Nr. 07 / 26.02.2016
Inhalt: Z U G E W I N N E N / WÄHLEN GEHEN! / G E D R U C K T E S / Freitag 26.02.: Hip Hop / Freitag: Tanzperformance / Freitag: OF/ Critical Mass / Freitag: OF/ Hafengeburtstag I / Samstag 27.02.: Live Musik / Samstag: N.-I./ Nachtflohmarkt / Samstag: OF/ StummfilmundTon / Samstag: OF/Konzert / Samstag: OF/ Hafengeburtstag II / Sonntag: Theater / Sonntag 28.02.: Konzert / Montag 29.02.: Politisches Küchengespräch im Ostend / Dienstag 1.3.: Konzert / Dienstag: Tanzplattform / Dientag: Ausstellungseröffnung / Dienstag: Musiktheater / Mittwoch 02.03.: OF/ Komische Nacht / Donnerstag 03.03: FuckupNight / Donnerstag: Konzert / VORSCHAU: / ZUM ABSCHLUSS / Impressum

Herzlich Willkommen:

 

 

 

 

 

Henning, Constanze, Nicole, Sabine, Thilo, Veronica, Alejandro, Nicoletta, Paulina

 

KÜCHENGESPRÄCHE

Ja, die Ausgehtipps schreiben wir, damit ihr alle Kultur erleben könnt. Sie sind keine politische Plattform. Aber hin und wieder muss man auch hier was loswerden.

Für mich ist das wichtigste "Event" der nächsten Woche: die Kommunalwahl. Ich mag ja Kommunalwahlen sehr, weil mir das Kumulieren und Panaschieren so viel Spaß macht. Und weil das ein wenig Zeit braucht, hab ich das schon gestern gemacht: einfach mit dem Personalausweis zum Wahlamt (z.B. Zeil 1-3) und dort wählen.

Und wenn Ihr immer noch nicht wisst, warum diese Wahlen so wichtig sind, dann lest Euch bitte den Aufruf einiger Kulturschaffenden durch. Gleich hier an erster Stelle!

Und weil mich immer wieder so viele auf die Grünen und die Frankfurter Bildungspolitik ansprechen, hab ich kurzerhand das Politische Küchengespräch im Ostend" erfunden. Mein erster Gast am kommenden Montag, die Bildungsdezernentin Sarah Sorge. Es gibt noch 10 freie Plätze an meinem Küchentisch.

Schöne Woche!

Daniela

(Ich empfehle Euch den Newsletter auf meiner Webseite zu lesen.)

Z U G E W I N N E N

2 x 2 Gästelistenplätze für 25 Years of Hip Hop heute Abend im Zoom. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt der Song von Advanced Chemistry, den ich in dem Zusammenhang empfehle?
Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

3 x 2 Konzertkarten für das Konzert von The Angelcy aus Israel am Dienstag in der Brotfabrik. Die Gewinnfrage lautet: Wann wurde die Band gegründet?
Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für die Fuck-Up-Night am Donnerstag an der Goethe Uni. Die Gewinnfrage lautet: Aus welchem Land stammt die Idee der Fuck-Up Nights?
Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

3 x 2 Konzertkarten für das Konzert von Das Vereinsheim am Donnerstag in der Brotfabrik. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt der Gitarrist der Band? Antworten bitte an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Gästelistenplätze für den HAFEN2GEBURTSTAG am Freitag (also heute). Die Gewinnfrage lautet: In welcher Stadt findet der diesjährige European-Song-Contest statt? Antworten bitte bis heute 18.00 Uhr an ausgehen-in-offenbach@web.de 

2 x 2 Gästelistenplätze für STUMMFILMundTON am Samstag im Lederpalast / Deutschen Ledermuseum. Die Gewinnfrage lautet: Was befindet sich auf dem Cover des Soundtracks? Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de 

2 x 2 Gästelistenplätze für den HAFEN2GEBURTSTAG am Samstag. Die Gewinnfrage lautet: aus welcher Stadt kommt die Künstlerin Kitty Solaris? Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de

2 x 2 Gästelistenplätze für die fast ausverkaufte KOMISCHE NACHT am Mittwoch im Hafen2. Die Gewinnfrage lautet: Zum wievielten Mal findet die Komische Nacht in Offenbach statt? Antworten bitte an ausgehen-in-offenbach@web.de 

WÄHLEN GEHEN!

Am 6. März 2016 wird in Frankfurt das Stadtparlament neu gewählt. In einem gemeinsamen Aufruf fordern Frankfurter Kulturschaffende von Franziska Nori über Oliver Reese bis Max Hollein, wählen zu gehen - im Sinne der Kultur.

