Nr. 6 / 17.02.2017
Inhalt: Männer & Comics / FREUND WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE BIETE ECKE / GEDRUCKTES / Freitag 17. Februar: HASS / Freitag 17. Februar: Chocolat im Röderberg / Freitag 17. Februar: Folkmusik im Montez / Freitag 17. Februar: Ebo Taylor / Freitag 17. Februar: Konzert / Freitag, 17. Februar: OF/Ausstellung / Freitag, 17. Februar: FFM/Konzert / GUTES_TUN / Samstag 18. Februar: Konzert II / Samstag, 18. Februar: OF/Konzert / Samstag, 18. Februar : OF/Waggon / Sonntag 19. Februar: HOLOCAUST IM COMIC / Sonntag 19. Februar: Pulse of Europe / Sonntag, 19. Februar: OOPS, Hanau/ Design und Kunst / Sonntag 19. Februar: NOVALIS / Dienstag 21. Februar: Ding und Transzendenz / Mittwoch 22. Februar: Lovely Dinner / Mittwoch 22. Februar: TEXT & BEAT / Donnerstag 23. Februar: Lucille / VORSCHAU / Jewish Monkeys / FASCHING!! / KINO KULINARISCH GALA / Impressum

Männer & Comics

Kinners was ne sch... Woche.. Spaß ist was anderes.
Ich bin heil froh, dass heute mein Sohn wieder bei mir einzieht und mich davon abhält Dummheiten zu machen.
Nur was macht man mit einem 14 Jährigen am Wochenende? Ins Stadion will er nicht mit (er spielt lieber selber).. also versuche ich am Sonntag mit ihm in die Comic Ausstellung zu gehen. (siehe Kalender)
Denn ich glaube ja immer noch, dass Comics eher was für Jungs sind.
(Ich weiß, total eindimensionale und konservative Sichtweise, aber ich schreibe hier ja auch keine feministische, gegenderte Diplomarbeit...)

Ich bin auf jeden Fall nur im Besitz von 4 Comics: Persepolis, Maus I + II und Neues aus Sarajevo) und habe noch kein einziges Asterix oder Micky Mouse Heft gelesen (Ich habe aber auch nich keinen einzigen Star Wars Fim gesehen.. aber dazu später mal mehr).

Ich erinnere mich aber noch sehr gut an 1990. Da lernte ich im Elfer einen Mann kennen*, der auf seinem Arm einen Marsupilami tätowiert hatte und das waren Zeiten, da hatten nicht viele Leute in meinem Umfeld überhaupt Tattoos. Sein Freund hatte TinTin auf dem Arm. Daran musste ich letzte Woche sofort denken, als ich ihn nach so vielen Jahren beim Konzert von Rocco and the Low Heels traf..

Wie auch immer: Männer & Comis das scheint zu funktionieren und es gibt in Frankfurt jemanden, der hat so richtig Feuer gefangen. Mein Freund Alex Jakubowski. Er ist nicht nur ein begeisterter Sammler, sondern er bringt auch Bücher über Comicschreiber raus. bereits sein 1. Buch war ein voller Erfolg. Jetzt schreibt er ein Buch über DON ROSA, genau DER Don Rosa. Und wenn ihr jetzt sagt, krass, so ein Buch will ich auch und am liebsten wäre ich in dem Buch verewigt, dann schaut in der Kategorie GUTES TUN, in der Mitte der Ausgehtipps, da stell ich Euch sein Buch vor.

So, jetzt aber raus, ich muss das Mama Taxi anwerfen..

Daniela

P.S. Apropos Männer: am 31.3. ist die Kino Kulinarisch GALA mit TONI ERDMANN (siehe Vorschau)
* Für meine Freunde, die mich schon seit 1990 kennen, ja, es war D.D. mit dem ich dann fast 5 Jahre zusammen war :-)

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND WERDEN. SO GEHT'S:

Vielen Dank an alle, die schon FREUND von Danielas Ausgehtipps geworden sind.
Wenn auch Du die Ausgehtipps unterstützen möchtest, ob als Privatperson, Selbstständiger, Anzeigenschalter oder als Kulturinstitution dann gibt es hier alle Infos.

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten, mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

N.B: Die Freikarten für die Jewish Monkeys und die Exitements verlose ich erst am Wochenende... Nun zu den Karten für das Bridges Konzert:
Ich dachte es ist einfach.. aber es gab viele falsche Antworten. Nur Tiziana hat es geschafft... Die Lösung findet ihr in meinem Ausgehtipp Archiv auf meiner Webseite.

Jetzt gibt es noch 1 x 2 Karten für das AUSVERKAUFTE BRIDGES Konzert am 18.4. im hr Sendesaal. Gewinnfrage: Wie oft hat Andrea die Bridges Konzerte in den Ausgehtipps 2016 angekündigt?

1 x 2 Theaterkarten für NOVALIS-Hymnen an die Nacht am Sonntag im Theater Willy Praml. Gewinnfrage: Wie hieß Novalis eigentlich?

1 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Matt Elliot am Freitag im Kunstverein Familie Montez. Gewinnfrage: Wie heißt die Sängerin der Exitements? (Vorschau)

*****Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de *****
2 x 2 Gästelistenplätze für die Faschingssause am Freitag, 24. Februar, in der Stadthalle. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt der Star Wars Fanclub, dessen Mitglieder mal vorbeischauen wollen?

