01.09.2017
Inhalt: Freie Meinungsäußerung, Richtigstellung, viele Termine / MEIN 20. LAUF FÜR MEHR ZEIT / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E D R U C K T E S / G E R O L L T E S / Freitag 1. September: Howe Gelb im Libertine / Noch bis 03.09.: Rausch und Zorn. Studien zum autoritären Charakter / Freitag, 1. September: #Frankfurtistbunt / Freitag, 1. September: OF / Kino Kulinarisch / Samstag 2. September: Brückenwall / Samstag, 2. September: Ffm/ Konzert / Samstag 2. September: Soulfood / Samstag 2. September: 10 Jahre NewBackstage / Samstag, 2.September: Of/ Jubiläum / Samstag, 2.September. OF/ Beuys / Samstag, 2.September: Of/ Barabend / Sonntag 3. September: Stolze Revue / Sonntag, 3.September: Of/ Rundroutenfest auf dem Buchhügel und Kinderfest im Park / Dienstag 5. September: RYAN McMULLAN / Mittwoch 6.9.-Samstag 9.9: Dokumentarfilmfestival / Donnerstag 7.9.-Samstag 9.9.: FREILUFTKINO FRANKFURT zu Gast im Liebighaus / Donnerstag, 7. September: FfM/ Premiere / V O R S C H A U / FIVE EASY PIECES (Milo Rau) 8.-10. September / Vorankündigung: LIEBE - Collagen von Stefanie Grohs / Konzert, THE VEILS am 28. September im Zoom / 3. Frankfurter Bienenfestival, Samstag 23. September / Impressum

Freie Meinungsäußerung, Richtigstellung, viele Termine

Was haben wir doch für aufmerksame Leser*innen.
Kaum waren die Ausgehtipps in der letzten Woche verschickt trudelten auch schon die ersten Emails ein, dass das ja gar nicht so richtig ist, was ich da übers Fußballschauen im Backstage geschrieben habe. Also zur Richtigstellung: Silke zeigt immer noch die Eintracht, wenn sie am Samstag oder Sonntag, zur bekannten Zeit spielt. Ich habe das zwar noch rechtzeitig erfahren, aber ich habe es trotzdem nicht ins Backstage geschafft, weil ich doch zu viel auf dem Rotlintstraßenfest zu tun hatte. Aber ich habe gehört, dass das Spiel wohl grottig gewesen ist. Aber vielleicht wird ja jetzt alles besser, wenn der Rebic zurück kommt. Dass Uwe übrigens in seiner Rubrik GEROLLTES schreibt, wir würden nicht über den 13. Tabellenplatz hinaus kommen finde ich auch allerhand, aber jeder darf hier schreiben was er/sie will.

Apropos schreiben: weil alle so gerne schreiben und ausgehen, ist diese Ausgabe mal wieder picke packe voll. Ich wollte ja mal nix machen aber das wird mir nicht gelingen, wenn ich das alles so lese. Wahlkampf hin oder her, man muss auch mal wieder vor die Tür und kann nicht nur am Wahlkampfstand stehen oder vorm Rechner sitzen. (Wenn ihr mich am Wahlkampfstand besuchen wollt und dort mal mit Menschen diskutieren möchtet, die im Gegensatz zu mir, wirklich was von Politik verstehen, dann kommt vorbei. Wann ich mit wem wo bin, steht in der Grünen Woche, die findet ihr hier.)
Und apropos vor die Tür gehen: Am Sonntagfrüh müssen ja 70.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Einige Museen, wie das Filmmuseum öffnen daher schon ganz früh, bei freiem Eintritt. Für viele Menschen ist es bestimmt kein Problem mal für einen Tag ihr zu Haus zu verlassen, welches sie am Abend dann hoffentlich auch wieder wie zurückgelassen vorfinden. Man kann aus der Situation auch was Nettes machen. So folge ich dem Aufruf von Shantel und biete 8 Menschen Platz an meinem Küchentisch, bzw. auf meinem Sofa. Es wird den ganzen Tag etwas zu Essen geben, wir können Monopoly oder Cluedo spielen, Netflix schauen, Socken stricken... Solltet ihr also ne Bleibe suchen: meldet Euch.
Bei mir, oder unter dem Hashtag #teamshantel

Eine schöne Woche.
Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Martin Grün, Petra Manahl, Andrea Ehrig und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

MEIN 20. LAUF FÜR MEHR ZEIT

Am 10.9. gibt es was zu feiern: mein 20. "Lauf für mehr Zeit" zu Gunsten der Frankfurter Aidshilfe.
Ich gebe zu: ich bin nicht fit - überhaupt nicht. Mein Job schlaucht mich ganz schön, die Beine tun weh, die Nase läuft, ich esse zuviel Pasta und schlafe zu wenig..
Ich verspreche aber dennoch:

Wenn ihr Geld spendet, dann lauf ich die 5km unter 30 Minuten (wie auch immer das funktionieren soll).

Bisher sind 3.222,- € zusammengekommen. Das heißt, es fehlen noch 2595,-€, dann hätte ich endlich mein Ziel von 70.000,-€ erreicht.

