Nr. 14 / 12.04.2017
Inhalt: Ich sag’s Euch... / FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE BIETE / GEDRUCKTES / Donnerstag 13.04.: Lyrik & Musik / Noch bis 28.04: WELCOME TO CAVELAND / (Kar) Freitag 14. April: YACHTKLUB / (Kar)Freitag 14. April: MACBETH im Schauspiel / Samstag: 15. April: GYPSY SKA ORQUESTA / Lesetipp für die Feiertage / (Oster-) Sonntag: OSTERSPAZIERGANG & INSTALLATION / (Oster-)Montag, 17. April: OF/ Auktion / Dienstag 18. April: BRIDGES im HR Sendesaal / VORSCHAU: Dokumentartheater / Impressum

Ich sag’s Euch...

die Sächsische Schweiz ist LANDSCHAFTLICH wirklich der Wahnsinn. Wobei ich zugeben muss, dass ich beim Vorbeifahren an Heidenau schon ein komisches Gefühl hatte.
Wir sind hier beim Fastenwandern eine ziemlich große Gruppe: 34 Leute und ein Hund aus ganz Deutschland. Die jüngste ist 27, der älteste, der mich natürlich ständig überholt, 77 Jahre. Der Fastenleiter ist ein toller Typ und hat uns erlaubt nach der Wanderung alkoholfreies Hefeweizen zu trinken... Das waren sozusagen meine kulinarischen Highlights der letzten Tage.

Karfreitag ist der Spuk dann vorbei. Es geht wieder heim. Ich freue mich auf Frankfurt und ich freue mich auf meinen Sohn, der hoffentlich ohne Knochenbrüche aus den Snowboardferien zurückkommt. (Dienstagabend rief er an und sagte folgendes: "Mama, ich bin gestern krass gestürzt und war im Krankenhaus. Ich hab ne leichte Gehirnerschütterung, aber ich war heute wieder auf der Piste. Sonst alles ober cool. Ich muss jetzt auflegen.")

Solltet ihr nicht im Urlaub sein, dann sehen wir uns ja vielleicht am Freitagabend bei PEDO auf dem Yachtklub, oder beim Osterspaziergang von Annette Gloser am Sonntag in Sachsenhausen. Und wenn ihr keine Lust habt Ostereier zu suchen, dann besucht doch die Maulwürfe im mousonturm.

Ich wünsche Euch ein paar schöne Osterfeiertage.

A presto

Daniela

Vielen Dank an meine heutigen Co-Autor*innen Petra Manahl, Andrea Ehrig und Martin Grün.

Nächste Woche erscheinen die Ausgehtipps wieder regulär am Freitag gegen Mittag.
Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND*IN WERDEN. SO GEHT'S:

Du findest die Ausgehtipps toll und möchtest, dass es sie auch im 11. Jahr noch gibt?

Dann werde Freund*in
, ob als Privatperson, als Unternehmer*in oder als Anzeigenschalter*in... hier gibt es alle Infos.

(Wenn Du mit all den Formularen nicht weiter kommst, dann schicke einfach ne Mail an: freunde@cappelluti.net)

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net alle Gewinner werden am Donnerstag bis 19:00 Uhr benachrichtigt.

2 x 2 Gästelistenplätze für die Party mit Pedo und Thomas Hammann am (Kar)Freitag auf dem Yachtklub. Gewinnfrage: In welchem Offenbacher Club legt Thoas sonst auf?

2 x 2 Karten für MACBETH am (Kar)Freitag im Schauspiel Frankfurt. Gewinnfrage: Wie heißt der Regisseur?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert der GYPSY SKA ORCHESTA am Samstag auf dem Yachtklub. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra im heutigen Gedruckten?

