Nr. 19 / 19.05.2017
Inhalt: Verrückte Woche / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / G E D R U C K T E S / Freitag 19. Mai: Freitags-Treff / Freitag 19. Mai: GASTONE / Freitag 19. Mai: Broadway Danny Rose / Freitag 19. Mai: STRIKE in der Pik Dame / Freitag 19. Mai: OF/Stummfilm-Schmankerl / Freitag, 19. Mai: Offenbach/ Konzert / Freitag, 19.Mai: OF/ Konzert II / Samstag 20. Mai: Zukunftskongress / Samstag 20. Mai: KEHRWOCHEN BEI GESAMTMETALL / Samstag 20. Mai: SGE gegen Dosengetränke / Samstag 20. Mai: Rollerdisko / Samstag 20. Mai: Secret Rendezvous im NM57 / Samstag, 20. Mai: OF/ See U there / Samstag, 20.Mai: Offenbach/ Hafenkino / Sonntag 21. Mai: WIR WOLLEN DAS MEER SEHEN. DENIZ’I GÖRMEK ISTIYORUZ. / Sonntag, 21. Mai: FfM/Vortrag / Sonntag 21. Mai: Alice Francis im Zoom / Sonntag, 21.Mai: OF/ Waggon / Montag 22. Mai: Literatur / Montag, 22.Mai: OF/Vortrag / Dienstag 23. Mai: Spaceman Spiff / Dienstag 23. Mai: Eröffnung NIPPON CONNECTION / Mittwoch 24. Mai: LAZY. - AUFTAKT / Mittwoch, 24.Mai: OF/ OpenairKino / Literaturtipp: ‚Ein wenig Leben’ von Hanya Yanagihara / V O R S C H A U / TOM RILEY im mousonturm / Impressum

Verrückte Woche

Irgendwie war das schon eine total verrückte Woche. Begonnen hat sie am letzten Sonntag mit der super tollen Konfirmation - Pfarrer Diemer ist einfach der Beste. Warum er eine Batman Fahne an die Kanzel gehängt hat kann ich hier jetzt nicht erläutern. Lustig war aber auch, dasss er am Ende der Feierlichkeit seinen heute stattfindenen Filmabend mit Broadway Danny Rose von Woody Allen angekündigt und dabei den Abschlußsegen für die Gemeinde vergessen hat, was, was meiner Mutter natürlich sofort aufgefallen ist.

Was soll’s... am nächsten Tag bin ich dann auf eine großartige Reise mitgenommen worden: ich war in einem Western, am Meer, in einem Krimi, in einem Liebesfilm auf einer wilden Party und an etlichen anderen Orten mehr.... zumindest hab ich das so empfunden, bei dem wunderbaren Konzert von Vinicio Cappossela. Nach dem Konzert, was fast 3 Stunden ging, kamen die Musiker noch an die Bar und als sie erfuhren, dass ich CAPPELLUTI heiße erzählten sie mir von dem Palazzo Cappelluti aus ihrer Heimat in Molfetta. Ich hatte davon noch nie gehört und werde wohl nächstes Jahr nach Süditalien reisen um wieder auf Entdeckungstour zu gehen...
Heute Abend geht es musikalisch wieder nach Italien, denn GASTONE spielt und davor will ich noch zu Jesko zum Weintrinken nach Alt-Sachsenhausen und morgen zum Zukunftskongress der Grünen und natürlich ins Waldstadion, zu den Dosen, und zur ersten Party mit Ricard Dormeister ins NM57 und und...

Apropos Grüne: Nach Ostern hat mich mal ein Leser angeschrieben und gefragt warum ich in den Ausgehtipps nicht auf den Ostermarsch hingewiesen habe. Die Erklärung ist einfach: Ich würde da nicht hingehen und ich finde das ist auch nicht wirkich ein "Ausgehtipp". Wenn Euch aber politische Verantaltungen interessieren, dann empfehle ich Euch die GRÜNE WOCHE. Die schreibe ich immer Donnerstags... 

So jetzt muss ich mich sputen!

Lebt Wild, wir haben nur das eine Leben!
(was man die Woche wieder schmerzlich erfahren musste)

Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Andrea Ehrig, Petra Manahl und Martin Grün.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

4 x 2 Gläser leckersten Riesling heute auf dem Freitags-Treff. Gewinnfrage: wie heißen meine beiden Ex-Chefs, die diesen neuen Markt in Alt-Sachs initiert haben?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von GASTONE heute Abend im Nachtleben. Gewinnfrage: Welches Buch empfiehlt Martin heute?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert "Solo En Duo" heute Abend in der Naxoshalle. Gewinnfrage: Welchen Film empfiehlt Andrea für Samstagabend?

1 x 2 Gästelistenplätze für STRIKE heute Abend in der Pik Dame. Gewinnfrage: Wo gehen Andrea und ich am Sonntagmorgen hin?

2 x 2 Gästelistenplätze für Michael Rütten & Richard Dorfmeister am Samstag im NM57. Gewinnfrage: Welches Buch empfiehlt Petra heute?

3 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Alice Francis am Sonntag im Zoom. Gewinnfrage: Auf wen freue ich mich am Samstag beim Zukunftskongress?

2 x 2 Karten fü den Leseabend mit Daniel Schreiber am Montag im Literaturhaus. Gewinnfrage: Wo verbrachte Daniel Schreiber seine Kindheit?

2 x 2 Plätze auf der "Ich-darf-an-der-langen-Menschenschlange-vorbei-gehen-und zahle-trotzdem-Eintritt-denn-Kunst-kostet-nunmal-Liste" Gewinnfrage: Welches Musikvideo empfehlen die DJ's zur Einstimmung?

1 x 2 Karten für das Konzert von Tom Riley am 2.6. im mousonturm. Gewinnfrage: Welches Festival wird am Dienstag im mousonturm eröffnet?