Aktuell sind das meine Sponsor*innen. Vielen Dank an:

Alexandra Murphy, Alex Karnick, Annette Ernst & Sebastian Popp, Astrid Faulstich, Barbara Kreitmayr, Beatrix Baumann & Bärbel Spiegel, Blumenbar, Carsten Birkelbach, Claudia, Cocoon, Daniel Cohn-Bendit, Dave, Edna Besnainou, Exquicity GmbH, Familie Schneider & Familie Schwöbel, Gordana Smiljanic, Grüne Soße Festival, Güntekin, Günter Pfannmüller, Heiko Winkler, Ilka Schwarz, Ivana D’Angelo, Karin, Karim, Kathrin, Mama & Papa, Mareike Junge, Melanie Jaenecke, Moni Port, Moni Mattäus, Nadine B., Nadja Hooda, Nelli, Nils Bremer, Noni, Olli Knöpp, Peter Müller, Petra Manahl, Philipp, Ruth, Sabine Fischbach, Sandra Koch, Sarah Sorge, Schmoe GmbH, Stephan Schwarz & Isolde Schwarz-Mendla, Uwe Schwöbel, Sven Väth, Thorsten Robrecht, Wolfram Reichert

Alle Infos wir ihr spenden könnt findet ihr hier.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Theaterkarten für die Stolze Revue der Fliegenden Volksbühne in der Käs am Dienstag, den 5.9. Gewinnfrage: Welcher Sänger feiert am 27.10 Premiere in der Käs?

3 x 2 Gläser Alt-Sachs Riesling. Abzuholen am Stand von Rocking Riesling auf dem Brückenwall. Gewinnfrage: Welche Ausstellung empfiehlt Martin für den 9.9.?

3 x 2 Gästelistenplätze für Ryan Mc Mullan am Dienstag in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Wie hoch wäre der Mietpreis eines Tores in Frankfurt?

3 x 2 Gästelistenplätze für die Soulfoodparty am Samstag im English Theatre. Gewinnfrage: Welche Nordend-Kneipe feiert am Samstag ihr zehnjähriges Jubiläum?

3 x 2 Tickets für den Eröffnungsabend vom Golden Tree Festival am Mittwoch. Gewinnfrage: Welchen Film empfiehlt Andrea für Freitag?

3 x 2 Gästelistenplätze für HOWE GELB am 28.11. in der Brotfabrik. Gewinnfrage: wo bin ich am Donnerstagabend?

G E D R U C K T E S

(Petra)

Nordkorea. Nordkorea-Krise. Eine Rakete. Ein toter Student aus den USA. Ich stelle mir vor, wie es ist, dort zu leben. Stelle mir eine Welt vor, die eine bloße Aneinanderreihung unterschiedlichster merkwürdig bis totalitärer Regime und wirrer Führer ist. In denen keine wahre Freude, Neugierde, Weiterentwicklung und kein ehrliches Miteinander möglich sind. Lähmend. Das Manuskript von Bandi: "Denunziation" ist auf geheimnisvolle Weise zu uns gelangt. Ob es echt ist, kann niemand zweifelsfrei belegen - aber vieles spricht dafür. "Bandi" ist das Pseudonym des Autors (das übersetzt "Glühwürmchen" bedeutet), in dessen Kurzgeschichten wir Menschen und ihren Alltag in Nordkorea kennenlernen. Wir stibitzen als Leser hinter die Fassaden der Bilder, die wir kennen. Dabei fällt mir der Dokumentarfilm der ehemaligen hfg-Gaststudentin Sung-Hyung Cho ein, "Meine Brüder und Schwestern im Norden", der beim Lichter Filmfest 2016 ausgezeichnet worden ist (und den ich noch immer nicht ganz gesehen habe). Sie zeigt faszinierende Impressionen - und das vor allem auch vom Nichtgesagten und Nichtgezeigten: die Leerstellen sind oft die eigentliche Botschaft. Morsezeichen zwischen offiziellen Sprachhülsen. Ich habe sehr viel über die Zeit der Säuberungen in Russland gelesen, aber ich hadere damit, welches Grauen mich stärker berührt. Diese jahrzehntelange Gehirnwäsche, Verarmung und latente Furcht vor jeglichem "Fehler" sind brutaler als jeder Schlag und so ziemlich das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann. Zuerst lerne ich eine nordkoreanische Frau kennen, deren kleines Kind nachts nicht schlafen kann, weil es sich fürchtet. So weit nichts Besonderes. Doch der Dämon dieses Jungens ist nicht irgendeiner: er fürchtet sich vor einem großen Bildnis an der gegenüberliegenden Häuserfassaden - vor Karl Marx, dem großen Führer, der zum Nationalfeiertag auf eine Million Menschen auf dem Platz herunterschauen soll. Die Macht des Regimes manifestiert sich eindrucksvoll darin, dass es gelingt, diese Menschenmasse in Pjöngjang nach einem Platzregen innerhalb von fünfundvierzig Minuten zu mobilisieren. Das wird die Mutter nicht vergessen. Ihr Problem ist nicht so leicht zu lösen oder zu vertuschen, denn das Zuziehen von dunklen Vorhängen ist verboten. Welch starke Bilder, welch ein Sarkasmus. Es wird böse enden, so viel sei verraten. Ich treffe einen alten Mann, der erkennen muss, dass all das, was er sich als überzeugter Kämpfer für die Sache für sein eigenes Leben erhofft und erträumt hatte, eine unerreichbare Illusion war. Dann eine Ehefrau, die von einem Funktionär sexuell bedrängt wird, deren Sohn - wir würden sagen - gemobbt wird, der keine Chance in einem zutiefst starren System bekommen wird. Sie hungert heimlich, damit ihr Mann satt wird. Dieser findet alles heraus und sie fliehen aus einer Gesellschaft, "die nichts weiter als eine feindliche, unbewohnbare Wüste ist". Und der Mann, der unbedingt noch einmal seine weiter entfernt wohnende, schwer kranke Mutter besuchen will, bevor sie stirbt. Doch er erhält keine Reiseerlaubnis, immer wieder. Schließlich macht er sich verzweifelt trotzdem auf die Reise. Wie ein Verbrecher muss er sich verstecken - er ist ein Verbrecher in den Augen der Schergen. Ein Tier im Käfig, das diesen zuletzt zerstört. Doch auch diejenigen, die funktionieren und an das System glauben, können mit einem Augenschlag zu Ausgestoßenen werden. Alles kann verdächtig sein. Nichts ist absurd genug, um nicht zu geschehen. Tröstlich, dass es auch dort Menschen gibt, die stark sind und sich nicht abfinden. Ich kehre aufgewühlt bis bekümmert von meiner Lesereise in diese fremde Welt mit vielen Absurditäten zurück und atme tief durch. Frei.

