Nr. 45 / 09.12.2016
Inhalt: Kopf frei bekommen / ZU GEWINNEN / GEDRUCKTES / Freitag 09.12.: SGE / Freitag, 09.12.: Konzert & Party / Freitag-Mittwoch: ZAPPA / Freitag 09.12.: RUANDA / Freitag, 9.12.: FfM/ Postkartenrelease / Freitag, 9.12.: OF/ Weihnachtsfeier / Freitag, 9.12.: Freitag/ Hafenkino / Samstag 10.12.: Eröffnung LUCILLE / Samstag 10.12.: Blueskonzert / Samstag, 10.12.: OF/ Multiversum / Samstag, 10.12.: OF/ Kinder-Weihnachtsmarkt / Samstag, 10.12.: OF/ Begegnungen / Samstag, 10.12.:OF/ Robert / Sonntag 11.12.: Schönster Weinachtsmarkt / Sonntag 11.12.: Oper / Sonntag 11.12.: FFM/Theater / Sonntag, 11.12.:OF/ Fashion Flohmarkt / Sonntag, 11.12.:OF/ Waggon / Sonntag, 11.12.: OF/ Lesung / Montag, 12.12.: Konzert / Dienstag 12.12.: Lesung / Donnerstag 14.12.: Kunst & Praktisches / Donnerstag, 15.12.: FfM/Zoom / VORSCHAU / Impressum

Kopf frei bekommen

Es gibt ja viele Möglichkeiten den Kopf frei zu bekommen. Letzte Woche bin ich wirklich wandern gewesen. Endlich hat mir mal jemand geglaubt, dass ich nicht dauernd ausgehe, sondern mich wirklich über Einladungen freue. Also war ich mit einer super netten Gruppe im Spessart wandern. Es war lausig kalt, aber wunderschön. Dieses Wochenende werde ich es mal langsamer angehen: ich sehe anderen bei der Bewegung zu, denn die Eintracht spielt gegen Hoffenheim, aber wenigstens radel ich ins Stadion. Und am Sonntag „wandere“ ich über den schönsten Weihnachtsmarkt der Region.

Und auch wenn das „hier“ ja Ausgehtipps sind erlaubt mir nochmal zwei Sätze: bei der Mahnwache gegen das Morden in Aleppo waren wir letzte Woche nur 23 Menschen! 23... unfassbar. Und wenn Euch das zu kurzfristig war, dann schaut bitte unten in der Vorschau: am 16.12. ist die nächste Mahnwache, auch wenn man nicht weiß, ob es dann überhaupt noch Leben in Aleppo geben wird... Also raus mit Euch! Oder wie erklärt ihr es später Euren Enkeln, wenn sie Euch fragen: Und warum habt ihr nichts gemacht? Wir sehen uns auf der Straße, in die Clubs könnt ihr abends gehen...

Auf geht's!

Daniela

Zur besseren Lesbarkeit empfehle ich die Ausgehtipps auf meiner Webseite zu lesen.

ZU GEWINNEN

Wenn ihr Tickets gewinnen wollt, dann überlegt bitte genau, ob ihr an dem Tag auch wirklich könnt, denn das beantworten all dieser Emails macht echt viel Arbeit und in letzter Zeit haben doch immer wieder Gewinner*innen geschrieben: Oh toll, dass ich gewonnen habe, aber ich kann ja gar nicht.

Für die folgenden Tickets bitte Antworten, mit Angabe von Vor- und Zuname, an: ausgehtipps@cappelluti.net

2 x 2 Kinotickets für den Film RUANDA am Freitag in der Brotfabrik. Gewinnfrage: welches Konzert gibt es am Montag in der Brotfabrik?

2 x 2 Kinotickets für den Film "Frank Zappa - Eat the question" im Filmforum Höchst (Fr-Do, freie Terminwahl), Gewinnfrage: Was empfiehlt Petra für Dienstagabend?

2 x 2 Konzertkarten für Don Quijote de la Mancha aufgeführt vom Ensemble Modern am Sonntag im Frankfurt LAB. Gewinnfrage: Wie heißt der Komponist?

4 x 1 Gästelistenplätze für das Konzert von Hannah Williams heute Abend im Orange Peel. Gewinnfrage: Wie heißt das neue Café/die Bar, die am Samstagabend im Nordend eröffnet wird?

3 x 2 Konzertkarten für Mick Flennery am Montag in der Brotfabrik. Gewinnfrage: Wer spielt am 18.03.17 in der Brotfabrik?

2 x 2 Tickets für die Veranstaltung vom Literaturhaus im Historischen Museum am Dienstag. Die Gewinnfrage: Wie heißt der Musiker, der am 16.12. bei der Mahnwache singen wird?

Eure Hilfe erwünscht:
Ihr wisst, Wohnungsgesuche finden hier keinen Platz, denn das würde den Rahmen sprengen. Und ich mache nur im Notfall eine Ausnahme. Und den gibt es jetzt: Meine Freundin Anna sucht eine 3-4 Zimmerwohnung und zwar eine behindertengerechte, bzw. Erdgeschosswohnung in Nordend/Bornheim/Ostend. Es geht um den 12 jährigen Abed der schwer an Krebs erkrankt ist (er sitzt wohl leider sehr bald im Rollstuhl) und der gerne mit seiner Familie, die wohl jetzt endlich auch nach Deutschland kommen darf, in einer Wohnung wohnen möchte. Wäre toll, wenn ihr helfen könntet. Kontakt gerne über mich.

