18.08.2017
Inhalt: NEUIGKEITEN & JUBILÄUM / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E D R U C K T E S / G E R O L L T E S / Kinotipp: „Helle Nächte“ – Ein Film von Thomas Arslan. / Freitag, 18. August: Of/ Wohnzimmerkonzert / Samstag 19. August: HOFFLOHMÄRKTE im Nordend / Samstag 19. August: Bockenheimer Weinfest / Freitag und Samstag, 18.und 19. August: OF/ DLM-Jubiläumskino / Samstag + Sonntag: Afrikanischen und Karibischen Kulturfest / Samstag 19. August: 1. Frankfurter Wasserhäusschentag / Samstag, 19.August: OF/ Kiosk / Samtag 19. August: Straßenfest / Samstag 19. August: Africa Delay auf dem Yachtklub / Samstag, 19. August: FfM/ Bienenrennen / Dienstag, 22. August: Summer in the city / Dienstag 22. August: BOOTSGESPRÄCHE: Künstler in Franfurt / VORSCHAU / VORSCHAU: Kino Kulinarisch / Impressum

NEUIGKEITEN & JUBILÄUM

So, es ist mal wieder Freitag und ich bin wie immer in totaler Hektik. Daher ganz kurz:

Es gibt NEUIGKEITEN: ich habe einen neuen CO-Autor für die Aussgehtipps gewinnen können: Uwe heißt er und seine Rubrik heißt G E R O L L T E S. Nein, es geht nicht um die Eintracht. Das wäre von einem Schalke Fan zu viel verlangt. Warum er, als Schalke Fan trotzdem seinen wöchentlichen Platz in meinen Ausgehtipps bekommt? Er schreibt ganz wunderbar und ich liebe seine Analysen und es war Zeit, dass mal jemand über Fußball schreibt, der auch wirklich etwas davon versteht. Lest selbst.

Und dann noch was in eigener Sache.
Ich feiere dieses Jahr ein Jubiläum:
Mein 20. Lauf für mehr Zeit. Seit 1997 laufe ich als Sponsorenläuferin mit. Bisher habe ich 64.208 € gesammelt. Dieses Jahr will ich die 70.000 € voll bekommen und mich dann endlich zur Ruhe setzen.

Damit das geht brauche ich Eure Hilfe und deshalb bekommt ihr am Sonntag ausnahmsweise eine SONDERAUSGABE zugeschickt.

Habt viel Spaß, bei allem was ihr macht.

Ich hoffe wir sehen uns am Dienstag bei Petras Veranstaltung auf dem Yachtklub.

Viele Grüße

Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Martin Grün, Petra Manahl, Andrea Ehrig und Uwe Schwöbel.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

1 x 2 Gästelistenplätze für Africadelay am Samstag auf dem Yachtklub.  Gewinnfrage: Welche Veranstaltung empfiehlt Petra für Dienstag?

2 x 2 Gästelistenplätze für Amadou & Mariam am Dienstag im PalmengartenGewinnfrage: Wer tritt am 20.+ 21.09. im Mousonturm auf?

Für die folgenden Tickets bitte Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehen-in-offenbach@web.de:

2 x 2 Tickets für Kino Kulinarisch am 1. September im Offenbacher Lederpalast. Die Gewinnfrage lautet: Wer oder was ist Moambe?

G E D R U C K T E S

(Petra)