G E R O L L T E S

(Uwe)

Laut den Regeln des Weltfußballverbandes beträgt der Abstand zwischen den Torpfosten 7,32 m, die Querlatte ist 2,44 m vom Boden entfernt. Die Fläche, die zur Torerzielung zur Verfügung steht, beträgt demnach 17,86 qm. Wäre dies Wohnraum, würde man in Frankfurt  im Monat (bei 14,41 Euro durchschnittlichem Mietpreis pro qm) rund 260 Euro zahlen. Im bezahlten Fußball ist ein Tor natürlich deutlich mehr wert, weil es Fußballspiele entscheiden kann. Wenn deiner Mannschaft überhaupt keine Treffer gelingen (wie gerade der Eintracht), spielt sie maximal Unentschieden. Voraussetzung für ein Remis ist dann aber, dass auch der Gegner keinen Treffer erzielt. Die launischen Wölfe waren vergangenen Samstag leider zielsicherer als die stolzen Adler, daher verlor die Eintracht. Nach der Länderspielpause geht es in Mönchengladbach weiter.

"Wenn die Jungs vor dem Fernseher einschlafen, brauchen wir auch keinen Videobeweis. Dann können wir die ganze Nummer abstellen." Ganze zwei Spieltage brauchte es, bis der größte Muff-Kopp im deutschen Fußball, Rudolf "Rudi" Völler, das neue System öffentlich verteufelte. Stein des Anstoßes war ein von Schiedsrichter (und Videoschiedsrichter) an einen verteidigenden Leverkusener begangenes aber nicht geahndetes Foul, durch das sich der Hoffenheimer Stürmer bei Erzielung des 2-2 einen Vorteil verschaffte. Interessant ist, dass Leverkusen gegen eben diese Hoffenheimer in der Saison 2013/2014 ein "Phantomtor" (der Ball ging nicht zwischen den Pfosten ins Tor) anerkannt bekam und dadurch gewann. Ist dies die im Fußball immer wieder genannte "ausgleichende Gerechtigkeit"?

Der Eintracht-Tipp (von einem Schalkefan): 
Die Eintracht schafft zu keiner Zeit dieser Saison eine bessere Platzierung als Tabellenplatz 13.

Zum Abschluss noch etwas sinnloses Wissen über ausgleichende Gerechtigkeit:
Bei der WM 1990 flog der oben genannte Völler gegen die Niederlande unberechtigt vom Platz, dafür schenkte ihm ein anderer Schiedsrichter im Finale gegen Argentinien einen Elfmeter, der uns die Verlängerung ersparte und zum Weltmeistertitel führte.

Freitag 1. September: Howe Gelb im Libertine

(Daniela)

Ich weiß nicht ob es noch Tickets gibt.... probiert es mal, aber das LIBERTINE ist ja recht klein. Sollten sie alle weg sein, am 28.11. spielt er nochmal in der Brotfabrik.


HOWE GELB ist einer der ganz Großen, die nur wenige kennen. Mit Giant Sand hat er in den 80ern Musikgeschichte geschrieben und quasi die Musikrichtung Alternative-Country erfunden. Bei Giant Sand ist er Frontman für die Band die später Calexico wird. Für viele ist er ähnlich bedeutsam wie Sonic Youth oder Dinosaur Jr. Jetzt ist er auf der Suche nach einem Weg, um ein wichtiges Genre in der Geschichte der Song-Konstruktion neu zu erfinden. Auf seinem neuen Album Future Standards widmet sich GELB in Trio-Besetzung dem Jazz. In Frankfurt spielt er eine Spezial-Duo-Show. HOWE GELB markierte 2008 mit seinem Konzert auf der Yellowstage einen absoluten Höhepunkt der Ära dieser heiß geliebten Studiokonzertreihe. Deshalb sind wir ganz besonders gespannt darauf, ihn fast zehn Jahre später auch bei LOTTE LINDENBERG im Studio begrüßen zu dürfen.

HOWE GELB & JB MEIJERS Special Duo Show
howegelb.com, www.facebook.com/howegelbmusic/
LOTTE LINDENBERG, Frankensteiner Straße 20, 60594 Frankfurt am Main

Freitag 01.09.2017, Einlass: 20:30 Uhr
Vorverkauf: € 18,- Abendkasse: € 20,-
www.lotte-lindenberg.com www.facebook.com/lottelindenberg www.facebook.com/events/783696071808510/

Noch bis 03.09.: Rausch und Zorn. Studien zum autoritären Charakter

(Daniela)

Ich hab leider keine Zeit.. schade. Das hört sich sehr spanend an, was da im mousonturm passiert!

"Nationale Wiedergeburt statt Dekadenz! Heldentaten statt faulem Pack! Raus zur autoritären Rebellion! In Europa sind Parteien, die faschistische Herrschaftsformen propagieren, auf dem Vormarsch oder, wie in Ungarn, bereits an der Macht. Für den Islamischen Staat (IS) unterdessen ist organisierter Massenmord ein legitimes politisches Mittel. Das Medien- und Performancekollektiv LIGNA und die bulgarischen Künstler Stephan Shtereff und Emilian Gatsov folgen der Frage, woher die Attraktivität autoritärer Fundamentalpolitik und radikaler Vergemeinschaftung rührt. In Rausch und Zorn bringen sie historische Konstellationen, Theorien und Analysen zur Sprache und vergegenwärtigen aktuelle Entwicklungen, indem sie das Publikum selbst zum zentralen Akteur eines Ereignisses werden lassen.

