Nr. 2 / 20.01.2017
Inhalt: EIN RÜCKBLICK – ZWEI NEUE KATEGORIEN / FREUND WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / GEDRUCKTES / Freitag 20. Januar: Tanzperformance / Freitag 20. Januar: STRIKE / Freitag 20. Januar: Jazz Montez / Freitag + Samstag: Theater / Freitag 20. Januar: Konzert / TV_SERIEN_TIPP / Freitag, 20. Januar: OF/ Fotoausstellung / Freitag, 20.Januar: OF/ Kino / Samstag, 21. Januar: WOMENS MARCH / Samstag, 21. Januar: BARABEND / Samstag, 21. Januar: Konzert / Samstag 21. Januar: Kunst und Kult / Samstag, 21.Januar: OF/ Vernissage / Samstag 21. Januar / Offenbach / TV_SERIEN_TIPP / Sonntag 22. Januar: Sonntagskino / Sonntag, 22.Januar: FFM/Konzert / Montag, 23. Januar: 3. Gutleuttage / Mittwoch, 25.Januar: OF/Repair-Café / Donnerstag 26. Januar: BABA ZULA / G U T E S _ T U N / VORSCHAU: HASS / Und für Ingrid und die anderen Sammler / Impressum

EIN RÜCKBLICK – ZWEI NEUE KATEGORIEN

Mein Slogan für dieses Jahr ist: RAUS AUS DER BLASE.
Und das meine ich nicht nur politisch (raus aus den eigenen Mileus), sondern betrachte das auch für mich selbst so: also Raus und was Neues erfahren und nicht im Altbewährtem hängen bleiben.
Ich hatte es letzte Woche nicht angekündigt, weil ich ja selbst nicht wusste, ob ich mich, nach Parteirat und Sport, wirklich noch aufraffen würde, aber ich hab es dann doch geschafft und: es war eine super Nacht.
Gestartet haben wir im DER GRIECHE. Ich kannte den Laden zuvor nicht, aber Daniel und Ardi meinten ich müsste da mal hin, also hab ich es getan. Für alle, die den Griechen auch nicht kennen: Parallelstraße vom Club Voltaire und konträrer kann ein Laden nicht sein. Man kann da bis um 23:00 Uhr Essen und dann flippen alle aus. Die Servietten fliegen in die Luft und die Leute steigen auf die Tische und tanzen. Zu welcher Musik? Ich würde sagen: Mainstream. Und ab und an folkloristische Klänge... ob griechisch oder türkisch konnte ich dabei nicht feststellen, aber das war den, vornehmend schick gekleideten jungen Menschen, vollkommen egal: Es wurde wild getanzt. Wir standen staunend an der Bar und meine Begleitung meinte nur: ich will nicht wissen, wie viele Leute an so einem Abend vom Tisch stürzen. Die Art und Weise wie getanzt wurde erinnerte mich ganz stark an meine Erfahrungen vom Karneval in Düsseldorf. Das lag vielleicht auch an der Menge Alkohol, die in kürzester Zeit ausgeschenkt wurde, denn um 02:00 Uhr ist da Schluss. Aber da waren wir auch schon wieder weg..

Weiter ging es im CHINASKI. Ich hatte schon ewig vor mir den Club von Julian & Dennis Smith anzuschauen und ich komme bestimmt wieder: extrem nette Tür und ein feiner kleiner Club. Auch hier wurde viel getanzt, aber nicht auf den Tischen, sondern auf der kleinen Tanzfläche. Nach ein paar leckeren Drinks zog es uns dann nach Offenbach ins ROBERT JOHNSON. Das war eine Wendung um 180° zudem, was wir vorher erlebt hatten. Es war sensationell und wenn ich nicht am nächsten Tag nach Berlin gefahren wäre, hätte ich die Nacht zum Tag gemacht und das lag mit Sicherheit nicht nur an Ata, der selbst an den Turntables stand.

Summasumarum: spitzen Abend. Muss ich wieder machen.
Dieses Wochenende wird anders.
Bevor wir zu den Tipps kommen noch drei Dinge:
vielen vielen Dank an alle, die jetzt schon FREUND von Danielas Ausgehtipps geworden sind. Wir freuen uns sehr über Euren Support. Und an die, die das jetzt nicht verstehen: Wir bitten um einen finanziellen Support für die Ausgehtipps. Der Beitrag ist freiwillig. Wenn ihr mitmachen wollt... im nächsten Abschnitt steht alles.

Und es gibt zwei neue Rubriken:
Mein ehemaliger Kollege Michael Giatas wird Euch ab heute, in unregelmäßigen Abständen, TV_SERIEN_TIPPS geben. Das finde ich extrem klasse, denn Michael hat einen sehr guten Blick und ich freue mich sehr über seine Empfehlungen, dann kann auch ich mal auf dem Sofa bleiben..
Und dann gibt es ab heute, die Kategorie: GUTES_TUN.
Ich bekomme jede Woche viele Mails mit der Bitte mich an Crowdfundingprojekten zu beteiligen. Es gibt so viele supergute Projekte und weil ich Euch aber nicht zuballern möchte, suche ich ab sofort eins pro Woche raus. Ich starte mit dem Crowdfunding für das MILCHSACKGELÄNDE.

So, jetzt aber los. Schönes Wochenende,
a presto Daniela

P.S. Es gibt auch wieder die beliebte Flohmarktübersicht

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND WERDEN. SO GEHT'S:

Vielen Dank an alle, die schon FREUND von Danielas Ausgehtipps geworden sind.
Wir haben uns mächtig über Euren Support gefreut und die ersten Dankespostkarten sind auf dem Weg zu Euch (bei einigen müssen wir noch die Adresse erfragen :-))

Wenn auch Du die Ausgehtipps unterstützen möchtest, ob als Privatperson, Selbstständiger, Anzeigenschalter oder als Kulturinstitution dann schau hier nach, hier gibt es alle Infos.

ZU GEWINNEN

Für die folgenden Tickets bitte nette Antworten, mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

(Die Gewinner für BABA ZULA am kommenden Donnerstag heißen Ronja und Defne... ich schicke Euch nachher noch ne Mail)

1 x 2 Gästelistenplätze für STRIKE heute Abend in der Pik Dame. Die Gewinnfrage: Wie heißt Michaels Serien Tipp, in dem es um den Nato-Doppelbeschluss geht?

