30.06.2017
Inhalt: Jetzt ist es endlich soweit. / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E D R U C K T E S / Freitag 30. Juni: Pop Trio aus Kiew bei Hans / Freitag 30.06.- Sonntag 02. Juli: HEIMAT. EINE DEUTSCHE CHRONIK / Freitag, 30. Juni - 22.09.: Freitags-Abendkirche / Freitag, 30.Juni: OF/ OfOfBar / Freitag, 30.Juni: OF/ hfg-Rundgang / Freitag, 30.Juni: OF/ Offtopia I / Freitag 30. Juni + Samstag 1. Juli: OF/ Mainmusikweltfestival / Freitag, 30. Juni: OF/ Parkside Studio mal anders / Samstag 01. Juli: Festival-Kunst und Feiern / Samstag 1. + Sonntag 2. Juli: Betulia Liberata – Wolfgang Amadeus Mozart / 1.Juli: OF / Augen- und Ohrenbad / Samstag, 1. Juni: OF/ Offtopia II / Literaturtipp für den Sommer! / Montag, 3. Juli: OF/ Goethe Lectures / Dienstag, 4.Juli: OF/ Die andere Stadt / Donnerstag 06. Juli: Eröffnung Freiluftkino Frankfurt / Donnerstag 06. Juli: Ouzo Bazooka / 6.-9. Juli: 1. Offenbacher Seefestspiele / Freitag 7. - Sonntag 9. Juli: 12. Afrikanisches Kulturfest / Freitag 07.- Sonntag 09. Juli: Kunstaktion, kritisch / Freitag, 7.Juli: OF/Hafenkino / Samstag 08. Juli: Freiluftkino Frankfurt: LA LA LAND / Donnerstag 13. Juli: Freiluftkino Frankfurt: GET OUT / Freitag 14.Juli: Eröffnung Stoffel / Freitag. 14. Juli: Freiluftkino Frankfurt: Nocturnal Animals / Freitag 14.- Sonntag 16. Juli: CSD / Freitag bis Sonntag, 14.bis 16.Juli: Mühlhelm/ 25. Steinbruchfestival / Samstag, 15.juli: OF/ Dem Irrsinn eine Tür öffnen / Samstag, 15.Juli: OF/ Konzert / Donnerstag 20. Juli: Freiluftkino Frankfurt: PATERSON / 20. Juli: FEIST in Mainz / FESTIVAL SPEZIAL_01 / FESTIVAL SPEZIAL_02 / FESTIVAL SPEZIAL_03 / FESTIVAL SPEZIAL_05 / Impressum

Jetzt ist es endlich soweit.

Die Nerven liegen blank. 3 Frauen und 4 Jungs, die alle wesentlich größer als ihre Mütter sind, reisen zum Zelten nach LE GURP. Das liegt in Südfrankreich. Naja, wobei SÜDEN nicht mit zu vergleichen ist mit Süditalien oder gar Südspanien. Südfrankreich am Atlantik ist ne totale Mogelpackung. Ich bin da vor Jahren drauf reingefallen und hatte nur Sommerkleider dabei. Das passiert mir nicht nochmal. Fließjacke, Wollstrümpfe und dicke Schlafsäcke sind verpackt und für die Jungs gibt es Neoprenanzüge, damit wenigstens sie bei 17 Grad Wassertemperatur ins Wasser können. Für mich ist das nichts, aber es ist mir auch egal: ich hab die allerschönsten 5 Bücher und  Joggingschuhe (damit liest es sich besonders gut) eingepackt und werde 10 Tage im Off verschwinden.

Apropos OFF. Solltet ihr nicht verreisen empfehle ich Euch auf jeden Fall das Freiluftkino Frankfurt. Die Macher haben wieder ne tolle Off-Location aufgetan und Daniel hat ganz wunderbare Filme ausgewählt. Wäre ich hier, wäre ich jeden Abend dort.

Bevor es jedoch am Samstag los geht wird heute geheiratet – nein, natürlich nicht ich, aber eine sehr gute Freundin und da darf man nicht verschlafen erscheinen.

Apropos heiraten was wäre es doch toll, wenn es heute im Bundestag eine Gesetzesänderung geben würde und demnächst die EHE FÜR ALLE endlich auch in Deutschland gelten würde.

Lasst es Euch gut gehen - liebt wen ihr wollt - Hauptsache ihr habt Spaß!

A presto!

Daniela

Die nächsten Ausgehtipps erscheinen erst wieder am 21.07. Deshlab heute ne Doppelausgabe!

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autoren Martin Grün, Petra Manahl und Andrea Ehrig. 

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für das Pop Trio Panivalkova aus Kiew am Freitag auf dem Yachtklub Gewinnfrage: Welche Band spielt am Donnerstag, den 6.7. im Bett?

2 x 2 Tickets für die Eröffnung vom Freiluftkino Frankfurt mit Captain Fantastic am 6.7. Gewinnfrage: Welche Veranstaltung empfiehlt Andrea für den 4.7.?

2 x 2 Gästelistenplätze für La La Land am 8.7. im Freiluftkino Frankfurt. Gewinnfrage: Welche Chronic empfiehlt Martin für dieses Wochenende im Filmmuseum anzuschauen?

2 x 2 Gästelistenplätze für Get out am 13.7. im Freiluftkino Frankfurt. Gewinnfrage: Welches Buch empfiehlt Petra heute im GEDRUCKTES?

2 x 2 Gästelistenplätze für Nocturnal Animals am 14.7. im Freiluftkino Frankfurt. Gewinnfrage: Welche Veranstaltung empfiehlt Andrea für den 30.6. in den Parksidestudios?

2 x 2 Gästelistenplätze für Paterson am 20.7. im Freiluftkino Frankfurt. Gewinnfrage: Welches Buch empfiehlt Martin heute?

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Für folgende Verlosungen bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für das Augen- und Ohrenbad am 1. Juli in Mühlheim. Die Gewinnfrage lautet: Welche Künstler machen an dem Abend eine Performance?

G E D R U C K T E S

(Petra)

Wie schön! Behutsam löse ich den papiernen Umschlag des Buches, ein Geschenk, und entblöße den nackten Band – wie sonst auch vor dem ersten Öffnen der Seiten. Statt der üblichen Eintönigkeit blinzelt mich ein farbiger Buchrücken in Blau und Rot an. Er setzt die Mondrian-ähnliche Gestaltung des Covers mit einem der Bildmotive fort. Ich bin schon vor der ersten Zeile eingenommen.
Einer der Gründe, weshalb ich die Frankfurt Allgemeine Sonntagszeitung so gerne lese, ist Niklas Maak. Mit seinen klugen und kritischen Texten weckt meine Gier, Neues, fremde Breitengrade, gestalteten Raum und Kunst zu entdecken. Erwartungsvoll lese ich also Niklas Maak: „Atlas der seltsamen Häuser und ihrer Bewohner“. Maak beschreibt hierin Begegnungen mit Häusern und Menschen auf fast allen Kontinenten – von New York und Tokio bis Kenia und Manheim (kein Schreibfehler). Die schwarzweißen Kapitelseiten, die jeweils mit mehreren Fotos die Geschichten einleiten, sind spannende, manchmal rätselhafte Ausschnitte dessen, was folgt. Ich würde es auch deshalb eher als Album bezeichnen, egal. Es sind zumeist exzentrische
Orte, architektonisch verwegen. Das trifft gleichermaßen auf ihre Bewohner zu, was mich darüber nachdenken lässt, wie uns die Gebäude, die uns umgeben, prägen und umgekehrt. Im ersten Kapitel geht es um eine solche Henne-Ei-Geschichte: Der talentierte, durchaus erfolgreiche Anwalt Marc Dreier beschließt mit Anfang fünfzig, sich das geldschillernde Leben zu nehmen, das er verdient zu haben glaubt. Einschließlich eines eindrucksvollen Anwesens auf Long Island, mit rauschenden Festen und einer Kunstsammlung, die Schnappatmung hervorzurufen vermochte. Es waren die großblasigen Hedgefonds-Jahre, mit einem fiebrigen Finanzmarkt, der auch den Kunstmarkt erhitzte. Denn mit Hilfe der Kunst ließ sich das spekulative Kapital in objektive Werte verwandeln, so der Autor. Schließlich Krise, Kollaps und Konkurse – auch für Marc Dreier, dessen Millionenbetrug schlichtweg aufgeflogen war. Ich reise weiter nach Sardinien, wo sich ein Kugelhaus verbirgt, das eine Liebesgeschichte erzählt (Es wird nicht das einzige Kugelhaus bleiben – in den Sechzigern des 20. Jahrhunderts sollte das spacig Runde ja auch ein Gegenentwurf zum baulich und gesellschaftlich Tradierten sein). Es spielt mit dem Innen und Außen, labyrinthisch und nicht so behaglich, dass ich mir vorstellen möchte, darin zu leben (trotz grandiosem Meerblick). Weiter. Eine Moschee, die weltgrößte, für Saddam Hussein – puh, ausgerechnet. Leider nicht fertiggeworden. Oder zum Glück. Der französische Architekt, der den Entwurf erdachte, hatte merkwürdige Ideen: so sollte man im überdimensionalen Fingerabdruck des Diktators spazieren gehen können. Welch eine Hybris. Auch Minarette in Maschinengewehr-Form waren mal im Gespräch. Wütend blättere ich weiter. Ich gelange nach Tokio, in ein Minihaus: ein Konzept, dass ja auch in Europa immer mehr entdeckt wird, gerade in den Großstädten. Tokio muss so voll, bunt, geschäftig, bunt und durchgeknallt sein – ich würde zu gerne hier bleiben, auch wenn meine Sinne vermutlich Alarm schrien, aber: Tulum, Mexico wartet. Ach, auch so ein Sehnsuchtsort (ich weiß: die Künstler und Hipster sind schon wieder weitergezogen, aber das kümmert mich nicht). Eine Aussteigergeschichte eines Ex-Bankers, die nicht so endet, wie ich es mir wünschte. Hütten am Meer. Hier bleibe ich eine Weile und schaue aufs Wasser, bevor ich mich auf zu neuen Seltsamkeiten mache.