Für ihre Arbeit zuletzt mit dem George Tabori Preis für Freies Theater ausgezeichnet, analysiert das Performance- und Medienkollektiv LIGNA seit vielen Jahren die Mechaniken und Dynamiken von Gruppen- und Massenbewegungen, um herauszufinden, was Gruppen bewegt, steuert, manipuliert und was sie wiederum bewegen, verändern, zerstören oder auch überhaupt erst erfahrbar machen können.

Von und mit LIGNA (Ole Frahm, Michael Hüners, Torsten Michaelsen – Produktion, Text, Regie), Stephan Shtereff (Konzept, Regie, Produktion) und Emilian Gatsov (Musik)

Vom 31.8.-3.9., je 20 Uhr, außer am 3.9. um 18 Uhr, Tickets: € 19 / erm. € 9 / € 5 f.f.m. students Mitglieder

Freitag, 1. September: #Frankfurtistbunt

(Andrea)

Clubs am Main (da sind sicher auf Offenbacher dabei...) rufen von 16 bis 22 Uhr zur Kundgebung auf den Goetheplatz auf: MUSIK VERBINDET MENSCHEN! MIt Beats gegen Hass, mitten in Frankfurt, am 01.09.2017!"Kommt bunt, macht mit, lächelt und zaubert ein Lachen in die Gesichter der anderen. Je bunter die Kleidung umso stärker ist die Wirkung unserer Botschaft. Es ist die erste „Versammlung" dieser Art in Frankfurt und daher wissen wir eigentlich noch gar nicht so genau, was uns da alles erwartet am 01.09. - und das ist auch gut so! Es soll spannend bleiben und allen Menschen eine Möglichkeit geben ihr Frankfurt, ihre Arbeit, ihr bunt sein mit einzubringen. Am meisten hoffen wir natürlich auf die Künstler und die Clubs der Stadt.Der Hashtag der Woche ist #FRANKFURTISTBUNT ;)

Freitag, 1. September: OF / Kino Kulinarisch

(Andrea)

Kino Kulinarisch ist einfach eine klasse Reihe. Schon beim Lesen läuft mir das Wasser im Mund zusammen und "Ein Dorf sieht schwarz" wollte ich ohnehin unbedingt sehen. Also heute, endlich bei mir ums Eck im Lederpalast.  
Zum Film: "Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen – das zeigt der französische Film „Ein Dorf sieht schwarz“ in der Reihe Kino Kulinarisch am Freitag, 1. September, um 20 Uhr im Deutschen Ledermuseum (DLM). Zuvor serviert das DLM selbstverständlich die kongolesische Spezialität Moambe (Hühnchen mit Chili, Limetten, Ingwer und Erdnüssen – wahnsinnig lecker!). Als Nachtisch gibt es ein ausgebackenes Bananenküchlein mit einem Hauch von Mango. Einlass & Essen ab 18.30 Uhr, Eintritt 9 Euro (exklusive Essen und Getränke). Karten gibt es im Vorverkauf im DLM."

Samstag 2. September: Brückenwall

(Daniela)

Ich bin ja ein großer Fan von Straßenfesten. Leider habe ich letzte Woche nicht wirklich was vom Rotlintstraßenfest gehabt, da ich dort mal wieder gearbeitet habe, umso mehr freue ich mich deshalb auf das heutige BRÜCKENWALL Straßenfest.Das Fest beginnt bereits um 11:00 Uhr. Da ich tagsüber in Höchst arbeite, komme ich erst später. Aber nicht zu spät, um beim Portugiesen leckere Sardinen vom Grill zu Essen und dann bei ROCKING RIESLING (Wall-/Ecke Brückenstraße, Eingang zur Schulstraße) den neuen ALT-SACHS Riesling zu trinken und dann natürlich vorm FREUD, mit der wunderbaren Musik von Elena & Signore Kaiser Elle, ein wenig zu schwofen.

Samstag, 2. September: Ffm/ Konzert

(Andrea)
Da zeichnet sich schon jetzt ein klarer Fall von Freizeitstress ab. Aber Lieblingsclub und die Combos, das muss einfach sein: " Revolte Tanzbein ist der Frankfurter Geheimtipp – deutschsprachiger SkaBalkanReggaeRock mit Party- und Tanzgarantie. Nicht umsonst spielen die acht Jungs auf (fast) allen namhaften Frankfurter Festen als Headliner. Wer Lust auf eine unbeschwerte Zeit hat, auf Party, hüpfen, tanzen, springen und schreien, der ist bei einem Revolte-Konzert bestens aufgehoben. Mehr noch: die Texte drehen sich um den alltäglichen Wahnsinn und legen den Finger in so manche Wunde. Immer kritisch, aber ebenso positiv. Kurz und bündig: Revolte Tanzbein live muss man einfach mal erleben! Gastone ist Pasta für die Ohren. Eine Schublade für den Sound von Gastone aufzumachen, dürfte in etwa so schwierig werden wie den Sumpf der Mafia in Italien trocken zu legen. Ob Reggae, Rock, Pop oder italienische Folklore – Genregrenzen haben Gastone nie gekannt. Sie sind nicht nur die dickste Band Deutschlands sondern wahrscheinlich auch die stärkste Band, zumindest laut eigener Aussage hat sie noch keiner im Armdrücken besiegt. In der hessischen Metropole und Umgebung sind sie längst mehr als nur ein Geheimtipp. So spielten sie mittlerweile 5 Deutschland Tourneen als support von AYO, NNEKA und LA VELA PUERCA und Panteón Rococó. Am 2. September im Frankfurter nachtleben.