Frankfurt gehört zu den freiesten, tolerantesten und spannendsten Städten Europas. Dies mag mit ein Grund sein für die hohe kreative Dichte, die Lebensqualität und das einzigartige, reichhaltige Kulturangebot.Hier wurde "Kultur für alle" erfunden, das Museumsufer ist wegweisend für viele andere Städte. Ob Theater, Literatur, Tanz, Bildende Kunst oder Musik - kulturelle Leuchttürme und die unabhängige Kulturszene sowie freischaffende Künstlerinnen und Künstler sorgen dafür, dass die Stadt sich immer wieder lebendig weiterentwickelt.Sehen wir diese Freiheit in Gefahr?Richtig ist, dass wir uns an das vielfältige Leben in unserer Stadt gewöhnt haben. Wir nehmen es als eine Selbstverständlichkeit wahr, die es nicht ist. Denn Kultur braucht stets die breite Unterstützung der Stadtgesellschaft. Deshalb ist die Kommunalwahl so wichtig - deshalb ist es so wichtig, dass Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch machen.Je höher die Wahlbeteiligung ist, desto besser spiegelt das Ergebnis die Vielfalt der Bürgerinnen und Bürger Frankfurts wider. Je mehr Menschen ihre Stimme abgeben, umso geringer wird die Verteilung der Stimmen auf Extreme. Nur dann bleibt unsere Stadt frei und demokratisch.Bei der Kommunalwahl geht es um die Ausrichtung von Frankfurt in den kommenden Jahren. Gerade jetzt, wo es so wichtige Anliegen zu verhandeln und gestalten gibt, ist es wichtig, mitzuentscheiden. Man muss es noch einmal so deutlich sagen: Es geht dabei um Themen, die unser aller Leben direkt betreffen - das Leben von Menschen, die schon lange hier wohnen und auch von denen, die neu angekommen sind.Weil uns Kultur stets umgibt, weil sie uns antreibt, innehalten lässt, weil sie uns anregt und neue Blickwinkel herausfordert, sollten wir ein besonderes Augenmerk auf jene zur Wahl stehenden Menschen in den demokratischen Parteien legen, die sich aktiv für die Kultur einsetzen. Man findet sie im Kulturausschuss und ähnlichen Gremien, auf Vernissagen und Konzerten, im Publikum der großen und kleinen Bühnen dieser Stadt, es sind Politiker und Politikerinnen, die sich beteiligen, die sich einmischen und die die Kultur als Lebenselixier und Bindemittel einer diversifizierten Stadt sehen.Geben Sie Ihre Stimme besonders diesen Menschen, die für das Kulturleben unserer Stadt wichtig sind - auch abseits der Partei Ihres Vertrauens. Das Wahlsystem bietet uns die Möglichkeit auch Personen aus verschiedenen Parteien direkt anzukreuzen und so gezielt die Kultur zu stärken. Jeder Bürger der Europäischen Union, der seit mindestens drei Monaten in Frankfurt lebt, kann am 6. März 2016 die Geschicke der Stadt für die kommenden Jahre entscheidend beeinflussen.Als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt rufen wir Sie auf: Gehen Sie wählen!

Unterzeichnet von:
Franziska Nori, Frankfurter Kunstverein
Matthias Pees, Mousonturm
Oliver Reese, Schauspiel Frankfurt
Max Hollein, Städel/ Schirn/ Liebieghaus
Jan Gerchow, Historisches Museum
Philippe Pirotte, Städelschule
Peter Cachola Schmal, Deutsches Architekturmuseum
Christiane Cuticchio, Atelier Goldstein
Hauke Hückstädt, Literaturhaus
Claudia Dillmann, Deutsches Filminstitut/ Filmmuseum
Dagmar Priepke, Heussenstamm-Galerie
Corinna Bimböse, Atelier Frankfurt
Götz Wörner, Kultur für Alle e.V.
Stephan Pauli, Alte Oper
Joachim Valentin, Haus am Dom
Bernhard Bub, Antagon Theater

 

 

G E D R U C K T E S

(Petra)

Selbst mir ist gerade nicht wirklich nach Kunst und Literatur. Weiß nicht, wohin mit mir und meinem Entsetzen. Hass und Verblendung – nicht nur im Osten, nicht nur von Menschen, die es vielleicht nicht besser wissen wollen, sondern auch in der Politik (teilweise ist das leider deckungsgleich).
Ich will nicht still sein. Raum zurückerobern für „das Richtige“, Humanismus und die Werte, die Deutschland und Europa ausmachen. Ist das gestrig? Kommt jetzt die nächste Häutung und wund grinst die hässliche Fratze des Nächsten hervor?
Laut werden gegen Rechts und omnipräsentes Gepöbel. Letzteres ist mittlerweile so alltäglich und wer in der Öffentlichkeit und Politik agiert, besonders gerne an jeden Pranger gestellt. Das war generell schon immer so, aber die – nicht ausnahmslos verbalen – Attacken sind immer häufiger tabulos brutal. Und schlichtweg dumm. Vor allem das Schreiben im Affekt hat ja so seine Tücken (mit freundlichen Grüßen in die sozialen Medien).
Finde keine Antworten heute, muss jetzt erst mal raus und gleichgesinnte Menschen sehen.
Freue mich schon jetzt auf einen ganz besonderen „Hate Poetry“-Abend in der nächsten Woche. Am 4. März werden die grünen PolitikerInnen Omid Nouripour, Katrin Göring-Eckardt und Manuel Stock im Kunstverein Familie Montez mit einem „Best-of“ der schönsten Hasskommentare, die sie jemals erhalten haben, für grausiges Amüsement sorgen. Denn immerhin ist der Unterhaltungswert derartiger Wortauswürfe mitunter hoch und ein kollektives Lachen kann befreiend sein - und hoffentlich unendliche positive Energien freisetzen. Hinhören!
 
