Nr. 20 / 26.05.2017
Inhalt: Schon wieder eine volle, tolle Woche. / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / DIES UND DAS / G E D R U C K T E S / Freitag 26. Mai: Freitags-Treff / Freitag 26. Mai: OF/Schlagloch-Minigolf / Samstag 27. Mai: Atelierverkauf / Samstag, 27. Mai: Offenbach/ Jazz & Poetry / Samstag, 27.Mai: OF/ Konzert / Samstag, 27. Mai: OF/ Explizite Geselligkeit / Sonntag 28. Mai: Flohmarkt am Alten Flugplatz / Montag, 29.Mai: OF/ Theater ohne Sprache / Montag, 29.Mai: FFM/ Headbangen / Mittwoch, 31.Mai: FFM/ Zukunft machen wir später / Donnerstag 01.06.: Die 68er: Tödlicher Auftakt / Donnerstag, 1.Juni: OF/Folienrausch / FESTIVAL SPEZIAL_01 / FESTIVAL SPEZIAL_02 / FESTIVAL SPEZIAL_03 / FESTIVAL SPEZIAL_04 / FESTIVAL SPEZIAL_05 / V O R S C H A U / VORSCHAU: 2.Juni/ 35mm Workshop / Vorschau: OF/Konzert / Impressum

Schon wieder eine volle, tolle Woche.

Begonnen hat sie mit der wunderbaren Matinée "Wir wollen das Meer sehen", die Imran Ayata mit Doris Akrap für Deniz Yüksel im Schauspiel organisiert hat. Das war wirklich unglaublich schön. Andrea und Martin saßen neben mir und das war gut so, denn beide waren 100% textsicher, als Jan Böhmermann mit den 800 Zuschauern gemeinsam „Die Gedanken sind frei” sang. Das war echt ziemlich bewegend.

Petra war zwar an dem Tag nicht dabei, aber dafür hat sie Deniz Buch gelesen und schreibt heute in ihrer Rubrik GEDRUCKTES darüber.

Vor der Matinee überreichte mir Andrea mein Geburtstagsgeschenk. Sie hat mir FESTIVALSCHUHE geschenkt, dass sind Plastiküberziehschuhe, damit man auf Festivals keine nassen Schuhe bekommt. Die sehen großartig aus. Und da standen wir und sprachen über Festivals und welche uns am besten gefallen. Ich habe ja 12 Jahre bei Rock Am Ring gearbeitet und Andrea hat das Steinbruchfestival mit ins Leben gerufen. Und weil Festivals einfach was total schönes sind gibt es heute ein FESTIVAL SPEZIAL von uns!
(Dies ist eine Nachricht für den einen Newsletterleser, der mir so einen netten Tipp von einem kleinem Festival geschickt hatte: Ich finde Deine Mail nicht mehr!. Bitte schicke sie mir noch mal)

Und morgenfrüh geht’s endlich nach Berlin. Nein, nicht zum Kirchentag, denn ich war schon dreimal auf einem Kirchentag, ABER ICH WAR NOCH NIE BEI EINEM POKALFINALE.
Und #IschBinSoUffgereeschdDasIschNedSchlafeKann trifft auch 100% auf meinen Gefühlszustand zu und ich bin total neben der Spur und muss mich jetzt sputen, denn es gibt noch so viel zu organisieren: ein Kanister Schobbe muss noch her, die Schals müssen gebügelt werden und was man eben so macht, wenn es heißt: BERLIN; BERLIN; WIR FAHREN NACH BERLIN

Was auch immer ihr macht: habt Spaß dabei und drückt doch bitte mal morgen Abend die Daumen.

A presto!

Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 Karten für Erwachsene für den 35 mm Filmworkshop mit Jos Diegel am 2.6.. Gewinnfrage: Welches Festival findet in Mansbach statt?

4 x 2 Gläser leckersten Riesling heute auf dem Freitags-Treff. Gewinnfrage: Welches Festival empfihelt Martin?

*****

Für die folgenden Tickets bitte Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehen-in-offenbach@web.de 

2 x 2 Gästelistenplätze für Life of Agony am 29.Mai in der Batschkapp. Die Gewinnfrage lautet: Auf welchem Label ist die aktuelle Platte erschienen?