Freitag 30. Juni: Pop Trio aus Kiew bei Hans

(Daniela)

Ich bin auf einer Hochzeit und werde mich mal wieder um den Brautstrauß schlagen.... sonst wäre ich heute Abend beim Hans auf dem Yachtklub, denn das liest sich sehr gut und die Damen sehen fantastisch aus und der Hans legt nach dem Konzert sogar selber auf.

PANIVALKOVA [UKR] - All Women Multi Instrumental Pop Trio aus Kiew

Gerade erst dem ukrainischen Underground entsprungen, gehören die drei jungen Multiinstrumentalistinnen von PANIVALKOVA inzwischen zu den aufsteigenden Sternen der osteuropäischen Musikszene. Ihre raffinierte hymnische bis extravagante Mischung aus Chanson, Folk und Pop lässt sich in keine Schublade pressen. Sie singen in fünf Sprachen: Ukrainisch, Russisch, Spanisch, Englisch und Französisch. Neben traditionellen Instrumenten wie Keyboard, Akkordeon, Schlagzeug und Ukulele kommen auch Güiro, Kastanetten, Vibraslep, Okarina und Flexaton zum Einsatz. Leidenschaftliche Musik kombiniert mit witzig-ironischen Texten. Doch spektakulär ist nicht nur die Musik. Mit ihren extravaganten Kostümen wird jeder Auftritt von PANIVALKOVA zu einer magischen Performance.

www.facebook.com/panivalkova

Videos: "Let Me" 2017 https://youtu.be/hciF5lm7mj0;

"Крейзi Нiкiта" 2015   https://youtu.be/Q6H1Cx7A6c8

Freitag 30.06.- Sonntag 02. Juli: HEIMAT. EINE DEUTSCHE CHRONIK

(Martin)Neu restaurierte Fassung und Director’s Cut. Frankfurt-Premiere im Deutschen Filmmuseum

Leider bin ich am Wochenende nicht in Frankfurt, doch das wäre mein Programm gewesen! Abtauchen im Hunsrück, auf ins Filmmuseum und sich dort von Freitag bis Sonntag großartige Geschichte(n) erzählen lassen und ein Total-Filmereignis erleben!

„Es war eines der größten Fernsehereignisse in der Geschichte der Bundesrepublik: Am 16. September 1984 strahlte die ARD den ersten Teil von HEIMAT. EINE DEUTSCHE CHRONIK aus.  Jede/r Zweite in Westdeutschland sah zumindest ein Kapitel der wöchentlich ausgestrahlten Jahrhundert-Saga, die mit Preisen von der Biennale in Venedig bis zur Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde. Regisseur Edgar Reitz und Produzent Bernd Eichinger erzählen darin die berührende Geschichte der Familie Simon im fiktiven Hunsrückdorf Schabbach. Im Mittelpunkt steht die Bürgermeister-Tochter Maria, deren Schicksal eng mit den politischen Geschehnissen jener Zeit verbunden ist. Zeitgeschichtliche Ereignisse werden mit dem persönlichen Schicksal der Familie verwoben. Auf einfühlsame Weise portraitieren die Filme, die übrigens auch unabhängig voneinander funktionieren, das Leben in Schabbach von 1919 bis zu Marias Tod im Jahr 1982. Edgar Reitz hat sein Epos aufwändig restauriert und in einem Director’s Cut neu angeordnet, in nun sieben Kapiteln. Das Kino des Deutschen Filmmuseums zeigt das Werk ein Wochenende lang  vom 30. Juni bis 2. Juli – als Frankfurt-Premiere der restaurierten Fassung.“

Deutschland 1982-84. R: Edgar Reitz

Hier gibt’s ein Video: https://www.youtube.com/watch?v=-aApuWwjjAU

Freitag, 30.06.: Kapitel 1 um 18.00h und Kapitel 2 um 20.30h;
Samstag, 01.07.: Kapitel 3 um 15.00h, Kapitel 4 um 17.30h und Kapitel 5 um 20.00h;
Sonntag, 02.07.: Kapitel 6 um 17.00h und Kapitel 7 um 20.00h.

 

Freitag, 30. Juni - 22.09.: Freitags-Abendkirche

(Martin)

freitags-Abendkirche in der Alten Nikolaikirche am Römerberg
20.00h – Eintritt frei!

Jeden Freitag über den Sommer hinweg gibt es in der Alten Nikolaikirche auf dem Römerberg ein kleines und feines Musikprogramm! Die Konzerte sind kostenlos! Einfach hingehen, das Programm ist bunt. Allerliebst ist es, dort eine Stunde zu verweilen, abzuschalten, sich bespielen zu lassen und anschließend mit guter Laune nochmal an den nahen Main zu gehen, dort ein Bier- oder Weinchen zu trinken und den Sommer zu spüren.

Am 30.06. gibt’s ‚Raindrops & Sunburst’: Anika Hutschreuther spielt Musik für Gitarre solo von Johann-Sebastian Bach, Baden Powell, Andrew York, Carlo Domenico u.a.

Und am 14.07. - ‚Ein Abend mit Händel und Mozart’! Semira Samar (Sopran) und Katja Löffler (Mezzosopran) entführen in die Welt von Georg Friedrich Händel und  Wolfgang Amadeus Mozart. Es gibt bekannte und weniger bekannte Arien und Duette zu hören aus ‚Acis und Galatea’, der ‚Krönungsmesse’ und ‚Xerxes’.

Bis zum 22.09. an jedem Freitag einen Programmpunkt mitten auf dem Römer in der Alten Nikolaikirche! Vorbeischauen lohn sich!

(Foto: Uwe Bachmann)

Freitag, 30.Juni: OF/ OfOfBar

(Andrea)

Ein neuer Treffpunkt, der nicht weniger als einen Beitrag zur Grunderneuerung der Stadt leisten soll. Schreiben die Macher. Schon dick aufgetragen. also mal schauen, ob die OfOfCafebar dem eigenen Anspruch gerecht wird. Heute ab 14 Uhr wird Eröffnung gefeiert, aus diesem Anlass stellt Julia Giebels exklusiv einige ihrer Illustrationen aus. Ludwigstraße 197, bis 21 Uhr. 

Freitag, 30.Juni: OF/ hfg-Rundgang

(Andrea)

Wohin zuerst? Ich glaube, ich beginne mit einem kurzen Rundgang durh die hfg, flitze dann in die afip und versuche einfach rechtzeitig um 22.30 Uhr zur Crossmedianight auf dem Schlossplatz wieder zurück zu sein...Vorausgesetzt, das Wetter hält, ich hoffe das Beste. Sonst macht auch die schönste Openair-Veranstaltung keinen Spaß. Aber bisher ist es immer nochmal gut gegangen, warum also nicht auch 2017....hfg Rundgang bis 2.Juli. www.hfg-offenbach.de/de/calendar/20-hfg-rundgang-1

Freitag, 30.Juni: OF/ Offtopia I

(Andrea)

Ich weiß nicht, wie und wann Lutz immer noch solche Sachen organisiert und checkt, aber anlässlich des sechsten afip-Geburtstags lässt er es wieder krachen. Und weil wir im September einen neuen OB wählen, gibt es heute eine gute Gelegenheit, die Kandidaten besser kennen zu lernen. Und anderem. Vorher stellt Kai Schmidt gemeinsam mit Marina Kampka, und Paola Wechs Ideen für den Offenbacher Hauptbahnhof vor. Ab 20:30 Uhr dann Das Offenbacher Kanzler-Duell, OB Battle deluxe mit Helge Herget – Piraten, Peter Schneider – Grüne, Dr. Felix Schwenke – SPD, Christin Thüne – Afd, Musin Senol – FNO, Elke Kreiss – Die Linke, …Im Anschluss, ca. 21:30 Uhr "Europa – eine gelebte Utopie Vortrag zur pulse of europe Bewegung, Julia Moniri, pulse of europe. Dann ab 22 Uhr Musik, Tanz & Bar. Den ganzen Abend: Ausstellung "Zukunftsprojekte", Visionäre Lichtinstallation, Sascha Strohmeier, Live Kunstinstallation, Richard Williams Internet of animals, Installation, Free Universität Frankfurt (FUFF), Tiny-Topia-Talks Verköstigungen:Vegane Köstlichkeiten von Ewelina. afip am Goetheplatz, ab 19 Uhr