2 x 2 Karten für das ausverkaufte Konzert von BRIDGES am Dienstag im hr Sendesaal. Gewinnfrage: wie oft kam das Wort BRIDGES 2016 in Danielas Ausgehtipps vor? (Es gibt auf meiner Seite ein Archiv, da kann man schauen :-)

SUCHE BIETE

Büromitbewohner(in) gesucht!
Wir sind eine super nette 4-köpfige Bürogemeinschaft in der Nähe von der Galluswarte und suchen eine(n) neue(n) Mitbewohner(in)!
Die bisherigen Bewohner sind alle irgendwie im Kreativbereich unterwegs. Selbstständige Designer und Illustratoren, die gern in Gemeinschaft arbeiten. Festgelegt sind wir da aber natürlich nicht – arbeiten darfst du was du möchtest, so lang du nett und lustig bist :)
Das Büro ist ein 140qm großer heller schöner Raum, liegt in der 1. Etage, hat einen regelmäßig bespielten Kicker, eine Küche mit einem großen Tisch und zwei Toiletten UND eine wundervoll sonnige Dachterrasse.
Inkl. Internet und allem kostet ein Plätzchen bei uns 315,-€ im Monat (wir legen viel Wert auf das gute Miteinander in unserer Gruppe und suchen daher jemanden, der auch länger bleibt). Kontakt: nils@borgboehmer.me

Möblierter Arbeitsplatz in Bürogemeinschaft (Offenbach am Main) ab 1. Juli 2017 zu vermieten: Sehr hell und ruhig + Nutzfläche (Keller), inkl. Mitbenutzung von Empfang, Küche, Konferenzraum, Dachterrasse und W-LAN. Offenbach am Main, Luisenstraße (zentrale Lage, 5 Minuten zur Fußgängerzone) Miete: 200,– Euro inkl. Nebenkosten.
Nähere Infos: Ingrid Walter, T 069 20284740, ingrid.walter@walter-wortware.de

GEDRUCKTES

(Petra)

Diese Woche fehlen mir Worte – oder die Zeit dazu, welche zu lesen. (Dafür hat ja Martin einen außerordentlichen Lesetipp für Euch.) Stattdessen getanztes Wort und wortlos Getanztes bei den „Jungen Choreografischen Positionen“ im Gallus Theater. Drei ganz unterschiedliche Arbeiten, allesamt um große Begriffe kreisend: Authentizität, Identität, Grenzen, Transformation. Ich habe mir irgendwann einmal vorgenommen, insbesondere bei Tanz nicht zwanghaft Sinn oder gar eine Geschichte zu suchen. Die erste Inszenierung macht es mir einfach: Ein Tänzerpaar, dämmerig-dunkles Licht, Naturgeräusch und Bewegungen, abrupt bis mechanisch, vereinzelt. Ich lasse mich in die Betrachtung hinein fallen. Dann wird es tänzerischer und die Dynamik zwischen den Tänzern gefällt mir gut. Die Choreografie bezieht sich auf den französischen Medientheoretiker, Philosophen und Soziologen Jean Baudrillard – den Namen habe ich noch nie gehört. Ich lese nach: Geboren 1929 in Paris, gilt als einer der einflussreichsten und gleichzeitig umstrittensten Vertreter des poststrukturalistischen Denkens. Kurz gesagt, ging es in seinen bekanntesten Theorien um den symbolischen Dingwert innerhalb der westlichen Konsumgesellschaft. In der Waren- und Zeichenwelt des Konsums suchen sich die Dinge die Käufer aus. Diese umfassende Verführung der Konsumenten durch die Objekte wird möglich, weil sich in der kapitalistischen Mediengesellschaft die Aussage zunehmend von Wahrheitskriterien trennt. Hört sich nach sozialistischer Theorie und schon nach „postfaktischem Zeitalter“ an? Ja – auch wenn er in späteren Jahren ins Reaktionäre umgeschwenkt ist. Hier aber geht es um eine andere seiner Theorien, nämlich um das menschliche Dasein als Paradoxon. Das meint nicht nur das, was wir alle jeden Tag erleben, sondern auch die Frage nach Original und Fälschung. Aber zurück zu den Choreografien. Auffallend finde ich allgemein, dass Tanz tendenziell zur Performance wird (das habe ich schon bei Forsythe mitunter bedauert). Ich brauche kein „Schwanensee“, doch die Auseinandersetzung mit dem Körper und die Energie beim Aufeinanderprallen mehrerer Tänzer, die Eroberung des Raums, das ist es, was mich am Tanz begeistert. Auch wenn es dem nicht ganz entspricht, ist das zweite Stück klasse. Zwei Tänzerinnen mäandern durch, unter, zwischen Papierbahnen, durch Kapuze und Gesichtsmaske nicht zu identifizieren – sie werden immer wieder eins miteinander und mit den Papierbergen, neue Formationen, die an Eisberge erinnern, neue Schattenwürfe. Dazu synthetisches Geräusch. Das dritte, ein Solostück, technisch perfekt in Zeitlupe dargestellt, inszeniert den „tragischen Körper“. Etwas selbstverliebt kommt das bei mir an. Aber der Abend hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich damit liebäugle, meine alten Knochen mal wieder in laienhafte Bewegung zu versetzten: Anfang Mai lädt DAS PLATEAU zu verschiedenen Tanz-Workshops ein. Schon mal vormerken: www.dasplateau.org.

