15.09.2017
Inhalt: Zurück in die Zukunft / Vielen Dank. Ihr seid super. / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E D R U C K T E S / Freitag 15. September: Freitags Treff / Freitag 15. September: Melli redet mit / 16.9.- 8.10.: AMERIKA ERKLÄREN. WALT WHITMAN / Freitag, 15.9.: OF/ Parking Day / Freitag, 15.9.: Of/ Vernissage / Freitag, 15.9.:OF/ Konzert / Freitag, 15.9.: OF ist ein Urban Hot Spot / G E R O L L T E S / Samstag 16. September: Heimspiel / Sa 16.9. - Montag 18.9.: BORN TO MAKE YOU HAPPY – Ein Mega-Liederzyklus / Samstag, 16.9.: OF/Theateraktion / Samstag & Sonntag: Rumpenheimer Kunsttage / Samstag, 16.9.: OF/ Filmvertonung live / Samstag, 16.September: OF/ Konzert / Samstag, 16.9.: Mühlheim/ Summerbeat / Sonntag 17. September: LOKAL Listener / Sonntag 17. September: Pärchenabend / Montag 18. September: HASS / Dienstag 19. und Mittwoch 20.9.: Winterreise - Musiktheater / Mittwoch 20.+ Donnerstag 21.9.: Pussy Riot im mousonturm / Mittwoch, 20.9.: Offenbach/ Film / Mittwoch, 20.9.: FFM/ Peace / Donnerstag 21.9.: Dispatch in der Kapp / V O R S C H A U / 3. Frankfurter Bienenfestival, Samstag 23. September / VORSCHAU: URBAN AFRICA / Donnerstag 19. Oktober: Youngblood Brassband / Impressum

Zurück in die Zukunft

So, heute wirklich nur total knapp. Ich befinde mich im Endspurt. Nein, nicht beim Spenden einsammeln, sondern im Wahlkampfendspurt. In 9 Tagen ist die Wahl und es gibt noch einiges zu tun. Da bleibt keine Zeit zum Ausgehen... wobei ich gestehe: ich nehme mir eine Auszeit: ich gehe nämlich endlich morgen ins Stadion. Das muss einfach sein und dann fahre ich auf eine Frauenparty. Ich war noch nie auf einer Frauenparty, aber auf die will ich, denn da kommen tolle Frauen aus ganz Hessen. Und wie gut, dass ich meine Freundin Julia, die auch im Stadion ist, überreden konnte mitzugehen, so fahren wir also direkt, mit 3 Punkten in der Tasche, in die Wetterau.

Und wäre ich nicht dort, wäre ich auf jeden Fall am Samsta Andreas Tipp gefolgt und zu Anny und Sibel nach Offenbach geradelt, denn da ist Promialarm!

Und wenn ich nicht am Montag Haustürwahlkampf machen würde, würde ich ins Stalburgtheater gehen, denn da ist das Theater Landungsbrücken zu Gast und sie spielen HASS. Das ist ein unglaublich tolles Stück. In den Landungsbrücken war es immer ausverkauft. Geht hin, wenn ihr es noch nicht gesehen habt. Wirklich!

So, jetzt muss ich los. Ich hab einiges auf dem Zettel.. Solltet ihr heute zwischen 13:00 und 15:00 Uhr Zeit haben, dann kommt doch an die Kathrinenkirche. Da stehe ich und der DELOREAN. Ja, genau der. Also dieses Auto von Zurück in die Zukunft. Yep. Das weiß außer Euch sonst niemand, also kommt vorbei.

Und wenn ihr denkt, so einen Wahlkampf, das würde ich ja auch gerne mal machen, dann hätte ich da was für Euch: wir organisieren nächstes Wochenende ein Großstadtcamp... hier steht alles.

Habt viel Spaß bei allem was ihr macht!

A dopo. Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Martin Grün, Petra Manahl, Andrea Ehrig und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

Vielen Dank. Ihr seid super.

Ich, bzw. wir, haben es wirklich geschafft. Ruben ist in 23 Minuten ins Ziel. Ich habe die 30 nur knapp verfehlt, dafür aber mit der Hilfe von ganz vielen lieben Menschen, 4.507,- € zusammenbekommen. Das heißt aber auch ich habe die 70.000 knapp verfehlt und muss nächstes Jahr wieder ran. Dann aber die 10 km....

Vielen Dank an:

Alexandra Murphy, Alex Karnick, Andrea Ehrig, Andreas Schmidt, Anja, Annette Ernst & Sebastian Popp, Astrid Faulstich, Barbara Kreitmayr, Beatrix Baumann & Bärbel Spiegel, Birgit Junge, Birgit Schneider, Blumenbar-florale Kunststücke, Carsten Birkelbach, Christian Arndt, Claudia, Cocoon, Comandante @Le Vingtneuf, Cordula, Daniel Cohn-Bendit, Daniela Vasapollo, Dave, Despina Batzi, Detlef Speer, Edna Besnainou, ExquiCity GmbH, Heidi & Christian Hoppenstedt, Kerstin & Marianne Schwöbel, Gordana Smiljanic, Grüne Soße Festival, Güntekin Çakir, Fotostudio Günter Pfannmüller, Hasan Güngör, Heiko Winkler, Ilka Schwarz, Ivana d'Angelo; Ivan Santos, Jochen & Ingrid Entzeroth, Jonas B., Julia Grissmer, Karim Derouiche, Katja Gutschmidt, Ellen & Giancarlo Cappelluti, Harald Schumacher, Manuela Rottmann, Mareike Junge, Mona Ahmed-Fortströer, Moni Matthäus, Moni Port, Nadine Bischof, Nadja Hooda, Nelli Rizzo, Nicole Berberich Nils Bremer, Nina Eisenhardt, Noni, Olli Knöpp, Peter Müller, Petra Manahl, Philipp, Ruth, Sabine Fischbach, Sarah Sorge, Frank Schoelzel & Schmoe GmbH, Stephan Schwarz & Isolde Schwarz-Mendla, Sven Väth, Tina & Peter Baumung, Tina Meides & Hendrik Schoop, Tiziana & Silvano, Thorsten Robrecht, Torsten Welte, Uwe Schwöbel, Wolfgang Reichert

Foto: Holger Menzel

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Theaterkarten für Born to make you happy von Daniel Cremer am Sonntag, 17.9. im mousonturm. Gewinnfrage: Welche beiden Promis sind am Samstag bei Anny & Sibel in Offenbach zu Gast?