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SUCHE BIETE ECKE

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Zwei Schüler suchen einen Job
Wir, Ruben und Moritz, sind zwei 14 Jährige Schüler aus der IGS Nordend und wir würden gerne unser Taschengeld aufbessern. Wir könnten z.B. Keller ausräumen, Gartenarbeiten übernehmen, beim Umzug helfen, Flyer austeilen und wenn es sein muss auch Babysitten (wir haben beide jüngere Geschwister)
Wir sind mobil (Fahrrad), kommunikativ, zuverlässig und stark :-) Wir können nachmittags ab 15:00 Uhr oder am Wochenende und in den Ferien Kontakt: moritzsteuernagel@icloud.com oder Handy : +49 176 76995485 oder über Daniela

GEDRUCKTES

(Petra)
Was ist nicht schon über Europa gesagt worden? Doch das ungläubige Staunen über die unwahrscheinlichsten Hakenschläge der Wirklichkeit, die keine Wirklichkeit mehr ist, sondern das postfaktische Zeitalter, teilen offenbar viele Menschen. Wie sonst wäre es zu erklären, dass die Thementage des Schauspiel Frankfurt „Erfindung Europa“ am vergangenen Wochenende schon ab Samstagmorgens zu vollen Sälen führte? Wir alle fragen uns, wie es weiter gehen kann mit Europa. Ein Gefühl von Solidarität und Tatendrang waberte durch die Kulturstätte.
Der Soziologe Dirk Baecker ist ein scharfer Analytiker, der mit forscherischem Vergnügen Dinge auf den Punkt bringt und gleichsam versöhnliche Perspektiven aufzeigt. Hier kreisten seine Gedanken um Macht und Kultur. Und eben um Europa. Europa ist zu Tode reflektiert, es ist ihm der Boden entzogen worden: Europa muss neu geordnet werden.
Zuerst die schlechte Nachricht: Zur Vervollständigung unserer Welt brauchen wir die Negation. So werden wir wohl nie das europäische Paradies auf Erden erreichen. Europa kann aber der Ort bleiben, an dem der weitgehende Konsens darüber besteht, Konflikte friedlich auszutragen und die Andersartigkeit des Gegenübers respektvoll auszuhalten. Auf dem Weg dahin sind wir in den letzten Jahrzehnten vorangekommen. Wer navigiert jetzt bitte mal im Gegenwind? Oder stärken uns die Unwägbarkeiten, ganz im Bismarckschen Sinn des Feinds von außen, der uns näher zusammenrücken lässt? Ist das eine neue Bewegung weg von der individualistisch-apolitischen Glückssuche einer ganzen Generation? Doch wie viele Le Pens, Trumps, Höckes und Co. hält unsere demokratische Gesellschaft aus, wie viel Negation kann in die Welt-Waagschale geworfen werden, bevor sie kippt?
Für unsere einzigartigen zivilisatorischen Errungenschaften und Konflikte stehen drei Städte: Jerusalem mit der Erfindung des einfachen Gottes, der ein dreifacher ist, Athen mit der Geburt der Wissenschaft und der unendlichen Suche nach Wahrheit und Rom als Zentrum maximaler Macht, die an seinen Rändern bröckelt. Europa ist keine demokratische Einheit, seine Stärke besteht vielmehr in einem Technikbegriff und Denken, das mit Ambivalenzen und Paradoxien umzugehen in der Lage ist. Ein Einheitsdiskurs ist nach Baecker das falsche Ziel: Die gemeinsame Geschichte verbindet uns.
Unser Denken und Handeln ist bestimmt durch binäre Codes (1 – 0), mehrwertige Logik (sowohl als auch) und die besagte Negation (weder noch). Das macht es komplex, widersprüchlich – und unsere Gesellschaft oszilliert zwischen diesen Logiken. Die Trumps dieser Welt erfüllen so eine wichtige politische Funktion. Und es gibt nicht nur Trump-Ereignisse, auch wenn es an manchen Tagen so scheint.
Mehr Unaufgeregtheit, aber durchaus auch mehr Tun – so das Plädoyer des Soziologen. Momentan seien wir in einer Situation, in der eine Befriedung Europas nicht machbar sei, sondern sich die Machtlosigkeit der Politik zeige. Der Trend zur Renationalisierung sei der Versuch, die Macht zurückzuholen. Doch es gibt es ein Angebot: Das Europa der zwei Geschwindigkeiten als Modell der Ambivalenz und Vielfältigkeit, ein Europa, das unentscheidbar bleibt. Halten wir das gemeinsam aus und geben uns nicht zufrieden. Typisch Europa eben.

Freitag 17. Februar: HASS

(Daniela)

Endlich ist es soweit. Ich gehe heute Abend zu HASS ins Theater Landungsbrücken. Es gibt KEINE Tickets mehr (evtl. bekommt ihr noch eine an der Abendkasse), daher sichert Euch schnell welche für den 6.3. oder 28.5.!

„Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft, die fällt. Während sie fällt, sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder: Bis hierher lief‘s noch ganz gut, bis hierher lief‘s noch ganz gut, bis hierher lief‘s noch ganz gut. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung! “ Eine Kartoffel spielt eine Kartoffel, ein irgendwie arabisch Aussehender einen irgendwie arabisch Aussehenden und ein Schwarzer einen Schwarzen. Die Konstellation ist einfach und naheliegend: Gewalt erzeugt Gewalt. Während einer Polizeikontrolle wird ein „Junge aus dem Viertel“ lebensgefährlich verletzt und fällt ins Koma. Außerdem verliert ein Polizist bei den folgenden Krawallen seine Dienstwaffe. Diese findet nun Vinz. Zusammen mit seinen Kumpels Saïd und Hubert wartet er auf die weiteren Entwicklungen und vor allem auf die folgende Nacht. Die Frage, ob er „La Haine“ angesichts des Massakers auf Charlie Hebdo anders gedreht hätte, beantwortet der Regisseur Mathieu Kassovitz 2015 mit einem schlichten „Ich würde ihn gar nicht drehen“. Warum machen wir das dann und auch noch genau so? Weil man nicht extra bis nach Dessau ins Jahr 2005 reisen muss, wo sich ein abgelehnter aber geduldeter Asylbewerber aus Sierra Leone in einer Ausnüchterungszelle unter polizeilicher Aufsicht und mit Händen und Füssen an eine Pritsche gefesselt im Vollrausch angeblich selbst entzündete und verbrannte, um aktuelle Parallelen zu „Hass“ zu erkennen. Man muss auch noch nicht einmal mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen, dass polizeiliche Ermittler im Zuge der fortgesetzten Hinrichtungen von Kleinunternehmern mit Migrationshintergrund (der sogenannten „Döner-Morde“) mutmaßten, es müsse sich um Täter aus einem fremden Kulturkreis handeln, da das Töten unserem deutschen Normen- und Wertesystem widerspreche, um über latenten und institutionalisierten Rassismus nachzudenken. Man kann auch ganz einfach mal bei der Besetzungslogik in Film und Theater anfangen. Schauspieler mit sichtbaren Migrationshintergrund werden z.B. gerne genommen, wenn es um „ihre“ Themen geht. Als Experten in eigener Sache. Oder als Drogendealer, Ehrenmörder, Terroristen. Und wenn man dann keinen schwarzen Schauspieler findet, der einen Schwarzen spielen kann, dann malt man sich halt schwarze Schminke ins Gesicht oder klebt sich mit Gaffa-Tape ein schwarzes Kreuz auf die Stirn. Hass ist weder Dokudrama, noch Milleustudie. Hass ist eine Komödie. Über Menschen in einer Paralellgesellschaft, die sich schon längst von den Versprechungen einer aufgeklärten, demokratischen, säkularisierten, toleranten, offenen, durchlässigen, gerechten Gesellschaft verabschiedet haben und stattdessen Scheisse bauen, Drogen nehmen, dummes Zeug reden und auch sonst gerne mal das aufgeklärte Bildungsbürgertum die Nase rümpfen lassen. Und dabei doch stets liebenswerter, ehrlicher und direkter sind als alles, was sich sozialen Problemen entweder lediglich als Teil der Kriminalstatistik nähert oder von vornherein dazu tendiert, vorhandene Probleme auf Herkunft und Hautfarbe zu reduzieren."