Donnerstag 13.04.: Lyrik & Musik

(Petra)

Heute könnt Ihr zwei spannende junge Autoren kennenlernen: Lisa Goldschmidt, Preisträgerin des jungen Literaturforums Hessen-Thüringen 2015/16 und 2016 Finalistin des 24. Open Mike in Berlin, und
Max Wallenhorst, der schon mehrere Projekte gemacht hat, die alle ziemlich spacige Titel haben. Und seit 2014 arbeitet er mit  an CHANGE, einem Netzwerk zur spekulativen Erfassung der Zehner Jahre: Fake News From A Better Future, und außerdem schreibt er für verschiedene Medien. Zum Wort gibt es auch Laut: Singer/Songwriter Jonas Noack wird performen – und DJ-Geräusch von Sassi erwartet Euch noch obendrauf. Kein Fake.

Lyrik & Musik – Literatur in der Milchsackfabrik, Lesungen: Lisa Goldschmidt, Max Wallenhorst, Musik: Jonas Noack, Sassi (Downtempo DJ), Dora Brilliant (Milchsackfabrik, Gutleutstr. 294), Uhrzeit: 19:30 Uhr, Eintritt: 6 / 3 Euro

Noch bis 28.04: WELCOME TO CAVELAND

(Daniela)

Habt ihr letzte Woche die Maulwürfe vorm Mousonturm gesehen? Ich hab sie nur im Netz gesehen... aber sie wohnen noch bis zum 28.04. im mousonturm und was sie da treiben klingt sehr wild! Und nein, das ist nicht nur was für Kids!

Welcome to Caveland! - Festival für subterrane und geheime Lebensweisen Die Welt als Höhle: Im April verwandelt der Theatermagier Philippe Quesne den Mousonturm in einen Maulwurfsbau und erforscht mit 24 internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus Performance, Musik und bildender Kunst subterrane Welten. Eine Parade gigantischer Maulwürfe, die auch Quesnes Inszenierung Die Nacht der Maulwürfe besiedelt, eröffnet Welcome to Caveland und lädt Frankfurter jeden Alters ein, die utopischen Räume, die sich im Künstlerhaus ausbreiten, leibhaftig zu erkunden. Eine Grotte, eine Messerschmiede, eine Fischzucht, ein spiritistischer Geheimsalon oder die Dreizimmerwohnung eines Opern-Visionärs – das Caveland-Team verwandelt den Mousonturm drei Wochen lang in alternative Orte der sozialen Zusammenkunft.