Und Umberto Eco ist tot.

Freitag 26.02.: Hip Hop

(Daniela)

Ich habe heute morgen auf Facebook "FREMD IM EIGENEN LAND" von Advanced Chemistry wieder entdeckt. Solltet ihr Euch unbedingt anhören. https://youtu.be/hU5j_RqUjas

Der Song ist von 1992!!!! Und aktueller denn je... gerade nach dem Asyl Paket II, das CDU und SPD zu verantworten haben...

Auf jeden Fall: ich mag Hip Hop, aber heute Abend steht "Figurenliegen auf dem Sofa" auf dem Programm.

Wenn auch ihr Hip Hop mögt, dann geht ins Zoom!

25 Years of Hip Hop presents: KITSUNE

"DJ Kitsune kennt keine Grenzen. Zumindest nicht bei allem, was urbane Musik angeht. Dabei schöpft er aus den Vollen was Hip Hop, R&B, Future Bass, Trap, Reggae und Dancehall angeht. All Schools eben. Classic sind erlaubt? Absolut. 25 Jahre des HipHop werden voll und ganz abgedeckt. Brandneue Sachen ebenso. Hauptsache es hat Seele und einen Groove, der keinen kalt lässt. Und das ist ebenso garantiert - getanzt wird bis zum Morgengrauen."

 

ab 23:00 Uhr, Brönnerstr. 5-9

Freitag: Tanzperformance

(Daniela)
Gestern wurde die neue Ausstellung INSIDE/OUT in der Schulstraße 1a eröfnet. Heute Abend um 19:00 Ur zeigen sie dazu eine Tanzperformance von Snežana Golubović. Sie ist eine Performancekünstlerin serbischer Herkunft, die in Frankfurt lebt und arbeitet. Sie zeigt gemeinsam mit ihrem Gast Felix Hammoser ein Remake der Performance HAIT TIE der taiwanischen Künstlerin Tzu-Chi Yeh: Ein Spiel mit unserer weiblichen oder männlichen Identität, die sich allzu oft über Äusserlichkeiten wie Frisuren oder Kleidung definiert. Was bleibt von dieser Identität wenn wir unsere Rollen tauschen? (Dauer ca. 15 min)

Der Titel der Ausstellung Inside/out bezieht sich auf die Vielzahl der inneren und äußeren Rollen mit denen wir im Laufe unseres Lebens konfrontiert sind. Diese verschiedenen Realitäten, Widersprüche oder sozialen Rollen, die wir alle bewusst oder unbewusst und in wechselnden Anteilen in uns tragen (oder zulassen) kollidieren oftmals mit gesellschaftlichen Konventionen und Rollenstereotypen. Inside/out vereint künstlerische Fragen und Ansätze in Hinblick auf geschlechtliche und andere körperliche Eigenschaften und Ausprägungen.

Snežana Golubović & Dejan Bućin interessieren sich für die Frage, was bleibt von unserer weiblichen oder männlichen Identität, wenn die typischen körperlichen Merkmale nicht mehr sichtbar sind und inszenieren diese in gemeinsamen Performances. Saskia Niehaus beschäftigt sich in ihren Zeichnungen und Skulpturen mit inneren Bildern, Grenzen und deren Überschreitungen, Initimität und Beziehung. Erin Kirk drückt mit dem Tanz ihre eigenen Erfahrungen und Gefühle als Transgender aus. Dass die Grenzen zwischen männlich und weiblich fließend und nie eindeutig sind, zeigen auch die Portäts von Sandra Mann. In Annegret Soltaus Fotovernähungen schließlich werden Brüche und Nähte sichtbar – Spuren, die die verschiedenen Körper die wir in uns haben hinterlassen.

Mit Collagen, Videos, Performances, Fotografien oder Zeichnungen zeigen die eingeladenen Künstlerinnen ihre Positionen zu Themen wie Identität, Vielfalt und Zerissenheit und (körperlichen) Grenzen und deren Aufhebung.