2 x 2 Gästelistenplätze für "Finding Joy" am 29. Mai im Capitol Theater. Die Gewinnfrage lautet: In welchem Jahr trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft? 

DIES UND DAS

PRAKTIKUMSPLATZ zu vergeben!(1.000,- € im Monat)

Nachdem ich ja Jahre lang bei den Grünen "nur so" mitgemischt habe, bin ich ja seit einem Jahr hauptberuflich dort. Eine meiner Aufgaben ist es auch Wahlkämpfe zu organisieren und das ist echt ziemlich viel Arbeit aber auch verdammt spannend. Ich freue mich daher total, dass wir ab Juli ein dotiertes Praktikum ausgeschrieben haben und noch mehr freue ich mich über tolle Bewerbungen von motivierten Student*innen, die Bock haben 3 Monate mit mir, bzw. den Grünen, zusammenzuarbeiten. Wäre toll, wenn ihr das mal "streuen" könntet. Ich kenne zur Zeit mehr Menschen die 50 werden, als Student*innen.
https://www.gruene-frankfurt.de/partei/kreisverband/stellenanzeige/

G E D R U C K T E S

(Petra)

Vergangenen Sonntag war ich nicht im Schauspiel, bei der Veranstaltung für die Freilassung von Deniz Yücel. Obwohl es mir wichtig ist, mein Entsetzen und meine Wut über seine Inhaftierung nicht still und alleine mit mir herumzutragen. Doch mein Egoismus hat gesiegt: Endlich ein terminloser Tag, ein Fahrradtrip in Richtung Taunus, Schwimmen, Lesen, in den unendlich blauen Himmel schauen. Freiheit. Die ein Privileg ist. Dafür habe ich die Solidaritätsausgabe von Deniz Yücel: „Taksim ist überall. Die Gezi-Bewegung und die Zukunft der Türkei“ gekauft. Muss ich Yücel noch vorstellen? Der in Flörsheim am Main geborene Türkei-Korrespondent der WELT wurde vor über 100 Tagen in Istanbul wegen angeblicher Volksverhetzung und Terrorpropaganda verhaftet. Bis heute ohne Anklageschrift. 2014 hat er das Buch veröffentlicht, das ich nun lese.
Merke, wie wenig ich über die Türkei und ihre Geschichte weiß. Wie sehr ich es in diesem Augenblick bedaure, nicht schon vor Jahren nach Istanbul gereist zu sein – als eine zunehmende Zahl an jungen Gründern und Kreativen für Veränderung und Aufbruch in eine moderne Türkei zu stehen schienen. Und wie schlecht ich mich in ein Leben dort hineinversetzen kann, jetzt.
Der Taksim-Platz ist geschichtsträchtig und symbolisch bedeutsam, vor allem für die Linke, aber auch für die Islamisten. Und für Yücels Urgroßvater. Nach dem – erneuten – Verbot von Kundgebungen dort im Jahr 2013 bildete sich Widerstand, es folgten schwere Straßenschlachten und kurz darauf die Besetzung des nahegelegenen Gezi-Parks (die Bilder habe Ihr bestimmt auch noch im Kopf). „Taksin“ (für arabisch „teilen“, was sich auf den früheren Standort der Wasserverteilanlage bezieht) heißt die Gegend, in der sich seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts europäische Kaufleute niederließen. Das Viertel galt als modern-europäisch und zog reichere Nichtmuslime und eine neue urbane Mittelschicht an. Der Park entsteht Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts, danach folgen Luxushotels und das Atatürk-Kulturzentrum. Alles gleichsam Symbole für eine offene und liberale Gesellschaft. Dass Erdoğan bereits 1994 als OB-Kandidat den Bau einer Moschee am Taksin-Platz versprach, um die muslimische Identität der Türkei zu repräsentieren, kann man bezeichnend finden. Dass erst 2012 ein Modell dafür präsentiert wurde (das ihm aber zu modern war), auch. Wie in fast jeder Metropole gibt es in Istanbul Großbauprojekte, Gentrifizierung, Shopping Malls und Umweltzerstörung. Doch wie Stadtentwicklung betrieben wird, wer entscheidet und profitiert, ist offenbar auch erschreckend bezeichnend für die Politik in der Türkei. Und mir ist klar: Die Türkei ist nicht nur Istanbul.
Das Schlimmste für mich: Was Yücel zugestoßen ist, reiht sich furchtbar schlüssig ein in die Ereignisse und Entwicklungen, die er beschreibt (und ich habe ja noch gar nicht alles gelesen). Gleichsam als Beleg, wie wahr seine Worte sind. Dass die AKP und insbesondere Erdoğan zu Hindernissen für eine weitere Demokratisierung geworden sind, ist nicht erst seit dem Referendum klar. Jetzt ist es bitterer Alltag. Beklommen lege ich das Buch erst zur Seite, als es höchste Zeit wird, nach Hause zu fahren. Kein Solidaritätskauf, sondern eine hochspannende Lektüre. Lesen. Und für Freiheit eintreten.

