Nr. 08 / 04.03.2016
Inhalt: Z U G E W I N N E N / SUCHE BIETE / G E D R U C K T E S / Freitag: FfM/ Miró / Freitag: Grüne Hate Poetry / Freitag: OF/Tanzplattform / Samstag: Waldstadion / Samstag: Trinken / Samstag: Jazzkonzert / Samstag: OF/ Nachmittagskonzert / Samstag: OF/Robert Johnson Theorie / Sonntag: Wählen gehen! / Sonntag: Wasserhäuschen Tour / Sonntag: Singen mit Kids / Montag: Theater / Dienstag: Internationaler Frauentag / Dienstag: Ffm/ Pasta, Kino & Vino / Donnerstag: Konzert / Donnerstag: Konzert / VORSCHAU / ZUM ABSCHLUSS: Was ist los in Clausnitz? / Impressum

Herzlich Willkommen:

 

 

 

 

 

 

Daniela, Eva, Sveta, Astrid, Sandra, Ralph, Katarina, Vera, Lili, Telse, Martina, Nicola, Tom, Peter

 

Stadionbier oder Alm?

Ihr Lieben, meine Laune ist auf dem Tiefpunkt.

Ich habe gestern eine Absage für mein Herzblutprojekt erhalten... (Das Kultur-Hotel zur Integration von Flüchtlingen).
Ich habe in den letzten Monaten soviele Versprechen gehört und jetzt war ich mir zu 99,9% sicher das es klappt...

Jetzt ist auch mein Kampfesgeist endgültig versiegt...

Also überlege ich übers Wochenende auf meine Lieblingsalm (Larcher Alm) zu fliehen und mir dort den Bauch mit den allerbesten Käsespätzle vollzuschlagen oder endlich mal Rosas Tipp wahrzunehmen und einen Tag in der Toscana Therme zu verbringen (wenn Wellness nicht so langweilig wäre).

Ich denke es läuft darauf hinaus, dass ich mir ne Karte fürs Waldstadion besorge und mir, mit ein wenig Stadionbier, die Wut & Enttäuschung aus dem Bauch schreie, da falle ich dann bestimmt auch nicht so auf, bei der momentanen Lage der Eintracht.

Mal sehen, wo wir uns über den Weg laufen.

Schöne Woche!

Daniela

(Ich empfehle Euch den Newsletter auf meiner Webseite zu lesen.)

Z U G E W I N N E N

3 x 2 Konzertkarten für das Konzert von I AM OAK am Donnerstag in der Brotfabrik. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt das dritte Album?
Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für den Brilliant Soul Allnighter am 12.3. im 1880 Club. Die Gewinnfrage lautet: Zum wievielten Mal findet der Soul Allnighter statt? Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Karten für die Kinderlieder-Show am Sonntag in der Käs. Die Gewinnfrage lautet: wo bin ich am 8.3. Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

SUCHE BIETE

Tauschen Partytickets gegen Geschirr:
Für unsere Party am 21.05. suchen wir noch hunderte tiefe Teller, Löffel und Gabeln. Wer welche zu verschenken hat, gerne Omas Geschirr, meldet sich bitte bei Andrea (für Offenbach) ausgehen-in-offenbach@web.de oder bei mir daniela@cappelluti.net 

G E D R U C K T E S

(Petra)

Für die sogenannte Neue Musik bin ich nicht klug genug, anscheinend. Während letzte Woche im Literaturhaus Dietmar Dath verzückt lauschend auf dem Podium saß, habe ich die intellektuelle Übung der Notenkünstler zwar erkannt, aber das war’s auch schon. Leicht irritiert wende ich mich so wieder dem Buch zu – und da steht für mich das Buch der Woche außer Frage (praktischerweise hat es ganz viele tolle Fotos, so dass mein kleines Hirn sicher nicht überfordert wird) „William Forsythe: The Fact of Matter“. Der Katalog  zur gleichnamigen Ausstellung: ein papierner Parcours mit choreografiertem Blick auf Forsythes Werk. Es wurde am Montag im MMK vorgestellt und ist dort für 34 Euro zu kaufen (ja: nicht gerade günstig).  Und wer die Ausstellung noch nicht gesehen haben sollte: sie läuft im MMK1 noch bis 13. März und lohnt sich nicht nur für Forsythe-Begeisterte wie mich. Vorausgesetzt, Ihr seid ein wenig bewegungsfreudig (körperlich wie geistig).
 