Freitag 17. Februar: Chocolat im Röderberg

(Daniela)

Nach dem Theater könnten wir ja in den Röderberg gehen. In dem Club war ich noch nie... naja, so ganz stimmt das nicht, denn in der Location habe ich viele viele lange Nächte verbracht. Es ist das ehemalige o25....

Heute Abend sind die Jungs von chocolat zu Gast und die hör ich immer sehr gerne...
Heiko MSO (Ongaku / Playhouse / Klang Elektronik) https://soundcloud.com/heiko-mso

Alexander Antonakis https://soundcloud.com/antonakis

Johnny Love https://www.mixcloud.com/deadwax/planète-sauvage-0516-johnny-love-siegfried-zorn/

Musik au Chocolat steht für drei House-Aficionados, die sich seit mittlerweile 15 Jahren nicht auf ein Genre festlegen wollen und ein DJ Team bilden. Diesmal zu Heikos Ehrentag. Picky Platten für LiebhaberInnen standard!
Eintritt 10 Euro
Haltestelle (U/S): Ostbahnhof
Eintritt ab 18 Jahren.
Raum für Subkultur. Raum für Kreatives. Raum für Musik.

Instagram: www.instagram.com/roederberg_frankfurt

Freitag 17. Februar: Folkmusik im Montez

(Daniela)

Wer eher auf melancholische Folkmusik steht könnte heute Abend aber auch in den Kunstverein Familie Montez gehen. Da spielt MATT ELLIOTT (UK), ein "Dark Folk Genie aus Bristol"
Videos: "Wings & Crown" 2016 https://youtu.be/<wbr></wbr>3XlLCeg97gk
Im Anschluss DJ Gravesano

"Melancholische Folkmusik und eine dunkle Stimme, die an Leonard Cohen oder Stephin Merritt erinnert, sind das Markenzeichen des Engländers Matt Elliott. In seinen Songs geht es um Empfindungen wie Schmerz, Traurigkeit oder Frustration und um Sehnsüchte – stets versehen mit einem Fünkchen Hoffnung, das den sarkastischen Texten des politisch denkenden Musikers ein Gegengewicht verleiht. Bei Elliott treffen in den Hintergrund verlegte Klagelieder-Chorgesänge auf elegantes, fast klassisches Gitarrenspiel, lateinamerikanisches Fingerpicking sowie spanische und slawische Folklore. Matt Elliott ist Gründer der Band The Third Eye Foundation, „eine der schönsten Randerscheinungen des Drum’n’Bass“ (Die Welt).
www.facebook.com/<wbr></wbr>mattelliottthirdeyefoundati<wbr></wbr>on
www.thirdeyefoundation.com

20h // AK 15€
KVFM - Kunstverein Familie Montez e.V. - Honsellbrücke am Hafenpark
Honsellstraße 7 - 60314 Frankfurt am Main - www.kvfm.de

Freitag 17. Februar: Ebo Taylor

(Daniela)

Die Freitickets für das heutige Konzert von Ebo Taylor waren ruck zuck weg. Es wird bestimmt toll! Steffen, einer der Gewinner schrieb: "Da muss man hin, der Mann ist schließlich schon 80... den muss man sich live anschauen."
Also hin, zum Abschlusskonzert des 23. Africa Alive Festivals  in der Brotfabrik: EBO TAYLOR & THE SALTPOND CITY BAND aus GHANA.
In Zusammenarbeit mit Africa Alive und Afroton .

Damit der Abend zum erhofften Höhepunkt des Festivalprogramms wird, tritt mit Ebo Taylor eine echte Afrobeat- und Funk-Legende auf. Der 1936 geborene Star bringt seine Saltpond City Band mit, ein erstklassiges achtköpfiges Ensemble aus Ghana, das beim Festival „Pop 16“ im Haus der Kulturen der Welt in Berlin im April 2016 das Publikum begeisterte. Als „lässige Altmännergröße“ würdigte Der Tagesspiegel den „Urvater afrikanischer Highlife-Musik“, der mit seiner griffigen Soulstimme „problemlos mit der hiesigen Jugend korrespondiert“. Fazit des Konzertkritikers: „Was für eine befreiende, aufregend entspannte Musik!“

Freitag, 17.2.17, 20:00Uhr / VVK: 19 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 23 € / Stehplatz / Tickets

Freitag 17. Februar: Konzert

(Petra)

Endlich mal wieder ein schönes kleines Live-Konzert: Wie ich mich freue! Mit einer eigenwilligen Mixtur ganz unterschiedlicher Stilrichtungen werden die Musiker von Nachttierhaus im Haus der Begegnung angekündigt. Wenn sie Einflüsse von Drum'n'Bass, House, Hip Hop und Elektronika verarbeiten, haben sie mich schon zum Mitdancen gebracht. Eigentlich aber sind sie eine Band mit Klavier/Fender Rhodes, Bass, Schlagzeug und Percussion und einer Affinität zu lateinamerikanischen Rhythmen und Harmonien (eher Reiz-Töne für mich), im Konzept jedoch eher einer Band wie Can nahe. Jetzt kann ich mir gar nichts mehr darunter vorstellen – nur dass es phänomenale Klänge sein müssen, die meine Ausgeh-und-Tanz-Diät der letzten Wochen  beenden werden. Schließlich waren Nachttierhaus schon in diversen Jazzclubs, im Technoclub "Cocoon" eines Sven Väth, bei Punkfestivals oder auch einfach bei einem Sonntagsnachmittagsbrunch zu hören.

