Nr. 23 / 16.06.2017
Inhalt: Zukunft wird aus Mut gemacht / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / DIES UND DAS / G E D R U C K T E S von Petra / Freitag 16. Juni: Konzert im Orange Peel / Freitag 16. Juni: SECRET RENDEVOUZ / Freitag, 16.Juni: OF/Kurkonzert / Freitag, 16.Juni: OF/ Konzert / Freitag-Freitag: Ödipus - vor der Stadt / Samstag, 17. Juni: OF/ Künstlerische Grenzüberwindung / Samstag 17. Juni: HASS / Noch bis 18. Juni: Ausstellung im Goethehaus / Samstag, 17. Juni: OF/ Day OF / Montag 19. Juni: Hörerlebnis / Dienstag 20. Juni: Forum für improvisierte Musik / Dienstag 20. Juni: Ghostland / Dienstag 20. Juni: Clockwork Orange im Schauspiel / Mittwoch, 21. Juni: FFM/ Lesung / Donnerstag 22. Juni: GRÜNE SOSSE TAG / FESTIVAL SPEZIAL_01 / FESTIVAL SPEZIAL_02 / FESTIVAL SPEZIAL_03 / FESTIVAL SPEZIAL_04 / FESTIVAL SPEZIAL_05 / FESTIVAL SPEZIAL_06 / V O R S C H A U / Impressum

Zukunft wird aus Mut gemacht

Das ist das Motto der Grünen zur Bundestagswahl.

Am Wochenende reisen 900 Delegierte aus ganz Deutschland zur BDK nach Berlin und diskutieren gemeinsam über das Bundestagswahlprogramm und werden es am Sonntag hoffentlich verabschieden. (Hier der Entwurf)
Es gab 20.000 Änderungsanträge, die von einer Antragskommission bearbeitet wurden. Wir, vom KV Frankfurt, reisen mit 11 Delegierten nach Berlin und ich fahre auch mit. Ich bin zwar keine Delegierte, aber ich finde es total spannend was da passiert UND ich gebe zu: die Stimmung auf einer BDK ist ziemlich klasse. Und weil ich ja nicht abstimmen muss sitze ich 30 Stunden im Velodrom und stricke Eintracht Socken.
Da die Verhandlungen erst nach Mitternacht enden und es schon morgens früh weitergeht bleibt nicht viel Schlaf, zumal dazwischen ja auch noch gefeiert wird. Ich könnte Euch jetzt erzählen welche*r Politiker*in m.E.n. am besten tanzt, aber wenn ihr es wissen wollt, dann kommt doch mal mit... Das einzige was ich weiß: mit Boris Palmer tanz ich nicht!

Sonntag bin ich zurück.. bestimmt total müde, aber seitdem Martin "hier" die Theatertipps schreibt habe ich noch mehr Lust auf Theater und schaue mir Sonntagabend ÖDIPUS VOR DER STADT an.

Apropos Grün - nähsten Donnerstag wollen Maja und Thorsten den Weltrekord im Grüne Soße Essen aufstellen. Es gilt 231.775 Portionen zu verdrücken. Macht mit!

Habt viel Spaß, bei allem was ihr tut!

a presto, Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autoren Martin Grün, Petra Manahl und Andrea Ehrig. 

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Gabriel Gordon & The Low Heels am Freitag im Orange Peel. Gewinnfrage: Wie heißt der Schlagzeuger?

1 x 2 Gästelistenplätze für Secret Rendevouz am Freitag im NM57. Gewinnfrage: Welches Buch empfiehlt Petra heute?

2 x 2 Karten für Fest der Stimmen am Montag im Literaturhaus. Gewinnfrage: Wie heißt Wolfram Koch als Tatortkommissar?

1 x 2 Karten für Clockwork Orange am Dienstag im Schauspiel. Gewinnfrage: wie heißt der Regisseur des Films?

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Für folgende Verlosungen bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für "Melting Pot" am Sonntag, 18.Juni, um 18 Uhr in der Alten Schlosserei. Die Gewinnfrage: Wie heißen die beiden Ermittler in Kim Winters "Yoga und Mord"? 

DIES UND DAS

Meine Freundin vermietet ihr Haus im Rheingau!
Ich hab da schonmal Urlaub gemacht und es war toll!
Lust auf Urlaub im Rheingau?
Im Herzen des Rheingau, an den Weinbergen gelegen wartet ein großes helles Haus mit Platz für 6 Personen auf Urlauber. In der Zeit vom 1. bis zum 7. Juli.
Die Hauskatze müsste versorgt werden und ein Selbstkostenpreis wäre fällig.
Kontakt: simone-boehm(at)web.de

Schönes Arbeitszimmer in Offenbacher Designbüro ab 1. Juli 2017 zu vermieten:
15 qm, sehr hell und ruhig, inkl. Mitbenutzung von Empfang, Küche, Konferenzraum und Dachterrasse sowie 10 qm Nutzfläche (Keller), Offenbach am Main, Luisenstraße (zentrale Lage, 5 min. zur Innenstadt). Miete: 325,- Euro warm inkl. Nebenkosten. Gesucht sind vor allem Mieter aus dem Kreativbereich (Text, Redaktion, Webdesign, Consulting, etc.)
Infos: 069 / 881424

Mitspielerinnen gesucht!
WOMAN - Grenzen überschreiten
Geflüchtete Frauen treffen auf Frauen aus Business und Führungspositionen. Einmal wöchentlich treffen sich die Teilnehmerinnen in Frankfurt zur gemeinsamen Probe und beschäftigen sich mit Theater, Tanz und Musik. Ziel ist die Erarbeitung eines gemeinsamen Theaterstückes zum Thema „FrauSein – hier und anderswo“.
Termine: jeden Dienstag 18-21 Uhr (bis November) + Probenwochenende am 1.+2. Juli    Aufführungen sind Ende Oktober geplant.   
Interessierte melden sich unter: 0176 - 831 27 829  oder kontakt@art-q.net