*****

Für die folgenden Tickets bitte Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehen-in-offenbach@web.de 

2 x 2 Gästelistenplätze für die Frau im Mond heute im Lederpalast.  Gewinnfrage: Welcher legendäre Film brachte Fritz Lang Weltruhm ein? Antworten bitte bis 18 Uhr

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Marshall Cooper heute im Hafen 2. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt der Marshall mit Vorname? Antworten bitte bis 18 Uhr

2 x 2 Gästelistenplätze für "Ein Dorf sieht schwarz" im Hafenkino am Samstag, 21. Mai, im hafen 2. Die Gewinnfrage lautet: Wann erklärte Kongo seine Unabhängigkeit von Frankreich? 

2 x 2 Gästelistenplätze für "Finding Joy" am 29. Mai im Capitol Theater. Die Gewinnfrage lautet: In welchem Jahr trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft? 

G E D R U C K T E S

(Petra)
Ich lese französische Liebesgeschichten. Nein, nicht wegen Macron – ausnahmsweise. (Nicht nur die Boulevardmedien strapazieren seine anhaltende Liebe zur früheren Lehrerin und heutigen Ehefrau. Sensationslüstern. Wahrscheinlich weil es ein feuchter Jungstraum ist und sich alles, was halbwegs feministisch tickt, reflexartig die mitschwingende Diskriminierung verbitten muss.) Jedenfalls habe ich bei der ersten Meldung des Wahlergebnisses in Frankreich extrem erleichtert „Ja, ja, ja“ gebrüllt. Erinnert Euch eher an etwas anderes? Äähm, zurück zur Literatur: “L’Amour toujours. Toujours l’amour? Junge französische Liebesgeschichten“ von vierzehn Autorinnen und Autoren zwischen 18 und 36 Jahren, Talentproben rund um das Lebensthema überhaupt. Gefördert wurde der Wagenbach-Band vom Institut français – nicht zufällig, denn Frankreich ist Gastland der diesjährigen Buchmesse in Frankfurt. Und ich habe beschlossen, Frankreich versuchsweise zu meinem neuen Lieblingsland zu machen. Doch kommen aus Frankreich, dem ewigen Land der Liebe die besseren, die originelleren Geschichten? Herausgeberin Annette Wassermann schreibt im Vorwort, in keinem anderen Land durchziehe die Liebe die Literatur seit der mittelalterlichen Minnedichtung in vergleichbarer Weise. Ich bin skeptisch, blättere aber neugierig weiter. Und was ist noch nicht gesagt worden über die Liebe - in Frankreich und überall? Es beginnt mit einer einnehmend tragischen Liebe zwischen einem Dichter und einer Schauspielerin, einem legendären Paar. Trotz des intimen Dialogs zwischen zwei Frauen meint man in dieser Geschichte die Ewigkeit mitschwingen zu hören, oder retromässig das Surren einer Kamera: ein Kammerspiel fürs große Publikum. Dann ein nerdig-einsamer Typ, der an Weihnachten ein anonymes Geschenk erhält: rote Socken. Die sich als seine Glückssocken herausstellen. Und er ist nicht der Einzige, der beschenkt worden ist. Zum Glück. Lakonisch und witzig erzählt – und wiederum erzeugt der Text Bilder in meinem Kopf: ein Jeunet-Film? Dazwischen schleicht sich etwas Lyrik ein. Im Geschichten-Reigen lerne ich nun eine Hure kennen, für die ein Leben als Dichterin kurz aufzublitzen scheint. Doch dann sieht sie ihre Worte gedruckt, gestohlen, und das endet tödlich. Ich lese über das Ausgeliefertsein in einer Liebe, die wahrscheinlich kein Dritter verstehen kann. Dazu gehört auch die wahnsinnige Liebe eines Mainzer Republikaners in der französischen Revolutionszeit zu einer Frau im roten Kleid, die ihn zu ihr aufs Schafott führt. Sinnlos eigentlich, oder braucht es keinen Sinn für so etwas? Eine meiner liebsten Geschichten ist von Arthur Larrue „Die dritte Dimension der siebten Etage“, die sich als leicht surreale Kriminalgeschichte entpuppt. Seine Protagonistin, Faustine, führt ein ziemlich dekadentes Leben, das vor allem darin besteht, Bücher zu lesen und auf ihren Geliebten zu warten. Das erinnert mich an was, nicht gut - egal. Es sind tolle Geschichten, die an die großer Erzählerinnen und Erzähler erinnern. Auch die poetische Variante von Rotkäppchen und ein muslimisches Dornröschen sind wirklich schön. Typisch Französisches kann ich kaum erkennen, nur die universelle Liebe.

Freitag 19. Mai: Freitags-Treff

(Daniela)

Ich war ja nie ein großer Dribbdebach-Fan. Aber seit dem der Yachtklub hier liegt und ich jetzt auch "da Drüben" arbeite nähere ich mich der Sache an.

Aber eigentlich ist es auch total egal ob Hibbde- oder Dribbdebach. Hauptsache der Jesko ist da und schenkt seinen leckeren Wein aus. Und deshalb bin ich heute Abend zur Eröffnung vom Freitags-Treff da. Und der Uli Schlepper ist ja auch da. Der Uli und der Jesko sind ja meine "alten" Chefs.. ok, es ist schon ne Weile her.. 1998 war es, als wir zusammen im o25 gearbeitet haben.

Zurück zum Freitag: heute eröffnen sie den FREITAGS-TREFF. Und da es mir Freitags auf dem Freidberger Markt eh immer zu voll ist, werde ich vielleicht jetzt immer hier hin gehen. Heute aber auf jeden Fall!
(TO - jetzt gibt es keine Ausrede mehr. Du musst kommen. Kiki ist auch am Start!)

