Nr. 1 / 13.01.2017
Inhalt: Neues Jahr – neue Ausgehtipps und ein paar Veränderungen / FREUND WERDEN. SO GEHT'S: / ZU GEWINNEN / SUCHE BIETE ECKE / GEDRUCKTES / Freitag 13. Januar: Melli redet mit / Freitag 13. Januar: Lieblingsbar/café / Freitag 13. Januar: Mädchen legen auf / Freitag, 13. Januar: OF/ Ausstellung / Freitag, 13. Januar: OF/Filmklubb / Freitag, 13.Januar: OF/Hafenkino / Samstag 14. Januar: Tanzperformance / Samstag 14. Januar: Party & Fotoausstellung / Samstag, 14.Januar: FFM/Theater / Samstag, 14. Januar: OF/Musick for the Living / Sonntag 15. Januar: Jazz / Sonntag, 15.Januar: OF/ Konzert / Dienstag, 17.Januar: OF/ Bürgerinformation / Mittwoch 18. Januar: Qualitätskontrolle / Donnerstag 19.01.: Filmvorführung / V O R S C H A U / VORSCHAU: 21.Januar Offenbach / Impressum

Neues Jahr – neue Ausgehtipps und ein paar Veränderungen

Ihr Lieben, ich hoffe das Jahr hat gut für Euch begonnen. Irgendwie hab ich das Gefühl 2017 wird noch wilder als 2016 und damit man bei der ganzen Wildheit da draußen den Spaß am Leben nicht verliert, gibt es auch in diesem Jahr wieder DANIELAS AUSGEHTIPPS.

Die meisten von Euch erinnern sich: Im Mai letzten Jahres wurden die Ausgehtipps zehn Jahre alt. Wir haben das Jubiläum würdig gefeiert, es war ein schönes Fest mit Euch! Seid versichert, dass wir auch alle weiteren Jubiläen ordentlich begehen werden!
Bis es soweit ist, möchte und muss ich eine Neuerung ankündigen:
Seit über zehn Jahren setze ich mich einmal pro Woche hin und schreibe alles, was auch für Euch interessant sein könnte, zusammen. Zusammen mit Recherche gehen da einige Stunden ins Land. Aber nach wie vor macht es mir eine große Freude, für Euch Augen und Ohren offen zu halten und unterwegs zu sein.
Das mache ich seit zehn Jahren mit viel Leidenschaft und rein ehrenamtlich. Auch Petra und Andrea sind die Ausgehtipps eine Herzensangelegenheit, es geht nicht um Ruhm oder große Reichtümer.
Wenn wir jetzt die Modalitäten neu justieren hat es mit Notwendigkeiten, aber auch mit Anerkennung zu tun. Hand aufs Herz, was sind Euch die Ausgehtipps wert? Die Möglichkeit, Karten zu gewinnen, Themen zu platzieren, die Pinnwand zu nutzen, Gleichgesinnte zu treffen? Ich habe lange darüber nachgedacht, wir haben viel und lange diskutiert und halten 1,50 Euro/Monat für vertretbar. Und da ich immer wieder, insbesondere von Start-Up’s gefragt werde,ob ich dies oder das in den Ausgehtipps bewerbe kann, ich das aber nicht mache, weil ich weiterhin nur das bewerben möchte, was ich wirklich kenne und toll finde und ich nicht nunmal nicht alles toll finden kann... kann man ab sofort auch Anzeigen in den Ausgehtipps veröffentlichen. Maximal 3 pro Ausgabe und keine Sorge: Anzeigen von Firmen wie Nestlé oder anderer Mist werdet ihr hier in Zukunft nicht finden.

So, jetzt ist es endlich raus. Ich hoffe ihr macht mit. Und werdet FREUND VON DANIELAS AUSGEHTIPPS. Wie das funktioniert steht gleich im nächsten Absatz.

Viel Spaß beim Ausgehen!

Daniela

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

FREUND WERDEN. SO GEHT'S:

N.B.: Da Du bereits mit Deiner Mailadresse registriert bist wirst Du bei der Anmeldung nach Deinem Benutzernamen und Passwort gefragt. Das ist beides in der Regel Deine Emailadresse.

Wenn es Schwierigkeiten gibt, dann schicke mir bitte eine Email. Und bitte schaut nach der Anmedlung in Euren SPAM Ordner... nicht, dass da die Bestätigungsmail drin landet.

Du bist eine Privatperson? Dann bist Du mit 18,-€ im Jahr dabei. Bitte folge diesem Link

Du bist Selbstständig? Dann folge bitte diesem Link (Du kannst Dich dann auf meiner Webseite verlinken lassen. Wie das aussehen kann, siehst Du hier

Du möchtest eine Kleinanzeige aufgeben um ein Produkt oder Deine Dienstleistung zu bewerben, dann findest Du alle Infos hier

 

 

ZU GEWINNEN

Wenn ihr Tickets gewinnen wollt, dann überlegt bitte genau, ob ihr an dem Tag auch wirklich könnt, denn das beantworten all dieser Emails macht echt viel Arbeit und in letzter Zeit haben doch immer wieder Gewinner*innen geschrieben: Oh toll, dass ich gewonnen habe, aber ich kann ja gar nicht.
Für die folgenden Tickets bitte Antworten, mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Freikarten für das Konzert von BABA ZULA!! am 26.01. im Bett. (Siehe Vorschau) Gewinnfrage: Welche Band feiert am 18.03. ihr 40 jähriges Jubiläum im Bett?

