Nr. 5 / 10.02.2017
Inhalt: SCHREIBENDE MÄNNER & SCHULMÄDCHEN REPORT / FREUND WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE BIETE ECKE / GEDRUCKTES / Freitag- Sonntag: Thementage Erfindung Europas / Freitag 10.Februar: Jazz im Montez / Freitag 10. Februar: DIE GIRLZ IM LUCILLE / Freitag, 10. Februar: FFM/ Tanzen / Samstag 11. Februar: Rocco & The Low Heels / Samstag 11. Februar: SOUL FOOD / Samstag, 11.Februar: OF/Winterradeln / Samstag, 11. Februar: OF/ Releaseparty / Samstag, 11.Februar: OF/ Balkava / Samstag, 11.Februar: OF/ Konzert / Die Hörbuch-Kolumne von Christian : HELIX / Sonntag: 12. Februar: SIE HEIL - Hitler wie sie keiner kennt / Sonntag, 12.2.: FFM/ Ladenkonzert / Montag 13.02.-24.03: Sieben gegen Theben / Antigone / Dienstag 14.02.: Erotisches Kino / Dienstag 14.02.: Der Witz trägt einen Bart / Dienstag 14.02.: Lesung im Goethehaus / Mittwoch 15. Februar: Raum-Konzept-Kunst / Mittwoch, 15. Februar: OF/Konzert / Donnerstag 16. Februar: Lesung mit Donald / Donnerstag, 16. Februar: OF/ Theater / GUTES_TUN / V O R S C H A U / The Exitements / Jewish Monkeys / Impressum

SCHREIBENDE MÄNNER & SCHULMÄDCHEN REPORT

Es ist wie immer: Freitagfrüh und ich muss um 11:45 Uhr das Haus verlassen. Kaum zu schaffen in der kurzen Zeit die Ausgehtipps zu schreiben, bzw. die Tipps der anderen einzustellen.
11 Jahre schreibe ich jetzt schon. Seit 2 Jahren sind Petra und Andrea dabei. Petra Manahl empfiehlt Euch in ihrer Rubrik GEDRUCKTES ihre Lieblingslektüre. Hinzu kommen Empfehlungen für Ausstellungen und Partys mit vornehmlich elektronischer Musik. Andrea Ehrig präsentiert uns in liebevoller Weise wie unglaublich toll unsere Lieblingsnachbarstadt OFFENBACH ist.

Und seit 3 Wochen gibt es auch wieder schreibende Männer!

Mein Ex-Kollege Michael Giatas gibt uns in unregelmäßigen Abständen Kino & TV Serien Tipps. Martin Grün ist leidenschaftlicher Theatergänger und weiß welche Stücke man sich anschauen muss und ab heute ganz frisch dabei: Christian Arndt von localmedia, der eine Leidenschaft für alles Akustische hat und daher hier in unregelmäßigen Abständen, Hörbücher für Erwachsene empfiehlt. Wow! Ich bin begeistert. Tolles Team!
Und weil ich immer wieder so nette Nachfragen bekomme, wie „sag mal, Du hast doch mal die Band xy empfohlen, weißt du noch wann das war“... Es gibt auf meiner Webseite ein Archiv mit allen Ausgehtipps. Da könnt ihr suchen...
Das Archiv braucht ihr heute übrigens auch um die Tickets für das ausverkaufte Bridges Konzert zu gewinnen!
Danke an dieser Stelle an alle Kultureinrichtungen und Veranstalter, die immer so tolle Tickets zur Verfügung stellen.

Und noch eine Anmerkung: Ich hatte ja angekündigt, dass man in den Ausgehtipps auch inserieren darf. Natürlich finden hier Firmen wie Nestlé oder Iwanka Trump Mode keinen Platz. Umso mehr hab ich mich gefreut, dass die erste Anzeige von stadtmobil kommt. Passt perfekt. Auch wenn ich ja nach wie vor lieber mit dem Rad durch die Stadt fahre. Aber solang der Bub immer noch Auswärtsspiele in der Region hat und der Radweg nach Offenbach nicht beleuchtet ist, brauche auch ich ab und an ein Auto.

So, jetzt aber schnell. Das Wochenende hat viel vor mit mir: EUROPA ERFINDEN im Schauspiel, SIE HEIL - Hitler wie sie keiner kennt im Theater Landungsbrücken und und und...und nicht dass ihr denkt, die Cappelluti ist ja nur unterwegs: Auch ich muss am Sonntag die Steuer machen.. aber über so negative Themen schreib ich hier nicht.
Ach und noch eine Sache: Am Dienstag ist ja dieser bekloppte Valentinstag. Also packt Eure/n Liebste/n und geht mit ihr/ihm ins Erotische Kino! NEIN, nicht in Fity Shades of...und wenn Euch das zu heikel ist: Blumen immer nur in der BLUMENBAR kaufen.

So, jetzt aber schnell. Raus mit Euch!
A presto!
Daniela

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND WERDEN. SO GEHT'S:

Vielen Dank an alle, die schon FREUND von Danielas Ausgehtipps geworden sind.
Wenn auch Du die Ausgehtipps unterstützen möchtest, ob als Privatperson, Selbstständiger, Anzeigenschalter oder als Kulturinstitution dann gibt es hier alle Infos.

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten, mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Karten für das AUSVERKAUFTE BRIDGES Konzert am 18.4. im hr Sendesaal. Gewinnfrage: Wie oft hat Andrea die Bridges Konzerte in den Ausgehtipps 2016 angekündigt?

2 x 2 Theaterkarten für die neue Produktion SIE HEIL - Hitler wie sie keiner kennt am Sonntag im Theater Landungsbrücken. Gewinnfrage: Wer hält am Sonntag den Einführungsvortag?

3 x 2 Gästelistenplätze für die Soulfood-Party am Samstag im English Theatre. Gewinnfrage: Welche Ausstellung empfiehlt Petra in ihrer Rubrik "Gedrucktes"?

2 x 2 Karten
für das Stück Dieser Witz trägt einen Bart... am Dienstag im mousonturm. Gewinnfrage: Welches Crowdfunding Projekt legen wir Euch heute ans Herz?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Ebo Taylor am 17.02. in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Welche Frau tritt am 6.4. in der Brotfabrik auf?

