Nr. 27 / 18.09.2015
Inhalt: Z U G E W I N N E N / G E D R U C K T E S / Freitag: Ausstellung / Bar / Workshop / Freitag: FFM/ Latin jam / Samstag: 1. Frankfurter Bienenfestival / Samstag: Rotlintstraßenfest / Samstag: FFM/ Musikflohmarkt / Samstag: Boogie Nights / Samstag und Sonntag: OF/ Rumpenheimer Kunsttage / Samstag: OF/ Party & Book-Release / Sonntag: Stadtteilsonntag / Mittwoch: Lesung / Mittwoch: Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste / OF: Mittwoch/ Konzert / Mittwoch: FfM/ 90. Geburtstag / Donnerstag: OF/ Neuer Markt / Donnerstag: OF/ Gute-Laune-Singen / VORSCHAU / Vorschau: Rainald Grebe / Impressum

Herzlich Willkommen:

 

 

Esther, Jonas, Bianca, Kristin, Jochen, Kiki, Martin, Alma-Elisa, Barbara, Kai, Wolf, Fiona

 

...to much information

mein Kopf ist voll mit Ideen und Träumen...und das macht verdammt müde.
Deshalb gibts heute nur ein paar wenige Sachen von mir, damit ich mich noch ein wenig ausruhen kann, denn morgen ist ja Rotlintstraßenfest und da will/muss ich ausgeschlafen sein.

Ich hoffe wir sehen uns.

Habt Spaß und bitte geht zum Bienenfestival! Das wird bestimmt so toll!

Daniela

(Ich empfehle Euch den Newsletter auf meiner Webseite zu lesen.)

Z U G E W I N N E N

2 x 2 Gästelistenplätze für die Boogie Nights in der Pik Dame. Die Gewinnfrage lautet: Wer ist der Headliner beim Rotlintstraßenfest? Antwort bitte bis HEUTE 20:00 Uhr an: daniela@cappelluti.net

2 x 2 Karten für das Konzert des Taksim Trios am Mittwoch in der Alten Schlosserei in Offenbach. Die Gewinnfrage lautet: Welche Brücke überspannt das Goldene Horn?   Antwort bitte bis Sonntag an ausgehen-in-offenbach@web.de


G E D R U C K T E S

(Petra)
Ich sitze im Zug. Im Augenwinkel flackert das Frankfurter Umland vorbei. Vor mir ein trendig burgunderfarbener Buchumschlag mit zwei filigranen Frauenhandinnenflächen, vielleicht aus Ton, deren kleine Finger abgebrochen sind. Sie zeigen in entgegengesetzte Richtungen. Dazu der Titel „Unschuld“. Irgendwas zwischen sakral und morbid – weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Es ist der neue Roman von Jonathan Franzen, dem Erfolgsautor. „Die Korrekturen“ hatte 2001 für begeistertes Staunen und sensationelle Erfolge gesorgt und seitdem – wie das meistens so ist – werden alle seine Werke in den Feuilletons mehr als kritisch beäugt. Nicht alle seine Romane sind brillant, doch er ist ein souveräner und unterhaltsamer Erzähler, phantasievoll und mit dem Mut zu Ideen und Thesen (auch als Essayist), auch wenn ich ihm Letztere nicht immer abnehme. Zugleich macht ihn genau das spannend, denn wenn immer nur eine große „Konsenssuppe“ und Gedanken oder Widerhaken produziert würde, wäre es ja auch ziemlich langweilig.

Also: „Unschuld“,  im Original „Purity“ – und nicht nur ich frage mich, weshalb daraus auf Deutsch nicht die treffendere „Reinheit“ werden durfte, egal. Franzen schmeißt einen mit dem ersten Satz mitten in das etwas verwirrende Leben der jungen Pip Tyler. Sie kennt weder ihren richtigen Namen noch ihren Vater. Ihre Mutter ist einigermaßen anstrengend und wirr. Pip hat einen ziemlich beschissenen Job in einer dubiosen Firma, die mit vorgeblich nachhaltigen Produkten oder Projekten Leute per Telefonakquise über den Tisch zieht. Sie hat Studienschulden und lebt in einer WG in einem besetzten Haus, hier kommt dann noch ein mysteriöses Whistleblower-Projekt eines früheren DDR-Funktionärs ins Spiel (Franzen hat eine Zeitlang in München und Berlin studiert und reist immer wieder nach Deutschland) und in Sachen Männer läuft es auch nicht wirklich gut.