2 x 2 Karten für die Qualitätskontrolle im Literaturhaus Frankfurt am Mittwoch, 18.01.: Wer sorgt am Abend dafür, dass die Worte auch für diejenigen hörbar werden, die beeinträchtigt sind?

2 x 2 Gästlistenplätze für "Mädchen legen auf" heute Abend in der Pik Dame. Gewinnfrage: Was empfiehlt Andrea für Dienstag?

2 x 2 Freikarten für die Tanzperformance "Dame Gothel...it hurts to be beautiful" am Samstag im Mousonturm. Gewinnfrage: Welche wunderbare Sängerin tritt am 21.02. im Mousonturm auf?

2 x 2 Freikarten
für das Konzert von Värttina am 20.01. in der Brotfabrik. (Siehe Vorschau) Gewinnfrage: Welcher tolle Sänger tritt am 18.03. in der Brotfabrik auf?

SUCHE BIETE ECKE

Nachmieter gesucht
Sehr schöne, helle 3 Zi. Altbauwohnung in Bockenheim, max. 5 Gehminuten bis zur Bockenheimer Warte,  1.OG, 92qm, mit Einbauküche, Kassettentüren, Gas-Etagenheizing, Erker und Parkettboden. Kaltmiete 1.300€ + Nebenkosten 100€. Staffelmiete 2% p.a., 36 Monate Mietbindung erwünscht. Frei ab 15.02.2017.
Kontakt: nelli-13@gmx.de

Nachmieter gesucht
1 Zimmerwohnung / Altbau/ Ostend , Uhlandstr.
28 qm , Austattung:Singleküche vorhanden, Badewanne , Holzfensterläden, Laminatboden, Keller. Küche in einem separaten Raum von Schlafzimmer getrennt!
Kosten : 500 € komplett ( Strom incl.) Frei ab 15.2.17 Bei Interesse:
0163-6141411

Temporäres Zimmer für Tänzer gesucht
Der Mousoturm sucht eine Unterkunft für einen estländischen Tänzer, der ab Ende Januar für eine Produktion vom Mousonturm in Frankfurt probt und bis zum 23./24.02. eine Unterkunft braucht. Kontakt: 2sandrali@gmail.com

Corry mus sich leider von ihrem Flügel trennen
Gepflegter Kawai Flügel KG-2C, schwarz, sehr guter Zustand Baujahr frühe 1980er Jahre. Made in Japan. Erstbesitzer, einmal umgezogen, wenig gespielt. Sehr guter Zustand, keine Lackschäden ausser den üblichen kleinen Gebrauchsspuren. Kleine Delle auf dem Tastaturdeckel. Der Flügel wurde vor weniger als zwei Jahren für 3.000 EUR generalüberholt, gereinigt und gestimmt. Maße: 174cm. (T) x 146cm. (B), 88 Tasten. Verkauf wegen Umzug in die USA. Transport muss über den Kaufer organisiert werden. Besichtigung nach Terminabsprache bis Ende Januar möglich. VB: 4.500 EUR Marcus Jackson Bolz, (0171) 310 3215 Ein PDF mit Bildern kann ich Euch zuschicken.

GEDRUCKTES

(Petra)

Ich lese die Autobiografie von Marina Abramović: „Durch Mauern gehen“. Beeindruckt Euch erst mal nicht sonderlich? Aber vielleicht wenn ich Euch sage, dass sie die Lebens- und Performancepartnerin von Ulay war (der bis letzte Woche in der Schirn zu sehen war) und eine der einflussreichsten Performancekünstlerinnen mindestens des zwanzigsten Jahrhunderts ist. Mir ist sie zum ersten Mal 2002 aufgefallen, als sie in einer New Yorker Galerie zwölf Tage und Nächte auf einer Bühne mit drei einsehbaren Räumen verbrachte. Acht Jahre später hat sie mit ihrer Performance im MoMa, Museum of Modern Art, „The Artist is Present“ ein medienbebendes Aufsehen erregte, das bis zu uns schwappte: Sie saß drei Monaten lang sechs Tage die Woche acht Stunden bewegungslos auf einem Stuhl im Museum. Ihr gegenüber konnten Besucher Platz nehmen und ihr in die Augen schauen. Wie anstrengend-schmerzhaft das ist, hat sie schon in den Achtzigern erfahren. Krass, aber damals hat mich das als Kunstform kaum berührt. Nach diesen medientauglichen Formaten ist mir jedoch zumindest ihr Name haften geblieben. Das war und ist auch eine häufige Kritik: Dass sie sich – und noch dazu als attraktive Frau, was natürlich besonders empörenswert ist – inszeniert und gut vermarktet. Also sich dem unsinnigen Klischee einer eher introvertierten und weltabgewandten Künstlerin entzieht.