Nachttierhaus, Haus der Begegnung, Gärtnerweg 62, Einlass: 20 Uhr, Eintritt: 12 EURO (ermäßigt 9 EURO für Studenten und Schüler). Anmeldung nicht erforderlich

Freitag, 17. Februar: OF/Ausstellung

(Andrea)

Ein bisschen irreführend ist meine obige Datumsangabe, die Ausstellung im Haus der Stadtgeschichte ist noch bis einschließlich Sonntag zu sehen. Aber ich gehe heute hin und schaue mir die Geburtstagsschau mal an. 100 Jahre wird das HdS in diesem Jahr und anlässlich des Jubiläums sind "Lieblingsstücke aus dem Depot" zu sehen. Also beispielsweise der Blindgänger, der vor zwei Jahren auf der Hafeninsel gefunden wurde. Und weil mir unlängst erst klar gemacht wurde, warum Offenbach eben nicht Frankfurt ist (Industriegeschichte), will ich jetzt mehr wissen. „Lieblingsstücke aus dem Depot – 100 Jahre vom Heimatmuseum zum Haus der Stadtgeschichte“ ist bis zum 19. Februar 2017 im Haus der Stadtgeschichte, Herrnstraße 61, zu sehen.

Freitag, 17. Februar: FFM/Konzert

(Andrea)

Alle waren schon bei Lotte Lindberg, heute will ich endlich nachziehen. Da spielt heute das spanische Trio MUSTARD, drei junge Spanier, die es irgendwann ins englische Brighton zog, wo sie ihren Horizont erweiterten und begannen Folk über Jazz und Blues bis hin zur elektronischen Musik klangvoll zu vereinen. "Und da sich die Brightoner Musik Szene eher wie eine große Familie verhält, haben Mustard natürlich auch von LOTTE gehört und wollten unbedingt in diesem kleinen Studio im großen Frankfurt spielen. LOTTE LINDENBERG, Frankensteiner Straße 20, Einlass: 20:30 Uhr, Eintritt: € 10,-

GUTES_TUN

(Daniela)

DON ROSA ist einer der beliebtesten Comic-Zeichner der Welt. Fast 20 Jahre lang hat er mit seinen Geschichten um Onkel Dagobert, Donald Duck oder die Panzerknacker den Enten-Kosmos seines Idols Carl Barks fortgeschrieben. Für seine detailverliebten Duck-Abenteuer voll geheimer Botschaften wird er vergöttert, mit Onkel Dagoberts Biografie Life and Times of Scrooge McDuck hat er sich unsterblich gemacht und einen Eisner-Award gewonnen, den wichtigsten Comic-Preis der Welt.

Doch wer ist der Mensch hinter den Enten, der seit 15 Jahren nicht mehr zeichnet und sich dennoch einer stetig wachsenden Fan-Gemeinde erfreut? Der deutsche ARD-Journalist, Alex Jakubowski und Lois Lammerhuber, einer der besten Fotografen seiner Generation, haben mit dem Starzeichner sehr viel Zeit verbracht. Umgeben von einer der größten Comic-Sammlungen Nordamerikas, White-Castle-Fast-Food-Devotionalien, erstaunlichen Buch-, Film- und CD-Bibliotheken, zahllosen Riesenbildschirmen, exquisiten Vintage Cars und einer Flipper-Collection, die neidisch macht, erlebten sie in tagelangen Atelier-Gesprächen oder Ausflügen in Don Rosas Kindheit nach Louisville, die Facetten einer schillernden Persönlichkeit, deren Sammelleidenschaft fast so legendär geworden ist wie ihre Zeichenkunst.

Und selbstverständlich berichtet das großformatige Buch auch vom Erforschen von Dons T-Shirt-Manie und seinen Hunden Aggie und Leo.
Wer Lust bekommen hat,
dieses Buch JETZT zu bestellen,
 das durch Don Rosas Mitarbeit an der Gestaltung viele einzigartige Überraschungen bieten wird, die bis zum Erscheinungstermin 
natürlich streng geheim gehalten werden, der hat jetzt Gelegenheit, das Buch „I still get the chills“ von Don Rosa, Alex Jakubowski und Lois Lammerhuber
 in nummerierter und signierter Auflage zu bestellen – und zwar zum DOPPELTEN LADENPREIS.
 Für diesen Mehrpreis wird der Name des Bestellers
 auf einer der ersten Seiten des Buches unter dem Titel EHRENVOLLE ERWÄHNUNG
 IN DON ROSAS HANDSCHRIFT VEREWIGT
und damit UNTRENNBAR mit dieser
 sehr persönlichen Erzählung seines Lebens verbunden werden. Diese EHRENVOLLE ERWÄHNUNG wird
 in jedes Exemplar der gesamten Auflage eingedruckt. Jeder, der jetzt das Buch bestellt 
wird damit nicht nur Teil des ganzen Projektes, sondern erhält in der Reihenfolge des Eingangs der Bestellung ein nummeriertes und von DON ROSA signiertes Exemplar.
Hier eine Doppelseite in der Frankfurter Rundschau
Wenn ihr Euch in dem Buch verewigen wollt, dann lest hier weiter

Samstag 18. Februar: Konzert II

(Petra)

Und weiter geht es: Heute lädt Niko Neuwirth in sein Studio294 auf dem Milchsackgelände ein. Dieses Mal gehört die – kleine oder keine? auf jeden Fall werden die neun (!) Musiker irgendwo aufspielen –  Bühne Diazpora. Die sind seit 2002 auf dem Weg zum perfekten Funk-Track, auf der Suche nach diesem einen Groove, diesem speziellen Gefühl, das jeder kennt, der schon mal eine Nacht mit frühem Soul und Funk auf dem Dancefloor verbracht hat. Explosiver Dancefloor-Stoff mit schweißtreibenden Grooves und messerscharfen Bläsereinsätzen, aber ebenso mit souligen und abgründig-psychedelischen Momenten. Auch die Hamburger Band ist schon gut herumgekommen und hat dabei ihren ureigenen Stil stetig weiterentwickelt, ohne dabei ihre großen Vorbilder der 60er/70er Jahre zu vergessen. Wer dann noch weitertanzen will, kann sich noch im Februar das neue Doppelalbum "Islands" holen.
Diazpora, Studio294, Gutleutstraße 294, Einlass: 19 Uhr, Beginn: (spätestens) 21 Uhr, Eintritt: Spende „für den Hut“