Freitag: OF/ Critical Mass

(Andrea): Vielleicht kann ich meine Beleuchtungsinitiative doch nochmal aufleben lassen, das Ergebnis neulich war ja keins. Baumschutz, Strom sparen, Stadtraum mit Grenzen. Ich will auch weiterhin mit Freude Fahrrad fahren und mich aber sicher fühlen und meine dabei NICHT das Wahlplakat der Frankfurter CDU mit der Dame, die eine Angestellte der VGF sein könnte, die einer Straßenbahn hinterherrennt (musste sehr schmunzeln, als ich das im aktuellen Journal las). Also, auch ich brauche Mehrheiten! Deshalb fahre ich heute mit Gleichgesinnten für ein fahrradfreundliches Offenbach und darüber hinaus: CRITICAL MASS, Treffpunkt am Isenburger Schloss um 19.00 Uhr. Abfahrt nach 15 bis 30 Minuten oder wenn sich genügend Teilnehmer eingefunden haben. Ein weltweiter Zufall: In vielen Städten der Welt treffen RadfahrerInnen und fahren gemeinsam durch ihre Stadt, um so auf die Gleichberechtigung der RadfahrerInnen gegenüber dem motorisierten Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Mehr als 15 Radfahrer dürfen nach § 27 StVO einen geschlossenen Verband bilden und gemeinsam, auch nebeneinander, auf der Straße fahren. Die Radwegbenutzungspflicht nach § 2 Abs. 4 StVO entfällt. Foto: Frank Burgmann&nb

Freitag: OF/ Hafengeburtstag I

(Andrea): Ist es nicht unglaublich toll, das sich eine Zwischenlösung so etwas von etabliert hat, das sie am Wochenende ZWÖLFTEN GEBURTSTAG feiert! Und sogar der Wehmut nach dem Umzug ist inzwischen gewichen, gut, dass er da ist, der Hafen 2. Daher ein dickes Happy Birthday! Und weil meine Freundin Antje ebenfalls Geburtstag hat, gehen wir alle hin und lassen es krachen. Das Programm ist klasse, als ehemalige Parttime-Videothekarin freue ich mich besonders auf das Filmquiz. Mal schauen, was hängen geblieben ist...Außerdem gibt es eine ganz besondere Ausgabe des Hafenkinos:" Wir zeigen den für den Auslands-Oscar nominierten Film „Mustang“ von Deniz Gamze Ergüven, ein Film über den Kampf von fünf Schwestern um Freiheit, um Selbstbestimmung in der konservativen Welt eines türkischen Dorfes. Im Anschluss dann: ein Filmquiz. Und das Konzert von Vincent von Flieger. Den Tanz in die Nacht dirigieren Tanja Harde und Paul David." Einlass 19.30 Uhr, Beginn 20 Uhr. www.hafen2.net

Samstag 27.02.: Live Musik

(Daniela)
Ich bin ja ein großer GASTONE Fan. Ich liebe es, wenn er mit seiner großen Besetzung auftritt, aber auch seine Studiokonzerte sind jedes Mal wunderbar. Er hat sein Studio hinterm Bett in der Schmidtstraße. Es ist nur ganz klein und daher sind die Konzerte immer was ganz besonderes.

Heute ist es wieder soweit: diesmal zu Gast die Frankfurter Band SUPERUSE. Den Frontsänger Oscar Canton kennen von Euch bestimmt viele... 

20:00 Uhr, Schmidtstraße 12

Samstag: N.-I./ Nachtflohmarkt

(Andrea): Gut, dass in Neu-Isenburg die Nacht schon um 17.00 Uhr anfängt. Dann hat man einfach mehr davon. Scherz beiseite, aber einen Flohmarkt, der um am späten Nachmittag beginnt als Nachtflohmarkt zu bezeichnen, ist, sagen wir mal,  zumindest interessant. Immerhin kann bis 23 Uhr getrödelt werden. Das Ganze ist in der Hugenottenhalle in der Frankfurter Straße. Und weil bei facebook ganz viele Freunde gesagt haben, dass sie hingehen, habe ich das erwähnt und gehe vielleicht sogar hin. 

Samstag: OF/ StummfilmundTon

(Andrea): Früher gab es das Cabinett des Dr. Caligari und dazu wurde dann ab und zu live musiziert. Heute gibt es "Fenster" mit "Emocean". Witzigerweise gab es erst die Musik und dann den (Stumm-)film dazu. "Denn der Soundtrack zu „Emocean“ war zunächst nur als konzeptueller Soundtrack gedacht und entwickelte sich zum bisher anspruchsvollsten Projekt der Band. Wabernde Kirchenorgeln dröhnen durch kosmische Diskotheken, farbenfrohe Acid-Blues-Paraden ziehen vorbei und überlassen die Bühne zarten Wesen, die Blumen auf dem Mond pflücken. Es sind zarte Indieklänge gemischt mit düsterer Elektronik, Synthpop und orchestralen Elementen. Diese Mischung wird zu guter Letzt erfolgreich durch die Sci-Fi-Maschine gedreht, herauskommt anspruchsvoller Pop vom absolut Feinsten. Gebannt wurde dieser filmische Trip hauptsächlich auf alten VHS-Kameras, ergänzt durch moderne Technik, geschnitten zu fantastischen Bildwelten." Ich finde, das ist ein guter Start in den Abend! 20:00 Uhr, Einlass 19:30 Uhr im Deutschen Ledermuseum DLM, Frankfurter Straße 8, Eintrittspreis: 12,- Eu

Samstag: OF/Konzert

(Andrea):
Lutz schreibt: "für begeisterte steht wie immer die abendkasse zum beschwingten plaudern bereit... es wird geheizt!" Eine hübsche Einladung zum Konzert: Dennis Sekretarev (Trompete/Flugelhorn/Komposition/Dichtung), Veselin Popov (Gitarre/Komposition) und Matt Adomeit (Bass) spielen ab 20.30 Uhr in der afip am Goetheplatz. Ich war schon lange nicht da und nehme das zum Anlass. 