Geboren und aufgewachsen ist sie im sozialistischen Jugoslawien Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts. Ihre Eltern sind überzeugte Kommunisten, Helden und Funktionäre. Für die junge Marina bedeutet dies ein privilegiertes Leben, aber eines ohne Liebe. Denn die Eltern streiten und streiten und trennen sich – und haben für die Tochter wenig Herzenswärme und Nähe übrig. Schon früh eckt sie an, ein kreatives Kind, das ausbricht aus der realsozialistischen Lebenswelt und sich seine Nischen sucht. Sie erhält von Eltern und Staat zwar den Freiraum, sich als Künstlerin zu entwickeln (erstaunlich genug für mich), aber von Anfang an sind ihre Ideen und frühen perfomativen Formate nicht opportun. So bleibt schließlich nur das Künstlerleben im Ausland, Edinburgh, Rom…Performance ist damals der „heißeste Scheiß„ in der Kunstszene und sie gehört zu den Pionierinnen. Also wird sie immer wieder eingeladen zu Vernissagen in Galerien – oder beispielsweise auch zur documenta, Doch leben kann sie von der vergänglichen Kunst nur schwer (auch wenn schon frühe Arbeiten auf Video aufgezeichnet wurden: Welcher Kunstliebhaber kauft ein Video einer Performance und lässt es in seinem Wohnzimmer laufen?). Dann trifft sie auf den deutschen Foto- und Performancekünstler Ulay – und eine ultimativ blitzschlagartig-symbiotische Liebesgeschichte beginnt. Zudem eine sehr produktive, denn die beiden entwickeln das Performance-Format weiter, setzen Standards und ihre Kunst scheint noch heute aktuell. Im kleinen Bus leben und arbeiten sie sich durch Europa. Ihre (Arbeits-)Reise nach Australien – ohne Bus – ist sehr intensiv und inspirierend. Doch schon in diesen frühen Jahren ist Marina der „heimliche Star“: Vor allem sie wird mit ihrer Kunst wahrgenommen und eingeladen. Das konterkariert die symbiotische Verbindung der beiden und führt schon bald zu Spannungen. Sie werden nicht zusammen bleiben und Marina sich alleine weiter auf die Suche nach ihrem Weg machen. Ob sie aber zusammen noch ihren irrwitzigen Plan einer Performance auf der chinesischen Mauer, auf der sie sich begegnen und heiraten wollen, wahr machen? Abramovićs Leben saugt mich ein, Seite und Seite folge ich ihr gebannt. Eine tolle, mutige Frau und imponierende Künstlerin.

Freitag 13. Januar: Melli redet mit

Ich war schon vor ein paar Wochen bei Melli und würde ich mir heute Abend nicht La La Land anschauen wäre ich wieder da, denn MELLI REDET MIT ist wirklich ein sehr gelungenen Profil und ich die Gäste heute Abend sind auch sehr spannend.

„Schon seit Ewigkeiten hat man sich gewünscht, in einer Talk-Show zu sein – vielleicht bei „Ina’s Nacht“, in der „Kurt Krömer Show“ oder am allerliebsten bei Herrn Böhmermann! Damit das kein ewiger Tagtraum bleibt, macht man sich die Talk-Show am besten selbst. Das gilt nicht nur für Melli,sondern auch für die Gäste, die sie auf ihre Couch bittet.
„Support your local Artist“ ist das Motto der Show. Die Gastgeberin und auch ihre Gäste aus Theater, Musik, Kunst und Kultur der lokalen Szene bekommen hier endlich den Glamour, den sie wirklich verdienen. Ein Abend mit Couch, Stehlampe, Musik, Alkohol und Perlen der Region.

Für heute Abend schreibt Melli: „Der Winter ist dunkel, lang und hart. Deswegen mach ich die bunten Lichter an für tolle Gäste auf meinem Sofa: Schauspieler, Comedian und Drehbuchschreiber Rainer Ewerrien; Malerin, Performerin Tamara Zippel und Sänger, Entertainer, Musiker Franz Fischer.“

Ort: Theater Alte Brücke
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 12,-€
Mehr Infos www.theater-alte-bruecke.de

Freitag 13. Januar: Lieblingsbar/café

(Daniela)

Nach dem Kino werde ich wohl ins LUCILLE gehen. Ich glaub das wird meine neue Lieblingslocation. Mehran, der vorher das Moksha betrieben hat, hat aus dem ehemaligen LADEN 100 ein Kaffeehaus gemacht. Ich war bei der Eröffnung da und es hat mir super gut gefallen. Ab und zu legt auch mal jemand auf. Diese Woche hat wohl Holger Menzel aufgelegt und dabei auch gleich dieses tolle Foto vom Lucille gemacht. Mehr Infos, auch zu den Öffnungszeiten, hier.

Lucille, Friedberger Landstraße 100, Hibbdebach

Foto: (c) Holger Menzel

Freitag 13. Januar: Mädchen legen auf

(Daniela)

Ich wäre aber auch noch gerne ins Bahnhofsviertel geradelt, denn da ist heute Abend wieder in der Pik Dame: "Mädchen legen auf"
DJanes: YO-C + Indiänna
Musik: Hip Hop, Classics, derbe Beats
Aufgewachsen in einem kreativen Elternhaus, fand sie schnell ihren Weg in die Welt der Musik. Es folgten Jobs für das Label „Groove Attack“ in Köln oder „Yosoy Music“ in Frankfurt, welches sich zu den besten Musik- und Lifestyle-Agenturen Deutschlands zählen darf. Zusammen mit Resident-DJ Indiänna. Hip Hop, Classics, derbe Beats – und das in der wundervollen Pik Dame!
https://www.facebook.com/maedchenlegenauf/

Ort: Pik Dame, Elbestrasse 31, Frankfurt, Hibbdebach
Beginn 23:00 Uhr
Eintritt 10 €

Freitag, 13. Januar: OF/ Ausstellung

(Andrea)