Samstag, 18. Februar: OF/Konzert

(Andrea)

"Lass´ uns ein Wunder sein..." Definitiv mein Lieblingslied von Rio Reiser, Gott hab´ ihn selig. Aber er hat Spuren hinterlassen mit seinen Texten und seiner Band "Ton, Steine, Scherben." Zwei "Rest-Scherben" spielen heute mit neuem Sänger im KJK Sandgasse, ich bin mir unsicher, ob ich mir das ansehe. Weil: Reiser singt doch keiner so schön wie Jan Plewka....19,30 im KJK Sandgasse. kivondo.de/scherben-akustisch.html, www.adticket.de/KJK-Sandgasse-Offenbach.h

Samstag, 18. Februar : OF/Waggon

(Andrea)

Ist es zu fassen? "Holt die Taschentüche raus - Freudentränen: Sibylle und Yvette sind wieder vereint. Die Y-Damen haben lange überlegt, wo die große Reunion Tour starten soll und haben sich für den Waggon entschieden." Eine löbliche Entscheidung. Und weil Waggon eigentlich immer nett ist, versuche ich am Abend auf ein Bier reinzuschauen...ab 21.30 im waggon am Kulturgleis

Sonntag 19. Februar: HOLOCAUST IM COMIC

(Daniela)

Wir gehen erst in die Kirche, dann fahren wir in den Rheingau (ich brauche dringend leckeren Weißwein) und dann gehen wir noch in die Ausstellung HOLOCAUST IM COMIC, die noch bis zum 19.03. in der Bildungsstätte Anne Frank gezeigt wird.
Hier das Gesamtprogramm.

Die Darstellung des Holocaust ist immer mit einer Diskussion der Darstellbarkeit verbunden. Die Repräsentation des Unsagbaren, des Singulären läuft Gefahr, zu vereinfachen und zu banalisieren.1989 erschien Art Spiegelmanns Graphic Novel »Maus – mein Vater kotzt Geschichte« auf Deutsch. Damit beginnt eine verstärkte Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten von Comic zur Vermittlung des Holocaust. Aufgrund seiner Gleichzeitigkeit von Bild und Wort erhofft man sich einen neuen Zugang zu komplizierten Themen. Das Genre erlebt einen Boom – zugleich etablieren sich Comic und Graphic Novel zunehmend als akzeptierte Kunstform.

Ralf Palandt hat für die Wander¬ausstellung »Holocaust im Comic« zahlreiche Comics ausgewählt, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit Holocaust und Nationalsozialismus befassen. Zehn dieser Comics stehen im Zentrum der Frankfurter Ausstellung, die in der Bildungsstätte Anne Frank akzentuiert und ergänzt werden:

mit Originalen, Skizzen und Vorzeichnungen von Reinhard Kleist (»Der Boxer«) und Moritz Stetter (»Bonhoeffer«), mit einem methodischen Begleitheft und einem interaktiven Comicdisplay. Das Veranstaltungsprogramm lädt zur gezielten Auseinandersetzung mit zentralen Fragen ein. Welche Möglichkeiten haben Comic und Graphic Novel in der Auseinandersetzung mit dem Holocaust? Ermöglichen sie besondere Zugänge, liefern sie neue Erkenntnisse?

Gezeigt werden Comics u.a. von Ladislaus Kmoch, Reinhard Kleist, Rutu Modan, Art Spiegelmann, Eric Heuvel, Moritz Stetter, Bernard Krigstein, Pascal Croci, Walter Moers, Joe Kubert, Lies Schippers.
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag, 12.30 Uhr bis 17 Uhr, Sonntag, 12 bis 18 Uhr Der Eintritt zu Ausstellung und allen Veranstaltungen ist frei.

Sonntag 19. Februar: Pulse of Europe

(Daniela)
Letzte Woche war ich mit dem Team Dezibel bei den Thementagen EUROPA im Schauspiel und hab mich echt gefreut, dass es da so voll war.
ABER wir müssen auch auf die Straße, damit wir, die wir für Europa sind, wirklich sichtbar werden. Ich gebe zu, ich hab es bis jetzt auch noch nicht geschafft und auch heute kann ich nicht, denn ich will endlich mal wieder in den schönen Rheingau. Aber ihr... geht doch hin zu PULSE OF EUROPE. Das ist echt super, was die da auf die Beine gestellt haben. Angefangen haben sie ganz klein und jetzt sind sie schon in etlichen Städten vertreten. Also: überlassen wir das Feld nicht den Skeptikern und bringt bitte Eure Kids mit... es ist ja nun mal ihre Zukunft!

"Wir wollen ein Zeichen setzen! Ein Zeichen, dass sich viele Menschen aktiv für den Erhalt eines demokratischen und rechtsstaatlichen, vereinten Europas einsetzen. Menschen, die die aktuellen (welt-)politischen Entwicklungen mit Sorge betrachten, aber dennoch nicht resignieren, sondern sie beeinflussen möchten.
Am 15. März 2017 wird in den Niederlanden gewählt, am 23. April 2017 findet die Präsidentenwahl in Frankreich statt, und am 24. September 2017 ist Bundestagswahl.
Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass es auch danach noch ein vereintes, demokratisches Europa gibt - ein Europa, in dem die Achtung der Menschwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt selbstverständliche Grundlage des Gemeinwesens sind!
Überzeugte Europäer und Demokraten müssen jetzt positive Energie aussenden, die den aktuellen Tendenzen entgegenwirkt. Der europäische Pulsschlag soll allenthalben wieder spürbar werden!
Wir sind überzeugt, dass die Mehrzahl der Menschen an die Grundidee der Europäischen Union und ihre Reformierbarkeit und Weiterentwicklung glaubt und sie nicht nationalistischen Tendenz opfern möchte. Es geht um nichts Geringeres als die Bewahrung eines Bündnisses zur Sicherung des Friedens und zur Gewährleistung von individueller Freiheit, Gerechtigkeit und Rechtssicherheit.
Leider sind in der Öffentlichkeit vor allem die destruktiven und zerstörerischen Stimmen zu hören! Deshalb: Lasst uns lauter und sichtbarer werden!
Und wir haben ein Ziel: Bis zu den Wahlen in den Niederlanden am 15. März 2017 möchten wir es schaffen, in ganz Europa sichtbar zu sein und die Europafreunde in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden zu verbinden.