Samstag: OF/ Hafengeburtstag II

(Andrea): Zwei Tage Geburtstag feiern! Ist keine Frage der Kondition. Die Konzerte heute klingen fein, vier schöne Perlen haben sich da heute auf die Geburtstagskette gereiht, verträumt, verspielt und übergeschnappt,..."Den Anfang macht die schwedische Band PAL. Zärtlich, sehnsuchtsvoll, berührend. Es folgt .klein, ein Projekt des Hamburgers Nikolaus Kratzer. Schön übergeschnappter und eklektizistischer Pop, mit einer Spur Funk und lustigen Wendungen. Grandiosen Country-Folk – sparsam, einprägsam – hat der Amerikaner Ian Fisher im Gepäck. In Missouri geboren, lebt er seit einigen Jahren schon in Berlin. Seine Musik ist im besten Sinne altmodisch – und ziemlich schön. Den Abschluss der Livekonzerte übernimmt eine alte Bekannte, die schon mehrmals im Hafen 2 auf der Bühne stand: die Berlinerin Kitty Solaris. Kirsten Hahn spielt bezaubernden LoFi-Pop, hat ihr neues Album „Silent Disco“ dabei. Wer will, kann ihre Vorbilder aus den Songs heraushören: Velvet Underground, Patti Smith, Catpower. Das Motto der anschließenden DJ-Nacht: „sounds good“. Mit Easternes, Buschmann & Milamé. Bis in den frühen Morgen, mit viel Euphorie, wie es sich für einen ordentlichen Geburtstag eben gehört. 

Sonntag: Theater

(Daniela)
Sonntags bleibe ich ja eigentlich zu Hause, aber ich würde mir so gerne IPHIGENIE im Theater Willy Praml anschauen. Schülerinnen und Schüler vom Helmholz Gymnasium haben mitgewirkt und das Stück muss super klasse sein. Also mal schauen, ob ich es doch aus dem Haus schaffe...

"Kann Humanität den Schrecken dieser Erde überwinden? Goethes berühmtes Stück – ein Highlight der deutschen Klassik. Gelesen mit den Augen von heute vor dem Hintergrund aktueller Weltereignisse erweist sich dieses Stück Klassik aus dem Jahr 1786 als ein ungemein zeitgemäßer Text. Goethe selbst kam ins Grübeln – beim Schreiben seiner IPHIGENIE – in Apolda. Beim Anblick der hungernden Strumpfwirker, die er als Weimarer Kriegsminister für das preußische Militär auszuheben hatte, fragte der Dichter sich selbst, wie er denn in solcher Gegenwart die Figuren seines Seelendramas die so `verteufelt humanen Gedanken´ aussprechen lassen kann. Apolda ist immer noch ... und die Anstrengungen seiner Iphigenie sind immer noch notwendig und werden immer noch notwendig sein. Bild: Birgit Heuser,fotografiert von Seweryn Zelazny. www.theater-willypraml.de/theater/programm/goethe-iphigenie/

Sonntag 28.02.: Konzert

(Petra)  
Sonntags nehme ich mir zwar ganz gerne auch mal nichts vor, aber heute muss ich ins Haus der Begegnung: The Oh!chestra spielen. Sie sind hervorgegangen aus dem weithin bekannten Duo The OhOhOhs, deren Studioproduktionen und Kompositionen häufig schon umfangreicher instrumentiert sind, als vier Hände und vier Füße bewältigen können. Mit Florian Wäldele (Tasten), Florian Dreßler (Perkussion), Layonne Cherimoya (Gesang), und Philipp Wildenhues (Perkussion) hat sich ein außergewöhnliches Quartett formiert, das es versteht, mit seiner rhythmischen Vielfalt, einzigartigen Patterns, stilistischen Mixturen, vielschichtigen Stimmen und elektronischer Verfremdung, ganz neue Hörerlebnisse zu schaffen. Bekannt für ihre Improvisationsfreude und einfallsreiche Performance ist jedes ihrer Konzerte immer auch singulär, einzigartig und spontan. Also: Lasst den Sonntagabend-Krimi sausen und kommt vorbei. Wer vorher schon reinhören mag: www.theohchestra.de
Haus der Begegnung, Einlass: 17 Uhr, Beginn: 18 Uhr, Eintritt: 15 EURO
kontakt@hdb4you.de   

Montag 29.02.: Politisches Küchengespräch im Ostend

(Daniela)

Ich hatte ja eigentlich vor fürs Frankfurter Stadtparlament zu kandidieren. Aber aus diversen Gründen habe ich mich dagegen entschieden. Ich gebe auch zu, dass Straßenwahlkampf nicht ganz so mein Beritt ist. Da aber viele wissen, dass ich bei den Grünen bin, werde ich in letzter Zeit immer wieder auf die Frankfurter Schulpolitik angesprochen und da kam mir gestern eine Idee: Ich könnte ja Sarah Sorge, die Bildungs- und Frauendezernentin zu mir einladen und Euch die Möglichkeit geben mit ihr, bei Pasta & Vino zu diskutieren, denn Küchengespräche sind doch immer noch die besten. Ich hab Sarah gefragt und sie hat zugesagt!