1 x 2 Karten für die Lesung mit Michael Weber am Dienstag im Goethehaus. Gewinnfrage: Nach welchem Tier ist die Straße benannt in der das Goethehaus steht?

2 x 2 Gästelistenplätze für das Konzert von Rocco & The Low Heesls am Samstag im Orange Peel. Gewinnfrage: Auf welchen Musiker freue ich mich besonders?

*** Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de ***
3 x 2 Gästelistenplätze
für das Gastspiel des Theater t-raum im Klingspor Museum am Donnerstag, 16. Februar. Gewinnfrage: Welchen Preis erhielt Dario Fo 1997?

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Der Einstieg ins CarSharing jetzt besonders günstig: Kunde bis zum 28.02.2017 werden. 30,- € Aktivierung sparen und 15,- € Fahrtguthaben erhalten. Über 170 Fahrzeuge verteilt auf 19 Fahrzeugmodelle. Und überall in unserer Stadt. Schnell mal rein schneien und anmelden…
Tel. (069) 95 11 79 99 rhein-main.stadtmobil.de

SUCHE BIETE ECKE

Ich suche:
vom 30.06.-15.07. 1 - 2 große Zelte (für 4Personen) für den Campingurlaub.

DRILLINGE SUCHEN mit ihren Eltern EINE WOHNUNG
Ja, es ist richtig, ich hab gesagt, Wohnungsgesuche finden hier keinen Platz... das würde den Rahmen sprengen, ABER da es ja mein Newsletter ist, kann ich auch mal die Regeln brechen :-) Also, ich kenn da ein Paar, beide beruftstätig, und die bekommen: DRILLINGE! Und ich finde, da muss man behilflich sein. Sie wohnen zur Zeit in einer 2 Zimmer-Wohnung und im Sommer kommen die 3 Babys.. also, wenn ihr was wisst... Die wissen nicht, dass ich das hier veröffentliche, daher Tipps bitte an mich. Ich stelle dann den direkten Kontakt her :-)

GEDRUCKTES

(Petra)

Spektakulär war im letzten November, wie ein alter Mercedes Benz - ein farbgepuzzelter, der natürlich nicht zufällig (und dank eines gut sortierten Schrottplatzes) so aussah -  in den Frankfurter Kunstverein gehievt wurde. Ein Kunstwerk des belgisch-algerischen Künstlers Eric van Hove. Der hat die ausgetauschten Teile nach den unterschiedlichen Farben der marokkanischen Städte ausgewählt, in denen das Gefährt als Taxi unterwegs war. „Dorigine“ („Ursprung“) ist gleichermaßen Werktitel Titel und Bezeichnung für die in Nordafrika begehrten europäischen Autos und andere Güter. Begehrt einerseits. Andererseits kann man es kritisch betrachten, dass wir unsere abgenutzten Konsumgüter auf anderen Kontinenten entsorgen (zumindest in Marokko dürfen die abgewrackten Karren wohl mittlerweile nicht mehr fahren). Van Hove knüpft in „Atchilihtallah – Von der Transformation der Dinge“ mit sozial- und ökonomiekritischen künstlerischen Positionen an dieses Thema an, und zeigt zugleich die Schönheit traditionellen Handwerks, das seine Arbeiten geballt veranschaulichen. Er arbeitet mit lokalen Handwerkern und den Menschen vor Ort. So auch in Frankfurt, wo kurz vor meinem Besuch eine Schulgruppe in der temporären Werkstatt gearbeitet haben muss (das Ergebnis war zu besichtigen). Das ist erst mal merkwürdig, anti-museal, nach einem Moment des Nachdenkens aber perfekt: Schließlich geht es um Transformation. Re- und Upcycling sind mittlerweile auch bei uns im Trend und das industrielle Massenprodukt soll nicht mehr das Maß aller Dinge sein. Aber während es den einen um „Industrie 4.0“ und „Customizing“ geht, wollen andere – wie van Hove –  handwerkliches Wissen bewahren und einen ebenso effizienten wie schöpferischen Umgang mit Ressourcen.

Und er erzählt eben von der Schönheit des Artefakts. Zunächst bin ich enttäuscht, weil die Zahl an Exponaten sehr übersichtlich ist. Doch das führt mich dazu, mich in jedes einzelne von ihnen zu vertiefen. Was auf den ersten Blick als technisch-metallische und teilweise monolithische Blöcke anmutet, strahlt dank der mitverwendeten Materialien Perlmutt, Elfenbein, Emaille und Holz (ein Objekt besteht aus 34 verschiedenen Holzarten!) und der Kunstfertigkeit der Verarbeitung sowie filigranen Ornamente eine faszinierende Wärme aus. Zu gerne würde ich eines berühren, aber ich trau mich nicht. Alles ist so präzise gearbeitet, dass die Dinge funktionsfähig erscheinen. Aber sie sind ihrer Funktionalität enthoben und so empfinde ich die Unikate auch als dekadent. Dennoch: Ich hätte nichts dagegen, mit einem der beiden superschönen Motorräder extrem lässig durch die Stadt zu cruisen.

Also: Wenn Euch Herr Precht gestern nicht gelockt hat, solltet Ihr Euch jetzt sputen, denn die Ausstellung endet am Sonntag. Und dann erfahrt Ihr auch, was „Atchilihtallah“ heißt. Infos unter: www.fkv.de

Freitag- Sonntag: Thementage Erfindung Europas

(Martin)

Im Schauspiel Frankfurt finden Freitag bis Sonntag die Thementage ‚Erfindung Europa’ mit interessanten Vorträgen, spannenden Diskussionen und Personen statt. Tolles Programm und die meisten Veranstaltungen kosten keinen Eintritt. Lobenswerte Aufklärung für Alle!

Unbedingt schaue ich mir zu dem Thema am Samstag (11.2.) das Gastspiel des Maxim-Gorki-Theaters ‚Common Ground’ an! Das Berliner Gorki gilt als eine der politischsten Bühnen des Landes: Spielplan und Ensemble sind so international und entschieden wie sonst nirgends.