Ich lese noch mal nach, wie das damals war – vor zehn Jahren. Als wir wild über die Thesen des Mr. Florida diskutiert und uns über die neoliberale Instrumentalisierung von Kunst und Kreativität in einer Marktlogik der Städte entrüstet haben: Kunst und Kultur als Standortfaktor. Uwe Lewitzky: „Kunst für alle? Kunst im öffentlichen Raum zwischen Partizipation, Intervention und Neuer Urbanität“ setzt sich nicht nur mit kunstspezifischen Fragen auseinander, sondern gibt neben theoretischem Unterbau und künstlerischen Positionen auch einen thematischen Einstieg rund um die immer wiederkehrende Frage: Wem gehört die Stadt? Allen, denjenigen, die ihre Interessen am lautesten vertreten, oder denjenigen, die erleben und konsumieren wollen? Wo können Kunst und Kultur sich zeigen – vielfältig, kritisch und polarisierend? Und überhaupt: wie wird der öffentliche Raum in einer Stadt, in der jeder Quadratmeter wertvoll ist, genutzt? Ganz nebenbei das Beispiel Stiftstrasse: Es wäre toll und beispielgebend, wenn der Erhalt des wundervollen Street Artworks gelingen könnte. Doch vielleicht ist das Kunstwerk auch irgendwann einfach verschwunden.
In diesen Tagen vibriert die Stadt vor Festivals, Festen, Partys an den unterschiedlichsten Orten. Nicht immer wild und frei und ohne Profitorientierung (wie das Koblenzer Straßenfest, das diesen Samstag leider zum letzten Mal stattfinden wird. Wo gerade das Gallus es so nötig hätte!), aber immerhin. Gleichwohl torpedieren einzelne Anwohner allzu oft über die ohnehin schon schwierigen Rahmenbedingungen (Geld, Wetter) hinaus noch das netteste Fest oder Festival. Also das stärkere Recht der Bürgerruhe?   
Wo können Künstler und Kulturschaffende Neues erschaffen und ausprobieren in Frankfurt? Denn sie brauchen ebenso nicht öffentliche Räume: Ateliers, Proberäume, Ausstellungsflächen – und Wohnungen. Ich überlege weiter: Atelierhäuser und geförderte Räume in der ganzen Stadt, Zwischennutzungen? Häufiger gerne gesehen. Reicht aber noch nicht.  
Alles super in der Kreativstadt FFM? Mitnichten. Im Gegenteil: Raum ist rar und teuer (für alle Nicht-Londoner) in unserer kleinen, aber rasant wachsenden Metropole. Oder müssen die Kreativarbeiter nach ihrem Beitrag für den Standort zum Schlafen in die Wetterau? – fragen sich immer mehr Künstler und Kreative. Neben dem Gallus wird vor allem über das Bahnhofsviertel immer wieder heiß diskutiert, für mich eine Gratwanderung. Ich bin ambivalent: Unverändert einer der spannendsten Stadtteile, mit Nischen, in denen ich mich wohl fühle. Und offenbar geht dennoch immer vielen anderen so, die dort leben, arbeiten, ausgehen. Andererseits natürlich die greifende Aufwertung mit allen Folgen, die die Gentrifizierungstheorie nur so hergibt.
Wie schmal darf der Geldbeutel heute noch sein, um dazuzugehören? Als gesellschaftliche Gruppe, die nur selten zu den Besserverdienenden gehört, sind Künstler und Kreative diejenigen, die unter diesen Entwicklungen stark mit leiden. Wo bräuchte es gezielt kreative Nischen und (Schutz-)Räume, die letztlich der Gemeinschaft nützen. Gibt es andere, neue Wege?
Über diese vielen Fragen und Themen wollen wir diskutieren, Erfahrungen und Ideen austauschen bei
#bootsgespräche.1: Zwischen Applaus und Baustelle am Montag, 21. August ab 19 Uhr im Yachtklub. Mit Frankfurts Kulturdezernentin Ina Hartwig, Petra Gismann (Co-Chefin Stalburg und Stoffel), Sandip Shah (Gründer der Bewohnten Kunstinstallation) und Karo Bleser (Künstlerin). Und mit ganz vielen kreativen und interessierten Menschen, die mitreden wollen. Ich freu mich, wenn Ihr vorbeikommt.   

G E R O L L T E S

(Uwe)

Die neue Bundesligasaison steht vor der Tür. Ob wir sie nun „rei´ lasse´ wolle´“ oder nicht, sie wird am Wochenende kommen. Die 18 Bundesligavereine haben in den vergangenen Wochen mehr oder weniger intensiv Spieler, Trainer, Sportdirektoren, Trikots und was es sonst so alles gibt ausgetauscht. Den Sommer überlebt haben bei allen Clubs die Stadien (als „Immobilie“ wie der Namen schon sagt unbeweglich) und die treuen Fans, die sich scheinbar durch nichts abschrecken lassen. Sie werden in diesem übrigens noch stärker gefordert als im letzten Jahr: Es wird den Videobeweis bei strittigen Spielsituationen geben (was für ein Quatsch: wieso verzeiht man Spielern teils katastrophale Fehler und Schiedsrichtern überhaupt nichts) und der Spielplan wird um Spiele sonntags um 13:30 Uhr und montags verlängert. Insbesondere die erneute Erweiterung des Spieltags am Sonntag macht mich als Funktionär eines Kreisligavereins wütend: Der Sonntag gehört den Amateuren!! Mit dem Sportplatz um die Ecke, der Bratwurst vom ortsansässigen Metzger und Schiedsrichtern kurz vor dem Ruhestand in Trikots aus den frühen 00er Jahren.

