir wollen vor allem linken Autor-Innen und (Klein-)Verlagen ein Forum für kritische Gedanken bieten" - Das ist der Anspruch der Veranstaltungsreihe.

Ich ziehe meinen Hut vor der Gruppe, der Ehrenamtlichen, die diese Veranstaltungsreihe seit 1996 organisieren. Sie stellen jedes Jahr ein sehr umfassendes und abwechslungsreiches Programm zusammen. Es lohnt sich wirklich einen Blick ins Programm zu werfen.

http://www.gegenbuchmasse.de/2017.html

Mittwoch 11. - Sonntag 15.10: Laborproben 17

(Daniela)

Gestern war ich wieder im Tatzelwurm (mein Lieblingsbuchladen für Kinder- und Jugendbücher) und habe mich mit Büchern der Labor Ateliergemeinschaft eingedeckt. Ich liebe alle Bücher und finde immer jemanden, dem ich sie schenken kann. Gestern habe ich das neue Buch "ICH SO DU SO" gekauft und mich wahnsinnig über das Buch gefreut. Kauft es. Es ist so toll!

Und weil ich die Bücher von allen Laborproben Menschen so sehr mag und die Menschen eh super klasse isn, gehe ich natürlich heute zur Ausstellungseröffnungsparty in den Kunstverein Familie Montez.

 

Es ist Buchmesse! Es gibt Laborproben! Was für ein Spektakel!
Wir zeigen, was in den letzten 2 Jahren in der Labor Ateliergemeinschaft entstanden ist – und das ist ganz schön viel!
Wir feiern unser neues Buch *Ich so du so* und geben Einblicke in das Liebesleben der Tiere. Freut euch auf süße Häschen, Fußballhelden, eine Kreiselarena, den Huhu und den Flugplatzspatz, Rasterland, große und kleine Giraffen und Frankfurter Gestalten. Außerdem gibt's Bücher, Originalzeichnungen und – HURRA! – die Tombola.

Mittwoch, 11. Oktober, ab 17 Uhr, Ausstellungseröffnung und Party
Tombola: Jedes Los gewinnt
Donnerstag 12. Oktober, 17 bis 20 Uhr: Ausstellung
18.30 Uhr: Die Stiftung Illustration versteigert Originale von Nadia Budde, Klaus Ensikat, Stefanie Harjes, Heike Herold, Regina Kehn, Ole Könnecke, Anke Kuhl, Marine Ludin, Jörg Mühle, Nele Palmtag, Isabel Pin, Henriette Sauvant, Axel Scheffler, Katrin Stangl, Philip Waechter, Henning Wagenbreth und vielen mehr.
Freitag 13. Oktober, 17 bis 20 Uhr: Ausstellung
Samstag 14. Oktober: 12 bis 19 Uhr: Ausstellung, Kaffee und Kuchen
12 Uhr: Chez Franz! Workshop für Kinder ab 6 Jahren
Mit Emmanuel Guibert und Marc Boutavant (Ariol), Julien Prévost und Sylvain Merot (Fräulein Eiffelturm will das Meer sehen), Jakob Hoffmann (Yippie!) und mit uns.
Anmeldung: info@yippiecomicfestival.d<wbr></wbr>e
Sonntag, 17. Oktober: 13 bis 19 Uhr: Ausstellung, Kaffee und Kuchen

Ort: Kunstverein Familie Montez, (unter der Honsellbrücke), Honsellstraße 7
60314 Frankfurt am Main

Labor Ateliergemeinschaft sind: Moni Port, Anke Kuhl, Philip Waechter, Alexandra Maxeiner, Natascha Vlahovic, Jörg Mühle und Zuni und Kirsten von Zubinski


www.laborproben.de

Mittwoch 11. Oktober: Fieberwahn - Wie der Fußball seine Basis verkauft

(Daniela)

Da ich ja bei der Laborprobenparty bin kann ich leider nicht zu Fieberwahn.... Mist. Vielleicht schaff ich doch beides...

Fieberwahn - Wie der Fußball seine Basis verkauft

Veranstalter*innen: Fanprojekt Eintracht Frankfurt/Main, P.A.C.K. & Verlag Die Werkstatt, Fanprojekt Eintracht Frankfurt/Main, P.A.C.K., Initiativkreis GegenBuchMasse, Verlag Die Werkstatt

Lesung mit Christoph Ruf

Hinter der glitzernden Fassade des Profifußballs brodelt es. Fans fühlen sich entmündigt und schikaniert, die Proteste gegen Kommerzialisierung und Kollektivstrafen nehmen an Vehemenz zu und werden längst nicht nur von Ultras getragen. An der Basis, von den Amateurvereinen bis zur 3. Liga wächst die Wut auf Verbände, die sich nur noch um die Branchenriesen kümmern. Und vor der Tür lauern Veränderungen, die das Ende des Volkssports Fußball einläuten. Christoph Ruf hat mit Fans, Funktionären und Trainern gesprochen. Sein Fazit: Der Deutsche Fußball sägt gerade den Ast ab, auf dem er sitzt.