Für das Osterwochenende und alle Balkonienurlauber verwandelt sich das Künstlerhaus in eine Höhlenlandschaft für die ganze Familie. Licht ins Dunkel der Höhle bringt Das Orakel von Delphi mit experimentellen Zukunftsvorhersagen vom Nabel der Welt am Karfreitag und Ostersamstag von 16-18.30 Uhr. Jim und Mika (10 und 11 Jahre alt) zeigen gemeinsam mit dem Forschungstheater-Team, wie dem Orakel Antworten über die Zukunft entlockt werden können. Vielleicht weiß das Orakel ja auch, was mit dem Licht im Kühlschrank passiert, wenn die Tür geschlossen ist. Achtung die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Reservierung unter caveland@mousonturm.de möglich.

Als John the Caveband eröffnen John the Houseband während der Osterferien ein musikalisches Höhlen-Laboratorium. Kommt zur Open Cave und erlebt die Forschung der Höhlenband. Mit Little John gestalten sie außerdem an zwei Nachmittagen eine kuschelige Konzert-Höhle für die Kleinsten: Statt mit Kissen, Gardinen und Tischtüchern, bauen die vier Musikerinnen und Musiker eine akustische Grotte mit cosy Klängen und Wohlfühlmusik für kleine Höhlenbewohner im Alter von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitung.

Für alle, die schon etwas älter sind, gibt es die passenden Höhlenklänge beim Osterritual mit John The Caveband am 17.4. und John The Caveband in Concert am 21.4. Die Maulwürfe des französischen Theatermachers Philippe Quesne finden in Die Nacht der Maulwürfe heraus, ob die Mousonturm-Höhle auch wirklich Höhlenbewohner-tauglich ist. Am 19. und 20.4. laden sie um 19 Uhr alle ein, in den Saal abzutauchen, den sie dann mit feinsten Untergrund-Klängen erfüllen.

Das volle Programm, und es ist wirklich voll, gibt es unter www.mousonturm.de/caveland

(Kar) Freitag 14. April: YACHTKLUB

(Daniela)

Nach einer Woche Natur, hätte ich große Lust heute Abend Musik zu hören und wie gut, dass Pedo (LAZY. / Trust Your Audience) mit Thomas Hammann (Robert Johnson / Workshop) in meiner Lieblingscoation, dem YACHTKLUB auflegt! Also mal sehen... vielleicht geh ich hin, ach ne, da ist ja noch der 40xte...

"Thomas ist der Sohn einer Ära, in der Eigenwilligkeit groß und Hip-Hop mit House noch in eine Zeile geschrieben wurde. 1983 von den Grand Wizards, Kool DJs und Großmeistern New Yorks mit Rap, Beats und Breaks kontaminiert, besserte der Darmstädter sein Taschengeld mit der Anfertigung maßgeschneiderter Mixtapes via Schulhofvertrieb auf. Die ersten Wellen US-amerikanischer Housemusik hoben nicht nur die Welt von New Order und ihrer Hacienda aus den Angeln, sondern auch die von Thomas Hammann. Als Resident-DJ des legendenhaften Darmstädter Kesselhauses durchlief der passionierte Plattensammler jenes Stahlbad, das aus guten DJs nahezu perfekte ohne Scheuklappen macht. Ebenso wichtig ist das Offenbacher Robert Johnson, wo er seit nunmehr 17 Jahren zusammen mit Gerd Janson zur Stammbesetzung mit der eigenen Liquid Nacht gehört. Thomas Hammann gehört zu jener selten gewordenen Spezies DJs, die nicht aufgrund irgendwelcher Verdienste im Studio begeistern, sondern einzig und allein durch solide Handarbeit hinter den Plattenspielern. Internationale Tanzmusik von gestern, heute und morgen. His vinyl weighs a ton!