Für die folgende Verlosung bitte mit Angabe von Vor- und Zuname plus Postanschrift, an: ausgehen-in-offenbach@web.de

1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Nite Jewel in den wundervollen Parkside Studios. Die Insider ;-) Gewinnfrage lautet: Was war vorher auf dem Gelände in der Friedhofstraße? 

G E D R U C K T E S

(Petra)

Heute mal Texte mit Ton. Beim ersten Hören bin ich enttäuscht. Die Bässe nicht heftig genug, keine richtig fetten Drums. Nichts, was mir sofort ins Ohr geht. Die Songs plätschern so nett an mir vorbei. Habe noch Foo Fighters in Lissabon mit ordentlichem Geräusch und Geshoute in den Gehörgängen. Aber auch da hab ich gemeckert und im inneren Dialog mit Dave Grohl beschlossen, dass es schön zusammen war in den letzten Jahren, ich aber nicht für immer die gleichen Songs hören will – und mir die neuen mir zu, tja: geraderaus sind. Also bitte: hier durchaus der typische Queens of the Stone Age-Sound. Vertrackt, mit Breaks und Synthesizer (mehr Synthesizer). Dazu der eher liebliche Gesang von Josh Homme, der in früheren Songs klarer ein Kontrast zum Sound war. Es geht insgesamt gefälliger, glatter zu auf dem siebten Album der Band, die mal aus dem staubtrockenen Wüstensand erstanden ist: Queens of the Stone Age: "Villains". Einige Musikkritiker rätseln darüber, weshalb die Band nach bald zwanzig Jahren diesen merkwürdigen Modernisierungsversuch unternommen hat: Midlifecrisis? Wie gesagt: ich bin die Letzte, die jahrzehntelang gleichförmige Musik hören mag. Aber für eine Neuerfindung der Band reicht es nicht. Andere reden von gesundheitlichen Schicksalsschlägen des Josh Homme, die er auf dem Album verarbeitet habe. Doch nach dem dritten, vierten Hören gräbt es sich ein, filigran und irgendwie hinterhältig: kann nicht mehr stillsitzen. Und so lieblich sind die Songs dann doch nicht - groovig: ja. Tanzbar einige. Dabei fällt mir ein Portrait von Josh Homme ein, das vor einiger Zeit in einer emanzipierten Frauenzeitschrift erschienen ist. Der Text war einigermaßen sexistisch und die Autorin hatte sehr explizite Bilder im Kopf, die um des Sängers bestes Stück kreisten. Das fand ich etwas irritierend, aus mehreren Gründen, aber das führt hier zu weit. Wobei der Blowjob in seinen Songs gerne mal Thema ist, insofern passt es wiederum. Der Sound ist eckig, der Gesang hat so ein Timbre einer latenten Arschigkeit, die schön provoziert, und es besteht durchaus Elvisverdacht in manchem Song. Und das gilt nebenbei ebenso für den Hüftschwung des Sängers auf der Bühne. Der Albumtitel heißt übrigens "Schurken" auf Deutsch. Doch wenn der eine oder andere kluge Rezensent eine zeitgemäße Trump-Abrechnung wittert, liegt er oder sie falsch. Es geht um die bekannten großen Geschichten vom Getriebensein, von Liebe und Wahnsinn, die immer währen. (Wohingegen die Halbwertzeit des derzeitigen US-Präsidenten hoffentlich sehr viel übersichtlicher ist - und daran arbeitet er schon selbst). Die Textbrocken, die ich mitnehme, bleiben in dieser gewohnten Themenwelt früherer Alben. Womit wir wieder beim Thema oben wären. Je weniger ich nachdenke und mich gedankenlos in die Klangwolke werfe, muss ich zugeben: Irgendwie schon sexy,  was ich da höre...

Freitag 15. September: Freitags Treff

(Daniela)

Ich hätte so große Lust auf ein paar Gläser vom neuen Alt-Sachs Riesling und wenn ich es irgendwie hinbekomme, dann geh ich da auch heute kurz vorbei, beim Freitags-Treff.

Es ist echt klasse, wie das Konzept von Uli und Jesko so schnell aufgegangen ist und sie den Paradiesplatz beleben.

Es gibt sehr sehr leckeren Riesling, Apfelwein und super Essensstände.

16:00-22:00 Uhr

Freitag 15. September: Melli redet mit

(Daniela)

Und nach dem Freitagstreff wäre ich heute gerne mal wieder ins Theater Alte Brücke geangen, denn da heißt es heute wieder: MELLI REDET MIT...
Sie hat wieder 3 spannende Gäste dabei.

"Die Sommerpause neigt sich dem Ende und das bedeutet für diese Show, dass ich nun mit Fug und Recht von der 2. Saison sprechen darf. 6 Shows liegen hinter uns und das ist schon was für’s erste. 19 Gäste hatte ich schon auf der Couch, die es alle mehr als verdient haben, dass man ihnen zuhört und die dafür gesorgt haben, dass jede Show ganz einzigartig war. Dass ich nicht ganz aus dem Rahmen gefallen bin, habe ich meinem zwei Konstanten, meiner (M)-Ein-Mann-Band Martin Grieben und der nicht ganz konstanten aber doch regelmäßigen Prosecco-Trinkerin Christiane von Spangenberg zu verdanken. Deswegen kann alles immer nur noch besser werden.
Vor allem dieses Mal. Da habe ich eine tolle instrumentale wie mentale Gastmischung zusammen bekommen, die all eure Wahrnehmungsorgane außer Kontrolle bringen wird und zudem sind sie alle noch sau nette Menschen.
 