G E D R U C K T E S von Petra

Oscar Niemeyer. Der legendäre Architekt. Dieses Buch ist wie ein kleiner, anregender Spaziergang durch die Architektur- und Politikgeschichte des 20. Jahrhunderts (er kannte sie alle, von Fidel Castro bis Le Corbusier). Oscar Niemeyer: „Wir müssen die Welt verändern“. Es gibt ja diesen tollen Spruch, wer mit Vierzig noch Kommunist sei, sei ein Narr. Vom Kommunismus bin ich in meinem konsumfreudigen Leben zweifellos weit entfernt, aber ich fühle mich denen nahe, die nach einer besseren Welt streben, wie auch immer. Genau das ist die Fantasie für Niemeyer: die Suche nach einer besseren Welt. Der Brasilianer war gleichwohl auch lange Mitglied der kommunistischen Partei bis 1990 (da war er 83 Jahre alt). Die in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts erbaute neue Hauptstadt Brasilia im brasilianischen Hinterland, die er als ideale Stadt erdacht hatte (und die mittlerweile UNESCO-Weltkulturerbe ist), steht auf jeden Fall mal auf meinem Reisezettel. Architektur ist stets auch politisch, da sie sich mit dem Menschen befasst und der Art, wie er lebt. Und das war - und ist vielerorts – nicht so, wie Niemeyer es sich wünschte. Er hat zeitlebens aufbegehrt gegen Ungerechtigkeiten und mangelnde Solidarität –  und wollte, dass alle in den Genuss guter Architektur kommen können. Seine Bauten basieren auf luftig aufs Papier geworfenen Skizzen, mit einem untrüglichen Gespür für Proportionen und einer Form, die immer als Funktion der Nutzung konzipiert ist. Auf den ersten Blick hat mich oft deren fast monströse Wucht, ja kathedrale Präsenz verschreckt, die mir so wenig menschenfreundlich oder gar erlösend erschien. Die Poetik und Schönheit seiner Kombination einer Bauhaus‘schen Klarheit mit verwegenen Kurven (die perfekt austariert und alles andere als lieblich waren) hat mich erst später gepackt. Ebenso wie mich der Baustoff Beton lange abgestoßen hat. Auf Madeira stand ich dann vor ein paar Jahren fasziniert an einem Areal am Ozean mit einem Hotelbau in geschwungener Riegelform und einem Casino, das irgendetwas zwischen Vulkan und Raumschiff zu sein schien. Von Niemeyer. Sein Werk hat aber auch als Reflexion über das Wesen der Architektur große Bedeutung, sagt einer der wichtigsten brasilianischen Architekten der Gegenwart, Paolo Mendes da Rocha. Und ganz wesentlich bei Niemeyer: er schafft nicht nur Bauwerke, sondern gestaltet auch die Umgebung, die Leer- und Zwischenräume. Er war unglaublich produktiv – und das auch noch mit über hundert Jahren. Dabei hat er immer wieder nach der neuen Form, etwas noch nie Dagewesenem gesucht. Niemeyer ist immer der kleine Junge geblieben, der ohne Stift und Papier mit der Hand in die Luft zeichnet. Und hat unsere Welt ein klein wenig schöner und besser gemacht.

Freitag 16. Juni: Konzert im Orange Peel

(Daniela)

Wäre ich nicht in Berlin wäre ich heute Abend im Orange Peel, denn da spielt Gabriel Gordon zusammen mit THE LOW HEELS.

"Gabriel Gordonist ein Singer-Soul-Writer aus New York. Er ist Vollblutmusiker und seine Credits der Kooperationen lesen sich wie das „Who is who“ des Musikbusiness. Er hat u.a. mit Meshell N´Dgeocello, Natalie Merchant, Bootsy Collins, Dave Stewart u.v.m. gearbeitet. Als Gitarrist von Natalie Merchant und James Karkande ist er immer mal in Europa zu sehen, aber natürlich auch als Solokünstler. Oscar Canton hat ihn vor etlichen Jahren bereits in den King Kamehameha Club geholt. Seit der Zeit ist zwischen den beiden eine Musikerfreundschaft entstanden, die sie über die Jahre erhalten haben. Canton wird ihn mit seiner fantastisch besetzten Backing Band begleiten und es werden etliche Songs aus seinem aktuellen Album „Mr. Miller“ dargeboten. Musikalisch bewegt sich Gordon eindeutig im Soul Pop.

Es verspricht ein toller Abend mit herausragender, handgemachter Musik zu werden, einem Künstler, den man nur höchst selten in Deutschland zu Gesicht bekommt und einer tollen Frankfurter Band. Im Anschluss an das Konzert wird DJane Frau Kunkel. die Plattenteller bis in den Morgen kreisen lassen.

Dog Kessler (Drums), Marc Inti (Bass), Maze Leber (Keys), Christian Lauterbach (Guitar).

Weitere Infos zu Gabriel Gordon:gabrielgordonmusic.com

Einlass: 21h, Beginn: 22h,Eintritt: € 18,-

Freitag 16. Juni: SECRET RENDEVOUZ

(Daniela)

Wäre ich heute nicht in Berlin, wäre ich mal ins NM57 gegangen, denn da war ich bisher erst zu einer Diskussionsveranstaltung. Die Location ist cool und mit Michael als Gastgeber wird das bestimmt sehr nett, dass Secret Rendezvous #2

 

Positive Vibes. Urban Summer Heat. Und Zitronensorbet für alle....

Lord Echo "Harmonies" (Soundway) "Mike Fabulous aus Wellington/Neuseeland meldet sich zurück. Und das ist eine sehr, sehr gute Nachricht! Schlicht deshalb, weil er unter seinem Synonym Lord Echo erneut für simple und doch erhebende positive Schwingungen und Momente sorgt. Reggae, Rocksteady, Soul, Disco sowie ein bisschen Jazz, Techno und Afro Soul sind die Eckpfeiler seines musikalischen Schaffens. Schon die vorab veröffentlichte Auskopplung „Just Do You“ versprach Ende letzten Jahres, sowohl Tanzflächen als auch Wohnzimmer mit der unausweichlichen Magie toller Songs zu verzaubern. https://lordecho.bandcamp.com/ https://www.mixcloud.com

22:00 Uhr NM57 Neue Mainzer Strasse 57, Frankfurt Innenstadt

Freitag, 16.Juni: OF/Kurkonzert

(Andrea)

Wie Offenbach beinahe mal Kurstadt geworden wäre....Ist schon ein paar Jahre her, aber an die heilsame Kraft der Stadt knüpt das heutige Kurkonzert mit Chris Cohen & Band an. Es ist dies das vierte Kurkonzert der Reihe und findet wieder im roten Isenburger Renaissance-Schloß statt. Chris Cohen ist auf Europa-Tournee. Sein aktuelles Album "As If Apart" ist ein Kleinod luziden Songwritings und komplexer Sound-Narration. Der aus dem südlichen Vermont stammende Musiker spielte schon in solch bemerkenswerten Bands wie Deerhoof, Cass McCombs und in Ariel Pink’s Kommune. Cohens Musik verströmt eine distinguierte Lazyness, bleibt dennoch vertrackt, ist voller Cliffhanger und bei Zeiten gar angenehm verprogt – Alter-Pop as its best. Hingehen und schwelgen!

Freitag, 16.Juni: OF/ Konzert

(Andrea)

Wenn ich da wäre, könnte ich den Abend auch gut im Hafen 2 verbringen. Livemusik, Open.Air-Kino und ein paar Drinks wären klar mein Gusto. Zur Musik: Enest, nie gehört? Dann hört mal rein: enestmusic.com oder auf hafen2.net. Da bin ich nämlich hängen geblieben. die Multi-Instrumentalistin aus Israel hat mich schnell in ihren Bann gezogen, Elektronik mit Flöte, Sequenzer und Gesang. "Drawing inspiration from a vast musical range: electro to classical music, Jazz, prog and pop, Enest creates a fresh and unique sound. Together with her lyrics and the visual aspect of her project she calls you to drift into a magical world of mystery and nature.