Freitag 26. Mai: Freitags-Treff

(Daniela)

Wir waren letzte Woche beim 1. Freitags-Treff und obwohl es Mittags echt dolle geregnet hat, war der Paradiesplatz sehr gut gefüllt. Es ist eine super Atmosphäre, die Uli und Jesko da gezaubert haben.

Hätte ich heute Abend nicht schon was anderes vor, wäre ich sofort wieder hin.

Es gibt sehr sehr leckeren Riesling, Apfelwein und super Essensstände.

16:00-22:00 Uhr

(Andrea)

Entschuldigung, ich komme nicht umhin, ein paar persönliche Wort loszuwerden. Weil: wir schreiben zwar munter Ausgehtipps, aber ohnehin immer gerne etwas mehr. Eben Persönliches, Lebenslage, Laune und politische Befindlichkeit. Auf gewisse Art auch ein Drinnen und Draußen, wie Dilek Mayatürk Yücel es am 100. Hafttag ihres Mannes Deniz formulierte. Auch wir sind in gewisser Art drinnen, während draußen die Welt aus den Fugen zu geraten scheint. Ich bin ehrlich, der Anschlag von Manchester sitzt mir in den Knochen. Weil ich gerne ausgehe, Live-Konzerte liebe und dort Kinder im Alter meiner Tochter gestorben sind. Natürlich machen wir weiter, bieten den Terror trotzig die Stirn und leben jeden Tag als ob es der letzte wäre. Was sollen wir auch sonst machen, wir werden uns weder von Despoten, Autokraten noch von irren Terroristen unterkriegen lassen! Also, ja, feiern wir das Leben!

Freitag 26. Mai: OF/Schlagloch-Minigolf

(Andrea)

Statt auf die Offenbacher Woche (u.a. mit den Trankwalder und der Spider Murphy Gang) gehe ich eine gepflegte Runde Golf spielen. Die Idee ist so einfach wie bestechend: Ab 16 Uhr wird geprobt, ob sich die Krafftstrasse als Minigolf-Parcours eignet. ALLE KÖNNEN MITMACHEN! Wer Durst bekommt, Publikum braucht oder lieber zuschaut, kann es sich beim After Work am Mathildenplatz mit leckeren Getränken gemütlich machen. Ziel der Aktion ist es übrigens unter anderem, die Wahrnehmung des Straßenraums zu verändern, der normalerweise von Auto´s besetzt wird... Mit den Gedanken zu spielen, wie der Straßenaum sonst noch nutzbar wäre, würden ihn andere Nutzergruppen bevölkern und gäbe es z.Bsp. andere Straßenbeläge.

Samstag 27. Mai: Atelierverkauf

(Daniela)

Ich werde heute wohl Unsummen für Fanartikel ausgeben. Sollte Euer Modegeschmack ein anderer (und besserer) sein, dann würde ich an Eurer Stelle heute zum Atlelierverkauf des Labels CHARLOTTE AM MAIN gehen.