Sebastian sucht:
Hallo! Ich bin Sebastian, 31 Jahre alt aus Berlin und suche ab 1. Januar eine nette WG in Frankfurt. Die Anzahl der Bewohner ist nicht so wichtig, ich freue mich auf schöne Gespräche und ein entspanntes Zusammenleben. Mit meinem neuen Vollzeitjob werde ich tagsüber nie zuhause sein. Unter slorch@gmx.de oder der Nummer 01623782500 bin ich immer erreichbar. Ich freue mich auf eure Rückmeldung. Sebastian


FÜR FRISCHEN WIND AM WASSER!
Wir suchen ständig Talente aus allen Bereichen der Gestaltung und des Projektmanagements, zur Erweiterung unseres Netzwerks und der Projektteams.
Deshalb freuen wir uns jederzeit über die Zusendung einer Initiativbewerbung oder eines Portfolios! Im Besonderen suchen wir derzeit:
* Eine/n Projektleiter/in Messen mit langjähriger Erfahrung im Bereich Automobilmessen
* Eine/n Projektleiter/in Markenauftritte
* Eine/n Reinzeichner/in / DTP Mediengestalter/in
* Eine/n Office Manager/in zur organisatorischen Unterstützung
Bewerbung: Copyright Communications, Ben Kunze, Speicherstr. 59, 069 34876650, coco-frankfurt.de

GEDRUCKTES

(Petra)

Eine Novelle über zwei alternde Männer? Werde ich bei meiner Jagd nach der knappen Form vielleicht doch etwas wahllos? Joachim Lottmanns „Hotel Sylvia“ soll ein fulminantes Alternswerk und schönes Stück Hochliteratur eines früheren Pop-Literaten sein –  so begeisterte Zitate auf der Buchrückseite. Die beiden Brüder Wolfgang und Manfred reisen an die Adria, an den Ort, an dem sie als Kinder mit ihren Eltern einige Sommer verbracht haben. Ins Hotel Sylvia. Gerate ins Nachdenken darüber, dass ich selbst –  gefühlt –  meine halbe sommerurlaubende Kindheit und Jugend an der Adria verbracht habe: Tausende von Sandburgen, Tage im Wasser, ein fieser Quallenbiss, der erste Kuss… Doch ich habe keine Geschwister, mit denen ich solche Erinnerungen teilen kann, wenn meine Eltern einmal nicht mehr da sind. Aber Ihr wollt ja, dass ich das Buch lese, entschuldigt. Also: Der Ich-Erzähler Wolfgang ist Autor und ein nur mittelmäßig sympathischer Mensch in den Fünfzigern. Er betrachtet sich und seinen etwas älteren Bruder (ebenso wie fast alles andere) nüchtern und meist ungnädig direkt. Es gibt einiges Ungeklärtes zwischen ihnen, das sie einander fremd sein lässt. Zwischen ihren Zipperlein (die Manfreds sind recht ernst), Verschrobenheiten und anklingender Altersgeilheit (Wolfgang) witzige Anekdoten und ein intrigantes Vorhaben: Der etwas jüngere Wolfgang will seinen kranken Bruder zu einer Liebelei mit Agnes, einem Männertraum à la Anita Eckberg (einer vorgestrigen Filmdiva mit ordentlich Kurven), verführen. Die halb so alte Künstlerin reist mit großem Gepäck an und macht Eindruck. So sind sie zu dritt unterwegs. Und es knistert vielmehr zwischen Agnes und Wolfgang – und war wohl schon immer so, dass es der doch attraktivere Manfred mit den Frauen nicht so drauf hat. Sein Erzählen und Flirten ist lahm und hat keinerlei Leichtigkeit, die es dazu braucht. Der Erzählfluss der Novelle plätschert so nett-amüsant dahin, wäre sicherlich auch ein guter Stoff für einen ZDF-Fernsehfilm. Erst spät dann die novellentaugliche Wende und schließlich Wolfgangs Erkenntnis auf der letzten Seite sowie das kurze Nachwort mit der Pointe, einer traurigen, durch die all das für mich einen Sinn erhält. „Sylvia? Das ist ja mein Name. Worum geht’s denn da? Sollte ich das lesen?“: Neugierig lugt die Fahrscheinkontrolleurin im abendlichen Stadtexpress auf das Cover. „Ach“, sage ich etwas müde. „Wenn Sie etwas Besseres zu tun habe, lassen Sie es eher“. (Wenn es schon die Seniorengeschichte sein soll: Ungleich charmanter und anrührend kommt die Dreiecksgeschichte in Michael Bergmanns „Herr Klee und Herr Feld“, mit aller Schüchternheit und Zartheit der Gefühle und des Sich-Freuens über die Freude der geliebten Person der miteinander konkurrierenden alten Brüder.) 

Freitag 09.12.: SGE

(Daniela)

Die Wanderung in der letzten Woche war so schön, dass ich das Spiel der Eintracht wieder nicht sehen konnte. Aber heute ist es endlich soweit. Nach der tollen Nachricht, dass Kovac noch weitere 2 Jahre in der schönsten Stadt und beim besten Fußballverein bleiben wird, hoffe ich auf ein Sieg gegen Hoffenheim, dass es irgendwo heißen Äppler zu trinken gibt und die Radwege nicht vereist sind.