Freut euch auf... Anke Schimpf ist Saxofonistin, Flötistin, Komponistin, Musiklehrerin und  Bandcoach… Lars Ruth wollte Magier werden wenn er groß ist. Weil seine Eltern befanden, dass groß und Magier sein nicht zusammen geht, lernte er erstmal was Anständiges….Die OhOhOhs bestehen aus zwei unglaublich symphatischen Florians, die live gespielten Techno/Elektro wie eine neue Sportart betreiben…"

Eintritt: 13,80€
www.theater-alte-bruecke.de

16.9.- 8.10.: AMERIKA ERKLÄREN. WALT WHITMAN

(Martin)

Was passiert auf Naxos? Wusste man doch textlich bei Kleist, Goethe, Novalis, was auf einen zukommt – wird’s nun wohl didaktisch - will uns Willy Praml tatsächlich Amerika erklären?!
Zudem: Walt Whitman - schon mal gehört?
Nicht vorschnell ‚NEIN’ sagen – vielleicht doch! Erinnert ihr euch an den ‚Club der toten Dichter’? Als zum Ende des Films der Schüler Todd Anderson auf den Tisch steigt und für und zu seinem geschätzten aber zuvor gefeuerten Lehrer spricht: „O Captain, mein Captain!“ Eben das ist ein Zitat aus einem Gedicht von Walt Whitman. Oder als jener Todd Anderson von Lehrer John Keating (dem großartigen Robin Williams) dazu ‚verführt’ wird in einem kleinen persönlichen Akt der Befreiung vor der Klasse „Ich brülle mein barbarisches Johoo über die Dächer der Welt” zu schreien! Auch Walt Whitman!
Walt Whitman ist in den USA bekannt, sehr bekannt und gilt als einer der Väter der modernen amerikanischen Dichtung. Zentrale Themen seines Werkes sind u.a. Demokratie, Masse und die Freiheit des einzelnen Menschen. Walt Whitman will was, glaubt was, hat eine Meinung, positioniert sich in der Gesellschaft und ist damit politisch. Im Grunde strebt Walt Whitman eine Demokratisierung mit den Mitteln der Poesie an. Insofern ist es schlüssig und passt wunderbar auf die Theaterbühne, wenn das Theater Willy Praml für uns Aufklärungsarbeit leistet und den Abend intentional überschreibt: AMERIKA ERKLÄREN. Und den Dichter WALT WHITMAN, ihn gilt es für uns dabei zu entdecken!
„Walt Whitman erklärt uns ein junges, demokratisches Amerika der Leiber und Seelen von Gleichen. Alles gleich! Alle Hautfarben, alle Geschlechter, alle Sexualitäten gleich, alle Religionen und Berufe, selbst die Tiere und Pflanzen gleich, gleich auch die Berge und Wolken!“ –so steht’s auf der Homepage. Der Abend sei eine „Frankfurt made in Hollywood-production“ – ich freue mich sehr auf dieses Crossover!
 
Die Aufführungsdauer ist übrigens 1.30h ohne Pause – einerseits ein ungewöhnliches Pramlsches Zeitformat – aber dafür gängig bei Hollywood-Productions...

Wer den Film ‚Club der toten Dichter’ tatsächlich nicht kennen sollte, dem sei er sehr an’s Herz gelegt. Für alle, die sich erinnern wollen, hier zwei Clips (mit ein bisschen Walt Whitman): https://www.youtube.com/watch?v=FPGusA6qxNM https://www.youtube.com/watch?v=YjLlfapGj30

AMERIKA ERKLÄREN. WALT WHITMAN zu sehen in der Naxoshalle am 15., 16., 22., 23., 24., 29., 30. September und am 1., 6., 7., 8. Oktober jeweils um 20.00h.

Foto (c): Seweryn Zelazny/Theater Willy Praml

Freitag, 15.9.: OF/ Parking Day

(Andrea)

Ich hoffe, es regnet nicht, die Aktion ist zu schön. Wie sähe Offenbach wohl aus, wenn im Stadtgebiet die Straßenränder nicht nur von geparkten Autos gesäumt sind? Welche anderen Aktivitäten könnten dort stattfinden? "Am Freitagnachmittag werden sechs Orte in der Stadt auf spannende Art verändert. Fahrradtouren um 15 und 17 Uhr verbinden alle Orte. Wir erschaffen temporäre Biotope in Offenbach: Wir malen uns die Stadt, wie sie uns gefällt, bauen eine Bank, verwandeln einen Parkplatz in einen schönen Aufenthaltsort, schaffen Mitmach-Kunst, schaukeln und picknicken im Park, diskutieren über die Zukunft der Stadt und geben Fußgängern Vortritt sowie Fahrradfahrern Vorfahrt. Wir wollen auf Mängel und Potentiale aufmerksam machen und Anwohner dazu anregen, selbst aktiv zu werden. Sei dabei und gestalte mit uns die Zukunft Offenbachs! Mach mit uns die Politik auf Lösungen und neue Wege aufmerksam. Erobere mit uns deine Stadt!http://bit.ly/2y8aYKi

Freitag, 15.9.: Of/ Vernissage

(Andrea)

Wenn ich sowieso schon mit dem Rad in der Stadt bin, schaue ich auch in der Kressmann-Halle im Hafen vorbei: Das Künstlerkollektiv YRD.Works lädt von 15. September bis 12. Oktober 2017 zur Ausstellung „Good Mourning. Happy Ending.“ ein.  Die Künstlerin Sonja Yakovleva und der Künstler Marcel Walldorf zeigen dort ihre eigens für die Ausstellung entwickelten Arbeiten zu den Themen Tod, Bestattung und der dahinter stehenden Industrie. Auf den teilweise ironischen Umgang mit dieser Thematik deutet schon der Titel der Veranstaltung hin. Die Ausstellung wird heute um 19 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. http://bit.ly/2wWfZVL

Freitag, 15.9.:OF/ Konzert

(Andrea)

Schön. Schwermütig. Kraftvoll. Und damit genau der richtige Soundtrack bei dem, was ist das?, Herbst, der ein Spätsommer sein soll? Anyway, das Konzert heute im Hafen 2 möchte ich mir gerne anhören. Die neuseeländische Songwriterin Nadia Reid singt von Abschieden, Trennungen, dem Alltag. Das neue Album "Preservation" ist ein Album, das so unbedarft und dreamy dahinperlt, so als ob Mazzy Star, Judee Sill und Angel Olsen im gleichen Moment ihr Herz-Chakra geöffnet hätten. Und Reids Stimme ist dabei der ruhende Pol, der das Ganze zusammen hält, wissend und weise. Denn weder nimmt man Reid ihre noch jungen 25 Jahre ab, noch kann man glauben, dass Ihr noch nicht die ganze Welt zu Füßen liegt. https://www.nadiareid.com www.spex.de/2017/03/01/nadia-reid-preservation-review/ Einlass 20.00, Beginn 20.30, Vorverkauf 12 Euro zzgl. Systemgebühr, Abendkasse 15 Euro.