Der findet von 10:00-18:00 Uhr in derGewinnerstarße5 statt (direkt neben der Kapp)

Samstag, 27. Mai: Offenbach/ Jazz & Poetry

(Andrea)

Wohl wahr: "Ein Buch wie eine Legende. Ein Autor, der seine Legende selbst lebte und schrieb:Jack Kerouac, Symbolfigur der amerikanischen Beat-Generation. Zwei junge Männer sind „on the road“, quer durch die USA. Jack Kerouac und sein „alter Ego“ Neal Cassady sind entwurzelt und abenteuerlustig. Den amerikanischen Traum wollen sie nicht den Spiessbürgern überlassen. Sie sind auf ihren Trips quer durch die USA, mit geliehenen und gestohlenen Autos, per Anhalter, auf Güterzügen und im Greyhound-Bus, auf der Suche nach etwas, das sie nie finden werden. In unserem Jazz & Poetry-Programm haben wir die im Buch beschriebenen verschiedenenTrips zu einer „virtuellen“ Reise von NYC nach New Orleans, nach New Mexico, an die Westküste (LA, Hollywood) und dann zurück an die Ostküste zusammengestellt. Auf die einzelnenText-Passagen dieses Trips folgen thematisch passende Jazz-Titel.Wenn beispielsweise ein Konzert des Pianisten George Shearing im „Birdland“ in NYC beschrieben wird, spielt das „High Fly Jazz Quartet“ unmittelbar danach die Komposition „Lullaby of Birdland“- von George Shearing. Sprecher: Günter Minas  

20 Uhr im Filmklubb Offenbach, Isenburgring 36/Hinterhaus

Samstag, 27.Mai: OF/ Konzert

(Andrea)

Ach, und dann wäre da noch ein wundervolles Konzert im hafen2 :Alejandra Ribera Sie hat argentinische und schottische Wurzeln. Sie singt auf Englisch, Spanisch und Italienisch. Mit rauchiger, markanter Stimme singt Alejandra Ribera, die Musik hat Rhythmus, das Klavier scheint davon zu galoppieren, die Gitarre klingt nach Singer/Songwriter-Pop. Es ist die Leichtigkeit der Stücke, die einen auf der Stelle mitnimmt. Der außergewöhnliche Folkpop eines Damien Rice dürfte Ribera geprägt haben, an Feist oder Joni Mitchell kann man sich genauso gut erinnert fühlen. Mitte Mai erscheint ihr neues Album „This Island“ in Deutschland – auf der dazugehörigen Tour macht sie glücklicherweise auch in Offenbach Halt. 21:00 Uhr im hafen 2.

http://alejandraribera.com/

Samstag, 27. Mai: OF/ Explizite Geselligkeit

(Andrea)

Ich muss backen, sonst würde ich mal auf ein Getränk zum Main radeln. FÜNF Jahre wird heute gefeiert, jede Wette, der Waggon wird brodeln. Aber das macht er ja ohnehin immer wenn Sibylle & Yvette auflegen. Heute ab 21.30 Uhr wegen "1. Platz im Wettberweb "Explizierte Geselligkeitsfunktion" der Sven Väth Festspiele Hanau - verliehen am 27.05.2012, also genau vor fünf Jahren. Seitdem hat kein anderes DJ Gespann diesen Preis uns wegnehmen können - auch nicht in desem Jahr. Hurra! Und das wollen wir feiern. Mit euch! Seid ihr dabei?" Waggon am Kulturgleis&nb

Sonntag 28. Mai: Flohmarkt am Alten Flugplatz

(Daniela)

Heute wird kein leichter Tag!
Entweder ich bin überglücklich und wir rasen verkatert und total übermüdet zurück nach Frankfurt, um um 17:00 Uhrdie Eintracht auf dem Römer zu begrüßen, oder wird sind niedergeschlagen und fahren trotzdem zurück, um um 17:00 Uhr den Vizemeister zu begrüßen.

Solltet ihr gerne andere Dinge tun, dann radelt doch zum Alten Flugplatz, denn da verkaufen nette Menschen schöne Dinge und der Erlös ist für die Aktive Schule.

 

 

Montag, 29.Mai: OF/ Theater ohne Sprache

(Andrea) 

Ich bin mir nicht sicher, ob Maskentheater wirklich meine Sache ist. Andererseits, warum nicht den Versuch wagen. Zumal das VAMOS Theater als eines der führendsten Maskentheater Großbritanniens gilt.  "ANARCHIE UND HUMOR" verbindet das britische VAMOS Theater, das heute um 19 Uhr im Capitol gastiert. "Finding Joy" erzählt von der lebenslustigen 83jährigen Joy, die nach und nach ihr Gedächtnis verliert. Ihr Enkel Danny beschließt, sich um Joy zu kümmern....Die wortlose theatralische Welt des VAMOS Theaters lässt die Geschichte von verlorenen Erinnerungen und neu entdeckter Liebe voller Poesie und Empathie lebendig werden und das ganz ohne Worte. Das Theaterstück ist übrigens für Gehörlose geeignet. Capitol, Einlass ab 18 Uhr. http://bit.ly/2qoJgUr