Freitag 30. Juni + Samstag 1. Juli: OF/ Mainmusikweltfestival

(Andrea)

So abgedroschen der Satz „Orient meets Okzident“ auch klingen mag, für das Festival trifft er hundertprozentig zu. Sehr ambitioniert, was der Verein Su Arts zusammenstellt und nach einem OpenAir-Konzert im Innenhof des Büsingpalais und einem indoorkonzert in der Alten Schlosserei, machen die Veranstalter in diesem Jahr kurzerhand zwei Konzertabend, eben einmal in- und einmal outdoor und dazu noch einen dritten Tag mit einem Workshopprogramm. Bevor es in die Sommerferien geht, stimmen wir uns schon mal richtig ein, auf Spanien mit seinen Flamencotänzen und -liedern, Portugal mit seinem Fado, Syrien mit seiner arabischen Musik, deutsche Volkslieder der Gruppe „Grenzgänger“, die Türkei mit dem „Anatolian Quartett“ und Israel mit dem weltberühmten Klarinettisten Giora Feidman vertreten sein - allesamt hoch geschätzte Meister ihres Fachs. Schade, dass ich nicht überall hinfahren kann, heute bin ich in der afip, aber morgen will ich auf jeden Fall mal hin...http://mainweltmusikfestival.de/

Freitag, 30. Juni: OF/ Parkside Studio mal anders

(Andrea)

Heute mal was ganz anderes in den Parkside Studios! Reiner Conrad von der Allessa GmbH stellt sein neues Buch vor: 'Das Oehlerwerk in Offenbach' Ein Beitrag zum 175jährigen Bestehen des Chemie-Standortes Offenbach am Main, 1842 gründete Ernst Sell eine Teerdestillation auf dem heutigen Clariant-Gelände. Als 'Bonbon' zeigt er einen DokuFilm von 1948 über den Wiederaufbau des damaligen Naphtol-Geländes, kurz vor der Umbenenung in Farbwerke Hoechst. Beginn schon um 18:30h, die kleine Bar ist geöffnet. Parksidestudios in der Friedhofstraße. 

Samstag 01. Juli: Festival-Kunst und Feiern

(Petra)

Digitale Kunst lockt schon seit Montag mit dem NODE Festival unter dem schönen Titel „Designing Hope“ im Mousonturm – mich leider nicht, weil ich arbeiten muss. Aber zum Abschluss schaffe ich es vielleicht: Heute bitten die Cellistin und Performerin Lucy Railton und der britische Elektronik-Pionier Peter Zinovieff zum Konzert. Zinovieff ist Mitentwickler des legendären EMS VCS3 Synthesizer, den namhafte Künstler*innen wie Pink Floyd, King Crimson, Led Zepplin aber auch Aphex Twin, Kraftwerk oder Portishead in ihrer Musik benutzen. Paula Temple (GB) und Jem the Misfit (AU) runden die Nacht mit einer Sound und Licht-Performance ab. Bekannt durch ihre experimentellen Live-Technosets und Kooperationen mit Peaches, The Prodigy und The Knife, überzeugt Temple auch durch ihr Engagement: sie unterrichtet Kinder und Jugendliche aus sozialen Randgruppen und setzt sich als aktive Feministin für mehr Visibilität von Frauen und Queer-Culture in der elektronischen Musik ein. Außerdem ist auch noch die Designing Hope-Ausstellung geöffnet. Uuuund: Beim Hans im Yachtklub wird dann ab 22 Uhr weitergefeiert.


NODE 17, Closing, Mousonturm, Uhrzeit: 20 Uhr, Tickets: 29 / 19 Euro

Samstag 1. + Sonntag 2. Juli: Betulia Liberata – Wolfgang Amadeus Mozart

(Martin)

Wurde in diesem Newsletter schon jemals eine Oper empfohlen? Wolltet ihr immer schon in die Oper, habt dies aber aus verschiedenen Gründen nicht getan?

Dann geht in Betulia Liberata!

Keine Spur langweilig, nur 1.40h lang, ohne komplizierte Handlung, eigentlich Kino, aber live gesungen und gespielt! Unbedingt geeignet für Einsteiger*innen ebenso wie Wiederholungstäter*innen.

Betulia Liberata ist nicht wirklich eine Oper, es ist ein Oratorium – also ein musikalisches Werk, für das keine Bühnendarstellung vorgesehen ist. Die Oper Frankfurt spielt es dennoch als ‚Oper’, hat die Rezitative, in denen eigentlich die Handlung erzählt wird, gestrichen und bebildert mit unterschiedlichen Situationen den so übrig gebliebenen Mozart. Dass dieser Amadeus ein Wunderkind war, wird schon daran deutlich, dass er Betulia Liberata in einem Alter geschrieben hat, als unsereins noch mit Clerasil-Hautklärer beschäftigt war: 15!

In das Bockenheimer Depot hat die Bühenenbildnerin Franziska Bornkamm für Betulia Liberata einen dreischiffigen Kirchenraum mit Kirchenbänken gebaut. Das Publikum sitzt so, dass es den eigentlichen Ein- bzw. Ausgang im Blick hat. Die Tore gehen während der Vorstellung manchmal auf, die Musik spielt weiter und es ist allerliebst aus dem Innenraum heraus Zeug*in davon zu werden, wie zufällig vorbei laufende Passanten, Radfahrer, Hunde im Grunde in das Bühnengeschehen integriert werden. Ähnlich zufällig ist dieser Opernabend gebaut, es ist ein Kaleidoskop an Situationen, die eben so in einer Kirche passieren könnten: ein wenig besuchter Gottesdienst endet und die Besucher verlassen den Kirchenraum, eine Mutter beweint den Sarg ihres verstorbenen Kindes, eine Frau trennt sich von ihrer Familie, ein Priester schickt Kämpfer in den Kreuzzug, eine Sterbende geht voll Zuversicht in den Tod, Spurensicherung in der Kirche, Touristen schauen sich um - noch vieles mehr  - und am Ende kommen Investoren in einer Limousine angefahren und kaufen die Kirche.

Chor und Sänger*innen sind vorzüglich und sehr zu rühmen, das Orchester spielt auf historischen Instrumenten phänomenalen Mozart (!!!15 Jahre war der alt!!!), Schauspieler und Solisten sind in der Darstellung großartig, es ist zu merken, dass ein Schauspiel-Regisseur (Jan Philipp Gloger) am Werk war. Es ist ein Abend mit Humor, es geht um Liebe, Hoffnung, Verzeihen, Bitten, um Zukunft und Vergangenheit. Im Grunde ist dieser Opernabend ein Assoziationsangebot und eine Einladung zum Beobachten und Deuten. Das Verweilen macht Spaß, ist kurzweilig und in der Kombination von Spiel und Musik eine Erfüllung!

Weg mit allen Vorurteilen (falls es welche gibt), ab in die Oper, hin in’s Bockenheimer Depot zu der fast nie gespielten aber unbedingt sehens- und hörenswerten Betulia LIberata!

Nur noch am Samstag, 1.07. und Sonntag 2.07. jeweils um 19.30h im Bockenheimer Depot.

(Foto: Barbara Aumüller)

1.Juli: OF / Augen- und Ohrenbad

(Andrea)

Ich hoffe und bete, dass der Wetterbericht irrt. Aber sicherheitshalber haben Stefan X und Silberfisch schon einen kuscheligen überdachten Bereich geschaffen, so dass Wetter keine Ausrede ist. Wer sich durchringt, den erwarten beeindruckende Lichtinstallationen, bezaubernde Klänge, Natur, Performances, eine laue Sommernacht am See. Wem das jetzt zuviel Assoziationskette war: Projektionskünstler Silberfisch und DJ Stefan Kreuzer verbinden visuelle Installationen mit kuscheliger Musik. Ab 21.00 Uhr - open end Location: Garten der Artificial Family e.V., Rabenlohweg 5, 63165 Mühlheim am Main Visuals: Silberfisch Sound: Suse, Double D, Maya, Stefan X feat. James Lindemann (Bass) Performance: Nachtfunke, Feuer & Farbe Eintritt: 8 Euro. bit.ly/2s14FDU

Samstag, 1. Juni: OF/ Offtopia II

(Andrea)

Hurra, es ist ein Toaster! Häh? Der heutige afip-Geburtstagstag beginnt um 11 Uhr mit einem Vortrag über Familienzuwachs der anderen Art und unsere zukünftige Beziehung zu Maschinen (Prof. Andrea Krajewski, Hochschule Darmstadt),im Anschluss: Roboter-Regeln Workshop, es folgen Vorträge und Diskussionen, Workshops, Konzerte, es gibt leckere vegane Kost,Ausstellung und und und. 2192 in Worten Zweitausendeinhundertzeiudneunzig Tage wollen schließlich gebührend gefeiert werden. Das ganze Programm findet ihr hier www.afip-hessen.de/offtopia/ und ich bin mir wirklich sicher, dass da für jeden etwas dabei ist. 