Samstag 2. September: Soulfood

(Daniela)

Nach dem Brückenwall könnte man dann ins English Theatre gehen, denn da ist heute Abend wieder SOULFOOD zu Gast.

Soul - Funk - Disco - Modern - Northern - Boogie - Oldschool Rap

„Mr. Brown und Dj Sportwagen freuen sich sehr eure Ohren und Tanzbeine wieder im Englischen Theater zu verwöhnen. Gemeinsam feiern wir das 50 Jährige DJ Jubiläum von Mr. Brown mit vielen neuen Tracks. Auch einen Live Gast werden wir wieder haben. Euer Soulfood Team.“
 
Beginn: 22:00 Uhr
Mehr Infos: www.facebook.com/soulfoodfrankfurt

Samstag 2. September: 10 Jahre NewBackstage

(Daniela)

Ich denke ich werde nach dem Brückenwall noch bei Silke vorbeischauen, denn ich mag ihr New Backstage sehr und schließlich feiert sie heute 10 jähriges und da könnte man ja dann noch das ein oder andere Kaltgetränk zu sich nehmen.
Gestartet wird übrigens schon ab 17.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen und dann geht es mit diesen DJ's weiter:

  • 18.00 - 19.00 Uhr Patron Pankratius & White Tiger
  • 19.00 - 20.00 Uhr DJ Tanzbein
  • 20.00 - 21.00 Uhr Punkrock Oli
  • 21.00 - 22.00 Uhr DJane Gela, Tanzen, Tanzen, Tanzen
  • 22.00 - 23.00 Uhr Rockin Rolf & Sven Ghouly
  • 23.00 - 0.00 Uhr SZS - Marcus & Mario
  • 0.00 - 1.00 Uhr Randys Rocknight Part 1
  • 1.00 - 2.00 Uhr Stift & Möser
  • 2.00 - 3.00 Uhr DJ Boombes
  • 3.00 - 4.00 Uhr Niko & John
  • 4.00 - 5.00 Uhr Randys Rocknight Part 2
  • 5.00 - ?.?? Uhr DJ Red Fo

New Backstage: Rothschildallee 36

Samstag, 2.September: Of/ Jubiläum

(Andrea)

Lili hat heute bis 15 Uhr Probe (der Countdown läuft, siehe Donnerstag), danach hat sie bestimmt Hunger und nicht nur deshalb gehen wir dann ins Juz Nordend in die Johannes-Morhardt-Straße. Dort wird ab 15 Uhr Geburtstag gefeiert. Nicht irgendeiner, sondern ein einigermaßen fetter: "Das Juz Nordend feiert seine 30 Jahre Jubiläumsfeier und lädt Freunde und Bekannte herzlich dazu ein. Es gibt leckeres Essen, Getränke und Live Musik. Dazu wird eine Tombola mit verschiedenen Preisen durchgeführt." bit.ly/2wg3WnI

Samstag, 2.September. OF/ Beuys

(Andrea)

Beuys im Waggon. Das sollte reichen, um sich auf den Weg zu machen. Schließlich beruft sich der Verein "Soziale Plastik" explizit auf den Ausnahmekünstler: "Immer wieder antworten wir, dass das auf Joseph Beuys berühmten Satz "Jeder Mensch ist ein Künstler" zurückgeht, mit dem entscheidenden Zusatz,"-der sein soziales Umfeld kreativ gestaltet". Denn genauso verstand Beuys Kunst und Gesellschaft; als soziale Plastik, die von jedem mit erschaffen werden kann und soll. Vor fast 14 Jahren holte der Beuys-Schüler und HfG-Professor Manfred Stumpf gemeinsam mit Prof. Mankau und engagierten Studenten den Waggon ans Mainufer um einen Ort dafür zu schaffen. Seitdem haben Menschen, Musiker, Künstler aus vielen Ländern und Szenen im Waggon immer wieder neu erforscht, wie ein soziales Umfeld kreativ gestaltet werden kann: Als soziale Plastik, an der jeder teilhaben kann, der den Schritt auf das Kulturgleis wagt. Mit dem gerade herausgekommene Beuys-Film bietet sich jetzt die Gelegenheit, den Mann vorzustellen, der mit seinem erweiterten Kulturbegriff prägend für viele Künstler, Organisationen und auch den Waggon war. 20.40 Uhr einführende Worte von Manfred Stumpf.  

Samstag, 2.September: Of/ Barabend

(Andrea)

Außerdem ist noch Barabend bei Anny & Sibel in der Materie in der Geleitsstraße. Von 21 bis 23 Uhr, aber wahrscheinlich gehts eh länger und der Laden liegt ohnehin auf dem Heimweg....

 

 

Sonntag 3. September: Stolze Revue

(Daniela)

Ich bleib ja Sonntags immer zu Hause, aber das die Käs um die Ecke ist und die Premiere schon um 18:00 Uhr beginnt würde ich da super gerne hin...

"ES WILL MERR NET IN MEIN KOPP ENEI"
DIE FRIEDRICH STOLTZE-REVUE


Mit Michael Quast und Stefani Kunkel.
Musikalische Leitung und am Klavier: Markus Neumeyer, Oboe + Saxophon: Susanne Kohnen/Maya Pinzolas, Kontrabass: Gregor Praml

Ein Frankfurter Dichter zwischen Rebellion und Biedermeier!
Mit beherztem Zugriff erwecken Michael Quast und Stefani Kunkel Stoltzes Gedichte zu neuem Leben und verwandeln Geschichten in kleine Hörspiele. Markus Neumeyer hat gefühlvolle Balladen, freche "Liedercher" und mitreißende Songs komponiert – so hat man Stoltze noch nie gehört!

Zusammen mit den Projektionen von historischem Bildmaterial entsteht ein Programm, das Friedrich Stoltze und seine Zeit lebendig werden lässt.

