23.12.2016
Inhalt: LETZTE AUSGABE / ZU GEWINNEN / SUCHE BIETE ECKE / GEDRUCKTES / Freitag, 23. Dezember: OF/ Hafenkino / Freitag, 23. Dezember: OF/ Waggon / Samstag 24.12.: Zum Gemalten Haus & Stadtgeläut / Sonntag 25.12.: Konzert / Dienstag 27.12.: Die Lesebühne ihres Vertrauens / Mittwoch 28.12.: SÜDFRÜCHTCHEN / Mittwoch 28.12.: Konzert / Donnerstag 29.12.: FFM/Theater / Jahreswende I: A Tavola / Jahreswende II: Orange Peel / Jahreswende III: Lola Montez / Jahreswende IV: New Backstage / Jahreswechsel V: Tanzhaus West / Jahreswende / Freitag, 6.Januar: FFM/Theater / VORSCHAU: Music Discovery Project / Freitag, 17.02.: Theater / Und für Ingrid und die anderen Sammler / Impressum

LETZTE AUSGABE

So, ihr Lieben, das sind die letzten Ausgehtipps für dieses Jahr.

Es war in vielerlei Hinsicht ein verdammt wildes und anstrengendes Jahr und ich bin froh, dass wenigstens die Eintracht auf Platz 4 ist.. wenn es sonst schon nix groß zu feiern gibt.

Ich wünsche Euch ein friedliches Weihnachtsfest oder einfach nur ein paar schöne freie Tage. 

Solltet ihr an Silvester eine Privatparty machen, freue ich mich auf eine Einladung. Hauptsache ich muss nirgendwo böllern...

Kommt gut rüber in ein weiteres wildes Jahr!

Liebe Grüße

Daniela mit Petra & Andrea

P.S. Die nächsten Ausgehtipps kommen am 06.01.2017.

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

ZU GEWINNEN

Wenn ihr Tickets gewinnen wollt, dann überlegt bitte genau, ob ihr an dem Tag auch wirklich könnt, denn das beantworten all dieser Emails macht echt viel Arbeit und in letzter Zeit haben doch immer wieder Gewinner*innen geschrieben: Oh toll, dass ich gewonnen habe, aber ich kann ja gar nicht.

Für die folgenden Tickets bitte Antworten, mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

3 x 2 Gästelistenplätze für Nuwanda vs The Rock n Roll Revolution Club am Mittwoch, den 18.12. im Zoom. Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Silvester?

5 x 2 Gästelistenplätze für die Silvesterpaty im Orange Peel. Gewinnfrage: Wo bin ich am Sonntagabend auf jeden Fall?

1 x 2 Karten für das Music Discovery Projekt am 27.01. in der Jahrhunderthalle. Gewinnfrage: In welcher New Wave Band spielte Moritz von Oswald in den 80ern?

SUCHE BIETE ECKE

Für ein Firmenevent in Berlin suche ich ein paar Leute. Vielleicht kennt ja jemand von Euch jemanden in Berlin... Ich suche einen Anbieter, der einen Pralinenworkshop für 160 Leute umsetzen kann und ich suche eine Art Verpackungskünstler*in. Jemand der gerne mit Papier, Schleifen, etc. bastelt und Parlinenverpackungen schmücken kann. (Also ich sags mal so: jemand der bei Dawanda nen Shop hat oder bei Idee arbeitet.) Wer jemand kennt, der jemanden kennt... Ich freue mich.

GEDRUCKTES

(Petra)