Das Stück Common Ground ist in positiver Weise Betroffenheitstheater! Damit ist nicht nur gemeint, dass man mit nämlichem Gefühl das Theater verlässt, nein, Schauspieler_innen sind als mehrheitlich Ex-Jugoslaw_innen mit der israelischen Regisseurin nach Bosnien gereist. Aus den Begegnungen mit Familienangehörigen und Gesprächen mit Experten ist eine Zeitreise in unsere eigenen 90-er Jahre entstanden, die gleichwohl mit den Kriegswirren in Belgrad, Sarajewo, Zagreb und Nowi Sad in Beziehung gesetzt wird. Und um heutige Beziehungen und Bezug geht’s an diesem Abend, um Krieg, Flucht und die Auswirkungen: national, innerpsychisch und zwischenmenschlich. Spiegel-online schrieb nach der Premiere: „Die Schauspieler haben eine Dringlichkeit, die all den Kunsthandwerkern an anderen Stadttheatern allzu oft abgeht. ‚Common Ground’ ist, so pathetisch und platt muss man es formulieren, eine Theatersensation“.

So soll’s sein!
https://www.schauspielfrankfurt.de/erfindung-europa/
Foto: (c) Thomas Aurin

Freitag 10.Februar: Jazz im Montez

(Daniela)

Heute ist er wieder da, der Abend an dem man sich teilen könnte.
Ich starte an der IGS Nordend, da gibt es heute ein Konzert und irgendwie hat der Sohn da wohl auch mitgemacht, also hin!

Danach radel ich in den Kunstverein Familie Montez, denn da ist heute Abend JAZZ ABEND und mein Freund Jan Hagenkötter war vor kurzem da und hat gesagt, dass diese Jazz Abende super toll seien und wenn Jan das sagt, muss ich da auch hin.

"Heimatliebe" ist die Konzertreihe vom Kölner Jazzbassisten Oliver Lutz in der Frankfurter Kunstgalerie Montez. Aufgewachsen im Rhein-Main Gebiet, bringt Lutz einmal im Quartal Jazzmusiker aus seiner alten Heimat mit Musikern aus der Kölner Szene zusammen. Hierbei steht neben der Musik auch der Vernetzungsgedanke der beiden Szenen im Vordergrund. Bisher spielten Oliver Leicht, Jean-Paul Hochstädter, Volker Engelberth und Axel Schlosser. Diesen Freitag bringt er den HR-Saxofonisten Tony Lakatos mit den jungen, Kölner Shooting-Stars Simon Seidl am Klavier und Fabian Arends am Schlagzeug, zusammen. Gespielt werden Jazzstandards der 30-50er Jahre.
Einlass 20 Uhr
Konzertbeginn 21 Uhr + Resident Kool DJ Kurt

Freitag 10. Februar: DIE GIRLZ IM LUCILLE

(Daniela)
Aber eigentlich will ich heute Abend ja „DIE GIRLZ“ im Lucille treffen. Nein, das ist keine neue Band...
Aber apropos Musik: Heute Abend legt "das Wunderfräulein Simone (DooWop Baby) auf. Zu hören gibt es German RocknRoll & Beat aber auch einige andere ihrer englischsprachigen Favoritennummern irgendwo zwischen DooWop, Rhythm & Blues und RocknRoll."
Ob das meine Musi ist weiß ich nicht, aber das ist im Lucille eigentlich auch egal, weil der kleine Laden, seine Besitzer und seine  Besucher so nett sind. Ich hab irgendwie das Gefühl es ist wie früher im Eckstein: einfach hingehen... irgendjemanden wird man schon treffen..

Lucille, Friedberger Landstraße 100

Freitag, 10. Februar: FFM/ Tanzen

(Andrea)

La Hefner im Feinstaub, da gehe ich hin! Charles Imperial Sugarhand Reichelt und Mmd Angelique versprechen nicht weniger als tonnenweise tolle Musik. Friedberger 131, ab 21 Uhr...

Samstag 11. Februar: Rocco & The Low Heels

(Daniela)

Ich bin heute den ganzen Tag im Schauspiel bei EUROPA NEU ERFINDEN. Danach geh ich auf eine Vernissage. Wie toll, wenn man Freundinnen hat, die Künstlerinnen sind.
Und danach radel ich ins Orange Peel, denn Oscar Canton hat für sein neues Bandprojekt tolle Musiker zusamengetrommelt u.A. Ali Neander, den ich so lange nicht gehört habe. ROCCO & THE LOW HEELS

Eine Funk Jazz Reminiszenz an das von Gilles Peterson gegründete Label Acid Jazz und Talkin´Loud. Sounds, die Anfang der 90er von der Londoner Clubs Szene nach Europa schwappten, stehen im Fokus des Frankfurter Projekts Rocco & The Low Heels. Inspiriert von Bands wie Incognito, Brand New Heavies und Jamiroquai, strebt die Band an, den Sound jener Tage wieder aufleben zu lassen.
Für den ersten Auftritt des Projekts wird eine fantastisch besetzte Band den Sound jener Tage ins Orange Peel nach Frankfurt zurückbringen. Authentizität und Musikalität wird in geballter Form mit vielen Bekannten aus der Frankfurter Szene im Orange Peel dargeboten. Regelmässige Wiederholungstaten, um den Soul zurück nach Frankfurt zu bringen, sind hierbei angestrebt.
Die Band:
Dog Kessler (Drums), Jam Deisenroth (Bass), Ali Neander (Gitarre), Jan Beiling (Sax), Alfred Mehnert (Percussion), Thomas Humm (Rhodes), George Davis (Vocals), Nadine Demetrio (Vocals) und Oscar Canton (Vocals)

Wo: Orange Peel // Kaiserstrasse 39, Einlass: 22h, Beginn: 23h

Samstag 11. Februar: SOUL FOOD

(Daniela)

Und nach dem Konzert geh ich dann rüber ins English Theatre. Da sind die anderen GIRLZ und wollen tanzen und das kann man heute Abend dort auf jeden Fall, denn es ist wieder SOUL FOOD TIME!