Seit Gründung der Bundesliga zur Saison 1963/64 ist lediglich der Hamburger Sportverein fester Bestandteil der höchsten Spielklasse. Dem „Dino“ wünscht die Mehrheit der deutschen Fußballfans (mich ausdrücklich ausgeschlossen) endlich den Abstieg. Die anderen Gründungsmitglieder sind alle mindestens schon einmal abgeschmiert, die Eintracht bekanntlich erstmals 1996. Inwieweit und wie lange das Abstiegsgespenst in dieser Saison im Waldstadion herumgeistert oder ob es von Attila dem Adler frühzeitig gegriffen und verspeist wird, ist eine der zentralen Fragen dieser Saison. Zu groß sind die Umwälzungen im Kader bei der Eintracht und der direkten Konkurrenz, als dass ich eine seriöse Einschätzung abgeben könnte. Gegen den Auftaktgegner SC Freiburg ist ein Sieg (beim Fußball sollte generell viel gewonnen werden) möglich: Die Breisgauer verloren mit dem ehemaligen FSV Spieler Grifo und U21 Europameister Philipp ihre beiden besten Offensivkräfte und haben bislang noch keinen annähernd gleichwertigen Ersatz gefunden.

Der Eintracht-Tipp (von einem Schalke-Fan):
SC Freiburg – Eintracht Frankfurt 0-1. „Würgesieg“, Tor in der 78. Spielminute durch Abraham per Kopf nach einem Eckball.

Zum Abschluß noch ein wenig überflüssiges Wissen:
Bayern München, mit mittlerweile 26 Meisterschaften die erfolgreichste Mannschaft, war kein Gründungsmitglied der Bundesliga, sondern stieg erst 1965 mit Kapitän „Adi“ Kunstwadl, Torjäger „Oki“ Ohlhauser (wieso heißt heute eigentlich kein Spieler mehr so?) sowie den jungen Herren Beckenbauer, Müller und Maier auf. Heute, über 50 Jahre später, haben die Bayern vier Sterne auf dem Trikot, wieso?

  • Mind. 3 Meistertitel: 1 Stern, z.B. Stuttgart
  • Mind. 5 Meistertitel: 2 Sterne, Dortmund und Mönchengladbach
  • Mind. 10 Meistertitel: 3 Sterne, kein Verein
  • Mind. 20 Meistertitel: 4 Sterne, Bayern
Kinotipp: „Helle Nächte“ – Ein Film von Thomas Arslan.

(Martin)
 
Ein lohnender, ein besonderer Film! Das ist eine Empfehlung!

Selten ist es mir im Kino so gegangen, dass Landschaft und Gemütszustand der Protagonisten in solch hohem Maße zu einer Deckunsggleichheit fanden.
Könnte kitschig werden, ist es keinesfalls.

‚Helle Nächte‘ spielt (meistens) in Norwegen, nicht im Sommer, nicht im Winter, im jahreszeitlichen Irgendwas.

Es ist die Geschichte einer Beziehung – oder besser einer Nicht-Beziehung. Beim genialen ‚Toni Erdamann’ waren’s Vater und beruflich etablierte Tochter. In ‚Helle Nächte‘ sind’s der Vater mit dem pubertierenden Sohn. ‚Toni Erdmann‘ war lustig, die ‚Hellen Nächte‘ sind’s weniger. Doch der Film ist deshalb nicht traurig – nein - er verweigert sich vielmehr konsequent einer Zuordnung und schafft es damit, ‚realistisch‘ rüber zu kommen. Und dass ‚Helle Nächte’ so im Hier und Jetzt spielt und dennoch absolut künstlerisch daher kommt, macht diesen Film schlichtweg genial!
Michael (der Vater) und Luis (der Sohn) reisen gemeinsam nach Norwegen. Nicht einfach so; der Vater von Michael ist gestorben und Luis will wissen, wie sein Großvater (der als irgendwie schwierig galt) gelebt hat. Nun haben Vater und Sohn schon lange nichts mehr Nahes miteinander. Luis ist Trennungskind und Michael war ein „schlechter“ Vater, der’s vergeigt hat. Die Chance des Zusammenseins mit seinem Sohn in relativer Einsamkeit will er nutzen – gut gemeint – aber…