Freitag-Freitag: Ödipus - vor der Stadt

(Martin)
Ödipus – VOR DER STADT  
-   Schauspiel Frankfurt an der Weseler Werft

 Das waren theatralischer Blitz und Donnerschlag zugleich, als am 1. Oktober 2009 mit Michael Thalheimers Inszenierung des ‚Ödipus’ im Großen Haus des Schauspiel Frankfurt die Intendanz von Oliver Reese eröffnet wurde.

Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, wie Marc-Oliver Schulze in der Titelrolle auf Kothurnen mit nacktem Oberkörper lautstark die Bühne betrat bzw. sich aus dem aufgereihten 40-köpfigen Chor heraus schälte. Offensichtlich war schon ab diesem Moment: Das wird ein Theaterereignis - Stille im Zuschauerraum und gebannte Aufmerksamkeit; auf der Bühne - jedes Wort und jedwede Bewegung sitzen. Das Publikum kann nicht anders, es wird zu beteiligten Zeugen eines Selbsterkenntnis-Krimis! Was Ödipus tat, wie sein vorhergesagtes Schicksal – obwohl er alles tut, dass es sich nicht erfüllen möge - dennoch zuschlägt und dieser vor Kraft strotzende Ödipus – eigentlich sympathisch durch und durch - ohnmächtig und vor Schrecken gelähmt, gleichzeitig alles wissen kann und dennoch leugnet, ist beim Zuschauen ergreifend und fesselnd. Größter Schmerz überflutet diesen Ödipus und wir durchleben den (Selbst)Erkenntnisprozess mit: Mark-Oliver Schulze spielt und ist gleichwohl Ödipus – das ist grandioses Schauspiel und man weiß gar nicht, wie das noch jemals anders gespielt werden kann.

Alle Schauspieler*innen dieses Abends sind zu rühmen und dürfen nicht vergessen werden: Isaak Dentler, Michael Benthin, Oliver Kraushaar und natürlich Constanze Becker sind großartig!

Genau diese Inszenierung des vor knapp 2500 Jahren (!) geschriebenen Dramas Ödipus ist acht Jahre nach ihrer Premiere nun noch einmal zu sehen. Da das antike Stück vor den Toren Thebens spielt, wird es analog dazu ‚vor die Tore Frankfurts‘ gesetzt.

‚Ödipus go’s Skyline und Open-Air‘ auf der extra aufgebauten Bühne an der Weseler Werft!

Die Tickets werden knapp, vielleicht gibt’s keine mehr im Vorverkauf. Dennoch Leute, seht zu an der Abendkasse noch eine Karte zu bekommen. Diese Inszenierung ist schon längst Frankfurter Theatergeschichte!

Vorstellungen: am Freitag, 16.6., Samstag, 17.6., Sonntag, 18.6., Mittwoch, 21.6., Donnerstag, 22.6., Freitag, 23.6. jeweils um 20.45h auf der Freilichtbühne an der Weseler Werft.

Foto: Birgit Hupfeld

Samstag, 17. Juni: OF/ Künstlerische Grenzüberwindung

(Andrea)

Wo, wenn nicht hier? Offenbach ist ein Melting Pot, die Stadt kennt das Rezept für eine funktionierende Mischung. Wahrscheinlich schauen deshalb gerade alle genau hin. Arte-Metropolis, Tagesthemen....Der Arte-Bericht ist allerdings wirklich eine der schönsten Liebeserklärungen an die Stadt seit langem: http://sites.arte.tv/metropolis/de/offenbach-im-wandel-metropolis

Aber jetzt mal zum heutigen Abend: "Erstmalig veranstaltet die Kammerphilhamonie Frankfurt eine szenische Arbeit: The Melting Pot führt 11 MusikerInnen und TänzerInnen verschiedenster Nationen zusammen - in einem völlig neuen Format überwinden sie die Grenzen, die ihnen durch ihre jeweilige Ausdrucksform gesetzt zu sein scheinen. Unter der Regie von Götz-Friedrich-Preisträger Benjamin Schad werden die Künstler in sinnlich-experimenteller Weise das Thema Grenzüberwindung erforschen. Nicolai Bernstein, Künstlerischer Leiter der Kammerphilharmonie, hat das expressive Klavierkonzert in F von Georg Gershwin eigens in einer Fassung für 7 Musiker neu instrumentiert. Der hochvirtuose Klavierpart wird hierbei von Schlagzeugern des Ensembles "Project stix" interpretiert. Die Choreographie liegt in den Händen von Gal Feffermann. In dieser vollkommen neuartigen Form verschmelzen Tänzer und Musiker zu einer untrennbaren Symbiose und versprechen ein mitreissendes Erlebnis. The Melting Pot - eine künstlerische Auseinandersetzung mit Berührungsängsten, Zugehörigkeit und Selbstwahrnehmung. Heute Abend ist Premiere, ich will versuchen, es morgen in die Alte Schlosserei zu schaffen. 

19 Uhr in der Alten Schlosserei, Andréstr. 71, 63067 Offenbach, Werkseinfahrt EVO Goethering. Zweite Vorstellung: 18.Juni um 18 Uhr. Weitere Informationen unter www.the-melting-pot.de.

Samstag 17. Juni: HASS

(Daniela)

Ich hab es schon gesehen, aber ich wüde auf jeden Fall nochmal reingehen. Keine Ahnung, ob das Stück, wie immer, ausverkauft ist.. probiert es einfach. Es lohnt sich - wirklich!!

ZUM LETZTEN MAL IN DIESER SPIELZEIT!

HASS - bis hierher lief's noch ganz gut.
nach dem Film von Mathieu Kassovitz
REGIE Linus Koenig
MIT Amin Biemnet Haile, Jochen Döring und Hadi Khanjanpour
DRAMATURGIE Hannah Schassner
MUSIK Thomas Buchenauer (MESSER BRÜDER)

"Der Horizont, den der Regisseur Linus Koenig im Frankfurter Theater Landungsbrücken mit seiner Bühnenadaption von Mathieu Kassovitz' "Hass" aufmacht, ist jedenfalls gewaltig. (...) Ein starker Auftakt, der jeden einzelnen in seinem human verbrämten Voyeurismus ganz persönlich trifft. (...) Überdies sind Jochen Döring, Amin Biemnet Haile und Hadi Khanjanpour als halbstarke Kumpel wirklich grandios". Sagt die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).