Ort: Fanhaus Louisa, Schwarzstein<wbr></wbr>kautweg 5 a, Frankfurt/<wbr></wbr>Main
Beginn: 20:00 Uhr

Mittwoch, 11. Oktober: Of/Stadtlesen

(Andrea)

Ich hoffe, das Wetter spielt mit, denn die Vorstellung lesender Menschen auf dem Aliceplatz ist zu verlockend: "Eine Therapie gegen die Entphantasierung der Gesellschaft" nennt Initiator Sebastian Mettler sein Projekt: Vom 11. bis 14. Oktober wird der Aliceplatz mit über 3.000 Büchern zum Lesewohnzimmer mit über 100 Möglichkeiten, es sich gemütlich zu machen. Die österreichische Innovationswerkstatt bringt Sessel, Stühle, Hängematten und natürlich Bücher aller Genres und für alle Altersklassen aus Salzburg mit, die Stadtbücherei hat an allen Tagen Lesungen mit lokalen Autoren organisiert. Bibliophiles Highlight dürfte die Lesung mit Svealena Kutschke am 11. Oktober sein. Die Kulturwissenschaftlerin erhielt bereits verschiedene Auszeichnungen und liest aus ihrem Roman „Stadt aus Rauch“, dem Epos einer Familie, auf die die Wirren des 20. Jahrhunderts ihre langen Schatten werfen. Das Programm startet um 12 Uhr und bis einschließlich Samstag geben sich Offenbacher Autoren, u.a. die wunderbare Silke Scheuermann, ein Stelldichein. www.offenbach.de/stadtlesen 

Donnerstag 12. Oktober: Didier Eribon

(Daniela)

Frankreich ist Gastland der Buchmesse, also auf ins Theater Landungsbrücken, da ist heute Abend Didier Eribon zu Gast

"Wir begrüßen den französischen Autor Didier Eribon und stellen mit einer Lesung und einem Gespräch sein neues Buch "La société comme verdict - Gesellschaft als Urteil“ vor. Moderieren wird den Abend Tania Martini, die bei der Tageszeitung taz die Bereiche Geisteswissenschaften und das Politische Buch leitet.



Didier Eribons "Rückkehr nach Reims" gilt bereits heute als Klassiker der Zeitdiagnose. In seinem neuen Buch greift Eribon viele Themen des Vorgängers wieder auf und vertieft seine Überlegungen zu zentralen Fragen. Die Gesellschaft, so der französische Soziologe im Anschluss an Pierre Bourdieu, weist uns Plätze zu, sie spricht Urteile aus, denen wir uns nicht entziehen können, sie errichtet Grenzen und bringt Individuen und Gruppen in eine hierarchische Ordnung. Die Aufgabe des kritischen Denkens besteht darin, diese Herrschaftsmechanismen ans Licht zu bringen.
Zu diesem Zweck unternimmt Eribon den Versuch, die Analyse der Klassenverhältnisse sowie der Rolle zentraler Institutionen wie des Bildungssystems auf eine neue Grundlage zu stellen. Dabei widmet er sich auch Autorinnen und Autoren wie Simone de Beauvoir, Annie Ernaux, Assia Djebar und Jean-Paul Sartre sowie ihrem Einfluss auf seinen intellektuellen Werdegang. Nur indem wir uns den Determinismen stellen, die unser Leben regieren, können wir einer wahrhaft emanzipatorischen Politik den Weg bereiten.

Didier Eribon wird im Gespräch mit der Journalistin Tania Martini von einer Dolmetscherin übersetzt. Die Lesung der deutschen Texte aus den Büchern "Rückkehr nach Reims" und "Gesellschaft als Urteil" wird von dem Sprecher/ Schauspieler Linus Koenig vorgetragen.

Premiere: 12. Oktober 17
Didier Eribon [suhrkamp | paris] 
Moderation: Tania Martini [taz | berlin] 
Deutscher Text: Linus Koenig [landungsbrücken | frankfurt]
12.10.2017 - 21 Uhr

Theatersaal Landungsbrücken Frankfurt 
12,- Euro, erm. 8,- Euro

Donnerstag 12. Oktober: Poetry Slam

(Daniela)

Sehr gut. Das hört sich prima an. Endlich mal ein Event, zudem ich vielleicht meinen Sohn überreden kann.