Puh: mir scheint, dass Franzen hier alles reingepackt hat, was gerade so im Ideenkästchen war und so viel geheimnisvollen Wind erzeugt, dass ich weiterlese. Mache ich natürlich auch. Auch wenn das natürlich noch nicht alles ist, was mich an sich intelligent miteinander verwebenden dramatischen, ereignisvollen und beziehungsreichen Geschichten erwartet. Obendrein Statements, über die ich – zwar eingelullt von so viel Action und erzählerischer Wucht, die mich dann doch packt – stolpere (ungläubig vor allem über die Analogie zwischen totalitärem DDR-Regime und dem Internet, die ich schon zu dämlich finde, um sie wiederholen zu wollen). Über 800 Seiten „Popcorn-Literatur“ oder große gesellschafts- und technikkritische Gegenwartsliteratur? Urteilt selbst. 

Freitag: Ausstellung / Bar / Workshop

(Daniela)
Ruben geht mit seinen Freunden auf den Freitagsmarkt und will mich dort nicht sehen, deshlab radel ich heute nochmal an den Main und gönne mir einen Cocktail an Jörgs Bulli Bar, die baut er nämlich unterhalb vom Holbeinsteg auf. Da liegt der begrünte Ponton vom Frankfurter Garten. Der ist wirklich sehr schön geworden. (Und weil ich letzte Woche angesprochen wurde möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich seit September 2015 nicht mehr Mitglied im Frankfurter Garten e.V. bin.)

Und die Leute von RADAR sind auch da:
"R A D A R startet im Rahmen des Architektursommers Rhein Main (ASRM) ein mobiles Büro, das die Idee der kreativen Leerstandnutzung transportiert und verbreitet. Das Vehikel ist gleichermaßen Infostation für Kreative, Eigentümer und Bewohner in den Quartieren. Es schafft an Ort und Stelle Raum für Diskussionen, Vernetzung und Austausch. Das R A D A R-Mobil ist zusammen mit der Ausstellung Kreative Impulse für Quartiere beim Architektursommer Rhein Main vertreten und zeigt kreative Orte und Netzwerke der RheinMainCity.
Neben dem R A D A R-Mobil und der Ausstellung lädt an diesem Tag ab 15:00 Uhr der Workshop Stadtfalter vom UX Umwelt-Exploratorium zum Mitmachen ein. Hier dürfen Kinder, Jugendliche und Erwachsene eine Stadt, ganz nach ihren eigenen Vorstellungen konstruieren. Spätsommerliche Erfrischungen hält währenddessen die BulliBar, ein zur mobilen Bar umgebauter VW-Bus, bereit. Das DJ-Team Julia Wahl und Guido Stazinski begleitet den Abend musikalisch. Ab 20:00 Uhr wird mit einer thematischen Videoprojektion von LichtAn:LichtAus der Ort zusätzlich in Szene gesetzt"

Mainufer am Holbeinsteg,<wbr></wbr> Höhe Untermainkai<wbr></wbr> 34, 15:00-22:00 Uhr

Freitag: FFM/ Latin jam

(Andrea): Ich muss es kurz loswerden: ich habe wieder eine Küche, die den Namen auch verdient!! Am Wochenende habe ich schon Geschirr eingeräumt und seit Mittwoch ist mein Herd angeschlossen. Deshalb bin ich gerade erst recht häuslich, sonst würde ich mal Fabiana in der academia de tango vorbeischauen. Dort ist heute wieder Latin-Jam: " Ein perfekter Abend für alle, die diese Atmosphäre lieben und die argentinische Küche und Wein genießen möchten. Die beiden Profimusiker Jorge Galbassini (Gitarre) & Julio Gordillo (Percuss., Git., Vocals), Begründer der Latin-Jam-Abende laden in die Cocina Argentina ein! www.cocina-argentina.de

Samstag: 1. Frankfurter Bienenfestival

(Daniela)
Ach ist das schade. Ich wäre nämlich zu gerne auf das 1. Frankfurter Bienenfestival gegangen. Thorsten, der die Idee dazu hatte und das Festival organisiert, habe ich im Frankfurtrer Garten kennen und schätzen gelernt. Er ist so ein toller Mann und ich mir 180% sicher, dass das heute ganz wunderschön wird.