AUF GEHT'S!

Freitag, 09.12.: Konzert & Party

(Daniela)
Und eigentlich wollte ich ja nach dem Spiel auf das Konzert von Hannah Williams, aber das wird wohl sowohl am Zeitplan, als auch an der Kleidungsfrage scheitern, denn in dem ICH RADEL IM WINTER INS WALDSTADION OUTFIT kann ich schlecht anschließend ins Orange Peel gehen. Mal schauen, denn ich würde das schon sehr gerne hin, denn Hannah Williams muss toll sein! Spätestens zur After Show Party sollten wir es schaffen:

Hannah Williams & The Affirmations „Late Nights & Heartbreak”

Hannah Williams betrat die Soul-Bühne 2012 mit ihrem ersten Album „A Hill of Feathers”. Hannahs Geschichte klingt wie die einer Legende: Ihr Vater war Pastor mit musikalischen Ambitionen, ihre Mutter brachte sie im Alter von sechs Jahren in den Kirchenchor. So wurde aus Hannah ein einzigartiges Talent, das sich von nichts aufhalten ließ. Nach der Veröffentlichung von „A Hill Of Feathers” tourte sie durch ganz Europa und traf dabei auf Legenden wie Sharon Jones & The Dap Kings, Cat Power, Charles Bradley und Craig Charles, die sie allesamt begeisterte. Seitdem hatte Hannah zahlreiche Auftritte in Europa, als Hauptact von Festivals oder in Clubs wie dem Mojo in Hamburg, dem Magnolia in Mailand oder dem Tempo in Madrid. In ihrer Heimat Großbritannien spielte sie ausverkaufte Shows an Orten wie dem Band on the Wall in Manchester, The Colston Hall, Jazz Cafe Camden, 100 Club und dem Pizza Express Jazz. Auch auf Festivals wie dem Shambala, Valley Fest, Wilderness und dem Cambridge Jazz und dem Larmer Tree hat sie gespielt. Jetzt ist der Whirlwind of Soul wieder da, um die Bühnen der Welt musikalisch in Brand zu setzen. Wer „Late Nights & Heartbreak” und Hannahs einzigartigen Mix aus herzzerreißendem Soul und super tanzbaren Grooves hört, wird ebenfalls sofort Feuer und Flamme sein. Aftershow-Party mit den BEATgoesFUNK Dj’s Mortimer Coldheart und Holger Menzel (Funk, Soul, 60s, Beat) https://hannahsoulwilliams.bandcamp.com/album/late-nights-heartbreak

Fr 09.12.16 / Einlass 21:00 / Orange Peel - Kaisers 39 VK: 16,50€ / AK 18,00€

Freitag-Mittwoch: ZAPPA

(Daniela)

Ihr könntet aber auch mal wieder ins Kino gehen. Vielleicht ins Filmforum Höchst? Da läuft noch bis Mittwoch:Frank Zappa – Eat the Question
Als subtile, kunstvolle Montage, konstruiert allein aus historischen Aufnahmen, ist FRANK ZAPPA – EAT THAT QUESTION von Torsten Schütte (USA; 2016) eine energiereiche Feier dieses unverblümten Maestros. Unvergessene Interviews und Auftritte wurden vom Regisseur aus den vergessenen Kellern von Fernsehsendern der ganzen Welt zusammengesucht, um daraus den einzigartigen Dokumentarfilm zu machen. filmforum-höchst.com/frank-zappa.html Fr 9, Mo 12, Di 13, Mi 14, 18.30 Uhr * Do 8, So 11, 20.45 Uhr, immer in OmU Eintritt 7 € (Frankfurt Pass 3,50 €) Filmforum Höchst, Emmerich - Josef - Str. 46a, 65929 Frankfurt Tel. Reservierung: 069 212 - 45664 Anfahrt: S1 und S2, 10 min ab Hbf bis Bhf Höchst, von dort 5 min zu Fuß

Freitag 09.12.: RUANDA

(Daniela)
Oder ihr geht in die Brotfabrik und zwar nicht zum Tanzen oder auf ein Konzert sondern um Euch RUANDA anzuschauen und zu diskutieren.
RUANDA - Zwischen Vergangenheit und Zukunft Filmvorführung und Podiumsgespräch
Eine filmische Spurensuche in dokumentarischer Form: Ein Porträt Ruandas und seiner inneren Zerrissenheit zwischen blühender Gegenwart und schrecklicher Vergangenheit. Die positive Entwicklung Ruandas in den letzten Jahren rückt angesichts des omnipräsenten Themas Genozid oftmals in den Hintergrund: So gibt es beispielsweise schon lange eine Frauenquote, Plastiktüten sind aus Umweltschutzgründen längst verboten. Der Film zeigt positive wie negative Seiten der Gegenwart – betrachtet durch die Augen junger Ruander aus der Künstler- und Kreativszene, die das große Ganze in ihre persönlichen Geschichten einordnen. Im Anschluss: Podiumsgespräch mit dem Macher des Films, Benjamin Ansari, und Dr. Rirhandu Mageza-Barthel (Goethe Universität), die sich in ihrer Forschung intensiv mit Ruanda auseinandersetzt. Der Frankfurter Student Benjamin Ansari drehte den Film 2015 als Abiturient – unterstützt durch das Pfad.finder-Stipendium der Uni Witten Herdecke. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Frankfurter Hochschulgruppe „Studieren Ohne Grenzen“. Der gemeinnützige Verein vergibt Stipendien für Studierende in Regionen, die von Kriegen oder Krisen und deren Folgen betroffen sind. Demnächst wird ein Projekt in Ruanda anlaufen.