2 x 2 Kinotickets für DIE ÜBERGLÜCKLICHEN am Sonntag im Orfeos Erben. Gewinnfrage: Welches Projekt empfehele ich heute in der Kategorie: Tue Gutes?

2 x 2 Tickets für das Konzert von Jens Breidenstein am Samstag in der Art of June Live Lounge. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Samstag?

2 x 2 Freikarten für das Tanz/Chorografie-Stück „x/groove space“ heute Abend im Mousonturm. Gewinnfrage: Was passiert vor dem Stück im Mousonturm?

2 x 2 Freikarten für das Stück „DerWeg zum Glück“ am Samstag im Titania. Gewinnfrage: An welcher Hochschule hat Schauspieler Markus Gläser sein Handwerk gelernt?

Hier noch eine Verlosung aus Offenbach, Antworten bitte bis heute 18 Uhr an ausgehen-in-offenbach@web.de 

2 x 2 Gästelistenplätze
für das German Percussion Festival am Samstag im Hafen2. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt mein Lieblingsschlagzeuger? Kleiner Tipp: Er hat ab 1982 bei FLATSCH! Schlagzeug gespielt und schmeißt heute VirusMusik, Newcomer Nächte usw...

GEDRUCKTES

(Petra)

Dass ich die Romane des französischen Autors Michel Houllebecq mag, ist kein Geheimnis. Und ich wusste, dass er auch Gedichte schreibt. Keine Gedichte-Gedichte, die mit getragener Stimme zitiert sein wollen, so war es zu erwarten, und nun lese ich sie: „Gesammelte Gedichte“. Für mich sind es Miniaturen, alltäglich, besonders, emotional – „fragil“ ist der perfekte Begriff. Das traut man Houllebeq auf den ersten Blick nicht unbedingt zu, zumal er sich in der Rolle des Provokateurs gut gefällt. Seine Worte sind aber auch zornig, oft hart, unerbittlich in der Beschreibung des Hässlichen oder Unmoralischen. Mehr Bukowski als Goethe. Es scheint ihm nicht das Geringste daran zu liegen, gefällig zu sein, oder gar als liebenswürdig charakterisiert zu werden. Seine Figuren sind allzu häufig in einem falschen Leben (wenn es ein richtiges gibt) und widerwärtig-hinfällig-gierigen Körper gefangen, verkapselt in ihrer meist uneingestandenen Sehnsucht nach Schönem, Wahrhaftigen – und danach, angenommen und geliebt zu sein. So wenig perfekt, wie sie sind. Wie wir alle sind.

Eben das spiegeln auch seine Gedichte in ganz unterschiedlichen Formaten. Der Autor siezt mich, manchmal, was ich gerade bei Lyrik ungewöhnlich finde, und hält mich so auf Distanz. Er schreibt über die Nacht, Arbeitslosigkeit, Krankheit, die Anderen, Frauen und seine Qual am Leben schmerzt mich mit. Denn Houllebecq liebt die Momente, „in denen nichts mehr funktioniert und Zustände, in denen das globale System aus den Fugen gerät, Zustände, in denen ein Schicksal eher vorhersagbar ist als der nächste Augenblick“. Das ist zuerst einmal sehr persönlich, aber auch politisch. Und erzeugt mitunter Widerstände in mir. Doch er schaut dahin, wo andere gleichgültig, betreten oder vor Zufriedenheit blind den Blick abwenden. Dabei sind seine Betrachtungen oft zart und so schön genau in diesem kleinen Augenblick.

Die Ausgabe ist zweisprachig – und mein Französisch ist mangels Gebrauch äußerst bescheiden. Dennoch huscht mein Auge immer häufiger auf die Originalfassung und ich beginne, die Laute mit meinem Mund zu formen (will meine Mitreisenden im Stadtexpress ja nicht frühmorgendlich erschrecken): Wie schön! Die Worte schwingen in einem Rhythmus, der mein sehnsüchtiges Herz dazu bringt, einzustimmen. Manche Gedichte sind sehr knapp, lakonisch und es tönt eine unaussprechliche Traurigkeit zwischen jedem Laut, häufig im Stabreim (der bei deutschen Lyrikern ja glücklicherweise ziemlich aus der Mode ist), der mich auf Französisch rund und weich umhüllt. Andere muten als kompakte Textblöcke eher episch und verhalten optimistisch an. Merci, Monsieur Hollebecq, dass Sie all dies mit mir teilen.

Freitag 20. Januar: Tanzperformance

Mein Sohn macht zur Zeit an seiner Schule ein Kulturjahr. Da lernen sie 1 ganzes Jahr lang an einem Tag in der Woche (!!!YEP!) ganz unterschiedliche künstlerische Disziplinen kennen. Aktuell sind sie in den Studios der Dresden Frankfurt Dance Company und "Mama, das war bisher das Beste". Die Jungs sprechen auf einmal von Muskelkater :-)

Ich nehme das zum Anlass und versuche ihn zu überreden heute Abend mit mir in den Mousonturm zu gehen und mit mir das Tanz/Chorografie-Stück „x / groove space“ anzuschauen.
"Mit seiner choreografischen Serie groove space untersucht Sebastian Matthias den urbanen Puls von Städten wie Berlin, Zürich, Freiburg und Jakarta und folgte den Bewegungsformen und Alltagsprakti-ken ihrer Bewohner. In x / groove space, dem letzten Teil seiner Serie, machte er sich auf die Suche nach dem Groove, der die Metropole Tokyo mit Düsseldorf verbindet. Im Zentrum des Stücks stehen die körperlichen Sensibiläten, die Menschen in ihrem Lebensraum entwickeln sowie die Frage, welche Formen von Zusammentreffen, Kommunikation und Teilhabe im öffentlichen Raum und im Theater hergestellt werden können. Unterstützt wird Matthias dabei von sechs Tänzern und drei bildenden Künstlern aus Japan, die ihn während der Recherche in Tokyo begleiteten und eigene Elemente für das Stück entwickelten. Masaru Iwai lädt zu einer gemeinschaftlichen Erfahrung zum Thema Putzen ein und Yoko Seyama sowie Atsuhiro Ito haben klingende und rotierende Skulpturen geschaffen, die den Theaterraum und die Wahrnehmung der Zuschauer auf vielfältige Weise verändern.“