Dj Sportwagen - Soulfood Pedo Knopp - Boogie Nights, LAZY. Live: Gernot Dechert - Saxophon + Mark Collazo - Percussion Soul - Funk - Modern - Northern - Boogie - Discofunk - Oldschool Rap

"Wir freuen uns auf ein feines Line UP. Mit an den Decks steht Pedo Knopp. Der Loakalmatador und Co-Veranstalter der Boogie Nights und LAZY. Parties war schon öfter Gast DJ bei Soulfood und kommt immer wieder gerne zurück. Live Support vom Feinsten bescheren uns Gernot Dechert und Mark Collazo. Die beiden Frankfurter Musikgrössen kennen sich aus vielen Projekten und Formationen und hatten sich mal einen gemeinsamen Gig bei Soulfood gewünscht. Diesem Wunsch kommen wir natürlich gerne nach, denn die beiden lieben Funk, Soul und Disco Sounds. Seid frei und dabei."
Einlass 22:30h, Eintritt 10€

Samstag, 11.Februar: OF/Winterradeln

(Andrea)

Die Temperatur gefühlt: 7°, dazu eine leichte Brise, kaum Niederschlag und sechs Stunden Sonnenschein sagt wetter.de für Samstag voraus. Ziemlich ideale Voraussetzungen für das afip-Winterradeln, das um 14 Uhr am Goetheplatz startet und mit einem Grillfest in der Pampa endet (Ankunft dort ca.16 Uhr). Ich bin heute viel zu verplant und will sowieso lieber tanzen als radeln. https://www.facebook.com/events/13468278820061

Samstag, 11. Februar: OF/ Releaseparty

(Andrea)

Endlich Samstag! Seit Wochen fiebere ich schon auf den Abend in den Parkside-Studios. Das wird groß! Heute stellen THE OhOhOhs dort ihr Debutalbum "Vierhändig" vor. Das letzte Mal, als ich die beiden Florians live erlebten, wurde wild getanzt und es war unglaublich heiß.... Die beiden waren übrigens unlängst beim hr zu Gast. Parksidestudios, Friedhofstraße 59, um 20.30 Uhr gehts los!

Samstag, 11.Februar: OF/ Balkava

(Andrea)

Uiuiui, das wird eine Nacht...nach den Parkside-Studios muss ich unbedingt noch in der Hfg-Kapelle vorbei: Die wird heute von einem stark wehenden, musikalischen Ostwind durchgerüttelt. "Ein bisschen Balkan, ein bisschen Orient, Zuckerwatte, Mokka und türkische Disco-Snacks! Buntes aller Art, ein Augen- und Gaumenschmaus! Wir freuen uns, mit euch zu tanzen! Djaneck (La Bolschevita), Dj Kumanova, Shaman World Musik Club/ Istanbul, Peter Lescu/ Trompete und Nadeshda/ Tribal Fusion Bauchtanz. Schlossstraße 31, ab 22 Uhr 

Samstag, 11.Februar: OF/ Konzert

(Andrea)

Wenn ich schon in der HfG bin, schaue ich natürlich auch im Waggon vorbei. Dort treten heute GUIGUISUISUI auf, ein "two piece journey into sound and performance. Man and woman, East and West, past and future, side by side blending electronic and 8-bit sounds with blues, rock, hip hop, doom, punk, noise, and ambient bliss while performing an avante garde opera featuring a number of characters: the zombie bluesman GUIGUISUISUI and immortal ninja SUSU; master of the dark arts KING NECRO and empress of the underworld PUMPKIN QUEEN; preacher and minister for the cult of greed Lord Kamemameha and high priestess of profit Lady Chakra. Meanwhile a journey through time and space plays out in the background through painstakingly detailed animations that explore the themes of life and death and rebirth. Simply put, GUIGUISUISUI is an experience."https://www.facebook.com/events/173272566489717/?notif_t=event_invite_reminder¬if_id=1486500006162287

Die Hörbuch-Kolumne von Christian : HELIX

Wer (zu) viel mit dem Auto unterwegs ist, wird schnell zum Heavy User in Sachen Hörbuch. Und weil ich schon "Blackout" und "Zero" mit Begeisterung gelesen hatte, war ich auf den neuen Roman von Marc Elsberg besonders gespannt. Auch "HELIX" beginnt mit einem Paukenschlag: Am Rednerpult der Münchener Sicherheitskonferenz bricht der US-Außenminister plötzlich zusammen. Panik bricht aus, obwohl kein Schuss gefallen ist, kein Messer und kein Giftpfeil den Politiker getroffen hat. Er verstirbt kurz darauf, und erst bei der Obduktion zeigt sich, dass er tatsächlich einem perfiden Attentat zum Opfer gefallen ist.

Wie bei den vorigen Bestsellern des österreichischen Autors wird auch bei "Helix" der Begriff "Science" genauso groß geschrieben wie "Fiction," auch wenn das Szenario hier noch dramatischer und gewagter anmutet. In "Blackout" (2012) stellt eine anarchistische Hackergruppe ganz Europa und weiten Teilen der Welt den Strom ab. Mit verheerenden Folgen: Nuklearkatastrophen, Seuchen und Gewalt fordern zahllose Opfer. Im 2014 veröffentlichten Datenthriller "Zero" bleibt die Bedrohung zunächst virtuell, auch wenn bald echte Menschen gewaltsam sterben. Der US-Konzern FreeMee zieht mit seinen Selbstoptimierungs-Tools Millionen junger Smartphone-Nutzer in seinen Bann. Die Journalistin Cynthia Bonsant findet – mit Hilfe der Hackergruppe Zero – heraus, dass der autistische FreeMee-Chef Carl Montik beim "Tweaken" seiner Algorithmen tausende Todesfälle unter den Nutzern seiner "Act Apps" in Kauf genommen hat und zur Wahrung seiner Geschäftsgeheimnisse selbst vor Auftragsmorden nicht zurückschreckt.

Zurück zu "Helix": Dr. Jessica Roberts soll im Auftrag des Nationalen Sicherheitsrates den Fall aufklären. Dabei ergeben sich immer neue Rätsel und bizarre Zusammenhänge. Wie hängt der Tod des Ministers mit den außerordentlich vitalen Maispflanzen einer tansanischen Kleinbäuerin, mit besonders ertragreichen Sojapflanzen in Brasilien und besonders robusten Ziegen in Indien zusammen? Jedenfalls hat der Chef des Gentechnik-Konzerns Santira bei der Suche nach der Quelle der optimierten Organismen einen erheblichen Vorsprung. Helge Jacobsen will alle Pflanzen kaufen und vernichten lassen, denn "gratis verteilte genetische Verbesserungen gefährden unser Geschäftsmodell." Die Spur führt nach "New Garden," wo Paaren mit Kinderwunsch – darunter auch Helen und Greg Cole – gleich ein zusätzliches Gen-Tuning für den künftigen Nachwuchs angeboten wird. Der skrupellose Chef der "Klinik" hat bereits eine Schar "moderner Kinder" in die Welt gesetzt – schöner, stärker und vor allem klüger als alle anderen. Doch nicht nur der eitle Professor hat die übermenschlichen Fähigkeiten seiner Werbeträger Jill und Eugene unterschätzt, auch die US-Präsidentin (!) verzichtet beim Gespräch mit dem zehnjährigen Jungen auf ihre Security-Mannschaft und begeht damit einen fatalen Fehler...