Freitag, 15.9.: OF ist ein Urban Hot Spot

(Andrea)

Offenbach ist heute Urban Hot Spot. In Frankfurt:• Robert Johnson Theorie mit Heiner Blum und Stephan Plank • Robert Johnson Clubnight mit Ata und Roman Flügel Der Eintritt ist frei. Akkreditierung ist hier notwendig: https://www.eventbrite.de/o/robert-johnson-amp-me-convention-15059865253 Einlass ab 19:30 Uhr | Filmbeginn: 20:15 Uhr „Conny Plank - The Potential of Noise“ (Weltpremiere), im Anschluss Talk: Heiner Blum und Stephan Plank | Clubnacht: Ab 22:00 Uhr mit DJ-Sets von Ata und Roman Flügel und einer Kunst-Installation von Karl Kliem. Club trifft Diskurs. Für die me Convention verlegen wir das Robert Johnson kurzerhand in die Messehalle – und auf dem Podium nimmt ein ganz besonderer Gast Platz: Stephan Plank. Der Sohn des berühmten deutschen Musikproduzenten und Toningenieurs Conny Plank hat vor Kurzem die Geschichte seines Vaters verfilmen lassen. „Conny Plank - The Potential of Noise“ ist eine Hommage an eines der größten Soundtalente der Musikwelt, dessen Studio in Wolperath nahe Köln Geburtsort zahlreicher Alben war. Darunter große Namen wie Kraftwerk, Eurythmics, Brian Eno, Devo, und Ultravox. Am Freitagabend feiert der Film exklusiv Weltpremiere auf der me Convention, im Anschluss steht Stephan Plank im Talk mit Heiner Blum Rede und Antwort. Den Abend lassen schließlich Ata und Robert Johnson-Resident Roman Flügel an den Decks ausklingen. Der Künstler Karl Kliem bespielt die großflächigen LEDs für das passende Ambiente. Ab 21 Jahren. ACHTUNG und nicht, wie man denken könnte, am Main, sondern richtig fett in der Festhalle Frankfurt. 

G E R O L L T E S

(Uwe)

Bundesligaschiedsrichter zu werden ist wahnsinng schwierig. Im günstigsten Fall besteht durch den Aufstiegsmodus des Deutschen Fußballbundes für einen Schiedsrichterneuling die Chance, in sieben bis acht Jahren in die Bundesliga aufzusteigen. Vorausgesetzt, er (oder sie) zeigt über Jahre hinweg überragende Leistungen. Die Leistungsbewertung erfolgt durch Schiedsrichterbeobachter, die Regelanwendung, Spielkontrolle, Umgang mit Spielern, körperliche Verfassung oder Stellungsspiel beurteilen. Ein Kreisligaschiedsrichter mit Perspektive wird rund 3x pro Jahr beobachtet, ein Schiedsrichter in höheren Klassen beinahe in jedem Spiel. Bei Auf- und Abstiegen werden neben den genannten Beurteilungen auch die besuchten Fortbildungen und die Perspektive (Alter) berücksichtigt.

Eine, deren Weg im Sommer in die Bundesliga führte, ist Bibiana Steinhaus. Sie gehört nun zu den 24 deutschen Schiedsrichtern, die Spiele in der höchsten Spielklasse leiten dürfen und 5.000 Euro pro Begegnung erhalten (ein Kreisligaschiedsrichter wie ich erhält 22 Euro). Bei ihrem ersten Spiel am Wochenende, Hertha BSC Berlin – Werder Bremen, zeigte Steinhaus eine gute Leistung. Sie wird auch mal einen schlechten Tag haben, den hat jeder mal, das hat dann aber nichts mit dem Geschlecht zu tun.

Der Eintracht-Tipp (von einem Schalke-Fan):
Bilanz bisher: Vier Tipps, alle falsch. Nächster Versuch: Eintracht Frankfurt – FC Augsburg 1-0.

Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen über Schiedsrichter:
Aktuell verteilen sich die 24 Bundesligaschiedsrichter wie folgt auf die Bundesländer: 5x Bayern, 4x Baden Württemberg, je 3x Berlin, Niedersachen und NRW, 2x Hessen, je 1x HH, HB, Mecklenburg Vorpommern und Rheinland Pfalz

Samstag 16. September: Heimspiel

(Daniela)

Wahlkampf hin oder her, ich brauche jetzt mal 4 Stunden Kopf frei. Was gibt es da nichts schöneres, als mit der allerliebsten Kiki ins Stadion zu gehen - Endlich!

Ich freue mich wie Bolle. Ich werde mit dem Polizeichor singen, KEVIN brüllen, 3 Stadionbiere in mich reinkippen und weil ich es ja nicht lassen kann nehm ich auch noch ein paar Flyer vom Bundesadler mit. Wer das ist? Na Omid Nouripour. Einer der größten Eintrachtfans die ich kenne. (Und Bundestagsabgeordneter und Bundestagsdirektkandidat in Frankfurt)

Auf geht's! Die Augsburger werden wir schaffen.

Sa 16.9. - Montag 18.9.: BORN TO MAKE YOU HAPPY – Ein Mega-Liederzyklus

(Martin)

Für diesen Abend habe ich mir schon vor langer Zeit Tickets gekauft. Und dies, obwohl ich nicht wirklich weiß, was auf mich zukommt. Kein Wunder, handelt es sich doch um eine Uraufführung!
 