Die Ausstellung hätte ich ja eher im Ledermuseum vermutet. Aber das Multiversum finde ich eh viel cooler und der Klappentext liest sich nett: "Heiliges Leder - Fotoausstellung von Christian Faesecke. Zwischen Verehrung und Vermarktung: vom Schicksal indischer Kühe Im hinduistischen Indien sind sie heilig, jenseits der Grenze im muslimischen Bangladesch nur noch ein Rohstoff - der Hamburger Fotograf Christian Faesecke ist den Kühen auf ihrer gefährlichen Reise gefolgt. Sein Weg führt von den Ufern des heiligen Ganges über regionale indische Viehmärkte bis zum lukrativen Grenzschmuggel. Auf den grenznahen Viehmärkten Bangladeschs werden indische Kühe auf dem Papier zu einheimischem Schlachtvieh umdeklariert. Dicht gedrängt werden die Tiere anschließend zur Verwertung in die Schlachthäuser Dhakas transportiert. Dort beginnt ein industrieller Prozess, an dessen Ende verseuchte Flüsse, kranke Arbeiter und billiges Leder für den Weltmarkt stehen. Termine Freitag, 13. Januar 2017 19:00 bis 22:00 Uhr Freitag, 27. Januar 2017 19:00 bis 22:00 Uhr Multiversum, Bieberer Straße 13

Freitag, 13. Januar: OF/Filmklubb

(Andrea)

Den Vortrag von Urs Spörri möchte ich mir gerne anhören: "Olympia '36 Revisited - Die Olympia-Filme von Leni Riefenstahl Durchsetzt von nationalsozialistischer Ideologie verherrlicht das »Olympia«-Epos die Ästhetik des NS-Rassenwahns mittels eines Körperkultes, der mit Hilfe der monumentalen wie propagandistisch wirksamen Dokumentarfilme Leni Riefenstahls zum Wegbereiter für Pogrome und Massenvernichtung im Dritten Reich wurde. Dass die avantgardistische Schönheit der Bilder und ihre Innovationen in der Inszenierung des Sports auf künstlerischer Ebene auf viele Betrachter bis heute eine große Faszination auslösen, macht »Olympia« zu einem der kontroversesten Werke der deutschen Filmgeschichte. Und falls ihr was über mich auf die Seite setzen wollt: "Urs Spörri kuratiert Filmreihen im Kino des Deutschen Filmmuseums Frankfurt und ist als Moderator und Kulturmanager tätig für diverse Filmfestivals, allen voran das Filmfest München. Darüber hinaus vertritt er als Gutachter das Land Hessen in der Deutschen Film- und Medienbewertung.  19:00 Uhr im Filmklubb Offenbach Isenburgring 36/Hinterhaus. www.filmclub-offenbach.de

Freitag, 13.Januar: OF/Hafenkino

(Andrea)

Über das Regiedebüt von Ewan McGregor habe ich viel Gutes gelesen. Also vielleicht doch Hafenkino? "Die USA während des Vietnamkriegs. Inmitten eines vermeintlich perfekten Kleinstadt- und Familien-Ambientes explodiert eine Bombe. Die junge Merry gerät in Verdacht, verschwindet, wird verzweifelt von ihrem Vater gesucht. Ewan McGregor gelang mit seinem Regie-Debüt eine erhabene Verfilmung des Romans von Philipp Roth. Elegie in höchster Schönheit. 20:00 Uhr Veranstaltungsort Hafen 2 Nordring 129 63067 Offenbach am Main

Samstag 14. Januar: Tanzperformance

(Daniela)

Ich will mich heute Abend mal an was Neues ranprobieren. Was, wird nicht verraten. Ich berichte dann nächste Woche – vorausgesetzt ich komme rein.

Wäre ich nicht dort, wäre ich gerne in den Mousonturm gegangen. Da läuft seit Dienstag das Freischwimmer Festival, bei dem sie jedes Jahr neue Produktionen aus Theater, Performance und Live-art von jungen Künstlerinnen und Künstlern zeigen. Heute ist der letzte Abend und sie zeigen u.A. die Tanz-Performance „Dame Gothel...it hurts to be beautiful“ von Anna Natt In "Dame Gothel...it hurts to be beautiful" vereint die Tänzerin und Choreografin Anna Natt nicht nur ihre tänzerischen Einflüsse aus Flamenco und zeitgenössischen Bewegungspraktiken. Vor allem nimmt sie eigene Kindheitserinnerungen zum Anlass, um gemeinsam mit drei Harfenistinnen das Publikum in bildstarke und klangvolle Parallelwelten zu locken.

Beginn: 19 Uhr
Mehr Infos: http://www.mousonturm.de/web/de/veranstaltung/dame-gothel-it-hurts-to-be-beautiful

Samstag 14. Januar: Party & Fotoausstellung

(Daniela)

Aber vielleicht gehe ich auch ins Parkhaus WK16. Ich war ja immer noch nicht da und alle sagen, das sei eine tolle Location, was der Herr Direktor Blümer aus dem EG im Parkhaus in der Walter-Kolb-Straße gemacht hat. Heute wäre also die Gelegenheit hinzugehen, denn DJ FROG HOP HOP, VANJA VUKOVIC und Direktor Blümer legen auf und man kann noch die tolle Ausstellung von Holger MEnzel sehen, die nur noch bis zum 21.01. dort gezeigt wird.

Foto: (c) Holger Menzel

Beginn: 20:00 Uhr Eintritt frei
Ort: Walter-Kolb-Straße 16, Dribbdebach

Samstag, 14.Januar: FFM/Theater

(Andrea)

Antje Kania vom gleichnamigen Figurentheater hat sich mit einigen anderen Walter Moers angenommen. Genauer "Ensel & Gretel", einem Märchen aus Zamonien für Erwachsene." Endlich Ferien. Und wie immer geht es zu den Buntbären nach Bauminnen, ein idyllisches Ferienparadies - wenn man die vorgeschriebenen Wanderwege nicht verlässt. Aber um eine geeignete Eiche zu finden, die es wert ist, erstbeklettert zu werden, muss man eben rein in den Wald. Und so nimmt das zamonische Märchen seinen unheilvollen Lauf... Wir haben es gewagt, feinste zamonische Hochliteratur - verfasst von Hildegunst von Mythenmetz und übersetzt von Walter Moers - in ein Figurentheater umzuwandeln. Und lieber Hildegunst, deine Abschweifungen haben wir auch nicht vergessen... © beim Albrecht Knaus Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH, 2015.Erstmals erschienen im Eichborn Verlag, Frankfurt, 2000.Bearbeitet von: Maren Luedecke und Antje Kania für eine Coproduktion zwischen: Kellertheater Frankfurt / Figurentheater KANIA / PUPPUP Figurentheater. Am 6., 7. und 13. Januar im Kellertheater. www.kellertheater-frankfurt.