19:00Uhr / AK: 5 bis 8 € (Ihr entscheidet) / freie Sitzplatzwahl

Freitag, 9.12.: FfM/ Postkartenrelease

(Andrea)
Vorher muss ich aber nochmal nach Bornheim zur "YES, WE CUM!-Postkartenrelease mit Glühwein". Auch, weil ich To Kühnes Auktion am Ende dann doch verbaselt und es noch nicht in den Buchladen "Land in Sicht" geschafft habe. Shame on me.  18 bis 21 Uhr YES, WE CUM! - shop for personal toys, Bornheimer Landstr. 49. 

Freitag, 9.12.: OF/ Weihnachtsfeier

(Andrea)

TGIF. Was bin ich froh, dass die Woche rum ist. Jetzt könnte ich´s mir endlich im Warmen gemütlich machen. Wenn nur der Konjunktiv nicht wäre. Zuhause bleiben kann ich auch noch, wenn ich alt bin. Also, dicke Mütze über die Ohren gezogen und raus! Erstmal in die afip und bei dem Programm nicht ohne Risiko, dort zu versacken. Es wird geklotzt, nicht gekleckert bei der Weihnachtsfeier: "kleine überraschungen, ein virtuose, glühwein, dj jazzmadass, wahnsinnige märchenerzähler und BUFFET!" Wer Jazzmadazz nicht kennt, ich zitiere ungefragt Georg B. "Klasse. Klasse. Klasse. Ein Segen im Musik-Psychoterror der Innenstadt, dass DJ Jazzmadazz gestern aufgelegt hat!! Wir haben sofort getanzt." Ab 20.30 in der afip am Goetheplatz

Freitag, 9.12.: Freitag/ Hafenkino

(Andrea)

Außerdem läuft heute "Reise mit Vater" im Hafenkino. Liest sich nach einem poetischen Stück aus der Zeit des eisernen Vorhangs: "Während russische Panzer den Prager Frühling beenden, machen sich aus Rumänien die Donauschwaben Mihai und Emil mit ihrem Vater auf den Weg in Richtung Leipzig, wo eine Operation sein Leben retten soll. In der CSSR geraten sie in die Wirren der Besatzung und landen in einem Auffanglager für gestrandete Touristen.... (Die Reise mit Vater. Anca Miruna Lazarescu, Deutschland/ Schweden/ Ungarn/ Rumänien 2016, 111 Min., ab 12 Jahre.) 20 Uhr im Hafenkino. 

Samstag 10.12.: Eröffnung LUCILLE

(Daniela)

Oh, ich freue mich total, denn heute ist die Eröffnung von LUCILLE! Ihr kennt ja bestimmt alle Merhan. Ihm gehörte jahrelang das Moksha und er betreibt auch das Orange Peel. Im Oktober musste er das Moksha zu machen und weil zeitgleich die liebe Kathrin Feller ihren wunderbaren Laden 100 aufgegeben hat, hat Merhan schnell reagiert und eröffnet jetzt heute dort sein LUCILLE. Freundinnen, die auf der Baustellenparty waren, haben gesagt: das LUCILLE könnte unser neues Wohnzimmer werden. Ich bin daher sehr gespannt. Da das Lucille in den gleichen Räumen wie der Memphis Plattenladen ist, kann man davon ausgehen, dass es abgesehen von netten Gästen, schöner Kunst und gutem Wein, auch sehr gute Musik geben wird. Ich komme also kurz zur Eröffnung vorbei.
LUCILLE; Eröffnung ab 18:00, Friedberger Landstraße 100

Samstag 10.12.: Blueskonzert

(Daniela)

Und nach der Eröffnung könnte man dann in den Dreikönigskeller radeln.... Ich mag ja Blues und ich mag Signore Kaiser L.. aber ich hab schon was anderes vor:
On stage: Andi Stenger & Friends (Blues / Boogie / R&B)
Turntables: Thommy "Referend" Rinke & Kaiser L Hosted by Blues Niko "Andi Stenger & Friends": Der Blues war zu keiner Zeit nur Hintergrundmusik. Blues spricht den Zuhörer direkt an, denn er ist kraftvoll und wild, traurig und sanft zugleich. Andi Stengers musikalische Wiedergeburt führte ihn genau zu dem inspirierten Bluesklavier, dem er zeitlebens frönte. Und wenn er heute den Blues singt und spielt, strotzt das geradezu vor Authentizität. Es ist eine tiefe Verbeugung vor den Altmeistern des Genres und zugleich Huldigung. Thomas Merchel hat die Bluesgitarre für sich entdeckt und bereichert mit seinen subtilen Reinterpretationen jeden Bluesklassiker. JB Lloyd spielt schon fast sein ganzes Leben lang Mundharmonika, während er in der Zwischenzeit weltweite Erfahrung sammeln konnte. Sein Gesangsstil passt zu dem seiner Bluesharp: dreckig, präzise und authentisch. Das Publikum kann sich vom ersten Ton an nicht mehr entziehen - „Blues with a feeling"!