Es ist großartig, wie das Gesicht des Schauspielers Georg Friederich (Vater Michael) zu einer eigenen Seelenlandschaft wird. Und es ist einzigartig, wie Tristan Göbel (der aus der Verfilmung von ‚Tschick‘) pubertär ist. Tagelanges Autofahren, stundenlanges Wandern, schlafen im gemeinsamen Zelt, leerer Benzintank,...
Kleine Berührungen, die Hand des Vaters auf der Schulter des Sohnes, zeigen, dass da was in der Beziehung passiert. Aber was eigentlich? Und dann?
‚Helle Nächte‘ ist ein Road-Movie – nach innen und außen.
Schon lange nicht mehr wurde ich filmisch mit so wenig Action in einem solchen Maße gefesselt. Und faszinierend ist, dass der Film (nach)wirkt, gleichwohl er absichtslos rüber kommt. Irgendwie ist das wohl alles authentisch. Braucht man das im Kino? Ja – unbedingt – denn genussvoll ist’s, wenn’s ein Regisseur versteht, so berührende Geschichten des Lebens und Scheiterns zu erzählen.
In der FAZ (12.08.) stand, dass ‚Helle Nächte‘ von einer Vater-Sohn-Beziehung erzähle, die endlich einmal nicht zur anstrengenden Familientherapie würde. Stimmt.

Läuft u.a. im Mal Seh’n: Freitag, 18.8. – Mittwoch 23.8. um 21.45h.

Freitag, 18. August: Of/ Wohnzimmerkonzert

(Andrea)

So eine nette Kombo! Ich habe bei youtube reingehört und mich gleich verliebt. Deshalb will ich unbedingt zum Wohnzimmerkonzert in die Bernardstraße 5a zu Anna RF. " Anna RF ist eine israelische Band mit einem einmaligen Stil aus Electro, Ethnic und Raggae. Mit antiken und modernen Instrumenten spielt die Band Musik aus aller Welt. Ihre Songs verbreiten die Botschaft ‚happiness & freedom’ und verbinden verschiedenste Kulturen. http://anna-rf.com/ Mehr Infos auf: http://www.yogasouls.org/wohnzimmerkonzert-anna-rf  

Samstag 19. August: HOFFLOHMÄRKTE im Nordend

(Daniela)

Wäre ich heute nicht den ganzen Tag in Dribbdebach, würde ich um 10:00 Uhr mit einer Flohmarkttour durch die Hinterhöfe des Nordens starten.
Viele meiner Freunde machen mit und es gibt bestimmt tolle Dinge zu entdecken.

10:00-16:00 Uhr. Über 50 Höfe sind dabei!

www.hinterhofflohmaerkte.de/frankfurt/

Samstag 19. August: Bockenheimer Weinfest

(Daniela)

Noch viel viel lieber wäre ich aber bei Jesko in Bockenheim, denn er hat immer die leckersten Weine parat.

"Endlich wieder ein Strassenfest in Bockenheim!
Klein aber fein, so wird unser Fest des Weines in Bockenheim. Passender Weise feiern wir dieses 1. Bockenheimer Weinfest in der Strasse „Am Weingarten“.

Leckere Weine und Speisen werden von den ansässigen Lokalitäten Buena Vida und Ponte präsentiert. Darüber hinaus garantieren die Stände von der Weinsocietät, Rocking Riesling, Natural Floor (türkische Feinkost und Weine aus der Kleinmarkthalle), Matsch & Brei und Lachs & Moritz eine zusätzliche kulinarische Vielfalt. Das vinophile Stelldichein wird mit Musik und Kleinkunst begleitet."

14:00-22:00 Uhr Am Weingarten

Freitag und Samstag, 18.und 19. August: OF/ DLM-Jubiläumskino

(Andrea)

Nicht mehr "am", sondern "im": Der Sommer schwächelt und weil auch für das Wochenende mehr Regen als Sonnenschein angesagt ist, haben die Veranstalter schweren Herzen umgeplant und die als Open-Air geplante Vorführung nach drinnen verlegt. Zu Ehren des größten deutschen Humoristen und zu unserem aller Vergnügen präsentieren Museumsleiterin Dr. Inez Florschütz und Kinomacher Daniel Brettschneider anlässlich des Jubiläumsjahres in loser Folge ausgewählte Kinohighlights. So auch am kommenden Wochenende: Vicco von Bülow alias Loriot im Ruhestand. Genauer: Evelyn Hamann und Loriot – unerreicht in ihren Paraderollen! Beide durchweg am Zetern und Diskutieren, Ein Sommernachtstraum! Und wie am Frühstückstisch gilt hier auch einmal mehr: „Das Ei bleibt hart.“ Pappa ante Portas beginnt um 20.00 Uhr am Freitag, 18. August .