"Der malerische Paradiesplatz in Alt-Sachsenhausen könnte bald dem Friedberger Platz etwas Entlastung bieten wenn dort ab dem 19.05. der Freitagsmarkt Alt-Sachs Premiere feiert. Die Macher planen einen kleinen aber feinen Genussmarkt mit Schwerpunkt Apfelwein, Grüne Sosse und Handkäs - ganz in der Tradition des Viertels. Natürlich gibt es aber auch viele andere Köstlichkeiten und eine tolle Weinauswahl. Wildpinkeln ist hier schon Mal kein Problem, da die ansässigen Gastronomien Ihre Tpiletten kostenfrei zur Verfügung stellen und im Anschluss an den Markt kann man das großzügige und vielfältige Angebot des Quartiers in Anspruch nehmen.

Der ‚Freitag-Markt Altsachs‘ könnte so auch ein wichtiges ergänzendes Puzzleteil zur Belebung und Aufwertung Alt-Sachsenhausens darstellen.

16:00-22:00 Uhr

Freitag 19. Mai: GASTONE

(Daniela)

Alle, die meine Ausgehtipps schon länger lesen wissen es, ich bin ein großer GASTONE Fan. Ich meine ich habe Giuseppe schon 30 Mal gesehen. Das erst Mal war glaube ich vor 18 Jahren.

Heute Abend spielt er im Nachtleben. Ich liebe ja nicht nur Giuseppe, sondern all seine Musiker. Jeder ein besonderer Musiker! Heute Abend sind sie, bis auf Tomek, nicht dabei. Er hat sich ganz besondere Gastmusiker eingeladen. Es wird bestimmt super! (allein schon wegen Toni Farris freue ich mich)

Toni Farris - Piano (Rolf Stahlofen, Gentleman, CRO)
Ralf Gustke - Drums (Gianna Nannini, Xavier Naidoo, Rolf Stahlhofen)
Tomek Witiak (Bester Gitarrist ever!!! Gastone)
Martin Stumpf - Bass (Rolf Stahlofen, Laith Al-Deen)
Und vielleicht noch Gäste

20:00 Uhr Einlass, Beginn: 21:00 Uhr

Freitag 19. Mai: Broadway Danny Rose

(Daniela)

Wäre ich heute nicht bei Gastone wäre ich zum Kulturtreff in die Wartburggemeide gegangen. Pfarrer Diemer zeigt nämlich Broadway Danny Rose von Woody Allen

"Mit nichts in der Kartei als Piano spielenden Papageien, einbeinigen Stepptänzern und stotternden Bauchrednern, ist Danny Rose der absolute Loser unter den Impresarios. Doch dann beschert eine plötzliche Nostalgiewelle einer seiner Top-Karteileichen, dem intriganten Schnulzensänger Lou Canova, die Chance zu einem Auftritt im Waldorf. Lou verweigert sich allerdings, falls Danny nicht seine Mafia-Braut Tina zu dem Konzert begleitet. Und das Unheil nimmt seinen Lauf: Von Tina entzückt, von Lou ausgetrickst und von Gangstern zur Geisel genommen, erlebt Danny ein bittersüßes Abenteuer."

Der Eintritt ist frei
Wir laden ein zu einem Filmabend und anschließendem Gespräch am Freitag, 19. Mai 2017, 19.00 Uhr in der Wartburgkirche, Hartmann-Ibach-Straße 108(Am Günthersburpark)

Freitag 19. Mai: STRIKE in der Pik Dame

(Daniela)

Und müsste ich morgenfrüh nicht zum Zukunftskongress der Grünen würde ich nach dem Konzert noch in die Pik Dame gehen, denn da ist wieder STRIKE! Und ich höre gerade FloFilz und es gefällt mir sehr gut!

STRIKE! heißt das Baby und bespielt beide Etagen der PIK DAME mit freshen Sounds für freshe Dancer. Unten im »Bowling-Basement«, der alten Pik Dame-Kegelbahn, präsentiert die AmEnd-Crew den Beatbastler FLOFILZ mit einem Live-Beat-Set. Dazu gesellen sich, wie schon beim ersten Mal, die beiden DJs BIRD¥ und BUTTERFINGER. Oben im »Red Room« toben sich PEDO KNOPP und WELLER aus und spielen sich die Bälle, äh … jonglieren mit den Kegeln – alles ist erlaubt, as long as it’s fresh and groovy!

Doch wer ist dieser FloFilz? Florian M. heißt der junge Mann und beglückt die Musikwelt seit 2012 mit feinsten Beats im Instrumental-Gewand. Er gehört zu der Gemeinschaft von Produzenten, die die Jazz-Vibes wieder für sich und ihre Musik entdeckt haben. Der Klang der goldenen Zeiten, in Facetten eingefangen und über einen Beat gelegt. Alte Schule trifft auf neuen Flavour. Den Produktionen von FloFilz haftet ein eigener Geist an. Es ist die Leichtigkeit in seinen Kreationen. Mühelos setzt er Akzente mit seinem feinen Gespür für Samples, einfachen Melodien und einer Lässigkeit, die sich in der Schwunghaftigkeit seiner Drums offenbart. Nichts klingt erzwungen, eher scheint zwischen Hip-Hop und Jazz seit jeher diese natürliche Harmonie bestanden zu haben. Hier wird die alte Schule nicht wiederbelebt, sondern wieder belebt. Und diesen Unterschied hört man einfach.