Zu erleben ist eine Auswahl von Forsythes choreografischen Objekten, Videoinstallationen und interaktiven Environments. Seine bahnbrechenden Ballettchoreografien, experimentellen Tanztheaterstücke, digitalen Tanzpartituren und raumbezogenen Installationen, die den Besucher unerwartet selbst zum Akteur werden lassen, sind großartig. Er gilt als Erneuerer der Ballettpraxis und hat wie kaum ein anderer nachfolgende Generationen von Tänzern geprägt. Sein Wirken beziehungsweise Nicht-mehr-Wirken in Frankfurt und seine späte Wertschätzung in Stadt und Stadtgesellschaft sind, nun ja, durchaus ambivalent. Der - nun milde - Blick zurück lässt dies kaum mehr wahrnehmen. Ich jedenfalls bin ein wenig traurig, dass ich seine ganz eigene Ästhetik von Bewegung im Raum vermutlich nur noch in der Motion Bank (die seine Bewegungen und Bewegungsmuster dokumentiert) sehen werde – nachdem auch der langjährige Tänzer in der Forsythe Company und Choreograf Toni Rizzi erst kürzlich seine Abschieds-Inszenierung im Mousonturm gezeigt hat.
Leicht sentimental blättere ich mich so durch die Woche.

Freitag: FfM/ Miró

(Andrea): In die Murkudis-Ausstellung habe ich es neulich auf den letzten Drücker noch geschafft, deshalb gehe ich heute schon in die Miró-Ausstellung in die Schirn: "Die Schirn präsentiert in einer konzentrierten Einzelausstellung einen bislang wenig diskutierten Aspekt im Oeuvre des Katalanen: Mirós Vorliebe für große Formate und seine Faszination für die Wand. Was, wann, wo:  bit.ly/1ZOio06 

Freitag: Grüne Hate Poetry

(Petra)
Hate Poetry mit Omid Nouripour, Katrin Göring-Eckardt und Manuel Stock

Etwas verwirrend ist der Veranstaltungstitel, denn wir haben ja auch hier schon auf die gleichnamige antirassistische Leseshow hingewiesen, die eine Journalisten-Gruppe seit 2012 an verschiedenen Orten organisiert. Heute geht es um einen daran angelehnten grünen Abend, der einen amüsant-bitteren Einblick in die alltägliche Kommunikation gibt, mit der politische MandatsträgerInnen so konfrontiert sind. Hierzu laden die Grüne Jugend Hessen und der Frankfurter Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen ein.
Hassbriefe und Nachrichten gehörten schon immer zum Alltag von Personen des öffentlichen Lebens dazu. In einer Zeit, in der Nachrichten sich über das Internet und soziale Netzwerke immer schneller verbreiten und der Ton im politischen Diskurs immer rauer wird, sinkt die Hemmschwelle, Hetze zu verbreiten. Aus einer Begleiterscheinung des beruflichen Alltags von PolitikerInnen ist nun ein weit verbreitetes Problem geworden, dass jedeN betreffen kann.
Wie schon letzte Woche angemerkt, verspricht es aber zumindest für uns als Zuhörerinnen und Zuhörer ein unterhaltsamer Abend zu werden: Freut Euch auf die schönsten Hasskommentare, die Katrin Göring-Eckardt, MdB; Omid Nouripour, MdB, und Manuel Stock, die GRÜNEN im Römer, mitbringen werden.