Literaturtipp für den Sommer!

(Martin)

‚Ein wenig Leben’ von Hanya Yanagihara

Ich habe diesen Roman bereits im Vorfeld der Osterferien empfohlen; da es das mit Abstand ungewöhnlichste und beste Buch seit einiger Zeit ist, sei es euch hier noch einmal für die sommerlichen Urlaubstage an’s Herz gelegt!

Ist Literatur in der Lage ein Leben zu verändern? Schwierig zu sagen.
Können Bücher den Blick auf das eigene Leben wandeln? Ein entschiedenes: Ja - und ‚Ein wenig Leben’ von Hanya Yanagihara im Besonderen!

Das Älterwerden und die Jahre gelebten Lebens bringen es mit sich, dass die Anfänge und ‚ersten Male’ irgendwie nachlassen. Insofern ist ‚Ein wenig Leben’ ein Geschenk, denn – auch wenn ich Vielbuchleser bin  - einen solchen Roman habe ich noch nicht gelesen und dergleichen Einblicke in menschliches Leben durch Literatur noch nie erlebt. Es ist doppelt krass, was Hanya Yanagihara beschreibt und ebenso, was mit einem selbst beim Lesen geschieht. Fast ist ‚Ein wenig Leben’ wie mehrere Staffeln der Lieblings-Serie in Buchform, schon ganz schnell kann man nicht mehr davon ablassen und aufhören ist nicht möglich.

Der Roman besitzt Umhaupotential. Es geht um vier Männer und deren jahrzehntelange Freundschaft: die Namen Jude, Willem, J.B. und Malcom wird man in dieser Kombination nie mehr vergessen (ich habe mittlerweile ein T-Shirt mit den vier Namen) hat man die knapp tausend Seiten hinter sich, ist traurig darüber und gleichwohl erfüllt, war doch zu ahnen, dass es so enden wird.
Wohl nur mit dem Wort ‚Sogwirkung’ lässt sich beschreiben, wie dieser Roman Fahrt in Handlung und Faszination aufnimmt. Es geht um menschliches Leiden, um Freundschaft, um Kompromisse, die man kaum zu denken wagt; es geht darum, was im Leben alles auszuhalten ist, um Erfolg, um Niederlagen, um menschliche Wärme, die einem die Tränen in die Augen treibt. Es geht um Lebensgeheimnisse und die große Frage, wie ehrlich man miteinander sein kann oder muss, um das große Leben gemeinsam teilen zu können. Oder ist es vielleicht das ‚kleine Leben’, was eine eigentlich große Erfüllung verspricht. Es geht um Wut, Ohnmacht, Mitleid, Verzweiflung und letztlich und tatsächlich: um die Suche nach Lebensglück. All diese Fragen stellen sich in der Handlung der Hauptfigur Jude und damit auch uns als Leser*innen. Und dieser Jude ist einem manchmal mächtig fern und tritt einem gleichwohl doch so nah; eben so, wie’s einem manchmal mit sich selbst im Leben und mit anderen geht.
Das Cover – schaut euch diesen Mann an – ist das schmerz- und peinvoll? Oder scheint er voll Glück und Genuss im Moment angekommen? Schon da geht’s vor dem Lesen los. Und mit etlichen Freund*innen war ich uneinig in der Einschätzung. Der Fotograf heißt Peter Hujar und tatsächlich stammt das Foto aus einer Reihe: Orgasmic Man...
"’Ein wenig Leben’ von Hanya Yanagihara zwingt den Leser zur Teilnahme an einem Exzess der Gefühle. Diesen Roman aus der Hand zu legen, ist so schwierig, wie ihn zu ertragen“ sagte Ursula März im Deutschlandfunk. Sie hat recht und genau so ist’s mir ergangen.
‚Ein wenig Leben’ ist ein unbeschreibliches Buch, alles was man verrät ist ein Zuviel und gleichsam ein Zuwenig. Meine Empfehlung lautet einfach: Lesen und sich hingeben!

Montag, 3. Juli: OF/ Goethe Lectures

(Andrea)

So Gott will, ist Lili mit den Pfadfindern unterwegs. Dann kann ich die nächsten tage nach Herzenslust schwofen gehen. Heute fange ich mit einem Vortrag an: Donald Trump erregt seit seiner Amtseinführung die Gemüter. Einen anderen Zugang zum amtierenden amerikanischen Präsidenten könnte der Vortrag von Dr. Stefan Kroll im Rahmen der „Goethe Lectures Offenbach“ schaffen: „Unpredictability and Fairness: Trumps Grundbegriffe der internationalen Politik.“ Kroll ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Internationale Organisationen am Exzellenzcluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt.  In seinem Vortrag wird sich Dr. Kroll folgender Themenstellung widmen: Die internationale Politik der Vereinigten Staaten unter Donald Trump ist schwer einzuordnen. Gängige Theorien der internationalen Beziehungen und des internationalen Rechts scheinen das Phänomen Trump in seiner Impulsivität und bisweilen auch Widersprüchlichkeit nur in Teilen beschreiben zu können. Der Vortrag unternimmt daher den Versuch, die internationale Politik Trumps ausgehend von ihren eigenen Begrifflichkeiten zu verstehen. Bereits im Wahlkampf forderte Trump, die Vereinigten Staaten müssten unberechenbar sein, um ihre internationalen Interessen erfolgreicher umsetzen zu können. Zuletzt verwendete Trump häufig den Begriff der Fairness, um seine Erwartungen an internationale Kooperationen zu beschreiben. Der Vortrag verwendet aktuelle Beispiele der amerikanischen Sicherheits-, Klima- und Handelspolitik, um hieran nachzuvollziehen, worin Trumps Doktrin der Unberechenbarkeit und Fairness bestehen könnte. 19 Uhr im Klingspor Museum in der Herrnstraße.   

Dienstag, 4.Juli: OF/ Die andere Stadt

(Andrea)

Klar, wer mal in Bangkok, New York oder Mexico City war, empfindet Frankfurt, Offenbach als tiefste Provinz. Haben wir es schön beschaulich hier! Aber es wird nicht so bleiben, der Zuzug in Städte hält an. "Nach einer Prognose der hessischen Landesregierung müssen alleine für den Regionalverband der Metropolregion Frankfurt-Rhein-Main bis 2030 mehr als 180 000 zusätzliche Wohnungen gebaut werden. Diese Aufgabe kann nicht alleine von der Stadt Frankfurt gestemmt werden, sondern ist Aufgabe der gesamten Region. Was das für eine Stadt wie Offenbach bedeutet, werden Oberbürgermeister Horst Schneider, der ehemalige Stadtbaurat Olaf Cunitz, der am Masterplan Offenbach beteiligte Stadtplaner Stefan Kornmann (Albert Speer & Partner) und der Stadtverordnete Oliver Stirböck unter der Moderation des ZDF-Journalisten Rafael Bujotzek bei unserem Offenbach-Talk auf dem gelben Sofa in den Parkside Studios erörtern. Wie wird die Stadt ihr Gesicht verändern? Muss sie sich in ihrem Kern verdichten? Sind Wohnhochhäuser noch zeitgemäß? Sollten große Wohngebiete am Stück entwickelt werden? Sollte sie neues Bauland in den Stadtteilen ausweisen? Fehlen auch Einfamilienhäuser? Wie kann Mobilität gewährleistet werden? Sind ökologische Mustersiedlungen denkbar? Wir laden Sie herzlich ein, Studiogäste bei diesem hochkarätigen Talk zu sein!

Anmeldung auf https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/45ru1

19 Uhr Parksidestudios, Friedhofstraße 59

Donnerstag 06. Juli: Eröffnung Freiluftkino Frankfurt

(Daniela)

Ich ärgere mich natürlich sehr, dass ich heute beim Eröffnungsfest nicht dabei sein kann... Ich hoffe ihr habt gutes Wetter und einen tollen Abend:

Eröffnungsfest mit Musik, Grill, Cocktails, Galettes & Captain Fantastic.

Captain Fantastic
Der hochgebildete Ben lebt aus Überzeugung mit seinen sechs Kindern in der Einsamkeit der Berge im Nordwesten Amerikas. Er unterrichtet sie selbst und bringt ihnen nicht nur ein überdurchschnittliches Wissen bei, sondern auch wie man jagt und in der Wildnis überlebt. Als seine Frau stirbt, ist er gezwungen mitsamt der Sprösslinge seine selbst geschaffene Aussteigeridylle zu verlassen und der realen Welt entgegenzutreten. In ihrem alten, klapprigen Bus macht sich die Familie auf den Weg quer durch die USA zur Beerdigung, die bei den Großeltern stattfinden soll. Ihre Reise ist voller komischer wie dramatischer Momente, die Bens Freiheitsideale und seine Vorstellungen von Erziehung nachhaltig infrage stellen.
Matt Ross; USA 2016, 120 Min., FSK: 12, OmU

Beginn: Einlass ab 19 Uhr, Filmbeginn bei Dunkelheit
Tickets: Eintritt 9 Euro. Kein Vorverkauf, Abendkasse ab 19 Uhr. Keine Reservierungen, Ermäßigungen oder Zuschläge. Bei starkem Regen fällt die Vorstellung aus. – Sie würde dann ggf. zeitnah nachgeholt.
Gastro: Es gibt Musik, leckeres Essen und Getränke.
Location: Große Gallusstraße 10-14, auf dem Projektareal FOUR im Herzen der Innenstadt – im Innenhof des ehemaligen Deutsche-Bank-Areals.