Das  1.  Frankfurter  Bienenfestival  lädt zu  einem summenden Fest bei freiem Eintritt in den Botanischen Garten Frankfurt. Dort gibt es einen regionalen »Honigmarkt«, einen »Infomarkt der Vielfalt«, Führungen und ein  Bühnenprogramm  mit  Vorträgen. Es  treffen  sich  die  verschiedenen  Imker  und  Imkerinnen  aus Frankfurt,  kosten  echten  Frankfurter  Honig,  lernen Neues  voneinander,  reden miteinander und tauschen sich aus: Über Bienen, Blumen und Honig. Ob  traditionsverbundene  Imker/innen  vom  Frankfurter  Imkerverein  oder  die wesensgemäßen Imker/innen mit der Bienenkiste;  die Frankfurter Imkerschaft ist so vielfältig wie die Stadt selbst.
Das Wer, Warum und das Wie des Imkerns ist  heute breit gefächert. Diese bunte Vielfalt soll auf dem 1. Frankfurter Bienenfestival  den großen und kleinen Menschen gezeigt werden.
Auf  dem »Honigmarkt«  verkaufen  Frankfurter  Freizeit-  und  Erwerbsimkern original Frankfurter Honig  – von Bienen in Frankfurt gesammelt. Es darf gekostet werden. Der »Infomarkt der Vielfalt« präsentiert an Infoständen Imker/innen sowie Initiativen rund um die Bienenhaltung und ihre Arbeit. Es werden verschiedene Betriebsweisen  der Imkerei vorgestellt: Die  neu gegründetete Mellifera-Regionalgruppe Frankfurt stellt sich vor und zeigt die wesensgemäße Bienenhaltung  am Beispiel der Bienenkiste.
Die Bienenretter erzählen, wie sie Nachhaltigkeitsbildung für Kinder und Erwachsene mit Hilfe der Bienen umsetzen, Ein  Highlight  wird  der  Stand  der  Künstlergruppe  finger,  die  bekannt  sind  durch  ihre Bienen auf dem Museum für Moderne Kunst MMK in Frankfurt.
An  der Bühne  gibt  es  spannende  Vorträge.  Wir  freuen  uns  auf  den  Entwickler  der Bienenkiste  Erhard  Maria Klein  aus Hamburg,  auf Heinz  Risse,  Imker  aus dem Berliner Urban Gardening-Projekt Prinzessinnengärten und besonders auf Professor Dr. Bernd Grünewald, Leiter des Institutes für Bienenkunde/Oberursel.  Echte  Bienen kann man erleben, wenn Prof. Dr. Christian Winter seinen Bienenstand im Botanischen Garten  bei Führungen für Besucher öffnet. Herr Manfed Wessel, Leiter des Botanischen Gartens lädt zu Rundgängen im Garten ein.  Für Kinder gibt es Mitmachangebote.
Getränke, Kaffee und Kuchen werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten. Der Eintritt ist frei.
Das  Frankfurter  Bienenfestival  wird  durchgeführt  von  der  Initiative  »Frankfurter Bienenfestival«, initiiert von Thorsten Herget.
1. Frankfurter Bienenfestival, Samstag, 19.09.2015 , 12–18 Uhr Botanischer Garten Frankfurt, Siesmayerstr. 72

Samstag: Rotlintstraßenfest

(Daniela)
Ich glaube kaum, das ich dieses Fest noch beschreiben muss... Aber da sich ja doch immer wieder Neufrankfurter bei den Ausgehtipps anmelden nur ein paar Stichworte:

14:00-23:00 Uhr, Rotlintstraße, ältestes Straßenfest, ca. 5.000 Besucher, Stadtteilfest organisiert von den Grünen, es gibt ganz ganz viele Flohmarktstände der Anwohner, viele Initiativen und Vereine stellen sich vor, es gibt ne Tombola und eine Bühne. Das Bühnenprogramm:

14:50 Uhr Frauen in Bewegung e.V.
15:20 Uhr Nordend Quiz: Bürger/innen vs. Stadtteilpolitiker/innen
15:45 Uhr Mafalda tanzt!
16:15 Uhr Projekthaus Leistikow /Vokalraum präsentiert: Female Voices
16:45 Uhr Trommelgruppe infrau
17:00 Uhr Hip Hop mit DIM + Nachwuchs
18:00 Uhr Leyla Trebbien & Band (Soul & Funk)
18:45 Uhr TOMBOLA, Ziehung der Hauptgewinne
19:15 Uhr BanChromatics (Soul & Funk)
20:45 Uhr GASTONE (from Indi-Pop to Spaghetti Ska)

Ihr findet mich die ganze Zeit an der Bühne.