Besonders toll finde ich die Idee vom Mousonturm vor den Tanzstücken ein Warm-Up anzubieten: „Für alle, denen der Übergang von Alltag zu Theater mitunter etwas zu abrupt ausfällt, haben wir eine Alternative: Bei einzelnen Produktionen bieten Tänzerinnen und Tänzer oder die Choreografinnen und Choreografen selbst eine Stunde vor Aufführungsbeginn ein spezielles Aufwärmtraining für das Publikum an! Dabei geht es im Gegensatz zur klassischen Einführungsveranstaltung darum, Fragen zum körperlichen, tänzerischen oder choreografischen Selbstverständnis anhand ganz konkreter Beispiele und Übungen selbst zu erproben. Den Künstlerinnen und Künstlern bietet sich dabei die Chance, endlich einmal aktiv Einfluss auf den körperlichen Zustand ihres Publikums zu nehmen. Im Anschluss an das Warm Up bleibt noch ausreichend Zeit, um sich vor Aufführungsbeginn zu erfrischen.“

Freitag 20. Januar: STRIKE

(Daniela)

Und am liebsten würde ich ja heute Abend in die PIK DAME gehen, denn Pedo & Weller haben ein neues Konzept und das klingt gut und ich will unbedingt die Kegelbahn sehen und die LAZY.SOUNDS hören. Aber ich will zu Hause bleiben backen..eigentlich..

"Heute Abend erproben Weller und Pedo ein neues Format in der Pik Dame: Strike! Dafür haben wir die Jungs vom AmEnd ins Boot geholt und insgesamt 4 DJs plus einen Live-Act. Außerdem gibt es einen zweiten Floor auf der Kegelbahn im Keller. Auf der Kegelbahn spielt Wun Two live und die DJs BIRD¥ & Butterfinger. Sound: verrauchte Lo-Fi Beats von Wun Two & ein tanzbarer Mix aus Soul, Funk und Hip Hop serviert von den DJs. Oben in der Pik Dame spielen Weller und Pedo. Allerdings nicht wie sonst den Boogie-Nights-Sound, sondern den bewährten LAZY-Mix aus future sonics, disco magic, heavy riddims, euphoric electronics & all things soulful in between. Anything goes. hands in the air! Das wird ein Fest!

23 Uhr


PIK DAME
, Elbestr. 31, 

Eintritt: 10 Euro

Freitag 20. Januar: Jazz Montez

(Daniela)
Oder vielleicht gehe ich auch lieber ins Montez, denn da ist heute wieder Jazz Montez und sie haben A Coral Room zu Gast. Das sind:
Oliver Leicht (Electronic Reeds)
Matthias Vogt (Keys & FX)
Oli Rubow (Dub Drums)
Special Guest: Sam Rouanet (Guitar)

Die Aftershowparty bestreiten: DJ Jan Hagenkötter (INFRACom!) & Kool DJ Kurt (Jazz Montez)

more info:
https://<wbr></wbr>infracom.bandcamp.com/<wbr></wbr>album/iot
https://www.facebook.com/<wbr></wbr>ACoralRoom/

Kunstverein Familie Montez, Honselstraße, Beginn: 21:00 Uhr

Freitag + Samstag: Theater

(Daniela)

Oder aber lieber doch ins Theater?

"Im TITANIA macht sich passend zum Jahresstart die Hauptfigur unseres Theatersolos mit guten Vorsätzen auf die Suche, ganz nach dem Motto: Neues Jahr, neues Glück?!
DER WEG ZUM GLÜCK
von Ingrid Laus
und Alles beginnt sehr vielversprechend. Es könnte ein ganz harmloser Abend werden für den Schauspieler, schließlich lautet das Thema „Der Weg zum Glück“. Was soll da schon schief gehen? Und "es läuft" doch. Aber dann geht er doch schief - oder geht es schief? Doch wer geht da eigentlich? Und wohin? Hinter was laufen wir da eigentlich her? Die Steuer ist doch schon gemacht und der Urlaub gebucht, wieso ist es dann so schwierig, die Sommerparty von Angelika einfach mal zu genießen? Oder die schöne Wohnung? Ist das etwa nicht "Der Weg zum Glück"? Fest steht: Stillstand ist unmöglich! Und so läuft der Protagonist um sein Leben - oder doch um sein Leben herum?
Termine: Freitag, 20.01. & Samstag, 21.01. um 20 Uhr
Es spielt: Markus Gläser
Inszenierung: Jürgen Beck-Rebholz Eintritt: 18 € / 10 € ermäßigt / 5 € mit Frankfurt-Pass
Mehr Infos: freiesschauspiel.de/programm/spielplan/der-weg-zum-glueck

Freitag 20. Januar: Konzert

(Daniela)

Oder ihr geht in die Brotfabrik auf das Konzert von VÄRTTINÄ aus Finnland.

"Das war überfällig. Ein Konzert von Värttinä in Frankfurt. Schon im Januar 2016 kam das neue Album „Viena“ heraus, ein Jahr später ist das Vokaltrio plus Band auf Deutschlandtournee. Schon seit 1983 widmen sich Värttinä dem finnischen Folk und der Wiederbelebung vor allem karelischer Musiktraditionen. Karelien ist eine historische Landschaft im Nordosten, heute ein geteiltes Land zwischen Russland und Finnland, aber mit regem Grenzverkehr. Den nutzten auch die Musikerinnen bei ihrem Besuch in Viena-Karelien im nördlichen, russischen Teil. Dort haben sie sich umgetan, um sich von uralten Liedern, der Natur und den Geschichten, die die Menschen zu erzählen hatten, inspirieren zu lassen. Zurück zu den Wurzeln.  „Da ist es so schön, als würde man hundert Jahre zurückreisen. Es gibt kleine Dörfer mit Häusern aus Holz, die nie jemand gestrichen hat. Auf den Straßen laufen Kühe und Schafe, was ganz lustig aussieht. Die Wälder dort sind riesig. Alles ist ganz still. Daran mussten wir uns erst gewöhnen. Alles, was man hört sind der Wind und Vögel. Nur wenige Menschen leben dort. Es ist also ein eher isolierter Ort“, schwärmen Mari Kaasinen, Susan Aho und Karoliina Kantelinen, die für die unverwechselbaren, ungewöhnlichen Gesangsharmonien stehen. Und die wurden in Kritiken schon mal als rasiermesserscharf beschrieben. „Traditionelle Musik mit einem zeitgemäßen Dreh und postmodernen Standpunkten“, kommentierte der Rolling Stone. Für den „ancient touch“ sorgen traditionelle Instrumente wie die Kastenzither Kantele.