Montag, 29.Mai: FFM/ Headbangen

(Andrea)

Das dürfte ein spannender Abend heute werden: Erst Theater ohne Sprache und dann voll auf die Zwölf. So wie viele andere habe ich auch mal wieder die Soundgarden-Platten rausgeholt, habe rage against the maschine für mich wieder entdeckt und bin musikalisch also gerade mal wieder sehr Stromgitarrenlastig unterwegs. "Life of agony" passen mir da bestens ins Konzept: "hart, rauh, ungeschliffen, aber immer melodisch! Die Band hat eindeutig nichts von ihrem Potential und ihrer Faszination eingebüßt." Deshalb gehts heute in die Frankfurter Hall of fame in die Gwinnerstraße. http://bit.ly/2qeunbg; Photo: Tim Tronckoe

Mittwoch, 31.Mai: FFM/ Zukunft machen wir später

(Andrea)< Ich würde heute gerne ins Orange Peel, da liest und singt heute Christiane Rösinger im Rahmen der Reihe text&beat. "Seit September 2015 gibt die Berliner Musikerin und Autorin Christiane Rösinger Deutschunterricht für Geflüchtete. Ihr Kreuzberger Anfänger-Kurs ist Teil einer freien Deutschkurs-Initiative für Menschen, die oft keine anderen Angebote zum Spracherwerb bekommen und die, wie es im Behördenjargon heißt, »keine gute Bleibeperspektive« haben. Aber nicht nur die Kursteilnehmer kämpfen mit trennbaren Verben und »den verdammten drei ›sie‹« der deutschen Sprache, auch Christiane Rösinger hat alle Mühe, das »Lernziel« zu erreichen und sich selbst zu integrieren. Bis das gelingt, schlägt sie sich mit den beiden größten Hindernissen für eine gelingende Integration herum – der deutschen Gesellschaft und der deutschen Grammatik. »Wir fragen nicht ›Wie bist du hierher gekommen? Warum? Wo ist deine Familie?‹, das sind Polizistenfragen. Wir reden nicht über ihre Probleme, wir reden über trennbare Verben, das ist problematisch genug.« Die Probleme und die Freuden des Alterns thematisiert Christiane Rösinger auf ihrem neuen Album „Lieder ohne Leiden“. 20 Uhr im Orange Peel in der Kaiserstraße 39. bit.ly/2rEDd2J

Donnerstag 01.06.: Die 68er: Tödlicher Auftakt

(Daniela)Ich gehe heute ins naxos Kino, denn da gibt es anlässlich des 50. Jahrestages der Erschießung von Benno Ohnesorg eine Sondervorstellung über den Auftakt der ‚68er am 2. Juni 1967 in Berlin. Der Abend wird von der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen unterstützt. Die 68er: Tödlicher Auftakt

 

1) Der Polizeistaatsbesuch von Roman Brodmann aus der ARD-Sendereihe "Zeichen der Zeit"

Der Aufenthalt von Schah Reza Pahlewi und Kaiser in Farah Diba in Deutschland sollte eine bunte abwechslungsreiche Reportage über einen Staatsbesuch und dessen Hintergründe werden. Freilich konnte man kaum voraus sehen, dass der Staatsbesuch unversehens zum "Polizeistaatsbesuch" ausarten würde . So waren die Südfunk-Mitarbeiter nicht nur Zeugen des Glanzes dieser Begegnung der Deutschen mit einem orientalischen Herrscher, sondern auch Chronisten der spektakulären Begleiterscheinungen: der rigorosen Absperrmaßnahmen der Polizei und der Studentendemonstrationen in zahlreichen deutschen Städten. In Hamburg und Berlin gipfelte der Staatsbesuch in blutigen Krawallen, in Berlin wurde gegen Ende der Demonstrationen der Student Benno Ohnesorg von einem Zivilpolizisten erschossen. Seitdem gilt der 2. Juni 1967 als der „Auftakt” für die 1968er Protestbewegung.