Die ganze Welt ist rot vor Schmerz. Und ein Feuerwerk glitzert in meinen Augen.
Zuvor hatte ich begonnen, einen schmalen Klassiker zu lesen, Stanislaw Lem: „Der futurologische Kongress“. Staunend habe ich mich von Seite zu Seite geblinzelt: Ein hundertsechsstöckiges Hilton mit Konzert-Arena, Schwimmbädern, Go-Kart-Rennstrecke und mehr (erinnert mich an  ein heutiges Kreuzfahrtschiff), alltägliche Bombenanschläge und Extremisten, voyeuristisches Entertainment, Chemisches gegen Aufruhr und für gute Laune sowie dröge Kongresse. Zu Letzterem ein vielleicht gar nicht so absurder Einfall: Jeder Redner hat vier Minuten Zeit, um seine Thesen darzulegen. Was sich bei uns so ähnlich als Pecha Kucha (20 Folien à 20 Sekunden) etabliert hat, wird hier auf die Spitze getrieben: Die Kernstücke der Referate werden von den Autoren vorab geliefert und durchnummeriert. Auf dem Kongress schleudert man sich dann nur noch ein zeitsparendes Stakkato an Ziffern entgegen. Liest sich alles wie ein bitter-zynischer Gegenwartsroman. Düster, ein wenig märchenhaft und keinesfalls naiv fortschrittsgläubig (eine Furcht, die mich kurz zögern ließ, bevor ich mich für den Science Fiction entschieden habe). Lem war – oder ist noch? – „Kult“, so heißt es, ist aber mit seinem Werk bislang an mir vorbeigegangen. Seine sprachschöpfungsfreudige Phantasie gefällt mir nach den ersten Seiten schon mal gut. Ich blättere zurück nach vorne: Die Erstauflage ist 1972 erschienen. Der 1921 geborene polnische Philosoph, Essayist und Science-Fiction-Autor hat in seinen Büchern viele Entwicklungen wie die Gen- und Nanotechnik, den bargeldlosen Zahlungsverkehr und den Biochip schon früh vorweggenommen. Er schickt hier in einem der sogenannten Sterntagebücher seinen Helden Ijon Tichy zum Futurologenkongress auf den Planeten Costricana. Dort kommt es zum Aufstand und Tichy lässt sich einfrieren, um in der scheinbar perfekten Welt von 2039 aufzuwachen. Traumhaft – oder eine Horrorvorstellung? Auf jeden Fall ebenfalls verdammt gegenwärtig, finde ich. Und übers Wetter wird in der neuen Welt abgestimmt: super, damit bin ich sehr einverstanden. Bestimmt mag ich noch einmal aufbrechen in die Zukunftswelt von Lem. Irgendwann.

Freitag, 23. Dezember: OF/ Hafenkino

(Andrea)

Ein letzter Kinoabend in diesem Jahr, dann verabschiedet sich auch der Hafen2 in die Winterferien, am 8. Januar sind Andrea&Alex wieder zurück, dann nimmt das Programm mit Kino und schönen Sonntagskonzerten wieder Fahrt auf. Heute läuft Woody Allens Cafè Society: "Bobby entflieht der Bronx, in der er in prekären Ganovenkreisen aufgewachsen war, in die Glitzerwelt Hollywoods und verliebt sich dort in seine Sekretärin Vonnie. Die aber liebt einen anderen und bald holt Bobby seine New Yorker Gangster-Vergangenheit ein... und damit schließt sich der Hafenkino-Vorhang für dieses Jahr. 19.30 Uhr Einlass, Filmbeginn 20.00 Uhr.

Freitag, 23. Dezember: OF/ Waggon

(Andrea)

Letzter Abend auch im Waggon mit DJ-All-Star-Party: Dazu haben Georg & Thorsten alle DJs des Jahres eingeladen, die den mörderischen Kampf um enges Pult und engen Timetable wagen… Dazu gibt es auch wieder die große WAGGON-TOMBOLA – und natürlich die gefürchtete Feuerzangenbowle zum großen Jahresfinale! (Familienweihnachten ohne Restalkohol zum wieder auffrischen wär ja auch langweilig…). Ab 21 Uhr im Waggon am Kulturgleis

Samstag 24.12.: Zum Gemalten Haus & Stadtgeläut

(Daniela)

Ich bin ein Traditionsmensch und so gehe ich auch in diesem Jahr zum Familiengottesdienst in die Wartburggemeinde, zumal das Krippenspiel von Pfarrer Diemer wirklich immer sensationell ist.

Letztes Jahr war ich jedoch kinderlos und da habe ich zwei Frankfurter Traditionen kennengelernt, die ich noch nicht kannte und weil ja soviele Neufrankfurter die Ausgehtipps lesen hier für Euch:

Man geht zum Frühschobben ins Gemalte Haus nach Sachsenhausen. Das ist super voll da, aber auch sehr sehr nett. Und mit zwei drei Schobben übersteht man alles was danach kommt auch viel viel besser...