Den Film „Victoria“ zeigt das DLM am Samstag, 19. August zur gleichen Uhrzeit: Gedreht in einer einzigen Einstellung. In Echtzeit, als Tour de Force durch Berlin. Was daraus erwächst, hat man so definitiv noch nie zuvor im Kino erlebt. Direkt, unmittelbar, wie mit dabei. Victoria. Der Eintritt ist an beiden Abenden frei. Das Catering wird von Panagiotis Tsangalis (AVIO catering & event) durchgeführt. Unterstützt wird diese Kinoveranstaltung vom Ringcenter Offenbach.

Samstag + Sonntag: Afrikanischen und Karibischen Kulturfest

(Daniela)

Samstag bin ich auf dem Sommerfest der Grünen in Sachsenhausen und am Sonntag erst im Wald und dann schau ich die Eintracht. Also kann ich nicht zum Afrikanischen und Karibischen Kulturfest gehen, dass schon zum 22. Mal im Frankfurter Rebstockpark stattfindet. Von Anfang an setzt das Fest auf Völkerverständigung und Integration durch die ungezwungene Begegnung und das gemeinsame Feiern von Menschen aus verschiedenen Nationen und Kulturen unter dem Motto: „Let’s get together and feel alright!“
 
Neben Live-Musik auf der Bühne mit Reggae von Black Prophet, Salsa von Los 4 Del Son und anderen sowie Disco im Zelt haben wir wieder einen afrikanischen Markt mit Kunsthandwerk, CDs, karibische Cocktails, südafrikanischem Wein, afrikanisches Essen aus 6 Ländern und ein Kinderprogramm.
  
Samstag, 19. August 2017:  Frankfurt, Rebstockpark 22. Afrikanisches & Karibisches Kulturfest - 14.00-23.00 Uhr -- Musik, karibische Cocktails, südafrikanischer Wein, afrikanisches Essen, Markt, Kinderprogramm
Sonntag, 20. August 2017:  Frankfurt, Rebstockpark 22. Afrikanisches & Karibisches Kulturfest - 12.00-22.00 Uhr -- Musik, karibische Cocktails, südafrikanischer Wein, afrikanisches Essen, Markt, Kinderprogramm, Buchlesung mit Diskussion

Samstag 19. August: 1. Frankfurter Wasserhäusschentag

(Petra)

Die Jungs von Linie 11 haben wirklich etwas Fettes auf die Beine gestellt: Nicht nur, dass sie sich seit Jahren für unser Kulturgut Wasserhäuschen engagieren und ihm mit zum Kult-Status verholfen haben. Jetzt rufen sie den "1. Frankfurter Wasserhäuschentag" aus und überall in der Stadt sind Wasserhäuschen mit tollen Aktionen dabei - von Konzert über Lesung und kleinen Ausstellungen und Kreativem reicht die Bandbreite. Starten könntet Ihr - ganz old fashioned - mit einem Biker-Frühstück am Jöst-Häuschen (einem der ältesten) im Osthafen, an einer sehr pittoresken Ecke, wenn man es schräger mag. Schön hingegen ist es beim "Fein" im Herzen des Anlagenrings: Hier wird unter anderem Gastone live spielen. Mit einem Plädoyer von Hubert Gloss für die Frankfurter Wasserhäuschenkultur startet um 13:30h der Aktionstag am SNACK FM in Seckbach. Dort erwarten Euch mehrere Lesungen: "Schöner Trinken" von Werner D’Inka und Rainer M. Gefeller sowie die TITANIC Chefredakteure. Am legendären Orange Beach steht "Barbecue & Drinks mit Tonsymbolik" mit guten Vibes auf dem Programm. Oder Ihr fahrt nach Offenbach, wo die "offenbar" in der Domstraße heute als Kreativ-Kiosk startet. Ach: schaut einfach selbst.