Doors: 21h Show: 22 h, Färbersstraße 71

Samstag, 10.12.: OF/ Multiversum

(Andrea)

Der Flohmarkt im Multiversum neulich war der Hammer! Nette Menschen, leckere Snacks und großartige Sachen. Ich war mit Katja dort und wir sind vollgepackt wieder vom Hof gegangen. Heute geht´s dort um 10 Uhr mit einem Bücherflohmarkt los, die Einnahmen kommen einer Familie zugute, die sich gegen die Zwangsräumung gewehrt hat. Es gibt verlagsneue Bücher, leckere Speisen, sowie warme und kalte Getränke! Übergangslos schließt um 12 Uhr der 8. MULTIVERSUM-HAUSFLOHMARKT an. zum ersten Mal an einem Samstag gemeinsam mit L OS - Offenbach Solidarisch und einem Soli-Bücher-Basar (FB-Veranstaltung: Bücherbasar) im Salon.// SELBST VERKAUFEN?Wenn ihr selbst einen Stand machen wollt, dann könnt ihr euch absofort über "flohmarkt.multiversum@gma<wbr></wbr>il.com" anmelden. 

Samstag, 10.12.: OF/ Kinder-Weihnachtsmarkt

(Andrea)

Heute und morgen jeweils von 16 bzw. 14 bis 20 Uhr findet der Offenbacher Kinder- Weihnachtsmarkt des Teams der Frankfurter Tafel - Gruppe Offenbach - auf dem Mathildenplatz statt. "Dieser in Deutschland einzigartige Weihnachtsmarkt beschenkt die Kinder Offenbachs mit vielen Aktivitäten, wie Kinderchor, Kinder können basteln, Kinder bekommen vorgelesen, Kinder bekommen Getränke und natürlich Pommes, Würstchen und vieles mehr. Tolle Musiker bieten ein reichhaltiges Programm und kulinarisch gibt es auch leckeres. Eine Tombola rundet die Veranstaltung ab, also reingreifen in den Los Topf – es hilft der TAFEL mit jedem Euro."

Samstag, 10.12.: OF/ Begegnungen

(Andrea) Am Donnerstag feierte das "Kino zu Flucht" im Hafen 2 ersten Geburtstag. Seit einem Jahr laufen dort Filme im Original aus der Herkunftsländern der zahlreichen Flüchtlinge mit deutschen Untertiteln, es gibt Tee für Flüchtlinge und manchmal auch eine Kinderbetreuung. Heute gibt es von 14 bis 19 Uhr ein Fest mit afghanischen Leckereien, Musik und Menschen, nicht nur vom Hindukusch. Danach läuft "Soy Nero." im Hafenkino: "Regisseur Rafi Pitts, der noch 2010 seinen unvergesslichen, regime-kritischen Film Zeit des Zorns im Iran realisierte, hat dort mittlerweile Berufsverbot. Der Spielfilm beruht auf der wahren Geschichte des Daniel Torres, der dem Versprechen der US-Regierung folgte, dass alle illegal eingereisten Mexikaner, die in der US Army in den Krieg ziehen, danach mit einer Green Card belohnt würden. Analog zur realen Vorlage gerät im Film der junge Nero im Irak in über den Wahnsinn des Krieges hinaus gehende Schwierigkeiten.Die Ankündigung Trumps, als eine der ersten Amtshandlungen bis zu drei Millionen "Illegale" abzuschieben (und sich um "den Rest" zu kümmern, wenn die Mauer fertiggestellt ist), macht den Film auf traurige Weise umso aktueller." Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20.00 Uhr, Eintritt 7 Eur

Samstag, 10.12.:OF/ Robert

(Andrea)
Pause und um 22 Uhr ins Robert Johnson zur Theoriestunde, heute mit Tim Lawrence, der über "Life and Death on the New York Dance Floor" plaudert. Wem das jetzt zu despektierlich klingt, bitte: "As the 1970s gave way to the 80s, NEW YORK'S PARTY SCENE entered a ferociously inventive period characterized by its creativity, intensity, and hybridity. LIFE AND DEATH ON THE NEW YORK DANCE FLOOR chronicles this tumultuous time, charting the sonic and social eruptions that took place in the city’s subterranean party venues as well as the way they cultivated breakthrough movements in art, performance, video, and film. Interviewing DJs, party hosts, producers, musicians, artists, and dancers, TIM LAWRENCE illustrates how the relatively discrete post-disco, post-punk, and hip hop scenes became marked by their level of plurality, interaction, and convergence. He also explains how the shifting urban landscape of New York supported the cultural renaissance before gentrification, Reaganomics, corporate intrusion, and the spread of AIDS brought this gritty and protean time and place in American culture to a troubled denouement.TIM LAWRENCE is Professor of Cultural Studies at the University of East London and the author of Love Saves the Day: A History of American Dance Music Culture, 1970–1979 and Hold On to Your Dreams: Arthur Russell and the Downtown Music Scene, 1973–1992, both also published by Duke University Press. The lecture is presented by Telekom Electronic Beats. Host: SVEN VON THÜLEN

Sonntag 11.12.: Schönster Weinachtsmarkt

(Daniela)