Eine Kartoffel spielt eine Kartoffel, ein irgendwie arabisch Aussehender einen irgendwie arabisch Aussehenden und ein Schwarzer einen Schwarzen. Die Konstellation ist einfach und naheliegend: Gewalt erzeugt Gewalt. Während einer Polizeikontrolle wird ein „Junge aus dem Viertel“ lebensgefährlich verletzt und fällt ins Koma. Außerdem verliert ein Polizist bei den folgenden Krawallen seine Dienstwaffe. Diese findet nun Vinz. Zusammen mit seinen Kumpels Saïd und Hubert wartet er auf die weiteren Entwicklungen und vor allem auf die folgende Nacht.

Die Frage, ob er „La Haine“ angesichts des Massakers auf Charlie Hebdo anders gedreht hätte, beantwortet der Regisseur Mathieu Kassovitz 2015 mit einem schlichten „Ich würde ihn gar nicht drehen“. Warum machen wir das dann und auch noch genau so?

Weil man nicht extra bis nach Dessau ins Jahr 2005 reisen muss, wo sich ein abgelehnter aber geduldeter Asylbewerber aus Sierra Leone in einer Ausnüchterungszelle unter polizeilicher Aufsicht und mit Händen und Füssen an eine Pritsche gefesselt im Vollrausch angeblich selbst entzündete und verbrannte, um aktuelle Parallelen zu „Hass“ zu erkennen. Man muss auch noch nicht einmal mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen, dass polizeiliche Ermittler im Zuge der fortgesetzten Hinrichtungen von Kleinunternehmern mit Migrationshintergrund (der sogenannten „Döner-Morde“) mutmaßten, es müsse sich um Täter aus einem fremden Kulturkreis handeln, da das Töten unserem deutschen Normen- und Wertesystem widerspreche, um über latenten und institutionalisierten Rassismus nachzudenken.

Man kann auch ganz einfach mal bei der Besetzungslogik in Film und Theater anfangen. Schauspieler mit sichtbaren Migrationshintergrund werden z.B. gerne genommen, wenn es um „ihre“ Themen geht. Als Experten in eigener Sache. Oder als Drogendealer, Ehrenmörder, Terroristen. Und wenn man dann keinen schwarzen Schauspieler findet, der einen Schwarzen spielen kann, dann malt man sich halt schwarze Schminke ins Gesicht oder klebt sich mit Gaffa-Tape ein schwarzes Kreuz auf die Stirn.

Hass ist weder Dokudrama, noch Milleustudie. Hass ist eine Komödie. Über Menschen in einer Paralellgesellschaft, die sich schon längst von den Versprechungen einer aufgeklärten, demokratischen, säkularisierten, toleranten, offenen, durchlässigen, gerechten Gesellschaft verabschiedet haben und stattdessen Scheisse bauen, Drogen nehmen, dummes Zeug reden und auch sonst gerne mal das aufgeklärte Bildungsbürgertum die Nase rümpfen lassen. Und dabei doch stets liebenswerter, ehrlicher und direkter sind als alles, was sich sozialen Problemen entweder lediglich als Teil der Kriminalstatistik nähert oder von vornherein dazu tendiert, vorhandene Probleme auf Herkunft und Hautfarbe zu reduzieren.#

Landungsbrücken Frankfurt, Gutleutstraße 294, 60327 Frankfurt am Mai

Noch bis 18. Juni: Ausstellung im Goethehaus

(Martin)

Füsslis Nachtmahr – TRAUM UND WAHNSINN

„Das ist der Wahnsinn!“, sagt man so. Und meint damit das eigene Erstaunen oder die Verblüffung über irgendwas, meist eher nichts wirklich Existentielles. Um Wahn, um Alpträume und inneres Erschauern und Erstaunen geht es auch in einer kleinen feinen Ausstellung im Goethehaus: „Füsslis Nachtmahr – Traum und Wahnsinn“.

Großes Drama wird gezeigt, fast jedes Bild ist eine Theaterbühne, die Johann Heinrich Füssli (1741 – 1825) malerisch abbildet. Unheimlich kann’s einem werden und gleichwohl ist man interessiert dabei, gibt’s doch viel zu entdecken in den ‚fantastischen’ Werken und dieser eigenen Bilderwelt. Unglaublich, wie weit und tief ein Maler dieser vorfreudianischen Zeit blicken und sich ausdrücken konnte. Es geht um Träume, Visionen, Erotik, Dämonen, um Leben, Schlafen und alles, was dazwischen stattfindet. Füssli bedient sich bei Shakespeare und Goethe und Homer und erfindet auch gerne mal etwas dazu. Besonders fein ist’s beim Besuchen dieser Ausstellung, wenn man jemanden an der Seite hat, der das gleiche anschaut, aber vielleicht was anderes sieht. Und wenn man sich dann darüber austauscht, kann man was erleben. Rätsel und Fragen werden bleiben. Die professionellen Kunstmenschen arbeiten sich seit Jahrhunderten an Füsslis berühmtestem Gemälde ab (eben dem Nachtmahr – in ‚unserem‘ Goethehaus!) und kaum gemalt, fand das Motiv direkt seinen Weg in die Karikatur und in andere Genres. Man begegnet in der Ausstellung also auch Angela Merkel in einer sonderbaren Position und man kann Kino erleben: auch in Filmen wie Frankenstein und Vampyr steckt ein bisschen Füssli drin! Ach, was nun nicht wirklich überrascht: Der exzentrische Maler war ein Fetischist, und nun ratet mal für was...

Unbedingt hin ins Goethehaus und anschauen (nur noch bis 18. Juni!)!

Öffentliche Führung am Donnerstag, 15. Juni, 15.00 Uhr;
Kostümführung mit Katharina Schaaf als Lord Byron
am Sonntag, 11. Juni, 15.00 Uhr;
Öffentliche Führung in englischer Sprache
am Samstag, 17. Juni, 15.00 Uhr.

Foto: Johann Heinrich Füssli, Der Nachtmahr, Öl auf Leinwand, 1790/91 Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum, © David Hall

Samstag, 17. Juni: OF/ Day OF

(Andrea)

Die OhOhOhs spielen! Und noch weitere geschätzte 20 Bands, beim Line-up wurde mir gerade beinahe schwindelig. Aber dafür gehts auch schon zeitig los, heute in der Kommune 2010 in der Sprendlinger Landstraße. Eine der letzten Off-Locations in der Stadt, die den Namen auch verdient, nachdem das Multiversum nicht mehr ist. 14 Uhr gehts los, ich versuche später mal reinzuschauen und hoffe, dass ich die beiden Florians dann noch nicht verpasst habe. bit.ly/2rsMVRJ 

Montag 19. Juni: Hörerlebnis

(Martin)
Fest der Stimmen – 20 Jahre hr2-Hörbuchbestenliste

Mächtig heiß werden soll’s am Montag - da ist ein Fest im Kühlen, drinnen im feinen Literaturhaus Frankfurt, doch genau das Richtige! Einen leckeren Weißwein gibt’s dort auch und kulturellen Genuss sowieso.