Und um 17:00 Uhr geht man dann zum großen Stadtgeläut auf den Römerberg. Wichtig ist: man bringt sich was zu Trinken mit und gerne auch Wunderkerzen. Das Glockengeläut geht 30 Minuten und ist wirklich toll!

"Die Konzeption des Großen Stadtgeläutes geht auf das Jahr 1954 zurück. Zwar ist das Läuten aller Glocken bereits 1347 belegt. Jedoch verbirgt sich hinter dem Begriff „Großes Stadtgeläute“ eine Abstimmung der klanglichen Disposition aller einbezogenen Kirchen. Jede der beteiligten Kirchen hat ein eigenständiges Geläute, das sich in das Gesamtgeläute harmonisch einfügt."

Sonntag 25.12.: Konzert

(Daniela)

Ich bin genau 23 Jahre lang jedes Jahr (bis auf einmal) auf das Weihnachtskonzert der Schwindler gegangen. Seit 2 Jahren gehe ich da nicht mehr hin sondern ich gehe zu GASTONE & FRIENDS ins Zoom.

Die letzten beiden Konzerte waren der Hammer! Ein absolutes Highlight zum Jahresende. Da stehen für schlappe 13,- € bis zu 15 Profimusiker auf der Bühne und geben alles!

https://www.facebook.com/events/1720970148187779

Dienstag 27.12.: Die Lesebühne ihres Vertrauens

(Daniela)

Ach ich wollte schon immer zur Lesebühne und heute sind sie sogar bei mir um die Ecke zu Gast: in der Käs... Ich überlege. Vielleicht schaffe ich es ja wirklich hinzugehen.

"Wie war das Jahr? Warum folgen überhaupt alle Jahre so streng chronologisch aufeinander (2015, 16, 17)? Ist das im Zeitalter des asymmetrischen Erzählens nicht ein überholtes Konzept? Haben Prince, David Bowie und Achim Menzel im Himmel zusammen eine neue Band formiert?
All diese Fragen haben eines gemein: die Lesebühne wird sie an diesem Abend nicht beantworten. Aber sich drüber lustig machen, ja? Das geht!
@Tilman Birr, Elis und Severin Groebner sind die Lesebühne Ihres Vertrauens. Sie lesen Texte aus ihrem jeweiligen Privatkopf, spielen Lieder und trinken Bier dazu. Zusammen, einzeln, aber immer mit Freude. Das Jahr über sind sie im Sachsenhäuser Elfer beheimatet, aber heute geht’s für einen besonderen Termin in die KÄS: die besten Nummern des letzten Jahres, Trialoge und Welthits auf Hessisch erwarten neue und Stammzuschauer. Ein Digest dieses Jahres, zu dem man am besten einen Digestif nimmt."

20:00 Uhr, Die Käs, Waldschmidtstraße 19

Mittwoch 28.12.: SÜDFRÜCHTCHEN

(Daniela)

Ich hab schon was anderes vor, sonst wäre ich heute Abend ins Logenhaus gegangen, denn das sind die wunderbaren Südfrüchtchen zu Gast:

"Musica italiana mit Elena & Signore Kaiser Elle Italienischen Salat richten die „Südfrüchtchen" Elena von Goyagoya & Signore Kaiser Elle im Logenhaus Nachtsalon an. Auf ihren (Platten-) Tellern servieren die beiden italienische Musik aus der Zeit, als man hierzulande vom Lago Maggiore träumte.

https://www.facebook.com/SudfruchtchenMusicaItaliana

Ab 20 Uhr, Finkenhofstraße 17

Mittwoch 28.12.: Konzert

(Daniela)

Rock'N'Roll Fans kommen bestimmt heute Abend im Zoom auf ihre Kosten. Ich hab leider keinen Text zu dem Konzert gefunden. Man sagt jedoch "Es wird ein Rock n Roll Fest vom Feinsten."

Nuwanda (nuwanda-rockandroll.com) und der Rock'n' Roll Revolution Club (rocknrollrevolutionclub.de) treten an.