TV_SERIEN_TIPP

(Michael)
Eigentlich ist dies ein Ausgeh-Newsletter. Aber wenn das Wetter dazu verleitet, doch lieber drinnen zu bleiben, die Wollsocken und -decken rauszuholen und sich einzumummeln… dann kommt spannende Unterhaltung auf dem Bildschirm gerade recht. Gerade die Serien haben in den letzten Jahren einen qualitativen Sprung gemacht haben - zwischen "Denver Clan" und "Game of Thrones" lag ein weiter Weg. Daher möchte ich Euch ab heute in unregelmäßigen Abständen aktuelle und schon etwas ältere Serien vorstellen, die man nicht verpassen sollte! Einen Schwerpunkt lege ich dabei auf Serien, die man mit einer Flatrate z.B. bei Netflix, Amazon Instant Prime oder in den Mediatheken der Fernsehsender finden kann. Bei iTunes bekommt Ihr fast alles, aber eben nicht über eine Flatrate.

Aktuell: „Deutschland 83“ (Stichwörter: Spionage, Geschichte, Humor / via Flatrate bei: Amazon)
NATO-Doppelbeschluss, Pershing-Stationierung, Friedensdemonstrationen - die Serie spielt auf einem Höhepunkt des Kalten Krieges. Vor allem für die beiden deutschen Staaten. In diesem Umfeld wird der junge Martin Stamm (gespielt von Jonas Nay) im Osten zwangsrekrutiert, um mit gefälschter Identität in einer westdeutschen Militärbasis zu spionieren. Die Ereignisse überschlagen sich, und so wird er selbst zum Zünglein an der Waage eines möglichen Atomkonflikts…
Die Serie beeindruckt durch den sympathischen Hauptdarsteller, der als naiver Ost-Soldat beginnt und schnell über sich hinauswachsen muss; durch die lockere Erzählart, die man so eher von amerikanischen Serien gewohnt ist; durch die stark besetzten Nebenrollen mit Maria Schrader als ostdeutscher Verbindungsoffizierin und Sylvester Groth als verschlagenem Apparatschik; und nicht zuletzt durch den Soundtrack, der sich mit Freude aus dem Fundus der 80er bedient und das Lebensgefühl der Zeit wiederaufleben lässt.
Und auch wenn der Humor teilweise ins Alberne abrutscht (was evtl. an der Produktion durch RTL liegen könnte), ist dies aktuell eine der ambitioniertesten deutschen Serien. Staffel 2 folgt demnächst.

Freitag, 20. Januar: OF/ Fotoausstellung

(Andrea)

Eigentlich mag ich die Türkei und Istanbul ist zweifellos eine meiner absoluten Lieblingsstädte (Deshalb freue auch ich mich tierisch auf Donnerstag!). Ich glaube, Atatürk würde sich im Grabe umdrehen, wenn er nicht schon lange zu Staub zufallen wäre, wenn er die derzeitigen Entwicklungen mitbekommen würde. Heute, morgen und am Montag ist in der Stadtbibliothek die Fotoausstellung des CARE – Zentrum für Kunst, Forschung und Bildung e.V. mit dem Titel "Die lange Nacht des 15. Juli 2016 in der Türkei" zu sehen. Was war nochmal am 15. Juli? Außer dass es mindestens 25 Grad wärmer war? "Am 15. Juli 2016 verbrachte die Türkei eine Nacht in Chaos und Gewalt, als eine Fraktion innerhalb des türkischen Militärs versuchte die demokratisch gewählte Regierung zu stürzen und die Macht im Staat an sich zu reißen. Die Fotoausstellung "Die lange Nacht des 15. Juli 2016 in der Türkei", organisiert vom Verein CARE – Zentrum für Kunst, Forschung und Bildung e.V.,in Kooperation mit der türkischen Presseagentur Anadolu Agency, stellt in einer Fotoreihe die dramatische Entwicklung in dieser Nacht dar. Die Besetzung von strategisch wichtigen Straßen und Brücken, die Bombardierung des türkischen Parlaments, die Konfrontation der Massen mit dem Militär und die jubelnde Masse nach dem erfolgreichen Abwenden des Putschversuches bleiben in den Gedächtnissen der Menschen unvergessen." Die Stadtbücherei in der Herrnstraße 84 ist heute bis 18 Uhr (das schaffe ich!) und morgen und Montag von 10 bis 16 Uhr geöffnet. 

Freitag, 20.Januar: OF/ Kino

(Andrea)

Kino kulinarisch ist, wie sollte es anders sein, restlos ausverkauft. Deshalb gehe ich ins Hafenkino, der Film ist ebenfalls gut, nur dass ich eben erstmal selber kochen muss (Daniel, dass muss anders werden :-)!). Wenn einer mein England-Bild mitgeprägt hat, dann Ken Loach. Zudem fängt er wie kein anderer menschliche Dramen ein und schafft es, diese so erzählen, dass man nicht am Ende mit dem Kopf unterm Arm aus dem Kino kommt. Ich, Daniel Blake ist ein berührendes Drama um einen Witwer, der vom Staat alleingelassen wird und gegen die Mühlen der Bürokratie kämpft. Um 20 Uhr im Hafenkino. 
PS: Und wenn sich jemand fragen sollte, was eigentlich aus dem Ladenkino geworden ist: Da läuft morgen "Toni Erdmann" und das ist ebenfalls ausverkauft. 