Soundcloud: https://soundcloud.com/flofills
Facebook: https://www.facebook.com/flofilz/
Instagram: http://instagram.com/flo_filz

Einlass: 23 Uhr, Pik Dame: PIK DAME, Elbestr. 31, Eintritt: 10€

Freitag 19. Mai: OF/Stummfilm-Schmankerl

(Andrea)

Ich würde heute gerne ins Kino im Ledermuseum gehen. Wenn da schon ein Graf einen Stummfilm vertont....;-) Genauer: Pianist Stephan Graf von Bothmer und Cellist Martin Klenk. Die beiden hauchen Fritz Langs Klassiker "Frau im Mond" völlig neues Leben ein, legendäres Science-Fiction-Kino in Schwarz-Weiß. Und wenn der Sternenhimmel klar ist, kann der dann in der Filmpause auf dem Museumsvorplatz zudem durch ein Teleskop betrachtet werden. Vielleicht mache ich mit Lili dann wenigstens das.
Kino im DLM Deutsches Ledermuseum | Frankfurter Strasse 86 | Offenbach
Beginn: 20.00 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr
www.lederpalast.de; www.stummfilmkonzerte.de

Freitag, 19. Mai: Offenbach/ Konzert

(Andrea)

Das klingt gut, aber ich habe andere Pläne. „Cinematic Nasty Brass“ nennen Marshall Cooper ihre Musik. Ich lese von Energie, Ideen und popkulturellen Zitaten. Man denkt an Quentin Tarantino, an die orchestralen Scores von Ennio Morricone, aber auch an das überdrehte Bollywood-Kino. Swing, Soul, Rock’n’Roll, Funk und die ungeheure Kraft der Brass-Kapellen treffen bei Marshall Cooper aufeinander. Das ist Musik, die wohl niemanden kalt lässt.... http://marshallcooper.de 


Einlass 20.30 Uhr, Beginn 21.00 Uhr (pünktlich, keine Support-Band)
Mehr: www.hafen2.net

Freitag, 19.Mai: OF/ Konzert II

(Andrea)

"Elegant, melancholisch, manchmal bedrohlich, mit schwelgenden Klaviermelodien, wüst wimmernden Orgeln und flott gelooptem Maultrommelgeploinke; von güldener kalifornischer Sonne befunkelt und von düster dräuendem Nebel umflort: Sophia Kennedy ist die wandlungsreichste Komponistin, die wir in der deutschen Popmusik derzeit besitzen, und die tollste Sängerin ist sie sowieso." Schreiben die Hamburger von Tomprodukt. Ihr Debutalbum wurde frenetisch gefeiert und sie ist seither schwer gefragt. Umso schöner, dass Andreas sich rechtzeitig einen Auftritt gesichert hat. Klar, dass ich heute ins Parkside-Studio gehe. https://www.facebook.com/Parkside-Studios-211558655574946/

Samstag 20. Mai: Zukunftskongress

(Daniela)

Der Landesverband der Hessischen Grünen organisiert einen ganztägigen Zukunftskongress. Da dürfen auch Menschen OHNE Parteibuch kommen!
Ich hab die Ehre am Morgen die Neumitglieder zu begrüßen. Danach bleib ich auch noch da, denn am Vormittag kommen spannende Redner. Ich freue mich besonders auf Mely Kiyak, sie hab ich 2015, gemeinsam mit Andrea, meiner Offenbacher Co-Autorin, beim Hate Poetry im Schlachthof in Wiesbaden gesehen. Damals war auch Deniz Yüksel dabei, der immer noch in der Türkei im Knast sitzt... 

"Für die erste Diskussionsrunde erwarten wir die Schriftstellerin und ZEIT-Kolumnistin Mely Kiyak, sowie den Politikwissenschaftler und SWR-Chefreporter Thomas Leif. Im Anschluss werden Klaus Franz, langjähriger Betriebsratsvorsitzender der Adam Opel AG und Kristina Sinemus, Professorin für Public Affairs an der Quadriga Hochschule Berlin, in den Dialog treten"

Beginn: 10:30, Kasino der Stadtwerke, Kurt-Schumaccher-Straße 8

Mehr Infos zum ganzen Kongress hier.

Samstag 20. Mai: KEHRWOCHEN BEI GESAMTMETALL

(Daniela)
Es gibt nur wenige Geschäfte, um die ich gerne herumschleiche. Eigentlich gibt es Frankfurt nur zwei. HEI:DI und das wunderbare Schmuckatelier von Arne, seine Galerie Gesamtmetall. Ich habe mir bisher nur einen Ring geleistet, aber er hat mir mal vor Jahren einen Frankfurt Armreif geschenkt, den ich immer bei den Spielen trage und voller Neid hab ich festgestellt, dass mein Co-Autor Martin sich bei ihm vor kurzem ein ganz ganz tolles Armband hat anfertigen lassen ....
Heute ist wieder Ausstellungseröffnung bei Arne und die sind immer sehr besonders und deshalb schau ich auch ganz kurz mal rein, bevor ich weiter ins Stadion radel...

„Kehrwochen bei Gesamtmetall“
Nach der Tradition erfolgt die „Kehrwoche“ im wöchentlichen Wechsel und findet am Samstagnachmittag zur Vorbereitung des Sonntags statt.
Genau deshalb, dachten wir, können Sie sich endlich mal wieder richtig rausputzen und mit uns am Samstag, den 20. Mai 2017 von 13.00 bis 20.00
die erste Kehrwoche in der Galerie Gesamtmetall einläuten.
Alles dreht sich um den alten schwäbischen Brauch mit seinen schrägen und spießigen Ritualen, die unseren ausgewählten Schmuck für Sie besonders in Szene setzen. Ihr Gaumen erfreut sich eines schwäbischen Traditionsgetränks und der dazu passenden Leibspeise.

Galerie Gesamtmetall am Liebfrauenberg 52

Samstag 20. Mai: SGE gegen Dosengetränke

(Daniela)

Die Workshops bei den Grünen sind bestimmt total spannend, aber ich muss heute ins Waldstadion, denn die Dosengetränke kommen.
Ich gebe es zu: wenn ich total müde Auto fahren muss und kein AUTOGRILL mit hervorragendem Kaffee in der Nähe ist, dann trinke ich den Mist auch.
Aber darum geht es ja heute nicht. Heute geht's darum, eine Woche vorm DFB Pokalendspiel, ein gutes Spiel zu machen, damit man dann mit erhobenem Haupt nach Berlin reisen kann. Wie das funktionieren soll ist mir zwar auch nicht klar, aber ICH werde alles dafür geben!