Aktuelle Informationen auf: www.freiluftkinofrankfurt.de

Donnerstag 06. Juli: Ouzo Bazooka

(Daniela)

Wäre ich also nicht in Frankreich, wäre ich bei Daniel und wäre ich nicht dort wäre ich bei Jean im Bett... Also im BETT CLUB. (Frank... ich finde den Clubnamen immer noch doof. :-))

Ich klaue schon wieder komplett bei Jean (siehe Wochenend-Tipp), der schreibt:

"Es muss so 2004 gewesen sein, dass die Tel Aviver Band Boom Pam das erste Mal in Frankfurt gespielt hat. Hinter der israelischen Psychedelic Rock Band Ouzo Bazooka aus Tel Aviv steckt kein geringerer als einer meiner Lieblingsgitarristen Uri Brauner Kinrot, der eben mit seiner Band Boom Pam für Furore sorgte, die zur Zeit mit der legendären, türkischen Agit-Folk-Sängerin Selda Bagcan zusammenarbeitet. Er spielte, tourte mit und brachte seinen Sound bei großen Namen wie Balkan Beat Box, Shantel, New York’s Punk Helden Firewater und der mezedonisch-romani Brass Band Koani Orkestar ein und auch in den viel beachteten Youtube-Mash-Ups von KUTIMAN spielt er eine zentrale Rolle. Mit so viel Vorschusslorbeeren im Gepäck spielten Ouzo Bazooka schon vor Release ihres ersten Albums auf renommierten Festivals wie Roskilde, Glastonbury, Exit, Womex, Olinkan, SXSW, Sines und dem Global Fest, auf dem Reeperbahn Festival und als Support für The Pixies und The Hives. Ouzo Bazooka zeichnen sich besonders durch ihren exotischen mediterranen Sound aus, einem schwindelerregenden Mix aus Ost und West. Ihr selbstbetiteltes Debut Album beinhaltet 13 meisterhaft handgemachte Hits, welche den Zuhörer in einen trunkenen Mittleren Osten führen, in eine einzige Ouzo getränkte Tanzparty. ‘Simoom’ (ein starker, staubiger Wind, der in der Sahara, Israel, Jordanien, Syrien und den Wüsten der arabischen Halbinsel bläst) ist der ersehnte Nachfolger zum selbstbetitelten Debütalbum. Wieder greift die Band auf die bewährte Mischung aus Surf-, Stoner-, Psych- und Garageelementen zurück und erweitert diese mit einer orientalischen Note. Das Ergebnis ist ein einzigartig klingender Middle Eastern Psychedelic Rock, der so stark und staubig ist, wie der namensgebende Wüstenwind."

Ouzo Bazooka, support:Jean Trouillet (mit passenden Platten)
The Iascope (Progressive Psychedelic Heavy Blues Rock aus Darmstadt)
Das Bett, Schmidtstr.12, 60326 Frankfurt
D0. 6.07.2017, 20:30 Uhr

6.-9. Juli: 1. Offenbacher Seefestspiele

(Daniela)

Ach wie schade, aber wenn die 1. Offenbacher Seefestspiele stattfinden bin ich in Le Gurp... Dabei hört sich das echt klasse an, was der mousonturm in der Nachbarstadt veranstaltet!

"Ein großer Pool entsteht momentan im Hof der Kressmannhalle. Verantwortlich dafür ist das Offenbacher Künstlerkollektiv YRD.Works, das diesen Pool mit 180.000 Litern Wasser am 2. Juli (ab 14 Uhr, Pre-Opening, Eintritt frei) fluten wird. Dieser Hybrid aus Wasserbecken, begehbarer Skulptur und Bühne wird während der Seefestspiele an jedem Tag mit einer anderen performativen Aktion bespielt. Künstlerische Komplizen sind dabei das Musik-Duo Les Trucs – bekannt für Experimente mit elektronischen Gerätschaften – und das Kollektiv contact Gonzo, das mit seinen halsbrecherisch-verspielten Performances die Kunstwelt von New York bis Tokio erobert hat. Gemeinsam decken sie das phantastische Potential auf, das unter dem Pflaster des Offenbacher Hafens schlummert.

Weitere Infos zum Programm und den Uhrzeiten gibt es unter: www.seefestspiele.yrd.works
 
1. Offenbacher Seefestspiele (6.-9.7.) von und mit: contact Gonzo, Les Trucs & YRD.Works, Festivalpass nur 14 Euro, Eintritt für Tag 1, 2 & 4 je 7 Euro

Freitag 7. - Sonntag 9. Juli: 12. Afrikanisches Kulturfest

(Daniela)

Jean Troulliet ist ein großer Liebhaber und vor allem ein sehr guter Kenner der Weltmusik. Solltet ihr seinen Musiknewsletter noch nicht kennen empfehle ich Euch einen Besuch auf seiner Webseite http://www.weltbeat.net/

Heute bin ich so frei und klaue mal eine Ankündigung von ihm:

"Ich hatte euch ja schon ein paar Mal gebeten, dieses Datum fett im Kalender zu notieren. Es ist ein Großereignis, wie wir es schon lange nicht mehr in Frankfurt hatten: Hochkarätige Stars der afrikanischen Musik und des Reggae (Luciano begleitet von Mafia & Fluxy!!!) kommen, es gibt ein Kinderprogramm, der Kultur der Soundsystems ist ein eigenes Zelt gewidmet, natürlich gibt es afrikanisches Essen und last but not least Vorträge und Diskussionen. Es lohnt schon fast, gleich mit dem Zelt zu kommen und alle Tage von früh bis spät dort zu verbringen. Für die Kids gibt es das Spielmobil und eine Soccerarena.

Große Freude natürlich, dass Youssou N’Dour mal wieder unsere Stadt besucht. Das erste Mal war es im Mai 1984 (Immerhin war es das erste Popkonzert im funkelnagelneuen Saalbau Bornheim!). Zur Vorbereitung dieses Konzerts fuhren der Pionier des Vertriebes afrikanischer Musik Günter Gretz und ich im Dezember 1983 nach Paris. Diese Geschichte erzähle ich im Buch WeltBeat (1989:  Youssou N’Dour – die Goldkehle aus Dakar. Ebenso großartig, dass die Grande Dame des Wassoulou-Gesangs aus Mali Oumou Sangaré zum allerersten Mal nach Frankfurt kommt." Jean Troulliet

12. Afrikanisches Kulturfest, Rebstockpark Frankfurt, 7.-9.07.217
Eintritt: Kinder bis 12 frei, darüber Spende ab 5 Euro
Das Programm: http://www.afrikanisches-kulturfest.de/programm/programm-uebersicht/

Am Freitag und Samstag geht die Party ab 23 Uhr weiter:
Club DAS BETT – Schmidtstr.12, 60326 Frankfurt

Freitag 07.- Sonntag 09. Juli: Kunstaktion, kritisch

(Petra)

Es ist ja die tollste Zeit des Jahres: Festivals, Open Air-Leben, Freibad, im Yachtklub chillen. Wenn Ihr Euch einmal abseits der ausgetretenen Pfade bewegen wollt, geht doch ins Gallus bzw. ins nagelneu-reißbrett-schicke Europaviertel. Das für viel Gesprächsstoff und einige Kritik sorgt. Das Kollektiv tausend||eins setzt hier mit seiner Aktion „Wellwellness“ an: „Das Europaviertel ist der Wellnessbereich von Frankfurt“, so ihre Analyse. Das Neubauviertel in zentraler Lage fügt sich in die Reihe eigenschaftsloser Städte, die überall auf der Welt zu finden sein könnten. Optimistisch-funktional und hochwertig. Alles ist hier Zukunft, alles ist Potential. Für Menschen, die Wellness lieben, ist das Europaviertel optimal. Auf der Brache des Güterbahnhofs entsteht eine Blase, die noch nicht viel mit den angrenzenden Wohngebieten zu tun hat. Ein Stadtteil in grau und grün, der Freizeit ausstrahlt und Work-Life-Balance anbietet. Doch für welchen Menschen ist das Europaviertel denn konzipiert? Ein Rendezvous der aufgeräumten Fassaden des Viertels mit dem Imperativ einer ausladenden Wellness-Kultur: Take care of yourself! Hört sich experimentell an.