Ich liebe den Weihnachtsmarkt in Kronberg (Samstag & Sonntag) und fahre jedes Jahr hin! Warum? Hier gibt es (Veganer bitte weghören) die allerbeste Salsiccia! Wo? Na am Stand meiner Eltern (wenn man in den Recepturhof rein kommt, gleich links) Also nicht, dass meine Eltern da Bratwürste verkaufen, aber ihr Freundschaftsverein macht das. Da kommen jedes Jahr aus Porto Recanati (das ist in den Marken) eine Busladung Italiener und die bringen die allerbesten Bratwürste & Salami mit und der Glühwein ist auch verdammt lecker und die Waffeln am Stand der Walldorfschule auch und wenn es zu kalt ist geht man in die Jurte der Pfadfinder und zum Abschluss kaufe ich noch selbstgemachte Marmelade am Stand der Uniklinik Frankfurt... ach ich freue mich du diesmal vergesse ich auch nicht mir meinen Glühweinbecher umzuhängen, denn das macht man da so.

Sonntag 11.12.: Oper

(Daniela)Am Abend würde ich ja zu gerne die Oper von Hans Zender: Don Quijote de la Mancha hören/sehen, aber wenn ich schon wieder aus dem Haus gehe werden die Socken nicht mehr rechtzeitig fertig. Vielleicht habt ihr ja schon alles erledigt, dann geht doch zu: „Don Quijote de la Mancha“. Nach dem gleichnamigen Roman von Miguel de Cervantes widmet sich Hans Zender einem tragischen und zugleich komischen Stoff: Der Landadlige Don Quijote mit einer großen Vorliebe für Ritterromane ist so tief in die Welt aus Drachen- und Riesentötern, bösen Zauberern und schönen Burgfräulein eingetaucht, dass er loszieht, um seine aus Büchern gewonnenen Ideale vom richtigen Leben zu verwirklichen. Was ist Wirklichkeit, was ist Fantasie? Das ist die zentrale Frage, die zum Streit zwischen Knecht und Herrn führt. Die Wahrnehmungen von Sancho Pansa und dem Ritter von der traurigen Gestalt sind unterschiedlicher Art, was zu einer humorvoll geratenen Auseinandersetzung führt. Dabei bilden die im Untertitel benannten „19 theatralischen Abenteuer“, Szenen in variierender Besetzung und freier Reihenfolge aufführbar, ein Mosaik aus verschiedenen Blickwinkeln auf die Handlung. Wie die beiden weiteren Opern Hans Zenders „Stephen Climax“ und „Chief Joseph“ zeichnet sich auch „Don Quijote de la Mancha“ durch komplexe Verschränkungen von Räumen, Zeiten und theatralischen Aktionen aus, was sie zu einem strukturell außergewöhnlichen Musiktheaterstück macht: Die einzelnen Elemente – Sprache, Musik, Gesang, Aktion und Instrumentalspiel – werden voneinander isoliert, um in jedem einzelnen Abenteuer des Ritters neu miteinander verbunden zu werden. In dieser Struktur spiegelt sich auch die zerspaltene Seele des tragikomischen Titelhelden wider. Hans Zender ist mit dem hessischen Musikleben eng verbunden: Der 1936 in Wiesbaden geborene Komponist und Dirigent war 1988 bis 2000 Professor für Komposition an der Frankfurter Musikhochschule. Mit dem Ensemble Modern verbindet ihn von Beginn an eine freundschaftliche Zusammenarbeit. Es war Hans Zender, der im Jahr 1980 maßgebliche Impulse zur Gründung des Ensemble Modern gab.
11. Dezember 2016, 19.30 Uhr Frankfurt LAB, Frankfurt am Main, Ensemble Modern Johannes Kalitzke, Dirigent Solisten der SCHOLA HEIDELBERG (Einstudierung: Walter Nußbaum) Otto Katzameier, Don Quijote Winfrid Mikus, Sancho Panza Anna-Sophie Mahler, Regie Duri Bischoff, Bühne, Ausstattung, Kostüme Foto © Andrea Etter

Sonntag 11.12.: FFM/Theater

(Andrea)

"Abwärts wend ich mich zu der heiligen, unaussprechlichen, geheimnisvollen Nacht. Fernab liegt die Welt – wüst und einsam ihre Stelle. . . " Willy Praml befragt einen Text, den er, als Jugendlicher begeistert auswendig gelernt hat: Novalis "Hymnen an die Nacht". Die Premiere gestern ist bereits ausverkauft, heute könnte es klappen.Aber ich bin ohnehin in der Alten Schlosserei und hoffe auf einen weiteren Termin. 20 Uhr, Theater Willy Praml, Waldschmidtstraße&Foto: Herbert Cybulsk

Sonntag, 11.12.:OF/ Fashion Flohmarkt

(Andrea)

Schon wieder Shoppen?! Ja! Die HfG lädt zum gemütlichen Fashion Flohmarkt in der Kapelle ein: " Entspanntes Stöbern bei Musik, Kaffee und Kuchen ist erwünscht, sodass Ihr über die Weihnachtszeit fesch ausschaut oder Eure Liebsten beglücken könnt :) ". 11 bis 17 Uhr in der Schlossstraße 31.