 

 

Samstag 20. Mai: Rollerdisko

(Petra)
 

Hey, das wollte ich schon immer mal machen: in die Rollerdisko gehen - nein: rollen! Heute wäre die Gelegenheit, denn zur Rödelheimer-Musiknacht wird zum vierten Mal auch im Brentanopark auf Rollen gedanct. Die Vibes dazu kommen von shinxx (Mainz), npnk (Dresden) und grvntlla (Frankfurt). Los geht es schon am Nachmittag, und bis dahin soll ja auch das Wetter wieder gut sein. Mir fehlen nur die Rollerskates - noch.

RMN Roller Disko #4, Roller Rink, Brentanopark Frankfurt, ab 17 Uhr, Eintritt: frei
 

Samstag 20. Mai: Secret Rendezvous im NM57

(Daniela)

Nach einem Heimspiel bin ich ja zu nichts zu gebrauchen und ich freue mich in der Regel auf einen gemütlichen Abend mit der Sportschau, dem ein oder anderen Kaltgetränk auf der Couch, zumal ich ja morgen früh um 11:00 Uhr im Schauspiel sein will,
ABER ich war immer noch nicht in der neuen Location, die Simon Horn aufgemacht hat: das NM57. Ich habe nur tolle Fotos gesehen und alle die da waren sagen, es ist wunderschön und weil ich auch Michael Rütten lange nicht an den Plattenspielern gesehen habe und auch Richard Dorfmeister schon ewig nicht mehr, werde ich mich nochmal aufraffen und die Neue Mainzer Straße 57 radeln.

In unregelmässigen Abständen, wenn sich die Gelegenheit  ergibt, lädt Michael Rütten seinen DJ Kollegen und Freund Richard Dorfmeister nach Frankfurt ein. Zuletzt standen die beiden vor fünf Jahren im ENZO hinter den Plattentellern, der Abend entwickelte sich einem der Highlights des mittlerweile nicht mehr bestehenden Partykellers. Guter Sound, ein passender Raum, aufgeschlossenes Publikum, eine sympathische Crew und die Liebe zur Musik sind die Voraussetzungen für Dorfmeister und Rütten, die sich seit den Anfangsjahren von Kruder & Dorfmeister in den Neunzigern kennen. Richard reist immer noch mit seinen Platten oder  dem Projekt Tosca rund um die Welt und spielt nur sehr selten in kleinem, intimem Rahmen.
Das erste Secret Rendezvous im NM57 heißt es - sehr verheißungsvoll. Fürs musikalische Glück bis in die Morgenstunden sind die DJs Rzuständig. Fürs weitere Rendezvous-Glück müsst Ihr aber schon selber sorgen.
 
Secret Rendezvous, NM57, Neue Mainzer Straße 57, Uhrzeit: ab 22:30 Uhr, Eintritt 10,- €

Samstag, 20. Mai: OF/ See U there

(Andrea) Das Line-up wird nicht verraten und für den Fall der Fälle haben die Macher schon einen Ausweichtermin ausgemacht. Zwei Namen sind durchgesickert (ich kenne keinen der beiden, was aber jetzt wirklich absolut nichts zu heißen hat): DJ Duo Adriatique von DIYNAMIC MUSIC, Wiese frei für André Galluzzi. Heute ist SEE U THERE und bringt den Leonhard-Eißnert-Park zum Kochen. Einlass: 12.00h, Beginn: 14.00h,Ende: 22.00h. Tageskasse: 16€ Einlass ab: 18 Jahren, Ausweis bitte mitbringen. Keine Hunde, keine Kinder! https://www.facebook.com/seeusthere

Samstag, 20.Mai: Offenbach/ Hafenkino

(Andrea)

Wenn wir später noch fit sind, würde ich gerne noch ins Hafenkino. Dort läuft "Ein Dorf sieht schwarz" und nachdem Thomas ihn bereits gesehen, für gut und sogar kindertauglich befunden hat, gehen wir hin. "Komödie um einen kongolesischen Arzt, der mit seiner Familie in die französische Provinz zieht. Mitte der 1970er Jahre begegnet er dort unhaltbaren Vorurteilen." 21 Uhr im Hafen 2

Sonntag 21. Mai: WIR WOLLEN DAS MEER SEHEN. DENIZ’I GÖRMEK ISTIYORUZ.

(Daniela)

Ich freue mich, denn endlich mach ich mal wieder was mit Andrea. Wir gehen heute beide ins Schauspiel Frankfurt. Leider kann man keine Karten reservieren. Also früh da sein und hoffen, dass man reinkommt!

Lesung und Gespräch mit: JAN BÖHMERMANN, BÄRBEL SCHÄFER, OLIVER POLAK, CAROLIN EMCKE, BASCHA MIKA, CANAN TOPÇU, PAULA HANS, KLAUS WALTER, DORIS AKRAP, IMRAN AYATA, ILKAY YÜCEL und weiteren Gästen

Eine Matinee der Solidarität mit Deniz Yücel und inhaftierten JournalistInnen in der Türkei. Autoren, Journalistinnen, Schauspieler lesen Texte von Deniz Yücel, die von Fußball, Antisemitismus und Rechtspopulismus oder den Entwicklungen in der Türkei handeln.

Uhrzeit: 11:00-13:00 Uhr, freier Eintritt!