Wellwellness, tausend||eins, Europaviertel (Treffpunkt: Bushaltestelle Den Haager Straße auf der Europaallee), Uhrzeiten:  Fr.. 7.7. 20h, Sa. 8.7. 15h, Sa. 8.7. 20h, So. 9.7. 15h, So. 9.7. 20h, Tickets: 5 Euro (+ Preis eines VGF-Kurzstreckentickets), die Zahl der Teilnehmer*innen ist auf jeweils 15 begrenzt, verbindliche Anmeldung unter: 1001frankfurt@gmail.com

Freitag, 7.Juli: OF/Hafenkino

(Andrea)

"Ein Dorf sieht schwarz" will ich mir ohnehin unbedingt anschauen. Erzählt wird die Geschichte des kongolesischen Arztes Seyolo Zantoko, der mit seiner Familie nach Frankreich kommt, um ein Stellenangebot in dem kleinen Dorf Marly-Gomont im Norden Frankreichs anzunehmen und einen Neuanfang in einem fremden Land zu wagen. Dort hofft die Familie ein europäisches Großstadtleben wie aus dem Bilderbuch vorzufinden, doch die Realität ist weit weniger glamourös: die Einwohner des Dorfes haben noch nie zuvor einen Menschen aus Afrika gesehen und sind anfangs wenig begeistert von ihrem neuen Arzt. Ganz im Gegenteil tun sie sogar ihr Bestes, um den Neuankömmlingen das Leben schwer zu machen. Doch so leicht lassen sich Seyolo, seine Frau Anne, ihr Sohn Kamini sowie Tochter Sivi nicht unterkriegen…http://www.ein-dorf-sieht-schwarz.de Bei gutem Wetter auf der Leinwand am Fluss, ansonsten in der Halle. Filmbeginn bei ausreichender Dunkelheit, im Juli zwischen 21.15 und 21.35 Uhr - das gilt auch für Vorführungen, die wegen schlechtem Wetter in die Halle verlegt werden. Es lohnt sich, hungrig zu kommen: es gibt köstliches Essen vom ZAN Verein zur Förderung der Rechte afghanischer Frauen. Scharf und mild, vegetarisch und fleischlich! Von 19 bis 21 Uhr.

Samstag 08. Juli: Freiluftkino Frankfurt: LA LA LAND

(Daniela)

Ich stand schon immer auf Tanzfilme und Ryan Gosling ist einfach zum dahinschmelzen.

"And the Oscar goes to...
Nun, es ist angemessen, dass „Moonlight“ dann doch noch triumphierte. Und dennoch: Selten ist eine Hommage an Hollywood, Schauspiel und Musical derart leichtfüßig geglückt. Ein virtuoser, überschäumender, perfekter Film, wenn man so will. Wäre da nicht eine winzige Kleinigkeit: Ausgerechnet unser aller Liebling Ryan Gosling gelingt es irritierenderweise nicht, mit und neben Emma Stone ebenbürtig zu agieren. „La La Land“ hätte mit zwei umwerfenden Darstellern bestimmt das Zeug zu einem jener Klassiker gehabt, die er verehrt, zitiert, groß aufleben lässt. So aber ist er vielleicht dann „nur“ eine sehr unterhaltsame Reflektion über das Träumen und Scheitern geworden – über Kino als Ort gemeinsamen Erlebens. Viel mehr geht im Grunde ja irgendwie auch nicht!"

Damien Chazelle; USA 2016, 128 Min., FSK: 10, OmU

Beginn: Einlass ab 19 Uhr, Filmbeginn bei Dunkelheit
Tickets: Eintritt 9 Euro. Kein Vorverkauf, Abendkasse ab 19 Uhr. Keine Reservierungen, Ermäßigungen oder Zuschläge. Bei starkem Regen fällt die Vorstellung aus. – Sie würde dann ggf. zeitnah nachgeholt.
Gastro: Es gibt Musik, leckeres Essen und Getränke.
Location: Große Gallusstraße 10-14, auf dem Projektareal FOUR im Herzen der Innenstadt – im Innenhof des ehemaligen Deutsche-Bank-Areals.

Aktuelle Informationen auf: www.freiluftkinofrankfurt.de

Donnerstag 13. Juli: Freiluftkino Frankfurt: GET OUT

(Daniela)

Wenn Daniel sagt es sei der beste Film des Jahres, dann muss man den sehen und ein FSK ab 16 ist genau das richtige Lockmittel für einen 14 jährigen.... aber wir sind noch auf der Autobahn...

"Der beste Film des Jahres. Weil überraschend, witzig, bitterböse, klug. „Get Out“ ist natürlich kein waschechter Horrorfilm, auch wenn er mit und in diesem Gewand zuweilen spielt. Viel eher gelingt Regisseur Jordan Peele eine äußerst düstere wie erhellende Parabel über Rassismus und aktuelle amerikanische Verhältnisse sowie Tendenzen. Insofern ist „Get Out“ wiederum also doch ein kühner Horrorfilm, ein Schocker zwischen Mystery, Realität und Vorahnung. Was für ein Trip... Get In!
Jordan Peele; USA 2017, 103 Min., FSK: 16, OmU

Beginn: Einlass ab 19 Uhr, Filmbeginn bei Dunkelheit
Tickets: Eintritt 9 Euro. Kein Vorverkauf, Abendkasse ab 19 Uhr. Keine Reservierungen, Ermäßigungen oder Zuschläge. Bei starkem Regen fällt die Vorstellung aus. – Sie würde dann ggf. zeitnah nachgeholt.
Gastro: Es gibt Musik, leckeres Essen und Getränke.
Location: Große Gallusstraße 10-14, auf dem Projektareal FOUR im Herzen der Innenstadt – im Innenhof des ehemaligen Deutsche-Bank-Areals.

Aktuelle Informationen auf: www.freiluftkinofrankfurt.de

Freitag 14.Juli: Eröffnung Stoffel

(Daniela)

Endlich ist es wieder soweit: ES IST WIEDER STOFFEL ZEIT. Heute wird das großartige Festival eröffnet und es geht bis zum 12.8.

Alle werden da sein, egal wie das Wetter sein wird: es wird voll! Alle kommen. Nur eine nicht, die eine!!! doofe Anwohnerin, die dafür gesorgt hat, dass Stoffel nicht durchgehend Musik darbieten kann. Aber das Team rund um Petra Gismann und Michi Herl ist ja Kummer gewohnt und hat kreativ reagiert und schwupps, haben sie neue Veranstaltungsformate gefunden: es wird gemeinsam gesungen und gespielt, aber natürlich gibt es auch Musik und lange Schlangen an der Wursttheke und Bio Eis und Ausdruckstanzmenschen und Rote Eimer die gefüllt werden soll... Ach. Ich freue mich auf Stoffel.

Das ganze Programm findet ihr hier.

Das Wichtigste geklaut von der Webseite von Stoffel:

  • Nördlicher Teil des Günthersburgparks, Eingang Hallgartenstraße oder Weidenbornstraße.
  • Essen & Trinken täglich ab 17 Uhr, bei Kinderprogramm schon ab 15 Uhr.
  • EINTRITT FREI
  • Telefonische Infos: 069/256 277 44
  • BITTE KOMMEN SIE NICHT MIT DEM PKW, die wenigen Parkplätze sollten den Anwohnern vorbehalten werden. So erscheinen Sie doch bitte zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlich mit der Tram 12, Haltestelle Günthersburgpark, oder der U 4, Station Bornheim Mitte.
  • Bei so gut wie jedem Wetter.
  • Möglich ist der STOFFEL durch unsere Partner und Sponsoren, durch unser entzückendes Personal, durch die Künstlerinnen und Künstler – und durch Sie, denn Sie dürfen gerne Ihre freinwilligen Eintritt entrichten.
  • Werfen Sie im Park unserem entzückenden Personal etwas in den Eimer, oder überweisen Sie auf DE13 5105 0015 0143 0686 33. Kontoinhaber: Stalburg Theater, Stichwort: STOFFEL. Ab 100 € gibt’s eine Spendenquittung.
Freitag. 14. Juli: Freiluftkino Frankfurt: Nocturnal Animals

(Daniela)

Heute ist Familienzusammenführung... ich bin jetzt schon bervös, daher kann ich auch nicht "Nocturnal Animals" sehen..

"Eines Tages erhält Susan Post von ihrem Exmann Edward, von dem sie seit zwanzig Jahren nichts mehr gehört hat. Als sie ihn verlassen hatte, war er ein aufstrebender Schriftsteller mit großen Plänen. Nun hat er ihr ein Manuskript mit dem Titel "Nocturnal Animals" geschickt, über das er ihre Meinung einholen will. In der Geschichte geht es um den Mathematikprofessor Tony Hastings, dessen Frau und Tochter während eines gemeinsamen Urlaubs entführt und getötet werden. Susan gerät in den Sog des Romans und als sich die Geschichten immer stärker verflechten, blickt Susan auf ihre erste Ehe und einige dunkle Wahrheiten über sich selbst zurück.
Tom Ford; USA 2016, 117 Min., FSK: 16, OmU

Beginn: Einlass ab 19 Uhr, Filmbeginn bei Dunkelheit
Tickets: Eintritt 9 Euro. Kein Vorverkauf, Abendkasse ab 19 Uhr. Keine Reservierungen, Ermäßigungen oder Zuschläge. Bei starkem Regen fällt die Vorstellung aus. – Sie würde dann ggf. zeitnah nachgeholt.
Gastro: Es gibt Musik, leckeres Essen und Getränke.
Location: Große Gallusstraße 10-14, auf dem Projektareal FOUR im Herzen der Innenstadt – im Innenhof des ehemaligen Deutsche-Bank-Areals.