Das ‚Fest der Stimmen‘ verspricht nicht nur großes Hörerlebnis – nein – die realen Menschen hinter diesen bekannten und vertrauten Ansprachen sind anwesend und tatsächliche Begegnungen werden möglich. Zum Beispiel mit Wolfram Koch, dem Frankfurter Tatortkommissar Paul Brix; oder mit Dagmar Manzel, Tatortkommissarin Paula Ringelhahn aus dem Fränkischen; oder mit Udo Samel, dem Kommisar Daupin aus dem Ersten.

Man könnte meinen, eine ziemlich hohe kriminelle Dichte an diesem Abend, aber darum wird‘s gar nicht gehen: beim ‚Fest der Stimmen‘ wird ein stolzes Jubiläum gefeiert, nämlich 20 Jahre hr2-Hörbuchbestenliste. Ausgewählte Hörbücher werden manchmal auch hier in den Ausgehtipps empfohlen; worauf man sich getrost schon seit 20 Jahren verlassen kann, ist  die hr2-Bestenliste. Und weil es die schon so lange gibt, kommt es zur dieser Hörbuch-Sause mit vielen bekannten und berühmten Stimmen und Gästen. Die oben genannten Hochkaräter unter den Schauspieler*innen sind uns nicht nur als Kommissar*innen, sondern aus vielen anderen Rollen bekannt. Heute Abend lesen sie ganz ‚pur’ Hörbücher, die ausgezeichnet wurden: Wolfram Koch aus Yasmin Reza ‚Glücklich die Glücklichen‘, Udo Samel aus den Tagebüchern von Victor Klemperer und Dagmar Manzel aus ‚Irgendwo‘ von Agota Kristof. Ich freue mich besonders auf ‚Manhattan Transfer’ von John dos Passos, das beste Hörbuch des Jahres 2016.

Also: nicht nur Augen auf im Straßenverkehr, sondern Ohren auf am Montag und ab in’s Literaturhaus Frankfurt!

2 x 2 Tickets gibt’s oben zu gewinnen! Den Weiß- oder von mir aus auch Rotwein, muss man aber selbst zahlen ;-)

Literaturhaus Frankfurt am Montag, 19.06. um 19.30h

Foto: hr, Ben Knabe

Dienstag 20. Juni: Forum für improvisierte Musik

(Daniela)

Ich verlasse heute die Stadt und weil meine Begleitung das hier vielleicht liest, verrate ich auch nicht wohin es geht.

Wäre ich hier, hätte ich Christof besucht.

6. Offene Bühne für freie Improvisationen des FIM (Forum Improvisierter
Musik), diesmal mit einem ganz prominenten Opener:

  • Heinz Sauer am Saxophon
  • Jürgen Wuchner am Kontrabass und
  • Bülent Ates am Schlagzeug.

Näheres unter www.fim-ffm.de

Entsprechend dem Ziel der Offenen-Bühnen-Veranstaltungsreihe (weitere Termine sind geplant für 19.9., 7.11. und 16.1.2018), eine Improszene über Genre-Grenzen (Jazz/neue Musik/Elektronik/.../...) hinaus zu entwickeln, findet sich mit der zeit eine kleine und Vielfältige Gemeinde von Musikern und Zuhörern, die die Abende immer zu einer höchst lebendigen Begegnung werden lassen. Dabei sehen wir diese
Veranstaltungsreihe auch als klares politisches Statement gegen die zunehmende Stromlinienförmigkeit vieler gängiger kultureller Formate. Ein Konzept der "Freiheit in der Kommunikation" setzt auch politisch einen Beitrag zur geistigen Öffnung gegen uns immer stärker bedrohende Rationalisierungs-, Effektivirungs- und Abgrenzungstendenzen.

19:30 Einlass, Beginn 20:00 im HoRsT
Schlagzeug des Opener sowie das Klavier im HoRsT stehen für Sessionmusiker zur Verfügung
Eintritt 7,-/bzw. 5,- Euro (ermäßigt), Kulturpassinhaber zahlen 1,-
Freier Eintritt für Sessionmusiker.

Dienstag 20. Juni: Ghostland

(Daniela)

Zu gerne wäre ich heute Abend aber auch ins Naxos Kino gegangen, denn es ist ein sehr schönes Kino (bis auf die Tatsache, dass man keine Getränke mit reinnehmen darf) und sie zeigen heute nochmal GHOSTLAND und Catenia und Simon, die den Film gemacht haben kommen zum Filmgespräch und ich mag die beiden sehr und ihr Film ist wirklich toll!

Das Leben der Ju/'Hoansi Buschmänner im 21. Jhd. ist durch Hunger und kulturelle Entwurzelung geprägt. Das Leben in der großen Weite der Kalahari hat sich für die älteste Kultur auf unserem Planeten verändert: das überlebenswichtige Jagen ist ihnen seit 1990 per namibianischen Gesetz verboten, Farmerzäune durchziehen die vormals endlose Trockensavanne.
Die einstigen Nomaden sind nun zwangsweise in einem für sie ungewohnt festen Lebensmittelpunkt anzutreffen und sind auf mildtätige Gaben des Staates oder abenteuerlustiger Touristen angewiesen um zu überleben.

Dies ist die Ausgangssituation in der wir uns auf den Weg machen, eine Gruppe von Ju/'Hoansi im Nordosten Namibias zu besuchen um sie auf eine Reise durch die Welt der „Anderen“ in Namibia und Europa zu begleiten. Eine Reise mit umgedrehten Vorzeichen: vom Erforschten zum Forscher, von der touristischen Attraktion zum Touristen, vom Bettler zum Lehrer. Es ist zugleich Herausforderung und eine völlig neue Gelegenheit für „sie“ wie für „uns“. Ein Blick auf Gegensätze, ein Spiegel der auch uns vorgehalten wird und unsere „zivilisierte“ Welt und unsere modernen Riten entlarvt, ein Rollentausch gesehen durch die Augen aus einer anderen vom Aussterben bedrohten Zeit.
Der Film „Ghostland“ zeigt ausgehend von ihrem traditionellen Nomadenleben die unvermeidbare Verschmelzung in ihrer Heimat und auf ihren Reisen mit der „modernen Welt“. Wir nehmen ihre Position zwischen den Welten ein und erreichen so einen letzten Blick auf die vom verschwinden bedrohten Ju/'Hoansi, sowie auf uns selbst und die Welt in der wir leben.
Zum Filmgespräch erwarten wir die Filmemacher Simon Stadler und Catenia Lerner

Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19 HH, 60316 Frankfurt am Main; Beginn 19:30 Uhr

Dienstag 20. Juni: Clockwork Orange im Schauspiel

(Martin)

Clockwork Orange im Schauspiel Frankfurt

Anfang Mai des vergangenen Jahres war Premiere von Clockwork Orange, damals noch im Bockenheimer Depot. Mittlerweile ist die Inszenierung in das Große Haus am Willy-Brandt-Platz umgezogen. Man muss gespannt sein, was aus dieser sehr besonderen Bühne, einem wunderbar alten Hörsaal, einer regelrechten extra in das Depot hinein gebauten Halbarena, die uns Zuschauer*innen zu Teilnehmer*innen und Zeug*innen eines Experiments werden lässt, was aus diesem Aufbau im Großen Haus am Willy-Brandt-Platz geworden ist!?