Den Spoiler erspare ich Euch, nur soviel: Elsberg hat das Thema "Gen-Optimierung" an Pflanzen, Tieren und Menschen gründlich recherchiert und dabei die relevanten ethisch-moralischen, ökonomischen und geostrategischen Aspekte ebenso nüchtern wie spannend aufbereitet. Für mich vergingen die "gekürzten" 13 Stunden Lesung wie im Flug. Simon Jäger (die deutsche Stimme von Matt Damon und Jet Li) hält trotz der vielen Personen und Verästelungen des komplizierten Plots gekonnt die Spannung hoch und gibt jeder Hauptfigur ihren eigenen Sound. Vor allem das nasale Nörgeln des vorlauten Wunderkindes EuGene bleibt im Gedächtnis. Einzige Schwäche des Buches (nicht der Lesung) ist, dass Elsberg mit zu vielen Personen (die oft schemenhaft bleiben) und ständigen Schauplatzwechseln seine Leser (und Hörer) oft schwindlig spielt. Trotzdem hat mich "Helix" keine Minute gelangweilt. 

www.helix-das-buch.de

Sonntag: 12. Februar: SIE HEIL - Hitler wie sie keiner kennt

(Daniela)

Sonntags bleib ich ja immer zu Hause. Einziger Abend um Socken zu stricken und Tatort zu schauen. Aber da die Tatorte in letzter Zeit so schlecht waren und der Frühling ja vor der Tür steht und damit die Wollsockenproduktion zurückgefahren werden könnte, geh ich heute ins Theater.
Ich will unbedingt SIE HEIL - Hitler wie sie keiner kennt sehen. (Kommt jemand mit?)

Wer sich schon immer staunend gefragt hat, wie das denn in den 1930ern passieren konnte, in kurzer Zeit soviel Hass zu sähen, kann es nun live und in Farbe miterleben. Denn dazu muss man schließlich erst Mal die genauen Hitlergründe kennen. Ist halt so.
War die handelsübliche Hitlerdarstellung bislang vor allem eine Männerdomäne, stellen Marlene und Iris jetzt gemeinsam die braune Evchen-Frage. Die Frau hat auch ihr Schlachtfeld. Flink wie Windhunde, zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl, das wollen sie sein. Ist halt so. Nicht die Naive, nicht das Sexobjekt, nicht das Heimchen am Herd, nicht das forsche Bauernweib. Was bleibt noch übrig? Ein Mann. Und welche Männerfigur verkörpert all das besser, was Frauen eben nicht sind? Hitler. Ist halt so.
Zwischen Hitler-Parodie, Hitler-Trash und Hitler-Biografie spitzt sich das zu, was als fixe Idee und lustiges Spiel beginnt. Plötzlich argumentieren und handeln da zwei Frauen auf der Bühne, die mehr und mehr in die Spirale von Verführung, Identifikation und Sinngebung gesogen werden. Eine muss es ja tun. Bis zum bitteren Ende. Ist halt so.
SIE HEIL kompiliert und collagiert Improvisationen, Recherche, Film- und Dokumentations-material und vor allem originale Hitler-Texte, die noch nicht das Opfer sattsam bekannter Parodieversuche wurden. Es entsteht ein mikrokosmisches Versuchslabor, das die Dynamiken und Mechanismen extremistischen Denkens im Kleinen widerspiegelt und offenlegt und ganz nebenbei noch die existentiellen Fragen des Schauspielerberufs stellt. Oder eben einfach ein schöner Abend von und über Frauen, die Hitler spielen. Hitler, sie wie keiner kennt. Ist halt so.

PREMIERE: 10.02.2017, 20:00 Uhr
Weitere Aufführungen: 12.02.//11.03.//12.03.//<wbr></wbr>20.04.//21.04., jeweils 20:00 Uhr
Einführungsvortrag "Immer nur Hitler? ‎Kommentar zu einer Konjunktur" von Sylvia Necker am 12.02.2017, um 18 Uhr.

MIT Iris Reinhardt Hassenzahl und Marlene Zimmer
TEXT Hannah Schassner, REGIE Hannah Schassner, BÜHNE Johannes Schwalm, DRAMATURGIE Linus Koenig, AUSSTATTUNG Johannes Schwalm, HISTORISCHE BERATUNG Sylvia Necker, FOTOGRAFIE Niko Neuwirth, TECHNIK Felix Bieske
Foto: NICO NEUWIRTH

Sonntag, 12.2.: FFM/ Ladenkonzert

(Andrea)

Ich muss heute unbedingt mit Lili in den Korridor nach Sachsenhausen. Immerhin ist Bob seit ein paar Wochen endlich da und ich muss den stolzen Eltern meine Aufwartung machen. Außerdem spielt Rainer spanische Gitarrenmusik, es gibt Kaffee und Kuchen, EYVI RIOJA aus Cochabamba / Bolivien spielt erlesene Gitarrenstücke aus Südamerika ( D. Pujol,E. Martin , Barrios etc). Eröffnet wird das Ladenkonzert um 15 Uhr von MINOU SINA MAZUR mit Violine. Der Eintritt ist frei ….. KORRIDOR, Schulstr.30 / Ecke Oppenheimer Str.  

Montag 13.02.-24.03: Sieben gegen Theben / Antigone

(Martin)

Hab’ ich’s nicht gesagt – ‚Sieben gegen Theben / Antigone’ vom Schauspiel Frankfurt: Alle Vorstellungen sind ausverkauft! Und dies mit Recht! Leute schaut, dass ihr an der Abendkasse noch eine Karte bekommt, setzt euch rein in’s Bockenheimer Depot und lasst euch mitnehmen in dieses atmosphärische Totaltheater aus Text, Licht, Musik, Gesang und Choreographie! Das ist Performance, das ist Kunst, wenn durch die konzentrierte Dichte dieses Werks die Bestimmtheit einer Antigone (Bettina Hoppe) und die Zartheit einer Ismene (Paula Hans) hindurchbrechen. Theaterglück...