Aktuelle Informationen auf: www.freiluftkinofrankfurt.de

Freitag 14.- Sonntag 16. Juli: CSD

(Daniela)

Wenn alles gut läuft, kommen wir heute zurück und ich werde das Wochenende auf dem CSD verbringen. Vielleicht nicht das ganze, aber ein paar Stunden bestimmt, denn auf dem CSD kann man richtig gut feiern. Und am Stand der Grünen in der Großen Friedberger kann man sich wieder Glitzertattoos auf den Körper sprühen lassen. Das mach ich wieder.

Am Samstag findet ab 12:00 Uhr die Demo statt. Auch wenn dann die EHE FÜR ALLE vielleicht beschlossene Sache ist, so gibt es noch genügend Themen, für das man auf die Straße gehen kann.

Freitag bis Sonntag, 14.bis 16.Juli: Mühlhelm/ 25. Steinbruchfestival

(Andrea)

FÜNFUNDZWANZIGSTES Steinbruchfestival in Mühlheim 14. bis 16. Juli
Ein Vierteljahrhundert? Ist das möglich? Wo wir uns doch gerade noch im Augenwald bei Mühlheimer Gewächsen wie MOXX getroffen haben. Klingt wie eine Ewigkeit und ist doch sehr präsent. Der Umzug des Festivals in den Steinbruch, erst auf den großen Grillplatz und dann auf das Vereinsgelände nebendran. Ambitioniert und programmatisch die Musikauswahl, immer eine Mischung bei der für jeden etwas dabei war und ist. Da bleiben sich die Arties auch bei der 25. Ausgabe treu. Bei der Jubiläumsausgabe unter anderem dabei sind alte Bekannte aus Hamburg, der Fall Böse, die schon jedes Mal die Hütte gerockt haben. Auch Samavayo aus Berlin waren schon mal da, aber wichtiger sind die regionalen Bands wie bspw. Tim Ahmed, Banjoory, …Das Programm ist wirklich fett und weil ich erst später im Juli urlaube, bin ich drei Tage in Mühlheim. www.steinbruchfestival.de  

Samstag, 15.juli: OF/ Dem Irrsinn eine Tür öffnen

(Andrea)

Ich wusste nicht, dass die Tarantella mit ihrem 3/8- oder 6/8-takt eine therapie darstellen sollte: die Musiker kamen ins Haus des Patienten oder auf den Marktplatz und begannen zu spielen; der von der Tarantel gebissene tanzte bis zur völligen Erschöpfung, um das Gift aus dem körper zu treiben. https://de.wikipedia.org/wiki/tarantella. Wild und ausgelassen, vielleicht sogar ekstatisch könnte die erste offenbacher »taranteller — dem irrsinn eine tür öffnen…!« heute ab 14 uhr in der afip werden...Zumindest dürfte sie Sehnsucht nach Italien stillen und allen Daheimgebliebenen eine schöne Auszeit verschaffen, weil die Musiker der »cafe cuore band« solange spielen werden, bis der letzte teller dem irrsinn zum opfer gefallen ist. …ganz verrückt tanzen. der/diejenige die zu letzt auf einem unzerbrochenen teller tanzt gewinnt direkt im anschluß ein 3-gänge-dinner for two mitten auf dem kleinen offenbacher goetheplatz.Anmeldung direkt auf dem goetheplatz offenbach am 15. juli 2017 ab 13:30. bruch & porzellanbeitrag: 5€.

Samstag, 15.Juli: OF/ Konzert

(Andrea)

Ich kenne keine der Bands des heutigen Abends, aber das Reinhören hat mir gefallen. Die erste Band des abends, Bye Beneco, aus dem südafrikanischen Johannesburg mit einem Sound, der eklektizistischer nicht sein könnte. Afrobeats treffen auf Anti-Folk, Glockenspiel auf Viervierteltakt, süßlicher Gesang auf Surf-Rock-Gitarren. Die Amsterdamer Blue Crime spielen eine wilde Mischung aus Indie-Gitarrenrock und Psychedelic. Verspult-psychedelisch und krautrockig klingen aber auch Spill Gold. Das Trio stammt ebenfalls aus Amsterdam – und überzeugt mit mehrstimmigem Gesang und hypnotischem Sound. Eins ist sicher: Dieser Abend dürfte ein intensives Klangerlebnis werden.  Ab 19 Uhr im hafen2.  www.hafen2.net 

Donnerstag 20. Juli: Freiluftkino Frankfurt: PATERSON

(Daniela)

Ich freue mich total, denn das hört sich super an!

"Jim Jarmusch macht einen Film über einen Busfahrer. Gespielt von Adam Driver, umgeben von der Poesie des Alltäglichen. Unspektakulärer erzählt kaum jemand im Kino der Gegenwart. Eindringlicher fängt kaum jemand Schönheit ein. Strange Magic à la Jarmusch eben.... und diesmal (endlich) wieder tiefenentspannt in seiner frühesten, allerschönsten Gala-Form!"
Jim Jarmusch; USA/D/FR 2016, 118 Min., FSK: 0, OmU

Beginn: Einlass ab 19 Uhr, Filmbeginn bei Dunkelheit
Tickets: Eintritt 9 Euro. Kein Vorverkauf, Abendkasse ab 19 Uhr. Keine Reservierungen, Ermäßigungen oder Zuschläge. Bei starkem Regen fällt die Vorstellung aus. – Sie würde dann ggf. zeitnah nachgeholt.
Gastro: Es gibt Musik, leckeres Essen und Getränke.
Location: Große Gallusstraße 10-14, auf dem Projektareal FOUR im Herzen der Innenstadt – im Innenhof des ehemaligen Deutsche-Bank-Areals.

Aktuelle Informationen auf: www.freiluftkinofrankfurt.de

20. Juli: FEIST in Mainz

(Daniela)

Ja, ich glaube ich fahre am 20.07. nach Mainz, denn da spielt Feist und das wird bestimmt sehr schön!

"Die Kanadierin Leslie Feist ist eine Musikerin, wie es derzeit keine zweite gibt. Denn niemandem sonst gelingt es, mit derart unkonventioneller, stets überraschender Musik ebenso kommerziell erfolgreich zu sein und gleichzeitig von der Fachpresse und dem weltweiten Feuilleton zutiefst verehrt zu werden. Von Anfang an geht die mittlerweile 41-jährige Sängerin und Multi-Instrumentalistin unbeirrt ihren ganz eigenen Weg. Sie schuf ebenso große, global erfolgreiche Popsongs wie „1234“ oder „My Moon My Man“, wie es ihr immer wieder gelang, die Welt der Singer-/Songwriter-Musik mit künstlerisch höchst wertvollen, überragend eigenständigen Songs und Alben zu bereichern. Die vielfach Grammy-nominierte und mit insgesamt sechs Juno-Awards ausgezeichnete Künstlerin beherrscht den einzigartigen Spagat, atemberaubend besondere Musik zu einem internationalen Hit zu machen und selbst die größten Clubs der Metropolen auszuverkaufen. Ihr bislang letztes Album „Metals“, 2011 erschienen, schaffte es weltweit in die Top Ten der Charts, darunter in Kanada, den USA und auch in Deutschland. Ihre Konzerte sind mitreißende Ereignisse höchster Musikalität, deren Eindrücken die Zuschauer nicht widerstehen können. Denn Feists Kunst besteht vor allem darin, das Besondere ganz natürlich und gewöhnlich wirken zu lassen. Die Karriere der Tochter eines expressionistischen Künstlers begann im Alter von 15, damals war sie die Frontfrau einer Punkband namens Placebo (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen britischen Band). Es folgten Engagements an der Seite der Sängerin Peaches (mit der sie sich lange eine WG teilte), als Gast-Sängerin und -Komponistin bei dem norwegischen Folk-Duo Kings of Convenience sowie als Gründungs-Mitglied der begeisternd unkonventionellen kanadischen Indie-Band Broken Social Scene. Nach einem ersten inoffiziellen Album erschien 2004 ihr internationales Debütwerk „Let It Die“, das Feist unmittelbar auf der Landkarte der bemerkenswerten Musikerinnen verortete.  „Let It Die“ gewann zwei Juno-Awards und manifestierte Feists Ruf als eine der spannendsten neuen Künstlerinnen in der internationalen Singer-/Songwriter-Oberliga. Mit dem 2007 veröffentlichten Nachfolger „The Reminder“ stieg Feist dann endgültig zu einem weltweit beachteten Star auf, der die seltene Gabe besitzt, signifikant eigene Musik so zu produzieren, dass sie auch Hörer von eher konventioneller Radio-Musik unmittelbar anspricht, ja umbläst. Plattenverkäufe jenseits der Grenze von drei Millionen belegen ihre Qualität, Musik zu kreieren, die kommerziell erfolgreich ist, ohne sich von den üblichen Marktgesetzen jemals korrumpieren zu lassen. Das 2011 erschienene Album „Metals“ belegte dies erneut. Nun erscheint am heutigen Freitag, dem 28. April, nach einer langen Phase öffentlicher Abstinenz mit „Pleasure“ ihr neues Album, das ein weiteres Mal ihre Einzigartigkeit belegt. Eingespielt und produziert mit ihren Langzeit-Kollaborateuren Mocky und Renaud Letang, ist „Pleasure“ ein Album geworden, das sich mit großer Chuzpe ganz auf das Wesentliche reduziert. Inhaltlich eine Suche nach den Grundlagen und Motivationen des Menschen, die ihn dazu bringen, Freude zu empfinden, atmen alle Songs viel Raum und Weite. So verzichtet Feist über weite Strecken fast völlig auf den Einsatz eines Schlagzeugs, oft sind es nur ein paar Handclaps, die einen Song voran treiben. Dieser Ansatz lässt Feists Qualität als herausragende Komponistin umso heller strahlen. Man darf sich also auf Konzerte freuen, die man so schnell nicht vergessen wird – denn Feist live zu erleben, bleibt ein selten einzigartiges Vergnügen."