1. Frankfurter Wasserhäuschen-Tag, am Wasserhäuschen Eures Vertrauens überall in Frankfurt, Zeit: ab 10 Uhr, Eintritt: frei, Details findet Ihr hier: www.wasserhäuschentag.de

Samstag, 19.August: OF/ Kiosk

(Andrea)

Yeah, Offenbach ist dabei, beim 1. Frankfurter Wasserhäuschentag! Die OFFENBAR in der Domstraße 57 zur kleinen Ausstellung rund ums Thema Kiosk. Dazu gibt es gemischte Tüten, Bier und kreative Erzeugnisse aus dem offenbar.www.wasserhäuschentag.de

Samtag 19. August: Straßenfest

(Petra)

Heute ist echt Freizeitstress angesagt: ich hab die Qual der Wahl zwischen sechs Einladungen und Veranstaltungen. Ich geh zu Freunden, klar, aber das Koblenzer Straßenfest empfehle ich Euch (und das Wasserhäuschen in der Kölner Straße macht übrigens auch beim Wasserhäuschentag mit, so dass sich beides gut verbinden ließe). Es ist das dreizehnte Mal, dass in der Koblenzer gefeiert wird - aber leider keine Glückszahl, denn es wird wohl das letzte Mal so sein. Die Stadtteil-Initiative muss zum Jahresende aus ihren Räumen raus. Wie es weitergeht? Tja...Wenn wir lebendige Stadtteile und Menschen, die sich gemeinsam für ihre Stadt engagieren, Lebensqualität wollen, brauchen wir solche Orte und Initiativen. Dringend. Gerade wenn wir auch über Gentrifizierung und Co. reden. Zum Grande Finale jedenfalls wird noch mal gefeiert - mit fulminanten Bands aus allen Himmelsrichtungen und Nettigkeiten wie Bingo, gepimpten Drahteseln, die ersteigert werden können, einem Zukunftsorakel für das Gallus und mehr.

13. Koblenzer Straßenfest, Zeit: 14 - 22 Uhr, buntes Programm mit Flohmarkt, Kunstausstellung, Fahrrad-Versteigerung, Musik, Kinderprogramm und - klar - Gaumenfreuden und Getränk, Eintritt: frei, Aftershowparty im Horst (Kleyerstraße), Zeit: ab 22 Uhr

Samstag 19. August: Africa Delay auf dem Yachtklub

(Daniela)

Also wenn ich heute irgendwo noch hingehe, dann auf dem Yachtklub, denn ich würde zu gere Marc und Pedo wiedersehen...

AFRICADELAY, ANALOG AFRICA, Trust Your Audience & Yachtklub present:

AFRICADELAY - ticket to a TropiCaribbean retreat
hosted by:
Marc Petri (Jazzkeller Frankfurt)
Samy Ben Redjeb (Analog Africa)
Pedo Knopp (Trust Your Audience/Analog Africa)

Eintritt: € 8,-, Beginn 22:00 Uhr, Yachtklub... ihr wisst schon wo...

Samstag, 19. August: FfM/ Bienenrennen

(Andrea)

Summ, summ, summ...Heute liefern sich verschiedene Bienenvölker ein 600 Meter Wettrennen. Um 11 Uhr geht es für die Bienen auf dem Dach des Jumeirah Hotels los Richtung MMK. Auf dem Museumsdach leben rund 650 000 fleißige Arbeiterinnen, die Florian Haas und Andreas Wolf , Mitglieder der Künstlergruppe „finger“ hegen und pflegen. Für Besucher des Wettrennes waren die Dachbewohner in den letzten Wochen fleißig, um 11.45 Uhr gibt es dort ein Honigfrühstück. Um 12 Ist Siegerehrung im MMK 1 und Ab 13:30 Uhr gibt es einen After-Fly Drink und Gewinnspiel im Jumeirah Hotel am Thurn-und-Taxis-Platz 2. Ich schaue mir das Spektakel auf jeden Fall an, solange meine Madame in der Theaterprobe ist.&nb

Dienstag, 22. August: Summer in the city

(Daniela)

Ich will heute Abend nach Offenbach, denn da ist Robert Habeck zu Gast und ich bin ja ein großer Habeck Fan... Sonst wäre ich wohl im Palmengarten, denn da treten Amadou & Mariam auf.
"Das blinde Musikerpaar Amadou & Mariam aus Mali verfolgt seit Jahrzehnten eine völlig eigene und weltmusikalische Interpretation des „Afro-Blues“ mit einer bunten Mischung aus malischen Melodien, rockigen Gitarren und arabischen wie indischen Instrumenten und Einflüssen. Mit ihrem Album „Dimanche á Bamako“, produziert in Zusammenarbeit mit Manu Chao, gelang Amadou & Mariam den Durchbruch in Europa, wo sie gemeinsam mit Herbert Grönemeyer den Song zur Fußball-Weltmeisterschaft „Zeit, dass sich was dreht“ aufnahmen. Dadurch avancierten sie zu musikalischen Botschaftern ihrer Heimat, die über ihre Musik Lebensfreude, Leichtigkeit und das Leben in Mali authentisch und hautnah vermitteln.
 