Pedo Knopp  Freitag, 14. April, 22:30 Uhr YACHTKLUB Deutschherrnufer, Alte Brücke 60594 Frankfurt am Main Eintritt: 7€ Trust Your Audience presents... - im Rahmen dieser neuen Reihe stellen wir Euch in unseren Lieblingslocations unsere Lieblings-DJs und Live-Acts aus aller Welt vor. Der Auftakt ist am 29. April im Silbergold mit Marek & Lars Bartkuhn (live) vom legendären Needs-Label. Da kurzfristig ein Termin im Yachtklub frei wurde haben wir uns für ein Prequel mit Thomas Hammann entschieden.

(Kar)Freitag 14. April: MACBETH im Schauspiel

(Martin)

MACBETH – Ein Bastard von Dave St-Pierre und William Shakespeare

Gänzlich was anderes erwartet man, wenn Macbeth auf dem Spielplan steht. Aber man könnte es ja wissen, denn in der Ankündigung steht (nicht nur) der Autor, sondern ‚Ein Bastard von Dave St-Pierre und William Shakespeare’!

Bastard?

Vor knapp einem Jahr war die Premiere und ich verlasse mich bei dieser Empfehlung auf mein Gedächtnis – das tue ich aber mit gutem Gewissen, da es mich in der Erinnerung an Stimmungen und Begeisterung selten trügt. Und sofort habe ich die großen Bilder mit ihrer Ausdrucksmacht dieses Abends vor Augen. Der Regisseur hat eine ‚ganzheitliche’ Installation gebaut: absolut freier Umgang mit dem Text (Worte werden kaum gesprochen) und gleichwohl wird das Drama ernst genommen. Dave St-Pierre (eigentlich Choreograph, wen wundert es nach dieser Inszenierung) schafft das, indem er auf der riesigen Bühne große Bilder entstehen lässt, es sind teilweise erschütternde ‚Fotoklicks’, die auftauchen und in Kombination mit einer fantastischen Lichtregie und einer (zugegeben manchmal strapazierenden) elektronischen Soundcollage zu einer Einheit finden. Den Schauspieler*innen steht nur ihr eigener Körper als Ausdrucksmittel zu Verfügung, sie sind irrsinnig gefordert und sie machen das bravourös! Macbeth in dieser Form ist ein echtes Theaterereignis mit Bildern, die einem bleiben.

Am (Kar)Freitag zum letzten Mal! Ich finde, sollte man gesehen bzw. erlebt haben.

Noch zwei Dinge:
Erstens: es schadet nicht, zuvor den Plot zu Macbeth nachzulesen: https://www.inhaltsangabe.de/shakespeare/macbeth/

Zweitens: oben gibt’s Tickets zu gewinnen!

19.30h im Großen Haus des Schauspiel Frankfurt

(Foto: Birgit Hupfeld)

Samstag: 15. April: GYPSY SKA ORQUESTA

(Daniela)

Und heute Abend würde ich gerne schon wieder auf den Yachtklub gehen, obwohl ich die venezolanische Musik bisher nicht wirklich mochte, aber das was der gute LAIKI heute Abend aufs Boot holt scheint mal wieder ein Geheimtipp zu sein. Schon letztes Jahr habe ich die Exitements auf dem Yachtklub sehen dürfen und dann Monate später vor großen Publikum im hafen2. Also, verlasst Euch darauf, dass der Laiki einfach ein verdammt gutes musikalisches Gespür hat und geht heute Abend zum GYPSY SKA ORQUESTA.
Das ist "Balkan Ska Jazz Cumbia Swing Wahnsinn aus Caracas". Sagt Laiki

Das GYPSY SKA ORQUESTA wurde 2009 in Caracas, Venezuela von zwei Straßenmusikern mit einem einfachen Ziel gegründet: Den chaotischen Rhythmus ihrer Heimatstadt in Musik umzuwandeln und damit so viele Leute wie möglich zu erreichen und zum Tanzen zu bringen. Mittlerweile ist aus dem Duo eine sechsköpfige Band geworden, die mit ihrem explosiven Mix aus Ska, Cumbia, Swing, Jazz, Punk & Balkanbeats rund um die Welt tourt. Ihre Instrumentierung reicht von Akkordeon, Gitarre, Schlagzeug über Saxophone und Trompeten. Egal wo sie auftauchen, ob auf der Straße, in einem Club oder bei Festivals, verwandeln sie die Orte mit Ihrer unbändigen Spielfreude in eine große Party.