Kunstverein Lola Montez, 20 Uhr, Eintritt frei
 

Freitag: OF/Tanzplattform

(Andrea): Nach der Schirn radele ich schnell zurück, um 13.30 Uhr muss ich in der Alten Schlosserei bei der EVO sein. Diese ist mit "On Trial together" ein Veranstaltungsort der Tanzplattform 2016. "Der Performer Saša Asentić und die Dramaturgin und Theoretikerin Ana Vujanović treffen mit ihrer außergewöhnlichen Aufführung in das Zentrum aktueller gesellschaftspolitischer Debatten. Wo findet Demokratie statt? Welche konkreten Räume gibt es für politisches Handeln? On Trial Together ist eine Kreuzung aus Choreografie, Gesellschaftsspiel und Happening und stellt die Frage: Was ist Theater und was Choreografie? Nach bereits realisierten Episoden in Belgrad, Novi Sad, New York und Athen laden Vujanović und Asentić nun dazu ein, durch verschiedene Spielszenarien in fiktive, von der Wirklichkeit oder Möglichkeit inspirierte Ereignisse in Offenbach und Umgebung abzutauchen – in einen Generalstreik, ein Camp für Flüchtlinge aus der Zukunft, die Pleite der Europäischen Zentralbank oder ähnliche Szenarien. Wie reagieren die Menschen darauf, wenn es niemanden gibt, der sie auf der Bühne repräsentiert? Das Publikum ist Teil der Aufführung und gestaltet durch seine Bewegungen und Handlungen eine soziale Choreografie, in der die gemeinsame Zukunft, fiktiv und real zugleich, verhandelt wird." Freitag und Samstag, jeweils 13.30 Uhr. http://www.tanzplattform2016.de/web/de/veranstaltung/on-trial-together

Samstag: Waldstadion

(Daniela)

Abgesehen davon, dass das mit dem Projekt nichts wird, hat Rubens Mannschaft die Woche auch noch im Pokalhalbfinale gegen Riederwald verloren.... 

Da wäre es heute an der Zeit, dass die Eintracht meine Laune verbessert.. Also wage ich es ? Oder gehe ich doch lieber ins Theater zu Hänsel und Gretel?

Wenn ich noch ne Begleitung finde radel ich ins Waldstadion. Die Eintracht spielt gegen Ingolstadt...

Das wunderbare Bild ist übrigens von Moni Port. Es zeigt Alex Schur! Mehr von Moni unter: portschau.de

Samstag: Trinken

(Daniela)

Und nach dem Waldstadion gehe ich dann hoffetlich ins Kino...und danach dann endlich ins GRRR, denn da war ich ja immer noch nicht. Ich hab aber auf Facebook gesehen dass Marc da heute Abend ist, also nix wie hin zum Barabend in die Nebstraße 1.

Ab 19:00 Uhr gehts los.

Samstag: Jazzkonzert

(Daniela)

Ach quatsch, das geht ja alles gar nicht. Ich will ja heute Abend in den Kunstverein Familie Montez, denn da ist heute Jazz Abend und ich war schon lange nicht mehr auf einem Jazzkonzert!

"Es ist uns eine Freude, euch verehrtes Publikum, ein schmackhaftes Jazzmahl zuzubereiten. Es werden gleich zwei Hauptgänge serviert. Ein ökologisches und zugleich gesundes und ein mehr oder minder exotisches.
DAS GRÜNE HEMD und SAVAS BAYRAK TRIO

DAS GRÜNE HEMD:
Bertram Ritter dr, Christoph Rücker b, Tomek Witiak g

SAVAS BAYRAK TRIO:
Savas Bayrak sax, Martin Lejeune g , Sascha Wild dr

Beginn: 20:00 Uhr

Samstag: OF/ Nachmittagskonzert

(Andrea): Wir sind heute erst beim Gastmahl, da kochen heute nicht wir, sondern ein Koch und ich hoffe sehr, dass "unsere" afghanische Familie auch dort ist. Anschließend gehen wir zum Nachmittagskonzert in den Hafen 2: "Ustad Ghulam Hussain (Robab), Mirweis Neda (Tabla), Nahid Wassey (Gesang), Sharif Hashimi (Gesang), Johanna Leonore (Flöte). Und afghanisches Essen. Im Rahmen des samstäglichen offenen Flüchtlingstreffs - kommt alle und tanzt mit! Eine Kooperation mit der ZAN Hilfsorganisation zur Förderung der Rechte Afghanischer Frauen. Das Konzert findet bei schönem Wetter draußen statt, ansonsten in der Halle. Es ist für Kinder geeignet. Viel Vergnüge