Sonntag, 11.12.:OF/ Waggon

(Andrea) Wenn ich dann schon am Main bin, schaue ich nochmal im Waggon rein: Wie jedes Jahr findet dort ein Kreativmarkt im Waggon statt... Es gibt feines handgemachtes von lokalen Künstlern und Kreativen. Musikalisch untermalt wie immer mit einem erlesenen DJ-Set voller ungewöhnlicher Indie-Weihnachtsmusik von DJ Vollkasko! 14 bis 17 Uhr. https://www.facebook.com/events/1369912101164

Sonntag, 11.12.: OF/ Lesung

(Andrea)

Ich bin heute in der Alten Schlosserei auf dem EVO-gelände. Dort liest Sophie Rois Hilde Spiel, die  1936 nach England emigrierte und sich einen kritischen, skeptischen Blick auf ihr Heimatland, ihre Geburtsstadt Wien, bewahrte. Ihre Neugier führte sie aber auch nach Griechenland, Italien, Frankreich und Israel. Das Wort von der „Grande Dame der deutschsprachigen Literatur“, das der F.A.Z.-Literaturchef Marcel Reich-Ranicki 1982 zum siebzigsten Geburtstag der Schriftstellerin und Journalistin Hilde Spiel (1911-1990) sprach, hat noch zweieinhalb Jahrzehnte nach ihrem Tod Gültigkeit. Die Reihe „Offenbacher Lesungen: Literatur im O-Ton“ präsentiert Vorträge von renommierten Autoren und Schauspielern auf Initiative der Max Dienemann / Salomon Formstecher Gesellschaft, dem Forum für zeitgenössisches Judentum.  20.00 Uhr, www.dienemann-formstecher.de
Foto: Thomas Aurich

Montag, 12.12.: Konzert

(Daniela)

Hab ich Lust auf Melancholie? Hm... ich weiß nicht. Beim Begriff Melancholie muss ich eh immer an Ideal denken... Aber wenn ich Johnny Cash und Tom Waits lese überleg ich doch ernsthaft, ob ich nicht doch heute Abend zu Mick Flannery in die Brotfabrik gehen sollte:
MICK FLANNERY / Irland
Wenn einer von der Grünen Insel kommt, darf man ihn ungestraft einen Troubadour nennen. Mit seinen oft zutiefst melancholischen Songs hat Mick Flannery schon vier CDs bespielt. Die beiden letzten, „Red To Blue“ (2012) und „By The Rule“ (2014), schafften es in der Heimat an die Spitze der Albumcharts. 2007 debütierte der gelernte Steinmetz und meißelte fortan seine Geschichten in Songs. Dabei gehörten die absoluten Favoriten der Mutter und seiner Tanten mit ihrem eigenwilligen Charme zu den frühen Inspirationen. Und die hießen Johnny Cash und Tom Waits. So charakteristisch auch Flannerys Stimme ist, wirkt sie doch weicher und wärmer als die der berühmten Kollegen. Für „I Owe You“ ging Flannery, der auch mal sieben Monate in Berlin-Kreuzberg (ein echter Kontrast zur heimischen Grafschaft Cork) lebte, neue Wege. „Entfesselt und wie von Furor getrieben“, heißt es über die Dynamik seiner fünften CD, auf der er seinen von eindringlichen Songs über Liebesglück und Liebesleid gesäumten Pfad verlassen hat. „Fünfzig Prozent dieses Albums sind bewusst gesellschaftspolitisch und enthalten dementsprechende Stellungnahmen, was für mich nicht nur neu, sondern sogar etwas beängstigend ist. Es ist schlussendlich weniger egozentrisch als meine bisherigen Veröffentlichungen“, kommentiert der singende Songwriter, dessen Gesang manchmal wie eine atemlose Spoken Word-Performance zu kernigen Gitarren klingt. Dazu passt Flannerys Bekenntnis, viel Kendrick Lamar gehört zu haben. So erleben wir dann eine ganz eigene Interpretation von Hip-Hop. www.mickflannery.com

Dienstag 12.12.: Lesung

(Petra)
Ich schicke Euch diese Woche schon wieder zu einer Literaturhaus-Veranstaltung, allerdings dieses Mal im Historischen Museum. Weil mir das Thema sehr am Herzen liegt: Einfache Sprache. Wenngleich ich als Sprachästhetin ganz furchtbar an Sprachschönheit, Rhythmus von Lauten und Facettenreichtum hänge, ist soziale Teilhabe an Kommunikation und Kultur ein so wichtiges Argument, dass alle Sehnsucht nach Schönheit dagegen verblassen können muss. Für „Frankfurt, deine Geschichte“ schreiben die Sprachpioniere Henning Ahrens, Mirko Bonné, Nora Bossong, Olga Grjasnowa, Kristof Magnusson und Alissa Walser Geschichten zu Ereignissen, Orten oder Museumsstücken aus der Frankfurter Geschichte. Einfache Sprache soll hier zur Kunstform werden! Und bestimmt auch schön. Für alle Interessierten an Geschichten und Geschichte. Und für alle, die die deutsche Sprache gerade erst lernen. Auch für alle, die an die Vielseitigkeit der deutschen Sprache glauben. Für solche mit Lernschwierigkeiten oder einem anderen Sprachniveau. Zum Auftakt lesen heute Alissa Walser und Kristof Magnusson.