Samstag, 21. Januar: WOMENS MARCH

(Daniela)
Ich hab schon was anderes vor, sonst wäre ich um 12:00 Uhr an die Alte Oper gegangen, denn da startet der Women’s March Frankfurt. Das ist ein „Sister March“ zum Women’s March on Washington in Washington DC/USA, der ebenfalls heute stattfinden wird.
"Am Samstag, den 21. Januar 2017 um 12.00 Uhr werden wir uns vor der Alten Oper versammeln, um anschließend auf der vorgesehenen Route in Frankfurts Innenstadt friedlich zu demonstrieren und dann auf der Kundgebung am Römerberg um ca. 14.15 Uhr für Gleichberechtigung und Menschenrechte ein Zeichen zu setzen. Wir sind Frauen aus allen Bereichen der Gesellschaft, die Ja zu Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frauen und Männern sagen und sich für die LGBTQIA-Gemeinschaft, religiöse und ethnische Minderheiten sowie Menschen mit Behinderungen aussprechen.
Wir heißen alle Menschen willkommen:
Frauen, Mädchen, transgeschlechtliche Menschen, intergeschlechtliche Menschen, queer lebende Menschen, Männer, Jungen, Familien, Menschen aller Hautfarben, Migranten ud Migrantinnen, LGBTQI, Menschen mit Behinderungen, Menschen aller Religionen, Klimaaktivisten und Klimaaktivistinnen.
Wir stehen alle in Solidarität mit unseren Lebenspartnern und Lebenspartnerinnen sowie Kindern, um uns für unsere Rechte, unsere Sicherheit, unsere Meinungsfreiheit, unsere Familien und unsere Demokratie einzusetzen.
Es geht nicht nur darum ein Zeichen für die neue amerikanische Regierung zu setzen, wir wollen auch deutlich machen, dass wir uns hier in Frankfurt, in Deutschland, in Europa versammeln, um im Geiste unserer Demokratie und derer, die sich viele Jahre ihres Lebens für Menschenrechte, Menschenwürde, Gerechtigkeit und Gleichberechtigung eingesetzt haben, eine klare Nachricht um die Welt zu schicken: Frauenrecht ist Menschenrecht.
Viele Menschen fühlen sich durch die Rhetorik des US-Wahlkampfes, einen zunehmenden internationalen Populismus und durch die Welle des wiederaufgeblühten Fremdenhasses und das Ablehnen von Multikulturalität in Deutschland beleidigt, terrorisiert und verleumdet. Wir vereinen uns mit dem Verständnis, dass, wenn wir uns für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft leben stark machen, wir uns alle stark machen.
HEAR OUR VOICE.

Facebooklink: https://www.facebook.com/events/1251371448253907

Samstag, 21. Januar: BARABEND

(Daniela)

Ich bin heute auf einem 80xten Geburtstag eingeladen und das Geburtstags"kind" feiert u.A. (!) im OYE! Das nenn ich mal ne Ansage und so mchte ich dann bitte auch meinen 80xten feiern!

Und wie praktisch, dass ich dann schon im Bahnhofsviertel bin, denn ich will heute Abend auf jeden Fall in mein Lieblingshotel. Genau, diejenigen von Euch, die Ausgehtipps schon lange lesen wissen es: es ist das Hotel Nizza in der Elbestraße.
In unregelmäßigen Abständen finden dort Barabende statt. Das sind ganz unaufgeregte Abende, an denen man immer wahnsinnig nette Menschen trifft.
Ich freue mich besonders auf Steffi und ihre Cocktails auch auf Tina, die diesmal für  die Musik sorgt.

Samstag, 21. Januar: Konzert

(Daniela)

Aber wenn ihr anstatt Cocktails lieber auf ein Konzert gehen wollt, dann geht doch in das Art of June Studio von Heinz Hess. Heinz veranstaltet in seinem Tonstudio in unregelmäßigen Abständen kleine Konzerte. Das Besondere: Das Konzert wird aufgezeichnet! Die schönsten Momente werden nach Aufarbeitung der Aufnahmen als Download bereitgestellt. Heute Abend hat er Jens Breidenstein zu Gast.

„Die Texte von Jens Breidenstein fügen sich wie bildreiche Puzzleteile in mitreißende Geschichten zusammen. Bei diesem akustischen Konzert zeigt sich der Frankfurter Singer/Songwriter von seiner sanften Seite. Einfühlsam und nah präsentiert er seine Songs, neue und alte, ohne Netz und doppelten Boden.“

Tickets: 12,- € Wir bitten um Anmeldung per Mail an welcome@artofjune.de
Art of June Studio: Alt Hausen 34, Eingang Nelkenstraße 19, Beginn 20:00 Uhr

Samstag 21. Januar: Kunst und Kult

(Petra)

Wer dem in Frankfurt lebenden Maler und Bildhauer Max Weinberg einmal begegnet ist, wird sich zweifellos immer an ihn erinnern. Er gehört zu den exzentrischsten Persönlichkeiten, die wir in unserer Stadt haben. Und was macht er zum 89. (!) Geburtstag? Feiert ihn mit einer Ausstellung in dem mal als Kult-Kiosk gehandelten Yok Yok in der Münchner Straße. Ich habe zwar keine Ahnung, wie da genug Platz für raumgreifende Kunst sein soll, aber vielleicht kenne ich auch bisher nur Großformatiges von ihm und werde überraschend Neues sehen. Eines ist auf jeden Fall sicher: Es wird bunt und eigenwillig mit Max Weinberg. Grund genug vorbeizuschauen.   

Max Weinberg 89 Vernissage, Yok Yok, Münchner Straße 32, 19 – 22 Uhr, Eintritt: frei

Samstag, 21.Januar: OF/ Vernissage

(Andrea)

Bisher habe ich mir nur die Nase am Schaufenster unseres neuen Kleinods in der Geleitsstraße platt gedrückt, weil ich immer zur falschen Zeit vis à vis chez Aldi war. Aber heute um 19 Uhr werde ich pünkltlich auf der Matte stehen: Anny und Sibel haben vor Weihnachten schon einen wunderbares Ladengeschäft eröffnet, aber MARTERIE ist auch Ausstellung- und Projektraum. Vom 21. Januar bis 3. März sind dort Arbeiten von GEO REISINGER zu sehen. "Geo Reisinger ist ein Architekt, ein Architekturtheoretiker und ein Photograph. Ein Architekt, der eine Kamera zur Hand nimmt, macht das, was man von ihm erwarten kann: Er baut um, im Bild. Architekturen und Landschaften sind seine bevorzugten Motive. Er ist ein Photograph des strukturierenden Blicks. Den Sucher seiner Kamera auf ornamentale Ordnungen gerichtet, versteht er es, diese in seinen Bildern zu komplexen Musterstrukturen auszuarbeiten. Sind die gesuchten Strukturen erst einmal aufgespürt, werden sie sorgfältig analysiert und auf ihre Bildtauglichkeit hin seziert. Wie man beim Filetieren eines Fisches vorzugehen hat, legt Reisinger die Spiegelachsentauglichkeit seiner Motive frei. Angelegt als Mittelachse des Bildes, manchmal auch als dessen Rand, verdoppelt sie Hälften, in die Ganzheit eigenwilliger Bilderzählungen.(Rafael von Uslar). "Halbe Häuser - Ganze Paläste", 19 bis 22 Uhr Marterie – Art & Materie, Geleitsstrasse 5