Sonntag, 21. Mai: FfM/Vortrag

(Andrea)

Wenn ich heute nicht mit Dany ins Schauspiel zum "Meer sehen"-Veranstaltung für Deniz Yücsel gehen würde, wäre der Vortrag im wunderbaren Atelier Goldstein eine Option: Dort spricht heute "Prof. Dr. Andreas Spengler, Psychiater und Psychotherapeut über Leben und Werk von Julius Klingebiel: "Eine Welt auf 9 Quadratmetern". Klingenbiel war Schlosser bei der Wehrmacht und erkrankte 1939 im Alter von 35 Jahren akut psychisch. Er wurde polizeilich untergebracht und zwangssterilisiert, überlebte die NS-Psychiatrie und blieb in der Nachkriegszeit im "Verwahrhaus Göttingen" in einer Einzelzelle eingeschlossen. 1951 begann er zunächst mit einfachsten Mitteln die Wände seiner Zelle vollständig zu bemalen. Er gestaltete bis 1963 eine reiche Bilderwelt mit Tierfiguren, Menschen und komplexen Symbolen. Diese Ausmalung ist bis heute erhalten und steht seit 2012 unter Denkmalschutz."(amazon).

Vortrag um 11 Uhr in der Galerie Goldstein in der Schweizer Straße 84. 

Sonntag 21. Mai: Alice Francis im Zoom

(Daniela)

Schluß, aus. Die Woche hab ich genug erlebt. Heute Abend fahr ich in die Heimat.

Wenn ihr weggehen wollt, dann geht doch ins ZOOM. Da spielt heute Abend Alice Fancis im Rahmen ihrer "Electric Shock" Tour.

"Nachdem Alice Francis fast drei Jahre auf Welt­Tournee waren, veröffentlicht das Trio im April sein zweites Album "Electric Shock" und geht im Anschluss auf gleichnamige Tour. Während ihrer Reise um den Globus, auf der die Band u.a. Konzerte in Kanada, Russland und Israel spielte oder sich die Bühne mit Alicia Keys, Erykah Badu und Public Enemy teilte, haben Sängerin Miss Francis, Produzent Goldielocks und One­ Man­Choir Sir Chul Min Yoo parallel an in ihrem neuen Langspieler getüftelt. Mit "Electric Shock" ist nun ein Album entstanden, das weiter geht als es der Begriff "Electro­Swing" vermuten lässt. Mit neuen Songs, exotischen und ungewöhnlichen Instrumenten, die sie auf ihrer Welt­Tournee entdeckt haben sowie ihrer Passion für die Kultur der 20er und 30er Jahre gehen Alice Francis im kommenden Mai auf Tour durch neun deutsche Städte. "

Beginn: 20:00 Uhr, Tickets 18,- €, https://zoomfrankfurt.com/

Sonntag, 21.Mai: OF/ Waggon

(Andrea) Wir fahren heute zum Waggon, da legen Lena, Anne und Astrid auf. Muss man mehr sagen? 16 Uhr, Rock, Pop, Elektro, Hip und Hop. Punkt. Heyheymai

Montag 22. Mai: Literatur

(Martin)

Daniel Schreiber: Zuhause – Die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen
Ein Lese- und Gesprächsabend mit dem Autor. Moderation Nils Husmann (chrismon)

„...daß aber auch Erwachsene gleich Kindern auf diesem Erdboden herumtaumeln und wie jene nicht wissen, woher sie kommen und wohin sie gehen...“ – dieses Zitat stammt aus Goethes Werther – und mit dem nahm es bekanntlich gar kein gutes Ende.
Und wir - wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Was, wo und wer ist unsere Heimat? Heimat, sowieso ein ganz schwieriger Begriff, weil politisch kontaminiert, dann schon besser Zuhause!

Hast du schon ein Zuhause oder suchst du noch? Frankfurt als Durchgangsstadt, Menschen mit sogenannter geringer Verweildauer. Hat Goethe recht, wissen wir’s nicht, das Woher und Wohin? Erleben wir einen Verlust des Zuhauses? Und ist die Reduzierung auf das Lokale und die Örtlichkeit überhaupt der springende Punkt, geht es nicht vielmehr um das Gefühl eines Zuhause im Sinne von Daheim sein, um Geborgenheit und Gemeinschaft?

Und – Zuhause – ist das mittlerweile weniger der Platz, von dem wir herkommen als vielmehr  der Ort nach dem wir uns sehnen? Vielleicht eine lebenslange Suchbewegung?
Zuhause, Heimat, Herkunft, Orte, Beziehungen, Menschen, das Wo und Wie – um diese Begriffe und Fragen geht es in Daniel Schreibers Essay ‚ZUHAUSE – Die Suche nach dem Ort, an dem wir leben wollen’.

„Daniel Schreiber blickt auf Philosophie, Soziologie und Psychoanalyse, und zugleich erzählt er seine eigene Geschichte: von Vorfahren, die ihr Leben auf der Flucht verbrachten. Von der Kindheit eines schwulen Jungen in einem mecklenburgischen Dorf. Von der Suche nach dem Platz, an dem wir bleiben können.“
Spannende Überlegungen, Fragen und Antworten, gleichwohl theoretisch und doch ganz persönlich. Ein lohnendes Büchlein! Ich freue mich auf diesen Lese- und Gesprächsabend mit Daniel Schreiber!

Beginn: 19:30 Uhr, Literaturhaus Frankfurt (Foto: Olaf Becker)

Montag, 22.Mai: OF/Vortrag

(Andrea)

Anlässlich des Jahrestag der Bücherverbrennung auf dem Schlossplatz gibt es heute einen Vortrag von Dr. Hansert zum Stand seiner Recherchen zur NS-Vergangenheit. Beginn: 20h. Ort: Linke Kapelle/Isenburger Schloß, HfG. Dr. Kai Vöckler moderiert und weil mir das Thema wichtig und spannend zugleich ist, werde ich versuchen, dahinzugehen. http://www.hfg-offenbach.de/de/calendar/new-calendar-item-738?#veranstaltung

Dienstag 23. Mai: Spaceman Spiff

(Daniela)

Etliche Konzerte in der Brotfabrik hab ich schon angekündigt und immerzu behauptet ich würde hingehen, aber nie war ich da. Heute ist es aber soweit!
SPACEMAN SPIFF spielt. Ich habe vor 14 Tagen noch nie was von ihm gehört, aber seit dem höre ich ihn täglich und ich freue mich sehr auf das Konzert... was mit Sicherheit nicht nur an der Musik liegt.