14-15:00 Uhr, Frankfurt am Main, Goetheplatz

Sonntag, 19. Februar: OOPS, Hanau/ Design und Kunst

(Andrea)

Hanau habe ich eigentlich gar nicht auf dem Radar. Auch wenn Mister Double D. dort jetzt seßhaft und sogar aktiv-kreativ geworden ist (hehe, ich habe Dich in der FR gesehen :-). Grund genug, den Blick ostwärts zu wenden. In Hanau haben sie im November aus der Alten Stadtbibliothek Hanau die LIBRARY HANAU gemacht, einen Club, in dem es auch noch Bücher gibt? Auf jeden Fall gibt es dort heute Kunst und Design für einen Tag und weil es sich nett liest, fahren wir mal recht früh rüber.https://www.facebook.com/events/731749256979922/ 

Sonntag 19. Februar: NOVALIS

(Martin)

NOVALIS. Hymnen an die Nacht im Theater Willy Praml

Ich mag es sehr, auf Naxos, ins Theater Willy Praml zu gehen –  wenn der Namensgeber der Bühne am Einlass steht und persönlich die Eintrittskarte abreißt, das ist sowohl eine Begegnung als auch individuelles Präludium für das, was kommt: mit großer Bestimmtheit ein lohnenswertes Theaterereignis!

Diesmal steht Willy Praml nicht vor, sondern tatsächlich auf der Bühne: Novalis. Hymnen an die Nacht – Die Nacht und der Tag – Das Göttliche und der Mensch. Große Worte! Und der Abend verspricht auch so zu werden. Immer haben die Theaterabende bei Willy Praml eine Doppelbödigkeit, nie geht’s nur um das Werk alleine; es sind auch die Querbezüge zu Politik, Aktualität und Gesellschaft,  die Denkräume aufmachen.

Diesmal geht’s um Romantik, erst Mal. Der Novalis Text gilt als die bedeutendste Dichtung der Frühromantik, ein Loblied auf die Nacht. Und für Willy Praml war der Gedichtzyklus lebenswegweisend: als Teenager und Klosterschüler hat er ‚Novalis‘ auswendig gelernt und vorgetragen! Das ist 60 Jahre her. Praml erinnert sich: an Kindheit, Mutter (gespielt von Maria Niesen), sein klein sein und groß werden, lesen im Dunkeln… Der 75-jährge wird zum Jungen, krabbelt unter den Küchentisch. Praml bietet uns unter der Folie des Romantischen den Einblick in sein eigenes Aufwachsen. Und dass dies nicht immer romantisch von statten geht, wissen wir alle nur zu gut…

Es ist ein Abend, in dem Mensch, Text und Musik (gespielt wird live von Leonhard Dering Schuberts Klaviersonate D960) in einen Dialog eintreten. Und wir werden mit(hinein)genommen. Ein persönlicher und gleichwohl großer Abend!

Als Appetitmacher der Link zum youtube-Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=-1QqaiQpUQ4&feature=youtu.be

Vorstellungen am 17.2., 20.00h (ausverkauft); 19.2., 18.00h; 25.2., 20.00h; 26.2., 18.00h.

Zwei Freikarten für die Vorstellung am  19.2. gibt’s oben zu gewinnen!

Dienstag 21. Februar: Ding und Transzendenz

(Martin)

Wenn im Theater die Schauspieler auf der Bühne agieren, eine Inszenierung Fahrt aufnimmt und dann ‚im Spiel‘ eine ganze Welt entsteht, mir Geschichten erzählt werden, das liebe ich schon sehr. Manchmal sind’s nicht nur die dramatisierten Stoffe, die von der Welt und uns erzählen; nein - es können auch Gegenstände sein, die berichten und Geschichte(n) hervorbringen. Das braucht dann freilich Vermittlung. Ein eher kleines Veranstaltungsformat bietet genau das: ‚Ding und Transzendenz‘ im Haus am Dom! Es ist faszinierend, wenn ‚Dinge‘ Gestalt annehmen und zu mehr werden, als sie sind. Kunstgeschichte, Philosophie und Theologie kommen in’s Gespräch anhand eines bestimmten Gegenstandes und es ist hochgradig spannend, wenn Bettina Schmitt (Kunsthistorikerin), Günther Kruck (Philosophieprofessor) und Stefan Scholz (Theologe) ihre je eigenen Sichtweisen zu ein und demselben in einen Dialog einbringen. Man erfährt viel und mehr und nachher ist man schlauer; das Ganze dauert nur eine Stunde, ist lohnend, unterhaltsam und kostet nichts! Am Dienstag soll’s um Reliquien gehen – ich bin gespannt, was da präsentiert wird! Veranstaltungsflyer

Ding und Transzendenz am Dienstag, 21.02.17 um 19.00h im Sakristeum des Haus am Dom

Mittwoch 22. Februar: Lovely Dinner

(Daniela)
Ach wir ärgerlich. Wir haben heute Kreismitgliederversammlung und da muss ich hin. Abgesehen davon, dass ich da qua Amt hin muss, will ich auch hin, denn wir reden über Sicherheit und das Thema finde ich darf man auf keinen Fall den Populisten überlassen.