Samstag: FFM/ Musikflohmarkt

(Andrea): Die Batschkapp lädt ab 12.00 Uhr zum Musikflohmarkt und ich habe nicht übel Lust, unsere Blockflöten-Ukulelen- Mundharmonika-Sammlung zu erweitern. Vom musizieren sind wir weit entfernt, aber Schrammeln macht auch Laune. Außerdem hat die Batschkapp-Technik einen Stand und "verkauft ausgemusterte, jedoch technisch einwandfreie Geräte mit echter Rockgeschichte!".https://www.facebook.com/events/702846743155129/

Samstag: Boogie Nights

(Daniela)
Nach dem Fest werde ich platt sein und mich auf mein Bett freuen.
Aber ihr... zieht doch weiter!

Ich würde auf jeden Fall in die Pik Dame gehen, denn da sind endlich wieder Boogie Nights !

"Endlich! Nach drei Monaten Sommerpause endlich wieder BOOGIE NIGHTS in der PIK DAME! Sexy soul, dirty disco, heavy hip hop, fantastic funk & bangin' boogie mit Weller & Pedo Knopp. Ba-De-Ya, dancing in September!"

Nachtclub Pik Dame, Elbestrasse 31

Samstag und Sonntag: OF/ Rumpenheimer Kunsttage

(Andrea): Nachdem Dany letzte Woche mit dem Hess. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir unterwegs war, nutze ich vielleicht heute die Gelegenheit, den Minister in unserer gemeinsamen Heimatstadt zu treffen. Es gäbe einiges zu bereden...Er spricht heute um 19.00 Uhr bei der Festveranstaltung der Rumpenheimer Kunsttage in der Schlosskirche. Aber ehrlich gesagt, ist mir die Rede nicht so richtig wichtig, lieber schaue ich mir die Ausstellungen in unserem schönsten Stadtteil an. http://www.rumpenheimer-kunsttage.de

Samstag: OF/ Party & Book-Release

(Andrea): Der Abend im Hafen 2 dürfte ein echtes Schmankerl werden: 20 Jahre Compost Records mit einer Freestyle-Party, Book-Release und DJ-Sets. Nachdem Kick-Off im Münchner Muffatwerk und Auftritten mit wechselnden Line-ups in Berlin, Karlsruhe, Zürich, Freiburg und Köln endlich Offenbach: Christian Prommer, Compost Musiker der ersten Stunde, wird eine treibende Mischung aus eigenen Stücken und DJ Set spielen. Ihm zur Seite stehen Labelboss Michael Reinboth, Compost Black Label DJ und langjähriger Mitarbeiter Thomas Herb und Gastgeber Michael Rütten an den Plattentellern

Sonntag: Stadtteilsonntag

(Daniela)
Ich bin überhaupt kein Fan von verkaufsoffenen Sonntagen. Man nennt die ja jetzt auch Stadtteilsonntage.

Ich denke ich ziehe den Kletterwald vor und dann gehe ich zu HEI:DI in die Egenolfstraße, denn sie präsentiert dort von 13:00-19:00 Uhr ihre neue Herbstkollektion (Sarah kommst Du mit).

 

 

Mittwoch: Lesung

(Daniela)
Endlich Herbst, endlich wieder Lesungen!

Ich gehe heute zu Omids Lesung in der Buchhandlung LAND IN SICHT. Wer kommt mit?
Omid Nouripour Kleines Lexikon für MiMiMis und Bio-Deutsche
Lesung und Gespräch
Ist eine Fiktionsbescheinigung ein ärztliches Attest über Halluzinationen? Sind Pass-Deutsche Mittelfeldspieler in der deutschen Nationalmannschaft? Ist eine Vorbereitungsgesellschaft eine Alien-Kolonie, die die Ergreifung der Weltherrschaft plant? Nein, alle drei Begriffe stammen aus der sogenannten Ausländer-Debatte in Deutschland. Eine Fiktionsbescheinigung ermöglicht Menschen ohne deutschen Pass einen vorübergehenden Aufenthalt in diesem Land. Als Pass-Deutsche bezeichnet die NPD Eingebürgerte, um sie von den Deutschen nach dem Blutsprinzip zu unterscheiden. Die Vorbereitungsgesellschaft ist eine von führenden Intellektuellen geprägte Bezeichnung muslimischer Milieus in Deutschland. Omid Nouripour darf als integriert betrachtet werden. Trotz ausländischer Herkunft spricht er fließend Deutsch, wenn auch mit hessischem Einschlag, es gelang ihm zudem, Abitur und Karriere zu machen, und seine Tätigkeit als Abgeordneter und Außenpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag bietet beste Voraussetzungen, um das komplexe Thema der Mitbürger mit Migrationshintergrund (MiMiMi) aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Als erfahrener MiMiMi sammelt er diese Begriffe und erklärt sie, manchmal nicht ohne Zorn, aber häufig mit einem Augenzwinkern. Omid Nouripour wurde in Teheran geboren, kam mit 13 nach Deutschland und wuchs in Frankfurt auf. Seit 2002 hat er einen deutschen Pass und kam kurz darauf in den Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen. 2006 rückte er für Joschka Fischer in den Bundestag nach. Er hat und hatte vielfältige Funktionen, unter anderem als sicherheitspolitischer Sprecher der Partei. Außerdem spricht er fließend Hessisch und ist Fan von Eintracht Frankfurt. Kostenbeitrag: 5 Euro , Beginn: 20.30 Uhr