Clockwork Orange: ein Meisterwerk der Filmgeschichte vom Regisseur Stanley Kubrick (basierend auf dem Roman von Anthony Burgess) - klar, da geht’s zur Sache. Nicht umsonst war/ist der Film mit dem Vorwurf der ästhetisierten Gewalt konfrontiert. Eine der Grundfragen des Abends lautet, was Alex (die Hauptfigur) zu einem bösen und gewalttätigen Menschen hat werden lassen und ob er umerzogen werden kann?

Beeindruckend ist, wie hervorragend es diesem Theaterabend gelingt, aus Literatur und Film eine eigene Form entstehen zu lassen. Wir als Zuschauer*innen sind mehr als Publikum, wir sind Teil einer Show, die erschreckend stimmig funktioniert, vermutlich auch, weil wir als Beobachter*innen immer wieder mit einbezogen und so zum integralen Bestandteil des Geschehens werden. Einige der besten Schauspieler*innen des Frankfurter Ensembles sind noch ein letztes Mal zu sehen und zu erleben: Torben Kessler, Vincent Glander, Lukas Rüppel, Felix Rech – und jener Alex, gespielt von Jan Breustedt!

Über diesen Alex berichtete Alf Mentzer auf HR2:  Ein fulminanter Darsteller [...], der diesen zum Guten konditionierten Alex gibt: Jan Breustedt, junger Schauspieler aus dem Nachwuchs-Ensemble des Schauspiels, muss man sich unbedingt merken! Eine dramatische Urgewalt vom ersten Auftritt an. Da steckt er in einem Glaskäfig, und während irgendwelche Mediziner über ihn dozieren, schlägt er immer wieder mit dem Kopf gegen diese Glasscheibe, und das geht einem durch Mark und Bein als Zuschauer. Man spürt physisch, was für eine gewaltige Energie in dieser Figur steckt. [...] Jedem ist klar, was für eine Kraft, was für eine Energie unter dieser zwanghaft ruhiggestellten Oberfläche lauert. Und  diese Spannung, die verkörpert Jan Breustedt von Anfang bis Ende. [...] Viel mehr kann ein Theater eigentlich kaum leisten. Ich finde, das waren drei eindrucksvolle Stunden Theater am Samstag und ich würde sagen: Unbedingt sehenswert!“

Ich sage: „Hingehen!“ – am Dienstag, 20.6. zur Dernière – also allerletzte Gelegenheit!  Für alle Festentschlossenen gibt’s oben Tickets zu gewinnen!

Großes Haus, Dienstag, 20.6. um 19.30h

Foto: Birgit Hupfeld

Mittwoch, 21. Juni: FFM/ Lesung

(Andrea)

Gudrun hat ein Buch geschrieben und liest daraus am Mittwoch. Auch wenn ich das Buch schon gelesen habe, werde ich auf jeden Fall mal vorbeischauen, weil es ja noch mal etwas Besonderes ist, wenn die Autorin selbst liest. Zumal sie wirklich einen rasanten Krimi verfasst hat, ich habe mich buchstäblich durchgefräst, weil es sehr spannend zuging: "In einem Ambiente, in dem man meint, dass es eher gelassen und entspannt zugeht, wird eine junge Frau brutal ermordet. Hauptkommissar Buch und seine Kollegin Siegl ermitteln in dem anhaltend beliebten Wellnessbereich des Yogas in Frankfurt. Review einer Leserin: "Der Biss der Kobra: Eine raffiniert strukturierte Kriminalgeschichte, bei dem der leichtfüßige unterhaltsame Schreibstil ganz der Handlung und den Personen dient. Es geht um Mord, und das mitten in der 'Friedensinsel' Yoga! Es geht aber auch um die Schattenseiten der Liebe und fehlender 'Erdung'. Kein Wunder, dass die Kobra zubeißt! Ob Yogi oder nicht, eine spannende Geschichte für jederfrau und jedermann." www.amazon.com Mittwoch, 21. Juni, 19.30 Uhr, Eintritt frei Bibliothekszentrum Sachsenhausen, Hedderichstraße 32, 60594 Frankfurt am Main www.stadtbuecherei.frankfurt.de Gudrun Ranftl 

Donnerstag 22. Juni: GRÜNE SOSSE TAG

(Daniela)

Ich liebe ja Grüne Soße und daher werde ich heute nichts anderes als GRÜNE SOSSE essen und hoffe, dass Maja & Co, die den Weltrekord im Grüne Sosse Essen schaffen wollen, die 231.775 Portionen knacken.. natürlich nicht alleine, daher macht mit! Das ganze Programm unter: gruene-sosse-tag.de

Grüne Soße Tag am 22. Juni 2017 - Frankfurt ist is(s)t Weltrekord!
231.775 Portionen müssen an diesem Tag gegessen werden, damit der Rekord gilt. Gefeiert wird das regionale Kultgericht überall: in der Firma, an prominenten Plätzen in der Innenstadt, in Schulen und Kitas oder in einem der unzähligen Gastronomiebetriebe der Stadt. Macht mit! Als Initiator einer eigenen Idee, an den Grüne Soße Weltrekord-Hotspots oder als Gast im Lieblingsrestaurant. Alle Infos unter gruene-sosse-tag.de

Folgende HOTSPOTS sind geplant:
- Markthalle@MyZeil: Erleben Sie kulinarische Highlights aus der Region im Herzen Frankfurts.
- "Frau Rauscher Contest" auf dem Römerberg: Frankfurt sucht die beste Version des Kultsongs!
- "Grüne Soße der Kulturen" auf dem Rossmarkt: Frankfurter Kulturvereine präsentieren ihre eigene Version der Grie Soß.
- "Bio+Vegan Meile" zwischen Rossmarkt und Hauptwache
- "Grie Soß - Hafenparty von HFM" im Osthafen

FESTIVAL SPEZIAL_01

(Daniela)

Norman hat recht: ja, ich würde ihn sehr gerne auf dem Festival treffen. Das klingt verdammt gut, was sie da auf die Beine gestellt haben und wenn ich nicht auf dem Heimsoiel Knyphausen wäre, wäre ich nach Auen gereist.