Samstag 21. Januar / Offenbach

(Andrea)

Unvergessen als ich vor Ur-Zeiten im Café des TAT (autsch, ist das schon lange her) erstmals Guem & Zaka hörte und mir darauf hin sogar eine Aufnahme auf Vinyl gekauft habe. Keine Frage also, dass ich heute Abend im Hafen 2 bin: "Percussion-Instrumente werden noch immer meist als „Begleitmusik“ eingestuft. Beim „German Percussion Festival“ spielen sie die Hauptrolle. Und das zu Recht: Wer hört, was die Percussionisten aus unterschiedlichsten Herkunftsländern aus ihren Instrumenten herausholen, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Für das Festival, das im Januar zum ersten Mal im Hafen 2 in Offenbach über die Bühne geht, wurden einige Hochkaräter engagiert: Daddi Bahmani, die Trommelgruppe Sakura No Ki Taiko, die Cajon-Gruppe Animals und The Drummers of Ankata. Los geht´s um 20 Uhr im Hafen 2, ein paar Hörproben gibt es auch auf der Seite. www.hafen2.net

TV_SERIEN_TIPP

(Michael)
Läuft schon länger: „Rectify“ (Stichwörter: Charakterstudie, Gefühle, Familie / via Flatrate bei: Netflix, Sky OnDemand)
Wie entwickelt sich eigentlich ein Mensch, der sein halbes Leben im Gefängnis verbracht hat? Und was passiert mit ihm, wenn plötzlich ein Beweis für seine Unschuld auftaucht und er auf freien Fuß gesetzt wird?
So ergeht es Daniel Holden, der mit 18 Jahren in den Todestrakt gesteckt und mit 37 Jahren aufgrund eines neuen DNA-Beweises wieder freigelassen wird. Doch seine Heimatstadt im Bundesstaat Georgia und auch seine Familie haben sich verändert. Er muss nicht nur daran arbeiten, wieder ein selbstbestimmtes Leben in einer für ihn vollkommen veränderten Welt zu führen, sondern auch gegen die Vorurteile seiner Mitmenschen ankämpfen. Und gegen die Attacken der lokalen Strafverfolgung, für die seine Unschuld nicht endgültig bewiesen wurde und deren persönlicher Werdegang von seiner Verurteilung abhängt…
Diese Serie wurde von SudanceTV produziert, quasi dem Fernsehkanal des Sundance Festivals. Hier wie dort geht es um gute Geschichten und beeindruckende Charakterstudien. In „Rectify“ (was so viel bedeutet wie „etwas richtig stellen“) tauchen wir ein in die Befindlichkeiten und die Abgründe einer Familie und der sie umgebenden Kleinstadt. Die Story entfaltet sich langsam. Doch auch ohne Action ist hier eine Menge Spannung garantiert. Die Frage bleibt: ist er wirklich unschuldig? Oder doch nur ein guter Lügner? Und während wir uns diese Frage stellen, schauen wir immer wieder in die großen traurigen Augen von Daniel Holden, der unsere Welt so ganz anders sieht als wir.
Von „Rectify“ gibt es 4 Staffeln.

Sonntag 22. Januar: Sonntagskino

(Daniela)

Der Sohn wir heute 14. Krass! Und was macht man mit 14... klar man feiert rein.. Also werde ich heute wohl gegen Mittag mal das Frühstück bereiten.. Solltet ihr schon gefrühstück haben empfehle ich Euch um 12:30 Uhr ins Orfeo zu gehen. Antje zeigt dort DIE ÜBERGLÜCKLICHEN. Wobei der italienische Titel viel viel schöner ist: La pazza gioia! Und weil Italienisch ja neben Hessisch eh die schönste Sprache der Welt st zeigt Antje den Film im Original mit Untertiteln. Ich hab ihn schon gesehen und fand ihn wunderschön. Und ein wenig hab ich mich in die Hauptdarstellerin verliebt - Valeria Bruni Tedeschi ist eine Hammerfrau!

DIE ÜBERGLÜCKLICHEN - La pazza gioia von Paolo Virzì, I / F 2016, 118 Minuten, O.m.U., Mit Valeria Bruni Tedeschi, Micaela Ramazzotti, Valentina Carnelutti, Tommaso Ragno, Bob Messini, Sergio Albelli, Anna Galiena

Maria Beatrice Morandini Valdirana ist Gräfin und Quasselstrippe, die sich in der Welt der Schönen und Reichen bestens auskennt. Seitdem sie sich in einen Berufsverbrecher verliebt und der italienischen Justiz zahlreiche Gründe gegeben hat, sie unter Arrest zu stellen, ist von ihrer gesellschaftlichen Bedeutung nicht mehr viel übrig. Beatrice muss sich in der rustikalen Villa Biondi psychologischer Behandlung unterziehen. Als die junge Donatella, die außerhalb ihres eigenen Universums kaum anzutreffen ist, dort ebenfalls Patientin wird, nimmt Beatrice die gebrochene Frau unter ihre Fittiche. Paolo Virzìs („Die süße Gier“) neuer Film versprüht in jeder Sekunde so viel Lebensfreude, dass man dringend verrückt werden möchte. Ein großartig gewitztes Zeitbild italienischer Gegenwart und das Portrait einer furiosen Frauenfreundschaft, die uns vor dem Irrsinn rettet.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=784YZSK43VM

Sonntag, 22.Januar: FFM/Konzert

(Andrea)

Ich muss nicht mehr für jeden TATORT zu Hause bleiben, deshalb begebe mich heute zeitweilig und freiwillig ins Klapperfeld-Ex-Gefängnis in der Klapperfeldstraße 5. Dort spielen die BURIERS (London/UK) und weil ich mir unter der Genrebezeichnung Doom-Folk nicht all zuviel vorstellen konnte, habe ich reingehört und beschlossen, sie mir ab 20 Uhr  live anzuhören: http://buriers.co.uk/

Montag, 23. Januar: 3. Gutleuttage

(Daniela)