„Nach fast anderthalbjähriger Pause werde ich endlich mal wieder eine Tour spielen und zwar im Duo mit der bezaubernden Clara Jochum an Cello und sonstigem Klimbim.“ So richtet sich Spaceman Spiff auf seiner Website an die „lieben Menschen“, die bis zuletzt mit dem Status leben mussten, dass es Spaceman Spiff eigentlich gar nicht mehr gab, weil Hannes Wittmer sein Alter Ego nach drei Alben und mehreren hundert Konzerten Mitte 2015 erstmal auf Eis gelegt hatte. Und das obwohl er bereits für sein Debüt „Bodenangst “ 2009 mit viel Lob für seine ungemein charmanten, melancholischen Lieder und das feine Gespür für nachdenklich-berührende Texte überschüttet wurde.
Zu „... und im Fenster immer noch Wetter“ hieß es 2011 dann:
„Er inszeniert jeden seiner Songs mit unheimlich viel Liebe und schafft aus jedem einzelnen ein kleines Kunstwerk.“ Fazit: „Ganz großes Kino.“ Und das erfährt nun seine Fortsetzung. Noch hat das 2014 auf dem hochgeschätzten Grand Hotel van Cleef-Label erschienene „Endlich nichts“ Bestand. „Das Album erobert nicht mit Stärke und Mut die Herzen, sondern mit einem ergreifenden Grenzgang zwischen Pathos, Realitätssinn, Sinnkrise, aber auch nach vorne gerichteten Lösungsvorschlägen und Neuanfängen“, schrieb laut.de über die CD.

http://www.spaceman-spiff.de

Dienstag 23. Mai: Eröffnung NIPPON CONNECTION

(Daniela)

Und wäre ich nicht in der Brotfabrik, wäre ich heute Abend bei der Eröffnung von Nippon Connection
Ich mag das Festival ja sehr! Schaut Euch das Programm an. Es ist mal wieder der Hammer!

17. Japanische Filmfestival Nippon Connection! Vom 23. bis 28. Mai 2017 in Frankfurt am Main.
An sechs Festivaltagen präsentiert das weltweit größte Festival für japanischen Film wieder über 100 Kurz- und Langfilme aus Japan, darunter zahlreiche Deutschland-, Europa- und Weltpremieren. Independent-Filme sind genauso vertreten wie Blockbuster, Animes und Dokumentarfilme. Zahlreiche Filmemacher und Kulturschaffende aus Japan werden persönlich zu Gast sein und ihre Werke vorstellen.

Das Rahmenprogramm steht dem Filmprogramm in seiner Vielfalt in nichts nach: Workshops, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Performances, Ausstellungen und ein japanischer Markt mit leckerem Essen.

Festivalzentren sind das Künstlerhaus Mousonturm und das Theater Willy Praml in der Naxoshalle. Weitere Veranstaltungsorte sind das Mal Seh’n Kino, das Kino im Deutschen Filmmuseum, das Theater Die Käs, der ausstellungsraum Eulengasse, sowie das Atelierfrankfurt.

Mittwoch 24. Mai: LAZY. - AUFTAKT

(Daniela)

Morgen ist ja Feiertag und da kann man ja heute richtig feiern und wo kann man das in Frankfurt am besten? Genau: im YACHTKLUB und bei LAZY. am Schwedlersee!
Heute geht es also los: Yannick, Weller & Pedo Knopp sind wieder am Start und haben als Gast THOMAS HAMMANN dabei.

Das wird eine lange Nacht...

Schwedlersee, Am Schwedlerweg. Einlass ab 20:00 Uhr. Frühkommen lohnt sich!

Mittwoch, 24.Mai: OF/ OpenairKino

(Andrea)

Die Blaue Stunde, die Zeit zwischen Sonnenuntergang und der beginnenden Dämmerung, wenn sich der Himmel tiefblau färbt, gehört den Romantikern und zweimal im Jahr der gemeinsamen Veranstaltungsreihe von Stadt Offenbach und Deutschen Wetterdienst im Wetterpark. Heute wird der Film "Plastic Planet" des Dokumentarfilmers Werner Boote gezeigt, der den Stoffkreisläufe von den Silikonimplantaten in Kalifornien bis zu Mülldeponien in Indien und Plastikfabriken in Italien bis zum Meer gefolgt ist. Plastik ist überall – im Meer schon sechsmal mehr als Plankton – und sogar in unserem Blut. Wenn das Wetter mitspielt, packe ich die Colter ein und radele auf den Buchhügel. Eintritt und Popcorn sind frei, Filmbeginn 21 Uhr. Ab 20.30 Uhr bietet das Team des Wetterparks Kurzführungen und Experimente zum Thema an. An einem Infostand stellen sich die Klimapaten den Fragen des Publikums. offenbach.de/wetterpark 

Literaturtipp: ‚Ein wenig Leben’ von Hanya Yanagihara

Zum Feiertag einen Literaturtipp von Martin

Ist Literatur in der Lage ein Leben zu verändern? Schwierig zu sagen.
Können Bücher den Blick auf das eigene Leben wandeln? Ein entschiedenes: Ja - und ‚Ein wenig Leben’ von Hanya Yanagihara im Besonderen!