"Am 12. Oktober lädt die Liebieghaus Skulpturensammlung erneut zu einem exklusiven Live-Event ein – diesmal mit den Poetry Slammern Samuel Kramer und Finn Holitzka. Mal im Dialog, mal im Wortgefecht wetteifern die beiden hessischen Slam-Meister um die Gunst des Publikums. Gemeinsam geht es nach kurzen Einführungstexten im Café im Liebieghaus in die einzigartige Skulpturensammlung, wo die beiden mit poetischen Texten erfrischende Perspektiven auf die Highlights der Skulpturensammlung liefern. Dabei stehen antike Mythen, Natur und Liebe genauso im Mittelpunkt wie Körper und Kampf. Nach dem Auftritt kann bei einem gemütlichen Get-together über das Gehörte und Gesehene diskutiert werden.
 
Samuel Kramer & Finn Holitzka
Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19.00 Uhr
Liebieghaus Skulpturensammlung, Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt am Main
Tickets: 8 Euro unter tickets.liebieghaus.de

V O R S C H A U
Sonntag 15. Oktober: Cold Specks in der Brotfabrik

(Uwe)

Die kanadische Sängerin Ladan Hussein singt unter dem Namen Cold Specks, benannt nach einer Passage aus einem Roman von James Joyce ("Ulysses" .... Born all in the dark wormy earth, cold specks of fire, evil, lights shining in the darkness).

Auf ihren beiden Alben "I Predict A Graceful Expulsion" und  "Neuroplasticity" singt sie kraftvoll und soulig. Daran, dass ihre wunderbare Stimme LIVE ein Erlebnis ist, kann kein Zweifel herrschen. Dafür hallt sie in Liederm wie "The Mark" oder "Send Your Mouth", oft nur reduziert durch Instrumente begleitet, zu lange nach.

Also ab in die U Bahn oder auf's Rad und Sonntagabend in die Brotfabrik. Den Tatort gibt es später auch noch in der Mediathek.

Zum Reinhören und Anschauen: https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=n3SGr0-lvVU

Donnerstag 19. Oktober: Youngblood Brassband

Am Donnerstag, den 19. Oktober spielt die elfköpfige Youngblood Brass Band aus News York im Kuntsverein Familie Montez.

Ich freue mich sehr, denn ich mag viele Bläser und die Mischung von Jazz, Funk & Hip Hop ist verdammt gut!

Hier kömnt ihr reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=TxH9Dg1JLio

 

 

VORSCHAU: Paradise Lost am 19.10.

(Andrea)

Doom. Oder auch kurz und schmerzlos: Wer auf ein paar harte Gitarrenriffs steht, sollte das Konzert in der Kapp am 19.Oktober nicht verpassen: Seit über einem Vierteljahrhundert gehören Paradise Lost zu den einflussreichsten Bands der Gothic Metal-Szene. Benannt nach einem John Milton-Gedicht, widmet sich die 1988 gegründete Band um Sänger Nick Holmes auch bei ihrem neuen Album "Medusa" hingebungsvoll menschlichen Abgründen und düsteren Klängen. Olaf Schmidt schreibt in laut.de: "Paradise Lost präsentieren ein trotz doomiger Grundausrichtung abwechslungsreiches und spannendes Album mit einer Menge Feuer im Rohr." Am 19. Oktober in der Batschkapp.

Ab 28. Oktober: Von Bitch bis Burka

Das neue Theaterprojekt von Art-Q e.V. mit geflüchteten Frauen, Ehrenamtlerinnen und Frauen aus Business und Führungspositionen.

Geflüchtete Frauen treffen auf Ehrenamtlerinnen und Frauen aus Business und Führungspositionen der Deutschen Bank. Seit Februar beschäftigen sich die rund 20 Teilnehmerinnen in wöchentlichen Proben mit dem Thema „Frau-Sein“. In den letzten Monaten hat die Gruppe intensiv an eigenen Texten geschrieben und Szenen entwickelt. Von Bitch bis Burka – welche Klischees leben wir, was bedeutet es in anderen Kulturen, eine Frau zu sein? Wie viel Gewalt ertragen Frauen noch, bis alle es gesehen haben? Und die entscheidende Frage: „Bin ich schön?“

Diese und viele andere Fragen werden dem Publikum in „WoMan - von Bitch bis Burka“ auf künstlerische Weise nähergebracht.

Nach dem großen Erfolg der Oper „Hänsel, Gretel, Du und Ich – eine Oper auf der Flucht“ (2015/2016) ist das Theaterprojekt mit Frauen bereits die dritte Produktion in Folge, die Art-Q mit Geflüchteten inszeniert.
Regie: Maja Wolff und Timo Becker

Aufführungen:
Premiere: Samstag, 28. Oktober, 20 Uhr
Sonntag, 29. Oktober, 20 Uhr, Donnerstag, 02. November, 20 Uhr, Freitag, 03. November, 20 Uhr, Samstag, 04. November, 20 Uhr
Ort: antagon Halle, Orber Str. 57, Frankfurt
Karten gibt es hier: art-q.net/kartenreservierung/


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