Um 20:00 Uhr geht's los.


Donnerstag 29.12.: FFM/Theater

(Andrea)

Wir waren im English-Theater und haben uns "Cinderella" angeschaut und weil es so ziemlich eine der besten Aufführungen war, die ich bisher zu diesem Thema gesehen habe, möchte ich Euch einen Besuch sehr ans Herz legen. Die Adaption des Stoffes macht einfach Spaß: "Die arme Cindy lebt mit ihrer bösen Stiefmutter und ihren bösen Stiefschwestern in Frankfurt. Während sie „shoppen“ und feiern gehen, führt Cindy den Haushalt. Zum Glück lenken eine gute Fee und eine zufällige Begegnung im Wald Cinderella zu ihrem wahren Schicksal. Mit Live-Musik und Publikumsinteraktion ist diese Show ein Vergnügen für Junge und Junggebliebene." www.english-theatre.de/cinderella/Thursday, 29th December at 12.00 pm Friday, 30th December at 12.00 pm Saturday, 31th December at 12.00 pm

Jahreswende I: A Tavola

(Daniela)

Ich gestehe: ich gehe nicht gerne an Silvester auf öffentliche Partys und Partyhopping mag ich auch nicht. Liegt vor allem daran, dass ich totalen Schiss vor den Böllern habe. Also entweder ihr ladet mich zu Euch nach Hause ein, ich bleibe zu Hause oder ich gehe ins A TAVOLA nach Sachsenhausen, denn da sind die Südfrüchtchen seit Jahren an Silvester zu Gast.

"Entspannt und stilvoll ins neue Jahr feiern mit dem Team vom A TAVOLA! und den "Südfrüchtchen"! Elena von Goyagoya & Signore Kaiser Elle legen italienische Popmusik der 50er bis 70er Jahre auf.

Kein Klamottenzwang, keine 'Gästeliste', kein Eintrittsgeld. Einfach kommen und zwanglos feiern… Wer auf sicheren Einlass baut, kauft im Vorverkauf bei uns im A Tavola! für 5 EURO eine Flanierkarte - da ist das erste Glas Champanger dann auch schon bezahlt ;-) An Silvester öffnen wir wie gewohnt um 12 Uhr. Reservierungen und Speisen wie immer ;-) Ab ca. 22 Uhr schliesst die Küche und wir eröffnen die Tanzfläche! Wir freuen uns auf Euch!"

A Tavola Diesterwegstraße 4,

Jahreswende II: Orange Peel

(Daniela)

Wenn ihr jedoch Lust auf ne richtige Party mit sehr guter Musik habt, dann solltet ihr ins Orange Peel gehen.

Um 23:00 Uhr gehts los. In der Kaiserstraße 39

 

 

Jahreswende III: Lola Montez

(Daniela)

In den letzten Jahren sollen ja auch die Partys im Kunstverein Familie Montez immer toll gewesen sein. Dieses Jahr legen Groovintella & Frank Rox
(groove/soul/funk) auf.

Ab 23:00 Uhr, Honselbrücke

Jahreswende IV: New Backstage

(Daniela)

Ganz wild wird es bestimmt im NEW BACKSTAGE.

Zombies, Ghouls und Monster überall - 2016 hat uns mit einer Menge schauriger Figuren beglückt. Wir trotzen dem Zeitgeist und feiern mit euch mit völlig unangebrachtem Optimismus ins Jahr 2017. Unsere DJs Awful Angi, Creepy Charly und Deadly Dieter spielen monstermäßig gute Sounds, - dazu gibt's ein schaurig-schönes Monster-Quiz und es dürfen Tanzbeine und andere Gliedmaßen geschwungen werden. Ein super 2017 wünscht die New Backstage-Crew.