Videos: "Toston Swing" https://youtu.be/<wbr></wbr>4gxLgIgedLA
"El Majestuoso Imperio de Satanas" https://youtu.be/<wbr></wbr>APQ0n4stNR0
"La Demencia/Rico Rodriguez (en vivo)" https://youtu.be/<wbr></wbr>t0dkzAvsQ0w

Nach dem Konzert legt DJ Janeck [La Bolschevita/Aurora-Party] auf.

Samstag 15.4.2017 ab 20h - Show Start Sharp 21h30 - AK 10€
YACHTKLUB - Deutschherrnufer 12 - 60594 Frankfurt am Main

Lesetipp für die Feiertage

(Martin)

Fieber ist Krankheit und Lesefieber ist Lust. Das war wirklich leidenschaftliches Lesen, zu was mich diese beiden Bände verführt haben. Eigentlich soll es ein ‚Frauenroman’ sein  -  vollkommener Quatsch! Weil jeder Frauenroman ist freilich ein Männerroman – oder? Und letztlich hieß die Überschrift einer Rezension in der ZEIT: ‚Alle Männer sind kläglich’ ;-)

‚Meine geniale Freundin’, heißt der erste und ‚Die Geschichte eines neuen Namens’, der zweite Teil. Die Autorin: Elena Ferrante – ein Pseudonym, kurz ging durch die Presse, die Identität der großartigen Schreiberin sei angeblich gelüftet, aber nein, sie bleibt weiterhin im Verborgenen. Die Autorin entfaltet einen süditalienischen Neapel-Kosmos und lässt eine Welt entstehen, die gleichzeitig historisch und gegenwärtig erscheint. Welche Wege (örtlich und in ihrer Entwicklung) die beiden Freundinnen zurücklegen, wie Leben sein kann, wie Gesellschaft (noch immer?) funktioniert, welche Lebensaufgaben sich stellen, vom Scheitern, Lieben, Leiden, vom Verrücktem im Normalen, vom kleinen und großen Glück, von der Einsamkeit, von Irrtümern, die Lebensgeschichte schreiben, von der Lust am Leben, vom Erfolg und vom sich selbst im Wege stehen – all das sind die Themen dieser großartigen Geschichte, die sich über viele Jahre erstreckt. Man versinkt, leidet mit, kann es nicht glauben und ist doch ganz dabei. Die Autorin schafft es, dass man ihr beim Lesen zuhört, eigentlich erzählt sie im besten Sinne und man hängt ihr an den Lippen und scheint gefesselt, gleichwohl sie nicht spricht, ihre Stimme ja auch eine unbekannte ist.

Wer sich’s Ostern gemütlich machen will, der soll im Sessel, auf der Couch, ich wünsche euch möglichst in der Sonne, Elena Ferrante lesen! Ich muss bis im August warten, denn dann erscheint erst der dritte Band. Vielleicht fahre ich in der Zwischenzeit mal nach Neapel und Ischia – denn darauf machen die ‚Saga’ und die Lebensgeschichte(n) von Lina und Lenù absolut Lust...

(Oster-) Sonntag: OSTERSPAZIERGANG & INSTALLATION

(Daniela)

Ich hoffe ich kann meine Familie überreden am Ostersonntag mit mir diesen besonderen Osterspaziergang zu machen, den Annette Gloser kuratiert hat!