"In zauberhafter Umgebung des ehemaligen Dreschplatzes schaffen 13 Acts aus drei Ländern einen markanten Klangkosmos, der sich aus Post-Punk, Dream-Pop, Psychedelic-Pop, Indie, Liedermacher, Noise, Blues- und Garage-Rock bis hin zu jazzigen Grooves und elektronischen Strömungen speist. Im künstlerischen Bereich setzt sich ein Filmprojekt der Ruhrakademie (Schwerte) mit Veränderungsprozessen im ländlichen Raum auseinander und eine Ausstellung des internationalen Plakatkunstfestivals „Mut zur Wut“ (Heidelberg) macht den öffentlichen Raum zu einer visuellen Plattform tiefsinniger zeitkritischer Kunst. Weiter nehmen sich Gesprächsrunden relevanten historischen und gegenwärtigen gesellschaftlichen Themen an. Ein komplettes „Auf Anfang!“-Erleben wird natürlich beflügelt, wenn ihr das ganze Wochenende bleibt und unseren heimeligen pittoresk eingebetteten Zeltplatz nutzt.
Musik:
FRIENDS OF GAS (München)
jamhed (Stuttgart)
ANORAQUE (Basel)
Hildegard von Binge Drinking (Würzburg)
Kaptain Kaizen (Rhein-Neckar-Raum)
Mal Zwischendurch (Stuttgart)
Grasshoppers (Bad Kreuznach)
Rockabilly Hellraisers (Meddersheim)
duaba (Heidelberg / Stuttgart)
Bounty Island (Maastricht)
Wolves Like Me (Mannheim)
DaddyDada (Offenbach)
Law of Forms (Offenbach)

Kunst / Workshops
Mut zur Wut (Heidelberg), Filmklasse der Ruhrakademie (Schwerte), kulturweit (Deutsche UNESCO-Kommission)

Informationen und Tickets unter: www.initiative-fm.de

Auf Anfang! Festival für Musik und Kunst, Initiative für Freizeit und Musikkultur e.V., 22& 23. Juli 2017, Auen / Dreschplatz

FESTIVAL SPEZIAL_02

(Daniela)

Im Schloss Geyso hab ich schon übernachtet, aber bisher habe ich es nicht auf das  KLING FESTIVAL nach Mansbach geschafft. Aber dieses Jahr hab ich Zeit und ich fahre hin, denn Reiner und seine Freunde geben sich immer soviel Mühe und alle die ich kenne, die da waren sagen es ist wunderschön bei

k l i n g - mansbach music and arts festival 4.+5.8.2017

"Okay, ja wir machen es wieder!
Regen hin und Regen her, es hat trotz der ganzen Nässe und des wirklich wenig sommerlichen Julis allen Spass gemacht, die da waren. Musikern, Künstlern, Helfern und Publikum. Der Sommer hat sich dieses Jahr nun erst im August bequemt wieder in Mansbach vorbei zu schauen. Deshalb haben wir ihn gebeten auch bei kling 2 Anfang August 2017 mit dabei zu sein.

kling bleibt bei seinem Motto:

Just the best!  Singer-Songwriter, Alternative, Eclectic, Jazz, Pop und Kunst jeder Art

Ein Wochenende mit anspruchsvoller, handgemachter Musik, internationalen Bands, Kunst und nun zum dritten Mal mit der ganz besonderen Location: Der Park des Schloss-Geyso wird zur Bühne und zum Forum für internationale Musiker, Liedermacher und Künstler. Die Konzerte finden auf der Open-Air-Bühne nahe der Schlossmauer und im Gewölbekeller im Inneren des Schlosses statt.
kling 2 findet wieder bei freiem Eintritt gegen Spenden statt, welche wieder zu gleichen Teilen an die Künstler gehen.Es darf wieder gezeltet werden, bitte fragt einfach an per Mail: info@kling-festival.de

Das Programm findet ihr unter: www.kling-festival.de

FESTIVAL SPEZIAL_03

(Martin)

‚Bacharach Das Festival’ ist das kulturelle Event überschrieben, das vom Freitag, 11.08. – Sonntag, 20.08.17 im Oberen Mittelrheintal stattfindet; man könnte auch schlichtweg von ‚Praml-Festspielen’ sprechen.

Schaut ihr euch das gesamte Programm auf der Homepage an: http://www.theater-willypraml.de/theater/programm/bacharach-das-festival/

‚Hermann und Dorothea’ und ‚Novalis HYMNEN AN DIE NACHT’ habe ich als theatralische Highlights schon in vergangener Zeit in den Ausgehtipps empfohlen. Was ich euch nun ganz besonders ans Herz lege ist ein Wiedersehen mit dem großartigen Heine-Projekt des Theaters Willy Praml: ‚Der Rabbi von Bacharach’!

Ehemals im Sommer 2013 u.a. auf der riesigen Frankfurter Straßenkreuzung an der Kurt-Schumacher-Straße, dem Dominikanerkloster, im Bus und an sensationellen Orten aufgeführt, wird das wirklich spektakuläre Theaterprojekt jetzt an den Originalschauplatz an den Rhein verlegt und dort aufgeführt. Mit Heinrich Heine an den Ufern des Rheins -Ein theatraler Parcours durch Raum und Zeit des UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal! „Mit einem klassischen Theaterabend hat das Stück wenig gemein. Eher mit einer modernen open-air Theaterinstallation. An unterschiedlichen Orten Bacharachs spielt das Ensemble Szenen, die Texte des Dichters aufnehmen, seiner Haltung zur Religion und seiner Auseinandersetzungen mit seinem Leben, seinem Denken und seinem Werk. Heinrich Heine schildert die Geschichte des Pogroms an der jüdischen Bevölkerung Bacharachs, ausgelöst mittels einer dem jüdischen Pessachfest unterschobenen Kinderleiche, und erzählt weiter von der Flucht des Rabbi und seiner schönen Frau Sarah rheinaufwärts nach Frankfurt.“

Ich werde meine Sommerferien dort vor Ort ‚theatralisch’ Ausklingen lassen, habe mir ein Zimmer in Bacharach (manch andrer auch schon!) reserviert, will an dem Wochenende ein bisschen wandern gehen, tolles Theater genießen, lecker Wein trinken und das beste Riesling-Eis (sagt zumindest Bettina, dass es das wäre!) schlecken.
Die Karten für den ‚Rabbi’ (12. und 13. August) und die anderen Vorstellungen könnten knapp werden, deshalb sichert euch Tickets und ihr könnt euch noch mehr freuen auf den Sommer, die Ferien und ‚jauchzen und frohlocken’: Theater, Rheinromantik, lecker Weinchen, Lust, Genuss und überhaupt...
Für alle, die nicht übernachten wollen, fährt freilich auch die Bahn unkompliziert in gut einer Stunde und teilweise ohne Umsteigenotwendigkeit zwischen dem Main und dem Rhein hin und her!