Illustration: Philip Waechter

  • 3.9.2017, Sonntag, 18 Uhr
  • 5.9.2017, Dienstag, 20 Uhr
  • 6.9.2017, Mittwoch, 20 Uhr
  • 12.9.2017, Dienstag, 20 Uhr
  • 26.9.2017, Dienstag, 20 Uhr
  • 30.9.2017, Samstag, 20 Uhr

Die KÄS – Kabarett Theater Frankfurt , Waldschmidtstraße 19, Frankfurt
Karten: 069 / 407 66 25 80

Sonntag, 3.September: Of/ Rundroutenfest auf dem Buchhügel und Kinderfest im Park

(Andrea)

Wer rastet, der rostet. Also Rad geschnappt und auf den Buchhügel gefahren. Dort ist heute Familienfest, d.h. eigentlich sind es vier Feste in einem, denn neben Wetterpark sind auch Kinder- udn Jugendfarm, Tierheim und die Gemaa Tempelsee dabei. "Rund um den Themenpark auf dem Offenbacher Buchhügel gibt es Speis‘ und Trank, Musik und Spiele, Führungen und unterhaltsame Informationen für die ganze Familie. Schon um 06:00Uhr startet der Wetterpark mit einer Blauen Stunde zum Sonnenaufgang. Bei dieser Führung mit anschließendem Frühstück erfährt der Besucher vieles über Wetter und Klima, vor allem im Morgengrauen." Und wenn man dann schon unterwegs ist, lohnt der Abstecher in den Leonhard-Eißnert-Park, dort veranstaltet das Jugendamt ab 14 Uhr sein alljährliches Kinderfest. Uff. Danach geht eigentlich nur noch Tatort gucken....

Dienstag 5. September: RYAN McMULLAN

(Daniela)

Eigentlich hätte ich total Lust auf das Konzert zu gehen, aber ich glaube das wird nichts. Schade. Hört sich gut an, der junge Mann, der heute Abend in der Brotfabrik auf der Bühne steht:

RYAN McMULLAN/ Nordirland: A Winter's Tour
Support: TRAVIS IS A TOURIST

So kann es gehen. Da spielt ein junger Nordire namens Ryan McMullan ein Konzert in Shepherd’s Bush und Ed Sheeran ist als Gast im Saal. „Wir hatten uns schon vorher ein paar Mal getroffen, hingen zusammen ab, aber nach der Londoner Show fragte er mich dann tatsächlich, ob ich im März und April Zeit hätte“, erzählt der Singer/Songwriter. Prompt war er dann mit Sheeran on the road. Als Sheerans Support. „Hey, er ist wohl der größte Star auf dem Planeten im Moment, seine Unterstützung zu erfahren, ist einfach unglaublich und wunderbar.“
Jetzt ist McMullan aber auf eigene Rechnung unterwegs. Sein erste EP „Listen“ erschien im Frühjahr 2015, nur vier Titel zwar, aber mit denen hinterließ der junge Mann aus dem Küstenstädtchen Portaferry südlich von Belfast an der Irischen See reichlich Eindruck. Dank einer charakteristischen Stimme, die Popballaden ein unüberhörbares, raues Blues-Feeling zu geben vermag. Im Januar 2017 folgte mit „A Winter’s Coat“ eine weitere EP, die nun auch der Tournee ihren Namen gibt, und sein Talent unterstreicht, Geschichten, Emotionen und Erlebtes aus der irischen Idylle in die passenden Töne und Verse zu verpacken. Auch wenn die Songs hier reflektierter wirken mögen, so ist die Interpretation nicht weniger mitreißend.

www.ryanmcmullanmusic.com

Mittwoch 6.9.-Samstag 9.9: Dokumentarfilmfestival

(Daniela)

Mein Freund (so, jetzt ist das Wort auch mal aufs Papier gebracht) ist ja ein großer Dokumentarfilm-Liebhaber und daher werde ich ihm zu Liebe heute zur Eröffnung des neuen Dokumentarfilmfestival GOLDEN TREE gehen. Wobei ich auch zugeben muss, dass mich das Festival Motto sehr interessiert. Es geht nämlich um „Mensch und Natur“ und angesichts einer Verleugnung des Klimawandels durch Donald Trump ist es total wichtig, dass solche Filme gezeigt werden.

GOLDEN TREE präsentiert vom 6. bis 9. September 31 Wettbewerbsfilme aus 24 Ländern im Frankfurter Cinestar Metropolis. Am Eröffnungsabend läuft bereits das erste Wettbewerbsprogramm mit 7 kurzen Dokumentarfilmen aus Brasilien, Philippinen, Chile, USA, Australien, Ruanda und China. Passend zum Festival Motto „Mensch und Natur“ sind Klimawandel und bedrohte Natur die zentralen Themen. Erwartet werden circa 300 Gäste aus europäischen, asiatischen, afrikanischen und amerikanischen Ländern. Ein Highlight ist der GOLDEN TREE Full Dome. Bei freiem Eintritt kann man hier 3D Filme auf einem 360° Bildschirm ohne Brille erleben.

Filmprogramm:

  • Where did the swallows go? (22:00 Min.) Brasilien
  • Eeya (05:21 Min.). USA
  • Uma Kori (05:14 Min.), Chile
  • A Gentle Giant (04:18 Min.), Australien
  • China Icons: Solar Energy (06:46 Min.), China
  • Tubbataha: A National Treasure (05:03 Min.), Philippinen
  • Ruanda New Era of Football (03:59 Min.), Ruand

Eröffnung: 6.9. 2017, 19.30 h; im Cinestar Metropolis, Eschenheimer Anlage 40, Frankfurt

Donnerstag 7.9.-Samstag 9.9.: FREILUFTKINO FRANKFURT zu Gast im Liebighaus

(Daniela)

Ich war dieses Jahr erst einmal im Freiluftkino und das Freiluftkino im Liebigmuseum ist wirklich das allerschönste in der Stadt.