Samstag, 14. Januar: OF/Musick for the Living

(Andrea)

Ach, ja, langsam wird´s echt Zeit, die müden Glieder mal durchzuschütteln. Gut, dass der Waggon seine Winterpause unterbricht:"Matz Ernst weckt Eure Lebensgeister mit einem kleinen Rückblick auf 2016. Hierbei kommen sowohl einige der in diesem Jahr verstorbenen Musiker zu Gehör als auch jene, die ihm neues Leben einhauchten. Mit Sicherheit nicht hören werdet Ihr "Ziggy Stardust", "Purple Rain" oder "Hallelujah". Da es außerdem immer weitergeht, gibt es ansonsten viel neue Musik. 2016 war in musikalischer Hinsicht ein äußerst fruchtbares Jahr, auf welches sich ein Blick zurück durchaus lohnt. Also, Rückblick, Ausblick - Musick for the Living! Und dann entgleist eh wieder alles." 21 Uhr, Waggon am Kulturgleis.

Sonntag 15. Januar: Jazz

(Daniela)

Ich bin in Berlin und hoffentlich heute Abend im Theater...mal schauen.

Wäre ich nicht da, wäre ich heute Abend im Jazzkeller, denn da spielt das Tony Lakatos Quintett

Hard Bop Today
Tony Lakatos (tenor-sax) Axel Schlosser (trumpet) Michael Flügel (piano) Thomas Heidepriem (bass) Jean-Paul Höchstätter (drums) Top Saxophonist Tony Lakatos (er nahm u.a. in N.Y.C. CD's u.a. mit Al Foster, Randy Brecker, Joanne Brakeen, Santi Di Briano, Billy Hart, Jimmy Scott, George Mraz, Adam Nussbaum, Kevin Mahogany... auf) ... plus einige der besten Musiker der Rhein/ Main Szene improvisieren über Jazzstandards und Original-Kompositionen.

http://www.jazzkeller.com/programm/calendar.htm

Beginn 20:00 Uhr
Eintritt: 15,- €

Sonntag, 15.Januar: OF/ Konzert

(Andrea)

Dänen lügen nicht, heißt es. Dass sie auch Spaß können, beweist Ian aka Iso am Sonntag mit seiner wilden Horde im Bücherturm der Stadtbibliothek Offenbach: "Iso Herquist og hele banden - das ist lso Herquist, das ist der Fiskecore. Und Hr. Dr. Geo Köhler am Grill und Hr. Prof. Dr. G. Mainman am Kontrabass, das ist die ganze Bande auf der Bühne. Skiffeliger Bierzeltpop, funky Hardcore-Ohrwürmer und zärtlich gegröhlte Balladen sind Angesagt. Egal, wie es sich wehrt und zappelt, diesen wildgewordenen Dänen aus R?stinge ist nichts heilig. Mit Volldampf ins Jahr 2017. Zu unserem Anjazzen gibt es naturlich leckere Jazzbrezeln und Getränke werden wie gewohnt serv?ert. 10.- / 8.- EURO, Karten direkt im Bücherturm in der Herrnstraße. 

Dienstag, 17.Januar: OF/ Bürgerinformation

(Andrea)

Aus rund wird eckig. Ich mag den Kaiserleikreisel, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich bisher noch keinen Auffahrunfall dort produziert habe, masel tov. Und weil ich bei Kreisverkehren immer unweigerlich an Südfrankreich denke und allein das es wert ist. Aber jetzt soll er weichen und bei irgendwie fließendem Verkehr zu einer Kreuzung umgebaut werden. Weil das einer Operation am offenen Herzen gleicht, werden heute Pendler, Radler, Offenbacher und Frankfurter, eben alle, den Kaiserlei befahren informiert. Um 19 Uhr im Hafen 2.
Das Bild zeigt übrigens die Schwerter von Kadesia, die ich mir nach dem Sturz Saddam Husseins gut über der Strahlenberger Straße hätte vorstellen können. Stellt Euch vor, von Frankfurt kommend, was ein Anblick! LOL Meine Idee hat leider keine Mehrheiten gefunden und jetzt stehen sie weiterhin in Bagdad rum, wo ich sie mir irgendwann mal aus der Nähe anschauen möchte. Jetzt erstmal Kaiserlei-Umbau Infoveranstaltung, 19 Uhr im Hafen 2. 