Der Mousonturm schreibt: „Daniel Cremer wird das Theater retten mit einem Liederabend, der wirklich allen gefällt. „Es geht nicht um Unterhaltung, sondern tatsächlich um Glück. Glückliche Menschen kann niemand unterdrücken. Die neue Welt wird aus Glück gebaut. Darum scheitert dieser Abend, wenn auch nur ein Mensch weniger glücklich aus ihm hervorgeht.“
 
Was ein Anspruch! Werde ich Teil des Scheiterns sein oder verlasse ich den Mousonturm an diesem Abend als glücklicher Mensch? Ich hoffe und vermute das Letztere, denn was Daniel Cremer vor hat, das macht Lust und klingt spannend: „Kunstlied mit Begleitung am Flügel, Musical, aber auch elektronische Musik, Striptease, Tombola, Singkreis, Modern Dance, Mikroben, Liebe, Sehnsucht, Sèance, jegliches Thema, auch zum Mitsingen, im Fummel oder Anzug, auf Deutsch und Fremdsprache.“
 
Daniel Cremer scheint das, was man im gewohnten Sinne als Liederabend kennt, ordentlich aufmischen zu wollen. Dabei scheint er vor lustvollen Provokationen nicht zurück zu schrecken. Er „liebt es, alltägliche Situationen, festgefügte Abläufe und Rituale zu dekonstruieren und mit Mitteln von Sprache und Performance neu zu erfinden.“
 
Ich habe riesige Lust mich auf diese Art bespaßen und glücklich machen zu lassen, deshalb gehe ich hin!
 
Ihr vielleicht auch? Oben gibt’s Tickets zu gewinnen!
 
Mit Daniel Cremer (Regie und Gesang) und Vincent Stefan (Komposition und musikalische Leitung).
Am Samstag, 16. September, Sonntag 17. September und Montag, 18. September jeweils um 20.00h im Mousonturm.

Samstag, 16.9.: OF/Theateraktion

(Andrea)

Freiheit will erkämpft und verteidigt werden. Irgendwie scheint es an der Zeit, sich das ab und zu mal wieder ins Bewusstsein zu rufen. Beispielsweise, wenn wir frei unsere Meinung äußern oder wenn wir bei Wahlen gefragt sind. Daher gefällt mir die heutige Theateraktion mit der BüchnerBühne auf dem Offenbacher Wochenmarkt richtig gut: "Inmitten von Gemüse, Kräutern, Blumen und Käse erteilen Schauspieler der BüchnerBühne Riedstadt der Freiheit das Wort. Sie rezitieren aus der Erklärung der Bürger- und Menschenrechte, aus Reden und Gedichten mutiger Protagonisten wie Luther und Danton, aus Marie Juchaczs Parlamentsansprache nach der Erlangung des Frauenwahlrechts 1919 bis hin zu Otto Wels‘ berühmter letzten freien Rede im Reichstag 1933. Immer geht es um das Recht auf freie Meinungsäußerung – ein Menschenrecht, das seit Jahrhunderten erstritten und erkämpft wurde, aber immer wieder verteidigt werden muss. 11.30-12 Uhr auf unsere Lieblingswochenmarkt-Wilhelmsplatz

Samstag & Sonntag: Rumpenheimer Kunsttage

(Andrea)

Ein netter Ausflug, vielleicht per Rad am Sonntag. 23 Ausstellunsgorte birgt Offenbachs ältester Stadtteil am Wochenende, dazu gibt es ein abwechslungsreiches Programm aus Musik und Kleinkunst. Übersichtsplan © Veranstalter Das Programm & die 23 Ausstellungsorte http://www.rumpenheimer-kunsttage.de

Samstag, 16.9.: OF/ Filmvertonung live

(Andrea)

Das wird bestimmt ein echter Spaß! Anny & Sibel haben heute Promis zu Gast: "Wigald Boning und Roberto Di Gioia stürzen sich in ein neues musikalisches Abenteuer - und zwar gemeinsam mit Ihnen, liebe Zuschauer. Ihre mitgebrachten Urlaubs- Kinder- und Familienfilme werden die beiden Improvisationskünstler aus dem Stehgreif vertonen. Hierbei bedienen sich die beiden einer enormen Bandbreite musikalischer Stilrichtungen und fügen zudem mehr oder weniger passende Offtexte hinzu. Nicht nur Ihre mitgebrachten Filme, sondern auch Ihre literarischen Werke sind uns willkommen. Sind Sie versierter Dichter, Ihre Versschmiede berühmt? Oder sind Sie ein eher heimlicher Poet? Bringen Sie uns Ihre Sonette, Vierzeiler, Liebesbriefe; Wigald Boning und Roberto Di Gioia wandeln sie spontan in Kunstlieder um. Ob wir Ihren Namen nennen sollen oder lieber nicht, ist dabei ganz Ihnen überlassen. Alles, was Sie tun müssen: Beim Kauf Ihrer Konzertkarte geben Sie Ihre DVD, ihre Schriftstücke an der Abendkasse ab. Eintritt: 5 Euro. In der Marterie in der Geleitsstraße. http://bit.ly/2y9cStZ

Samstag, 16.September: OF/ Konzert

(Andrea)

Wenn ich heute nicht mit Agnes zu 2Raumwohnung gehen würde, wäre ich sehr sicher in den Parksidestudios. Dort tritt heute Ramona Gonzalez aka NITE JEWEL auf. Als "Küsschen fürs Display" hat die taz den sommerlichen Synthiepop der Kalifornierin beschrieben. Drei Alben mit reichlich verwaschenen Beats und psychedelischen Sounds hat Gonzalez inzwischen veröffentlicht, vor Kurzem erst erschien ihr jüngstes Album „Liquid Cool“, das jedoch alles andere als unterkühlt klingt. Einlass 20h - Beginn 21h, Eintritt: EUR 15. Parken im Hof. Parksidestudios, Friedhofstraße 59. http://www.youtube.com/watch?v=rDeiQvoCT_A

Samstag, 16.9.: Mühlheim/ Summerbeat

(Andrea)