2) Der 2. Juni 1967 von Thomas Giefer und H.R.Minow

„Es war ein systematischer, kaltblütig geplanter Pogrom. Begangen von der Berliner Polizei an Berliner Studenten.“ (Sebastian Haffner)
Was als eher harmlose Protestaktion kritischer Studenten gegen den persischen „Märchenkaiser“ und sein auf Mord und Folter aufgebautes Regime begonnen hatte, endete in exzessiver Polizeigewalt und brutalen Massenfestnahmen. Alles vor den Augen der internationalen Presse, die im Gefolge des selbsternannten Monarchen angereist war. In einem Hinterhof der Krummestraße wurde der Student Benno Ohnesorg wehrlos und ohne jeden Grund von einem Zivilpolizisten erschossen. Die Vertuschung und Verfälschung der Ereignisse durch Presse, Polizei und Politiker sowie der Freispruch des Todesschützen Karl Heinz Kurras führten zur Radikalisierung der gesamten außerparlamentarischen Opposition. Teilen der Bewegung lieferte dieser Tag eine Begründung für den bewaffneten Kampf gegen das „faschistoide“ System.
Der Film aus dem Jahr 1967 ist ein erstklassiges historisches Dokument.

Donnerstag, 1.Juni: OF/Folienrausch

(Andrea)

Folien what? Pecha Kucha war gestern, beim Folienrausch gilt es zu zu einer wahllos in den weiten des www gefundenen PowerPointPräsentation irgendetwas halbswegs Substanzielles zu erzählen...Das wird mindestens unterhaltsam und ist sicher eine gute Übung! Also, den Mutigen gehört die Welt, um Anmeldung wird gebeten: kultur@offenbach.de Für alle anderen: ab 19 uhr in der afip am Goetheplatz. 

FESTIVAL SPEZIAL_01

(Daniela)

Im Schloss Geyso hab ich schon übernachtet, aber bisher habe ich es nicht auf das  KLING FESTIVAL nach Mansbach geschafft. Aber dieses Jahr hab ich Zeit und ich fahre hin, denn Reiner und seine Freunde geben sich immer soviel Mühe und alle die ich kenne, die da waren sagen es ist wunderschön bei

k l i n g - mansbach music and arts festival 4.+5.8.2017

"Okay, ja wir machen es wieder!
Regen hin und Regen her, es hat trotz der ganzen Nässe und des wirklich wenig sommerlichen Julis allen Spass gemacht, die da waren. Musikern, Künstlern, Helfern und Publikum. Der Sommer hat sich dieses Jahr nun erst im August bequemt wieder in Mansbach vorbei zu schauen. Deshalb haben wir ihn gebeten auch bei kling 2 Anfang August 2017 mit dabei zu sein.

kling bleibt bei seinem Motto:

Just the best!  Singer-Songwriter, Alternative, Eclectic, Jazz, Pop und Kunst jeder Art

Ein Wochenende mit anspruchsvoller, handgemachter Musik, internationalen Bands, Kunst und nun zum dritten Mal mit der ganz besonderen Location: Der Park des Schloss-Geyso wird zur Bühne und zum Forum für internationale Musiker, Liedermacher und Künstler. Die Konzerte finden auf der Open-Air-Bühne nahe der Schlossmauer und im Gewölbekeller im Inneren des Schlosses statt.
kling 2 findet wieder bei freiem Eintritt gegen Spenden statt, welche wieder zu gleichen Teilen an die Künstler gehen.Es darf wieder gezeltet werden, bitte fragt einfach an per Mail: info@kling-festival.de

Das Programm findet ihr unter: www.kling-festival.de

FESTIVAL SPEZIAL_02

(Martin)

‚Bacharach Das Festival’ ist das kulturelle Event überschrieben, das vom Freitag, 11.08. – Sonntag, 20.08.17 im Oberen Mittelrheintal stattfindet; man könnte auch schlichtweg von ‚Praml-Festspielen’ sprechen.