Das Älterwerden und die Jahre gelebten Lebens bringen es mit sich, dass die Anfänge und ‚ersten Male’ irgendwie nachlassen. Insofern ist ‚Ein wenig Leben’ ein Geschenk, denn – auch wenn ich ein Vielbuchleser bin  - einen solchen Roman habe ich noch nicht gelesen und dergleichen Einblicke durch Literatur noch nie erlebt. Es ist doppelt krass, was Hanya Yanagihara beschreibt und ebenso, was mit einem selbst beim Lesen geschieht. Fast ist ‚Ein wenig Leben’ wie mehrere Staffeln der Lieblings-Serie in Buchform, schon ganz schnell kann man nicht mehr aufhören.

Der Roman besitzt Umhaupotential. Es geht um vier Männer und deren jahrzehntelange Freundschaft: die Namen Jude, Willem, J.B. und Malcom wird man in dieser Kombination nie mehr vergessen, hat man die knapp tausend Seiten leider hinter sich und ist traurig darüber und gleichwohl erfüllt, war doch zu ahnen, dass es so enden wird.

Wohl nur mit dem Wort ‚Sogwirkung’ lässt sich beschreiben, wie dieser Roman Fahrt in Handlung und Faszination aufnimmt. Es geht um menschliches Leiden, um Freundschaft, um Kompromisse, die man kaum zu denken wagt; es geht darum, was im Leben alles auszuhalten ist, um Erfolg, um Niederlagen, um menschliche Wärme, die einem die Tränen in die Augen treibt. Es geht um Lebensgeheimnisse und die große Frage, wie ehrlich man miteinander sein kann oder muss, um das große Leben teilen zu können. Oder ob es das kleine Leben ist, was eine eigentlich große Erfüllung verspricht. Es geht um Wut, Ohnmacht, Mitleid, Verzweiflung und letztlich und tatsächlich: um die Suche nach Lebensglück. All diese Fragen stellen sich in der Handlung der Hauptfigur Jude und damit auch uns als Leser*innen. Und dieser Jude ist einem manchmal unsagbar fern und tritt einem gleichwohl doch so nah; wie’s einem manchmal mit sich selbst im Leben und mit anderen geht.

Das Cover – schaut euch diesen Mann an – ist das schmerz- und peinvoll? Oder scheint er voll Glück und Genuss im Moment angekommen? Schon da geht’s vor dem Lesen los. Und mit etlichen Freund*innen war ich uneinig in der Einschätzung. Der Fotograf heißt Peter Hujar und tatsächlich stammt das Foto aus einer Reihe: Orgasmic Man...

"’Ein wenig Leben’ von Hanya Yanagihara zwingt den Leser zur Teilnahme an einem Exzess der Gefühle. Diesen Roman aus der Hand zu legen, ist so schwierig, wie ihn zu ertragen“ sagte Ursula März im Deutschlandfunk. Sie hat recht und genau so ist’s mir ergangen.

‚Ein wenig Leben’ ist ein unbeschreibliches Buch, alles was man verrät ist ein Zuviel und gleichsam ein Zuwenig. Meine Empfehlung lautet einfach: Lesen und hingeben!

V O R S C H A U

(Andrea) 29. Mai: Of/ Theater ohne Sprache

Ich bin mir nicht sicher, ob Maskentheater wirklich meine Sache ist. Andererseits, warum nicht den Versuch wagen. Zumal das VAMOS Theater als eines der führendsten Maskentheater Großbritanniens gilt.  "ANARCHIE UND HUMOR" verbindet das britische VAMOS Theater, das am 29. Mai im Capitol gastiert. "Finding Joy" erzählt von der lebenslustigen 83jährigen Joy, die nach und nach ihr Gedächtnis verliert. Ihr Enkel Danny beschließt, sich um Joy zu kümmern....Die wortlose theatralische Welt des VAMOS Theaters lässt die Geschichte von verlorenen Erinnerungen und neu entdeckter Liebe voller Poesie und Empathie lebendig werden und das ganz ohne Worte. Das Theaterstück ist übrigens für Gehörlose geeignet. Capitol, 18 Uhr.

(Martin)

‚Richtung Wahrheit’ – Eine ganztägige Tagung von Lehrern für Lehrer am 9.6.17 im Literaturhaus Frankfurt.

Der Begriff „Wahrheit“ scheint überall und gegenwärtig zu sein. Und doch drängt sich der Eindruck auf, dass „Wahrheit“ durch- lässiger und poröser wird, dass sie uns oder anderen entgleitet. Manchen erscheint sie abgehängt – postfaktisches Zeitalter eben? In welche Richtungen flieht oder drängt die Wahrheit? Kann man Wahrheit aufspüren? Oder ihr zumindest nahe kommen? Die Teilnehmer der Tagung unternehmen einen Tag lang Annäherungsversuche an einen fragil gewordenen Begriff und blicken durch ein Kaleidoskop der Wahrheit(en): Das beginnt bei der Literatur und der Dichtung, geht weiter mit der digitalen und medialen Wahrnehmung der Wahrheit und endet beim Strafprozess, mit der Wissenschaft und unseren persönlichen trügerischen Erinnerungen.

Das komplette Programm gibt’s hier

TOM RILEY im mousonturm

Am Freitag, den 2.6. kommt Terry Riley in den mousonturm!

"Terry Riley ist eine lebende Legende. Mit „In C“, das Riley 1964 für eine beliebige Zahl unspezifizierter Aufführender komponiert hat, schuf er das erste Werk der Minimal Music. Seine äußerst ungewöhnliche Mischung aus Jazz, Minimal, Weltmusik und Ragtime erweitert der Altmeister nun um einen zusätzlichen, spannenden Aspekt: Sein Sohn Gyan, ebenfalls Komponist, aber auch grandioser Gitarrenvirtuose, ergänzt die Auftritte des mittlerweile 81-Jährigen. Für eines von nur 2 Deutschlandkonzerten kommen Terry und Gyan Riley am 2. Juni exklusiv in den Mousonturm. Das Konzert-Highlight der Saison!"

Hier ein Interview mt Riley: https://www.youtube.com/watch?v=XMKJ9J1Lzf4
 
http://www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/terry-riley
 


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