Samstag: OF/Robert Johnson Theorie

(Andrea): Dass Frank Witzel Offenbach zu seiner Wahlheimat gemacht hat und hier seinen Buchpreis gekrönten Roman geschrieben hat, ist nichts Neues mehr und wurde in den vergangenen Wochen in allen möglichen Varianten ausgebreitet. Schön, dass die Theoriestunde im Robert Johnson den musikalischen Rahmen des Romans absteckt: 
Musik: THE BEATLES, ROBERT JOHNSON, THE KINKS, PAUL SIMON, MARK E. SMITH, THE ROLLING STONES, EDGAR VARESE, FRANK ZAPPA ...

Text: FRANK WITZEL liest das Kapitel REDE EINES ERWACHSENEN TEENAGERS VOM WELTGEBÄUDE ... aus seinem Roman DIE ERFINDUNG DER ROTEN ARMEE FRAKTION DURCH EINEN MANISCH-DEPRESSIVEN TEENAGER IM SOMMER 1969.

Die Veranstaltungen finden jeweils zwei Stunden vor der normalen Cluböffnung statt und gehen dann fliessend in die Clubnacht über. Der Eintritt ist kostenlos. robertjohnsontheorie.de

Sonntag: Wählen gehen!

Meine ehemalige Kollegin Caro hat die Anzeige gestern auf Facebook gepostet. Sie hatte es in einer Wetterauer Zeitung entdeckt. Bitte geht wählen!

Sonntag: Wasserhäuschen Tour

(Petra)
Wer nach dem obligatorischen Wahlgang in eine sonntägliche Leere fällt, wer vor Spannung um die politische Zukunft unserer Stadt Ablenkung braucht oder einfach tolle engagierte Menschen und ein Stück Stadtkultur kennenlernen mag, die oder der ist herzlich eingeladen, an der Exkursion zu den legendären Frankfurter Wasserhäuschen teilzunehmen. Die ausgewiesenen „Wasserhäuschen-Experten“ in unserer Stadt, Hubert Gloss und die Jungs vom Verein Linie 11, Freddy Löbig und Oliver Tepper, nehmen uns mit auf Tour. Und wer jetzt denkt: Sonntagvormittag - Frühschoppen: alles klar, liegt nicht richtig. Auch das gehört sicherlich mit zur Wasserhäuschen-Kultur, aber die typisch frankfurterischen Kioske sind weitaus mehr. Sie sind ein Stück Stadtkultur und ein Ort schnell erfüllter Kindheitsträume. Es geht den Machern um Wertschätzung und Bewahrung der Wasserhäuschen und darum, wieso sie sich ständig verändern mussten und müssen. Der Fotograf Hubert Gloss hat Frankfurter Wasserhäuschen seit 1991 mit der Kamera eingefangen und sieht sie als barrierefreie Treffpunkte im doppelten Sinn. Mittlerweile ist ein ziemlicher Hype um die Häuschen entstanden und die Motiv-Postkarten, -Quartettspiele und Poster sind zunehmend beliebt. Der Verein Linie 11 will mit diversen Medien wie einer Büdchenbörse, Wasserhäuschen-Onlinekarte, Shirts, Social-Media und der Linie-11-Webseite ein generationsübergreifendes Bewusstsein für dieses Kulturgut schaffen.
Los geht es im Haus der Begegnung mit gemischter Tüte plus Getränke und einer kurzen Vorstellung von Experten und Thema.

Frankfurter Wasserhäuschen, 11.30 - 16 Uhr, Start: Haus der Begegnung, Gärtnerweg 62, 20 Euro (keine Ermäßigung), Anmeldung erforderlich unter www.hdb4you.de

Sonntag: Singen mit Kids

(Daniela)

Ich hab ja immer sehr gerne für Ruben gesungen, aber seitdem er Eminen hört klappt das nicht mehr so gut...

Wenn ihr noch jüngere Kids habt, dann geht doch heute mal mit ihnen in die Käs zur Kinderlieder-Show!