Ich gehe davon aus, dass der Sommer heute zurückkehrt. Daher: geht da hin. Das ist sooooo wunderschön dort!

>> DO 7. September 2017: Die Erfindung der Wahrheit
>> FR 8. September 2017: Nocturnal Animals
>> SA 9. September 2017: Hidden Figures

Drei Filme an drei Abenden in einem der schönsten Gärten Frankfurts. In diesem Jahr rückt die einzigartige Sammlung der Liebieghaus Skulpturensammlung in den Fokus. Filmerlebnisse ganz besonderer Art!

Sonderöffnungszeiten des Museums 19.00 – 21.30 Uhr
Führungen durch die Sammlung des Liebieghauses 20.00 – 21.00 Uhr

Liebieghaus Skulpturensammlung, Schaumainkai 71, 60596 Frankfurt am Main
www.liebieghaus.de

Einlass ab 19.00 Uhr, Filmbeginn ca. 20.45 Uhr, teilbestuhlt, keine Sitzplatzreservierung.

Das Mitbringen von Getränken und Speisen ist nicht gestattet.
Eintritt 9 Euro (inkl. Sammlungsbesuch).
Kein Vorverkauf, Abendkasse ab 19.00 Uhr.
Die Filme werden in Orginalfassung mit deutschen Untertiteln gezeigt. Bei starkem Regen fallen die Vorstellungen aus.
Freiluftkino Frankfurt ist ein Projekt von Lichter Filmkultur e.V. und Daniel Brettschneider in Kooperation mit der Liebieghaus Skulpturensammlung.
check: www.freiluftkinofrankfurt.de

Donnerstag, 7. September: FfM/ Premiere

(Andrea)

Ein halbes Jahr lang jeden Dienstag und Samstag geprobt, heute ist es endlich soweit und die Produktion "Die Nibelungen oder wie Siegfried seinen Schatz fand" hat Premiere. Außer dass Lili Gieselherr spiellt weiß ich nichts, sie hat wirklich nichts erzählt, keine Silbe, entsprechend gespannt bin ich. Und natürlich auch jetzt schon stolz. Also, ab heute an mehreren Abenden und auch vor Weihnachten (Geschenktipp !!! ;-)) das deutsche Heldenepos, die Grundlage für Wagners Ring und und und als Kinder- und Jugendmusical im Kellertheater.
Mehr Infos gibt es hier

V O R S C H A U
FIVE EASY PIECES (Milo Rau) 8.-10. September

(Martin)

Heute empfehle ich eher harten Stoff. Und dies, ohne das Stück gesehen zu haben. Eigentlich nicht so meins, diesmal aber doch.

Als die ersten Kritiken im Frühjahr zu lesen waren, horchte ich auf: Empörung und Jubel zugleich. Gespaltenes Publikum ist ja grundsätzlich ein Qualitätsmerkmal. Dann Einladung zum Berliner Theatertreffen (dem deutschen Theater-Oscar!); außerdem der 3sat-Preis für diese Inszenierung!
Bereits im November des vergangenen Jahres sollte ‚FIVE EASY PIECES’ von Milo Rau im Mousonturm gezeigt werden. Das Regierungspräsidium in Darmstadt verweigerte eine notwendige Genehmigung für die Aufführung. Um was geht es?
Milo Rau hat einen Namen in der Theater- und Regieszene. Seine Inszenierungen muten dem Publikum Fragen und Gedankenarbeit zu. Die in seinen Stücken verhandelten Themen sind z.B. die letzten Tagen der Ceausescus, der ruandische Völkermord oder eine Auseinandersetzung mit dem norwegischen Rechtsterroristen und Massenmörder Anders Brevik.

In ‚FIVE EASY PIECES’ geht es um Kindesmissbrauch und Pädophilie, namentlich das Leben und die Verbrechen des belgischen Kinderschänders Marc Dutroux.
Will man so etwas im Theater sehen? Berechtigt, das zu fragen.
Nachtkritik.de schreibt: „Wer hätte das gedacht: Am Ende dieses Stück ist einem leicht.“
Wie kommt das? Die Stücke und Inszenierungen von Milo Rau sind Reflexionen auf unterschiedlichen Ebenen, gut gebaut und mit hohem künstlerischen Anspruch. Spannend ist, wie ihm das mit solch ‚schwierigen Themen‘ gelingt. In FIVE EASY PIECES ist der belgische Mädchenmörder (den in Belgien wirklich ‚jedes Kind kennt’) Aufhänger für die Problematik des grundsätzlichen Missbrauchs oder die Funktionalisierung von Kindern für die Bedürfnisse von Erwachsenen. Und innerhalb dieser Reflexionen und Auseinandersetzung gelingt es Milo Rau, die darstellenden Kinder (und das teilnehmende Publikum) sehr ernst zu nehmen.
In der Begründung der 3sat-Preis-Jury steht: "Den belgischen Mädchenmörder und Sadisten Marc Dutroux zum Gegenstand eines Theaterstücks zu machen und dafür überwiegend Kinder auf die Bühne zu stellen, ist in der Tat eine Kühnheit. Herz und Verstand erwarten in so einem Fall schweres dokumentarisches Geschütz. Aber der Schweizer Milo Rau verarbeitet den Stoff mit einer Leichtigkeit, die jedes Publikum in ihren Bann zieht. Rau macht das Ungeheuerliche zwar nicht erträglich, aber er macht es erzählbar, und er stellt dabei grundsätzliche Fragen nach der Gewaltstruktur zwischen Minderjährigen und Erwachsenen. So feiern Raus 'Five Easy Pieces', was die Dutrouxs dieser Welt vernichten wollen: kindliche Weisheit, kindlichen Willen, kindlichen Trotz."
Wer sich durch das Thema nicht abschrecken lässt, erlebt bestimmt einen eindrücklichen Theaterabend. Eine Inszenierung von Milo Rau in Frankfurt, besser nicht verpassen!