Also, wer Lust hat, am Montag um 19:00 Uhr zu mir nach Hause zu kommen, ist herzlich eingeladen. Es gibt Orechiette al Pesto, jede/r bringt was zu trinken mit und ihr könnt Eure Fragen zur Bildungspolitik stellen, Kritik äußern oder gemeinsam Zukunftsvisionen skizzieren.

Ich hab insgesamt 10 Plätze an meinem Tisch zu vergeben. Bitte meldet Euch bis spätestens Sonntag unter: daniela@cappelluti.net an. (Bitte angeben mit wieviel Personen ihr kommen wollt und gerne auch schon Themen benennen, über die ihr sprechen wollt.

Dienstag 1.3.: Konzert

(Daniela)
"Wir" spielen heute im Pokalhalbfinale gegen SG Riederwald und ich wünsche unseren Jungs natürlich einen Sieg!

Wäre ich also nicht auf dem Sportplatz, würde ich in die Brotfabrik gehen, denn da treten THE ANGELCY aus Israel auf:

"So klingt es also, wenn sich jemand entscheidet, nach Jahren des Reisens und Couchsurfens die unzähligen Gelegenheitsjobs hinter sich zu lassen, um sich endlich den Traum zu erfüllen, ein berühmter Sänger zu werden.
2010 gründete Rotem Bar Or mit Freunden The Angelcy.
Auf den Namen angesprochen, antwortete der Sänger und Texter: „The Angelcy is an agency of angels. Weil wir auf Mission sind Gutes zu tun. Aber vielleicht ist es auch ironisch gemeint. Da bin ich nicht sicher. Es könnte eine Falle sein. Oder ein trauriger Spaß.“
In ihrer israelischen Heimat jedenfalls gelten die Musiker als Hoffnungsträger einer desillusionierten Jugend, Zeilen wie:
„We are a natural desaster“ werden aus vollem Hals mitgesungen. „Die Folk-Band zweifelt an allem, was die herrschende Politik Israels ausmacht. Damit sind sie weit weniger vorsichtig, als die meisten ihrer Kollegen. Trotzdem oder deswegen gelten die sechs in Israel als das nächste große Ding“, schrieb das Musikmagazin Melodie und Rhythmus über „Die Träumer aus Tel Aviv“. Neben Bar Or sind das Uri Marom (Klarinette), Maya Lee Roman (Viola), Aner Paker (Kontrabass), Maayan Zimri (Perkussion) und Udi Naor (Schlagzeug), die ihre „Music for virgin ears“ als facettenreichen Indie-Folk gestalten, in dem auch Klezmer – allerdings klischeefrei – zitiert wird."

Dienstag: Tanzplattform

(Daniela)
Vom 2.-6.3. veranstaltet der Mousonturm die Tanzplattform. Die Tanzplattform gilt "als wichtigstes Schaufenster der zeitgenössischen Tanzszene." Hier der Trailer: https://youtu.be/a3fhIREFT1c Mehr Informationen unter www.tanzplattform2016.de  oder im aktuellen Journal Frankfurt

"Wir können es kaum erwarten! Nachdem die letzte Ausgabe der Tanzplattform 2014 Hamburg begeistert hat, geht der Kelch in der 12. Runde nun an uns! Und wir teilen gern - mit dem Offenbacher, Darmstädter und Bad Homburger Publikum! Breit und viel hat die Fachjury in den letzten Monaten gesichtet und sich am 1.12. entschieden, welche impulsgebenden Stücke zur Tanzplattfom 2016 eingeladen werden. Und das sind die Namen der Tanzschaffenden:

Monika Gintersdorfer / Knut Klaßen, Isabelle Schad , Oskar Schlemmer / Gerhard Bohner / Ivan Liška / Bayerisches Staatsballett II, Paula Rosolen, Antonia Baehr & Valérie Castan, Meg Stuart / Damaged Goods / Münchner Kammerspiele, Verena Billinger & Sebastian Schulz, Ian Kaler, Adam Linder, Antje Pfundtner, Lea Moro, Ana Vujanović & Saša Asentić !

Wir freuen uns auf euch! Und auf 5 aufregende Festivaltage an insgesamt 8 Spielstätten mit sattem Rahmenprogramm, einer Late Night Bar, obligatorischen Jutebeuteln im Tanzplattform-Typo-Design und TANZ TANZ TANZ!"