»Die Affen rasen durch den Wald« – aber wer hat nun eigentlich die Kokosnuss geklaut? War’s die Oma oder das Affenbaby? Martin Pfeiffer präsentiert
in seiner »Kinderlieder-Show« die Lieblingslieder von Generationen. 
Live begleitet sich Martin Pfeiffer auf der Gitarre. Pfeiffer ist ein Bühnenprofi und ein Garant für eine Gute-Laune-Atmosphäre. Dabei werden die Kinder
in die Show integriert und das Mitsingen und Mitmachen gefördert. Und die Erwachsenen dürfen endlich wieder laut Kinderlieder singen. Herrlich!!

Sonntag, den 06. März 2016, 14:00 Uhr, Frankfurt / Die KÄS
Geeignet für Familien mit Kindern von 3-8 Jahre
Dauer: ca. 60min.
Weitere Infos und alle Tourtermine unter alle-meine.de

Montag: Theater

(Daniela)

Mein Freund Thorsten hat mich überredet mal wieder ins Schauspiel zu gehen. Ich bin ja eher selten dort, da ich die kleinen Theater immer vorziehe - auch aus Kostengründen!

Aber Thorsten sagt: Nico Holonic sei großartig in DIE BLECHTROMMEL."

"Noch kaum geboren, erkennt Oskar Matzerath die Welt als universales Desaster – und lehnt sie ab. Einzig die von seiner Mutter versprochene Blechtrommel eröffnet ihm eine akzeptable Überlebensperspektive: die Existenzform als Trommler, ein groteskes Künstlerdasein mit ambivalenten Motivationen und Wirkungen. So beschließt Oskar an seinem dritten Geburtstag, nicht mehr zu wachsen, sondern zu beobachten und zu trommeln. Aus der Froschperspektive schildert er das Aufziehen des faschistischen Denkens und Handelns, berichtet von Ehebruch und Pogromnacht, verknüpft Privatgeschichte mit Zeitgeschichte. Er ist Zeuge, zugleich Außenseiter wie Beteiligter einer Welt, in welcher ein Zivilisationsbruch wie der Holocaust möglich ist.

Nicht schuldig, aber verantwortlich für das Grauen, das in deutschem Namen begangen wurde, hat Günter Grass sich zeitlebens gefühlt. »Die Blechtrommel« ist auch ein Versuch, die Mechanismen der eigenen Verführung durchsichtig zu machen. Trotz aller Kontroversen um den Roman und Nobelpreisträger Günter Grass, gilt der Text bis heute als Meilenstein der deutschen Nachkriegsliteratur. Regisseur Oliver Reese erzählt die Geschichte des ewigen Trommlers in einer ganz auf die Perspektive der Hauptfigur zugeschnitten Fassung."

Dienstag: Internationaler Frauentag

(Daniela)

Heute ist INTERNATIONALER FRAUENTAG!

Also mach ich was schönes: zurest gehe ich zu Nicola in die Blumenbar und kaufe mir schöne Blumen, dann gehe ich ins Haus am Dom und schaue mir die Ausstellung des Frankfurter Fotografen Rafael Herlich mit Portraits Jüdischer Frauen in Deutschland an und am Abend lass ich mich von einem ehemaligen Arbeitsollegen bekochen. 

"Eine Musikerin, eine Ärztin, eine junge Soldatin in Bundeswehruniform, eine Großmutter mit ihren Töchtern und Enkelinnen, kleine Mädchen im Blütenkranz oder mit einem Kerzenleuchter: Das Bild der Frauen, das der Frankfurter Fotograf Rafael Herlich in seinen großformatigen Bildern zeichnet, ist so vielfältig wie die Dargestellten selbst, mit ihren Hobbies, ihren Berufen, ihrem Charakter. Was sie aber eint, ist ihr jüdischer Glaube.