Ach, vielleicht kommt doch der Sommer zurück. Mir fehlen gut und gerne zwölf Grad zu richtigen Betriebstemperatur. Außerdem ist so ein Summebeat erst bei angemessenem Wetter eine runde Sache. Aber ich mir sicher, es wird so oder so ein schönes Fest, die Arties wissen zu feiern! "Es lebe die südamerikanische Lebensfreude, die dem Summerbeat ein ganz anderes Temperament verpasst!" Ralfs erklärtes Ziel ist es, mit dem traditionellen Summerbeat ein weiteres geiles Fest zu feiern, dazu hat die Artificial Family 'Mate Power' und "9up" eingeladen: "Nur wenige Bands haben erreicht, dass so inkorrekte Lieder zu Hits werden und in ihrer kurzen Laufbahn Tausende Zuschauer in Europa und Asien sehr harte und sehr aktuelle Wahrheiten zu extrem fröhlicher und ins Ohr gehender Musik singen. Mate Power hat das geschafft. Supported werden sie am Samstag von 9up aus OF. Das Bandprojekt mit 9 Musikern aus dem Rhein-Main-Gebiet hat sich dem Blues, Soul & Funk verschrieben und bietet eine Performance mit dickem Groove und fettem Gebläse.Die After-Show-Party rundet dieses Spätsommer-Event ab und hält die Popos in Schwung bis es Zeit wird, doch eine der frühmorgen S-Bahnen zu besteigen um sich dort schon auf die nächste Feierei zu freuen. Der nötige Unkostenbeitrag beträgt Euro 8,- (Mitglieder die Hälfte).An der Bar gibt es natürlich unser gesamtes eiskaltes Repertoire, dazu noch abwechslungsreiche Snacks für den kleinen Hunger." Summerbeat der Artificial Family e.V. ab 19.30 Uhr in den Mühlheimer Steinbrüchen, Rabenloh 5.

Sonntag 17. September: LOKAL Listener

(Daniela)

Da der Mann ja Schiri ist, bleiben mir Sonntags mehrere Möglichkeiten: Ich könnte joggen gehen (Höllenvorstellung), frühstücken gehen (ich frühstücke aber lieber alleine) oder zum Frühshoppen gehen und das ist dann eher nach meinem Geschmack.

Ok, es ist nicht wirklich ein Frühschoppen, es ist eine Matinée, aber es kommt ja immer darauf an, was man daraus macht. Ich gehe also zum 1. LOKAL Listener von Gregor Praml in den mousonturm.

Der erste LOKAL Listener hat Max Clouth zu Gast. Der Gitarrist ist gebürtiger Frankfurter und gerade mit dem renommierten Frankfurter Jazzstipendium 2017 ausgezeichnet worden. Studiert hat er Jazzgitarre an der Musikhochschule Mainz und „Wordmusic“ an der Carl Maria von Weber Musikhochschule Dresden. Anschließend begann eine intensive Auseinandersetzung mit der klassischen indischen Musikkultur, die ihn bis nach Mumbai an die Sangit Mahabharati Music School führte, wo er sein Studium 2012 abschloss. Zurück in Deutschland entwickelte er mit einem Gitarrenbauer seine eigene Gitarre. Als eine Mischung aus Akustikgitarre, Sitar und Oud entstand so die „Lotus Gitarre“, die in ihrer Art und Form einzigartig ist. Sie ist, neben seinem hochvirtuosen Spiel auf der E-Gitarre, Max Clouths Markenzeichen geworden. Doch damit nicht genug: Max studiert seit 2015 noch ein weiteres Mal und zwar Filmmusik an der Filmakademie Baden-Württemberg.
Es gibt viele Fragen, die man sich als Zuhörer stellen kann. An einem normalen Konzertabend werden sie einem aber nicht unbedingt beantwortet. Dafür gibt es jetzt die Konzert-Talk-Reihe „The LOKAL Listener". Ich freue mich auf das Zusammentreffen mit Max Clouth - im Gespräch und als Musiker - und auf Euren Besuch! Gregor."

Sonntag, 17. September 11 Uhr - Matinée    Künstlerhaus Mousonturm
Waldschmidstr. 4, 60316 Frankfurt / Main
Tickets: VVK € 16 / TK € 19 / € 5 Ermäßigung für f.f.m. students Mitglieder
Foto: Detlef Kinsler

Sonntag 17. September: Pärchenabend

(Daniela)

Oh wie gerne würde ich heute Abend ins Stalburgtheater gehen. Aber ob man der frischen Liebe einen Abend mit dem Titel "Pärchenabend" antun darf?
Wobei die Texte von Alex Maxeiner ja grandios sind und der Mann ja Humor hat.. also mal schauen, wie die Stimmung ist. Die Premiere (Samstag) ist schon ausverkauft.. heute wäre die nächste Möglichkeit und dann nochmal am 8.10..

Drei Paare – ein Abend. Das eine Paar ist frisch verliebt, das zweite hadert mit dem Alltag und das dritte mit sich als Paar. Kein Wunder, dass man da zum Pärchenabend lädt. Wie schön! Doch bekanntlich ist nichts so schön, als dass es nicht noch schöner werden könnte. So heizen nicht nur die Paardynamiken die Vorbereitungen herrlich an. Auch die gemeinsame Vergangenheit sorgt dafür, dass der Abend unweigerlich auf ein Desaster zusteuert. Aber mit gutem Rioja, versteht sich. Pärchenabend eben! 

Stefani Kunkel und Julian W.König spielen wandlungsfähig alle drei Paare und legen die verschiedenen Stationen des Paarseins schonungslos-komisch offen. 

Anne: Was machst du hier?
Georg: Wohnen.
Anne: Jetzt schon?
Georg: Ich konnte heute früher gehen.
Anne: Aha.

Montag 18. September: HASS

(Daniela)

Für mich das allerbeste Theaterstück des Jahres! Eine unglaublich tolle Inszenierung. Geht hin. Bitte!
(Ein Eindruck: https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=V2SJfOMJQ3g)

Eine Kartoffel spielt eine Kartoffel, ein irgendwie arabisch Aussehender einen irgendwie arabisch Aussehenden und ein Schwarzer einen Schwarzen. Die Konstellation ist einfach und naheliegend: Gewalt erzeugt Gewalt. Während einer Polizeikontrolle wird ein „Junge aus dem Viertel“ lebensgefährlich verletzt und fällt ins Koma. Außerdem verliert ein Polizist bei den folgenden Krawallen seine Dienstwaffe. Diese findet nun Vinz. Zusammen mit seinen Kumpels Saïd und Hubert wartet er auf die weiteren Entwicklungen und vor allem auf die folgende Nacht.