Ab 22:00 Uh, Rothschildallee 36

Jahreswechsel V: Tanzhaus West

(Petra)

In diesem Jahr gibt es mehr als genug Gründe, NICHT zu feiern. Doch wenn die Welt manchmal schrecklich und das Leben bitter ist, schreit es in mir: Gerade jetzt – versäume es nicht, jeden Tag zu einem glücklichen machen zu wollen! So zieht es mich ins Tanzhaus West zum eher kurzen und heftigen Tanzen ins neue Jahr hinein, das für mich angeblich grandios werden soll. Für alle mit viel Feierausdauer: Die Ansage im Tanzhaus lautet „25 Stunden Silvester“! Und das dürfte bei dem fetten Lineup auf verschiedenen Floors nicht schwerfallen (sofern die Kondition mitspielt). Ein Feuerwerk aus Beats und Bässen und gepflegter Exzess werden versprochen – Hallo 2017! Seid glücklich.

25 Stunden Silvester / Bebetta / Martin Landsky / Carlo Ruetz Tanzhaus West (Gutleutstr. 294) ab 22 Uhr Eintritt: Vorverkauf 17,50 Euro (zzgl. Gebühren), Abendkasse 25 Euro, Tickets unter: https://tanzhauswest.ticket.io/nt2r7w4q/h2rgk4/ 

Jahreswende

(Andrea)

Egal wie auch immer Ihr Weihnachtsfeiertage und die Silversternacht verbringt, habt auf jeden Fall eine schöne Zeit mit Euren Lieben! Uns allen, so pathetisch das jetzt auch klingen mag, Frieden. Bleibt gesund´, wir sehen uns 2017 in Offenbach! 

Freitag, 6.Januar: FFM/Theater

(Andrea)

Vielleicht schaffe ich es im neuen Jahr noch zu Ulay in die Schirn und endlich mal zu Antjes neuestem Scoop. Antje Kania vom gleichnamigen Figurentheater hat sich mit einigen anderen Walter Moers angenommen. Genauer "Ensel & Gretel", einem Märchen aus Zamonien für Erwachsene." Endlich Ferien. Und wie immer geht es zu den Buntbären nach Bauminnen, ein idyllisches Ferienparadies - wenn man die vorgeschriebenen Wanderwege nicht verlässt. Aber um eine geeignete Eiche zu finden, die es wert ist, erstbeklettert zu werden, muss man eben rein in den Wald. Und so nimmt das zamonische Märchen seinen unheilvollen Lauf... Wir haben es gewagt, feinste zamonische Hochliteratur - verfasst von Hildegunst von Mythenmetz und übersetzt von Walter Moers - in ein Figurentheater umzuwandeln. Und lieber Hildegunst, deine Abschweifungen haben wir auch nicht vergessen... © beim Albrecht Knaus Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH, 2015.Erstmals erschienen im Eichborn Verlag, Frankfurt, 2000.Bearbeitet von: Maren Luedecke und Antje Kania für eine Coproduktion zwischen: Kellertheater Frankfurt / Figurentheater KANIA / PUPPUP Figurentheater. Am 6., 7. und 13. Januar im Kellertheater. 

VORSCHAU: Music Discovery Project

(Daniela)
Das hr Sinfonieorchester veranstaltet am 27.+28.01. ein spannendes Musikprojekt in der Jahrhunderthalle: Music Discovery Project 2017: „UrSprung: Pianist Francesco Tristano und Elektromusiker Moritz von Oswald zu Gast beim hr-Sinfonieorchester
 
„Musik ist Musik, ungeachtet ihres Stils“, sagt der luxemburgische Pianist, Komponist und Produzent Francesco Tristano. Der diesjährige Special Guest beim Music Discovery Project verbindet zusammen mit dem hr-Sinfonieorchester unter dem Titel „UrSprung“ Elektronik und Barock, Dance und Avantgarde. Kreative Unterstützung bekommt er von Moritz von Oswald, dem Berliner Elektromusiker und Technoproduzenten der ersten Stunde. Die Konzerte am Freitag, 27., und Samstag, 28. Januar, in der Frankfurter Jahrhunderthalle werden von YOU FM, dem Radio für junge Erwachsene, präsentiert.