Mittwoch 18. Januar: Qualitätskontrolle

(Petra)
Debüts finde ich zugleich spannend und förderwürdig – und deshalb bin ich heute Feuer und Flamme für  die siebte „Qualitätskontrolle“ im Literaturhaus Frankfurt. Es geht es ums Reisen, ums auf der Suche sein und um Väter. Bei den Themen könnte ich gut mit debütieren, aber das lassen wir erst mal. Dass selbst gemeinsame Ausflüge zum örtlichen Kaufland kleine Reisen sein können, zeigt Dmitrij Kapitelman in „Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters“ (Hanser Berlin). Als Erwachsener reist er mit seinem Vater, der als jüdischer Kontingentflüchtling nach Deutschland kam, nach Israel. Eine Suche nach dem Selbstverständnis in der jüdischen Identität und der eigenen Zugehörigkeit. Katharina Winklers „Blauschmuck“ (Suhrkamp) trifft ins Mark, lässt Wuttränen aufsteigen. Denn der titelgebende Schmuck, stolz getragen von kurdischen Frauen, ist kein Geschmeide, sondern sind die Spuren der Schläge der Ehemänner. In Michelle Steinbecks Entwicklungsroman „Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch“ (Lenos Verlag) reist Loribeth zur Insel der geflohenen Väter, im Gepäck das tote Kind mit den Blinkschuhen, erschlagen von einem Bügeleisen. Atemlos, überdreht und magisch.
Foto: Michelle Steinbeck, (c) Affolter Savolainen

Qualitätskontrolle 0117, Literaturhaus Frankfurt
Mit Dmitrij Kapitelman, Michelle Steinbeck und Katharina Winkler
Moderation: Anna Engel (hr2-kultur), Simultanübersetzung durch Gebärdensprachdolmetscher, 19:30 Uhr, Eintritt: 7 / 4 Euro

Donnerstag 19.01.: Filmvorführung

(Daniela)

Wir sind heute beim Fanta Vier Konzert und ich freue mich total. Vor 2 Jahren bin ich leider ne halbe Stunde zu spät gekommen und hab den großen AnfangsBAM verpasst. Das passiert mir heute nicht.

Da ich unbedingt mal nach Südafrika reisen will, wäre ich sonst heute Abend (Mel, mit Dir?) im Bürgerinstitut. Nicole zeigt dort:
SÜDAFRIKA - DER KINOFILM (nach einer wahren Reise)
Natur-/Reisedokumentation von 2016 Regie/Kamera/Schnitt: Silke Schranz und Christian Wüstenberg
Die Frankfurter Filmemacher sind anwesend und können Fragen der Zuschauer gerne beantworten.
„Einmal nach Südafrika bitte“ - schon beim Kauf der Eintrittskarte kommt Reiselust auf. Erleben Sie eine aufregende filmische Reise durch das südliche Afrika mit den unabhängigen Filmemachern Silke Schranz und Christian Wüstenberg aus Frankfurt, die ihre packende Reisereportage persönlich bei uns präsentieren.

Für ihren Film sind Silke Schranz und Christian Wüstenberg im Wohnmobil kreuz und quer durch Südafrika, Swaziland und Lesotho gereist. Auf dem 10.000 Kilometer langen Weg von Kapstadt bis nach Johannesburg haben sie jeden Tag während der zweimonatigen Reise dokumentiert. Elefantenbullen kämpfen um einen Platz am Wasserloch, eine riesige Wasserbüffelherde stampft staubend an den Kameras vorbei und Giraffen kümmern sich rührend um ihren Nachwuchs. Natürlich tauchen die Filmemacher auch in die unterschiedlichen südafrikanischen Kulturen ein. Sie begleiten Township-Bewohner durch die engen Wellblechgassen. Auf den Spuren Nelson Mandelas werden sie auf dem Pausenhof seiner ehemaligen Grundschule von Schülern umringt und ein stolzer Zulufarmer öffnet die Tür zu seinem traditionellen Rundhaus. Es ist der besondere Blickwinkel, der diese Reisedokumentation ausmacht. Bewegende Begegnungen mit Südafrikanern wechseln sich ab mit bombastischen Landschaftsbildern und unfassbar nahen Tierbeobachtungen. Dazu geben die Filmemacher unzählige Reisetipps für Südafrika-Liebhaber. Mit Leichtigkeit und mit Humor bringt dieser Film dem Zuschauer dieses so vielfältige, bunte und auch komplizierte Land spielend näher und macht große Lust, es einmal selbst zu entdecken.

Bürgerinstitut, Oberlindau 20, Hibbdebach
Anmeldung:treffpunkt@buergerinstitut.de oder 069 972017-40
Eintritt : 8,00 €
Beginn 19:00 Uhr

V O R S C H A U

(Daniela)
Das hr Sinfonieorchester veranstaltet am 27.+28.01. ein spannendes Musikprojekt in der Jahrhunderthalle: Music Discovery Project 2017: „UrSprung: Pianist Francesco Tristano und Elektromusiker Moritz von Oswald zu Gast beim hr-Sinfonieorchester
 
„Musik ist Musik, ungeachtet ihres Stils“, sagt der luxemburgische Pianist, Komponist und Produzent Francesco Tristano. Der diesjährige Special Guest beim Music Discovery Project verbindet zusammen mit dem hr-Sinfonieorchester unter dem Titel „UrSprung“ Elektronik und Barock, Dance und Avantgarde. Kreative Unterstützung bekommt er von Moritz von Oswald, dem Berliner Elektromusiker und Technoproduzenten der ersten Stunde. Die Konzerte am Freitag, 27., und Samstag, 28. Januar, in der Frankfurter Jahrhunderthalle werden von YOU FM, dem Radio für junge Erwachsene, präsentiert.

Der als klassischer Percussionist ausgebildete Moritz von Oswald hat einen unverrückbaren Platz in der jungen Geschichte der elektronischen Musik in Deutschland. Das frühere Mitglied der 80er-Jahre-New-Wave-Band „Palais Schaumburg“ spielte später eine zentrale Rolle in der Berliner Technoszene. Seit der Jahrtausendwende beschäftigt er sich aber verstärkt mit improvisationsbasierten Projekten: Eine wegweisende Veröffentlichung war die Zusammenarbeit mit Carl Craig, bei der sie Werke von Maurice Ravel bis Modest Mussorgsky neu bearbeitet haben, sowie eine von der Kritik hochgelobte Platte mit dem norwegischen Jazztrompeter Nils Petter Molvaer.
 