"Der Horizont, den der Regisseur Linus Koenig im Frankfurter Theater Landungsbrücken mit seiner Bühnenadaption von Mathieu Kassovitz' "Hass" aufmacht, ist jedenfalls gewaltig. (...) Ein starker Auftakt, der jeden einzelnen in seinem human verbrämten Voyeurismus ganz persönlich trifft. (...) Überdies sind Jochen Döring, Amin Biemnet Haile und Hadi Khanjanpour als halbstarke Kumpel wirklich grandios". FAZ

Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis "Erleben" der Hessischen Theatertage 2017



Eine Produktion des Theaters Landungsbrücken, Frankfurt

BUCH nach dem Film von Mathieu Kassovitz
REGIE Linus Koenig
MIT Amin Biemnet Haile, Jochen Döring und Hadi Khanjanpour
MUSIK Thomas Buchenauer (MESSER BRÜDER)
FOTO Niko Neuwirth

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=V2SJfOMJQ3g

Dienstag 19. und Mittwoch 20.9.: Winterreise - Musiktheater

(Martin)

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh’ ich wieder aus“ – mit diesen Worten beginnt Franz Schuberts ‚Winterreise’. Die ‚Winterreise’ ist ein Liedzyklus: in 24 Stationen begleiten wir als Zuhörer einen Wanderer bei seinem Unterwegssein ohne Ziel und mit wechselnder Hoffnung. Die Stimmung der Lieder schwankt zwischen Freude und Verzweiflung. Eigentlich ist Schuberts Winterreise das Werk der Stunde. Fremde, umherziehen durch die Welt, getrieben sein, heimatlos, Hoffnungslosigkeit einerseits und Zuversicht und Sehnsucht nach dem, was kommen mag, andererseits. Da liegen Assoziationen zu Menschen, die auf der Flucht sind, nahe. Und so ist es konsequent, wenn der ungarische Regisseur Kornèl Mundruczó die Situation von flüchtenden Menschen zum Fixpunkt seiner Inszenierung der ‚Winterreise’ macht.

Gemeinsam mit dem Budapester Proton Theater und dem Musikensemble von Hans Zender ist eine Installation zum Thema Flucht entstanden. Videosequenzen, die geniale Musik und die Lieder von Schubert und das Spiel eines Darstellers bilden an diesem Abend eine Einheit. Musik wird durch Videos bebildert und „szenisch interpretiert von einem Sänger in einer unwirtlichen Szenerie kaum vorhandener Privatsphäre eines Geflüchteten.“ In einem Interview beschreibt der Regisseur seine Inszenierungsidee folgendermaßen: „Die Winterreise ist das Drama eines jungen Mannes. Aus dem Text erfahren wir nur wenig: Es gibt ein Dorf, eine Liebe, eine Frau und ihre strenge Mutter. Denken wir nur daran, wie viele junge Männer, junge Familien wir unter den Flüchtlingen sehen.“

Der Mousonturm zeigt die deutsche Erstaufführung dieser speziellen und mit Sicherheit sehenswerten Winterreise. Musik der Romantik tritt in einen Dialog mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen. Kornèl Mundruzcó gilt als einer der bekanntesten Filmemacher des zeitgenössischen Kinos. Er arbeitet als Schauspiel- und Opernregisseur und seine Produktionen werden europaweit gezeigt.

Ein vermutlich höchst eindrucksvoller und lohnender Abend, wie man hier ausschnitthaft erahnen kann: https://www.youtube.com/watch?v=M0dB7PbeGq0

Im  Frankfurt LAB, Schmidtstraße 12, 60326 Frankfurt am Main.
Am: Dienstag 19. und Mittwoch 20. September jeweils um 19.30h.

Mittwoch 20.+ Donnerstag 21.9.: Pussy Riot im mousonturm

(Daniela)

4 Tage vor der Wahl...argh... Aber ich will sie unbedingt sehen... wer geht mit mir am Mittwoch hin? (Bedinung: die Person muss vorher mit mir Haustürwahlkampf machen :-))

Nach gefeierten Aufführungen in den USA kommt die russische Polit-Punk-Gruppe Pussy Riot mit ihrer rebellischen Bühnenshow RIOT DAYS erstmals nach Deutschland. Das neue Theaterprojekt beruht auf Maria Alyokhinas gleichnamigem Buch, in dem sie ihre persönliche Geschichte als Performerin bei Pussy Riot erzählt, von den Anfängen der rebellischen Gruppe 2011, über ihre legendären Auftritte, ihre Verhaftung, den Prozess und ihren Aufenthalt in einem sibirischen Gefängnislager bis zur Entlassung 2013. Ein feministisches Punk-Manifesto, ein kraftvoll-anarchistisches Plädoyer für den Widerstand in einer rechts-populistischen, nationalistischen Welt. „We have a voice. We have a choice” (Maria Alyokhina).

Pussy Riot ist ein Moskauer Protestkunst-Kollektiv. Gegründet im März 2011, bestand es aus bis zu 11 Frauen. Die Gruppe inszenierte nicht autorisierte, provokative Guerilla-Punk-Rock-Aufführungen an öffentlichen Orten, die als Musikvideos im Internet veröffentlicht wurden. Themen des Kollektivs sind Feminismus, LGBT-Rechte und die Opposition gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin sowie seine Verbindungen zur Führung der russisch-orthodoxen Kirche. Globale Berühmtheit erlangte Pussy Riot, als fünf Mitglieder der Gruppe eine Aufführung in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale im Jahr 2012 inszenierten. Die Aktion wurde vom orthodoxen Klerus als Sakrileg angesehen und von kirchlichen Sicherheitsbeamten gestoppt. Im März 2012 wurden Nadezhda Tolokonnikova, Maria Alyokhina und Jekaterina Samutsevich verhaftet und am 17. August 2012 wegen „Hooliganismus motiviert durch religiösen Hass" zu je zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Am 10. Oktober wurde Samutsevich auf Bewährung freigelassen,  das Strafmaß der beiden anderen Frauen wurde nicht herabgesetzt. Der Prozess zog vor allem im Westen große Aufmerksamkeit und Kritik auf sich. Nach 21 Monaten wurden Tolokonnikova und Alyokhina am 23. Dezember 2013 freigelassen, nachdem die Staatsduma eine Amnestie genehmigt hatte. Nach ihrer Freilassung traten Tolokonnikova und Alyokhina und einige andere Mitglieder als Pussy Riot während der Olympischen Winterspiele in Sotschi auf, wo sie mit Peitschen und Pfefferspray von Wachleuten angegriffen wurden.