Im Mousonturm am: Freitag 8. September und Samstag 9. September jeweils um 19.00h; Sonntag, 10. September um 15.00h.
Foto: (c) Phile Deprez / Mousonturm

Vorankündigung: LIEBE - Collagen von Stefanie Grohs

(Martin)

Ausstellung im Lucille in der Friedberger Landstraße 100

Erinnert ihr euch an die gestreiften Stoffbinden, die vor zwei Jahren - um Bäume gewickelt - im Stadtbild auftauchten. Der Stoff erinnerte an Kleidung von KZ-Häftlingen. Das war beabsichtigt. Die Künstlerin Stefanie Grohs machte mit dieser Kunstaktion aufmerksam auf verborgene Frankfurter Stadtgeschichte: 1600 Menschen waren in der NS-Zeit als Häftlinge in einem Konzentrationslager (Außenlager Adlerwerke) in Frankfurt inhaftiert, wurden gequält, geschändet und durch Arbeit vernichtet. 1600 Bäume wurden 2015 zu Zeitzeugen und für insgesamt sieben Monate zu Repräsentanten von individuellen menschlichen Schicksalen. ‚MITTEN UNTER UNS’ hieß die Ausstellung und Stefanie Grohs ließ sie mitten unter uns entstehen und wirken.

Stefanie Grohs hat sich für ihr neues Kunstprojekt einem poetischeren Thema zugewandt: LIEBE!

In minutiöser Schnipselarbeit hat die Künstlerin historische Magazine und Zeitschriften durchforstet, vieles ausgeschnitten, gesammelt und sortiert. Und wie ein/e Maler*in mit Farbe Kunst mehr oder weniger konkret entstehen lässt, hat Stefanie Grohs mit LIEBE ihre Kunst komponiert. In ihren Collagen erzählt sie bildhafte Geschichten über die LIEBE, fügt vieles zusammen und präsentiert Bilder zu dem, was wir denken, fühlen, in uns tragen. LIEBE findet eine Gestalt. Großartig. Stefanie Grohs öffnet Türen – vielleicht Liebespforten – zur je eigenen Wahrnehmung: lustig, tief-traurig, verzagt, melancholisch, glücklich, vielleicht kitschig, doch immer tiefgründig. Erkennt man erlebtes, ersehntes, eigenes, fremdes, gehörtes? Sieht man gedachtes? Schaut, fühlt, denkt selbst!

Ich freue mich sehr auf den Blick von Stefanie Grohs, auf ihre Ideen, eigene Gedanken, ...

Vernissage am Samstag, 9. September 2017 ab 18.00h
Ausstellungsdauer: 10. September 2017 – 20. Januar 2018
Tolles Rahmenprogramm: www.stefaniegrohs.de

Konzert, THE VEILS am 28. September im Zoom

(UWE)

Das Musikjahr 2017 verläuft bis hierhin sehr ansprechend, Weinkenner würden von einem guten Jahrgang sprechen: Vielversprechende neue Alben und tolle Konzerte. Am 28.09 spielt der Neuseeländer Finn Andrews mit seiner Alternative Rockband The Veils im Zoom und sorgt damit für einen weiteren Höhepunkt. Da werde ich ganz sicher dabei sein, auch weil mir sein Konzert 2013 im Frankfurter Bett so ausgezeichnet gefallen hatte. Im ehemaligen Sinkkasten stellt er seine aktuelle Platte „Total Depravity“ vor. Im Vergleich zu seinen vier Vorgängeralben verwendet Andrews bei diesem deutlich mehr technische Elemente, seine rockige Basis verlässt er allerdings zu keiner Zeit. So bleiben Lieder wie „In The Nightfall” oder “Swimming With The Crocodiles” im schönen eigenen Veils-Stil. Diesen begründete er mit seinem wunderbaren Erstling „The Runaway Found“, einem meiner Lieblingsalben überhaupt. Mit dem zum Weinen schönen „The Valley Of New Orleans“.

3. Frankfurter Bienenfestival, Samstag 23. September

(Daniela)

Einen Tag vor der Bundestagswahl werde ich überhaupt gar keine Zeit haben was anderes außer Wahlkampf zu machen. Wirklich schade, denn zu gerne wäre ich zum 3. Frankfurter Bienenfestival gegangen, was Thorsten und ein paar andere Imker und Bienenfreunde zusammen organisieren.

Das Motto in diesem Jahr lautet: “ Über die Stadtgrenzen hinaus – Imkern in Stadt und Land“ Daher begrüßen wir beim 3. Frankfurter Bienenfestival erstmalig auch Vereine und Initiativen aus dem Umland, wie etwa aus dem  Taunus.
Auf der Bühne gibt es spannende Vorträge zu topaktuellen Themen der Bienenhaltung in Stadt und Land.Gemeinsam mit allen Menschen dieser vielfältigen Stadt treffen sich die verschiedenen Imker und Imkerinnen aus und um Frankfurt, kosten echten Frankfurter Honig, lernen Neues voneinander, reden miteinander und tauschen sich aus: Über Bienen, Blumen und Honig.Für Kinder gibt es Mitmachangebote. Getränke, Kaffee, Kuchen und andere Leckereien werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten.

10–18 Uhr Botanischer Garten Frankfurt, Siesmayerstr. 72, 60323 Frankfurt
Eintritt frei
Hier gibt es das ganze Programm: www.frankfurter-bienenfestival.de


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