Amadou & Mariam
19:30 Uhr / Einlass 18:30 Uhr, € 24 VVK / € 29 AK / f.f.m. Mitglieder: € 12 VVK, € 14,50 AK.
Foto: (c) Benoit Peverelli

Dienstag 22. August: BOOTSGESPRÄCHE: Künstler in Franfurt

(Daniela)

So ein Mist, ich mache heute Haustürwahlkampf und dann wollte ich ganz schnell nach Offenbach rasen, weil da Robert Habeck mit Tarek Al-Wazir spricht, ABER ich will noch viel viel lieber zu der Veranstaltung, die Petra mit ins Leben gerufen hat. Im GEDRUCKTEN hat sie bereits darüber geschrieben.

Aber hier nochmal Werbung:

NEUE REIHE BOOTSGESPRÄCHE
(1) Zwischen Applaus und Baustelle - Wo und wie
arbeiten, präsentieren, leben Künstler in Frankfurt?
Ina Hartwig diskutiert mit Künstlern und Publikum


Am 21. August starten mitten in Frankfurt auf dem Yachtklub die »bootsgespräche«, eine neue Gesprächsreihe zu Kultur und urbanem Leben in FrankfurtRheinMain. Beim Auftakt »Zwischen Applaus und Baustelle« geht es um den Raum für Künstler und Kunstschaffende in der immer mehr verdichteten Großstadt. Um Räume für Festivals, Ausstellungen, Ateliers - und schlicht zum Leben mit wenig Geld. Städte schmücken sich mit Kultur und Künstlern. Doch gibt es in immer volleren Städten wie Frankfurt Raum genug für Festivals und Ausstellungen? Wie und wo arbeiten und leben Künstler und andere Kulturschaffende angesichts steigender Mieten, rarer Flächen, knapper Gelder und anderer urbaner Interessenkonflikte?

Kulturdezernentin Ina Hartwig spricht darüber mit den Künstlern und Kulturschaffenden Petra Gismann (Stalburg/Stoffel), Sandip Shah (Kurator, Künstler und »Wohnender«) und Karo Bleser (Künstlerin) - und mit dem Publikum. Das Besondere an den bootsgesprächen: Sie finden immer in offener Runde statt. Das Publikum soll mitreden, in die Debatte eingreifen, eigene Themen und Akzente setzen. Es geht um Ideen und Lösungsansätze. Kultur-Akteure und Interessierte sollen miteinander ins Gespräch kommen - auch in Anschluss an Bar und Reling des Yachtklubs. Veranstaltet werden die bootsgespräche vom regionalen Kulturfonds Frankfurt RheinMain, von dem Frankfurter Metropolenmagazin urban shorts sowie von Hans Romanov und seinem Yachtklub.

Beginn 19:00 Uhr, Yachtklub... ihr wisst schon wo.
Mehr Informationen: <wbr></wbr>www.urban-shorts.net/<wbr></wbr>mediashorts/<wbr></wbr>bootsgespraeche-2/

VORSCHAU

(Daniela)

Einen Tag vor der Bundestagswahl werde ich überhaupt gar keine Zeit haben was anderes ausser Wahlkampf zu machen. Wirklich schade, denn zu gerne wäre ich zum 3. Frankfurter Bienenfestival gegangen, was Thorsten und ein paar andere Imker und Bienenfreunde zusammen organisieren.

Thorsten kenne ich aus der Gründungsphase vom Frankfurter Garten. Er kam damals zu einem Treffen und fragte mich "Sag mal, wäre Platz, dass ich dort meine Bienenvölker platzieren kann?" Ich hatte von Bienen gar keine Ahnung und daher war auch kein Platz vorgesehen. Ich fand die Idee aber sofort klasse und wir haben den Platz umgestaltet und ihm und seinen 3 Völkern den Platz eingeräumt. Ich habe in den Jahren viel über Bienen gelernt und fand es immer wieder spannend, wenn Thorsten  losgezogen ist um seine Völker einzufangen und sein Honig ist der allerbeste der Stadt.

Unter der Schirmherrschaft der Dezernentin für Umwelt und Frauen, Frau Rosemarie Heilig, treffen sich zum dritten Mal bienenbegeisterte Menschen aus Frankfurt und überlegen gemeinsam: Wie kann der Mensch am besten die Biene begleiten auf ihrem Weg durch das Jahr –  zu beidseitigem Nutzen in unserer heutigen Welt mit ihren Möglichkeiten und Problemen? Liegt die Zukunft für Mensch und Biene in der Stadt oder auf dem Land? Diese und weitere spannende Fragen sollen diskutiert werden. Wir freuen uns auf einen schönen Tag des gemeinsamen Austausches.