Und weil ich dort bin kann ich nicht zum LOVELY DINNER @ BADIA gehen. Was ein Mist. Ich war vor kurzem im BADIA, als ich eigentlich zu Richard David Precht in den Kunstverein wollte, aber da hätte man eine Stunde anstehen müssen.. Also sind wir zu BADIA, also in das Restaurant der Schirn. Das letzte Mal war ich vor einem Jahr da und da hat es mir nicht gefallen.
ABER Badia hat wirklich gezaubert: sie hat den hässlichen Betonboden durch einen tollen Holzboden ersetzt und es ist wirklich sehr schön geworden.
Und jeden 3. Mittwoch im Monat kocht Jane bei ihr und dann gibt es also ein LOVELY DINNER. Meine Freundin Dany war schon da. Sie kenne ich noch aus Club Michel Zeiten (damals, in der Hasengasse). Und Dany hat gesagt es ist so wie früher: man trifft nette Menschen und das Essen sei fantastisch und weil ich Jane schon kochen erlebt habe weiß ich, dass das stimmt!
Ach menno... ich wäre heute Abend echt gerne dabei!
„Das nächste lovely Dinner am 22. Februar verzaubert euch mit dem Duft von Zimt und Koriander, samtigen Tahini und krossen Falafel - genau der richtige Seelenwärmer für trübe und kalte Tage! Join our big table and a lovely evening - we love to see you smile Badia & Jane Vergesst nicht, frühzeitig zu reservieren, beim letzten Mal waren wir ausgebucht!!!! (jane@janeskitchen.de)

Mittwoch 22. Februar: TEXT & BEAT

(Daniela)

Ach ich wäre aber auch zu gerne mal zu TEXT & BEAT ins Orange Pell gegangen:

Musik. Macht. Bilder.
Hat das Internet den Videostar gekillt?

Ein Abend mit Steph von Beauvais, Katharina Duve und vielen Musik-Clips
Moderation: Kai Staudacher und Klaus Walter

Musik
Als Musik noch eine Scheibe war, ging es beschaulich und übersichtlich zu: Musiker*Innen waren für das kreative Produkt zuständig.
Drumherum scharten sich unzählige Menschen unterschiedlichster Branchen, um der Musik ein Gesicht zu geben, diese zu vermarkten und so in Zählbares zu verwandeln. Seit dem Siegeszug von MTV galt: Ohne Video kein Hit.
Macht
Heute lassen sich die Aufgaben einer Plattenfirma wie Aufnahme, Produktion, Design oder Booking selbst erledigen oder an Freunde delegieren. Multitasking wird zur Künstler*Innenpflicht. Die Fans sorgen derweil in diversen Netzwerken durch Empfehlungen für Werbung oder übernehmen in Fundraising-Foren gleich die Rolle des Investors.
Bilder
Welchen Einfl uss hat dieser Paradigmenwechsel in der Musikbranche auf die Ästhetik und Machart von Videoclips? Welche neuen Impulse entstehen durch neue Technologien? Wie verändert sich die Arbeit von Video-Produzent*Innen durch gesunkene Budgets und den Zwang zur Improvisation? Birgt diese Entwicklung auch Chancen? Ist jetzt mehr möglich als je zuvor? Über den Wandel vom MTV-Star zum autonomen Internet-Hero (oder –Loser) reden wir heute mit den Video-Künstlerinnen Katharina Duve und Steph von Beauvais. Und wir schauen Musik-Clips von gestern, heute, morgen, ausgewählt von unseren Gästen.
Katharina Duve: 1980 in Schwerin geboren, lebt als VIDEO & COSTUME ARTIST in Hamburg. Sie drehte Videos für Die Goldenen Zitronen, JaKönigJa, Schnipo Schranke, Deichkind, Michaela Melian und viele andere. Außerdem Ausstellungen, Kurzfilme und Mitarbeit an Theaterproduktionen wie DER FIRMENHYMNENHANDEL und FRANKFURTER RENDEZVOUS von Schorsch Kamerun. Duve gewann zahlreiche Preise wie den MUVI-Award der Oberhausener Kurzfi lmtage.
Steph von Beauvais: 1970 in Frankfurt am Main geboren, arbeitet als Regisseurin in Berlin und gibt unter dem Titel SHOOT IT YOURSELF Musikvideo-Workshops für Bands aus Berlin. Videos von Tocotronic, Kante, Turbostaat u.v.a. wurden von Beauvais konzipiert und gedreht. Als Gastdozentin an der Kunstschule ALSTERDAMM in Hamburg bringt sie den Nachwuchs in die Filmspur.

Eintritt: 6,- / 4,-, Beginn 20:00 Uhr
Orange Peel, Kaiserstraße 39, 60329 Frankfurt am Main

Donnerstag 23. Februar: Lucille

(Daniela)

Ich muss heute mal in die allerbeste Nachbarstadt die Frankfurt hat. Was ich da mache verrate ich nicht..

Wäre ich aber in Frankfurt, wäre ich heute Abend ins Lucille gegangen. Ich mag den Laden ja sehr und ich würde so gerne den Grundschullehrer wieder sehen.. Vielleicht ist er ja da.. heute, wenn es heißt: THE BEST DISCOMUSIC IN TOWN !!!!!

Hot + Rare DISCO/BOOGIE/FUNK/<wbr></wbr>ITALODISCO-Dancefloortracks<wbr></wbr> of the 70´s/80´s - (100% Vinyl) by DJ Manfred K.

LUCILLE, Friedberger Landstraße 100 ab 20:00 Uhr

VORSCHAU

Wie sehr, wie sehr, ich mich freue!
Ich hab zwar an dem Abend was ganz anders vor, aber ICH MUSS am 24.02. unbedingt in den Hafen 2., denn da spielen THE EXCITEMENTS. Ich hab sie schon mal gesehen und es war großartig!
Kauft Euch Karten, Kommt. Es wird der Hammer. Versprochen!

Etta James, Tina Turner und Aretha Franklin scheinen gar nicht weit weg zu sein, wenn man von der spanischen Gruppe The Excitements spricht, denn das Sextett schöpft seine Inspiration im Besten der afro-amerikanischen Musik aus dem letzten Jahrhundert: ein direkt aus den frühen Sixties stammender wunderbar nostalgischer Sound, dem Rhythm'n'Soul entlehnte höllische Tempi, betörende Blechinstrumente und eine unglaublich ansteckende Leidenschaft. Angeführt von Koko-Jean Davis, einer Löwin mit packender Stimme und faszinierender Bühnenpräsenz, verspricht The Excitements, das Hafen 2 Publikum in einen wahren Tanztaumel zu stürzen. www.theexcitementsband.com

Videos: https://www.youtube.com/watch?v=UBN2PMjUOU4
https://www.youtube.com/watch?v=GB8W1KbHzyc