20.07.2017 Mainz - Zitadelle Open Air
((c) Mary Rozzi)

FESTIVAL SPEZIAL_01

(Daniela)

Norman hat recht: ja, ich würde ihn sehr gerne auf dem Festival treffen. Das klingt verdammt gut, was sie da auf die Beine gestellt haben und wenn ich nicht auf dem Heimsoiel Knyphausen wäre, wäre ich nach Auen gereist.

"In zauberhafter Umgebung des ehemaligen Dreschplatzes schaffen 13 Acts aus drei Ländern einen markanten Klangkosmos, der sich aus Post-Punk, Dream-Pop, Psychedelic-Pop, Indie, Liedermacher, Noise, Blues- und Garage-Rock bis hin zu jazzigen Grooves und elektronischen Strömungen speist. Im künstlerischen Bereich setzt sich ein Filmprojekt der Ruhrakademie (Schwerte) mit Veränderungsprozessen im ländlichen Raum auseinander und eine Ausstellung des internationalen Plakatkunstfestivals „Mut zur Wut“ (Heidelberg) macht den öffentlichen Raum zu einer visuellen Plattform tiefsinniger zeitkritischer Kunst. Weiter nehmen sich Gesprächsrunden relevanten historischen und gegenwärtigen gesellschaftlichen Themen an. Ein komplettes „Auf Anfang!“-Erleben wird natürlich beflügelt, wenn ihr das ganze Wochenende bleibt und unseren heimeligen pittoresk eingebetteten Zeltplatz nutzt.
Musik:
FRIENDS OF GAS (München)
jamhed (Stuttgart)
ANORAQUE (Basel)
Hildegard von Binge Drinking (Würzburg)
Kaptain Kaizen (Rhein-Neckar-Raum)
Mal Zwischendurch (Stuttgart)
Grasshoppers (Bad Kreuznach)
Rockabilly Hellraisers (Meddersheim)
duaba (Heidelberg / Stuttgart)
Bounty Island (Maastricht)
Wolves Like Me (Mannheim)
DaddyDada (Offenbach)
Law of Forms (Offenbach)

Kunst / Workshops
Mut zur Wut (Heidelberg), Filmklasse der Ruhrakademie (Schwerte), kulturweit (Deutsche UNESCO-Kommission)

Informationen und Tickets unter: www.initiative-fm.de

Auf Anfang! Festival für Musik und Kunst, Initiative für Freizeit und Musikkultur e.V., 22& 23. Juli 2017, Auen / Dreschplatz

FESTIVAL SPEZIAL_02

(Daniela)

Im Schloss Geyso hab ich schon übernachtet, aber bisher habe ich es nicht auf das  KLING FESTIVAL nach Mansbach geschafft. Aber dieses Jahr hab ich Zeit und ich fahre hin, denn Reiner und seine Freunde geben sich immer soviel Mühe und alle die ich kenne, die da waren sagen es ist wunderschön bei

k l i n g - mansbach music and arts festival 4.+5.8.2017

"Okay, ja wir machen es wieder!
Regen hin und Regen her, es hat trotz der ganzen Nässe und des wirklich wenig sommerlichen Julis allen Spass gemacht, die da waren. Musikern, Künstlern, Helfern und Publikum. Der Sommer hat sich dieses Jahr nun erst im August bequemt wieder in Mansbach vorbei zu schauen. Deshalb haben wir ihn gebeten auch bei kling 2 Anfang August 2017 mit dabei zu sein.

kling bleibt bei seinem Motto:

Just the best!  Singer-Songwriter, Alternative, Eclectic, Jazz, Pop und Kunst jeder Art

Ein Wochenende mit anspruchsvoller, handgemachter Musik, internationalen Bands, Kunst und nun zum dritten Mal mit der ganz besonderen Location: Der Park des Schloss-Geyso wird zur Bühne und zum Forum für internationale Musiker, Liedermacher und Künstler. Die Konzerte finden auf der Open-Air-Bühne nahe der Schlossmauer und im Gewölbekeller im Inneren des Schlosses statt.
kling 2 findet wieder bei freiem Eintritt gegen Spenden statt, welche wieder zu gleichen Teilen an die Künstler gehen.Es darf wieder gezeltet werden, bitte fragt einfach an per Mail: info@kling-festival.de

Das Programm findet ihr unter: www.kling-festival.de

FESTIVAL SPEZIAL_03

(Martin)

‚Bacharach Das Festival’ ist das kulturelle Event überschrieben, das vom Freitag, 11.08. – Sonntag, 20.08.17 im Oberen Mittelrheintal stattfindet; man könnte auch schlichtweg von ‚Praml-Festspielen’ sprechen.

Schaut ihr euch das gesamte Programm auf der Homepage an: http://www.theater-willypraml.de/theater/programm/bacharach-das-festival/

‚Hermann und Dorothea’ und ‚Novalis HYMNEN AN DIE NACHT’ habe ich als theatralische Highlights schon in vergangener Zeit in den Ausgehtipps empfohlen. Was ich euch nun ganz besonders ans Herz lege ist ein Wiedersehen mit dem großartigen Heine-Projekt des Theaters Willy Praml: ‚Der Rabbi von Bacharach’!

Ehemals im Sommer 2013 u.a. auf der riesigen Frankfurter Straßenkreuzung an der Kurt-Schumacher-Straße, dem Dominikanerkloster, im Bus und an sensationellen Orten aufgeführt, wird das wirklich spektakuläre Theaterprojekt jetzt an den Originalschauplatz an den Rhein verlegt und dort aufgeführt. Mit Heinrich Heine an den Ufern des Rheins -Ein theatraler Parcours durch Raum und Zeit des UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal! „Mit einem klassischen Theaterabend hat das Stück wenig gemein. Eher mit einer modernen open-air Theaterinstallation. An unterschiedlichen Orten Bacharachs spielt das Ensemble Szenen, die Texte des Dichters aufnehmen, seiner Haltung zur Religion und seiner Auseinandersetzungen mit seinem Leben, seinem Denken und seinem Werk. Heinrich Heine schildert die Geschichte des Pogroms an der jüdischen Bevölkerung Bacharachs, ausgelöst mittels einer dem jüdischen Pessachfest unterschobenen Kinderleiche, und erzählt weiter von der Flucht des Rabbi und seiner schönen Frau Sarah rheinaufwärts nach Frankfurt.“

Ich werde meine Sommerferien dort vor Ort ‚theatralisch’ Ausklingen lassen, habe mir ein Zimmer in Bacharach (manch andrer auch schon!) reserviert, will an dem Wochenende ein bisschen wandern gehen, tolles Theater genießen, lecker Wein trinken und das beste Riesling-Eis (sagt zumindest Bettina, dass es das wäre!) schlecken.
Die Karten für den ‚Rabbi’ (12. und 13. August) und die anderen Vorstellungen könnten knapp werden, deshalb sichert euch Tickets und ihr könnt euch noch mehr freuen auf den Sommer, die Ferien und ‚jauchzen und frohlocken’: Theater, Rheinromantik, lecker Weinchen, Lust, Genuss und überhaupt...
Für alle, die nicht übernachten wollen, fährt freilich auch die Bahn unkompliziert in gut einer Stunde und teilweise ohne Umsteigenotwendigkeit zwischen dem Main und dem Rhein hin und her!

FESTIVAL SPEZIAL_05

(Daniela)

Ich liebe das Heimspiel Knyphausen Festival. Ich war schon 3 Mal da und es war immer wunderschön. Tolle Bands!!, schönes Ambiente, sehr nette und entspannte Festivalgäste (kleiner Hibster Überschuss) und hervorragende Weine.

Leider sind dieses Jahr scon alle Tickets weg. Warum ich es trotzdem ankündige? Weil es sich lohnt einfach hinzufahren und zu versuchen vor Ort noch Tickets zu bekommen.

Ich werde das tun, denn ich suche noch 2 Tickets!


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