Vorstellungen noch am 13., 15., 23. Februar und 2., 5., 11., 16., 17., 23., und 24. März.

Foto: Birgit Hupfeld

Dienstag 14.02.: Erotisches Kino

(Daniela)

Mist, ich kann nicht. Ich muss den Campingurlaub planen... Sonst hätte ich mir 'nen Kerl geschnappt und wäre zu Erotisches Kino am Valentinstag gegangen!

Klassisches und Modernes aus Deutschland
Erotik-Klassiker SCHULMÄDCHEN-REPORT: WAS ELTERN NICHT FÜR MÖGLICH HALTEN (1. TEIL) (1970) und der alternative Pornofilm SCHNICK SCHNACK SCHNUCK (2015) als Hessen-Premiere
Am Dienstag, 14. Februar 2017 dürfen sich alle Kino-Liebhaber im Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim auf ein prickelndes Doppelprogramm freuen: Um 19 Uhr wird der Klassiker SCHULMÄDCHEN-REPORT: WAS ELTERN NICHT FÜR MÖGLICH HALTEN (1. TEIL) (BRD 1970; R: Ernst Hofbauer; 90 Min.; 35mm) aus seinem Flimmerkisten-Dasein befreit und in einer originalen 35mm-Kopie erneut auf die große Leinwand projiziert. Um 21 Uhr folgt die Hessen-Premiere des mit Laiendarstellern gedrehten Pornofilms SCHNICK SCHNACK SCHNUCK (D 2015; R: Maike Brochhaus; 84 Min.; DCP), der sich bewusst vom Porno-Mainstream unterscheidet und sich gezielt auch an ein weibliches Publikum richtet. Der ominöse SCHULMÄDCHEN-REPORT verband die zeitgenössischen Vorstellungen von freier Liebe mit pseudo-aufklärerischen Erkenntnissen über jugendliche Sexualität und lockte damit seinerzeit über sechs Millionen Zuschauer in die Kinos. Der Episodenfilm über die sexuellen Eskapaden von Schülerin Renate und die anschließende Diskussion über Moral, Toleranz und Freizügigkeit bringen einen auch heute noch zum Schmunzeln. Die Regisseurin Maike Brochhaus schuf mit ihrem unabhängig produzierten Pornofilm SCHNICK SCHNACK SCHNUCK eine moderne Variante dieser Episodenfilme: Die lose Spielfilmhandlung um das monogam lebende Pärchen Emmi und Felix, die unabhängig voneinander sexuelle Abenteuer erleben und daraufhin ihre klassische Zweierbeziehung neu überdenken, ist angereichert mit echten Sexszenen, elektronischer Musik und intelligenten Dialogen über Liebe, Sex und Eifersucht. Die „pornografische Komödie“ gewann Preise auf Festivals im In- und Ausland.
Eintritt: 5 Euro pro Film
Ort: Studierendenhaus auf dem Campus Bockenheim (Mertonstraße 26-28, 60325 Frankfurt am Main) Nähere Informationen unter www.filmkollektiv-frankfurt.de

(Foto© KalkPostProduktion GbR)

Dienstag 14.02.: Der Witz trägt einen Bart

(Daniela)

Oder ich wäre im mousonturm, denn das hört sich richtig gut an:
Dieser Witz trägt einen Bart - Der Chor und seine Bezieung zum Unbewussten

„Wenn Frauen Witze erzählen, ist das wie wenn ein Hund auf zwei Beinen geht: Es funktioniert nicht gut, aber man ist immer wieder überrascht.“ (Dr. Samuel Johnson) Wer erfolgreich Witze erzählt, bestimmt, worüber gelacht wird, was lächerlich ist und wer ausgeschlossen bleibt. Keine Frage: Beim Witz dominiert die männliche Perspektive auf die Welt. So nicht, denkt sich die chorisch-choreografische Task Force von Susanne Zaun und Marion Schneider und begibt sich in die Untiefen des Frohsinns und Humors, um die Machtmechanismen des Witzeerzählens subversiv auseinanderzunehmen. Mit seinen chorischen Inszenierungen hat das Regie-Duo bereits zahlreiche gefeierte Produktionen am Mousonturm entwickelt und führt im neuen Projekt nun erstmals mit Mamoru Iriguchi (Bühne & Kostüm) sowie Ekaterine Giorgadze und Jason Jacobs (Choreografie) internationale und regionale Komplizen zusammen." In Deutsch

Vorher kann man übrigens um 19 Uhr eine offene Probe von „Next to Near“, der neusten tänzerischen Arbeit von May Zarhy (Mitglied des Choreograf*innen-Trios MAMAZA), kostenlos ansehen (Probebühne 3).

Dienstag 14.02.: Lesung im Goethehaus

(Martin)

Heute gehe ich um 19.00h in’s Goethehaus zu ‚Hermann und Dorothea’ – stimmt nur halb, denn eigentlich ist’s Michael Weber (Theater Willy Praml), der dort Goethes eher unbekanntes Epos liest! Eine Liebesgeschichte - passend zum Valentinstag - aber dies nicht nur – weil, wie’s so ist, eigentlich sollen die beiden nicht zusammen kommen dürfen. Unterschiede nämlich: Hermann stammt aus wohlhabendem Hause, Dorothea ist eine Geflüchtete (!). Beide verlieben sich ineinander, wollen heiraten – Skandal und Aufregung - mit Happyend? Wird hier nicht verraten, stattdessen sei darauf hingewiesen, dass Solidarität mit Geflüchteten schon damals ein Thema war: real und literarisch! Und deshalb spricht nichts dagegen und vieles dafür, sich am Dienstag sowohl den Hexametern des JWG, als auch einer heutigen Thematik zuzuwenden und sich auf in’s Goethehaus zu machen. 