Doch an Blumen fehlts nicht im Revier: Frankfurter Osterspaziergang 16.4.2017
"Vom Eise befreit und nur am Ostersonntag findet die Neuauflage des Osterspaziergangs statt.
Entlang des 11 km langen, ausgezeichneten Kulturwanderweges wandeln wir entspannt auf Goethes Spuren. Künstlerinnen und Künstler verschiedener Disziplinen wie Ed Baga, Stefan Bressel, Peter Bux, Gandolfo David, Andreas Rohrbach, Gabi Schaffner Lukas Sünder & Sitha Reis und Sabine Zimmermann bereichern die historischen Stationen.
Ebenso wie der Wettbewerb "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein“ von 11.00 bis 17.00 Uhr am Wasserhof. Um 12.00 Uhr: Martin „Townes“ Wimmer.
Entlang des Mainufers zur Gerbermühle dann vom Wasserhof zur Schutzhütte W3 am Friedhof Oberrad, an der Goetheruh, im und am Willemer Häuschen, an der Trinkhalle (Vortag von Hubert Gloss) am Reitstall, Wendelsweg 128 (um ca. 14.00 und ca.17.00 Uhr)  lassen sich Installationen und Interventionen entdecken.
Faltpläne gibt es am Ostersonntag kostenlos am Treffpunkt Goethe-Haus. Von hier starten auch die zwei geführten Wanderungen vom Volkssportverein Ffm um 10.30 Uhr und um 13.30 Uhr oder auf eigene Faust oder mit dem Fahrrad …

Spaziergang & Installationen
Kuratorin Annette Gloser, Veranstalter Kunst in Frankfurt e.V., Info und Anmeldung www.osterspaziergang.info

(Oster-)Montag, 17. April: OF/ Auktion

(Andrea)

Hah! Da gehe ich hin und kaufe mir mein Ostergeschenk. Sonst wird das ja wieder nichts. Auktion im Multiversum in der Bieberer Straße 13. Klingt lustig und nett, ist aber eigentlich auch ein bisschen traurig. Denn der Ausverkauf verheißt nichts Gutes...."In 2 Jahren hat sich so einiges angesammelt. Neben vielen Erinnerungen und Emotionen natürlich auch ein Haufen Materielles. Nur, wohin damit? Na ja, wie es sich für ordentliche Heuschreckenkapitalisten am Wilhelmplatz gehört: noch schnell den letzten Gewinn aus dem unnützen Kram pressen. Deswegen verkaufen / verscherbeln / versteigern wir alles. Ja richtig gelesen. Alles kommt raus. Wie Winterschlussverkauf, nur im April. Also schnell die Sparbüchse aufgeknackt und zur großen Auktion ins Multiversum gekommen. Es wird fein, witzig, laut und für jede*n was zum nach Hause nehmen geben. Alle ersteigerten Gegenstände sind sofort zu bezahlen. Der gesamte Erlös geht als Spende an unseren gemeinnützigen Trägerverein, für Schuldenlöcher und neue Projekte. All deine neuen Schätze kannst du bis 25.4. abholen. The Last Unicorn- letzter Monat Multiversum 1.4 - 17.4 - Museum of Multiversums Arts (MOMA) - the last Unicorn 17.4 - Museum of Multiversums Arts (MOMA) - the last Unicorn 22..4 - The last Unicorn - Abschiedsparty Multiversum. Was es alles gibt, steht hier: https://www.facebook.com/events/755040328005467/?acontext=%7B%22ref%22%3A%2223%22%2C%22action_history%22%3A%22null%22%7D

Dienstag 18. April: BRIDGES im HR Sendesaal

(Daniela)

Andrea hat Bridges schon total oft beworben. Nach dem großen Erfolg des Bridges-Konzertes 2016 gibt es jetzt wieder zwei große Konzerte mit allen Bridges-Musiker*innen. Das erste heute im hr-Sendesaal, das nächste am 9. Mai im Schlachthof in Wiesbaden.