www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/riot-days

Mittwoch, 20.9.: Offenbach/ Film

(Andrea)

Mandela habe ich schon gesehen, aber die Filmreihe „Was ist Freiheit?“ in Kooperation mit dem Filmklubb Offenbach ist einen Tipp wert.: Die Freiheitsrechte sind ein zentraler Bestandteil der Menschenrechte, welche jedem Menschen gleichermaßen zustehen. Aber was bedeutet es frei zu sein? Wo fangen Freiheitsrechte an und werden individuelle Freiheitsrechte ggf. eingeschränkt? Diesen und weiteren Fragen wollen wir mit Ihnen auf der Basis der gezeigten Filme nachgehen. - Mittwoch, 20.09.2017: „Mandela – Der lange Weg zur Freiheit“ - Donnerstag, 23.09.2017: „Freiland“ (Eine bitterböse Anorcho-Satire) Einlass jeweils ab 19:00 Uhr, Beginn um 20:00 Uhr. Die Filme werden im Filmklubb Offenbach gezeigt (Isenburgring 36). Um Anmeldung vorab unter (mareike.imholt@awo-of-land.de) wird gebeten. Der Eintritt ist frei! 

Mittwoch, 20.9.: FFM/ Peace

(Andrea)

Danke Schirn! Wo sonst Überredungskünste und zähe Verhandlungen nötig sind, tut´s jetzt ein Ausstellungsplakat und das Kind will unbedingt ins Museum. Klar, die weißen Kuscheltiere der Peace-Ausstellung sind auch echt süß. Statt Taube, aber die Frage bleibt: Wie geht Frieden eigentlich? Im Kleinen und auch im Großen. Reicht ein atomares Abschreckungsarsenal oder gehört doch mehr, anderes dazu? Ich bin gespannt und weil heute (und auch morgen) noch die Performance KIZOMBA OCCA­SION HOSTED BY ISABEL LEWIS stattfindet, sind wir um 18.30 h dort: "Eigens für PEACE entwirft die in Berlin lebende US-Ameri­ka­ne­rin Isabel Lewis einen Raum, in dem sie mit Perfor­man­ces und ande­ren Akti­vi­tä­ten die Themen der Ausstel­lung behan­delt. Ihr Beitrag ist das Herz­stück der Ausstel­lung, in dem Antwor­ten auf die Frage „Wie geht Frie­den?“ gesucht werden." Peace, noch bis 24.September in der Schirn. 

Donnerstag 21.9.: Dispatch in der Kapp

(Andrea)

Ein gutes hat das blöde Wetter, da lässt sich nämlich viel besser zu Hallenshows gehen. Auf den Abend in der Kapp freue ich mich schon jetzt, denn Dispatch machen genau die Sorte American Folk, die man sich gut mit einem Bier in der Hand anhören kann. Da klingt mal ein bisschen G.Love & Special Sauce durch, auch die Black Crows lassen mal grüßen. Das Trio aus Boston spielt nur fünf Shows in Deutschland, begleitet werden sie von Current Swell, die hierzulande auch keine Unbekannten mehr sind und ebenfalls demnächst ein neues Album herausbringen werden. Am 21. September in den heiligen Hallen des Rock´N´Roll, Hörprobe: https://www.youtube.com/watch?v=-5IFyrBv_nQ

V O R S C H A U
3. Frankfurter Bienenfestival, Samstag 23. September

(Daniela)

Einen Tag vor der Bundestagswahl werde ich überhaupt gar keine Zeit haben was anderes außer Wahlkampf zu machen. Wirklich schade, denn zu gerne wäre ich zum 3. Frankfurter Bienenfestival gegangen, was Thorsten und ein paar andere Imker und Bienenfreunde zusammen organisieren.

Das Motto in diesem Jahr lautet: “ Über die Stadtgrenzen hinaus – Imkern in Stadt und Land“ Daher begrüßen wir beim 3. Frankfurter Bienenfestival erstmalig auch Vereine und Initiativen aus dem Umland, wie etwa aus dem  Taunus.
Auf der Bühne gibt es spannende Vorträge zu topaktuellen Themen der Bienenhaltung in Stadt und Land.Gemeinsam mit allen Menschen dieser vielfältigen Stadt treffen sich die verschiedenen Imker und Imkerinnen aus und um Frankfurt, kosten echten Frankfurter Honig, lernen Neues voneinander, reden miteinander und tauschen sich aus: Über Bienen, Blumen und Honig.Für Kinder gibt es Mitmachangebote. Getränke, Kaffee, Kuchen und andere Leckereien werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten.

10–18 Uhr Botanischer Garten Frankfurt, Siesmayerstr. 72, 60323 Frankfurt
Eintritt frei
Hier gibt es das ganze Programm: www.frankfurter-bienenfestival.de

VORSCHAU: URBAN AFRICA

(Andrea)

"Das Festival Films from Urban Africa will moderne afrikanische Lebensrealitäten kommunizieren. Die inhaltliche Klammer der Filme ist das Thema Stadt: Dokumentationen und Spielfilme im Kontext der Metropolen. Die Filme sollen keine didaktische oder moralisierende Funktion erfüllen, sondern schlicht und einfach gesellschaftliche Situationen und Entwicklungen vermitteln, die sich früher und oftmals deutlicher als anderswo in den schnell wachsenden Großstädten abbilden. Sieben Filme gibt es vom 26. bis 29.9. im hafen 2." 

Donnerstag 19. Oktober: Youngblood Brassband

Am Donnerstag, den 19. Oktober spielt die elfköpfige Youngblood Brass Band aus News York im Kuntsverein Familie Montez.

Ich freue mich sehr, denn ich mag viele Bläser und die Mischung von Jazz, Funk & Hip Hop ist verdammt gut!

Hier kömnt ihr reinhören: https://www.youtube.com/watch?v=TxH9Dg1JLio

 

 


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