Für Festentschlossene: schaut oben, es gibt Tickets zu gewinnen

Mittwoch 15. Februar: Raum-Konzept-Kunst

(Petra)

An meinem gestrigen „Lieblingstag des Jahres“ habe ich mich entweder herzlos mit viel Arbeit im Büro verbarrikadiert – oder ich war im Städel in der dritten Dimension (hab gerade meine Museumsphase – nicht immer progressiv). Hier geht es nicht um Parallelwelten, sondern um Lithographien mit konstruktivistischen Perspektivdarstellungen, die auf in den Raum drängende Prägedrucke treffen. Schlitzungen, die imaginative Räume eröffnen, werden Entwürfen für Wandarbeiten gegenübergestellt. Dreidimensionalität suggerierende Druckgrafiken von Künstlern der Minimal Art, der Raum- und Lichtkunst begegnen Kreidezeichnungen, Faltungen und Collagen von Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Roter Faden ist also die Frage, wie Raum bildende und Orientierung stiftende Merkmale wie Grenzen, Form und Volumen, Innen und Außen in Zeichnung und Druckgrafik, also in der Fläche, dargestellt werden. Die Ausstellung mit Werken von 13 Künstlern setzt bei den geometrischen Kompositionen von El Lissitzky und László Moholy-Nagy aus dem Jahr 1923 an und führt bis zu Druckgrafiken der gegenwärtigen Konzeptkunst. Hört sich alles ganz sinnlich, raumgreifend und so meine Einladung zur Vernissage für diesen Tag genau richtig an.

In die dritte Dimension. Raumkonzepte auf Papier vom Bauhaus bis zur Gegenwart,  Städel Museum, Graphische Sammlung, Weitere Infos unter: www.staedel.de

Mittwoch, 15. Februar: OF/Konzert

(Andrea)

Also, ein bisschen sperrig ist er schon, der Name. THE DESOTO CAUCUS. Aber musikalisch eine echte Entdeckung. Wer Howe Gelb und Calexico mag (so wie ich), wird die Musik lieben. Dass Dänen so viel Groove und Soul im Blut haben und trotzdem immer entspannt und ruhig sind: faszinierend. "Musik zum Träumen. Mit im Gepäck haben sie ihr neues Album „4“." Heute im Hafen 2, Konzertbeginn 20 Uhr, keine Vorband! AK 11 Euro

Donnerstag 16. Februar: Lesung mit Donald

(Daniela)
Ach wie schade, ich kann nicht... Zu gerne wäre ich heute zur Donalds Lesung gegangen.

Eine Lebensreise von Detroit nach Frankfurt am Main.
Moderation: Dr. Margrit Klingler-Clavijo, Journalistin und Übersetzerin
Lesung in deutscher Sprache

„Farben eines Lebens“ ist die Autobiographie des Afro-Amerikaners Donald Vaughn. Er wächst in einer kleinen schwarzen Gemeinde in Detroit auf und macht zunächst Karriere als Sänger und Schauspieler. In seinem Buch schildert er seine persönlichen Erlebnisse und beschreibt die Situation der Schwarzen im Amerika der 50er und 60er Jahre. Dabei spielen auch die durch die 68er Studentenbewegung ausgelösten sozialen Veränderungen eine wichtige Rolle. 1958 kommt Donald Vaughn als GI nach Frankfurt und lernt seine Frau kennen. Die Erfahrung von Diskriminierung, die beide als bi-nationales Ehepaar in Deutschland machen, ist ebenfalls ein prägendes Thema seiner autobiografischen Erinnerungen.

20.00 Uhr // YPSILON BUCHLADEN & CAFÉ, Bergerstraße 18

Donnerstag, 16. Februar: OF/ Theater

(Andrea)

Wäre ich heute nicht schon eingeladen, würde ich mir "Johan von Po entdeckt Amerika" in der Inszenierung vom t-raum im Klingspor Museum (Herrnstraße 80) anschauen: "Das Stück erzählt die Geschichte der Entdeckung Amerikas aus der Perspektive eines respektlosen, schlauen Bauern aus der Poebene, der auf der Flucht vor der Inquisition unversehens auf das Schiff von Christoph Kolumbus gerät. In der Neuen Welt angekommen schlägt er sich nach etwas Hin und Her auf die Seite der Indianer und beginnt eine abenteuerliche Reise durch den Kontinent. So muss sich Johan gegen Menschenfresser behaupten, auf Schweinen reiten, Wildpferde zähmen, schöne Mädchen beschlafen, Wunder vollbringen und mehr als einmal seinen Kopf aus der Schlinge ziehen. Was dabei entsteht ist ein ganz eigener Blick auf die Eroberung eines Kontinents aus der Sicht eines gewieften Schelms, der auf seinem Weg ganz zwangsläufig und nebenbei auch die Fragen nach Gut und Böse aufwirft, ohne aber jemals einfach nur moralisch zu werden. Die Inszenierung folgt den Prinzipien des Erzähltheaters von Dario Fo und geht komödiantisch, frech, kritisch und kabarettistisch mit dem Thema um. Ein äußerst intelligenter Bühnenspaß! Eintritt: 12€ Vorverkauf im OF-Infocenter im Salzgässchen weitere Infos unter: 069 80108983 www.of-t-raum.de ODER EINFACH HIER GEWINNEN. Schaut mal oben :-)

GUTES_TUN

(Daniela)

Ja, gute Projekte brauchen nun mal Kohle und nur, weil man im hr Sendesaal auftritt heißt es nicht, dass man ordentlich Geld einnimmt. Also ran. Supportet BRIDGES!

Sie haben sich tolle Gegenleistungen ausgedacht. Für 40,-€ bekommt man schon einen Darbouka Kurs. Mehr Infos: https://www.startnext.com/bridges-musikverbindet

V O R S C H A U

Am 17.02. schaue ich HASS im Theater Landungsbrücken. Sonst wäre ich heute Abend zum Abschlusskonzert des 23. Africa Alive Festivals gegangen, denn in der Brotfabrik spielt EBO TAYLOR & THE SALTPOND CITY BAND aus GHANA.
In Zusammenarbeit mit Africa Alive und Afroton