Bridges schreiben: "Erneut spielen wir dieses Konzert auf Spendenbasis, das heißt, unsere Konzertbesucher entscheiden am Konzertabend, wieviel Ihnen der Besuch wert ist und spenden entsprechend!

Gespielt werden vier eigens komponierte Stücke, die musikalisch die Verbindung zwischen europäischer Musikgeschichte und den Traditionen der vielen verschiedenen Herkunftsländer der Bridges-Musiker*innen ziehen. Zwei der Werke stammen von deutschen, eines von einem iranischen Komponisten, ein anderes aus Syrien. Bis zum Konzertbeginn gibt es die Möglichkeit mit einem Getränk von der Bar, die Austellung „Bridges“ von Günther Bauer und Salar Baygan zu genießen, die im Foyer des Sendesaals zu sehen ist.

Es gibt keine Karten mehr, es sei denn ihr gewinnt welche :-)

VORSCHAU: Dokumentartheater

(Daniela)

Im September hab ich Euch die Theaterperformance "Gut und Böse" von Regina Wenig empfohlen. Susanne und Christoph haben damals Tickets gewonnen und mich noch am selben Abend angerufen und gesagt: "Dany, das war so ein unglaublich toller Abend. Das Stück war der Hammer."

Jetzt inszeniert Regina Wenig ein weiteres Stück und es klingt sehr spannend und diesmal will ich auch unbedingt hin!

Ich weiß, was du glaubst, was ich denke - Die Bleibücher von Frankfurt
Dokumentartheater. Premiere am Montag, 24.4., Deutsche Nationalbibliothek, 18Uhr (zweite Vorstellung direkt im Anschluss um 20 Uhr). Weitere Aufführung in Frankfurter Moschee

"Sie stehen montagmorgens auf und stellen sich der Realität: Die gläubige Muslima, der Stadtpolitiker, die nichtgläubige Jüdin, der zwiegespaltene Deutsch-Iraker, die Feministin und Andere. Sie glauben an Gott oder nicht, haben Familie, Freunde, Vorurteile, Ängste und sie sind, wie jede(r), auf der Suche nach Sinn und Glück im Leben. Ihre Stimmen treten für dieses Theaterprojekt in den Dialog, in für Theatergänger ungewohntem Umfeld mitten in der Stadt Frankfurt: In den Räumen der deutschen Nationalbibliothek und in den Räumen einer Frankfurter Moschee.
Melli, ich trag n' Kopftuch! Das kann sich eine blonde Frau vielleicht eher erlauben, aber, Mann, nicht ICH mit dem Kopftuch! Frankfurter Muslima
Die Theatermacherin Regina Wenig hat sehr unterschiedliche Menschen, die alle 2017 im Rhein Main Gebiet leben, gebeten, Tagebuch zu schreiben und ihnen Fragen gestellt: Was trennt uns von Anderen, die neben uns in der gleichen Stadt leben und arbeiten? Was eint uns? Was denke ich über „die Anderen“? Was glaube ich, denken „die“ über mich, über „uns“? Was tue ich, wenn mir abends drei junge Männer mit dunkler Hautfarbe entgegenkommen?"

Premiere: Montag, 24.4., 18 Uhr, Deutsche National bibliothek,Adickesallee 1, Frankfurt. Weitere Vorstellungen: Montag, 24.4., 20 Uhr, Dt. Nationalbibliothek. Dienstag, 25.4., 20 Uhr, Restaurantbereich Moschee des IIS e.V., Mainzer Landstr. 116, Nähe Hbf.
Begrenzte Zuschauerzahl. Reservierung empfehlenswert: angutundboese@web.de
Abendkasse ab 30 Minuten vor Beginn. Eintritt 10€. Ermäßigt 7€. Weitere Vorstellungen sind in Planung. Der Theaterabend ist buchbar.


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