Dientag: Ausstellungseröffnung

(Petra)

Während sich die Menschen in der großen Manierismus-Ausstellung im Städel wieder einmal knäulen dürften, gehe ich zur Druckgrafik von Polke, bei der hoffentlich weniger los ist. Die Einladungskarte hat mich spontan überzeugt – auch wenn ich so die Premiere von „Hänsel, Gretel, Du und ich“ verpasse (siehe unten).
Kapitalistischer Realismus: so nannten Sigmar Polke, Gerhard Richter und Konrad Lueg-Fischer in den Sechzigern des 20. Jahrhunderts ihren Kunststil, der auf ironische Weise den Sozialistischen Realismus und die Pop Art zitiert. Das gedruckte Bild, massenmedial verbreitet oder vom Künstler fotografisch inszeniert, bildet eine wesentliche Grundlage der künstlerischen Arbeit von Sigmar Polke. Mit dem Offsetdruck wählte Polke eine handwerklich wenig anspruchsvolle und künstlerisch eher triviale Technik. Sie ist sein bevorzugtes druckgrafisches Medium, mit dem er scheinbar zufällige, irritierende Kommentare zu Kunst und Gesellschaft transportiert und verbreitet.

Sigmar Polke. Frühe Druckgrafik, Ausstellungseröffnung, Städel Museum, 19 Uhr

Dienstag: Musiktheater

(Petra)
Kunst ist ja auch eine wunderbare Möglichkeit, sich mit gesellschaftlichen Fragen und Konflikten auseinanderzusetzen. Projekte wie „Hänsel, Gretel, Du und ich“ sind für mich praktische Integration und machen mir als Zuschauerin Unbekanntes, Fremdes vertrauter. Und vielleicht nimmt man/frau/die Stadtgesellschaft ja ein paar wertvolle Impulse mit.
Seit Herbst letzten Jahres haben junge Geflüchtete und Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst sowie der Frankfurt University of Applied Sciences (für Nichteingeweihte: formerly known as FH Frankfurt) eine Inszenierung erarbeitet. In drei Gruppen haben sie sich entweder mit Theater, Musik oder Tanz beschäftigt. Herausgekommen ist ein Musiktheaterstück, das heute Premiere feiert. Dass Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ als Vorlage diente, macht mir – ehrlich gesagt – ein bisschen Angst, aber ich bin vor allem neugierig, was im kreativen Kulturmix entstanden ist.

Hänsel, Gretel, Du und ich – eine Oper auf der Flucht, Musiktheaterstück, bis 5. März, antagon Hallen, Orber Straße 57, 20 Uhr, Eintritt: 12 / 8 EURO
Karten: 069 90435850 oder kontakt@art-q.net

Mittwoch 02.03.: OF/ Komische Nacht

(Andrea): Acht Künstler an acht Locations zum 9. Mal in Offenbach! Klaus Bandl wurde nach eigenen Angaben wegen seines Gestanks im Wald ausgesetzt und von einem homosexuellen Igelpärchen aufgezogen. Nach der Baumschule bekam er ersten Kontakt mit Menschen. Da begriff er, warum er keine Stacheln besaß. Enttäuscht verließ er aufrecht gehend den Wald und zog in die Welt hinaus. Als Berhane Berhane mit sechs Jahren nach Deutschland kam, hatte er nicht mal einen Nachnamen. Den bekam er zusammen mit dem Pass. Die Nebenwirkung: Seit er Deutscher ist, hat er Angst um sein Volk. Besuche in Discos bestätigen ihm: Ein Volk das sich auf der Tanzfläche so dämlich anstellt, ist zum Aussterben verurteilt. Christopher Köhler bedient keine gängigen Zaubererklischees, sondern nimmt große Magier aufs Korn und begeistert mit temporeicher Mischung aus verblüffenden Kunststücken und totalem Blödsinn, der Spaß macht. Selbstironisch und frech witzelt er sich in die Herzen der Zuschauer, die er in seine Show einbezieht und zum Mitmachen animiert. Felix Lobrecht erlebte seine Schulzeit in Neukölln. Trotz betrunkener Lehrer, brutaler Mitschüler und öder Hochhausschluchten hat er seinen Humor behalten. Der Poetry-Slammer, Moderator und Stand-Up-Comedian erzählt absurde, wortwitzige, um die Ecke gedachte Anekdoten und Geschichten aus dem Leben eines Jung-Berliners. Christiane Olivier war bis 2009 als Olga Putin zu sehen. Seit 2010 ist sie als alleinerziehende Mutter auf Bühnen und im TV zu Gast: „RTL Comedy Grand Prix“, „Quatsch Comedy Club“, „TV total“, im ZDF und im WDR. Neben der Schauspielerei und der Arbeit als Komikerin leiht sie Produktionen ihre Stimme für Synchronarbeiten. www.komische-nacht.de/detailseite-veranstaltung/9-komische-nacht-offenbach/0014c401a6a6763f8cff9ec800e565

Donnerstag 03.03: FuckupNight

(Daniela)

Mein ehemaliger Kollege Daniel Putsche hat die "FUCK UP NIGHTS" nach Frankfurt geholt und das Event ist ein riesen Erfolg. Um was es geht?:

 

"Aus einer Idee vier befreundeter entstand eine Bewegung, die es ermöglicht bei gemütlicher Atmosphäre über gescheiterte Projekte zu sprechen. Das Scheitern zum Leben und damit auch zur Wirtschaft gehört ist den meisten klar. Aber hier ist umdenken und über die Fehler anderer lernen angesagt!"