Frankfurt, Deine Geschichte, Historisches Museum Frankfurt, 19:30 Uhr, Eintritt: 5 / 3 Euro

Donnerstag 14.12.: Kunst & Praktisches

(Daniela)

Ich würde mir super gerne die Ausstellung Atchilihtallah – Von der Transformation der Dinge von Eric van Hove im Frankfurter Kunstverein anschauen. Sie läuft zwar noch bis zum 12.02.2017, aber heute ist die offene Fahrradselbsthilfewerkstatt Matemobil im FKV und da könnte ich ja dann gleichzeitig mal das Problem mit dem Lastenrad versuchen zu lösen, nur wie komm ich mit dem Lastanradanhänger über den Weihnachtsmarkt zum FKV?
Die Bockenheimer Initiative Matemobil hat am Campus Bockenheim eine Fahrradselbsthilfewerkstatt etabliert. Dort helfen sie bei der Reparatur kaputter Fahrräder und arbeiten an post-fossilen Lastenfahrrädern. Während der Ausstellung „Atchilihtallah – Von der Transformation der Dinge“ ziehen sie in den Frankfurter Kunstverein ein. Die Selbsthilfewerkstatt hat von 16-19 Uhr geöffnet.

" Mit seinen Skulpturen, Filmen und Langzeitprojekten verbindet Eric van Hove Konzeptkunst, sozialpolitische Untersuchungen, Aktivismus und Ansätze alternativer Ökonomie. Im Zentrum seines Werkes stehen Fragestellungen zur Transformation ökonomischer Prozesse und der Dualität zwischen globaler Wirtschaft und lokaler Produktion sowie Handwerk und industrielle Fertigung. Neben der Präsentation großformatiger Exponate wird einer der Ausstellungsräume in eine funktionsfähige und für alle zugängliche Werkstatt verwandelt. Hier werden Eric van Hove und seine Mitarbeiter, zehn Mechaniker und Kunsthandwerker aus verschiedenen Bereichen, temporär das Atelier aus Marrakesch in die Räume des Kunstvereins integrieren, um am aktuellen Projekt „Mahjouba II“ zu arbeiten. Dabei handelt es sich um ein handwerklich gefertigtes Elektromotorrad, das in Zusammenarbeit mit Frankfurter Experten und Passionierten aus Handwerk, Maschinenbau und Design weiterentwickelt und gebaut werden soll. Der frühere Prototyp „Mahjouba I“ wird als Exponat in der Ausstellung zu sehen sein. Eric van Hove erfindet Formen der Produktion und Produktentwicklung, die sowohl unter Einsatz traditioneller (kunst-)handwerklicher Fähigkeiten als auch digitaler Technologien entstehen. Die verwendeten Materialien, Rohstoffe und neuen Techniken wie 3D-Druck und Solarenergie können so die lokale und alternative Ökonomie unterstützen. Die offene und kollektiv betriebene Werkstatt ist eine Einladung an die Bürger und Besucher des Frankfurter Kunstvereins aktiv am dort stattfindenden Arbeitsprozess teilzuhaben."

Donnerstag, 15.12.: FfM/Zoom

(Andrea)

Ich gehe heute ins Zoom. Da spielen ein paar alte Bekannte der Frankfurter Musikszene juvenilen Sound plus zwei weitere hippe Acts, das dürfte also ein wilder Abend werden. Das tollste aber ist, dass wer sich rechtzeitig einträgt, einen Platz auf der Gästeliste bekommt: showcase@zoomfrankfurt.com Habe ich natürlich bereits erledigt. Kurz zur Musik: Newmen is a band of five distilling noise out of pop jungle(s), post garage(s) and neo wave(s). A sound experience oscilating between asphalt, sun and disco." Außerdem spielen HIGHS und KAILI. Heute um 20 Uhr im Zoom. zoomfrankfurt.com

VORSCHAU

(Daniela)

Am Freitag, den 16.12. findet eine Mahnwache für Aleppo statt. Mein Freund Thorsten organisiert sie. Guiseppe Porello von Gastone wird singen und Flüchtlinge aus Syrien werden zu Wort kommen. 

Beginn ist um 18:00 Uhr auf dem Rathenauplatz

https://www.facebook.com/events/280682045667578/

(Der Screenshot ist vom Handy meiner Freundin Anna)

(Andrea)

Im sogenannten „Flüchtlingsorchester“ trafen Migranten aus Syrien, dem Iran, Afghanistan und Eritrea auf heimische Musiker aus Klassik, Blues, Folk, Jazz und World Music, Amateure und Profis, um bei einem ersten Konzert am 19. April im hr-Sendesaal in unterschiedlichen Ensemble auf im wahrsten Sinne spielerische Weise Integration zu demonstrieren. Daraus entstand u.a. Pier 21 mit Rainer Michel, Tim RothMartin StandkeMustafa Kakour Walid Khatba. Außerdem kommenden Samstag im Wiener Hof dabei:  Abbass Anoor, sudanesischer Poet und Rapper aus West-Dafur, und Captain Overdrive-Bassist Christian Keul, der hier als Keyboarder glänzen wird, ergänzen das neue Septett. http://bridges-musikverbindet.de/Samstag, 17.12.2016, 20:30 Uhr, 18,00 Euro im Wiener Hof. www.wiener-hof.de/kultur/16-12-17_pier_21.php


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