Ab dem 31. Januar findet das diesjährige „Africa Alive Festival“ in Frankfurt statt. Achtzehn Tage lang wird dem hiesigen Publikum die Möglichkeit geboten, die Werke, Ideen und Visionen von Künstlern und Kulturschaffenden aus Afrika kennenzulernen. Zum Angebot gehören seit jeher Filme, Lesungen, Ausstellungen, politische Foren und natürlich auch Musik. Das von Afroton präsentierte Abschlusskonzert des Festivals findet traditionsgemäß in der Brotfabrik statt. Damit der Abend zum erhofften Höhepunkt des Festivalprogramms wird, tritt mit Ebo Taylor eine echte Afrobeat- und Funk-Legende auf. Der 1936 geborene Star bringt seine Saltpond City Band mit, ein erstklassiges achtköpfiges Ensemble aus Ghana, das beim Festival „Pop 16“ im Haus der Kulturen der Welt in Berlin im April 2016 das Publikum begeisterte. Als „lässige Altmännergröße“ würdigte Der Tagesspiegel den „Urvater afrikanischer Highlife-Musik“, der mit seiner griffigen Soulstimme „problemlos mit der hiesigen Jugend korrespondiert“. Fazit des Konzertkritikers: „Was für eine befreiende, aufregend entspannte Musik!“
Freitag, 17.2.17, 20:00Uhr / VVK: 19 € + Service- und VVK-Entgelt / AK: 23 € / Stehplatz / Tickets

The Exitements

Wie sehr, wie sehr, ich mich freue!
Ich hab zwar an dem Abend was ganz anders vor, aber ICH MUSS am 24.02. unbedingt in den Hafen 2., denn da spielen THE EXCITEMENTS. Ich hab sie schon mal gesehen und es war großartig!
Kauft Euch Karten, Kommt. Es wird der Hammer. Versprochen!

Etta James, Tina Turner und Aretha Franklin scheinen gar nicht weit weg zu sein, wenn man von der spanischen Gruppe The Excitements spricht, denn das Sextett schöpft seine Inspiration im Besten der afro-amerikanischen Musik aus dem letzten Jahrhundert: ein direkt aus den frühen Sixties stammender wunderbar nostalgischer Sound, dem Rhythm'n'Soul entlehnte höllische Tempi, betörende Blechinstrumente und eine unglaublich ansteckende Leidenschaft. Angeführt von Koko-Jean Davis, einer Löwin mit packender Stimme und faszinierender Bühnenpräsenz, verspricht The Excitements, das Hafen 2 Publikum in einen wahren Tanztaumel zu stürzen. www.theexcitementsband.com

Videos: https://www.youtube.com/watch?v=UBN2PMjUOU4
https://www.youtube.com/watch?v=GB8W1KbHzyc

Im Anschluss Soulshake! Party, 60s Soul & RnB Dance Freak Out!
DJs Stephan Umbach & Bud Shaker, 
Freitag 24. Februar 2017 ab 21h30 - VVK 15€ & AK 18€ - Party AK 8€
HAFEN 2 - Nordring 129 - 63067 Offenbach am Main, www.hafen2.net

Jewish Monkeys

(Daniela)

Oh, ich freue mich total, denn endlich kommen sie mal wieder nach Frankfurt.
Jossi und seine Jewish Monkeys spielen am 12.03. (PURIM!) im Bett! Das wird bestimmt ganz großartig! (Kiki, da müssen wir hin)
A wacky burlesque punky Rock band - Yiddish music meets the Marx Brothers
Die Jewish Monkeys sind Meister im Spiel mit Identitäten, Ritter des Absurden, Musiker und Komödianten, die eine mitreißende Show liefern. Gerne brechen sie ethnisch-religiöse Tabus und holen zu satirischen Befreiungsschlägen aus. Ihre neo-jiddische Klangfusion pendelt zwischen zirkushaftem Chanson und punkig-energetischem Pop, die Sprache zwischen Englisch und Jiddisch. Ihr Publikum bringen sie so gut wie immer zum Tanzen: Syrische Flüchtlinge im Dresdner Übergangslager und Anti-Pegida-Demonstranten, Kultur-affines Publikum in deutschen, dänischen, tschechischen oder französischen Clubs und Konzertsälen sowie Hipster in East London oder Tel Aviv. Und nun gehen sie mit ihrem brandneuen Album auf Tour. Sie machen keine Witze auf Kosten anderer, sondern sehen sich in einer Linie mit den großen jüdischen Comedians, die die Königsdisziplin beherrschten, indem sie vor allem sich selbst auf die Schippe nahmen. Sie erinnern an die Marx Brothers und deren Lust am Unlogischen, sich austobenden Unbewussten und der absurd-aggressiven Komik.
Da wundert es nicht, wenn der Deutschlandfunk sie unter dem Titel „Sinn für Unsinn: Die Anarcho-Klezmer-Band Jewish Monkeys!“ portraitiert.
Die Jewish Monkeys besingen allzu männliche Frustrations-Phantasien im Angesicht eines spießigen Wochenend-Grillnachmittags im häuslichen Garten des langweiligen Vororts oder karikieren wie im allerersten Jewish Monkeys-Song „Hava Nagila vs. Banana Boat“ den Streit zwischen Juden und Arabern um das eine, einzige Heilige Land.
Auf ihrem neuen Album lassen zwei hitverdächtige Reißer aufhorchen: Der Song „Alte Kacker“ spielt, wie der Titel erahnen lässt, zynisch-trocken und mitleidlos-selbstbemitleidend auf die auf uns alle wartende Beschwerlichkeit des Alters an und lässt uns dabei munter zum Gitarrenrock-Stakkato auf und ab hüpfen. Die Auswahl ihrer jiddischen Lieder aus alten Zeiten, die nunmehr in das neue Album eingehen, sind, wie nicht anders zu erwarten, frivole und sozialkritische Songs. Wilde Kapriolen schlagende Instrumentals lassen musikalischen Zirkusklamauk in neuer, moderner Klezmer-rockiger Größe wiederauferstehen.
„Hätte Hitler nicht den Krieg fast gewonnen, würde jüdische Popmusik so klingen: naturstoned, schnell und wahnsinnig melancholisch.“ Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
„Spritzig, respektlos, jüdischer Humor vom Feinsten.“ 3Sat-Kulturzeit
„Diese Klezmer-Kapelle auf der Überholspur ist vor allem eine phantastische Live-Band im Punk-Modus. Noch stärker als auf ihrer Platte überwältigen live Raserei und Tollheit die Tradition.“ Süddeutsche Zeitung
Videos, Sounds, Liedtexte, Presse, Gerüchte: www.jewishmonkeys.com


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