Heute starten zum 3. Mal die GUTLEUTTAGE und es gibt von Montag bis Sonntag ein sehr umfassendes Programm. Leider hab ich im Netz keine Seite gefunden, daher hoffe ich, dass ihr den Flyer lesen könnt... Heute Abend würde ich gerne aufs Milchsackgelände gehen. Da sind ja ganz ganz viele tolle Künstlerinitiativen und Veranstalter beheimatet (siehe auch GUTES_TUN).
Ganz neu zugezogen ist der Frankfurter Künstler Daniel Hartlaub.
Er öffnet heute um 18:00 Uhr sein Atelier und zeigt seine Zeichnungen. http://www.saatchiart.com/danhart

Milchsackgelände: farbenfabrik.info/2010/02/anfahrt/

Mittwoch, 25.Januar: OF/Repair-Café

(Andrea) Ich habe seit Monaten ein kaputtes Radio hier rumstehen, nur mit einem Wackelkontakt, den ich aber nicht in den Griff bekomme. Trotzdem zum Wegwerfen zu schade. Deshalb besuche ich heute das Repair-Cafe im Mehrgenerationenhaus, dort können defekte Geräte unter Anleitung von erfahrenen Handwerkern repariert werden. Sisters are doing it by themselves, ihr findet mich um 18 Uhr in der Weikertsblochstraße 58. 

Donnerstag 26. Januar: BABA ZULA

(Daniela)
Oh wie sehr ich mich freue heute Abend BABA ZULA zu sehen. Ich habe sie bisher erst einmal gesehen, dafür aber im Babylon in Istanbul und das war natürlich der Hammer! Frank holt sie jetzt wieder nach Frankfurt und sie spielen im Bett! Ich gehe mit Andrea hin... kommt ihr mit?

Die 1996 in Istanbul von Levent Akman und Murat Ertel gegründete Band BaBa ZuLa feiert 20-jähriges Jubiläum und veröffentlicht zum feierlichen Anlass im Januar 2017 ein Compilation-Album mit brandneuem Material auf Glitterbeat!
Spätestens seit Fatih Akins preisgekrönter Dokumentation ‚Crossing the Bridge‘ von 2005 gelten BaBa ZuLa auch über den Orient hinaus als Speerspitze progressiver türkischer Musik. Ihre Live-Performance genießt längst Kultstatus: Bauchtänzerinnen, traditionelle Kostüme, Poesie, Theater, Malerei, Videoperformance und moderner Sound – all das fügt sich zusammen zu einem audiovisuellen Gesamterlebnis.

"Sie greifen Rhythmen und Harmonien aus den reichen Traditionen Kleinasiens auf und verbinden sie mit Dub-Effekten und brummenden Bässen zu einem trancehaften Trip in die anatolischen Weiten. Löffelgeklapper trifft auf Loops, dadaistisches Gemurmel auf archaisches Gewimmer, Volkstänze münden in Rave. Eine türkische Variante des Krautrock, der in den Siebzigern die deutsche Musik revolutionierte." – Die Zeit
http://www.babazula.com/site/
https://www.facebook.com/babazulaofficial
https://www.youtube.com/watch?v=1HykDY-MMk4

Einlass: 19:30 | Beginn: 20:30 |
AK: 22.00 EUR | VVK: 20.80 EUR inkl. Gebühren

G U T E S _ T U N

(Daniela)

Meine erste Empfehlung in dieser neuen Kategorie ist das Crowdfunding für das Milchsackgelände. Ich habe eine besondere Beziehung zu dem Ort. Nicht nur, dass ich sehr sehr gerne Gast im Theater Landungsbrücken bin, ich habe auf dem Gelände vor..... Jahren meinen 40xten Geburtstag mit einer eisigen Party gefeiert. Damals hab ich gedacht: krass: ob die das schaffen das große Gelände zu erhalten?... und ja, sie haben es bisher geschafft, aber jetzt muss Kohle ran, damit das Milchsackgelände weiter als Kulturort für viele Sparten erhalten bleibt. (Dora Brilliant, Theater Landungsbrücken, Tanzhaus West, Diverse Ateliers). Ich verstehe zwar nicht warum die Stadt das nicht finanziert, aber ich werde mal meine Kontakte befragen..

Es gibt einen super Crowdfunding Film für das Projekt. Ich finde ihn etwas lang und geb Euch den Tipp: schaltet ab 3:30min ein, wenn Hausmeister Lutz das Projekt in 10 Sekunden erklärt :-) https://www.youtube.com/watch?v=e1V3fOTORLY

Also her mit unserer Kohle! Sie brauchen 20.000,- € Hier alle Infos:

https://www.startnext.com/milchsackfabrik

VORSCHAU: HASS

(Daniela)
Krass: die Vorstellung von HASS am 17.02. im Theater Landungsbrücken ist auch schon wieder ausverkauft. Daher spielen die Jungs auch nochmal am 4.2. Schnell Karten sichern!

„Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft, die fällt. Während sie fällt, sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder: Bis hierher lief‘s noch ganz gut, bis hierher lief‘s noch ganz gut, bis hierher lief‘s noch ganz gut. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung! “ Eine Kartoffel spielt eine Kartoffel, ein irgendwie arabisch Aussehender einen irgendwie arabisch Aussehenden und ein Schwarzer einen Schwarzen. Die Konstellation ist einfach und naheliegend: Gewalt erzeugt Gewalt. Während einer Polizeikontrolle wird ein „Junge aus dem Viertel“ lebensgefährlich verletzt und fällt ins Koma. Außerdem verliert ein Polizist bei den folgenden Krawallen seine Dienstwaffe. Diese findet nun Vinz. Zusammen mit seinen Kumpels Saïd und Hubert wartet er auf die weiteren Entwicklungen und vor allem auf die folgende Nacht. Die Frage, ob er „La Haine“ angesichts des Massakers auf Charlie Hebdo anders gedreht hätte, beantwortet der Regisseur Mathieu Kassovitz 2015 mit einem schlichten „Ich würde ihn gar nicht drehen“. Warum machen wir das dann und auch noch genau so? Weil man nicht extra bis nach Dessau ins Jahr 2005 reisen muss, wo sich ein abgelehnter aber geduldeter Asylbewerber aus Sierra Leone in einer Ausnüchterungszelle unter polizeilicher Aufsicht und mit Händen und Füssen an eine Pritsche gefesselt im Vollrausch angeblich selbst entzündete und verbrannte, um aktuelle Parallelen zu „Hass“ zu erkennen. Man muss auch noch nicht einmal mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen, dass polizeiliche Ermittler im Zuge der fortgesetzten Hinrichtungen von Kleinunternehmern mit Migrationshintergrund (der sogenannten „Döner-Morde“) mutmaßten, es müsse sich um Täter aus einem fremden Kulturkreis handeln, da das Töten unserem deutschen Normen- und Wertesystem widerspreche, um über latenten und institutionalisierten Rassismus nachzudenken. Man kann auch ganz einfach mal bei der Besetzungslogik in Film und Theater anfangen. Schauspieler mit sichtbaren Migrationshintergrund werden z.B. gerne genommen, wenn es um „ihre“ Themen geht. Als Experten in eigener Sache. Oder als Drogendealer, Ehrenmörder, Terroristen. Und wenn man dann keinen schwarzen Schauspieler findet, der einen Schwarzen spielen kann, dann malt man sich halt schwarze Schminke ins Gesicht oder klebt sich mit Gaffa-Tape ein schwarzes Kreuz auf die Stirn. Hass ist weder Dokudrama, noch Milleustudie. Hass ist eine Komödie. Über Menschen in einer Paralellgesellschaft, die sich schon längst von den Versprechungen einer aufgeklärten, demokratischen, säkularisierten, toleranten, offenen, durchlässigen, gerechten Gesellschaft verabschiedet haben und stattdessen Scheisse bauen, Drogen nehmen, dummes Zeug reden und auch sonst gerne mal das aufgeklärte Bildungsbürgertum die Nase rümpfen lassen. Und dabei doch stets liebenswerter, ehrlicher und direkter sind als alles, was sich sozialen Problemen entweder lediglich als Teil der Kriminalstatistik nähert oder von vornherein dazu tendiert, vorhandene Probleme auf Herkunft und Hautfarbe zu reduzieren."

UND FÜR INGRID UND DIE ANDEREN SAMMLER:


Für alle, die gerne nach Schnäppchen und Raritäten suchen: Eine Übersicht über die Flohmärkte in Hessen bis Sonntag.

Bürstadt
21./22. Januar
- Flohmarkt in der Sporthalle Bobstadt, jeweils von 9 bis 15 Uhr

Butzbach
22. Januar
- Modellbahn-/Modellauto- und Spielzeugbörse im Bürgerhaus, von 10 bis 16 Uhr

Darmstadt
21. Januar
- Floh-, Trödelmarkt auf dem Parkplatz in der Pallaswiesenstraße, von 8 bis 14 Uhr

Dietzenbach
22. Januar
- Briefmarken-Großtauschtag im Bürgerhaus, von 8.30 bis 14 Uhr, Eintritt: 2,50 Euro

Weitere Informationen

Flohmarkttermine auf hessenschau.de

Ende der weiteren Informationen

Dornburg
22. Januar
- Flohmarkt im Bürgerhaus Frickhofen, von 9 bis 17 Uhr

Erlensee
22. Januar
- Flohmarkt in der Erlenhalle, von 8 bis 15 Uhr

Frankfurt
19./21. Januar
- Floh-, Trödel- und Krammarkt auf Parkplatz B an der Jahrhunderthalle, jeweils von 8 bis 14 Uhr
21. Januar - Flohmarkt in der Lindleystraße, von 9 bis 14 Uhr
2. Januar - Floh- & Trödelmarkt am Frischezentrum Kalbach, von 10 bis 16 Uhr
22. Januar - Flohmarkt an der ehem. Versandhauszentrale, Ernst-Heinkel-Straße, von 10 bis 16 Uhr

Friedrichsdorf
21. Januar
- Flohmarkt für Damenkleider und Zubehör in der Vereinsturnhalle, Am Sauerborn, Burgholzhausen, von 12 bis 14.30 Uhr

Gersfeld
22. Januar
- Flohmarkt in und um die Rhönmarkthalle, von 8 bis 17 Uhr

Hattersheim
22. Januar
- Floh- & Trödelmarkt am Einkaufsmarkt in der Heddingheimer Straße 22, von 10 bis 16 Uhr

Hofgeismar
21./22. Januar
- Flohmarkt in der Turnhalle am Reithagen, jeweils ab 10 Uhr

Lampertheim
17./21./22. Januar
- Flohmarkt am Einkaufsmarkt, Auf der Laubwiese, jeweils von 8 bis 16 Uhr

Langgöns
22. Januar
- Flohmarkt am Einkaufszentrum, Am Lindenbaum, ab 8 Uhr

Limburg
22. Januar
- Flohmarkt in der Mundipharmastraße 1, von 10 bis 16 Uhr

Maintal
21. Januar
- Floh- & Trödelmarkt am Verbrauchermarkt in der Wingertstraße 39, Dörnigheim, von 8 bis 14 Uhr

Mühlheim
18. Januar
- Flohmarkt an der Willy-Brandt-Halle, von 5 bis 12 Uhr

Nidderau
22. Januar - Flohmarkt in der Willi-Salzmann-Halle Windecken, von 10 bis 15 Uhr

Oberursel
21. Januar
- Flohmarkt an der Adenauerallee, von 7 bis 13 Uhr

Offenbach
21. Januar
- Flohmarkt am Mainufer, von 8 bis 14 Uhr

Ortenberg
21. Januar
- Flohmarkt auf dem Marktplatz, von 5 bis 14 Uhr

Otzberg
21./22. Januar
- Antiquarischer Büchermarkt im Museum Veste Otzberg, jeweils von 11 bis 18 Uhr

Rodgau
22. Januar
- Floh- & Trödelmarkt am Großhandelsmarkt in der Udenhoutstraße, Weiskirchen, von 10 bis 16 Uhr

Wetzlar
21./22. Januar
- Flohmarkt am Solarpark in der Wilhelm-Loh-Straße, am Samstag von 8 bis 14 Uhr und am Sonntag von 8 bis 15 Uhr

Wiesbaden
21. Januar
- Fastnachts- & Festkleiderbasar, im Ferrutiushaus, Herrenstraße von 13 bis 15, MZ-Kostheim, von 11 bis 13 Uhr
22. Januar - Flohmarkt, Alte Schmelze Schierstein, von 8 bis 16Formular

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