Im Anschluss Soulshake! Party, 60s Soul & RnB Dance Freak Out!
DJs Stephan Umbach & Bud Shaker, 
Freitag 24. Februar 2017 ab 21h30 - VVK 15€ & AK 18€ - Party AK 8€
HAFEN 2 - Nordring 129 - 63067 Offenbach am Main, www.hafen2.net

Jewish Monkeys

(Daniela)

Oh, ich freue mich total, denn endlich kommen sie mal wieder nach Frankfurt.
Jossi und seine Jewish Monkeys spielen am 12.03. (PURIM!) im Bett! Das wird bestimmt ganz großartig! (Kiki, da müssen wir hin)
A wacky burlesque punky Rock band - Yiddish music meets the Marx Brothers
Die Jewish Monkeys sind Meister im Spiel mit Identitäten, Ritter des Absurden, Musiker und Komödianten, die eine mitreißende Show liefern. Gerne brechen sie ethnisch-religiöse Tabus und holen zu satirischen Befreiungsschlägen aus. Ihre neo-jiddische Klangfusion pendelt zwischen zirkushaftem Chanson und punkig-energetischem Pop, die Sprache zwischen Englisch und Jiddisch. Ihr Publikum bringen sie so gut wie immer zum Tanzen: Syrische Flüchtlinge im Dresdner Übergangslager und Anti-Pegida-Demonstranten, Kultur-affines Publikum in deutschen, dänischen, tschechischen oder französischen Clubs und Konzertsälen sowie Hipster in East London oder Tel Aviv. Und nun gehen sie mit ihrem brandneuen Album auf Tour. Sie machen keine Witze auf Kosten anderer, sondern sehen sich in einer Linie mit den großen jüdischen Comedians, die die Königsdisziplin beherrschten, indem sie vor allem sich selbst auf die Schippe nahmen. Sie erinnern an die Marx Brothers und deren Lust am Unlogischen, sich austobenden Unbewussten und der absurd-aggressiven Komik.
Da wundert es nicht, wenn der Deutschlandfunk sie unter dem Titel „Sinn für Unsinn: Die Anarcho-Klezmer-Band Jewish Monkeys!“ portraitiert.
Die Jewish Monkeys besingen allzu männliche Frustrations-Phantasien im Angesicht eines spießigen Wochenend-Grillnachmittags im häuslichen Garten des langweiligen Vororts oder karikieren wie im allerersten Jewish Monkeys-Song „Hava Nagila vs. Banana Boat“ den Streit zwischen Juden und Arabern um das eine, einzige Heilige Land.
Auf ihrem neuen Album lassen zwei hitverdächtige Reißer aufhorchen: Der Song „Alte Kacker“ spielt, wie der Titel erahnen lässt, zynisch-trocken und mitleidlos-selbstbemitleidend auf die auf uns alle wartende Beschwerlichkeit des Alters an und lässt uns dabei munter zum Gitarrenrock-Stakkato auf und ab hüpfen. Die Auswahl ihrer jiddischen Lieder aus alten Zeiten, die nunmehr in das neue Album eingehen, sind, wie nicht anders zu erwarten, frivole und sozialkritische Songs. Wilde Kapriolen schlagende Instrumentals lassen musikalischen Zirkusklamauk in neuer, moderner Klezmer-rockiger Größe wiederauferstehen.
„Hätte Hitler nicht den Krieg fast gewonnen, würde jüdische Popmusik so klingen: naturstoned, schnell und wahnsinnig melancholisch.“ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Spritzig, respektlos, jüdischer Humor vom Feinsten.“ 3Sat-Kulturzeit
„Diese Klezmer-Kapelle auf der Überholspur ist vor allem eine phantastische Live-Band im Punk-Modus. Noch stärker als auf ihrer Platte überwältigen live Raserei und Tollheit die Tradition.“ Süddeutsche Zeitung
Videos, Sounds, Liedtexte, Presse, Gerüchte: www.jewishmonkeys.com

FASCHING!!

(Andrea)

Wenn schon Fasching, dann auch richtig! Wir verabschieden uns am Wochenende ins Rheinland, drei Tage Köln und das reicht dann auch wieder für die nächsten Monate...Aber wenn wir das nicht machen würden, wäre ich (vielleicht) am 24. Februar in der Stadthalle beim neuen Freitagsfasching. Mit dem singenden Frisör aus Köln Tim Toupet, DJ Felix Moese, der Van Becker Band, Kostümwettbewerb, einem Besuch der Stormtroupers und ein paar Star-Wars Charakteren. Wenn da nicht gleich die Löcher aus dem Käse fliegen...

https://www.facebook.com/events/1831497913795726/

PS: Es gibt Tickets zu gewinnen!!!

KINO KULINARISCH GALA

(Andrea)

Kinners, Toni Erdmann dazu „Toni“ mit Parmesanflan, Rinderfilet, Gratin, Pilzragout (vegetarisch) und Petits Fours abgestimmt, das ist ein Muss! Dazu noch die tolle Alte Schlosserei, also ganz großes Besteck. Und alles andere als ein Geheimtipp, deshalb schnell Karten für den 31. März besorgen, los! "Mit Toni Erdmann besucht uns also ein wahrhaft außergewöhnlicher Gala-Gast, dessen Faszination sich ganz langsam und schleichend erschließt. Die Speisen sind so detailliert wie irgend möglich auf die Leinwand abgestimmt. Als Vorspeise servieren wir als eine Hommage an diese legendäre Käsereibe Parmesanflan mit Espresso-Orangen-Reduktion. Es folgen Tranchen vom Rinderfilet, Gratin und Jus – für Vegetarier gibt es statt des Rinds ein Pilzragout. Zum Nachtisch werden Platten verschiedenster Petits Fours gereicht – in der Hoffnung, dass uns dies auch noch nach Filmende augenzwinkernd à la Toni nachgesehen wird. Cineastisch wie kulinarisch spricht vieles für einen Ausnahme-Abend in der Alten Schlosserei. Mit Käsereibe und Gebiss, splitternackt und frei... als Erinnerung daran, was möglich ist. – Was Kino kann. The Greatest Love of All!" Der Kartenvorverkauf startet am Samstag, 11.02.2017 ausschließlich im OF-InfoCenter, Salzgäßchen 1. Im Preis von 39 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr sind Sektempfang, Gala-Buffet und Filmvorstellung enthalten. 


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