Schaut ihr euch das gesamte Programm auf der Homepage an: http://www.theater-willypraml.de/theater/programm/bacharach-das-festival/

‚Hermann und Dorothea’ und ‚Novalis HYMNEN AN DIE NACHT’ habe ich als theatralische Highlights schon in vergangener Zeit in den Ausgehtipps empfohlen. Was ich euch nun ganz besonders ans Herz lege ist ein Wiedersehen mit dem großartigen Heine-Projekt des Theaters Willy Praml: ‚Der Rabbi von Bacharach’!

Ehemals im Sommer 2013 u.a. auf der riesigen Frankfurter Straßenkreuzung an der Kurt-Schumacher-Straße, dem Dominikanerkloster, im Bus und an sensationellen Orten aufgeführt, wird das wirklich spektakuläre Theaterprojekt jetzt an den Originalschauplatz an den Rhein verlegt und dort aufgeführt. Mit Heinrich Heine an den Ufern des Rheins -Ein theatraler Parcours durch Raum und Zeit des UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal! „Mit einem klassischen Theaterabend hat das Stück wenig gemein. Eher mit einer modernen open-air Theaterinstallation. An unterschiedlichen Orten Bacharachs spielt das Ensemble Szenen, die Texte des Dichters aufnehmen, seiner Haltung zur Religion und seiner Auseinandersetzungen mit seinem Leben, seinem Denken und seinem Werk. Heinrich Heine schildert die Geschichte des Pogroms an der jüdischen Bevölkerung Bacharachs, ausgelöst mittels einer dem jüdischen Pessachfest unterschobenen Kinderleiche, und erzählt weiter von der Flucht des Rabbi und seiner schönen Frau Sarah rheinaufwärts nach Frankfurt.“

Ich werde meine Sommerferien dort vor Ort ‚theatralisch’ Ausklingen lassen, habe mir ein Zimmer in Bacharach (manch andrer auch schon!) reserviert, will an dem Wochenende ein bisschen wandern gehen, tolles Theater genießen, lecker Wein trinken und das beste Riesling-Eis (sagt zumindest Bettina, dass es das wäre!) schlecken.
Die Karten für den ‚Rabbi’ (12. und 13. August) und die anderen Vorstellungen könnten knapp werden, deshalb sichert euch Tickets und ihr könnt euch noch mehr freuen auf den Sommer, die Ferien und ‚jauchzen und frohlocken’: Theater, Rheinromantik, lecker Weinchen, Lust, Genuss und überhaupt...
Für alle, die nicht übernachten wollen, fährt freilich auch die Bahn unkompliziert in gut einer Stunde und teilweise ohne Umsteigenotwendigkeit zwischen dem Main und dem Rhein hin und her!

FESTIVAL SPEZIAL_03

(Andrea)

4. Mainweltmusikfestival 30. Juni bis 2. Juli
So abgedroschen der Satz „Orient meets Okzident“ auch klingen mag, für das Festival trifft er hundertprozentig zu. Sehr ambitioniert, was der Verein Su Arts zusammenstellt und nach einem OpenAir-Konzert im Innenhof des Büsingpalais und einem indoorkonzert in der Alten Schlosserei, machen die Veranstalter in diesem Jahr kurzerhand zwei Konzertabend, eben einmal in- und einmal outdoor und dazu noch einen dritten Tag mit einem Workshopprogramm. Bevor es in die Sommerferien geht, stimmen wir uns schon mal richtig ein, auf Spanien mit seinen Flamencotänzen und -liedern, Portugal mit seinem Fado, Syrien mit seiner arabischen Musik, deutsche Volkslieder der Gruppe „Grenzgänger“, die Türkei mit dem „Anatolian Quartett“ und Israel mit dem weltberühmten Klarinettisten Giora Feidman vertreten sein - allesamt hoch geschätzte Meister ihres Fachs. Schade, dass ich nicht überall hinfahren kann...http://mainweltmusikfestival.de/

FESTIVAL SPEZIAL_04

(Andrea)