Und weil sie ihr einjähriges feiern haben sie neben all den spannenden Rednern auch Christian Lindner, den Vorsitzenden der FDP eingeladen. 

Tickets gibt es hier: bit.ly/fuckuptickets

Goethe Uni Frankfurt, Beginn 19:00 Uhr

Donnerstag: Konzert

(Daniela)

Wenn ihr keine Lust auf die Fuck Up Night habt, dann vielleicht auf
DAS VEREINSHEIM - ein Wohnzimmer für die Sinne in der Brotfabrik.

"Ein schlichtes Schriftplakat, vierzehn Großbuchstaben auf fünf Zeilen verteilt: Das Vereinsheim. Im Südwesten Deutschlands (Mannheim, Karlsruhe) hat das längst Signalwirkung, in Frankfurt war das zunächst nicht selbsterklärend. Aber jetzt bei Volume 3 dieses Wohnzimmerkonzertes XXL weißt man: Dahinter steckt ein fünfköpfiges Künstlerkollektiv: David Maier (Stimme), Tommy Baldu (Schlagzeug), Nico Schnepf (Tasten), Rouven Eller (Sound) und Haegar (Visuals). Keine „normale“ Band, sondern eine, die sich wechselnde Gäste einlädt, aus der Mitte des Raumes aus agiert – auf Augenhöhe mit dem Publikum. „Das ist der entscheidende Aspekt“, betont David Maier. „Wir wollen nicht für irgendjemanden Musik machen, sondern wir wollen uns mit den Zuschauern auf eine Reise begeben, musikalisch, visuell, und dann schauen, wo wir gemeinsam landen.“
Begegnung, Improvisation, Interaktion, Kommunikation, all das gehört zur Idee. Das „Überraschungsei“ hält diesmal folgende Überraschungen bereit: Aus Island kommt mit Ómar Guðjónsson ein Gitarrist der Extraklasse. Pauckers Solo-Debüt „Miserable Junkie“ bekam das Prädikat „Retro mit Zeitgeist“. Er ist diesmal aber nicht als Sänger, sondern als Bassist dabei. Miss Kenichis Musik wird Anmut, Magie und Schönheit nachgesagt. Mit Tom Liwa, gerade erst mit seiner Band The Flowerpornoes in Frankfurt, ist ein „ewiger Subkultur-Geheimtipp“ zu Gast, „ein kluger und hinreißend stimmungsvoller Geschichtenerzähler“, wie Norbert Krampf jüngst im Journal Frankfurt schrieb." http://www.dasvereinsheim.com

VORSCHAU:

(Andrea)
Jetzt erst recht! Heute musste ich auf facebook lesen, das die Druckerei wegen irgendwelcher inhaltlicher Probleme die Flyer nicht drucken will. Hallo? Was ist denn los im Land? Das was früher Ausnahmeerscheinungen waren ist plötzlich salonfähig? Entschuldigung, aber ticken die alle noch ganz richtig? 
Umso wichtiger Ausstellungen wie AZRAQ vom 19. März bis 1. April 2016 mit Portraits des Fotografen Silas KOch aus dem jordanische Flüchtlingscamp Azraq. "In Interviewausschnitten erzählen die Portraitierten von ihrem Leben vor dem Krieg, von ihrem Beruf, ihrer Heimat, ihrer Familie. Bild und Ton verdichten sich zu intensiven Berichten über die Erfahrung der Flucht, indem sie Menschen nicht als »Geflüchtete«, sondern in ihrer Individualität und Geschichte vorstellen und so einen Blick hinter die Fassade vereinfachender Kategorien erlauben." 

Realisiert wird die Ausstellung von der U9-Initiative Love Painter, außerdem ist ein Podium geplant. Dafür werden noch Unterstützer, Spender und Sponsoren gesucht, ein Klick lohnt sich: love-painter.de

ZUM ABSCHLUSS

(Andrea): Dass, was letzte Woche in Clausnitz und tags darauf erneut in Sachsen geschah, hat uns, Dany, mich, uns alle, betroffen gemacht und weil wir den Osten außer aus den Nachrichten und vom Durchfahren gar nicht so richtig kennen, haben Dany und ich uns gedacht, dass wir doch mal einen Blick über den berühmten Tellerrand machen. Also, was ist eigentlich los in Clausnitz außer dem, was man im Fernsehen sieht? Ganz ehrlich, musste ich gerade schon beinahe lachen, als ich im Veranstaltungskalender der Stadt für Morgen las, dass ANDREA JÜRGENS (einige von uns erinnern sich vielleicht noch an den Kinderstar, ein bisschen wie Heintje, nur jünger) ein Konzert im Gasthof Roter Hirsch gibt. Vielleicht sollte man dort doch mal mit einer mobilen Bühne vorbeischauen.....


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