Das Motto in diesem Jahr lautet: “ Über die Stadtgrenzen hinaus – Imkern in Stadt und Land“
Daher begrüßen wir beim 3. Frankfurter Bienenfestival erstmalig auch Vereine und Initiativen aus dem Umland, wie etwa aus dem  Taunus.
Auf der Bühne gibt es spannende Vorträge zu topaktuellen Themen der Bienenhaltung in Stadt und Land.

Honig aus Frankfurt wird an den abwechslungsreich gestalteten Ständen von kleinen und großen Imker_innen verkauft.

Bei uns treffen neue Ideen der Bienenhaltung auf traditionelle Methoden: klassische Magazinimker tauschen Erfahrungen u.a. mit wesensgemäßen Imker/innen mit Bienenkiste  & Co. aus. Die Frankfurter Imkerschaft ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie sorgen sich um das Wohlergehen der Honigbiene  und ihren wilden Schwestern , den Wildbienen. Manche Imker züchten auf Honigertrag. Andere lassen die Bienen schwärmen wie in der Natur und lassen sie auf eigenem Honig überwintern statt diesen zu entnehmen. Wieder andere halten Bienen, um Kindern an diesem Beispiel Umweltschutz und Nachhaltigkeit nahe zu bringen. War Imkern  früher eher etwas für Männer, so gibt es heute sehr viele Frauen, die sich um Bienenvölker kümmern. Das  Imkern ist  heute breit gefächert. Diese bunte Vielfalt soll auf dem 3. Frankfurter Bienenfestival  den großen und kleinen Menschen gezeigt werden.

Außerdem entdecken bei Führungen durch den Botanischen Garten die Besucher_innen dieses unbekannte Kleinod, das oft im Schatten seines berühmten Bruders Palmengartens übersehen wird. Selbst einige eingesessene Frankfurter_innen haben hier ein Aha-Erlebnis. Echte  Bienen live kann man erleben, wenn Prof. Dr. Christian Winter sein Bienenhaus im Botanischen Garten bei Führungen für Besucher öffnet.

Gemeinsam mit allen Menschen dieser vielfältigen Stadt treffen sich die verschiedenen Imker und Imkerinnen aus und um Frankfurt, kosten echten Frankfurter Honig, lernen Neues voneinander, reden miteinander und tauschen sich aus: Über Bienen, Blumen und Honig.
Für Kinder gibt es Mitmachangebote. Getränke, Kaffee, Kuchen und andere Leckereien werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten.

10–18 Uhr Botanischer Garten Frankfurt, Siesmayerstr. 72, 60323 Frankfurt
Eintritt frei

VORSCHAU: Kino Kulinarisch

(Andrea)

Kino Kulinarisch ist einfach eine klasse Reihe. Schon beim Lesen läuft mir das Wasser im Mund zusammen und "Ein Dorf sieht schwarz" wollte ich ohnehin unbedingt sehen. Also, merke ich mir jetzt schon den 1. September vor. Zum Film: "Seyolo Zantoko ist Arzt und stammt aus dem Kongo. Als er einen Job in einem kleinen Kaff nördlich von Paris angeboten bekommt, beschließt er, mit seiner Familie umzuziehen. Sie erwarten Pariser Stadtleben, treffen aber auf Dorfbewohner, die zum ersten Mal in ihrem Leben einem afrikanischen Arzt begegnen und alles tun, um den „Exoten“ das Leben schwer zu machen. Aber wer mutig seine Heimat verlassen hat und einen Neuanfang in einem fremden Land wagt, lässt sich so leicht nicht unterkriegen – das zeigt der französische Film „Ein Dorf sieht schwarz“ in der Reihe Kino Kulinarisch am Freitag, 1. September, um 20 Uhr im Deutschen Ledermuseum (DLM). Zuvor serviert das DLM selbstverständlich die kongolesische Spezialität Moambe (Hühnchen mit Chili, Limetten, Ingwer und Erdnüssen – wahnsinnig lecker!). Als Nachtisch gibt es ein ausgebackenes Bananenküchlein mit einem Hauch von Mango. Einlass & Essen ab 18.30 Uhr, Eintritt 9 Euro (exklusive Essen und Getränke). Karten gibt es im Vorverkauf im DLM."


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