FÜNFUNDZWANZIGSTES Steinbruchfestival in Mühlheim 14. bis 16. Juli
Ein Vierteljahrhundert? Ist das möglich? Wo wir uns doch gerade noch im Augenwald bei Mühlheimer Gewächsen wie MOXX getroffen haben. Klingt wie eine Ewigkeit und ist doch sehr präsent. Der Umzug des Festivals in den Steinbruch, erst auf den großen Grillplatz und dann auf das Vereinsgelände nebendran. Ambitioniert und programmatisch die Musikauswahl, immer eine Mischung bei der für jeden etwas dabei war und ist. Da bleiben sich die Arties auch bei der 25. Ausgabe treu. Bei der Jubiläumsausgabe unter anderem dabei sind alte Bekannte aus Hamburg, der Fall Böse, die schon jedes Mal die Hütte gerockt haben. Auch Samavayo aus Berlin waren schon mal da, aber wichtiger sind die regionalen Bands wie bspw. Tim Ahmed, Banjoory, …Das Programm ist wirklich fett und weil ich erst später im Juli urlaube, bin ich drei Tage in Mühlheim. www.steinbruchfestival.de  

FESTIVAL SPEZIAL_05

(Daniela)

Ich liebe das Heimspiel Knyphausen Festival. Ich war schon 3 Mal da und es war immer wunderschön. Tolle Bands!!, schönes Ambiente, sehr nette und entspannte Festivalgäste (kleiner Hibster Überschuss) und hervorragende Weine.

Leider sind dieses Jahr scon alle Tickets weg. Warum ich es trotzdem ankündige? Weil es sich lohnt einfach hinzufahren und zu versuchen vor Ort noch Tickets zu bekommen.

Ich werde das tun, denn ich suche noch 2 Tickets!

V O R S C H A U

Am Freitag, den 2.6. kommt Terry Riley in den mousonturm!

"Terry Riley ist eine lebende Legende. Mit „In C“, das Riley 1964 für eine beliebige Zahl unspezifizierter Aufführender komponiert hat, schuf er das erste Werk der Minimal Music. Seine äußerst ungewöhnliche Mischung aus Jazz, Minimal, Weltmusik und Ragtime erweitert der Altmeister nun um einen zusätzlichen, spannenden Aspekt: Sein Sohn Gyan, ebenfalls Komponist, aber auch grandioser Gitarrenvirtuose, ergänzt die Auftritte des mittlerweile 81-Jährigen. Für eines von nur 2 Deutschlandkonzerten kommen Terry und Gyan Riley am 2. Juni exklusiv in den Mousonturm. Das Konzert-Highlight der Saison!"

Hier ein Interview mt Riley: https://www.youtube.com/watch?v=XMKJ9J1Lzf4
 
http://www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/terry-riley
 

VORSCHAU: 2.Juni/ 35mm Workshop

(Andrea)

Schade. ich bin nicht da. Sonst würde ich gerne bei Jos Diegel, den ich bisher immer in anderen Zusammenhängen, nämlich explizit Kunst, wahrgenommen habe, Filme machen lernen. „Der kinematografische Akt besteht darin, das der Tänzer selbst in den Tanz eintritt, sowie der Träumer in den Traum.“ - Gilles Deleuze. Jos Diegel bietet heute von 15 bis 18 Uhr einen 35mm- Workshop im Filmklubb an, (Unkosten- und Teilnahmebeitrag: 35,- € Erwachse / Kinder 15,-€ inklusive aller Arbeitsmaterialien (für Unterstützer/innen der Crowdfundingkampagne mit dem Dankeschön 35mm Filmworkshop entfällt der Beitrag) www.filmklubb.de/index.php/platzreservierung

Vorschau: OF/Konzert

(Andrea)

Lutz, der alte Jazzer, hat sehr geschwärmt und mir wiederum gefällt, was ich über HOLZIG lese. Die Musiker aus Köln, leipzig und Berlin spielen "Cinematic Songs" und das klingt dann so: "Um uns herum befinden sich besondere Orte, liegen Stimmungen in der Luft, ereignen sich Episoden, wird geträumt und phantasiert. Als Antwort darauf spielen fünf Herren Soundtracks mit Vorliebe fürs feinstrukturiert, holzig Warme. Beeinflusst von Kompositionen zeitgenössischer Musik, improvisierter Musik und alternativer Popmusik entsteht eine besondere Mischung aus Poesie, Klangverliebtheit, Komposition und Improvisationsdrang. Starke Melodien treffen auf einen mehrstimmigen Klangkörper, der kollektiv Soundscapes erschaffen kann und dazu neigt, filmisch bewegte Bilder anzuregen. " Am 4.Juni in der afip am Goetheplatz. http://bit.ly/2rFxWHY


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