Der als klassischer Percussionist ausgebildete Moritz von Oswald hat einen unverrückbaren Platz in der jungen Geschichte der elektronischen Musik in Deutschland. Das frühere Mitglied der 80er-Jahre-New-Wave-Band „Palais Schaumburg“ spielte später eine zentrale Rolle in der Berliner Technoszene. Seit der Jahrtausendwende beschäftigt er sich aber verstärkt mit improvisationsbasierten Projekten: Eine wegweisende Veröffentlichung war die Zusammenarbeit mit Carl Craig, bei der sie Werke von Maurice Ravel bis Modest Mussorgsky neu bearbeitet haben, sowie eine von der Kritik hochgelobte Platte mit dem norwegischen Jazztrompeter Nils Petter Molvaer.
 
Beim Music Discovery Project des hr-Sinfonieorchesters mit Tristano und von Oswald bilden Werke von Bach, Ravel, Arthur Honegger und anderen die Ausgangspunkte für überraschende Ausflüge und Transformationen in die Welten des Barock, der Klassischen Moderne, des Jazz und des Techno. Manche der Musiken tragen dabei Aspekte eines Remixes bereits in sich, in dem sie auf fremde Sujets zurückgreifen oder selbst Grenzen überschreiten.
 
Datum: Freitag, 27., und Samstag, 28. Januar 2017, jeweils 20 Uhr
Ort: Jahrhunderthalle, Pfaffenwiese 301, 65929 Frankfurt-Höchst
Karten: 18/26/36 Euro (Erwachsene), 11/16/26 Euro (Schüler, Studenten und Auszubildende) unter www.hr-ticketcenter.de

Foto: Aymeric Giraudel

Freitag, 17.02.: Theater

(Daniela)

Ich habe es letzte Woche nicht geschafft zu HASS ins Theater Landungsbrücken zu gehen, aber Linus hat mir heute gesagt, dass sie das Stück am 17.02. nochmal zeigen...

„Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft, die fällt. Während sie fällt, sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder: Bis hierher lief‘s noch ganz gut, bis hierher lief‘s noch ganz gut, bis hierher lief‘s noch ganz gut. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung! “ Eine Kartoffel spielt eine Kartoffel, ein irgendwie arabisch Aussehender einen irgendwie arabisch Aussehenden und ein Schwarzer einen Schwarzen. Die Konstellation ist einfach und naheliegend: Gewalt erzeugt Gewalt. Während einer Polizeikontrolle wird ein „Junge aus dem Viertel“ lebensgefährlich verletzt und fällt ins Koma. Außerdem verliert ein Polizist bei den folgenden Krawallen seine Dienstwaffe. Diese findet nun Vinz. Zusammen mit seinen Kumpels Saïd und Hubert wartet er auf die weiteren Entwicklungen und vor allem auf die folgende Nacht. Die Frage, ob er „La Haine“ angesichts des Massakers auf Charlie Hebdo anders gedreht hätte, beantwortet der Regisseur Mathieu Kassovitz 2015 mit einem schlichten „Ich würde ihn gar nicht drehen“. Warum machen wir das dann und auch noch genau so? Weil man nicht extra bis nach Dessau ins Jahr 2005 reisen muss, wo sich ein abgelehnter aber geduldeter Asylbewerber aus Sierra Leone in einer Ausnüchterungszelle unter polizeilicher Aufsicht und mit Händen und Füssen an eine Pritsche gefesselt im Vollrausch angeblich selbst entzündete und verbrannte, um aktuelle Parallelen zu „Hass“ zu erkennen. Man muss auch noch nicht einmal mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen, dass polizeiliche Ermittler im Zuge der fortgesetzten Hinrichtungen von Kleinunternehmern mit Migrationshintergrund (der sogenannten „Döner-Morde“) mutmaßten, es müsse sich um Täter aus einem fremden Kulturkreis handeln, da das Töten unserem deutschen Normen- und Wertesystem widerspreche, um über latenten und institutionalisierten Rassismus nachzudenken. Man kann auch ganz einfach mal bei der Besetzungslogik in Film und Theater anfangen. Schauspieler mit sichtbaren Migrationshintergrund werden z.B. gerne genommen, wenn es um „ihre“ Themen geht. Als Experten in eigener Sache. Oder als Drogendealer, Ehrenmörder, Terroristen. Und wenn man dann keinen schwarzen Schauspieler findet, der einen Schwarzen spielen kann, dann malt man sich halt schwarze Schminke ins Gesicht oder klebt sich mit Gaffa-Tape ein schwarzes Kreuz auf die Stirn. Hass ist weder Dokudrama, noch Milleustudie. Hass ist eine Komödie. Über Menschen in einer Paralellgesellschaft, die sich schon längst von den Versprechungen einer aufgeklärten, demokratischen, säkularisierten, toleranten, offenen, durchlässigen, gerechten Gesellschaft verabschiedet haben und stattdessen Scheisse bauen, Drogen nehmen, dummes Zeug reden und auch sonst gerne mal das aufgeklärte Bildungsbürgertum die Nase rümpfen lassen. Und dabei doch stets liebenswerter, ehrlicher und direkter sind als alles, was sich sozialen Problemen entweder lediglich als Teil der Kriminalstatistik nähert oder von vornherein dazu tendiert, vorhandene Probleme auf Herkunft und Hautfarbe zu reduzieren."