Rafael Herlich, 1954 in Tel Aviv geboren, ist seit mehr als 40 Jahren der Chronist jüdischen Lebens in Frankfurt. Er dokumentiert in seinen Fotografien eine "wiedererstandene Welt, das jüdische Leben nach der Shoah“, wie Mark Dainow, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, am Dienstagabend, 16. Februar, bei der Eröffnung der Ausstellung „Nashim“ (hebr. Frauen) im Haus am Dom hervorhob. Jüdische Bräuche, Feste, Gebäude, Gedenkfeiern, und immer wieder jüdische Menschen werden von ihm fotografiert. In der Summe zeigen diese Bilder, so Dainow, dass das moderne jüdische Leben in Deutschland dem anderer Gruppen gar nicht so fremd ist, wie viele meinen. Diese Fremdheit aufzuheben, zu zeigen, dass alle in einer gemeinsamen Welt leben, das sei das Verdienst Herlichs: „Denn je mehr wir voneinander wissen, umso eher können wir friedlich zusammen leben,“ betonte Dainow.

Kirchendezernent Uwe Becker unterstrich bei der  Vernissage, „jüdisches Leben gehört zu Frankfurt“. Deshalb gehöre diese Ausstellung auch mitten in die Stadt. Im Haus am Dom werden die Bilder, die Herlich für einen Bildband in Szene gesetzt hat, erstmals als Fotoschau gezeigt. Herlichs 28 Schwarz-weiß-Fotografien (1,50 x 1,00 m) auf Leinwand zeigen Holocaust-Überlebende, Frauen in unterschiedlichen Berufen, Soldatinnen, Künstlerinnen, Studentinnen und Schülerinnen mit ihren sehr persönlichen Biographien und Geschichten. (dw)"

Die Ausstellung wird vom 17.02. bis zum 31.03. gezeigt. Sie ist montags bis freitags von 09.00 bis 17.00 Uhr, am Wochenende von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet, bei Abendveranstaltungen bis 21.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Dienstag: Ffm/ Pasta, Kino & Vino

(Andrea): Zwischendurch ein Hauch von Frühling, jetzt möchte man sich am liebsten wieder länger die Decke über den Kopf ziehen. Oder man geht ins Kino. Als Offenbacherin kann ich über gutes Programm nicht klagen, geradezu verwöhnt sind wir hier, mit schönen Filmen an netten Orten. Trotzdem gehe ich heute mal wieder in Frankfurt ins Kino: "The life aquatic with Steve Zissou" - ein Film von Wes Anderson mit Bill Murray in Hochform. PASTA: Aglio olio mit Pulpo und Garnelen, frischen Kräutern und Kartoffelwürfeln. vegetarische alternativeVINO: (wird noch bekannt gegeben) Im Packet "tutto completto" - Film, Pasta und ein Glas Wein für:16 € 13 € für Studierende, Arbeitslose, mit Frankfurt-Pass. (nur Film: 5 €)... 18.30 Uhr in der Kleyerstraße 15. 

Donnerstag: Konzert

(Daniela)

Ich bin wohl heute Abend bei der Kreismitgliederversammlung der Grünen, denn wir werden hier über das Wahlergebnis sprechen...
Wenn Ihr lieber Musik hören wollt, dann geht doch in die Brotfabrik.

Da tritt die Niederländische Band I AM OAK auf und ich wüsste nicht, wann wir zuletzt Holländer in Frankfurt gehabt hätten... Also stimmt Euch schon mal auf die Buchmesse ein, denn dieses Jahr sind ja die Niederlanden und Belgien Gastland. Ich freue mich schon auf Fritten und süße Brotstreusel!

Thijs Kuijken hat seine Band 2008 in Utrecht gegründet. „I see I Am Oak as a band from ,nowhere’ or ,anywhere’“, hat Kuijken einmal gesagt, als es darum ging, das spezifisch Niederländische an I Am Oak zu diskutieren. „Ohne Zweifel bin ich Holländer. Ich bin da aufgewachsen. Aber ist deshalb meine Musik holländisch?“ Zumal die Band gleich auf großen, internationalen Branchentreffs wie der POPKOMM oder dem South by Southwest Festival in Austin überzeugen konnte und das dritte Album im verschneiten Finnland aufgenommen wurde. „Nowhere Or Tammensaari“ hieß es und atmete die Atmosphäre der winterlichen Umgebung im hohen Norden. „Der Klang des Albums ist sehr ruhig, meist reduziert auf akustische Gitarren und subtile Schlagzeug-Arrangements mit gelassenem Gesang, der durch die lyrischen Beobachtungen führt“, hieß es in einer Kritik auf der Insel. Berührende Musik ohne Zweifel, die immer wieder mal Vergleiche wie Iron & Wine, Sufjan Stevens und Bon Iver heraufbeschwört und dennoch einen ganz eigenen Klang hat. http://www.iamoak.com