FESTIVAL SPEZIAL_04

(Andrea)

FÜNFUNDZWANZIGSTES Steinbruchfestival in Mühlheim 14. bis 16. Juli
Ein Vierteljahrhundert? Ist das möglich? Wo wir uns doch gerade noch im Augenwald bei Mühlheimer Gewächsen wie MOXX getroffen haben. Klingt wie eine Ewigkeit und ist doch sehr präsent. Der Umzug des Festivals in den Steinbruch, erst auf den großen Grillplatz und dann auf das Vereinsgelände nebendran. Ambitioniert und programmatisch die Musikauswahl, immer eine Mischung bei der für jeden etwas dabei war und ist. Da bleiben sich die Arties auch bei der 25. Ausgabe treu. Bei der Jubiläumsausgabe unter anderem dabei sind alte Bekannte aus Hamburg, der Fall Böse, die schon jedes Mal die Hütte gerockt haben. Auch Samavayo aus Berlin waren schon mal da, aber wichtiger sind die regionalen Bands wie bspw. Tim Ahmed, Banjoory, …Das Programm ist wirklich fett und weil ich erst später im Juli urlaube, bin ich drei Tage in Mühlheim. www.steinbruchfestival.de  

FESTIVAL SPEZIAL_05

(Daniela)

Ich liebe das Heimspiel Knyphausen Festival. Ich war schon 3 Mal da und es war immer wunderschön. Tolle Bands!!, schönes Ambiente, sehr nette und entspannte Festivalgäste (kleiner Hibster Überschuss) und hervorragende Weine.

Leider sind dieses Jahr scon alle Tickets weg. Warum ich es trotzdem ankündige? Weil es sich lohnt einfach hinzufahren und zu versuchen vor Ort noch Tickets zu bekommen.

Ich werde das tun, denn ich suche noch 2 Tickets!

FESTIVAL SPEZIAL_06

(Andrea)

4. Mainweltmusikfestival 30. Juni bis 2. Juli
So abgedroschen der Satz „Orient meets Okzident“ auch klingen mag, für das Festival trifft er hundertprozentig zu. Sehr ambitioniert, was der Verein Su Arts zusammenstellt und nach einem OpenAir-Konzert im Innenhof des Büsingpalais und einem indoorkonzert in der Alten Schlosserei, machen die Veranstalter in diesem Jahr kurzerhand zwei Konzertabend, eben einmal in- und einmal outdoor und dazu noch einen dritten Tag mit einem Workshopprogramm. Bevor es in die Sommerferien geht, stimmen wir uns schon mal richtig ein, auf Spanien mit seinen Flamencotänzen und -liedern, Portugal mit seinem Fado, Syrien mit seiner arabischen Musik, deutsche Volkslieder der Gruppe „Grenzgänger“, die Türkei mit dem „Anatolian Quartett“ und Israel mit dem weltberühmten Klarinettisten Giora Feidman vertreten sein - allesamt hoch geschätzte Meister ihres Fachs. Schade, dass ich nicht überall hinfahren kann...http://mainweltmusikfestival.de/

V O R S C H A U

(Daniela)

Ja, ich glaube ich fahre am 20.07. nach Mainz, denn da spielt Feist und das wird bestimmt sehr schön!

"Die Kanadierin Leslie Feist ist eine Musikerin, wie es derzeit keine zweite gibt. Denn niemandem sonst gelingt es, mit derart unkonventioneller, stets überraschender Musik ebenso kommerziell erfolgreich zu sein und gleichzeitig von der Fachpresse und dem weltweiten Feuilleton zutiefst verehrt zu werden. Von Anfang an geht die mittlerweile 41-jährige Sängerin und Multi-Instrumentalistin unbeirrt ihren ganz eigenen Weg. Sie schuf ebenso große, global erfolgreiche Popsongs wie „1234“ oder „My Moon My Man“, wie es ihr immer wieder gelang, die Welt der Singer-/Songwriter-Musik mit künstlerisch höchst wertvollen, überragend eigenständigen Songs und Alben zu bereichern. Die vielfach Grammy-nominierte und mit insgesamt sechs Juno-Awards ausgezeichnete Künstlerin beherrscht den einzigartigen Spagat, atemberaubend besondere Musik zu einem internationalen Hit zu machen und selbst die größten Clubs der Metropolen auszuverkaufen. Ihr bislang letztes Album „Metals“, 2011 erschienen, schaffte es weltweit in die Top Ten der Charts, darunter in Kanada, den USA und auch in Deutschland. Ihre Konzerte sind mitreißende Ereignisse höchster Musikalität, deren Eindrücken die Zuschauer nicht widerstehen können. Denn Feists Kunst besteht vor allem darin, das Besondere ganz natürlich und gewöhnlich wirken zu lassen. Die Karriere der Tochter eines expressionistischen Künstlers begann im Alter von 15, damals war sie die Frontfrau einer Punkband namens Placebo (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen britischen Band). Es folgten Engagements an der Seite der Sängerin Peaches (mit der sie sich lange eine WG teilte), als Gast-Sängerin und -Komponistin bei dem norwegischen Folk-Duo Kings of Convenience sowie als Gründungs-Mitglied der begeisternd unkonventionellen kanadischen Indie-Band Broken Social Scene. Nach einem ersten inoffiziellen Album erschien 2004 ihr internationales Debütwerk „Let It Die“, das Feist unmittelbar auf der Landkarte der bemerkenswerten Musikerinnen verortete.  „Let It Die“ gewann zwei Juno-Awards und manifestierte Feists Ruf als eine der spannendsten neuen Künstlerinnen in der internationalen Singer-/Songwriter-Oberliga. Mit dem 2007 veröffentlichten Nachfolger „The Reminder“ stieg Feist dann endgültig zu einem weltweit beachteten Star auf, der die seltene Gabe besitzt, signifikant eigene Musik so zu produzieren, dass sie auch Hörer von eher konventioneller Radio-Musik unmittelbar anspricht, ja umbläst. Plattenverkäufe jenseits der Grenze von drei Millionen belegen ihre Qualität, Musik zu kreieren, die kommerziell erfolgreich ist, ohne sich von den üblichen Marktgesetzen jemals korrumpieren zu lassen. Das 2011 erschienene Album „Metals“ belegte dies erneut. Nun erscheint am heutigen Freitag, dem 28. April, nach einer langen Phase öffentlicher Abstinenz mit „Pleasure“ ihr neues Album, das ein weiteres Mal ihre Einzigartigkeit belegt. Eingespielt und produziert mit ihren Langzeit-Kollaborateuren Mocky und Renaud Letang, ist „Pleasure“ ein Album geworden, das sich mit großer Chuzpe ganz auf das Wesentliche reduziert. Inhaltlich eine Suche nach den Grundlagen und Motivationen des Menschen, die ihn dazu bringen, Freude zu empfinden, atmen alle Songs viel Raum und Weite. So verzichtet Feist über weite Strecken fast völlig auf den Einsatz eines Schlagzeugs, oft sind es nur ein paar Handclaps, die einen Song voran treiben. Dieser Ansatz lässt Feists Qualität als herausragende Komponistin umso heller strahlen. Man darf sich also auf Konzerte freuen, die man so schnell nicht vergessen wird – denn Feist live zu erleben, bleibt ein selten einzigartiges Vergnügen."

20.07.2017 Mainz - Zitadelle Open Air
((c) Mary Rozzi)


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