UND FÜR INGRID UND DIE ANDEREN SAMMLER:


Für alle, die gerne nach Schnäppchen und Raritäten suchen: Eine Übersicht über die Flohmärkte in Hessen bis Sonntag.

Aßlar
8. Januar
- Flohmarkt am Einkaufsmarkt, Walberggraben 4, von 8 bis 15 Uhr

Burghaun
8. Januar
- Floh- & Trödelmarkt in und um das alte Schulgebäude Langenschwarz, von 8 bis 17 Uhr

Darmstadt
7. Januar
- Floh-, Trödelmarkt auf dem Parkplatz in der Pallaswiesenstraße, von 8 bis 14 Uhr

Weitere Informationen

Flohmarkttermine auf hessenschau.de

Ende der weiteren Informationen

Dreieich
8. Januar
- Flohbmarkt am Verbrauchergroßmarkt in der Robert-Bosch-Straße, Sprendlingen, von 10 bis 16 Uhr
8. Januar - Trödelmarkt im Bürgerhaus Sprendlingen, von 9.30 bis 15.30 Uhr

Eschborn
8. Januar
- Floh- & Trödelmarkt am Einkaufsmarkt in der Ginnheimer Straße 18, von 10 bis 16 Uhr

Frankfurt
5./7.
Januar - Floh-, Trödel- und Krammarkt auf Parkplatz B an der Jahrhunderthalle, jeweils von 8 bis 14 Uhr
7. Januar - Flohmarkt in der Lindleystraße, von 9 bis 14 Uhr

Gießen
8. Januar
- Antik-/Trödel- & Flohmarkt in den Hessenhallen, von 8 bis 15 Uhr

Griesheim (bei Darmstadt)
8. Januar
- Floh- & Trödelmarkt am Großhandelsmarkt in der Zusestraße 2, von 10 bis 16 Uhr

Hanau
8. Januar
- Floh- & Trödelmarkt am Möbelhaus in der Oderstraße, Hanau-Nord, von 10 bis 16 Uhr

Lampertheim
3./7. Januar
- Flohmarkt am Einkaufsmarkt, Auf der Laubwiese, jeweils von 8 bis 16 Uhr

Mühlheim
4.
Januar - Flohmarkt an der Willy-Brandt-Halle, von 5 bis 12 Uhr

Neckarsteinach
6. bis 8. Januar
- Antik- & Vintagemarkt in der Vierburgenhalle, jeweils von 11 bis 17 Uhr

Nidderau
8. Januar
- Flohmarkt in der Willi-Salzmann-Halle, Windecken, von 10 bis 16 Uhr

Offenbach
7. Januar
- Flohmarkt am Mainufer, von 8 bis 14 Uhr
8. Januar - Floh- & Trödelmarkt am Einkaufsmarkt in der Sprendlinger Landstraße 140, von 10 bis 16 Uhr

Petersberg
8. Januar
- Flohmarkt am Großmarkt in der Billerer Straße 2, von 8 bis 17 Uhr

Wetzlar
7. Januar
- Flohmarkt am Solarpark in der Wilhelm-Loh-Straße, von 8 bis 14 Uhr

Wiesbaden
8. Januar
- Flohmarkt am Möbelmarkt in der Äppelallee, von 8 bis 16 Uhr

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