Mittwoch: Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste

Heute startet eine neue Veranstaltungsreihe der Kinothek Asta Nielsen im Rahmen des Jahresschwerpunkt 2015 Respekt. Stoppt Sexismus. des Frauenreferats der Stadt Frankfurt am Main.

Die Veranstaltungsreihe Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste der Kinothek Asta Nielsen präsentiert fünf wichtige gegenwärtige und vergangene Produktionen des internationalen feministischen Kinos sowie Vorträge und Filmgespräche mit Regisseurinnen, Darstellerinnen und Autorinnen. Im Mittelpunkt der Reihe steht eine Podiumsdiskussion, die internationale Akteurinnen aus den Bereichen der feministischen Theorie und der Filmarbeit zusammen bringt.

U.a. mit Anna Berger (Künstlerin, Filmemacherin), Anne Haug (Hauptdarstellerin Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste), Angela McRobbie (Kulturwissen-schaftlerin, Autorin von Top Girls. Feminismus und der Aufstieg des neoliberalen Geschlechterregimes), Helke Sander (Filmemacherin und Gründerin der Zeitschrift Frauen und Film), Sabine Nessel (Filmwissenschaftlerin), Claudia Tronnier (Leiterin der ZDF-Redaktion Kleines Fernsehspiel) und Tatjana Turanskyj (Regis-seurin).

Eröffnungsfilm Männer zeigen Filme & Frauen ihre Brüste Regie Isabell Šuba, D/F 2013 In Anwesenheit der Hauptdarstellerin Anne Haug, anschließend Gespräch mit Karola Gramann und Heide Schlüpmann Ort: Mal Seh’n Kino, Beginn 20:00 Uhr

OF: Mittwoch/ Konzert

(Andrea): Istanbul, mon amour. Und weil ich es aus 1001 Grund auch 2015 mal wieder nicht selbst in meine Lieblingsstadt geschafft habe, träume ich mich vielleicht am Mittwoch einfach an den Bosporus: Dann spielt das Taksim Trio in der Alten Schlosserei und so wie Istanbul Gegensätze vereint, gelingt dies "den Musikern des Taksim Trios scheinbar mühelos, traditionelle türkischen Musik mit klassischer Musik und Jazz harmonisch zu vereinen. Mit Selbstverständlichkeit öffnen sich die 3 in Gypsy-Stilistiken ausgebildeten Musiker Horizonten jenseits des Bosporus. Gleiches gilt für das deutsch-türkische Ensemble FisFüz, das sich nicht nur auf die Begegnung zweier Nationen und Kulturen beschränkt, sondern aus dem Reichtum Kulturraums rund um das Mittelmeer schöpft. Das Taksim-Trio und FisFüz gastieren beim Multiphonics-Festival am Mittwoch, 23. September 2015, um 20.00 Uhr in der Alten Schlosserei in der Andréstraße 71. Das Konzert ist eine gemeinsame Veranstaltung des Multiphonics e.V., Offenbacher SuArts e.V. und dem Offenbacher Kulturamt. Karten sind im Vorverkauf erhältlich: http://www.adticket.de/Taksim-TrioEnsemble-FisFuz-Multiphonics-Festival-on-tour-2015/Offenbach-Alte-Schlosserei/23-09-2015_20-00.h

Mittwoch: FfM/ 90. Geburtstag

(Andrea): Wenn ich mich nicht nach Istanbul träumen würde, wäre ich sicher im wundervollen Theater Willy Praml: Dort wird heute HERTHA GEORGS 90sten GEBURTSTAG gefeiert ". . und alle, die sie kennen oder kennenlernen wollen, sind eingeladen! Hertha Georg ist eine Späteinsteigerin beim Theater; erst mit 80 Jahren hatte sie ihre ersten Auftritte – und dies bei uns, in unserem Theater in der Naxoshalle. "(...)"Die Schauspieler unseres Ensembles performen für sie Gedichte, Szenen und Texte, die mit HERTHA GEORGs 90jährigem Leben und der Welt, die sie erlebt hat und von der sie geprägt wurde, in Verbindung zu bringen sind. 19:00 Uhr im Theater Willy Praml, Waldschmidtstraße 19, 60316 Frankfurt.