Donnerstag: Konzert

(Andrea): Ein Film ohne Schauspieler und ohne Musik. Ein Stummfilm also. Jetzt live vertont von einem isländischen Trio, das u.a. mit Hauschka gearbeitet hat. Das klingt spannend, da gehe ich hin! "Múm - Live-Filmvertonung zum deutschen Stummfilm „Menschen am Sonntag". Mit einer Improvisation aus elektronischer Musik begleiten die isländischen Musiker den Klassiker der Filmkunst aus den 1930er Jahren. Billy Wilder hat das Drehbuch zu dem Film über eine Gruppe sorgloser junger Menschen in Berlin geschrieben, die Brüder Curt und Robert Siodmak haben bei „Menschen am Sonntag“ erstmals Regie geführt. https://www.facebook.com/mumtheband/?fref=ts https://www.youtube.com/watch?v=z9sBRVOsQC4 mum.is Einlass 20 Uhr, Beginn 20.45 Uhr, VVK 21 Euro (zzgl. Systemgeb.), AK 25 Euro. 

VORSCHAU

(Daniela)

Am 12.3. findet wieder der legendäre Soul Allnighter statt und ich freue mich sehr, dass ich endlich mal Zeit habe!

BRILLIANT SOUL Allnighter
VI Soul music from the 6ties up to today Samstag, 12.03.16 22 Uhr 1880 Club | Restaurant | Bar Feldgerichtstr. 29 60329 Frankfurt am MainEintritt: 10,- EURDJs: TERRY JONES (London) ATZE KNAUF (Sundae Soul Rec. | Uptight) WELLER (Sundae Soul Rec. | Uptight)

(Andrea):
LOVEPAINTER nehmen Fahrt auf, mit einem Podium und der Ausstellung mit Portraits des Fotografen Silas Koch. Das Podium am 19. März von 12.00 bis 19.30 Uhr in der Alten Textilfabrik in der Taunusstraße (Frankfurt), u.a. mit der wunderbaren Mely Kiyak und meinem Ex-Dozent u.v.a.m. Thomas von der Osten-Sacken. "Ein Podium über Flucht und Fluchtursachen und westliche Verantwortung, Europas Grenzpolitik und zu viele Tote. Über einen exklusiven Humanismus, Integration und Ausschluss, über entmenschlichende Rhetorik, Terror und Rassismus. Mit Wünschen, Forderungen und Hoffnungen."" Außerdem sind vom 19. März bis 1. April 2016 mit Portraits des Fotografen Silas KOch aus dem jordanische Flüchtlingscamp Azraq. "In Interviewausschnitten erzählen die Portraitierten von ihrem Leben vor dem Krieg, von ihrem Beruf, ihrer Heimat, ihrer Familie. Bild und Ton verdichten sich zu intensiven Berichten über die Erfahrung der Flucht, indem sie Menschen nicht als »Geflüchtete«, sondern in ihrer Individualität und Geschichte vorstellen und so einen Blick hinter die Fassade vereinfachender Kategorien erlauben." 

Initiiert hat die Lovepainter das Offenbacher Grafikbüro U9 Visuelle Allianz. Unterstützer, Spender und Sponsoren sind weiterhin gern gesehen, ein Klick lohnt sich: love-painter.de

ZUM ABSCHLUSS: Was ist los in Clausnitz?

(Andrea): Ganz klar: wenig bis nichts. Der Gasthof zum Roten Hirsch macht mit seinem Programm auch nur Schlagerfreunde glücklich. Aber dafür kostet das DZ mit Frühstück nur 59,00 Euro - falls es schon Reisepläne geben sollte. Trotzdem: die Provinz rechtfertigt nichts! Bei aller Langweile, liebe Clausnitzer: macht Musik, spielt Karten, malt, macht, was ihr wollt, aber bleibt friedlich und respektvoll. 


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