Beim Music Discovery Project des hr-Sinfonieorchesters mit Tristano und von Oswald bilden Werke von Bach, Ravel, Arthur Honegger und anderen die Ausgangspunkte für überraschende Ausflüge und Transformationen in die Welten des Barock, der Klassischen Moderne, des Jazz und des Techno. Manche der Musiken tragen dabei Aspekte eines Remixes bereits in sich, in dem sie auf fremde Sujets zurückgreifen oder selbst Grenzen überschreiten.
 
Datum: Freitag, 27., und Samstag, 28. Januar 2017, jeweils 20 Uhr
Ort: Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt-Höchst
Karten: 18/26/36 Euro (Erwachsene), 11/16/26 Euro (Schüler, Studenten und Auszubildende) unter www.hr-ticketcenter.de

Foto: Aymeric Giraudel

Am Freitag, den 20.01. spielen VÄRTTINÄ aus Finnland in der Brotfabrik.
Das war überfällig. Ein Konzert von Värttinä in Frankfurt. Schon im Januar 2016 kam das neue Album „Viena“ heraus, ein Jahr später ist das Vokaltrio plus Band auf Deutschlandtournee. Schon seit 1983 widmen sich Värttinä dem finnischen Folk und der Wiederbelebung vor allem karelischer Musiktraditionen. Karelien ist eine historische Landschaft im Nordosten, heute ein geteiltes Land zwischen Russland und Finnland, aber mit regem Grenzverkehr. Den nutzten auch die Musikerinnen bei ihrem Besuch in Viena-Karelien im nördlichen, russischen Teil. Dort haben sie sich umgetan, um sich von uralten Liedern, der Natur und den Geschichten, die die Menschen zu erzählen hatten, inspirieren zu lassen. Zurück zu den Wurzeln.  „Da ist es so schön, als würde man hundert Jahre zurückreisen. Es gibt kleine Dörfer mit Häusern aus Holz, die nie jemand gestrichen hat. Auf den Straßen laufen Kühe und Schafe, was ganz lustig aussieht. Die Wälder dort sind riesig. Alles ist ganz still. Daran mussten wir uns erst gewöhnen. Alles, was man hört sind der Wind und Vögel. Nur wenige Menschen leben dort. Es ist also ein eher isolierter Ort“, schwärmen Mari Kaasinen, Susan Aho und Karoliina Kantelinen, die für die unverwechselbaren, ungewöhnlichen Gesangsharmonien stehen. Und die wurden in Kritiken schon mal als rasiermesserscharf beschrieben. „Traditionelle Musik mit einem zeitgemäßen Dreh und postmodernen Standpunkten“, kommentierte der Rolling Stone. Für den „ancient touch“ sorgen traditionelle Instrumente wie die Kastenzither Kantele.

VORSCHAU: 21.Januar Offenbach

(Andrea)

Percussion-Instrumente werden noch immer meist als „Begleitmusik“ eingestuft. Beim „German Percussion Festival“ spielen sie die Hauptrolle. Und das zu Recht: Wer hört, was die Percussionisten aus unterschiedlichsten Herkunftsländern aus ihren Instrumenten herausholen, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Für das Festival, das im Januar zum ersten Mal im Hafen 2 in Offenbach über die Bühne geht, wurden einige Hochkaräter engagiert. www.hafen2.net

Oh wie sehr ich mich freue am 26.01. BABA ZULA zu sehen. Ich habe sie bisher erst einmal gesehen, dafür aber im Babylon in Istanbul und das war natürlich der Hammer! Frank holt sie jetzt wieder nach Frankfurt und sie spielen im Bett! Nix wie hin!

Die 1996 in Istanbul von Levent Akman und Murat Ertel gegründete Band BaBa ZuLa feiert 20-jähriges Jubiläum und veröffentlicht zum feierlichen Anlass im Januar 2017 ein Compilation-Album mit brandneuem Material auf Glitterbeat!
Spätestens seit Fatih Akins preisgekrönter Dokumentation ‚Crossing the Bridge‘ von 2005 gelten BaBa ZuLa auch über den Orient hinaus als Speerspitze progressiver türkischer Musik. Ihre Live-Performance genießt längst Kultstatus: Bauchtänzerinnen, traditionelle Kostüme, Poesie, Theater, Malerei, Videoperformance und moderner Sound – all das fügt sich zusammen zu einem audiovisuellen Gesamterlebnis.