Donnerstag: OF/ Neuer Markt

(Andrea): Den schönsten Wochenmarkt haben wir ja schon. Jetzt bekomme ich einen Erzeugermarkt mit regionalen Lebensmitteln, der, und das ist das Beste, erst von 15.00 Uhr bis um 20.00 Uhr auf dem Goetheplatz ist. Am Donnerstag hat "das Märktchen" Premiere und es wäre doch gelacht, wenn daraus kein schöner Treffpunkt wird. 

Donnerstag: OF/ Gute-Laune-Singen

(Andrea): Es muss am Wetter liegen. Und daran, dass ich noch nie vom "Ensemble Gesang und Satire" gehört habe, einen Hang zum Trash habe, ich Karaoke lustig finde und mich die Einladung "Daneben ist auch ein Ton" darum anspricht. Am Donnerstag treffen sich im Bücherturm der Stadtbibliothek "ungeübte, aber sangesfreudige Kehlen zum gemeinschaftlichen Gesangserlebnis und singen aus voller Brust und mit Hingabe die Hits von ABBA bis Helene Fischer und vielen anderen. Begleitet wird das mit bis zu neun Musikinstrumenten. Eintritt: 10,00 Euro http://www.gute-laune-singen.de

VORSCHAU

(Andrea) Am 26.9. meldet sich das Ladenkino aus der Sommerpause zurück.

Mit „Fahrraddiebe“, „Manche mögen’s heiß“ und „Jules und Jim“ stehen drei zeitlos schöne Werke in den Startlöchern, in denen das Rad ganz wunderbare Nebenrollen spielt.„Drei meiner absoluten Lieblingsfilme, die allesamt noch mal die große Leinwand verdient haben“, erläutert Brettschneider die Auswahl. Mit das Schönste sei jedoch laut den Machern Bamberger, Blümmel und Brettschneider, „dass alle drei Filme anrührende, komische, verblüffende Bezüge zum Radfahren enthalten und so wiederum die Grundidee des Ladenkinos spiegeln“.

Die Termine: Samstag, 26.09. „Fahrraddiebe“ (Vittorio de Sica, Italien 1948) Samstag, 10.10. „Manche mögen’s heiß“ (Billy Wilder, USA 1959) Samstag, 07.11. „Jules und Jim“ (Francois Truffaut, Frankreich 1962)

Der Vorverkauf für alle drei Filme hat begonnen!! 

www.artefakt-offenbach.de

Vorschau: Rainald Grebe

Am Freitag, dem 23. Oktober, fahre ich nach Darmstadt!
Denn Rainald Grebe und die Kapelle der Versöhnung sind in der Centralstation zu Gast.
Ein Konzert Musik und Comedy von dem Mann, der fast alles kann: Multitalent Rainald Grebe - Autor, Dramaturg, Schauspieler, Kabarettist und diplomierter Puppenspieler. Widersprüche und Widerhaken, Doppelbödigkeit und kluger Unsinn, das sind die Fixpunkte in Rainald Grebes Programmen. Der in Köln geborene Comedian, Liedermacher und Schauspieler zog nach seiner Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin zunächst allein durch die Lande. Station machte er unter anderem beim Quatsch Comedy Club in Hamburg und beim Jenaer Theaterhaus, bis er 2005 entschied, dass das Alleinsein ein Ende haben muss. Er gründete die Kapelle der Versöhnung, die Grebe bis heute bei seinen Auftritten begleitet und seine schrägen Geschichten mit einem chaotischen Stilmix von Volksmusik bis Rock untermalt. „Rainald Grebes Lieder folgen einer eigenen Logik. Sie treiben außerhalb der Dreimeilenzone. Fernab von allen bekannten Fahrrinnen entdecken sie im Alltäglichen das Wunderbare, im Vertrauten das Absurde und die Tragik in der Spaßgesellschaft“, so die Jury bei der Preisverleihung des Prix Pantheon im Jahr 2003 in ihrer Laudatio.


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