Orientalische Instrumente wie die Darbuka und die elektrische Saz sind ebenso im Einsatz wie Holzlöffel und Oszillator. Die Tradition der Sufi, türkischer Zigeuner und prä-islamischer Schamanenmusik treffen auf modernen Orient-Dub, anatolischen Folk und 60‘s Psych-Rock. Das Credo der Band ist die ständige Improvisation und Neuinterpretation des Bestehenden.
Mit ihrer verwegenen Melange aus Karawanengrooves, Schamanengeraune, Club-Sounds und Psych-Folk-Hymnen verzauberten BaBa ZuLa ihre Fans in Tokyo, New York City, New Delhi, Sao Paulo und Kasachstan ebenso wie auf europäischen Festivalbühnen wie Roskilde, Printemps de Bourges, Flow Festival, Fusion und Paleo Festival.
"Sie greifen Rhythmen und Harmonien aus den reichen Traditionen Kleinasiens auf und verbinden sie mit Dub-Effekten und brummenden Bässen zu einem trancehaften Trip in die anatolischen Weiten. Löffelgeklapper trifft auf Loops, dadaistisches Gemurmel auf archaisches Gewimmer, Volkstänze münden in Rave. Eine türkische Variante des Krautrock, der in den Siebzigern die deutsche Musik revolutionierte." – Die Zeit
"Alles dreht sich um Murat Ertels elektrisierende Starkstrom-Saz. Auch er selber dreht sich immer wieder über die Bühne, um seinen eigenen Körper und um den seiner flachen, korpuslosen Saz, die er mit gewaltigem Volumen durch die unterschiedlichsten Stimmungen und Effekte jagt: Looper, Chorus, Verzerrer, Wah-Wah, Fender-Verstärker. [..] Man sieht und hört es deutlich: das sind keine falschen Posen, das ist echte Leidenschaft. Und zu einem weiteren wilden Saz-Solo zum Schluss wird Murat Ertel auf einem Flightcase mitten durchs Publikum gerollt. Ekstatisch." - Tagesspiegel
"Baba Zula, das ist Oriental Dub aus Istanbul, doch nicht von der bequemen Sorte. Hört man die Musik zum ersten Mal, dann schießt sie in Kopf und Körper, der sich sofort nach ihren Rhythmen bewegen will. Elektronische Klänge vermischen sich mit türkischen Instrumenten und Traditionen, umspielen Geräusche von Tier und Stadt, doch kaum hat man sich der Harmonie hingegeben, stellt die Musik sich im Ohr quer." – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
http://www.babazula.com/site/
https://www.facebook.com/babazulaofficial
https://www.youtube.com/watch?v=1HykDY-MMk4

Einlass: 19:30 | Beginn: 20:30 |
AK: 22.00 EUR | VVK: 20.80 EUR inkl. Gebühren

(Daniela)

Ich habe es letztes Jahr nicht geschafft zu HASS ins Theater Landungsbrücken zu gehen, aber am 17.02. gehe ich hin. Schnell Karten sichern!

„Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft, die fällt. Während sie fällt, sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder: Bis hierher lief‘s noch ganz gut, bis hierher lief‘s noch ganz gut, bis hierher lief‘s noch ganz gut. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung! “ Eine Kartoffel spielt eine Kartoffel, ein irgendwie arabisch Aussehender einen irgendwie arabisch Aussehenden und ein Schwarzer einen Schwarzen. Die Konstellation ist einfach und naheliegend: Gewalt erzeugt Gewalt. Während einer Polizeikontrolle wird ein „Junge aus dem Viertel“ lebensgefährlich verletzt und fällt ins Koma. Außerdem verliert ein Polizist bei den folgenden Krawallen seine Dienstwaffe. Diese findet nun Vinz. Zusammen mit seinen Kumpels Saïd und Hubert wartet er auf die weiteren Entwicklungen und vor allem auf die folgende Nacht. Die Frage, ob er „La Haine“ angesichts des Massakers auf Charlie Hebdo anders gedreht hätte, beantwortet der Regisseur Mathieu Kassovitz 2015 mit einem schlichten „Ich würde ihn gar nicht drehen“. Warum machen wir das dann und auch noch genau so? Weil man nicht extra bis nach Dessau ins Jahr 2005 reisen muss, wo sich ein abgelehnter aber geduldeter Asylbewerber aus Sierra Leone in einer Ausnüchterungszelle unter polizeilicher Aufsicht und mit Händen und Füssen an eine Pritsche gefesselt im Vollrausch angeblich selbst entzündete und verbrannte, um aktuelle Parallelen zu „Hass“ zu erkennen. Man muss auch noch nicht einmal mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen, dass polizeiliche Ermittler im Zuge der fortgesetzten Hinrichtungen von Kleinunternehmern mit Migrationshintergrund (der sogenannten „Döner-Morde“) mutmaßten, es müsse sich um Täter aus einem fremden Kulturkreis handeln, da das Töten unserem deutschen Normen- und Wertesystem widerspreche, um über latenten und institutionalisierten Rassismus nachzudenken. Man kann auch ganz einfach mal bei der Besetzungslogik in Film und Theater anfangen. Schauspieler mit sichtbaren Migrationshintergrund werden z.B. gerne genommen, wenn es um „ihre“ Themen geht. Als Experten in eigener Sache. Oder als Drogendealer, Ehrenmörder, Terroristen. Und wenn man dann keinen schwarzen Schauspieler findet, der einen Schwarzen spielen kann, dann malt man sich halt schwarze Schminke ins Gesicht oder klebt sich mit Gaffa-Tape ein schwarzes Kreuz auf die Stirn. Hass ist weder Dokudrama, noch Milleustudie. Hass ist eine Komödie. Über Menschen in einer Paralellgesellschaft, die sich schon längst von den Versprechungen einer aufgeklärten, demokratischen, säkularisierten, toleranten, offenen, durchlässigen, gerechten Gesellschaft verabschiedet haben und stattdessen Scheisse bauen, Drogen nehmen, dummes Zeug reden und auch sonst gerne mal das aufgeklärte Bildungsbürgertum die Nase rümpfen lassen. Und dabei doch stets liebenswerter, ehrlicher und direkter sind als alles, was sich sozialen Problemen entweder lediglich als Teil der Kriminalstatistik nähert oder von vornherein dazu tendiert, vorhandene Probleme auf Herkunft und Hautfarbe zu reduzieren."


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